Wirtschaftliche Lage gut

Zum Ende des dritten Quartals 2018 ist die Stimmung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk gut. Nahezu zwei von drei Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage als gut oder besser ein, einer von zehn mit ausreichend oder schlechter.

Der Auftragsbestand beträgt im Metallbauerhandwerk gut zehn Wochen, beim Maschinen- und Werkzeugbau knapp 12 Wochen. Dabei werden von zweidrittel der Unternehmen die Aussichten als mindestens stabil bezeichnet. Lediglich eine Minderheit von gut sechzehn Prozent rechnet mit einer signifikanten Verschlechterung in den nächsten sechs Monaten. Trotz dieser positiven Bewertung ist nicht einmal jedes zweite Unternehmen bereit zu investieren. Nicht zuletzt der zunehmende Druck auf die am Markt realisierbaren Preise ist hierfür verantwortlich. Vier von zehn Metallbauern sehen in dem zunehmenden Preiswettbewerb eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Zeit. Die zurzeit realisierbaren Preise sind für die Hälfte der feinwerkmechanischen Betriebe maximal ausreichend.

Weiter verschärft hat sich die Lage beim Fachkräftemangel. Hier sehen drei von vier Unternehmen die zentrale Herausforderung. Preissteigerungen in der Lieferkette und sich verschärfender Preiswettbewerb auf den Absatzmärkten folgen auf den Plätzen zwei und drei.

„Das die wirtschaftliche Lage des Metallhandwerks sich nicht von der allgemeinen Situation abkoppelt, freut uns natürlich.“, so Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall NW. „Wir dürfen dabei aber nicht aus den Augen verlieren, dass angesichts einer deutlich begrenzten Investitionsneigung und eines sich in allen Bereichen des Metallhandwerks verschärfenden Preiswettbewerbs, wir nicht von ungetrübter Freude sprechen können. Nach wie vor fällt es den Unternehmen schwer, in einem ausreichenden Maße Fachkräfte und Auszubildende zu gewinnen. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind jedoch die Voraussetzung dafür, dass den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich begegnet werden kann. Notwendige Investitionen müssen dabei nicht nur in den Unternehmen, sondern auch in die Infrastruktur geleistet werden. Nach wie vor ist ein ausreichend schnelles Internet nicht in allen Regionen Standard. Auch verlieren viele unserer Betriebe auf den übervollen Bundesautobahnen wertvolle Zeit. Drohende Fahrverbote in den Ballungszentren schaffen zusätzliche Verunsicherung. Hier ist die Politik und Verwaltung in der Pflicht, für eine maßgebliche Verbesserung zu sorgen.“

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Let´s connect: Bau-Unternehmen digital verbunden mit dem Mischwerk

Mit Beton-ELSE unter www.beton-else.de wurde in Zusammenarbeit mit dem BTB ein Portal ins Leben gerufen, dass den digitalten Datenverkehr zwischen Beton-Mischwerk und dem Bau-Unternehmen abbildet. Damit ist nicht nur der Schritt in die Digitalisierung geschafft, sondern auch die Voraussetzungen für eine bessere Materialbeschaffung, zügige Belegbearbeitung, zeitnahe Faktura und damit Kundenbindung.

Lieferscheinlogistik im Mischwerk und Bau-Unternehmen papierlos
Dem Polier und dem Bauleiter steht der Lieferschein bereits nach Erstellung im Werk standardmäßig auf seinem Smartphone zur Verfügung. Damit kann auf der Baustelle der Materialzulauf in Echtzeit eingesehen und der Verlauf aktiv gesteuert werden. Beim Kunden bzw. auf der Baustelle leistet der Empfänger die Unterschrift auf dem Lieferschein digital – ganz bequem auf dem Tablet des Fahrers, dem Smartphone des Fahrers oder dem Navigationssystem, zB TomTom. Das Bau-Unternehmen erhält bereits jetzt den Lieferschein digital übermittelt, und der Kostenstelle direkt zugeordnet. Der rücklaufende Lieferschein wird anschließend im Werk digital mit Unterschrift an Beton-ELSE übergeben. In der Verwaltung des Bau-Unternehmens liegen alle Belege digital im elektronischen Archiv. Ebenso im Betonwerk: der Lieferschein wird nicht per Papier an den Fahrer übergeben, sondern per Tablet des LKW-Fahrers. Eine vollkommen neue Arbeitsweise.

In der Verwaltung des Werkes kommt die WDV2020 mit integrierter Archivierung zum Einsatz. Dort werden alle Lieferscheine und Rückläufer revisionssicher aufbewahrt, den Lieferungen zugeordnet – ganz ohne manuelles Zutun der Mitarbeiter.

Der papierlose Lieferschein ist eines der Highlights der WDV2020, die Ende 2018 frei gegeben wird.

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Disruption Autozulieferer, Druckgewerbe Werbeagenturen – hoppla, Überraschung

Und doch ist die Überraschung immer wieder groß in der Geschäftsführung wenn die Zahlen einbrechen. Trotzdem vergeht wertvolle Zeit, den Mitarbeitern zuzugeben, dass man geschlafen hat und man nun einschneidende Maßnahmen ergreifen muss. Die Baustellen werden mehr, der Puls und Blutdruck in der Führung bleibt latent hoch. Die DENKHAUS®-Akademie hat Frühindikatoren ausgemacht. In Workshopseminaren und speziellen SzenarienSpielwiesen können Unternehmer Wege aus der Krise finden und den Aufschwung vorbereiten.

Werbeagenturen und Druck
Es ließ sich gut leben von Versandhauskatalogen wie Quelle, Otto, Neckermann. Digitalisierung mit Onlineshops verwandelte Wein in Wasser der Agenturchefs. Manch eine Agentur hatte sich nicht weiter entwickelt und verlor Pitch um Pitch, die Mitarbeiter das Vertrauen und die letzten Getreuen wurden Kunden bei der Agentur für Arbeit. Auch manche Rollenoffsetdrucker konnten nicht rechtzeitig Maschinen und Know-how in andere Anforderungen legen. Überkapazität und Preisdruck gaben den letzten Ruck zum aufgeben. Fatal: Zehntausende freie Jobs, dreistellige Millionenbeträge haben sich in Luft aufgelöst.

Automobilzulieferer
Automobilzulieferer unterscheiden sich nach Tier 1 bis 3, je nach Systemrelevanz. Ein CNC-Betrieb ist da wirklich nur Zulieferer und Technikanwender denn Technologieentwickler.
Es lebt sich gut im Ländle aufgrund des kräftigen Exports der Automobile in ferne Länder.
Doch dort wie hierzulande sorgt dicke Luft für ein Umdenken und umsteuern.
Gestiegenes Umweltbewusstsein ist Gift gegen fossil betriebene Fahrzeuge. Der Wunsch nach sauberer Luft, vielleicht auch die Trickserei bei den Abgasen, überhöhen den Elektroantrieb.
Das Nachsehen hat der einfache Technikanwender als Zulieferer. Weniger Nockenwellen, Pleuel
und sonstige Drehteile, denn der Elektromotor kann auf vieles verzichten was deutsche CNC-Präzision und deutsche Tüftler zu bieten haben.

Disruption ist vorhersehbar
Disruption ist mit Jahren langsamer als ein Computervirus innerhalb von Sekunden. Auch steckt keine kriminelle Energie dahinter, so dass man die Schuld nicht beim Täter suchen kann. Die DENKHAUS®-Akademie hat einfache Indikatoren fest gemacht, die auch Nicht-Betriebswirtschaftler verstehen können:

Indikator 1
Bleibt Dauerthema – Neue Technologien verschwinden nicht aus den Medien

Indikator 2
Käuflich, Internationalität und billiger – Für neue Technologien werden Techniken entwickelt diese Alltagstauglich zu gestalten; dies geschieht länderübergreifend und durch beginnende Serienproduktion werden diese Technologien erschwinglicher

Dennoch Problem:
Oft besteht aber für Zulieferer-Unternehmer der sechsten Riege die Schwierigkeit in der Erkennung wann und ob ihr Produkt oder Technik betroffen sein kann.

Disruption betrifft immer mehr konventionelle Bereiche – Vorbeugung: Spezialseminare

Von der Kassette/CD zu Streamingdiensten, vom Buchladen zu amazon usw. Ob Haushalt, Musik, Mobilität, Arbeitswelt – Digital verändert Einkaufs-, Lebensgewohnheiten, Arbeitswelt und Primärerzeuger wie die Agrarwirtschaft.

Wer die Tür seines Betriebes nicht für immer zuschließen und investiertes Geld und Arbeitsplätze vernichten will, der muss seine Augen als Unternehmer über den Tellerrand bringen.

In speziellen branchenspezifischen Seminaren und SzenarienSpielwiesen geht die DENKHAUS®-Akademie speziell für Unternehmer auf deren Situation ein. Darin werden Technologien, deren Stand, Auswirkungen und Einflüsse auf Technikanwender aufgezeigt. Und in individuellen SzenarienSpielwiesen wird nach Lösungsansätzen für den nächsten Aufschwung gesucht.
Das ist effektiver als arrbeitgebernahe Nachrichten und Fachmagazine zu lesen.

 

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NEXUS testet Interoperabilität auf dem Projectathon

Die Zukunftsfähigkeit von Software im Gesundheitswesen misst sich heute auch daran, inwieweit die eigenen Lösungen mit denjenigen anderer Hersteller kommunizieren können. Das Thema Interoperabilität ist in aller Munde, einrichtungsübergreifende Vernetzung das Ziel. Im September 2018 kamen erneut Vertreter der Branche in Bern zusammen, um die Kommunikationsfähigkeit ihrer Systeme im Rahmen eines EPD-Projectathons zu testen. Die Mitarbeiter der NEXUS vor Ort ziehen eine positive Bilanz: „Wir konnten die geplanten Tests erfolgreich durchführen und sind auch in Punkto Erfahrungswerte einen großen Schritt weitergekommen – das hilft uns nicht nur für den Schweizer Markt, sondern auch mit Blick auf die Herausforderungen, die auf Software-Hersteller im deutschen Gesundheitswesen noch zukommen werden.“

Das Elektronische Patientendossier (EPD) ist das schweizerische Pendant zur österreichischen ELGA und bietet Patienten eine Plattform, über die Gesundheitsdaten auf elektronischem Weg mit Leistungserbringern ausgetauscht werden können. Das EPD soll ab 2020 allen Patienten in der Schweiz zur Verfügung stehen. Auch in Deutschland wird die Einrichtung einer elektronischen Gesundheitsakte (eGA) in Patientenhand bereits seit geraumer Zeit heiß diskutiert. Allerdings konnte auf politischer Ebene bezüglich der konkreten Ausgestaltung bis dato noch kein Konsens hergestellt werden. Mittlerweile arbeiten einige große gesetzliche Krankenkassen an eigenen Gesundheitsakten für ihre Versicherten.

Es ist also absehbar: Die eGA kommt, auch im deutschen Gesundheitswesen. Umso wichtiger ist es, sich bereits im Vorfeld strategisch an den Erfordernissen auszurichten, die mit der Anbindung der eigenen Lösungen an eine derartige Akte einhergehen. Die Unternehmen der NEXUS AG stellen sich schon seit einiger Zeit auf die kommenden Anforderungen im Bereich der digitalen Dokumentenkommunikation und hinsichtlich neuer Kommunikationstechniken ein. Der Projectathon in Bern bot eine gute Gelegenheit, die Umsetzung der IHE- und FHIR-Spezifikationen in den eigenen Lösungen einem Praxistest zu unterziehen.

Die IT-Spezialisten der NEXUS testeten unter anderem ein IHE-Profil, das die Patientenverwaltung und -identifikation ermöglicht (PIXv3) und das sogenannte HPD-Profil (Healthcare Provider Directory), über das ein Verzeichnis von Leistungserbringern, etwa Krankenhäuser oder einzelne Ärzte, verwaltet und abgefragt werden kann. Das PIXv3-Profil (Patient Identifier Cross-referencing) bildet die Grundlage für den einrichtungsübergreifenden Dokumentenaustausch auf Basis des IHE-Profils XDS.b, das seitens der NEXUS-Tochter Marabu ebenfalls umfangreich geprüft wurde.

Der EPD-Testmarathon in Bern rekurrierte vornehmlich auf die besonderen Begebenheiten des EPD und bezog sogenannte „national extentions“ des IHE-Frameworks ein. Nationale Ausprägungen in IHE-Profilen müssen jedoch stets im Einklang mit dem Original-Framework stehen, so dass die in Bern gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen in die NEXUS-Produktentwicklung für andere Märkte einfließen werden: „Das EPD steht für uns nicht allein, es ist auch eine Blaupause für andere Länder, insbesondere Deutschland – wir freuen uns, den Weg mitzugehen und mitzugestalten“, meint Sebastian Kolbe, Teamleiter Integration der NEXUS.

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ec4u unter den Top 100 der familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands

Work-Life-Balance – Beruf und Familie: Freundin und Kununu zeichnen zum dritten Mal die familienfreundlichsten Arbeitgeber Deutschlands aus – ec4u unter den Top 100

ec4u gehört zu den familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands. Das Frauenmagazin Freundin und die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu würdigten auch in diesem Jahr wieder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Arbeitgebern. Flexibilität, Verständnis und eine zeitgemäße Arbeitsgestaltung sind unter anderem die Basis für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies spielt bei der Wahl des Arbeitgebers eine immer wichtigere Rolle.

Flexibilität im Beruf und Alltag

Dr. Sarah Müller, Geschäftsführerin von kununu erklärt: „Die Digitalisierung führt dazu, dass Arbeitnehmer immer flexibler werden – gleichzeitig fordern sie diese Flexibilität aber auch aktiv von ihrem Arbeitgeber ein: So sind Home-Office und Gleitzeit begehrte Benefits, die familienfreundliche Unternehmen auszeichnen. Nicht zuletzt führen solche Zusatzleistungen zu einer Unternehmenskultur, die von gegenseitiger Wertschätzung sowie einem hohen Maß an Vertrauen geprägt ist. Arbeitgeber, die auf zeitgemäße Angebote setzen und diese im Dialog mit ihren Mitarbeitern entwickeln, werden sich im Wettbewerb um die besten Talente durchsetzen können.“

„Heute ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Wahl des Arbeitgebers ein ausschlaggebendes Kriterium. Mit unserem Ranking der familienfreundlichsten Unternehmen möchten wir den Freundin-Leserinnen Orientierungshilfe in diesem Feld bieten sowie die Top 100 der familienfreundlichsten Unternehmen in Deutschland würdigen. Ich freue mich, dass viele der Unternehmen aus dem Ranking der letzten beiden Jahre auch dieses Jahr wieder unter den Top 100 vertreten sind.“ sagt Freundin-Chefredakteur Nikolaus Albrecht.

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buildingSMART e.V.: BIM-Entwicklung in Bayern

Die Building SMART Regionalgruppe Bayern, der bayerische Arm des Kompetenznetzwerks für Building Information Modeling, lud am 17.7.2018 zur Vortragsveranstaltung „BIM-Entwicklung in Bayern“ mit zahlreichen Diskussionsbeiträgen von mehrere Experten: Professoren, Ingenieure, Planer, Handwerker sowie Vertreter von Verbänden und der Industrie in Sachen BIM in das Oskar- Von Miller Forum in München. An welchem Punkt steht die Bauwirtschaft in Hinblick auf die Digitalisierung und BIM? Diese große Frage war Gegenstand der Podiumsdiskussion der buildingSMART-Regionalgruppe Bayern mit hochrangigen Vertretern der Architektenkammer, der bayerischen Bauwirtschaft und der Landesregierung des Freistaates und wurde von den Experten lebhaft diskutiert. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bayerischen Ingenieurkammer- Bau KDöR. Die BuildingSMART-Regionalgruppe Bayern ist die erste Regionalgruppe des buildingSMART Dachverbundes. Innerhalb der Initiative Building Smart wollen sämtliche Fachdisziplinen wie Planung, Produkthersteller, Softwarefirmen, Bauunternehmen, Betreiber und Hochschulen zusammenarbeiten. Für die mit BIM verbundenen Prozesse und Schnittstellen, sind klar definierte Absprachen und Standards erforderlich. Hierfür engagiert sich buildingSMART. Der unabhängige Verein fördert offene, herstellerneutrale Schnittstellen und damit “open BIM”. Er steht für hohe Qualität bei BIM-Standards und Lösungen, bei denen die Anwender und ihre Arbeitsprozesse im Mittelpunkt stehen.

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AHK, BDI und DIHK: Deutsch-französischer Motor muss zu neuer Stärke finden

Angesichts der zahlreichen Herausforderungen, vor denen die EU steht, plädieren die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Frankreich, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) für mehr Mut in der europapolitischen Debatte.

Mit Blick auf den EU-Gipfel am Donnerstag und auf ihren gemeinsamen Deutsch-Französischen Wirtschaftstag am Freitag fordern AHK, BDI und DIHK:

"Die Staats- und Regierungschefs müssen auf dem EU-Gipfel ein starkes Signal für Europa setzen. Die Europäische Union und ihre Mitglieder brauchen mehr Mut in der europapolitischen Debatte. Das Zeitfenster für Reformen in der EU beginnt sich zu schließen. Notwendige Projekte wie die Vertiefung der Eurozone dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Angesichts der Vielzahl von großen Herausforderungen – Migration, Handelskonflikte, Brexit – muss Europa Einigkeit und Handlungsfähigkeit zeigen. Voraussetzung dafür ist ein starker deutsch-französischer Motor. Berlin und Paris sollten in ihren Anstrengungen einen Gang zulegen."

Beim Deutsch-Französischen Wirtschaftstag am Freitag in Berlin (siehe auch Meldung vom 21. August) diskutieren Experten aus beiden Ländern über deutsch-französische Kooperationsmöglichkeiten im Hinblick auf die globalen Herausforderungen für Politik und Unternehmen. Das Programm der Veranstaltung finden Sie auf der Website der AHK Frankreich.

Teilnehmer sind unter anderem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, AHK-Präsident in Paris Guy Maugis, BDI-Präsident Dieter Kempf und DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Vorab äußerten sie sich wie folgt:

Peter Altmaier: "Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist für die EU unverzichtbar. Gemeinsam müssen wir gute europäische Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen schaffen und Europa auf den Zukunftsmärkten stärken. Wichtige Beispiele sind Künstliche Intelligenz und Sprunginnovationen."

Guy Maugis: "Deutschland und Frankreich haben unterschiedliche Stärken und könnten sich hervorragend ergänzen. Im Bereich der Digitalisierung zum Beispiel sind deutsche Unternehmen bewährt im Bereich Maschinenbau und Robotik, auf der anderen Rheinseite liegt das Talent mehr auf Bedienungsinnovationen, Software-Entwicklung und Künstlicher Intelligenz.

Gemeinsam mehr erreichen in Industrie, Politik und Gesellschaft – dafür bereiten Veranstaltungen wie der Deutsch-Französische Wirtschaftstag den Boden."

Dieter Kempf: "Die Wirtschaft braucht mehr Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich. In der Künstlichen Intelligenz (KI) muss die deutsch-französische Kooperation als Keimzelle dienen für einen gesamteuropäischen Ansatz.

Erforderlich ist mehr EU in der KI. Nur so bleiben wir stark im zunehmenden internationalen KI-Wettbewerb mit China und den USA. Dabei ist es entscheidend, dass wir Europäer den Schwerpunkt dort setzen, wo wir stark sind: bei der Forschung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz auf industrielle Prozesse. Auch auf diesem Zukunftsfeld gilt: Europa ist keineswegs das Problem, sondern die Lösung für viele aktuelle Probleme."

Martin Wansleben: "Mit circa 5,5 Billionen Euro erwirtschaften Deutschland und Frankreich mehr als ein Drittel des EU-Bruttoinlandsprodukts. Gute Wirtschaftsbeziehungen sind deshalb nicht nur für die politischen Schwergewichte der EU und unsere Position auf den Weltmärkten essenziell.

Deutschland und Frankreich sind über ihre Industrie- und Handelsbeziehungen, ihre wechselseitigen Investitionen, aber auch über den Austausch unter jungen Menschen in der Berufsausbildung eng verknüpft. Darauf sollten wir aufbauen und die wichtigen Themen der Zukunft möglichst gemeinsam anpacken: Digitalisierung, Vertiefung der Eurozone oder die Mobilität der Zukunft.

In all diesen Fragen kommt es auf Vernetzung und partnerschaftliches Vorgehen an. Deutsche und Franzosen lösen diese Zukunftsaufgaben am besten gemeinsam."

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Workshop IT-Sicherheit@Mittelstand

Einen kostenfreien Workshop IT-Sicherheit@Mittelstand richtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg am Dienstag, 23. Oktober, aus. Er findet von 16 bis 19 Uhr im Sitzungssaal der IHK, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt.

Digitale Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen sind aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung mittlerweile Alltag geworden. Vertrauliche Unterlagen und persönliche Daten können von Angreifern häufig fast ungehindert eingesehen, kopiert und manipuliert werden, und somit zu unangenehmen Folgen für die Betroffenen führen. „Die mit der Digitalisierung geänderten und verstärkten Sicherheitsanforderungen sind meist noch nicht ausreichend in die bestehenden Prozesse integriert. Die Analyse der bestehenden Risiken, eine darauf aufbauende, übergreifende Konzeption der Gewährleistung der Informationssicherheit und Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter sind wichtige Bausteine, um diese digitalen Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren“, sagt IHK-IT-Experte Heiko Oberlies: „Die Geschäftsführung eines jeden Unternehmens sollte sich diesen Herausforderungen stellen, da das Bewusstsein in die Firmen getragen werden muss und damit die Vorbildwirkung eine wichtige Rolle spielt.“

Zusammen mit dem Verein Deutschland sicher im Netz e.V. lädt die IHK daher zu einem praxisnahen Workshop ein. Er richtet sich vor allem an Geschäftsführer und Entscheider, um die gewonnenen Erkenntnisse in die IT-Sicherheitsstrategie ihrer Unternehmens einfließen zu lassen. Ferner gibt es praxisnahe Tipps von erfahrenen Referenten für mehr Sicherheit im Unternehmen. Als Einstieg in die Themen des Workshops empfiehlt Oberlies den DsiN-Sicherheitscheck zur Ermittlung des aktuellen IT-Sicherheitsniveaus unter www.dsin-sicherheitscheck.de.

Anmeldungen zur Veranstaltung unter www-ihk-bonn.de, Webcode 6491991.

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Automatisierung von DSGVO-Prozessen und nachhaltiger Datenschutz in Unternehmen

Die DSGVO bringt das Datenmanagement in Unternehmen organisatorisch und technisch an seine Grenzen.

Plötzlich gilt es, vollständige Transparenz über alle personenbezogenen Daten in den teils hunderten Systemen im Unternehmen herzustellen. Zudem muss in allen Fällen der Speicherung und Verarbeitung sichergestellt sein, das diese rechtens sind. Von den Anfragen zur Beauskunftung ganz abgesehen.

Die DSGVO ist jedoch auch eine Chance, Datenmanagement neu zu denken und Unternehmen für die datengetriebene, vernetzte Zukunft fit zu machen – ohne Datensilos, automatisiert und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

In einem fallstudien-basierten Webinar zeigen Marcel Fröhlich und René Pietzsch von eccenca deshalb:

  • weshalb klassische Datenmanagement-Ansätze an der DSGVO scheitern,
  • wie ein semantischer Datenmanagement-Ansatz ohne aufwendiges MDM die Automatisierung der DSGVO-relevanten Prozesse ermöglicht,
  • die eccenca-Lösung bei einem großen deutschen Industrieunternehmen unternehmensweite Datentransparenz personenbezogener Daten geschaffen hat,
  • wie mit einem semantischen Ansatz die Datenprobleme den Herausforderungen der Digitalisierung begegnet werden kann.

Wann?

Donnerstag, 8. November 2018, 13:30 – 14:15 über GoToWebinar

Wo?

>> Sie können sich hier kostenfrei zum Webinar anmelden

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HSO ist erneut zum Microsoft Dynamics Inner Circle Partner ernannt worden

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass wir zum zwölften Mal in Folge in den renommierten Microsoft Dynamics Inner Circle aufgenommen wurden. Der Microsoft Dynamics Inner Circle besteht aus den strategisch wichtigsten und erfolgreichsten Partnern weltweit – das sind die Top 1 % der Microsoft Dynamics Partner.

Entscheidend für die Mitgliedschaft in der Elite-Gruppe sind die Verkaufsleistungen eines Partners – diese haben HSO in die oberste Stufe des globalen Partnernetzwerks von Microsoft lanciert. Mitglieder von „Inner Circle“ zeichnen sich durch hohe Qualitätsstandards, wertvolle Lösungen sowie die Fähigkeit der Organisationen zu mehr Erfolg zu verhelfen.

Die Ernennung von HSO in den Microsoft Dynamics Inner Circle erfolgte während der jährlichen Partner-Hauptveranstaltung Microsoft Inspire, die vom 14. bis 18. Juli 2018 in Las Vegas stattfand. Microsoft Inspire bietet der Microsoft-Partner-Community die Gelegenheit, sich über die Roadmap des Unternehmens für das kommende Jahr zu informieren, Verbindungen aufzubauen, Best Practices auszutauschen, die neuesten Produktinnovationen zu erfahren und neue Fähigkeiten zu erlernen.

"Jedes Jahr erkennen und ehren wir Microsoft Dynamics Partner aus der ganzen Welt für Ihre beispielhafte Leistung", erklärt Frank Holland, Corporate Vice President, Microsoft Business Solutions Sales & Partners. "Diese preisgekrönten Partner repräsentieren die Top-1% der Microsoft Dynamics Partner im Sales-Bereich, aber was wirklich herausragend ist, ist Ihr positiver Einfluss auf den Erfolg unserer gemeinsamen Kunden. Microsoft fühlt sich geehrt, HSO für Ihre Leistungen im vergangenen Jahr und für Ihre Hingabe und Unterstützung von Microsoft Dynamics-Lösungen anzuerkennen."

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