Eine Zusammenarbeit die Früchte trägt

Das GEYER Design- und Testcenter hat in enger Zusammenarbeit mit der Firma Teleconnect für  deren Produkte einen Schwingquarz entwickelt, der perfekt auf die Schaltungsanforderungen und Übertragungsqualität konzipiert wurde. Gefordert waren ein geringer Serienwiderstand und enge Toleranzen in kleiner Baugröße, die im KX-7 Gehäuse mit der Frequenz von 40.960 MHz realisiert werden konnten. Der Quarz kommt jetzt in den Produkten:

  • EVB.1CH V1.0
  • EVB.4CH V1.0 und
  • M2.xCH (als 1-, 2- und 4-Kanalvariante)

sehr umfangreich zum Einsatz und ist auf Intels® SHDSL Chipset abgestimmt.

Diese Produkte finden Eingang in die unterschiedlichsten Applikationen: Öl und Gasexploration, Überwachung und Steuerung von Automatisierungstechnik.

Die Firma Teleconnect GmbH aus Dresden bietet Hard- und Softwareentwicklungen, sowie eigene Produkte zur drahtgebundenen Datenübertragung für Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Industrie und Automatisierungstechnik an. Von der Idee bis hin zur Serienfertigung bietet Teleconnect sein Know-How aus einer Hand. Lösungen im Bereich xDSL, Powerline, Glasfaser und Lichtkommunikation (VLC … Visible Light Communication) stehen bei Teleconnect im Mittelpunkt.

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PŸUR Kabelhaushalte in Dresden schalten auf digitalen Empfang um

  • In der kommenden Woche endet der TV-Analogempfang
  • Sendersuchlauf bei allen Digitalgeräten am Umschalttag erforderlich
  • Auch Radio per Kabel wird digital

Am 11., 12. und 13. Dezember wird vom Kabelnetzbetreiber PΫUR die bereits angekündigte Digitalumstellung in der sächsischen Landeshauptstadt sowie in einigen benachbarten umgesetzt. Damit endet die Ausstrahlung der alten analogen Fernseh- und Radiosignale in Dresden, Coswig, Langebrück, Lommatzsch, Nossen und Radeburg. Alle Fernsehkunden von PŸUR müssen nach der Umstellung einen kurzen Sendersuchlauf an Ihrem digitalen Empfangsgerät einleiten, die wenigen verbliebenen Analognutzer brauchen ein digitalfähiges Zusatzgerät.

Der Wegfall der analogen Signale schafft Kapazität für mehr Programmvielfalt und für Breitband-Internetanschlüsse. Er ist vom Sächsischen Landesmediengesetz bis Ende 2018 vorgegeben und betrifft alle Kabelnetzbetreiber. Durch die Umschaltung auf die rein digitale Verbreitung werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Der Wegfall der analogen Signale schafft Platz für noch mehr Programmvielfalt in der gefragten HD-Bildauflösung. Zudem werden Kapazitäten frei gesetzt, die in Zukunft dafür sorgen, die Breitband-Internetanschlüsse im modernen Breitbandkabel weiter zu beschleunigen.

Wegen der hohen Zahl von Kunden findet die Umstellung in Dresden und Radeburg an drei Tagen statt, je nach Kopfstelle am 11., 12. oder 13. Dezember. Am Umschalttag kann es in den frühen Morgenstunden zu einer kurzen Unterbrechung des TV-Empfangs und der über den Kabelanschluss bezogenen Telefon- und Internetanschlüssen kommen. Mehr als 90 Prozent der Kabelkunden sehen bereits digital fern, sie müssen nach der Digitalumstellung lediglich einen Sendersuchlauf am Fernseher einleiten, sofern das Gerät dies nicht automatisch durchführt. Die Signalverteilstelle in Dresden-Räcknitzhöhe wird am 11. Dezember zusätzlich grundlegend erneuert; hier werden am Vormittag einige Änderungen an Programmplätzen vorgenommen, die ebenfalls erst nach einem Sendersuchlauf zu sehen sind.

Neben Dresen findet die Umstellung in der kommenden Woche in einigen weiteren Städten und Gemeinde statt: In Coswig und Langebrück am 11. Dezember; in Lommatzsch und Nossen am 12. Dezember.

Für alle Gebiete gilt: Wer am Tag der Umstellung Programme auf den gewohnten Programmplätzen vermisst oder Empfangsschwierigkeiten hat, sollte einen Sendersuchlauf durchführen – er wird bei den meisten modernen TV-Geräten einfach über eine Funktion des Bedienungsmenüs ausgelöst. Zuschauer mit alten Analoggeräten brauchen ab kommender Woche dagegen einen DVB-C-Receiver als Zusatzgerät. Auf der Website www.pyur.com/digital hält PŸUR nützliche Hinweise hierzu bereit. Bei speziellen Fragen stehen die PŸUR Experten der eigens für die Digitalumstellung eingerichteten Hotline unter Telefon 0800 777 8282 99 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung.

 

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Infotage 2019: Schutz und Instandsetzung von Bauwerken

Der traditionelle Remmers Infotag geht in eine neue Runde. Wir informieren Sie über erste Erfahrungen nach Einführung der Neugliederung der Regelwerke zur erdberührten Bauwerksabdichtung sowie über bekannte Ursachen und neue Erkenntnisse zum Thema Schimmelpilze.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden wieder regional interessante Themen. So erleben Sie im Norden einen Streifzug durch missglückte Backsteinsanierungen und im Süden befassen wir uns gemeinsam mit dem oft vergessenen Wandsockel.

Nutzen Sie die Chance, aktuelles Fachwissen zu erhalten und treffen Sie Experten und Fachkollegen zum Wissensaustausch.

Normen in aller Kürze

  • DIN 18533: Erste Erfahrungen / Erste Einschätzungen
  • DIN 18534: Innenraumabdichtung
  • DIN 18531: Flachdach, Balkone, Terrassen, Laubengange
  • Ergänzende Informationen zu Abdichtungsrichtlinien

Referent: Franz-Josef Hölzen

SOS – Schimmelpilz On Surfaces: Bekannte Ursachen, neue Erkenntnisse!?

  • Wichtige Risikofaktoren – einschätzen, priorisieren, bewerten
  • Feuchtigkeitsursachen – nachhaltig in den Griff bekommen
  • Prävention – neue Schaden vermeiden

Beispiel: kapillare Baustoffe auf der Innenseite

Referenten: Thomas Jansen / Jürgen Gänsmantel

Infotage Nord – Aus Fehlern lernen!

  • Ein Streifzug durch missglückte Backsteinsanierungen (und die Lösungen)

Referent: Joachim Schreiber

Infotage Süd – Der vergessene Wandsockel

  • Praktische Hinweise zu Detaillösungen in Verbindung mit Wärmedämmverbund-/Putzsystemen und Natursteinkonstruktionen

Referent: Franz-Josef Hölzen

Diskussion + Fragen + Schlussworte

Die Referenten:
Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Gänsmantel
Ingenieur- und Sachverständigenbüro
Ö.b.u.v. Sachverständiger für mineralische Werkstoffe des Bauwesens, Sachverständiger für Energieeffizienz von Gebäuden

Dipl.-Ing. Franz-Josef Hölzen
Ö.b.u.v. Sachverständiger, Architekt AKN
Sachverständiger für Schäden an Gebäuden, Bauwerksabdichtung und Instandsetzung

Thomas Jansen
Dipl.-Betriebswirt; ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden; zertifiziert nach DIN EN ISO/EC 17024 für Schäden an Gebäuden und für die Bewertung bebauter und unbebauter Grundstücke.

Joachim Schreiber
Sachverständiger für Schäden an Gebäuden, Qualitätssicherer für Backsteinfassaden

Seminar-Zeit
08:45 Uhr – 16:00 Uhr

Seminar-Gebühren*
€ 135, –
*inklusive umfangreicher Arbeitsunterlagen, Getränke, Mittagessen und Teilnahmebescheinigung

Hinweis: Die Anerkennung als Fortbildungsmaßnahme im Sinne der Fortbildungsordnung der Architekten- und Ingenieurkammern ist beantragt.

Datum/Ort – Infotage Nord
29.01.2019 Berlin
30.01.2019 Leipzig
31.01.2019 Dresden
12.02.2019 Hannover
13.02.2019 Göttingen
26.02.2019 Linstow
27.02.2019 Hamburg
28.02.2019 Neumünster
12.03.2019 Oldenburg
13.03.2019 Münster

Datum/Ort – Infotage Süd
21.01.2019 Oberhausen
22.01.2019 Köln
05.02.2019 München
06.02.2019 Nürnberg
20.02.2019 Frankfurt a. M.
21.02.2019 Karlsruhe

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„Impulse, Trends, Erfahrungen – Brandschutz mit Augenmaß“ ­– Nachbericht 19. EIPOS-Sachverständigentage Brandschutz

Am 19. und 20. November trafen sich rund 950 Brandschutzexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Congress Center Dresden zu den EIPOS-Sachverständigentagen Brandschutz. „Brandschutz mit Augenmaß“ war das diesjährige Leitthema, welches die Fachreferenten der zweitägigen Tagung in ihren Vorträgen mit richtungsweisenden Erfahrungsberichten, Praxisbeispielen sowie neuen Erkenntnissen und Impulsen umsetzten und konkrete Lösungswege zu aktuellen Problemstellungen aufzeigten.

Mittelpunkt dieser Traditionsveranstaltung – die wiederum unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministerium des Innern stand – waren die vielen Facetten des Brandschutzes, die sich in den unterschiedlichen Fragestellungen aus dem baulichen, technischen und organisatorischen Bereich zeigen. Denn Brandschutz bedeutet, das Notwendige zu tun und mit Sachverstand die rechtlichen Vorgaben auszulegen und Spielräume zu nutzen. Denn Brandschutzmaßnahmen mit dem „richtigen“ Augenmaß zu bemessen, ist eine Kunst, die man erlernen kann.

Organisatorischer Brandschutz – mehr als Mittel zum Zweck

Im Eröffnungsvortrag der Tagung zeigte Prof. Geburtig die historische Entwicklung des organisatorischen Brandschutzes, gegenwärtige Maßnahmen und die zukünftig weiter zunehmenden Bedeutung von organisatorischen Vorkehrungen auf.  Insbesondere bei der Nutzbarkeit von Rettungswegen in Gefahrenfällen, aber auch als grundlegendes Element zur Durchsetzung erforderlicher Randbedingungen bei der Anwendung moderner Brandschutzingenieurmethoden können geeignete organisatorische Brandschutzmaßnahmen als wesentliche Bausteine einer ganzheitlichen Brandschutzplanung dienen.

Sind Brandlasten in  notwendigen Fluren und Treppenräumen zulässig?

Um dem Betreiber eines Gebäudes Rechtssicherheit zu geben, muss der Konzeptersteller sich mit dem Thema Brandlasten auseinandersetzen, um entsprechende Diskussion in der späteren Nutzung des Gebäudes zu vermeiden. Welchen Spielraum die bauordnungsrechtlichen Regelungen hierfür geben, war Gegenstand des Vortrages von Herrn Anwander, der seine Schlussfolgerungen auch durch eigene Brandversuche unterstreichen konnte.

Intelligenter Brandschutz – Heißbemessung als Alternative zu umfangreichen baulichen Maßnahmen

Die Anwendung von Simulationsmethoden im Brandschutz hat seit Jahren zugenommen und wird sich auch in Zukunft fortsetzen, da die Planung von Bauwerken in der Praxis schnelle und verlässliche Prozesse fordert, deren Grundlagen auf normierten Verfahren basieren müssen. Speziell die Heißbemessung kann durch fortschrittliche Methoden ein ganz neues Potential entfalten und so nicht nur alternativ, sondern auch komplementär zu baulichen Maßnahmen genutzt werden. Herr Stamm stellte dazu in seinem Vortrag heraus, welche Möglichkeiten sich durch die Verwendung von strukturmechanischen Berechnungsmethoden insbesondere im Stahlbau bieten.

Digitalisierung und BIM in der Brandschutzplanung

Der Vortrag von Herrn Plum zielte nicht nur auf Building Information Modelling (BIM) allein ab, sondern zeigte, wie sich das Arbeitsfeld des Brandschutzplaners bereits seit langem durch die Digitalisierung wandelt. Er ging auf die Erfahrungen und auf ganz konkrete Beispiele ein, wie diese Prozesse Eingang in den Arbeitsalltag der BFT Cognos GmbH gefunden haben, um das Thema so greifbarer zu machen. Die Digitalisierung wird die Arbeit zukünftig sicherlich durch eine hohe Automatisierung von Standardprozessen einfacher machen, kann  aber nicht die schutzzielorientierte Bewertung und die Beurteilung von Abweichung durch den Brandschutzexperten ersetzten.

Anforderungen an die „Elektrotechnik“ in der MLAR und EltBauVO – aktuelle Einzelthemen

Die neue MLAR 2016 war bereits im vergangenen Jahr Gegenstand eines Vortrages von Herrn Lippe und Herrn Möller auf den EIPOS-Sachverständigentagen Brandschutz. In diesem Jahr lag der Fokus auf den elektrotechnischen Anforderungen, da insbesondere die Regeln des elektrischen Funktionserhalts und Batterieanlagen im Zuge der EltBauVO in der Praxis sehr oft zu eng bzw. falsch ausgelegt wurden. Herr Lippe und Herr Möller stellten die Regeln und deren Auslegung in ihrem Co-Vortrag nun nachvollziehbar und anschaulich dar und beantworteten auch die dahingehenden Fragen aus dem Auditorium.

Verstehen Sie Brandschutz?

Unterhaltsam und mit bewusst überspitzen Beispielen positionierte sich Josef Mayr am Ende des ersten Veranstaltungstages zur Regelungsflut im deutsche Baurecht. Seine Ausführungen zu 52.000 Seiten VVTB in den Ländern und zum Glimmverhalten von Baustoffen sorgten für reichlich Diskussionsstoff, nicht nur in der sich anschließenden Abendveranstaltung.

Ein besonderes Highlight erwartete die Gäste im „Sophienkeller im Taschenbergpalais". Anlässlich des diesjährigen 20-jährigen Jubiläums der EIPOS-Brandschutzweiterbildung zeigten Prof. Geburtig, Herr Gänßmantel, Herr  Arnhold und Herr Mayr einen humoristischen Rückblick auf 20 Jahre Brandschutzweiterbildung bei EIPOS. Stimmungsvoll aufgeführt, brachte das Programm den Sophienkeller zum beben und singen…

Technische Sachverhalte im Brandschutzkonzept – was? wieviel? warum?

Herr Lucka als Prüfsachverständiger für sicherheitstechnische Anlagen und Herr Czepuck als Vertreter der Obersten Bauaufsicht erläuterten die Mindestangaben zu technischen Brandschutzmaßnahmen im Brandschutzkonzept. Anhand ihrer Ausführungen wurde deutlich, dass es sowohl konkrete Festlegungen dazu in den Vorschriften gibt, als auch weitere zwingend notwendigen Angaben und Festlegungen, die der Planer selbst treffen muss. Zudem müssen die Angaben in der Baugenehmigung und den dazugehörenden Unterlagen so eindeutig sein, dass die Prüfgrundlagen für alle Prüfenden eindeutig sind – auch für wiederkehrende Prüfungen.

MVV TB – Was ist passiert seit 2017?

Die erste Fassung der MVV TB wurde im August 2017 veröffentlicht und ist mittlerweile in mehreren Bundesländern eingeführt. Was seit dem passiert ist und was noch passieren muss, damit die MVV TB in der Praxis ankommt, zeigte Herr Wathling auf. Leider gestalten sich die Prozesse zur Fortschreibung langwieriger und aufwändiger als von den Gremien der Bauministerkonferenz beabsichtigt, sodass erst im Jahr 2019 mit einer besser lesbaren und aktualisierten Neufassung der MVV TB zu rechnen ist. Für alle am Brandschutz Beteiligten sicherlich keine zufriedenstellende Situation.

„Holz brennt – na und!“ – Umsetzung der MVV TB im Holzbau

Holz als Baustoff liegt voll im Trend und Holzbau erfährt eine ungeahnte Renaissance. Vor allem in Städten werden immer mehr und immer höhere Gebäude aus Holz gebaut. Der Vortrag von Herrn Eber-Pacan zeigte neue Entwicklungen in den Bauordnungen ausgewählter Bundesländer, die ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Holzbau fördern sollen und gab einen Einblick, wie sich diese „Erleichterungen“ des Holzbaus auf die Praxis auswirken

Alles Theater – Löschanlagen über Bühnen

„Schlamperei legt die Operette lahm“ – titelte die Sächsische Zeitung am 19.10.2017. Auch in anderen Zeitungen liest man immer wieder von Schäden an Bühnen durch Löschanlagen. Der Vortrag von Herrn Arnhold untersuchte, ob es eine Kausalität zwischen der automatischen Sprühflutanlage und einem Wasserschaden bzw. der Verhinderung eines Brandes gibt und ob es sich nur um ein Randproblem für „wenige Theater“ handelt oder die Dimension nicht doch größer ist.

Automatische Selbsttests von sicherheitstechnischen Anlagen – eine alternative zu
redundanten Ausführungen?

Redundante Ausführungen von Anlagen sollen sicherstellen, dass bei Ausfall einer Komponente die andere vorhandene die Funktion der ausgefallenen übernimmt. Sicherheitstechnische Anlagen können aber ähnlich komplex aufgebaut sein wie die Gebäude, in denen sie sich befinden, so dass Redundanzanforderungen zur Sicherstellung der Funktionssicherheit und Betriebsbereitschaft nicht immer wirksam umsetzbar sind. Herr Konrath beleuchtete in seinem Vortrag verschiedene Aspekte der Redundanz und stellte am Beispiel einer RDA ein alternatives Konzept zur Sicherstellung der Anlagenfunktion vor.

Begleitet wurden die EIPOS-Sachverständigentage wiederum durch eine große Fachausstellung mit 75 Unternehmen der Brandschutzbranche, welche viel Raum für die Kongressteilnehmer bot, um sich über neue technische Lösungen, Produkte und Entwicklungen zu informieren.

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Das Frankfurter Brauhaus setzt auf CRM-System ProfitSystem

Die Frankfurter Brauhaus GmbH in Frankfurt (Oder) hat sich für das CRM-System ProfitSystem aus dem Hause merkarion entschieden.

Als Teil der TCB Beteiligungsgesellschaft mbH zu der auch die Feldschlößchen AG (Dresden) und die Gilde Brauerei (Hannover) gehören, suchte das Frankfurter Brauhaus ein zukunftsfähiges CRM-System, welches die Abläufe des Verbunds besser unterstützt.

Für das neue System wurden hohe Ansprüche gestellt: es sollte die umfangreichen Arbeitsschritte des Außendienstes im Handel abbilden können und die Prozesse der drei Unternehmen im TCB Verbund vereinheitlichen. Ein wichtiger Punkt für das Frankfurter Brauhaus war zudem der nahtlose Datenaustausch mit dem bereits vorhandenen A3-System, welches direkt an SAP Business ByDesign angebunden ist.

Die CRM-Lösung aus dem Hause merkarion überzeugte neben der modernen und übersichtlichen Benutzeroberfläche mit ihrem hohen Individualisierungsgrad der einzelnen Modulbausteine. So war die Anbindung von ProfitSystem an das bestehende A3-System für das Projektteam der merkarion GmbH reibungslos möglich.

„ProfitSystem ist im Bereich der Konsumgüterindustrie bereits ein etabliertes CRM-System“, so Klaus Remy, Vertriebsdirektor Handel der TCB Gruppe. „Der Einsatz eines einheitlichen CRM-Systems innerhalb der Holding verbessert die Zusammenarbeit im TCB Verbund und beschleunigt die Arbeitsabläufe drastisch. Eine Vielzahl von Schnittstellen in ProfitSystem stellen sicher, dass es sich nahtlos in die bestehende Software-Infrastruktur einfügt. Durch das direkte Importieren der Absatzdaten aus dem vorhandenen A3-System in das CRM-System hat jeder Mitarbeiter Zugriff auf die aktuellen Absatzdaten seiner Kunden und ist selbst in der Lage, bedarfsgerecht tagesaktuelle Statistiken auf Knopfdruck zu generieren.“

Ergänzend fügt Klaus Remy hinzu: „App-Versionen von ProfitSystem machen es möglich, dass der Außendienst über mobile Windows- oder iOS-Geräte direkt am Point of Sale Zugriff auf alle Kundeninformationen erhält. Und das selbst bei eingeschränkter oder fehlender Konnektivität. Die strukturiere Erfassung von Aufträgen vor Ort mit Zugriff auf die gesamte Bestellhistorie des Kunden und individuelle vereinbarten Absprachen und Budgets erleichtern den Bestellvorgang und optimieren somit den Arbeitsablauf. Mitarbeiter werden gezielt und gewinnbringend eingesetzt und Potentiale und Handlungsbedarf bei den Kundenbeziehungen können frühzeitig erkannt werden.“

Über die Frankfurter Brauhaus GmbH

Die Frankfurter Brauhaus GmbH in Frankfurt (Oder) ist die einzige Großbrauerei im Land Brandenburg. Sie ist in der Lage bis zu 3 Millionen Hektoliter Bier pro Jahr zu brauen.

Die Frankfurter Brauhaus GmbH wurde im Jahr 2003 gegründet.  Im selben Jahr wurde der der Brauereistandort durch die TCB-Beteiligungsgesellschaft mbH übernommen. Mit Übernahme der Brasserie Champigneulles in Frankreich im Jahr 2006 sowie in 2011 folgend die Feldschlößchen Brauerei in Dresden und zum Jahreswechsel 2015/2016 zusätzlich die Gilde Brauerei in Hannover haben die beiden Unternehmer und Hauptgesellschafter der TCB Gruppe – Mike Gärtner und Karsten Uhlmann – heute eine Unternehmensgruppe geformt, die im internationalen Markt einen anerkannten, schnellen und verlässlichen Partner darstellt.

Sowohl das Unternehmen (z. B. Zukunftspreis Brandenburg 2011; Bundesehrenpreis 2017) als auch deren Produkte (z. B. goldene DLG-Medaillen) wurden mehrfach ausgezeichnet.

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Brücken bauen im Ost-West-Handel

Seit über 25 Jahren ist die ENERTEC NORD GmbH Schwerin im Handel zwischen Ost- und Westeuropa tätig.

Als wir vor 27 Jahren das Übersetzungsunternehmen WORLD TEXT – zunächst mit dem Schwerpunkt auf osteuropäische Sprachen – gründeten, hatten wir viele Kunden, die in die eine oder andere Richtung Handel treiben wollten. Wir waren mehr als Dolmetscher und Übersetzer, haben auch geschäftliche Kontakte geknüpft, die notwendigen Begleitdokumente besorgt, Kunden ins „fremde Land“ begleitet. Dafür waren wir prädestiniert, denn die eine von uns, Natalia Jentzsch aus Kiew, hatte an der TU Dresden Textiltechnik studiert, die andere, die Rostockerin Kerstin Voigt, studierte in Minsk Philosophie und Soziologie und erwarb zusätzlich den Abschluss einer Russischlehrerin.

Aus diesen und den Nachwendeerfahrungen heraus gründeten wir unser erstes eigenes Außenhandelsunternehmen ImpexConsult Schwerin, aus dem einige Jahre später die Enertec Nord GmbH wurde. Unser erstes großes Geschäft war der Kauf von Ersatzteilen für riesige Bergbaumaschinen von einem SKET Magdeburg-Nachfolger, für die wir Interessenten in Belarus hatten.

Vertrauen ist die Geschäftsgrundlage für unser Unternehmen, denn westeuropäische Firmen haben häufig Bauchschmerzen, mit osteuropäischen Partnern zu arbeiten. Sie kennen die Marktregeln nicht und sind oft unsicher. Die Marktkultur ist anders. ENERTEC NORD ist eine Brücke zwischen diesen Welten, die man so beschreiben kann: Im Westen sind geschäftliche Beziehungen kaum privater Natur, im Osten dagegen ist ein freundschaftliches Verhältnis die Voraussetzung für Geschäfte. Im Westen ist sehr viel reguliert, die gesetzlichen Rahmen sehr eng. In manchen Regionen Osteuropas gibt es solche Regularien noch nicht oder sie sind veraltet. Das macht Improvisationen nötig. Beides ist nicht einfach auf einen Nenner zu bringen. Wenn auch das Verständnis füreinander nur sehr langsam wächst, so stellen wir doch schon Veränderungen fest: Während wir anfangs nur exportiert haben, überwiegen heute die Importe.

Die ENERTEC NORD GmbH betrachtet sich als Logistikzentrum von in beide Richtungen arbeitenden Geschäftspartnern. Zum unserem Kundenkreis gehören sowohl Unternehmen aus Russland, der Ukraine und Belarus, die Interesse an Investitionsgütern, Waren und Dienstleistungen des deutschen Marktes haben oder auf diesem ihre Produkte absetzen möchten, als auch deutsche Unternehmen, denen es wichtig ist, einen kompetenten und zuverlässigen Partner für die Belange des entsprechenden osteuropäischen Marktes zu haben. Wir unterstützen sie beim Absatz und Vertrieb ihrer hochwertigen Produkte auf den osteuropäischen bzw. deutschen Märkten sowie beim Einkauf von Anlagen, Maschinen und Ersatzteilen bis hin zu Verbrauchsgütern und Materialien.

Im Verlauf der Firmengeschichte handelten wir auch mit Massivholzplatten aus der Ukraine für deutsche Möbel- und Treppenbauer oder mit Holzpellets für Industrieheizzwecke, importiert aus Belarus via Litauen nach Westeuropa per Schiff. Heute wären diese Handelsgeschäfte gar nicht mehr möglich. Die Verordnung (EU) Nr. 995/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Verpflichtungen von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen (sog. Holzhandelsverordnung), ist so gespickt von engmaschigen Kontroll- und Nachweis- sowie Dokumentationsvorschriften, dass sich kleine Unternehmen diesen Aufwand nicht mehr leisten können. Zumal – lt. Auskunft von Prüfern der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung – der Korruptionsindex der Ukraine so hoch sei, dass man selbst von höchsten ukrainischen Stellen unterschriebenen Nachweisen eines legalen Holzeinschlags nicht glauben würde.

Unser aktuell wichtigster Handelspartner ist die Firma ENRAN, der größte Möbelhersteller und Objekteinrichter der Ukraine. Die Geschäftsbeziehung reicht bis ins Jahr 1993 zurück. So belieferten wir 15 Jahre lang deren Fensterproduktion, kauften alle notwendigen Maschinen, Profile, Beschläge, Ersatzteile etc. bei westeuropäischen Herstellern ein und verkauften sie an das ukrainische Unternehmen. Aus diesem Betrieb ist heute ein weltweit agierender Ausstatter von Büros, Shops, Hotels oder Flughäfen geworden, der die für die Möbelproduktion notwendigen Holzplatten, Furniere usw. aus bereits in der EU in Verkehr gebrachten Holzteilerzeugnissen herstellt. Damit ist ENERTEC NORD kein Marktteilnehmer i. S. v. Art 2 Buchstabe c) der Verordnung (EU) Nr. 995/2010. Seit dem 15.11.2018 haben wir dies schwarz auf weiß bescheinigt.

Obwohl die Möbel sehr hochwertig sind, haben wir immer wieder mit dem Vorurteil zu kämpfen, aus der Ukraine, aus Osteuropa käme doch nur minderwertige Ware. Mit unserer Arbeit wollen und können wir genau das Gegenteil beweisen.

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eMobility-as-a-Service: eMobility-Scout präsentiert Forschungsergebnisse im Berliner Effizienzhaus

Mit einer Präsentation der Forschungsergebnisse endete an diesem Donnerstag das Forschungsprojekt eMobility-Scout. Drei Jahre lang hat das Konsortium aus namhaften Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Partnern an der wirtschaftlichen Integration von Elektromobilität in gewerbliche Flotten gearbeitet. Das Ergebnis ist eine Plattform, die mit der Automatisierung und Anwenderfreundlichkeit die entscheidenden Erfolgsfaktoren der E-Mobilität voranbringt und genaue Anleitung für die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten bietet.  

Vor geladenen Gästen wurden im Berliner Effizienzhaus Plus die Ergebnisse der cloudbasierten IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeugen und das Teilen der unternehmenseigenen Ladeinfrastruktur vorgestellt. Die Plattform wird beim Projektpartner Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) seit August des vergangenen Jahres in der Praxis getestet und trägt zu einer deutlichen Steigerung bei den Kilometerleistungen der E-Fahrzeuge bei. Heinrich Coenen, Projektleiter der Stabsabteilung Inhouse Consulting der Berliner Verkehrsbetriebe, bilanziert: „Wir haben unter Beweis gestellt, dass ein regional tätiges Unternehmen seine PKW-Flotte wirtschaftlich auf Elektroantriebe umstellen kann. Ein integriertes IT-System ist hier Voraussetzung für ein effizientes Pooling.“

Damit trägt das Projekt eMobility-Scout, Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprogramms „IKT EM III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“, dem großen Interesse vieler Unternehmen und Institutionen Rechnung, Elektrofahrzeuge „simple“ und „smart“ in ihre Flotten einzubinden. Der Bedarf an Unterstützung bei der Einführung und Nutzung ist hoch. eMobility-Scout sieht sich daher als Wegbereiter der E-Mobilität in den Fuhrparkalltag und hat sich intensiv mit den neuen Anforderungen an die Verantwortlichen der Unternehmensmobilität auseinandergesetzt.  

„Die wirtschaftliche Nutzung der E-Mobilität ist das wichtigste Argument für eine schnelle Verbreitung“, sagt Frank Meißner, Projektleiter beim Konsortialführer Carano Software Solutions. „Noch vor der Komplexität der Nutzung bildet diese das größte Hemmnis bei den Unternehmen. Beide Faktoren hängen eng miteinander zusammen. Wir haben die verschiedenen komplexen Teilfunktionen so integriert, dass diese von den Anwendern als eine Applikation wahrgenommen werden.“

Der dabei verfolgte Ansatz lautet eMobility-as-a-Service, sprich Prozesse von Lade-, Flotten- und Infrastrukturmanagement werden im Hintergrund zusammengeführt und automatisiert. Das IT-System lässt sich in Zukunft in verschiedene digitale Ökosysteme einbinden. So können vorhandene Services genutzt werden, anstatt sie neu zu entwickeln. Für interessierte Fuhrparkbetreiber wurde aus den gewonnenen Erkenntnissen ein unterstützender Leitfaden zur Integration der Elektromobilität in bestehende Fahrzeugflotten entwickelt, sodass das Projekt seiner wegbereitenden Rolle gerecht wird.

Das Lade- und Energiemanagement stellte für das Projekt eine der wichtigsten Aufgaben dar. „Betriebsprognosen für Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Energiebedarf sowie Abweichungen davon lassen sich aus den gewonnen Daten unseres Projektes sehr gut ableiten“, kommentiert Siegfried Wagner vom Projektpartner in-integrierte Informationssysteme GmbH. „Damit wird die Grundlage für den netzdientlichen und energiekostenoptimierten Einsatz der Elektromobilität geliefert.“

Übersichten zu Reservierungen, exakt berechneten Ladezyklen, Störungen, Energiestatus und anderen wichtigen Betriebsdaten werden ersichtlich und Vorgaben für den Elektroenergieeinsatz für das Laden können in Zukunft von anderen Systemen bezogen werden. Zu allen Prozessteilen werden Kosten notiert, die den wirtschaftlichen Einsatz der Flotte widerspiegeln.

Hinsichtlich der Gesetzgebung konnte das Projekt im Rahmen der Begleitforschung von IKTIII einiges an Beitrag leisten. Ein prominentes Beispiel hierfür ist §14 EnWG, welcher bereits 2016 beschlossen wurden, sich aber noch in der Umsetzung befindet. Wenn hier auch wichtige Beiträge bereits eingebracht worden sind, bestehen weiterhin offene Wünsche an Hersteller und Politik. Darunter befinden sich unter anderem ein Fortschritt bei der Standardisierung des Zugriffs auf die Ladeinfrastruktur und ein Zugang zu den Daten der Fahrzeuge.

Das Projektkonsortium von eMobility-Scout setzt sich aus fünf erfahrenen Partnern zusammen, darunter Carano Software Solutions GmbH, Fraunhofer IAO, TU Dresden, in-integrierte informationssysteme GmbH sowie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) als Anwendungspartner. Ergänzt wird dieses Konsortium durch assoziierte Partner, die im Rahmen eines Anwenderkreises organisiert sind.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.emobilityscout.de

Über eMobility Scout

Das Forschungsprojekt eMobility-Scout beschäftigt sich mit der Konzeption, Umsetzung und Erprobung einer cloudbasierten IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeugen und das Teilen der unternehmenseigenen Ladeinfrastruktur mit anderen Unternehmen. Damit trägt eMobility-Scout dem großen Interesse vieler Unternehmen und Institutionen Rechnung, Elektrofahrzeuge „simple“ und „smart“ in ihre Flotten einzubinden.

eMobility-Scout ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprogramms „IKT EM III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“. Mit diesem Programm fördert das BMWi bis Ende 2018 ausgewählte Projekte zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Elektromobilität.

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Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, des Deutschen Landkreistags und des Zentralverband des Deutschen Handwerks zu den von der BNetzA verkündeten Auktionsregeln zur 5G-Versteigerung

Der Deutsche Bauernverband, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Landkreistag sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks kritisieren die heute bekannt gewordenen Überlegungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Versorgungsauflagen im Zusammenhang mit der Versteigerung von 5G-Frequenzen als völlig unzureichend. Es ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung – so die Verbände –, wenn die Mobilfunkbetreiber über die bislang vorgesehenen Versorgungsauflagen hinaus künftig auch verpflichtet sein sollen, entlang der Landstraßen und besonders intensiv genutzter Schienenstrecken jenseits der ICE-Verbindungen eine Versorgung mit 5G sicherzustellen. Damit halte die Bundesnetzagentur aber an ihrem Ansatz fest, Versorgungsauflagen nur für bewohnte Gebiete (Haushalte) und einen Teil der Verkehrswege vorzusehen. Notwendig sei dagegen ein wirklich flächendeckender Ausbau des neuen 5G-Netzes.

Mobilfunknetze sind für Unternehmen in der Stadt, im städtischen Umland und ganz besonders in den ländlichen Räumen das Standortthema Nr. 1. Die Anwender wissen, dass ihre künftige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von einer tatsächlich flächendeckenden Verfügbarkeit hochleistungsfähiger digitaler Infrastrukturen abhängt. Beim flächendeckenden Ausbau der 5G-Mobilfunknetze reicht die gegenwärtige Fokussierung auf Haushalte, Schienen, Bundesautobahnen und bestimmte weitere Straßenkategorien nicht. Insbesondere die Unternehmen benötigen neben einer Glasfaseranbindung auch 5G für ihre Geschäftsmodelle – von der Landwirtschaft angefangen über digitale Anwendungen im Handwerk bis hin zu flächendeckenden Mobilitätskonzepten und den zahlreichen Bedürfnissen eines modernen Gesundheitswesens. Die intelligente Verknüpfung im Logistikbereich zum Beispiel stellt besondere Anforderungen an die enge Integration von 5G-Netzinfrastruktur und Unternehmenslösungen, die bis in die zahlreichen Unternehmensstandorte und in alle Straßen- und Wegenetze in der Fläche hineinreichen – zu Lande und zu Wasser.

Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse basiert auf gleichwertiger Infrastruktur. Es geht um die Wirtschaftskraft und damit die Lebensperspektiven von vielen Menschen in ländlichen Räumen. Deshalb sollten dort grundsätzlich die gleichen Anwendungen/Dienste möglich sein wie im städtischen oder stadtnahen Bereich. In den ländlichen Räumen, in denen der Markt allein zu keinen volkswirtschaftlich und gesellschaftlich erforderlichen Ergebnissen führt, müssen die Rahmenbedingungen (Versteigerungsdesign, Versorgungsauflagen, Förderung, Regulierung) so ineinandergreifen, dass hochleistungsfähiges Internet gewährleistet ist.

Der Deutsche Bauernverband, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Landkreistag sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks erwarten von der Politik, dass sie die Voraussetzungen für einen vorausschauenden und aufeinander abgestimmten Ausbau gigabitfähiger Infrastrukturen im Festnetz- und Mobilfunkbereich nochmals vertieft diskutiert, und dass dabei auch unkonventionelle oder neue Lösungsansätze in die Betrachtung einbezogen werden. Die Verbände haben dazu einen von dem renommierten „5G Lab Germany“ in Dresden erarbeiteten Verfahrensvorschlag vorgelegt, in dessen Ergebnis eine Versorgung der Fläche mit 5G-Mobilfunk mit Anbindung an das Glasfasernetz zeitnah und nicht zuletzt auch wirtschaftlich erreicht wird.

Der von den Verbänden initiierte Vorschlag des „5GLab Germany“ sieht eine zweistufige Versteigerung vor, bei der in einem ersten Durchgang die nicht lukrativen Gebiete den Mobilfunkanbietern zugeteilt werden. Diese müssen durch jeweils einen Anbieter hinreichend versorgt werden. Erst wenn alle betreffenden Gebiete aufgeteilt sind, dürfen die lukrativen Gebiete versteigert werden. Wenn die nicht lukrativen Gebiete versorgt sind, erhalten die Mobilfunkanbieter die Lizenzgebühren, die sie für die lukrativen Gebiete bezahlt haben, zurück. Die Erstattungsbeträge hängen vom Investitionsaufwand für die wirtschaftlich nicht lukrativen Gebiete ab (cash back).

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Schulung Hydraulischer Abgleich in Dresden am 13.11.2018

Ja, stimmt schon: Der hydraulische Abgleich ist kein Kinderspiel. Aber auch kein Buch mit sieben Siegeln. Dennoch drücken sich Eigentümer und Fachleute sehr gerne um das Thema; entsprechend sind immer noch über 80 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland hydraulisch nicht abgeglichen. Die Folgen: Teure Energie geht verloren und weit vom Heizkessel entfernte Heizkörper werden nicht richtig warm. Außerdem können Fließgeräusche in den Rohren auftreten. Obwohl bei Neubauten oder der Erneuerung von Heizanlagen der Abgleich gesetzlich verlangt wird, wird dieser nicht immer gemacht. Und das, obwohl sich ein hydraulischer Abgleich durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln und Zuschüssen oft schon innerhalb von acht Jahren rechnet. Doch es gibt bereits ein Umdenken, da immer mehr Fachleute den Hydraulischen Abgleich – das ungeliebte Kind – als zusätzliches Geschäftsfeld, auch als Türöffner für andere Dienstleistungen und den Vertrieb eigener SHK-Produkte und SHK-Komponenten, für sich entdecken.

Am 13. November 2018 findet mit Unterstützung von AFRISO in der Handwerkskammer Dresden das Tagesseminar „Hydraulischer Abgleich“ statt. Die Veranstaltung wird mit 8 Unterrichtseinheiten für die „Energieeffizienz-Expertenliste" für Förderprogramme des Bundes angerechnet und mit einer Teilnahmebescheinigung der Handwerkskammer Dresden beurkundet.

Ziel des Tagesseminares ist es, Gesellen, Meistern, Technikern, Planern und Ingenieuren aus den Bereichen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik fundiertes Wissen zum sicheren hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen über ein Ventilprogramm und Messgeräte zu vermitteln. Aufbauend auf wesentlichen theoretischen Grundlagen werden auch praktische Übungen zum Berechnen, Messen und Einstellen an einer Versuchswand durchgeführt und Messabläufe trainiert. Die Teilnehmer erfahren, Messkomponenten in Heizungssystemen von Bestands- sowie Neubauten einzuordnen und lernen typische Praxissituationen bei Bestandsanlagen und lösungsorientierte Handlungsanweisungen kennen. Ein Muss für alle Fachleute mit Weitblick!

Themen

  • Notwendigkeit, Vorschriften und Gesetze
  • Grundlagen der Berechnung
  • Anlagensysteme für Neubau- und Altbausanierung
  • Übersicht an einem Berechnungsbeispiel
  • Praktischer Umgang mit Ventilprogramm und Messgeräten
  • Zusammenfassung

Das Tagesseminar findet am 13. November 2018 von 8:00 bis 15:15 Uhr in der Handwerkskammer Dresden statt und kostet 179 € inklusive Lehrmaterial, wobei  selbst dieses teilweise förderfähig ist.Das Seminar richtet sich an Gesellen, Meister, Techniker, Planer und Ingenieure aus dem Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Veranstaltungsort:
Handwerkskammer Dresden
njumii – Das Bildungszentrum des Handwerks Haus 2
Am Lagerplatz 8
01099 Dresden

Weitere Infos zum hydraulischen Abgleich unter www.hydraulischer-abgleich.eu

Bildunterschrift                        
Übung macht den Meister – das gilt auch für den ungeliebten hydraulischen Abgleich, denn, was man nicht kennt, das mag man auch nicht. Wer jedoch den Abgleich schon öfter durchgeführt hat oder sogar mit schlafwandlerischer Sicherheit beherrscht, für den ist dieser doch höchstens noch ein Kinderspiel. Und zwar eines, das sich bezahlbar macht. Und außerdem: Wird die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) für Aufträge vereinbart, ist jeder Fachhandwerker nach VOB, Teil C, DIN 18380 per geltendem Recht sogar verpflichtet, den hydraulischen Abgleich vorzunehmen und nachzuweisen. (Foto: AFRISO) 

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Wenn die Ampel in der Firma auf Rot steht

Chefs von klein- und mittelständischen Unternehmen müssen wissen, wo in ihren Firmen „die Säge klemmt“. Dazu brauchen sie verdichtete exakte Informationen, die ihnen auf einen Blick zeigen, an welcher Stelle es hakt. Nur so vermögen sie zu reagieren und gegenzusteuern. Die Dresdner Software-Technologie G2 kann diese wichtigen Daten liefern. Sie ist in der Lage, komprimierte Informationen aus dem Wust an Firmendaten zu gewinnen.

Eines ist jedem Chef eines klein- und mittelständischen Unternehmens klar: Er benötigt hieb- und stichfeste Informationen darüber, wo seine Firma im grünen Bereich arbeitet und an welcher Stelle die Ampel auf Rot steht. Er weiß, dass verdichtete, exakte und schnelle Informationen darüber wichtig sind, um rechtzeitig reagieren zu können. Viele Geschäftsführer stehen allerdings vor immer dem gleichen Problem. Oft ist die Software in ihrer Firma nicht geeignet, um aus dem Wust an Firmendaten die so dringend benötigten Informationen für die Geschäftsleitung aufzubereiten.

Softwaretechnologie G2 liefert Geschäftsführung verdichtete Informationen

Doch warum reicht die Software dem Chef nicht aus? Ganz einfach. Weil sie nicht für ihn entwickelt wurde. Schauen wir uns die IT-Lösungen in vielen klein- und mittelständischen Firmen an: Da gibt es beispielsweise Software, die speziell für Vertriebsmitarbeiter gemacht worden ist, damit sie ihre Kontakte zu potentiellen Kunden gut verwalten können. Daneben existieren verschiedenste IT-Lösungen mit firmeninternen Daten aus der Planung, der Forschung und Entwicklung, aus der Konstruktion, der Technologie, aus dem Wareneinkauf, der Produktion und der Logistik des Unternehmens.

Dem Firmenchef nützen all diese Angaben einzeln wenig. Um auf einen Blick erkennen zu können, an welcher Stelle es in seiner Firma hakt, benötigt er beispielsweise Planungs-, Produktions- und Vertriebsangaben sowie weitere wichtige Zahlen auf einen Klick – und zwar für jeden Kunden einzeln. Er muss auf einer Zeile zu sehen bekommen: Wie hat sich der Umsatz mit dem jeweiligen Kunden entwickelt? Sind Lieferfristen eingehalten worden, gab es Engpässe? Wann hat der Vertriebsmitarbeiter den Kunden zuletzt kontaktiert, hatte er vielleicht Sonderwünsche? Lagen Störungsmeldungen vor, sind sie bearbeitet worden und wie lange hat das gedauert? Nur so ist der Geschäftsführer in der Lage, Fehlentwicklungen in seinem Unternehmen ausfindig zu machen und zu korrigieren.

Um mit G2 arbeiten zu können, braucht es keine Programmierkenntnisse

Genau an dieser Schwachstelle vieler IT-Programme setzt die Software-Technologie G2 an, die die Dresdner Firma Stella Systemhaus anbietet. G2 ist wie kaum eine andere Technologie dafür gemacht, Betriebsleitern verdichtete Informationen zu liefern. Das Besondere dabei ist: Man muss nicht programmieren können, um an die benötigten Daten heranzukommen. G2 funktioniert ähnlich wie das allseits bekannte Tabellenkalkulationsprogramm Excel. Wer Excel beherrscht, kann auch mit G2 umgehen. G2 arbeitet mit Formlaren, nicht mit Tabellen. Und die Daten liegen wohlgeordnet auf dem eigenen Firmenserver. Das hat den Vorteil, dass sich die Originaldaten in G2 umwandeln und mit beliebig vielen neuen Befehlen verknüpfen lassen. Die Geschäftsführung der Firma könnte also den G2-Automaten beispielsweise auch anweisen: Zeige mir, in welchen Abständen meine Vertriebsmitarbeiter die Kunden X, Y und Z in diesem Jahr kontaktiert haben und vergleiche mir diese Zahlen mit den Angaben von 2015, 2016 und 2017. Der daraus entstandene Bericht könnte nun wertvolle Informationen liefern, ob vielleicht einer der Kunden vernachlässigt wurde und deshalb gerade im Begriff ist, zum Konkurrenten zu wechseln.

Unternehmen können Software selbstständig an neue Erfordernisse anpassen

In vielen Unternehmen ist es gang und gäbe, dass sich der Geschäftsführer die benötigten verdichteten Informationen von einem seiner Mitarbeiter zuarbeiten lässt. Diese Berichte beruhen jedoch immer auf der subjektiven Wahrnehmung des Kollegen. Er könnte letztlich entscheiden, welche Angaben er seinem Chef zukommen lässt. Das wiederum kann zu einem falschen Bild führen. Deshalb sollten die Berichte original und ganzheitlich vom Firmenserver kommen und die realen Zahlen der verschiedenen Abteilungen wiedergeben. Verwaltet die Firma ihre Daten nur mit Excel, besteht zudem die Gefahr, dass einzelne Daten übersehen werden, wenn die Informationen in verschiedenen Datenblättern abgelegt worden sind. Der Bericht wird damit ungenau.

Fazit: Stella Systemhaus liefert mit G2 eine stabile Software, die – und auch das ist eine Besonderheit – die Unternehmen später selbst beliebig an neue Erfordernisse anpassen und auch erweitern können. Damit machen sie sich unabhängig von externen Programmierern, die bei herkömmlichen Lösungen immer wieder kommen müssten, wenn die Software an neue Aufgaben angepasst werden muss.

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