Informatik-Studium: Deutschlands erster Online-Präsenzstudiengang

Am 1. Oktober startet das neue Semester bei Deutschlands erstem Online-Präsenzstudiengang „Software Engineering & Information Security“, den die IBB AG in Kooperation mit der Vitruvius Hochschule anbietet. Nach Abschluss des Informatik-Studiums erwartet die Spezialisten ein guter Job mit hohen Verdienstmöglichkeiten.

Aktuell laufen die Bewerbungsfristen für das Herbst-Winter-Semester 2018/2019. Ein Studiengang, der aufgrund guter Berufsperspektiven und Verdienstmöglichkeiten bei Studienanfängern beliebt ist, ist Informatik. Das Institut für Berufliche Bildung (IBB AG) und die Vitruvius Hochschule Leipzig haben mit dem Bachelorstudiengang Software Engineering & Information Security (SEIS) ein innovatives Informatik-Studium entwickelt.

Bei Deutschlands erstem Online-Präsenzstudiengang treffen sich Studierende und Professoren digital in virtuellen Hörsälen zu echten Live-Vorlesungen und -Seminaren.  Die Teilnehmer können von jedem Ort der Welt studieren: zu Hause, unterwegs oder im Büro. Im Unterschied zum Fernstudium oder zu herkömmlichen Online-Studiengängen stehen die Dozenten und Studierenden im regen persönlichen Austausch miteinander – in Echtzeit. Die virtuelle Plattform ermöglicht es ihnen auch, im Team miteinander an realen Projekten zu arbeiten und gemeinsam Lösungen für komplexe Fragestellungen zu entwickeln.

Studieninhalte und Vertiefungskompetenzen

In den ersten Semestern lernen die Studierenden wichtige Grundlagen: Zu den Kursen gehören Programmierung, Mathematik, Webtechnology und Kryptografie. Auch betriebswirtschaftliche Inhalte werden vermittelt, um die späteren Absolventen optimal auf den Arbeitsmarkt und auf Führungsrollen vorzubereiten.

In der zweiten Hälfte des Informatik-Studiums stehen zwei Schwerpunkte zur Auswahl: Die Studierenden vertiefen ihr Wissen in Software-Entwicklung oder Informationssicherheit und werden dabei zu echten Spezialisten. In der Vertiefungsrichtung Software Engineering befassen sich die Studierenden damit, Softwarelösungen methodisch und effizient zu realisieren, zu beurteilen und einzusetzen. Im Bereich Information Security geht es darum, Sicherheitsprobleme in Softwaresystemen zu analysieren und zu lösen. So werden während des Studiums zum Beispiel Programme geschrieben, die den „Hackerangriffen“ der Kommilitonen standhalten müssen.

Spezialisten für die Praxis

Im gesamten Studium steht der konkrete Praxisbezug im Mittelpunkt, besonders beim Unternehmensprojekt: Dabei wenden die Studierenden ihre in Vorlesungen und Seminaren erworbenen Fähigkeiten auf „echte“ Problemstellungen an.

„Im Studiengang SEIS erhalten Absolventen alles, was nötig ist, um unsere Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten. Denn unsere Gesellschaft braucht IT-Spezialisten mit Weitblick.“ erklärt Katrin Witte, Vorstandsmitglied der IBB AG.

Prof. Dr.-Ing. Daniele Fiebig, Studiengangleiterin Software Engineering & Information Security, bestätigt: „Der Studiengang SEIS trägt dazu bei, den Bedarf an IT-Fachkräften zu stillen, und bildet IT- und Security-Spezialisten aus. Mit einem hohen Praxisbezug bereiten wir die Studenten optimal auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vor.“

Gute Job- und Gehaltsaussichten

IT-Spezialisten zählen mehr denn je zu den begehrtesten Personen auf dem Arbeitsmarkt. Je nach Branche und Arbeitgeber ist bereits für Berufseinsteiger ein Jahresgehalt von bis zu 70.000 € drin, wie aktuelle Gehaltsreports ergeben. Damit gehört Informatik zu den „lukrativsten“ Studienfächern.

Vollzeit-, Teilzeit- oder Zertifikatsstudium

Im Vollzeitstudium erreichen Studierende nach sechs Semestern ihren Abschluss. Wer parallel zum Studium mehr Zeit für Job oder Familie braucht, wählt das Teilzeitstudium, das acht Semester dauert. Im Zertifikatsstudium können einzelne ausgewählte Module aus dem Angebot studiert werden, mit denen man wertvolle ECTS-Punkte erlangt.

Infoveranstaltungen im Juli

Das Informatik-Studium wird sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit angeboten und ist somit auch eine Option für Berufstätige, die ihre Fähigkeiten akademisch erweitern wollen. Anmeldefrist für den Studienbeginn am 1. Oktober 2018 ist der 15. September 2018.

Am 16., 19. und 23. Juli 2018 um 17:00 Uhr lädt die Hochschule zu einer Infoveranstaltung im virtuellen Hörsaal ein.

Weitere Infos und Anmeldung unter:

https://www.ibb.com/informatik-studium/

Eine Anmeldung ist auch unter Tel. 04161 5165111 möglich.

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EU-DSGVO und Abmahnungen: Schreckgespenst oder Phantom?

Die seit 25. Mai verbindlich geltende EU-Datenschutzgrundverordnung sorgt bei vielen Unternehmen für Unruhe und Angst vor Abmahnwellen. Besonders ausgeprägt ist die Unsicherheit bei kleineren Organisationen wie Arztpraxen, Stiftungen, Vereinen und Freiberuflern, die nicht auf eine eigene Rechtsabteilung mit entsprechendem Fachwissen zurückgreifen können.

Inzwischen gibt es erste Abmahnungen wegen formaler Verstöße gegen die DSGVO. Aus Sicht vieler Experten stellen diese jedoch kaum ein lukratives Geschäft dar, weil die rechtliche Grundlage dafür doch recht fragwürdig ist.

Im Fokus der DSGVO stehen natürliche Personen

Die EU-DSGVO beinhaltet zwar auch Passagen, die im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb anwendbar sind und Klagen von Mittwettbewerbern ermöglichen, im Wesentlichen enthält sie aber gemäß Art. 1 Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Um weder Wettbewerbern noch den Personen, deren Daten bei ihnen verarbeitet werden, Anlass für Klagen zu geben, ist eine überschaubare Anzahl von Anforderungen zu bearbeiten. Dazu gehört vor allem, betroffene Personen rechtzeitig und umfassend über den Umgang mit ihren Daten zu informieren.

Verfahrenskataster: nötig und hilfreich

Um in Betrieben eine Übersicht zu bekommen, wo überhaupt personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist ein Verfahrenskataster anzulegen. Auf dieser Grundlage können weitere Anforderungen ermittelt und mit entsprechenden Maßnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzes versehen werden. Zum Aufstellen eines solchen Katasters bedarf es keiner juristischen Spezialkenntnisse – verschiedene Hilfestellungen von Behörden und Verbänden (z.B. der Europäischen Kommission oder der Bundesdatenschutzbeauftragten) klären bereits viele Fragen, die beim Lesen der Verordnung auftauchen.

Tagesseminar und Zertifizierung

Um Zeit bei der Einarbeitung zu sparen und Zugriff auf geprüfte Vorlagen zu erhalten, können Verantwortliche den eintägigen Praxiskurs „EU-DSGVO kompakt: Rechtslage und Umsetzung für kleine Unternehmen“ der GUTcert Akademie besuchen. Zur Zielgruppe der Schulung gehören insbesondere Betriebe, die unterhalb der Schwelle zur Benennungspflicht eines Datenschutzbeauftragten liegen. Für größere Organisationen bieten wir eine viertägige Intensivausbildung zum Beauftragten an. Bei Fragen zum Kursangebot erreichen Sie uns unter akademie@gut-cert.de oder +49 30 2332021-21.

Sie möchten das Datenschutzsystem Ihres Unternehmens von den GUTcert Fachexperten prüfen lassen? Dann stellen Sie eine unverbindliche Angebotsanfrage an unsere Fachabteilung. Ihr Ansprechpartner ist Nico Behrendt (+49 30 2332021-81).

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Gelebter Datenschutz – in der Bielefelder Beratungsmanufaktur

Seit Ende Mai 2018 ist die neue europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Zu diesem Stichtag hat auch Beckmann & Partner CONSULT die Abläufe und die Verarbeitung personenbezogener Daten im eigenen Haus noch einmal überprüft und mithilfe ihres externen Datenschutzbeauftragten den neuen Richtlinien angepasst. Zudem wurden alle Mitarbeiter umfassend sensibilisiert und geschult. So werden sie auch weiterhin in ihren Projekten gesetzeskonform agieren und wertvolle Impulse setzen.

Beim letzten internen Teamtag wartete Beckmann & Partner CONSULT mit einem spannenden Live-Hacking-Event auf: Der fernsehbekannte Hacker und Autor Tobias Schrödel präsentierte dabei den rund 70 Softwareentwicklern und Bankfachberatern einige spannende Cybercrime-Beispiele. Die führten deutlich vor Augen, wie leicht sich mit ein bisschen krimineller Energie Passwörter knacken lassen oder sich Bluetooth-Spielzeuge in Wanzen verwandeln. Und selbst, wenn ein bekannter Anrufer im Handydisplay erscheint, ist es nicht immer die tatsächlich erwartete Person.

„Dieses Event hat unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf unterhaltsame Weise noch einmal dafür sensibilisiert, welche Bedeutung der verschärften Datenschutzgrundverordnung zukommt“, berichtet Birgit Schweneker von der Beckmann & Partner CONSULT Geschäftsführung. „Darauf haben wir aufgesattelt: Wir haben nicht nur unser gesamtes Unternehmen für die Anforderungen der neuen EU-DSGVO fit gemacht, sondern haben unser Team zugleich durch ein renommiertes Institut umfassend schulen lassen. So können unsere Kunden sicher sein, dass unsere Berater in ihren Kundenprojekten jederzeit ihr fachkundiges Datenschutzwissen einbringen.“

Das ist gut, denn die Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung hat Auswirkungen auf alle Geschäftsbereiche einer Bank: Sie müssen jederzeit über alle Systeme hinweg Auskunft geben können, wo sich personenbezogene Daten befinden, wer darauf wie zugreifen kann und wann die Zugriffe erfolgen. Viele Applikationen sind in das Management dieser personenbezogenen Daten involviert und müssen dementsprechend überprüft und angepasst werden. „Es gilt, die gewachsenen IT-Strukturen der Institute mit den Vorschriften der EU-DSGVO in Einklang zu bringen“, erklärt Matthias Wieking von der Beckmann & Partner CONSULT Geschäftsführung. „Als Beratungsmanufaktur können wir unsere Kunden dabei unterstützen, sich in diesem Umfeld sicher und gesetzeskonform zu bewegen. Denn jeder, der die Regeln der DSGVO nicht einhält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.“

Vorausdenken, immer einen Schritt weiter sein – um zum passenden Zeitpunkt maßgeschneiderte Dienstleistungen anbieten zu können: das schreibt sich Beckmann & Partner CONSULT auf die Fahnen. In diesem Zuge nahm ein externer Datenschutzbeauftragter auch im eigenen Haus die internen Abläufe und Prozesse unter die Lupe und regte Optimierungen an: von der Zutrittskontrolle über die Serversicherheit bis hin zum sicheren Verhalten am Arbeitsplatz und dem Mobile Device Management ist in der Bielefelder Beratungsmanufaktur alles datenschutzkonform geregelt.

„Außerdem setzen wir eine umfassende Verschlüsselungstechnologie ein, die nicht nur unsere Rechner und Netze umfasst, sondern auch eine sichere Leitung zum Rechenzentrum unseres Kunden gewährleisten kann“, berichtet Hermann Vogel von der Geschäftsführung. „Das versetzt unsere Bankfachberater und Softwareentwickler in die Lage, auch von hier aus einige Geschäftsprozesse für unsere Kunden wirtschaftlich abzuwickeln – beim Kunden werden dadurch wertvolle Ressourcen frei, die anderweitig genutzt werden können.“

So hat Beckmann & Partner CONSULT frühzeitig alle Voraussetzungen geschaffen, um in allen Bereichen DSGVO-konform agieren zu können. Das eigene Team weiß diese Maßnahmen schon zu schätzen. Denn sie reihen sich ein die klaren Qualitätsziele, die sich die Beratungsmanufaktur setzt. Dazu gehört, den Kunden stets einen besonderen Mehrwert zu bieten.

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Das Jahrbuch der Geoinformatik!

Strobl, Josef; Zagel, Bernhard; Griesebner, Gerald; Blaschke, Thomas (Hrsg.)
AGIT 4-2018
Journal für Angewandte Geoinformatik

2018, XII, 440 Seiten, Broschur

66,- €, ISBN 978-3-87907-647-5

– Das Jahrbuch der Geoinformatik

– Alle Beiträge des 30. „Symposiums für Angewandte Geoinformatik (AGIT)“ Salzburg

– Themenschwerpunkte: 3D/4D Geovisualisierung, Augmented Reality, Virtual Reality, Datensicherheit, Digital Government, Energiewende und Geoinformation, Fernerkundung und Bildanalyse, GDI & Big Data, GeoIT und Industrie 4.0 u. v. a. m.

Die „AGIT" ist ein Forum für Anwender von geoinformatischen und verwandten Methoden und Technologien und dokumentiert als zentrale Informationsdrehscheibe jährlich den „Stand des Wissens und der Praxis". Dies zeigt sich in der breiten Palette vorgestellter Methoden, Anwendungen und Theorien. Das Journal für Angewandte Geoinformatik 4-2018 beinhaltet alle Beiträge des 30. AGIT-Symposiums (4. bis 6. Juli 2018) in Salzburg.

Prof. Dr. Josef Strobl ist Leiter des Interfakultären Fachbereichs Geoinformatik der Universität Salzburg.

Dr. Bernhard Zagel ist Leiter der Abteilung Networks and GISociety am Interfakultären Fachbereich Geoinformatik der Universität Salzburg.

Mag. Gerald Griesebner ist Mitarbeiter am Fachbereich für Geographie und Geologie betreut dort die Geoinformatik-Infrastruktur.

Prof. Dr. Thomas Blaschke ist Professor für Geoinformatik an der Universität Salzburg und Leiter des Research Studio iSPACE in Salzburg.

Interessentenkreis: Praktiker, Wissenschaftler und Studierende in den Bereichen Geoinformatik, Geodäsie, Geowissenschaften sowie im gesamten Bau-, Planungs- und Umweltbereich

 

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DSGVO für Schulen, Teil 8: Datenschutz-Folgenabschätzung – DSFA

Die Datenschutz-Folgenabschätzung ist eine Risikoprognose für die Folgen und Risiken der Verarbeitung personenbezogener Daten. Ob Schulen eine DSFA durchführen müssen oder nicht, wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich interpretiert.

Die Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) entspricht der früheren „Vorabkontrolle“ des deutschen Datenschutzrechts und wird im Artikel 35 der DSGVO beschrieben. Die DSFA ist als Risikoprognose durchzuführen, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Die rechtliche Grundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist das Schulgesetz, nach dem jede Schule die Daten ihrer Schüler erfasst.

Die Folgenabschätzung muss bewerten, welche Risiken und Folgen für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Lehrer, Eltern und Schüler entstehen, und ob sie durch technisch-organisatorische Maßnahmen begrenzt werden können. Dies kann in Schulen problematisch werden, wenn die technische Ausstattung Defizite aufweist. Darüber hinaus muss auch die Verarbeitung der Daten in den Rechenzentren der Kommunen bewertet werden. Sollte die DSFA ergeben, dass die Risiken zu hoch sind, um mit vertretbarem Aufwand beseitigt werden zu können, müsste die Verarbeitung unterbleiben. Das ist möglicherweise bei Cloud-Diensten der Fall, wenn der Dienstleister keine Zertifizierung nachweist.

Eine DSFA ist zwingend erforderlich, wenn Persönlichkeitsprofile erstellt oder Gesundheitsdaten oder Daten von Kindern erfasst werden. Dies trifft auf Schulen zu, da sie gewöhnlich die Laufbahnen der Schüler und auch deren Gesundheitsdaten in Handakten erfassen. Schulen sollten einen Datenschutzbeauftragten hinzuziehen, der sie bei der korrekten Umsetzung der DSFA berät. Die Datenschutzbehörden werden praxistaugliche Kriterien veröffentlichen, wann eine DSFA in der Schule durchzuführen ist.

Ablauf einer DSFA

Theoretisch durchläuft die DSFA vier Phasen: Vorbereitung, Bewertung, Maßnahmen und Bericht. In der Vorbereitungsphase wird festgestellt, ob eine Prüfung erforderlich ist. Die Bewertung beurteilt die Risiken (hoch, mittel, gering) bei der Datenverarbeitung, etwa Datenmissbrauch durch Dritte oder ein Server zur Datenverarbeitung in unsicheren Räumen. In der dritten Phase werden Maßnahmen definiert, etwa der Schutz der Betroffenen trotz der Datenverarbeitung, zum Beispiel durch Hinweise oder die kurzfristige Löschung von Daten. Als letztes folgen der Bericht mit Unterstützung durch den Datenschutzberater (DSB), die Bewertung und die Dokumentation.

Unterschiedliche Bewertung in verschiedenen Bundesländern

Die Regelungen beziehungsweise Kriterienkataloge für Schulen sagen nicht eindeutig aus, ob eine DSFA für Datenverarbeitungen durchgeführt werden muss. Das Kultusministerium in Baden-Württemberg behauptet, die Schule müsse eine DSFA vorweisen, wenn Gesundheitsdaten oder Daten zu ethischer Herkunft verarbeitet würden.

Das Kultusministerium in NRW interpretiert die Regelung so, dass eine Datenschutz-Folgeabschätzung nur bei der Verwendung neuer Technologien und nur für Verarbeitungen vorgesehen sei, die voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge haben, also etwa systematisches Profiling oder Datenbanken über Kreditauskünfte, und schließt: „Daher besteht für die auf Ebene der Einzelschule übliche Verarbeitung von personenbezogenen Lehrer- und Schülerdaten für schulische Zwecke nach hiesiger Einschätzung keine Verpflichtung, eine DFA durchzuführen.“

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BITKOM e.V. & GUTcert– ein starkes Team!

Die GUTcert ist dem Verband BITKOM beigetreten. Damit verstärkt die GUTcert ihre Präsenz in der digitalen Welt. Mit ihrem Fachwissen aus der IT-Sicherheit und dem Datenschutz wird die GUTcert sich über die Mitgliedschaft weiter im Sinne ihrer Kunden vernetzen.

Der Bitkom ist der Digitalverband Deutschlands. Er arbeitet an den digitalen Themen, die die deutsche Wirtschaft heute und in Zukunft bewegen. Hierzu werden Key Player aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien zusammengebracht. Über 1.700 Mitgliedsunternehmen sind im Netzwerk des Bitkom aktiv, darunter Unternehmen wie BMW, ZF aber auch Airbus und die Deutsche Bahn.

Sowohl etablierte Player als auch zahlreiche Start-ups gehören zum Netzwerk des Bitkom. Mitglieder des Bitkom nutzen das Netzwerk zum Aufbau und zur Pflege von Geschäftsbeziehungen und strategischen Allianzen.

Unter dem Dach des Bitkom sind die verschiedensten Expertisen vereint, z.B. aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Mobilität und Logistik, aber auch aus Bereichen wie Software und digitale Plattformen. In über 100 Fachgremien tauscht sich Deutschlands größter Expertenkreis zu digitalen Themen aus.

Bereits am Anfang des Jahres fand eine erste Zusammenarbeit der GUTcert und des BITKOM e.V. statt. Teresa Ritter referierte im Januar auf der Neujahrestagung der GUTcert über „Künftige Trends und Herausforderungen bei der Umsetzung von IT-Sicherheit“.

Da die Themen Informationssicherheit und Datenschutz naturgemäß auch im Bereich der Zertifizierung von großer Bedeutung sind, war der logische Schritt, die Erfahrungen aus Audits zur Informationssicherheit nach ISO 27001 oder dem IT Sicherheitskatalog einzubringen, aber auch die IT Sicherheit der KRITIS Betreiber in den Arbeitskreisen im BITKOM e.V. zu diskutieren.

Die GUTcert strebt danach, durch aktives Mitwirken als Mitglied, gerade bei neuen Richtlinien und Regelungen, ihren Kunden die neuesten Entwicklungen und Trends schnell und kompetent vermitteln zu können. Fragen zum Thema Informationssicherheit beantwortet Ihnen gerne Herr Marcel Däfler, marcel.daefler@gut-cert.de / Tel: +49 30 2332021-79.

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Eine Kiste voller Cloud zieht nach Ostwestfalen

• Arvato Systems baut Azure Stack im Gütersloher Rechenzentrum auf
• Datensicherheit verknüpft mit innovativen Azure Public Services

Sogenannte Clouds sind ein praktischer, weil geräteunabhängiger und überall verfügbarer Speicherort für Daten. Für Unternehmen gilt es hier jedoch einige Vorschriften zu beachten. Eine leistungsfähige und sichere Variante baut Arvato Systems nun in Gütersloh auf – und erweitert damit sein Angebot an Cloud-Dienstleistungen. Die „Azure Stack“-Lösung von Microsoft ist eines von nur zehn ähnlichen Systemen seiner Art in ganz Deutschland und wird im Juli in Betrieb gehen.

Für jeden zugängliche Cloud-Anwendungen, sogenannte Public Clouds, bieten zahlreiche Dienste und Lösungen, die auch Unternehmen nutzen könnten – wenn nicht zahlreiche Governance- und Compliance-Vorschriften zu berücksichtigen wären. Dies wiederum geht einfacher mit einer „Private Cloud“, die bisher aber in vielen Fällen nicht die gleichen Möglichkeiten bieten konnte. Die Lösung des Problems liegt in einer intelligenten und leistungsfähigen „Hybrid Cloud“ wie dem „Azure Stack“, den Arvato Systems nun aufbaut. „Damit nutzen unsere Kunden die innovativen ‚Azure‘-Plattform Services, während ihre Daten sicher in unserem Rechenzentrum liegen“, erklärt Mathias Lopass, Business Initiative Manager Microsoft Cloud bei Arvato Systems.

Der Azure Stack besteht aus vorgefertigten Hard- und Software direkt von Microsoft und verhält sich fast identisch zu Microsofts Public-Cloud-Lösung Azure. Es stellt verschiedene Plattform-Services für Cloud-Apps, Serverless Computing, Microservices und die Containerverwaltung zur Verfügung. "Serverless Computing bedeutet maximale Flexibilität und war bisher nur in der Public Cloud möglich", erklärt Lopass. Unternehmen müssen somit nicht mehr eine feste Anzahl von Servern oder virtuellen Maschinen buchen, sondern bekommen ein skalierbares Angebot. Damit entfallen die Grundkosten, denn ein Dienst wird nur dann berechnet, wenn er tatsächlich genutzt wird. Das senkt zum Beispiel das wirtschaftliche Risiko bei neuen Geschäftsmodellen und unterstützt andere Unternehmen bei ihrer Innovation und digitalen Transformation. Mit sogenannten Container Services können bereits vorhandene Anwendungen relativ einfach angepasst und in die Cloud überführt werden.

Auch die Infrastrukturservices wie verschlüsselter Speicherplatz, virtuelle Maschinen und virtuelle Netzwerke sowie die Bedienungsoberfläche, Programmierschnittstellen und Lizenzmodelle entsprechen der Azure Public Cloud. All diese Services sind vom Start weg im "Stack" verfügbar und werden regelmäßig von Microsoft aktualisiert. Alle Anwendungen im Azure Stack können zudem problemlos zwischen Public und Private Cloud hin- und herverlagert oder in beiden Umgebungen gemeinsam betrieben werden.

Mit der Installation des „Azure Stacks“ erweitert das Unternehmen sein Cloud-Portfolio um eine weitere Komponente: Neben dem „Smart Shift“ Private Cloud Ansatz und der „Arvato Systems AWS Business Group“ ist auch das „Azure Stack“ wichtiger Teil der strategischen Ausrichtung von Arvato Systems.

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IT-Sicherheit im Gesundheitswesen – aktuelle Risiken und Lösungsansätze

Attacken auf kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind leider längst real – nicht nur per Ransomware wie WannaCry, sondern auch ganz gezielt auf Organisationen und Bereiche wie die Krankhaus-IT. Viele Einrichtungen im Gesundheitssektor weisen große Angriffspunkte auf und sind immer noch unzureichend auf Übergriffe aus dem Netz vorbereitet.

Zudem handelt sich um eine Branche, in der tagtäglich hochgradig sensible Personendaten verarbeitet, vorgehalten und ausgetauscht werden und wo buchstäblich Leben davon abhängen, ob die Medizintechnik, heutzutage häufig eingebettet in stark vernetzte IT-Systeme, zuverlässig funktioniert.

Dies hat die Politik – mehr und mehr aber auch die Gesellschaft – erkannt und verlangt nach Mechanismen, um das Risiko so weit wie möglich zu minimieren.

EU-DSGVO und KRITIS als wichtige Maßstäbe

Ab Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, ab Juni 2019 greift die KRITIS-Verordnung als IT-Sicherheitsgesetz für Betreiber kritischer Infrastrukturen im Gesundheitswesen. Dazu zählen u.a. Krankenhäuser, Pflegeheime, Apotheken, Arzneimittelhersteller oder medizinische Labore.

Wie aber kann man all den Anforderungen gerecht werden, glaubwürdig agieren und Vertrauen schaffen? Eine Möglichkeit bieten zertifizierte Managementsysteme, für die IT-Sicherheit insbesondere die DIN EN 80001 und die ISO/IEC 27001.

Am 10. September 2018 kommen in Berlin Experten der Branche zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, Lösungsbeispiele zu präsentieren und aus der Praxis zu berichten. Mehr zu den Referenten und Themen sowie dem Programmablauf erfahren Sie in den kommenden Wochen auf unserer Homepage sowie im Newsletter "GUT zu wissen".

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Telematik Award 2018: Schirmherr Dr. Bernd Althusmann überreicht die hochwertigen Trophäen

Im Laufe der Jahre entwickelte der Veranstalter, die Mediengruppe Telematik-Markt.de, diese Preisverleihung in Zusammenarbeit mit dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) zur wichtigsten Auszeichnung der Branche und darüber hinaus zur zweitgrößten Veranstaltung auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover.

Schirmherr Dr. Bernd Althusmann überreicht die hochwertigen Trophäen

Schirmherr des Telematik Awards 2018 ist Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Er führt somit die seit 2010 bestehende gute und erfolgreiche Tradition seines Ministeriums fort, welches in jedem Jahr der Verleihung die Schirmherrschaft übernahm.

Minister Dr. Bernd Althusmann sagte sehr gerne auch seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion zu, dem „Telematik-Talk“. Diese spannende Gesprächsrunde zu aktuellen Themen, ist in jedem Jahr der Verleihung für viele Besucher und Gäste ein Programmpunkt mit besonders hoher Anziehungskraft. Höhepunkt ist und bleibt jedoch die Verleihung des Telematik Awards 2018. Dr. Bernd Althusmann freue sich schon sehr auf die persönlichen Begegnungen mit den Gewinnern, denen er die begehrten und hochwertigen Preise auf der Bühne übergeben darf und er wünsche zum Start der Bewerbungsphase allen Bewerbern viel Erfolg.

In seinem Grußwort betont der Minister:

„ …Die Vernetzung von digitalen Services, von Fahrzeugen untereinander sowie mit der Infrastruktur sind uns über die Begriffe „car-to-car“, „car-to-infrastructure“ Kommunikation, intelligente Logistiklösungen oder autonomes Fahren bereits bekannt. Zusätzlich entwickeln sich telematische Systeme dabei über die Verknüpfung von Fahrzeugen und die Bereitstellung von Verkehrsdaten hinaus hin zu einer immer komplexeren innovativen Mobilitätswirtschaft, die Transport- und Produktionsleistungen miteinander verbindet oder immer komplexere Abläufe ermöglicht. …“

Das vollständige Grußwort lesen Sie hier.

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VDA – Langjähriger Partner des Veranstalters

Seit dem Jahr 2010 ist der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) ein wichtiger und vertrauensvoller Partnerverband des Veranstalters. Selbstverständlich wird VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel vor Ort sein und nicht nur die Begrüßungsrede für die Gäste der feierlichen Verleihungsveranstaltung halten. Auch er hat seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion Telematik-Talk bereits zugesagt und auch er wird zusammen mit dem Schirmherrn, dem Veranstalter, einer der ersten Gratulanten sein, der die Preise an die glücklichen Gewinner übergeben wird.

Dr. Kurt-Christian Scheel weiß um die herausragende Bedeutung dieser Branche und prognostiziert:

„… künftig wird die Nutzfahrzeug-Telematik sogar noch viel mehr können. Im bevorstehenden Zeitalter des Internets der Dinge geht es darum, das Nutzfahrzeug noch tiefer in die Supply Chain der Güter, die es transportiert, einzubetten und damit sogar eine in das Produktionssystem integrierte Routenoptimierung anzubieten. …“

Das vollständige Grußwort lesen Sie hier.

Die Eckdaten zum Telematik Award 2018 auf einen Blick

  • Termin der Verleihung: 22. September 2018, um 14:00 Uhr
  • Fachbereich: Fahrzeug-Telematik
  • Veranstalter: Mediengruppe Telematik-Markt.de
  • Schirmherr: Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Partner: Verband der Automobilindustrie (VDA) / Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung / Technische Hochschule Wildau 
  • Die Teilnahme ist komplett kostenlos.
  • Alle ausgeschriebenen Kategorien
  • Einreichungsphase endet am 15.07.2018

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Zehn Tipps für eine erfolgreiche Einreichung

Die Fachzeitung

In den Ausgaben der Fachzeitung Telematik-Markt.de werden wir intensiv über den Telematik Award 2018 berichten. Wir begleiten die Ausschreibungsphase und stellen die Nominierten dieses renommierten Preises vor. In der letzten Ausgabe des Jahres erfolgt dann die printseitige Veröffentlichung der mit dem Telematik Award prämierten Unternehmen und Lösungen.

Zum Telematik Award

Immer im Wechsel stehen die Fahrzeug- und die Human-Telematik im Fokus der Ausschreibung. Im Jahr 2018 steht die Fahrzeug-Telematik im Blickpunkt der Preisvergabe. Traditionell findet die Verleihung in diesem Bereich auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover statt. Die Gewinner dürfen sich auf Preise im Wert von 25.000 € freuen. Weitere Informationen…

Die Qualität des Telematik Awards ist durch die Kompetenz des Veranstalters, seiner Partner sowie durch die Kompetenz der prominenten Fachjury garantiert – letztere sichert mit ihrer Zusammensetzung aus Wissenschaftlern, Experten, Fachjournalisten, und Anwendern die hohe Bewertungsqualität. Die Fachjury stellt sich vor.

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Data Stewardship als Wegbereiter der Analytik

MarkLogic Corporation, ein führender Anbieter operationaler und transaktionaler Enterprise-NoSQL-Datenbanken, hat die in Kooperation mit BARC durchgeführte Studie zum Thema „Data Stewardship als Wegbereiter für Analytik“ vorgestellt. Das objektive Analystenhaus untersuchte bei einer DACH-weiten Umfrage die Relevanz von Daten sowie eines effizienten Datenmanagements für BI (Business Intelligence) und Analytik. Weiterer Kooperationspartner der BARC-Studie war Ab initio. Die Ergebnisse zeigen: Viele Unternehmen befinden sich auf dem Weg hin zur Etablierung einer Data Stewardship, noch mehr Unternehmen sehen den Bedarf, handeln aber noch nicht.

Nutzbarmachung von Daten

Für Unternehmen ergeben sich zunehmend neue Herausforderungen bei der effizienten Nutzung ihrer enormen Datenmengen: Da der Bedarf nach analytischer Datennutzung zunimmt, gleichzeitig aber der Zugriff auf den in Silos verteilten Daten in Unternehmen meist nur schwer zu bewerkstelligen ist, wird die Datenqualität zu einem essentiellen Schlüsselfaktor. Ein wichtiger Baustein, um Daten zu beherrschen und diese als Produktionsfaktor effizient nutzen zu können, sind klar definierte Data Governance Rollen in Unternehmen. Unter dem Begriff Data Governance werden alle Steuerungsmaßnahmen zusammengefasst, die den Schutz und die Verwaltung unternehmenseigener, korrekter und vertrauenswürdiger Daten betreffen.
Die von BARC, MarkLogic und Ab initio durchgeführte Studie „Data Stewardship als Wegbereiter für Analytik“ untersuchte den Status quo, die Pläne und den Nutzen von Data Governance Rollen wie Data Stewardship und Data Owner für die Analytik. Die Ergebnisse der Studie beruhen auf einer DACH-weiten Umfrage unter 216 Datenmanagement und BI Experten, 88% davon in Deutschland. 83 % der befragten Unternehmen haben mehr als 250 Mitarbeiter.

Hauptziel hohe Datenqualität

Als einen der wichtigsten BI-Trends in diesem Jahr haben die BARC Spezialisten der Studie zufolge das Stammdaten- und Datenqualitätsmanagement ausgemacht. Qualitätsgesicherte und korrekte Daten sind die Basis für Analytik – entsprechend sind sie auch das Hauptziel bei der Einführung von Data Governance- Rollen wie Data Stewardship und Data Owner. So geben 78 % der Befragten an, der Aufbau einer verlässlichen und konsistenten Datenbasis für Analytik sei das wichtigste Ziel, gefolgt von 55 %, die eine Verbesserung der Analyseergebnisse durch bessere Datenqualität verfolgen. 52 % sehen als wichtigstes Ziel die Schaffung eines Single Point of Truth für Stammdaten an.

Data Stewardship wenig etabliert

Auch wenn den Unternehmen die Bedeutung der Datenqualität bewusst ist, den meisten steht noch ein weiter Weg bevor. Das ergab die Frage nach der bereits erfolgten Umsetzung von Data-Governance-Rollen in Unternehmen. Zwar haben bereits viele Organisationen strategische Maßnahmen zur Unterstützung der Analytik ergriffen. So wurde bereits in 65% der Unternehmen die Rolle eines oder mehrerer Business Analyst bzw. Data Analyst etabliert und jeweils 40% haben die Rolle des Data Owner und Data Architects eingeführt.
Aber lediglich 13% der Unternehmen verfügen bislang über die Rolle des Data Stewardship. „Das deutet auf eine mangelnde operative Umsetzung hin,“ so Dr. Stefan Grotehans, Director Sales Engineering DACH bei MarkLogic. „Auch diese Unternehmen müssen das letzte Stück des Weges gehen, um ein gut funktionierendes, vertrauenswürdiges Datenmanagement zu realisieren. Denn erst wenn Daten qualifiziert und sinnstiftend zueinander in Beziehung gesetzt werden, ist die notwendige Datenqualität gegeben, um Mehrwert mit Daten zu generieren und entsprechend tatsächlich neue Geschäftsmodelle entwickeln zu können.“

Datenbank-Technologie häufig im Einsatz

Um die Umsetzung und Etablierung der Rolle des Data Stewardship möglichst reibungslos zu meistern, setzen die meisten Unternehmen auf spezialisierte Software für Data Governance: 68% nutzen dafür Datenbanken, gefolgt von 61%, die BI Werkzeuge einsetzen. Jene Unternehmen, die aktuell die Einführung von Data Stewardship planen, gaben an, zukünftig zu 65% Werkzeuge für die Datenintegration, zu 49% Werkzeuge für das Stammdatenmanagement und zu 44% Werkzeuge für das Metadatenmanagement zu verwenden. „Eine schnelle und einfache Datenintegration ist und bleibt ein zentraler Punkt, den es zu lösen gilt. Der Einsatz einer passenden Datenbanktechnologie wie beispielsweise MarkLogic kann hier der Schlüssel zum Erfolg sein,“ ergänzt Dr. Stefan Grotehans.

Stolperstein Managementunterstützung

Bleibt die Frage nach den Hemmnissen für die noch schleppende Etablierung von Data Stewardship in Unternehmen. Was ist die größte Herausforderung, der sich Unternehmen stellen müssen, wenn sie Daten für die Analytik richtig nutzen wollen? Das Ergebnis ist eindeutig: 62% der Befragten sehen in der Etablierung von organisatorischen Maßnahmen die größte Hürde. Dies steht in engem Zusammenhang mit der Tatsache, dass 58% angeben, die fehlende Managementunterstützung und die aktuelle Kultur, die den Umgang mit Daten ermöglicht, sei die Hauptursache. 44% sehen in der Anschaffung zusätzlicher Technologien ein Problem.

Expertise von BARC

„Datenqualität, die über BI hinausgeht, erfordert eindeutig den Einsatz dezidierter, datenzentrischer Rollen ohne spezifischen Verwendungszweck – das zeigen die Ergebnisse unserer Studie. Kurzum: Wer Daten effizient nutzen will, muss etwas dafür tun“, weiß Dr. Stefan Grotehans. Die Einführung von Data Governance ist ein komplexes Thema, das Ressourcen und Geld kostet. Es muss im Rahmen eines Plans strukturiert, priorisiert und sukzessive abgearbeitet werden.
Als wichtigsten Erfolgsfaktor für die Umsetzung einer erfolgreichen Daten- sowie BI/ Analytikstrategie lässt sich klar die Unterstützung durch das Management definieren. Deshalb gilt es, im Unternehmen fach- und abteilungsübergreifend für Datenqualitätsmaßnahmen zu werben.
Bei der operativen Umsetzung von mehr Datenqualität im Unternehmen übernimmt Data Stewardship eine wichtige Rolle. Datenmanagement- und Data Governance-Software sowie Werkzeuge für die Datenintegration wie z.B. entsprechende Datenbanklösungen, unterstützen diese Rolle.

Die Studie steht hier zum Download bereit:
https://barc.de/…

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