it’s OWL: Projekte starten im Herbst

Das Technologie-Netzwerk it´s OWL startet ab Herbst mit neuen Projekten. Darin entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen Ansätze in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitale Plattformen, Digitaler Zwilling und Arbeitswelt der Zukunft. Darüber hinaus können sich Unternehmen für Transferprojekte bewerben, in denen sie gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Das Land NRW stellt für Projekte Fördermittel im Umfang von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mindestens die gleiche Summe kommt aus der Industrie. Insgesamt sollen im Spitzencluster bis 2022 Projekte im Umfang von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Neben der Landesförderung sollen dafür auch Bundes- und EU-Mittel genutzt werden.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „it’s OWL steht europaweit für einen überaus erfolgreichen Technologietransfer mit Fokus auf die mittelständische Wirtschaft. Das Spitzencluster trägt maßgeblich dazu bei, die Möglichkeiten und Verfahren der Industrie 4.0 greifbar zu machen. Dank der Transferprojekte gibt es einen großen Innovationsschub für die ganze Region: Das Cluster öffnet wichtigen Branchen neue Perspektiven, schafft neue Angebote für Ausbildung und Studium und macht Arbeitsplätze zukunftsfähig.“

Prof. Jürgen Gausemeier, Vorsitzender des Clusterboards, zieht eine positive Zwischenbilanz und erläutert die neue Ausrichtung des Technologie-Netzwerks: „Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei it´s OWL ist ein Erfolgsmodell. So sind in den vergangenen fünf Jahren beispielsweise rund 7.500 neue Arbeitsplätze in den Kernbranchen und sieben neue Forschungsinstitute entstanden, 34 Unternehmen wurden aus dem Spitzencluster heraus gegründet. Mit der Neuausrichtung von it´s OWL bieten wir Unternehmen einen Plattform, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien – beispielsweise in den Bereichen maschinelles Lernen, IT-Sicherheit und disziplinübergreifende Produktentwicklung. Aber auch um die Gestaltung der Arbeitswelt, Qualifizierungsangebote, neue Geschäftsmodelle und Unternehmensgründungen.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ergänzt: „it´s OWL gilt in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland als Paradebeispiel, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen den digitalen Wandel in der Industrie gemeinsam angehen. Daher wird das Land die Projekte von it´s OWL mit 50 Millionen Euro und das Clustermanagement mit 3 Millionen Euro fördern. Die Bezirksregierung Detmold und der Projektträger Jülich stehen dabei den Projektpartnern beratend zur Seite. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit und die Ergebnisse aus den Projekten sollen auch für andere Unternehmen und Regionen in ganz Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden.“

Maschinelles Lernen für die intelligente Produktion

Die 24 Kernunternehmen und sechs Hochschulen des Technologie-Netzwerks haben in einem Arbeitsausschuss in den vergangenen sechs Monaten fünf Projekte in den oben genannten Themenfeldern entwickelt. Dabei geht es beispielsweise um maschinelles Lernen in der Produktion. Ziel des Projekts ist es, dass Maschinen und Anlagen nicht nur auf einprogrammierte Muster reagieren, sondern aus Erfahrungen lernen. So können sie ihre Leistungsfähigkeit im Laufe ihrer Einsatzzeit verbessern und sich automatisch an sich ändernde Bedingungen anpassen. Sechs Unternehmen – darunter Miele – und vier Forschungseinrichtungen wollen dafür neue Methoden entwickeln und auf einer Plattform für weitere Unternehmen verfügbar machen.

„Durch maschinelles Lernen können wir die Produktivität und Effizienz unserer Produktion von Staubsaugern und Waschmaschinen erheblich steigern. Maschinenausfälle und Ausschuss werden vermieden. Der Einsatz von Energie und Materialien wird erheblich reduziert“, erläutert Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer von Miele & Cie. KG. „Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und den Hochschulen können wir schnell und zuverlässig neue Verfahren entwickeln und in die Anwendung bringen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Hochschulen sind dafür genauso wichtig wie die Erfahrungen und Perspektiven der anderen Unternehmen.“

Digitale Plattformen und Digitaler Zwilling

In zwei weiteren Projekten geht es neun Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen darum, die Potenziale digitaler Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen auszuschöpfen. Hintergrund ist, dass der Anteil des digitalen Geschäfts im Maschinenbau kontinuierlich ansteigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihren Kundenzugang zu erhalten, müssen die Unternehmen ihre Produkte immer stärker mit Services verzahnen. Durch digitale Plattformen können sie vom Auftragseingang über Produktion bis zur Logistik eine durchgehende Lösung für den Kunden anbieten.

Ein weiteres Projekt fokussiert die Entwicklung, die Nutzung und die Interaktion von digitalen Zwillingen. Darunter versteht man eine digitale Abbildung einer Maschine, welche die reale und virtuelle Welt miteinander verbindet. Die Abbildung im virtuellen Raum entsteht unter Einsatz von Daten, die beispielsweise durch Sensoren ermittelt werden. Mithilfe von digitalen Zwillingen können Maschinen und Anlagen über ihren gesamten Lebenszyklus dargestellt werden. So können beispielsweise schon während der Planung einer neuen Anlage digitale Simulationen genutzt werden, um die realen Abläufe zu optimieren.

Die Projekte werden derzeit beim Land beantragt. Bei positiver Bewertung sollen sie im Oktober starten. Zudem werden weitere Ausschreibungen veröffentlicht, bei der sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Cluster mit Projektideen bewerben können.

Neue Arbeitsplätze und die Entlastung der Beschäftigten

Informations- und Kommunikationstechnologien halten zunehmend Einzug in die Produktion und die Entwicklungsarbeit. Dabei rücken insbesondere die sozialen Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung in den Vordergrund. In einem weiteren it´s OWL-Projekt wollen Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und der IG Metall die Potenziale der Digitalisierung für die Arbeitswelt erschließen und in den Betrieben erproben. Dabei geht es um neue Ansätze von Führung und Personalentwicklung, Lernplattformen sowie die Benutzerfreundlichkeit von Assistenzsystemen. So wird bei Weidmüller beispielsweise erforscht, wie Augmented und Virtual Reality in der beruflichen Bildung eingesetzt werden können, um individualisiertes Lernen zu ermöglichen. 

„Auch in der digitalisierten Fabrik bleibt der Mensch im Zentrum. Um die Arbeitsplätze der Zukunft zu gestalten, müssen wir die Beschäftigten aktiv einbinden. Und ihnen vermitteln, welche Chancen die Digitalisierung bietet, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen die Arbeit zu erleichtern“, erläutert Prof. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende von Campus OWL.

„Die Hochschulen in OWL bringen aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen in die neuen it´s OWL-Projekte ein. Wir sehen uns als wichtige Partner für die Innovationsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – sowohl in den Ingenieurswissenschaften und in der Informatik als auch in den Sozialwissenschaften.“

Einen Überblick über neue Lösungen für die Gestaltung der Arbeitswelt bietet der Kongress „Faszination 4.0 – Arbeit“ am 3. September in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld. Veranstalter sind die OWL GmbH, it´s OWL, die Bertelsmann Stiftung, OWL Maschinenbau und die Regionalagentur OWL. Das Spektrum reicht von neuen Technologien über Arbeiten im ländlichen Raum und beruflicher Bildung bis zu New Work.

Den Mittelstand beim digitalen Wandel unterstützen

Der erfolgreiche Technologietransfer in den Mittelstand ist ein Alleinstellungsmerkmal von it´s OWL. Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere – können in Transferprojekten mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung neue Technologien nutzen, um konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation zu lösen. Prof. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement, erläutert: „Die Transferprojekte bieten einen schnellen und einfachen Zugang zu neuen Technologien und aktuellem Forschungswissen. Die Wirkungen werden direkt im Betrieb sichtbar. So können Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0 gehen.“ Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Einführung von Assistenzsystemen, Ansätze für maschinelles Lernen, neue Verfahren der Produktentwicklung oder die Entwicklung von Smart Services. Die Unternehmen erhalten für Transferprojekte eine Förderung zwischen 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Ein Unternehmen kann bis zu 60.000 Euro Fördermittel erhalten.

Dazu reichen Unternehmen gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung eine Projektskizze beim it´s OWL Clustermanagement ein, in der sie die geplanten Aktivitäten und Ergebnisse beschreiben und mit einem Angebot versehen. Nach Prüfung durch das Clustermanagement und die Bezirksregierung Detmold wird ein Gutschein ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird. Interessierte Unternehmen können sich bei der Entwicklung der Idee und der Vermittlung eines Forschungspartners durch die it´s OWL Clustermanagement GmbH und die Transferpartner von it´s OWL beraten lassen. Transferpartner von it´s OWL sind die IHK Ostwestfalen, die IHK Lippe, OWL Maschinenbau, InnoZent OWL und die OWL GmbH.

Neue Geschäftskonzepte für die intelligente Fertigung

Ein weiterer Schwerpunkt von it´s OWL ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen in den Bereichen intelligente Fertigung und Digitalisierung. „Aus unseren Projekten werden viele Ansätze für Smart Services entstehen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir 30 neue Geschäftsideen identifizieren und gemeinsam mit den Unternehmen und Hochschulen zu erfolgreichen Geschäftskonzepten ausarbeiten. Die Region und unser Cluster bieten dafür ein optimales Umfeld. Denn hier finden die Start-ups einen direkten Zugang zu ihren Kunden. Dabei wollen wir sie mit unserem Netzwerk unterstützen. Dadurch unterscheidet sich OstWestfalenLippe von anderen gründungsstarken Regionen wie beispielsweise Berlin, wo zwar viele Gründer sind, aber keine realen Kunden,“ verdeutlicht Günter Korder, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH.

Mit dem Innovationslabor OWL der vier Hochschulen sowie Initiativen wie garage33 (Paderborn), Innovationszentrum Campus Bielefeld, knOWLedgeCube (Lemgo), Founders Foundation (Bielefeld) und Denkwerk (Herford) finden Start-ups in OWL zudem eine hervorragende Unterstützung. Und der Technologiefonds OWL und die Business Angels OWL bieten Zugang zu Wachstumskapital.

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Datenbasiert schneller entscheiden?

Als am 21. Juni die 25. Aachener ERP-Tage mit der Schluss-Keynote von Daniel Terner, Marketingleiter AEB, in einem fulminanten Abschluss gipfelten, verschlug es so manchem Teilnehmer die Sprache. „Datenbasiert schneller entscheiden“, der Claim der Veranstaltung, der laut Terner so gar nicht zutreffe. Schließlich erleichtere ein Zuwachs an Informationen das Fällen einer Entscheidung erwiesenermaßen nicht. Da hatten sich die rund 180 Teilnehmer bei der Jubiläumsausgabe zwei Tage mit den neuesten Trends beschäftigt und die Köpfe rauchten bei intensiven Diskussionen und das nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen. Man hatte Neues gelernt, Impulse erhalten und Einsichten gewonnen. Alles Unsinn? Keineswegs. Schließlich ging es bei der Veranstaltung nicht um ein „Mehr“ an Daten, sondern um die Nutzung relevanter Daten als Entscheidungsunterstützung. Richtig ist, dass in der Industrie heute jede Menge Daten gesammelt werden, Sensorik und Speicherkapazität sind erschwinglicher geworden und befeuern „Big Data“. Das FIR entwickelt Konzepte und Lösungen, um aus diesen großen Datenmengen Informationen zu gewinnen, diese für Unternehmen nutzbar zu machen und so daraus „Smart Data“ zu generieren. Dies geschieht unter Anwendung tiefer Prozesskenntnisse und diverser Methoden der Datenanalyse. Etwa wenn durch Mustererkennung Prognosen für bevorstehende Ereignisse getroffen werden können, um beispielsweise einem Maschinenausfall frühzeitig entgegen zu wirken.

Fakt ist, dass der Unternehmenserfolg künftig davon abhängen wird, schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen. ERP-Systeme und Industrie 4.0 helfen dabei, auf Basis großer Datenmengen zum einen das Erfahrungswissen systematisch zu nutzen und nicht nur „aus dem Bauch oder der Erinnerung heraus“ zu agieren. Zum anderen stehen inzwischen Echtzeitdaten zur Verfügung, die einen guten Überblick schaffen und so zusätzlich dabei unterstützen, zügig Entscheidungen zu treffen, die zum gewünschten Ergebnis führen – also datenbasiert schneller entscheiden. Laut einer Studie der Fachzeitschrift Produktion existiert dabei das Problem, dass nur eine Minderheit der deutschen Maschinenbauer eine systematische Datenauswertung und die Nutzung des vollen Potenzials von Big Data realisiert. Umso wichtiger wird dadurch die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie. Als Forschungsinstitut arbeitet das FIR im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus mit Industriepartnern daran, die Möglichkeiten vorauszudenken und wertschöpfend zu realisieren. Die Verfügbarkeit von Daten wird eine immer größere Rolle spielen. Diese Daten werden in Zukunft nicht mehr nur aus dem „Monolith ERP-System“ kommen, sondern müssen aus vielen verschiedenen Expertensystemen gesammelt und so aggregiert werden, dass sie adäquat und nutzenstiftend analysiert und verwertet werden können. Damit einhergehend ist die Vernetzung nicht nur innerhalb des eigenen Unternehmens wichtig, gerade die unternehmensübergreifende Verknüpfung von Informationen gewinnt an Bedeutung. Wissen zu teilen, auch über Unternehmensgrenzen hinaus, wird sich als Erfolgsfaktor etablieren. Vor diesem Hintergrund standen die Aachener ERP-Tage in diesem Jahr unter dem Motto „Digitale Transformation – Datenbasiert schneller entscheiden“. Dass man damit den Nerv der Zeit traf, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer – nicht zuletzt jene auf Terners Vortrag.

Mit Themen rund um die Digitalisierung beschäftigt sich das FIR nicht nur im Rahmen der ERP-Tage, sondern auf weiteren Fachtagungen und vor allem in Form des umfangreichen Weiterbildungsangebots.

Weitere Informationen: www.erp-tage.de; www.fir.rwth-aachen.de

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IOM-Ausgründung Trionplas Technologies GmbH gewinnt zwei erste Preise beim IQ-Innovationspreis 2018

Bei der von der Metropolregion Mitteldeutschland veranstalteten Preisverleihung, am 28. Juni 2018 in Gera gingen gleich zwei 1. Preise an die IOM-Ausgründung Trionplas Technologies GmbH. Das Unternehmen überzeugte mit einem innovativen Plasmajet-Verfahren zur Oberflächenbearbeitung individuell geformter Optiken und gewann damit den Clusterpreis Chemie/Kunststoffe und zudem den lokalen Innovationspreis Leipzig. Den 2. Platz im Cluster Chemie/Kunststoffe belegte Frau Dr. Agnes Schulze vom Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung mit einem neuen innovativen Veredelungsverfahren für Polymermembranen zur Wasserreinigung. Damit haben sich zwei IOM Innovationen bei dem deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb erfolgreich gegenüber 157 Bewerbungen behaupten können und sind 2 von 10 Preisträgern in 5 Wettbewerbs-Clustern.

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Digitale Vernetzung für eine bessere Versorgung von Krebspatienten in Ostbayern

Die BioPark Regensburg GmbH, ein Unternehmen der Stadt Regensburg, hat mit der Umsetzungsphase für den „Masterplan Gesundheitswirtschaft“ in der Region Regensburg begonnen. Innerhalb der Anfang des Jahres gestarteten „Digital Health Initiative Regensburg“ trafen sich im BioPark Akteure des vom Universtätsklinikum Regensburg koordinierten „Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO)“, um über Lösungen für den elektronischen Austausch der medizinischen Bilddaten und Bedundberichte von Krebspatienten zwischen den gemeinsam betreuenden Kliniken und Ärzten der Region zu sprechen. Der schnelle, einfache und sichere Austausch dieser Patientendaten ist eine wichtige Grundlage für eine multiprofessionelle und interdiziplinäre Versorgung der Patienten in ganz Ostbayern.

Im Ende 2017 präsentierten „Masterplan Gesundheitswirtschaft“ (siehe auch Pressemitteilung Nr. 191) wurden bei den Handlungsempfehlungen im Kapitel „Digitalisierung und E-Health“ unter anderem digitale Lösungen für die regionale Gesundheitsversorgung angeregt. Hieraufhin startete der BioPark seine „Digital Health Initiative Regensburg“ (siehe auch Pressemitteilung Nr. 195). Eines der ersten möglichen Projektpartner ist das „Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO)“, welches als klinische und wissenschaftliche Einrichtung die interdisziplinäre onkologische Krankenversorgung, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung in Ostbayern koordiniert.

„Zentrales Anliegen des CCCO ist es, allen Tumorpatienten eine auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende, personalisierte und qualitativ hochwertige Tumormedizin zugänglich zu machen“, erklärte Prof. Tobias Pukrop vom Universitätsklinikum Regensburg (UKR), der das CCCO leitet. Unter der Federführung des UKR und des Caritas-Krankenhauses St. Josef kooperieren im CCCO universitäre Kliniken, Institute, Abteilungen und interdisziplinäre Zentren mit einem regionalen Netzwerk aus Akut- und Rehabilitationskliniken, niedergelassenen Ärzten und Praxen, Pflege-, Palliativ- und Hospizdiensten sowie Selbsthilfegruppen und Therapeuten im gesamten ostbayerischen Raum von Niederbayern bis Oberpfalz. Die Patienten des CCCO wechseln während ihrer Behandlung oft zwischen den verschiedenen oben genannten Versorgungseinrichtungen hin und her. Dabei müssen auch die medizinischen Daten der Patienten und insbesondere die Bilddaten von einem Arzt zum anderen gelangen. „Leider ist der Patient häufig schneller beim weiterbehandelnden Arzt als seine Behandlungsdaten sowie MRT-, CT- oder Röntgenbilder“, so Prof. Pukrop weiter. „Denn derzeit können wir oft nur den Briefpostweg nutzen, um die Informationen sicher zum Kollegen zu schicken. Es fehlt eine flächendeckende moderne digitale Vernetzungslösung und das wollen wir ändern. Das würde unseren Ärzten die gemeinsame Arbeit erleichtern und der Behandlung und Versorgung unserer Krebspatienten sehr nützen.“

Wie solch eine digitale Vernetzungslösung für die Region aussehen könnte, das diskutierten Vertreter verschiedener Netzwerkpartner des CCCO nun in einem Workshop, der am 21.6. im BioPark stattfand. „Mit der Initiative Healthcare Regensburg, managed by BioPark, haben wir einen Rahmen für die Akteure vor Ort geschaffen, aktuelle Themen der Gesundheitswirtschaft für die Region anzuschieben und zu unterstützen“, so Dr. Thomas Diefenthal, Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH.

„Um nicht das Rad neu zu erfinden, haben wir Experten in den Workshop eingeladen, die Best-Practice-Beispiele, wie die Telehealth Plattform in Ostsachsen oder die aus einem früheren Modellprojekt in der Region hervorgegangene Lösung TKmed im Workshop vorgestellt haben“, erläuterte Dr. Oliver Müller, Moderator des Workshops, Autor der Standortanalyse von 2015 und Partner im Bereich Pharma & Health bei der Detecon International GmbH, der mit seinem Beratungsteam auch den Prozess zur Entwicklung des Masterplans unterstützt hatte.

„Wir wollen mit unseren Aktivitäten die Bildung eines Konsortiums anschieben, welches dann – ähnlich wie im Beispiel aus Ostsachsen – eine Strukturförderung aus EU-Mitteln beantragen kann“, ergänzte Dr. Ilja Hagen, Projektmanager Gesundheitswirtschaft im BioPark. Im Rahmen des Projekts „Förderung der Gesundheitswirtschaft in Regensburg / Cluster Gesundheitswirtschaft“ fördert der Freistaat Bayern die eigens hierzu geschaffenen zwei Stellen sowie Sachmittel für die ersten drei Jahre.

Weitere Informationen:

• BioPark Regensburg GmbH: www.biopark-regensburg.de

• Healthcare Regensburg: www.biopark-regensburg.de/de/gesundheitswirtschaft.html

• Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO): www.ccco.de

• Detecon International GmbH: www.detecon.com

www.detecon.com/en/Expertise/Industries/Pharma_Health

Bildunterschrift: Workshop-Teilnehmer von links nach rechts : Heiko Smetak (RCI), Daniela Drube (Detecon), Atanas Igatov (Klinikum St. Josef), Wolfgang Börner (Uniklinikum Regensburg, UKR), Jonathan Sasse (Tumorzentrum Regensburg), Peter Weber (Telekom Healthcare), Julia Maurer (UKR), Judith Rehwald (UKR), Daniel Heudobler (UKR), Bernhard Heilmeier (Barmherzige Brüder, BHB), Michael Neske (Chili/Nexus), Sandra Windschüttl (UKR), Christian Rehm (BHB), Björn Schliekmann (Radiologie Dr. Neumaier), Tobias Pukrop (UKR/CCCO), Thomas Diefenthal (BioPark), Ilja Hagen (BioPark), Andreas Lienemann (Radiologie Mühleninsel), Jürgen Schmid (Klinikum St. Marien Amberg), Robert Dworschak (Kliniken Nordoberpfalz), Johannes Deininger (UKR), Susanne Leipelt (BHB), Alexander Straube (UKR), Mario Weidisch (Tagesklinik Dr. Vehling-Kaiser), Oliver Müller (Detecon).

 

 

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Panoro Minerals meldet Ergebnisse aus dem Bohrprogramm im Projekt Cotabambas in Peru

Panoro Minerals Ltd. (TSXV: PML, Lima: PML, Frankfurt: PZM) („Panoro“, das „Unternehmen“ – https://www.youtube.com/watch?v=-HoGmK4Mm_k&t=8s) freut sich, weitere Analyseergebnisse aus sechs Bohrlöchern in seinem zu 100 % unternehmenseigenen Porphyr-Kupfer-Gold-Silber-Projekt Cotabambas im Süden von Peru bekannt zu geben.

Die Bohrlöcher durchteuften zusätzliche Oxid- und primäre Sulfidmineralisierungen in den Zielgebieten Maria Jose 1 und 2 und im Zielgebiet Petra. Die Durchörterung der Skarnmineralisierung im Zielgebiet Petra wurde neu identifiziert. 2018 sind in diesen Gebieten weitere Bohrungen geplant.

Die Bohrergebnisse stammen aus der kürzlich abgeschlossenen ersten Phase des Bohrprogramms 2018, die der Untersuchung der Zielgebiete Maria Jose 1 und 2 sowie der Zielgebiete Petra-David diente und den Entdeckungen des Jahres 2017 nachging. Die sechs Bohrlöcher beinhalten vier Bohrlöcher im Zielgebiet Maria Jose 2, eines im Zielgebiet Maria Jose 1 und eines im Zielgebiet Petra David.

President und CEO Luquman Shaheen erklärt: „Die bisherigen Bohrungen im Jahr 2018 haben eine zusätzliche oberflächennahe Oxid-Kupfermineralisierung bei Petra und Maria Jose durchteuft, die das Potenzial erhöht, eine Haufenlaugungs- und SX/EW-Komponente in das Projekt Cotabambas aufzunehmen. Die zugrunde liegende primäre Mineralisierung erfordert zusätzliche Bohrungen, um die 2017 durchteuften höhergradigen Gebiete anzupeilen. Die Durchörterung der Skarnmineralisierung ist ein neuer Aspekt des geologischen Potenzials im Cluster 1. Das Potenzial für eine Verbindung mit der Skarnmineralisierung im Cluster 2 eröffnet einen neuen Korridor mit Explorationspotenzial. Der Antrag auf Erweiterung der Bohrgenehmigung auf das Cluster 2 macht gute Fortschritte und wir erwarten in Kürze eine endgültige Genehmigung. Das Unternehmen hat die Kartierungs- und Probenahmekampagne in diesem Bereich erweitert, um zusätzliche Bohrziele zu definieren.“

Zielgebiet Maria Jose 1

Im Zuge der Bohrkampagne 2017 wurde eine potenzielle Kupferoxiddeckschicht auf einer Fläche von 420 Metern auf 150 Metern identifiziert. Insgesamt wurden im Jahr 2017 drei Bohrlöchern mit insgesamt 663 Metern absolviert. Die Oxiddeckschicht wurde von der Oberfläche bis in eine Tiefe von 125 Metern mit Gehalten zwischen 0,23 % Cu und 0,28 % Cu durchteuft. 

Im Jahr 2018 wurde das Bohrloch CB-188 (mit nordöstlicher Ausrichtung) 150 Meter südwestlich des Bohrlochs CB-180 niedergebracht. CB-188 durchteufte einen Abschnitt von 130,3 Metern mit Kupferoxidmineralisierung mit durchschnittlichen Gehalten von 0,20 % Cu, 0,03 g/t Au und 1,65 g/t Ag, einschließlich eines Abschnitts von 20,3 Metern mit einem Gehalt von 0,33 % Cu, der eine primäre Kupfermineralisierung auf 125,7 Metern mit einem Gehalt von 0,25 % Cu, 0,02 g/t Au und 1,03 g/t Ag, einschließlich eines Abschnitts von 24 Metern mit durchschnittlich 0,35 % Cu überlagert. Das Mineralpotenzial im Zielgebiet Maria Jose 1 ist weiterhin offen für zusätzliche Bohrungen in mehrere Richtungen.

Zielgebiet Maria Jose 2

Im Zuge der Bohrkampagne 2017 wurden drei parallele Mineralkörper auf einer Fläche von 550 Metern auf 250 Metern identifiziert. Die potenzielle Kupferoxiddeckschicht wurde bis in eine Tiefe von 75 Metern und die primäre Kupfermineralisierung bis in eine Tiefe von 350 Metern mit Gehalten zwischen 0,20 % Cu und 0,40 % Cu durchteuft. Die Kupfermineralisierung enthält intrusive Quarz-Monzonit-Erzgänge mit 10 bis 50 Metern Mächtigkeit; sie wurde erweitert und lagert hauptsächlich in Andesitvulkangestein. Diese Mineralisierung wurde in 11 Bohrlöchern mit insgesamt 3.573 Metern identifiziert.

Während der Bohrkampagne 2018 wurden vier weitere Bohrlöcher absolviert, drei Ausfalllöcher nach Norden und eines nach Süden. Im Norden durchteufte Bohrloch CB-184 zwei Kupferoxiddeckschichten mit einer Mächtigkeit von 10,3 Metern bzw. 6,4 Metern und einem Gehalt von 0,20 % Cu bzw. 0,23 % Cu. Bohrloch CB-186 durchteufte die Kupferoxidmineralisierung von der Oberfläche bis in eine Tiefe von 44,7 Metern mit durchschnittlich 0,22 % Cu sowie einen zweiten Abschnitt mit primärer Kupfermineralisierung auf 35,9 Metern mit durchschnittlich 0,29 % Cu, 0,07 g/t Au und 1,85 g/t Ag, einschließlich von zwei Abschnitten von 10,1 Metern bzw. 7,2 Metern mit einem Gehalt von 0,51 % Cu bzw. 0,30 % Cu. Im Süden durchteufte Bohrloch CB-189 die primäre Kupfermineralisierung in verschiedenen Abschnitten bis in eine Tiefe von 522,4 Metern; die Mineralisierung ist weiterhin offen. Das Mineralpotenzial im Zielgebiet Maria Jose 2 ist weiterhin offen für zusätzliche Bohrungen nach Süden und in die Tiefe.

Zielgebiet Petra

Im Jahr 2017 wurden 8 Bohrlöcher im Zielgebiet Petra-David absolviert, die die Kontinuität der Kupferoxidmineralisierung entlang einer begrenzenden Strukur in nordöstlicher Richtung auf einer Fläche von 600 Metern auf 150 Metern bestätigten. Die Mineralisierung lagert in Quarz-Monzonit-Porphyren und Dioritgesteinen.

Im Jahr 2018 wurde das Erkundungsbohrloch CB-185 200 m südöstlich des vorherigen Bohrlochs CB-172 bei Petra niedergebracht. CB-185 war nach Nordwesten ausgerichtet und durchteufte die Kupferoxiddeckschicht mit durchschnittlich 0,22 % Cu, 0,03 g/t Au und 1,77 g/t Ag auf 10 Metern. Darunter wurde ein Abschnitt aus primärer Kupfermineralisierung auf 23 Metern mit 0,27 % Cu durchschnitten. In der Tiefe wurden zwei Abschnitte der Skarnmineralisierung in einem Paket von marmorierten Kalksteinen durchteuft. Der ersten Abschnitt mit 4,0 Meter Mächtigkeit beinhaltet massiven Magnetit mit Andraditgranaten mit durchschnittlich 0,35 % Cu, 0,02 g/t Au, 3,95 g/t Ag, einschließlich eines Teilabschnitts von 1,3 Metern mit 0,94 % Cu, 0,04 g/t Au und 6,55 g/t Ag. Ein zweiter Abschnitt mit 1,0 Meter Mächtigkeit wies eine ähnliche Mineralogie mit 0,38 % Cu, 0,33 g/t Au und 21,22 g/t Ag auf. Das Potenzial für Skarnmineralisierung ist nach Westen in Richtung des Zielgebiets Guaclle für weitere Bohrungen offen. Vorherige Bohrungen im Zielgebiet Guaclle durchteuften ebenfalls eine Skarnmineralisierung, was auf eine mögliche Verbindung mit der Skarnmineralisierung hinweist, die im Cluster 2 im Zielgebiet Chaupec kartiert wurde.

In diesem Gebiet wurden zusätzliche Kartierungen, Gesteinssplitter- und Bodenprobenahmen eingeleitet, um weitere Bohrlöcher zu definieren, die im Laufe des Jahres 2018 absolviert werden sollen.

Einen Lageplan finden Sie hier: https://panoro.com/site/assets/files/3976/2018-06-18-nrm-pml-jd6uvh.pdf

Die erste Phase der Bohrkampagne 2018 wurde im Cluster 1 im Milieu des magmatischen Gesteins absolviert; dabei wurden insgesamt 2.172 Meter gebohrt. Die zweite Phase wird im August im Cluster 2 und im Skarnzielgebiet Chaupec eingeleitet werden.

Über Panoro

Panoro Minerals ist ein einzigartig aufgestelltes Kupferexplorations- und Erschließungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Peru. Das Unternehmen erweitert sein Vorzeigeprojekt, das Kupfer-Gold-Silber-Projekt Cotabambas, und sein Kupfer-Molybdän-Projekt Antilla, die sich beide in einem aus strategischer Sicht wichtigen Gebiet im Süden Perus befinden. Das Unternehmen ist finanziell gut aufgestellt, um seine Projekte in der Region, in der Infrastruktur wie Eisenbahn, Straßen, Häfen, Wasserversorgung, Stromerzeugung und -übertragung verfügbar sind, auszubauen, zu verbessern und zu erweitern. Kürzlich wurden in der Region über 15 Milliarden US-Dollar in den Bau oder die Erweiterung von vier großen Kupfer-Tagebaubetrieben investiert.

Seit 2007 hat das Unternehmen in diesen beiden wichtigen Projekten Explorationsbohrungen über mehr als 80.000 Meter absolviert, was zu bedeutenden Steigerungen der jeweiligen Ressourcenbasis führte, wie in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.

Die PEAs haben vorläufigen Charakter und beinhalten abgeleitete Mineralressourcen. Abgeleitete Mineralressourcen gelten als zu spekulativ, um aus wirtschaftlicher Sicht als Mineralreserven eingestuft werden zu können. Es besteht keine Gewissheit, dass die Ergebnisse der aktualisierten PEA eintreten werden. Mineralressourcen sind keine Mineralreserven und daher nicht notwendigerweise wirtschaftlich rentabel.

Luis Vela hat in seiner Funktion als qualifizierter Sachverständiger gemäß Vorschrift National Instrument 43-101 die wissenschaftlichen und technischen Informationen in dieser Pressemitteilung überprüft und freigegeben.

Vorsorglicher Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen:

Informationen und Aussagen in dieser Pressemeldung, bei denen es sich nicht um historische Tatsachen handelt, sind „zukunftsgerichtete Informationen“ im Sinne der geltenden kanadischen Wertpapiergesetze und unterliegen Risiken und Unsicherheiten.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen einer Vielzahl bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten und anderer Faktoren, die ein wesentliche Abweichung der eigentlichen Ereignisse oder Ergebnisse von den explizit oder implizit in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen bewirken können. Diese Risiken umfassen unter anderem, jedoch ohne Einschränkung:

  • Risiken im Zusammenhang mit Metallpreisschwankungen;
  • das Risiko, dass sich die Schätzungen der Mineralressourcen, Produktionsmengen, Kapital- und Betriebskosten oder der Ausgaben für die Stilllegung oder Sanierung als ungenau erweisen;
  • die inhärenten Betriebsrisiken in Zusammenhang mit dem Bergbau und der Mineralexploration sowie Erschließungs-, Minenbau- und Betriebstätigkeiten, von denen viele außerhalb des Einflussbereichs von Panoro liegen;
  • Risiken in Zusammenhang mit dem Vermögen von Panoro, seine Rechte entsprechend der Genehmigungen oder Lizenzen durchzusetzen, oder das Risiko, dass Panoro in Rechtsstreitigkeiten oder Schiedsverfahren mit nachteiligen Ergebnissen verwickelt wird;
  • Risiken in Verbindung mit dem Standort der Projekte von Panoro in Peru, einschließlich politischer, wirtschaftlicher und gesetzlicher Instabilität;
  • Risiken in Verbindung mit der Unsicherheit von Anträgen auf Erhalt, Verlängerung oder Erneuerung von Lizenzen und Genehmigungen;
  • Risiken in Zusammenhang mit der potenziellen Anfechtung von Panoros Recht auf die Exploration und/oder Erschließung seiner Projekte;
  • Risiken in Verbindung mit der Tatsache, dass Mineralressourcenschätzungen auf Auswertungen und Annahmen beruhen, die unter den eigentlichen Umständen zu geringerer Mineralproduktion führen könnten;
  • Risiken in Verbinung mit dem Umstand, dass die Betriebstätigkeiten von Panoro Umwelt- und Sanierungsauflagen unterliegen, die die Geschäftskosten erhöhen und Panoros Betriebstätigkeiten einschränken könnten.
  • das Risiko einer nachteiligen Beeinträchtigung durch Umwelt-, Sicherheits- und regulatorische Risiken einschließlich verschäfter gesetzlicher Regelungen, Verzögerungen und Gesetzesänderungen;
  • Risiken in Verbindung mit unzureichendem Versicherungsschutz oder dem Unvermögen, Versicherungen abzuschließen;
  • Risiken in Zusammenhang mit der Tatsache, dass die Konzessionsgebiete von Panoro noch keine kommerzielle Produktion vorweisen.
  • Risiken in Verbindung mit Schwankungen der Wechselkurse sowie Zins- und Steuersätze; und
  • Risiken im Zusammenhang mit dem Vermögen von Panoro, die notwendigen Finanzmittel zur Fortführung seiner Explorations-, Erschließungs- und Bergbautätigkeiten zu erheben.

Diese Aufzählung beinhaltet nicht alle Faktoren, die die zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen in dieser Pressemeldung beeinflussen können. Sollte eines oder mehrere dieser Risiken oder sollten sich die zugrundeliegenden Annahmen als falsch erweisen, können die eigentlichen Ergebnisse deutlich von den in den zukunftsgerichteten Informationen beschriebenen Erwartungen abweichen. Die zukunftsgerichteten Informationen in dieser Pressemeldung beruhen auf den Ansichten, Erwartungen und Meinungen zum Zeitpunkt dieser Pressemeldung. Aus den oben genannten Gründen werden die Leser vorsorglich darauf hingewiesen, diesen zukunftsgerichteten Informationen keine unangemessene Bedeutung beizumessen. Panoro übernimmt keinerlei Verpflichtung, die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben.

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„Kubernetes Administration Training“ – noch freie Plätze im Juli

Das IT-Projekthaus inovex bietet interessierten IT-Engineers noch wenige freie Plätze für das „Kubernetes Administration Training“ in Karlsruhe an.

Inhalte des Trainings
Das Training behandelt die Kernkonzepte, die typischerweise zum Erstellen und Verwalten eines Kubernetes-Clusters in produktiven Umgebungen verwendet werden. Die Teilnehmer werden ein Cluster erstellen, die Netzwerkkonfiguration ermitteln, das Cluster erweitern, Anwendungen bereit stellen und den Speicher, die Sicherheit und andere Objekte konfigurieren, die für den typischen Einsatz erforderlich sind.

Das Training konzentriert sich nicht auf die Tools eines bestimmten Anbieters. Es wird kubeadm verwendet, um Cluster bereitzustellen und Tools, die mit jedem Kubernetes-Cluster funktionieren. Das Training vermittelt die notwendigen Fähigkeiten, um Kubernetes in einer Produktionsumgebung zu verwalten. Es ist dadurch auch eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Prüfung zum Certified Kubernetes Administrator (CKA).

Agenda:
In diesem Training lernen die Teilnehmer, wie sie ein produktives Kubernetes-Cluster installieren und konfigurieren – von der Netzwerkkonfiguration über Upgrades bis hin zum Deployment. Dabei werden auch administrative Aufgaben behandelt, die für eine Kubernetes-Administration erforderlich sind:

  • Installation eines Kubernetes-Clusters mit mehreren Knoten unter Verwendung von kubeadm, so wie die Erweiterung des Clusters
  • Auswahl und Implementierung eines Cluster-Netzwerks
  • Verschiedene Methoden des Application Lifecycle Managements, einschließlich Skalierung, Updates und Rollbacks.
  • Konfigurieren von Sicherheitseinstellungen, sowohl für das Cluster, als auch für die Container
  • Verwaltung des verfügbaren Speichers für Container
  • Überwachung, Protokollierung und Fehlerbehebung von Containern und dem Cluster
  • Scheduling und Affinity von Container Deployments konfigurieren
  • Verwenden von Helm und Charts, um das Deployment zu automatisieren
  • Fehlertoleranz und höhere Verfügbarkeit

Trainer:
Johannes M. Scheuermann arbeitet seit 2014 als Cloud Platform Engineer bei inovex und beschäftigt sich seitdem täglich mit innovativen Technologien und Themen im Data-Center-Umfeld, wie etwa Kubernetes, immutable Infrastructure und natürlich Cloud Platforms. Johannes hat u. a. den Aufbau der waipu.tv-Plattform für die EXARING AG und mehrere große Kubernetes-Plattformen für die 1&1 Internet AG (web.de, GMX etc.) federführend unterstützt.

Trainingstermin und -ort:
Das Training dauert 4 Tage und findet vom 09.07.–12.07.2018 am inovex-Standort in Karlsruhe statt: inovex GmbH, Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe

Informationen und Anmeldung unter:
Das Training kann online unter https://www.inovex.de/de/leistungen/trainings/kubernetes-administration-training/ gebucht werden.

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MAI Carbon: Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

Der Spitzencluster und die gleichnamige Abteilung MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) luden zum jährlichen Strategieworkshop ins Technologiezentrum Augsburg (TZA) ein. Schwerpunkte waren die Keynote von Claudia Martina Buhl des VDI/VDE IT mit Analysen über die Forschungsförderung im Bereich der Carbon Composites, die Vorstellung der Fördermöglichkeiten im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) sowie die Vorstellung der am Cluster beteiligten Forschungsinstitute. Darüber hinaus fand die Mitgliederversammlung und die alle zwei Jahre stattfindende Vorstandswahl statt. Inhaltlich abgerundet wurde der Tag mit einem Update zur Plattform „Carbon Connected“ ein Ergebnis aus dem Projekt MAI 2.0. Beim Sommergrillen klang die Veranstaltung mit einer weiteren Möglichkeit zum Netzwerken aus.

Der sogenannte „Strategieworkshop“ war ganz den Mitgliedern gewidmet. Einleitend zeigte Claudia Martina Buhl vom VDI/VDE Innovation + Technik (go-Cluster) deutlich auf, wie die Fördermittelflüsse für Forschung und Entwicklung im Bereich der Carbon Composites in den letzten Jahren in Deutschland erfolgten. Hier konnte Bayern den größten Zufluss an Fördermitteln für sich verbuchen, was ganz wesentlich durch den Spitzencluster MAI Carbon getrieben war. Fortführend ging es um die Darstellung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen und insbesondere den Möglichkeiten im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), mit dem Ziel auch im Rahmen dieses Förderprogramms Projekte zu starten. Genügend Raum wurde dafür den Vertretern der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) unter den Mitgliedern gegeben. Sie konnten sich im Rahmen von Sondierungsgesprächen mit den Forschungsinstituten austauschen, die sich zuvor in einer Art „Pitch“ vorstellten.

Nach dem Bericht aus dem Cluster der vergangenen zwölf Monate durch Dr. Tjark von Reden und dem Ausblick auf den Zeitraum bis zum Jahresende, hatten die stimmberechtigten Teilnehmer die Möglichkeit direkt auf die weitere Ausrichtung im Rahmen der Vorstandswahl Einfluss zu nehmen. Der Tag war demnach nicht nur der jährlichen Mitgliederversammlung der Abteilung gewidmet, sondern auch der alle zwei Jahre stattfindenden Vorstandswahl. Bis das Ergebnis der Stimmauszählung vorlag, präsentieren Dr. Tjark von Reden und Mathias Wendt von inno-focus businessconsulting den aktuellen Stand der Clusterplattform Carbon Connected, die als MAI 2.0 Projekt im Rahmen der Spitzenclusterförderung entstand.

Sieben Kandidaten stellten sich zur Wahl von denen fünf für den Vorstand gewählt werden konnten: Vorstandsvorsitzender bleibt Prof. Klaus Drechsler (TUM/LCC). Im Weiteren wurden Günther Deinzer (Audi), Dr. Lars Herbeck (Voith Composites), Prof. Siegfried Horn (Uni Augsburg) sowie Ralph Hufschmied (Hufschmied Zerspanungssysteme) gewählt. Der Abteilungsleiter Dr. Tjark von Reden ergänzte abschließend: „Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre der Zusammenarbeit mit den Vorständen. Wir kennen und schätzen uns und konnten gemeinsam schon viel bewegen. Diesen Weg werden wir auch künftig zusammen gehen.“ Da das Netzwerken eine wichtige Rolle unter den Mitgliedern spielt, wurde diese Gelegenheit abschließend beim Sommergrillen rege genutzt. „Ein gelungener Tag“, wie ein Mitglied meinte.

Über CCeV:

2007 in Augsburg gegründet, vereint das Kompetenznetzwerk Carbon Composites e.V. (CCeV) Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu den Mitgliedern von CCeV gehören Forschungseinrichtungen wie das DLR und die Fraunhofer-Gesellschaft mit verschiedenen Instituten, die Universität Augsburg und diverse Hochschulen, Großunternehmen aus nahezu allen Branchen, kleine und mittlere Unternehmen.

Der CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien. Die Aktivitäten des CCeV sind auf die Produktgruppe "Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen" ausgerichtet. Der Fokus liegt auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten.

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Regional stärker aktiv werden

Dabei ging es um die Möglichkeiten, wie sich das Technologieunternehmen im Südosten der Landeshauptstadt stärker in die Region Thüringen einbringen kann. „Da wir viel in anderen Bundesländern auch an großen Projekten beteiligt sind, haben wir den einheimischen Markt etwas aus den Augen verloren.“ Das wolle man jetzt aufholen, begründete Vorstandsmitglied Martin Wenzel die Einladung.

1974 im bayrischen Waltenhofen gegründet, arbeitet die Unternehmensgruppe heute mit etwa 200 Mitarbeitern und weiteren Niederlassungen in Augsburg, Chemnitz und Leonberg sowie einer Außenstelle in Chiemgau hauptsächlich in der Gebäude- und Anlagenautomation. Anlageneffizienz und Ressourcenschonung stehen dabei im Mittelpunkt. Auch eigene Softwarelösungen sind ein wichtiger Bestandteil. Die neueste Entwicklung ist eine IoT-Plattform QBRX, die mit einem Energiemanagement den Energieverbrauch optimieren kann.

Die  Liebherr International Deutschland GmbH, die ZF Friedrichshafen AG, die dm drogerie markt GmbH & Co. KG, die REWE Markt GmbH zählen zu den bekanntesten Kunden. 1990 wurde die Erfurter Niederlassung gegründet. In dem hier 1995 errichteten Neubau sind derzeit 40 Mitarbeiter beschäftigt.

„Als innovatives Unternehmen ist die Hörburger AG für Thüringen sehr interessant.“ Wolfgang Tiefensee schlägt eine Integration in vorhandene Netzwerke und Cluster vor und verspricht hier eine aktive Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium.

Um noch optimaler arbeiten zu können, habe er einen Vertreter der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen zu diesem Termin eingeladen. Die LEG initiiere und betreue in Thüringen Technologienetzwerke, in denen Unternehmen und Know-How-Anbieter zusammen arbeiten. „Diese bieten auch für die Hörburger AG als Mittelstandsunternehmen zahlreiche Anknüpfungspunkte und Synergien“, sagte Horst Albert. Der stellvertretende Abteilungsleiter für Akquisition, Thüringen  International und Clustermanagement in der LEG bietet dazu Gespräche in den Fachabteilungen und eine Aufnahme in den eigenen Firmenverteiler an. Auch eine Einbindung in verschiedene Veranstaltungen, Foren und Meetings will Albert organisieren.

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Kooperation bündelt Digitalisierungsaktivitäten: SIBB e.V., Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB) und Berlin Partner beschließen engere Zusammenarbeit

Wirtschafts- und Technologieförderung, Beratung und Begleitung der regional ansässigen Unternehmen in der Hauptstadtregion, Vernetzung der Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft: Die unterstützenden Maßnahmen in diesen Feldern drei wichtiger Akteure aus Berlin und Brandenburg – des SIBB e.V. als Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft, der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg (WFBB) und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH – sollen künftig im Verbund intensiviert werden.

Dazu unterzeichneten heute der Vorstandsvorsitzende des SIBB e.V., Thomas Schröter, Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner und Dr. Steffen Kammradt, Sprecher der Geschäftsführung der WFBB, im Rahmen des jährlichen SIBB-Summits in Berlin eine entsprechende Vereinbarung. Ziel ist die Bündelung der Aktivitäten aller drei Kooperationspartner zur synergetischen Verknüpfung der Kompetenzen. Nutznießer sind im Ergebnis die Unternehmen in Berlin und Brandenburg, die maßgeblich die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesländer gestalten.

Thomas Schröter, Vorstandsvorsitzender des SIBB e.V.: „Die Kooperation unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, die Kräfte bei der Bewältigung der Digitalisierungsaufgaben weiter zu bündeln. Allen drei Partnern kommt bei der Begleitung von Unternehmen eine große Verantwortung zu. Die Digitalisierung ist dabei längst ein Querschnittsthema. Der enge Austausch und die Vernetzung der Aktivitäten von SIBB, WFBB und Berlin Partner im Rahmen dieser Kooperation wird dem Innovationsgeschehen in Berlin und Brandenburg mit neuem Tempo weitere Impulse geben. Ich bin überzeugt, dass wir im Rahmen dieser Kooperation dank der jeweiligen Kompetenzen und der engeren Verzahnung der Aktivitäten und Dienstleistungen die Entwicklung der Unternehmen gemeinsam noch schneller vorantreiben.“

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie: „Seit vielen Jahren war und ist der SIBB ein verlässlicher Partner für die IT- und Internetwirtschaft in der Hauptstadtregion. Mit fachlichen Informationen, Vernetzungsmöglichkeiten und Angeboten zur Internationalisierung schafft er nicht nur für seine Mitgliedsunternehmen einen echten Mehrwert. Die jetzt schon gute Zusammenarbeit mit dem Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft wollen wir weiter intensivieren, um Kräfte zu bündeln, den Austausch zu fördern. Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen Berlins profitieren von dieser Zusammenarbeit, indem deren Leistungen besser aufeinander abgestimmt angeboten werden. Mehr Sichtbarkeit der Akteure hilft, deren Lösungskompetenz deutlicher darzustellen und Kooperationsmöglichkeiten zu finden.“

Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB): „Die Digitalisierung ist im Land Brandenburg ein zentrales Thema für die Unternehmen. Neben der Entwicklung neuer digitaler Produkte und Dienstleistungen geht es den Firmen vor allem um die Digitalisierung ihrer Produktion – damit der betrieblichen Abläufe und Prozesse. Die damit verbundenen Herausforderungen machen nicht an Landesgrenzen halt. Es ist gut, wenn Wirtschaftsförderungen und Unternehmensnetzwerke hier gemeinsam handeln. Daher freue ich mich besonders, dass wir im Rahmen der heute geschlossenen Vereinbarung mit dem SIBB das zentrale IT-Unternehmensnetzwerk der Hauptstadtregion als Kooperationspartner haben. Die länderübergreifenden Clustermanagements von WFBB und Berlin Partner können zusammen mit dem SIBB Firmen aus Brandenburg und Berlin auf dem Weg zur Wirtschaft 4.0 noch besser unterstützen.“

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Global Clearance Solutions to support HI with mine clearance, development and social protection of vulnerable populations in Northern Chad

Global  Clearance Solutions (GCS) is a leading company in the security industry and a provider of safe, reliable and cost-efficient solutions for the effective clearance/disposal of explosive remnants of war (ERW), including landmines, unexploded ordnance (UXO), improvised explosive devices (IEDs) and cluster munition. Additionally, the company offers a wide range of services and training in the field of EOD and IEDD*.

For the implementation of the humanitarian program "Support to mine clearance, development and social protection of vulnerable populations" in northern Chad, financed by the European Union (Emergency Trust Fund for Africa), HI (Humanity & Inclusion), formerly known as Handicap International, was looking for a mechanical demining solution. The requirement was for a versatile remote-operated system that can use several types of tool attachments and be easily implemented in the harsh environment of the deployment ground.

After a comprehensive public tender procedure, GCS was selected as the best solution provider for the delivery of the hardware package consisting of the GCS-200. This product is an unmanned multi-purpose EOD platform designed for heavy-duty clearance tasks with maximum survivability in high-threat environments. The configuration for Chad includes tiller and sifter bucket attachments. GCS also provides transport and support equipment such as an 8×8 truck and an off-road trailer, a field workshop and a transport container complete with a set of spare parts, consumables, oils and lubricants.

Additionally, GCS will provide a four-week training course for the operators, a two-week training course for the maintainers and service support in northern Chad. GCS’s competent field technicians will accompany HI’s operators and mechanics during their daily operational activities which will enable operators and mechanics to gain more confidence and proficiency in using and maintaining the equipment. This approach will enable maximum output of the equipment in Chad’s challenging environment.

* expolsive ordnance disposal (EOD) and improvised explosive devices disposal (IEDD)

About Humanity & Inclusion (formely Handicap International)

HI is an independent international association that has been working for 35 years in situations of poverty and exclusion, conflict and disaster. Working alongside people with disabilities and vulnerable people, HI acts and speaks out to meet their basic needs and improve their living conditions. HI is committed to promoting respect for dignity and fundamental rights. Since its inception in 1982, HI has implemented development programs in more than 60 countries and is involved in many emergency situations. The network of 8 national associations (Belgium, Canada, France, Germany, Luxembourg, Switzerland, the United Kingdom and the United States) is constantly working to mobilize resources, co-manage projects and promote the principles and actions of the organization. HI is one of the six founding associations of the International Campaign to Ban Landmines, winner of the 1997 Nobel Peace Prize and winner of the 2011 Conrad N. Hilton Award.

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