Elektroinstallateure: Der Fachhandel ist seit 2016 noch beliebter geworden

Alles online oder was? Nicht im deutschen Elektrohandwerk, wie neue Marktdaten zum Einkaufsverhalten der Installateure zeigen. Im Vergleich zur Voruntersuchung aus dem Jahr 2016 ist der traditionelle Einkaufsweg (sprich: über den Fachhandel) bei den Elektro-Fachhandwerkern sogar noch stärker geworden. Doch immerhin: Jeder dritte Elektroinstallateur greift auch auf die alternativen Einkaufskanäle im Internet (Amazon, Ebay, Conrad usw.) zurück. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie zur Entwicklung des Einkaufsverhaltens der Elektroinstallateure.  

Insgesamt kaufen 97 Prozent der deutschen Elektroinstallateure im Fachhandel ein – damit liegen die deutschen Handwerker genau im europäischen Durchschnitt. Gegenüber der letzten Befragung zum Thema vor drei Jahren hat sich dieser Anteil noch weiter ausgeweitet (um 1 Prozent). Die große Bedeutung des Fachhandels kann man nicht zuletzt am Anteil der dort getätigten Einkäufe am gesamten Einkaufsvolumen der Branche (dem sogenannten „Share of Wallet“) ablesen: Er liegt bei nicht weniger als 85 Prozent aller Einkäufe der deutschen Elektrohandwerker in der Befragungsstichprobe. Die am häufigsten über den Fachhandel bezogenen Produkte sind übrigens elektrische Gehäuse- und Anlagenkomponenten.  

Kann die Elektrobranche das Kapitel Online-Konkurrenz also beruhigt zuschlagen? Mitnichten, wie ein detaillierter Blick auf die Umfrageergebnisse illustriert: Online wird dennoch viel bestellt – wenn auch vor allem in den Webshops der Fachhändler selbst. So werden mehr als die Hälfte der Einkäufe im deutschen Fachhandel nicht mehr traditionell vor Ort oder per Telefon abgehandelt, sondern in den Onlineshops der Fachhändler. Und: Auch die in der Branche wenig geliebten reinen Online-Konkurrenten wie Amazon werden von nicht wenigen Profis genutzt: 30 Prozent der Elektroinstallateure lassen auch auf diesen Seiten Geld – wenn sie auch im Endeffekt nicht mehr als einen Bruchteil der Einkäufe dort tätigen, die auf ihren wichtigsten Vertriebsweg Fachhandel entfallen.

Über die Studie

Der aktuelle Länderbericht zur Lage im deutschen Elektroinstallationshandwerk und dem Themenschwerpunkt „Einkaufsverhalten und Distributionstrends“ mit den Ergebnissen aus 150 CATI-Interviews unter deutschen Elektroinstallateuren ist für 900 € bei BauInfoConsult erhältlich. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

BauInfoConsult ist ein auf die Bau- und Installationsbranche spezialisiertes Marktforschungsinstitut. Die Studie Europäischer Elektroinstallationsmonitor der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch BauInfoConsult gehört, erscheint viermal im Jahr. Für die Untersuchung werden jährlich ca. 4.000 Elektroinstallateure aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Belgien und Polen befragt. Länderberichte sind für alle an der Studie beteiligten Länder verfügbar.

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Was man beim Kauf von Büchern aus dem Netz beachten sollte

Am Donnerstag startet die Leipziger Buchmesse! Wer sich nach der Messe dazu entschließt, Romane, Krimis oder Sachbücher zu kaufen, der wird im Internet fündig. Welche Stolperfallen Lesebegeisterte dabei beachten sollten, erläutert Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops und Experte für Verbraucherrecht.

1. Gilt für E-Books das gleiche Widerrufsrecht wie für klassische Bücher?

Dr. Carsten Föhlisch: Für klassische Bücher gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem persönlichen Erhalt der Ware. Grundsätzlich gilt das Widerrufsrecht auch für E-Books. Die 14-tägige Frist beginnt in diesem Fall aber im Moment des Vertragsschlusses. Das Widerrufrecht bei E-Books kann jedoch mit Beginn des Downloads erlöschen. Bei digitalen Gütern wie E-Books, die als Download gekauft werden, erlischt das Widerrufsrecht nämlich, wenn mit dem Download begonnen wurde und der Verbraucher zuvor ausdrücklich zustimmt, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnt und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.

2. Wer trägt bei der Rückgabe von klassischen Büchern die Rücksendekosten?

Dr. Carsten Föhlisch: Online-Händler können die Kosten der unmittelbaren Rücksendung der Ware vom Kunden verlangen, sofern sie den Verbraucher vor Abgabe der Bestellung über diesen Umstand informiert haben – z.B. im Rahmen der Widerrufsbelehrung. Schweigt der Händler zur Tragung der Rücksendekosten, so muss er diese tragen.

3. Kann ich Bücher zurücksenden, die ich bei einer Privatperson über einen Marktplatz wie eBay gekauft habe?

Dr. Carsten Föhlisch: Ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es in diesem Fall nicht, da es beim Online-Einkauf immer nur dann gilt, wenn der Verkäufer ein Unternehmer und der Käufer ein Verbraucher ist. Ob man also das Buch auch bei einem privaten Verkäufer zurückgeben kann, lässt sich nicht pauschal beantworten, da man in diesem Fall auf die Kulanz des privaten Verkäufers angewiesen ist. In vielen privaten Angeboten bei eBay findet sich aber der Hinweis, dass eine Rücknahme ausgeschlossen sei.

4. Kann ich E-Books verleihen?

Dr. Carsten Föhlisch: Wer E-Books im Internet kauft und herunterlädt, der erwirbt beim Kauf lediglich ein Nutzungsrecht. Das bedeutet: Im Gegensatz zum Kauf von einem physischen Buch besitzt der Käufer diese digitalen Güter nicht wirklich. Dieses Nutzungsrecht ist in der Regel an eine einzelne Person gebunden. Wer also ein E-Book herunterlädt und damit eine sogenannte Lizenz erwirbt, kann diese nicht einfach an einen Freund verleihen, weitergeben oder gar an jemanden verkaufen. Dazu muss man jedoch in die jeweiligen Lizenzbestimmungen schauen, um auf Nummer sicher zu gehen. Oftmals ist darin die Weitergabe ausgeschlossen, manchmal aber auch begrenzt erlaubt.

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NEU !!! Der elm@r-Connector für den Smartstore.net-Shop

Ab sofort bietet Smartstore den elm@r-Connector als integrierte Plugin-Lösung für die neueste Version des Smartstore.net-Shops an. Damit können Artikelangebote gleichzeitig und synchron im eigenen Shop und auf den Online-Portalen ebay und Amazon angeboten und verwaltet werden. Das elm@r-System synchronisiert dabei ständig abgleichend die Angebotsmengen und Bestände zwischen Shop und Portalen. Es ist möglich auf einfachste Weise zahlreiche Preiseinstellungen zu machen und somit Shop- und Portalpreise jeweils optimal aufeinander abzustimmen – und dies ganz individuell. Seien es generelle oder artikelspezifische Prozenteinstellungen, feste Aufmargen oder sogar bis hin zu einem leistungsfähigen Repricing-Tool mit fest einstellbaren und terminierbaren Minimal- und Maximal-Werten.

Mit dem elm@r-Connector können auch gezielte Mengen eines Bestandes für den Portalverkauf freigegeben werden und dies für jedes Portal unterschiedlich. Verkäufe auf den jeweiligen Portalen werden direkt in den Smartstore.net-Shop importiert und reserviert, auch Vorreservierungen bei schwebenden Bestellungen (pending orders) werden berücksichtigt. Die Bearbeitung erfolgt dann wie gewohnt im Smartstore.net-Shop, egal wo der Verkauf stattgefunden hat.

Preise, die im Smartstore.net-Shop geändert werden, bewirken, dass binnen weniger Minuten auch die Portalpreise entsprechend den eingerichteten Preisparametern geändert werden. Für die Verwaltung der Portalpreise sind verschiedenste Filter, Artikelgruppen und auch Preisstaffeln möglich, um z.B. Händler- und Businesspreise mit individuellen Staffelungen hinterlegen zu können.

Der elm@r-Connector wird ständig weiterentwickelt, um z.B. Konkurrenzpreisanalysen auf den Portalen machen zu können oder um als universelle Schnittstelle zu Drittsystemen genutzt werden zu können. Um dies zu ermöglichen wurde der Systemspezialist für Smartstore.net-Shopintegrationen, die intakt-Computerservice GmbH, mit in die Kooperation genommen, dank derer eine leistungsfähige API-Schnittstelle zwischen den Systemen von Smartstore.net und elm@r-Connector entwickelt wurde. So ist die Integration bereits im Shopsystem vorangelegt und muss praktisch nur noch per Key aktiviert und eingetragen werden – schon ist der elm@r-Connector direkt aus dem Shop zu nutzen und zu bedienen.

Die Smartstore AG, die elm@r networks GmbH & Co. KG und die intakt-Computerservice GmbH freuen sich, ihren Kunden auf diese Weise ein höchst leistungsfähiges Kooperationsangebot machen zu können, welches eine enorme Erleichterung und Verbesserung im Handelsgeschäft mit den Online-Portalen verspricht – und das Ganze zu einem wirklich interessanten Angebotspreis!

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Die 5 häufigsten Datenschutz-Irrtümer im Online-Handel

Datenschutz ist im Online-Handel ein entscheidendes Thema, und das nicht erst seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Verbraucher sind für das Thema sensibilisiert und Abmahnanwälte reiben sich die Hände, wenn sie Fehler in Online-Shops entdecken. Wir stellen die fünf häufigsten Datenschutz-Irrtümer im Online-Handel vor.

1. Eine Datenschutzerklärung für den Webshop reicht
Falsch! Eine Datenschutzerklärung nur für den Webshop reicht nicht aus. Online-Händler benötigen eine für jeden Verkaufskanal ihres Unternehems, also auch für eBay, Amazon Marketplace, etc.

2. Es genügt, wenn der Datenschutzbeauftragte sich auskennt
Falsch! Alle Mitarbeiter, die Zugang zu personenbezogenen Daten haben, benötigen eine Datenschutz-Unterweisung. Laut einer weltweiten Studie im Auftrag von IBM werden 52 Prozent aller datenschutzrechtlichen Vorfälle durch Mitarbeiter verursacht. Diese Vorfälle können sehr teuer werden, denn im Schnitt kostet jeder entwendete Datensatz ein Unternehmen 130 Euro. Die Teilnahme an der Unterweisung sollten Online-Händler zudem protokollieren, um gegenüber den Aufsichtsbehörden jederzeit nachweisen zu können, dass sie ihrer Pflicht nachgekommen sind.

3. Das Thema DSGVO ist doch jetzt abgehakt
Falsch! Leider nicht. Google musste in Frankreich wegen eines DSGVO-Verstoßes 50 Millionen hinblättern und ein kleines Versandunternehmenaus Deutschland bekam 5.000 Euro Bußgeld aufgrund eines fehlenden Auftragsverarbeitungsvertrags aufgebrummt.

4. Kleinere Datenpannen brauche ich niemandem zu melden
Falsch! Gemäß DSGVO müssen Shopbetreiber ihre zuständige Aufsichtsbehörde innerhalb von 72 Stunden über Datenpannen informieren, ganz gleich ob kleine oder große. Erstellen die deshalb schon jetzt einen Reaktionsplan, welche Prozesse im Ernstfall im Unternehmen greifen.

5. Es reicht, Datenschutz-Maßnahmen erst auf Anfrage zu belegen
Falsch! Es reicht nicht aus, Datenschutz lediglich korrekt zu praktizieren, sondern überdies müssen laut DSGVO alle Prozesse, bei denen personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden, genauestens dokumentiert werden. Dies geschieht am besten in einem Verarbeitungsverzeichnis. Es genügt nicht, das Verzeichnis erst dann zu erstellen, wenn die Aufsichtsbehörden danach fragen. Händler benötigen grundsätzlich eine lückenlose Dokumentation über ihre Prozesse mit persönlichen Daten.

Fünf Irrtümer, eine Lösung
Es gibt im Datenschutzdschungel so manch einen Ast, über den Online-Händler stolpern. Damit man nicht ins Straucheln gerät, gibt es den Datenschutz 360. Eine Datenschutz-Flat, die den Online-Shop bequem mit einem intuitiv zu bedienenden Verarbeitungsverzeichnis, Musterverträgen und Live-Webinaren auf dem neuesten Stand hält: https://shop.trustedshops.com|datenschutz-360

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Sportiger: Die Trikot-Vielfalt macht’s

Eine Fußballveranstaltung wie die diesjährige Weltmeisterschaft bedeutet für Christian Rickert Ausnahmezustand. Bestellungen kommen da im Minutentakt. Aber diesmal war alles anders. Das frühe Ausscheiden der deutschen Mannschaft hat ihm eine Umsatzdelle beschert. „Eine Katastrophe war es nicht für mich“, fügt er hinzu. Einen teilweisen Ausgleich fand er mit „Exoten-Trikots“ etwa von Mexiko, Japan, Nigeria oder Panama, die gut liefen und die auf dem deutschen Markt teilweise nur er anbietet. Auch viele brasilianische, kroatische und letztendlich französische „Leibchen“ gingen weg. Schwer im Trend und immer mehr im Kommen sind taillierte Frauen-Trikots.

Der fußballbegeisterte Rickert startete 2006 über Ebay mit dem Online-Sportartikelhandel. „Damals war das noch selten.“ Im Lauf der Zeit konzentrierte er sich immer mehr auf Fußballtrikots – „nur Originalware“, wie er hinzufügt. Neben Hemden der Nationalmannschaften, die im jeweiligen Jahr eines großen Turniers besonders gut verkauft werden, hat er viele nationale und internationale Clubmannschaften im Sortiment, darunter auch Drittligisten wie Kaiserslautern, sagt der leidenschaftliche Bayern-Fan. Unterversorgt ist er aktuell mit Trikots von Juventus Turin, die nach der Verpflichtung von Superstar Cristiano Ronaldo heiß begehrt und beim Lieferanten Adidas ausverkauft sind.

Viel Ware verkauft Rickert über Amazon und natürlich auch über die eigene Webseite. Angesichts der Vielzahl der Buchungen ist Rickerts Sportiger steuerlich eine Herausforderung. „Da bin ich immer hinterhergehinkt“, gibt er zu. Doch das hat sich geändert, seit sich der Aschaffenburger Ecovis-Steuerberater Martin Fries um ihn kümmert. „Das läuft super. Die Einführung des digitalisierten Verfahrens war und ist für mich eine große Umstellung, doch im Endeffekt gewinnen wir dadurch“, sagt er. Unter anderem scannt er seine Belege ein, die dann elektronisch weiterverarbeitet werden, oder das Steuerbüro holt die Daten direkt aus seinem E-Commerce-Warenwirtschaftssystem Plentymarkets.

Fries und Rickert kennen sich seit 20 Jahren. Doch erst seit drei Jahren ist Rickert Mandant des Steuerberaters: „Christian Rickert atmet Fußball“, findet Fries. „Gerade bei Online-Händlern wie Sportiger sind unsere ExtraTools notwendig. Da ist eine Bearbeitung von Hand aufgrund der Massentransaktionen praktisch unmöglich.“

Auf einen Blick

sportiger.de wurde 2006 von Christian Rickert gegründet. Das Unternehmen aus Aschaffenburg mit sechs Mitarbeitern ist Experte in Sachen Sportartikel, Sportbekleidung und -zubehör und verkauft Originalware von Marken wie Nike oder Umbro. Im Fokus stehen Trikots, Fußballschuhe, Fußbälle, Handbälle, Handballschuhe und Vereinsbedarf der Marke Adidas.

Martin Fries, Steuerberater bei Ecovis in Aschaffenburg

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„Wie verkaufe ich einen gebrauchten Server?“

Regelmäßig stellt sich bezogen auf die Unternehmens IT die Frage, wie mit alter, nicht mehr zu nutzender Hardware, etwa einem gebrauchten Server, zu verfahren ist, was man beim Verkauf beachten sollte und welche Preise überhaupt noch realistisch erzielt werden können.  Mahr EDV trägt im Folgenden allgemeine Informationen für eine erste Orientierung zusammen. Sie mögen dabei helfen, den Aufwand der Verwertung im Vorhinein einzuschätzen, wird erwogen, einen gebrauchten Server zu verkaufen.

Einen gebrauchten Server verkaufen – Eckdaten zur Wertbestimmung

Bei der Wertbestimmung für einen gebrauchten Server gilt grundsätzlich die Faustregel, dass ein Server pro Tag ab Lieferung ca. 1/1000 des Kaufwertes verliert. Nach ungefähr 3 Jahren (1.000/365 = 2,74 Jahren) wäre dieser demnach wertlos. Davon abweichend kann ein höherer Zeitwert bestehen, wenn eine Garantieverlängerung auf bspw. 5 Jahre abgeschlossen wurde.

Die besten Preise werden erfahrungsgemäß auf Ebay erzielt. Professionelle Ankäufer eines gebrauchten Server werden zwar weniger zahlen, aber es entsteht im Vergleich zum Selbstverkauf bei bspw. Ebay weniger Aufwand.

Datenschutzbestimmungen beachten

Besonders wichtig ist jedoch, den Datenschutz zu beachten, insbesondere nach der neuen DSGVO. Insofern auf dem gebrauchten Server personenbezogene Daten gespeichert wurden, wovon bei jedem Server auszugehen ist, der in Betrieb war, kann die rechtliche Verpflichtung bestehen, die Festplatten vor der Weitergabe des Gerätes an Dritte zertifiziert löschen zu lassen. Diesbezüglich findet man hier eine entsprechende Information des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es gibt eine Vielzahl von Anbietern für die professionelle Datenlöschung. Je nach individuellem Bedarf, weiß Mahr EDV aus Erfahrung, welche Anbieter besonders empfehlenswert sind.

Professionelle Festplattenlöschung

Auch Mahr EDV selbst kann einen IT Administratoren zur Verfügung stellen, der vor Ort die Löschung der Festplatten vornimmt, um den gebrauchten Server überhaupt verkaufsfähig zu machen. Wenn keine Pauschale vereinbart wird, richten sich die Kosten nach Zeitaufwand und den bestehenden Vereinbarungen bzw. ersatzweise der Mahr EDV Preisliste, die unter https://www.mahr-edv.de/informationen abrufbar ist.

Selbstverständlich könnte auch ein IT affiner Mitarbeiter des entsprechenden Unternehmens die Löschung der Festplatten vornehmen. Der oben genannte Artikel des BSI verlinkt auf entsprechende Software, die dazu genutzt werden kann.

Diese Kalkulationsparameter machen deutlich, dass ein Weiterverkauf nicht zwingend die wirtschaftlichste Lösung ist, veraltete Hardware zu entsorgen. Je größer der Bestand nicht mehr zu nutzender IT Komponenten, desto sinnvoller könnte es sein, sich professionell dahingehend beraten zu lassen, was die optimalste Lösung ist.

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Neue Ausbildungsrichtung ab 2018: Kaufmann/frau im eCommerce

Die neue Ausbildungsrichtung Kaufmann/frau im eCommerce wurde von Photolux GmbH in der Vergangenheit stets bei der IHK nachgefragt. Alle bekannten Ausbildungsberufe passten nicht mehr zum zukünftigen Geschäftsmodell. Photolux ist in der Distribution von Markenartikeln tätig. Als Fokusmarken sind #Hahnemühle #Canson #Canon #Epson und natürlich die Eigenmarke Photolux zu nennen.

Neue Anforderung an die "Kleine Distribution"

Die neuen Anforderung an die Distribution werden zunehmend durch die Online-Vermarktung in Bereiche bewegt, die durch klassische Ausbildungsrichtungen nicht mehr adequat abgedeckt werden können. War bislang der Groß- und Außenhandelskaufmann die erste Wahl, so musste verstärkt die Symbiose mit den Marketinganforderungen hergestellt werden. Diese Aufgabe konnte zwar im Betrieb sichergestellt werden, eine Begleitung durch die Schule fehlte jedoch weitgehend. Alle Themenbereiche rund um den Online-Shop und dessen Marketing fehlte komplett.

Unter Distribution wird oft der klassische Distributor mit riesigen Warenlägern verstanden. Bei dieser Art der Distribution sind die gleichen Anforderungen vorhanden nur in einer anderen Dimension im Sinne von Stückzahlen. Hier sind die Voraussetzungen für Lösungen gegeben, da man sich spezialisierte Personen für die Aufgaben leisten kann (SEO, SEM, Schnittstellen, IT-Spezialisten).

Anders sieht es bei den Distributionen für Warengruppen aus, die hohe Beratungsanforderungen haben und nur geringe Stückzahlen (Umsatz) ausweisen können. Bei hochwertigen Produkten wie z.B. FineArt Fotopapieren von Hahnemühle oder Canson sind zudem hohe Lagerkosten gegeben. Nennen wir diese Distribution deshalb "Kleine Distribution" Die Anforderungen an die Warenhaltung und alle logistischen Leistungen sind gleichwertig, jedoch meist bei diesen Firmen nicht so perfekt ausgeprägt. Seitens der rechtlichen Anforderungen sind aber 100% zu leisten. Der Kunde erwartet umfassende Produktkenntnisse.

Auswirkungen auf die Distribution und den Online-Handel

Jetzt könnte man meinen, man etabliert einen Online-Shop und löst damit diese Anforderungen. Das wäre gegeben, wenn die Kundenstruktur sind nicht verändern würde. Und genau hier liegt das Problem. Die klassischen Handelsstrukturen werden aufgebrochen. Der Großhändler fungiert, wenn überhaupt mit einer sehr geringen Lagerhaltung. Der Händler hat sich meist an die Gegebenheiten angepasst, und betreibt einen Online-Shop als Drop-Shipping Händler. Somit fungieren beide Händlergruppen weitgehend warenlos. Sie verlassen sich auf die Distribution. Der eigene Shop wird auf "Grün" geschaltet in der meist berechtigten Hoffnung, dass die Ware in einem Tag angeliefert wird. Oft bedient man sich bereits der Lieferung direkt an den Endkunden. Soweit ist alles gut, sollte man meinen. Das kann der "Kleine Distributor" meist noch gut leisten.

Wie Amazon, Ebay & Co die Handelslandschaft verändern

Die Rechnung wurde jedoch ohne die Plattformen Amazon und Ebay gemacht. Preisportale tragen natürlich ebenfalls zum folgenden Szenario bei. Wie zu Anfangszeiten, als "jeder Bäcker" auf Ebay verkaufte, versuchen dies heute etwas versiertere Händler mit besseren Startvoraussetzungen. Die Mentalität ist jedoch oft gleich geblieben. Die "Hausfrau" meint vom Wohnzimmer aus mit 3 % Marge zurecht zu kommen. Damit ist die Preisspirale nach unten losgetreten. Jeden Prozentpunkt den man beim Distributor bekommt, wird genutzt, um an die erste Stelle im Ranking bei Amazon, Ebay und den Preisportalen zu kommen. Zudem hat mittlerweile auch der letzte %-orientierte Kunde gemerkt, dass er dieses System nutzen kann. Amazon setzt den I-Punkt mit eigenem Verkauf von gut laufenden Markenprodukten.

Die Not macht erfinderisch und zunehmend setzen die Großhändler auf Eigenmarken. Nur durch die Eigenmarken können zukunftsträchtige Szenarien abgebildet werden. Die Eigenmarken bedingen, dass der "China-Einkauf" selbst gemacht werden muss. Egal ob das Geschäft als Online-Handel oder über eine klassische Katalogvermarktung betrieben wird. Nebenbei sei angemerkt, dass Amazon die Eigenmarke durch die eigene Plattform erheblich stützt. In Amazon sind zunehmend neue Marken zu finden. Eine Marke = ein Produkt. Meist von Personen betrieben, die als Quereinsteiger anfangen und die gesamte Kette vom Sourcing in China über die europäische Markenanmeldung bis zum europaweiten Vertrieb über Amazon abdecken. Auch diese Marken nehmen Kaufkraft weg. Für etablierte Marken gilt: Eine Marke, die nicht in Amazon zu finden ist, gibt es nicht.

Und auch bei Amazon, wie auf jeder anderen Plattform ist ein adequates SEO Marketing zu betreiben. Und schon sind wir wieder bei den Mitarbeitern, die diese Aufgaben übernehmen müssen.

Lösungsansätze für die "Kleine Distribution"

Die "Kleine Distribution" von Markenprodukten merkt aber schnell, dass man mit der Degradierung zum Box-Moving keine Überlebensschancen hat. Auch wenn man mit der Öffnung zum "Drop-Shipping" etwas Umsatz dazugewinnt, so rechtfertigt dieser Ansatz nicht die Betriebskosten. Eher unterstützt man den Preisverfall. Hier hat ebenfalls Amazon mit seinen Lägern und Versand durch Amazon die Messlatte bereits aufgelegt. Blickt man auf die in der Vergangenheit von DHL und UPS vorgenommenen Preisveränderungen, wird die Luft für kleine Versender dünner. Die Endkunden registrieren diese Informationen nicht und erwarten ein kostengünstiges bis kostenloses Preismodell. "PRIME" von Amazon lässt grüßen.

Somit gibt es nur einen Ansatz. Selbst aktiv werden und den Endkunden mit Markenprodukten selbst zu bedienen. Das bedeutet, dass man sich entscheiden muss. Seitens der Hersteller ist kein Lösungsansatz in Sicht.

Warum der Kaufmann/Frau eCommerce der richtige Ansatz ist

Spätestens jetzt wird die Bedeutung dieser Ausbildungsrichtung deutlich. Jeder Teilnehmer der klassischen Handelskette wird gezwungen, selbst aktiv zu werden und direkt in den Online-Handel einzugreifen, in welcher Form auch immer. Das dies nicht nur mit Spezialisten geht (Lohnkosten), versteht sich von selbst. Also sind diese Prodagonisten auf das Prinzip "help yourself" angewiesen. Und das bedeutet, man braucht den "Allrounder" im #eCommerce. Und dieses Unterfangen fängt bei der Ausbildung an.

Photolux setzt auf den Kaufmann-/frau eCommerce 

Auch wenn die Inhalte der Ausbildung beim Kaufmann/-frau noch sehr klassisch dominiert werden, setzt Photolux auf den Ausbildungsberuf Kaufmann eCommerce. Die Schwierigkeit dürfte darin liegen, diese Personen nach der Auszubildung an den Betrieb zu binden. Das Anforderungsprofil ist jedoch so breit, dass sich schnell Spezialisierungsgrade herausstellen, die den branchenübergreifenden Einsatz ermöglichen müssen (SEO, SEM, etc.). Und hier liegt das Problem. Die Anforderungen verändern sich so schnell, dass ein Traning on the Job die bessere Vorgehensweise wäre.

Mittlerweile sind diese Tätigkeiten international zu günstigen Konditionen einzukaufen. Im Umkehrschluss sind diese Tätigkeiten sehr wohl von jedem Platz auf der Erde aus leistbar. Vorausgesetzt eine gute Internetverbindung existiert. Das eröffnet neue Möglichkeiten für den Auszubildenden wie für den Betrieb. Welche Präsenz des Auszubildenden im betrieb vonnöten ist, um die Produktaffinität aufzubauen, bleibt abzuwarten. Für beratungsintensive Produkte wie z.B. Hahnemühle FineArt Papiere, Canon Tintenstrahldrucker, Photolux Fotopapier, LED Leuchtmittel für die Bildbeleuchtung sind sicher auch tiefergehende Produktkenntnisse vonnöten.

Wer sich einen Einblick verschaffen möchte, was Photolux umtreibt, sich diesen Themen zu widmen, kann dies über die Beispielprodukte tun. Letztendlich möchte auch die Photolux GmbH  mit seinen Produkten auf der ersten Seite bei Google stehen.

Mit diesem Know How stellt sich bereits die nächste Frage. Ist es nicht besser, das Know How anzubieten, als Handel zu betreiben? Erste Tendenzen deuten in Richtung "BEIDES".    

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plentymarkets ist Technologiepartner für neue eBay Logistik-Services

Mit eBay Fulfillment und eBay Versand bietet der weltweite Online-Marktplatz eBay seinen gewerblichen Verkäufern in Deutschland neue Logistik-Services an, um sie bei der Skalierung ihres Geschäfts auf allen Kanälen zu unterstützen. eBay-Verkäufer, die die Logistik-Services nutzen, erfüllen die Standards des eBay Plus-Programms und profitieren dadurch unter anderem von einer besseren Sichtbarkeit ihrer Angebote durch das eBay Plus-Logo sowie besonderem Verkäuferschutz. Beide Logistik-Angebote stehen ab sofort in einer Beta-Version für ausgewählte eBay-Händler zur Verfügung. Die technische Umsetzung der Logistik-Services erfolgt durch das eBay-Tochterunternehmen Shutl.

Bei eBay Fulfillment handelt es sich um einen Multichannel-Fulfillment-Dienst, der die Zustellung am nächsten Tag für Kundenbestellungen bis 18 Uhr ermöglicht. Logistik-Partner FIEGE übernimmt im Namen von eBay für die teilnehmenden eBay-Händler die Lagerung und Versandvorbereitung der Produkte. Ein optimales Zustellerlebnis für den Endkunden ist durch Hermes garantiert. Die Anbindung an eBay Fulfillment erfolgt zum Start ausschließlich über das Multichannel Tool von plentymarkets.

Als einer der führenden E-Commerce ERP-Anbieter ist plentymarkets mit über 15 Jahren Erfahrung eine gelungene Wahl für dieses spannende Projekt. Vor allem das Multi-Channel-Modul der Cloud-Software ist für seinen einzigartigen Funktionsumfang bekannt. So freut sich plentymarkets als Technologiepartner bei dieser Neuerung von Anfang an mit dabei zu sein:

"plentymarkets steht dafür, dass alle Prozesse im E-Commerce effizient abgebildet werden können. Es ist ganz wesentlich neben einer guten Platzierung auf verschiedenen Kanälen, auch sicherzustellen, dass die Ware schnell, sicher und professionell zugestellt wird. Dieses Projekt unterstreicht unsere Innovationskraft und wird einen erheblichen Kundennutzen liefern", so Bernhard Weiß, Geschäftsführer plentymarkets GmbH.

Unterstützung für weitere Multichannel Tools sowie der Versand durch weitere Dienstleister sind für 2019 geplant. Weitere Informationen zu eBay Fulfillment sowie die Möglichkeit, sich für die Beta-Phase zu bewerben, gibt es unter fulfillment@shutl.com.

Mit eBay Versand bietet eBay insbesondere kleineren Verkäufern eine schnelle Lieferung zum attraktiven Preis für alle Kanäle. Während der Beta-Phase erfolgt die Durchführung der eBay Versandlösung in Zusammenarbeit mit dem Paketdienst DPD. Teilnehmende Händler an der Beta-Phase vereinbaren mit dem eBay-Kundenservice ein passendes tägliches Abholzeitfenster, das stets später als 14:30 Uhr liegt, damit möglichst viele Bestellungen taggleich bearbeitet werden können. In der Regel werden diese Sendungen durch DPD bereits am nächsten Tag zugestellt. Endkunden profitieren dabei von digitalen Services des Paketdienstes wie etwa einem kartengestützten Live-Tracking oder der auf 60 Minuten genauen Prognose des Zustell-Zeitpunkts. Händler können die eBay- und Multichannel-Paketscheine über die neue eBay-Versandplattform beziehen. Die Beta-Phase gilt zunächst für Händler im Raum Bremen. Weitere Regionen und Versandservices werden sukzessive in 2019 freigeschaltet. Weitere Informationen zur eBay Versandlösung sowie die Möglichkeit, sich für die Beta-Phase zu bewerben, gibt es unter https://verkaeuferportal.ebay.de/shutl-versandservice.

„Als ein führendes globales Handelsunternehmen sind wir überzeugt, dass die Logistik von strategischer Wichtigkeit ist, um die Käufer- und Verkäufer-Erfahrung auf unserer Plattform zu verbessern“, sagt Michael Pasch, Senior Director Loyalty & Logistics bei eBay. „Mit unseren neuen Logistik-Services unterstützen wir unsere Händler dabei, die stetig wachsenden Anforderungen ihrer Kunden nach einer schnellen und zuverlässigen Lieferung zu erfüllen. Gleichzeitig profitieren Verkäufer durch die Teilnahme an eBay Plus von Zusatzumsatz und der Übernahme der Retourenkosten für alle eBay Plus-Artikel durch eBay.“

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Was man beim Kauf von Büchern aus dem Netz beachten sollte

Morgen startet die Frankfurter Buchmesse! Wer sich nach der Messe dazu entschließt, Romane, Krimis oder Sachbücher zu kaufen, der wird im Internet fündig. Jeder zweite deutsche Onlineshopper bestellt Bücher im Internet – darunter auch elektronische. Welche Stolperfallen Lesebegeisterte dabei beachten sollten, erläutert Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops und Experte für Verbraucherrecht.

1. Gilt für E-Books das gleiche Widerrufsrecht wie für klassische Bücher?
Dr. Carsten Föhlisch: Für klassische Bücher gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem persönlichen Erhalt der Ware. Grundsätzlich gilt das Widerrufsrecht auch für E-Books. Die 14-tägige Frist beginnt in diesem Fall aber im Moment des Vertragsschlusses. Das Widerrufrecht bei E-Books kann jedoch mit Beginn des Downloads erlöschen. Bei digitalen Gütern wie E-Books, die als Download gekauft werden, erlischt das Widerrufsrecht nämlich, wenn mit dem Download begonnen wurde und der Verbraucher zuvor ausdrücklich zustimmt, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnt und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.

2. Wer trägt bei der Rückgabe von klassischen Büchern die Rücksendekosten?
Dr. Carsten Föhlisch: Online-Händler können die Kosten der unmittelbaren Rücksendung der Ware vom Kunden verlangen, sofern sie den Verbraucher vor Abgabe der Bestellung über diesen Umstand informiert haben – z.B. im Rahmen der Widerrufsbelehrung. Schweigt der Händler zur Tragung der Rücksendekosten, so muss er diese tragen.

3. Kann ich Bücher zurücksenden, die ich bei einer Privatperson über einen Marktplatz wie eBay gekauft habe?
Dr. Carsten Föhlisch: Ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es in diesem Fall nicht, da es beim Online-Einkauf immer nur dann gilt, wenn der Verkäufer ein Unternehmer und der Käufer ein Verbraucher ist. Ob man also das Buch auch bei einem privaten Verkäufer zurückgeben kann, lässt sich nicht pauschal beantworten, da man in diesem Fall auf die Kulanz des privaten Verkäufers angewiesen ist. In vielen privaten Angeboten bei eBay findet sich aber der Hinweis, dass eine Rücknahme ausgeschlossen sei.

4. Kann ich E-Books verleihen?
Dr. Carsten Föhlisch: Wer E-Books im Internet kauft und herunterlädt, der erwirbt beim Kauf lediglich ein Nutzungsrecht. Das bedeutet: Im Gegensatz zum Kauf von einem physischen Buch besitzt der Käufer diese digitalen Güter nicht wirklich. Dieses Nutzungsrecht ist in der Regel an eine einzelne Person gebunden. Wer also ein E-Book herunterlädt und damit eine sogenannte Lizenz erwirbt, kann diese nicht einfach an einen Freund verleihen, weitergeben oder gar an jemanden verkaufen. Dazu muss man jedoch in die jeweiligen Lizenzbestimmungen schauen, um auf Nummer sicher zu gehen. Oftmals ist darin die Weitergabe ausgeschlossen, manchmal aber auch begrenzt erlaubt.

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Die Monetarisierung API-basierender Business Services

Über den Weg zum perfekten API-Modell, die Monetarisierung API-basierender Business Services und den Dreiklang erfolgreichen API-Managements informiert das neue eBook API-Management.

Warum gibt es aktuell einen derartigen Hype um Application Programming Interfaces (API) – einer Schnittstelle für die Anwendungsentwicklung, die als Konzept so alt ist wie die Programmierung selbst? Im aktuellen Diskurs zu diesem Thema wird deutlich, dass die Abkürzung API eine komplett neue Bedeutung erlangt hat, die heute weit über der Bereitstellung einer Programmierschnittstelle für die Programmanbindung auf Quelltext-Ebene hinausgeht.

Die API Economy erfolgreich managen

Die Grundidee ist einfach, aber auch nicht neu: Eine API ermöglicht Entwicklern, spezifische Dienste zu verwenden, ohne die eigentlichen Systeme direkt anzusprechen oder eine tiefere Systemkenntnis zu haben. Aktuelle Beispiele sind etwa APIs für Smartphones, um Hardwarekomponenten bei der Entwicklung mobiler Apps zu nutzen. So bietet YouTube Entwicklern eine API an, um nach Videos mit gewünschten Parametern suchen. Diese API liefert das Ergebnis in Form eines XML-Dokuments zurück. Somit ist ein Entwickler in der Lage, die Technologie der YouTube Plattform auf der eigenen Website oder in einer selbst erstellten App einzubinden.

Was hier entsteht, ist eine API Economy als neuartige Chance für digitale Produkte. Die Monetarisierung basiert dabei auf der transaktionalen Nutzung von API-basierenden Business Services.

Zukunftsmusik oder Chance für alle?

Ist die API Economy eher Zukunftsmusik für wenige Spezialisten? Oder geht sie in die breite Praxis? Die Antwort ist eindeutig: Keine Digitalisierung ohne API! – IT-Experten halten den Aufbau einer agilen API-basierten Systemlandschaft für entscheidend, wenn es darum geht, neue digitale Geschäftsmodelle effizient umzusetzen und schnell an den Markt zu bringen.

Bereits 2015 stellte das renommierte Harvard Business Review (https://hbr.org/…­tegic-value-of-apis) fest, dass der Umsatz bei Unternehmen mit einem rein digitalen Geschäftsmodell zu einem großen Teil auf der Monetarisierung von APIs beruht. Hier wird zum Beispiel Expedia.de mit ca. 90 % Umsatz über APIs genannt. Das Geschäftsmodell basiert auf Netzwerkeffekten durch Partner, die Expedias Funktionalität anbieten, ihre User Experience hierdurch anreichern und sich somit differenzieren.

Ebay generiert über 60 % seines Umsatzes über Transaktionen und Auktionen, die von fremden Web-Seiten initiiert werden. Eine Überraschung sind die 50 % Umsatzanteil der API-Plattform von salesforce. com: Analog zum bekannten Apple Store bündeln 300 Partner ihre Angebote auf dieser Plattform. Die Lösungen basieren auf den Salesforce APIs und bieten damit selbst eine Erweiterung der Salesforce-Lösung an oder verwenden einfach nur die bestehenden, robusten und grundlegenden Basisdienste von Salesforce. Ein weiteres Beispiel ist das Angebot der Reiserücktrittsversicherung der Europäischen Reiseversicherung, das uns scheinbar überall im Internet begegnet und die Angebote vieler Reiseveranstalter mit dem Mehrwert der Reiserücktrittsversicherung abrundet.

Obwohl sich Umsatzströme und Monetarisierung in diesen Beispielen sehr unterschiedlich gestalten, liegen die Hebel im Netzwerkeffekt der Angebotsplattform und in der Ermöglichung eines eigenen digitalen Angebots durch die API-Nutzung. Die API Economy ist damit im breiten Markt angekommen und steht allen, die sich entsprechend ausgerichtet haben, ready-to-go zur Verfügung.

Doch wie lässt sich nun das API-Konzept zu einer API Economy ausbauen? Und wie müssen Produktmanagement und Governance der API Economy erfolgen, um Risiken wie einen Reputationsverlust, der einen enormen wirtschaftlichen Schaden verursachen kann, zu minimieren. Dabei sollten die Fehler der zentralistischen SOA-Governance beim API-Management nicht wiederholt und Innovation, Flexibilität und Dynamik nicht durch zu viel „Red Tape“ und zentrale „Quality Gates“ zum Erliegen gebracht werden.

Den vollständigen Artikel finden interessierte Leser in dem eBook „API-Management“.

Die Themen des eBooks API-Management

  • API Management to go!
  • Strategisch durchdacht – Effizient gemacht
  • Die API Economy erfolgreich managen
  • APIs im Einsatz: In 5 Schritten zu Agilität und Sicherheit
  • API Management: Das Tor zu einer neuen Geschäftswelt

 Das eBook „API-Management“ ist eine Sonderausgabe des Fachmagazins it_management. Es ist deutschsprachig, 29 Seiten lang und das PDF ca. 3,1 MB groß. Es steht unter diesem Link kostenlos zum Download bereit:

https://www.it-daily.net/ebooks/19312-api-management-2018

Weitere Informationen: www.it-daily.net

Ansprechpartner:

Ulrich Parthier
it Verlag GmbH
Rudolf-Diesel-Ring 21
82054 Sauerlach
Telefon: +49-8104-649414
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