Eine Konjunkturdelle ist keine Rezession!

Vorübergehende Schwächephase oder Rezession? Diese Frage beschäftigt Konjunkturforscher seit dem Herbst des vergangenen Jahres. Gemäß der „Vier-Phasen-Lehre“ folgt auf einen Aufschwung ein Boom, eine Zeit der Hochkonjunktur, dann die Rezession und letztlich die Depression, bevor es wieder aufwärtsgeht. Wo stehen wir im Moment?

Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar 2019 auf den schlechtesten Wert seit Dezember 2014 gefallen, dieser liegt zwar leicht unterhalb des Normalbereichs, aber an diesem immer noch nahe dran. Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage erneut etwas weniger gut und ihr Pessimismus hat – mit Blick auf die kommenden sechs Monate – zugenommen. Das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal wird wohl nur 0,2 Prozent betragen.

Das Geschäftsklima für den Wirtschaftsbereich Logistik, das im Rahmen dieser Befragung erhoben wurde, weist einen Wert leicht oberhalb des Normalbereichs aus, obwohl es den niedrigsten Stand seit Februar 2016 erreicht hat. Damals herrschte Pessimismus, aber es folgte keine Rezession, sondern es ging zwei Jahre lang kontinuierlich aufwärts – und zwar stets in der Konstellation, dass die Erwartungen deutlich schlechter waren als die Geschäftslage. Das Jahr 2018 war durch viele Unsicherheiten gekennzeichnet, die zum jetzt vorherrschenden Unbehagen und der skeptischen Grundhaltung führten, die möglicherweise durch das Gefühl unterstützt wird, dass die zehn guten Jahre für die deutsche Wirtschaft bereits eine üppige Portion vom Wachstums- und Ertragskuchen darstellten und man das Glück – auch das des Tüchtigen – nicht herausfordern sollte.

Ich interpretiere es als Ausdruck von Vorsicht und nicht von Rezessionsangst, dass die Logistiker in Industrie, Handel und Dienstleistung zum Beispiel bei der Personalplanung einen Gang herunterschalten. Vielleicht spiegelt sich darin auch bereits die Erfahrung, dass der Arbeitsmarkt leergefegt ist. Und ein Blick auf die weiteren Bewertungen zeigt: Die Befragten des Wirtschaftsbereichs geben nur in einem einzigen Punkt eine negative Antwort: Bei den generellen Geschäftserwartungen. Im Detail sind alle Einschätzungen nach wie vor im expansiven Bereich angesiedelt.

Es gibt gute Gründe für die Logistik, sich nicht vom Zweifel in die Irre führen zu lassen. In den zehn guten Jahren hat es immer wieder Dellen im Konjunkturverlauf gegeben, die nicht den Anfang einer Rezession markierten. Vielfach waren es internationale Entwicklungen aus den Bereichen Währung, Finanzen oder Politik, die die Realwirtschaft beeinflussten – und auf die Supply Chain Manager und Logistiker mit ihren weltweit vernetzten Arbeitsfeldern sensibel reagierten. Im Moment dominieren der Brexit und der Handelskonflikt zwischen den USA und China die Berichterstattung.

Hinsichtlich des Brexit gibt es nach den Abstimmungen im britischen Parlament nun wieder die Perspektive auf einen geordneten Ausstieg, der unter dem Gesichtspunkt der Einheit Europas zwar schmerzt, wirtschaftliche Folgen aber abfedern sollte. Im Handelskonflikt zwischen den Supermächten bleibt die Hoffnung, dass wirtschaftliche Vernunft die Oberhand gewinnt. Derzeit hat Europa keine wesentlichen Nachteile aus dem Gerangel zwischen Washington und Peking. Und die neue Seidenstraße könnte als Katalysator für die wirtschaftliche Verbindung zwischen Europa und Asien wirken.

Die Antwort auf die Eingangsfrage lautet also: Eine Konjunkturdelle ist keine Rezession. Lassen Sie uns weiterhin zuversichtlich bleiben und „mutig machen“.

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Spionage-Vorwürfe: Forschungsdaten für Unterwasserkriegsführung im Fokus chinesischer Hacker

Seit geraumer Zeit registrieren Sicherheitsforscher chinesische Hacker-Gruppen, die weltweit verstärkt versuchen, an sensible Daten zu gelangen. Im Fadenkreuz der Hacker sind dabei nicht nur internationale Konzerne, sondern offenbar vor allem Militärgeheimnisse der Marine.

Laut eines Berichts von iDefense, dem Sicherheitsforschungszweig des Technologie-Dienstleisters Accenture, hatten die Hacker hauptsächlich Universitäten aus den USA im Visier, die Unterwasserforschungen durchführen. In Spear-Phishing-E-Mails gaben sie sich als Partneruniversitäten aus und verbreiteten so eine Malware, durch die sie auf gespeicherte Recherchedaten zugreifen konnten. Bei dieser Art von Phishing-Kampagne werden potenzielle Opfer gezielt angesprochen. Die Angreifer verwenden hierbei persönliche Informationen, wie den Namen, Titel oder Positionen im Unternehmen, um eine gewisse Vertrautheit zu erzeugen. Ziel ist es, das Opfer dazu zu verleiten, entweder einen scheinbar harmlosen Dateianhang herunterzuladen oder auf einen Link zu klicken, der zu einer mit einem Exploit oder einem Schädling verseuchten Webseite führt. Spear-Phishing-E-Mails enthalten in der Regel häufig verwendete Dateitypen, wie zum Beispiel .XLS, .PDF, .DOC, .DOCX und HWP. Die Opfer sind den tagtäglichen Umgang mit diesen Dateitypen gewohnt und vertrauen diesen somit.

Betroffen waren unter anderem das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und die University of Washington, aber auch Universitäten aus Kanada und Südostasien. Die Angreifer haben diese Ziele offenbar gewählt, weil sie auf dem Gebiet der Unterwasserkriegsführung forschen und über Fakultäten mit verwandten Themengebieten verfügen. Zudem haben viele Universitäten Kontakt zu dem größten ozeanographischen Institut der USA, welches wiederrum direkt an das Kriegsführungszentrum der US-Marine gebunden ist.

Die Sicherheitsforscher nehmen an, dass die Hacker zu der vermeintlich chinesischen Cyberspionage-Gruppe TEMP.Periscope gehören, die auch unter dem Namen Levithian oder MUDCARP bekannt ist. Bei der zuletzt gemeldeten Attacke sollen sie sensible Daten entwendet haben, die spezielle U-Boot-Technologien verschiedener Verteidigungsunternehmen umfassen, so der Bericht. Jede Technologie und jedes Programm, das sich mit Waffenlieferungen und -abschüssen durch U-Boote oder andere Unterwassergefährte befasst, sei für TEMP.Periscope von großem Interesse. Ob die Gruppe von der chinesischen Regierung gefördert wird, ist fragwürdig. Allerdings schließt iDefense eine solche Regierungsspionage im Rahmen militärischer Machenschaften nicht aus.

Aus einem weiteren kürzlich veröffentlichten Bericht des Netzwerksicherheitsanbieters FireEye geht hervor, dass dieselbe Hacking-Gruppe auch in anderen Themenbereichen aktiv ist. Abgesehen von U-Boot-Technologien wurden offenbar auch Regierungen, Rüstungsindustrien sowie Konzerne aus dem Telekommunikations-, Transport- und Chemiesektor ausspioniert. Auffällig war hierbei, dass sich die Spionage-Angriffe vor allem auf Länder konzentrierten, die für die sogenannte Belt and Road Initiative – also den geographischen Handelsraum Chinas – von strategischer Bedeutung sind.

In den letzten Monaten wurden der Volksrepublik China mehrfach kriminelle Cyberaktivitäten vorgeworfen. So beispielsweise der Angriff auf die Hotel-Kette Marriott, bei der bis zu 500 Millionen Kundendaten gestohlen wurden, oder die aktuellen Huawei-Spionagevorwürfe – Behauptungen, für die allerdings noch keine konkreten Beweise vorliegen.

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Esker und Fuji Xerox starten Partnerschaft für intelligente Automatisierungslösungen

Esker, ein weltweit führender Anbieter von auf künstlicher Intelligenz basierenden Lösungen für automatisierte Dokumentenprozesse und Pionier in Sachen Cloud-Computing, arbeitet ab sofort mit Fuji Xerox zusammen, einem führenden Lösungsanbieter für Dokumentendienste und Kommunikation. Das Unternehmen wird die cloud-basierte Esker-Lösung für die automatisierte Kreditorenbuchhaltung als Teil seines Angebots zur Optimierung von Prozessen in der Kreditorenbuchhaltung in Japan und bald auch in Australien, Hongkong und Singapur vermarkten. Durch diese Partnerschaft kann Esker seine geografische Präsenz in Asien ausweiten und Unternehmen vor Ort intelligente Prozessautomatisierungslösungen anbieten. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits in Neuseeland zusammen, wo Fuji Xerox New Zealand die Esker-Lösung zur Automatisierung der Kreditorenbuchhaltung erstmals bei Kunden aus den Bereichen Bau, Einzelhandel, Gewerbe und Bildung einführte.

Durch die Automatisierungslösung von Esker sind Unternehmen in der Lage, die manuellen Arbeitsschritte bei der traditionellen Rechnungsverarbeitung in der Kreditorenbuchhaltung zu eliminieren. So lässt sich die Effizienz in diesem Bereich deutlich steigern. Die Kunden von Fuji Xerox profitieren von den zahlreichen Vorteilen der Automatisierung, darunter geringere Betriebskosten, kürzere Zahlungszyklen, verbesserte Lieferantenzufriedenheit, höhere Frühzahlungsrabatte sowie verbesserte Berichterstellung und Analysen.

Im Rahmen der Vereinbarung wird die Lösung von Fuji Xerox vermarktet. Das Unternehmen kümmert sich auch um die Beratung, Implementierung und den Support.

„Fuji Xerox freut sich sehr über die Zusammenarbeit mit Esker, dem führenden Anbieter für Prozessautomatisierung“, sagt Toshiharu Yoneyama, Corporate Vice President und Executive General Manager der Smart Work Innovation Business Group von Fuji Xerox Co., Ltd. „Durch die Kombination der Innovationskraft von Esker und der Expertise von Fuji Xerox bei Dokumentenlösungen sind wir in der Lage, unseren Kunden eine absolut einzigartige Erfahrung in der Kreditorenbuchhaltung zu bieten.“

„Als eines der bekanntesten Technologieunternehmen in Asien bietet Fuji Xerox genau die Vertriebs-, Support- und Beratungsdienstleistungen an, die wir gesucht haben, um unseren Kundenstamm zu erweitern und die Expansion in neue Märkte wie Japan zu erleichtern“, erklärt Jean-Michel Bérard, CEO von Esker. „Gemeinsam werden wir durch diese strategische Partnerschaft Unternehmen dabei unterstützen, die Prozesseffizienz in der Kreditorenbuchhaltung zu steigern und den Cashflow zu optimieren.“

Über Fuji Xerox Co., Ltd.

Fuji Xerox Co., Ltd. wurde 1962 gegründet und ist ein führendes Unternehmen im Bereich Dokumentendienste und Kommunikation. Angeboten werden Lösungen und Dienstleistungen, die Kunden bei der Bewältigung ihrer geschäftlichen Herausforderungen unterstützen. Grundlage der Lösungen und Dienstleistungen sind die erstklassigen Multifunktionsgeräte, Drucker und Produktionsdrucker für Büros, die wir für den weltweiten Vertrieb entwickeln und herstellen. Zusammen mit Cloud- und mobilen Lösungen schafft Fuji Xerox eine Kommunikationsumgebung, die es den Kunden ermöglicht, auf die richtigen Informationen zur richtigen Zeit und im richtigen Format zuzugreifen. So tragen wir zur reibungslosen Kommunikation bei.

Fuji Xerox ist ein 75:25-Joint Venture zwischen der FUJIFILM Holdings Corporation und der Xerox Corporation. Der Direktvertrieb deckt Japan und die Region Asien-Pazifik einschließlich China ab.  Das Unternehmen erzielt Jahresumsätze von rund 10 Mrd. US-Dollar und beschäftigt weltweit in den über 80 in- und ausländischen Tochter- und Vertriebsgesellschaften rund 45.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.fujixerox.com.

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Erfolgreiche Fusion stärkt den multimaterialen Leichtbau

Die erfolgreiche Entwicklung der beiden Vereine CFK Valley e.V. und Carbon Composites e.V. spiegelt das Interesse von Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Faserverbundtechnologie wieder. Sowohl national als auch international finden eine stärker werdende Vernetzung und ein reger Austausch zu fachlichen Fragestellungen statt.

Die aus der Historie der beiden Vereine bedingte Ausrichtung auf unterschiedliche Branchen und die sich daraus ergebenden Synergieeffekte sowie die bereits gelebte inhaltliche Abstimmung zu Themen wie Messe- und Veranstaltungsauftritten oder Aus- und Weiterbildung haben den Vertretern und Mitgliedern der beiden Vereine verdeutlicht, dass eine Fusion wirtschaftlich sinnvoll und politisch wünschenswert ist.

Mit der am 28.02.2019 durch die beiden Mitgliederversammlungen einstimmig und ohne Gegenstimme beschlossenen Fusion entsteht das weltweit größte Netzwerk für den faserbasierten multimaterialen Leichtbau unter dem Namen Composites United e.V. mit etwa 400 Mitgliedern und internationalen Vertretungen in der Schweiz, in Österreich, Belgien, Japan, Süd-Korea, China und Indien. Der Sitz des neuen Vereins ist Berlin, die bisherigen Standorte Augsburg und Stade bleiben erhalten und werden für die fachliche Führung des Vereins verantwortlich sein. 

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Eine Schalterplattform – viele Anwendungen

Die Schmersal Gruppe stellt auf der bauma 2019, der Fachmesse für die Baumaschinenbranche in München, ihre neue Schaltgeräte-Baureihe HDS für die Schwerindustrie vor. Bei der modular aufgebauten Baureihe sind erstmals verschiedene Funktionen auf einer Plattform vereint, sodass sie für unterschiedlichste Anwendungen geeignet ist. Basis der neuen Plattform ist das einheitliche Gehäusekonzept, das aus zwei Varianten besteht: Kunststoff (Duroplast) und Grauguss. Die Kunststoffvariante ist beständig gegenüber aggressiven Medien und daher insbesondere in der Hafenlogistik oder im Lade- und Löschbetrieb einsetzbar sowie in der Agrarindustrie, die Düngemittel, Mineralien und Phosphate verarbeitet – aber auch in vielen weiteren Anwendungsbereichen. Die robuste Graugussvariante taugt beispielsweise für den Einsatz im Bergbau sowie in der Schüttgut- und Förderindustrie.

Auch bei den Funktionen gibt es zwei Grundvarianten: den NOT-HALT, ausgeführt als Seilzugnotschalter, und die Positionsüberwachung. Der Basisschalter der Positionsüberwachung kann mit unterschiedlichen Betätigungselementen flexibel kombiniert werden. Typische Anwendungsbereiche sind z.B. die NOT-HALT-Abschaltung, die Bandschieflaufüberwachung bei der Förderung von Schüttgütern, die Endlagenüberwachung in der Stahlerzeugung oder die Überwachung des Füllstandes in Materialsilos.

Die Schutzarten IP66 und IP67 schaffen die Voraussetzung für den Einsatz der Schaltgeräte auch unter extremen Umgebungsbedingungen.

Alle Grundvarianten können optional an den Dupline-Installationsbus oder an AS-I-Safety-at-Work angeschlossen werden, sodass die Schalter schnell und einfach zu vernetzen sind, in Reihe geschaltet werden können und Diagnosedaten besser übertragbar sind. Zentrale Anschlussklemmen mit CAGE- und CLAMP-Technik reduzieren die Montagezeiten.

Alle Schaltgeräte erfüllen die Anforderungen an einen Sicherheitsschalter. Darüber hinaus verfügt die HDS-Plattforum über umfangreiche internationale Zulassungen: CE (Europa), UL (USA), CCC (China), EAC (Russland), Ex, IECEx (Explosionsschutz, international) sowie INMETRO (Brasilien, Südamerika).

„Mit der modularen Schaltgeräte-Plattform HDS haben wir ein Produkt geschaffen, das unsere Kunden flexibel für verschiedenste Applikationen verwenden können. Außerdem ist die HDS-Plattform dank der internationalen Zulassungen weltweit einsetzbar“, erklärt Udo Sekin, Branchenmanager Schwerindustrie bei der Schmersal Gruppe. „Insbesondere den Maschinenherstellern erleichtern wie damit die globale Vermarktung ihrer Anlagen“.

Besuchen Sie Schmersal vom 8.- 14. April 2019 auf der bauma in München: Halle C2, Stand 305.

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eToro Daten zeigen: Krypto-Assets sind für eine neue Generation der Einstieg zum Investment

Neue Daten der globalen Multi-Asset-Investitionsplattform eToro, zeigen, dass der Krypto-Boom dazu beigetragen hat, eine neue Generation von Investoren zu schaffen.

Weltweit erwarb die Mehrheit (73 Prozent) der neuen Anleger, die 2017 und 2018 einen Account auf eToro anlegten, Krypto-Assets. Mehr als jeder Zehnte dieser Investoren (11 Prozent) hat seitdem neben seiner Krypto-Investition in andere Vermögenswerte wie Aktien, Rohstoffe und Devisen investiert.

Der Trend, neben Krypto-Assets auch in andere Finanzprodukte zu investieren, ist bei der jüngeren Generation der Deutschen besonders ausgeprägt: Fast die Hälfte (42 Prozent) aller zwischen 25 und 34 Jahre alten Krypto-Investoren auf eToro diversifizierten ihre Anlagen und investierten im zweiten Schritt in andere Vermögenwerte.

„In Deutschland lesen wir häufig, dass sich der Durchschnittsbürger, insbesondere die Gruppe der Millennials, nicht mit dem Thema Investment beschäftigt. Doch das Krypto-Beispiel zeigt uns, dass Menschen investieren, wenn ihr Interesse durch etwas geweckt wird. Unabhängig davon, ob man an den langfristigen Erfolg von Krypto-Assets glaubt, lohnt es sich, das Verhalten dieser Krypto-Investoren näher zu analysieren. Insbesondere, da unsere Daten zeigen, dass einige Anwender bereit waren nach der ersten Krypto-Investition zu diversifizieren“, sagt Dennis Austinat, Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz bei eToro.

Der Schritt in die traditionellen Anlagen war weltweit zu beobachten, wobei fast 11 Prozent der deutschen Krypto-Asset-Investoren neben ihren Krypto-Investitionen auch in andere Anlagen diversifizierten. Am stärksten war der Trend in Italien und China, wo 14 Prozent bzw. 12 Prozent der Krypto-Investoren zu Anlegern in anderen Asset-Klassen wurden.

Weltweit war die beliebteste Anlageklasse für Krypto-Investoren Aktien, jeder Dritte entschied sich dafür. Deutschland folgte diesem Trend mit mehr als einem Drittel (35 Prozent) der Krypto-Investoren, die sich für Aktien als zweites Investment auf der eToro-Plattform entschieden. 28 Prozent kopierten als zweite Aktion die Aktivitäten anderer eToro-Anwender und 27 Prozent investierten in Rohstoffe.

Von denjenigen, die sich für Aktien als zweite Anlage auf der eToro-Plattform entschieden, waren 46 Prozent 25-34 Jahre alt, was auf eine neu entdeckte Popularität der Aktien bei jüngeren deutschen Investoren hindeutet.

„Es ist wichtig, dass wir uns als Branche der Herausforderung stellen und mehr für die Einbeziehung der Verbraucher tun. Vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehen wir, dass Investitionen zu lange als Angelegenheit der Reichen angesehen wurden. Darüber hinaus wird das Thema Investment oft als zu komplex für den Durchschnittsbürger angesehen. Krypto-Assets haben das vielleicht geändert. Jetzt können wir Menschen, die ihre ersten Anlageerfahrungen mit Krypto-Assets gemacht haben, zusätzlich andere Möglichkeiten aufzeigen. Der Zugang zu allen Anlageformen an einem Ort ermöglicht es uns, eine neue Generation von Anlegern zu ermutigen, mit einem diversifizierten Portfolio mehr Kontrolle über das Wachstum ihrer Vermögenswerte zu übernehmen“, sagt Dennis Austinat.

Die Daten zeigen auch, dass die Käufer von Krypto-Assets ihre Positionen länger als andere Anlageklassen halten. Weltweit dauerten Krypto-Positionen 71 Tage länger als die nächstlängeren ETFs. Das könnte auf den langfristigen Investitionserfolg von Krypto-Assets schließen lassen.

Hinweis für Redakteure:

Über die Daten
Die oben genannten Daten basieren auf einer Analyse der Nutzer der Trading- und Investmentplattform eToro in den Jahren 2017 und 2018. Die eToro-Plattform hat über 10 Millionen registrierte Benutzer.

Disclaimer:
eToro ist eine Multi-Asset-Plattform, die sowohl Investitionen in Aktien und Krypto-Assets als auch den Handel mit CFDs anbietet.
CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko durch Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 76% der Privatanleger-Konten verlieren Geld wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren. Sie sollten sich auch überlegen, ob Sie es sich leisten können das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Kryptoassets sind volatile Instrumente, die innerhalb kürzester Zeit stark schwanken können und daher nicht für alle Anleger geeignet sind. Anders als über CFDs ist der Handel mit Krypto-Assets unreguliert und wird daher von keinem EU-Rechtsrahmen überwacht. Ihr Kapital ist in Gefahr.

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PEEK from a Safe Harbour

For more than six years, BIEGLO has been importing PEEK raw materials from China. Last year, the company doubled their sales of PEEK once again. BIEGLO has various warehouses in Germany to supply customers quickly. They hold buffer-stocks of CoPEEK and selected PEEK semi-finished products made-in- Germany.

BIEGLO’s clear concept contributes to the growing success:

  • reliability of supply
  • stability of price
  • constantly improved quality of products and services.

As most likely Europe’s largest PEEK-distributor, BIEGLO continuously expands the portfolio of high-performance polymers. There is a wide range of functional and PEEK color compounds. Last but not least BIEGLO offers PEEK semi-finished products.

The management of BIEGLO GmbH commented "In times when people in the Anglo-Saxon area sail into the storm of planning-uncertainty, the business with Asian partners is gaining momentum through tailwind." They expect sales to boost again in 2019.

The BIEGLO GmbH is a distribution company for high-performance polymers from Hamburg. They built up several online shops, e.g. PEEK-Shop.de, Polyimid-shop.de, PAI-Shop.de, und PEI-Shop.de successfully. In April they will exhibit at Hannover Fair: Hall 4 Booth G01.

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Die Unternehmensgruppe Asstra hat den Umsatz um 17% erhöht

Das Unternehmen AsstrA erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 287 Millionen Euro, was 17% über dem gleichen Indikator von 2017 liegt. Der Bruttogewinn der Unternehmensgruppe stieg um 18%. Im Jahr 2018 stieg das Kundenportfolio von AsstrA um 1.137 Unternehmen.

Im Jahr 2018 stieg die Gesamtzahl der Beförderungen um 16% und betrug 141,5 Tsd. Euro. Die inländischen Beförderungen waren bei den Kunden des Unternehmens am beliebtesten, und auch die folgenden Routen waren gefragt: „Polen – Russland“ – 4.670 Beförderungen, 3.975, Deutschland – Russland – 3.938, Russland – Belarus – 3.242.

Im Jahr 2018 beförderte AsstrA die Güter auf 65 neuen Routen. Insgesamt stehen Kunden weltweit 1.257 Routen zur Verfügung. 

Die Straßentransporte sind bereits seit mehreren Jahren die am meisten nachgefragte – 122,8 Tausend Beförderungen im Jahr 2018, das sind 30% mehr als 2017. Sie hatten mit 186,3 Millionen Euro den größten Anteil am generierten Umsatz und lagen damit um 8% über dem im Jahr 2017. Auf dem Seeweg wurden 4,2 Tausend, mit der Eisenbahn 4 Tausend Beförderungen vorgenommen, und die AsstrA-Unternehmensgruppe wickelte 2,8 Tausend Aufträge für den Lufttransport ab. 

Im Jahr 2018 erbrachte AsstrA die Logistikdienstleistungen für die Unternehmen aus 35 verschiedenen Wirtschaftsbranchen. Meistens bearbeiteten die Spezialisten des Unternehmens Aufträge für den Transport von Gütern der Möbelindustrie – 4,4% der Gesamtzahl der Produktlinien. Als Marktführer bei den Beförderungen waren außerdem Zellstoff- und Papierindustrie (3,4%), Elektronikbranche (2,8%) und Parfümerie-Kosmetika- und Alkoholbranche (2,4%).

„In der Logistikbranche gab es im Jahr 2018 einen Mangel an Fahrzeugen und Schienentransportmitteln, einen Mangel an qualifizierten Fahrern und ein Ungleichgewicht des Güterverkehrsstroms in Bezug auf volle Containerladung. Trotzdem war das vergangene Jahr für unser Unternehmen sehr erfolgreich. Wir entwickeln unsere Kompetenzen und Fähigkeiten sowie die geografische Präsenz von AsstrA kontinuierlich weiter. Im vergangenen Jahr haben wir unser Vertreternetz ausgebaut und sind in Spanien (Valls), Österreich (Wien), Rumänien (Bukarest), Polen (Malashevichi) und Deutschland (Hof), berichtet der Generaldirektor von AsstrA Dmitry Lagun. Für das Jahr 2019 planen wir, das Trade-Lane-Management weiter auszubauen, die Kompetenz unserer Experten für multimodalen und kombinierten Güterverkehr zu erhöhen und das Netzwerk von LSP (Logistikdienstleistern) in allen Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, auszubauen. In den Plänen steht auch die weitere geografische Expansion – die Gründung neuer AsstrA-Niederlassungen in China, den USA, Frankreich, Spanien und Ungarn.“

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TÜV Rheinland: Cooperation with Start up-Accelerator Plug And Play

TÜV Rheinland has been a cooperation partner of the Plug And Play start-up accelerator since 1 February. With this cooperation, the globally active testing service provider TÜV Rheinland is consistently pursuing its innovation and digitization strategy. "The cooperation with Plug And Play gives us excellent access to a worldwide network of start-ups and thus intensive contact with a start-up scene that develops innovative solutions with a view to our TÜV Rheinland portfolio," says Dana Goldhammer, Global Officer Innovation & Digitalization at TÜV Rheinland. Based in Silicon Valley in the United States, the Innovation Center is one of the world’s leading start-up platforms and supports more than 100 newly founded companies every year, including partnerships with internationally established corporations.

TÜV Rheinland as a start-up partner

Today, TÜV Rheinland’s environment is characterised by the digitalisation of the globalised world, in which technology, business and society are constantly changing and innovations are becoming increasingly important. As the engine of a modern society, as the guarantor of technical innovation and as a testing service provider whose core business is the reliability of systems as well as security and which can thus contribute to a better quality of life for many people, TÜV Rheinland consistently uses the opportunities offered by digitalisation. With the development of new technologies (e.g. IoT, artificial intelligence), the company is also changing, digitizing its classic test business and developing new services that support its customers in making their products more secure in the digital world. "The partnership with Plug And Play gives us the opportunity to identify digital business ideas along the lines of our core business and to leverage innovative ideas. Conversely, as an established company, we are happy to support founders with our market knowledge and access to equipment, because innovation is an indispensable part of our business," says Goldhammer.

David Neef, Partnership Director at Plug And Play Germany, adds: "We are very proud of having TÜV Rheinland join our innovation platform. As a leading testing service provider, TÜV Rheinland becomes an important strategic partner for our programs in Silicon Valley, Germany and China". The partnership between TÜV Rheinland and Plug And Play will be announced today at the STARTUP AUTOBAHN EXPO Day in Stuttgart. TÜV Rheinland takes the cooperation with Plug and Play as an opportunity to bundle all innovation activities under the title "Future HUB – TÜV Rheinland Innovation Program" and make them visible to the public under a new sign.

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26. Münchner Management Kolloquium – Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0

Welche Chancen und Herausforderungen sehen die Unternehmensvertreter in der Wertschöpfung der Zukunft? Welche neuen Konzepte erfordert der Einsatz agiler und vernetzter Technik? Wie gelinget es Unternehmen in der Chemiebranche eine effiziente Wertschöpfung im digitalen Zeitalter zu etablieren? Diese und weitere Fragen beantworten die Referenten der chemischen Industrie auf dem 26. Münchner Management Kolloquium.

Mit rund 200 Milliarden Euro Jahresumsatz und fast 2.200 Unternehmen in der Chemieindustrie gehört Deutschland nach China und den USA zu den größten Chemienationen der Welt. Im globalen Wettbewerb um Marktanteile und durch die veränderten Kundenbedürfnisse ist die agile Unternehmensausrichtung zu einem wichtigen Faktor für Erfolg in der chemischen Industrie geworden. Die stetige Verbesserung und Optimierung der Wertschöpfung durch smarte Technologien ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Mithilfe vernetzter Anlagen wie in Chemieparks gelingt es gezielt Daten zu Produktionsanlagen und Transportwegen zu generieren und auszuwerten, die unter anderem eine Flexibilisierung und Automatisierung der Produktion, vorausschauende Instandhaltung aber auch eine Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen. Um die vorhandenen Potenziale nutzen zu können, müssen die Herausforderungen des disruptiven Wandels der chemischen Industrie gemeistert werden. Es gilt zu bestimmen in welchen Bereichen der Einsatz von Sensorik und Robotik wirtschaftlich sinnvoll und der Aufbau von Smart Factories möglich ist.

Auf dem Weg zur Vernetzung der physischen mit der materiellen Welt kommt man an innovativen Lösungen der Firma Merck nicht vorbei. Diese sind unter anderem Weltmarkt- und Technologieführer im Bereich Flüssigkristalle. Die Produkte ermöglichen messerscharfe Bilder in Smartphones, Laptops, Flachbildfernseher und Tablet-PCs weltweit. Die hochinnovativen Halbleiter-Materialien von Merck machen elektronische Geräte noch leistungsfähiger. Auf dem diesjährigen MMK werden Top-Entscheider die Zukunft der Chemiebranche an konkreten Fallbeispielen diskutieren. Eine smarte Antwort auf den global steigenden Lebensmittelbedarf liefert der Geschäftsbereich Crop Science der Bayer AG. Mithilfe einer digitalisierten Landwirtschaft sollen Erzeuger in der Lage sein, den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen agil steuern zu können. Der Düngemittelhersteller YARA forciert ebenfalls den Einsatz intelligenter Sensor- und Satellitentechnik und kaufte im Juli 2018 das AgTech-Startups „trecker.com“, welches auf die Erfassung und Auswertung von landwirtschaftlichen Daten spezialisiert ist. Mit dem elektrisch betriebenen und autonom fahrenden Frachter „Yara Birkeland“ reagiert YARA auf die disruptiven Herausforderungen des Klimawandels und möchte ab dem ersten Quartal 2020 seine Logistikkosten optimieren. In der Prozessindustrie sind realistische Testbedingungen die Grundlage für eine agile Produktentwicklung.

Die Firma Knauf zeigt, wie disruptive Ansätze eine bislang kaum digital erschlossene Branche verändern können. Das Bauen der Zukunft wird maßgeblich von digitalen Prozessen geprägt. Building Information Modeling – kurz BIM – definiert bereits jetzt den Standard, um über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks alle relevanten Informationen zu jedem Zeitpunkt aktuell verfügbar zu machen. Der Glasproduzent Verallia ist ein Beispiel für die gelungene Realisierung digitaler Innovationsprozesse. Im hausinternen Innovationscenter erfolgt der intensive Austausch aller Beteiligten an einem Innovationsprojekt. In Projekt-Meetings und Kreativworkshops werden dreidimensionale eDrawings und virtuelle Glasverpackung im Rahmen der Produktentwicklung genutzt.

Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen und die Potenziale der Wertschöpfung 4.0 auf dem diesjährigen MMK. Profitieren Sie dabei von den Erfahrungen der Unternehmen der Chemiebranche, der Pharma- sowie der Prozessindustrie. Es referieren hierzu:

  • Dr. Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung Merck KGaA
  • Werner Bauman, Vorstandsvorsitzender Bayer AG
  • Dr. Thomas Koniordos, Head of Business Line Environmental Solutions YARA GmbH & Co. KG
  • Manfred Grundke, Geschäftsführender Gesellschafter, Gebr. Knauf Verwaltungsge-sellschaft KG
  • Dr. Nicola Rudolph, Manager Production System VIM Northern Europe Verallia Deutschland AG

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