Mehr Transparenz im Berliner Entsorgungs-Dschungel

Für Privatpersonen und Unternehmen in Berlin stellt die Müllentsorgung eine zunehmende Herausforderung dar. Die Zahl der Vorschriften nimmt stetig zu, insbesondere bei der Mülltrennung. Hinzu kommen in letzter Zeit vermehrt Meldungen über unseriöse und sogar kriminelle Anbieter im Entsorgungsgewerbe. Der Containerservice der DINO Containerdienst Berlin GmbH will der Verunsicherung entgegensteuern und setzt auf Verlässlichkeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Zuverlässige Lösungen für die Mülltrennung

Die Dienstleistungen der DINO GmbH decken die ganze Palette des Entsorgungsbedarfs Berliner Bürger und Unternehmen ab. Alle Vorgaben für die Abfallwirtschaft in Berlin zu erfüllen, ist über die Jahre zu einer komplizierten Aufgabe geworden. Verschiedene Müllsorten bedürfen eigener Container, Gefahrstoffe zu entsorgen ist ohne spezialisierte Dienstleister überhaupt nicht mehr möglich. Berichte über kriminelle Machenschaften bei der Müllentsorgung haben für weitere Verunsicherung gesorgt. Diesen Entwicklungen will das Unternehmen durch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz entgegensteuern. Das breite Angebot, das von der Papiertonne bis zum Baustellencontainer reicht, kann für Berlin und die nähere Umgebung bei der DINO GmbH telefonisch oder per Email angefragt werden. Eine umfassende Beratung vor dem Vertragsabschluss soll garantieren, dass der Kunde die Entsorgungslösung erhält, deren er bedarf – denn schon für die Papiertonne gibt es unterschiedliche Produkte, die angepasst werden müssen an die unterschiedlichen Anforderungen eines Privathaushalts oder eines Großbüros.

Fachgerechte Entsorgungslösungen für die Baustelle – Bauschuttcontainer

Wesentlich komplexer als die einfache Müllentsorgung stellt sich die Reststoffverwertung auf Baustellen dar. Wo ein Kunde oft mehrere Unternehmen beschäftigen muss, nimmt der Containerservice von DINO alle nötigen Dienstleistungen wahr und gewährleistet so, dass der Kunde nur einen Adressaten für alle Entsorgungsprobleme hat. Neben der Bereitstellung von Bauschuttcontainer, Baumischabfallcontainer und weiterem Zubehör wie Schuttrutschen kümmert sich die DINO GmbH mit den eigenen Fahrzeugen um den Transport und, wenn gewollt, können auch Bauzäune gemietet werden oder die bürokratischen Herausforderungen, die sich beispielsweise aus der Notwendigkeit eines Parkverbots im Baustellenbereich ergeben (Einrichtung von Halteverbotszonen). Die Entsorgung von Bauschutt stellt letztlich nur einen kleinen Teil der Entsorgungslösungen dar, die die DINO GmbH mit ihrem Baustellenservice übernimmt.

Abfallentsorgung als logistische Rundum-Dienstleistung

Mehr als nur die Entfernung von Abfall und Reststoffen zu leisten, ist das Anliegen der DINO GmbH. Entsprechend versteht sich das Unternehmen weniger als Entsorgungsfirma denn als Logistik-Dienstleister rund um die Themen Müllbeseitigung und Recycling. Das Angebot beginnt bei der Vermietung und Leerung von Abfallcontainern für verschiedene Abfallsorten und endet bei der Verwertung von Wertstoffen im firmeneigenen Recyclinghof in Berlin-Reinickendorf. Das Unternehmen berät private Haushalte und Gewerbe gleichermaßen umfassend und transparent über die angebotenen Produkte und sucht adäquate Lösungen für die jeweiligen Ansprüche. Komplexe Aufgaben wie die Entsorgungsdienstleistungen rund um Bautätigkeiten begleitet die DINO GmbH mit einem Komplettpaket aus Bauzaun, Baustellencontainer und Fahrzeug für den Transport des Bauschutt und kümmert sich auch um behördliche Belange.

Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen dabei auf einen seriösen Umgang mit dem Kunden, der die Geschäftsbedingungen stets nachvollziehen können soll. So werden vor einem Vertragsabschluss bereits zahlreiche Informationen abgefragt, was allerdings schlicht auf das sehr stark regulierte Umfeld in der Abfallwirtschaft zurückzuführen ist. Was dem Kunden umständlich erscheinen mag, ist vielmehr ein sicheres Zeichen, dass der Anbieter nicht nur legal, sondern auch nachhaltig vertrauensvoll in der Branche agieren will. Denn eines der wichtigsten Ziele der DINO GmbH ist es, mit ihrem Auftreten im Bereich der Entsorgungslösungen verloren gegangenes Vertrauen in die Branche wieder herzustellen.

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Open Source Automation Day 2018: Neuer Besucherrekord bei Münchens größter Open Source Konferenz

  • Tools zur IT-Automatisierung und Container als zentrale Themen
  • Teilnehmer und Veranstalter ziehen positive Bilanz

Am 16.10.2018 fand der Open Source Automation Day (OSAD) 2018 im Mercedes-Benz Tower an der Donnersbergerbrücke in München statt. Der OSAD hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Bereich der Open Source Konferenzen entwickelt und ist Münchens meistbesuchte Veranstaltung in diesem Bereich. Mit über 140 Teilnehmern verzeichnete das Event dieses Jahr einen neuen Besucherrekord. Das anwesende Fachpublikum konnte sich sein Vortragsprogramm selbst zusammenstellen: Insgesamt standen 20 verschiedene Vorträge in zwei Vortrags-Tracks – einem mit Business und einem mit Technik Fokus – zur Auswahl. Der Fokus lag dabei auf den Neuheiten und Techniken im Bereich der Open Source basierten Rechenzentrumsautomatisierung. Neben der IT-Automatisierung waren die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Container Technologien das zentrale Thema beim OSAD 2018.

Als Sponsoren mit eigenen Ständen waren mit puppet, SUSE und Docker die Big Player im Open Source Enterprise Business vor Ort. Weitere Partner waren die uib GmbH, Hersteller des Open Source Client Management Tools opsi, und Confluent, das Unternehmen hinter Apache Kafka.

Neben der Location, die hoch oben eine spektakuläre 360 Grad Rundumsicht auf München bietet, stießen vor allem die Vortragsauswahl und die Organisation bei den Teilnehmern und Sponsoren auf positive Resonanz. Viele kündigten bereits an, auch 2019 wieder mit dabei zu sein. Ebenso zufrieden zeigt sich Veranstalter Mark Hlawatschek, Vorstand bei der ATIX AG: „Der Zuspruch zum Open Source Automation Day ist überwältigend. Wir konnten die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln. Das zeigt uns, dass eine Konferenz in diesem Format bisher in München gefehlt hat. Natürlich geht es nun darum die Veranstaltung weiter zu entwickeln und den Teilnehmern 2019 erneut eine innovative Konferenz zu präsentieren.“

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4.500 Gläubiger bei Berichtsterminen der insolventen P&R Gesellschaften – Insolvenzverwalter einstimmig bestätigt

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Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé

Insolvenzverwalter der P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Grünwald, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Grünwald, sowie der P&R Transport-Container GmbH, Grünwald

Mehr als 4.500 Gläubiger bei ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R Gesellschaften in der 
Münchner Olympiahalle

Insolvenzverwalter und Gläubigerausschüsse bestätigt

Insgesamt mehr als 4.500 Gläubiger fanden sich zu den ersten Gläubigerversammlungen (Berichtstermine) in den Insolvenzverfahren für die P & R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH, die P & R Container Vertriebs- und Verwaltungs- GmbH sowie die P & R Transport-Container GmbH in der Münchner Olympiahalle ein. Dabei wurde Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé in jeder Versammlung einstimmig als Insolvenzverwalter bestätigt. Auch die Mitglieder der einzelnen Gläubigerausschüsse wurden mit großer Mehrheit in dieser Funktion bestätigt. Zu den nicht-öffentlichen Gerichtsterminen hatten sich ursprünglich insgesamt über 9.000 Gläubiger (Anleger) angemeldet.

Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen gab es durchweg positive Reaktionen seitens der Teilnehmer. Insgesamt sorgten 24 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, vier Richterinnen und Richter, sowie 39 Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister vor Ort für einen zügigen und ungestörten Verlauf.

Auch für den ausführlichen Bericht des Insolvenzverwalters Dr. Michael Jaffé über die Krisenursachen, die Hintergründe der Insolvenz und die Möglichkeiten zur Verwertung des vorhandenen Vermögens gab es große Zustimmung und vielfachen Applaus.

Jaffé betonte, dass er möglichst zügig die Voraussetzungen für eine erste Abschlagsverteilung schaffen und grundsätzlich die gegebenenfalls vorhandene Masse so schnell wie möglich an die Gläubiger auszahlen wolle. Allerdings müsse zunächst Rechtssicherheit über die generierten Mittel und auch über die festgestellten Forderungen hergestellt sein.

"Wir müssen noch viele rechtliche und steuerliche Fragen klären. Wenn wir jedoch wie geplant bei unserem mehrstufigen koordinierten Verwertungskonzept vorankommen, erscheint eine erste Zahlung an die Gläubiger im Jahr 2020 möglich. Dies ist ein vergleichsweise früher Zeitpunkt in Insolvenzverfahren dieser Größenordnung und Komplexität", so Dr. Jaffé.

Zunächst müsse weiterhin eine Stabilisierung und Sicherung des Vermögens bei der Schweizer P&R erreicht werden, weil diese Vertragspartner der Leasinggesellschaften ist und dort die Mieteinnahmen bzw. etwaige Veräußerungserlöse auflaufen. Die von dieser Gesellschaft derzeit fast vollständig vermietete Containerflotte (aktueller Bestand 629.832 Einheiten) stelle einen erheblichen Vermögenswert dar. Allerdings sei derzeit eine seriöse Bewertung der Containerflotte nicht möglich, weil diese von mehreren Faktoren abhänge, insbesondere der Möglichkeit der ungestörten Weitervermietung durch die Schweizer P&R, der Entwicklung der Weltwirtschaft, Wechselkursschwankungen und anderen.

Als Anhaltspunkt nannte Jaffé die – unter der Voraussetzung eines weiterhin ungestörten Vermietungs- und Verwertungsprozesses – von der Schweizer P&R erzielbaren Einnahmen. Diese könnten bis Ende 2021 bereits bei rund 560 Mio. Euro liegen, weitere Erlöse seien in den Folgejahren zu erwarten.

"Eine bestmögliche Verwertung im Interesse der Gläubiger ist nur durch eine Kombination aus Weitervermietung und Verkauf der Container erreichbar", machte Jaffé abschließend deutlich.

Weitere Informationen

Dr. Michael Jaffé zählt zu den erfahrensten und renommiertesten Insolvenzverwaltern Deutschlands. Er wird seit über zwei Jahrzehnten regelmäßig von den Gerichten in schwierigen und großen Insolvenzfällen bestellt, in denen es darum geht, das Vermögen für die Gläubiger zu sichern und bestmöglich zu verwerten. Zu den national und international bekanntesten Insolvenzverfahren von Dr. Jaffé zählen der Medienkonzern KirchMedia des verstorbenen Dr. Leo Kirch, der vormals weltweit tätige Speicherchip-Hersteller Qimonda sowie die deutschen Tochtergesellschaften der Petroplus-Gruppe, des ehedem größten unabhängigen Raffineriebetreibers in Europa, deren Anteile ebenfalls von einer Gesellschaft in der Schweiz gehalten wurden. In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH konnte er vor kurzem den Gläubigern mitteilen, dass ihre Forderungen in voller Höhe befriedigt werden können. Darüber hinaus gelang es ihm unter anderen die Sanierung des Wohnwagen-Produzenten Knaus Tabbert, der Grob Aerospace sowie der Cinterion Wireless Modules Holding GmbH erfolgreich abzuschließen.

Als Insolvenzverwalter der Stadtwerke Gera Aktiengesellschaft, einer Holdinggesellschaft für Beteiligungen der Stadt Gera, die mit der Daseinsvorsorge für rund 200.000 Menschen befasst waren, konnte er die Betriebe nach dem Insolvenzantrag schnell stabilisieren und in der Folge ohne Einschränkungen fortführen. Zwischenzeitlich wurde für alle Beteiligungen eine dauerhafte Fortführungslösung realisiert. Als Insolvenzverwalter der insolventen Fondsgesellschaft NARAT GmbH & Co. KG veräußerte Dr. jur. Michael Jaffé eines der größten Gewerbeimmobilien-Portfolios in Nordrhein-Westfalen. Derzeit ist er darüber hinaus als Insolvenzverwalter für die ProHealth AG, die Phoenix Solar AG und die Dero Bank AG bestellt.

Die Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist seit mehr als zwei Jahrzehnten eine der führenden Kanzleien in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht, insbesondere in komplexen und grenzüberschreitenden Verfahren. Die Anwälte der Kanzlei verstehen Unternehmenskrise und Insolvenz nicht als Ausdruck unternehmerischen Scheiterns, sondern setzen sich mit großem Nachdruck und Erfolg dafür ein, dass das Unternehmen in der Insolvenz saniert wird, Arbeitsplätze erhalten und zugleich die Gläubiger bestmöglich befriedigt werden, und zwar sowohl innerhalb eines klassischen Insolvenzverfahrens als auch im Rahmen von Eigenverwaltungen und Schutzschirmverfahren. Die Anwälte der Kanzlei werden regelmäßig in schwierigen Verfahren als Insolvenzverwalter und Sachwalter bestellt; ihre Erfahrungen und ihre Unabhängigkeit sind ein Garant für ein faires und erfolgreiches Verfahren.

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P&R Gläubigerversammlung: Anleger können nur auf Rückzahlung hoffen – Anfechtung weiter offen

Mehr als 2.500 Gläubiger besuchten die erste von insgesamt vier Gläubigerversammlungen (Berichtstermin) für die insolventen deutschen P&R Gesellschaften. Dazu kamen in die Münchner Olympiahalle weitere 7.723 Anwälte, darunter auch Sascha Borowski von Buchalik Brömmekamp. Viel Neues konnte Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé den geschädigten Anlegern nicht mitteilen, und bei der Höhe der Verluste blieb er sehr vage. Dennoch soll 2020 eine erste Abschlagszahlung an die Investoren erfolgen.

Laut Jaffé bestand die drohende Zahlungsunfähigkeit bereits seit 2010. Schon damals reichten die Erlöse aus der Vermietung der Containerflotte nicht mehr aus, um die Mietansprüche der Anleger zu bedienen. Die fälligen Zahlungen an die Investoren wurden mit neu eingeworbenen Geldern finanziert. Das Schneeballsystem brach dann infolge der Insolvenz des Wettbewerbers Magellan in den Jahren 2016 und 2017 sowie der Prospektpflicht ein, da kaum Neukunden gewonnen werden konnten. Als die Liquidität im März 2018 aufgebraucht war, stellten die P&R Gesellschaften die Insolvenzanträge.

P&R hatte rund 3,5 Milliarden Euro eingesammelt und sollte rund 1,6 Mio. Container dafür kaufen. Vorhanden sind allerdings nur rund 630.000 Boxen. Die Münchner Staatsanwaltschaft, die P&R-Firmengründer Heinz R. im September wegen Betrugsverdachts in Untersuchungshaft nehmen ließ, schätzt den Schaden auf 1,5 bis zwei Milliarden Euro. Schadensersatzansprüche gegen die Geschäftsführer will Jaffé durchsetzen. Er sieht jedoch keine nennenswerten Zuflüsse in die Insolvenzmasse.

Der Insolvenzverwalter versucht, die Vermietung der vorhandenen Container, die vom schweizerischen Zug aus an Reedereien und Leasingfirmen erfolgt, weiterzuführen. Die Boxen sollen erst nach und nach verkauft werden. Bis 2021 könnten damit 560 Millionen Euro erwirtschaftet werden, sofern die schweizerische P&R-Gesellschaft nicht selbst in die Insolvenz rutscht und die Vermietung und Verwertung ungestört weiterläuft.

Einen übereilten Verkauf der Container schließt Jaffé derzeit aus. „Erste Abschlagszahlungen können jedoch erst erfolgen, wenn entsprechende Mittel generiert wurden und Rechtssicherheit auch über die festgestellten Forderungen hergestellt ist. Ziel ist es, möglichst zügig die Voraussetzungen für eine erste Abschlagsverteilung an die Gläubiger zu schaffen“, so der Verwalter. Ein Großteil der Anleger ist mehr als 70 Jahre alt und er wisse um die berechtigten Erwartungen der Anleger auf Zahlungen innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens. Erste Zahlung an die Gläubiger wären im Jahr 2020 möglich. Über die Höhe schwieg Jaffé, der wie auch der Gläubigerausschuss in der Gläubigerversammlung bestätigt wurde.

Brisant bleibt für die Anleger die Frage, ob der Insolvenzverwalter die gezahlten Mieten und Rückkaufszahlungen für Container im Rahmen der Anfechtung zurückfordert. Betroffen wären alle Zahlungen, die früher als vier Jahre vor Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommen wurden. Das Anfechtungsvolumen dürfte mehrere Milliarden Euro betragen. Die Gläubiger müssen zudem die Kosten für die Durchsetzung der Anfechtungsansprüche tragen. Hier könnten allein die damit beschäftigten Anwälte mehrere 100 Millionen Euro verschlingen. Auf der Gläubigerversammlung wollte sich Jaffé trotz intensiver Nachfragen zur Anfechtung nicht zu den Rückforderungen äußern. Wie in anderen Fällen bereiten die Verwalter die Ansprüche lieber von langer Hand vor. Jaffé kann sich dafür bis zur Verjährung im Jahr 2021 Zeit lassen.

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Jetzt anschauen: Telematik-Talk zu den Themen KI, Blockchain und autonomes Fahren

Die Podiumsdiskussion während der diesjährigen Verleihung des Telematik Awards widmete sich dem Thema "KI, Blockchain und autonomes Fahren – Wie weit sind die Trend-Technologien für Transport und Logistik?" – drei Technologien, welche für viele als die spannendsten Trends der Digitalisierung gelten.

Teilnehmer des Telematik-Talks:

  • Dr. Berend Lindner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Dr. Kurt-Christian Scheel, VDA-Geschäftsführer
  • Janine Härtel, Senior Product Manager für Mobility & Automotive, IOTA Foundation
  • José da Silva, General Manager ICS IT Projects GmbH
  • Moderation: Peter Klischewsky, Chefredakteur der Mediengruppe Telematik-Markt.de

KI – eine Schlüsseltechnologie der Telematik

Die Künstliche Intelligenz mitsamt ihren "Bestandteilen" Machine Learning und Deep Learning kann theoretisch in nahezu allen Branchen Anwendung finden und als massiver technologischer Boost für bestehende Systeme funktionieren. Aufgrund dieses breiten Anwendungsgebietes markierte sie den Anfang der Gesprächsrunde. José da Silva, General Manager der ICS IT Projects GmbH, erklärte zunächst, wie er diese Technologie definiert, bevor es weiter ins Detail ging und die Anwendungsbereiche in Transport und Logistik von allen Teilnehmern besprochen wurden. Staatssekretär Lindner erklärte, dass die Politik hier in der Verantwortung sei, klare Rahmenbedingungen zu schaffen und die Entwicklung zu fördern – wie u.a. im Masterplan Digitalisierung beschrieben wurde, welchen er kurz ansprach. Direkt im Anschluss mischte sich ein ganz besonderer Gast in die Gesprächsrunde ein: Roboter Pepper stellte sich vor, der am gesamten Veranstaltungstag den Besuchern zur Verfügung stand und mit ihnen interagierte. 

Wie weit ist das automatisierte Fahren?

Im Anschluss folgte der Themenbereich Autonomes Fahren. VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel beschrieb die Stufen des automatisierten Fahrens und auf welchem Stand wir uns derzeit befinden. Erklärt wurde auch, inwieweit sich das autonome Fahren bei Pkw und Nutzfahrzeugen unterscheidet. Als perfekte Ergänzung kam es hier zu einer weiteren Live-Demonstration. Prof. Dr.-Ing. Stefan Kubica und seine Kollegen von der Technischen Hochschule Wildau, Diplom-Ingenieur Detlef Nemak, Prof. Dr.-Ing. Eckart Wolf und Prof. Dr.-Ing. Marius Schlingelhof, zeigten einen speziell umgebauten Modelltruck. Ausgestattet mit verschiedensten vernetzten Sensoren veranschaulichten die Herren das automatisierte Fahren bei Lastkraftwagen.

Das Potenzial der Blockchain in Transport und Logistik 

Janine Härtel, Senior Product Manager für Mobility & Automotive bei der IOTA Foundation, erklärte den Gästen der Verleihungsveranstaltung kurz das Grundprinzip der Blockchain und verdeutlichte das enorme, disruptive Potenzial dieser Technologie. Ihr Unternehmen arbeitet mit einem weiterentwickelten System namens "Tangle". Nachdem sie Dieses kurz erklärte, spannte sie den Bogen zum kurz zuvor in der Gesprächsrunde thematisierten Platooning mit einem interessanten Use Case der "IoT-Währung" IOTA. Vollautomatisch und fair für alle Beteiligten gleicht es die Treibstoffersparnis im Platoon für alle Lkw aus, sodass jedes Fahrzeug gleichwertig profitiert.

 

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Telematik Award 2018: Das war die feierliche Verleihung auf der IAA Nutzfahrzeuge

Den branchenweit bekannten und seit 2010 fest etablierten Top-Award der Telematik-Branche überreichten der VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel, Nds. Staatssekretär Dr. Berend Lindner sowie der Veranstalter, die Mediengruppe Telematik-Markt.de, am 22.September an insgesamt 13 glückliche Preisträger in elf Kategorien, dazu gab es zwei Sonderpreise. Zahlreiche Besucher der feierlichen Verleihung auf der IAA Nutzfahrzeuge erlebten darüber hinaus ein interessantes Rahmenprogramm mit Telematik-Talk und Live-Vorführungen. Die Teilnehmer der hochkarätigen Podiumsdiskussion vermittelten ein tieferes Verständnis für die Trendtechnologien der Transport- und Logistik-Branche.

Anfang dieses Jahres startete die dreimonatige Ausschreibung des Telematik Awards. Im Ergebnis zählte der Veranstalter, die Mediengruppe Telematik-Markt.de, knapp 280 Einreichungen unterschiedlichster Telematik-Lösungen aus den Bereichen Transport, Logistik und Produktion. Nach einem intensiven Bewertungsprozess nominierte die unabhängige Fachjury des Telematik Awards 40 Einreichungen in elf Kategorien sowie für die Sonderpreise als "Beste Innovation" und "Anwenderpreis". Die Unternehmen konnten sich mit ihrer Nominierung somit bereits über diesen ersten Erfolg freuen. Welche Lösungen schließlich mit dem Telematik Award ausgezeichnet wurden, erfuhren die Gewinner und Gäste der feierlichen Verleihung auf der Leitmesse der Nutzfahrzeugbranche, IAA, am 22. September in Hannover.

Der VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel begrüßte die zahlreichen Gäste im ConventionCenter. Von Anbeginn unterstützt der Verband der Automobilindustrie e.V. die den technologischen Fortschritt im Fahrzeug-Bereich und ist auch seit der ersten Verleihung im Jahr 2010 ein wertvoller Partner des Veranstalters.

Im Anschluss eröffnete der niedersächsische Staatssekretär Dr. Berend Lindner die Veranstaltung. Der Schirmherr des Telematik Awards 2018, Dr. Bernd Althusmann, niedersächsischer Wirtschaftsminister und stellv. Ministerpräsident, musste am Vorabend absagen, da er aufgrund des kurzfristig ausgerufenen Katastrophenfalls durch den gefährlichen Moorbrand im Emsland zusammen mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die betroffene Region besuchen wollte.

Auch das niedersächsische Wirtschaftsministerium ist seit 2010 ein verlässlicher Partner des Veranstalters. Das Ministerium unterstützt mit der Übernahme der Schirmherrschaft die Bemühungen des Veranstalters, für Transparenz und Orientierung innerhalb dieser Branche zu werben und zu arbeiten. Dazu leistet die Verleihung des Telematik Awards selbstverständlich einen wertvollen Beitrag. Minister Althusmann brachte zusammen mit Ministerpräsident Stephan Weil den milliardenschweren Masterplan Digitalisierung für Niedersachsen auf den Weg. Er kennt also sehr genau den enormen Mehrwert der Telematik für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Telematik-Talk: KI, Blockchain und autonomes Fahren

Die diesjährige Podiumsdiskussion widmete sich dem Thema "KI, Blockchain und autonomes Fahren – Wie weit sind die Trend-Technologien für Transport und Logistik?" – drei Technologien, welche für viele als die spannendsten Trends der Digitalisierung gelten.

Eine Aufzeichnung der gesamten Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Die feierliche Verleihung

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion erfolgte die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der diesjährigen Gewinner des Telematik Awards. Der Moderator Peter Juhle, der zum ersten Mal durch die Verleihung führte, überreichte noch kurz zuvor das Mikrofon an Prof. Birgit Wilkes, die als Chefjurorin der Fachjury interessante Informationen zu den diesjährigen Einreichungen mitteilen konnte. Zudem richtete sie einen ganz besonderen Dank an das ganze Juroren-Team, welches einmal mehr ganz hervorragende Arbeit geleistet hatte. Die hohe Kompetenz der unabhängigen Fachjury ist einer der Grundpfeiler, durch die der Telematik Award diesen hohen Stellenwert im deutschsprachigen Raum erlangen konnte. Liest man die Namen der Mitglieder, erklärt sich jedem, auf welchem hohen Niveau diese Preisverleihung steht.

Hochwertig waren folgerichtig dann auch die Trophäen, die im Anschluss feierlich durch Staatssekretär Lindner, VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel und Chefredakteur Peter Klischewsky, Mediengruppe Telematik-Markt.de, an die Gewinner übergeben wurden:

Zu den Gewinnern des Telematik Awards 2018

Ausführliche Dokumentation in der kommenden Fachzeitung Telematik-Markt.de

Sämtliche siegreichen Telematik-Lösungen werden in der kommenden Ausgabe der Fachzeitung Telematik-Markt.de (Erscheinungsdatum: 30.10.2018) vorgestellt. Auch eine umfangreiche Dokumentation der gesamten Veranstaltung wird präsentiert. Als zentrales Thema greift die Redaktion in dieser Ausgabe Telematik für die Baubranche auf. Titel: "Ungenutzte Potenziale – Wie die Baubranche von Telematik profitieren kann".

Weitere Informationen zur Fachzeitung sowie das ePaper der aktuellen Ausgabe finden Sie hier.

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Thomas Koch erhält „Executive Circle Award 2018“ für sein Lebenswerk

Das Fachmedium „kfz-betrieb“ hat Thomas Koch (56) mit dem „Executive Circle Award 2018“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Gemeinsam mit zwei Freunden gründete der Preisträger 1993 in Berlin sein Autohandelsunternehmen. Die Ausstellungshalle auf dem notdürftig mit Kies aufgefüllten Areal war ein Zelt, das Büro in einem Container untergebracht, die Werkstatt um die Ecke angesiedelt. Im ersten Jahr verkaufte das Unternehmen 150 Fahrzeuge.

Heute, 25 Jahre später, hat die Koch Gruppe Automobile AG insgesamt sechs Marken im Neuwagen-Portfolio, die sich über insgesamt 16 Standorte verteilen. 2017 verkaufte das Unternehmen über 8.000 Neu- und Gebrauchtwagen, der Umsatz betrug 170 Millionen Euro. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 70 Auszubildende arbeiten für den Berliner Mehrmarkenhändler.

Bereits im Jahr 2003 – also nur zehn Jahre nach der Unternehmensgründung – wurde der Preisträger für sein erfolgreiches Engagement im Automobilhandel ein erstes Mal mit einem markenübergreifenden und deutschlandweit ausgeschriebenen Preis ausgezeichnet. Das Unternehmen sicherte sich 2003 den ersten Platz beim erstmals von „kfz-betrieb“ verliehenen „Vertriebs Award“. Mit 1.500 verkauften Neuwagen war das Autohaus Koch damals Deutschlands größter Mazda-Händler. Im Jahr 2016 gewann sein Unternehmen den ebenfalls deutschlandweit und markenübergreifend ausgeschriebenen „Internet Sales Award“ von „kfz-betrieb“.

Mit der Kombination aus engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ausgefeilten Prozessen, einer engen Verbundenheit mit der Region und einer gehörigen Portion Kreativität schafft es Thomas Koch, sich in einem äußerst hart umkämpften Hauptstadtmarkt dauerhaft zu behaupten.

„kfz-betrieb“-Chefredakteur Wolfgang Michel überreichte die Auszeichnung am 27. September 2018 im Rahmen der Abendveranstaltung des „Executive Circle 2018“ auf Schloss Steinburg in Würzburg mit den Worten: „Mit dem ‚Executive Circle Award 2018’ würdigt die Redaktion das herausragende Lebenswerk eines großen Automobilhändlers in Deutschland. Wer sich als selbstständiger Unternehmer im automobilen Berliner Haifischbecken, das durch werkseigene Niederlassungen und Retail-Betriebe geprägt ist, mittlerweile 25 Jahre lang erfolgreich behauptet, der hat den ‚Executive Circle Award’ für das Lebenswerk mehr als verdient. Es freut mich sehr, dass die Auszeichnung in diesem Jahr an ein ‚Berliner Original’ geht. Herzlichen Glückwunsch, Thomas Koch!“

Preisträger Thomas Koch kommentierte die Auszeichnung wie folgt: „Eine Auszeichnung für das Lebenswerk erinnert einen unwillkürlich daran, dass man nicht mehr der Allerjüngste ist. Aber es ist ein ausgesprochen gutes Gefühl, für 25 erfolgreiche Jahre geehrt zu werden. Ich freue mich riesig über den Preis, der zur rechten Zeit kommt. Schließlich feiern wir am 16. November unser Jubiläum. Dort werde ich mit all meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Gästen auf den ,Executive Circle Award 2018‘ anstoßen. Schließlich haben sie alle ihren Teil dazu beigetragen, dass sich unsere Autohausgruppe in Berlin so gut entwickeln konnte.“

„kfz-betrieb“ vergab die Auszeichnung beim „Executive Circle“, einem Forum für die großen Autohändler Deutschlands. Der „Executive Circle“ fand zum vierten Mal auf Schloss Steinburg in Würzburg statt. Zu diesem Veranstaltungsformat lädt das Fachmedium ausschließlich die oberste Führungsebene der „Großen Autohändler Deutschlands“ ein. Ziel dieser Veranstaltung ist es, den markenübergreifenden Austausch herzustellen und hoch qualifizierte Kompetenzen zu vernetzen. Der „Executive Circle 2018“ wurde von Porsche Deutschland unterstützt, u.a. mit einer Fahrzeugausstellung zum Thema Porsche E-Performance.

Einen ausführlichen Bericht zur Verleihung des „Executive Circle Award 2018“ finden Sie hier.

»kfz-betrieb« ist das meistgelesene Fachmagazin im Kfz-Gewerbe und informiert seit über 100 Jahren den automobilen Handel und Service. »kfz-betrieb« ist offizielles Organ des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), der berufsständischen Interessenvertretung für rund 38.000 Autohäuser und Werkstätten. News aus der gesamten Kfz-Branche gibt es unter www.kfz-betrieb.de  sowie im täglichen Newsletter. Das Stammhaus Vogel Communications Group ist einer der führenden Dienstleister für B2B-Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Hauptsitz ist Würzburg. Mit vier Agenturen am Berliner Standort bietet die Gruppe umfassende Kommunikationskompetenzen. Die Angebote der Gruppe reichen von Fachmedien, Corporate Publishing, Social-Media-Services, PR, Messedienstleistungen, Netzwerken und Communitys bis zu Market Intelligence & Insights sowie einem hauseigenen Kongresszentrum.

www.vogel.de

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Anleger entscheiden über das Schicksal der P&R und ihr Vermögen

Die Münchner Staatsanwaltschaft und einige Anlegeranwälte fahnden derzeit intensiv nach dem privaten Vermögen von P&R-Gründer Heinz Roth. Laut der Münchner Behörde, hat sie zwar vermögenssichernde Maßnahmen eingeleitet, beschlagnahmt wurde jedoch noch nichts. Der Insolvenzverwalter geht derzeit von einem Vermögen von nur zehn bis 13 Millionen Euro aus. Es bleibt abzuwarten, ob die Suche erfolgreich sein wird und ob angesichts des Milliarden-Schadens die Anleger überhaupt etwas von diesem Geld sehen werden. Erste Einblicke werden die Gläubigerversammlungen Mitte Oktober geben. Dann können die Anleger auch über das Schicksal der P&R entscheiden. Trotz der gerichtlichen Frist bis Mitte September können auch weiterhin Forderungsanmeldungen abgegeben werden.

Für die vier maßgeblichen in Deutschland ansässigen P&R-Gesellschaften hat das Insolvenzgericht die nachfolgenden Termine anberaumt:

  • P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, 17.10.2018 ab10:00 Uhr,
  • P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, 18.10.2018, ab 09:00 Uhr,
  • P&R Transport-Container GmbH, 18.10.2018, ab 15:00 Uhr,
  • P&R Container Leasing GmbH, 22.10.2018, ab 09:00 Uhr,

Im Rahmen der Gläubigerversammlung, der auch Berichtstermin genannt wird, werden zunächst die jeweiligen Insolvenzverwalter bestätigt oder können abgewählt werden. Weiterhin haben die Gläubiger über die Einsetzung und Besetzung der Gläubigerausschüsse abzustimmen. Letztendlich werden die Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke über ihre bisher getroffenen Maßnahmen ebenso berichten, wie über die vorgefundenen finanziellen Verhältnisse und die aktuelle Lage der Gesellschaften.

Der Bericht des Insolvenzverwalters stellt die wesentliche Informationsquelle für die Gläubiger dar. Aus diesem Grunde sieht das Gesetz auch vor, dass die Gläubiger darüber zu informieren sind, ob und wie die insolvente Gesellschaft fortgeführt werden kann. Auch die Liquidation des Unternehmens ist seitens der Verwaltung darzustellen.

Entscheidungsgewalt liegt bei den Gläubigern

Die Gläubiger müssen dann auf dieser Informationsgrundlage entscheiden, ob das Unternehmen liquidiert werden soll, also die Unternehmenswerte veräußert werden sollen oder, ob die Insolvenzschuldnerin (ggf. auch in anderer Gestalt) fortgeführt werden soll. Im Rahmen der Gläubigerversammlung werden also weitreichende Entscheidungen über das Schicksal des Unternehmens getroffen. Vielfach wird der Berichtstermin als reine Informationsveranstaltung angesehen, in welchem die Gläubiger nur noch den Vorschlag der Insolvenzverwaltung „abnicken“ sollen. Dabei wird verkannt, dass weder das Gericht noch der Insolvenzverwalter über das Schicksal entscheiden, sondern die Gläubiger.

Ob eine Sanierung des Unternehmens, eine gegebenenfalls auch eingeschränkte Fortführung oder auch ein Tausch der Forderung gegen Anteile an dem Unternehmen (Dept to Equity-Swap) sinnvoll ist, bedarf einer fachkundigen Bewertung der vom Insolvenzverwalter mitgeteilten Informationen und einer mehrheitlichen Gläubigerentscheidung. Diese Mehrheiten werden jedoch häufig nicht erreicht. Hintergrund ist, dass die Investoren ihre Rechte und Ansprüche nicht ausreichend poolen. Oft sind Interessenvertreter nicht in der Lage die Rechte in den Berichtsterminen erfolgreich auszuüben, da sie nicht über ausreichende insolvenzrechtliche Expertise verfügen. Die Insolvenzordnung folgt eigenen Regeln und hebelt dadurch das normale Wirtschaftsrecht aus. Insolvenzverfahren sind gerade nicht mit Zivil-, Verwaltungs- und Strafprozessen vergleichbar. Bei der Auswahl des richtigen Vertreters sollte die Anleger deshalb auf das insolvenzrechtliche Know-how achten.

Forderungsmeldungen können weiter angemeldet werden

Am 14. September 2018 lief die vom Insolvenzgericht gesetzte Frist zur Forderungsanmeldung ab. Anleger, die diese Frist nicht eingehalten haben, können ihre Forderung weiterhin anmelden. Die „verspätet“ angemeldete Forderung wird grundsätzlich wie eine rechtzeitig angemeldete Forderung behandelt. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass eine an das Insolvenzgericht zu zahlende Nachmeldegebühr von 20 Euro (VV 2340 GKG Kostenverzeichnis) entstehen könnte. Die Entstehung einer solchen Gebühr setzt die Anberaumung eines neuen Prüfungstermins, in welchem die verspätet angemeldete Forderung geprüft wird, voraus. Das Insolvenzgericht hat die Prüftermine für den 14. November 2018 anberaumt.

Forderungsanmeldung nachmelden und den neueren Entwicklungen anpassen

Gläubiger, die ihre Forderungen bislang nicht angemeldet haben, sollten mit der Anmeldung ihrer Forderungen jedoch nicht zu lange warten. Nur wenn die Forderung ausreichend begründet und sowohl für den Insolvenzverwalter als auch für die weiteren Gläubiger der Insolvenzschuldnerin nachvollziehbar ist, hemmt die Anmeldung die Verjährung. Erfolgt die Anmeldung nicht ordnungsgemäß, also nicht ausreichend individualisiert und substantiiert oder wird die Forderung gar nicht angemeldet, dann droht die Verjährung der Ansprüche im Insolvenzverfahren. Eine Quote können diese Gläubiger nicht erwarten. Unter Bezugnahme auf den Bundesgerichtshof stellt das OLG München fest, dass es einer hinreichenden Darlegung des Lebenssachverhalts“ in der Forderungsanmeldung bedarf, damit dem „Insolvenzverwalter und den Gläubigern eine zutreffende rechtliche Beurteilung der angemeldeten Forderung“ möglich ist.

Die auf das Insolvenz- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei Buchalik Brömmekamp hat für ihre Mandanten die Forderung rechtzeitig zum 14. September 2018 angemeldet. Von einer Verwendung des Vordrucks der Insolvenzverwalter hat die Kanzlei Abstand genommen, da sie die in den vorausgefüllten Forderungsanmeldungen enthaltene Begründung „Forderung aus Vertrag/Schadensersatz“ nicht für ausreichend erachtete. Hinzu kommt, dass den neueren Entwicklungen, der Verhaftung von Heinz Roth (Gründer und Namensgeber von P&R), Rechnung zu tragen war. Eine Forderungsanmeldung, die nicht auch deliktische Ansprüche berücksichtigt, missachtet also die aktuellen Entwicklungen.

Investoren, deren Anmeldungen die aktuellen Entwicklungen nicht berücksichtigen, können ihre Anmeldungen noch abändern – dies sollten allerdings Experten durchführen, um Rechtsnachteile zu vermeiden.

Kostenlose Vertretung in der Gläubigerversammlung

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp verfügt nicht nur über die erforderliche Kapitalmarktexpertise, sondern auch über das notwendige insolvenzrechtliche Know-how, da sie seit vielen Jahren Unternehmen in der Krise und Insolvenz erfolgreich begleitet und saniert.

Um für unsere Mandanten (sowie alle weiteren geschädigten Anleger) in den P&R-Insolvenzverfahren das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, bieten wir sämtlichen Anlegern der insolventen Gesellschaften die kostenlose Wahrnehmung in den jeweiligen Gläubigerversammlungen an.

 

Über Buchalik Brömmekamp

Seit über zehn Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren in und außerhalb von Insolvenzverfahren.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung, ausgezeichnet.

Gerne beraten wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Setzen Sie sich gern mit uns per E-Mail: kapitalanlagen@buchalik-broemmekamp.de, per Telefon 0211 828977-200 oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf, in Verbindung.

Besuchen Sie uns auch unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/

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„BÜCHER“ – ein Abend für die an der Buchproduktion beteiligten Akteure im FEDRIGONI Showroom Berlin

Am 30. August 2018 fand der Workshop „BÜCHER – ein Abend für die an der Buchproduktion beteiligten Akteure“ im FEDRIGONI Showroom Berlin statt. Was macht die Haptik in der Bücherherstellung aus? Wozu ist Papier in der Lage? Wie kann das Titelthema durch das Papier unterstützt werden? Diese Fragen hat FEDRIGONI zusammen mit seinen Referenten von FUTURE SAURIER den 40 Teilnehmern (Gestaltern, Agenturen, Druckern, Schriftgestaltern, Verlagen) beantwortet. Zudem konnten natürlich buchrelevante Feinstpapier-Kollektionen vor Ort eingesehen werden.

Zwei gegenläufige Bewegungen sind zu beobachten: Vor dem Hintergrund der billigen Massenproduktion von Büchern, die in erster Linie als “Inhalts-Container” dienen, gewinnt auch das hochwertig gestaltete Buch wieder an Bedeutung. Gestalter setzen sich mit der Materialität und den spezifischen Qualitäten des Buches auseinander. Sie begreifen es nicht mehr nur als Inhalts-Container, das heißt, sie ordnen die Gestaltung der editorisch-inhaltlichen Ebene nicht länger unter,

sondern verleihen dem Objekt durch seine innere und äußere Form, Materialität und Stofflichkeit inhaltlichen Aussagegehalt. An der Produktion hochwertig gestalteter Buchobjekte wirken unterschiedlichste Akteure mit.

Mit FUTURE SAURIER, einer sich im Aufbau befindenden digitalen Plattform für zeitgenössische Buchgestaltung, stellten Saskia Nitsche und Patric Dreier vor, wie diese Akteure vernetzt werden können. Durch die neuartige Erfassung und Systematisierung von Buchbeständen nach Gestalter*innen und Gestaltungsmerkmalen entsteht ein Wissens- und Recherchearchiv, das theoretisches Wissen zur Buchgestaltung und Typografie erfahrbar macht. Auch Materialität und Herstellungsverfahren sowie die an der Buchproduktion beteiligten Gewerke finden darin Berücksichtigung. Der Buchmarkt wird durch eine bisher unerschlossene Perspektive zugänglich: Den gestalterischen Blick. Mit einem regen Austausch zu der Frage, wie wir, die an der Buchproduktion beteiligten Akteure, von diesem neuen digitalen Raum profitieren können nahmen Gestalter, Agenturen, Drucker, Schriftgestalter sowie Verlage und Herausgeber an dem Workshop mit vielen Fragen und Anregungen aktiv teil.

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Mit ROboB startet erstes Blockchain-Projekt im Hamburger Hafen

Im Rahmen einer Kickoff-Veranstaltung bei DAKOSY, dem Betreiber des Port Community Systems für den Hafen Hamburg, wurde am 23. August 2018 mit der Technischen Universität Hamburg und zahlreichen assoziierten Partnern offiziell die Arbeit an dem IHATEC-Forschungsprojekt ROboB – Release Order based on Blockchain aufgenommen.

Die Freistellreferenz, welche beim Seefrachtimport zwischen den beteiligten Parteien ausgetauscht wird, berechtigt ein Transportunternehmen dazu, einen Container vom Terminal abzuholen. Der enorme Wert der in einem Container transportierten Waren stellt hohe Anforderungen an die Zugriffberechtigung und die Sicherheit des IT-Prozesses. Vor diesem Hintergrund ist der Freistellungsprozess ideal geeignet, um ihn unter Nutzung der Blockchain-Technologie abzubilden:  Die Blockchain verspricht eine gemeinsame Datenbasis für alle Teilnehmer. Sie ist prüfbar durch digitale Signaturen, unveränderbar durch Kryptographie und Konsens-Algorithmen. Im Rahmen des Projekts werden zwei alternative Vorgehensweisen in die bestehende Import-Plattform des Hamburger Hafens integriert und auf ihre Praxistauglichkeit – auch gegenüber der bestehenden Lösung – geprüft. Neben dem Nachweis der Machbarkeit soll das Projekt dazu beitragen, die Prozesse im Seehafen noch effizienter zu gestalten.

ROboB ist ein Verbundprojekt im Rahmen des Förderprogramms für Innovative Hafentechnologien (IHATEC), welches vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert wird. Projektträger ist die TÜV Rheinland Consulting GmbH. Zu den Verbundpartnern gehört neben der DAKOSY Datenkommunikationssystem AG, welche die Federführung innehat, das Institut für Logistik und Unternehmensführung der Technischen Universität Hamburg. Als assoziierte Partner konnten namhafte Vertreter der involvierten Branchen (Spedition, Carrier und Terminalbetreiber) sowie einige Branchenverbände gewonnen werden, so dass eine praxistaugliche und belastbare Abdeckung gewährleistet ist. ROboB hat eine Projektlaufzeit bis zum 31. Januar 2020.

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