„BÜCHER“ – ein Abend für die an der Buchproduktion beteiligten Akteure im FEDRIGONI Showroom Berlin

Am 30. August 2018 fand der Workshop „BÜCHER – ein Abend für die an der Buchproduktion beteiligten Akteure“ im FEDRIGONI Showroom Berlin statt. Was macht die Haptik in der Bücherherstellung aus? Wozu ist Papier in der Lage? Wie kann das Titelthema durch das Papier unterstützt werden? Diese Fragen hat FEDRIGONI zusammen mit seinen Referenten von FUTURE SAURIER den 40 Teilnehmern (Gestaltern, Agenturen, Druckern, Schriftgestaltern, Verlagen) beantwortet. Zudem konnten natürlich buchrelevante Feinstpapier-Kollektionen vor Ort eingesehen werden.

Zwei gegenläufige Bewegungen sind zu beobachten: Vor dem Hintergrund der billigen Massenproduktion von Büchern, die in erster Linie als “Inhalts-Container” dienen, gewinnt auch das hochwertig gestaltete Buch wieder an Bedeutung. Gestalter setzen sich mit der Materialität und den spezifischen Qualitäten des Buches auseinander. Sie begreifen es nicht mehr nur als Inhalts-Container, das heißt, sie ordnen die Gestaltung der editorisch-inhaltlichen Ebene nicht länger unter,

sondern verleihen dem Objekt durch seine innere und äußere Form, Materialität und Stofflichkeit inhaltlichen Aussagegehalt. An der Produktion hochwertig gestalteter Buchobjekte wirken unterschiedlichste Akteure mit.

Mit FUTURE SAURIER, einer sich im Aufbau befindenden digitalen Plattform für zeitgenössische Buchgestaltung, stellten Saskia Nitsche und Patric Dreier vor, wie diese Akteure vernetzt werden können. Durch die neuartige Erfassung und Systematisierung von Buchbeständen nach Gestalter*innen und Gestaltungsmerkmalen entsteht ein Wissens- und Recherchearchiv, das theoretisches Wissen zur Buchgestaltung und Typografie erfahrbar macht. Auch Materialität und Herstellungsverfahren sowie die an der Buchproduktion beteiligten Gewerke finden darin Berücksichtigung. Der Buchmarkt wird durch eine bisher unerschlossene Perspektive zugänglich: Den gestalterischen Blick. Mit einem regen Austausch zu der Frage, wie wir, die an der Buchproduktion beteiligten Akteure, von diesem neuen digitalen Raum profitieren können nahmen Gestalter, Agenturen, Drucker, Schriftgestalter sowie Verlage und Herausgeber an dem Workshop mit vielen Fragen und Anregungen aktiv teil.

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Mit ROboB startet erstes Blockchain-Projekt im Hamburger Hafen

Im Rahmen einer Kickoff-Veranstaltung bei DAKOSY, dem Betreiber des Port Community Systems für den Hafen Hamburg, wurde am 23. August 2018 mit der Technischen Universität Hamburg und zahlreichen assoziierten Partnern offiziell die Arbeit an dem IHATEC-Forschungsprojekt ROboB – Release Order based on Blockchain aufgenommen.

Die Freistellreferenz, welche beim Seefrachtimport zwischen den beteiligten Parteien ausgetauscht wird, berechtigt ein Transportunternehmen dazu, einen Container vom Terminal abzuholen. Der enorme Wert der in einem Container transportierten Waren stellt hohe Anforderungen an die Zugriffberechtigung und die Sicherheit des IT-Prozesses. Vor diesem Hintergrund ist der Freistellungsprozess ideal geeignet, um ihn unter Nutzung der Blockchain-Technologie abzubilden:  Die Blockchain verspricht eine gemeinsame Datenbasis für alle Teilnehmer. Sie ist prüfbar durch digitale Signaturen, unveränderbar durch Kryptographie und Konsens-Algorithmen. Im Rahmen des Projekts werden zwei alternative Vorgehensweisen in die bestehende Import-Plattform des Hamburger Hafens integriert und auf ihre Praxistauglichkeit – auch gegenüber der bestehenden Lösung – geprüft. Neben dem Nachweis der Machbarkeit soll das Projekt dazu beitragen, die Prozesse im Seehafen noch effizienter zu gestalten.

ROboB ist ein Verbundprojekt im Rahmen des Förderprogramms für Innovative Hafentechnologien (IHATEC), welches vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert wird. Projektträger ist die TÜV Rheinland Consulting GmbH. Zu den Verbundpartnern gehört neben der DAKOSY Datenkommunikationssystem AG, welche die Federführung innehat, das Institut für Logistik und Unternehmensführung der Technischen Universität Hamburg. Als assoziierte Partner konnten namhafte Vertreter der involvierten Branchen (Spedition, Carrier und Terminalbetreiber) sowie einige Branchenverbände gewonnen werden, so dass eine praxistaugliche und belastbare Abdeckung gewährleistet ist. ROboB hat eine Projektlaufzeit bis zum 31. Januar 2020.

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SMS group legt solide Bilanz vor

· Auftragseingang steigt von 2.680 auf 2.870 Millionen Euro
· Umsatz sinkt leicht von 3.052 auf 2.887 Millionen Euro
· Ergebnis vor Steuern steigt auf 23 Millionen Euro
· Effizienzsteigerungsprogramm greift und ermöglicht gezielte Investitionen in Wachstumsfelder

Finanzsituation stabil
Mit 2.870 Millionen Euro lag der Auftragseingang der SMS group GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 um 190 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (2016: 2.680 Millionen Euro). Der Umsatz lag mit 2.887 Millionen Euro um 165 Millionen Euro unter dem Niveau des Vorjahres.

Die Tochtergesellschaften der SMS group konnten ein Auftragswachstum verbuchen. Der Auftragseingang beim Fertigungstechnologie-Anbieter elexis übertraf den Vorjahreswert (184 Millionen Euro) um 26 Millionen Euro und lag bei 210 Millionen Euro. Der Induktionstechnik-Spezialist Elotherm realisierte 73 Millionen Euro (Vorjahr: 66 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Steuern der SMS group lag mit 23 Millionen Euro leicht über dem Vorjahr (14 Millionen Euro). Hierin enthalten sind Restrukturierungs-Rückstellungen in Höhe von 73 Millionen Euro.

Die Eigenkapitalquote lag unverändert bei 19 Prozent, was dem Niveau der Vorjahre entspricht. Die Liquidität in Höhe von 1,1 Milliarden Euro sichert weiterhin die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens. Die regionale Verteilung des Umsatzes der SMS group blieb ausgeglichen: Asien 33 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent), Europa: 31 Prozent (Vorjahr: 30 Prozent), Amerika: 25 Prozent (Vorjahr: 28 Prozent), Russland: 7 Prozent (Vorjahr: 6 Prozent), Afrika: 4 Prozent (Vorjahr: 2 Prozent).

Der Auftragsbestand der SMS group in Höhe von 3.472 Millionen Euro lag auf dem Niveau des Vorjahres (3.566 Millionen Euro).

Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 14.305 Mitarbeiter (Vorjahr: 13.903) bei der SMS group beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 402 Beschäftigte, welcher insbesondere durch den Ausbau der Serviceaktivitäten im Ausland begründet ist.

Burkhardt Dahmen, CEO: „Die SMS group ist Weltmarktführer im Anlagenund Maschinenbau für die Stahl- und Nichteisenmetall-Industrie. Wir haben intensiv daran gearbeitet, unsere Position als modernstes und leistungsfähigstes Unternehmen der Branche nachhaltig zu stärken. Dies haben wir vor allem dem außerordentlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken.“

Effizienzsteigerungs-Programm greift und ermöglicht gezielte Investitionen
Um sich wettbewerbsfähig an das weltweit niedrige Marktvolumen im metallurgischen Anlagenbau anzupassen, baut SMS Überkapazitäten ab und senkt Sach- sowie Materialkosten. Die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland wird von rund 4.150 bis zum Jahr 2020 um 500 Beschäftigte gesenkt, davon 300 bereits im Jahr 2018. Diese notwendige personelle Anpassung erfolgt sozialverträglich und weitestgehend ohne betriebsbedingte Kündigungen über Altersteilzeitregelungen sowie einzelvertragliche Lösungen.

Wesentlicher Fokus des Effizienzsteigerungs-Programms liegt auf der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte, sowohl was die Eigenschaften als auch den Preis betrifft. Durch eine gezielte Innovationsoffensive sowie durch hohe Investitionen in Technologien, Produkte und neue Geschäftsfelder baut das Unternehmen seinen technischen Vorsprung weiter aus.

Torsten Heising, CFO: „Der Erhalt und Ausbau der Führungsposition von SMS group ist unser wichtigstes Ziel. Allen Bereichen des Unternehmens ist es gemeinsam und in enger partnerschaftlicher Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen gelungen, deutliche Effizienz- und Prozessverbesserungen zu realisieren. Das ermöglicht uns, weiter in wichtige Wachstumssegmente zu investieren.“

Ausbau des Servicegeschäfts auf Kurs
Im Service setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort. Mittelfristiges Ziel ist es, das Servicevolumen auf rund ein Drittel des Geschäftsvolumens auszuweiten. Neben dem klassischen Ersatzteilgeschäft gehören hierzu Modernisierungspakete zur gezielten Leistungssteigerung der Kundenanlagen. Im Sinne des partnerschaftlichen Ansatzes bietet SMS verstärkt Beratungsleistungen an und übernimmt umfangreiche Instandhaltungsservices für ihre Kunden.

Führend bei der Digitalisierung
Die wohl wichtigste Weiterentwicklung liegt in den Herausforderungen der Kunden zur umfassenden Leistungssteigerung im Sinne einer „lernenden Fabrik“. Hier bietet die SMS group ihren Kunden bereits umfangreiche Dienstleistungspakete an.

Für den Kunden Big River Steel, USA, hat SMS 2017 erfolgreich einen gesamten Anlagenkomplex als „Learning Steel Mill“ in Betrieb genommen. Das gemeinsam mit dem Kunden entwickelte Konzept hat in der Praxis sämtliche Erwartungen erfüllt, sodass SMS kürzlich die Zusage für eine Erweiterungsstufe erhielt.

Wachstumsprogramm „New Horizon“ wird ausgebaut
Darüber hinaus wurden die Investitionen für die Produktion und Verarbeitung neuer Hightech-Materialien und effiziente, intelligente Umwelttechnologien gesteigert. Um das Wachstum in angrenzenden Märkten und Industrien zu steigern, sind sämtliche Aktivitäten im unternehmensweiten Strategieprogramm „New Horizon“ gebündelt. Erste Kundenprojekte wurden bereits erfolgreich realisiert.

So errichtet SMS group aktuell die erste „UrbanGold-Anlage“ weltweit. Mit diesem völlig neuen Anlagentyp ist es möglich, aus Elektroschrott wie Leiterplatten wertvolle und hochreine Edelmetalle wie Kupfer, Nickel, Gold, Silber und Platin wirtschaftlich zurückzugewinnen.

Zur Herstellung von hochreinem Metallpulver und neuen Werkstoffen für das Additive Manufacturing – dem 3D-Druck aus metallischen Werkstoffen mittels Lasertechnologien – hat die SMS group eine innovative Pilotanlage im industriellen Maßstab gebaut und in Betrieb genommen. Das hergestellte Metallpulver mit mikroskopisch kleinen homogenen Kügelchen ist der Basiswerkstoff für individualisierte bzw. neuartig konstruierte Produkte. Darüber hinaus errichtet das Unternehmen ein Democenter für die gesamte Prozesskette des Additive Manufacturing – vom Metallpulver bis hin zum hochqualitativen Endprodukt.

Das umfassende Logistik-Know-how im Umgang mit schweren Lasten in Walzwerken war Ausgangspunkt für eine Innovation in der Hafenlogistik. Ein neuartiges Lagersystem für Container ermöglicht es, vollautomatisch mehr Container auf weniger Grundfläche, in kürzerer Zeit und flexibler zu stapeln bzw. abzufertigen.

Die zur SMS group gehörende Paul Wurth Gruppe hat eine neue Lösung zur Nutzung dezentraler Energiegewinnung entwickelt. Dabei werden beispielsweise W2E(Waste-to-Energy)-Anlage und B2E(Biomass-to-Energy)-Anlage sowie Kraft-Wärme-Kopplungen als umweltfreundliche und ressourcenschonende Energiequellen genutzt.

Burkhard Dahmen: „Qualitätsarbeit und Innovationskraft sind unsere wichtigsten Merkmale. Unsere Kunden erwarten Präzision in der Umsetzung und Kreativität bei der Lösung komplexester Probleme. Diese Stärken nutzen wir auch in der Weiterentwicklung der SMS group selbst. Mit „New Horizon“ und unserer Digitalisierungs-Offensive haben wir ein anspruchsvolles Wachstumsprogramm gestartet, das die Führungsposition unseres Unternehmens nachhaltig stärkt.“

 

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Insolvenzverfahren des Containervermieters P&R eröffnet

Das Amtsgericht München hat am 24. Juli 2018 für die vier P&R-Vertriebsgesellschaften (P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH, P&R Transport-Container GmbH und P&R Container Leasing GmbH) das Verfahren eröffnet. Die rund 54.000 Anleger können nun ihre Forderungen bei den Insolvenzverwaltern Dr. Michael Jaffé sowie Dr. Philip Heinke anmelden. Die Frist zur Anmeldung der Insolvenzforderung läuft bis zum 14. September 2018. Die Gläubigerversammlungen sollen am 17. und 18. Oktober in der Münchner Olympiahalle stattfinden.

Ein Gutachten des Verwalters zur Insolvenzeröffnung zeigt auf, dass die Anleger erhebliche Verluste erleiden werden. Sie hatten zuletzt rund 3,5 Milliarden Euro in rund 1,6 Millionen Container investiert. Der tatsächliche Bestand beläuft sich aber auf nur 618.000 Boxen. Für die Monate Februar und März zahlte P&R noch die Mieten für die Container. Damit könnte sich der Verdacht erhärten, dass es sich um ein Schneeballsystem handeln könnte. Das Geld von neuen Anlegern könnte für die Mietzahlungen und Container-Rückkäufe der Altanleger genutzt worden sein. Damit steigt für die Anleger das Risiko einer Rückzahlung ihrer P&R-Einnahmen.

Insolvenzverwalter Jaffé kündigte an, dass er die Anleger anschreiben und diese zur Anmeldung ihrer Insolvenzforderung auffordern wird. Dazu würde er ein vorausgefülltes Formular versenden, den die Anleger nur unterschreiben und zurücksenden müssten. „Auch wenn dieses Anmeldeverfahren sehr anlegerfreundlich klingt, sollten Anleger alle Daten der Anmeldung prüfen lassen. Sind die Summen verkehrt oder wird bei einer falschen Gesellschaft die Forderung angemeldet, könnte das zum Totalverlust führen“, erklärt Sascha Borowski, Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht bei der Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp.

Schon Ende Juni hatte der Insolvenzverwalter Michael Jaffé auch das Eigentum derjenigen Anleger angezweifelt, die von P&R sogenannte Eigentumszertifikate erhalten hatten. Damit will der Verwalter alle Investoren gleichbehandeln und die Insolvenzmasse hochhalten. Sollten Anleger dennoch einen Eigentumsnachweis erbringen können, könnten sie Aus- und Absonderungsrechte geltend machen. Der Container steht dann den Anlegern zur weiteren Verwertung zu. Ob das sinnvoll ist, bleibt offen, jedoch stärkt es die Position des Anlegers gegenüber dem Verwalter. Die Anmeldung zur Aussonderung muss ein Anwalt vornehmen. „Warum der Verwalter das Eigentum in Frage stellt, ist bis jetzt nicht begründet worden. Eigentümer von Containern sollten nicht auf ihr Recht und letztendlich auf ihr Investment verzichten, nur um es vielen Beteiligten einfach zu machen. Schon deshalb sollten sich die Anleger über geeignete Maßnahmen beraten lassen und das vorausgefüllte Forderungsanmeldung sogar von einem Fachmann prüfen lassen“, erklärt Borowski.

Buchalik Brömmekamp bietet einen Quickcheck zur Forderungsanmeldung für die Gläubiger an, die ihre Forderungen selbst anmelden wollen. In jedem Fall sollten die Forderungen im Insolvenzverfahren richtig angemeldet werden. Die Anmeldung ist ausreichend zu individualisieren und zu substantiieren. Allein die Mitteilung der Forderungshöhe, ohne diese zu begründen, wird nicht ausreichen. Weitere Informationen finden Sie dazu auf der Seite https://www.kapitalanlagen-krise.de/…

Seit über zehn Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren sowohl bei der Abwehr von Forderungen durch den Insolvenzverwalter, als auch bei der Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Investoren.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

Besuchen Sie uns auch gerne unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/… oder www.insolvenzanfechtung-buchalik.de

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3 Gründe, warum Holzkisten ideal für Seefracht sind

Der Transport von Waren per Schiff ist eine besondere Herausforderung. Starker Seegang und unterschiedliche Klimazonen stellen den Schutz des Transportgutes auf eine harte Probe. Transportboxen aus Sperrholz sind hier eine verlässliche Transportverpackung.

1. Robustes Verpackungsmaterial

Für einen ausreichenden Transportschutz muss eine Umverpackung bei Seefracht hohen Beanspruchungen standhalten. Insbesondere durch starken Seegang kommt es zu Schiffsbewegungen, dem sogenannten „Rollen“: das Schiff beginnt seitlich zu schaukeln oder zu stampfen. Dabei wird der Bug angehoben und fällt dann zurück.

Sperrholzkisten, wie sie beispielsweise der dänische Hersteller Granby anbietet, sind durch das verwendete Birkenholz und die stabile Bauweise äußerst robust und gewährleisten unter den genannten Bedingungen einen guten Produktschutz. Dies bestätigt auch das SCUS Servicecenter Umweltsimulation in Dresden, eine Abteilung des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik. In einem umfangreichen Versuchsaufbau wurde die Grenzbelastung der Sperrholzkisten getestet. Selbst nach fünfmaligem Aufprall mit 575 kg Beladung entstanden an der Kiste keine nennenswerten Schäden. Eine Stauchdruck-Prüfung, bei der sowohl eine kurzzeitige hohe Belastung als auch eine Langzeitbelastung über 24 Stunden simuliert wurde, überstand die sogenannte Granby Box ebenfalls ohne relevante Beschädigung.

2. Schutz vor Container-Regen

Ein weiterer Aspekt bei Seefracht sind starke Klimaschwankungen innerhalb von Containern. Ein Phänomen, das sich daraus ergibt, ist der sogenannte „Container-Regen“. Warme Luft und Feuchtigkeit treten beim Beladen in den Container ein. Kühlt die Luft im Container ab, kondensiert die Feuchtigkeit an den kühlen Wänden oder der Decke und tropft auf die Fracht. Dieses Schwitzwasser kann zu Schäden an der Ladung führen.

Eine ideale Transportverpackung erschwert oder verhindert das Eindringen von Wasser. Bei Granby Sperrholzkisten bestehen die einzelnen Holz-Elemente jeweils aus mehreren verleimten Schichten. Jede Schicht stellt eine einzelne Sperre für Feuchtigkeit dar. Im Zusammenwirken entsteht eine wirkungsvolle Barriere, die das Frachtgut effektiv vor Feuchtigkeit schützt.

3. Verpackung muss Einfuhrvorschriften entsprechen

Insbesondere für Verpackungen aus Holz gelten spezielle Einfuhrvorschriften. Holzkisten müssen für den weltweiten Versand IPPC-zertifiziert sein. Dies sind Richtlinien für Einfuhrvorschriften von Holzverpackungen. Granby Sperrholzkisten tragen neben dem IPPC-Siegel auch die Kennzeichnung „HT“. Diese steht für „Heat Treatment“ und gewährleistet, dass das Material hitzebehandelt wurde und frei von Schädlingen ist.

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Heute bestellt und schon morgen geliefert mit Hilfe der Hänel Lagersysteme

Das Schweizer Familienunternehmen Otto Suhner AG entwickelt und realisiert seit über 100 Jahren Lösungen zur Verbesserung industrieller Produkte und Prozesse. Am Standort in Lupfig in der Schweiz fertigen 80 Mitarbeiter Maschinen für die Oberflächenbearbeitung sowie Bearbeitungseinheiten für Bohr- und Gewindeschneideoperationen.

Schnelle und zuverlässige Abwicklung von Bestellungen mit dem Hänel Lean-Lift®

Seit 2016 unterstützen acht Hänel Lean-Lifte® bei der Otto Suhner AG die Mitarbeiter im Versand bei der schnellen und zuverlässigen Abwicklung von Bestellungen. Bis zu 8.000 Pickpositionen pro Monat werden im Kommissionier-Lager für den Versand bereitgestellt.

In bis zu 56 Containern pro Lift lagern Fertigprodukte, Schleifmittel und Einzelteile für Kundenlieferungen und die eigene Montage. Durch die höhenoptimierte Lagerung unter Ausnutzung der vollen Hallenhöhe bieten die Vertikallifte ein maximales Lagervolumen auf engstem Raum.

Übersichtliche und platzsparende Lagerung

Die individuelle Einteilung der Multifunktions-Container sorgt für eine sichere und übersichtliche Aufbewahrung von Artikeln in verschiedensten Formen und Größen.

Im ERP-System Infor werden die Kommissionier-Aufträge erstellt und an die Lagerverwaltungs-Software LVS von Brisoft übergeben. Diese ist mit den Hänel Liftsteuerungen verbunden und ermöglicht deren Bedienung per mobilem Terminal. Im Terminal-Display werden den Mitarbeitern die Aufträge nach Priorität angezeigt und durch Bestätigen wird automatisch der Liftlauf gestartet. Eine zusätzliche Eingabe am Lagerlift entfällt.

Steigerung der Kommissionierleistung und Minimierung der Fehlerquote

Die Hänel Lean-Lifte® stellen die Produkte nach dem FIFO-Prinzip zur Verfügung. In der Entnahme wird durch das Hänel Pick-o-Light-Vario® der angeforderte Artikel verwechslungsfrei mit einer Lichtmarkierung angezeigt. Dadurch wird die Kommissionier-Leistung deutlich erhöht und die Fehlerquote minimiert.

Die Entnahme eines Artikels wird durch Abscannen eines Barcodes an der Lagerbox quittiert – ein Bestätigen an der Liftsteuerung ist dadurch nicht mehr erforderlich. Daraufhin wird im Lift gegenüber der nächste benötigte Container in der Entnahme positioniert und die angeforderten Artikel können umgehend entnommen werden. Die Mitarbeiter arbeiten die Kommissionier-
Liste eines Auftrages mit Hilfe der Hänel Lean-Lifte® zeitoptimiert ab.

Erhöhte Sicherheit für die Mitarbeiter und Echtzeitaktualisierung in der Lagerverwaltungs-Software

Die vorgesetzten Lichtschrankenvorhänge der Vertikallifte sorgen für erhöhte Sicherheit beim automatischen Liftlauf im Kommissionier-Lager. Am Ende einer Kommission werden die Komponenten in der angrenzenden Packstraße für den Versand vorbereitet und der Bestand in der Lagerverwaltungs-Software in Echtzeit aktualisiert. Nach Übergabe der Auftragsnummer am Terminal wird in Infor der passende Lieferschein erstellt.

Fazit

Ziel der Logistikabteilung bei Otto Suhner ist eine garantierte Übergabe der bestellten Ware an einen Paketdienstleister am selben Tag der Bestellung. Dies wurde auch durch die problemlose Anbindung der zentralen Hänel Lagerlösung an das ERP-System erreicht. Kurze Zugriffszeiten und Lagergutschutz sind darüber hinaus entscheidende Vorteile der Hänel Lagersysteme.
Zudem konnten Arbeitswege optimiert und eine ergonomische Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter geschaffen werden.

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Übersichtliche Lagerung von Halterungen und Anbauteilen vom Keller bis zur Decke

Die Rosenbauer Schweiz AG in Oberglatt bei Zürich ist der führende Feuerwehr-Ausstatter in der Schweiz. Auf 3.000 m2 Betriebsfläche, mit eigenen Werkstätten und Prüfständen, werden Fahrzeuge für Feuerwehren in der Schweiz und Liechtenstein aufgebaut und ausgerüstet.

Direkter Zugriff im Montagebereich und kurze Laufwege sorgen für mehr Ergonomie und steigern die Effizienz

Aufgrund des gesteigerten Platzbedarfs im Montage- und Ausrüstungsbereich des 2016 fertiggestellten Neubaus werden nun in einem Hänel Lean-Lift® auf 50 Containern über 800 Halterungen für Feuerwehrmaterialen platzsparend eingelagert. Der direkte Zugriff im Montagebereich und kurze Laufwege sorgen für eine noch ergonomischere Arbeitsumgebung.

Die übersichtliche Aufteilung der einzelnen Container ermöglicht eine schnelle und geordnete Ein- und Auslagerung.

Optimale Ausnutzung des Lagerraumes und höhenoptimierte Einlagerung ohne Platzverlust

Der Hänel Lean-Lift® bei Rosenbauer wurde so konzipiert, dass neben der Ausnutzung der kompletten Deckenhöhe zusätzliche drei Meter im Kellergeschoss zur Lagerung genutzt werden.

Beim Einlagern in den Vertikallift wird das Lagergut in der Höhe vermessen und höhenoptimiert ohne Platzverlust eingelagert. Die Abmessungen der Container und der Lagerboxen sind so abgestimmt, dass die vorhandene Containerfläche ideal genutzt wird.

Hoher Bedienkomfort und Funktionalität

Die Kompakt-Steuerung MP 12 N zeichnet sich durch hohen Bedienkomfort und Funktionalität aus. Das TFT-Farbdisplay mit Touchscreen-Technologie zeigt alle relevanten Informationen übersichtlich an.

Anhand eines Beladeplans für die Ausstattung der Feuerwehrfahrzeuge wird das benötigte Material von den Mitarbeitern vorgerüstet. Nach der Anmeldung am PC-Terminal, scannt der Werkstattmitarbeiter den Barcode auf dem Auftragszettel. Beim Kommissionieren entnehmen die Mitarbeiter die angeforderten Halterungen aus dem Vertikallift. Durch Abscannen des entsprechenden Barcodes an der Lagerbox auf dem Container wird die Entnahme quittiert.

Nach dem Auslagern aller Halterungen und Materialien eines Auftrages gilt dieser im System als abgeschlossen. Der Artikelbestand im Hänel Lean-Lift® wird über das ERP-System Magic verwaltet und entsprechend aktualisiert.

Fazit

Die Rosenbauer Schweiz AG konnte durch die Intralogistiklösung von Hänel eine deutliche Platzersparnis am Standort Oberglatt erreichen. Zusätzliche Kriterien für die Wahl des Hänel Lean-Liftes® waren die fortschrittliche Technologie und die überragende Qualität der Hänel Produkte. Die gewonnene Fläche in der modernen Montagehalle nutzen die Mitarbeiter für die Betreuung der enorm wachsenden Rosenbauer Flotte bei den Schweizer Feuerwehren.

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INTESPACE 2018 – Die Kreative Stadt

Wie muss eine Stadt beschaffen sein, um attraktiv für Absolventen, Studierende, lokale und ferne Fachkräfte und Existenzgründer zu sein? Welcher Nährboden muss angeboten und welche Bedingungen erfüllt sein, damit kreatives Potential zum Treiber und Magneten für Stadtentwicklung werden kann?

In dem jährlich wiederkehrenden Kooperationsprojekt INTERSPACE bearbeiten Architektur- und Designstudierende aktuelle Fragestellungen und Phänomene in Bremen. 2018 stellen sich uns folgende Fragen: Was macht eine kreative Stadt aus? Was wird aus dem „Roten Dorf“?

120 Container als temporäres Obdach für Geflüchtete werden dafür in Zukunft nicht mehr benötigt. Sie sollen von ihrem bisherigen Standort weichen und stehen damit für eine neue Programmierung zur Verfügung.

Lässt sich aus deren Konfiguration ein neuer Impuls für die Stadt entwickeln? Ein kreativer Hotspot in der Stadt?

Dies zu beantworten waren Masterstudierende aus Architektur/ Environmental Design der School of Architecture an der HSB, Hochschule Bremen und Integriertes Design, dem Masterstudio System+Struktur, an der HfK, Hochschule für Künste Bremen aufgefordert.

Die Studierenden arbeiten seit März gemeinsam in einer Fläche im citylab, die Zusammenarbeit wird gefördert durch das Forschungscluster „Region im Wandel“ an der HSB und durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die besten studentischen Arbeiten im INTERSPACE werden von einer hochkarätig besetzten Jury mit einem Preis in Höhe von 1.000 Euro ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt steht die ergebnisoffene Auseinandersetzung mit dem übergeordneten Thema der „Kreativen Stadt“ als Impuls für ein zukünftiges inhaltliches und bauliches Programm für das „Rote Dorf“ an neuem Ort, durch forschendes Lernen in interdisziplinären Teams und die Begegnung mit Stakeholdern als Sparringspartnern.

Das hochschulübergreifende Projekt INTERSPACE wurde initiiert und wird geleitet von Prof. Ulrike Mansfeld und Prof. Detlef Rahe.
Als Lehrbeauftragte wirken 2018 Benjamin und Jan Wirth, sowie Ema Sauramo als künstlerische Assistenz mit.

Präsentation der Arbeiten:
29. Juni 2018 von 10-12.30 Uhr
Preisverleihung und Presserundgang: 12.45 Uhr

Ausstellung der Arbeiten: Mo.- Sa. 10-18 Uhr

Ab dem 30. Juni 2018 bis 13. Juli 2018 werden die Ideen, Konzepte und Projekte der Studierenden zum Thema »Die kreative Stadt« gezeigt sowie deren Entwürfe zur Umnutzung der Wohncontainer des »Roten Dorfes« aus der Überseestadt an einem neuen Ort.

Ort: citylab Bremen, Hanseatenhof 9, 28195 Bremen

Jury:
Kirsten Kreuzer und Thomas Pörschke, c/o Senatorin für Soziales
Kai Stührenberg und Ole Bast, c/o Senator für Wirtschaft, Arbeit, Häfen
Christoph Schulte im Rodde, c/o Senatorin für Wissenschaft
Wilhelm Petry und René Kotte c/o Senator für Bauen Umwelt Verkehr
Olaf Orb, Handelskammer Bremen
Birgit Olbrich und Hellena Harttung, Beirat und Ortsamt Mitte/ Östliche Vorstadt
Stefan Feldschnieders, Feldschnieders+Kister, Architekten BDA

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Das Warten für P&R-Anleger geht weiter – Eigentumsnachweise werden angezweifelt

Nachdem im März dieses Jahres die in Deutschland ansässigen P&R-Gesellschaften Insolvenzanträge stellten, haben sich die Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke heute zu den Verfahren geäußert. Die Insolvenzverfahren werden voraussichtlich Ende Juli eröffnet. Erst dann können die Gläubiger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. Ein wesentlicher Streitpunkt wird allerdings der Eigentumsnachweis der Anleger sein, denn selbst die vorhandenen Zertifikate werden vom Verwalter angezweifelt. Im Rahmen der voraussichtlich im Oktober stattfindenden Gläubigerversammlung werden die Investoren und Gläubiger ausführlich über das Verfahren informiert und müssen über die Containerverwertung sowie die Insolvenzverwalter abstimmen.

Zugriff auf das Vermögen Schweizer P&R-Gesellschaften möglich

Inzwischen konnten die beiden Insolvenzverwalter für die deutschen Gesellschaften Pfandrechte an der schweizerischen P&R-Gesellschaft erwirken. Die Einnahmen aus der Container-Vermietung an Leasing- und Transportgesellschaften wie Blue Sky werden zunächst in der nicht insolventen Gesellschaft in der Schweiz erzielt. Das dort vorhandene Vermögen kann nun den Gläubigern und Investoren in Deutschland zu Gute kommen. Dies könnte die Quote für die Gläubiger beträchtlich erhöhen.

Insolvenzverwalter zweifelt das Eigentum auch an den vorhandenen Containern an

Nach den Angaben der Insolvenzverwalter müssten rund 1,6 Mio. Container vorhanden sein, von denen bislang nur 618.000 (37 %) ermittelt werden konnten. Neu ist, dass auch das Eigentum derjenigen Investoren, die Zertifikate erhielten, angezweifelt wird. Insolvenzverwalter Dr. Jaffé erklärte dazu, dass eine Übereignung von Containern aus einer Vielzahl von rechtlichen Gründen fraglich sei, auch wenn Anleger ein Zertifikat vorweisen können. Die darin benannten Container seien in den meisten Fällen nicht oder nicht mehr vorhanden.

Ob das Eigentum besteht, ist nun in jedem Einzelfall zu prüfen. Die Verwalter schlagen daher eine koordinierte Verwertung vor. Wie diese aussehen soll, und ob Investoren, die den Eigentumsnachweis führen können, eine höhere Quote erhalten, wird aus der neuerlichen Pressemitteilung nicht klar. „Grundsätzlich gilt, wenn das Eigentum nachgewiesen werden kann, dann müssen die Verwalter die daraus resultierenden Aus- und Absonderungsrechte akzeptieren. Dies wird aber wohl jeder Anleger selbst erstreiten müssen“, erklärt Sascha Borowski, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht der Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp.

Forderungsanmeldung

Die Gläubiger können nach der Verfahrenseröffnung, die Ende Juli erfolgen soll, ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden. Dazu sollen die Anleger ein vorbereitetes Anmeldeformular nutzen, um den Aufwand für die Investoren so gering wie möglich zu halten.

Was können Investoren nun tun?

Fest steht, dass nun insolvenzrechtlicher Sachversand auf Investorenseite erforderlich ist, um auf Augenhöhe mit den beiden Verwaltern zu verhandeln. Investoren sollten wenigsten das Nachstehende unternehmen:

  • Die Forderungen sind im Insolvenzverfahren anzumelden, um überhaupt eine Quote im Insolvenzverfahren zu erhalten. Die Anmeldung muss aktiv betrieben werden und wird nicht vom Verwalter vorgenommen.
  • Die Eigentumsrechte an den Containern sind zu prüfen. Die rechtlichen Unsicherheiten, welche von den Verwaltern behauptet werden, sind derzeit nicht nachvollziehbar und müssen kritisch hinterfragt werden. Investoren sollten bedenken, dass der Verwalter nicht ihre Rechte vertritt. Sollte der Verwalter Ansprüche gegen die Investoren sehen, wird er auch diese geltend machen müssen, da er sich andernfalls schadensersatzpflichtig macht.
  • Die Interessen der Gläubiger sollten schon jetzt gebündelt werden, um diese in der Gläubigerversammlung, die voraussichtlich im Oktober stattfinden wird, durchzusetzen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Investoren unvorbereitet auf Vorschläge der Verwalter treffen, die nicht nur vorteilhaft für die Anleger wären.

Auf der Gläubigerversammlung müssen die Investoren zudem darüber entscheiden:

  • Sollen die Container verwertet werden?
  • Sollen die vom Gericht eingesetzten Verwalter das Verfahren weiter durchführen oder ersetzt werden?
  • Soll der vorläufige Gläubigerausschuss beibehalten werden?
  • Sollen die Mitglieder des vorläufigen Gläubigerausschusses auch in Zukunft dem Ausschuss angehören?

Betroffenen P&R-Investoren wird geraten, die vom Verwalter in Aussicht gestellte „vorbereitete“ Forderungsanmeldung von einem unabhängigen Insolvenzrechtsexperten zunächst prüfen zu lassen. Dieser sollte nicht aus dem Umfeld des Verwalters stammen oder gar dem vorläufigen Gläubigerausschuss bereits angehören, da Vorabsprachen zu befürchten sind.

Seit über zehn Jahren vertreten Rechtsanwalt Dr. Jasper Stahlschmidt (Fachanwalt für Insolvenzrecht) sowie Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche im und außerhalb des Insolvenzverfahrens.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zu TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

Gerne beraten wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Setzen Sie sich gern per E-Mail: kapitalanlagen@buchalik-broemmkamp.de, per Telefon 0211 828977-200 oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf, in Verbindung.

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„Kubernetes Administration Training“ – noch freie Plätze im Juli

Das IT-Projekthaus inovex bietet interessierten IT-Engineers noch wenige freie Plätze für das „Kubernetes Administration Training“ in Karlsruhe an.

Inhalte des Trainings
Das Training behandelt die Kernkonzepte, die typischerweise zum Erstellen und Verwalten eines Kubernetes-Clusters in produktiven Umgebungen verwendet werden. Die Teilnehmer werden ein Cluster erstellen, die Netzwerkkonfiguration ermitteln, das Cluster erweitern, Anwendungen bereit stellen und den Speicher, die Sicherheit und andere Objekte konfigurieren, die für den typischen Einsatz erforderlich sind.

Das Training konzentriert sich nicht auf die Tools eines bestimmten Anbieters. Es wird kubeadm verwendet, um Cluster bereitzustellen und Tools, die mit jedem Kubernetes-Cluster funktionieren. Das Training vermittelt die notwendigen Fähigkeiten, um Kubernetes in einer Produktionsumgebung zu verwalten. Es ist dadurch auch eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Prüfung zum Certified Kubernetes Administrator (CKA).

Agenda:
In diesem Training lernen die Teilnehmer, wie sie ein produktives Kubernetes-Cluster installieren und konfigurieren – von der Netzwerkkonfiguration über Upgrades bis hin zum Deployment. Dabei werden auch administrative Aufgaben behandelt, die für eine Kubernetes-Administration erforderlich sind:

  • Installation eines Kubernetes-Clusters mit mehreren Knoten unter Verwendung von kubeadm, so wie die Erweiterung des Clusters
  • Auswahl und Implementierung eines Cluster-Netzwerks
  • Verschiedene Methoden des Application Lifecycle Managements, einschließlich Skalierung, Updates und Rollbacks.
  • Konfigurieren von Sicherheitseinstellungen, sowohl für das Cluster, als auch für die Container
  • Verwaltung des verfügbaren Speichers für Container
  • Überwachung, Protokollierung und Fehlerbehebung von Containern und dem Cluster
  • Scheduling und Affinity von Container Deployments konfigurieren
  • Verwenden von Helm und Charts, um das Deployment zu automatisieren
  • Fehlertoleranz und höhere Verfügbarkeit

Trainer:
Johannes M. Scheuermann arbeitet seit 2014 als Cloud Platform Engineer bei inovex und beschäftigt sich seitdem täglich mit innovativen Technologien und Themen im Data-Center-Umfeld, wie etwa Kubernetes, immutable Infrastructure und natürlich Cloud Platforms. Johannes hat u. a. den Aufbau der waipu.tv-Plattform für die EXARING AG und mehrere große Kubernetes-Plattformen für die 1&1 Internet AG (web.de, GMX etc.) federführend unterstützt.

Trainingstermin und -ort:
Das Training dauert 4 Tage und findet vom 09.07.–12.07.2018 am inovex-Standort in Karlsruhe statt: inovex GmbH, Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe

Informationen und Anmeldung unter:
Das Training kann online unter https://www.inovex.de/de/leistungen/trainings/kubernetes-administration-training/ gebucht werden.

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