Zuteilungsanträge 4. Handelsperiode: Voraussetzungen konkretisieren sich!

Im Dialog mit den verschiedenen Akteuren des Emissionshandels (DEHSt/UBA, Anlagenbetreiber, Berater und Verifizierer) greifen wir aktuelle Themen zur Rechtskonformität und ggf. vorhandenes Verbesserungspotential bei Ihren Zuteilungsanträgen oder Ihrer Emissionsberichterstattung auf, um Ihnen Gedankenanstöße und sinnvolle Empfehlungen und Hinweise  mit auf den Weg zu geben. Damit neben der Fülle an Informationen zu Neuerungen genug Raum für Diskussionen und Fragen bleibt, haben wir uns entschieden, die diesjährige Veranstaltung auf zwei Tage auszudehnen.

Das vorläufige Programm und die Anmeldemöglichkeit finden Sie bei der Veranstaltung auf den Seiten der Akademie.

Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG)

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) beschlossen. Die Novelle dient der Umsetzung der geänderten Emissionshandels-Richtlinie (2003/87/EG) der Europäischen Union und ist damit die Grundlage für den EU-Emissionshandel in der 4. Handelsperiode. Die Europäische Kommission bereitet derzeit noch die einheitlichen Free Allocation Rules (FAR) vor, die die nationalen Zuteilungsverordnungen wie die Zuv2020 ablösen und als direkt anwendbare Verordnung erlassen werden.

Wichtige Änderungen neben der Aufhebung der nationalen Zuteilungsverordnungen und Anpassungen in Bezug auf den Luft- und Seeverkehr im Rahmen der TEHG-Novelle sind die unbegrenzte Gültigkeit der ausgegebenen Zertifikate und die mögliche Löschung von Zertifikaten im Fall von Stilllegung nationaler Stromerzeugungskapazitäten.

Free Allocation Rules (FAR)

Im Rahmen der Free Allocation Rules (FAR), die voraussichtlich Ende 2018 Inkrafttreten werden, wird sich wesentliches gegenüber der CIMs ändern. Die Zuteilung soll nicht mehr auf den kapazitätsbezogenen Zuteilungsberechnungen basieren, sondern auf den historischen Aktivitätsraten 2014-2018 für die erste und 2019-2023 für die zweite Hälfte der 4. Handesperiode. Die damit verbundene Definition der Benchmarks wird voraussichtlich noch einmal konkretisiert, sollte aber grundlegend in der Methodik bestehen bleiben.

Die Abgabefrist zum Versand der verifizierten Zuteilungsanträge endet voraussichtlich am 30.06.2019.

Neu und für die Anlagenbetreiber teilweise umfangreich wird das Monitoring der zuteilungsrelevanten Daten ab 2019. Für jede Anlage muss zum Zuteilungsantrag ein einmaliger „Methodikbericht“ als Basis für den stetigen „Methodikplan“ erstellt werden, auf dessen Grundlage die zukünftigen Daten überwacht werden. Der Methodikplan soll gemäß Annex VI (FAR) beinhalten:

  • eine Liste und Beschreibung aller Verbindungen an ETS und Non-ETS Anlagen inkl. Austausch von Wärme, Produkten, Abgasen und CO2
  • eine Zuordnung der Emissionen und Brennstoffenergie je Zuteilungselement
  • eine Aufteilung der messbaren Wärme nach Produktion und Fernwärmezwecken
  • eine Abgrenzung der einzelnen Unteranlagen inkl. Beschreibung der Ermittlung der einzelnen Produktionen, technischen Bestandteile, Eingangs- und Ausgangsstoffe

Neben weiteren Angaben und Prozesserläuterungen soll, wie bereits aus den Emissionsberichten bekannt, eine Methodik zum Umgang mit Datenlücken erstellt werden.

Der Methodikbericht muss nicht durch die DEHSt genehmigt werden, die Anwendung wird aber bei der Verifizierung der Zuteilungsanträge durch den Verifizierer mitgeprüft.

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich gerne an Herrn Maik Kadraba, Tel.: +49 30 2332021-64 oder Herrn Thilo Merz, Tel.: +49 30 2332021-66.

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Emissionshandel: Infos zum Antragsverfahren für die 4. Handelsperiode mit BBH und GUTcert

Betroffene Unternehmen wissen aus Erfahrung, dass das Antragsverfahren im Emissionshandel mit zahlreichen Hürden verbunden ist. Die ab 2021 laufende vierte Handelsperiode sorgt dabei für neue Herausforderungen, die rechtzeitige Vorbereitung fordern.

Die Kanzlei Becker Büttner Held (BBH) veranstaltet deshalb in Erfurt und Berlin eine Reihe von Informationsnachmittagen, bei denen Interessenten ein kompaktes Update zum anstehenden Verfahren erhalten. Als Experte dabei ist David Kroll, Gruppenleiter Emissionshandel & Herkunftsnachweise bei der GUTcert.

Hier können Sie sich kostenfrei für die Veranstaltungen anmelden.

Übrigens: Am 19./20. November steht unser Erfahrungsaustausch „Der CO2-Betriebsbeauftragte in der 3. und 4. Periode des Emissionshandels“ in Berlin an!

Hier die vollständige Einladung von BBH mit Inhalten und Terminen

Mit dem Motto „Neues Spiel, neues Glück“ lässt sich vieles im Leben angehen; der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge und durch positives Denken erfüllen sich die Wünsche quasi wie von selbst – wenn man nur beharrlich genug die negativen Gedanken ausblendet. Für die 4. Handelsperiode (HP) im Emissionshandel, die 2021 beginnt, sollten Sie lieber schon mal damit anfangen. Die Antragstellung und Kommunikation mit der DEHSt?  Wird schon werden! Anspruchsverlust durch fehlerhafte Angaben im Zuteilungsantrag? Nicht so schlimm! Das Antragsformular lässt wichtige Angaben nicht zu? Ja, dann eben nicht!

Das überzeugt Sie nicht so richtig? Um ehrlich zu sein: Uns auch nicht. Zwar möchten wir mit Ihnen voller Zuversicht der neuen HP entgegentreten; eine positive Grundeinstellung reicht im Emissionshandel aber nicht aus, um sich im komplizierten Antragsprozedere zurechtzufinden. Man sollte schon gut vorbereitet sein und die neuesten Entwicklungen kennen. Aus diesem Grund laden wir Sie zu einem informellen Informationsnachmittag ein, den wir zusammen mit der GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH (GUTcert) veranstalten. Die rechtlichen Anforderungen und Fallstricke bei der Antragstellung für die 4. HP werden wir hier ebenso diskutieren wie den Bereich Verifizierung mit konkreten Implikationen und Empfehlungen für die 4. HP.

Im Einzelnen wollen wir sprechen über

  • Rechtliche Anforderungen und Fallstricke bei der Antragstellung für die 4. HP
    • Antragstellung „leicht gemacht“?
    • Anspruchsverlust durch fehlerhafte Angaben im Zuteilungsantrag
    • Was tun, wenn das Antragsformular aus Sicht des Antragstellers wichtige Angaben nicht zulässt?

Für die GUTcert wird Herr David Kroll, Gruppenleiter Emissionshandel/Herkunftsnachweise, zu folgenden Themen referieren:

  • Erfahrungen aus der Verifizierung – Auslegungen und Hinweise für die 4. HP
    • Anforderungen an die Verifizierungsstellen in der 4. HP: Verifizierungsablauf und wesentliche Prüfungsschwerpunkte
    • Erfahrungsbericht zu potenziellen Risiken und möglichen Fehlerquellen
    • Implikationen und Empfehlungen für die 4. HP (belastbare Nachweisführung und systematische Vorbereitung  eines Verifizierungsaudits)

Beginnen wollen wir mit einem Informationsnachmittag am Donnerstag, 08.11.2018, 15:00 bis 17:00 Uhr an unserem Erfurter Standort, Regierungsstraße 64, 99084 Erfurt.

Und weil bei der Vorbereitung der 4. HP die Dinge bekanntlich im Fluss sind und es mit Herannahen des Antragsverfahrens immer mehr und konkretere Informationen gibt, möchten wir Sie auch in weiteren Folgeterminen auf dem Laufenden halten, und zwar am

  • Freitag, 14.12.2018
  • Donnerstag, 24.01.2019
  • Freitag, 12.04.2019

jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr bei uns in der Magazinstraße 15-16, 10179 Berlin.

Die Veranstaltungen sind für Sie kostenfrei, wir bitten Sie aber um Ihre Anmeldung.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Ihnen. Fragen oder Hinweise zur Veranstaltung richten Sie bitte an Herrn David Kroll, Tel.: +49 30 2332021-63.

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Environmentally Friendly Plastic Bottles from Recyclate

Only a company that is oriented towards long-term success, allocates its resources economically and keeps its processes as efficient as possible can remain successful – Lindner Sprühsysteme GmbH knows that only too well. Within the framework of plastic bottle manufacturing, the company relies on environmentally friendly recyclate, i.e. plastic granulate made of post-consumer recycled plastic.

From “Take, Make, Dispose” Linear Economy to Circular Economy

Increasing demand for raw materials and the consequent resource scarcity,

dependence on other countries as well as the negative impact on the environment – these are the reasons why Germany is switching from a linear economy to a circular one.

A circular economy is a regenerative system in which goods are shared as long as possible, reused, recycled or upcycled, so that their lifespan can be prolonged and, at the same time, waste can be reduced to a minimum.

Even when a product has reached the end of its lifecycle, the parts and materials it was made of remain as long as possible in the economy, so that they can be reused and continue to generate value. A circular economy ensures thereby, among other things, greater supply reliability of resources, sustainable products and less environmental impact.

Plastic Recycling Has Become Indispensable

In 2015 Germany alone accounted for 5.92 million tonnes of plastic waste. 2.7 million tons of which – slightly less than half – were recycled. The remaining 53 % ended up in power plants for energy recovery or was incinerated.

„Recycling or rather upcycling of plastic is no longer only a thought experiment,” Stefan Lindner, Managing Partner of Lindner Sprühsysteme GmbH, explains. “The circular economy has become indispensable, as it conserves fossil resources and reduces CO2 emissions as well as microplastic pollution.”

Environmentally friendly plastic bottles from LINDNER

For these reasons, Lindner Sprühsysteme also manufactures bottles from recyclate at its production site in Frankenblick, Thuringia.

Plastic bottles made of recyclate can be produced in all sorts of shapes and sizes. Recycled PE bottles can also be furnished with a see-through window strip, so that the end consumer can gauge the fill level of these non-transparent bottles. The delivery time of recycled bottles averages about 1 to 3 weeks, depending on the design of the bottle.

Sustainable for Customers and the Environment

“We strive to operate in an economically, environmentally and socially sustainable way. Therefore, the manufacturing of the environmentally friendly plastic bottles was the logical conclusion for our sustainability initiative.

Always focused on improving environmental friendliness, while maintaining the same high product quality at the same time. That is our goal – not only for the sake of the environment but also that of our customers,” Stefan Lindner concludes.

For further information regarding PE and PET bottles from recyclate, please visit: https://www.lindner-kunststoffprodukte.de/en/products/new-products/made-of-recyclate/

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Wie geht es mit der KWK weiter?

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) stellte auf seinem Jahreskongress in Berlin die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Energiewende in den Vordergrund. Hochkarätige Vertreter der Politik und Wirtschaft teilten die Ansicht, dass die KWK als ein unverzichtbarer Baustein der Energieversorgung weiterhin dringend benötigt wird. Die Branche muss sich auf einige Änderungen einstellen.

So betonte der Parlamentarische Staatssekretär des BMWi, Thomas Bareiß, „Die Seiten des  Dreiklangs „Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit“ stehen gleichberechtigt im Zentrum der Energiepolitik der Bundesregierung“. Er nennt drei Schwerpunkte der KWK-Politik:

1.    „In der Energieeffizienzstrategie des Bundes muss die KWK mit ihrer hohen Effizienz eine ganz entscheidende Rolle spielen“. Auch in 10, 20, 30 Jahren würden es nicht Wind und PV alleine schaffen, so Bareiß weiter. Es würden auch andere Energieträger in  effizienten Anwendungen gebraucht, z.B. KWK mit biogenen Brennstoffen.

2.    „KWK bietet Sicherheit für unser Energiesystem – KWK ist ein Partner volatiler Erneuerbarer Energien“. Insbesondere die stromgeführte KWK würde zukünftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.

3.    „KWK  spielt eine große Rolle auch in der Energieversorgung für die Industrie. Zudem stelle die KWK auch einen ganz wichtigen Industriezweig dieses Landes im Anlagenbau dar auch durch Schaffung vieler wichtiger Arbeitsplätze.“

Zu drei wichtigen Vorhaben der Bundesregierung führt StS Bareiß aus, dass das Energiesammelgesetz (früher 100-Tagegesetz) mit wichtigen Regelungen für den KWK-Eigenverbrauch bis zum Ende dieses Jahres kommen soll, es gelte nur noch „Feinjustierungen“ mit dem Koalitionspartner  vorzunehmen. Die KWKG-Novelle wird 2019 erfolgen. Hier dankte StS Bareiß ausdrücklich dem B.KWK, sich hier in besonderer Weise einzubringen in den vom BMWi initiierten Diskussionsprozess, welcher noch 2018 abgeschlossen werden soll. Und schließlich sehe das BMWi Wärmenetze als einen weiteren  Schwerpunkt, wo KWK eine wichtige Rolle spielen werde.  

Die Kraft-Wärme-Kopplung spielt auch in den ländlichen Gebieten eine wichtige Rolle, wie der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Griese, betonte. „Rheinland Pfalz ist das KWK-Land schlechthin, denn 50% der hier verbrauchten Energie stammt aus KWK“. Wegen der schneller als erwartet eintretenden von Klimaforschern vorhergesagten Veränderungen solle schneller aus der Kohleverstromung umgestiegen werden auf KWK. „KWK ist in der Lage, Strom und Wärme auch dann zu liefern, wenn die volatilen Energieträger Wind und Sonne nicht zur Verfügung stehen.“ StS Dr. Griese unterstreicht „Das Thema Versorgungssicherheit im Zusammenhang mit den Erneuerbaren Energien wird durch die KWK gelöst“. Er fordert, dass Anreize gesetzt werden, damit „ die KWK ihrer Rolle als hocheffiziente flexible Residuallast auch gerecht wird“. Für die Zukunft setze er auch auf die Umsetzung der EU-Richtlinie im EEG, wonach alle Anlagen größer 30 kW von Umlagen ganz befreit werden sollen. Das Energiesystem werde sich umformieren mehr zur dezentralen Versorgung und auch zu dezentralem Ausgleich. Dafür müsse netzdienliches Verhalten gefördert und nicht netzdienliches Verhalten sanktioniert werden.

Heinz-Ulrich Brosziewski, Vizepräsident des B.KWK, betont, „Da wo heute KWK aufgebaut werde mit fossilen Brennstoffen, wird später Biomethan, synthetisches Methan, Wasserstoff oder flüssiger synthetischer oder Biobrennstoff eingesetzt zur flexiblen Strom- und Wärmeversorgung. KWK ist das Effizienz-Energiewandlungsprinzip der Zukunft“. Über die Details müsse noch intensiv debattiert werden, aber eines sei deutlich: „Wenn jemand behauptet, KWK sei eine must-run Technologie, so liegt das nur an den Rahmenbedingungen – KWK kann flexibel!“

In der Podiumsdiskussion mit Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen wurden wertvolle Erkenntnisse zur KWK verlautbart: Andreas Rimkus, SPD, verwies darauf, „die Bedingungen für die KWK sind im Koalitionsvertrag fixiert“. Er sei in diesem Bereich sehr zuversichtlich. „Aber es ist fraglich, ob wirklich alle Bereiche des 100-Tage-Plus-Gesetzes bis Jahresende gelöst sein werden.“ Carsten Müller, CDU, betont:“ Eine Trennung des Themas KWK von den anderen im 100-Tagegesetz wäre aus seiner Sicht sinnvoll.“ Aber die Bedenken der SPD seien andererseits auch nachvollziehbar. Dr. Julia Verlinden, B90/Grüne, geht es darum, dass die Energiewende in Deutschland einigermaßen voran gehe. Sie fordert „ Wir möchten einen klaren Rahmen auch nach 2022 haben für die Dekarbonisierung von Fernwärmenetzen“.    

Prof. Dr. Marin Neumann, FDP, betont, das Ziel heiße „Netzdienlichkeit“. Wenn mit einer CO2-Bepreisung die Emissionen sinken, sind wir auf dem richtigen Weg. Ralph Lenkert, Die Linke, befürwortet die Einführung eines nationalen CO2-Preises, wenn auch die Importe belastet würden und Exporte freigestellt würden. „Ob CO2-Steuer oder Zertifikate mit Mindestpreis, kann diskutiert werden. Aber CO2 muss einen Preis bekommen“. Brosziewski, B.KWK, weist hin für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen zwischen Anlagen im ETS (größer 20 MW Feuerungswärmeleistung) und kleineren. Andreas Rimkus, SPD, findet CO2-Preise richtig im non-ETS-Bereich, beginnend beim Verkehr.

Andreas Rimkus, SPD, fordert eine richtige Verlängerung des KWK-Ausbaus.“ Eine Verlängerung über 2030 würde ich empfehlen.“ Auch Prof. Neumann, FDP, hält eine Verlängerung über 2030 hinaus für richtig. Ralph Lenkert, Die Linke, fordert „Wir müssen von der Anlageneffizienz kommen zur Systemeffizienz, sonst sind die Anlagen nicht systemdienlich.“

Eine Zukunftsperspektive der KWK besteht in einer Symbiose mit den Erneuerbaren Energien. Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V., Dr. Simone Peter, erkennt die Perspektiven dieses Zusammenspiels: „Der B.KWK und der BEE gehen schon seit längerer Zeit gemeinsame Wege. Ich sehe Erneuerbare Energien und KWK als ideale Partner der Entwicklung der zukünftigen Energieversorgung.“ Frau Dr. Peters fordert verlässliche Rahmenbedingungen mit einem Zeit- und Mengengerüst für 2030 von der Politik. Aber auch von den Branchen erwartet sie Veränderungen „Wir brauchen die Kopplung der KWK mit den Erneuerbaren. Das bedeutet, die KWK muss flexibler werden“.

Der B.KWK-Kongress ist ein etablierter Branchetreff und widmete sich zum 10. Mal in Folge allen Themen rund um die Kraft-Wärme-Kopplung. Mit 120 Gästen aus der Energiewirtschaft, Politik und Wissenschaft feierte der B.KWK-Kongress sein 10. Jubiläum. Im Fachvorträgen wurden solche Themen wie innovative KWK, industrielle Anwendungen der KWK, CO²-Einsparung durch die KWK u.v.m. behandelt.

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Proton Motor unterstützt Windretter

Die Frage nach der Notwendigkeit der Energiewende stellt sich schon lange nicht mehr. Mehr noch: Ein am 8. Oktober 2018 veröffentlichter Sonderbericht des Uno-Weltklimarats (IPCC) verdeutlicht den dringenden und sofortigen Handlungsbedarf. Umso unverständlicher ist für die Initiatorinnen des Windretters, Sybille Riepe und Jule Claussen von der Agentur motum, dass saubere Energie verloren geht, weil Windräder als sofortige Maßnahme abgestellt werden, sobald wenig Strom gebraucht wird. Unverständnis zeigt sich auch bei der Proton Motor Fuel Cell GmbH, Spezialist für Brennstoffzellen-Systeme, die das ambitionierte Projekt in der Forderung nach Speichertechnologien für erneuerbare Energiequellen neben weiteren namhaften Unternehmen unterstützt. Stromspeicher müssen laut Windretter als eigenständiger Baustein der Energiewende in den Gesetzgebungswerken aufgenommen werden.

Über die Website www.windretter.info kann sich jeder, der sich für das Thema erneuerbare Energien interessiert, oder sich einfach nur seiner eigenen Verantwortung hinsichtlich des Klimaschutzes bewusst ist, über diese Lücke in der sauberen Energieerzeugung informieren. Alleine im vergangenen Jahr hätte der, mangels Bedarf abgeschaltete Strom, fast 3 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent einsparen können. CO2Äquivalente sind eine Maßeinheit für das Treibhauspotenzial einer Substanz oder chemischen Verbindung.

Interessierte können sich nicht nur informieren, sondern auch aktiv mitmachen und eine Petition unterzeichnen. Damit kann jeder direkt für mehr Speichertechnologien für erneuerbare Energiequellen stimmen. Mit der Petition möchten die Initiatorinnen des Windretter-Projekts bis zum 8. November 2018 50.000 Unterschriften sammeln, die nach Abschluss der Kampagne dem Deutschen Bundestag vorgelegt werden.

Dass Stromspeicher, die bei Bedarf Energie auf Knopfdruck liefern können, einen wichtigen Baustein der Energiewende darstellen, ist mehr als nachvollziehbar. Denn der Anteil an erneuerbaren Energien steigt kontinuierlich an und damit vergrößern sich die Zeitspannen, in denen sauberer Strom nicht abgenommen wird und verloren geht. Dabei ist der Verlust jetzt schon beachtlich. 2017 waren es alleine beim Windstrom 5,5 Terawattstunden. So viel Energie verbraucht die Stadt Hamburg in einem halben Jahr. Es geht aber nicht nur Windenergie verloren, auch Photovoltaik- und Biomasseanlagen werden vornehmlich bei lokalen Netzengpässen und aufgrund mangelnder Flexibilität von konventionellen Kraftwerken und KWK-Anlagen immer häufiger abgestellt.

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„Wir sollten die Überhöhung der Elektromobilität zum Heilsbringer oder Jobkiller beenden.“

Wenige Tage nach dem alarmierenden Sonderbericht des Weltklimarats zum 1,5-Grad-Ziel haben sich die EU-Umweltminister auf eine CO2-Reduktion um 35 Prozent bis 2030 verständigt. Während dieser politische Kompromiss weder Umweltschützer noch Automobilkonzerne befriedigt, mahnt die CGM eine umfassendere, realistische Betrachtung der Elektromobilität an.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, nimmt dazu Stellung:

„In der euphorischen Debatte um die Elektromobilität als vermeintlichem Heilsbringer für eine vom Klimawandel bedrohte Welt stehen meist Klimaschutz und Wirtschaftsinteressen gegeneinander. So apokalyptisch die Vorstellung untergehender Inseln im Pazifik auf uns wirkt, wir müssen auch das bedrohliche Szenario vom Verlust Zehntausender Jobs im deutschen Automobilsektor ernstnehmen. Der rasante Wandel des eigenen Lebensumfelds verunsichert Menschen und wirft viele Fragen auf.

Die zunehmende Verhängung von innerstädtischen Fahrverboten für CO2-ärmere Diesel macht deutlich, dass eine gesamtheitliche Betrachtung der Verkehrs- und Klimapolitik unbedingt vonnöten ist. Aus unserer Sicht versteift sich die öffentliche Debatte zu sehr auf die Frage, wann der Verbrennungsmotor vom Elektroantrieb endgültig abgelöst wird, und blendet einige Aspekte oft aus.

Die Christliche Gewerkschaft Metall weist in diesem Zusammenhang etwa auf die ungenügende flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos, insbesondere auch in ländlichen Gebieten, hin. Auch die kaum problematisierte Ökobilanz der Elektromobilität in Bezug auf fossile Energierträger und den hohen Energieeinsatz in der Produktion von Elektrofahrzeugen gehört zu einer ehrlichen Debatte.

Der erhoffte Durchbruch der Elektromobilität auf dem Massenmarkt kann jedenfalls nicht allein durch schärfere Vorgaben für die Zusammensetzung des angebotenen Fahrzeugsortiments erreicht werden. Wir sprechen uns für eine sachliche Analyse der Möglichkeiten und Grenzen der Elektromobilität aus.“

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Die HSB erweitert ihr Portfolio für die Herausforderungen der Energiewende – Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie gestartet

Woher kommt unser Strom in Zukunft? Wie können wir natürliche Ressourcen verantwortungsvoll nutzen? Auf welche Weise können wir unseren Energiebedarf decken und zugleich die Umwelt schützen? Das Thema Energie sorgt zurzeit für viel Diskussionsstoff. „Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, braucht es neue technische Lösungen, aber auch eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema“, erklärt Prof. Dr. Ingo Haug. Er leitet den neuen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie an der Hochschule Bremen (HSB). Seit dem Wintersemester 2017/18 bereitet sich der erste Jahrgang Studierender darauf vor, Antworten auf die Energiefragen von heute und morgen zu finden.

Ein Hauptziel der Energiewende ist, die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dazu sollen die Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent der 1990 ausgestoßenen Menge sinken. Erneuerbare Energien sollen bis dahin 80 Prozent am Bruttostromverbrauch ausmachen. Auch der Primärenergieverbrauch soll gegenüber 2008 halbiert werden. Diese ambitionierten Ziele erfordern Maßnahmen im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor.

Der neu gestartete Bachelor-Studiengang an der HSB vermittelt den Studierenden deshalb umfassende Kenntnisse im Themenfeld Energie. In den sieben Semestern beschäftigen die Studierenden sich beispielsweise mit Energieressourcen, Energieeffizienz, Passivhaustechnik, Wind und Sonne als regenerative Energiequellen sowie mit Möglichkeiten zur Energiespeicherung. Neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen steht auch das Thema Energiehandel auf dem Plan. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung. Digitale Technik kommt im Energiesektor an vielen verschiedenen Punkten zum Einsatz: Kleinkraftwerke können zu sogenannten virtuellen Kraftwerken zusammengefasst und gesteuert werden. Intelligente Netze können die Effizienz der Energieversorgung steigern. Privatleute können ihren selbsterzeugten Strom auf „Peer to Peer“-Plattformen direkt an Verbraucher verkaufen.

Während des Studiums haben die Studierenden im Praxissemester und in Projektmodulen Gelegenheit, ihr Wissen anzuwenden. Hier können sie verschiedene Themen bearbeiten und eigene Schwerpunkte für eine Spezialisierung setzen. Auch in der Bachelor-Arbeit können sie sich mit Fragestellungen aus der Praxis befassen.  Unternehmen profitieren dabei von dem Wissen, das die Studierenden mitbringen. Diese wiederum sammeln wertvolle Erfahrungen für das Berufsleben.

„An der HSB gehen wir Zukunftsfragen mit einer anwendungsorientierten Perspektive an“, sagt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey. „Konkret heißt das: Wir bündeln das Know-how unterschiedlicher Fachrichtungen, um Lösungen für komplexe Herausforderungen wie die der Energieversorgung zu finden. Mit unserem bedarfsorientierten Studienangebot sorgen wir für bestens qualifizierte Fachkräften. Die Nähe zur Praxis ermöglicht es uns, in technischen und gesellschaftlichen Fragen wichtige Impulse für die regionale Entwicklung zu geben.“ Mit dem neuen Studiengang erweitert die HSB ihren Schwerpunkt im Bereich Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Sie unterstreicht damit ihren Anspruch als eine zentrale Adresse für diese Zukunftsthemen.

Nach dem Abschluss können die Studierenden mit ihrer breiten Qualifikation außer in der Energiebranche auch in angrenzenden Bereichen arbeiten, in denen Wirtschaftsingenieurs-Kompetenzen gefragt sind. Sie können zum Beispiel Abläufe in der Produktion optimieren oder die Entwicklung des Energiesektors in Behörden begleiten.

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie ist laut Prof. Dr. Haug das Ergebnis guter Teamarbeit: „Ich bin dankbar für die Unterstützung von vielen Beteiligten, die den neuen Studiengang erst ermöglicht haben.“ Über mangelnde Nachfrage kann er nicht klagen: Zum Start konnten alle geplanten Studienplätze vergeben werden.

Terminhinweis
Interessierte können sich an zwei Terminen über den Studiengang informieren: am 24. Januar 2019 und am 27. Juni 2019, jeweils von 17 bis 18 Uhr, Neustadtswall 30, AB-Gebäude, Raum S12.

Studiengangs-Website: www.hs-bremen.de/enwi

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Klimafreundliche Kraft- und Brennstoffe können fast eine halbe Million neue Arbeitsplätze schaffen

Ein wachsender Weltmarkt für erneuerbare Kraft- und Brennstoffe, die Mineralöl und Erdgas zunehmend ergänzen, wird sich für die deutsche Wirtschaft und potenzielle Partnerländer sehr positiv auswirken. Nach Effizienzsteigerungen und dem Ausbau der inländischen Ökostrom-Erzeugung sind Importe erneuerbarer Energie aus Ländern mit günstigeren Produktionsbedingungen ein Standbein für eine zukünftige bezahlbare Energieversorgung in Deutschland. Die heimische Wirtschaft übernähme in einem globalen Markt für alternative Kraft- und Brennstoffe dann die Rolle eines Technologie-, Maschinen- und Anlagenexporteurs. Dadurch würden sich hierzulande zusätzliche Wertschöpfungseffekte von jährlich im Schnitt bis zu 36,4 Milliarden Euro sowie bis zu 470.000 neue Arbeitsplätze bis 2050 ergeben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Synthetische Energieträger – Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel“ von Frontier Economics und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln.

Will Deutschland seine klimapolitischen Ziele für 2050 erreichen, müssen Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas zunehmend treibhausgasneutral werden. Möglich wäre das durch die Herstellung und den Import erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe. „Eine autarke Energieversorgung Deutschlands ist auch nach der Energiewende unrealistisch – das ergibt sich schon allein aus der faktisch begrenzten Standortverfügbarkeit für Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung“, erklärt Dr. Jens Perner, Associate Director bei Frontier Economics und einer der Autoren der Studie.

Deutschland führt bei Schlüsseltechnologien

Zur Herstellung zunehmend treibhausgasneutraler Brenn- und Kraftstoffe können verschiedene Pfade genutzt werden. Derzeit sind biomassebasierte Produkte auf dem Markt erhältlich, die bereits heute Treibhausgasminderungen aufweisen. Durch den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff können Raffinerieprodukte mit weniger Treibhausgasemissionen produziert, aber auch biomassebasierte Produkte hydriert werden. Der Bedarf an erneuerbaren Kraft- und Brennstoffen wird weltweit allerdings derart groß sein, dass zukünftig auch synthetische Brenn- und Kraftstoffe aus regenerativ erzeugtem Wasserstoff und CO2 als Kohlenstoffquelle, auch Power-to-X (PtX) genannt, benötigt werden.

Großer Bedarf an industriellen Anlagen

Allein die weltweite Nachfrage nach PtX kann gemäß des in der Studie untersuchten Referenz-Szenarios bis zum Jahr 2050 Größenordnungen von 20.000 Terrawattstunden oder mehr erreichen – das entspräche in etwa der Hälfte der heutigen weltweiten Nachfrage nach Rohöl. Diese Menge würde einen großen Bedarf an industriellen Anlagen auslösen. Dazu gehören etwa Elektrolyseure zur Wasserstofferzeugung und Anlagen zur Herstellung flüssiger Kraft- und Brennstoffe. „Die PtX-Produktion würde überwiegend in Ländern stattfinden, die im Hinblick auf Wind- und Solarstromproduktion bessere Bedingungen als Deutschland bieten. Dennoch wirkt sie sich auch auf die heimische Wirtschaft positiv aus, da diese bei wichtigen Schlüsseltechnologien bereits heute führend ist“, so Perner.

Für Deutschland ergeben sich so laut Studie zusätzliche Wertschöpfungseffekte in Höhe von jährlich insgesamt rund 36,4 Milliarden Euro bis 2050. Im selben Zeitraum würden hierzulande insgesamt bis zu 470.000 neue Arbeitsplätze insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau geschaffen. Ein wichtiger Beschäftigungseffekt, gerade im Hinblick darauf, dass im Zuge der Energiewende in Deutschland anderswo Arbeitsplätze wegfallen könnten.

„Durch den Aufbau neuer Industrien bieten sich aber auch für PtX-Erzeugerländer große Chancen. Gerade für entwicklungsbedürftige Regionen, aber auch für Schwellenländer, könnten sich dadurch neue Entwicklungsperspektiven ergeben“, so Perner. Zudem verschaffe der Export erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe auch jenen Ländern eine zusätzliche Perspektive, die gegenwärtig vor allem fossiles Öl und Gas ausführen.

Zusätzliche Option für die Energiewende

Erneuerbare Kraft- und Brennstoffe sind ein wirksamer Lösungsbeitrag für den globalen Klimaschutz. Um deren ökonomische und ökologische Vorteile nutzen zu können, sind jedoch erhebliche Investitionen nötig. Diese Investitionen setzen langfristig verlässliche Rahmenbedingungen voraus. Die Studienautoren empfehlen daher eine rechtzeitige politische Weichenstellung. Aktuell ist zum Beispiel die Anrechnung erneuerbarer Kraftstoffe bei der CO2-Flottenregulierung für Pkw und Nutzfahrzeuge dringend geboten, wie auch Dr. Kurt-Christian Scheel, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA), meint: „Um die Energiewende zu meistern, brauchen wir technologieoffene Lösungen. Daher ist es wichtig, neben der Elektromobilität und anderen alternativen Antrieben auch den Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe voranzutreiben. Die Politik sollte hierfür zügig für die passenden Voraussetzungen sorgen.“

Auftraggeber der Studie „Synthetische Energieträger – Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel“ sind: Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), MEW Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland sowie UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen. Die vollständige Studie sowie eine Kurzfassung sind auf den Websites der Verbände erhältlich: www.zukunftsheizen.de, www.mew-verband.de, www.uniti.de.

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fairafric wird CO2-neutral

fairafric wurde als soziales Unternehmen gegründet, das das Ziel hat, das Leben so vieler Menschen wie möglich positiv zu verändern. Das möchte das Unternehmen vor allem durch eine Verschiebung des Wertschöpfungsprozesses innerhalb der Schokoladenindustrie in den globalen Süden erreichen. Dorthin, wo die Rohstoffe ursprünglich herkommen. Sie haben bereits damit begonnen, diese Vision zu verwirklichen: Sie haben geholfen, Jobs in der Weiterverarbeitung von Schokolade direkt in Ghana zu schaffen, die es den Menschen ermöglichen, ein Leben in der Mittelschicht zu leben. So möchte fairafric einen echten Wandel in Ghana ermöglichen – und darauf sind sie sehr stolz.

fairafric glaubt aber auch, dass wirklich weitgreifende Veränderungen nur dann verwirklicht werden können, wenn nicht nur die sozialen und ökonomischen Aspekte eines Projekts involviert werden, sondern auch die ökologischen. Da der Klimawandel eine der größten Herausforderungen unserer Zeit darstellt, hat fairafric schon vor einer ganzen Weile beschlossen, dass sie etwas zur Verbesserung ihres ökologischen Fußabdruckes tun wollen.

Aber sie können mehr tun, als nur jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, das Auto stehen zu lassen, wann immer es möglich ist oder das Büro mit gebrauchten anstatt neuen Möbeln einzurichten. Sie möchten, dass fairafric komplett CO2-neutral wird! Das heißt, dass sie genau wissen, dass ihre Aktivitäten auf der Erde Spuren hinterlassen und dass sie diese nun kompensieren wollen. Wie? Indem sie in soziale Projekte investieren, die die Lebensbedingungen der Menschen, die daraus profitieren, nicht nur sozial, sondern auch ökonomisch verbessern. Durch diesen Schritt und durch den Kauf Ihrer (Eurer) Lieblingsschokolade wird fairafric also nicht nur noch fairer, sondern auch CO2-neutral.

Aus diesem Grund haben sie lange nach einem passenden Partner gesucht, mit dem sie diesen Plan verwirklichen können. Schließlich sind sie auf die natureOffice aufmerksam geworden. Wir als natureOffice sind seit vielen Jahren in Agou (Togo) tätig ist. Die Menschen dort profitieren beispielsweise durch die regionale und von natureOffice angeleitete Wieder-Aufforstung, indem sie zum Beispiel mehr sauberes Wasser zur Verfügung haben. Zudem wird gezielt in ihre Bildung und Gesundheitsvorsorge investiert. Neben diesem Hauptprojekt arbeitet natureOffice gemeinsam mit anderen Partnern aber auch an anderen Projekte, zum Beispiel in Ghana. Hier werden energie-effiziente Kocher zu fairen Konditionen an Familien
ausgegeben, die ihre Öfen bis dato traditionell mit Holzkohle befeuert haben. Die Bereitstellung solcher energie-effizienten Kocher vermindert nicht nur den CO2-Ausstoß durch das Kochen, sondern reduziert auch die Abholzung der Wälder. Zudem wird die Luftverschmutzung deutlich vermindert, was auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen vor Ort hat. Mehr dazu hier.

Die Menge an Geld, die fairafric aufbringen muss, um fairafric CO2-neutral zu machen, wurde durch natureOffice berechnet. Wir haben die Expertise, den CO2-Fußabruck unserer Schokolade exakt zu benennen, der durch die Produktion der Inhaltsstoffe, die Herstellung der Schokolade, deren Verpackung, Verschiffung und Verteilung entsteht. So wird fairafric jede Tonne CO2, die ihre Schokolade vom Anbau bis zum Verzehr verursacht, durch die Investition in Projekte von natureOffice ausgleichen. So soll die fairafric Schokolade am Ende einen noch größeren positiven Einfluss in Afrika haben. Voraussichtlich ab 2019 wird unsere Schokolade deshalb das Siegel “CO2-neutral” tragen dürfen.

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Blomberger Holzindustrie GmbH präsentiert Ausstattungslösungen für Schienenfahrzeuge auf der Innotrans in Berlin

Die Blomberger Holzindustrie GmbH ist mit ihrem Geschäftsbereich Technological Applications auf der vom 18.09. bis 21.09.2018 stattfindenden Innotrans – Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik – Innovative Komponenten – Fahrzeuge – Systeme in Berlin vertreten und präsentiert unter dem diesjährigen Messeslogan „The future of mobility“ seine ökologischen und wirtschaftlichen Ausstattungslösungen für die Ausrüstung von Schienenfahrzeugen.

Auf seinem Messestand zeigt das Unternehmen mit einem umfassenden Relaunch des Delignit®-Railfloor-Programms – Innovative System-Bodenlösungen für Schienenfahrzeuge.

Das Delignit®-Railfloor-Programm besteht aus den Produktlinien Eco, Classic, Basic, Premium und Professional. Diese basieren auf internationalen Zertifizierungen. Sie kombinieren die ökologischen sowie technologischen Vorteile des Delignit®-Werkstoffs im Verbund mit den spezifischen Anforderungen wie z.B. Brandschutz, Schalldämmung, Gewichts- und Vibrationsreduzierung. Für die Lieferung anwendungsspezifischer Systemlösungen auf Basis aller Materialvarianten steht die Blomberger Holzindustrie mit ihrer langjährigen Erfahrung und einem Leistungs-Komplett-Paket zur Verfügung.

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