CHECK´N ROLL® – Marketingkonzept mit viel Potenzial für Autohäuser und Kfz-Werkstätten

Nicht die Masse der Daten macht’s. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben und damit Umsatz zu sichern, ist es für Autohäuser und Kfz-Werkstätten viel wichtiger, dass die Datenqualität passt. Nur mit den richtigen Informationen zum Kunden und seinem Fahrzeug kann etwas bewirkt werden.

Darauf hat die TCS reagiert und ein Erfassungs- und Verarbeitungssystem unter dem Markennamen CHECK’N ROLL®, ganz nach dem Motto: Autofahrer lass dein Fahrzeug bei uns prüfen und genieße unbeschwertes Fahrvergnügen, entwickelt.

CHECK’N ROLL® eignet sich aufgrund seines Leistungsspektrums, der einfachen Bedienung und des unschlagbaren Preises für Autohäuser und Werkstätten jeder Größenordnung.

Mit der CHECK’N ROLL® App können Einwilligungserklärungen der Kunden zur Datennutzung, gemäß den Anforderungen der EU-DSGVO, eingeholt werden. Dazu muss der Kunde einfach nur auf einem Tablet unterschreiben. Er bekommt im Anschluss sein Zustimmungsformular per Email zugestellt. Für den CHECK’N ROLL®  Nutzer wird alles in einem für ihn zugänglichen Datenbank-system gespeichert und ist jederzeit abrufbar und für alle weiteren geschäftlichen Aktivitäten nutzbar.

Die CHECK’N ROLL® App leistet aber wesentlich mehr. Mit der App können viele relevante Fahrzeugdaten wie der Zustand der Reifen, der Windschutzscheibe, der Bremsen, Fälligkeiten, u.v.a.m. erhoben werden. Das im Datenbanksystem integrierte Reporting verschafft Überblick aller festgestellten Fahrzeugmängel und damit die Chance, Kunden gezielt zu informieren und zu einem erneuten Werkstattbesuch einzuladen. Dazu muss der Nutzer einfach nur die infrage kommenden Kundenfahrzeuge auswählen und das jeweilige Mailing, z.B. Frühjahrsinspektion, Mängel- oder HU-Erinnerung, Sommerreifen-Montage etc., beauftragen. TCS versendet die Schreiben bereits am nächsten Tag, so dass diese zeitnah beim Kunden ankommen.

„Einfacher und schneller können Daten nicht erhoben und verarbeitet werden. Wir geben unseren Partnern damit ein wertvolles Instrument zur Sicherung ihrer Werkstattauslastung an die Hand. Die Einführung wurde von unseren Partnern sehr begrüßt, insbesondere wegen der verschärften Vorschriften rund um die Datenschutzgrundverordnung und weil viele tatsächlich noch auf keine oder wirklich gut funktionierende CRM-Systeme zurückgreifen können.“ so Thomas Krüger, Geschäftsführer der TCS GmbH.

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Erstes ITSM-Forum in Freiburg ein voller Erfolg

Am 21.06.2018 fand das erste ITSM-Forum in Freiburg statt. Für FREICON war das Get-together im Ganter-Biergarten und Jesuitenschloss Merzhausen ein voller Erfolg.

FREICON zieht positives Fazit

Interessante Fachvorträge, Networking und Informationen aus erster Hand rund um das Thema ITSM – so lässt sich das erste ITSM-Forum von FREICON zusammenfassen. In zwei Vortragsrunden konnten die Teilnehmer allerhand Neues zur ITSM-Lösung monitos von FREICON erfahren. So etwa über die Mobile App, Grafana, Graylog, Automatisierung sowie Schnittstellen. Ergänzend dazu kamen noch Partnervorträge zu Themen wie der DSGVO oder ISMS.

„Für uns war das Event ein voller Erfolg“, erklärt Bernd Straub, Geschäftsführer von FREICON. „Neben spannenden Vorträgen und einem interessanten Austausch mit den Teilnehmern war die Aussicht vom Jesuitenschloss Merzhausen ein weiteres Highlight des Tages. Das nächste Forum in Freiburg steht daher bereits in den Startlöchern und ist für den 21. März 2019 geplant.“

Smarte ITSM-Lösungen für alle Unternehmen

Mit monitos hat FREICON ein eigenständiges Monitoring-Tool entwickelt, das dank bidirektionaler Kopplung aller Systeme zu einer ITSM-Integrationsplattform ausgebaut werden kann. Für alle Unternehmensgrößen stellt FREICON dazu folgende branchenunabhängige Lösungen und Lizenzmodelle für die Bereiche Network-Discovery, IT-Dokumentation, User-Helpdesk, Sys-/Eventlog, Visualisierung und Reporting bereit:

  • monitos 4.2: Eigenentwicklung der System- und Applikations-Monitoring-Lösung
  • NeDi plus: integriertes Inventarisierungs- und Network-Discovery-Tool
  • Jasper-Reports: monitos Basis-Reporting und mächtiges systemübergreifendes Reporting-Tool
  • Graylog: Enterprise Log Management / monitos Enterprise System- und Eventlog-Server
  • Grafana: integriertes monitos Visualisierungstool / Dashboards der neuesten Generation
  • OTRS: Trouble-Ticket-System für den Support sowie Abbilden des Change- und Prozessmanagements
  • i-doit pro: IT-Dokumentation einer ITIL -konformen CMDB zur Darstellung von Business- und IT-Services

Nächstes Forum im Herbst in Oldenburg

Das nächste ITSM-Forum der FREICON-Eventreihe findet am 20.09.2018 in Oldenburg statt. Veranstaltungsort ist das dzo Oldenburg. Besucher dürfen dort weitere spannende Vorträge sowie die Möglichkeit zum Austausch und Networking erwarten.

Hier geht’s direkt zur Eventseite: https://www.monitos.de/…

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Online-Geburtsanmeldung in Berlin

Vergangenen Mittwoch präsentierte die AOK Nordost gemeinsam mit dem Sana Klinikum Lichtenberg und Vivantes das gemeinsame Gesundheitsnetzwerk-Projekt in Berlin, um die Vernetzung der Sektoren und bestmögliche Einbeziehung der Patientinnen zunächst im Bereich Geburtsmedizin umzusetzen. Die Websoftware samedi ermöglicht Schwangeren in teilnehmenden Kliniken dabei den Service der jederzeit verfügbaren Online-Geburtsanmeldung. Allein am Sana Klinikum Lichtenberg wurden seit Aktivierung der Online-Terminbuchung am 20. Juni 2018 bereits 35 Geburtsanmeldungen online gebucht.

Die Sana Kliniken AG, Deutschlands drittgrößte private Klinikgruppe, und der größte kommunale Klinikbetreiber Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH vernetzen sich zunehmend auch online mit ihren Patienten und Patientinnen mit dem Ziel, diese vermehrt in den Behandlungsablauf einzubinden und die Zusammenarbeit fach- und sektorenübergreifend einfacher zu gestalten. Gemeinsam mit der AOK Nordost wurde vergangenen Mittwoch das Projekt „Gesundheitsnetzwerk“ in Berlin vorgestellt, welches diese Art der Vernetzung zunächst in vier Kliniken in der Hauptstadt im Bereich Geburtsmedizin umsetzt. Weitere sechs Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren sollen folgen. Im Zentrum des Projekts steht die Möglichkeit für Schwangere, relevante Dokumente mit der behandelten Klinik in einer geschützten Umgebung zu teilen. Ebenso sind die angebundenen Kliniken in der Lage, relevante Befunde und Dokumente für die Schwangeren über sichere Datenwege zur Verfügung zu stellen. In dem Zuge ermöglichen die teilnehmenden Kliniken ihren Patientinnen zudem den Service der jederzeit verfügbaren Online-Geburtsanmeldung. „Unsere Schwangeren sind meist höchst web-affin und informieren sich schon heute hauptsächlich online über Schwangerschaft, Kindesentwicklung und Geburt. Daher sind wir überzeugt, dass die Einführung der Online-Geburtsanmeldung ein richtiger und wichtiger Schritt für den weiteren Erfolg unserer Geburtsklinik ist“, so Friederike Knüpling, leitende Hebamme am Sana Klinikum Lichtenberg. Tatsächlich wird das Angebot bereits drei Wochen nach Startschuss sehr gut angenommen: Bereits 35 Schwangere haben ihren Termin zur Kreißsaalsprechstunde ca. acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin eigenständig online gebucht. Neben der Ausfertigung aller Patientenunterlagen erfolgt zu diesem Zeitpunkt das individuelle Aufklärungsgespräch zur Geburt. Diese Vorstellung ist gerade bei Risikogeburten zur Planung der Geburt ganz besonders wichtig, da sich ausführliche Beratungsgespräche bei eingesetzter Wehentätigkeit nur noch sehr eingeschränkt führen lassen.

Sichere Websoftware bietet neben Service auch Prozessoptimierung

Die Websoftware samedi, die aktuell bereits in ca. 500 Kliniken erfolgreich im Einsatz ist, ermöglicht im Hintergrund das neue Serviceangebot der Online-Geburtsanmeldung für Schwangere. „samedi hat sich in der Vergangenheit einerseits hinsichtlich der sicheren Verschlüsselung und DSGVO-konformen Datenschutzrichtlinien einen Namen gemacht. Andererseits ermöglicht samedi eine umfassende Vernetzung und Workflow-Optimierung, alles basierend auf dem Patiententermin als kleinsten gemeinsamen Nenner der umfassenden Behandlungsplanung“, erklärt Claudia Both, Projektmanagerin bei samedi. Das System ist flexibel an die individuellen Anforderungen bzw. Termin- und Behandlungsstrukturen der jeweiligen Klinik anpassbar. Zur Optimierung des Workflows kann samedi zudem mithilfe bidirektionaler HL7-Schnittstellen an das Klinikinformationssystem angeschlossen werden. Nach erfolgreichem Projektstart soll die Online-Software innerhalb des nächsten Jahres in weiteren Sana-Kliniken und Fachbereichen ausgerollt werden.

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Die Cloud als Lösung für DSGVO-geplagte Lehrer

Seit gut einem Monat ist die Europäische Datenschutzgrundverordnung nun in Kraft – und lange nicht jeder in Deutschland ist glücklich damit. Fotografen sind unsicher, ob sie jetzt noch Menschenmengen ablichten dürfen, Freiberufler, Handwerker und Privatpersonen sehen sich einer aufwändigen Dokumentation von Alltagshandlungen gegenüber – und an einer Düsseldorfer Schule schreiben Lehrer die nächsten Zeugnisse wegen Unklarheiten um den Schutz von Schülerdaten mit der Hand. Eine deutsche Cloudlösung wie etwa PowerFolder könnte zumindest letzteres Problem lösen.

An der Düsseldorfer Gemeinschaftsgrundschule an der Fliednerstraße im Stadtteil Kaiserswerth werden die Lehrer die Zeugnisse in diesem Jahr für die rund 300 Schüler mit der Hand schreiben. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kein Einzelfall – auch andere Schulen in NRW werden so verfahren. Grund ist die EU-Datenschutzgrundverordnung. Die nämlich verlangt von den Lehrern, die wie gewohnt die Zeugnisse weiterhin auf ihrem privaten Rechner zu Hause verfassen wollen, die Unterzeichnung einer 11-seitigen Erklärung, in der sie versichern, dass ihre PCs so sicher seien wie es der Datenschutz verlange – sie also persönlich für die Sicherheit der Schülerdaten haften. So müssen sie zum Beispiel sicherstellen, dass ihr privates Betriebssystem regelmäßig aktualisiert wird, dass ein hinreichender Zugriffsschutz auf die gespeicherten Daten besteht (etwa durch einen Passwortschutz und/oder ein abschließbares Arbeitszimmer) oder dass personenbezogene Daten der Schüler verschlüsselt abgespeichert werden. Hohe Hürden, weshalb viele Lehrer sich auch scheuen, die geforderte Erklärung zu unterschreiben. Zu Recht findet die GEW: Man rate den Lehrkräften, sich sehr genau zu überlegen, ob sie das Dokument unterschreiben wollen, da sie ein Risiko damit eingehen, erklärte GEW-Pressesprecher Berthold Paschert. Und auch der Philologen-Verband riet Lehrern davon ab, die Datenschutzerklärung zu unterzeichnen.

Eine (theoretische) Alternative wäre die Nutzung von Dienst-PCs in der Schule. Wovon es aber in der Praxis viel zu wenig gibt. Das Schulamt geht von einem Zuteilungsschlüssel von einem Rechner für zehn Lehrer aus. Im Falle der Düsseldorfer Schule heißt das dann auch tatsächlich, dass dort zwei Computer für 21 Lehrer bereitstehen. Und da besonders die Zeugnisse für die ersten beiden Klassen sehr ausführlich ausformuliert werden, hätte man – so hat man es in Kaiserswerth ausgerechnet – schon im Februar mit dem Verfassen der Zeugnisse beginnen müssen, um noch rechtzeitig zu den Sommerferien damit fertig zu werden.

Die Lage ist verworren: Während das Schulamt auf „neue diesbezügliche Erkenntnisse in den nächsten Monaten“ bei der Landesregierung hofft (und nun prüfen will, ob die handgeschriebenen Zeugnisse überhaupt gültig seien), reagiert das Land irritiert auf die Aktion der Düsseldorfer Schule und verweist darauf, dass „bis zum heutigen Tag keine Fälle bekannt seien, wo Lehrerinnen und Lehrer für mögliche Missachtungen von datenschutzrechtlichen Vorgaben belangt worden seien“ – so Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW – während die GEW mehr Dienst-PCs für Lehrer fordert. Während selbige verwirrt dann doch lieber zum dokumentenechten Kugelschreiber greifen.

Nicht nur Lehrer sind betroffen

Nun sind allerdings nicht nur die Lehrer betroffen. In Zeiten, in denen das Kürzel „BYOD“ („Bring your own device“) geradezu zum Schlachtruf von hippen Unternehmen etwa aus dem Kreativ- und Startup-Bereich geworden ist – und damit immer mehr Firmen erlauben, auch private Notebooks am Arbeitsplatz zu nutzen –  landen auch immer häufiger sensible Kundendaten in den vier Wänden der Angestellten. Auch die bewegen sich aktuell in einer Grauzone und müssten dann eigentlich eine Erklärung zur GSDVO-Konformität ihrer privaten IT unterzeichnen.

Alternative LOGINEO NRW?

Mit dem digitalen Prestigeprojekt sollten die NRW-Schulen bereits 2016 flächendeckend eine Plattform bekommen, über die unter anderem die 5.800 Schulen digital Lerninhalte unter einander austauschen und vertrauliche Daten in einer Cloud gespeichert werden können. Wegen gravierender technischer Probleme und erheblicher Mängel bei Sicherheit und Datenschutz wollte die zuständige Medienberatung NRW LOGINEO dann aber nicht abnehmen, so dass die neue Landesregierung im Oktober 2017 das Projekt, das bis dahin schon gut vier Millionen Euro gekostet hatte, stoppte und überarbeiten ließ. Ab Oktober 2018 soll LOGINEO NRW nun endlich versuchsweise eingeführt werden – erst einmal an 20 Schulen, wo es vier Monate lang getestet werden soll. Ab Februar 2019 ist dann die schrittweise Umsetzung des regelbetriebs geplant. Es dürfte also noch geraume Zeit vergehen, bis alle Schulen in NRW von LOGINEO profitieren werden. Und ob die Plattform am Ende dann wirklich wie geplant funktioniert, steht – nach der zweifelhaften Vorgeschichte – wohl auch in den Sternen.

Die Lösung steckt in der Cloud – aber nicht in jeder

Warum also nicht einfach eine bereits erprobte Cloud nutzen? Da allerdings gilt es für die Nutzer, genau auszuwählen, denn (noch) nicht alle Anbieter erfüllen die Anforderungen der DSGVO. Um den Vorgaben Genüge zu tun, ist es erforderlich, dass die abgelegten Daten verschlüsselt werden, der Zugang durch ein Passwort geschützt wird und dass der Cloud-Anbieter eine revisionssichere Ablage personenbezogener Daten gewährleisten kann, über die jede Änderung genau nachvollzogen werden kann. Und schließlich ist auch der Server-Standort relevant. So dürfen nach dem Cloud-Act beispielsweise US-Behörden von amerikanischen Cloud-Providern die Herausgabe sämtlicher Daten einer Person oder eines Unternehmens verlangen. Da Recht erstreckt sich zwar auch auf europäische Tochtergesellschaften von US-Firmen, kollidiert da aber mit der EU-DSGVO, so dass im EU-Wirkungsbereich gehostete Daten sicher sein sollten. Noch besser aber ist es, wenn Cloud-Anbieter und Server ihren Standort in Deutschland haben – so, wie es zum Beispiel bei PowerFolder des Düsseldorfer Unternehmens dal33t GmbH der Fall ist. Das bietet zudem die Möglichkeit, auch mobil auf die Daten zuzugreifen und Dokumente online in der Cloud zu bearbeiten – auch mit ausgewählten Kollegen zusammen. Was für die Pädagogen dann auch die gesündere Alternative wäre: Berichten zufolge hätten einige Lehrer in Düsseldorf bereits beim Vize-Vorsitzenden der Schulpflegschaft, der  hauptberuflich als Physiotherapeut arbeitet, bereits um Termine gebeten, da sie durch die auf sie zukommende, ungewohnte Schreibarbeit per Hand eine Sehnenscheidenentzündung befürchten.

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Testurteil: sehr gut – der HSM SECURIO AF100 im Redaktionstest von „Das Büro“

Die Redaktion von "Das Büro" hat das Modell mit automatischem Papiereinzug getestet. Gerrit Krämer, Redakteur von Das Büro berichtet.

Durch seine kompakten Abmessungen von 37,5 cm Breite, 26 cm Tiefe und 62 cm Höhe sowie sein geringes Leergewicht von nur 7 kg ist der Aktenvernichter relativ unproblematisch an den jeweiligen Einsatzort zu befördern. Das Volumen des Schnittgutbehälters beträgt 20 Liter.

Inbetriebnahme

Zwischen dem Auspacken des Geräts und der ersten Inbetriebnahme haben bei uns in der Redaktion nur wenige Augenblicke gelegen. Einfach den im Gehäuseoberteil verbauten Schneidkopf auf den Schnittgutbehälter setzen, Autofeedablage montieren, Netzstecker auf der Rückseite des Aktenvernichters einstecken, das andere Ende in die Steckdose und den Netzschalter auf „I“ schalten. Das war‘s schon.

Die Bedienung des Aktenvernichters ist ebenfalls denkbar einfach. Auf seiner Oberseite befinden sich zwei gut sichtbare Tasten. Eine zum Starten und Stoppen des automatischen Papiereinzugs, eine für den Auswurf von Dokumenten bei Papierstau, die „Reversiertaste R“.

Aufgabengebiet

Die Kernkompetenz eines Aktenvernichters liegt im zuverlässigen Zerkleinern von Dokumenten. Und hier gab sich der HSM SECURIO AF100 bei uns keine Blöße. Die Start-Stopp-Automatik startet das Schneidwerk automatisch, sobald Papier in die manuelle Zuführöffnung geschoben wird. Papier wird im Partikelschnitt zu 4 mm breiten und 25 mm langen Teilchen geschreddert, was der Sicherheitsstufe P-4 entspricht. Der manuelle Einzug schafft maximal sechs bis sieben Blätter à 80 g/m2 auf einmal, ab dem achten Blatt ist der Stapel zu dick für die Zuführöffnung. Auch das Vernichten von gehefteten und mit Büroklammern versehenen Blätterstapeln funktionierte über den manuellen Einzug problemlos. Die Autofeedfunktion ist für maximal 100 Blatt ausgelegt. Während des Autofeedbetriebs konnten wir parallel auch den manuellen Einzug ohne Einschränkungen nutzen. Nicht ganz so praktisch ist, dass dem Autofeeder keine Büroklammern oder geheftete Blätter zugeführt werden dürfen, da sonst das Gerät beschädigt werden könnte. Hier ist beim Einlegen von Dokumenten Vorsicht geboten.

Wurde dem Schredder versehentlich ein noch benötigtes Dokument zugeführt, ließ sich der Zerkleinerungsvorgang jederzeit mit der Bedientaste abbrechen. Das Schneidwerk stoppte sofort, sobald wir die Taste drückten. Durch ein längeres Drücken der Reversiertaste, und mit etwas Kraftaufwand, ließen sich die zugeführten Dokumente wieder herausziehen.

Unser Fazit

Der HSM SECURIO AF100 verbindet kompakte Maße mit guter Leistung. Er ist leicht zu transportieren und kann somit flexibel an verschiedenen Büroarbeitsplätzen benutzt werden. Moderate Lautstärke beim Vernichten und 0 Watt Stromverbrauch im Stand-by-Modus (Herstellerangabe) sind weitere Pluspunkte des Schredders.

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Fit für die EU-DSGVO: Myfactory stellt Anonymisierungsassistenten vor

  • Neue Funktion unterstützt mittelständische Unternehmen bei Datenschutz-Umsetzung
  • TÜV-SÜD prüft Myfactory Cloud ERP als EU-DSGVO-konform

Myfactory, ein führender ERP-Cloud-Hersteller aus Deutschland, hilft mittelständischen Firmen bei der Bewältigung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Dazu entwickelte der Cloud-Spezialist ein Löschkonzept, mit dem sich Daten anonymisieren lassen. Ermöglicht wird das durch den Anonymisierungsassistenten, der Kundendaten unwiederbringlich überschreibt und löscht. Verfügbar ist die Funktion ab sofort (Myfactory Cloud ERP, Version 6.1 (ServicePack 860). Darüber hinaus wurde die Lösung Myfactory Cloud ERP vom TÜV als EU-DSGVO-konform geprüft. Damit bietet das Unternehmen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Einhaltung des Datenschutzes.
   
David Lauchenauer, Geschäftsführer und G esellschafte r der Myfactory Gruppe
„Anonymisierung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen im Datenschutz. Mit unseren DSGVO Unterstützungsfunktionen wollen wir kleinen und mittelständischen Unternehmen einen zuverlässigen Assistenten an die Hand geben. Er hilft dabei, in wenigen Schritten den Datenbestand rechtskonform zu überarbeiten und damit die Gefahr vor drohenden Strafen zu reduzieren. Unser TÜV-Gutachten ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir die DSGVO sehr ernst nehmen und unsere Kunden bei deren Umsetzung tatkräftig und glaubwürdig unterstützen.“

Anonymisierung leicht gemacht: Neue Cloud-ERP-Funktion vereinfacht DSGVO-Umsetzung

Schritt für Schritt: Zuerst müssen sich Unternehmen überlegen, welche Daten anonymisiert und welche von der Löschung ausgenommen werden sollen. Besonders sensible Daten, wie Religionszugehörigkeit, lasse n sich einfac h auswählen und für die Anonymisierung kennzeichnen. Über die Funktion „Adressen anonymisieren“ können dann Datensätze im Stapel gelöscht werden. Auch eine individuelle Anonymisierung von Adressdatensätzen aber auch von mehreren Ansprechpartnern ist möglich, unter anderem direkt über das „Datenschutz“-Register im Adressstamm.

Weiter unterstützt die Business Software bei der Einhaltung der Aufbewahrungsfrist: Die Lösung erkennt sowohl bei Einkaufs- und Verkaufsbelegen als auch bei Verträgen, ob ein damit verknüpfter Datensatz noch eine gültige Aufbewahrungsfrist hat oder nicht. Zudem lässt sich auch händisch festlegen, ob eine Löschung grundsätzlich verboten oder nur vor deren Löschung gewarnt werden soll. Damit kann der User selbst entscheiden, welche Aufbewahrungsfrist für ihn relevant ist. Mit dem neuen Assistenten adressiert Myfactor y die gestiege nen Anforderungen an Warenwirtschaftssoftware.
   
Weitere Informationen

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Ascom ermöglicht sichere patientenbezogene Kommunikation von Pflegeteams

Pflegeteams in Krankenhäusern haben untereinander vielfältige Kommunikationsanforderungen. Dazu gehören patientenbezogene Informationen, interne Arbeitsabstimmungen im Team, das Setzen von Anforderungen (z.B. Patienten-Transportdienst), Terminanfragen, Labor-Ergebnisabfragen,  aber auch Notrufe (z.B. Reanimations-Team).

Alle diese Anforderungen können mit dem klinischen Messaging-Dienst Ascom Unite Collaborate in einer App erfüllt werden. Die App verwaltet die Zuordnung von Pflegeteams und Patienten und ermöglicht schichtübergreifend patientenbezogene Chats. So können von Ärzten und Pflegekräften wichtige Informationen zu einem Patienten einfach gelesen und ergänzt werden. Die App erleichtert es, Fragen an den Arzt aufgrund neuer Symptome des Patienten zu stellen. Aktuelle Patienteninformationen sind zur Schichtübergabe direkt verfügbar.

Technisch kann diese Integration durch die Anbindung an die Telefonzentrale, den Kommunikationsserver, das Krankenhausinformationssystem und Subsysteme erreicht werden. Die Daten der App und die Nachrichtenübermittlung sind gesichert und liegen nur auf Servern der IT des Krankenhauses.

Ascom Unite Collaborate ist eine klinische Messaging, -Chat und Telefonie-Lösung für Krankenhäuser, die hilft, die Anforderungen der DSGVO einzuhalten.

Bernward Adams, Managing Director DACH bei Ascom: "Pflegeteams benötigen eine Form der sicheren Kommunikation untereinander. Dies sollte nicht über allgemeine Messaging-Dienste laufen sondern mit Krankenhaus-spezifischer Software ermöglicht werden, damit Patienten-Daten geschützt verwendet werden können. Ascom Unite Collaborate ist ein patientenbezogenes Kommunikations-Tool, das diesen Sicherheitsanforderungen gerecht wird."

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„GMP beschleunigt die Marktverschiebung“

Google hat kürzlich seine neueste Suite, die Google Marketing Platform, angekündigt. Neben dem Rebranding von Google Adwords (jetzt: Google Ads) gibt es weitere interessante Entwicklungen, die durch die neue Plattform angestoßen werden. Was verändert sich für Werbetreibende und Marketer? In fünf Thesen ordnet Jan Brockmann, Managing Director Germany von metapeople, Teil der internationalen Artefact-Gruppe, die Neuerungen ein und stellt eine Prognose für die Zukunft auf.

1. Der Launch der neuen Plattform ist konsequent und längst überfällig

Mit dem Launch von GMP bietet Google nun eine einheitliche Marketing-Plattform, die die Steuerung und Koordination aller Marketingelemente von der Aktivierung über die Messung bis hin zur tiefgehenden Analyse von einem Kontrollzentrum aus erlaubt. Die Idee selber ist nicht neu: Unternehmen wie Adobe, Oracle oder SalesForce hatten diese One-Stop-Shops bereits in der Vergangenheit eingeführt. Dass Google sich nun mit GMP in diese illustre Reihe stellt, ist keine Überraschung. Der Bedarf auf Agentur- und Unternehmensseite, einen ganzheitlichen Blick auf alle digitalen Kanäle zu haben und einzelne Marketing Touchpoints besser zu bewerten, nimmt ständig zu.

2. DSGVO: Google nimmt Partner in die Pflicht

Die Kombination von Doubleclick und Google Analytics ermöglicht es Google, die Datenspeicherung und -verarbeitung zu zentralisieren und so die Anzahl der Glieder in der Datenverarbeitungskette zu reduzieren. In Zeiten von DSGVO ein großer Nutzen. Das neue dreistufige Partnerschaftsmodell ist darüber hinaus eine Möglichkeit, die DSGVO-Verantwortung auf Partner zu übertragen, die GMP-Suite-Produkte bearbeiten oder weiterverkaufen. Ein cleverer Schritt von Google angesichts der Tatsache, dass große Unternehmen ihre Medienaktivitäten zunehmend inhouse betreiben.

3. Die Marktverschiebung wird an Rasanz gewinnen

Weil Werbetreibende durch GMP in die Lage versetzt werden, gewisse operative Managementaktivitäten inhouse abzubilden, wird sich die Abhängigkeit von ihrer Agentur verringern. Lediglich Kampagnen, Tracking und Daten neu aufzusetzen, wird kein Argument mehr sein, das ein Unternehmen an eine Agentur bindet. Weiterhin gefragte Agentur-Leistungen werden hingegen Beratung und andere höherwertige Projekte wie Attributionsmodellierung, Performance Measurement, Data Management und Media-Qualität sein.

4. GMP wird Treiber für eine effizientere Budgetverteilung

GMP wird das Verständnis dafür, wie die verschiedenen Stufen des Funnels zusammenwirken, auf Seiten der Werbetreibenden stärken. Kombiniert mit einer datengesteuerten Attributionsmodellierung werden diese in die Lage versetzt, über das Last-Click-Modell hinauszugehen und die Budgetverteilung zwischen den Kanälen sowie Branding- und Performance-Strategien zu verbessern. GMP ermöglicht es, Anzeigen-bezogene Performance (Doubleclick-Suite) mit Site-bezogenem Engagement (Google Analytics) zu verbinden. Beide Strategien in Einklang zu bringen, birgt die Chance, die jeweiligen Budgets wieder in Richtung effizienterer Marketingkanäle zu verschieben.

5. Das Ziel ist noch nicht erreicht

Es ist zu hoffen, dass Google in einem nächsten Schritt GCP (Google Cloud Plattform) integriert. Als Digital-Agentur arbeiten wir selbstverständlich sowohl mit GMP als auch mit GCP. Daher wissen wir um das große Potenzial einer weiteren Verschmelzung von Cloud- und Marketing-Tools, die intelligentere Angebotsstrategien, präzisere Attributionsmessungen und eine effizientere Kundenpersonalisierung ermöglicht.

Über Jan Brockmann

Jan Brockmann ist seit 2016 Managing Director Germany bei der Digital-Marketing-Agentur metapeople. Der Diplom-Informationswissenschaftler ist Experte für SEA, SEO sowie für Display-Marketing und Social Advertising. metapeople, als Part von Artefact, ist eine der führenden Digital Performance Marketing Agenturen Europas und unterstützt seit 2004 den Auf- und Ausbau von internationalen Partnerprogrammen für bekannte Marken von Alltours über Deichmann und Lufthansa bis Zwilling.

Über Artefact | artefact.com

Artefact (zuvor Artefact-Netbooster) ist eine börsennotierte Marketingagentur (Alternext Paris, ALBNT), die Marketers und Techniker perfekt vereint. Um die Customer Experience von morgen durch moderne Technologien neu zu erfinden, arbeitet die Agentur mit den größten globalen Marken zusammen. Das Unternehmen hat mehr als 25 Niederlassungen mit 1000+ Mitarbeitern und bietet die Serviceangebote Daten-Consulting, Expertise im Digitalmarketing und Technologieentwicklung (Big Data und Artificial Intelligence) an. Artefact wurde zur innovativsten Agentur 2017 gewählt. Mehr als 600 Kunden vertrauen auf die fundierte Marketingerfahrung der Agentur, darunter mehr als 100 Blue Chips wie AccorHotels, Orange, Carrefour, Emirates, Deutsche Telekom und Monoprix. Gegründet wurde Artefact von drei Absolventen der Universität Polytechnique (Guillaume de Roquemaurel, Vincent Luciani and Philippe Rolet). Seit der Gründung im Jahr 2015 ist Artefact schnell und stetig gewachsen. Im September 2017 fusionierte die Agentur mit der französischen Digital Marketing Agentur NetBooster Group.

 

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Neue Datenschutz-Regelungen behindern Karrierechancen

  • Der Queb-Bundesverband sieht negative Auswirkungen durch die #DSGVO und #ePrivacyVO auf die Personalwirtschaft, insbesondere mit Blick auf die Personalgewinnung
  • Der Verband veröffentlicht ein Call-to-Action-Paper, das die Bundesregierung auffordert, in den Trilogverhandlungen zur #ePrivacyVO mögliche Einschränkungen zur Personalgewinnung abzumildern

Erfolgreiche Personalgewinnung funktioniert nicht mehr ohne digitale, Daten-getriebene Instrumente. Aktive Bewerber-Suche in sozialen Netzwerken, der Einsatz von Eignungsdiagnostik, die Bindung von Talenten oder die Durchführung von Bewerbungsgesprächen per Video-Technologie sind Beispiele, die die Personalauswahl der heutigen Zeit kennzeichnen. Für Unternehmen ist das überlebenswichtig, Kandidaten eröffnet es verbesserte Karriere-Chancen. Schon die Datenschutzgrundverordnung (#DSGVO) hat in den letzten Monaten eine regelrechte Dynamik – teilweise auch schon Panik – in den Personalbereichen der Unternehmen ausgelöst, weil sie den Einsatz digitaler, Daten-basierter Instrumente erheblich erschwert. Der sich derzeit in Verhandlung befindende Vorschlag für eine ePrivacy-Verordnung der EU wird modernes Recruiting weiter erheblich behindern – wenn nicht gar unmöglich machen.

Der Queb Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting e. V. appelliert daher an die Bundesregierung, bei den anstehenden Trilogverhandlungen Ende des Jahres, die möglichen Einschränkungen zur Personalgewinnung durch entsprechende Erwägungsgründe abzumildern. Der Verband legt im Auftrag seiner Mitgliedsunternehmen ein Thesenpapier vor, das die wichtigsten Konsequenzen aus den neuen Datenschutz-Regelungen für die Personalarbeit der Wirtschaft und die Forderungen an den Gesetzgeber zusammenfasst.

Die Kernforderungen im Überblick:

Wir appellieren an die Bundesregierung, bei den anstehenden Trilogverhandlungen Ende des Jahres, die möglichen Einschränkungen zur Personalgewinnung durch entsprechende Erwägungsgründe abzumildern.

Der Queb-Bundesverband agiert mit diesem Thesenpapier im Auftrag seiner mehr als 50 Mitgliedsunternehmen.

In Folge dessen fordern wir als Queb-Bundesverband im Auftrag unserer Mitglieder:

  • Eine praxisnahe Auslegung der Löschpflicht: Die Frist zur Löschung von Bewerbungs-relevanten Daten ist auf ein Jahr nach Einstellungstermin praxisnah anzuerkennen.
  • Die Verankerung eines zusätzlichen Erwägungsgrundes für die aktive Direktansprache in der ePrivacyVO, der die Kommunikation durch Direktwerbeansprache zum Zwecke der Personalgewinnung ermöglicht.

Da die EU-Trilogverhandlungen unmittelbar bevorstehen, sehen wir als Queb-Bundesverband hier Chancen, eine Abmilderung der Regelung zu erreichen, um der Personalgewinnung wieder den nötigen Raum zu geben.

Unser Formulierungsvorschlag lautet:

„Nicht von dem Begriff der (Direkt-)Werbung umfasst sind Ansprachen zu Zwecken der beruflichen Neu- oder Umorientierung, wenn und soweit die Ansprache über von der Person öffentlich gemachte Daten (etwa in Netzwerken, Foren oder auf sonstigen Webseiten) und in der gebotenen Kürze und Sachlichkeit erfolgt sowie unmittelbar nach dem Erstkontakt die Zustimmung der Person zur weiteren Kommunikation eingeholt und über die Datenverarbeitung umgehend informiert wird.“

Zu diesem Zweck hat der Bundesverband ein „Call to Action Paper“ veröffentlicht, welches die Hintergründe und Forderungen im Detail erklärt. Das PDF ist unter folgendem Link zu finden: https://www.queb.org/…

Alle Informationen zum Thema finden Sie unter https://www.queb.org/forderung-dsgvo-eprivacyvo/ und zu Queb im Allgemeinen unter www.queb.org/presse.

 

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EU-DSGVO und Abmahnungen: Schreckgespenst oder Phantom?

Die seit 25. Mai verbindlich geltende EU-Datenschutzgrundverordnung sorgt bei vielen Unternehmen für Unruhe und Angst vor Abmahnwellen. Besonders ausgeprägt ist die Unsicherheit bei kleineren Organisationen wie Arztpraxen, Stiftungen, Vereinen und Freiberuflern, die nicht auf eine eigene Rechtsabteilung mit entsprechendem Fachwissen zurückgreifen können.

Inzwischen gibt es erste Abmahnungen wegen formaler Verstöße gegen die DSGVO. Aus Sicht vieler Experten stellen diese jedoch kaum ein lukratives Geschäft dar, weil die rechtliche Grundlage dafür doch recht fragwürdig ist.

Im Fokus der DSGVO stehen natürliche Personen

Die EU-DSGVO beinhaltet zwar auch Passagen, die im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb anwendbar sind und Klagen von Mittwettbewerbern ermöglichen, im Wesentlichen enthält sie aber gemäß Art. 1 Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Um weder Wettbewerbern noch den Personen, deren Daten bei ihnen verarbeitet werden, Anlass für Klagen zu geben, ist eine überschaubare Anzahl von Anforderungen zu bearbeiten. Dazu gehört vor allem, betroffene Personen rechtzeitig und umfassend über den Umgang mit ihren Daten zu informieren.

Verfahrenskataster: nötig und hilfreich

Um in Betrieben eine Übersicht zu bekommen, wo überhaupt personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist ein Verfahrenskataster anzulegen. Auf dieser Grundlage können weitere Anforderungen ermittelt und mit entsprechenden Maßnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzes versehen werden. Zum Aufstellen eines solchen Katasters bedarf es keiner juristischen Spezialkenntnisse – verschiedene Hilfestellungen von Behörden und Verbänden (z.B. der Europäischen Kommission oder der Bundesdatenschutzbeauftragten) klären bereits viele Fragen, die beim Lesen der Verordnung auftauchen.

Tagesseminar und Zertifizierung

Um Zeit bei der Einarbeitung zu sparen und Zugriff auf geprüfte Vorlagen zu erhalten, können Verantwortliche den eintägigen Praxiskurs „EU-DSGVO kompakt: Rechtslage und Umsetzung für kleine Unternehmen“ der GUTcert Akademie besuchen. Zur Zielgruppe der Schulung gehören insbesondere Betriebe, die unterhalb der Schwelle zur Benennungspflicht eines Datenschutzbeauftragten liegen. Für größere Organisationen bieten wir eine viertägige Intensivausbildung zum Beauftragten an. Bei Fragen zum Kursangebot erreichen Sie uns unter akademie@gut-cert.de oder +49 30 2332021-21.

Sie möchten das Datenschutzsystem Ihres Unternehmens von den GUTcert Fachexperten prüfen lassen? Dann stellen Sie eine unverbindliche Angebotsanfrage an unsere Fachabteilung. Ihr Ansprechpartner ist Nico Behrendt (+49 30 2332021-81).

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