Fachgespräch bei XITASO: Expertenrunde mit Bayerischem Wirtschaftsminister diskutiert Digitalisierung in der Region

Augsburg und Schwaben sind wirtschaftlich erfolgreiche Standorte mit langer Industrietradition. Wird die aktuelle Digitalisierung diese Tradition fortsetzen und den Standort weiter stärken – oder Arbeitsplätze gefährden und Cyberrisiken steigern? Unter dem Motto „Digitalisierung: Nachhaltiger Innovationsimpuls oder Bedrohung für die Arbeitsplätze?“ diskutierte der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer am 3. September mit Vertretern der Augsburger Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Wissenschaft. Dabei kamen die Experten zu dem Schluss: Durch die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft befindet sich die Region Augsburg in einer hervorragenden Ausgangslage, sich als innovativen Standort im digitalen Zeitalter zu etablieren.

Die Veranstaltung fand in den Räumen des Augsburger IT- und Beratungsspezialisten XITASO statt, der seine Kunden bei allen Facetten der digitalen Transformation unterstützt. Zu den Gesprächspartnern des Bayerische Wirtschaftsministers zählten Manuel Kosok, VP Technology & Development manroland Goss web systems, Stefan Schimpfle, Geschäftsführer Digitales Zentrum Schwaben (DZ.S), Prof. Dr. Jens Brunner, Lehrstuhlinhaber „Health Care Operations/Health Information Management“ an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg, sowie Ulrich Huggenberger, Geschäftsführender Gesellschafter der XITASO GmbH.

Insbesondere drei Aspekte standen im Zentrum des Fachgesprächs zur Digitalisierung im Raum Augsburg und Bayerisch Schwaben: Wo stehen regionale Unternehmen bei der Formulierung und Umsetzung ihrer Digitalstrategie? Welche Chancen und Risiken bergen die neuen Technologien? Und wie vermeidet die Wirtschaft, dass Digitalisierung zum „Jobkiller“ wird?

Digitalisierung: Technologien konvergieren und ändern Prozesse

Nicht alle der der Digitalisierung zugrunde liegenden Technologien sind neu, sogar Topthemen wie Maschinelles Lernen oder Künstliche Intelligenz basieren zumindest teilweise auf Algorithmen, die bereits vor zwanzig bis dreißig Jahren in den Universitäten gelehrt wurden. Doch erst heute – mit zunehmender Leistung der Geräte und der entsprechenden Infrastruktur – ist die Grundlage für tiefgreifende Veränderungen und Weiterentwicklungen geschaffen.

Während viele Unternehmen in Augsburg und Schwaben bereits in der Vergangenheit ihre Maschinen vernetzt haben, legen erst die hohen Bandbreiten der heutigen Zeit die Grundlage, echte Automatisierung zu erreichen, wie Ulrich Huggenberger, der Geschäftsführer von XITASO und Gastgeber des Fachgesprächs betont. „Dabei erfordert Digitalisierung unter anderem eine Anpassung der bestehenden Unternehmensabläufe, um das Potenzial der neuen Technologien tatsächlich ausschöpfen zu können. Auch hier sehen wir bereits positive Beispiele: Unternehmen, die aktuell ihre Abläufe überdenken und neu definieren.“

Mehr Gewicht auf Aus- und Weiterbildung legen

Solche tiefgreifenden Veränderungen stoßen in Unternehmen jedoch schnell auf Widerstand, weshalb es laut Manuel Kosok von manroland Goss web systems unerlässlich ist, Digitalisierung als unternehmensweites Projekt zu begreifen. „Das Durchschnittsalter unserer Kollegen beträgt 52 Jahre. Viele von ihnen haben eine Betriebszugehörigkeit von zwanzig Jahren und mehr. Damit Digitalisierung erfolgreich sein kann, müssen diese im Veränderungsprozess mitgenommen werden.“ Ein Cultural Change im Unternehmen sei daher einer der zentralen Schritte. Es müsse den Mitarbeitern vermittelt werden, warum es auch mit 52 Jahren noch sinnvoll und wichtig ist, neue Technologien und Vorgehensweisen zu erlernen, wie etwa agiles Arbeiten.

Gerade vor diesem Hintergrund wird auch die Bedeutung von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zunehmen, wie der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer erklärt: „Im Zuge der Digitalisierung erwarte ich weniger einen Wegfall von Jobs, als vielmehr eine Verlagerung der Arbeitsplätze in andere Bereiche. Auch wenn der Bedarf an manuellen Arbeitsgängen durch Automatisierung und intelligente Maschinen zurückgeht, so eröffnen sich in anderen Bereichen völlig neue Arbeitsfelder. Hierfür müssen die Arbeitnehmer qualifiziert werden.“ Um dies zu unterstützen, sieht er unter anderem Handlungsbedarf bei der Politik: Neben der Förderung von Lehrkräften und Weiterbildungsangeboten muss auch die Ausstattung von Berufsschulen verbessert werden, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Auch die Förderung neuer Studiengänge ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Aspekt, wie Prof. Dr. Jens Brunner von der Universität Augsburg betont. „Was wir in Zukunft immer seltener sehen werden, ist eine Person, die einen Beruf erlernt und diesen ihr ganzes Leben lang ausübt. Der Arbeitnehmer der Zukunft wird sich flexibler anpassen müssen. Dabei unterstützt die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg mit ihrem angepassten Lehrangebot.“ Durch spezialisierte Cluster, insbesondere im Bereich Operations & Information Management, werden auch aktuelle Forschungsthemen im Bereich Analytics abgedeckt und diese so in die Lehre integriert. Damit wird die Grundlage geschaffen für die Nutzung neuer Erkenntnisse in der Praxis, etwa durch Start-ups.

Innovative Projekte in der Region als Standortvorteil

„Vor dem Hintergrund des aktuellen Fachkräftemangels könnte man annehmen, es gäbe kaum eine florierende Gründerlandschaft, da Fachpersonal unmittelbar vom Markt aufgesogen wird“, ergänzt DZ.S-Geschäftsführer Stefan Schimpfle. „Dem ist aber ganz und gar nicht so. Mit einer guten Idee war es noch nie so einfach wie heute, ein Unternehmen zu gründen.“ Besonders in Augsburg sieht der Experte ein innovatives Umfeld für Gründer: „Gerade im Bereich Künstliche Intelligenz tut sich in Augsburg viel, nicht zuletzt durch die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft. Auch den Bereich der Medizintechnik sehe ich als einen Zukunftsfaktor des Standorts Augsburg.“

Ein Aspekt, dem auch Franz Josef Pschierer zustimmt. Er führt als Beispiel das neue Universitätsklinikum Augsburg an. Durch dessen Verbindung von Wissenschaft und Praxis mit modernster Technologie entstehe in der Region eine positive Synergie, durch die Augsburg zu einem der Vorreiter im Bereich der Medizintechnik werden kann, etwa bei der anonymisierten Analyse und Auswertung von Patientendaten mit digitalen Technologien. So resümiert Pschierer: „Ich sehe hier eine wunderbare Chance für Augsburg, sich beispielsweise auch gegenüber anderen Metropolregionen als innovativen Standort im Digitalisierungsbereich zu profilieren.“

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Testing Processes In Agile Environments & Outsourcing

For delivering quality software without compromising on consistency and logical functioning, an enterprise needs a resilient test automation tool that not only meet complex test automation requirements but promises to accelerate the time to market, reduce errors and dependency on people and increase the pace of software development. MicroGenesis Test Automation services promise to deliver the same with its robust and advance less code test automation solution.

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MicroGenesis Test Automation services provides:

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MicroGenesis’ new office in Germany

As MicroGenesis is member in Germany of the Sensoric Cluster eV (industry’s organisation for sensors and SoC), in Regensburg, and of Medical Valley EMN (industry’s organisation for medical technologies and applications) in Nuremberg, both metropolitan areas besides Munich in Bavaria. Its German headquarter is situated in Munich’s IT start-up & technology center MTZ (Munich Technology Center at Agnes-Pockels–Bogen).

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„Ökobilanzierung innovativer, biobasierter Verbundwerkstoffe im Bootsbau“ – Cluster-Projekt der Hochschule Bremen mit GreenBoats gestartet

Das in diesem Sommer gestartete Cluster-Projekt "Ökobilanzierung innovativer, biobasierter Verbundwerkstoffe im Bootsbau" soll die Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe „Biologische Werkstoffe“ von Professor Dr.-Ing. Jörg Müssig am Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen (HSB) mit dem Bremer Unternehmen GreenBoats stärken. Die Firma GreenBoats hat mit ihren innovativen Produkten aus biobasierten Werkstoffen, wie zum Beispiel der Segelyacht „GreenBente“, Stand‐Up‐paddle‐boards (SUP’s) oder kleineren Segel‐ und Motorbooten, bereits öffentliche Aufmerksamkeit erreicht und Preise gewonnen, unter anderen den Bremer Umweltpreis und den Biocomposites Award 2017.

Für Katharina Albrecht, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe tätig ist, stellt das Projekt eine klassische Win-Win-Situation dar: „Dem noch jungen Unternehmen sollen Einblicke in werkstoffwissenschaftliche Fragestellungen gewährt werden, um die Potentiale für die eigene Werkstoffe besser einschätzen zu können. Darüber hinaus sollen Prozesse in der Verarbeitung weiter optimiert werden, um diese noch nachhaltiger zu machen. Seitens der HSB können tiefere Einblicke in die Verarbeitungsprozesse biobasierter Werkstoffe gewonnen werden.“

Eine frühere erfolgreiche Zusammenarbeit der HSB und Greenboats erreichte bereits mediale Aufmerksamkeit: DW-TV, der öffentlich-rechtliche Auslandsfernsehsender der Deutschen Welle berichtete in seinem „Environment Magazine“ Eco@Africa über die Möglichkeiten der Verwendung von Naturfasern und anderen biobasierten Werkstoffen im Bereich des Bootsbaus. In dem Beitrag „Sailing the seven seas on flax and cork“ (abrufbar unter: https://www.dw.com/en/sailing-the-seven-seas-on-flax-and-cork/av-41967006) zeigen der Geschäftsführer der Bremer Werft GreenBoats, Friedrich Deimann, und Professor Dr.-Ing. Jörg Müssig, Möglichkeiten zum Einsatz nachwachsender Rohstoffe als Ersatz der üblichen Glasfaserverstärkten Kunststoffe auf.

„Wir sind überaus erfreut, dass unsere Forschung im Bereich biologischer und biobasierter Werkstoffe auf ein so großes Interesse stößt und hoffen, dass durch den Beitrag das Thema Nachhaltigkeit in der Werkstoffauswahl nicht nur in Europa, sondern auch in Afrika Nachahmer findet.“, berichtet Professor Müssig.

„Unsere Erfahrung mit der Green Bente zeigt, dass innovative biobasierte Werkstoffe ein großes Potential im Bereich des Wassersports aufweisen“, sagt Friedrich Deimann. Jörg Müssig ergänzt: „die Zusammenarbeit mit GreenBoats ist für unsere Forschung an der HSB überaus spannend. Wir erhoffen uns durch die Zusammenarbeit, die Zukunft des Wassersports im Sinne der Nachhaltigkeit positiv beeinflussen zu können.“

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Panoro meldet die Genehmigung zur Erweiterung der Umweltverträglichkeitsprüfung auf dem Projekt Cotabambas, Peru

Panoro Minerals Ltd. (TSXV: PML, Lima: PML, Frankfurt: PZM) („Panoro“, das „Unternehmen“ – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298438) berichtet die Genehmigung der Erweiterung der semidetaillierten Umweltverträglichkeitsprüfung (EIAsd, semi-detailed Environmental Impact Assessment) für das Projekt Cotabambas in Peru. Dies ist die zweite Erweiterung, die im Anschluss an die originale EIAsd genehmigt wurde und umfasst das Gebiet der Skarn-Zielzone Chaupec.

„Die Genehmigung der Erweiterung der EIAsd erlaubt Panoro, ihr Explorationsbohrprogramm in die sehr aussichtsreichen Gebiete des Clusters 2 auszudehnen. Cluster 2 wurde in jüngster Zeit von Panoro umfassend kartiert, beprobt und das Unternehmen hat dort geophysikalische Untersuchungen durchgeführt. Diese Studien haben das Vorkommen einer Cu-Au-Ag-Skarnvererzung über ausgedehnte Bereiche identifiziert. Panoros Explorationspläne für Cluster 2 werden die Aufnahme einer oberflächennahen hochgradigen Skarnvererzung in den aktuellen Minenplan anvisieren, um die Wirtschaftlichkeit des Projekts weiter zu verbessern. Das Ausmaß des Ressourcenpotenzials in Cluster 2 könnte ein signifikantes Potenzial besitzen, die Abmessung des in der aktuellen PEA identifizierten Projekts zu vergrößern,“ sagte Luquman Shaheen, President und CEO.

The Ministry of Energy and Mines of Peru (peruanisches Energie- und Bergbauministerium) genehmigte die zweite Änderung des EIAsd des Projekts Cotabambas und erweitert das für die Exploration genehmigte Gebiet von 1.401 Hektar auf 2.923 Hektar. Das ursprünglich genehmigte Gebiet erlaubte 311 Bohrplattformen im Bereich der Ziele Ccalla, Azulccaca, Guaclle, Petra-David und Maria Jose in Cluster 1. Das um 1.522 Hektar erweiterte Gebiet liegt westlich des ursprünglichen Gebiets, wie in der verlinkten Karte zu sehen ist, und erlaubt zusätzliche 295 Bohrplattformen, um die geologischen Ziele der Zonen I, II und II der Skarn-Zielzone Chaupec in Cluster 2 zu erkunden.

Die erste Phase der Bohrkampagne 2018 in Cluster 1 wurde im April mit insgesamt 2.172 Bohrmetern durchgeführt. Der geplante Beginn der zweiten Phase in Cluster 2 im Skarn-Zielgebiet erfolgt in Kürze.

Lage der Explorationsgebiete auf dem Projekt Cotabambas – EIAsd-Polygone finden Sie unter: https://panoro.com/…

Über Panoro

Panoro Minerals ist ein einzigartig aufgestelltes Kupferexplorations- und Erschließungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Peru. Das Unternehmen erweitert sein Vorzeigeprojekt, das Kupfer-Gold-Silber-Projekt Cotabambas, und sein Kupfer-Molybdän-Projekt Antilla, die sich beide in einem aus strategischer Sicht wichtigen Gebiet im Süden Perus befinden. Das Unternehmen ist finanziell gut aufgestellt, um seine Projekte in der Region, in der Infrastruktur wie Eisenbahn, Straßen, Häfen, Wasserversorgung, Stromerzeugung und -übertragung verfügbar sind, auszubauen, zu verbessern und zu erweitern. Kürzlich wurden in der Region über 15 Milliarden US-Dollar in den Bau oder die Erweiterung von vier großen Kupfer-Tagebaubetrieben investiert.

Seit 2007 hat das Unternehmen in diesen beiden wichtigen Projekten Explorationsbohrungen über mehr als 80.000 Meter absolviert, was zu bedeutenden Steigerungen der jeweiligen Ressourcenbasis führte, wie in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.

Für die Projekte Cotabambas und Antilla wurden wirtschaftliche Erstbewertungen (Preliminary Economic Assessments; „PEA“) angefertigt. Die wichtigsten Ergebnisse sind nachstehend zusammengefasst.

Die PEAs haben vorläufigen Charakter und beinhalten abgeleitete Mineralressourcen. Abgeleitete Mineralressourcen gelten als zu spekulativ, um aus wirtschaftlicher Sicht als Mineralreserven eingestuft werden zu können. Es besteht keine Gewissheit, dass die Ergebnisse der aktualisierten PEA eintreten werden. Mineralressourcen sind keine Mineralreserven und daher nicht notwendigerweise wirtschaftlich rentabel.

Luis Vela hat in seiner Funktion als qualifizierter Sachverständiger gemäß Vorschrift National Instrument 43-101 die wissenschaftlichen und technischen Informationen in dieser Pressemitteilung überprüft und freigegeben.

VORSORGLICHER HINWEIS BEZÜGLICH ZUKUNFTSGERICHTETER AUSSAGEN: Informationen und Aussagen in dieser Pressemeldung, bei denen es sich nicht um historische Tatsachen handelt, sind „zukunftsgerichtete Informationen“ im Sinne der geltenden kanadischen Wertpapiergesetze und unterliegen Risiken und Unsicherheiten.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen einer Vielzahl bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten und anderer Faktoren, die eine wesentliche Abweichung der eigentlichen Ereignisse oder Ergebnisse von den explizit oder implizit in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen bewirken können. Diese Risiken umfassen unter anderem, jedoch ohne Einschränkung:

  • Risiken im Zusammenhang mit Metallpreisschwankungen;
  • Das Risiko, dass sich die Schätzungen der Mineralressourcen, Produktionsmengen, Kapital- und Betriebskosten oder der Ausgaben für die Stilllegung oder Sanierung als ungenau erweisen;
  • Die inhärenten Betriebsrisiken in Zusammenhang mit dem Bergbau und der Mineralexploration sowie Erschließungs-, Minenbau- und Betriebstätigkeiten, von denen viele außerhalb des Einflussbereichs von Panoro liegen;
  • Risiken in Zusammenhang mit dem Vermögen von Panoro, seine Rechte entsprechend der Genehmigungen oder Lizenzen durchzusetzen, oder das Risiko, dass Panoro in Rechtsstreitigkeiten oder Schiedsverfahren mit nachteiligen Ergebnissen verwickelt wird;
  • Risiken in Verbindung mit dem Standort der Projekte von Panoro in Peru, einschließlich politischer, wirtschaftlicher und gesetzlicher Instabilität;
  • Risiken in Verbindung mit der Unsicherheit von Anträgen auf Erhalt, Verlängerung oder Erneuerung von Lizenzen und Genehmigungen;
  • Risiken in Zusammenhang mit der potenziellen Anfechtung von Panoros Recht auf die Exploration und/oder Erschließung seiner Projekte;
  • Risiken in Verbindung mit der Tatsache, dass Mineralressourcenschätzungen auf Auswertungen und Annahmen beruhen, die unter den eigentlichen Umständen zu geringerer Mineralproduktion führen könnten;
  • Risiken in Verbindung mit dem Umstand, dass die Betriebstätigkeiten von Panoro Umwelt- und Sanierungsauflagen unterliegen, die die Geschäftskosten erhöhen und Panoros Betriebstätigkeiten einschränken könnten.
  • das Risiko einer nachteiligen Beeinträchtigung durch Umwelt-, Sicherheits- und regulatorische Risiken einschließlich verschäfter gesetzlicher Regelungen, Verzögerungen und Gesetzesänderungen;
  • Risiken in Verbindung mit unzureichendem Versicherungsschutz oder dem Unvermögen, Versicherungen abzuschließen;
  • Risiken in Zusammenhang mit der Tatsache, dass die Konzessionsgebiete von Panoro noch keine kommerzielle Produktion vorweisen.
  • Risiken in Verbindung mit Schwankungen der Wechselkurse sowie Zins- und Steuersätze; und
  • Risiken im Zusammenhang mit dem Vermögen von Panoro, die notwendigen Finanzmittel zur Fortführung seiner Explorations-, Erschließungs- und Bergbautätigkeiten zu erheben.

Diese Aufzählung beinhaltet nicht alle Faktoren, die die zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen in dieser Pressemeldung beeinflussen können. Sollte eines oder mehrere dieser Risiken oder sollten sich die zugrunde liegenden Annahmen als falsch erweisen, können die eigentlichen Ergebnisse deutlich von den in den zukunftsgerichteten Informationen beschriebenen Erwartungen abweichen. Die zukunftsgerichteten Informationen in dieser Pressemeldung beruhen auf den Ansichten, Erwartungen und Meinungen zum Zeitpunkt dieser Pressemeldung. Aus den oben genannten Gründen werden die Leser vorsorglich darauf hingewiesen, diesen zukunftsgerichteten Informationen keine unangemessene Bedeutung beizumessen. Panoro übernimmt keinerlei Verpflichtung, die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben.

Die TSX Venture Exchange und deren Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) übernehmen keinerlei Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Meldung.

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.comwww.sec.govwww.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

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Elektromobilität und AI: Chancen für deutsche KMU und Start-ups in China

Eine Konferenz und Delegationsreise in die Zentren der chinesischen Automobilproduktion soll kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups aus Deutschland gezielt den Weg in den boomenden chinesischen Markt öffnen.

CIIPAG, die Frankfurter Investitionsagentur des chinesischen Handelsministerium MOFCOM, hat dazu ein maßgeschneidertes und sehr kostengünstiges Programm für eine Delagationsresie entwickelt. Sie findet vom 26.11. bis zum 1.12.2018 statt. Die 2. Deutsch-Chinesische Automobilkonferenz ermöglicht die direkte Begegnung mit Entscheidern der chinesischen Automobilindustrie, insbesondere in den Bereichen Elektromobilität und AI. Mit der Konferenz zielt der Veranstalter auf eine engere Kooperation und “Win-Win-Situationen” in allen Bereichen der neuen Wertschöpfung in der Automobilindustrie. Insbesondere regionale Cluster-Organsiationen sind eingeladen, sich bei der Veranstaltung zu präsentieren und ihren Netzwerken Zugang und Kontakte in den chinesischen Markt   

Kontakt: 

CIIPAG
China International Investment Promotion Agency (Germany)
Herr Yaojun Xu
Frau Shirley Liang
Bockenheimer Landstr. 61,
60325 Frankfurt am Main
Tel: +49 69 2475 68021
Fax: +49 69 2475 68099
cipade@fdi.gov.cn

 

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it’s OWL: Projekte starten im Herbst

Das Technologie-Netzwerk it´s OWL startet ab Herbst mit neuen Projekten. Darin entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen Ansätze in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitale Plattformen, Digitaler Zwilling und Arbeitswelt der Zukunft. Darüber hinaus können sich Unternehmen für Transferprojekte bewerben, in denen sie gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Das Land NRW stellt für Projekte Fördermittel im Umfang von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mindestens die gleiche Summe kommt aus der Industrie. Insgesamt sollen im Spitzencluster bis 2022 Projekte im Umfang von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Neben der Landesförderung sollen dafür auch Bundes- und EU-Mittel genutzt werden.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „it’s OWL steht europaweit für einen überaus erfolgreichen Technologietransfer mit Fokus auf die mittelständische Wirtschaft. Das Spitzencluster trägt maßgeblich dazu bei, die Möglichkeiten und Verfahren der Industrie 4.0 greifbar zu machen. Dank der Transferprojekte gibt es einen großen Innovationsschub für die ganze Region: Das Cluster öffnet wichtigen Branchen neue Perspektiven, schafft neue Angebote für Ausbildung und Studium und macht Arbeitsplätze zukunftsfähig.“

Prof. Jürgen Gausemeier, Vorsitzender des Clusterboards, zieht eine positive Zwischenbilanz und erläutert die neue Ausrichtung des Technologie-Netzwerks: „Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei it´s OWL ist ein Erfolgsmodell. So sind in den vergangenen fünf Jahren beispielsweise rund 7.500 neue Arbeitsplätze in den Kernbranchen und sieben neue Forschungsinstitute entstanden, 34 Unternehmen wurden aus dem Spitzencluster heraus gegründet. Mit der Neuausrichtung von it´s OWL bieten wir Unternehmen einen Plattform, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien – beispielsweise in den Bereichen maschinelles Lernen, IT-Sicherheit und disziplinübergreifende Produktentwicklung. Aber auch um die Gestaltung der Arbeitswelt, Qualifizierungsangebote, neue Geschäftsmodelle und Unternehmensgründungen.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ergänzt: „it´s OWL gilt in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland als Paradebeispiel, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen den digitalen Wandel in der Industrie gemeinsam angehen. Daher wird das Land die Projekte von it´s OWL mit 50 Millionen Euro und das Clustermanagement mit 3 Millionen Euro fördern. Die Bezirksregierung Detmold und der Projektträger Jülich stehen dabei den Projektpartnern beratend zur Seite. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit und die Ergebnisse aus den Projekten sollen auch für andere Unternehmen und Regionen in ganz Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden.“

Maschinelles Lernen für die intelligente Produktion

Die 24 Kernunternehmen und sechs Hochschulen des Technologie-Netzwerks haben in einem Arbeitsausschuss in den vergangenen sechs Monaten fünf Projekte in den oben genannten Themenfeldern entwickelt. Dabei geht es beispielsweise um maschinelles Lernen in der Produktion. Ziel des Projekts ist es, dass Maschinen und Anlagen nicht nur auf einprogrammierte Muster reagieren, sondern aus Erfahrungen lernen. So können sie ihre Leistungsfähigkeit im Laufe ihrer Einsatzzeit verbessern und sich automatisch an sich ändernde Bedingungen anpassen. Sechs Unternehmen – darunter Miele – und vier Forschungseinrichtungen wollen dafür neue Methoden entwickeln und auf einer Plattform für weitere Unternehmen verfügbar machen.

„Durch maschinelles Lernen können wir die Produktivität und Effizienz unserer Produktion von Staubsaugern und Waschmaschinen erheblich steigern. Maschinenausfälle und Ausschuss werden vermieden. Der Einsatz von Energie und Materialien wird erheblich reduziert“, erläutert Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer von Miele & Cie. KG. „Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und den Hochschulen können wir schnell und zuverlässig neue Verfahren entwickeln und in die Anwendung bringen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Hochschulen sind dafür genauso wichtig wie die Erfahrungen und Perspektiven der anderen Unternehmen.“

Digitale Plattformen und Digitaler Zwilling

In zwei weiteren Projekten geht es neun Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen darum, die Potenziale digitaler Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen auszuschöpfen. Hintergrund ist, dass der Anteil des digitalen Geschäfts im Maschinenbau kontinuierlich ansteigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihren Kundenzugang zu erhalten, müssen die Unternehmen ihre Produkte immer stärker mit Services verzahnen. Durch digitale Plattformen können sie vom Auftragseingang über Produktion bis zur Logistik eine durchgehende Lösung für den Kunden anbieten.

Ein weiteres Projekt fokussiert die Entwicklung, die Nutzung und die Interaktion von digitalen Zwillingen. Darunter versteht man eine digitale Abbildung einer Maschine, welche die reale und virtuelle Welt miteinander verbindet. Die Abbildung im virtuellen Raum entsteht unter Einsatz von Daten, die beispielsweise durch Sensoren ermittelt werden. Mithilfe von digitalen Zwillingen können Maschinen und Anlagen über ihren gesamten Lebenszyklus dargestellt werden. So können beispielsweise schon während der Planung einer neuen Anlage digitale Simulationen genutzt werden, um die realen Abläufe zu optimieren.

Die Projekte werden derzeit beim Land beantragt. Bei positiver Bewertung sollen sie im Oktober starten. Zudem werden weitere Ausschreibungen veröffentlicht, bei der sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Cluster mit Projektideen bewerben können.

Neue Arbeitsplätze und die Entlastung der Beschäftigten

Informations- und Kommunikationstechnologien halten zunehmend Einzug in die Produktion und die Entwicklungsarbeit. Dabei rücken insbesondere die sozialen Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung in den Vordergrund. In einem weiteren it´s OWL-Projekt wollen Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und der IG Metall die Potenziale der Digitalisierung für die Arbeitswelt erschließen und in den Betrieben erproben. Dabei geht es um neue Ansätze von Führung und Personalentwicklung, Lernplattformen sowie die Benutzerfreundlichkeit von Assistenzsystemen. So wird bei Weidmüller beispielsweise erforscht, wie Augmented und Virtual Reality in der beruflichen Bildung eingesetzt werden können, um individualisiertes Lernen zu ermöglichen. 

„Auch in der digitalisierten Fabrik bleibt der Mensch im Zentrum. Um die Arbeitsplätze der Zukunft zu gestalten, müssen wir die Beschäftigten aktiv einbinden. Und ihnen vermitteln, welche Chancen die Digitalisierung bietet, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen die Arbeit zu erleichtern“, erläutert Prof. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende von Campus OWL.

„Die Hochschulen in OWL bringen aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen in die neuen it´s OWL-Projekte ein. Wir sehen uns als wichtige Partner für die Innovationsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – sowohl in den Ingenieurswissenschaften und in der Informatik als auch in den Sozialwissenschaften.“

Einen Überblick über neue Lösungen für die Gestaltung der Arbeitswelt bietet der Kongress „Faszination 4.0 – Arbeit“ am 3. September in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld. Veranstalter sind die OWL GmbH, it´s OWL, die Bertelsmann Stiftung, OWL Maschinenbau und die Regionalagentur OWL. Das Spektrum reicht von neuen Technologien über Arbeiten im ländlichen Raum und beruflicher Bildung bis zu New Work.

Den Mittelstand beim digitalen Wandel unterstützen

Der erfolgreiche Technologietransfer in den Mittelstand ist ein Alleinstellungsmerkmal von it´s OWL. Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere – können in Transferprojekten mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung neue Technologien nutzen, um konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation zu lösen. Prof. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement, erläutert: „Die Transferprojekte bieten einen schnellen und einfachen Zugang zu neuen Technologien und aktuellem Forschungswissen. Die Wirkungen werden direkt im Betrieb sichtbar. So können Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0 gehen.“ Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Einführung von Assistenzsystemen, Ansätze für maschinelles Lernen, neue Verfahren der Produktentwicklung oder die Entwicklung von Smart Services. Die Unternehmen erhalten für Transferprojekte eine Förderung zwischen 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Ein Unternehmen kann bis zu 60.000 Euro Fördermittel erhalten.

Dazu reichen Unternehmen gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung eine Projektskizze beim it´s OWL Clustermanagement ein, in der sie die geplanten Aktivitäten und Ergebnisse beschreiben und mit einem Angebot versehen. Nach Prüfung durch das Clustermanagement und die Bezirksregierung Detmold wird ein Gutschein ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird. Interessierte Unternehmen können sich bei der Entwicklung der Idee und der Vermittlung eines Forschungspartners durch die it´s OWL Clustermanagement GmbH und die Transferpartner von it´s OWL beraten lassen. Transferpartner von it´s OWL sind die IHK Ostwestfalen, die IHK Lippe, OWL Maschinenbau, InnoZent OWL und die OWL GmbH.

Neue Geschäftskonzepte für die intelligente Fertigung

Ein weiterer Schwerpunkt von it´s OWL ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen in den Bereichen intelligente Fertigung und Digitalisierung. „Aus unseren Projekten werden viele Ansätze für Smart Services entstehen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir 30 neue Geschäftsideen identifizieren und gemeinsam mit den Unternehmen und Hochschulen zu erfolgreichen Geschäftskonzepten ausarbeiten. Die Region und unser Cluster bieten dafür ein optimales Umfeld. Denn hier finden die Start-ups einen direkten Zugang zu ihren Kunden. Dabei wollen wir sie mit unserem Netzwerk unterstützen. Dadurch unterscheidet sich OstWestfalenLippe von anderen gründungsstarken Regionen wie beispielsweise Berlin, wo zwar viele Gründer sind, aber keine realen Kunden,“ verdeutlicht Günter Korder, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH.

Mit dem Innovationslabor OWL der vier Hochschulen sowie Initiativen wie garage33 (Paderborn), Innovationszentrum Campus Bielefeld, knOWLedgeCube (Lemgo), Founders Foundation (Bielefeld) und Denkwerk (Herford) finden Start-ups in OWL zudem eine hervorragende Unterstützung. Und der Technologiefonds OWL und die Business Angels OWL bieten Zugang zu Wachstumskapital.

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Datenbasiert schneller entscheiden?

Als am 21. Juni die 25. Aachener ERP-Tage mit der Schluss-Keynote von Daniel Terner, Marketingleiter AEB, in einem fulminanten Abschluss gipfelten, verschlug es so manchem Teilnehmer die Sprache. „Datenbasiert schneller entscheiden“, der Claim der Veranstaltung, der laut Terner so gar nicht zutreffe. Schließlich erleichtere ein Zuwachs an Informationen das Fällen einer Entscheidung erwiesenermaßen nicht. Da hatten sich die rund 180 Teilnehmer bei der Jubiläumsausgabe zwei Tage mit den neuesten Trends beschäftigt und die Köpfe rauchten bei intensiven Diskussionen und das nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen. Man hatte Neues gelernt, Impulse erhalten und Einsichten gewonnen. Alles Unsinn? Keineswegs. Schließlich ging es bei der Veranstaltung nicht um ein „Mehr“ an Daten, sondern um die Nutzung relevanter Daten als Entscheidungsunterstützung. Richtig ist, dass in der Industrie heute jede Menge Daten gesammelt werden, Sensorik und Speicherkapazität sind erschwinglicher geworden und befeuern „Big Data“. Das FIR entwickelt Konzepte und Lösungen, um aus diesen großen Datenmengen Informationen zu gewinnen, diese für Unternehmen nutzbar zu machen und so daraus „Smart Data“ zu generieren. Dies geschieht unter Anwendung tiefer Prozesskenntnisse und diverser Methoden der Datenanalyse. Etwa wenn durch Mustererkennung Prognosen für bevorstehende Ereignisse getroffen werden können, um beispielsweise einem Maschinenausfall frühzeitig entgegen zu wirken.

Fakt ist, dass der Unternehmenserfolg künftig davon abhängen wird, schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen. ERP-Systeme und Industrie 4.0 helfen dabei, auf Basis großer Datenmengen zum einen das Erfahrungswissen systematisch zu nutzen und nicht nur „aus dem Bauch oder der Erinnerung heraus“ zu agieren. Zum anderen stehen inzwischen Echtzeitdaten zur Verfügung, die einen guten Überblick schaffen und so zusätzlich dabei unterstützen, zügig Entscheidungen zu treffen, die zum gewünschten Ergebnis führen – also datenbasiert schneller entscheiden. Laut einer Studie der Fachzeitschrift Produktion existiert dabei das Problem, dass nur eine Minderheit der deutschen Maschinenbauer eine systematische Datenauswertung und die Nutzung des vollen Potenzials von Big Data realisiert. Umso wichtiger wird dadurch die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie. Als Forschungsinstitut arbeitet das FIR im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus mit Industriepartnern daran, die Möglichkeiten vorauszudenken und wertschöpfend zu realisieren. Die Verfügbarkeit von Daten wird eine immer größere Rolle spielen. Diese Daten werden in Zukunft nicht mehr nur aus dem „Monolith ERP-System“ kommen, sondern müssen aus vielen verschiedenen Expertensystemen gesammelt und so aggregiert werden, dass sie adäquat und nutzenstiftend analysiert und verwertet werden können. Damit einhergehend ist die Vernetzung nicht nur innerhalb des eigenen Unternehmens wichtig, gerade die unternehmensübergreifende Verknüpfung von Informationen gewinnt an Bedeutung. Wissen zu teilen, auch über Unternehmensgrenzen hinaus, wird sich als Erfolgsfaktor etablieren. Vor diesem Hintergrund standen die Aachener ERP-Tage in diesem Jahr unter dem Motto „Digitale Transformation – Datenbasiert schneller entscheiden“. Dass man damit den Nerv der Zeit traf, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer – nicht zuletzt jene auf Terners Vortrag.

Mit Themen rund um die Digitalisierung beschäftigt sich das FIR nicht nur im Rahmen der ERP-Tage, sondern auf weiteren Fachtagungen und vor allem in Form des umfangreichen Weiterbildungsangebots.

Weitere Informationen: www.erp-tage.de; www.fir.rwth-aachen.de

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IOM-Ausgründung Trionplas Technologies GmbH gewinnt zwei erste Preise beim IQ-Innovationspreis 2018

Bei der von der Metropolregion Mitteldeutschland veranstalteten Preisverleihung, am 28. Juni 2018 in Gera gingen gleich zwei 1. Preise an die IOM-Ausgründung Trionplas Technologies GmbH. Das Unternehmen überzeugte mit einem innovativen Plasmajet-Verfahren zur Oberflächenbearbeitung individuell geformter Optiken und gewann damit den Clusterpreis Chemie/Kunststoffe und zudem den lokalen Innovationspreis Leipzig. Den 2. Platz im Cluster Chemie/Kunststoffe belegte Frau Dr. Agnes Schulze vom Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung mit einem neuen innovativen Veredelungsverfahren für Polymermembranen zur Wasserreinigung. Damit haben sich zwei IOM Innovationen bei dem deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb erfolgreich gegenüber 157 Bewerbungen behaupten können und sind 2 von 10 Preisträgern in 5 Wettbewerbs-Clustern.

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Digitale Vernetzung für eine bessere Versorgung von Krebspatienten in Ostbayern

Die BioPark Regensburg GmbH, ein Unternehmen der Stadt Regensburg, hat mit der Umsetzungsphase für den „Masterplan Gesundheitswirtschaft“ in der Region Regensburg begonnen. Innerhalb der Anfang des Jahres gestarteten „Digital Health Initiative Regensburg“ trafen sich im BioPark Akteure des vom Universtätsklinikum Regensburg koordinierten „Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO)“, um über Lösungen für den elektronischen Austausch der medizinischen Bilddaten und Bedundberichte von Krebspatienten zwischen den gemeinsam betreuenden Kliniken und Ärzten der Region zu sprechen. Der schnelle, einfache und sichere Austausch dieser Patientendaten ist eine wichtige Grundlage für eine multiprofessionelle und interdiziplinäre Versorgung der Patienten in ganz Ostbayern.

Im Ende 2017 präsentierten „Masterplan Gesundheitswirtschaft“ (siehe auch Pressemitteilung Nr. 191) wurden bei den Handlungsempfehlungen im Kapitel „Digitalisierung und E-Health“ unter anderem digitale Lösungen für die regionale Gesundheitsversorgung angeregt. Hieraufhin startete der BioPark seine „Digital Health Initiative Regensburg“ (siehe auch Pressemitteilung Nr. 195). Eines der ersten möglichen Projektpartner ist das „Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO)“, welches als klinische und wissenschaftliche Einrichtung die interdisziplinäre onkologische Krankenversorgung, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung in Ostbayern koordiniert.

„Zentrales Anliegen des CCCO ist es, allen Tumorpatienten eine auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende, personalisierte und qualitativ hochwertige Tumormedizin zugänglich zu machen“, erklärte Prof. Tobias Pukrop vom Universitätsklinikum Regensburg (UKR), der das CCCO leitet. Unter der Federführung des UKR und des Caritas-Krankenhauses St. Josef kooperieren im CCCO universitäre Kliniken, Institute, Abteilungen und interdisziplinäre Zentren mit einem regionalen Netzwerk aus Akut- und Rehabilitationskliniken, niedergelassenen Ärzten und Praxen, Pflege-, Palliativ- und Hospizdiensten sowie Selbsthilfegruppen und Therapeuten im gesamten ostbayerischen Raum von Niederbayern bis Oberpfalz. Die Patienten des CCCO wechseln während ihrer Behandlung oft zwischen den verschiedenen oben genannten Versorgungseinrichtungen hin und her. Dabei müssen auch die medizinischen Daten der Patienten und insbesondere die Bilddaten von einem Arzt zum anderen gelangen. „Leider ist der Patient häufig schneller beim weiterbehandelnden Arzt als seine Behandlungsdaten sowie MRT-, CT- oder Röntgenbilder“, so Prof. Pukrop weiter. „Denn derzeit können wir oft nur den Briefpostweg nutzen, um die Informationen sicher zum Kollegen zu schicken. Es fehlt eine flächendeckende moderne digitale Vernetzungslösung und das wollen wir ändern. Das würde unseren Ärzten die gemeinsame Arbeit erleichtern und der Behandlung und Versorgung unserer Krebspatienten sehr nützen.“

Wie solch eine digitale Vernetzungslösung für die Region aussehen könnte, das diskutierten Vertreter verschiedener Netzwerkpartner des CCCO nun in einem Workshop, der am 21.6. im BioPark stattfand. „Mit der Initiative Healthcare Regensburg, managed by BioPark, haben wir einen Rahmen für die Akteure vor Ort geschaffen, aktuelle Themen der Gesundheitswirtschaft für die Region anzuschieben und zu unterstützen“, so Dr. Thomas Diefenthal, Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH.

„Um nicht das Rad neu zu erfinden, haben wir Experten in den Workshop eingeladen, die Best-Practice-Beispiele, wie die Telehealth Plattform in Ostsachsen oder die aus einem früheren Modellprojekt in der Region hervorgegangene Lösung TKmed im Workshop vorgestellt haben“, erläuterte Dr. Oliver Müller, Moderator des Workshops, Autor der Standortanalyse von 2015 und Partner im Bereich Pharma & Health bei der Detecon International GmbH, der mit seinem Beratungsteam auch den Prozess zur Entwicklung des Masterplans unterstützt hatte.

„Wir wollen mit unseren Aktivitäten die Bildung eines Konsortiums anschieben, welches dann – ähnlich wie im Beispiel aus Ostsachsen – eine Strukturförderung aus EU-Mitteln beantragen kann“, ergänzte Dr. Ilja Hagen, Projektmanager Gesundheitswirtschaft im BioPark. Im Rahmen des Projekts „Förderung der Gesundheitswirtschaft in Regensburg / Cluster Gesundheitswirtschaft“ fördert der Freistaat Bayern die eigens hierzu geschaffenen zwei Stellen sowie Sachmittel für die ersten drei Jahre.

Weitere Informationen:

• BioPark Regensburg GmbH: www.biopark-regensburg.de

• Healthcare Regensburg: www.biopark-regensburg.de/de/gesundheitswirtschaft.html

• Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO): www.ccco.de

• Detecon International GmbH: www.detecon.com

www.detecon.com/en/Expertise/Industries/Pharma_Health

Bildunterschrift: Workshop-Teilnehmer von links nach rechts : Heiko Smetak (RCI), Daniela Drube (Detecon), Atanas Igatov (Klinikum St. Josef), Wolfgang Börner (Uniklinikum Regensburg, UKR), Jonathan Sasse (Tumorzentrum Regensburg), Peter Weber (Telekom Healthcare), Julia Maurer (UKR), Judith Rehwald (UKR), Daniel Heudobler (UKR), Bernhard Heilmeier (Barmherzige Brüder, BHB), Michael Neske (Chili/Nexus), Sandra Windschüttl (UKR), Christian Rehm (BHB), Björn Schliekmann (Radiologie Dr. Neumaier), Tobias Pukrop (UKR/CCCO), Thomas Diefenthal (BioPark), Ilja Hagen (BioPark), Andreas Lienemann (Radiologie Mühleninsel), Jürgen Schmid (Klinikum St. Marien Amberg), Robert Dworschak (Kliniken Nordoberpfalz), Johannes Deininger (UKR), Susanne Leipelt (BHB), Alexander Straube (UKR), Mario Weidisch (Tagesklinik Dr. Vehling-Kaiser), Oliver Müller (Detecon).

 

 

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Panoro Minerals meldet Ergebnisse aus dem Bohrprogramm im Projekt Cotabambas in Peru

Panoro Minerals Ltd. (TSXV: PML, Lima: PML, Frankfurt: PZM) („Panoro“, das „Unternehmen“ – https://www.youtube.com/watch?v=-HoGmK4Mm_k&t=8s) freut sich, weitere Analyseergebnisse aus sechs Bohrlöchern in seinem zu 100 % unternehmenseigenen Porphyr-Kupfer-Gold-Silber-Projekt Cotabambas im Süden von Peru bekannt zu geben.

Die Bohrlöcher durchteuften zusätzliche Oxid- und primäre Sulfidmineralisierungen in den Zielgebieten Maria Jose 1 und 2 und im Zielgebiet Petra. Die Durchörterung der Skarnmineralisierung im Zielgebiet Petra wurde neu identifiziert. 2018 sind in diesen Gebieten weitere Bohrungen geplant.

Die Bohrergebnisse stammen aus der kürzlich abgeschlossenen ersten Phase des Bohrprogramms 2018, die der Untersuchung der Zielgebiete Maria Jose 1 und 2 sowie der Zielgebiete Petra-David diente und den Entdeckungen des Jahres 2017 nachging. Die sechs Bohrlöcher beinhalten vier Bohrlöcher im Zielgebiet Maria Jose 2, eines im Zielgebiet Maria Jose 1 und eines im Zielgebiet Petra David.

President und CEO Luquman Shaheen erklärt: „Die bisherigen Bohrungen im Jahr 2018 haben eine zusätzliche oberflächennahe Oxid-Kupfermineralisierung bei Petra und Maria Jose durchteuft, die das Potenzial erhöht, eine Haufenlaugungs- und SX/EW-Komponente in das Projekt Cotabambas aufzunehmen. Die zugrunde liegende primäre Mineralisierung erfordert zusätzliche Bohrungen, um die 2017 durchteuften höhergradigen Gebiete anzupeilen. Die Durchörterung der Skarnmineralisierung ist ein neuer Aspekt des geologischen Potenzials im Cluster 1. Das Potenzial für eine Verbindung mit der Skarnmineralisierung im Cluster 2 eröffnet einen neuen Korridor mit Explorationspotenzial. Der Antrag auf Erweiterung der Bohrgenehmigung auf das Cluster 2 macht gute Fortschritte und wir erwarten in Kürze eine endgültige Genehmigung. Das Unternehmen hat die Kartierungs- und Probenahmekampagne in diesem Bereich erweitert, um zusätzliche Bohrziele zu definieren.“

Zielgebiet Maria Jose 1

Im Zuge der Bohrkampagne 2017 wurde eine potenzielle Kupferoxiddeckschicht auf einer Fläche von 420 Metern auf 150 Metern identifiziert. Insgesamt wurden im Jahr 2017 drei Bohrlöchern mit insgesamt 663 Metern absolviert. Die Oxiddeckschicht wurde von der Oberfläche bis in eine Tiefe von 125 Metern mit Gehalten zwischen 0,23 % Cu und 0,28 % Cu durchteuft. 

Im Jahr 2018 wurde das Bohrloch CB-188 (mit nordöstlicher Ausrichtung) 150 Meter südwestlich des Bohrlochs CB-180 niedergebracht. CB-188 durchteufte einen Abschnitt von 130,3 Metern mit Kupferoxidmineralisierung mit durchschnittlichen Gehalten von 0,20 % Cu, 0,03 g/t Au und 1,65 g/t Ag, einschließlich eines Abschnitts von 20,3 Metern mit einem Gehalt von 0,33 % Cu, der eine primäre Kupfermineralisierung auf 125,7 Metern mit einem Gehalt von 0,25 % Cu, 0,02 g/t Au und 1,03 g/t Ag, einschließlich eines Abschnitts von 24 Metern mit durchschnittlich 0,35 % Cu überlagert. Das Mineralpotenzial im Zielgebiet Maria Jose 1 ist weiterhin offen für zusätzliche Bohrungen in mehrere Richtungen.

Zielgebiet Maria Jose 2

Im Zuge der Bohrkampagne 2017 wurden drei parallele Mineralkörper auf einer Fläche von 550 Metern auf 250 Metern identifiziert. Die potenzielle Kupferoxiddeckschicht wurde bis in eine Tiefe von 75 Metern und die primäre Kupfermineralisierung bis in eine Tiefe von 350 Metern mit Gehalten zwischen 0,20 % Cu und 0,40 % Cu durchteuft. Die Kupfermineralisierung enthält intrusive Quarz-Monzonit-Erzgänge mit 10 bis 50 Metern Mächtigkeit; sie wurde erweitert und lagert hauptsächlich in Andesitvulkangestein. Diese Mineralisierung wurde in 11 Bohrlöchern mit insgesamt 3.573 Metern identifiziert.

Während der Bohrkampagne 2018 wurden vier weitere Bohrlöcher absolviert, drei Ausfalllöcher nach Norden und eines nach Süden. Im Norden durchteufte Bohrloch CB-184 zwei Kupferoxiddeckschichten mit einer Mächtigkeit von 10,3 Metern bzw. 6,4 Metern und einem Gehalt von 0,20 % Cu bzw. 0,23 % Cu. Bohrloch CB-186 durchteufte die Kupferoxidmineralisierung von der Oberfläche bis in eine Tiefe von 44,7 Metern mit durchschnittlich 0,22 % Cu sowie einen zweiten Abschnitt mit primärer Kupfermineralisierung auf 35,9 Metern mit durchschnittlich 0,29 % Cu, 0,07 g/t Au und 1,85 g/t Ag, einschließlich von zwei Abschnitten von 10,1 Metern bzw. 7,2 Metern mit einem Gehalt von 0,51 % Cu bzw. 0,30 % Cu. Im Süden durchteufte Bohrloch CB-189 die primäre Kupfermineralisierung in verschiedenen Abschnitten bis in eine Tiefe von 522,4 Metern; die Mineralisierung ist weiterhin offen. Das Mineralpotenzial im Zielgebiet Maria Jose 2 ist weiterhin offen für zusätzliche Bohrungen nach Süden und in die Tiefe.

Zielgebiet Petra

Im Jahr 2017 wurden 8 Bohrlöcher im Zielgebiet Petra-David absolviert, die die Kontinuität der Kupferoxidmineralisierung entlang einer begrenzenden Strukur in nordöstlicher Richtung auf einer Fläche von 600 Metern auf 150 Metern bestätigten. Die Mineralisierung lagert in Quarz-Monzonit-Porphyren und Dioritgesteinen.

Im Jahr 2018 wurde das Erkundungsbohrloch CB-185 200 m südöstlich des vorherigen Bohrlochs CB-172 bei Petra niedergebracht. CB-185 war nach Nordwesten ausgerichtet und durchteufte die Kupferoxiddeckschicht mit durchschnittlich 0,22 % Cu, 0,03 g/t Au und 1,77 g/t Ag auf 10 Metern. Darunter wurde ein Abschnitt aus primärer Kupfermineralisierung auf 23 Metern mit 0,27 % Cu durchschnitten. In der Tiefe wurden zwei Abschnitte der Skarnmineralisierung in einem Paket von marmorierten Kalksteinen durchteuft. Der ersten Abschnitt mit 4,0 Meter Mächtigkeit beinhaltet massiven Magnetit mit Andraditgranaten mit durchschnittlich 0,35 % Cu, 0,02 g/t Au, 3,95 g/t Ag, einschließlich eines Teilabschnitts von 1,3 Metern mit 0,94 % Cu, 0,04 g/t Au und 6,55 g/t Ag. Ein zweiter Abschnitt mit 1,0 Meter Mächtigkeit wies eine ähnliche Mineralogie mit 0,38 % Cu, 0,33 g/t Au und 21,22 g/t Ag auf. Das Potenzial für Skarnmineralisierung ist nach Westen in Richtung des Zielgebiets Guaclle für weitere Bohrungen offen. Vorherige Bohrungen im Zielgebiet Guaclle durchteuften ebenfalls eine Skarnmineralisierung, was auf eine mögliche Verbindung mit der Skarnmineralisierung hinweist, die im Cluster 2 im Zielgebiet Chaupec kartiert wurde.

In diesem Gebiet wurden zusätzliche Kartierungen, Gesteinssplitter- und Bodenprobenahmen eingeleitet, um weitere Bohrlöcher zu definieren, die im Laufe des Jahres 2018 absolviert werden sollen.

Einen Lageplan finden Sie hier: https://panoro.com/site/assets/files/3976/2018-06-18-nrm-pml-jd6uvh.pdf

Die erste Phase der Bohrkampagne 2018 wurde im Cluster 1 im Milieu des magmatischen Gesteins absolviert; dabei wurden insgesamt 2.172 Meter gebohrt. Die zweite Phase wird im August im Cluster 2 und im Skarnzielgebiet Chaupec eingeleitet werden.

Über Panoro

Panoro Minerals ist ein einzigartig aufgestelltes Kupferexplorations- und Erschließungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Peru. Das Unternehmen erweitert sein Vorzeigeprojekt, das Kupfer-Gold-Silber-Projekt Cotabambas, und sein Kupfer-Molybdän-Projekt Antilla, die sich beide in einem aus strategischer Sicht wichtigen Gebiet im Süden Perus befinden. Das Unternehmen ist finanziell gut aufgestellt, um seine Projekte in der Region, in der Infrastruktur wie Eisenbahn, Straßen, Häfen, Wasserversorgung, Stromerzeugung und -übertragung verfügbar sind, auszubauen, zu verbessern und zu erweitern. Kürzlich wurden in der Region über 15 Milliarden US-Dollar in den Bau oder die Erweiterung von vier großen Kupfer-Tagebaubetrieben investiert.

Seit 2007 hat das Unternehmen in diesen beiden wichtigen Projekten Explorationsbohrungen über mehr als 80.000 Meter absolviert, was zu bedeutenden Steigerungen der jeweiligen Ressourcenbasis führte, wie in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.

Die PEAs haben vorläufigen Charakter und beinhalten abgeleitete Mineralressourcen. Abgeleitete Mineralressourcen gelten als zu spekulativ, um aus wirtschaftlicher Sicht als Mineralreserven eingestuft werden zu können. Es besteht keine Gewissheit, dass die Ergebnisse der aktualisierten PEA eintreten werden. Mineralressourcen sind keine Mineralreserven und daher nicht notwendigerweise wirtschaftlich rentabel.

Luis Vela hat in seiner Funktion als qualifizierter Sachverständiger gemäß Vorschrift National Instrument 43-101 die wissenschaftlichen und technischen Informationen in dieser Pressemitteilung überprüft und freigegeben.

Vorsorglicher Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen:

Informationen und Aussagen in dieser Pressemeldung, bei denen es sich nicht um historische Tatsachen handelt, sind „zukunftsgerichtete Informationen“ im Sinne der geltenden kanadischen Wertpapiergesetze und unterliegen Risiken und Unsicherheiten.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen einer Vielzahl bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten und anderer Faktoren, die ein wesentliche Abweichung der eigentlichen Ereignisse oder Ergebnisse von den explizit oder implizit in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen bewirken können. Diese Risiken umfassen unter anderem, jedoch ohne Einschränkung:

  • Risiken im Zusammenhang mit Metallpreisschwankungen;
  • das Risiko, dass sich die Schätzungen der Mineralressourcen, Produktionsmengen, Kapital- und Betriebskosten oder der Ausgaben für die Stilllegung oder Sanierung als ungenau erweisen;
  • die inhärenten Betriebsrisiken in Zusammenhang mit dem Bergbau und der Mineralexploration sowie Erschließungs-, Minenbau- und Betriebstätigkeiten, von denen viele außerhalb des Einflussbereichs von Panoro liegen;
  • Risiken in Zusammenhang mit dem Vermögen von Panoro, seine Rechte entsprechend der Genehmigungen oder Lizenzen durchzusetzen, oder das Risiko, dass Panoro in Rechtsstreitigkeiten oder Schiedsverfahren mit nachteiligen Ergebnissen verwickelt wird;
  • Risiken in Verbindung mit dem Standort der Projekte von Panoro in Peru, einschließlich politischer, wirtschaftlicher und gesetzlicher Instabilität;
  • Risiken in Verbindung mit der Unsicherheit von Anträgen auf Erhalt, Verlängerung oder Erneuerung von Lizenzen und Genehmigungen;
  • Risiken in Zusammenhang mit der potenziellen Anfechtung von Panoros Recht auf die Exploration und/oder Erschließung seiner Projekte;
  • Risiken in Verbindung mit der Tatsache, dass Mineralressourcenschätzungen auf Auswertungen und Annahmen beruhen, die unter den eigentlichen Umständen zu geringerer Mineralproduktion führen könnten;
  • Risiken in Verbinung mit dem Umstand, dass die Betriebstätigkeiten von Panoro Umwelt- und Sanierungsauflagen unterliegen, die die Geschäftskosten erhöhen und Panoros Betriebstätigkeiten einschränken könnten.
  • das Risiko einer nachteiligen Beeinträchtigung durch Umwelt-, Sicherheits- und regulatorische Risiken einschließlich verschäfter gesetzlicher Regelungen, Verzögerungen und Gesetzesänderungen;
  • Risiken in Verbindung mit unzureichendem Versicherungsschutz oder dem Unvermögen, Versicherungen abzuschließen;
  • Risiken in Zusammenhang mit der Tatsache, dass die Konzessionsgebiete von Panoro noch keine kommerzielle Produktion vorweisen.
  • Risiken in Verbindung mit Schwankungen der Wechselkurse sowie Zins- und Steuersätze; und
  • Risiken im Zusammenhang mit dem Vermögen von Panoro, die notwendigen Finanzmittel zur Fortführung seiner Explorations-, Erschließungs- und Bergbautätigkeiten zu erheben.

Diese Aufzählung beinhaltet nicht alle Faktoren, die die zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen in dieser Pressemeldung beeinflussen können. Sollte eines oder mehrere dieser Risiken oder sollten sich die zugrundeliegenden Annahmen als falsch erweisen, können die eigentlichen Ergebnisse deutlich von den in den zukunftsgerichteten Informationen beschriebenen Erwartungen abweichen. Die zukunftsgerichteten Informationen in dieser Pressemeldung beruhen auf den Ansichten, Erwartungen und Meinungen zum Zeitpunkt dieser Pressemeldung. Aus den oben genannten Gründen werden die Leser vorsorglich darauf hingewiesen, diesen zukunftsgerichteten Informationen keine unangemessene Bedeutung beizumessen. Panoro übernimmt keinerlei Verpflichtung, die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben.

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