CRIF als erster Anbieter in 21 europäischen Ländern als AISP registriert

CRIF hat die Übernahme der Credit Data Research Realtime Holding Ltd. durch die hundertprozentige Tochtergesellschaft CRIF Bürgel GmbH bekannt gegeben. Das in London ansässige Unternehmen war eines der ersten in Europa, das von der Financial Conduct Authority als Account Information Service Provider (AISP) anerkannt wurde. Die Akquisition stellt eine wichtige Etappe in der strategischen Geschäftsentwicklung dar, da CRIF nun der erste Akteur im Kreditinformationssektor ist, der in 21 europäischen Ländern als AISP registriert ist. Credit Data Research Realtime Holding Ltd. wurde im Zuge der Übernahme in CRIF Real Time Ltd. umbenannt und Enrico Lodi, General Manager bei CRIF, zum neuen CEO ernannt.

Dank der Übernahme kann CRIF nun Open-Banking-Dienstleistungen anbieten, die den Austausch von Zahlungsdaten im Bereich Privatkundenkredite zwischen Verbrauchern bzw. Unternehmen und Servicebetreibern ermöglichen und so die Transparenz im Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden verbessern. Als in Großbritannien zugelassenes, erstes europäisches Unternehmen mit einem PSD2-Passport, der in Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik und einigen anderen europäischen Ländern gültig ist, kann CRIF nun eine Reihe von Dienstleistungen anbieten, die Verbrauchern und Unternehmen helfen, von der Open-Banking-Initiative zu profitieren.

Ein AISP ist ein Zahlungsinstitut, das gemäß der zweiten Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) mit Zustimmung des Kontoinhabers Zugang zu den Girokonten verschiedener Banken (und anderer Zahlungsdienstleister) erhält. Auf diese Weise kann es die Daten der Kontobewegungen abrufen und so aggregieren, dass dem Kontoinhaber durch Services wie der Beurteilung der Kreditwürdigkeit, einer fundierten Haushaltsrechnung und personalisierten Angeboten ein zusätzlicher Nutzen entsteht. Das Ziel von Open Banking ist ein von Banken und Finanzinstituten stammendes Informationssystem bereitzustellen, um Verbraucher bei der Verbesserung ihrer finanziellen Situation und Kenntnisse zu unterstützen. Auf diese Weise erhalten sie leichteren Zugang zu Krediten, auch wenn sie nur eine begrenzte Kreditwürdigkeit haben. Dies ist ein Kernelement zur Beschleunigung der finanziellen Eingliederung von Kreditnehmern, aber auch ein nützliches Instrument für Banken und Finanzinstitute, um die Kreditwürdigkeit von Einzelpersonen und kleinen Unternehmen zu bewerten. Dank der Weitergabe der Kontoinformationen an Finanzdienstleister erhalten Verbraucher genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte sowie verbesserte Dienstleistungen. Auf der anderen Seite haben Unternehmen und Kreditinstitute Zugang zu Services, die die Effektivität und Effizienz des Kreditprozesses verbessern. International tätige Unternehmen wiederum können auf eine neue Reihe von Lösungen bauen, die es ihnen ermöglichen, ihr eigenes Angebot sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene weiter auszubauen, unterstützt vom internationalen Know-how von CRIF.

Durch die Übernahme von Credit Data Research Realtime Holding Ltd. ist CRIF in der Lage, seine bestehenden Dienstleistungen und Lösungen für Verbraucher, Unternehmen (Versicherungen, Versorgungsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen, E-Commerce Unternehmen usw.) und Finanzinstitute um weitere Open-Banking-Initiativen zu ergänzen.

CRIF entwickelt nun das Geschäft als AISP in 21 europäischen Ländern, einschließlich Italien, über die Konzerngesellschaften und über CRIF Real Time Ltd. im Vereinigten Königreich, Credit Data Research Real Time France in Frankreich und Credit Data Research in Spanien.

„Wir freuen uns bekannt zu geben, dass CRIF nun europäische Finanzinstitute sowie Unternehmen darin unterstützen kann, ihren Kunden neue Arten von Zahlungsdiensten anzubieten und gleichzeitig den Datenschutz und die Datensicherheit zu steigern. Aus Sicht der Bankkunden geht die Entwicklung weg von separaten Dienstleistungen, die unabhängig verwaltet und gesteuert werden, hin zu einem Ökosystem verschiedener Finanzdienstleister, die digital miteinander verknüpft sind. Durch den Erwerb der AISP-Lizenz für 21 europäische Länder wird CRIF in der Lage sein, neue Dienstleistungen anzubieten, die es Unternehmen und Verbrauchern ermöglichen, den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen", sagte Carlo Gherardi, Chairman von CRIF.

„Die Bereitstellung von erstklassigen Open-Banking-Lösungen erfordert hervorragende Qualität in Bezug auf Partnerschaft, Technologie und Innovation. Wir sind sicher, dass wir zusammen mit CRIF in der Lage sein werden, Banken und Finanzdienstleistern sowie ihren Kunden eine echte neuartige Lösung zu bieten", sagte Alessio Balduini, President of Credit Data Research.

Im Rahmen der strategischen Ausrichtung hat CRIF auch die Unternehmen Credit Data Research Ltd. und Credit Data Research Italia (CDR Italia) als Minderheitsaktionär übernommen. CRIF profitiert dabei von den fundierten Erfahrungen der 2013 gegründeten CDR Italia im KMU-Bereich und kann wichtige Synergien mit CRIBIS, der auf Wirtschaftsinformationen über italienische und internationale Unternehmen spezialisierten Gesellschaft der CRIF-Gruppe, erzeugen. Die Finanzanalyse-Tools von CDR Italia unterstützen Unternehmen, die besten Geschäftsentscheidungen zu treffen und bieten Firmen damit einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und finanziellen Stabilität.

Die Erfahrungen von CDR Italia in der Banken-Branche tragen dazu bei, die Transparenz und den Dialog in der Geschäftsbeziehung mit Banken zu fördern und zu verbessern. Durch eine effektive Darstellung der Finanzdaten, unter anderem durch einen innovativen, standardisierten Geschäftsplan in Übereinstimmung mit IFRS9 und den neuesten Anforderungen an KMU, erleichtert CDR Italia den Zugang zu Krediten.

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Snowflake ab sofort auch in Europa auf Microsoft Azure verfügbar – Energieunternehmen Uniper als Kunde

Snowflake ist ab sofort auch in der EMEA-Region auf Microsoft Azure allgemein verfügbar. Dieser Schritt geht einher mit weiter steigender Kundennachfrage, die dem Wunsch großer Unternehmen nach Flexibilität bei der Wahl einer für sie geeigneten Cloud-Plattform entspricht. Snowflake nutzt die Infrastrukturdienste von Azure für Datenspeicherung und Abfrageverarbeitung. Das hat Snowflake Computing, Anbieter eines speziell für die Cloud entwickelten Data Warehouse, heute auf der Konferenz Microsoft Ignite in Berlin bekanntgegeben. Beim deutschen Energieunternehmen Uniper ist die Lösung bereits im Einsatz.

Durch die Bereitstellung von Snowflake auf Azure können europäische Kunden flexibel die von ihnen präferierte Cloud-Strategie nutzen. Dieser Schritt unterstützt Unternehmen, die ihre Daten lokal in der Europäischen Union speichern möchten. Die lokale Verfügbarkeit ermöglicht ihnen den schnellen, latenzarmen Zugriff auf ihre Daten und beschleunigt gleichzeitig ihre weltweiten Dateninitiativen, da sie länderspezifische Anforderungen befriedigt.

Die Lösung integriert sich mit Azure-Diensten wie Data Lake Store und Microsoft Power BI. Die Plattform verwendet zudem zahlreiche neue Funktionalitäten, darunter beschleunigtes Networking und vorläufiges Löschen („Soft-Delete“) für Speicher.

Darüber hinaus hat Snowflake vor Kurzem Data-Collation-Support in der Vorschau eingeführt, um die Festlegung von Regeln für die Sortierung und den Vergleich von Daten zu erleichtern. Mit der neuen Data-Collation-Funktion können Benutzer diese Regeln basierend auf verschiedenen Zeichensätzen für verschiedene Sprachen, mit Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung sowie mit zusätzlichen Optionen festlegen.

Geschäftsanforderungen erfüllen

„Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Daten- und Analyse-Workloads in die Cloud, die Nachfrage nach einem Cloud-basierten Data Warehouse wächst weiter“, kommentiert Dr. Benoit Dageville, Mitgründer und CTO von Snowflake: „Dabei hat jeder Kunde andere Geschäftsanforderungen. Als kundenorientiertes Unternehmen möchten wir die Flexibilität bieten, einen Cloud-Anbieter und eine Region auszuwählen, die den geschäftlichen Anforderungen unserer Kunden entsprechen.“

Corey Sanders, Vice President for Azure Compute bei Microsoft, ergänzt: „Im September hat Snowflake seine Lösung erfolgreich auf Microsoft Azure in den USA verfügbar gemacht. Heute freue ich mich, die Einführung in Europa ankündigen und den Kunden hier das gleiche außergewöhnliche Anwendererlebnis bieten zu können, das Snowflake auf Microsoft Azure ermöglicht. Durch diese Zusammenarbeit profitieren Kunden von der Leistung, der Nebenläufigkeit und der Flexibilität von Snowflake auf Azure.“

Im Einsatz bei deutschem Energieunternehmen Uniper

Uniper, ein internationales Energieunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, nutzt Snowflake als zentralen Data-Lake seiner Data-Analytics-Plattform auf Microsoft Azure. Mit Snowflake kann Uniper Daten aus mehr als 100 Quellen verwalten – darunter „Energy Trading and Risk Management Systems“ (ETRM), SAP, Data Warehouses und IoT-Daten von Kraftwerken. Dadurch kann das Unternehmen besser und schneller auf den Markt reagieren und den Energiehandel verbessern.

Dazu René Greiner, Vice President Data Integration bei Uniper: „Mit der Umwandlung von Uniper in eine datengesteuerte Organisation wächst die Rolle von Daten exponentiell. Es ist für uns ein wesentliches Erfolgskriterium, mit großen Datenmengen effizient und kostengünstig umgehen zu können. Wir freuen uns, Snowflake als Partner auf unserer Plattform zu haben, und ich bin überzeugt, dass unsere Partnerschaft den weiteren Erfolg auf der Data Journey von Uniper sicherstellen wird.“

Uniper

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und rund 12.000 Mitarbeitern. Sein Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Düsseldorf.

Weitere Informationen finden sich unter www.uniper.energy

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Neue Kapazitäten erschlossen

  • Innovationen für die Insel und die englischsprachige Welt im Fokus
  • Erfolgreiche Referenzprojekte

Irland belegt im «Bloomberg Innovation Index 2018», einer Auflistung der innovativsten Länder weltweit, den 13. Platz unter 200 Ländern – knapp hinter Deutschland. In einigen Unterkategorien wie zum Beispiel «Produktivität» findet sich Irland sogar auf dem ersten Platz. Diese irische Innovationskraft zapft nun auch die init innovation in traffic systems SE an und hat in Maynooth, nahe der irischen Metropole Dublin, ihr erstes Software-Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands eröffnet.

«Für uns hat das zwei große Vorteile: Wir können damit unsere irischen Kunden noch besser unterstützen und von hier aus die wachsenden englischsprachigen Märkte mit innovativer Software bedienen», hebt Dr. Jürgen Greschner, Vertriebsvorstand der init innovation in traffic systems SE, hervor.

Die Karlsruher Spezialisten für integrierte Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen sind bereits seit einigen Jahren in Irland aktiv und haben dort mehrere Referenzprojekte erfolgreich realisiert. So hat init unter anderem bei Dublin Bus, dem führenden Nahverkehrsunternehmen auf der Insel, eine integrierte Telematiklösung implementiert.

Im Zuge des Projekts wurde man auch auf die großen Anstrengungen des Landes aufmerksam, sich als internationale Softwareschmiede und als Innovationszentrum zu etablieren. In 14 Technologiezentren, 15 Technologie-Gateways und 12 Forschungszentren werden unter anderem Themen wie Big Data, Digital Content, Nanotechnologie und andere intelligente Technologien erforscht. In jedem dieser Zentren arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure über die Grenzen von Universitäten und Unternehmen hinweg gemeinsam an der Lösung wichtiger gesellschaftlicher Fragen.

«Wir haben hier Kapazitäten und eine Infrastruktur vorgefunden, wie sie auch für die Gründung und das Wachstum der init am Stammsitz Karlsruhe entscheidend waren. Deshalb wollen wir diese reichhaltigen Ressourcen vor allem im IT-Sektor für unser Wachstum in der englischsprachigen Welt nutzen», fasst Matthias Kühn, Vorstand der init innovation in traffic systems SE und Geschäftsführer von INIT Ireland, zusammen.

Universitätsstadt entwickelt sich

INIT Ireland ist in der Universitätsstadt Maynooth, etwa 25 Kilometer westlich von Dublin angesiedelt. Maynooth ist der Sitz der am schnellsten wachsenden Universität Irlands mit mittlerweile über 11.000 Studenten aus 90 Ländern. Ein besonderer Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt dort ist die intelligente Verkehrsinfrastruktur – das Kerngeschäft der init.

Aktuell arbeiten bereits acht Mitarbeiter bei INIT Ireland an Ticketing-Lösungen für den Weltmarkt. In Zukunft könnten es noch 20 mehr werden, wie Matthias Kühn bei der Eröffnung betonte. «Wir sind sehr glücklich, unsere Präsenz in Irland verstärken zu können. Irland ist mit seiner schnell-wachsenden Wirtschaft, der gut ausgebauten Infrastruktur und den qualifizierten Fachkräften, die wir hier vorfinden, ein idealer Standort für uns.»

Weitere Informationen:

Als weltweit führender Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen unterstützt init seit mehr als 30 Jahren Verkehrsbetriebe dabei, den Öffentlichen Personenverkehr attraktiver, schneller, pünktlicher und effizienter zu gestalten. Inzwischen verlassen sich mehr als 600 Kunden weltweit auf innovative Hard- und Softwarelösungen von init.

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Oliver Vallant übernimmt zukünftig die Vertriebsleitung bei Auconet

Die Auconet GmbH hat Oliver Vallant zum Head of Sales & Partner Management berufen. Der Diplom-Kaufmann wird zukünftig kontinuierlich den Vertrieb weiter ausbauen und neue Vertriebspartner gewinnen.

Das Partnervertriebsgeschäft in der DACH-Region wird eine elementare Säule von Auconet. Oliver Vallant wird bestehende Partnerschaften systematisch weiterentwickeln und neue aufbauen. Ziel ist es, strategische Partner neu zu gewinnen, die am Markt selbständig auftreten und bereits über Projekterfahrung in den Bereichen Netzwerkmanagement und Netzwerksicherheit verfügen. Gemeinsam sollen neue Potentiale für Lösungen des Produktes Auconet BICS erschlossen werden.

Oliver Vallant verfügt über mehr als 20 Jahre IT-Vertriebserfahrung in leitenden Positionen bei führenden Unternehmen wie nscglobal, Hitachi Data Systems und Bechtle. Er ist ein ausgewiesener Vertriebsprofi sowohl für den direkten Endkundenvertrieb als auch für den Vertrieb über Partner.

„Ich freue mich auf diese spannende Herausforderung und die Zusammenarbeit mit den sehr erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern der Auconet. Auconet BICS überwacht und steuert heterogene Netzwerke von einer zentralen Stelle aus. Diese Fähigkeit, BICS redundant in einem Multi-Instanz-Verbund und mit einer Vielzahl von Mandanten zu betreiben, prädestiniert unsere Lösung für die Verwendung in sehr großen Netzwerkumgebungen und macht sie entsprechend für unsere Vertriebspartner sehr interessant.“

Weitere Informationen und Details zu Auconet sind erhältlich unter https://www.auconet-it.com/.

Über Auconet

Auconet wurde 1998 von einem deutschen Ingenieurteam mit langjähriger Erfahrung im Bereich IT Operation Management gegründet. Das Unternehmen bietet Lösungen für die Informationstechnologie und bietet Lösungen für Netzwerkmanagement, Netzwerksicherheit, IT-Infrastrukturmanagement, Cloud, Netzwerkautomatisierung und die Steuerung der Geschäftsinfrastruktur.

Auconet BICS ist die Next-Generation-ITOM-Plattform zur Steuerung großer und heterogener Unternehmensnetzwerke. BICS bietet nicht nur Netzwerk-Infrastrukturmanagement für alle Geräte und Endgeräte der Hersteller, sondern dient auch als Grundlage für eine neue Generation von IT-Infrastrukturmanagement.

Auconet ist seit Anfang 2018 Teil der Beta Systems Group.

Über Beta Systems DCI Software AG

Beta Systems entwickelt seit über 35 Jahren hochwertige Infrastruktur-Softwareprodukte für die sichere und effiziente Verarbeitung großer Datenmengen zur bestmöglichen Erfüllung aller rechtlichen und geschäftlichen Anforderungen. Die Multiplattform-Softwarelösungen für z/OS-, Unix-, Linux- und Windows-Umgebungen au-tomatisieren, dokumentieren und analysieren geschäftstragende IT-Abläufe in Rechenzentren von Großunter-nehmen, IT-Dienstleistern, öffentlichen Einrichtungen und mittelständischen Betrieben. Das Data-Center-Intelligence-Portfolio von Beta Systems fokussiert auf die Bereiche Output-Management & Archivierung, Log/Security Information Management, Workload Automation und Job-Management.

Die Beta Systems Software Aktiengesellschaft (BSS, ISIN DE000A2BPP88) wurde 1983 gegründet, ist im Segment Scale der Deutschen Börse gelistet und beschäftigt konzernwert mehr als 330 Mitarbeiter. Sitz des Unternehmens ist Berlin. Beta Systems ist national und international mit 22 eigenen Konzerngesellschaften und zahlreichen Partnerunternehmen aktiv. Weltweit optimieren mehr als 1.300 Kunden in über 3.200 laufenden Installationen in über 30 Ländern ihre Prozesse und verbessern ihre Sicherheit mit Produkten und Lösungen von Beta Systems. Das Unternehmen gehört zu den führenden mittelständischen und unabhängigen Softwarelösungsanbietern in Europa und erwirtschaftet die Hälfte seines Umsatzes international.

Unternehmenskontakt:

Auconet GmbH
An den Treptowers 1
12435 Berlin
Tel. +49 (0) 30 254 690-0
Fax: +49 (0) 30 254 690-199
hello@auconet-it.com
www.auconet-it.com

Beta Systems DCI Software AG
Thomas gr. Osterhues
Alt-Moabit 90d10559 Berlin
Tel.: +49 (0)30 726 118-0
Fax: +49 (0)30 726 118-850
E-Mail: pr@betasystems.com
www.betasystems-dci.com/de 

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Welche Daten erfasst ein Smart Car? Rechtskonforme Auswertung von Autodaten mit CAR-BITS.de (Infografik)

Sind vernetzte Fahrzeuge fahrende Datenschleudern? Was weiß mein Kfz-Hersteller eigentlich über mich… und wer erhält sonst noch welche Informationen? Moderne Smart Cars erzeugen eine wahre Flut an Daten über Auto und Fahrer – Daten, für die sich die Hersteller, aber auch Versicherungen, Werbetreibende und Regierungseinrichtungen interessieren und die unter anderem zu mehr Sicherheit und Fahrvergnügen beitragen sollen. Dazu gehören auch Daten mit Personenbezug, wie beispielsweise Fahrer- oder Bewegungsprofile – also Informationen darüber, wo der Fahrer sich aufhält und welche Routen er zurücklegt (siehe Infografik). Doch wie lassen sich diese Informationen datenschutzkonform auswerten?

Voraussetzung: Eine geeignete Infrastruktur

Für einen sicheren Datenaustausch und eine rechtskonforme Datenverarbeitung ist zunächst eine sichere Infrastruktur nötig. Herkömmliche Server-Infrastrukturen kommen demnach nicht in Frage: Liegen die Daten dort verschlüsselt vor, können sie nicht verarbeitet und ausgewertet werden; liegen sie hingegen unverschlüsselt vor, besteht die Möglichkeit eines unbefugten Zugriffs, beispielsweise durch den Server-Betreiber oder sein Personal. Oft ist dieser Personenkreis lediglich durch organisatorische Maßnahmen vom Zugriff auf die Daten ausgeschlossen – ein nicht zu vernachlässigendes Risiko bleibt dabei also bestehen.

„Gerade bei personenbezogenen Daten, wie moderne Kraftfahrzeuge sie erheben, braucht es klare Regeln, um Missbrauch und Manipulationen auszuschließen“, sagt Dr. Hubert Jäger, Gründer und CTO der Münchner Cloud-Security-Experten und TÜV-SÜD-Tochter Uniscon GmbH.

„Und es braucht eine technische Lösung, die zuverlässig sicherstellt, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten und die erhobenen Daten rechtskonform gespeichert, übertragen und verarbeitet werden.“

Anonyme Datenverarbeitung mit CAR-BITS.de

Bereits auf dem IoT-Security-Kongress am 14. November hatte die Uniscon GmbH gemeinsam mit Partnern wie der Continental AG, Deloitte, dem Fraunhofer AISEC, der Universität Bonn-Rhein-Sieg und dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt Ergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Datenschutz-Forschungsprojekts CAR-BITS.de vorgestellt. Auf dem Smart Service Summit des BMWi in Berlin am 22. und 23. November verkündeten die Münchner schließlich den erfolgreichen Abschluss des Projekts.

CAR-BITS.de hat die Aufgabe, Daten, die über das Auto ermittelt werden, rechtskonform auszuwerten. Ziel des Pilotvorhabens ist die Verwirklichung einer Dienste-Plattform, die verschiedenen Anwendungsbereichen anonymisierte Daten zur Verfügung stellt, welche aus Systemen von Autos stammen.

„Bisher werden durch Systeme in Smart Cars signifikant mehr Daten erhoben, als benötigt werden“, sagt Jäger. „CAR-BITS.de kann aus den gesammelten Daten wertvolle Informationen gewinnen und verfügbar machen. Diese weisen dann keinerlei Personenbezug mehr auf.“ Damit ist auch bei der Verarbeitung der Daten keine Identifizierung einer Person möglich. Der Cloud-Provider wird zudem zuverlässig vom Zugriff auf personenbezogene Daten ausgeschlossen (siehe Infografik).

Darüber hinaus, so Jäger,  könne der Fahrer über eine Policy-Engine bestimmte Daten explizit für Kfz-Hersteller oder Dienstleister freigeben. „Auf diese Weise ist Big Data im Straßenverkehr rechtskonform nutzbar.“

CAR-BITS.de basiert auf Uniscons hochsicherer Cloud-Plattform Sealed Platform, die ihrerseits auf Uniscons patentierter Sealed Cloud-Technologie aufbaut. Die Server der Sealed Platform sorgen durch einen Satz rein technischer Maßnahmen dafür, dass Daten und Metadaten nicht nur bei der Übertragung zuverlässig geschützt sind, sondern auch bei der Verarbeitung im Rechenzentrum. So ermöglicht die Sealed Platform nicht nur die datenschutzkonforme Auswertung von Autodaten, sondern fungiert auch als Enabler für kritische IoT- und Industrie-4.0-Anwendungen.

Eine hochaufgelöste Version der Infografik können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen zum Projekt CAR-BITS.de und zum IoT-Security-Kongress finden Sie im privacyblog.

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IDG-Studie „Legacy-Modernisierung 2018“

Primäre Antreiber für die Legacy-Modernisierung sind optimierte Geschäftsprozesse und eine höhere Sicherheit. Bei der Umsetzung spielen Cloud, Virtualisierung und KI eine wichtige Rolle. Lesen Sie mehr zu den Ergebnissen der Studie Legacy-Modernisierung 2018 im 2. Teil unseres Berichtes.

Das Gros der Unternehmen hat die Zeichen der Zeit erkannt und aktualisiert sukzessive ihre IT-Infrastruktur, um den digitalen Wandel zu meistern. Firmen benötigen heute eine agile IT-Infrastruktur, die sich flexibel an wechselnde Anforderungen anpasst. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie "Legacy-Modernisierung 2018", die CIO und COMPUTERWOCHE gemeinsam mit den Partnern Deloitte, NTT Data Services, Nutanix, EasiRun, PKS Software, Rackspace und Micro Focus realisiert haben. Dazu wurden 334 Entscheider aus der DACH-Region zu ihren Plänen und Projekten rund um Legacy-Modernisierung befragt…

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Computerwoche online unter
https://www.computerwoche.de/…

PKS Software GmbH
www.pks.de

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Mainframe ist zFuture

Das Unternehmen

Die T-Systems International GmbH gehört zur Großkundensparte T-Systems der Deutschen Telekom. Mit einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt T-Systems die Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Zum Kerngeschäft gehört seit vielen Jahrzehnten alles rund um das Thema Mainframe. T-Systems bietet die komplette Wertschöpfungskette an: Infrastruktur- und Applikationsbetrieb inklusive eigener Produkte sowie die erfolgreiche Betreuung und Weiterentwicklung von Applikationen.

Rückblick

Bereits seit vielen Jahren galt die Mainframe-Plattform als veraltet und war Objekt von Ablösungsstrategien. Da die oftmals in COBOL programmierten Applikationen jedoch komplexe und kritische Geschäftsprozesse beinhalten, zogen sich Ablösungsprojekte stark in die Länge oder wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Ablösungsstrategie hatte erhebliche Konsequenzen für die Systemarchitekturen und das zuständige Personal: Weder die Mainframe-Architekturen wurden entlang des technischen Fortschritts modernisiert noch kontinuierlich Nachwuchs im sich ständig weiterentwickelnden Technologie-Stack aufgebaut.
In dieser Zeit entwickelten sich sogenannte „Hybrid-Applikationen“, deren Datenbanken und Business Logik sich nach wie vor auf der Mainframe-Plattform befinden und deren Oberflächen als moderne Webapplikationen auf X86 Servern implementiert wurden. Aufgrund der Weiterentwicklung des Mainframes als Hochleistungsplattform für moderne Architekturen und den neuen Anforderungen der Digitalisierung an Big Data und IoT gewinnt „der Host“ nun wieder massiv an Bedeutung.

T-Systems stand daher vor den folgenden drängenden Fragen:

  • Wie verschafft man sich Durchblick und wie plant man eine Mainframe-Modernisierung effizient und umfassend?
  • Wie lassen sich Legacy-Landschaften von Aufzeichnungssystemen zu Katalysatoren des
    Wettbewerbsvorteils verwandeln?
  • Welche technischen, personellen und organisatorischen Aspekte garantieren den Projekterfolg?

Die Lösung: Gemeinsam mit PKS hat sich T-Systems im Jahr 2017 auf den Weg der Mainframe-Innovation begeben.

Fazit

Die umfangreiche Erfahrung der PKS in der Modernisierung von Legacy-Applikationen, der Entwicklung von Systemarchitekturen auf Basis des modernen Mainframe-Technologiestacks und der Begeisterung junger IT-Talente wurde kombiniert mit der tiefen Kenntnis der Kundenprozesse und –architekturen der T-Systems. So entstand eine zukunftsweisende Mainframe-Strategie namens zFuture, die die Implementierung eines dauerhaften Innovationsprozesses zum Ziel hat. Dabei geht es um die optimale Nutzung von IT-Budgets für funktionale Erweiterungen wie beispielsweise Java auf zLinux. Dadurch wird exzellente Technologie mit optimaler Funktionalität kombiniert.

Vorteile auf einen Blick

  • Agile Organisation & Denkweise
  • Erhaltung des geschäftskritischen Know-hows
  • Skill- und Personalaufbau: Innovative Use Cases, Agile Toolchain, Future Technology Stack

Tools und Verfahren

  • Strategieberatung
  • eXplain
  • Architekturberatung

Weitere spannende Case Studies und Informationen rund um das Thema Software-Transformation erhalten Sie auf unserer Website www.pks.de

 

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Eine europäische Erfolgsgeschichte aus dem Silicon Valley kommt nach Berlin – Snowflake eröffnet Forschungs- und Entwicklungslabor

Die Digitalisierung von Unternehmensinformationen bleibt so lange Stückwerk, bis Unternehmen die Daten auch schnell, einfach und kostengünstig analysieren können. Das Gleiche gilt für die Trendthemen Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen (ML). Denn entsprechende Algorithmen und Modelle zu entwickeln, ist eine Sache, sie produktiv einzusetzen und gewinnbringend im Tagesgeschäft zu nutzen, eine völlig andere. Der Aufgabe, diese grundlegenden Probleme der Digitalisierung zu lösen, hat sich Snowflake Computing verschrieben, das von europäischen IT-Experten im Silicon Valley gegründet wurde. Bislang betreibt das Unternehmen zwei Forschungs- und Entwicklungszentren, eines im Silicon Valley und eines im US-Bundesstaat Washington. Im November kommt ein drittes hinzu: Berlin wird Sitz des ersten F&E-Standorts außerhalb der USA.

Im Silicon Valley, dem weltweiten Inbegriff für Erfindergeist und Erfolg in der IT-Branche, haben zwei französische und ein polnischer Datenbankspezialist im Jahr 2012 Snowflake Computing ins Leben gerufen. Mit Hilfe seiner gleichnamigen Lösung – technisch gesprochen ein Cloud-natives Data-Warehouse – bietet Snowflake Unternehmen jeglicher Größe und aus allen Branchen die Möglichkeit, Datenbestände beliebigen Umfangs in Echtzeit und in beliebiger Häufigkeit zu analysieren. Abgerechnet wird der Cloud-Service sekundengenau, was das Kostenproblem klassischer Datenbanklösungen beseitigt.

Praxisnutzen statt grauer Theorie

Einer der Unternehmensgründer, Dr. Benoit Dageville, ist nun zusammen mit seinen deutschen Kollegen Dr. Martin Hentschel und Dr. Max Heimel von Kalifornien an die Spree umgezogen, um das dritte Forschungs- und Entwicklungszentrum aufzubauen. Sie werden sich hier bewusst anderen Themen widmen als an den beiden bereits bestehenden F&E-Standorten. Im Fokus stehen dabei die schnelle Verarbeitung paralleler SQL-Anfragen und Maschinelles Lernen.

Das möchten die drei Forscher kostengünstiger und einfacher nutzbar machen, auch für kleine Unternehmen und einzelne Entwickler – und sprechen in diesem Zusammenhang von der „Demokratisierung des Maschinellen Lernens“.

Rare Talente finden, Diversity vorleben

Dafür brauchen sie Verstärkung, doch Datenbank-Spezialisten sind rar. Weil sie das wissen, haben sich die Forscher bewusst für einen Standort entschieden, der im Herzen Europas eine besondere Attraktivität für europäische IT-Spezialisten besitzt.

Zumal das Team seit der Gründung an international ist: Der Leiter des Finanzwesens beispielsweise ist Elsässer, die Marketing-Leiterin Schwedin, die PR-Direktorin Ungarin und der Leiter des Produktmanagements ein in Berlin aufgewachsener Deutscher, Dr. Artin Avanes. „Nur“ der CEO ist US-Amerikaner: Bob Muglia, der über 20 Jahre bei Microsoft arbeitete, direkt an Steve Ballmer berichtete und von Bill Gates eingestellt worden war. Arbeitssprache im Berliner Büro wird Englisch sein. Entsprechend wird die Arbeitssprache im Berliner Büro Englisch sein.

„Genauso viel Kunst wie Wissenschaft“

Zwar zählt Snowflake bereits zu den so genannten „Einhörnern“ im Silicon Valley, mit einer Unternehmensbewertung von 3,5 Milliarden US-Dollar – aber noch steht für Berlin schnelles Wachstum nicht im Vordergrund, erst mittelfristig soll auch hier ein großer F&E-Standort entstehen. Laut Dageville liege der Fokus im ersten Jahr auf der sorgfältigen Weitergabe des Wissens an neue Kollegen. Ihm sei es wichtig, die Philosophie so weiterzugeben, wie es auch an den beiden anderen Standorten gelungen ist. Nicht zuletzt in diesem Kontext ist auch das künftige Engagement an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu sehen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren Studierende gezielt auf die Berliner „Start-up-Zweigstelle“ des Silicon-Valley-Einhorns aufmerksam zu machen.

Kulturelle Vielfalt ist es, die laut Dageville nicht nur Snowflake von Anfang an auszeichnet – sie habe die Software-Entwicklung im Silicon Valley überhaupt erst so erfolgreich gemacht: „Software-Entwicklung ist nicht nur ein wissenschaftlicher, sondern auch ein kreativer Prozess, bei dem oft erst die Kombination unterschiedlicher Meinungen vor dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller Einflüsse zum Erfolg führt. Anders ausgedrückt: Software-Entwicklung ist genauso viel Kunst wie Wissenschaft.“

Da passt es gut ins Bild, dass Deutschland künftig eine stärkere Rolle als Standort für bahnbrechende technologische Entwicklungen spielen will. Eine zentrale Rolle soll dabei die Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen einnehmen, die Ende August vorgestellt wurde und die Anfang 2019 ihren Betrieb aufnehmen soll. Eine der zu den Sprunginnovationen gezählten Technologien, die in diesem Kontext explizit genannt werden, ist Künstliche Intelligenz.

Killer-App für die Digitalisierung

Snowflake Computing, das im Oktober eine erneute Wachstumsfinanzierung in Höhe von 450 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat, konnte bislang insgesamt 923 Millionen US-Dollar an Investorengeldern auf sich vereinen. Ein Teil dieses Geldes soll nun in den Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsteams an den drei Standorten fließen.

Daten sind die Währung der heutigen Wirtschaft, das Data-Warehouse ist deren Motor. Unternehmen benötigen heute eine Strategie zur Verwaltung ihrer Daten in der Cloud. Snowflake Computing macht das lang gehegte Versprechen wahr, Business Intelligence Teil der laufenden Geschäftsprozesse werden zu lassen – mittels neuer Technologien auf Basis bewährter Standards. Die Data-Warehouse- und Analytics-Lösung ist die Antwort auf Big Data in Zeiten von Social Media und IoT, was Geschwindigkeit und Skalierbarkeit betrifft. Das Cloud-basierte Data-Warehouse des Unternehmens dient dazu, die Anforderungen moderner Unternehmen an die Datenanalyse zu erfüllen, und weist alle wichtigen Eigenschaften traditioneller und aktueller Datenanalyse-Technologien auf: Dazu zählen die Leistungsfähigkeit von Data-Warehousing, die Flexibilität von Big-Data-Plattformen, die Elastizität der Cloud und die gemeinsame Echtzeit-Datennutzung.

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Künstliche Intelligenz und Due Diligence

Schon heute sind virtuelle Datenräume unter den meisten M&A-Playern bereits Standard. Jetzt hofft die Branche auf den Einsatz von Datenräumen, deren Software über Künstliche Intelligenz (KI) verfügt. Doch welche Voraussetzungen muss ein solcher „intelligenter“ M&A-Datenraum mitbringen? Und wo im M&A-Prozess kann er am besten helfen? Mike Riegler, Geschäftsführer der PMG Projektraum Management GmbH, einer der führenden Anbieter intelligenter Datenräume: „Virtuelle Datenräume optimieren M&A-Prozesse enorm. Sie machen Transaktionen einfacher, sicherer, schneller und damit letztendlich auch erfolgreicher. Doch Vorsicht: Qualitativ schlechte Datenräume können die Zusammenarbeit sogar noch erschweren. Auf einige essentielle Dinge ist daher besonders zu achten.“

DIE MUST HAVES EINES M&A-DATENRAUMS

  1. Nutzerfreundlichkeit

Die Struktur und Funktionen der Nutzer-Oberfläche sind idealerweise intuitiv zu erlernen und zu bedienen. Ist der Datenraum cloudbasiert entfällt praktischerweise die Installation einer Software. Überall dort, wo ein Internetzugang existiert, kann dann auf ihn zugegriffen werden, und das mit jedem Endgerät – mobil, weltweit und rund um die Uhr. Im besten Fall erfolgt der Zugang nach nur einem Klick. Unerlässlich ist zudem eine jederzeit frei konfigurierbare Verzeichnisstruktur. Und wenn trotzdem mal eine Frage auftaucht, sollte der beratende Datenraum-Anbieter natürlich langjährige Erfahrung und entsprechendes Know-how mitbringen. Ein persönlicher Ansprechpartner in Deutschland, mehrsprachiger Support, minutengenaue Abrechnung und kostenfreie Basisleistungen sind scheinbare Selbstverständlichkeiten, die jedoch den Unterschied machen können. Um lange Ladezeiten zu verhindern, sollten mehrere Dateien auf einmal geladen werden können und eine schnelle Anbindung an das Rechenzentrum bestehen. Das senkt die Kosten, gerade bei komplexen Transaktionen.

  1. Zertifizierte Sicherheit „Hosted in Germany“

Wo sensible Geschäftsdaten verarbeitet werden, kommt der Datensicherheit eine besondere Bedeutung zu. In jedem Fall empfehlenswert ist eine zertifizierte Software, mit der jährliche Penetrationstests durchgeführt werden. Die Datensicherung sollte in geografisch getrennten und in ISO-27001 zertifizierten Rechenzentren erfolgen, am besten in Deutschland. Nur solche Konzepte halten den hohen Sicherheitsanforderungen Stand. Bei den führenden Wettbewerbern laufen M&A-Transaktionen zudem direkt im Datenraum ab, so dass sensible Daten das geschützte System nicht verlassen.

  1. Modularer Aufbau und Q&A

Virtuelle Datenräume, die in einem Baukastensystem aus individualisierbaren, miteinander verzahnten Modulen bestehen, können die Vorteile der digitalen Transformation am effizientesten nutzen. Zudem spart ein solches Baukastensystem Kosten, denn der Kunde bezahlt nur die Module, die er auch tatsächlich benötigt. Im M&A-Prozess ist vor allem das Frage-Antworten-Modul (Q&A) während der Due-Diligence-Prüfung von Bedeutung, das in Verfügbarkeiten, Bietergruppen, Spezialisten, Kategorien und Prioritäten unterteilt sowie vor Parallelzugriffen schützt.

DUE -DILIGENCE IM INTELLIGENTEN M&A-DATENRAUM

KI ist, wie der PC oder das Smartphone, eine Grundlagen-Technologie, denn sie durchdringt ausnahmslos alle Branchen. Aber was kann sie innerhalb einer M&A-Transaktion eigentlich leisten? Zurzeit kann sie hauptsächlich Maschinen dazu befähigen, sich ohne menschliches Eingreifen zu verbessern (Maschinelles Lernen). Eine intelligente M&A-Software analysiert große, unstrukturierte Datensätze (Big Data) auf eventuelle Optionen und Risiken. Doch bevor die KI das von sich aus erkennt, müssen Ziele definiert und die Software mit Daten auf diese Ziele hin „trainiert“ werden. Je mehr Daten eingebracht werden und je hochwertiger diese sind, desto umfangreicher kann die intelligente Software handeln.

Für die Financial und Legal Due Diligence besonders geeignet

KI hilft also dort ganz besonders, wo viele Dokumente zu durchforsten sind. Innerhalb des M&A-Prozesses ist das bei der Legal- und Financial-Due-Diligence der Fall. Bei der Financial-Due- Diligence sind Kennzahlen, Bilanzen und Erfolgsrechnungen immer ähnlich aufgebaut, also optimal fürs maschinelle Lernen. Ebenso bei der Legal-Due-Diligence: Hier werden große Datenmengen geprüft, die nicht einfach aus den Jahresabschlüssen entnommen werden können, sondern mit internen und externen Reports abzugleichen sind. Die intelligente Software lernt verschiedene Formulierungen, Regeln und Zusammenhänge und identifiziert die gesuchten Klauseln anhand verschiedener Parameter, beispielsweise, welche Wörter benutzt werden, an welcher Stelle im Vertrag eine Formulierung steht, welche Ausdrücke in den Abschnitten davor und danach auftauchen, welche Querverweise es auf andere Stellen im Vertragswerk gibt und Vieles mehr. Je mehr Datensätze die Software kennt, umso besser können Muster identifiziert werden. Mit der Zeit wird die Trefferquote also immer besser. Alle relevanten Informationen können vor einer Transaktion gebündelt und analysiert, eine Vielzahl an Verträgen geprüft und zusammengefasst werden. Der Vorteil einer intelligenten M&A-Software besteht aber nicht allein darin, dass Risiken schneller oder besser gefunden werden. Sie entlastet Mitarbeiter und schafft Ressourcen für neue Aufgaben.

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Dr. Michael Hecker übernimmt Aufbau des GFT Geschäftsfelds Industrie-Lösungen

  • Dr. Michael Hecker, zuletzt Partner bei MHP, leitet als Managing Director das Industriegeschäft bei GFT
  • Mit der neuen Position legt GFT wichtige Weichen für den Ausbau der Industrie-Initiative
  • 2019 werden verstärkt mittelständische Unternehmen aus dem Industriesektor bei der digitalen Transformation unterstützt

Dr. Michael Hecker, zuletzt Partner bei der MHP Management- und IT-Beratung GmbH (MHP), ist seit September für den Ausbau des Geschäftsfelds Industrie-Lösungen bei der GFT Technologies SE (GFT) verantwortlich. Das Unternehmen hatte zuvor bekannt gegeben, das auf Banken zugeschnittene Geschäftsmodell zu erweitern und verstärkt Kunden aus dem Industriesektor zu adressieren.

Mit Dr. Michael Hecker gewinnt GFT einen branchenbekannten Experten: Er ist Diplom-Informatiker sowie promovierter Maschinenbauer mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Consulting. Als neuer Managing Director für den Geschäftsbereich Industrie in Deutschland greift er nun auf jahrelange Kenntnisse aus dem Sektor zurück, von Automotive bis Manufacturing. Hecker hatte in der Vergangenheit bereits verschiedene Führungspositionen inne, zuletzt als Partner bei MHP.

Mit dem Geschäftsfeld Industrie-Lösungen, für das Hecker verantwortlich ist, plant GFT, nun auch gezielt mittelständische Unternehmen zu adressieren, die noch am Beginn ihrer digitalen Transformationen stehen – beispielsweise mit der Implementierung von Internet of Things (IoT) Services zur Datenerfassung und Datenanalyse. Aus den gewonnenen Daten lassen sich unter anderem präventive Maßnahmen ableiten (z.B. Predictive Maintenance), Ressourcen effizienter einsetzen und Prozesse sowie Maschinen optimieren. Somit bildet IoT eine fundamentale Grundlage für die digitale Transformation des Mittelstands. Bekannte Beispiele sind Trackingsysteme bei Logistikunternehmen, automatisierte Fehlermeldungen in der Maschinenwartung oder voll automatisierte Produktionsabläufe in der Autoindustrie.

„Der Mittelstand befindet sich auf dem Scheideweg: Um mit dem globalen Wettbewerb zu konkurrieren, müssen mittelständische Unternehmen agiler, schneller und innovativer werden. Wir begleiten unsere Kunden beim digitalen Transformationsprozess von der Entwicklung einer Digitalstrategie bis hin zu ihrer Implementierung – dank unserer internationalen Entwicklungszentren verfügen wir über die hierfür notwendigen Experten. Zusätzlich begleiten wir unsere Kunden aber auch im Bereich Software Engineering. Unsere IT-Spezialisten unterstützen dabei, Apps und IT-Systeme mit der jeweiligen Unternehmensstrategie in Einklang zu bringen, ohne dass interne Ressourcen bei unseren Kunden gebunden werden. Dabei deckt unser Software-Engineering-Portfolio alle relevanten Lösungen, wie beispielsweise App-Entwicklung, Mobility-, Cloud- und Managed Services, ab“, so Hecker.

Beim Einsatz von Big Data, intelligenter Automatisierung, IoT und Blockchain blickt GFT auf jahrelanges Firmen-Know-how zurück. 2019 sollen zunächst Unternehmen in Deutschland adressiert und die Initiative dann auf weitere europäische GFT Standorte ausgeweitet werden. Hecker baut dafür sowohl das Lösungsangebot als auch das Team sukzessive auf und greift dabei auf internationale Entwicklungsteams von GFT zurück.

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