Ergebnisbroschüre des Workshop Linked Data 2018 jetzt auch auf Englisch und als Print verfügbar

Alle wichtigen Infos für Sie zum Blättern und Stöbern und für Ihre Partner im Ausland als englische Übersetzung erhältlich

Beim Workshop Linked Data im Herbst 2018 drehten sich unsere vier World Cafés um die Themen „Linked Data Layer & Architektur“, „UX & Nutzer“, „Linked Data im Markt“ sowie „Virtuelles Greenfield?“. Besonders hervorzuheben bei der letzten LiDa-Veranstaltung war das hohe Niveau des fachkundigen Publikums, welches besonders zahlreiche neue Erkenntnisse zum Vorschein brachte. 

Die Ergebnisse der intensiven Diskussionen konnten Sie bereits seit Ende letzten Jahres auf Deutsch nachlesen. Nun haben wir uns für Sie noch einmal intensiv mit der Ergebnisbroschüre Linked Data 2018 befasst und freuen uns, Ihnen eine englische Übersetzung in unserem Downloadbereich zur Verfügung stellen zu können. Hierfür registrieren Sie sich bitte vorab.

Sie kennen die deutsche Workshop Linked Data Ergebnisbroschüre noch nicht? Dann schauen Sie doch einfach in unseren Downloadbereich vorbei oder schnuppern vorab in unseren Teaser hinein. Zudem halten wir ab sofort eine Printausgabe für Sie bereit. Kontaktieren Sie uns noch heute und halten Sie morgen schon ihre gedruckte Workshop Linked Data Ergebnisbroschüre in der Hand. 

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TIBCO erhält Bestnoten im Gartner-Bericht „Critical Capabilities for Master Data Management Solutions 2019“

Der weltweit führende Anbieter von Integrations-, API-Management- und Analysesoftware TIBCO Software Inc. schneidet erneut überragend ab: Im aktuellen Gartner-Bericht „Critical Capabilities for Master Data Management Solutions Report“ erreicht TIBCO bei fünf von sechs Use Cases den ersten Platz. Konkret handelt es sich um die Anwendungsfälle „B2B Customer Data“, „Buy-Side Product Data“, „Sell-Side Product Data“, „Multidomain Master Data Management“ und „Multivector Master Data Management“. Die von den Gartner-Experten evaluierte TIBCO EBX™-Lösung stammt von Orchestra Networks, einem Unternehmen, das erst vor wenigen Monaten von TIBCO übernommen wurde.

„Wir freuen uns sehr, dass EBX seine Vorjahreswertung im Gartner-Report „Critical Capabilities for Master Data Management Solutions“ weiter verbessern konnte. Das gute Abschneiden belegt wieder einmal, dass wir mit unserem Einsatz für exzellente Produkte, die Unternehmen in allen Branchen zugutekommen, genau richtig liegen“, sagt Thomas Been, Chief Marketing Officer von TIBCO. „Das TIBCO-Team wird auch künftig hart daran arbeiten, EBX auf Basis von Nutzerfeedback zu optimieren und neue Features einzuführen – alles mit dem Ziel, unseren Kunden eine bestmögliche Lösung zu bieten. Gerade weil EBX ein Neuzugang zum TIBCO Connected Intelligence-Portfolio ist, sind wir besonders stolz darauf, seinen Erfolg mit unseren Kunden zu teilen. Mit ihrer Bewertung bestätigen die Gartner-Analysten unseren Anspruch, komplette und robuste Lösungen bereitzustellen.”

TIBCOs innovative EBX™-Plattform ist eine All-in-one-Lösung, mit der sich sowohl Master- und Referenzdaten, als auch Metadaten zentral managen und gemeinsam nutzen lassen, inklusive aller Aspekte der Data Governance. In den meisten Unternehmen werden gemeinsam genutzte Datenassets unabhängig voneinander gemanagt, mit negativen Folgen für Kosten, Agilität und Risiko. Die marktführende Funktionalität von EBX ergänzt das bewährte Datenmanagement-Portfolio von TIBCO, zu dem so populäre Lösungen wie TIBCO® Data Virtualization oder TIBCO® MDM gehören.

Für seinen diesjährigen „Critical Capabilities for Master Data Management Solutions Report“ untersuchte Gartner die MDM-Lösungen von 14 Anbietern auf 12 besonders wichtige Fähigkeiten. Bewertet wurden die Lösungen anhand einer Reihe von kritischen Faktoren, die das Marktforschungsunternehmen zuvor identifiziert hatte. Der von den Gartner-Analysten Simon Walker, Alan Dayley, Michael Moran, Bill O’Kane und Sally Parker verfasste und am 11. Februar 2019 veröffentlichte Bericht stellt fest: „Die Beurteilung von MDM-Lösungen anhand von besonders wichtigen Fähigkeiten hat einen hohen Praxisbezug, der Daten- und Analyseverantwortliche bei der Anbieterauswahl unterstützen kann.“ TIBCO erreichte in fünf der sechs Use Cases die höchste Punktzahl.

Der kostenlose Bericht steht hier zum kostenlosen Download bereit: Gartner, Critical Capabilities for Master Data Management Solutions.

Gartner, Critical Capabilities for Master Data Management Solutions, Simon Walker, Alan Dayley, Michael Moran, Bill O’Kane, Sally Parker, 11 February 2019.

Gartner unterstützt keine in seinen Research-Publikationen dargestellten Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen und empfiehlt Technologieanwendern nicht, nur die Anbieter mit den höchsten Bewertungen oder anderen Bezeichnungen auszuwählen. Gartner Research-Publikationen bestehen aus den Meinungen der Forschungsorganisation von Gartner und sind nicht als Tatsachenaussagen zu verstehen. Gartner lehnt alle ausdrücklichen oder stillschweigenden Garantien in Bezug auf diese Forschung ab, einschließlich aller Garantien der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

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communicode ist Sponsor auf der DevOps Gathering 2019 in Bochum

Die Essener Full-Service-Digitalagentur communicode unterstützt dieses Jahr zum ersten Mal als Sponsor der DevOps Gathering auf dem G Data Campus in Bochum. Die Förderung der Developer Community und der Wissens- und Erfahrungsaustausch vor Ort stehen dabei im Vordergrund.  

Seit 2017 findet die DevOps Gathering – eine mehrtägige Fachkonferenz für Softwareentwickler und Systemadministratoren – in Bochum statt. Das Event wird von der bee42 GmbH unter der Leitung von Peter Rossbach organisiert und hat sich eine lebendige DevOps Community (Kunstwort aus Development und Operations) auf die Fahnen geschrieben. Im vergangenen Jahr wurden bereits mehr als 170 internationale Besucher verzeichnet und auch dieses Jahr wird eine rege Beteiligung erwartet.  

Im Zeitraum vom 11.-13 März finden Workshops, Vorträge und parallel dazu eine Ausstellung der Sponsorenpartner statt. Thematisch dreht es sich auf dem Event um Cloud Native Development und dessen Einfluss auf die digitale Transformation. Container Ökosysteme, Microservices, Clouds, Serverless, Cloud Native Computing Foundation-Projekte und die DevOps Kultur als solche, bestimmen die Vortragsthemen. Das Ruhrgebiet ist Hot Spot der IT-Industrie und als Digitalagentur aus der Region unterstützt communicode die Konferenz als Sponsor.  Auf ihrer Ausstellungsfläche tritt die communicode AG, dem Event-Schwerpunkt entsprechend, mit Mitgliedern aus den Geschäftsbereichen Development und Operations auf. Unter anderem dabei ist Thomas Kopatz, Director Development.  „communicode ist aus mehreren Gründen sehr gerne als Sponsor und Teilnehmer dabei. Peter Rossbach organisiert mit viel Engagement und Expertise eine "Zusammenkunft" in direkter Nachbarschaft, mit Themen aus Technologie, Zusammenarbeit, Arbeitskultur, die uns jeden Tag umtreiben. Gleichgesinnte zu treffen, uns auszutauschen und das im Ruhrgebiet, das ist unschlagbar“. So Kopatz.  

Der Stand befindet sich mit denen der anderen Sponsoren in der Eingangshalle des G Data Campus. Dort können sich Besucher rund um die communicode AG, die agile Arbeitsweise in Kundenteams, die Development-Kultur, den Einfluss neuer Technologien auf Projekte sowie vakante Stellen informieren. Das Netzwerken mit den Fachbesuchern und der Austausch von Wissen und Ideen ist wichtiger Bestandteil des Sponsorings durch communicode.  

Über das DevOps Gathering

Organisiert von der bee42 GmbH, findet die DevOps Gathering in 2019 im G Data Campus in Bochum statt. Die zweigeteilte Konferenz besteht aus einem Workshop Tag und zwei Tagen mit Vorträgen. Der Workshop Tag verfolgt das Ziel sowohl in gemeinsamer Interaktion als auch von Experten und Rednern zu lernen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Er richtet sich besonders an Cloud Native Engineers und SREs (Site Reliability Engineers).  Die beiden Vortragstage, mit ihren internationalen Sprechern, befassen sich mit Container Ökosystemen, Microservices, Clouds, Serverless, Cloud Native Computing Foundation- Projekten und der DevOps Kultur an sich. Neben Fachpublikum werden auch Studenten und (angehende) Auszubildende erwartet.  

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Mit der „digitalen Kettenreaktion“ zur Prozesseffizienz

Variantenvielfalt, Mengenschwankungen und eine wachsende Zahl von Akteuren entlang der automobilen Lieferkette machen die IT-basierte Transportsteuerung zunehmend zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor für Logistiker. Auf dem Forum Automobillogistik von BVL und VDA, das Anfang Februar in München stattfand, diskutierten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Einsatzmöglichkeiten und Vorteile.

Der wachsende Trend zur Individualisierung bei Produkten und Dienstleistungen wird von einem erwarteten Anstieg des Frachtvolumens um den Faktor vier bis sechs über alle Verkehrsträger bis 2050 begleitet. Vor diesem Hintergrund betonte Prof. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei Bosch: „Die Vernetzung der Supply Chain stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Gleichwohl unterstrich er die Komplexität dieser Aufgabe, zumal die Steuerung und Abstimmung mit vielen kleinen Lieferanten dazugehört. Nachbesserungsbedarf sieht er vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen entlang der Supply Chain. Nach Einschätzung des Experten fehlen ihnen meist die digitalen Grundlagen, und zwar sowohl technisch als auch qualifikatorisch. Nach einer Studie der Hochschule Coburg tauschen weniger als 25 Prozent der mittelständischen Unternehmen Produktionsinformationen über cloudbasierte Kooperationsplattformen aus. Dabei erlaubt gerade diese Technologie eine Reduktion des Aufwands, eine bessere Datenqualität und eine hohe Transparenz, die wiederum eine Prozessoptimierung ermöglicht. Hier habe die Branche in den nächsten Jahren noch viel Arbeit vor sich.

Umso wichtiger, dass große Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen. Matthias Braun, Leiter Digitalisierung und Konzeptentwicklung Materiallogistik bei der Volkswagen Konzernlogistik, sprach darum von einer „digitalen Kettenreaktion“, die mit einer standardisierten Kommunikation beginnt. Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung liegt seiner Einschätzung nach darin, alle Prozesse in einer Kette abzubilden. Dort, wo Schnittstellen für den Datenaustausch nicht von Partnern eingerichtet werden, müssen diese dennoch die Möglichkeit haben, ihre Daten standardisiert zu übermitteln. Darum entwickelte der Automobilkonzern eine digitale Transportakte, die alle relevanten Informationen zu einem Transportauftrag für alle Prozessbeteiligten einsehbar zusammenführt. „Es kann doch nicht sein, dass wir beinahe mehr Papier in der Abwicklung brauchen als wir Ladung auf dem Lkw transportieren“, so Braun abschließend. Über den digitalen Informationsaustausch in Echtzeit sei dem beizukommen.

„Die Technik ist selten das Problem, es hapert vielmehr an den etablierten Prozessen“, ergänzte Christian Bühler, IT-Projektleiter Global Supply Chain im Bereich Transportleitsysteme bei Daimler. Mit einheitlichen Abläufen nach VDA-Maßgaben will das Unternehmen eine durchgängige Steuerung des Hauptlaufs von der Beladung bis zur Entladung im Werk erreichen. Dazu hat Daimler eine Plattform eingerichtet, um die Datenqualität zu prüfen und wo nötig zu verbessern. Wichtig ist dabei laut Bühler vor allem: „Die Komplexität muss sich im System abbilden lassen, aber bitte nicht in dessen Bedienung.“

Inwieweit Big Data den Produktivbetrieb unterstützen kann und welche Effizienzgewinne sich durch die Auswertung großer Datenmengen erzielen lassen, veranschaulichte Dr. Matthias Priebe, verantwortlich für Bedarfs- und Bestandsmanagement sowie Beschaffungslogistik bei Volkswagen im Bereich Aftersales. Ab der Serienfertigung eines Modells werden bei dem Wolfsburger Automobilhersteller alle Ersatzteile, die für die Fahrbereitschaft nötig sind, 15 Jahre lang vorgehalten. Die Vorhersage von Ersatzteilbedarfen für einen derart langen Zeitraum war eine der größten Herausforderungen für den Bereich Beschaffungslogistik im Konzern. „Durch den Einsatz von Big Data ist es uns gelungen, eine hinreichend genaue Allzeitprognose zu erstellen und Massendaten aus der Laborumgebung in den Produktivbetrieb zu überführen“, so Priebe.

Neben der reinen Datenverarbeitung und -analyse spielen auch autonome Transportsysteme in der Produktionshalle wie im Yardmanagement eine immer wichtigere Rolle. BMW setzt in seinen deutschen Werken bereits zu einem Teil auf autonomen Helfer: Fahrzeuge zum Transport von Sattelaufliegern oder auch von Behältern wie Gitterboxen navigieren auf dem Werkgelände zielsicher ohne Leitlinien oder Transponder. Die in der Halle eingesetzten Logistikroboter übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben, von der autonomen Bandbereitstellung in der Montage über den Transport von Rolluntersetzern bis hin zu Routenzügen. Die Maschinen lernen während ihres Einsatzes permanent dazu und zeigen durch ihre Leistungsfähigkeit, wie gut sich die Intralogistik als Testfeld für autonomes Fahren eignet.

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DataMart-Optimierung – 8 Tipps zur Performance-Verbesserung

DataMarts sind Bildausschnitte eines Data Warehouses und beinhalten Teildatenmengen (Kundendaten, Rechnungen, Umsätze, etc.) eines Datenbestandes. Eine Zunahme des Bestandes in einem DataMart führt häufig zu suboptimalen Prozessabläufen. Durch den damit verbundenen Geschwindigkeitsverlust von Anwendungen – oder im schlimmsten Fall Systemausfällen – gehen Unternehmen regelmäßig Ressourcen verloren.

Viele Systemadministratoren wissen nicht, wo sie anfangen sollen, um den voran beschriebenen Performance-Problemen zu begegnen. Jede Situation benötigt ein individuell zugeschnittenes Verfahren. Wichtig ist, das Problem nicht auszusitzen, sondern aktiv zu handeln, andernfalls besteht die Gefahr, dass sich Probleme mit der Zeit potenzieren!

Generell wird zwischen fachlichen und technischen Lösungsansätzen zur Optimierung unterschieden:

Ein fachlicher Ansatz bedeutet, bestehende DataMart-Strukturen zu verändern und an neue Gegebenheiten anzupassen. Häufig ist dieser Schritt mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Falls richtig angewendet, kann dies allerdings einen signifikanten Performanceschub geben. Die Tipps eins bis drei sind häufig gewählte Ansätze zur fachlichen Performance-Optimierung.

Tipps vier bis acht sind technische Ansätze, bei denen versucht wird, durch Änderungen am System oder den Beladungs-ETLs Verbesserungen herbeizuführen. Technische Ansätze sind zumeist einfacher zu implementieren, haben allerdings auch weniger signifikante Auswirkungen auf die Performance im Vergleich zu fachlichen Ansätzen.

1. Logisches Design
Das logische Design eines DataMarts ist die Umsetzung eines konzeptionellen Entwurfs. Im Grunde ist es eine Abbildung der realen Business-Prozesse und definiert die benötigten Informationen, sowie die Verbindungen zwischen den Tabellen eines DataMarts.
Schlechte logische Designs führen zu einem nicht-performanten physikalischen Design. Performance-Probleme entstehen in der Folge durch miteinander verbundene Datensätze, welche über multiple Tabellen gestreut wurden. Solch eine Streuung verursacht einen erhöhten Verbrauch von Serverressourcen, was wiederum zu erhöhten IT-Kosten führen kann.

Um ein logisches Design zu erstellen, das einen expliziten Business-Need unterstützt, werden folgende Schritte benötigt:

a. Entitäten identifizieren
Analysten erstellen ein logisches Datenmodell, indem sie eine Business Funktion/Aktivität genau untersuchen. Durch die Untersuchung wird ein „User View“ kreiert, welcher kritische Informationen für die Business Aktivität/Funktion repräsentiert. Stellen Sie sich vor, sie kreieren einen Webshop. Um diesen Shop am Laufen zu halten, benötigen Sie Informationen zu Verkäufen, Kunden, Produkten, Warenlager und Auslieferungen. Dies sind Ihre Entitäten.

b. Hinzufügen von Attributen
Anschließend werden Dimensionen zu den Entitäten zugeordnet. Diese Dimensionen sind beschreibende oder ergänzende Details der Entitäten. Zum Beispiel müssen Sie für die Entität ‚Kunde‘ wissen, welche Anschrift er besitzt, um ihm das bestellte Produkt auszuliefern. Zu den Verkäufen müssen Sie wissen, an welchem Datum ein Verkauf stattfand, welches Produkt verkauft wurde und wie hoch der Preis war.

c. Integration der verschiedenen Views
Zuletzt werden die gesammelten User Views in ein Gesamtbild integriert. Hierbei ist die Zuordnung der Beziehung zwischen Entitäten und Attributen wichtig.

2. Rücknahme der Normalisierung
Eine Normalisierung wird in Datenschemata vorgenommen, um Redundanzen zu vermeiden. Dies geschieht unter Einhaltung der Normalisierungsregeln für gewöhnlich, sobald Daten aus den Quellsystemen im Core Layer gespeichert werden. Für einen DataMart jedoch ist es in den meisten Fällen üblich, diese Normalisierung aufzulösen. Eine Denormalisierung ist unter anderem in den folgenden zwei Fällen gängige Praxis.

a. Aggregierte Tabellen
Aggregierte Tabellen speichern vorberechnete Resultate, welche über ein Set von Dimensionen zusammengefasst wurden (z. B. Summen- oder Maximierungsfunktionen). Dies ist eine beliebte Variante, um SQL-Abfragen und damit die Performance und den Datenspeicherbedarf zu optimieren.

b. Komplizierte Joins durch Vorberechnungen vermeiden
Falls häufig aufkommende DataMart-Abfragen auf komplexen Joins verschiedener Tabellen basieren, können die benötigten Daten in einer Tabelle gespeichert werden. Auf diese Weise werden die SQL-Abfragen beschleunigt, da Joins Rechenleistung kosten.

3. Historische Daten
Häufig beinhalten DataMarts viele historisch gewachsene Datenbestände, die im normalen Gebrauch obsolet sind.
Bei Abfragen auf den Tabellen ist die Abfragegeschwindigkeit spürbar langsamer. Als Gegenmaßnahme können selten benutzte historische Daten in Views oder eigens dafür bereitgestellte Tabellen verschoben werden. Falls historische Daten nicht benötigt werden, sollte die Möglichkeit des Löschens der Daten in Betracht gezogen werden.

Tipps 4-8 entnehmen Sie bitte der angefügten Broschüre bzw. der CINTELLIC Publikation.

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Probleme mit Office365-Diensten? Lösungsvorschläge von Mahr EDV

Ende Januar 2019 gab es über mehrere Tage wiederkehrende technische Probleme bei diversen Microsoft-Office365-Diensten insbesondere im europäischen Bereich. Den gängigen Newsportalen (z.B: hier) kann man entnehmen, dass Microsoft zwar inzwischen die Fehlerursache eingrenzen konnte, die endgültige Fehlerbehebung aufgrund der Komplexität der Infrastruktur der Domänen-Controller in der Office365-Umgebung jedoch aktuell weiterhin schwierig ist.

Symptome der Probleme mit Office365-Diensten

Die Fehler äußern sich in verschiedenen Symptomen.  Unter anderem scheitert trotz korrekter Zugangsdaten der Anmeldevorgang oder man kann in E-Mails keine Links mehr direkt öffnen (siehe: hier). Was ursprünglich als Sicherheitsfeature gedacht war, sogenannte Safe-Links, die gefährliche Inhalte überprüfen und gegebenenfalls blockieren, tritt scheinbar nun sporadisch auch bei normalen Links auf, so dass Benutzer diese Links aus ihren E-Mails heraus nicht mehr aufrufen können.

Neben diesem E-Mail-Problem gab es jedoch auch weitere Berichte über Störungen bei Microsoft-Diensten wie Azure, Outlook, OneDrive, Exchange Online und Skype. Ob es sich dabei um die gleiche Fehlerursache handelt, ist derzeit unbekannt. Microsoft bestätigte die Ausfälle per Twitter sowie auf den internen Status-Webseiten und führt die Störungen u.a. als MO172572 und MO172692. (Vgl. hier

Individuelle Bestandsaufnahme

Microsoft kommentiert hierbei aktuell: „Current status: We’re continuing to work on correcting the configuration issue as well as restore the data pipeline to resolve the problem.“

Obwohl Mahr EDV den Status des „Microsoft Gold Partner“ trägt und somit den höchsten Partnerstatus im Partnerprogramm von Microsoft führt, empfiehlt der IT-Dienstleister, jede Kundensituation individuell zu betrachten.

„Die Produkte aus dem Office-365-Cloud-Angebot sind sicherlich für einige Kundensituationen die richtigen“, so Pascal Kube von Mahr EDV.  „Gleichzeitig haben wir jedoch seit nunmehr über 5 Jahren eine stabile Office-365-Alternative etabliert.“

So biete Mahr EDV mit den eigenen Cloud-Produkten „Hosted Exchange“ und „v-Server“ die passenden Alternativen zu den Cloud-Produkten von Microsoft „Office 365“ und „Azure“.

Dabei setzt Mahr EDV im Kern genauso auf Microsoft-Technologien und bietet die passenden Lizenzen im sogenannten Microsoft-SPLA-Lizenzmodell. Jedoch arbeitet der IT Dienstleister mit eigener Hardware-Infrastruktur und eigenen redundanten Rechenzentren.

Warum Mahr EDV auf die eigene Cloud Umgebung setzt

Es liegt in der Natur der Sache, dass der Weltkonzern Microsoft für Kunden aus dem KMU-Umfeld nicht richtig greifbar ist. Gleichzeitig ist die E-Mail inzwischen bei vielen Unternehmen einer der wichtigsten IT-Dienste. Wenn der E-Mail-Dienst nun, wie zuletzt nicht selten hier und da vorgekommen, über Stunden/Tage/Wochen nicht funktioniert, hat das fatale Folgen (siehe: hier). 

Nun kann man aber bei Problemen nicht einfach zu Microsoft Office 365 fahren, um beispielsweise mit der Geschäftsführung im Rahmen einer Eskalation zu sprechen und Lösungen zu finden. Der Support für Office 365 ist größtenteils automatisiert und nicht individuell. Es fehlen schlichtweg persönliche Ansprechpartner mit Entscheidungskompetenzen. Anders bei Mahr EDV, hier kennt der Kunde seinen IT-Systemadministrator und die verantwortlichen Ansprechpartner. Fehlerlösungen sind schnell etabliert und umgesetzt, die hauseigene Cloud-Umgebung wird 24/7 überwacht und gepflegt.

Für die persönliche Greifbarkeit von Lösungskompetenz

Das Verhältnis kleiner Kunde zu Microsoft gleicht ein bisschen der Legende „David gegen Goliath“, nur dass hier – im Gegensatz zur Legende – nichts auf ein schönes Ende für den jungen David gegen den riesigen und mächtigen Goliath hindeutet. Das kommt vor allem dann zum Tragen, wenn mal etwas nicht funktioniert oder wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden.

Man stelle sich dazu nur die übliche Praxis von Kunden gegenüber einem Dienstleister, mit dem sie unzufrieden sind, übertragen auf Microsoft vor. Stellt der Kunde etwa aufgrund der Nicht-Einhaltung von Zusagen beispielsweise seine Zahlungen ein, kann das zum Ergebnis haben, dass irgendein Automatismus bei Microsoft die Postfächer des Kunden erstmal abschaltet.

Als mittelständisches Unternehmen pflegt Mahr EDV dagegen echte Kundenbeziehungen – Dienstleistungen werden zwischen Unternehmen erbracht.

„Für unsere Cloud-Umgebung sichern wir unseren Kunden garantierte Verfügbarkeiten und stehen dafür ein. Außerdem vertreten wir die Philosophie, dass der Klein- und Mittelstand auch den regionalen Mittelstand wirtschaftlich unterstützen sollte“, resümiert Pascal Kube.

Gewisse Unabhängigkeiten vom Microsoft-Support, stellen also da, wo sie sinnvoll und machbar sind, eine win-win-Situation für den Mittelstand her.

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SPECTRAMI als Aussteller bei den StrategieTagen IT Security im Schloss Bensberg

Das Thema IT-Sicherheit wird für Unternehmen immer wichtiger. Denn wenn Cyberangriffe das Geschäft schädigen, muss dringend etwas unternommen werden. Was genau CIOs & Co. tun können, erfahren sie auf den StrategieTagen IT Security auf Schloss Bensberg am 12. und 13. Februar 2019. Als Aussteller mit dabei ist in diesem Jahr auch SPECTRAMI, das seine Lösungen aus den Bereichen Advanced Defense und Realizing Compliance präsentiert.

Zwei Tage rund um IT Security

Über 150 Führungskräfte der IT-Sicherheit diskutieren auf den StrategieTagen im Grandhotel Schloss Bensberg über aktuelle Themen in den Bereichen Data Security, Compliance, IT-Grundschutz und IT Security Management. Dienstleister und Anwender haben dann die Möglichkeit, sich in Vorträgen, Seminaren und Dialoggesprächen über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Content Security, im IT Risk Management und in der IT Governance auszutauschen. Daneben zeigen namhafte Firmen mit Best Practices, wie sie die Herausforderungen einer wirksamen IT Security meistern.

Teilnehmern bietet sich an den StrategieTagen außerdem die Gelegenheit, passende Tools für ihr IT Security Management zu finden und sich darüber zu informieren, wie sie dieses effizienter gestalten können.

SPECTRAMI präsentiert Sicherheitslösungen

SPECTRAMI, global agierender Value-Added-Distributor mit Vendor Extension Model (VEM), nutzt die StrategieTage IT Security, um seine Lösungen aus den Bereichen Advanced Defense und Realizing Compliance vorzustellen.

Zu ersterem gehören eine Deception Technology für das frühzeitige Erkennen von Gefahren, eine Plattform zur Automatisierung und Orchestrierung der Sicherheitsmaßnahmen sowie Lösungen zur Identitätssicherung. Daneben präsentiert SPECTRAMI auch eine Selbstschutzsoftware, die Ihnen hilft, automatisch Schwächen in Ihren Anwendungen zu finden und zu beheben sowie Angriffe zu identifizieren und sich gegen diese zu wehren.

Um Compliance-Vorgaben zu realisieren, bietet SPECTRAMI auf der anderen Seite Lösungen zur Automatisierung des Schutzes und des Monitorings sensibler Daten, zur Datenklassifizierung sowie ein DSGVO-konformes Informationsmanagement. Zusätzlich außerdem Cyber Exposure Management und Vulnerability Bewertungen sowie Lösungen für mehr Passwortsicherheit.

Jetzt zu den StrategieTagen anmelden

Die StrategieTage IT Security finden am 12. und 13. Februar 2019 im Grandhotel Schloss Bensberg in der Nähe von Köln statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich dort genauer über die Lösungen von SPECTRAMI zu informieren.

Mehr zum Event finden Sie unter https://www.businessfactors.de/de/conferences/it-security/.

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Frankfurter Entwicklertag 2019: Agilität, Microservice-Architekturen, Big Data und Co.

Agilität auch jenseits eines Entwicklerteams, Best Practices im Umfeld von Microservice-Architekturen und die Verarbeitung großer Datenmengen – das sind drei der Themen des bevorstehenden Frankfurter Entwicklertages. Erstmalig beginnt die Konferenz mit dem Tutorial Day am Mittwoch, den 20. Februar. Am Vormittag stehen zwei Tutorials zur Wahl, „React für Einsteiger“ und „Sichere reaktive Webanwendungen mit Spring Security 5.1 (Hands-On Workshop)“. Als komplettes Novum ist der Nachmittag reserviert für einen „Open Space“. Bei diesem offenen Format können alle Teilnehmenden ein Thema oder Anliegen einbringen, das ihnen besonders wichtig ist und über das sie gerne diskutieren möchten.

Als klassischer Konferenztag mit hoch aktuellen Themen präsentiert sich der Conference Day am darauffolgenden Donnerstag, den 21. Februar. Besondere Höhepunkte sind hier die Opening Session „Gaze-based interaction with autonomous systems“ von Prof. Dr. Enkelejda Kasneci und die Keynote „Schnelle Hacks für Deine Kommunikation“ von Veronika Kotrba und Dr. Ralph Miarka.

Sessions zur Agilität befassen sich beispielsweise mit dem Profil des Quality Engineers oder der Industrialisierung der Agilität. Zu Big Data gibt es unter anderem eine Einführung in Stream Processing und „Data Science und Microservices: Architekturentscheidungen auf dem Weg zur flexiblen und schnellen Datenanalyse“. „Container vs. Serverless“ und „Eventsourcing – Sie machen es wahrscheinlich falsch“ sind zwei der Sessions aus dem Track „Microservices und Cloud“.

Noch stehen einige wenige Tickets zur Verfügung. Der Frankfurter Entwicklertag ist eine Konferenz für Software Engineering in der Rhein-Main-Region, die 2019 zum sechsten Mal stattfindet. Kernthemen waren und sind die Leidenschaft für das Software Engineering und agile Methoden. Besonders beliebt bei den Teilnehmenden ist die ganz eigene Entwicklertags-Atmosphäre mit vielfältigen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.

Die Daten:

Frankfurter Entwicklertag – 20. – 21. Februar 2019 – Universität Frankfurt– Campus Westend.

Das komplette Programm sowie das Online-Anmeldeformular mit den Preisen und sonstigen Informationen finden Sie auf der Webseite des Frankfurter Entwicklertages 2019:

https://entwicklertag.de/…

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b.ONE Branchenanalyse: Detekteien, Post-, Kurier- und Expressdienste und Firmen aus der Gastronomie mit der höchsten Insolvenzquote

Unternehmen, die Geschäfte mit Detekteien, Post-, Kurier und Expressdiensten sowie Firmen aus der Gastronomie machen, müssen besonders aufpassen, dass ihre Rechnungen auch bezahlt werden. In keinen anderen Branchen sind die Insolvenzrisiken und damit die Risiken eines Zahlungsausfalls höher. Dieses Ergebnis zeigt eine aktuelle CRIFBÜRGEL Analyse der über 85 Hauptbranchen in Deutschland.

Analyse der 10 Branchen mit dem höchsten Insolvenzrisiko

Auf Basis der Daten im neuen b.ONE Portal hat CRIFBÜRGEL in der aktuellen Branchenanalyse circa 4 Millionen wirtschaftsaktive Unternehmen hinsichtlich der aktuellen Insolvenzquote analysiert. Grundlage bildete dabei der zweistellige Branchencode der Unternehmen. Mit 442 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen stehen Detekteien Ende 2018 an der Spitze des Rankings. Es folgen Firmen aus der Branche der Post-, Kurier,- und Expressdienste mit 415 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und Gastronomieunternehmen (375). Die weiteren Branchen mit dem höchsten Insolvenzrisiko sind Garten- und Landschaftsbau (330), Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften (325), Lagerei (299), Schifffahrt (233), Spiel,- Wett-, und Lotteriewesen (211), Informationsdienstleistungen (112) und Hochbauunternehmen (100). Ein geringes Insolvenzrisiko herrscht in den Branchen Veterinärwesen, Bibliotheken, Archive und Museen sowie in der Abwasserentsorgung.

Folgen nicht bezahlter Rechnungen
„Das Zahlungsverhalten der Unternehmen hängt sowohl von der Zahlungsfähigkeit als auch von der Zahlungsbereitschaft ab, die Rechnungen fristgerecht zu zahlen. Hinzu kommen bewusste Betrugsaktivitäten, wie zum Beispiel die Angabe verfälschter Namens- oder Adressdaten“, erklärt CRIFBÜRGEL Geschäftsführerin Ingrid Riehl. Die Bereitschaft ist im Zusammenhang mit dem Willen der Unternehmen zur Zahlung zu sehen. Die Fähigkeit hängt wiederum von der Liquidität der Firmen ab. Eine durch den Kunden oder Auftraggeber nicht bezahlte Rechnung zieht einen erheblichen Verwaltungsaufwand, Ärger und zusätzliche Kosten nach sich. Zudem fehlt das Geld, um den eigenen Geschäftsbetrieb in geordneten Bahnen halten zu können, Personal- und andere Betriebskosten und Materialeinkäufe müssen weiterbezahlt werden, notwendige Investitionen können nicht einfach verschoben werden. „Im schlimmsten Fall droht ein kompletter Ausfall der Forderung“, so Riehl.

Anzeichen von Unternehmenskrisen
Es gibt in der Praxis typische Verhaltensmuster, die frühzeitig auf eine prekäre Situation von Unternehmen hinweisen, etwa wenn eine schlechtere Zahlungsmoral oder Bonität, ein verändertes Bestellverhalten oder eine häufige Änderung in der Geschäftsführung, Bankverbindung oder Firmierung auftreten. Indikatoren sind aber auch, wenn Zahlungen durch ungerechtfertigte Mängelrügen hinausgezögert, mündliche Zusagen gebrochen oder häufig Rechnungskopien angefordert werden. Zudem leisten sich die betroffenen Unternehmen keine Neuanschaffungen mehr und nutzen veraltete Produktionsanlagen. Hinweise auf eine finanzielle Schieflage liefert auch der Verbrauch von Eigenkapital über Jahre hinweg oder die mehrfache Erhöhung der Kreditlinie (Fremdkapitaleinsatz).

Webportale als Lösung zur Verhinderung von Zahlungsausfallrisiken
CRIFBÜRGEL empfiehlt als sicherste Methode für Unternehmen, schon im Vorhinein Informationen über die Zahlungsfähigkeit von Geschäftspartnern einzuholen. Bonitätsprüfungen (Ermittlung der Zahlungsfähigkeit der potenziellen Kunden) sollten durchgeführt werden, um das finanzielle Risiko eines Zahlungsverzugs oder eines Forderungsausfalls abzuschätzen und entsprechende Konditionen im Vorfeld eines Geschäfts zu vereinbaren (z.B. Abschlagszahlungen, Vorkasse, etc.). CRIFBÜRGEL hat mit dem b.ONE Portal ein innovatives und hochmodernes System zum Management der Geschäftsrisiken mit nationalen und internationalen B2B- und B2C Kunden entwickelt. Neben dem Zugang zu je nach Bedarf zugeschnittenen Berichtsarten, einschließlich SkyMinder für internationale Produkte, sind in b.ONE optionale Recherchen und Monitoring nach individuellen Kundenbedürfnissen möglich. Die Suche basiert auf den in CRIFBÜRGEL vorhandenen innovativen Technologien und Analysekompetenzen, die eine automatische Vervollständigung mit Angabe der Trefferwahrscheinlichkeit bietet. „Mit Informationen zu 4,5 Millionen Unternehmen und 62 Millionen Privatpersonen in Deutschland haben wir in unserem Portal die volle Abdeckung der deutschen Wirtschaft. Die Daten sind ab sofort über eine Schnittstelle abrufbar. Gerade bei kleinen Unternehmen ist der Grenzbereich zwischen Firma und Privatperson fließend. Unsere Kunden profitieren in b.ONE von einem B2B2C-Datenuniversum inklusive Verknüpfungen und sind so rundum abgesichert“, sagt CRIFBÜRGEL Geschäftsführerin Ingrid Riehl.

Übrigens: Diese Notwendigkeit, sich über Zuverlässigkeit und Bonität eines Geschäftspartners zu erkundigen, besteht seit Jahrhunderten. Der sogenannte “Rat der Zehn” in Venedig führte bereits im 15. und 16. Jahrhundert eine Liste mit den Namen unzuverlässiger und insolventer Kaufleute. Auch im Zeitalter der Digitalisierung, Big Data, Predictive Analytics, Machine-Learning und weiteren Bewertungs-Trends bleibt der Bonitätsindex die Grundlage aller Bewertungen. Nahezu alle bekannten Auskunfteien bieten Portale, in denen man sich Informationen über Geschäftspartner einholen kann.

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Innovationsprozesse mutig vorantreiben

„Die Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung sind real. Wir müssen sie ergreifen und unsere Geschäftsmodelle weiterentwickeln. Genau darum geht es bei diesem Forum Automobillogistik“, sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), beim Forum Automobillogistik in München. Die zweitägige Veranstaltung (05./06.02.2019) ist das größte europäische Branchentreffen der Automobillogistik. Bundesvereinigung Logistik (BVL) und VDA veranstalten das Forum zum siebten Mal. Rund 530 Teilnehmer und 50 Aussteller sind in der BMW-Welt dabei. Mattes: „Die moderne Automobillogistik steht hier an vorderster Front: Mit der Automotive Supply Chain haben wir ein einmaliges, komplexes und bestens verzahntes Netzwerk von Fahrzeugherstellern, Zulieferern und Dienstleistern geschaffen. Dieses Netzwerk ist – neben der Qualität unserer Produkte – die Grundlage des Erfolges der deutschen Automobilindustrie.“

Mattes betonte weiter: „Stück für Stück erneuern und verbessern wir die Prozesse der Supply Chain mittels innovativer Lösungen und Projekte. So nutzen wir konsequent die Möglichkeiten der Digitalisierung. Wir sind überzeugt: Die Zukunft der Logistik, der Produktion und die Zukunft des Automobils selbst ist digital. Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum automatisierten und fahrerlosen Fahren. Sie bietet für die Automobilindustrie enorme Potenziale: weniger Unfälle, Verflüssigung des Verkehrs, lernende Verkehrssteuerung, Vernetzung mit allen Verkehrsträgern. Rund die Hälfte der weltweiten Patente zum vernetzten und automatisierten Fahren kommt von deutschen Unternehmen. International ist das Platz 1. Digitalisierung heißt auch: Hersteller und Zulieferer werden zu Mobilitätsdienstleistern, sie entwickeln neue Mobilitätslösungen: Carsharing, Ride-Pooling, Mobilitätsplattformen und Mobilitäts-Apps sind hierfür nur der Anfang. Die Mobilität der Zukunft kann nur Fahrt aufnehmen mit entsprechenden Rahmenbedingungen. Bei der Elektromobilität geht es dabei um den Auf- und Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur. Für das vernetzte und automatisierte sowie autonome Fahren brauchen wir eine entsprechende digitale Infrastruktur.“

Der BVL-Vorstandsvorsitzende Robert Blackburn spricht in einer Keynote am zweiten Forumstag (06.02.) über die Chancen und Perspektiven, die sich aus der Echtzeitsteuerung ergeben – ein Thema, das zurzeit branchenübergreifend ganz oben auf der Agenda steht. „Echtzeitsteuerung ist eine Grundvoraussetzung für eine Smart Factory nach Industrie 4.0, die es beispielsweise erlaubt, auch bei individuellen Kundenwünschen und bis zur „Losgröße 1“ wirtschaftlich zu produzieren“, sagt Blackburn. Dazu aber müssen alle relevanten Daten für alle Beteiligten sofort und jederzeit verfügbar sein, ein umfassender und flächendeckender Datenaustausch. Blackburn: „Das heißt, Echtzeitsteuerung ist nur partnerschaftlich möglich, sie kann nicht einseitig vorgegeben werden. Um auch zukünftig erfolgreich zu sein, ist es wichtig, in Netzwerkstrukturen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.“

Zentrale Themen des diesjährigen Forums sind u. a. Automatisierung und Digitalisierung in allen Stufen der Wertschöpfungskette, Produktionsplanung und Steuerung, – auch angesichts immer individuellerer Kundenwünsche – und die Möglichkeiten, welche sich durch intelligente Vernetzung und den Datenaustausch in Echtzeit eröffnen, z.B. für mehr Nachhaltigkeit oder zur Optimierung der anspruchsvollen Aftermarket-Supply-Chain. Dazu sprechen Logistik-Experten der Automobilhersteller und Zulieferer sowie Unternehmensberater und Wissenschaftler.

Drei Keynote-Speaker gestalteten den Auftakt des ersten Forumstages: Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands von BMW, schilderte, wie Wertströme intelligent gestaltet werden können, vom Anfang bis hin zum Kunden. Der stellvertretende Vorsitzende der Robert Bosch GmbH, Prof. Stefan Asenkerschbaumer, sprach darüber, warum Supply Chains digitalisiert und vernetzt werden sollten. Dr. Jörg Mosolf, Geschäftsführender Gesellschafter der Mosolf Group, erläuterte, dass es bei aller Digitalisierung auch künftig die Menschen sind, die die Wertschöpfung gestalten.

Die Komplexität der Logistik steigt besonders in der Automobilindustrie, verursacht durch Variantenvielfalt, Mengenschwankungen und eine wachsende Zahl von Akteuren. In der Plenumssequenz zum Thema „Digitale Transportsteuerung“ beleuchteten Experten anhand von konkreten Fallbeispielen, wie innovative Technologien eingesetzt werden können, um diese Komplexität beherrschbar zu machen. Unter anderem sprachen Doktorandin Dana Clauer von der TU München und Dr.-Ing. Thomas Irrenhauser von BMW über den Entwicklungsstatus beim Einsatz autonomer Transportsysteme auf dem Werksgelände.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer zwischen zwei Vortragssequenzen wählen. Zum einen stand das Thema „Automatisierte Logistik“ auf der Agenda und die Art und Weise, wie diese die Produktionsprozesse revolutioniert. Zum anderen ging es um das anspruchsvolle Feld des „Aftermarket“ und die Frage, welche Potenziale dort mit Big Data erschlossen werden können. Im Rahmen der Abendveranstaltung wird der VDA Logistik Award verliehen.

Der zweite Forumstag (06.02.) startet mit einer Keynote von Dr. Robert Engelhorn, Leiter des BMW-Stammwerks in München. Er stellt das besondere Logistikkonzept vor, das nötig ist, um ein Automobilwerk in dieser Größe im Herzen einer Metropole zu betreiben. BVL-Vorstandsvorsitzender Robert Blackburn schildert aus einer branchenübergreifenden Perspektive, welche Chancen und Perspektiven sich aus der Echtzeitsteuerung ergeben. Im Anschluss präsentiert der am Vorabend gekürte Träger des VDA Logistik Awards sein preisgekröntes Projekt.

Wie wird sich die Weltwirtschaft entwickeln und was wird dabei aus Deutschland? Der Klärung dieser Frage widmet sich Prof. Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo-Instituts.

Mit der Möglichkeit zu exklusiven Einblicken in die Logistikpraxis schließt die zweitägige Veranstaltung. Neben dem BMW-Werk können die Teilnehmer das Entwicklungszentrum von Knorr-Bremse besuchen, das Werk von MAN Truck & Bus oder das Depot des Lebensmittellieferservices von Amazon Fresh.

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