MAI Carbon: Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

Der Spitzencluster und die gleichnamige Abteilung MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) luden zum jährlichen Strategieworkshop ins Technologiezentrum Augsburg (TZA) ein. Schwerpunkte waren die Keynote von Claudia Martina Buhl des VDI/VDE IT mit Analysen über die Forschungsförderung im Bereich der Carbon Composites, die Vorstellung der Fördermöglichkeiten im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) sowie die Vorstellung der am Cluster beteiligten Forschungsinstitute. Darüber hinaus fand die Mitgliederversammlung und die alle zwei Jahre stattfindende Vorstandswahl statt. Inhaltlich abgerundet wurde der Tag mit einem Update zur Plattform „Carbon Connected“ ein Ergebnis aus dem Projekt MAI 2.0. Beim Sommergrillen klang die Veranstaltung mit einer weiteren Möglichkeit zum Netzwerken aus.

Der sogenannte „Strategieworkshop“ war ganz den Mitgliedern gewidmet. Einleitend zeigte Claudia Martina Buhl vom VDI/VDE Innovation + Technik (go-Cluster) deutlich auf, wie die Fördermittelflüsse für Forschung und Entwicklung im Bereich der Carbon Composites in den letzten Jahren in Deutschland erfolgten. Hier konnte Bayern den größten Zufluss an Fördermitteln für sich verbuchen, was ganz wesentlich durch den Spitzencluster MAI Carbon getrieben war. Fortführend ging es um die Darstellung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen und insbesondere den Möglichkeiten im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), mit dem Ziel auch im Rahmen dieses Förderprogramms Projekte zu starten. Genügend Raum wurde dafür den Vertretern der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) unter den Mitgliedern gegeben. Sie konnten sich im Rahmen von Sondierungsgesprächen mit den Forschungsinstituten austauschen, die sich zuvor in einer Art „Pitch“ vorstellten.

Nach dem Bericht aus dem Cluster der vergangenen zwölf Monate durch Dr. Tjark von Reden und dem Ausblick auf den Zeitraum bis zum Jahresende, hatten die stimmberechtigten Teilnehmer die Möglichkeit direkt auf die weitere Ausrichtung im Rahmen der Vorstandswahl Einfluss zu nehmen. Der Tag war demnach nicht nur der jährlichen Mitgliederversammlung der Abteilung gewidmet, sondern auch der alle zwei Jahre stattfindenden Vorstandswahl. Bis das Ergebnis der Stimmauszählung vorlag, präsentieren Dr. Tjark von Reden und Mathias Wendt von inno-focus businessconsulting den aktuellen Stand der Clusterplattform Carbon Connected, die als MAI 2.0 Projekt im Rahmen der Spitzenclusterförderung entstand.

Sieben Kandidaten stellten sich zur Wahl von denen fünf für den Vorstand gewählt werden konnten: Vorstandsvorsitzender bleibt Prof. Klaus Drechsler (TUM/LCC). Im Weiteren wurden Günther Deinzer (Audi), Dr. Lars Herbeck (Voith Composites), Prof. Siegfried Horn (Uni Augsburg) sowie Ralph Hufschmied (Hufschmied Zerspanungssysteme) gewählt. Der Abteilungsleiter Dr. Tjark von Reden ergänzte abschließend: „Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre der Zusammenarbeit mit den Vorständen. Wir kennen und schätzen uns und konnten gemeinsam schon viel bewegen. Diesen Weg werden wir auch künftig zusammen gehen.“ Da das Netzwerken eine wichtige Rolle unter den Mitgliedern spielt, wurde diese Gelegenheit abschließend beim Sommergrillen rege genutzt. „Ein gelungener Tag“, wie ein Mitglied meinte.

Über CCeV:

2007 in Augsburg gegründet, vereint das Kompetenznetzwerk Carbon Composites e.V. (CCeV) Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu den Mitgliedern von CCeV gehören Forschungseinrichtungen wie das DLR und die Fraunhofer-Gesellschaft mit verschiedenen Instituten, die Universität Augsburg und diverse Hochschulen, Großunternehmen aus nahezu allen Branchen, kleine und mittlere Unternehmen.

Der CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien. Die Aktivitäten des CCeV sind auf die Produktgruppe "Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen" ausgerichtet. Der Fokus liegt auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten.

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DLR und ADVA stellen neuen Weltrekord für Free-Space-Laserkommunikation auf

ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass das Unternehmen gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen neuen Rekord bei der Datenübertragung mittels Free-Space-Lasertechnologie aufgestellt hat. In der Testanordnung, die eine geostationäre Satellitenverbindung simulierte, wurde ein Datendurchsatz von 13,16Tbit/s über eine Entfernung von 10,45 km erzielt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Bereitstellung von Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen in ländlichen und unterentwickelten Gebieten. Die ADVA FSP 3000 CloudConnectTM war entscheidend für die erfolgreiche Durchführung. Die Plattform übertrug riesige Datenmengen und kompensierte extreme atmosphärische Turbulenzen. Das DLR hat die Free-Space-Terminal-Technologie entwickelt, die eine sich schnell ändernde, verzerrte Wellenfront in eine Glasfaser einkoppelt, deren Querschnitt kleiner ist als der eines menschlichen Haars. Der Rekordversuch ist ein wichtiger Meilenstein für die DLR, die anstrebt, eine Breitbandversorgung auf Basis kostengünstiger Satellitenverbindungen zu ermöglichen.

"Dieser Test ist ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung stabiler Hochgeschwindigkeitskommunikation über Satellit. Er zeigt der Branche, dass mit Hilfe von Free-Space-Laserkommunikation Datenströme von mehreren Terabits pro Sekunde via Satellit übertragen werden können", sagte Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation. "Eines unserer Hauptziele ist es, globale Netzanbindung zu ermöglichen, und dieser Test trägt wesentlich dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem DLR- und dem ADVA-Team konnten wir zeigen, dass dieser Ansatz nicht nur technologisch machbar ist, sondern dass auch enorme Datenmengen, die für die Nutzer von morgen benötigt werden, übertragen werden können. Mit dieser Demonstration haben wir die Vision einer Hochgeschwindigkeits-Breitbandversorgung für jedermann der Realität ein Stück näher gebracht.

Die Demonstration beinhaltete eine Laserverbindung zwischen einer Bodenstation in Weilheim, Deutschland, und einem mehr als 10km entfernten künstlichen Satelliten auf dem Hohenpeißenberg. Sowohl die Übertragungsreichweite als auch die Geschwindigkeit der Datenübertragung mit 13,16Tbit/s sind fast achtmal so hoch wie der bisherige Rekord des DLR. Bei dieser Datenrate könnten alle gedruckten Bücher der Welt in etwa einer halben Minute übertragen werden. Möglich wurde dies durch die Technologie von ADVA, einschließlich der optischen Sende- und Empfangsmodule QuadFlexTM. Diese unterstützen kohärente optische Empfangstechnik und Modulationsschemata höherer Ordnung, wodurch jede Wellenlänge Nutzdaten mit 200Gbit/s unter Verwendung von Dual-Polarisations-16-QAM (Quadraturamplitudenmodulation) und starker sogenannter Soft-Decision Forward Error Correction (Fehlerkorrektur) überträgt. Atmosphärische Turbulenzen in der terrestrischen Verbindung entsprachen denen, die im schlimmsten Fall zwischen boden- und geostationären Satelliten vorkommen können.

"Gemeinsam mit dem DLR-Team gestalten wir die Zukunft der optischen Übertragungstechnik. Dieser Test zeigt das ganze Potenzial von Freiraum-Lasertechnologie, um die Vernetzung der Welt voranzubringen. Wir sind stolz, dass unsere FSP 3000 CloudConnectTM dies ermöglicht", so Jörg-Peter Elbers, SVP, Advanced Technology, ADVA. "Während der gesamten Tests war die Stabilität der Verbindung von entscheidender Bedeutung. Schon kurze Unterbrechungen von nur Millisekunden bedeuten Gigabit verlorener Daten. Glücklicherweise ist unsere FSP 3000 CloudConnectTM eine der störungstolerantesten Übertragungssysteme auf dem Markt. So kann die transformative Kraft des Internets in Regionen und Ländern bereitgestellt werden, die eine Anbindung am dringendsten benötigen. Indem wir erschwingliche und zuverlässige Breitbandverbindungen mit hohen Datenraten über Satelliten ermöglichen, helfen wir, die digitale Kluft zu schließen."  

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Fachtagung SYMPOSIUM COMPOSITES 2018 zeigt die Vielfalt des Leichtbaus

Bereits zum dritten Mal lädt die Messe Augsburg vom 19. bis 20. September 2018 im Rahmen des SYMPOSIUM COMPOSITES Entscheider, Interessierte und Endanwender aus den Schlüsselbranchen wie Automotive, Transport, Luft- und Raumfahrt sowie Maschinen- und Anlagenbau in die Fuggerstadt ein. Das Symposium wurde im Jahr 2016 in Kooperation mit dem Carbon Composites e.V. auf Basis der Fachtagung Carbon Composites entwickelt und wendet sich an den gesamten deutschsprachigen Wirtschaftsraum, die sogenannte
D-A-CH Region Deutschland, Österreich und Schweiz.

Das Symposium vermittelt in zahlreichen Vorträgen und anwendungsbezogenen Präsentationen nützliches Wissen und wertvolle Kontakte für Experten und Noch-Nicht-Anwender. Hochkarätige Referenten präsentieren die Themenvielfalt an Faserverbund-werkstoffen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hersteller/OEMS (Erstausrüster), Groß- und Einzelhändler, Distributoren, Zulieferer, Berater, Wissenschaftler, Verbände und Dienstleister gehören zur anvisierten Zielgruppe, die sich auch in einer begleitenden Ausstellung präsentieren können. Der praxisüblichen Verflechtung mit anderen Fachgebieten, etwa Design und Recycling, wird ebenfalls Rechnung getragen. Zum erfolgreichen Konzept des Events gehören darüber hinaus praxisorientierte Module, die zugebucht werden können. Der Science Shuttle bringt Wissbegierige zum fachlichen Austausch mit dem Fraunhofer IGCV, der Universität Augsburg, dem DLR und dem Institut für Textiltechnik Augsburg ITA. Wer Best Practice live erleben möchte, bucht den Industry Shuttle zu Airbus Helicopters in Donauwörth oder Voith Composites in Garching. Während der Fachtagung wird außerdem der begehrte Studienpreis des Carbon Composites e.V. (kurz: CCeV) verliehen, der die beiden besten

Abschlussarbeiten des Studienjahrs aus dem Composites-Bereich ehrt. Vergabekriterien sind u.a. Innovationsgehalt und Industrierelevanz.

Süddeutschland liegt vorn

Augsburg liegt auf der Technologieachse Süd, einer Region, die technologisch und innovativ von sich reden macht. Von Karlsruhe über Stuttgart, Ulm und Augsburg bis nach München verläuft die Route. Die gesamte Region hat eine führende Stellung als Wirtschafts- und Forschungsstandort in Europa inne. Innerhalb der Technologieachse ist der wirtschaftliche Großraum Augsburg insbesondere im Maschinen- und Luftfahrzeugbau sehr gut aufgestellt, weitere Kompetenzen liegen in der Elektrotechnik, Robotik, Umwelttechnik, im Fahrzeugbau und in der Forschung.

Beste Netzwerke

Philip Häußler, Projektleiter des SYMPOSIUM COMPOSITES bei der Messe Augsburg, schätzt die enge Zusammenarbeit mit den Partnern am Standort Augsburg: „Wir haben auch bei der dritten Auflage des SYMPOSIUM COMPOSITES wieder den Carbon Composites e.V. an unserer Seite. Der CCeV ist für uns ein bewährter Partner und der wichtigste und größte Verband auf diesem Gebiet in Deutschland. In und um Augsburg finden wir zudem ein optimales Markt- und Branchenumfeld zum Themenkomplex Leichtbau, Faserverbund und Carbon. An keinem anderen Standort in Deutschland liegt der Anteil von Forschungseinrichtungen und Firmen, die Kohlenstofffaserverbundwerkstoffe und Technologien zur Ressourceneffizienz anwenden, höher. Wir wollen Hersteller mit Lieferanten, Innovatoren, Anwendern und Start-Ups zusammenbringen und beim Vernetzen unterstützen.“
Weitere Partner des SYMPOSIUM COMPOSITES 2018 sind die Stadt Augsburg, das Unternehmensnetzwerk des Wirtschaftsraums Augsburg „A³“ sowie der Augsburg Innovationspark, eines der größten Innovationsprojekte Europas.

Composites in additiver Fertigung

Eine weitere Fachveranstaltung der Messe Augsburg, die sich innovativen Werkstoffen und Produktionsverfahren widmet, ist die EXPERIENCE ADDITIVE MANUFACTURING, kurz EAM. Das Multi-Location-Event wird vom 25. – 27.09.2018 in Kooperation mit dem Fraunhofer IGCV und dem iwb der TU München organisiert, additive Fertigung mit Faserverbundwerkstoffen ist ein zentrales Thema.

Weitere Informationen:
www.symposium-composites.com 

Druckfähige Bilder:
www.symposium-composites.com/presse 

Messe Augsburg:
Die Messe Augsburg als drittgrößter Messeplatz in Bayern ist ein Wirtschaftsmotor mit Ausstrahlung weit über die Grenzen Bayerisch-Schwabens hinaus. Augsburg punktet mit einem bestens strukturierten und auch international gut erreichbaren Messegelände, persönlichem Service und dem Charme der zweitältesten Stadt Deutschlands. Die Messe Augsburg ist Full-Service-Partner für Messen und Events: 12 Hallen mit 48.000 m² Bruttofläche, 10.000 m² Freigelände, ein Tagungscenter, vier Eingangsbereiche, beste Verkehrsanbindung sowie 2.400 Parkplätze in unmittelbarer Nähe bieten eine Vielzahl an individuell planbaren Veranstaltungsmöglichkeiten. www.messeaugsburg.de 

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PORT GMBH erweitert sein Portfolio um embedded Hardware und Device Produkte

Die PORT Gmbh aus Halle/Saale erweitert sein bisheriges Portfolio „Software & Real Time Kommunikations – Lösungen“ um embedded Hardware und Device Produkte.

So werden zukünftig SBC´s (Single Board Computer), Gateways oder I/O Produkte angeboten. Je nach technischen Voraussetzungen bieten alle Produkte Fieldbus- oder Multiprotokolllösungen on Board an.  Basierend auf der „GOAL“ Middleware bietet die PORT GMBH zusammen mit Hardwarelösungen „ready for use“ IoT Produkte an.

Je nach technischer Machbarkeit werden folgender Real Time Kommunikationssupport angeboten:

  • CANopen Master/Slave
  • PROFINET CC-A (-B) / RT1
  • EtherNet/IP
  • EtherCAT
  • MODBUS

Für den Nutzer reduzieren sich die Investments erheblich. Zum einen fallen für die Basis-Versionen keine Lizenzkosten an. Zum anderen enthält „GOAL“ eine ganze Reihe von Funktionen und Standards, welche den Entwicklungsaufwand erheblich reduzieren.

Für einige Produkte sind optional Erweiterungen wie DLR (Device-Level-Ring), OPC-UA und zukünftig auch TSN verfügbar.   

Für die Anbindung der Kundenapplikationen bietet die PORT GmbH eine umfangreiche Tool Chain an. In der GOAL Middleware ist standardseitig ein Management-Tool enthalten.  Für die Einbindung der einzelnen Kommunikationsprotokolle stehen Design-Tools zur Verfügung. Die Tool Chain wird zusätzlich durch Device-Monitor Tools ergänzt. Alle Tools stehen zum Download als Trial- oder free of charge Version auf den Webseiten der Firma PORT zur Verfügung.  

Im Rahmen der Geschäftserweiterung werden die neuen Produkte und Lösungen auf getrennten Webseiten vermarktet.

Software basierende Produkte und Lösungen wie Stacks, Tools, Treiber und GOAL werden über die bekannte Webseite www.port.de vermarktet.

Hardware basierende Lösungen werden über die Webseite www.port-automation.com  angeboten.

PORT GMBH stellt aus: embedded World 2018 / Stand 1-648 in Nürnberg

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Absicherung von E-Ladeinfrastrukturen auf der SPS IPC Drives

Der internationale Cyber Security und Threat Intelligence Anbieter Infotecs präsentiert seine Security-Lösungen auf der SPS IPC Drives, Europas führender Fachmesse zur elektrischen Automatisierung am Stand 140 in Halle 10 vom 28. bis 30. November 2017 in Nürnberg. Cyber-Angriffe wie WannaCry oder NotPetya machen auch vor kritischen Infrastrukturen (KRITIS) nicht Halt. Die durchgängige Kommunikation von der Feldebene bis in das Backend-Abrechnungssystem kann durch den gezielten Einsatz von Malware angegriffen werden. Das bedingt einen Ausfall der Infrastruktur sowie einen erheblichen finanziellen Schaden. Zusammen mit der HARTING Technologiegruppe zeigen die Security-Experten von Infotecs eine Software-Lösung zur Absicherung der E-Charger-Ladesäulen sowohl in die Infrastruktur als auch die sichere Kommunikation in das Elektrofahrzeug.

„Der Aufbau von kritischen Infrastrukturen der Elektromobilität stellt die Betreiber als auch Dienstleister vor neue Herausforderungen sich gegen gezielte Cyber-Angriffe zu schützen“, erläutert Josef Waclaw, CEO der Infotecs GmbH. „Mit unser Software-Defined VPN-Technologie, die auf einer Military-Grade-Verschlüsselungstechnologie basiert, haben wir die Möglichkeit, die Kommunikation sowohl in die Backend-Systeme als auch zum Elektrofahrzeug abzusichern, welches beim Ladevorgang mit der Ladesäule verbunden und dadurch angreifbar ist.“

Laut Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) müssten insgesamt 35.000 Ladepunkte in der Bundesrepublik gebaut werden. So könnte das Ziel der Bundesregierung, dass im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen Deutschlands fahren, erreicht werden. E-Ladeinfrastrukturen übermitteln Nutzerdaten sowie Daten über den Ladevorgang, welche sehr einfach durch Cyber-Angriffe sowohl manipuliert als auch kompromittiert werden können. Die Verschlüsselung dieses sensiblen Datenverkehrs ist daher dringend notwendig.

Der High-Security-Anbieter Infotecs zeigt auf der Automatisierungsmesse SPS IPC Drives in Nürnberg eine integrierte Security-Lösung für die Absicherung des Daten-Traffics von E-Ladeinfrastrukturen, damit der Cyber-Kriminalität entgegengewirkt werden kann. Infotecs arbeitet dabei mit der HARTING Technologiegruppe zusammen. Basierend auf der MICA-Plattform von HARTING bietet Infotecs ein in die Ladesäulen integriertes Security-Gateway, welches die Authentisierungsprozesse und die Datenübertragung an der gesamten Strecke bis zum Backend-System absichert und somit das unbefugte Auslesen der Information verhindert. Es spielt keine Rolle, ob die Daten in der internen Hardware von Ladesystemen (wie Zähler, Laderegler, Nutzerschnittstellen-Modul) oder in einem weiteren MICA-Container mit der zusätzlichen Steuerungs- und Analyselogik entstehen. Die Daten werden in jedem Fall manipulationssicher über das Internet an die Gegenstelle zugestellt.

Infotecs präsentiert seine IT-Sicherheitslösungen auf der SPS IPC Drives am Stand 140 in der Halle 10. Die HARTING Technologiegruppe produziert u. a. elektromagnetische Komponenten für die Automobilindustrie und ist Spezialist für industrielle Verbindungstechnik sowie automatisierte Verkaufssysteme.

Über die SPS IPC Drives

Die SPS IPC Drives ist Europas führende Fachmesse im Bereich elektrische Automatisierung. Zu den Themen zählen Steuerungstechnik, IPCs, elektrische Antriebstechnik, Bedienen und Beobachten, industrielle Kommunikation und Software, Interfacetechnik, mechanische Infrastruktur sowie Sensorik. Zahlreiche Produktvorstellungen feiern jedes Jahr zur SPS IPC Drives Premiere. Die SPS IPC Drives umfasst das ganze Spektrum der elektrischen Automatisierung. Sie zeigt alle Komponenten bis hin zu kompletten Systemen und integrierten Automatisierungslösungen. Weitere Informationen unter: www.mesago.de/de/SPS/home.htm.

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