NEXUS / CURATOR bei DMI

Qualität ist im Umgang mit Patientendaten ein unverzichtbares Merkmal. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für Gesundheitseinrichtungen, sondern auch für diejenigen Dienstleister, die täglich mit diesen Daten arbeiten. Dabei ist es von elementarer Wichtigkeit, dass alle Mitarbeiter von entsprechenden Informationen und Maßnahmen erreicht werden. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich die DMI GmbH & Co. KG entschlossen hat, NEXUS / CURATOR für die bestehende Dokumentenlenkung unterstützend einzusetzen. Als führendes Unternehmen im Bereich Patientenakten-Archivierung und -Digitalisierung wird DMI neben der klassischen Dokumentenlenkung auch die Intranetfunktion, das eLearning und das Maßnahmenmanagement nutzen.

Mit NEXUS / CURATOR sollen zunächst weitere Effizienzsteigerungen im Dokumentenmanagement der QM-/Compliance-Abteilung realisiert werden. Das QM-System ermöglicht hier die normgerechte Ablage, Verwaltung und Lenkung von Dokumenten jeder Art, seien es Handbücher, Vorgaben, Verfahrensbeschreibungen oder Gesetzestexte. Mittels einer automatisierten Erinnerungsfunktion werden die verantwortlichen Mitarbeiter zuverlässig elektronisch unterstützt. Über das integrierte Maßnahmenmanagement können Aufgaben, Verantwortlichkeiten und nicht zuletzt deren Umsetzung zentral, transparent und zielgerichtet gesteuert werden.

Besonders überzeugt haben in diesem Zusammenhang auch die umfangreichen Suchmöglichkeiten: Sei es nach Stichwörtern, in einer Baumstruktur, über Themen oder Prozesse – in NEXUS / CURATOR führen viele Wege ans Ziel. Um die prozessbezogene Dokumentenverwaltung optimal auszugestalten, wird ein Prozessmodellierungstool via Schnittstelle angebunden.

Darüber hinaus wird mit der Einbindung von NEXUS / CURATOR in das DMI Intranet das Ziel verfolgt, für alle Berufsgruppen einen noch einfacher zu handhabenden Zugangspunkt zu schaffen. Neuigkeiten, Kontaktinformationen, Wissensbestände und Onboarding-Materialien werden auf diese Weise jederzeit und standortunabhängig verfügbar gemacht und damit die interne Kommunikation im Unternehmen weiter gestärkt.

Ein weiteres Werkzeug, das für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und für die kontinuierliche Weiterqualifizierung des bestehenden Personals gleichermaßen genutzt werden kann, wird mit dem integrierten eLearning-Modul bereitgestellt. Das multimediale Tool baut auf neuesten didaktischen Erkenntnissen auf und bietet für jeden Lerntyp die richtige Herangehensweise. Pflichtfortbildungen können ebenso angeboten werden wie freiwillige, interne Schulungen. Der stattgefundene Wissenstransfer wird automatisch gemäß den Bestimmungen der DIN ISO 9001 dokumentiert.

„Wir wollen mit der neuen Lösung wichtige Impulse für die strategische Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagements und für die interne Kommunikation im Unternehmen setzen“, erklärt Lutz Dreismann, Leiter Qualitätsmanagement/Compliance bei DMI. Der Kick-Off für das Projekt wird noch 2018 stattfinden, die Inbetriebnahme des neuen Systems ist für das erste Quartal 2019 geplant. Auch Heino Waskan, Vertriebsleiter QM bei NEXUS, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Unsere langjährige Expertise mit dem Aufbau von QM-Systemen in Gesundheitseinrichtungen ist ein idealer Ausgangspunkt, um NEXUS / CURATOR in einem der führenden Industrieunternehmen der Branche zu implementieren.“

Über DMI:

DMI übernimmt die Verantwortung für die digitale Archivierung von Patientenakten und deren Bereitstellung in den Softwaresystemen der Kunden. Im ständigen Wandel der Technologien unterstützt der zertifizierte Dienstleister mehr als 800 Krankenhäuser nachhaltig bei der Optimierung informationsbasierter Prozesse und bei der Compliance-konformen Archivierung. Interoperabilität auch auf Datenebene zählt zu den Schwerpunkten der anwendungsorientierten Forschung.

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Modularer IPC / Panel PC bietet Flexibilität für KI-Anwendungen !

Mit dem Modell FLEX-BX200 bietet COMP-MALL eine Hardware-Lösung für industrieorientierte künstliche Intelligenz (KI, AI) und Deep-Learning. Das Modell FLEX-BX200 besitzt reichhaltige Interkonnektivität sowie leistungsfähige Rechenfunktionen. Es basiert auf dem Intel® Q370-Chipsatz, Intel® Core™ i7/i5/i3, Celeron® oder Pentium® Prozessor der 8. Generation, mehreren PCIe-3.0-Steckplätzen und vier hot-swap-fähigen Festplattenlaufwerkschächten. Durch das modulare Design trägt die FLEX-Serie dazu bei, Entwicklungspläne zu beschleunigen und die Gesamtbetriebskosten zu senken. Darüber hinaus werden verschiedene Eingangs- / Ausgangsschnittstellen bereitgestellt, um Kameras, Sensoren und Bewegungssteuerungsgeräte zu integrieren. Der FLEX-BX200 unterstützt Grafikkarten, Intel FPGA-Beschleunigungskarten und Intel VPU-Beschleunigungs-karten und bietet zusätzliche Rechenleistung plus End-to-End-Lösung für effizientes Arbeiten. Mit dem Entwicklungskit NVIDIA TensorRT, QNAP QuAI und Intel OpenVINO AI können Lösungen schneller als je zuvor bereitgestellt werden.

Die FLEX-Serie verwendet den Intel® Core™-Desktop-Prozessor der 8. Generation, von dem der Core i7 sechs Kerne mit Hyper-Threading besitzt, der duale DDR4-DIMM-Steckplatz mit direkteren Trace-Routen unterstützt bis zu 64 GB Arbeitsspeicher. Die FLEX-Serie bietet vier 2,5-Zoll-HDD-Schächte mit Hochgeschwindigkeits-SATA-6-Gb/s-Schnittstellen für schnelle Datenübertragungen. Im Intel Q370-Chipsatz ist ein zuverlässiger und leistungsstarker Hardware-RAID-Schutz für die Sicherung integriert. Mit der Unterstützung für zwei zusätzliche PCIe 4 M.2 2280 NVMe SSDs mit 32 Gb/s, bietet das System sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit.

Die FLEX-Serie unterstützt mehrere PCIe-Steckplätze, einschließlich zwei PCIe 3.0 x8- und zwei PCIe 3.0 x4-Steckplätze, die mit Standard-Low-Profile-Zusatzkarten kompatibel sind, um verschiedene Edge-Inference-Computing-Anwendungen zu erfüllen. Alle Erweiterungssteckplätze der FLEX-Serie unterstützen PCIe 3.0, wodurch sich die Geschwindigkeit pro Lane von 500 MB/s auf 1 GB/s im Vergleich zu PCIe 2.0 verdoppelt. Die Hochgeschwindigkeits-PCIe 3.0 kann die Bandbreitenanforderungen von 10G-Ethernet-Karten, USB 3.1-Karten, sogar High-End-Grafikkarten und PCIe NVMe SSDs erfüllen. Das Signal der beiden PCIe 3.0 x8 Steckplätze ist direkt mit der CPU anstelle des DMI 3.0-Kanals verbunden. Auf diese Weise können die PCIe 3.0 x8-Zusatzkarten mit geringerer Latenz ausgeführt werden und eine vollständige KI-Kartenleistung erzielen.

Als Schnittstellen sind vorhanden: 1 x HDMI 1.4, 2x GbE LAN, 6x USB 3.0, 2x RS-232, 1x Audio.

Der IPC FLEX-B200 lässt sich als Rechner-Modul an der Rückwand der FLEX-PL Monitore montieren und ergibt somit leistungsstarke Panel-PCs mit einer Diagonalen von 15“, 17“, 19“, 22“ oder 24“.

Der Temperaturbereich reicht von -20°C/-10°C bis +50°C, die Abmessungen betragen 357 x 230 x 88 mm.

Der Link zu mehr Information:  https://comp-mall.de/suche,ipc,de?pSuche=flex-bx200

Durch das COMP-MALL Individualisierungs-Konzept für kleine bis große Stückzahlen, kann die FLEX-Serie, angepasst werden, Versorgungs-/EOL-Management durch Direktlieferung, Langzeitverfügbarkeit, Vorhaltungs-/Abruflager unterstützen Kunden bei der Planung und helfen Kosten zu senken.

Besuchen Sie uns auf der SPS IPC DRIVES in Nürnberg, in Halle 7,  Stand 168 vom 27. – 29.11.18

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MEDICA 2017: NRW-Staatssekretär Heller informiert sich über eHealth-Projekte am Landesgemeinschaftsstand NRW

Anlässlich der diesjährigen MEDICA besuchte Staatssekretär Dr. Edmund Heller vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen den „Landesgemeinschaftsstand NRW – Gesundheitswirtschaft. Telematik. Telemedizin.“ und informierte sich über ausgewählte eHealth-Projekte. Über 30 kooperierende Unternehmen und Projekte präsentierten während der weltweit größten Medizinmesse am gemeinsam vom ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin und vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) organisierten Landesgemeinschaftsstand Innovationen aus den Bereichen Telemedizin und Telematik.

NRW-Staatssekretär Dr. Heller eröffnete seinen Besuch mit einem Vortrag auf dem HEALTH IT FORUM, welches unter dem Motto „Digitale Medizin – Strategie für Europas Bürger und Patienten“ in Halle 15 gemeinsam vom ZTG und der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed) organisiert wurde. Dabei betonte er die Bedeutung internationaler, insbesondere europäischer, Entwicklungen für eHealth und Telemedizin und die derzeitige Vorreiterstellung von Estland. Deutschland und besonders Nordrhein-Westfalen engagiert sich ebenfalls stark für den Ausbau des digitalen Gesundheitswesens.

Heller bekräftigte, dass die Telemedizin in Deutschland einen größeren Versorgungsgrad erreichen müsse, mit dem Ziel, ein flächendeckendes Angebot an telemedizinischen Anwendungen zu etablieren. Im Zuge dessen avisierte Dr. Heller den umfassenden Ausbau der Telematikinfrastruktur (TI) sowie die Entwicklung einer Strategie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen. „Dafür sollen alle 120.000 Arzt- und Zahnarztpraxen, über 350 Krankenhäuser und ca. 4.400 Apotheken sowie die Pflegeheime und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens vernetzt werden“, so Dr. Heller. Der Startschuss hierfür fällt am 21. November 2017: „Die erste Arztpraxis wird unmittelbar nach der MEDICA technisch so ausgestattet werden, dass sie in der Lage ist, sektorübergreifend und sicher zu kommunizieren.“

Als erste Station seines Besuches am Landesgemeinschaftsstand NRW informierte sich Staatssekretär Dr. Heller über das Projekt „I/E-Health NRW – Hand in Hand bestens versorgt“. Das Projekt verfolgt das Ziel, spezifische Insellösungen für den sektorübergreifenden Austausch elektronischer Daten nutzbar zu machen. Über eine gemeinsame IT-Infrastruktur und standardisierte Schnittstellen soll die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessert werden. Bereits in vier Krankenhäusern der Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (CTW) ist der eArztbrief-Empfang und Versand über KV-Connect im Regelbetrieb. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Pressemitteilung.

Im Anschluss daran besuchte Heller die Stände der Projekte „FALKO.NRW“ und „Arzneimittelkonto NRW“. Alle drei Projekte sind EFRE-Förderprojekte sowie Teil der Landesinitiative eGesundheit.nrw. FALKO.NRW steht für „Medizinische Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken“ und entwickelt mit 16 Projektpartnern, darun­ter vier Kliniken der Ruhr-Universität Bochum, die Hochschule Nie­derrhein, IHE-Deutschland sowie die Firmen CompuGroup, DMI, Healthcare IT Solutions, RZV und VISUS Lösungsszenarien auf der etablierten Plattform des Westdeutschen Te­leradiologieverbundes. Das „Arzneimittelkonto NRW“ avisiert eine Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit mit Hilfe eines digitalen Medikationsplans.

Nachfolgend informierte sich Staatssekretär Heller über die „elektronische Visite in Pflegeheimen“ (elVi), ein Projekt der La-Well Systems GmbH, welches vor wenigen Wochen als erster telemedizinischer Videodienst im Gesundheitswesen das Zertifikat der TÜViT GmbH erhielt. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und die AOK NORDWEST unterzeichneten im Juni 2017 einen Vertrag, um das in der Testphase erfolgreiche Projekt seit 1. Juli sukzessive auch auf andere Praxisnetzregionen in Westfalen-Lippe auszuweiten.

Im Anschluss daran demonstrierte Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen und Mitglied des ZTG-Forums Telemedizin, eine Live-Videokonferenz. Im Rahmen des Projekts „TELnet@NRW“ wird ein telemedizinisches Netzwerk aufgebaut, das in den überlebenswichtigen Bereichen Infektiologie und Intensivmedizin Haus-, Krankenhaus- und Fachärzte miteinander verbindet und eine sichere Video-Kommunikationsverbindung mit einem schnellen und geschützten Datenaustausch zwischen den beteiligten Einrichtungen etabliert. Am 30. August 2017 fiel der Startschuss für die Interventionsphase von TELnet@NRW.

Heller schloss seinen Rundgang mit „ReinHeart“, einem Kunstherzsystem der ReinHeart TAH GmbH, welches als neue Therapie der terminalen Herzinsuffizienz zum Einsatz kommen soll. Es kann als Alternative zur Herztransplantation die Funktion des natürlichen Herzens vollständig ersetzen.  

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