Stadt Ellwangen setzt auf digitale Aktenhaltung mit ELO und n-komm

In der großen Kreisstadt Ellwangen verbindet sich kulturgeschichtliches Erbe mit moderner Infrastruktur. Nach der Einführung eines freien WLAN-Internetzugangs in der Innenstadt setzt die drittgrößte Kommune im Ostalbkreis nun auch auf eine digitale Aktenführung mit der Business Solution ELO E-Akte und der Erweiterung n-komm E-Akte.Plus.

Entscheidung für n-komm und ELO Digital Office

Im Rahmen des Projekts „Verwaltung 21“ entschieden sich die Verantwortlichen der Stadt Ellwangen dazu, eine Lösung zur digitalen Aktenverwaltung auf kommunaler Ebene einzuführen. Wichtig war dabei, dass sie sich einfach in bereits vorhandene Drittsysteme integrieren lässt.

Nach der europaweiten Ausschreibung fiel die Wahl letztlich auf ELO Digital Office, das vor allem durch seine Flexibilität und intuitive Bedienbarkeit überzeugen konnte. Die Umsetzung und Einführung der ELO E-Akte bei der Stadt Ellwangen übernahm der ELO Business Partner n-komm aus Karlsruhe. Dieser ist auf das rechtskonforme Arbeiten für die öffentliche Verwaltung in Kommunen spezialisiert. In nur wenigen Monaten konnte die ELO-Lösung so von n-komm exemplarisch in den Bereichen Bildung und Soziales, Kämmerei, Kasse sowie im IT-Bereich implementiert werden.

Digitale Aktenführung bringt zahlreiche Vorteile

Die ELO E-Akte konnte dabei perfekt in die vorhandenen Strukturen des kommunalen Aktenplans integriert werden. Anwender profitieren dadurch nicht nur vom Arbeiten ohne Medienbrüche, sondern auch von der integrativen Wirkung der digitalen Prozesssteuerung durch den ELO Workflow.

Darüber hinaus werden fachspezifische Informationen und Dokumente dank der Schnittstellen erstmals automatisiert und vorgangsbezogen in Geschäftsvorgänge eingebunden, was eine enorme Effizienzsteigerung im Verwaltungshandeln mit sich bringt. Hinzu kommt die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit der Lösung: Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz können über spezielle Berechtigungssteuerungen und Akteneinsichtsfunktionen jetzt jederzeit erfüllt werden.

Kostenloser Live Webcast an zwei Terminen

Die Stadt Ellwangen macht es bereits vor, wie der Wechsel von Aktenbergen hin zu elektronischen Akten mit ELO E-Akte und dem Modul n-komm E-Akte.Plus gelingt.

Wenn Sie nun auch mehr über die E-Akte und das Modul erfahren wollen, haben Sie jetzt die Gelegenheit, an der Live-Webcast-Reihe teilzunehmen. So erhalten Sie alle relevanten Informationen zur E-Akte und dem Modul E-Akte.Plus bequem und schnell im eigenen Büro.

Für den Live Webcast gibt es aktuell zwei Termine:

Freitag, den 30.11. von 10:00 bis 11:00 Uhr
Mittwoch, den 5.12. von 10:00 bis 11:00 Uhr

Der Webcast ist kostenfrei. Nach der Anmeldung, die Sie entweder online auf https://n-komm.de/veranstaltungen/ oder telefonisch durchführen können, erhalten Sie die Zugangsdaten.

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DSGVO – Rechtsunsicherheit: Können Fehler in der Datenschutzerklärung auch von Mitbewerbern abgemahnt werden?

Nach Ansicht des Landgerichts (LG) Bonn fallen Verstöße gegen die DSGVO nicht in den Anwendungsbereich des Wettbewerbrechts. Mitbewerber können daher keine wirksamen Abmahnungen aussprechen. Das LG Würzburg ist anderer Ansicht.

Die Datenschutzgrundverordnung bringt Bewegung in die deutsche Rechtsprechung. Es geht um das Verhältnis zwischen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Können datenschutzrechtliche Verstöße nur nach den Vorschriften der DSGVO geahndet werden oder sind sie auch unlauter im Sinne des UWG?

Diese Frage ist von großer praktischer Bedeutung. Wenn datenschutzrechtliche Verstöße in den Anwendungsbereich des UWG fallen, dürfen auch Mitbewerber sich untereinander mit Abmahnungen überziehen. Dies könnte einen Ausbruch der befürchteten Abmahnwellen zur Folge haben.

Geht man hingegen davon aus, dass die DSGVO das UWG in diesem Bereich verdrängt, dann obliegt die Ahndung von Datenschutzverstößen vorrangig den Aufsichtsbehörden und qualifizierten Verbänden.

Das Landgericht Bonn (AZ: 12 O 85/18) hat sich positioniert und sieht in der DSGVO eine ausschließende und abschließende Regelung. Mitbewerber haben mit datenschutzrechtlichen Abmahnungen vor diesem Gericht also keinen Erfolg.

Fliegender Gerichtsstand
Das deutsche Recht lässt aber in einigen Fällen einen sog. fliegenden Gerichtsstand zu. Fehlerhafte Datenschutzerklärungen auf Webseiten können in ganz Deutschland online eingesehen werden und fallen damit in den Anwendungsbereich dieses Gerichtsstands. Ein Mitbewerber kann sich also ein Gericht aussuchen, das eine andere Position in dieser Frage einnimmt. Und nach Ansicht des Landgerichts Würzburg (Az.: 11 O 1741/18) sind fehlerhafte Datenschutzerklärungen auf einer Webseite auch wettbewerbswidrig/unlauter im Sinne des UWG und Abmahnungen durch Mitbewerber daher zulässig.

Abschließende Klärung
In Deutschland gibt es mit ca. 115 Landgerichten ein großes Potential für divergierende Entscheidungen. Eine endgültige Klärung dieser Streitfrage kann nur durch ein höchstrichterliches Urteil oder der Klarstellung durch den Gesetzgeber geschehen.

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Urteil: eine fehlende Datenschutzerklärung auf der Webseite ist ein Fehler!

Das Landgericht Würzburg betritt damit juristisches Neuland nach Inkraftreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018. Es wurde bislang nur diskutiert, ob datenschutzrechtliche Verstöße auch wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden können. Nun liegt eine erste Entscheidung (Az.: 11 O 1741/18) vor und es bleibt abzuwarten, ob sich andere Gerichte dieser Auffassung anschließen.

Verhältnis zwischen DSGVO und UWG
Neben der DSGVO gilt auch weiterhin das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). In den beiden Gesetzen findet sich aber keine konkrete Antwort auf die Frage, ob datenschutzrechtliche Verstöße unlauter im Sinne des UWG sind oder nur nach den Vorschriften der DSGVO geahndet werden können. Nach der DSGVO werden primär die durch Datenschutzverstöße betroffenen Personen und die Aufsichtsbehörden ermächtigt, nicht die Wettbewerber. Vor Inkrafttreten der DSGVO haben einige Gerichte entschieden, dass auch Wettbewerber gegen solche Verstöße vorgehen können. An diese Rechtsprechung knüpft das Landgericht Würzburg mit seiner Entscheidung an.

Vorsicht:  Abmahngefahr durch Verbraucherverbände

Neben dem DSGVO und dem UWG sollte man nicht das Unterlassungsklagegesetz (UKlaG) aus den Augen verlieren. Dort ist in § 2 Abs. 2 Nr. 11 UKlaG  geregelt, das bestimmte Verbraucherverbände einige Datenschutzverstöße als Verbraucherschutzgesetzverstöße abmahnen können. Verbraucherschutzgesetze im Sinne des UKlaG sind insbesondere

die Vorschriften, welche die Zulässigkeit regeln

  1. a) der Erhebung personenbezogener Daten eines Verbrauchers durch einen Unternehmer oder
  2. b) der Verarbeitung oder der Nutzung personenbezogener Daten, die über einen Verbraucher erhoben wurden, durch einen Unternehmer,

wenn die Daten zu Zwecken der Werbung, der Markt- und Meinungsforschung, des Betreibens einer Auskunftei, des Erstellens von Persönlichkeits- und Nutzungsprofilen, des Adresshandels, des sonstigen Datenhandels oder zu vergleichbaren kommerziellen Zwecken erhoben, verarbeitet oder genutzt werden.

Der Anwendungsbereich ist damit sehr weit und erfasst ohne Weiteres Datenerhebungen über eine kommerzielle Webseite.

Fazit
Eine vollständige Datenschutzerklärung ist daher ein Muss.

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IAM sichert den Umgang mit Usern und Rechten – und der EU-DSGVO

Die letzte und mittlerweile nicht mehr ganz so neue Ausbaustufe der Datenschutzgrundverordnung, versetzte viele Unternehmen in hektische Betriebsamkeit. Viele Neuerungen verpflichten zu Umsetzung im Bereich Datenschutz und -sicherheit. Verantwortliche stellen sich nach wie vor die Frage, an welcher Stelle die EU-DSGVO konkreten Einfluss auf die Verwaltung von Benutzerkonten hat und was es dafür zu tun gibt. Der Nebel hat sich zwar gelichtet aber so richtig überschaubar wird es erst wenn die ersten Präzedenzfälle auftauchen.

Lassen Sie sich von dem öffentlichen Diskurs über die DSGVO nicht beirren. Die nötigen Tools für die Aufgaben die uns die DSGVO stellt, sind im Identity- und Accesss Management (IAM) schon lange vorhanden. Eine prozesskonforme Verwaltung der Zugriffsrechte im Sinne der neuen Verordnung ist mit dem passenden IAM absolut umsetzbar. Langfristig sind Sie damit auf der sicheren Seite. Diese Umsetzung ist jedoch kein Sprint, sondern dauert seine Zeit.

Rechteverwaltung braucht eine ganzheitliche Lösung

Unternehmen und öffentliche Organisationen müssen sicherstellen, dass nur befugte Personen Zugriff auf personenbezogene Daten haben und damit auch nur dieser Personenkreis die entsprechenden Zugriffsrechte besitzt.

Dies lässt sich allein durch organisatorische Maßnahmen oder Insellösungen nicht ausreichend umsetzen. Grund dafür ist die Komplexität, die durch häufige personelle und organisatorische Veränderungen sowie die Anzahl der Systeme und Applikationen entsteht.

Modulares Identity Access Management

Der Erfolg einer IAM-Lösung besteht in ihrer Modularität. Ungeeignet hierfür sind Einzeltools die nur rudimentär miteinander kommunizieren. Am besten geeignet sind IAM-Plattformen, die als Basis für eine ganzheitliche IAM-Lösung gestartet werden und dann sukzessive ausgebaut werden kann. OGiTiX unimate ist beispielsweise so eine Plattform. Das Konzept wurde konsequent nach dem Prinzip der Agilität entwickelt, besticht durch seine Einfachheit, die individuellen Ausbaumöglichkeiten und die schnelle Umsetzbarkeit. Es kann als Punktlösung gestartet werden und lässt sich je nach Anforderung stufenweise zu einer ganzheitlichen und mehrsprachigen Lösung über alle Bereiche eines Unternehmens hinweg ausbauen. Diese Agilität ermöglichen Unternehmen planbare Kosten und in Milestones unterteilbare Digitalisierungs-Strategien, sogenannte Roadmaps. Was im Zusammenhang mit der EU-DSGVO nur positive Auswirkungen hat.

Weitere Informationen unter www.ogitix.de

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Datenschutzbeauftragten als Kompetenz-Garant erhalten

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. warnt vor der Abschaffung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. „Qualifizierte Datenschutzbeauftragte gewährleisten die rechtssichere Anwendung der komplexen gesetzlichen Pflichten nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und dem neuen Bundesdatenschutzgesetz. Damit schützen sie die Unternehmen vor hohen Bußgeldern und Auseinandersetzungen mit den Aufsichtsbehörden“, sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing am Mittwoch in Berlin. Um vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu entlasten, solle statt dessen Bürokratie abgebaut und Verfahrenswege vereinfacht werden.

Der BvD reagierte damit auf Bestrebungen aus dem Bundeswirtschaftsministerium und auf eine Bundesratsinitiative der Länder Bayern und Baden-Württemberg, die Bestellpflicht von Datenschutzbeauftragten massiv einzuschränken – von Unternehmen mit aktuell 10 datenverarbeitenden Mitarbeitern auf Betriebe mit 50 Mitarbeitern mit datenverarbeitenden Tätigkeiten. „Datenschutz ist ein komplexes Unterfangen, wo gerade KMU ohne entsprechendes Knowhow viele Fehler unterlaufen können. Das kann schnell die Existenz bedrohen. Gleichzeitig stellen die betrieblichen Datenschutzbeauftragten die kostengünstigste Variante für Unternehmen dar, sich hier beraten zu lassen.“, mahnte Spaeing.

Die Aufgaben, ein Unternehmen datenschutzkonform aufzustellen, würde ohne Datenschutzbeauftragten direkt der Geschäftsleitung bzw. dem Vorstand zufallen. Die scheinbare Entlastung für KMU würde diesem Personenkreis dann auf die Füße fallen. „Im Interesse eines praktikablen, sinnvollen und kostenbewussten Datenschutzes ist die Verwässerung der Benennungspflicht genau das falsche Mittel.“

Statt dessen müssten kleine Handwerksbetrieben und Dienstleister sowie gemeinnützige Vereine bürokratisch entlastet werden, etwa bei der Meldepflicht von Datenpannen und bei der Risikobewertung der Datenverarbeitung, bekräftigte Spaeing. Zugleich forderte er eine staatliche Förderung insbesondere von Start-Ups zum Aufbau eines den Gesetzen entsprechenden Datenschutz-Regimes. Der BvD hat dazu in einem Positionspapier eine Reihe von sofort wirksamen Maßnahmen benannt. (https://www.bvdnet.de/wp-content/uploads/2018/09/18_BvD_Position_128-Tage-DS-GVO.pdf)

Datenschutz ist ein elementares Gut, das die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens gegenüber Kunden und Partnern garantiert. Er steht für Vertrauen und Qualität und wird von immer mehr Unternehmen weltweit als Wettbewerbsvorteil erkannt. „KMU und kleine Organisationen von der Bestellpflicht auszunehmen, bedeutet, den Wettbewerbsvorteil deutscher Unternehmen im Datenschutz durch die Aufgabe der bestehenden Benennungspflicht fahrlässig zu riskieren“, sagte Spaeing. „Schließlich seien über 70 % aller Unternehmen kleine und mittelständische Unternehmen. Die Folge wäre dann, dass bei etwa 70% aller Unternehmen in Deutschland die betriebliche Kontrolle entfällt und die Daten von Kunden und Mitarbeitern ohne Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Anforderungen erfolge.“

Weiterführende Informationen unter: https://www.bvdnet.de/themen/dsb/

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Das Programm Großhandelstag 2018 steht

Die Agenda für den Branchentreff des Groß- und Außenhandels am 27. November 2018 in Düsseldorf ist nun komplett. Der Großhandelstag steht für inspirierende Vorträge, praxisrelevante Workshops, spannende Diskussionen und wertvolles Networking.

In seiner Key Note zeigt Jan Peter Coblenz, geschäftsführender Gesellschafter von Brangs + Heinrich GmbH und Vorsitzender des Arbeitskreises Digitalisierung im BGA, auf, welche neuen Herausforderungen die aktuellen politischen und technologischen Umbrüche für den B2B-Handel bergen. Mit Erfahrungen und Ansätzen aus seinem Unternehmen gibt er dabei Einblicke, wie es gelingen kann, diesen Entwicklungen als mittelständischer Großhändler erfolgreich zu begegnen. Christoph Harter, Leiter Zoll & Außenhandel bei Hansgrohe GmbH erörtert im Anschluss, wie das unternehmerische Zollmanagement im Kontext handelspolitischer Herausforderungen zeitgemäß und effizient umgesetzt werden kann.

In zwei parallelen Workshops geben Praktiker und Experten Einblicke in den Großhandel der Zukunft und lassen dabei genügend Raum für Diskussionen mit dem Teilnehmerkreis:

  1. Im Workshop „Digitalisierung der Supply-Chain“ berichtet Verena Siemes, Konzernbereichsleiterin IKT bei ANWR Group über die vertikale Integration digitaler Supply-Chain-Prozesse in dezentralen Strukturen heterogener Handelsunternehmen. Gegenübergestellt wird diesem Ansatz der Einsatz künstlicher Intelligenz im Forecasting und der Stock Allocation. Hannes Streeck, Managing Director Consumer Goods bei Fiege Logistik und David Middelbeck, Projektleiter Data Science bei Westphalia DataLab zeigen auf, wie durch innovative Technologien neue Potenziale gehoben werden können.
  2. Im zweiten Workshop „Credit Management im Großhandel“ zeigt Petra Schuhmacher-Klein, Leiterin Kredit und Recht, wie es bei Papyrus Deutschland gelungen ist ein Prozessmanagement aufzusetzen, welches das Lieferantenkreditmanagement der Gruppe nahezu vollständig automatisiert. Stephan Vila, Geschäftsführer der accredis Inkasso GmbH & Co. KG zeigt darüber hinaus aktuelle Trends und Entwicklungen im Credit Management des B2B E-Commerce auf. Dabei gibt er Einblicke in die ganz speziellen Herausforderungen für den B2B-Handel, nicht jedoch ohne auch Lösungsvorschläge und Ansätze aus der Praxis aufzuzeigen.

Ob das neue Datenschutzgesetz wirklich so heiß gegessen wird, wie es noch im Mai gekocht wurde, darüber diskutieren die Experten der Podiumsdiskussion. Als Data Protection Coordinator der Berner Group berichtet Holger Frietsch von seinen Erfahrungen bei der Umsetzung der EU-DSGVO in einer internationalen Großhandelsorganisation. Benjamin Spallek, Senior Consultant Datenschutz, bei der Creditreform Compliance Services, steuert seine Erkenntnisse aus seinen Beratungsprojekten bei. Alexander Kolodzik, zeigt als Abteilungsleiter Recht des BGA hingegen die besonderen Herausforderungen kleiner B2B-Handelsunternehmen auf.

Über die Chancen und Risiken von B2B-Marktplätze und Plattformen für den Großhandel können Sie mit Lars Schade, dem Geschäftsführer der Mercateo AG, diskutieren. Abschließend zeigt Markus Pfründer, Global Director Data, am Beispiel der METRO Group vor, was die digitale Transformation für das Customer Relationship Management im Großhandel bedeutet und wie es gelungen ist, Ansätze aus dem B2C-Umfeld auf den B2B-Handel zu übertragen.

Lassen Sie sich inspirieren, und gestalten Sie mit uns die Zukunft des B2B-Handels! –
Auf dem Deutschen Großhandelstag 2018.

Sie haben noch kein Ticket? Dann nutzen Sie die Möglichkeit der Online-Registrierung auf unserer Website: www.grosshandelstag.de

Bis zum 15. Oktober 2018 profitieren Sie noch von den günstigen Frühbucherkonditionen.

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Fünf Monate DSGVO: Sicherheit im Druck- und Dokumentenmanagement

Datensicherheitsvorfälle durch ungesichertes Drucken sind kein Einzelfall. Ingo Wittrock, Ricoh Deutschland GmbH, stellt in diesem Webinar innovative Technologielösungen und ausgereifte Sicherheitskonzepten für den maximalen Schutz der Druckinfrastruktur vor. Das kostenlose Webinar findet am Donnerstag, 25. Oktober 2018, von 15:00 bis 16:00 Uhr statt.

Eine aktuelle Studie von Quocirca (Seite 8) zeigt, dass rund zwei Drittel aller befragten Unternehmen im Zeitraum eines Jahres mindestens einen Datensicherheitsvorfall durch ungesichertes Drucken erlitten haben. Aber wie steht es um die Sicherheit im Bereich Druck- und Dokumentenmanagement im eigenen Unternehmen – besonders im Hinblick auf die im Mai in Kraft getretene DSGVO? 

Werden die Druckdaten nach jedem vertraulichen Druck gelöscht? Wissen die Eigentümer der Dokumente, ob ihre Daten verschlüsselt auf der Festplatte des Druckers liegen? Dieses kostenfreie Webinar findet am Donnerstag, 25. Oktober 2018, von 15 bis 16 Uhr statt.

Im Webinar erfahren die Teilnehmer, wie sicherheitsrelevant dieses Thema in Unternehmen tatsächlich ist und wie sie mit innovativen Technologielösungen und klugen Sicherheitskonzepten für maximalen Schutz sorgen. 

Welche Inhalte werden behandelt

  • Die DSGVO fordert Datenschutz durch Technikgestaltung. Was bedeutet das konkret für die Sicherheit im Druck- und Dokumentenmanagement?
  • Privacy by Default in einer Druckinfrastruktur – was gilt es hierbei zu beachten?
  • Wie schützt ein Unternehmen seine Infrastruktur vor unautorisiertem Zugriff? – Warum ein Gesamtsicherheitskonzept so wichtig ist.

Der Sprecher

Der Sprecher Ingo Wittrock ist Diplom-Kaufmann, seit 2006 bei Ricoh Deutschland und war seitdem in verschiedenen Führungspositionen im Marketing tätig, in den letzten drei Jahren als Head of Marketing. Seit Juni 2018 ist Ingo Wittrock als Director Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für das strategische Marketing des Technologieunternehmens in Deutschland.
 

Die Eckdaten des Webinars

Thema: Fünf Monate DSGVO: Sicherheit im Druck- und Dokumentenmanagement
Termin: 25. Oktober 2018, 15 bis 16 Uhr
Das kostenlose Webinar findet in deutscher Sprache statt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Info & Anmeldung:

https://register.gotowebinar.com/register/6018743536397151490

Weitere Informationen:

www.it-daily.net

Ansprechpartner:

Ulrich Parthier
it Verlag GmbH, Rudolf-Diesel-Ring 21, 82054 Sauerlach    
Telefon: +49-8104-649414, E-Mail: u.parthier@it-verlag.de

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Security & Compliance Suite für Microsoft Office 365

Hornetsecurity launcht erste vollumfängliche
Security & Compliance Suite für Microsoft Office 365

Mit „365 Total Protection“ bringt der Cloud Security Experte Hornetsecurity eine branchenweit einzigartige Security & Compliance Suite auf den Markt, die speziell für Microsoft Office 365 entwickelt wurde.

Wenn es um den Schutz der E-Mail-Kommunikation in Unternehmen geht, wird für 95 % der IT-Verantwortlichen bei zukünftigen Entscheidungen die Wahl auf Cloud Lösungen fallen – so lautet die Prognose von Gartner Research. Dabei werden vorherrschende On-Premise Appliances in den kommenden drei Jahren nahezu verschwinden. Microsoft ist ein großer Treiber dieser Entwicklung und bietet seinen Kunden mit Office 365 eine Kollaborationslösung aus der Cloud an. Dabei sind erweiterte Funktionalitäten wie MS Teams oder Skype ein integraler Bestandteil der Microsoft Suite und auch E-Mail Funktionalitäten werden durch die Cloud-Lösung abgedeckt.

Im Rahmen der Cloud Transformation bringen Kunden hohe Ansprüche mit, da sie ihre Flexibilität wahren möchten und einen umfangreichen Funktionsumfang wünschen, der vertragliche und rechtliche Anforderungen erfüllt. Dies betrifft nicht den E-Mail-Service als solchen – vielmehr sollen Lösungen rund um die E-Mail-Kommunikation, wie Verschlüsselung, Security Gateway, automatisierte Signaturen, Archivierung und Advanced Threat Protection abgedeckt sein. 365 Total Protection geht auf diese Bedürfnisse optimal ein und bietet ein umfassendes Komplettpaket, das alle Funktionalitäten in einem Service vereint.

„Die immer stärkere Verbreitung von O365 stellt Systemhäuser und IT Verantwortliche vor neue Herausforderungen. Wichtige Business-Anwendungen, wie die zentrale Bereitstellung von gesetzeskonformen Disclaimern und einheitlichen Signaturen, aber auch Anforderungen wie E-Mail-Verschlüsselung, wurden bisher lokal realisiert“, sagt Daniel Blank, Geschäftsführer von Hornetsecurity. „Da die Mailserver nun im Zuge von O365 zukünftig aus der Cloud bereitgestellt werden, benötigen Dienstleister und IT-Verantwortliche neue Konzepte zur Einhaltung ihrer Sicherheits- und Compliance Anforderungen. Um einen Cloud-Dienst wie Office 365 optimal abzusichern und zu ergänzen, werden sich demnach auch derartige Funktionen und Sicherheitslösungen in die Cloud verlagern müssen. Genau das übernimmt Hornetsecurity zukünftig mit 365 Total Protection.“

365 Total Protection ist die Security & Compliance Suite aus der Cloud, für die Cloud. Mit einem breiten Funktionsumfang wurde diese speziell für Microsoft O365 entwickelt und lässt sich nahtlos integrieren. Nutzer profitieren bei Hornetsecurity von einem besonders unkomplizierten Onboarding: Mit nur drei Klicks verschmilzt Office mit 365 Total Protection.

Zusätzlich gibt es viele Unternehmen, die auf der Suche nach einer hybriden Lösung sind, da sie vorerst einzelne Abteilungen auf Office 365 migrieren oder einen koexistenten Betrieb aufrechterhalten möchten. Hornetsecurity unterstützt mit 365 Total Protection eine Migration in mehreren Schritten.

Das neue Produkt von Hornetsecurity bietet im Rahmen seiner 21 Business- und Security-Features eine Reihe an Funktionalitäten an, die den Microsoft Service erweitern. So beispielsweise den Company Disclaimer in Verbindung mit Userbased Individual Signatures – eine zentrale Kontrolle über die unternehmensweiten Signaturen und Disclaimer, die vollautomatisch ausgehende Nachrichten um die rechtlichen Pflichtangaben eines Unternehmens ergänzt und die es ebenso ermöglicht, individuelle Signaturen und Grafiken gruppenbasiert zu versenden.

365 Total Protection nimmt Unternehmen ihre Bedenken zu Datenschutz- und Compliance-Richtlinien in Bezug auf O365 und hilft als erstes Produkt überhaupt, diesen Weg sicher zu gehen. Beginnend am 09.10.18, präsentiert Hornetsecurity auf der it-sa Messe in Nürnberg die vollständige Funktionalität von 365 Total Protection erstmals der Öffentlichkeit.

 

 

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Energy meets IT: EnBW und IS4IT kooperieren

Der Energieversorger EnBW und der IT-Spezialist IS4IT haben sich dem Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) verschrieben. Unter dem Label „Full-KRITIS-Service“ bieten sie Behörden und Unternehmen ab sofort eine zusammen entwickelte Managed-Service-Security-Lösung an. Erstmals gemeinsam präsentieren sie ihre Dienstleistung auf der Fachmesse für IT-Security it-sa.

Angriffe auf die IT-Infrastruktur haben sich in den letzten Jahren zu einer Art ‚Landplage‘ entwickelt. „Dringen Hacker in öffentliche Verwaltungen oder Unternehmen bestimmter Branchen ein, kann sich dies gravierend auf das Gemeinwohl auswirken“, weiß Manuel Noe, Bereichsleiter Kritische Infrastrukturen der IS4IT mit Sitz in Oberhaching bei München. Dazu zählt er insbesondere die Energie- und Wasserversorgung sowie die Telekommunikations- und die Medienbranche. Aber auch Störungen im Gesundheits-, Finanz- oder Versicherungswesen, im Verkehrssektor und vor allem bei Behörden können die Gesellschaft empfindlich treffen. „Unser Service deckt sämtliche Anforderungen im Bereich sicherer IT-Infrastruktur und -Kommunikation bis hin zu den Endgeräten der Anwender ab“ ergänzt Klaus Frank, verantwortlich für den Full KRITIS Service bei EnBW. Der baden-württembergische Versorger trägt dazu vor allem mit redundanten, TÜV-zertifizierten Rechenzentren, sicheren Netzen sowie der jahrzehntelangen Erfahrung im Betrieb großer und empfindlicher Infrastrukturen bei. Seitens IS4IT kommt das gesamte Spektrum an Managed Security Services zum Einsatz. Damit können alle KRITIS-relevanten Themen adressiert werden. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen wurde 2017 initiiert und mündete jetzt in eine offizielle Kooperation.

Die it-sa findet vom 9.-11. Oktober in Nürnberg statt. Ihr Lösungsangebot für KRITIS bieten EnBW und IS4IT erstmals gemeinsam in Halle 9 am Stand 252 an.

Unternehmensprofil EnBW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hält aus der Erfahrung mit dem Betrieb kritischer Infrastrukturen heraus ein umfassendes Angebot an Beratung und Services für KRITIS-Unternehmen bereit. Man bündelt die vielfältigen Kompetenzen der EnBW zu einem starken Leistungsprogramm für KRITIS-Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit und IT-Datenschutz. EnBW begleitet die Kunden als umsetzungsstarker und zuverlässiger Full-Service-Partner bei der erfolgreichen Realisierung ihrer IT-Security-Compliance-Ziele, damit diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

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Datenschutzbeauftragte fordern Entlastung von Unternehmen

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands fordert Nachbesserungen bei der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und beim Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Das Ziel: Eine deutliche Entlastung von kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Speziell kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie ehrenamtlich geführte Vereine fühlen sich von der DS-GVO überfordert. Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. stellt sich an ihre Seite. Thomas Spaeing, Vorstandsvorsitzender des BvD: „Wir brauchen mehr Klarheit in den Prozessen und weniger Bürokratie für KMU“.

Im Interesse eines effektiven und für Unternehmen praktikablen und sinnvollen Datenschutzes fordert der BvD u.a.:

1.     Änderung der Meldepflicht bei Datenpannen
Zur Entlastung der KMU erfolgt die Meldepflicht einer einfachen Datenpanne – rund 98 Prozent der Vorgänge in KMU – an den benannten Datenschutzbeauftragten, der den Vorgang begleitet und dokumentiert, die Datenschutzbehörde hat jederzeit Einsicht.

2.     Datenschutz-Folgeabschätzung erfolgt über den Datenschutzbeauftragten
Die KMU sind mit der Risikobewertung einer Datenverarbeitung überfordert. Daher erfolgt die Datenschutz-Folgeabschätzung künftig über den Datenschutzbeauftragten, dieser hat das Know-how und die Erfahrung dazu.

3.     Erleichterung für Vereine
Gemeinnützige und ehrenamtlich geführte Vereine müssen im Sinne der Praktikabilität von der Bußgeldregelung befreit werden und Erleichterungen bei Informations-, Nachweis- und Meldepflichten erfahren.

4.     Verbesserung des Supports für KMU und Startups
Eine zentrale Bereitstellung qualifizierter Informationen und Verbesserung des Supports für den Mittelstand, zum Beispiel durch die Stiftung Datenschutz. Ferner, sollte eine Förderung zur Datenschutzberatung für Startup-Unternehmen eingerichtet werden.

5.     Mehr Qualität durch Zertifizierung
Verbesserung der Qualifikation in der Datenschutzberatung und Aufbau einer Infrastruktur zur Zertifizierung von Unternehmen im Bereich Datenschutz nach DS-GVO.

Nach Erhebungen des BvD haben bisher nur etwa 40 Prozent der Unternehmen und Organisationen in Deutschland ihre Prozesse DS-GVO-konform gestaltet. Mit fortschreitender Zeit steigt für diese Unternehmen das Risiko im Bereich des Datenschutzes.

Ein Grund für das Abwarten ist eine wachsende Verunsicherung um die Benenngrenze für den Datenschutzbeauftragten. Doch ob nun ein Datenschutzbeauftragter benannt ist oder nicht, entbindet das Unternehmen nicht von der Umsetzung sämtlicher Anforderungen aus der DS-GVO. Die Umsetzung der DS-GVO ist nicht von Betriebsgrößen abhängig. Die Datenschutzbeauftragten in den Unternehmen und Organisationen sorgen als Berater und Praktiker für die gesetzeskonforme Umsetzung der DS-GVO, definieren bzw. optimieren die Prozesse, sorgen für eine effiziente Dokumentation. Diese Aufgaben fallen ohne Datenschutzbeauftragten direkt der Geschäftsleitung zu.

Datenschutzbeauftragte vermeiden Strafen. Sie sind wichtiger Partner der Geschäftsleitung bei der Lösung der Aufgaben.

Im Kontext zunehmender Digitalisierung bietet die DS-GVO der mittelständischen Wirtschaft neue Chancen im Wettbewerb um Datenqualität und das Vertrauen von Kunden. „Deutschland hat EU-weit die größte Expertise im Datenschutz“, erklärt Spaeing. „Diesen Wettbewerbsvorteil dürfen wir nicht verstreichen lassen.“ Denn mit der EU-DS-GVO sorgt im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung eine einheitliche Regelung über nationale Grenzen hinweg für einen fairen Wettbewerb der immer wichtiger werdenden Ware „Daten“.

Zunehmend beurteilen auch Kunden die Unternehmen nach Datenschutzkriterien. Datenschutz steht für Vertrauen und Qualität und wird zum Wettbewerbsvorteil. Datenschutzbeauftragte generieren somit einen echten und messbaren Mehrwert.

Die genannten Handlungsempfehlungen hat der BvD in einem Positionspapier zusammengefasst. Das Dokument finden Sie hier: https://www.bvdnet.de/wp-content/uploads/2018/09/18_BvD_Position_128-Tage-DS-GVO.pdf

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