Seneca setzt auf Connected Controlling

Voll integriert und webbasiert – mit dem Ansatz des Connected Controlling ermöglicht die Seneca Controlling Software Planungen, Analysen, Berichte, Szenarien und Prognosen für Unternehmen, „die sich im Handumdrehen erstellen lassen“.

Die Erfordernis eines perfektes Zusammenspiels verschiedenster technologischer Systeme und entsprechender Datenströme ist vielen im Zusammenhang mit autonom fahrenden Automobilen bekannt. Die zielsichere Steuerung eines Fahrzeugs, eines „Connected Cars“, ist dann gewährleistet, wenn im Fahrzeug alle notwendigen Elemente als Informationsbasis für sicheres Navigieren automatisch zusammengeführt – also connected – werden. Das Unternehmen Seneca hat diese Vision für das Unternehmenscontrolling aufgegriffen und seinerseits den Terminus Connected Controlling als Ansatz für die Entwicklung eines modernen webbasierten Software-Tools gewählt. Ein Tool, das für die Unternehmenssteuerung relevante Informationen aus allen Bereichen zentral, automatisch und sinnvoll verknüpft.

„Bei der Entwicklung unserer Controlling-Software stand die Frage im Vordergrund, wie sich Unternehmen heute modern, effizient und ohne Zeitverlust planen und steuern lassen“, erklärt Dirk Freiherr von Pechmann, Geschäftsführer der Seneca Business Software GmbH. Inspiration hierfür boten Digitalisierung und Entwicklungen auch anderer Technologiebereiche. Das Ergebnis ist ein neuer Ansatz: das webbasierte Connected Controlling, das in der Lage ist, sämtliche Datenquellen und Unternehmenseinheiten im Controlling zu berücksichtigen. „Bis heute werden in Unternehmen schätzungsweise nur 1 bis 10 Prozent der vorhandenen Daten zur Auswertung im Controlling effektiv genutzt. Je umfassender die Zahlenbasis intelligent genutzt wird, desto aussagekräftiger werden Planung, Analyse und Forecasts des Unternehmens.“

„Die Kunst des Connected Controlling liegt im Detail“

Damit Fahrzeuge sich selbständig fortbewegen können, müssen zahllose Daten zur Leistung, Navigation und Umwelt permanent abgeglichen werden. Basis für eine effiziente Unternehmensplanung und -steuerung ist ebenfalls eine große Menge an Daten und Informationen. Die IST-Zahlenbasis, die alle Vorsysteme mit einbezieht, ist jedoch oft nicht leicht zusammenzuführen. Sie wird meist noch mühsam händisch zusammengetragen und – Übertragungsfehler inklusive – weitergegeben. Für die Seneca Controlling-Software wurden deswegen von Anfang an Konnektoren entwickelt, um Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Produktions-, Warenwirtschafts- oder Kassensystemen zu schaffen.

„Eine Voraussetzung ist dabei, die relevanten Daten automatisiert aus den einzelnen Systemen zu extrahieren. Für uns als Softwareentwickler war dabei die Herausforderung, ein flexibles System zu schaffen, das berücksichtigt, dass für jedes Unternehmen jeweils spezifische Daten relevant sind“ so Dirk von Pechmann. Nachdem die benötigten Daten geladen wurden, werden sie in Seneca nun ohne Systembrüche sinnvoll miteinander verknüpft und in logische Zusammenhänge gebracht.

„Mit dem Seneca Controlling wird die IST-Welt eines Unternehmens tagesaktuell abgebildet, ohne manuelle Übertragungen und den damit verbundenen Verlusten an Datenintegrität.“ Für die korrekte und sinnvolle Weiterverarbeitung sind Logiken hinterlegt, um übernommene Werte richtig zu verknüpfen und Informationen am Ende richtig interpretieren zu können. Auf diese Weise liefert das Seneca Controlling dem Unternehmen jederzeit aktuelle Zahlen, die für aussagekräftige Analysen, Berichte, Prognosen, Szenarien usw. genutzt werden können. „Damit gelingt Unternehmenssteuerung im Handumdrehen.“

Dank Cloud-Technologie und automatisierter Datenübernahme ist Seneca Controlling schnell und kostengünstig implementiert, skalierbar und mobil einsetzbar. Seneca ist in mehreren Sprachen verfügbar, umfasst internationale Rechnungslegung und Währungsumrechnung. Die Software lässt sich intuitiv bedienen, ist datenbankunabhängig und zu allen Plattformen kompatibel.

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Von der digitalen Vision zur digitalen Produktion – wie Betriebe die Transformation meistern können

Auf der Hannover Messe 2018 legt Konica Minolta seinen Fokus auf die Unterstützung von produzierenden Unternehmen, die ihre Herstellung auf digitale Prozesse umstellen wollen. Konica Minolta stellt sein Lösungsportfolio vor, das mit einem klaren Verständnis für die Bedürfnisse und operativen Herausforderungen entwickelt wurde, vor denen diese Unternehmen im Übergang zu Industrie 4.0 stehen.

Bereits seit mehreren Jahren werden Konzepte zum Thema Industrie 4.0 auf allen größeren Industrie-Veranstaltungen in Europa und global diskutiert. Wenn es jedoch um die tatsächliche Umstellung der Produktion und ihre Vernetzung mit Informations- und Kommunikationstechnologie geht, besteht ein erheblicher Unterschied zwischen den Visionen, die Industrieunternehmen entwickeln, und der Realität in ihren Produktionshallen. „Die Hannover Messe ist nicht nur die größte Industriemesse der Welt, sie ist auch der ideale Rahmen für uns, um unseren Kunden zu zeigen, wie wir ihnen bei der Digitalisierung ihrer Produktion und bei der Beseitigung der Hindernisse auf dem Weg dahin helfen können“, erklärt Yuij Ichimura, Senior Executive Officer und President, Industrial Optical System Business Headquarters, Konica Minolta, Inc. Für viele Unternehmen sei dabei auschlaggebend, einen verlässlichen Partner zu finden, der ihnen bei der Umsetzung der Lösungen zur Seite steht, die sie auf dem Weg zur digitalen Produktion benötigen. Zugleich muss dieser Partner in der Lage sein, für die Sicherheit ihrer Daten zu sorgen und gewährleisten, dass die Unternehmen die Kontrolle über diese behalten. Im Idealfall liefert dieser Partner alle benötigten Lösungen und Leistungen aus einer Hand.

Johannes Bischof, President und Managing Director Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH, und Business Unit Manager Digital Manufacturing, weiß, dass das insbesondere auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zutrifft. Zumal diese Unternehmen vor weiteren, spezifischen Herausforderungen stehen: „Bei den meisten KMU sind alle Ressourcen an laufende Prozesse und die Produktion gebunden. Oftmals verfügen sie weder über die personellen Kapazitäten noch über die spezialisierten Fachkräfte, um den Übergang zu einer Digitalisierung der Herstellungsprozesse zu planen und umzusetzen. Zusätzlich benötigen sie tragfähige Finanzierungsoptionen, um die entsprechenden Investitionen zu stemmen. Mit Blick auf diese spezifischen Bedürfnisse haben wir unser Angebot an Smart Start Packages für unsere Kunden entwickelt.“

Für die Bereitstellung dieser speziell an KMU gerichteten Lösungspakete arbeitet Konica Minolta mit AXOOM Solutions zusammen. Robert Tordy, Geschäftsführer von AXOOM, ist begeistert von der Zusammenarbeit und der Markteinführung der Smart Start Packages: „Die von uns geschaffenen Lösungspakete umfassen sowohl Hardware- als auch Softwarelösungen, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen rasch ihre Digitalisierungsziele erreichen können. Die Smart Start Packages sind leicht zu installieren und bieten einen investitionsfreundlichen Einstieg in die Thematik Industrie 4.0.“

Die Hannover Messe 2018 nutzt Konica Minolta, um interessierten Unternehmen eine Reihe von digitalen Produktionstechnologien vorzustellen – von Sensoren für IIoT-Plattformen bis hin zu integrierten Lösungen. Hierbei kommt Konica Minolta die jahrzehntelange Erfahrung als Industrieunternehmen und als Partner von Tausenden produzierenden Betrieben in Europa zugute. So konnte Konica Minolta ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse seiner Kunden erwerben und seine Lösungen entsprechend dieser Kenntnisse entwickeln. Mit diesen Produkten und mit Konica Minolta als starkem Partner können Produktionsunternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch die tatsächliche Implementierung digitaler Herstellungsprozesse steigern – und erfolgreich den Sprung aus der Konzeptionsphase meistern.

Über AXOOM

Seit 2015 bietet die AXOOM GmbH mit Sitz in Karlsruhe Maschinenherstellern und fertigenden Unternehmen aller Branchen digitale Lösungen für die Industrie. Die gleichnamige offene Plattform bringt Anbieter und Anwender zusammen, macht sie zu Partnern und schafft so wertvollen Mehrwert für die Produktion. AXOOM vernetzt herstellerunabhängig Maschinen, Sensoren und Software sowie die gesamte Wertschöpfungskette der Fertigung. Die Daten werden dank der cloudbasierten IoT-Plattform transparent und für die kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung der Industrie nutzbar. Mit TRUMPF als Mutterkonzern und einem rund 100 Mitarbeiter starken Team, bringt AXOOM das Know-how aus Maschinenbau und IT-Expertise erfolgreich zusammen.

Weitere Informationen über AXOOM finden Sie unter www.axoom.com

Mehr Informationen zu Digital Manufacturing, Industrie 4.0 oder IIoT erhalten Sie unter https://digitalmanufacturing.konicaminolta.de/

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Texas Disruption: Was deutsche Veranstalter von der Konferenz South-by-Southwest lernen können

Die Digitalisierung stellt neue Anforderungen an Veranstaltungen: Wo weit über den Horizont hinaus gedacht werden soll, dürfen Veranstaltungsformate den Horizont nicht begrenzen.

Der fachliche Austausch und das persönliche Netzwerken standen bisher im Vordergrund, wenn wir unsere kostbare Zeit in Reisen und Events steckten. Die Digital-Konferenz South-by-Southwest (Austin/Texas, USA) im März diesen Jahres hat uns jedoch gezeigt, dass viel mehr möglich und nötig ist: Irritation, Perspektivwechsel und Inspiration. Muss man sich dafür auf den Weg nach Texas machen oder geht das auch in Deutschland? Und warum ist das wichtig?

Was kann die SXSW, was wir in Deutschland nicht können?

Die zwanzigköpfige Reisegruppe, allesamt Fachleute aus dem digitalen Kundenmanagement, war sich einig: Die South-by-Southwest war eine der inspirierendsten Veranstaltungen, die man je erlebt hatte.
Das Fazit: Diesen hohen Grad der Inspiration kann man sich in Deutschland nur wünschen. Denn er wird dringend gebraucht. Die Digitalisierung stellt auch an uns Fachleute neue Anforderungen, zum Beispiel an die Fähigkeit der Einordnung neuer Entwicklungen, an unser Antizipationsvermögen, unsere Phantasie und an unsere Agilität. Der rein fachliche und persönliche Austausch, den wir in Deutschland von Veranstaltungen gewohnt sind, reicht nicht mehr. Wir wünschen uns Events, die größer gedacht sind, die überraschen und entführen.

3 Dinge, welche die SXSW so erfolgreich machen und von denen wir uns mehr für unsere eigenen Branchenveranstaltungen wünschen

1. Themen weiter fassen: Die South-by-Southwest bringt die Themen Musik, Film und Digitales an einen Ort. Entsprechend bunt ist das Programm. Neben fokussierten Fachvorträgen gibt es auch Sessions, bei denen die Themen verknüpft wurden. So ließ sich beispielsweise Tesla-Gründer Elon Musk vom britischen Drehbuchautor Jonathan Nolan interviewen. So könnte das auch in Deutschland gelingen: Veranstalter von Kultur und Wirtschaft finden eine Interessensschnittmenge und entwickeln ein neues Kongressformat. Das ist denkbar, weil die Digitalisierung jeden angeht.

2. Teilnehmer-Mix als Teil der Veranstalter-Leistung: Während wir auf unseren Veranstaltungen meist nur die uns längst bekannten Kollegen treffen, sorgte die Kombination aus Kultur- und Digital-Events für ein entsprechend breites und vielfältiges Publikum. Diese erfrischende, bereichernde Vermischung verschiedener Business-Kulturen ermöglichte unterwartete Kontakte und Perspektivwechsel.

3. Die Location als Zugpferd und Programmbestandteil: Die ganze Stadt Austin war Austragungsort für verschiedene Events unter dem Dach der SXSW. Unternehmen hatten Häuser in der Innenstadt angemietet, in denen Präsentationen stattfanden. Wenn man sich von einer Eventlocation zur anderen bewegte, lernte man zwangsläufig die Stadt und ihre Bewohner kennen.
Es hatte den Anschein, dass sich die gesamte Stadt einschließlich Gastronomie und Kulturstätten auf die SXSW eingelassen hatte. Freie Drinks, Sitzgelegenheiten, freies WLAN und Austausch mit anderen Menschen – immer und überall. Ein Event, das in die DNA der Stadt gewachsen ist. Was wir als Wunsch an Veranstaltungen in Deutschland mitgenommen haben: Wenn sich Menschen geistig öffnen sollen – und das ist eine zentrale Anforderung im Zusammenhang mit der Digitalisierung – muss auch die Location Offenheit ermöglichen. Wo weit über den Horizont hinaus gedacht werden soll, darf der Horizont nicht durch die Location begrenzt werden.

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Seneca setzt auf Connected Controlling

Das Zusammenspiel verschiedenster Systeme und Daten ist wohl am besten vom autonomen Fahren bekannt, wo im Auto alle notwendigen Elemente für sicheres Navigieren automatisch zusammengeführt – also connected – werden. Seneca hat diese Vision für das Unternehmenscontrolling aufgegriffen und mit dem Connected Controlling einen Ansatz und ein modernes webbasiertes Tool entwickelt, das relevante Unternehmensinformationen aus allen Bereichen zentral automatisch sinnvoll verknüpft.

„Bei der Entwicklung unserer Controllingsoftware stand die Frage im Vordergrund, wie sich in Unternehmen heute modern planen und steuern lässt“, erklärt Dirk Freiherr von Pechmann, Geschäftsführer der Seneca Business Software GmbH. Inspiration boten Digitalisierung und Entwicklungen in anderen Branchen. Das Ergebnis ist ein neuer Ansatz: das webbasierte Connected Controlling, das sämtliche Abläufe und Unternehmenseinheiten einbindet. „Bis heute werden in Unternehmen schätzungsweise nur 1 bis 10 Prozent der vorhandenen Daten genutzt. Aber je detaillierter die Zahlenbasis, desto genauer werden auch Planung und Forecasts.“

„Die Kunst des Connected Controlling liegt im Detail“

Damit Fahrzeuge sich selbständig fortbewegen können, müssen zahllose Daten zur Lokalisation, Navigation und Pfadplanung permanent abgeglichen werden. Voraussetzung für Unternehmensplanung und -steuerung sind ebenfalls jede Menge Daten und Informationen. Die IST-Zahlenbasis ist jedoch oft nicht leicht erhältlich und wird meist noch mühsam händisch zusammengetragen und – Übertragungsfehler inklusive – weitergegeben. Für die Seneca Controlling-Software wurden von Anfang an Konnektoren mitentwickelt, um Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Produktions-, Warenwirtschafts- oder Kassensystemen zu schaffen.

„Die Herausforderung dabei ist, die relevanten Daten automatisiert aus den einzelnen Sysemen herauszuholen, wobei für jedes Unternehmen andere Daten relevant sind.“ Nachdem die benötigten Daten gesammelt wurden, müssen sie ohne Systembrüche sinnvoll miteinander verknüpft und in logische Zusammenhänge gebracht werden.

„Mit Seneca Controlling wird die IST-Welt eines Unternehmens tagesaktuell abgebildet, ohne manuelle Übertragungen und den damit verbundenen Verlusten an Datenintegrität.“ Für die korrekte und sinnvolle Weiterverarbeitung sind Logiken hinterlegt, um übernommene Werte richtig zu interpretieren und Informationen richtig zu verknüpfen. Auf diese Weise liefert Seneca Controlling Unternehmen jederzeit aktuelle Unternehmenszahlen, die für aussagekräftige Analysen, Berichte, Prognosen, Szenarien usw. genutzt werden können. „Damit steuert sich ein Unternehmen fast von selbst.“

Dank Cloudtechnologie und automatisierter Datenübernahme ist Seneca Controlling schnell implementiert und mobil einsetzbar. Seneca ist in mehreren Sprachen verfügbar und umfasst internationale Rechnungslegung und Währungsumrechnung. Die Software ist zu allen Plattformen kompatibel, datenbankunabhängig und lässt sich intuitiv bedienen.

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Multi-Media BBS unter den zehn besten digitalen Berufsschulen

Die Multi-Media BBS, Berufsbildende Schule der Region Hannover, gehört zu den zehn besten digitalen Berufsschulen in Deutschland – und ist damit ausgewählt, gemeinsam mit der Telekom-Stiftung Konzepte für den Einsatz digitaler Medien in der Berufsbildung zu entwickeln. „Das ist eine tolle Nachricht die zeigt, dass die Multi-Media BBS schon früh die Herausforderungen erkannt hat und eine exzellente Ausbildung für die Schülerinnen und Schüler in der Region Hannover bietet“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover.

Welches Wissen müssen Berufsbildende Schulen jungen Menschen für ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vermitteln? Welche Technik muss ihnen zur Verfügung stehen? Wie müssen die Lehrkräfte und Lehrpläne auf digitales Lernen eingestellt werden? Fragen, die bis Ende 2019 beantwortet werden sollen. Es sollen Konzepte entwickelt werden, die aufzeigen, wie sich berufsbildende Schulen aufstellen müssen, um digitale Medien gewinnbringend in ihren Unterricht und Alltag einzubinden und welche berufsübergreifenden und berufsspezifischen digitalen Kompetenzen Berufsschülerinnen und -schüler erlernen müssen. Das ist das Ziel der Telekom-Stiftung, die für das Projekt zehn berufliche Schulen in ganz Deutschland ausgewählt hat, die digitales Lehren, Lernen und Arbeiten bereits erfolgreich umsetzen. „Wir freuen uns auf den gewinnbringenden Austausch mit anderen Schulen in ganz Deutschland. Sicherlich wird es auch für uns noch jede Menge Ideen geben, um auch in Zukunft weiterhin eine der Top-Schulen in Deutschland in Sachen digitales Lernen zu sein. Schließlich muss man am Ball bleiben“, sagt Joachim Maiß, Schulleiter der Multi-Media BBS. Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region, ergänzt: „Das Projekt wird sicherlich auch wichtige Impulse für die anderen Berufsbildenden Schulen der Region bereit halten. Wir wollen offensiv die Digitalisierung unterstützen.“ 

Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben vom Institut für Informationsmanagement an der Universität Bremen. Die Ergebnisse werden anderen Schulen zur Verfügung gestellt. Für ihr Engagement erhalten die ausgewählten Schulen von der Telekom-Stiftung insgesamt eine finanzielle Unterstützung von rund 20.000 Euro.

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SAP-integrierte Rechnungsverarbeitung auf dem Rechnungs-Gipfel 2018

Auf dem E-Rechnungs-Gipfel 2018 (15. und 16. Mai 2018, Maritim Hotel, Bonn) zeigt die WMD Group ihre SAP-integrierte Public Lösung für die elektronische Eingangsrechnungsverarbeitung. Die Software arbeitet mit der Logik der Module SAP FI/MM, PSCD/PSM sowie dem DZ-Kommunalmaster und hilft Kommunalverwaltungen mit SAP im Einsatz, die E-Rechnung als wichtigen Bestandteil ihrer Digitalisierungsstrategie auf breiter Front einzuführen.

Der E-Rechnungs-Gipfel ist zentrale deutschsprachige Leitveranstaltung für Verwaltung und Wirtschaft zur E-Rechnung und zu allen Themen rund um eine reibungslose Einführung der Automatisierung von Bestell- und Rechnungsprozessen. Er findet 2018 erneut unter Leitung des Bundesministeriums des Innern und des Verbandes elektronische Rechnung statt und steht in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen der Verpflichtung des Bundes zur Annahme und Weiterverarbeitung elektronischer Rechnungen. Diese tritt gemäß E-Rechnungs-Verordnung als erste Umsetzungsstufe der EU-Richtlinie 2014/55/EU am 27. November 2018 in Kraft.

Im Fokus der Veranstaltung stehen Lösungen für eine reibungslose Einführung sowie Praxiserfahrungen aus dem Einsatz der E-Rechnung. Vorgestellt werden Kooperationsmodelle als Erfolgsfaktor für eine zügige und erfolgreiche Einführung der E-Rechnung in Deutschland, Aufbau und Funktionsweise des E-Rechnungsportal des Bundes, mögliche Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf den Rechnungsprozess u.v.m. Zu den 150 – 200 Experten vor Ort zählen auch Vertreter von WMD, welche die Funktionen der Public-Lösung zur Eingangsrechnungsverarbeitung von WMD erläutern. Transaktionssicher verarbeitet „xFlow Public“ Rechnungen per Papier, E-Mail und E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD, weitere XML-Formate). Die Lösung spricht sowohl das kommunale Finanzwesen mit Geschäftspartnerbuchhaltung (PSCD) als auch das Finanzwesen mit Kreditorenbuchhaltung (PSM) an. Zielgruppe sind hoheitliche Auftraggeber, kommunale Verwaltungen und Eigenbetriebe.

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Digitalisierung liefert nur das Werkzeug

Die Hannover Messe läuft und zeigt imposante Fortschritte im Bereich Industrie 4.0. Ist das ein Bild der Zukunft? Nein, gezeigt wird heutige Realität und eine Vorschau auf einen kurzen Zeitraum von vielleicht 2 bis 3 Jahren. Vernetzung, Automatisierung, IoT, additive Fertigung, künstliche Intelligenz und Plattformindustrie liefern erhebliche Effizienzgewinne, die zurzeit gerade produzierenden Unternehmen helfen. Langfristige Entwicklungen und neue Anwendungsszenarien werden die Wirtschaft noch gravierender verändern und Trends verstärken, die Kräfteverhältnisse derart verändern, dass Unternehmen sich strategisch darauf einstellen müssen.

1. “Everything as a Service” macht neue Wettbewerber stark

Amazon ist nicht nur der dominierende Online-Marktplatz, sondern das Unternehmen hat es auch verstanden, IT in ein skalierbares und leistungsstarkes Cloud-Produkt zu verwandeln, die Amazon Web Services (AWS). Innerhalb weniger Stunden können Start-ups für wenig Geld komplexe digitale Leistungen zusammenklicken, für die große Unternehmen noch vor nicht allzu langer Zeit jahrelange Entwicklungsarbeit brauchten. Dieses Erfolgsprinzip verlässt die reine Informationstechnologie und erobert die Welt der realen Dinge. Dort, wo Produktion und Logistik digital gesteuert werden, ist eine Manufacturing-Cloud, aus der nach Bedarf Produkte und Leistungen bezogen werden können, nur noch eine Frage des Geschäftsmodells. So hat das Berliner Unternehmen Kreatize beispielweise eine Plattform für Bauteile und Prototypen etabliert. Zurzeit müssen dort noch Angebote eingeholt werden, wenn es aber gelingt, Geschäftsprozesse und Angebotsverhandlungen als digitale Prozesse zu implementieren, ist es nur noch ein Schritt, zur Beauftragung in Echtzeit. Die dafür notwendigen Technologien sind in Hannover bereits sichtbar.

Dieser Trend konsequent zu Ende gedacht führt zu einer autonomen Produktion inklusive Beschaffung und Logistik, die sich kontinuierlich selbst optimiert. Über entsprechende Plattformen wird es möglich sein, eine eigene Produktion aufzubauen ohne eine Fabrik oder Fertigungsstraße finanzieren, aufbauen und warten zu müssen. Alles was gebraucht wird, Rohmaterialien, Produktionsanlagen, Transporte zwischen den verschiedenen Standorten und Lagerstätten, kann virtuell gesteuert werden und wird von den beteiligten Cloud-Manufacturing-Partnern nach Aufwand sekundengenau abgerechnet. Das öffnet branchenfremden Unternehmen und Start-ups die Türen, um ohne nennenswerte Investition in bestehende und neue Märkte mit ungeahnter Geschwindigkeit, Vehemenz und Respektlosigkeit einzudringen, wie es im Internet-Business bereits Alltag ist.

2. Kollaborationsmanagement wird zur Königsdisziplin

In einer derart vernetzten Welt gewinnen Unternehmen, denen es gelingt, die eigene Wertschöpfung optimal und kostengünstig zu gestalten. Das, was auf der Hannover Messe derzeit überwiegend zu bestaunen ist, ist fortgeschrittene Robotik. Roboter werden intelligenter und verträglicher, so dass sie besser mit menschlichen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten können (siehe Messe Forum „Automation“). Das wirkt sich bisher aber nur auf die innerbetrieblichen Prozesse aus. Deutliche Steigerungen von Effizienz und Wertschöpfung werden in den nächsten Jahren zusätzlich aus verbesserter Kollaboration von Unternehmen innerhalb eines Wertschöpfungs-Ökosystems entstehen. Das ist durchaus nicht schmerzfrei, denn es bedeutet, dass Unternehmen sich digital öffnen müssen. Da menschliche Verhandlungen zu langsam verlaufen, werden Schnittstellenroutinen viele Aufgaben des Aushandelns und Abstimmens übernehmen. APIs werden damit zum in Programmcode gegossene Kollaborationsmodell. Das ist ein Risiko und eine Chance zugleich. Und der Gedanke führt sicherlich bei vielen Managern zu Unbehagen, denn Kontrolle wird aus der Hand gegeben. Das fällt leichter, wenn ein solcher Schritt in einem Ökosystem zusammenarbeitender Unternehmen stattfindet, in dem ein grundsätzliches Vertrauensverhältnis besteht. Das Management von kollaborativen Beziehungen wird damit zu einer Kernkompetenz des Managements.

3. Experimentelles Unternehmertum wird zur Strategie

Nie wieder wird Geschwindigkeit von Veränderungen so langsam sein, wie heute. Vernetzung, Globalisierung und datengetriebenes Management führen in eine Welt, in der sich Bedingungen, Wettbewerb und Chancen noch schneller und dynamischer verändern. Der chinesische Marktplatz Alibaba zeigt, wie das Geschäftsmodell in Echtzeit optimiert wird. Kontinuierliches Messen Analysieren vielfältiger Daten liefern die Grundlage für automatische Modifikationen von Angeboten. Autonome, datengetriebene Entscheidungsprozesse treiben das Wachstum an. Es reicht Alibaba jedoch nicht, Entscheidungen auf historischen und eher zufällig gewonnenen Daten basieren zu lassen, sondern um eine valide Basis zu haben, werden automatisiert jeden Tag mehrere Tausend Experimente durchgeführt, die die Qualität der Datenbasis auf ein wissenschaftliches Niveau heben. Das sorgt nicht nur dafür, dass durch künstliche Intelligenz getroffene Entscheidungen datenbasiert sind, sondern auf den richtigen Daten basierend.

In den letzten Jahren haben Autoren wie Michael Schrage, Steve Blank und Eric Ries diesen Ansatz zu einer Managementdisziplin (Lean Startup) entwickelt und es sind eine ganze Reihe Werkzeuge entstanden, die dabei helfen, Experimente strategisch in der Unternehmensentwicklung einsetzen zu können. (LINK EXBOARD). Datengetriebene Unternehmen und Innovation können damit eine fruchtbare Allianz eingehen.

4. Wertschöpfung („Value Creation“) erhält eine neue Dimension

Wert für ein Unternehmen zu generieren, gehört zum grundlegenden Handwerkszeug des Managements. Seit den Neunzigerjahren hat sich die Erkenntnis immer weiter verbreitet, dass die Wertschöpfung nicht nur für das Unternehmen, sondern vom Kunden aus gedacht werden muss. Wirklich realisiert ist dieser Ansatz aber längst noch nicht überall. Neuen Auftrieb hat er in den letzten Jahren insbesondere durch den Innovationsdruck in vielen Branchen erfahren. Kunden sind treulos geworden und wechseln schnell zu Anbietern, die ihnen einen Wertvorteil bieten. Damit gelangt Kundenorientierung nicht mehr nur als interne Strategie, sondern als konstituierende Marktanforderung in Unternehmen ein. Kontinuierlich Innovationssprünge zu kreieren und Wertvorteile für Kunden zu schaffen, wird unverzichtbar.

In diesem Umfeld finden nicht nur bewährte Managementmodelle, wie das Lean Management eine neue Begründung, sondern neue Methoden des Innovationsmanagements, wie das bereits benannte Lean Startup oder Design Thinking. Letzteres hat sich mittlerweile zu einem Standardverfahren für Innovation gerade in der digitalen Transformation entwickelt.

Da sich nur managen lässt, was auch gemessen werden kann, ist es unumgänglich, auch über Daten und Analysen eine erweiterte Perspektive der Wertschöpfung kontinuierlich zu gewinnen. Wertgenerierung für Kunden spielt dabei genauso eine Rolle, wie unerschlossene Wertschöpfungspotenziale im Wertschöpfungsökosystem.

5. Entscheidungsalgorithmen erfordern neue Managementkompetenzen

Es ist einfach, über diese Entwicklungen zu sprechen, aber außerordentlich schwer, sie in der Managementpraxis zu berücksichtigen. Manager werden sich von Dingen lösen müssen, die bisher so viel Sicherheit gegeben haben: Verhandlungen und Abstimmungen werden automatisiert und an Algorithmen, künstliche Intelligenz und APIs delegiert. Die Steuerung von Produktion, Leistungserbringung, ja ganzen Wertschöpfungsketten werden von automatisierten Systemen übernommen. Controlling muss sich mit automatisiert erhobenen und analysierten Daten auseinandersetzen und tritt bei datengetriebenen Organisationen in eine nachgeordnete Rolle. Bei Innovationen verlassen Firmen immer mehr die kontrollierten F&E-Prozesse und geben sich agilen Methoden hin.

Behält das Management überhaupt noch eine gestaltende und steuernde Funktion? Wird vielleicht alle Strategie durch Daten und agile Trial-and-Error Prozesse abgelöst? Nein, Management wird sich verändern, aber nicht obsolet werden. Verständnis für Daten und Analyse wird künftig zum Basis-Handwerkszeug gehören. Kollaborationsmanagement erhält einen neuen Stellenwert und neue Managergenerationen werden eine Virtuosität im Umgang mit Unsicherheit und Dynamik entwickeln müssen. Statt linearer Planung wird das Jonglieren mit Experimenten und Lernprozessen immer wichtiger. Fehler und Scheitern stellen dabei auch nur Daten dar, die es zu analysieren gilt, wie andere auch. Die ersten Tools all diese Aufgaben sind bereits entwickelt. Weitere werden folgen.

Es braucht Mut. Es ist wie im Sport. Wer Ski- oder Snowboardfahren, Skaten oder Surfen lernt, wird es nie zu einem befriedigenden Ergebnis, geschweige denn zur Spitze schaffen, wenn alle Muskeln aus Angst verkrampft bleiben.

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Mobile Assistenten made by SEW-EURODRIVE

Seit vielen Jahren beweist SEW-EURODRIVE seine Erfahrung und Kompetenz in der Lean Sm@rt Factory. Eine Grundlage der vernetzten Produktion sind, neben perfekten Prozessen nach Lean, intelligente, autonome, mobile Systeme von SEW-EURODRIVE.

Maximale Flexibilität, höchste Effizienz und Realisierung von Losgröße 1 bei gleichzeitiger Kostenoptimierung – dies sind die Anforderungen an die Fabrik der Zukunft. Perfekt umgesetzte Lean-Prinzipien und Ansätze nach Industrie 4.0 schaffen die Basis für die modulare und effiziente Produktion auf Kundenwunsch in Losgröße eins. Der Schlüssel zum Erfolg? Die komplett vernetzte Wertschöpfungskette mit einer intelligenten Mensch-Technik-Kooperation, unterstützenden Automatisierung sowie neu erdachten, zukunftsfähigen Materialfluss- und Logistikkonzepten. Durch sich wandelnde Anforderungen müssen Logistikprozesse sich selbst beständig ändern. Ermöglicht wird dies durch modulare, exzellent gestaltete Prozessmodule, welche durch zellulare Transportsysteme in der Transport- und Lagerlogistik vernetzt sind.

Mobile Systeme von SEW-EURODRIVE kombinieren die Vorteile stationärer Fördertechnik in Bezug auf Prozess-, Anlagen- und Personensicherheit bei höchster Flexibilität und Skalierbarkeit. Durch erweiterte Funktionalitäten und Schnittstellen sind diese in der Lage neben reinen Transportaufgaben dem Menschen in Logistik- und Produktionsprozessen zu assistieren, beispielsweise als intelligente Werkbank oder kollaborierender Roboter. Mobile Montageassistenten sind als mobile, intelligente Werkbank flexibel einsetzbar. Durch die Anpassung der Arbeits- / Übergabehöhe wird ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht. Mobile Logistikassistenten navigieren als Schwarm frei im Raum, übernehmen die logistische Andienung und können bei Bedarf mobile autonome Adhoc-Förderstrecken bilden. Bei hybriden Systemen kann durch zwei vollwertige Modi der Einsatz als mobiler Logistik- oder Montageassistenz erfolgen. Der Montagemodus erlaubt das sichere Arbeiten am mobilen Assistenten, der Logistikmodus dient dem Transport zwischen einzelnen Fabrikmodulen mit geschwindigkeitsabhängigen Schutzfeldern. Mobile Handlingassistenten sind durch verschiedene Greifer vielfältig einsetzbar. Im Bereich der Fertigung für die automatisierte Maschinenbe-/-entladung oder im Montage-/Fügeprozess zur Entlastung der Mitarbeiter. Derzeit in Arbeit ist eine selbstfahrende, standardisierte Gütertransportkapsel für den autonomen Transport von Waren in Verpackungseinheiten. Im Sinne der durchgängigen Logistikkette kann so der Transport innerhalb und außerhalb des Werkes erfolgen.

Auch bei der Realisierung der mobilen Systeme kommt der umfangreiche Produkt- und Technologiebaukasten SEW-EURODRIVE zum Tragen. Auf diese Weise lassen sich Transportfahrzeuge und Assistenzsysteme für die jeweilige Kundenapplikation konfigurieren. Um einen reibungslosen Prozessablauf in den Fabriken zu gewährleisten kommen modernste Navigations-, Ortungs- und Kommunikationsverfahren in Verbindung mit den mobilen Assistenzsystemen zum Einsatz wie beispielsweise Lichtkommunikation oder das Laser-SLAM-Verfahren.

  • LichtLAN/LED-basierte optische Datenübertragung: Über stationäre Lichtmodule an Decke oder Boden werden Kommunikationsbereiche aufgespannt. Die Lichtkommunikation erfolgt zwischen Fahrzeugen, welche ebenfalls mit Lichtmodulen ausgestattet sind, und den stationären Einheiten. Über die Lichtmodule erfolgt ebenfalls die Kommunikation im Schwarm unter den Fahrzeugen. Konzipiert sind die Lichtmodule so, dass ebenfalls Fahrzeugzustände und -information durch optische Mittel angezeigt werden können (Fahren, Bremsen, Abbiegen, …).
  • Navigation und Ortung über SLAM (=Simultaneous Localization and Mapping; Simultane Lokalisierung und Kartenerstellung): Ausgestattet mit Sicherheitslaserscannern werden die, vom Fahrzeug ausgesendeten Laserstrahlen an den Objekten der Umgebung reflektiert und so die Entfernung der Objekte zum mobilen Logistikassistenten ermittelt. Anhand der Lasermessdaten erstellt das Navigationssystem des Assistenten eine Karte der Umgebung. Aufgrund der Lasermessdaten und Odometrie (Schätzung von Position und Orientierung anhand des Vortriebsystems) kann sich das Fahrzeug in dieser Karte orten. Ebenso ist die Positionierung relativ zu den anderen Objekten möglich. Auf diese Weise ist eine freie Navigation in der Fabrik ohne weitere Referenzpunkte möglich

Als Automatisierungspartner und Systemlieferant bietet SEW-EURODRIVE darüber hinaus eine breite Basis an Infrastruktursystemen und Softwarelösungen – abgestimmt auf die individuellen Prozesse und Schnittstellen.

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Neue, spannende Arbeitsplätze durch Digitalisierung und Automatisierung

An den Veränderungen im Arbeitsmarkt kommt so gut wie niemand vorbei. Die Digitalisierung schafft neue Jobs, die es bislang noch nicht gab, während Automatisierung die Menschen in der Fertigung unterstützt und uns hilft unsere Arbeit abwechslungsreicher, intelligenter und produktiver zu gestalten. Die Herausforderungen dabei liegen darin, diese gesellschaftlichen Veränderungen proaktiv und technologisch zu gestalten – solche Aufgabenfelder mit kreativem Handlungsspielraum bieten nicht viele Unternehmen.

„Digitalisierung und Automatisierung kosten Arbeitsplätze“ titeln Überschriften in vielen Magazinen und Zeitungen oder sind Thema auf Diskussionsrunden. Natürlich kann man hier unterschiedlicher Ansicht sein und verschiedene Perspektiven auf die Themen haben. Aber diese Veränderungen verändern das Leben und damit auch die Arbeit von uns allen. Damit bietet sich, gerade für Ingenieure, eine Spielwiese um diese gesellschaftlichen Trends mit Technologie umzusetzen.

Demografie mit intelligenter Technik kompensieren
Wir haben eine Veränderung in der Bevölkerungsstruktur. Die kann man größer oder kleiner reden, aber wir haben sie. Die Menschen in Mitteleuropa werden älter; in Deutschland gehen sehr bald die sogenannten „Baby-Boomer“ in Rente; wir müssen länger arbeiten und, in den Branchen in denen es möglich ist, mithilfe von automatisierten Prozessen, welche die Arbeit in Teilen unterstützen oder uns körperlich schwere Tätigkeiten komplett abnehmen, die Arbeit vereinfachen.

In anderen Branchen übernehmen teilweise künstliche Intelligenzen (KI) Aufgaben, die heute nur sehr aufwändig oder nahezu gar nicht möglich sind. Ein Beispiel? Sie liegen im Krankenhaus und haben die Wahl zwischen einem erfahrenen Chefarzt ohne Internet und einem jungen Assistenzarzt, der aber mithilfe einer KI ihre Diagnose auf Basis sämtlicher, in Datenbanken weltweit, verfügbarer Vergleichsfälle, -diagnosen und -therapien, erstellt und dann den weiteren Behandlungsverlauf bespricht – wem vertrauen Sie mehr?

Wie Sie sehen, ist es gar nicht aus der Luft gegriffen. Auch in den Fabrikhallen von morgen werden KI’s Einzug halten, um Fertigungsprozesse effizienter, und damit für den Arbeiter entlastender, zu gestalten. Technologien wie mobile Assistenzsystem oder Edge-Computing unterstützen den Wandel. Hier ist eine große, neue Aufgabe für Produktionsplaner, Automatisierer, Monteure und IT’ler – aber nur als Team werden die Prozesse, Arbeitsschritte und Automatisierungslösungen geplant und realisiert.

Der Consumer-Markt beeinflusst die industrielle Produktion
Was wir von zu Hause aus kennen, hält meist auch über kurz oder lang Einzug in die industrielle Fertigung. Der größte Unterschied dabei sind stabile Prozesse. Was uns im privaten im besten Fall nur stört, also wenn PC oder Smartphone mal neu gestartet werden müssen, ist in der Industrie eine mittlere Katastrophe. Fertigungsprozesse müssen stabil und ausfallsicher laufen, sonst kommt es zu teuren Produktionsstillständen und im schlimmsten Fall zu einem Lieferverzug (– das kann sehr schnell sehr teuer werden).

Dazu kommt noch, dass wir alle – oder die meisten von uns – Dinge, die wir kaufen immer individualisierter haben wollen. Ein Auto von der Stange? Gibt es heute fast gar nicht mehr! Ein auf meine Vorlieben zugeschnittenes Müsli? Aber klar doch! Sneaker im individuellen Design in drei Tagen? Machbar!

Hier kommt der Automatisierungstechnik eine tragende Rolle zu – insbesondere der damit einhergehenden Vernetzung um aus automatisierten Maschinen eine vernetzte Produktion zu gestalten. Denn, um die viele Zwischenschritte zwischen Individualisierung, Bestellung und Produktion, in der gewünschten Lieferzeit zu realisieren, müssen automatisierte Fertigungsprozesse mit der Software des Bestellsystems vernetzt sein. Hier braucht es innovative Ingenieure aus IT und Automatisierung, die auch neue Wege gehen und dabei sicherstellen, dass die produktionsbedingt notwendigen Daten sowohl in die Maschine gelangen als auch von ihr verstanden werden.

Diese Spezialisten müssen nicht nur die Technologie beherrschen; nein, sie müssen auch den Anwender und Kunden mit seinen Bedürfnissen verstehen und diese in die Entwicklung im eigenen Unternehmen einbringen können. Diese Spezialisten bilden eine engagierte Schnittstelle und damit quasi der Dolmetscher zwischen allen Beteiligten vor Ort.

Aber die Kollegen brauchen auch technologisch kompetente Unterstützung im Rücken. Um neue Märkte und Kunden in den Regionen zu gewinnen entsteht, aus den Kollegen im Außen- und Innendienst, ein sehr effektives Team, damit bestehende und neue Kunden Ihre Maschinen und Anlagen für deren Kunden so optimieren bzw. neu konstruieren können, um sich in einem schnell verändernden Markt behaupten zu können.

Während der Außendienstmitarbeiter das Gesicht zum Kunden und damit für die Eruierung von Neukunden sowie die Gewinnung neuer Aufträge verantwortlich ist, verantwortet der Innendienstkollege gleich mehrere Vertriebsregionen und ist, als technologischer Spezialist, für die Beratung des Kunden und die Projektierung bei neuen Aufträgen verantwortlich. Zwei extrem spannende Berufsbilder, in welchen sich Branchenwissen, technische Kompetenz und die Ableitung von Consumer-Trends auf die Technik vereinen.

Spannende, neue Arbeitswelten durch gesellschaftliche Veränderungen

Aus beiden Veränderungen, der Digitalisierung und der Automatisierung, ergeben sich neue, hochqualifizierte und abwechslungsreiche Aufgabenprofile. Hier setzen nicht nur Konzerne Zeichen, auch – oder gerade – kleine und mittelständische Unternehmen, oftmals sogenannte „Hidden Champions“, gehen hier mutig neue Wege und gestalten im laufenden Betrieb Prozesse und Arbeitsinhalte um. Sie suchen engagierte Menschen, die sich nicht scheuen über den Tellerrand hinaus zu blicken, Potenziale erkennen, aber auch sehen an welchen Stellen die Technologie noch weiter entwickelt werden muss, um Kundenbedürfnisse abdecken zu können.

Wenn Sie diese gesellschaftlichen Veränderungen proaktiv mit technologischen Entwicklungen und Verständnis gestalten wollen, dann sollten wir miteinander reden.
vanessa.rott@sew-eurodrive.de
www.sew-eurodrive.de/stellenangebote

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Produkt-Launch: SYSback bringt mit TAnly eine innovative Analyse-Software für IT-Automatisierung heraus

IT-Automatisierung ist die Grundlage der Digitalisierung und derzeit in aller Munde.

Längst haben Unternehmen ihre Bedeutung bei der Optimierung von IT-Prozessen sowie die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile erkannt. Doch wo anfangen? Eine innovative Lösung, um in puncto Automatisierung voranzukommen, bietet die Analyse-Software TAnly von SYSback.

Hürden auf dem Weg der IT-Automatisierung

Mit der Automatisierung von IT-Prozessen lassen sich viele strategische und finanzielle Vorteile erzielen. Die meisten Unternehmen streben daher die Automatisierung ihres IT-Betriebs an, stoßen bei diesem Vorhaben jedoch auf eine Vielzahl von Hürden. Eine der größten stellen fehlende personelle Ressourcen in Unternehmen dar. Manuelle Routinearbeiten im Bereich der Standard-IT binden die Arbeitskräfte hochqualifizierter Mitarbeiter in den IT-Abteilungen und schränken so die Kapazitäten für umfassende zukunftsorientierte Automatisierungs-Entwicklungen ein. Dadurch wird abteilungsübergreifende Kooperation, welche die Voraussetzung für die Entwicklung strategischer IT-Automation bildet, verhindert. Dies stellt eine weitere wesentliche Hürde dar.

Nahezu jedes Automationsprojekt innerhalb konventioneller als auch Cloud IT-Umgebungen findet nur schwer einen geordneten Startpunkt, da die heutige Unternehmens-IT meist in einzelne Silos wie Windows, Unix, Linux, Security, Middleware, Datenbanken oder SAP und Applikationen aufgeteilt ist. Zudem divergieren die Vorstellungen der einzelnen IT-Leiter dieser ‚Silos‘, wenn es um das Thema Datacenter-Automation geht. Nicht selten findet man bei großen Mittelständlern und Enterprise-Konzernen fünf bis zehn solcher Silo-Abteilungen, die praktisch nicht miteinander kommunizieren. So hapert es bisher insgesamt an an einem übergreifenden, holistischen Automatisierungs-Masterplan, der systemübergreifend funktioniert.

Use Case Discovery treibt IT-Automatisierung voran

Um in puncto Automatisierung voranzukommen und beispielsweise das Datacenter ganzheitlich automatisieren zu können, muss grundsätzlich geklärt werden, wie der anvisierte Future Mode of Operation überhaupt aussehen soll. Im nächsten Schritt können die einzelnen zu automatisierenden Prozesse und Use Cases identifiziert werden. Hier hilft vor allem der analytische Blick in den operativen IT-Betrieb bzw. das Ticketsystem von Unternehmen. Denn das gemeinsame Ticketsystem ist oft der einzige Ort, an dem die Kommunikation der einzelnen Unternehmensabteilungen zusammenläuft. In den dort generierten Datenmengen schlummern wahre Informationsschätze, wie Incidents-, Changes- und Service-Requests. Neben strukturierten Daten durch unterschiedlichste Monitoring Systeme, befinden sich oftmals auch unstrukturierte Daten im Ticketsystem, die durch Hotline Calls und menschlich editierte Tickets generiert werden.

Schnell zum Ziel mit der Analyse-Software TAnly

Die zentrale Bedeutung der Daten für eine erfolgreiche IT-Automatisierung hat SYSback längst erkannt und arbeitet als IT-Dienstleister und Automations-Experte bereits seit vielen Jahren mit Ticketsystem-Daten. Die Identifikation und Analyse relevanter Daten war bisher jedoch mühsam und zeitaufwendig. Dies gab den SYSback-Experten den Anlass eine Analyse-Software zu entwickeln, mit der sich relevante Daten schnell, effizient und treffsicher aufspüren lassen. Das Ergebnis ist TAnly (Kurzbezeichnung für Ticket-Analyzer), ein cloudbasiertes Self-Service Produkt, das seit dem 20. April 2018 zur Verfügung steht und sich sowohl an Endkunden als auch IT-Service Provider richtet.

Bei TAnly durchleuchten intelligente Algorithmen die Ticketsysteme von Unternehmen auf immer wiederkehrende Probleme, Anfragen oder auch abteilungsübergreifende Lösungsmuster. Anschließend analysiert und interpretiert TAnly die Befunde und gibt konkrete Vorschläge, welche Prozesse zukünftig besser automatisiert ablaufen sollten. Die Software ist zudem in der Lage detaillierte Berechnungen möglicher Zeit- und Kosteneinsparungen zu erstellen.

Angeboten wird die Software in verschiedenen Leistungspaketen, die sich an verschiedenen Bedürfnissen der Nutzer orientieren.

Weitere Informationen über TAnly erhalten Sie hier:

www.ticketanalyzer.com

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