„Die Intransparenz im Bereich der Bauprodukte wird durch das starke Überangebot erzeugt“

Die BIM World ,eine Fachveranstaltung für die Digitalisierung der Baubranche, eröffnete am 27.11.2018 unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, und gilt als bestbesuchte Netzwerkplattform in Sachen BIM (Building Information Modeling) in Deutschland Österreich und der Schweiz. Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt und öffnete wie im Vergangenen Jahr im ICM Internationalen Congress Center in München ihre Pforten für ein interessiertes Fachpublikum. Die über 4.000 Besucher der einzigen BIM Fachmesse Deutschlands erwartete eine Kombination aus internationaler Konferenz und der Verleihung des BIM / Smart Construction Award unter den Teilnehmern der europäischen Gründerszene in der sogenannten BIM Town mit weiteren Vorträgen. Die mehr als 150 Aussteller informierten an ihren Ständen über eine breite Produktpalette, die belegt: Die Digitalisierung ist in der Baubranche nicht nur angekommen, sie ist auch längst aktiv in die tägliche Arbeit der Ingenieure, Architekten, Facility Manager, Berater, Hightech Hersteller integriert.

Im Rahmen der BIM World sprach Innovation Bau mit Plan One Gründer Patric De Hair:

Innovation Bau: Plan One hat eine Such- und Vergleichsplattform für Architekten, Planer und andere Akteure, die im Bereich Digitalisierung des Bauwesens aktiv sind, auf den Markt gebracht – warum sind diese Akteure und Materialhersteller nicht bereits ausreichend über ein BIM-Modell als gemeinsame Datenbasis vernetzt?

Patric De Hair: Zum ganzen Interview auf Innovation Bau. 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Austrian Standard Institute plant BIM-Daten Merkmalserver

„Nur wer erkennt, dass nachhaltiges Bauen ohne integrale Planung nicht möglich ist, kann der Verantwortung des Bauens für zukünftige Generationen gerecht werden.“

So lässt sich Christoph Achammer auf der Homepage der Österreichischen IG Lebenszyklus Bau zitieren.

Der erfahrene Planer bricht schon seit längerem eine Lanze für den integralen Einsatz von BIM, für die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien und treibt die Entwicklung von digitalen Szenarien im Bauwesen voran. Als Inhaber eines der größten Ingenieurbüros Österreichs stellte der Professor der TU Wien im Rahmen des Kongresses der IG Lebenszyklus sein jüngstes Projekt vor und eröffnete eine Kooperation mit dem Österreichischen Wirtschaftsministerium. Geplant sei die Etablierung eines Open Source Merkmalservers für BIM-Daten, so der Professor. Das Konstrukt für den „Generic Property Server“ soll als öffentlich, untergangsgeschützt und firmenneutral bei Austrian Standards angesiedelt werden und mindestens über 3 Jahre lang betrieben werden. Dies sei nach der Etablierung der BIM-Norm ein weiterer wichtiger Schritt um die Digitalisierung von Planung und Bau in Österreich voranzubringen, ist Achammer überzeugt. Der Wermutstropfen: Offen sei jedoch nachwievor die noch fehlende Finanzierung. Die Besteller sollten für den Aufbau, die Pflege und den Betrieb bezahlen, so Achammer und fordert kollektives Engagement ein: 

„Jeder ist verpflichtet mitzutun“.

Zum Artikel auf Innovation Bau

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Digitalisierung: Kleine Transportunternehmen verlieren Anschluss

Beim Thema digitale Transformation geht die Schere zwischen kleinen und größeren Logistikdienstleistern zunehmend auseinander. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die in Zusammenarbeit von Herzig Marketing, dem Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e. V. (VVWL) und der Onlinespedition Instafreight entstanden ist.

„Chancen, Risiken, selbst die Frage nach der schieren Notwendigkeit der Digitalisierung werden in der Logistik abhängig von der Unternehmensgröße vollkommen unterschiedlich bewertet“, sagt Marcus Hover, Stv. Hauptgeschäftsführer des VVWL. So hat mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern bisher kein Digitalisierungsprojekt umgesetzt. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern gaben das gerade einmal acht Prozent der Befragten an. Zwei Drittel (66 Prozent) der Transportunternehmen, die aktuell keine Digitalisierungsprojekte umsetzen, hält das aber auch nicht für notwendig. Vor allem viele kleine Unternehmen (81 Prozent) sehen offenbar keinen Anlass, ihre Prozesse zu digitalisieren.

Entsprechend hoch ist in diesem Marktsegment der Anteil der Unternehmen, die sich auch zukünftig nicht mit dem Thema befassen wollen. Mehr als ein Drittel der Befragten (38 Prozent) plant derzeit kein Digitalisierungsprojekt. Sie sehen sich vor allem durch die damit verbundene Komplexität (46 Prozent) und Zeitmangel (44 Prozent) ausgebremst. Weitere Gründe für die Zurückhaltung sind zu hohe Kosten und der mangelnde Erfolg vorheriger Projekte. Letzteres ist insbesondere bei Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern der Fall (29 Prozent).

Für die Herausgeber der Studie ist dies keine Überraschung. Kleineren Unternehmen fehle oftmals ganz einfach das Risikokapital, um sich digitalen Experimenten hinzugeben. Zumal die Anforderungen und Wünsche der Kunden bei kleinen Logistikdienstleistern offensichtlich noch keinen großen Innovationsdruck auslösen. Vernetzung und automatisierte Informationsweitergabe werden in diesem Marktsegment laut Studie nur in Ausnahmefällen erwartet.

Nach Ansicht der Studienautoren sollten kleine Unternehmen mittelfristig die Weichen stellen, um nicht den Anschluss zu verpassen: „Die Digitalisierung bringt zwar nicht jedem Unternehmen direkte Vorteile bei der Suche nach Kunden und Mitarbeitern. Aber sie bringt jedem Unternehmen ganz sicher ein Plus an Mitarbeiter- und Kundenbindung“, erklärt Herzig-Geschäftsführerin Heike Herzig. Und eine dringend benötigte Erleichterung in der täglichen Arbeit, vor allen Dingen bei Disposition und Buchhaltung.

Branche braucht Standardlösungen

Die sei auch bitter nötig, sagt Marcus Hover. „Fähige Disponenten wurden in den vergangenen Monaten fast genauso händeringend gesucht wie Führerscheininhaber der Klasse CE. Standardisierte – und damit nicht nur bei allen Kunden einsetzbare, sondern in erster Linie auch bezahlbare – Lösungen könnten der überwiegend mittelständisch geprägten Logistik viel Stress ersparen und gleichzeitig die Effizienz der gesamten Verkehrswirtschaft erhöhen“, so der Stv. Hauptgeschäftsführer. Deshalb lautete das Fazit der beiden Herausgeber: „Hier sehen wir die Aufgabe von Beratern, Verbänden und IT Anbietern zu mehr Information, Hilfe und vor allen Dingen pragmatisch einsetzbaren Standardlösungen.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

NRW-Landtag macht den Weg frei für Gigabit-Voucher

Nordrhein-Westfalen geht jetzt als erstes Bundesland mit gutem Beispiel voran: Bürger und Unternehmen sollen in einem Mischgebiet, welches bisher keine Förderung erhalten hat oder wo ein Ausbau in den nächsten Jahren nicht zu erwarten ist, Gutscheine für einen gigabitfähigen Hausanschluss erhalten, heißt es in dem gestrigen Beschluss zum Haushaltsgesetz 2019. Auch in Berlin wird darüber nachgedacht, wie man nicht nur den Breitbandausbau fördern, sondern vor allem auch die Nachfrage nach den Glasfaseranschlüssen steigern kann. Denn gerade durch eine höhere Buchungsrate lassen sich die Ausbaukosten pro Anschluss massiv senken.

Zur bestehenden Bundesförderung in reinen Gewerbegebieten soll nun in NRW in einem Pilotprojekt versucht werden, direkt beim Ausbau mit Hilfe von Vouchern mehr Haushalte und Unternehmen in einem Mischgebiet an echte Glasfaser zu bringen. Noch steht nicht fest, in welchem Gebiet dieses Projekt starten soll. Bereits beschlossen wurde aber, dass es 500 Euro pro Hausanschluss geben wird. Mit einer Million Euro startet NRW in den Versuch, der ein wichtiges Signal für ein breit angelegtes Gigabit-Voucher-Programm sein könnte. Auf Bundesebene hatten sich in der letzten Legislaturperiode sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für eine Förderung der Nachfrage ausgesprochen.

Der VATM hatte ein Voucher-Programm für alle ländlichen Gebiete vorgeschlagen, die nicht bereits an FTTB/H angeschlossen oder über HFC-Netze in Zukunft mit Gigabit versorgt sind (www.vatm.de). „Voucher haben gegenüber der direkten Ausbauförderung enorme Vorteile für die ausbauenden Unternehmen, vor allem aber für die Bürger und Unternehmen in ländlichen Regionen“, ist Uwe Nickl, CEO der Deutsche Glasfaser Holding GmbH, überzeugt. „Mit einem klugen Voucher-Programm erreichen ausbauende Unternehmen schon in der Vorvermarktung mehr Kunden und Hausbesitzer. Das bringt nicht nur eine bessere Auslastung der neuen Netze, sondern wirkt viel effizienter genau dann, bevor die Bagger durch die Straßen rollen. Ein mehrfaches Ausrücken der Bautrupps, wenn sich erst später Kunden melden, wird deutlich reduziert, was auch Baustellen vermeidet und die Kommunen freut“, weiß Nickl zu berichten.

Da isolierte Anschlüsse für einzelne Gewerbekunden viel zu teuer sind, können relativ billige Voucher für alle Anschlüsse viel mehr leisten. So haben aus Sicht des VATM nicht nur Betriebe, Mittelstand oder Ärzte viel schneller Glasfaser, sondern auch Familien für Schule und Heimarbeit oder ältere Menschen, die besser versorgt zu Hause leben können. „Auch wenn die Anschlüsse in der Regel weit über 1.000 Euro kosten und oft genug ein Vielfaches davon, so ist das 500-Euro-Projekt, das der NRW-Landtag nun auf den Weg gebracht hat, ein enorm wichtiger erster Schritt, um schneller zu werden und mehr in der Fläche auszubauen“, betont Nickl. Und auch Vodafone als großer Anbieter auch für Geschäftskunden zeigt sich optimistisch: „In bewährter Kooperation mit der Deutschen Glasfaser können wir passgenaue Geschäftskunden-Angebote auf Glasfaserbasis machen. Das bringt die Digitalisierung nach vorne, bringt Verkehr auf das gigabitfähige Netz und macht den Ausbau für Investoren attraktiv“, ist Dr. Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsführung der Vodafone GmbH, überzeugt. „Gerade für den Mittelstand und Arbeitsplätze werden Voucher-Programme enorm wichtig. Wir sind sehr gespannt, wie das NRW-Programm im Detail aussehen wird und wann die Bundesregierung handelt.“

Zuletzt hatten sich neben dem VATM auch BDI und DIHK sowie mehrere führende Wirtschaftsinstitute positiv zum Einsatz von Vouchern zur nachfrageseitigen Förderung ausgesprochen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Lieferantenbeziehungsmanagement im Zeitalter der Digitalisierung

Der nächste Userkreis für die Kunden der Simmeth System GmbH findet am 24. Januar 2019 bei Stadtwerken Troisdorf statt.

Der Userkreise ist ein fachlicher Austausch im Sinne eines „Round Tables“. Konzeptionelle Ansätze und Theorien werden erläutert, mit Hilfe von Best Practice Beispielen anschaulich präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Unter dem Titel „Lieferantenbeziehungsmanagement im Zeitalter der Digitalisierung“ wird besprochen, wie der Einkauf die Kernbereiche des Lieferantenmanagements und der Kommunikation mit den Lieferanten, also die Lieferantenauswahl, die Qualifikation und Integration von Lieferanten sowie die Lieferantenentwicklung und nicht zuletzt das Management der gesamten Lieferantenbasis mit digitalen Hilfsmitteln optimieren kann.

Der Userkreis eignet sich besonders für Entscheider und Verantwortliche der Fachbereiche Einkauf, Qualität und dem Supply-Chain Management. Für die Kunden der Simmeth System GmbH ist der Userkreis kostenlos.

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

NOVA AVA BIM gehört zu den Top 5 Innovatoren für die Baubranche

Auf der BIM World MUNICH konnten Unternehmen aus ganz Europa, die an der Digitalisierung der Bau- und Immoblienwirtschaft mit Innovationen beteiligt sind, beim BIM / SMART CONSTRUCTION AWARD teilnehmen. Erstmals wurde der renommierte Preis, der von der INNOVATION WORLD CUP®SERIES ausgelobt wird, auf der BIM World MUNICH vergeben. 500 Unternehmen haben sich um die Teilnahme beworben, aber nur 30 Unternehmen wurden letztlich zum Pitch eingeladen – darunter die NOVA Building IT GmbH. Die Kriterien zur Teilnahme und Preisvergabe zielten nicht nur auf den Innovationsgrad der vorgestellten Lösungen, sondern auch auf die Vernetzung und den offenen digitalen Datenaustausch ab. Die Gewinner wurden vor Ort gekürt. Sie erwartet nun u.a. Unterstützung durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen und der Eintritt in ein Netzwerk von Umsetzern.

NOVA AVA BIM – die Softwarelösung für das 3D-modell basiertes Baukostenmanagement live aus dem Web – konnte bei dem Wettbewerb überzeugen. Und so fand sich die Softwareschmiede am Ende in der exklusiven Runde der fünf Finalisten wieder. Felix Grau, Geschäftsführer der NOVA Building IT GmbH, erklärt den Erfolg so: „Wir haben verstanden, dass Baukostenmanagement ohne den Connect auf virtuelle Gebäudemodelle mühsam und fehleranfällig und deshalb einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Deshalb haben wir mit NOVA AVA BIM die Möglichkeit geschaffen, alle Prozesse durchgängig anhand des Gebäudemodells bearbeiten zu können. Und das auch noch live im Web. Das ist eine echte Innovation.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Umlagesatz angepasst und weitere Maßnahmen zur Strategie 2020 beschlossen

In ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 hat die Vollversamm-lung der IHK Heilbronn-Franken beschlossen, den Umlage-satz ab 1. Januar 2019 auf 0,19 Prozent anzupassen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren weitere Beschlüsse im Rahmen der Strategie 2020 mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung. Verabschiedet wurden zudem der Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und der Wirtschaftsplan 2019.

Anpassung des Beitragsumlagesatzes

Die IHK Heilbronn-Franken hat seit 2011 kontinuierlich den Beitragsumlagesatz auf zuletzt 0,16 Prozent gesenkt und die Mitgliedsunternehmen zusätzlich durch niedrigere Berufsbildungsgebühren entlastet. Gleichzeitig wurden Rücklagen ab-gebaut.

Im laufenden Wirtschaftsjahr 2018 und aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren hat die IHK, bedingt durch Beitragsrückgänge einiger wichtiger Mitgliedsunternehmen, insgesamt sinkende Beitragseinnahmen zu verkraften. Dies führt trotz umfangreicher Sparmaßnahmen zu höheren Jahresfehlbeträgen, die nicht mehr, wie noch in den vergangenen Jahren, durch Entnahmen aus Rücklagen ausgeglichen wer-den können, ohne die Vorgaben des geltenden Finanzstatuts zu verletzten.

Die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken hat daher in ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 beschlossen, den Beitragsumlagesatz ab 1. Januar 2019 um 0,03 Prozentpunkte auf nunmehr 0,19 Prozent anzupassen. Damit werden die Vorgaben des Finanzstatuts eingehalten und eine solide Finanzplanung und Risikoabdeckung bleiben weiterhin gewährleistet.

Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und Wirtschaftsplan 2019 verabschiedet

Für das Jahr 2018 wird im Nachtrag-Wirtschaftsplan trotz um-fangreicher Einsparungsmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio. Euro prognostiziert. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf Rückzahlungen von Beiträgen aus den Abrechnungsjahren 2015 und 2016 und einem gestiegenen negativen Finanzergebnis. Der Ausgleich erfolgt durch Ent-nahmen aus den Rücklagen, sodass sich ein planmäßiges Bilanzergebnis von Null ergibt.

Für das Wirtschaftsjahr 2019 wird auf Basis der von der Voll-versammlung beschlossenen Anpassung des Beitragsumlagesatzes auf 0,19 Prozent und unter Berücksichtigung weiterer Sparmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 1,65 Mio. Euro erwartet. Dieser resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung not-wendiger Digitalisierungsmaßnahmen der IHK-Organisation, zusätzlicher hoheitlicher Aufgaben sowie aus dem durch die aktuelle Zinssituation geprägten negativen Finanzergebnis.

Strategie 2020 – Schwerpunkt Digitalisierung

Mitte 2015 hat die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken die IHK-Strategie 2020 beschlossen. Auf deren Basis wurden dann Anfang 2016 die drei Zukunftsfelder "Wirtschaft digital", "Fachkräfte" und "Infrastruktur" von der Vollversammlung festgelegt. Aufgrund der Bedeutung des digitalen Wan-dels hat die Vollversammlung Ende 2016 beschlossen, den Schwerpunkt zunächst auf das Zukunftsfeld "Wirtschaft digi-tal" zu setzen.

Zielsetzungen sind das Zusammenwirken aller Beteiligten in der Region zu forcieren, das IHK-Portfolio stärker auf die Mit-gliederbelange hin zu fokussieren sowie die Digitalisierungsprozesse in der IHK zu beschleunigen und auszubauen.

Zahlreiche Aktivitäten, beispielsweise ein intensiver Dialog mit Vertretern der Wirtschaft, der Politik und Kommunen zum Thema Digitalisierung oder die Beteiligung am Aufbau eines regionalen Digitalisierungszentrums (DigiHub) in Künzelsau, wurden in den vergangenen Jahren durchgeführt. Dieser Weg soll konsequent weitergeführt werden. Die Vollversammlung hat sich daher für die Umsetzung folgender Maßnahmen aus-gesprochen:

– Fortschreibung der bisherigen IHK-Position "Wirtschaft digital" in Form einer konkretisierten Forderung nach einem flächendeckend ausgebauten Glasfasernetz im ländlichen Raum und einer bedarfsgerechten Versorgung mit dem neuen Mobil-funk- standard 5G in der Fläche,
– Einsetzung eines strategiebegleitenden IHK-Beirats zum Zukunftsfeld "Wirtschaft digital",
– Initiierung einer Gigabit-Allianz Heilbronn-Franken mit dem Ziel die regionale Zusammenarbeit zum flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser und Mobilfunknetzen zu stärken,
– Umsetzung der IT-Strategie zur Digitalisierung, die die Vorgehensweise und die Maßnahmen der IHK Heilbronn-Franken bei der Digitalisierung der Kundenbeziehungen und internen Prozessen beschreibt.

Diese Medieninformation kann auch unter www.heilbronn.ihk.de/pressemitteilungen abgerufen werden

 

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Deutlicher Anstieg der Ausbildungsplätze in der Ostchemie

Die Ausbildungsbilanz der Ostchemie fällt in diesem Jahr hervorragend aus. Mit 680 Plätzen konnte das Angebot in den Mitgliedsunternehmen um mehr als acht Prozent gesteigert werden. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Plätzen. Dies ist das Ergebnis der Ausbildungsplatzumfrage, die vom Arbeitgeberverband Nordostchemie (AGV Nordostchemie) in Ostdeutschland durchgeführt wurde.

Auch bei den Übernahmen gibt es Positives zu berichten: „Knapp 93 Prozent der jungen Menschen werden im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen“, weiß Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin des AGV Nordostchemie. Sie ergänzt: „Etwa 42 Prozent erhalten unmittelbar einen unbefristeten Vertrag, die Anzahl ist gestiegen und wird es auch weiter tun.“ Sorge bereitet den Unternehmen vielmehr die Besetzung der angebotenen Plätze mit geeigneten Bewerbern.

Ein Grund ist das schwieriger werdende demografische Umfeld. Die Zahl der Schulabgänger sinkt und geht mit einem verstärkten Akademisierungstrend einher. Außerdem können Bewerber mittlerweile aus einer größeren Zahl an Angeboten auswählen. Um zukünftige Fachkräfteengpässe zu verhindern entscheiden sich viele Unternehmen, auf Nachwuchs aus dem eigenen Hause zu setzen. Rund zwei Drittel der Mitgliedsunternehmen bilden daher aus. Damit liegt der Osten über dem Bundesdurchschnitt. Die Kosten für eine Ausbildung sind hoch, schon deshalb sind Unternehmen daran interessiert, die jungen Fachkräfte im eigenen Betrieb zu halten.

Eine Ausbildung in der Chemie lohnt sich

In der letzten Tarifrunde sind die Azubi-Gehälter mit rund neun Prozent nochmals deutlich gestiegen. Dabei wird in rund 40 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet, in jedem erhalten die Berufseinsteiger bereits im ersten Lehrjahr mehr als 1.000 Euro Lohn. Darüber hinaus wurde das Urlaubsgeld verdoppelt und zwei zusätzliche freie Tage zur Prüfungsvorbereitung vereinbart.

Auf der Liste der wichtigsten Berufe stehen an erster Stelle mit Abstand die Chemikanten. Der wichtigste technische Beruf sind die Mechatroniker
(4. Platz), auch der bedeutendste kaufmännische Beruf ist in den Top Ten vertreten: die Industriekaufleute rangieren auf Platz 5. Dieses breite Berufespektrum bildet auch die Azubi-Kampagne „Elementare Vielfalt – Deine Ausbildung in der Chemiebranche“ wieder. Hier können sich Interessierte über das ganze Angebot informieren. Denn die Bewerbungsphase für 2019 läuft bereits.

Fit für die Zukunft

Mit einer Ausbildung bei der Chemie sind junge Menschen gut aufgestellt für die Zukunft. So würde in diesem Jahr als erstes die Wahlqualifikation „Digitalisierung und vernetzte Produktion“ in der Ausbildung zum Chemikanten eingeführt. Damit kommt die Vermittlung digitaler Kompetenzen im stärksten Ausbildungsberuf der Chemiebranche einen großen Schritt voran. Gleichzeitig unterstreicht sie die Zukunftsfähigkeit der Innovationskraft des dualen Ausbildungssystems.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

BITMi auf dem Digital-Gipfel: KI muss auch für den IT-Mittelstand zugänglich sein

  • BITMi Mitglieder CAS und Comtravo präsentieren IT-mittelständische KI-Lösungen
  • Beirat Junge Digitale Wirtschaft überreicht KI-Papier an Wirtschaftsminister Altmaier
  • BITMi Präsident Grün betont die Bedeutung von Daten für KI

Am heutigen Dienstag endet der Digital-Gipfel der Bundesregierung in Nürnberg. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) war bereits über das gesamte Jahr hinweg am Prozess des Gipfels beteiligt. In der Plattform „Innovative Digitalisierung der Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) setzte er sich dafür ein, dass inhaltlich auch die Interessen des IT-Mittelstands berücksichtigt wurden.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Digital-Gipfels lag auf der Künstlichen Intelligenz (KI). Zum Thema „Künstliche Intelligenz angewandt: Digitalstrategien von Mittelständlern“ war der BITMi auf dem Gipfel auch durch zwei seiner Mitglieder vertreten. Martin Hubschneider, Vize-Präsident des BITMi und Vorstandsvorsitzender der CAS Software AG, und Martin Riegel, CEO der Comtravo GmbH, zeigten als Best-Practice-Beispiele, wie Künstliche Intelligenz die Wirtschaft verändern kann.

Doch wie Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Keynote in Nürnberg bereits anmerkte, ist bei der Digitalisierung die „Durchdringung in die Masse der mittelständischen Unternehmen“ noch längst nicht erreicht. Hier bedarf es nach Meinung des BITMi Unterstützung in Form von konkreten Maßnahmen seitens der Bundesregierung. Ergänzend zur im letzten Monat veröffentlichten „Strategie Künstliche Intelligenz“ gab es von Seiten der Politik keine weiteren Neuigkeiten zur Umsetzung oder Konkretisierung. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier forderte jedoch eine Mobilitätsplattform zur weltweiten Mobilität aus Deutschland, in der Lufthansa, Mercedes, Bahn und Co. zusammenarbeiten sollen. BITMi Präsident Dr. Oliver Grün begrüßt den Vorschlag: „Wir vom BITMi fordern schon lange, dass der Fokus mehr auf gemeinsamen Plattformen und Kooperationen liegen muss. Nur so können wir im globalen Wettbewerb gewinnen. Wenn dabei aber wieder alleine auf Konzerne ohne Digital-Startups und -Mittelstand gesetzt wird, wird der sogenannte KI-Airbus mangels Agilität und Sprunginnovation nicht funktionieren“, so Grün.

Später übergab Grün gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Beirats „Junge Digitale Wirtschaft“ (BJDW) des BMWi ein KI-Papier mit konkreten Empfehlungen zur Künstlichen Intelligenz offiziell an Wirtschaftsminister Altmaier. Ein konkreter Vorschlag des BJDW ist beispielsweise die Gründung einer „Deutschen Stiftung für Digitale Innovationen“ (DSDI) auch zur Unterstützung neuer Ideen im KI-Bereich.

Der Bundesverband IT-Mittelstand forderte schon in seiner Pressemitteilung zur Verabschiedung der KI-Strategie durch das Bundeskabinett eine konkrete und transdisziplinäre Ausstattung eines europäischen KI-Innovationsclusters. Zudem betonte er die Bedeutung von Daten für KI. „Wir brauchen konkrete Pläne für den Aufbau von Datenpools, die auch mittelständischen Unternehmen zugänglich sind. Ohne diese Daten kann es in Deutschland keinen erfolgreichen, flächendeckenden Einsatz von KI geben. Keinesfalls dürfen wir weiter unsere technologischen Schwächen bei Daten in eine ethische Stärke mit Datenschutz umdichten“, schließt BITMi Präsident Grün.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

4. Jahresforum Baulich physische Sicherheit: Perimeterschutz, Digitalisierung u.v.m.

Am 19./20. Februar 2019 findet in Hamburg das 4. SIMEDIA-Jahresforum "Baulich physische Sicherheit" statt. Anwender, Planer und Sicherheitsexperten diskutieren aktuelle Herausforderungen rund um die Sicherheit von Gebäuden.

Schwerpunktthemen 2019 sind:

  • Baulich physische Sicherheit im Kontext aktueller Normen und Verordnungen, z.B. der BSI-Kritisverordnung
  • Wie wirkt sich die veränderte Bedrohungslage auf Maßnahmen des Perimeterschutzes aus? Erfahrungen aus realisierten Lösungen, Technologievergleich
  • Digitalisierung / BIM in der Planung und dem Betrieb von Gebäuden: Sicherheitsaspekte der Vernetzung und Gebäudeautomatisierung, Anforderungen an die eingesetzten Systeme und Technologie
  • Trends und Themen im Bereich der ganzheitlichen Gebäudesicherheit: Türenfachplanung, Fassadensicherheit, Flächenplanung

Ein Highlight stellt auch das Rahmenprogramm dar: Die Teilnehmer erhalten bei einem „Security-Rundgang" durch die Elbphilharmonie Einblicke in die Realisierung eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes!

Nähere Informationen zum Fachseminar erhalten Sie bei der SIMEDIA Akademie GmbH, Bonn, Tel. +49 228 – 96293-70, Fax +49 228 – 96293-90, E-Mail: info@simedia.de oder Internet www.simedia.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox