Partner exceet Secure Solutions, NEXIONA und Tech Data bringen hochsicheres Gateway auf den Markt

  • exceet Secure Solutions und NEXIONA vereinbaren Technologiepartnerschaft
  • Einführung eines hochsicheren Egde Gateways
  • Edge Gateway beinhaltet die MIIMETIQ EGDE IoT-Plattform von NEXIONA und garantiert Nutzern somit volle Kontrolle über ihre Daten.

exceet Secure Solutions, Spezialist für Kryptographie- und Sicherheitstechnologien, hat mit NEXIONA, einem Anbieter von IoT Middleware-Software, eine Technologievereinbarung zur Einführung eines hochsicheren Edge Gateways geschlossen. Zielgruppe sind Kunden mit maximalen Sicherheitsanforderungen und dem Anspruch vollständiger Kontrolle über ihre Daten.

exceet Secure Solutions führt im Zuge dieser Vereinbarung ein hochsicheres Gateway ein. Dieses verfügt über eine komplette IoT-Plattform von NEXIONA (eine adaptierte Version von MIIMETIQ EDGE), die über Docker-Container direkt am Endgerät installiert ist.

Die Vereinbarung wurde durch die Partnerschaft mit Tech Data Germany ermöglicht, der beide Unternehmen (exceet Secure Solutions und NEXIONA) angehören. Als Value-Added Distributor mit einer neuen IoT- & Analytikabteilung empfahl Tech Data aus einem breit aufgestellten Portfolio die IoT-Lösungen von NEXIONA.

„Auf Grundlage dieser Technologiepartnerschaft kann das Gateway sowohl lokale Daten als auch die Anbindung an das jeweilige Unternehmensnetzwerk verwalten. Das Gateway, mit dem auch exceet connect BASE arbeitet, verfügt nicht nur über einen Kryptochip für eine annähernd konfigurationsfreie und gleichzeitig hochsichere Implementierung, sondern bietet auch eine komplette Docker Runtime-Umgebung. Diese erleichtert den Entwicklern die Pflege und Zuweisung ihrer IoT-Applikationen enorm. Die als Docker Container enthaltene MIIMETIQ Edge ist daher ein idealer Begleiter für alle Kunden, die nicht nur ständige Kontrolle über ihre Gateways erwarten, sondern auch volle Kontrolle über die Nutzung ihrer Daten“, erklärt Christian Schmitz, Geschäftsführer von exceet Secure Solutions.

„Datenhoheit und Kontrolle über Plattformen sind wichtige Anforderungen auf dem Markt. Neben dem Edge Computing ist maximale Sicherheit der Gateways ein wesentlicher Aspekt in IoT-Umgebungen. Daher stellt diese Partnerschaft einen beträchtlichen Mehrwert für den Kunden dar. Ein Hauptgrund für die Schaffung dieser starken Partnerschaft ist die Anzahl von Kunden, die genau diese Art von Lösung verlangt. Unser Ziel ist die Schaffung eines perfekt auf den Marktbedarf zugeschnittenen Ökosystems“, so Jaume Rey, CEO von NEXIONA.

„Die gemeinsame Arbeit von exceet, NEXIONA und Tech Data bietet Kunden mit maximalen Ansprüchen an Datenkontrolle und Datenhoheit eine leistungsstarke Lösung. Ich freue mich, dass Tech Data diese Partnerschaft ins Leben rufen konnte und es uns dadurch ermöglichte, unser durchgängiges Ökosystem einzusetzen. Eine der Stärken von Tech Data ist es, Verbindungen zwischen Geschäftspartnern und den besten Lieferanten zu schaffen, um für unsere Partner die besten Reselling-Lösungen zu finden“, sagt Peter Bachl, IoT Business Development Manager bei Tech Data Deutschland.

exceet Secure Gateways mit vorinstalliertem MIIMETIQ sind ab Q1/2019 verfügbar.

Ihr Direktkontakt:
Christian Schmitz, Geschäftsführer exceet Secure Solutions, Tel.  +49 211 436989 0
E-Mail: info@exceet-secure-solutions.de – www.exceet-secure-solutions.de

Über exceet Secure Solutions

exceet Secure Solutions ist auf sichere Vernetzungslösungen spezialisiert und bietet hierzu Software, Hardware, Beratung und Services. Schwerpunkte sind IoT-Lösungen und IT Security mit besonderer Expertise im Gesundheitswesen und der Industrie. Ergänzt wird das Angebot durch Hardware Security Modules (HSMs), PKI-Lösungen sowie Produkte und Services für qualifizierte Signaturen und Zeitstempel, einschließlich Trust-Center-Betrieb.

Über NEXIONA

NEXIONA ist ein in Barcelona (Spanien) ansässiger Softwarehersteller mit Zweigniederlassung in Oxford (UK). NEXIONA entwickelt Softwaretools, mit denen Integratoren zum Aufbau privater IoT-Plattformen jegliche Art von Hardware und Software zusammenstellen, verbinden, steuern und integrieren können (Einsatz in der Cloud oder vor Ort).

MIIMETIQ ist eine von NEXIONA entwickelte IoT-Technologie. Eine Vielzahl von Kunden wie Arqiva, Ricoh, IBM, Hipra und Delphi setzen auf ihre Flexibilität, Skalierbarkeit und Sicherheit. Mit einer bestehenden und wachsenden Pool von mehr als 120 Kommunikationsprotokollen kann MIIMETIQ jede Art von Device oder Unternehmenssystem über jede Art von Netzwerk integrieren. MIIMETIQ überwindet damit eine grundlegende Problemstellung vieler Systemintegratoren: Der Anspruch, eine breite Vielfalt von ‘Dingen’ zu verbinden, sie zur Datenerfassung zu nutzen und diese Daten sinnvoll einzusetzen, um Geschäftsergebnisse zu verbessern.

Über TECH DATA

Tech Data nutzt die Möglichkeiten der Technologie, um die Welt zu verbinden. Dank unseres ganzheitlichen Leistungsspektrums aus Produkten, Services und Lösungen, hochspezialisierten Skills und Expertise im Bereich Zukunftstechnologien können Vertriebspartner Produkte und Lösungen auf den Markt bringen, die die Welt verbinden und Wachstum und Fortschritt fördern. Tech Data steht auf Platz 83 der Fortune 500® und wird bei Fortune seit 9 Jahren ununterbrochen als eines der weltweit angesehensten Unternehmen geführt.

 

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Die Finalisten des BARC Start-up Awards und BARC Best Practice Awards für BI/Analytics & Data Management stehen fest

BARC präsentiert die Finalisten der BARC-Awards. Das Analystenhaus prämiert seit 2005 Softwareprojekte mit dem BARC Best Practice Award für Business Intelligence und Analytics. Innovative Start-ups im Bereich Analytics und Datenmanagement werden zum dritten Mal ausgezeichnet. Die Finalisten des BARC Best Practice Awards und des Start-up Awards stellen ihre Projekte und Geschäftsideen am 7. und 8. November auf dem BARC BI & Data Management Congress vor.

Im Finale des BARC Start-up Awards für Analytics und Datenmanagement haben in diesem Jahr die Firmen Motion Miners, Openasapp, Scoutbee, Semalytix und Soley die Chance sowohl Jury als auch Publikum mit ihrem Pitch zu überzeugen. „Auffällig war die hohe inhaltliche Bandbreite der Bewerber in diesem Jahr“, so Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer von BARC. „Es gab vor allem viele branchen- und funktionsspezifische Analyse- und Optimierungslösungen, beispielsweise für Logistik, Produktion, Qualitätssicherung, Einkauf oder Vertrieb. Insgesamt musste sich die Jury wieder zwischen vielen spannenden jungen Unternehmen mit guten Ideen entscheiden.“

BARC verleiht den Best Practice Award für das beste Anwenderprojekt in BI/Analytics und Datenmanagement in den Kategorien „Mittelstand“ und „Konzernlösung“. Die Finalisten in der Kategorie „Mittelstand“ sind die Unternehmen Hannover Rück und Scout24 sowie die Stadt Kaiserslautern. Die nach der Vorauswahl überzeugendsten „Konzernlösungen“ haben DB Fernverkehr, Festo und WMF eingereicht. „Es war in diesem Jahr auffällig, wie stark Unternehmen bereits technische Innovationen wie Cloud-Computing, analytische Datenbanken, Big Data Lösungen oder Visualisierungswerkzeuge zur Verbreiterung des Datenanalysespektrums von Self-Service BI bis hin zum Einsatz von Data Science/Advanced Analytics nutzen. Die Zuschauer können sich wieder auf spannende Projektberichte mit zahlreichen Best Practices freuen“, meint Dr. Carsten Bange.

Die Jurys bestehen aus namhaften Business-Intelligence-Experten aus Wissenschaft, Praxis und Medien. Die Präsentation der Finalisten und die Verleihung der Awards finden am 7. und 8. November im Rahmen der BARC Konferenzen auf der Big Data World in der Messe Frankfurt statt. Der Eintritt zum gesamten Konferenzprogramm ist für Fachanwender kostenlos.

Über den Best Practice Award

BARC zeichnet mit dem Best Practice Award Business Intelligence und Analytics jährlich Softwareprojekte aus. Diese zeichnen sich durch ihren wirtschaftlichen Nutzen sowie vorbildliche Methoden und Vorgehensweisen bei der Implementierung aus. Der Preis wird in den Kategorien Mittelstand- und Konzernlösung vergeben. Zu den Bewertungskriterien zählen die eingesetzte Technik, das inhaltliche Konzept, eine erkennbare Anwenderorientierung, die Kosten-Nutzen-Relation sowie geschaffene Innovationen. Aus den Bewerbungen muss deutlich hervorgehen, warum das jeweilige Business-Intelligence-Projekt einen hohen Geschäftsnutzen erzielen konnte. Zudem müssen quantifizierbare und qualitative Ergebnisse vorliegen.

Über den BARC Start-up Award

Mit dem BARC Start-up Award für Analytics und Datenmanagement zeichnet das unabhängige Beratungs- und Analystenhaus BARC Start-ups aus. BARC prämiert Unternehmen, die Daten innovativ aufbereiten, nutzen, eine nutzenstiftende Lösungen entwickeln und hierfür eine Softwarelösung oder softwaregestützte Dienstleistung anbieten. Unternehmen, deren Gründung maximal sechs Jahre zurückliegt, dürfen sich für den BARC Start-up Award bewerben. Zudem muss ihr Hauptsitz in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz liegen. Bei der eingereichten Lösung muss es sich um eine Software oder softwareunterstützende Dienstleistung handeln, die im Umfeld von Business Intelligence, Datenanalyse, Planung und Simulation oder dem Datenmanagement für diese Aufgaben angesiedelt ist. Das vorgestellte Produkt sollte zumindest als funktionsfähiger und demonstrierbarer Prototyp vorliegen.

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Veranstaltungshinweis Linked Data Workshop 2018 Darmstadt, 25. und 26. Oktober 2018

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How to achieve End2End Transparency?

Am 25. und 26. Oktober 2018 findet bereits zum vierten Mal der Linked Data Workshop in Darmstadt statt. Die CONWEAVER GmbH freut sich sehr, Ihnen das erweiterte Workshop-Konzept vorzustellen und Sie In diesem Jahr zum ersten Mal zu eineinhalb Tagen Linked Data einzuladen.

Erfahren Sie am ersten, praxisbezogenen Tag, was CONWEAVER zu bieten hat und teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen zu Technik und Projekten. Am Abend erwartet Sie Sie dann noch ein spannender Icebreaker-Vortrag Herrn Thomas Lamprecht (Robert Bosch GmbH) zum Thema „SE based on Linked Product Data (Digital Twin Basis)“.

Am zweiten Tag starten wir dieses Mal mit der Keynote von Heike Halkenhäußer (Daimler AG) zum Data Layer im PDM2020 Programm, das die Vision des Digital Twin in Angriff nimmt. Danach geht es in die World-Cafés. Wir freuen uns sehr, vier erstklassige Paten für unseren Workshop gewonnen zu haben:

·         Herr Ralf Rentschler (Daimler AG): Linked Data Layer & Architektur
·         Frau Andrea Denger (AVL): UX & Nutzer
·         Herr Prof. Vahid Salehi (Hochschule München): Linked Data im Markt
·         Herr Sven-Olaf Schulze (Präsident GfSE): Virtuelles Greenfield?

Am Ende des Workshops erwartet Sie eine Keynote von Maxim Mankevich, Experte für Erfolgswissen und Ideenfindung, mit der wir Sie inspirieren wollen – für Ihren Arbeitsalltag und darüber hinaus.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier: https://www.conweaver.com/de/lida2018

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Donnerstag, 25. Oktober 12 – 22 Uhr (inkl. Abendveranstaltung)
Freitag, 26. Oktober, 8:30 – 17:30 Uhr
darmstadtium Wissenschafts- und Kongresszentrum
Teilnahmegebühr: ab 99 € pro Person (zzgl. MwSt.)

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In der Logistik wird Digitales mit Realem kombiniert

Unter dem Motto „Digitales trifft Reales“ hat am heutigen Mittwoch der 35. Deutsche Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. in Berlin begonnen. Der Wirtschaftsbereich meldet gute Zahlen und nutzt die Chancen der technologischen Entwicklung.

„Kapazitätsengpässe bei Transportangeboten und Infrastruktur sowie Fachkräftemangel mit Ansage – das sind nur zwei Beispiele für sehr reale Problemstellungen, mit denen unser Wirtschaftsbereich derzeit konfrontiert ist“, so der Vorstandsvorsitzende der BVL Robert Blackburn. Die Digitalisierung schaffe beeindruckende Werkzeuge, zum Beispiel beim Einsatz intelligenter autonomer Systeme. Neue digitale Tools, so Blackburn, könnten einen entscheidenden Beitrag zur Lösung drängender Fragestellungen leisten. Er sprach zum Auftakt des Kongresses, ebenso wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Professor Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa Carsten Spohr, Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG und der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) Bernhard Mattes.

Die großen Trends, mit denen es die Logistik zu tun hat, verändern sich. In den letzten Jahren ging es um Komplexität, Kosten und Kooperation. Jetzt treten Kundenorientierung, Nachhaltigkeit,  neue Technologien, disruptive Geschäftsmodelle und neue Anforderungen an Personalführung und Personalentwicklung in den Mittelpunkt der Diskussionen. „Dabei haben wir im Blick: Mensch und Maschine werden nach und nach zu Partnern in einer Social Networked Industry“, so Blackburn.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für diesen Wandel sind gut und die September-Umfrage zum Logistik-Indikator der BVL spiegelt am Übergang zum vierten Quartal eine verhalten optimistische Stimmung wider. In Industrie und Handel wird die aktuelle Geschäftslage aber signifikant besser eingeschätzt als die Erwartungen für die nächsten Monate. Bei den Logistik-Dienstleistern dagegen sind die Erwartungen steigend. Das ist nach Blackburns Einschätzung kein Jubelszenario, aber Ausdruck solider Zuversicht.

„Allen Unkenrufen zum Trotz – und trotz der kleinen konjunkturellen Delle im Sommer: Der Wirtschaftsbereich Logistik bleibt auf seinem erfolgreichen Kurs“, sagte er.

Am Jahresende 2018 kann der Wirtschaftsbereich Logistik voraussichtlich zum achten Mal hintereinander ein stabiles Wachstum vermelden. Die Hochrechnung der Logistikweisen für den Umsatz lautet: 274 Milliarden Euro (nach 267 Milliarden Euro 2017), für die Beschäftigtenzahl: 3,2 Millionen Menschen (nach 3,15 Millionen 2017).  

„Dieses positive Szenario ist nicht selbstverständlich“, so Blackburn. Er verwies auf schwierige Rahmenbedingungen wie den weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Kontext, die Irritationen in der EU, ungelöste Probleme in der urbanen Logistik und den Personalmangel.

An die Politik gerichtet forderte Blackburn „Sacharbeit, Sacharbeit, Sacharbeit!“ Nach den zwölf mühsamen Monaten seit der Bundestagswahl seien die Herausforderungen immer noch dieselben: Der Investitionsstau bei Straße und Schiene müsse aufgelöst werden, die Intermodalität der Verkehrsträger sei zu stärken, flächendeckend seien leistungsfähige IT-Netze zu schaffen. „Wir brauchen Deregulierung, Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, Planungssicherheit durch Stabilität politischer Prozesse und Support für wirtschaftliche Vorhaben“, so Blackburn.

Jenseits primär logistikrelevanter Anliegen forderte der Vorstandsvorsitzende der BVL den Ausstieg aus dem Soli noch in dieser Legislaturperiode und eine insgesamt der wirtschaftlichen Lage angemessene Steuerpolitik.

Einige Highlights des Kongresses

Transatlantische Beziehungen

Die Logistik ist ein international agierender Wirtschaftsbereich. Sie hat mit ihren Leistungen die Globalisierung operativ möglich gemacht – und ist mit dem internationalen Austausch von Gütern und Dienstleistungen gewachsen. Die Gefahr von Handelsbarrieren, von Zöllen oder sonstigen Hindernissen bis hin zu einem „Handelskrieg“ ist für Logistiker in Industrie, Handel und Logistikdienstleistungen von höchster Brisanz. Beim Kongress wird Robin S. Quinville, die Gesandte der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, zu Gast sein. In der Abendveranstaltung des ersten Kongresstages geht sie in einen Gedankenaustausch mit Frank Sportolari, dem Präsidenten der American Chamber of Commerce in Germany (AmCham) und Prof. Thomas Wimmer, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der BVL.

Schwerpunkt Personalthemen

Gleich fünf Programmpunkte des 35. Deutschen Logistik-Kongresses sind dem Thema „Personal“ gewidmet. Schließlich kann der technologische Wandel nur erfolgreich gestaltet werden, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter mit auf die Reise nehmen.

Der Wirtschaftsbereich Logistik eignet sich aufgrund seiner starken Prozessorientierung ausgezeichnet für Digitalisierung und Automatisierung. Zukünftig werden sich 

menschliche und maschinelle Arbeit mehr und mehr ergänzen. Viele Aufgaben kommen damit auch auf die Personalverantwortlichen im Wirtschaftsbereich Logistik zu: IT-bezogene Kompetenzen wie Informatik, Data-Engineering, Modellierungs- und Analysefähigkeiten („Erkennen“), Branchen- und Geschäftsprozesswissen („Anwenden“) sowie Storytelling-Kompetenzen („Überzeugen“) sind neue Fertigkeiten, die für die Gestaltung von Logistikprozessen und für agile Supply Chains benötigt werden.  

Die Personalschwerpunkte sind: die Podiumsdiskussion „Digitales trifft Reales“, die Fachsequenz „Schöne neue Arbeitswelt“, die Fachsequenz „Lernen aus digitalen Projekten“, das LOG.Camp „HR and Recruiting”, organisiert als World Café, und der Hauptvortrag „Zukunft der Arbeit: Welche neuen Anforderungen stellt die digitale Transformation?“ von Julie Linn Teigland (Ernst & Young).

Ganz operativ: Digitales trifft Reales

Die vier Themenbereiche „Neue Technologien“, „Methoden“, „Märkte“ und „Science und Research“ werden in zahlreichen Fachsequenzen in unterschiedlichen Formaten behandelt und liefern Beispiele für das Zusammenspiel von Logistik und IT, ganz nach dem Motto „Digitales trifft Reales“. Ein Blick auf verschiedene Schwerpunkte:

Robotik und autonome Logistik         

Bis vor zwei Jahrzehnten noch als Science Fiction angesehen, stellt die Robotik heute einen Eckpfeiler der Digitalisierung dar. Sowohl in der Produktion als auch in der Erbringung von Dienstleistungen sind autonome Systeme dank erheblicher technologischer Fortschritte stellenweise bereits im Einsatz. In einer Fachsequenz wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln über die Bandbreite bestehender Robotikanwendungen berichtet und es gibt Impulse zu Einsatzmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette. 

Collaborative Supply Chain      

Collaboration ist die gemeinsame, vernetzte Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Spätestens bei der Bereitstellung aller notwendigen Daten tun sich viele Unternehmen aber bisher schwer mit der Vorstellung, Collaboration tatsächlich zu leben. Dabei bietet sie viele Chancen, um Problemen wie Leerfahrten oder Doppelarbeiten zu begegnen. Welcher Wechsel in der Haltung von Unternehmensführungen ist nötig, welche Lösungen müssen neutrale Plattformen bieten, um das ungenutzte Effizienzpotenzial zu heben und wo sind die Grenzen der Collaboration? 

Blockchain  

Das enorme Potenzial, das der Blockchain zugeschrieben wird, hat in den letzten Monaten einen Hype ausgelöst. Diverse Start-ups und etablierte Unternehmen entwickeln bereits Lösungen und prüfen so die Grenzen der Technologie. Wo ihr Einsatz einen Mehrwert erzeugt und welche Anwendungen in Zukunft realistisch sind, erfahren die Teilnehmer in dieser Sequenz. 

Künstliche Intelligenz    

Dank der rasanten Weiterentwicklung der Technik hat künstliche Intelligenz (KI) mit ihren unterschiedlichen Bereichen wie Machine Learning, neuronale Net und Deep Learning bereits heute Einzug in viele Bereiche der Logistik gehalten. Mit Hilfe intelligenter Algorithmen werden die Prozesse entlang der Wertschöpfungsketten stetig smarter und effektiver. Konkrete Anwendungsfälle finden sich bereits heute zum Beispiel in Predictive Analytics und im Risikomanagement. KI wird dabei zum Servicepartner für Entscheider in Unternehmen.

Lernen aus digitalen Projekten

Die Herausforderung, bestehende Prozesse zu digitalisieren und digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln, führt zu einer Vielzahl an digitalen Projekten. Nicht immer verläuft das erfolgreich, nicht immer ist das Ziel sofort klar ersichtlich. Agile Entwicklungsansätze ermöglichen es, Konzepte auszuprobieren und gehören mittlerweile zum Standard. Es gibt gute Beispiele, wo Trial-and-Error am Ende zum Erfolg geführt hat. Der Kongress präsentiert drei davon.

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eMobility-Pioniere bringen Unternehmen auf die Überholspur

Die Diskussion rund um das Ende des Dieselantriebs rückt die Elektromobilität mehr denn je ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dabei wird vor allem eines sichtbar: Die Zukunft des Elektroantriebs hängt nicht allein von der Entwicklung neuer Fahrzeuge ab. Auch die damit verbundene Infrastruktur und Serviceleistungen, wie ultraschnelle Ladestationen oder einfache Abrechnungssysteme für Firmenflotten, tragen einen maßgeblichen Beitrag dazu bei.

Gleich mehrere Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum sind bei der Entwicklung dieser begleitenden Maßnahmen federführend beteiligt. Eine neue Konferenz mit dem Titel »be.connected« bietet, am 15. und 16. November in der Ziegelei 10 in Ismaning bei München, eine einzigartige Plattform, auf der sich Entscheider und leitende Angestellte aus Unternehmen von den eMobilityPionieren der Branche, in praxisnahen Vorträgen, für die Einführung von Elektromobilität schulen lassen können.

Elektromobilität bedeutet mehr, als E-Autos und E-Ladestationen zu kaufen

„Wir stellen fest, dass immer mehr große Unternehmen die Bedeutung von Elektromobilität begreifen und in das Thema einsteigen wollen. Allerdings fehlt den zuständigen Entscheidern oft das umfassende Know-how für einen strategischen Einsatz und erfolgreiche Geschäftsmodelle. Hier wollen wir mit der Konferenz ansetzen“, betont Martin Klässner, CEO von has·to·be und Initiator der Veranstaltung. In praxisnahen Vorträgen führt man den Teilnehmern vor Augen, worauf es bei der Einführung einer Infrastruktur von Elektromobilität für Unternehmen ankommt und schärft zugleich das Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen.

Von der DSGVO zum europäischen E-Ladestationsnetz

Zu den „heißen Eisen“ der Branche zählt derzeit das Eichrecht, das deutschlandweit einheitliche Standards für E-Ladestationen vorschreibt. Aber auch die Folgen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beschäftigen E-Ladestationsbetreiber und Mobilitätsserviceprovider. Ein Highlight der Konferenz ist der Auftritt von IONITY-CEO Dr. Michael Hajesch. Das Joint Venture der führenden Automobilhersteller arbeitet daran, ein europaweites Netz an High-Charger-Ladestationen aufzubauen und verleiht damit der Elektromobilität Flügel.

Die Konferenz findet am 15. und 16. November in der Ziegelei 101 in Ismaning bei München statt. Tickets sind auf der Webseite https://be.connected-conference.com/ erhältlich.

Übersicht der Speaker:

  • Dr. Michael Hajesch (IONITY): 1 Jahr IONITY ‒ Rückblick & Ausblick
  • Jörg Hofmeister (Tank & Rast): Elektromobilität an deutschen Autobahnen
  • Dr. Jens Winkler (ENERCON): Laden wie Tanken: Umweltfreundlich. Netzverträglich. Kosteneffizient. 
  • Dr. Jonas Lohmann (WAY.DO): Way what? WAYDO! Mobilitätskonzepte powered by EWE 
  • Dr. Hans Thies (GP JOULE Connect): Intelligente Ladeinfrastrukturen für E-Flotten
  • Thomas Kärcher (Telefónica Germany NEXT): Big Data in der Elektromobilität
  • Michael Dronia (Digital Energy Solutions): Dynamisches Lastmanagement für E-Mobilität 
  • Sascha Koberstaedt (EVUM Motors): EVUM Motors GmbH ‒ Electric Mobility for Everybody
  • Maximilian Huber (AUDI): Ladeinfrastruktur aus Sicht eines Automobilherstellers und Arbeitgebers
  • Christian Hahn (Hubject): ISO 15118 in der Praxis
  • Martin Klässner (has·to·be): Eichrecht in der E-Mobilität & Transparenzsoftware
  • Dr. Katharina Vera Boesche (IKT Elektromobilität): DSGVO, PAngV, StromMarktG
  • Sebastian Lahmann (NOW): Aktueller Ausblick Förderungen in Deutschland
  • Philipp Rademaker (Torqueedo): Elektromobilität auf dem Wasser

Weitere Informationen finden Sie unter https://be.connected-conference.com

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Dipl.-Ing.: Ein deutsches Erfolgsmodell im Wandel

Muss sich der Ingenieur neu erfinden? Wie passt er sich an den Wandel der Arbeitswelten an? Wird er in einigen Prozessen gar überflüssig? Auf dem 1.  VDI Executive Networking Event #nwing am 07. und 08. November 2018 in Düsseldorf dreht sich alles um Transformationsprozesse in Unternehmen und das zukünftige Berufsbild des Ingenieurs.

New Work beschreibt einen grundlegenden Umbruch der Arbeitswelt. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung führen dazu, dass mehr und mehr Menschen vor veränderten Anforderungen ihrer Arbeitswelt stehen. So sind auch Ingenieure und Führungskräfte von diesen Veränderungen betroffen. Doch was bedeutet der Wandel konkret für das Erfolgsmodell des Dipl.-Ing.? Welche Skills müssen Ingenieure und Führungskräfte von morgen mitbringen?

Falk Bothe ist Director Digital Transformation Office bei Volkswagen und einer der Keynote-Sprecher der #nwing am 07. und 08. November 2018 in Düsseldorf. Auf die Frage, welche Bedeutung das Berufsbild des Ingenieurs in Zukunft noch haben wird, ist er sich sicher: „Den Entwickler oder Konstrukteur, der im stillen Kämmerlein arbeitet, wird es in Zukunft viel weniger geben. Auch Ingenieure werden stärker im Kundenkontakt stehen und mit ihnen zu interagieren haben – das bedeutet einen Lernprozess. Auch die klassischen Abteilungen von heute wird es immer weniger geben. Sie werden ersetzt durch das Arbeiten in agilen, bereichsübergreifenden Teams“.

Auch Marc Wagner, Member of the International Management Board, Detecon International GmbH, ist sich sicher, dass nicht nur Ingenieure und Führungskräfte dem Wandel unterliegen: „New Work bedeutet zugleich, dass sich Unternehmen neu zu erfinden haben“. Als Keynote-Sprecher der #nwing stellt er seine Vorstellung eines zielgerichteten Company ReBuilding vor – und erklärt, welche Herausforderungen damit auf Unternehmen und Mitarbeiter zukommen.

#nwing steht für #newworkengineering

Der Wandel der Arbeitswelten im Ingenieursumfeld ist Ausgangspunkt für die  #nwing – Das New Work Event für Ingenieure. Das VDI Wissensforum bietet mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit, intensiv und interaktiv den Kulturwandel im Arbeitsalltag des Ingenieurs zu erleben und kontrovers zu diskutieren. Stichwörter wie Change-Management, intelligente Technik und Smart Working halten vermehrt Einzug in den beruflichen Sprachgebrauch. In interaktiven Formaten und Workshops zeigen Macher, Impulsgeber und Querdenker aus Industrie und Wirtschaft, wie sich die digitale Revolution im Ingenieursumfeld umsetzen lässt. Unternehmen wie Volkswagen, ADAC, nonee, Bosch, Trumpf, Porsche, und Miele zeigen, wie New Work in ihren Unternehmen verstanden und umgesetzt wird.

Programmpreview #nwing

  • Digitalisierung und Smart Working:
    Effiziente Nutzung von Technologien und modernen Arbeitsformen
  • Agile Arbeits- und Kommunikationsmethoden:
    Agilität, Scrum, Design Thinking & Lego Serious Play, Working Out Loud
  • Company ReBuilding und Führung im Wandel der digitalen Transformation
  • Hello New Mindset! Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams
  • Digitale Lernmethoden und lernförderliche Arbeitsgestaltung:
    #Digital Native #Data Scientist
  • Kampf um die Talente versus Nähe trifft Freiheit:
    Fachkräftemangel und die Veränderung der Arbeitsumgebung & Arbeitsweisen

Daten & Fakten der #nwing:

Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/nwing/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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Telekom und metapeople arbeiten auch zukünftig im Affiliate Marketing zusammen

Die Deutsche Telekom und metapeople, Teil der internationalen Agenturgruppe Artefact, setzen die erfolgreiche Zusammenarbeit in Deutschland fort: In einer aktuellen Ausschreibung konnten die Duisburger mit ihren Leistungen überzeugen.

metapeople kann im Bereich des Affiliate Marketing bereits auf eine erfolgreiche Kooperation mit der Telekom aufbauen. “Dank der engen Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und unseren Publishern konnten wir ein sehr effizientes Partnernetzwerk aufbauen”, sagt Julius Ewig, Managing Director von metapeople. “Dass uns die Telekom erneut das Vertrauen ausspricht, bestätigt unseren Ansatz, maximale Transparenz in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit zu stellen. Zugleich ist es für uns der Ansporn, unser Programm weiter zu optimieren, Innovationen voranzutreiben und dadurch neue Potenziale für unseren Kunden zu erschließen.”

Erfolgreiche Zusammenarbeit seit mehr als zehn Jahren

Bereits seit 2007 haben metapeople und die Telekom in diversen Digitalmarketing-Disziplinen erfolgreich zusammengearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt lag hier seit vielen Jahren im Affiliate Marketing. So haben beide Unternehmen gemeinsam ein sehr ausgereiftes Programm aufgebaut, das optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum im Online-Vertrieb bietet.

metapeople zählt seit vielen Jahren zu den führenden deutschen Agenturen für Affiliate Marketing. Die herausragende Position wurde jetzt abermals durch das globale Affiliate-Netzwerk Awin unterstrichen: Bereits zum dritten Mal in Folge sicherte sich metapeople im Rahmen der jüngsten DMEXCO den renommierten Awin Agency Award, diesmal in der Kategorie Best Agency Performance. Der Award wird der Agentur verliehen, die mit ihren Partnerprogrammen die höchste Umsatzsteigerung erzielt hat.

metapeople steht seinen Kunden jedoch nicht nur durch umfangreiches Know-how und ein schlagkräftiges Netzwerk zur Seite. Auch auf technologischer Ebene hat die Agentur weitreichende Tools und Services etabliert, die ein optimales Handling der Affiliate-Maßnahmen ermöglichen – etwa durch die zentrale Zusammenführung transparenter Reporting- und Tracking-Tools mit Abrechnungs- und Provionssystemen über individualisierte und automatisierte Schnittstellen.

Über Artefact artefact.com

Artefact (zuvor Artefact-Netbooster) ist eine börsennotierte Marketingagentur (Alternext Paris, ALBNT), die Marketers und Techniker perfekt vereint. Um die Customer Experience von morgen durch moderne Technologien neu zu erfinden, arbeitet die Agentur mit den größten globalen Marken zusammen. Das Unternehmen hat mehr als 25 Niederlassungen mit 1000+ Mitarbeitern und bietet die Serviceangebote Daten-Consulting, Expertise im Digitalmarketing und Technologieentwicklung (Big Data und Artificial Intelligence) an. Artefact wurde zur innovativsten Agentur 2017 gewählt. Mehr als 600 Kunden vertrauen auf die fundierte Marketingerfahrung der Agentur, darunter mehr als 100 Blue Chips wie AccorHotels, Orange, Carrefour, Emirates, Deutsche Telekom und Monoprix. Gegründet wurde Artefact von drei Absolventen der Universität Polytechnique (Guillaume de Roquemaurel, Vincent Luciani and Philippe Rolet). Seit der Gründung im Jahr 2015 ist Artefact schnell und stetig gewachsen. Im September 2017 fusionierte die Agentur mit der französischen Digital Marketing Agentur NetBooster Group.

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Forschungsprojekt zur Verringerung der Luftverschmutzung mittels Satellitendaten gestartet

SAUBER heißt das vom Bundesverkehrsministeriums (BMVI) geförderte Forschungsprojekt, das mithilfe einer Datenplattform ein flächendeckendes,  detailliertes Bild der aktuellen wie zukünftigen Luftqualität für die Stadt-  bzw. Regionalentwicklung zeichnet. Nun ist das Projekt am 1. Oktober offiziell gestartet. 

Der Name ist Programm. Denn es geht im wahrsten Sinne des Wortes um saubere Luft. Ziel von SAUBER (Satellitenbasiertes System zur Anzeige, Prognose und Simulation von Luftschadstoffen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung) ist es, eine Informationsplattform für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung aufzubauen.  Dabei sollen die in der Praxis bislang kaum genutzten Daten und Services des Raumfahrtprogramms Copernicus erschlossen und in digitale Dienste für eine nachhaltige Stadt- bzw. Regionalentwicklung überführt werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und gehört zur Forschungsinitiative mFUND, die sich mit digitalen datenbasierten  Anwendungen für die Mobilität 4.0 befasst.

SAUBER soll nicht nur einen Überblick über die aktuelle, sondern dank des Einsatzes Künstlicher Intelligenz auch Prognosen und Simulationen der zukünftigen Luftverschmutzung erlauben. Allein durch Feinstaub sterben in Deutschland jedes Jahr über 40.000 Menschen.  Droht die Überschreitung eines kritischen Grenzwerts kann die Schadstoffbelastung durch rechtzeitige Umplanungen oder Gegenmaßnahmen reduziert und  gegebenenfalls sogar ganz vermieden werden. Durch die Nutzung von Satellitendaten geht SAUBER in der Flächenabdeckung deutlich über die bisher genutzten punktuellen Erhebungen der stationären Messstationen hinaus. Mittlerweile lassen sich Schadstoffe wie Stickoxide oder Feinstaub in hoher Auflösung aus dem Orbit aus erfassen.

Das Herzstück von SAUBER bildet eine Plattform, auf der alle relevanten Daten eingespielt, analysiert und zur Anzeige, Prognose und Simulation von Luftschadstoffen genutzt werden. Zu den Datenquellen zählen neben den Satelliten des Copernicus-Programms u.a. aktuelle und historische Verkehrs-, Wetter- bzw. Klimadaten sowie Ergebnisse der lokalen Messstationen oder Informationen zur Topographie bzw. Morphologie. Diese Daten werden miteinander verschnitten, um ein flächendeckendes und dabei dennoch detailliertes Bild der Luftverschmutzung zu zeichnen. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sollen Zusammenhänge bzw. Abhängigkeiten in den verschnittenen Daten aufgespürt und in entsprechende Prognosen und Simulationen für die Stadt-  bzw. Regionalentwicklung überführt werden.

SAUBER wird in der Umsetzung vom Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart  begleitet. Die Stadt ist wegen ihrer Kessellage von der Luftverschmutzung besonders stark betroffen. Außerdem konnte als assoziierter Partner das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen für SAUBER gewonnen werden, das seine Umsetzung aus Anwendersicht begleiten und gegebenenfalls  mit geeigneten Umweltdaten unterstützen wird.

Die Software AG entwickelt in dem Projekt neben ihrer Konsortialführerschaft die SAUBER-Plattform mit einer zentralen Infrastruktur für Geodaten. Dort werden alle relevanten Daten eingespielt und  –  sofern für Dritte geeignet – als Open Data zur Verfügung gestellt. Außerdem werden auf der Plattform die im Projekt entwickelten bzw. adaptierten Algorithmen der Künstlichen Intelligenz angebunden und den ebenfalls auf der Plattform integrierten SAUBER-Diensten bereitgestellt. Für die Realisierung der SAUBER-Plattform greift die Software AG auf ihre Digital Business Platform zurück und entwickelt sie mit Blick auf die wesentlichen Kernfunktionalitäten anwendungsspezifisch weiter.

Das Projekt ist offiziell am 1. Oktober 2018 gestartet und dauert drei Jahre. Konsortialführer ist die Software AG. Weitere Forschungspartner sind die geomer GmbH und das Start-up
meggsimum als ihr Unterauftragnehmer aus der Metropolregion Rhein-Neckar, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, das Institut für Informationssysteme der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof sowie das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Ökologische Stadtplanung).

Über den mFUND:

Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Weitere Information finden Sie unter www.mfund.de.

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MarkLogic® Data Hub Service ermöglicht es, schnell und einfach echten Mehrwert aus Unternehmensdaten zu generieren

MarkLogic Corporation, ein führender Anbieter operationaler und transaktionaler Enterprise-NoSQL-Datenbanken, verkündete heute den Start des MarkLogic Data Hub Service. Dieser bietet einen schnellen und kosteneffektiven Weg, um erfolgskritische Unternehmensdaten in der Cloud sicher zu integrieren, zu speichern, zu harmonisieren und zu analysieren. Der MarkLogic Data Hub Service nutzt dabei die Stärken von MarkLogics bewährter Data Hub Technologie und reduziert Kosten und operative Hürden, die bei der Integration von Unmengen an Geschäfts- und Anwenderdaten anfallen. Das Ergebnis ist ein Schatz an angereicherten Daten, der die Basis für leistungsstarke Analytik-Anwendungen, IoT Analyse, Knowledge Graphen, künstliche Intelligenz und Machine Learning darstellt.

Unternehmen sind heute zunehmend mit der Datenflut überfordert. Daraus resultierend tendieren diese Organisationen immer mehr zu Lösungen, die sich einfach, agil und ohne großen Mehraufwand implementieren lassen. Der MarkLogic Data Hub Service bietet DevOps Teams genau diese notwendige Agilität und auch alle weiteren Werkzeuge, die notwendig sind, um Daten schnell zu integrieren – ohne den üblichen operativen Overhead. Entsprechend können sich DevOps Teams mehr auf die Entwicklung also “Dev” anstelle von “Ops” konzentrieren – der wahre Mehrwert des MarkLogic Data Hub Service. Ein zusätzlicher Vorteil liegt darin, dass der Dienst auf MarkLogics moderner Multi-Model-Datenbank basiert. Dies befähigt Unternehmen, Lösungen innerhalb einer Plattform anzubieten, anstelle diese mühselig und in Kleinstarbeit auf verschiedensten Cloud-Diensten verteilt integrieren zu müssen.

Data Lakes richtig anpacken

Lange haben Data Lakes versprochen, der Flut an Daten, die auf Unternehmen herein prasselt, einen Sinn zu geben. Leider blieb dieses Versprechen aber unerfüllt. Führende Analysten haben die vielen Ursachen diskutiert, darunter mangelnde Data Governance, semantische Inkonsistenz sowie fehlende Flexibilität. Der MarkLogic Data Hub Service wurde entwickelt, um genau diese Probleme anzupacken.

“Der MarkLogic Data Hub Service zeigt, wie man Data Lakes richtig angeht”, sagt Joe Pasqua, EVP und Head Products bei MarkLogic. “Data Lakes waren grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung, haben aber den realen Unternehmensbezug vermissen lassen. Der MarkLogic Data Hub Service hält das, was mit Data Lakes versprochen wurde und ist dabei einfach zu verwalten, zu pflegen, abzusichern und zu betreiben. So können Unternehmen daraus einen wahren Mehrwert schöpfen.”

„Data Hubs spielen in vielen modernen Unternehmen heute eine wichtige Rolle, da sie ein Mittel zur effektiven Organisation und Verwaltung der Daten eines Unternehmens darstellen", so James Curtis, Senior Analyst bei 451 Research. „Der neue MarkLogic Data Hub Service nutzt die Data Hub-Lösung des Unternehmens, verfügt über Enterprise-Funktionen mit integrierter Sicherheit und bietet gleichzeitig alle Annehmlichkeiten eines Cloud-Service."

Variable Arbeitslast, abschätzbare Kosten

Lastspitzen können in einem System von Minute zu Minute variieren – Budgets in der Regel nicht. Daher ist es für Unternehmen unerlässlich, ein Kostenmodell vorzufinden, das trotz sich permanent ändernder Anforderungen überschaubar und vor allem vorhersagbar bleibt. MarkLogics Architektur erlaubt es, dass der unter dem Service liegenden Datenbank in Sekundenschnelle Ressourcen hinzugefügt bzw. auch wieder entfernt werden können. Dies war auf bisher gängigen Systemen nicht vorstellbar. Der MarkLogic Data Hub Service verlässt sich dabei auf die gleiche Technologie, die mit dem MarkLogic Query Service erstmalig vorgestellt wurde. Auch dort geht es darum, Lastspitzen bei vollkommen vorhersagbaren Kosten zur Verfügung zu stellen, abgestimmt auf die übliche Arbeitslast, ohne den heute gängigen on-demand Ansatz, der durch Überprovisionierung unnötigerweise hohe Kosten verursacht.

“Die Fähigkeit, variable Arbeitslasten bei gleichzeitig vorhersagbaren Kosten zu bewältigen und dies unter Einhaltung hochentwickelter Sicherheitsstandards – das verändert den Markt. Zusammen machen diese Eigenschaften ein wesentlich breiteres Spektrum an Anwendungen in der Cloud sicher und kosteneffektiv, um so die digitale Transformation zu beschleunigen”, unterstreicht Joe Pasqua.

Database-as-a-Service auf einem neuen Level
Der MarkLogic Data Hub bietet Unternehmen gegenüber herkömmlichen Datenbanken einen klaren Mehrwert. Es können verschiedenste Datentypen (z. B. Dokumente, Graphen, relationale Daten sowie Geodaten) von vielfältigen Quellen (wie beispielsweise relationale Datenbanken, Nachrichtenbusse, Streams, etc.) integriert, angereichert, verwaltet, überwacht, durchsucht, abgefragt und harmonisiert werden – alles innerhalb einer Plattform. Dieses umfangreiche Leistungsspektrum könnte mit herkömmlichen Architekturen nur in Kleinstarbeit mühselig durch das Zusammenfügen von zehn oder mehr verschiedenen Komponenten auf einer Datenbank erreicht werden. Der Kostenfaktor sowie die Anfälligkeit und der zu erwartende Overhead einer solchen Lösung wären kaum abzuschätzen.

Sicher und zuverlässig

Der Data Hub Service fußt auf der MarkLogic Data Hub Technologie, die sich bereits in vielen Unternehmen als zuverlässiges Werkzeug zur Datenintegration auf höchstem Sicherheitsniveau bewiesen hat. Dank der Data Hub Technologie als Cloud-Service können Unternehmen durch gestiegene Agilität, erhöhte Datensicherheit sowie effizientere Überwachung der Datenqualität einen gewaltigen Sprung nach vorne machen.

Weitere Informationen zur Verfügbarkeit, den Vorteilen für Endanwender, sowie den besonderen Mehrwert des MarkLogic Data Hub Service: https://www.marklogic.com/product/marklogic-database-overview/data-hub-service/

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Das Programm Großhandelstag 2018 steht

Die Agenda für den Branchentreff des Groß- und Außenhandels am 27. November 2018 in Düsseldorf ist nun komplett. Der Großhandelstag steht für inspirierende Vorträge, praxisrelevante Workshops, spannende Diskussionen und wertvolles Networking.

In seiner Key Note zeigt Jan Peter Coblenz, geschäftsführender Gesellschafter von Brangs + Heinrich GmbH und Vorsitzender des Arbeitskreises Digitalisierung im BGA, auf, welche neuen Herausforderungen die aktuellen politischen und technologischen Umbrüche für den B2B-Handel bergen. Mit Erfahrungen und Ansätzen aus seinem Unternehmen gibt er dabei Einblicke, wie es gelingen kann, diesen Entwicklungen als mittelständischer Großhändler erfolgreich zu begegnen. Christoph Harter, Leiter Zoll & Außenhandel bei Hansgrohe GmbH erörtert im Anschluss, wie das unternehmerische Zollmanagement im Kontext handelspolitischer Herausforderungen zeitgemäß und effizient umgesetzt werden kann.

In zwei parallelen Workshops geben Praktiker und Experten Einblicke in den Großhandel der Zukunft und lassen dabei genügend Raum für Diskussionen mit dem Teilnehmerkreis:

  1. Im Workshop „Digitalisierung der Supply-Chain“ berichtet Verena Siemes, Konzernbereichsleiterin IKT bei ANWR Group über die vertikale Integration digitaler Supply-Chain-Prozesse in dezentralen Strukturen heterogener Handelsunternehmen. Gegenübergestellt wird diesem Ansatz der Einsatz künstlicher Intelligenz im Forecasting und der Stock Allocation. Hannes Streeck, Managing Director Consumer Goods bei Fiege Logistik und David Middelbeck, Projektleiter Data Science bei Westphalia DataLab zeigen auf, wie durch innovative Technologien neue Potenziale gehoben werden können.
  2. Im zweiten Workshop „Credit Management im Großhandel“ zeigt Petra Schuhmacher-Klein, Leiterin Kredit und Recht, wie es bei Papyrus Deutschland gelungen ist ein Prozessmanagement aufzusetzen, welches das Lieferantenkreditmanagement der Gruppe nahezu vollständig automatisiert. Stephan Vila, Geschäftsführer der accredis Inkasso GmbH & Co. KG zeigt darüber hinaus aktuelle Trends und Entwicklungen im Credit Management des B2B E-Commerce auf. Dabei gibt er Einblicke in die ganz speziellen Herausforderungen für den B2B-Handel, nicht jedoch ohne auch Lösungsvorschläge und Ansätze aus der Praxis aufzuzeigen.

Ob das neue Datenschutzgesetz wirklich so heiß gegessen wird, wie es noch im Mai gekocht wurde, darüber diskutieren die Experten der Podiumsdiskussion. Als Data Protection Coordinator der Berner Group berichtet Holger Frietsch von seinen Erfahrungen bei der Umsetzung der EU-DSGVO in einer internationalen Großhandelsorganisation. Benjamin Spallek, Senior Consultant Datenschutz, bei der Creditreform Compliance Services, steuert seine Erkenntnisse aus seinen Beratungsprojekten bei. Alexander Kolodzik, zeigt als Abteilungsleiter Recht des BGA hingegen die besonderen Herausforderungen kleiner B2B-Handelsunternehmen auf.

Über die Chancen und Risiken von B2B-Marktplätze und Plattformen für den Großhandel können Sie mit Lars Schade, dem Geschäftsführer der Mercateo AG, diskutieren. Abschließend zeigt Markus Pfründer, Global Director Data, am Beispiel der METRO Group vor, was die digitale Transformation für das Customer Relationship Management im Großhandel bedeutet und wie es gelungen ist, Ansätze aus dem B2C-Umfeld auf den B2B-Handel zu übertragen.

Lassen Sie sich inspirieren, und gestalten Sie mit uns die Zukunft des B2B-Handels! –
Auf dem Deutschen Großhandelstag 2018.

Sie haben noch kein Ticket? Dann nutzen Sie die Möglichkeit der Online-Registrierung auf unserer Website: www.grosshandelstag.de

Bis zum 15. Oktober 2018 profitieren Sie noch von den günstigen Frühbucherkonditionen.

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