Valispace secures €1 million seed investment from HTGF

High-Tech Gründerfonds (HTGF) is investing €1 million in the start-up Valispace.  Valispace is a browser-based software that enables engineers to develop satellites, rockets and other complex hardware more efficiently and cost-effectively. The company was founded by engineers Marco Witzmann, Louise Lindblad and Simon Vanden Bussche back in 2016. The three founders developed a system that performs the laborious task of data documentation so that engineers don’t have to, giving them the freedom to drive further innovation.

Greater efficiency and lower costs in hardware development
the development of complex hardware products such as satellites, rockets, drones, robots and chemical facilities today involves thousands of documents, user manuals, test reports and interface data sheets – as was the case 40 years ago. The three satellite engineers founded Valispace in a bid to put Excel engineering to the sword and drive digitalisation in hardware development. “If there are 20,000 official and 300,000 unofficial, inconsistent documents on a server for a satellite project, it’s not surprising that complex engineering projects are so expensive,” says co-founder and CEO Marco Witzmann. He adds: “While software engineering has become a lot more efficient in the past few years, industrial companies are lagging behind when it comes to hardware development. Valispace cuts engineering costs by more than 15 percent. That’s a huge sum of money in major projects.”

Growth beyond the aerospace industry
Valispace’s customer base already includes companies from the aerospace industry, such as AIRBUS, Gomspace and Ripple Aerospace. Valispace is to use the €1 million in seed financing provided by HTGF to fuel its continued growth in the aerospace industry while also expanding into new markets such as medical robotics, special-purpose mechanical engineering and commercial vehicle development. “Shorter product life cycles as well as greater innovation and cost pressures are just some of the challenges that hardware developers are confronted with today. Valispace can help these companies by taking care of laborious admin work and enabling engineers to invest their entire productivity in completing technical tasks. “As a seed investor,” Ziach continues, “we are convinced that Valispace will be able to carry over the rapid success it has enjoyed in the aerospace industry into other sectors and help boost productivity there.”

About Valispace
Valispace is a browser-based software that enables engineers to work together to develop better satellites, rockets and other complex hardware.

About High-Tech Gründerfonds
High-Tech Gründerfonds (HTGF)  is a seed investor that finances high-potential, tech-driven start-ups. With EUR 886 million in total investment volume across three funds (EUR 272 million in HTGF I, EUR 304 million in HTGF II, and a targeted volume of EUR 310 million for HTGF III) and an international network of partners, HTGF has already helped forge close to 500 start-ups since 2005. Driven by their expertise, entrepreneurial spirit and passion, its team of experienced investment managers and start-up experts help guide the development of young companies.  HTGF focuses on high-potential start-ups active in the sectors of software, media, internet, hardware, energy and automation, life sciences (medical technology, diagnostics, biotechnology) and chemicals.

To date, external investors have injected over EUR 1.5 billion into the HTGF portfolio via more than 1,200 follow-on financing rounds. HTGF has also successfully sold interests in more than 90 companies. Investors in this public-private partnership include the German Federal Ministry for Economic Affairs and Energy, the KfW Banking Group and Fraunhofer-Gesellschaft e.V.  as well as a number of well-known companies including ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik and WACKER.

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Valispace erhält eine Millionen Euro Seed Investment vom High-Tech Gründerfonds (HTGF)

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert eine Millionen EUR in das Start-up Valispace.  Valispace ist eine browser-basierte Software, die es Ingenieuren ermöglicht,   Satelliten, Raketen und andere komplexe Hardware effizienter und kostengünstiger zu entwickeln. Das Unternehmen wurde 2016 von den drei Ingenieuren Marco Witzmann, Louise Lindblad und Simon Vanden Bussche gegründet. Die drei Start-up Unternehmer haben ein System entwickelt, das Ingenieuren die langwierige Dokumentation der Daten abnimmt. Innovationen können somit optimiert vorangetrieben werden.

Mehr Effizienz und weniger Kosten in der Hardwareentwicklung

Komplexe Hardware-Produkte wie Satelliten, Raketen, Drohnen, Roboter oder Chemieanlagen werden heute nicht anders als vor 40 Jahren mit tausenden von Dokumenten, User-Manuals, Test-Reports oder Interface-Datasheets entwickelt. Die drei Satelliteningenieure haben Valispace gegründet, um Excel-Engineering den Kampf anzusagen und die Digitalisierung in der Hardwareentwicklung voranzutreiben: “Wenn in einem Satellitenprojekt 20.000 offizielle und 300.000 inoffizielle, inkonsistente Dokumente auf dem Server liegen, dann verwundert es nicht, dass komplexe Engineering-Projekte so teuer sind.”, sagt Co-Founder und CEO Marco Witzmann. Er ergänzt:   “Während Software Engineering in den letzten Jahren viel effizienter geworden ist, hinken Industrieunternehmen in der Hardwareentwicklung hinterher. Valispace spart mehr als 15 Prozent der Engineering-Kosten. Das sind in Großprojekten enorme Summen.”

Wachstum über die Raumfahrtindustrie hinaus

Valispace zählt bereits Unternehmen der Raumfahrtindustrie wie AIRBUS, Gomspace oder Ripple Aerospace zu seinen Kunden. Mit einem Seed-Investment von 1 Million Euro finanziert der HTGF Valispace, damit das junge Unternehmen im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie weiter wachsen und in neue Märkte wie z.B. Medizinrobotik, Sondermaschinenbau und Nutzfahrzeugentwicklung und viele weitere expandieren kann.“Kürzere Produktlebenszyklen sowie gestiegener Innovations- und Kostendruck sind nur einige Herausforderungen, mit denen sich hardwareentwickelnde Unternehmen heute konfrontiert sehen. Valispace kann diesen Unternehmen helfen, indem Ingenieure von verwaltungslastigen Tätigkeiten befreit werden und ihre ganze Produktivität technischen Fragestellungen widmen können“, erklärt Investment Manager Christian Ziach vom HTGF. “Als Seedinvestor“, so Ziach weiter,“ sind wir davon überzeugt, dass Valispace seinen schnellen Erfolg in der Raumfahrtindustrie auch auf andere Industrien übertragen und somit deren Produktivität steigern kann”.

Über Valispace

Valispace ist eine browser-basierte Software, die es Ingenieuren ermöglicht kollaborativ bessere Satelliten, Raketen und andere komplexe Hardware zu entwickeln.

Über den High-Tech-Gründerfonds

Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fonds I, 304 Mio. Euro Fonds II, Ziel: 310 Mio. Euro Fonds III), sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft.  Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences.

Mehr als 1,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.200 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 90 Unternehmen erfolgreich verkauft. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

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Martin Witt als Präsident und David Zimmer als Vizepräsident des VATM wiedergewählt

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Witt: „Wettbewerb ist und bleibt der wichtigste Treiber des FTTB/H-Ausbaus und der Digitalisierung in Deutschland – der Nutzen muss für die Bürger erkennbarer werden“

VATM steht für Vielfalt und Kontinuität: 1&1/1&1 Drillisch, Deutsche Glasfaser, ecotel, EWE TEL, inexio, mobilcom-debitel/freenet, next.id, Telefónica Germany, und Vodafone Deutschland im Präsidium des wichtigsten TK-Wettbewerberverbandes vertreten

Das starke Führungsduo Martin Witt und David Zimmer wird weiter federführend die Geschicke des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) lenken. Witt und Zimmer wurden gestern von der VATM-Mitgliederversammlung in Berlin in ihren Ämtern bestätigt.

„Ich freue mich sehr über das mir erneut entgegengebrachte Vertrauen“, dankte Witt, der seit 2014 Präsident des Branchenverbandes ist. „Wir müssen nun gemeinsam die guten Ziele des Koalitionsvertrages  umsetzen. Das schaffen wir nur ohne faule Kompromisse. Alle Marktteilnehmer brauchen Klarheit und Planungssicherheit. Wenn wir jetzt keine Fehler machen, ist das Gigabit-Ziel immer noch weitgehend erreichbar, Wir befinden uns in einer für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Verbraucher besonders kritischen Phase.“ Der VATM werde sich intensiv und konstruktiv bei der Gestaltung der richtigen Rahmenbedingungen einbringen.

„Wir beteiligen uns aktuell unter anderem mit eigenen Vorschlägen an der Diskussion über die richtige Förderung und die Umsetzung des neuen europäischen Rechtsrahmens, des EECC, hierzulande“, so Witt.  Ein möglichst intensiver Wettbewerb sei der beste Garant für die zügige Digitalisierung Deutschlands und den richtigen Einsatz von Fördermitteln wo sie wirklich notwendig sind. Nach wie vor bauen die Wettbewerber deutlich mehr Glasfaseranschlüsse bis zum Haus/Endkunden als die Deutsche Telekom. Viele Verträge konnten zwischen ausbauenden Unternehmen und Diensteanbietern geschlossen werden. Wir kommen voran und wir werden die Telekom mit uns ziehen, denn letztlich werden wir es nur gemeinsam schaffen. Wir treiben den Ausbau und den gesamten Markt voran und das ist auch in der Politik erfreulicherweise angekommen“, unterstreicht der Verbandspräsident.

Martin Witt, Vorstandsvorsitzender der 1&1 Telecommunication SE und COO der 1&1 Drillisch AG, gehört seit sechs Jahren dem VATM-Präsidium an. David Zimmer, Geschäftsführer der inexio Informationstechnologie und Telekommunikation GmbH, ist seit Februar 2013 Präsidiumsmitglied des VATM und seit 2014 Vizepräsident des Verbandes. „Unser gemeinsames Ziel im VATM bleibt, bei der Digitalisierung möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu schaffen. Genau dazu stehen die vielen kleineren und mittelständischen Unternehmen, die hier besonders aktiv im Markt sind. „Dafür muss die Bundesregierung aber die richtigen Rahmenbedingungen für Investoren setzen“, so Zimmer. Der 45-Jährige leitet selbst mit inexio ein stark wachsendes und Glasfaser ausbauendes Unternehmen. 

Als weitere Mitglieder des Präsidiums bestätigte die Mitgliederversammlung außerdem Dr. Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsleitung, Director Legal, Regulatory, Public Affairs & Corporate Security bei Vodafone Deutschland, Valentina Daiber, Vorstand Recht & Corporate Affairs bei Telefónica Germany, Norbert Westfal, Sprecher der Geschäftsführung EWE TEL und der EWE Vertrieb, und Peter Zils, Vorstandsvorsitzender der ecotel communication.

Ihre Positionen getauscht haben bei der Wahl Karsten Rudloff (jetzt ordentliches Präsidium), Geschäftsführer next id, und Christian Plätke (erweitertes Präsidium), Geschäftsführender Gesellschafter IN-telegence. „Hochmoderne Zugangs- und Übertragungstechnologien eröffnen im Bereich der Dienste Chancen für Innovationen bis hin zu komplett neuen Geschäftsmodellen. Hier gilt es für den VATM und seine Mitgliedsunternehmen Strömungen aufzugreifen, das Tempo für innovative Dienste konstant hoch zu halten und gleichzeitig die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sicher zu stellen“, betont Karsten Rudloff.

„Ich freue mich über die starke Kontinuität in unserem Präsidium. Mit der Neuwahl ist die ausgewogene Repräsentanz der unterschiedlichen Geschäftsfelder des Telekommunikationsmarktes im Präsidium des VATM, der als einziger TK-Verband in Deutschland Festnetz-, Mobilfunk und Diensteanbieter vertritt, auch für die Zukunft sichergestellt“, so Witt. 

Neu im erweiterten VATM-Präsidium ist seit gestern Stefan Riedel, CCO/Mitglied der Geschäftsführung der Tele Columbus AG. Die Versammlung wählte außerdem in das erweiterte Präsidium: Stephan Drescher, Geschäftsführer envia TEL, Jürgen Hermann, Vorstandsvorsitzender QSC, Alexander Lucke, Geschäftsführer DNS:NET, Udo Neukirchen, Geschäftsführer Skylogic Germany/Eutelsat, Christian Plätke, Geschäftsführender Gesellschafter IN-telegence, Wolfram Rinner, Geschäftsführer der GasLINE, Dr. Marc Schütze, Geschäftsführer Drillisch Netz, sowie Dr. Stefan Winghardt, Mitglied der Geschäftsführung BT Germany.

Der VATM-Präsident:

Martin Witt (Jahrgang 1955) ist seit Juni 2012 Vorstandsvorsitzender der 1&1 Telecommunication SE, seit 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung der hundertprozentigen Tochtergesellschaft 1&1 Telecom GmbH sowie seit Oktober 2017 Vorstandsmitglied und seit Januar 2018 COO der 1&1 Drillisch AG. In den Jahren 2014 bis 2017 war er Vorstand der United Internet AG. Witt begann seine berufliche Karriere als Entwicklungsingenieur für die Telekommunikation bei der Siemens AG. 2005 übernahm Witt die Aufgabe als Leiter für „Projekt & Innovationen, Fachhandel“ bei debitel, bevor er 2008 Bereichsleiter Vertrieb & Handel bei der freenet AG wurde. Er studierte Physik an der Universität Heidelberg. Seit Februar 2013 ist er Mitglied des VATM-Präsidiums und seit Oktober 2014 VATM-Präsident.

Der VATM-Vizepräsident:

David Zimmer (Jahrgang 1973) ist seit 1990 Unternehmer. Er verantwortet als Geschäftsführer die strategische Geschäftsentwicklung, den Bereich Finance sowie den Vertrieb im Bereich Carrier von inexio. inexio investiert bundesweit in den Auf- und Ausbau der modernsten TK-Infrastruktur. Zimmer baute verschiedene Unternehmen in der Medien-, IT- und TK-Branche sowie der Unternehmensberatung auf. Er war u. a. Preisträger bei Deloitte Technology Fast50/Rising Star und 2012 Sieger bei Deloitte Technology Fast50. Er ist Gründer der inexio KGaA, mit der er 2012 „Entrepreneur des Jahres“ wurde. 2016 ernannte ihn die saarländische Ministerpräsidentin zum Technologierat. Zimmer ist ehrenamtlich u. a. auch als Vizepräsident der IHK Saarland tätig. Der 45-Jährige gehört dem VATM-Präsidium seit Februar 2013 an und bekleidet dort seit Dezember 2014 das Amt des Vizepräsidenten.

Das neue Mitglied des erweiterten VATM-Präsidiums:                                                                 

Stefan Riedel (49) fungiert seit Juni 2018 als Chief Consumer Officer (CCO) und Mitglied der Geschäftsführung der Tele Columbus Gruppe. In dieser Position verantwortet er das Produkt- und Brand- Marketing der gesamten Gruppe sowie den Vertrieb für das Consumer Geschäft. Dies beinhaltet u. a. die Vermarktung von Telekommunikationsleistungen auf dem eigenen Netz sowie auf Fremdnetzen. Zuvor war Riedel CEO der Starticket AG, einem der führenden Ticketvermarkter der Schweiz im Tamedia-Medienkonzern. Dem ging eine zwölfjährige Tätigkeit bei dem Schweizer Mobilfunkanbieter Orange Communications SA bzw. dem Nachfolgeunternehmen Salt Mobile SA voraus. Hier war er in verschiedenen Positionen, zuletzt als Director Consumer Marketing und Deputy des CCO tätig.

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Mobilfunk-Provider und -Discounter im connect-Check: Mobilcom-Debitel auf Platz eins, Lidl Connect Letzter

Wer seine SIM-Karte bei einem Mobilfunk-Provider wie Mobilcom-Debitel oder einem der vielen Discount-Anbieter erwirbt, möchte in der Regel die Leistungen der drei deutschen Netzbetreiber zum günstigeren Preis. Geht diese Rechnung auf? Oder muss man mit einer Discounter-Karte deutliche Abstriche bei der Netzabdeckung und beim Surfen mit dem Smartphone hinnehmen?

Das Fachmagazin „connect“ und sein Partner P3 liefern die Antwort. P3 analysierte mit seiner ausgefeilten Crowdsourcing-Methodik die Netzabdeckung und den Datendurchsatz, die der Kunde bei der realen Alltagsnutzung erlebt. Um eine differenzierte Betrachtung zu ermöglichen, wurden die Bewertungen der Anbieter aufgeteilt, die SIM-Karten für mehrere der drei deutschen Mobilfunknetze (Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone) vermarkten.

Sieger nach Punkten wurde Mobilcom-Debitel im Telekom-Netz. Auch im Netz von Vodafone bieten die Büdelsdorfer Top-Leistungen. Knapp dahinter rangieren die hauseigenen Discountmarken von Telekom (Congstar) und Vodafone (Otelo). Die von Mobilcom-Debitel als Discountangebot positionierte Marke Klarmobil erzielt im Telekom-Netz ebenfalls gute Ergebnisse. Im Mittelfeld landen die Anbieter, die auf das Telefónica-Netz setzen – etwa die entsprechenden Offerten von 1&1, Drillisch, Aldi, Blau oder Tchibo. Weil Vodafone ihnen keine LTE-Nutzung gewährt, erreichen 1&1 und Klarmobil im Netz der Düsseldorfer nur die Note ausreichend, genau wie Lidl Connect als Letzter.

connect empfiehlt, immer eine LTE-Option zu buchen, wenn verfügbar. Der 4G-Standard bietet nicht nur höhere Datenraten, sondern verbessert auch spürbar das Erlebnis bei der Internetnutzung durch schnellere Reaktionszeiten. Außerdem haben sich die Netzbetreiber bei ihren Ausbaumaßnahmen auf LTE konzentriert. Wer den modernen Netzstandard nicht nutzen kann, muss also mehrere Nachteile in Kauf nehmen, was sich nicht durch günstigere Tarifkosten kompensieren lässt.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Mobilcom-Debitel (Netze: Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone)

Vor allem im Telekom-Netz ist der Provider Spitze, mit geringen Abstrichen aber auch im Vodafone-Netz. Mobilcom-Debitel versteht sich nicht wirklich als Discounter. Hier erhalten Kunden SIM-Karten für alle deutschen Netze. Die Auswertungen des P3-Crowdsourcings zeigen, dass Mobilcom-Debitel im Telekom-Netz klar die Nase vorn hat. Dabei wirkt sich vor allem die gute Netzabdeckung der Bonner aus, denn bei den ermittelten Datendurchsätzen gibt es schnellere Kandidaten. Da Mobilcom-Debitel auch die Originaltarife der Netzbetreiber im Sortiment hat, finden sich unter den Kunden viele, die mit „echten“ Vodafone-Verträgen LTE nutzen können. Vermutlich deshalb erreicht Mobilcom-Debitel im Vodafone-Netz einen sehr guten zweiten Platz. Dass die LTE-Option aber kein Garant für Top-Ergebnisse ist, zeigt das vergleichsweise schwache Abschneiden im Telefónica-Netz. connect-Urteil: im Telekom-Netz: sehr gut (425 von max. 500 Punkten), im Vodafone-Netz: gut (404 Punkte), im Telefónica-Netz: ausreichend (324 Punkte).

Congstar (Netz: Deutsche Telekom)

Dank Telekom-Netz erzielt Congstar gute Noten. Bestandskunden mit geringem Speed-Limit sollten in die neuen Tarife wechseln. Congstar ist die Discount-Tochter der Deutschen Telekom. Seit die Telekom im Frühjahr 2018 LTE für Discount-anbieter freischaltete, profitieren davon auch Congstar-Kunden. Bei der Analyse der Crowd-Daten wunderten wir uns allerdings über die beobachteten geringen Datendurchsätze trotz des starken Telekom-Netzes. Die Erklärung: Bei Congstar sind viele Kunden noch in alten Tarifen mit einem Speed-Limit von 7,2 Mbit/s unterwegs. Diesen ist zu empfehlen, innerhalb des Congstar-Angebots auf einen neueren, schnelleren Tarif zu wechseln. connect-Urteil: gut (388 Punkte).

Klarmobil (Netze: Deutsche Telekom, Vodafone)

Im Telekom-Netz können Klarmobil-Kunden Tarife mit LTE buchen. Damit sind sie schneller als bei Nutzung des Vodafone-Netzes. Unter der Marke Klarmobil vermarktet Mobilcom-Debitel preiswerte Tarife – allerdings mit Einschränkungen gegenüber der Hauptmarke. Die Spartarife sind nur in den Netzen von Telekom und Vodafone erhältlich. Bei der Netzabdeckung und deren Qualität gibt es gegenüber den SIM-Karten aus dem Mutterhaus keine Einschränkungen. Die Datendurchsätze in unseren Auswertungen liegen darunter. Im Telekom-Netz bietet Klarmobil seinen Kunden auch LTE an. Im Vodafone-Netz sind Klarmobil-Karten auf UMTS begrenzt, weshalb der Discounter hier nur die Note „ausreichend“ erzielt. connect-Urteil: im Telekom-Netz: gut (380 Punkte), im Vodafone-Netz: ausreichend (315 Punkte).

1 & 1 (Netze: Telefónica, Vodafone)

Die Montabaurer bieten Mobilfunk-Karten in den Netzen von Telefónica und Vodafone an. Beide Varianten offenbaren Stärken und Schwächen. 1&1-Kunden haben die Wahl zwischen zwei Netzen. Wohl nicht zuletzt wegen der Verfügbarkeit von LTE im Telefónica-Netz weist diese Kombination deutlich höhere Datendurchsatzwerte auf. Im Gegenzug können 1&1-Kunden mit SIM-Karte fürs Vodafone-Netz eine bessere Abdeckung erwarten. Mangels LTE müssen sie aber mit geringen Datenraten vorliebnehmen. Wer vor dieser Entscheidung steht, dem empfehlen wir, diese von der Verfügbarkeit des Telefónica-Netzes an häufig genutzten Standorten abhängig zu machen. connect-Urteil: im Telefónica-Netz: befriedigend (374 Punkte), im Vodafone-Netz: ausreichend (319 Punkte).

Otelo (Netz: Vodafone)

Die Discountmarke von Vodafone versorgt die Kunden gegen Aufpreis mit LTE. Dafür gibt’s ordentliche Netzabdeckung und gute Datenraten. Otelo buhlt mit preiswerten Prepaid- und Vertragsangeboten um Kunden. Während Vodafone anderen Discount-Anbietern LTE verwehrt, ist der Datenturbo bei Otelo für fünf Euro Aufpreis pro Monat erhältlich. So kommen auch bei unseren Crowdsourcing-Analysen zur ordentlichen Vodafone-Netzabdeckung passable durchschnittliche Datenraten. Insgesamt landet Otelo im connect-Check mit geringem Punkteabstand hinter Congstar. Die Mehrausgabe für LTE würden wir Interessenten unbedingt empfehlen. connect-Urteil: gut (386 Punkte).

Drillisch (Netz: Telefónica)

Unter dem Dach dieses Anbieters versammeln sich Simply, Smartmobil, Yourfone und andere. Sie nutzen das Telefónica-Netz und bieten LTE. Aus regulatorischen Gründen darf Drillisch ein Viertel der Telefónica-Netzkapazität nutzen und kann dadurch als LTE-Discounter auftreten. Unsere Crowdsourcing-Analysen, bei denen wir die genannten Marken zusammengefasst haben, belegen, dass sich die durchschnittlichen Datenraten sehen lassen können, die Netzabdeckung und deren Qualität entsprechen den Erwartungen ans Telefónica-Netz. Wo dieses verfügbar ist, sind die Drillisch-Marken eine gute Wahl. connect-Urteil: befriedigend (358 Punkte).

Aldi (Netz: Telefónica)

Der Discountkonzern bietet Mobilfunkkunden günstige Tarife für die Nutzung des Telefónica-Netzes inklusive LTE – aber mit Speed-Limit. Die SIM-Karten von Alditalk nutzen das Telefónica-Netz mit einer Drosselung auf 21,6 Mbit/s. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Crowdsourcing-Analysen wider: Die beobachteten Datenraten liegen hinter denen der Drillisch-Marken und hinter der Nutzung des Telefónica-Netzes durch 1&1. Bei Abdeckung und Qualität zieht Aldi mit den anderen Telefónica-Nutzern gleich. connect-Urteil: befriedigend (344 Punkte).

Blau (Netz: Telefónica)

Blau ist die hauseigene Discountmarke von Telefónica. Angebot und Leistungen sind mit Alditalk und Co. vergleichbar. Logischerweise funken die SIM-Karten von Blau im Telefónica-Netz – wo die Kunden auch LTE nutzen können, allerdings mit dem Speed-Limit 21,6 Mbit/s. Klingt ziemlich ähnlich wie das Aldi-Angebot, und in der Praxis liegen Datenraten, Netzabdeckung und Qualität exakt gleichauf. connect-Urteil: befriedigend (344 Punkte).

Tchibo (Netz: Telefónica)

Auch die Hamburger nutzen für ihr Mobilfunkangebot das Telefónica-Netz – unter ähnlichen Bedingungen wie Aldi und Blau. Die von dem Handelsriesen vertriebenen SIM-Karten funken im Teléfonica-Netz mit LTE, aber maximal 21,6 Mbit/s. Die Datenraten liegen leicht hinter Aldi und Blau, bei der Netzabdeckung und deren Qualität rangiert Tchibo gleichauf mit den anderen Anbietern im Teléfonica-Netz. connect-Urteil: befriedigend (330 Punkte).

Lidl Connect (Netz: Vodafone)

Auch Lidl bietet Mobilfunk an. Dabei setzt der Discounter auf das Vodafone-Netz, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Im Hinblick auf die Netzabdeckung und deren Qualität ist die Wahl des Vodafone-Netzes eine gute Entscheidung, wie unsere Crowdsourcing-Auswertungen belegen. Wäre da nicht die Weigerung von Vodafone, einigen Vertriebspartnern die Nutzung des schnelleren LTE- Datenfunks zu erlauben. Lidl Connect ist bislang auf UMTS/3G beschränkt – und das zeigt sich nicht nur bei den Datenraten, sondern kostet auch wertvolle Punkte in der Gesamtwertung. connect-Urteil: ausreichend (310 Punkte).

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