Jenoptik bleibt auf Wachstumskurs

·         Akquisitionen im 3. Quartal erfolgreich abgeschlossen·         Starkes Wachstum – Umsatz legte um 12,6 Prozent zu, organisch um 8,5 Prozent·         Gewinn deutlich verbessert – EBIT stieg um 27,8 Prozent, EBITDA um 21,7 Prozent, trotz erheblicher PPA-Effekte

Jenoptik ist weiterhin klar auf Wachstumskurs. Alle Segmente haben in den ersten neun Monaten 2018 zur erfreulichen Entwicklung beigetragen. „Wir verzeichnen eine unverändert solide Nachfrage in unseren Märkten. Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und der Übernahmen von Prodomax Automation sowie der Otto-Gruppe werden wir ein starkes 4. Quartal sehen. Die beiden Unternehmen haben bereits im 3. Quartal gut zum Umsatz beigetragen. Aufgrund der Akquisitions- und Konsolidierungseffekte erhöhen wir unsere Prognose für 2018 auf 820 bis 830 Mio Euro. Unsere Margenziele bestätigen wir trotz der erheblichen PPA-Effekte“, fasst Jenoptik-Chef Stefan Traeger den Geschäftsverlauf und den Ausblick für Jenoptik zusammen.

Umsatzplus von 12,6 Prozent, starkes Wachstum in Deutschland und Amerika

Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2018 deutlich um 12,6 Prozent auf 593,4 Mio Euro (i.Vj. 526,8 Mio Euro). Das organische Wachstum betrug 8,5 Prozent. Zurückzuführen war der Anstieg auf die gute Nachfrage nach optischen Systemen für die Halbleiterausrüstungsindustrie und Systemen aus dem Bereich Healthcare & Industry. Auch der Bereich der Verkehrssicherheit trug erheblich zu diesem Wachstum bei. Zudem leisteten die Akquisitionen im Bereich Automotive mit 21,8 Mio Euro einen deutlichen Umsatzbeitrag. Auf dem Heimatmarkt Deutschland stiegen die Erlöse um insgesamt 19,4 Prozent auf 180,1 Mio Euro (i.Vj. 150,9 Mio Euro), insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen im Segment Mobility. In Amerika stieg der Umsatz unter anderem akquisitionsbedingt um 24,7 Prozent auf 149,7 Mio Euro (i.Vj. 120,0 Mio Euro).

Gute Geschäftsentwicklung in allen Segmenten lässt Ergebnisse überproportional steigen

Das EBIT verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2018 deutlich überproportional zum Umsatz. Mit 66,7 Mio Euro lag das operative Betriebsergebnis um 27,8 Prozent über dem Vorjahreswert (i.Vj. 52,2 Mio Euro). Zurückzuführen ist dies neben dem Umsatzwachstum auch auf einen unterproportionalen Anstieg der Funktionskosten. Die gute Entwicklung wurde von allen Segmenten getragen. Die EBIT-Marge übertraf mit 11,2 Prozent signifikant das Vorjahr (i.Vj. 9,9 Prozent). Das EBIT der neu erworbenen Unternehmen belief sich auf minus 0,2 Mio Euro. Darin berücksichtigt sind Effekte aus der Kaufpreisallokation (PPA), die nach vorläufigen Berechnungen bei minus 6,3 Mio Euro lagen. Das EBITDA stieg um 21,7 Prozent auf 89,0 Mio Euro (i.Vj. 73,1 Mio Euro). Hierin sind PPA-Effekte von etwa minus 4,8 Mio Euro enthalten.

Rekordauftragsbestand und starker Cashflow

Der Auftragseingang stieg bis Ende September 2018 auf 588,4 Mio Euro (i.Vj. 576,2 Mio Euro). Im 3. Quartal solo wuchs der Auftragseingang um 11,9 Prozent. Die Book-to-Bill-Rate lag bei 0,99, nach 1,09 im Vorjahr. Der Auftragsbestand erreichte mit 480,9 Mio Euro ein neues Rekordniveau (31.12.2017: 453,5 Mio Euro).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit kletterte auf 72,8 Mio Euro (i.Vj. 50,2 Mio Euro). Aufgrund des deutlich verbesserten operativen Cashflows erhöhte sich auch der Free Cashflow auf 57,2 Mio Euro (i.Vj. 32,2 Mio Euro). Die Verbesserung war trotz der umsatzbedingt gestiegenen Auszahlungen für das Working Capital und der über dem Vorjahr liegenden Investitionen möglich. Die Nettoverschuldung lag trotz der Auszahlungen für die getätigten Akquisitionen und der höheren Dividendensumme nur bei 16,6 Mio Euro (31.12.2017: minus 69,0 Mio Euro).

Umsatzzuwachs und deutliche Ergebnisverbesserung in allen Segmenten

Der Umsatz im Segment Optics & Life Science legte um 10,4 Prozent auf 211,2 Mio Euro zu (i.Vj. 191,3 Mio Euro). Getrieben wurde diese Entwicklung wie bereits in den vergangenen Quartalen zum einen durch ein anhaltend gutes Geschäft mit Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Aber auch der Absatz im Bereich Healthcare & Industry entwickelte sich weiterhin sehr positiv. Das EBIT verbesserte sich insbesondere aufgrund des positiven Produktmix und der guten Auslastung signifikant um 23,3 Prozent auf 45,5 Mio Euro (i.Vj. 36,9 Mio Euro). Das Segment konnte damit seine EBIT-Marge auf 21,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbessern (i.Vj. 19,3 Prozent). Der Auftragseingang stieg aufgrund des Wachstums im Bereich der optischen Systeme um 4,8 Prozent auf 233,4 Mio Euro (i.Vj. 222,8 Mio Euro).

Der Umsatz im Segment Mobility stieg um 23,7 Prozent auf 223,4 Mio Euro (i.Vj. 180,6 Mio Euro). Das organische Wachstum des Segments betrug 11,6 Prozent. Beide Bereiche, Systeme und Anlagen für die Automobilindustrie und die Verkehrssicherheitstechnik, konnten dabei zulegen, letzterer insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen. Auch die Akquisitionen der Prodomax Automation Ltd. sowie der Otto-Gruppe trugen mit einem Umsatz von 21,8 Mio Euro zum Wachstum bei. Aufgrund der guten Entwicklung wies das Segment mit einem EBIT von 16,9 Mio Euro wieder eine deutlich verbesserte Ertragsqualität auf (i.Vj. 8,6 Mio Euro). Die EBIT-Marge konnte auf 7,6 Prozent zulegen (i.Vj. 4,8 Prozent). Das operative Betriebsergebnis von Mobility berücksichtigt bereits die beschriebenen PPA-Effekte im Zusammenhang mit den Übernahmen von minus 6,3 Mio Euro. Die Erwerbskosten beliefen sich auf 1,8 Mio Euro. Der Auftragseingang lag bei 212,3 Mio Euro (i.Vj. 200,7 Mio Euro).

In den ersten neun Monaten 2018 realisierte das Segment Defense & Civil Systems Umsätze von 160,9 Mio Euro (i.Vj. 155,1 Mio Euro). Trotz des im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegenen Umsatzes konnte das EBIT deutlich verbessert werden und stieg auf 15,4 Mio Euro (i.Vj. 12,3 Mio Euro). Zurückzuführen war dies unter anderem auf einen geänderten Produktmix sowie Kosteneinsparungen. Die EBIT-Marge legte im Berichtszeitraum entsprechend auf 9,6 Prozent zu (i.Vj. 7,9 Prozent). Der Auftragseingang fiel mit 144,0 Mio Euro um 6,7 Prozent geringer aus als im Vorjahr (i.Vj. 154,4 Mio Euro). Im 4. Quartal 2018 wird jedoch mit einer Verbesserung des Auftragseingangs im Vergleich zu den Vorquartalen gerechnet. Im September 2018 hat Jenoptik die neue Marke VINCORION eingeführt. Darunter positioniert der Konzern künftig sein Leistungsangebot an mechatronischen Lösungen für die Märkte Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung sowie Bahn.

 Vorstand hebt die Umsatzprognose nochmals an und bestätigt, trotz erheblicher PPA-Effekte, die Margenziele für 2018

Nach den erfolgreichen Zukäufen und einem anhaltend guten Geschäftsverlauf erhöht der Vorstand die bisherige Umsatzprognose vom Juli von 805 bis 820 Mio Euro nunmehr auf eine neue Spanne von 820 bis 830 Mio Euro. Trotz erheblicher PPA-Effekte im Zusammenhang mit den getätigten Akquisitionen und der Erwerbskosten sollen die Margen 2018 unverändert bei den im Sommer angehobenen Werten von rund 15 Prozent beim EBITDA und ca. 11 Prozent beim EBIT liegen.

Der Zwischenbericht steht unter „Investoren/Berichte und Präsentationen“ zur Verfügung. Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Zwischenberichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. Bilder zum Download finden Sie in der Jenoptik-Bilddatenbank in der Galerie „Aktuelle Bilder / Finanzberichte“.

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Further strong growth at DEUTZ

  • Significant rise in new orders
  • Double-digit increase in revenue and significantly improved EBIT margin
  • DEUTZ focuses efforts on growth in China
  • Implementation of E-DEUTZ strategy continues to gather momentum

DEUTZ AG has today published its consolidated financial results for the first three quarters of 2018. New orders rose from €1,173.8 million to €1,548.7 million, an increase of 31.9 per cent. In the third quarter of 2018, new orders were up by 22.0 per cent to €452.2 million (Q3 2017: €370.8 million).

The unit sales figure for the nine-month period was 156,504 engines, including 8,977 electric motors sold under the Torqeedo brand. This equates to an increase of 32.3 per cent compared with unit sales in the prior-year period (Q1–Q3 2017: 118,279 engines). Revenue advanced from €1,093.2 million to €1,297.3 million, a rise of 18.7 per cent. In the third quarter, revenue was up by a substantial 17.0 per cent to €419.7 million (Q3 2017: €358.7 million).

Operating profit (EBIT before exceptional items) amounted to €45.9 million in the first three quarters of the year (Q1–Q3 2017 €26.7 million). Adjusted for effects on earnings in connection with the DEUTZ Dalian joint venture, it stood at €60.3 million. Operating profit thus improved at a significantly faster rate than revenue, despite the strike at one of the Company’s suppliers. Consequently, the EBIT margin (before exceptional items) improved to 4.6 per cent after adjusting for the temporary drag on earnings resulting from DEUTZ Dalian and to 3.5 per cent before adjustment for this drag on earnings (Q1–Q3 2017: 2.4 per cent). In the third quarter of 2018, the EBIT margin was 3.0 per cent (Q3 2017: 1.4 per cent).

“The strike at a supplier put a great deal of strain on management and staff at our Company,” says the Chairman of the DEUTZ Board of Management, Dr Ing Frank Hiller. “This makes our substantial revenue growth, to which all regions and segments contributed, and our significant increase in operating profit all the more pleasing. We took further important steps that are aimed at securing growth in the future. We have also succeeded in further expanding our licensing business in China and are making good progress with the implementation of our EDEUTZ strategy.”

In the Chinese market, DEUTZ plans to generally reorganise its presence so that it can generate stronger growth and be even more successful there. As previously announced, DEUTZ signed contracts for the sale of the former DEUTZ Dalian joint venture to its former partner FAW in October 2018. The Company is also currently in talks about entering into new alliances with major local partners in the construction equipment and agricultural machinery industries.

Our E-DEUTZ strategy, introduced in 2017, is continuing to gather momentum. Demonstrating fully working operational systems during the ELECTRIP Event Week was the best way to prove our expertise in this field. An interdisciplinary team of Torqeedo and DEUTZ design engineers succeeded in integrating our drive concept into two prototype machines in just six months. This shows that DEUTZ has mastered the technology and is in a position to supply marketable electrification solutions.

For 2018 as a whole, DEUTZ (assuming no further supply shortage) expects revenue to rise sharply to more than €1.6 billion. The EBIT margin (before exceptional items) is forecast to improve to at least 4.5 per cent.

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Rheinmetall mit robuster Geschäftsentwicklung und weiter steigender Profitabilität – Defence verdoppelt Auftragseingang

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• Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen mit 4.164 MioEUR auf Vorjahresniveau
• Operatives Konzernergebnis um 21 MioEUR auf 252 MioEUR gesteigert
• Operative Ergebnis-Marge im Konzern wächst von 5,5% auf 6,1%
• Automotive erhöht Umsatz auf 2.199 MioEUR und operatives Ergebnis auf 193 MioEUR – Ergebnis-Marge steigt nach neun Monaten auf 8,8%
• Defence verzeichnet Ergebnisanstieg um 15 MioEUR auf 75 MioEUR bei leichtem Umsatzrückgang auf 1.966 MioEUR
• Auftragseingang bei Defence nahezu verdoppelt
• Gewinn pro Aktie steigt von 2,40 EUR auf 3,59 EUR

Mit volumenstarken Aufträgen und einem erhöhten operativen Konzernergebnis geht der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG auf die Zielgerade des Geschäftsjahres 2018. Die Geschäftsentwicklung des Konzerns in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres zeigt sich robust mit einer verbesserten Profitabilität, während das Umsatzvolumen weitgehend unverändert bleibt. Automotive wächst weiterhin stärker als der Markt und steuert nach wie vor auch den größeren Anteil zum Konzernergebnis bei. Gleichzeitig erhöht Defence den Auftragsbestand nochmals deutlich und steigert seinen Ergebnisbeitrag.

Für das laufende Geschäftsjahr hebt der Konzern die prognostizierte Ergebnis-Marge leicht an, reduziert aber gleichzeitig seine Erwartung in Bezug auf das Umsatzwachstum aufgrund eines mit stärkeren Unsicherheiten belasteten Marktumfelds.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Rheinmetall zeigt eine robuste Geschäftsentwicklung und Widerstandskraft gegenüber einzelnen Störeinflüssen im Markt. Wir sind zuversichtlich, weiter zu wachsen und die Ergebnismarge zu erhöhen. Wir profitieren bei Defence vom wachsenden Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr und vom militärischen Modernisierungsbedarf in vielen Ländern weltweit. Im Automotive-Bereich leisten wir wichtige Beiträge zur Treibstoff- und Emissionsreduzierung sowie in zunehmendem Maße für die Elektromobilität – und auch hier sind wir mit unseren zukunftsweisenden Technologien bestens aufgestellt, um unsere globalen Marktpositionen weiter auszubauen.“

In den ersten neun Monaten 2018 erzielte Rheinmetall mit 4.164 MioEUR einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau (2017: 4.174 MioEUR). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 2,0%.

Dabei lag der Auslandsanteil des Umsatzes bei 76% (Vorjahr: 78%). Regionale Absatzschwerpunkte waren neben dem deutschen Markt (24%) das europäische Ausland (31%), gefolgt von Asien (19%) und Nord- und Südamerika (13%).

Das operative Ergebnis erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 um 21 MioEUR oder 9% auf 252 MioEUR, nach 231 MioEUR im Vorjahreszeitraum.

Zu dieser Verbesserung trugen die Unternehmensbereiche mit Ertragssteigerungen von 7 MioEUR (Automotive) bzw. 15 MioEUR (Defence) bei. Im Bereich Sonstige/Konsolidierung reduzierte sich das operative Ergebnis um 1 MioEUR.

Mit der erzielten Ergebnissteigerung erhöht sich die operative Ergebnis-Marge im Konzern von 5,5% (2017) auf 6,1% im Berichtszeitraum.

Bedingt durch Sondereffekte erhöhte sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) besonders kräftig, es kletterte von 206 MioEUR auf 273 MioEUR. Dies entspricht einem Zuwachs von 32%. Gegenüber dem Vorjahr flossen als Einmaleffekte sowohl die Veräußerung eines Grundstücks am früheren Produktionsstandort Hamburg (30 MioEUR) als auch Restrukturierungsaufwendungen in der Division Electronic Solutions in Höhe von -9 MioEUR ein. Im Vorjahreszeitraum war das EBIT insbesondere durch Rückstellungsaufwand aufgrund einer Werkschließung in Frankreich belastet.

Der Gewinn pro Aktie wächst damit im Berichtszeitraum von 2,40 EUR auf 3,59 EUR.

Dank der Auftragserfolge im Defence-Bereich erhöhte sich der Auftragsbestand deutlich. Zum 30.09.2018 hatte Rheinmetall Aufträge im Wert von 9.315 MioEUR in den Büchern, nach 7.234 MioEUR zum 30.09.2017.

Automotive mit Wachstum in allen Divisionen und leicht erhöhter Profitabilität

Erneut stärker als das Marktumfeld zeigt sich die Umsatzentwicklung des Unternehmens-bereichs Automotive. Die Sparte erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 Umsätze in Höhe von 2.199 MioEUR. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum von 2,3% beziehungsweise wechselkursbereinigt von 4,5%. Im Vergleich dazu entwickelte sich die globale Produktion von Light Vehicles mit einem Plus von 1,2% deutlich schwächer. Erneut trugen alle Divisionen zum Umsatzanstieg bei. Das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten stieg um 7 MioEUR auf 193 MioEUR. Die operative Ergebnis-Marge der Sparte erhöhte sich leicht auf 8,8% (Vorjahr 8,7%).

Die Umsatzerlöse der Division Mechatronics stiegen in den ersten neun Monaten 2018 um 1,6% auf 1.233 MioEUR (wechselkursbereinigt +2,7%). Der Produktbereich Commercial Diesel Systems zeigte hierbei das stärkste Wachstum. Gedämpft wurde das Wachstum der Division allerdings durch einen weiter rückläufigen Dieselmarkt in Westeuropa. Nach neun Monaten des Jahres 2018 betrug das operative Ergebnis 128 MioEUR und erreichte damit das hohe Vorjahresergebnis nicht ganz (Vorjahr: 130 MioEUR).

Die Division Hardparts erzielte in den ersten neun Monaten 2018 einen Umsatzzuwachs von 3,1% auf 755 MioEUR (wechselkursbereinigt +7,1%). Der Bereich Gleitlager übertraf das Vorjahr durch weiteres Wachstum in Indien und Nordamerika, aber auch im europäischen Geschäft. Auch die Bereiche Klein- und Großkolben lagen über dem Niveau des Vorjahres. Das operative Ergebnis der Division erhöhte sich zum Berichtsstichtag 2018 auf 50 MioEUR (Vorjahr: 46 MioEUR).

Die Division Aftermarket steigerte in den ersten neun Monaten 2018 die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 3,7% auf 281 MioEUR (wechselkursbereinigt +6,1%). Positiv entwickelten sich insbesondere die Umsätze in den Märkten West- und Osteuropa sowie Nord- und Südamerika. Das operative Ergebnis der Division betrug in den ersten drei Quartalen des Berichtszeitraums 26 MioEUR, nach 25 MioEUR im Vorjahreszeitraum.

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen Joint Venture-Gesellschaften in China konnten ihre Erlöse in Landeswährung im Berichts-zeitraum trotz eines um 4,7% rückläufigen Marktes in China erneut steigern.

Ihr Umsatz erhöhte sich um 4,3% (wechselkursbereinigt +7,9%) auf umgerechnet 661 MioEUR.

Defence: Auftragseingang in Rekordhöhe, operatives Ergebnis gesteigert

Der Unternehmensbereichs Defence konnte seinen Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2018 mit 4.471 MioEUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppeln. Das deutliche Auftragsplus resultiert aus den Aktivitäten der Division Vehicle Systems, bei der Großaufträge im Gesamtwert von rund 2,5 MrdEUR zur Lieferung von Boxer-Radpanzern und Militär-LKWs an die australischen Streitkräfte besonders herausragen. Der Auftragsbestand steigerte sich damit auf 8.787 MioEUR gegenüber dem Vorjahreswert von 6.732 MioEUR.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Defence hat sich in den ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zur Vorperiode um 59 MioEUR oder 2,9% auf 1.966 MioEUR verringert. Währungsbereinigt betrug der Rückgang nur 0,6%. Dieser Rückgang betrifft das erste Halbjahr 2018; im selektiven dritten Quartal 2018 konnte der Umsatz um 21 MioEUR gesteigert werden.

Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs Defence hat sich in den ersten neun Monaten um 15 MioEUR auf 75 MioEUR verbessert.

Bei der Division Weapon and Ammunition verringerte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten um 160 MioEUR oder 22% gegenüber dem Vorjahr. Dies resultiert unter anderem daraus, dass im Vorjahr ein Handelsgeschäft in Höhe von rund 110 MioEUR enthalten war. Weitere Umsatzrückgänge resultierten aus Verschiebungen von Kundenabnahmen. Der Umsatzrückgang wirkte sich überproportional auf das operative Ergebnis aus. Es verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 MioEUR oder 65% auf 14 MioEUR.

Die Division Electronic Solutions verzeichnete einen Umsatzanstieg um 49 MioEUR oder 11% im Vergleich zum Vorjahreswert. Der wesentliche Treiber ist hier der Bereich Air Defence and Radar Systems. Das operative Ergebnis der Division konnte um 11 MioEUR auf 12 MioEUR verbessert werden, was auf das Umsatzwachstum und auf Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Die Division Vehicle Systems steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen 2018 leicht um 10 MioEUR oder 0,9% gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis hat sich auf 64 MioEUR gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Ursächlich für die Ergebnissteigerung waren insbesondere positive Effekte aus dem Produktmix hin zu margenstärkeren Produkten. Daneben waren günstige Kostenentwicklungen zu verzeichnen, die in die aktualisierten Projektbewertungen im Rahmen der regelmäßigen Projektreviews einflossen.

AUSBLICK

Fortsetzung des Umsatzwachstums in beiden Unternehmensbereichen

Rheinmetall erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Fortsetzung des Wachstumskurses im Konzern. Der Jahresumsatz der Rheinmetall AG soll im laufenden Geschäftsjahr – ausgehend von 5,9 MrdEUR im Jahr 2017 – organisch um rund 5% ansteigen. Dabei wird in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzwachstum gerechnet.

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den bedeutenden globalen Automobilmärkten beeinflusst sowie von anderen externen Faktoren wie beispielsweise der aktuellen Umstellung der europäischen Prüfzyklen. Basierend auf den neuesten Expertenprognosen für die mit Unsicherheiten behaftete Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die gemessen an den vorherigen Schätzungen nur noch von einem reduzierten Zuwachs von 1,4% ausgehen, erwartet Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive ein Umsatzwachstum von nunmehr 2% bis 3% (bisher 3% bis 4%).

Für den Defence-Bereich prognostiziert Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 auf Basis des Geschäftsverlaufs in den ersten drei Quartalen einen Umsatzzuwachs zwischen

6% und 7%. Die im Vergleich zur zuletzt veröffentlichten Wachstumsprognose (+12%) zurückgenommene Umsatzerwartung berücksichtigt insbesondere die Auswirkungen ausstehender Exportgenehmigungen und die erwarteten Umsatzausfälle aufgrund eines tragischen Explosionsunglücks im September 2018 an einem südafrikanischen Standort.

Die Wachstumsprognose unterstellt, dass sich die Währungskurse im vierten Quartal 2018 nicht wesentlich gegenüber dem aktuellen Niveau verändern.

Weitere Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2018 erwartet

Für das Automotive-Segment rechnet Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von leicht über 8,5%. Auch in der Defence-Sparte geht Rheinmetall für 2018 von einer weiteren Verbesserung beim operativen Ergebnis aus und erwartet nunmehr eine operative Ergebnisrendite von leicht über 7%, was die bisherige Prognosespanne von 6,0% bis 6,5% übertrifft.

Für den Rheinmetall-Konzern ergibt sich – unter Berücksichtigung der Holdingkosten und unter Einrechnung von Aufwendungen in mittlerer einstelliger Millionenhöhe für die Realisierung und Vermarktung neuer Technologien – eine Rendite von über 7%.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

 

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Umsatz wächst trotz schwierigerer Marktbedingungen, leichter Margenrückgang

  • Umsatz wächst in den ersten neun Monaten währungsbereinigt um 5,1 Prozent
  • EBIT-Marge vor Sondereffekten im gleichen Zeitraum bei 10,7 Prozent (Vorjahr: 11,4 Prozent)
  • Rückläufige Performance der beiden Automotive-Sparten, anhaltend starkes Geschäft der Sparte Industrie
  • Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten mit 127 Millionen Euro unter Vorjahr (247 Millionen Euro)
  • Mehr Fokus auf Kosten- und Kapitaldisziplin

Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute seinen Zwischenbericht für die ersten neun Monate des Jahres 2018 veröffentlicht. Im Berichtszeitraum lag der Umsatz der Schaeffler Gruppe bei rund 10,7 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 10,5 Milliarden Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 5,1 Prozent und im dritten Quartal um 3,7 Prozent. Wie schon im ersten Halbjahr konnten alle drei Konzernsparten und alle vier Regionen in den ersten neun Monaten zum währungsbereinigten Umsatzwachstum beitragen. Hierbei wies wiederum die Region Greater China mit 14,3 Prozent auf währungsbereinigter Basis das stärkste Umsatzwachstum auf.

Die Schaeffler Gruppe erwirtschaftete in den ersten neun Monaten ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) vor Sondereffekten in Höhe von 1.150 Millionen Euro (Vorjahr: 1.196 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 10,7 Prozent (Vorjahr: 11,4 Prozent). Im dritten Quartal lag das EBIT vor Sondereffekten bei 355 Millionen Euro (Vorjahr: 416 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 10,1 Prozent (Vorjahr: 12,1 Prozent) entspricht.

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum 766 Millionen Euro und lag damit annähernd auf Vorjahresniveau (in Höhe von 791 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei 1,16 Euro (Vorjahr: 1,19 Euro).

Zum Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten und im dritten Quartal sagte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG: „Das dritte Quartal hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir sowohl ein Automobil- als auch ein Industriezulieferer sind. Während unser Automotive OEM-Geschäft von der schwachen Marktentwicklung in China betroffen ist, hat sich unser Industriegeschäft auch im dritten Quartal weiter positiv entwickelt. Hier erreichten wir bei überdurchschnittlich hohem Umsatzwachstum eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 12,1 Prozent.“

Automotive OEM mit marktbedingt schwächerem Umsatzwachstum

Die Sparte Automotive OEM erzielte im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von rund 6,8 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 6,7 Milliarden Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent. Damit lag das Wachstum um 3,5 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum der weltweiten Produktion für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die im Berichtszeitraum um 0,8 Prozent gestiegen ist. Nach der positiven Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive OEM im dritten Quartal aufgrund eines anhaltend herausfordernden Umfelds in der Automobilbranche im Vergleich zum Vorjahresquartal ein abgeschwächtes Umsatzwachstum in Höhe von 3,2 Prozent. Im dritten Quartal, in dem die globale Automobilproduktion um 2,0 Prozent zurückging, lag die Outperformance bei 5,2 Prozentpunkten.

Das geringere Umsatzwachstum ist insbesondere auf eine schwächere Nachfrage in den Regionen Europa und Greater China zurückzuführen. In Europa waren hierfür vor allem die Produktionsverzögerungen durch die Umstellung auf die neue Abgasnorm WLTP maßgeblich, während sich in China die Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund des Handelsstreits mit den USA sowie der verschärften Praxis zur Kreditvergabe bemerkbar machten. Alle vier Unternehmensbereiche der Sparte Automotive OEM trugen auf neun Monate gerechnet zum Umsatzwachstum bei, wobei der Unternehmensbereich „E-Mobilität“ seinen Umsatz währungsbereinigt mit 13,6 Prozent erneut am stärksten steigerte. Trotz der Abschwächung des Umsatzwachstums der Sparte Automotive OEM in der Region Greater China im dritten Quartal war das Wachstum hier mit 9,5 Prozent auch weiterhin am stärksten, gefolgt von der Region Americas mit 5,7 Prozent, Asien/Pazifik mit 2,4 Prozent und Europa mit 2,2 Prozent.

In den ersten neun Monaten wurde von der Sparte ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 596 Millionen Euro (Vorjahr: 712 Millionen Euro) erzielt. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag damit im selben Zeitraum bei 8,8 Prozent und somit unter dem Vorjahreswert von 10,7 Prozent. Maßgeblich für den Rückgang waren Anlaufkosten, Projektverzögerungen in China, erhöhte Produktionskosten unter anderem aufgrund gestiegener Rohstoffpreise sowie Mixeffekte. Für das Gesamtjahr 2018 gilt nunmehr die Prognose vom 30. Oktober 2018, wonach ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von 3,5 bis 4,5 Prozent (vorher: 4,5 bis 5,5 Prozent) und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 8 bis 8,5 Prozent (vorher: 8,5 bis 9,5 Prozent) erreicht werden sollen.

Automotive Aftermarket mit temporärem Umsatzrückgang im dritten Quartal

Nach einem insgesamt soliden ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive Aftermarket im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal einen Rückgang der Umsatzerlöse. Auf währungsbereinigter Basis betrug der Rückgang 3,0 Prozent. Bezogen auf die ersten neun Monate des Jahres steigerte die Sparte ihren Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 1,3 Prozent und erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 1.401 Millionen Euro (Vorjahr: 1.434 Millionen Euro). Maßgeblich für den Umsatzrückgang im dritten Quartal war in erster Linie das starke Wachstum im Vorjahresquartal in den Regionen Europa und Americas. Das stärkste währungsbereinigte Umsatzwachstum zeigten in den ersten neun Monaten wie schon im ersten Halbjahr die Regionen Greater China (mit 39,0 Prozent) und Asien/Pazifik (mit 16,0 Prozent) gefolgt von Europa (mit 1,9 Prozent). In der Region Americas war die Umsatzentwicklung auf bereinigter Basis (mit minus 8 Prozent) rückläufig. Ursächlich hierfür waren einmalige Zusatzbedarfe eines Kunden im Bereich Original Equipment Service (OES) in der Vorjahresperiode.

Das EBIT vor Sondereffekten für die Sparte Automotive Aftermarket betrug in den ersten neun Monaten 256 Millionen Euro (Vorjahr: 278 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag auf dieser Basis bei 18,3 Prozent (Vorjahr: 19,4 Prozent). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist unter anderem auch auf die temporär gestiegenen Kosten für Vertriebs- und Logistikleistungen zurückzuführen. Der Konzern geht für das Geschäftsjahr 2018 auf Basis der Prognoseanpassung vom 30. Oktober 2018 nun für die Sparte Automotive Aftermarket von einem Umsatzwachstum vor Währungseinflüssen von 1,5 bis 2,5 Prozent (vorher 3 bis 4 Prozent) und einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 17 bis 17,5 Prozent (vorher: 16,5 bis 17,5 Prozent) aus.

Industriegeschäft auch im dritten Quartal mit positiver Entwicklung

Die Sparte Industrie steigerte ihre Umsatzerlöse im dritten Quartal kräftig auf 854 Millionen Euro (Vorjahr: 790 Millionen Euro), was einem Anstieg auf währungsbereinigter Basis um 9,4 Prozent entspricht. In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 stieg damit der Umsatz auf rund 2,5 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 2,4 Milliarden Euro). Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum im Berichtszeitraum somit bei 9,8 Prozent, woran Industrial Distribution einen maßgeblichen Anteil hatte. Zudem trugen insbesondere die Sektorcluster Raw Materials, Power Transmission, Railway und Offroad mit zweistelligen währungsbereinigten Umsatzzuwächsen deutlich zum Umsatzanstieg bei. Neben allen Sektoren verzeichneten auch alle Regionen ein Umsatzwachstum. Den stärksten Zuwachs erzielte auf währungsbereinigter Basis die Region Greater China (mit 29,4 Prozent), vor Asien/Pazifik (mit 8,7 Prozent), Americas (mit 8 Prozent) und Europa (mit 6 Prozent).

Die Sparte Industrie erzielte in den ersten neun Monaten ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 298 Millionen Euro (Vorjahr: 206 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 11,8 Prozent entspricht (Vorjahr: 8,7 Prozent). Die Margenverbesserung ist auf positive Volumeneffekte sowie auf Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen des Programms CORE zurückzuführen. Am 30. Oktober 2018 bestätigte die Schaeffler Gruppe für die Sparte Industrie ihre Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2018 von 8 bis 9 Prozent, die am 19. September 2018 angehoben worden war. Das Ziel, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 10 bis 11 Prozent zu erzielen, wurde auf nunmehr 10,5 bis 11 Prozent spezifiziert.

Positiver Free Cash Flow im dritten Quartal

Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten der Schaeffler Gruppe war mit 201 Millionen Euro (Vorjahr: 333 Millionen Euro) im dritten Quartal positiv. In den ersten neun Monaten lag dieser Wert mit 127 Millionen Euro unter dem Vergleichswert des Vorjahrs (247 Millionen Euro), was insbesondere auf die schwächere Ergebnisqualität und die höhere Kapitalbindung im Vorratsvermögen zurückzuführen ist. In den ersten neun Monaten lagen die Investitionsauszahlungen (Capex) für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte mit 857 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahrs (873 Millionen Euro). Dies entspricht einer Investitionsquote von 8 Prozent (Vorjahr: 8,3 Prozent).

Dietmar Heinrich, Finanzvorstand der Schaeffler AG, sagte: „Wir streben auch zum Jahresende eine Investitionsquote von rund 8 Prozent an. Um diese zu erreichen werden wir die Investitionsauszahlungen im vierten Quartal restriktiv handhaben. Zusammen mit dem Abbau von Vorratsvermögen wird sich dies positiv auf die Entwicklung des Free Cash Flow auswirken.“

Die Netto-Finanzschulden erhöhten sich zum 30. September 2018 um 274 Millionen Euro auf 2.644 Millionen Euro. Dabei verringerte sich das Gearing-Ratio, also das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu Eigenkapital, auf 91 Prozent (31. Dezember 2017: 93 Prozent). Die Schaeffler Gruppe, deren Bilanzsumme sich zum 30. September 2018 auf rund 12,3 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 11,5 Milliarden Euro) belief, beschäftigte zum selben Stichtag 92.836 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 89.359), was einem Anstieg von rund 3,9 Prozent entspricht.

Auf Basis der Prognoseanpassung vom 30. Oktober 2018 rechnet die Schaeffler Gruppe nunmehr für das Jahr 2018 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent (vorher 5 bis 6 Prozent), einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 9,5 bis 10,5 Prozent (vorher 10,5 bis 11,5 Prozent) und einem Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten von rund 300 Millionen Euro (vorher rund 450 Millionen Euro).

„In den vergangenen sieben Wochen hat sich die Lage der globalen Automobilindustrie insbesondere in China und auch in Europa weiter verschlechtert. Auch wenn wir einen Teil dieser Verschlechterung durch unser Industriegeschäft ausgleichen können, sind wir vor diesem Hintergrund in besonderem Maße gefordert, möglichst vorausschauend und umsichtig zu steuern und unsere Ressourcen auf die sich ändernde Marktlage auszurichten. Was jetzt zählt ist Kosten- und Kapitaldisziplin“, sagte Klaus Rosenfeld.

Schaeffler Gruppe auf einen Blick (Zwischenbericht 3. Quartal 2018)

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Pressemitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Pressemitteilung widerspiegeln. In dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.

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Sales grow despite difficult market conditions, margin decrease

  • Revenue grows 5.1 percent at constant currency in the first nine months
  • EBIT margin before special items for the same period at 10.7 percent (prior year: 11.4 percent)
  • Performance declines in both Automotive divisions, Industrial division business remains strong
  • Free cash flow before in- and outflows for M&A activities of 127 million euros below prior year (247 million euros)
  • Increased focus on discipline regarding cost and capital

Global automotive and industrial supplier Schaeffler presented its interim report for the first nine months of 2018 today. The Schaeffler Group’s revenue for the reporting period amounted to approximately 10.7 billion euros (prior year: approximately 10.5 billion euros). At constant currency, revenue increased by 5.1 percent during the period, 3.7 percent in the third quarter. As was the case for the first half of 2018, all three divisions and all four regions contributed to the group’s revenue growth at constant currency during the first nine months, with the Greater China region once more reporting the largest revenue constant currency growth rate of 14.3 percent.

The Schaeffler Group generated earnings before financial result and income taxes (EBIT) before special items of 1,150 million euros (prior year: 1,196 million euros) in the first nine months. This represents an EBIT margin before special items of 10.7 percent (prior year: 11.4 percent). EBIT before special items for the third quarter was 355 million euros (prior year: 416 million euros), representing an EBIT margin before special items of 10.1 percent (prior year: 12.1 percent).

Net income attributable to shareholders for the reporting period was 766 million euros, nearly on par with the prior year level (of 791 million euros). Earnings per common non-voting share were 1.16 euros (prior year: 1.19 euros).

Klaus Rosenfeld, CEO of Schaeffler AG, commented on the performance of the business in the first nine months and in the third quarter: “The third quarter has once again demonstrated how important it is for us to be an automotive as well as an industrial supplier. While our Automotive OEM business is affected by the weak market trend in China, our Industrial business continued to do well during the third quarter. This division grew its revenue grew faster than the market and generated an EBIT margin before special items of 12.1 percent.”

Automotive OEM revenue growth less dynamic due to market conditions

The Automotive OEM division generated approximately 6.8 billion euros (prior year: approximately 6.7 billion euros) in revenue during the reporting period. At constant currency, revenue increased by 4.3 percent compared to the prior year, a growth rate 3.5 percentage points above the 0.8 percent average growth in production volumes of passenger cars and light commercial vehicles for the reporting period. Following the encouraging revenue trend in the first six months, the Automotive OEM division reported less dynamic revenue growth of 3.2 percent in the third quarter due to the persistently challenging environment in the automotive sector. In the third quarter, which saw global automobile production decline by 2 percent, outperformance amounted to 5.2 percentage points.

The lower growth rate was mainly attributable to weaker demand in the Europe and Greater China regions. In Europe, this weaker demand was mainly due to production delays resulting from the changeover to the new WLTP emissions standard, while China felt the effect of consumer restraint due to the trade conflict with the U.S. and stricter lending practices. All four of the Automotive OEM division’s business divisions contributed to its revenue growth on a nine months basis, with the E-Mobility business division once more reporting the highest revenue growth rate at constant currency, 13.6 percent. Despite the less dynamic growth of the Automotive OEM division’s revenue in the Greater China region in the third quarter, this region still showed the highest growth rate of 9.5 percent, followed by 5.7 percent in the Americas region, 2.4 percent in Asia/Pacific, and 2.2 percent in Europe.

The division generated 596 million euros (prior year: 712 million euros) in EBIT before special items in the first nine months, bringing the EBIT margin before special items for the same period to 8.8 percent, less than the prior year margin of 10.7 percent. The decrease was primarily attributable to ramp-up costs, project delays in China, increased production costs – due to factors including increased raw materials prices – and the impact of the revenue mix. According to the latest full-year guidance for 2018 issued October 30, 2018, the division aims to achieve constant currency revenue growth of 3.5 to 4.5 percent (previously: 4.5 to 5.5 percent) and an EBIT margin before special items of 8 to 8.5 percent (previously: 8.5 to 9.5 percent).

Automotive Aftermarket revenue drops temporarily in the third quarter

Following a solid first six months overall, the Automotive Aftermarket division reported a drop in revenue for the third quarter compared to the prior year quarter. At constant currency, revenue declined by 3.0 percent. Based on the first nine months of 2018, the division expanded its revenue by 1.3 percent at constant currency, generating 1,401 million euros in revenue (prior year: 1,434 million euros). The decrease in third-quarter revenue was primarily attributable to strong growth in the Europe and Americas regions in the prior year quarter. As was the case for the first six months, the Greater China (39.0 percent) and Asia/Pacific (16.0 percent) regions reported the strongest constant currency revenue growth for the first nine months, followed by Europe (1.9 percent). Revenue in the Americas region on an adjusted basis declined (by 8 percent) due to non-recurring additional requirements of an Original Equipment Services (OES) customer in the prior year period.

The Automotive Aftermarket division’s EBIT before special items for the first nine months amounted to 256 million euros (prior year: 278 million euros). Based on this EBIT, the EBIT margin before special items was 18.3 percent (prior year: 19.4 percent). Reasons for the decline from prior year include temporarily higher costs of selling and logistics activities. Based on the adjusted full-year guidance issued October 30, 2018, the group now expects revenue growth for the Automotive Aftermarket division of 1.5 to 2.5 percent (previously: 3 to 4 percent) at constant currency and an EBIT margin before special items of 17 to 17.5 percent (previously: 16.5 to 17.5 percent) in 2018.

Performance of Industrial business remains encouraging in the third quarter

During the third quarter, the Industrial division significantly increased its revenue to 854 million euros (prior year: 790 million euros), which represents an increase of 9.4 percent at constant currency. This increase brought revenue for the first nine months of 2018 to approximately 2.5 billion euros (prior year: approximately 2.4 billion euros). At constant currency, revenue growth for the reporting period amounted to 9.8 percent and was primarily driven by Industrial Distribution. The double-digit constant currency revenue growth rates generated by the raw materials, power transmission, railway, and offroad sector clusters contributed considerably to the higher revenue as well. Like all of the sectors, all of the regions increased their revenue, as well. The largest growth rate at constant currency was reported by the Greater China region (29.4 percent), ahead of Asia/Pacific (8.7 percent), Americas (8 percent), and Europe (6 percent).

The Industrial division generated 298 million euros (prior year: 206 million euros) in EBIT before special items for the first nine months, representing an EBIT margin before special items of 11.8 percent (prior year: 8.7 percent). The improved margin is attributable to the favorable impact of economies of scale as well as to efficiency gains and cost savings resulting from the program “CORE”. On October 30, 2018, the Schaeffler Group confirmed its full-year guidance for the Industrial division’s constant currency revenue growth for 2018, which it had raised on September 19, 2018, of 8 to 9 percent. The target for the EBIT margin before special items of 10 to 11 percent has now been refined to 10.5 to 11 percent.

Positive free cash flow in the third quarter

At 201 million euros (prior year: 333 million euros), free cash flow before in and outflows for M&A activities for the third quarter was positive. For the first nine months, it amounted to 127 million euros, falling short of the prior year level (247 million euros), primarily due to lower earnings quality and the higher amount of capital tied up in inventories. Capital expenditures (capex) on property, plant and equipment and intangible assets for the first nine months of 857 million euros were slightly below the prior year level (873 million euros), representing a capex ratio of 8 percent of revenue (prior year: 8.3 percent).

Dietmar Heinrich, CFO of Schaeffler AG, said: “We are aiming to maintain a capex ratio of approximately 8 percent as at year-end as well. For this purpose, we will manage our capital expenditures restrictively in the fourth quarter. In combination with the reduction of inventory levels, this will have a favorable effect on free cash flow”.

Net financial debt as at September 30, 2018, increased by 274 million euros to 2,644 million euros, lowering the gearing ratio, i.e. the ratio of net financial debt to shareholders’ equity, to 91 percent (December 31, 2017: 93 percent). As at September 30, 2018, the Schaeffler Group had total assets of approximately 12.3 billion euros (prior year: approximately 11.5 billion euros) and employed a workforce of 92,836 (prior year: 89,359), an increase of approximately 3.9 percent.

Based on the adjusted full-year guidance issued October 30, 2018, the Schaeffler Group now anticipates revenue growth of 4 to 5 percent (previously 5 to 6 percent) at constant currency, an EBIT margin before special items of 9.5 to 10.5 percent (previously 10.5 to 11.5 percent), and free cash flow before cash in- and outflows for M&A activities of approximately 300 million euros (previously approximately 450 million euros).

“The situation of the global automotive industry has deteriorated further over the past seven weeks, particularly in China and also in Europe. Against this backdrop, and although our Industrial business enables us to partially offset this deterioration, it is essential that we manage our business as proactively and carefully as possible and align our resources with the changing market environment. Discipline regarding cost and capital is what counts now”, stated Klaus Rosenfeld.

Forward-looking statements and projections

Certain statements in this press release are forward-looking statements. By their nature, forward-looking statements involve a number of risks, uncertainties and assumptions that could cause actual results or events to differ materially from those expressed or implied by the forward-looking statements. These risks, uncertainties and assumptions could adversely affect the outcome and financial consequences of the plans and events described herein. No one undertakes any obligation to publicly update or revise any forward-looking statement, whether as a result of new information, future events or otherwise. You should not place any undue reliance on forward-looking statements which speak only as of the date of this press release. Statements contained in this press release regarding past trends or events should not be taken as representation that such trends or events will continue in the future. The cautionary statements set out above should be considered in connection with any subsequent written or oral forward-looking statements that Schaeffler, or persons acting on its behalf, may issue.

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Elmos steigert Umsatz und Profitabilität in Q3 2018

Die Elmos Semiconductor AG (FSE: ELG) erzielte im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Umsatzwachstum von 12,6% auf 69,4 Mio. Euro. Das EBIT steigerte sich auf 14,0 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 20,2% entspricht. Damit bestätigt Elmos die am 16. Oktober 2018 per Ad hoc-Mitteilung veröffentlichten vorläufigen Finanzzahlen.

Die Investitionen beliefen sich im Berichtsquartal auf 9,3 Mio. Euro bzw. 13,5% vom Umsatz. Der bereinigte Free Cashflow war mit 9,1 Mio. Euro positiv.

„Mit dem bisherigen Jahresverlauf sind wir zufrieden. Die Kundennachfrage sowohl nach bestehenden als auch nach neuen Produkten ist sehr erfreulich, aber auch herausfordernd. Wir werden die Maßnahmen der vergangenen Monate intensivieren, um das Unternehmen zu stärken und auf die weitere Entwicklung vorzubereiten“, sagt Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender der Elmos Semiconductor AG.

Die Jahresprognose 2018 für die EBIT-Marge ist mit der Vorlage der vorläufigen Finanzzahlen angehoben worden. Das EBIT soll nun zwischen 17% und 19% vom Umsatz liegen (vormals: zwischen 13% und 17%). Die weiteren Kennziffern der Prognose bleiben unverändert. So rechnet Elmos für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 8% bis 12%. Die Investitionen werden weniger als 15% des Umsatzes betragen und der bereinigte Free Cashflow wird negativ erwartet. Der Prognose liegt ein Wechselkursverhältnis von 1,20 US-Dollar/Euro zu Grunde.

Definitionen ausgewählter Finanzkennzahlen
– Bereinigter Free Cashflow: Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit, abzüglich Investitionen in/zuzüglich Abgänge von immaterielle/n Vermögenswerte/n und Sachanlagen
– Investitionen: Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen abzgl. aktivierten Entwicklungsleistungen
– Weitere Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2017 der Elmos Semiconductor AG unter www.elmos.com

Quartalsmitteilung Q3 2018
Weitere Informationen zum dritten Quartal 2018 und den ersten neun Monaten 2018 der Elmos Semiconductor AG finden Sie in der Quartalsmitteilung Q3 2018. Diese ist ab dem 07. November 2018 unter www.elmos.com verfügbar. Ebenfalls am 07. November 2018 um 11.00 Uhr (MEZ) wird Elmos eine Telefonkonferenz (in englischer Sprache) für Analysten und Investoren durchführen. Die Telefonkonferenz wird später auf der Webseite abrufbar sein.

Hinweis
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Elmos beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a. Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Elmos ist weder geplant noch übernimmt Elmos die Verpflichtung dazu.

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MorphoSys AG gibt Ergebnisse des dritten Quartals 2018 bekannt

– MorphoSys wird klinische Studiendaten in zwei Vorträgen und einer Posterpräsentation auf ASH-Jahrestagung im Dezember 2018 vorstellen; darunter Vortrag mit Zwischenergebnissen zu allen 81 Patienten aus laufender L-MIND-Studie mit MOR208 plus Lenalidomid beim rezidivierten/refraktären diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (R/R DLBCL)

– Gespräche mit US-Zulassungsbehörde FDA über Wege zur Marktzulassung von MOR208 als mögliche Therapie des aggressiven Lymphoms (DLBCL) im Rahmen des bestehenden Status Therapiedurchbruch fortgesetzt

– Globale Lizenzvereinbarung für MOR106 mit Novartis trat im September 2018 nach kartellrechtlicher Genehmigung durch US-Behörden in Kraft

– MorphoSys-Partner I-Mab Biopharma hat IND-Antrag für klinische Entwicklung von MOR202 für das Multiple Myelom (MM) in China eingereicht

– Partner Janssen startete zulassungsrelevante Phase 3-Studie zur Prüfung von Tremfya(R) (Guselkumab) bei pädiatrischen Psoriasis-Patienten

– MorphoSys und LEO Pharma haben bestehende strategische Dermatologie-Allianz um peptid-basierte Therapeutika erweitert – mit der Option für MorphoSys, diese in der Onkologie zu entwickeln und zu vermarkten

– Konzernumsatz für Q3 2018 auf 55,0 Mio. Euro (Q3 2017: 15,0 Mio. Euro) gestiegen, EBIT in Q3 2018 auf 30,1 Mio. Euro erhöht (Q3 2017: -23,5 Mio. Euro), hauptsächlich aufgrund der Vorauszahlung von 47,5 Mio. Euro von Novartis an MorphoSys für MOR106-Lizenzvertrag

– Liquiditätsposition von 481,2 Mio. Euro zum 30. September 2018 

Die MorphoSys AG (FSE: MOR; Prime Standard Segment, MDAX &TecDAX; NASDAQ: MOR) gab heute die Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 und die ersten neun Monate 2018 bekannt.

"Das dritte Quartal 2018 war für MorphoSys sehr produktiv. Wir haben erfreuliche Fortschritte verzeichnet, sowohl bei der Entwicklung unserer eigenen Wirkstoffe als auch bei den Therapieprogrammen unserer Partner. Unser Hauptaugenmerk liegt auf MOR208, und hier freuen wir uns darauf, die neuesten Daten aus der laufenden L-MIND-Studie in einem Vortrag auf der anstehenden ASH-Konferenz vorzustellen. Dieses Entwicklungsprogramm verläuft planmäßig, und wir werden alles daran setzen, die L-MIND-Studie abzuschließen und die Zulassung in den USA auf Grundlage dieser Studie zu beantragen," sagte Dr. Simon Moroney, Vorstandsvorsitzender der MorphoSys AG. "Parallel arbeiten wir weiter an der Vorbereitung unserer kommerziellen Strukturen in den USA, mit dem Ziel, MOR208 dort in den Markt einzuführen, natürlich vorbehaltlich der FDA-Zulassung dieses Prüfpräparats."

"Wir sind mit der bisherigen Geschäftsentwicklung von MorphoSys im Jahr 2018 sehr zufrieden. Angetrieben von einem attraktiven Lizenzvertrag mit Novartis für MOR106 und steigenden Tantiemen für Tremfya(R) haben wir im dritten Quartal eine starke Umsatzentwicklung verzeichnet. Dank der sehr guten Geschäftsentwicklung haben wir die Finanzprognose für 2018 angehoben. Auf Basis unserer soliden Finanzlage, die wir mit dem Nasdaq-Börsengang im April dieses Jahres weiter gestärkt haben, sind wir gut positioniert, die Weiterentwicklung unserer Pipeline-Produkte fortzusetzen, insbesondere unser am weitesten fortgeschrittenes Wirkstoffprogramm MOR208 in Richtung Markt voranzutreiben." 

Finanzbericht für das dritte Quartal 2018 (IFRS; alle Zahlen gerundet)

Im dritten Quartal 2018 konzentrierte sich MorphoSys weiterhin auf die Erforschung und Entwicklung von Arzneimittelkandidaten sowohl in Eigenregie als auch für Partner. Die Konzernumsatzerlöse betrugen im dritten Quartal 2018 55,0 Mio. Euro (Q3 2017: 15,0 Mio. Euro). Der Umsatzanstieg ist hauptsächlich auf die Vorauszahlung von 47,5 Mio. Euro für den Lizenzvertrag für MOR106 mit Novartis zurückzuführen. Da der vertraglich vereinbarte Bericht von Janssen zu den Umsatzbeteiligungen für das dritte Quartal 2018 aufgrund der Berichtsperioden von Janssen und MorphoSys noch nicht eingegangen ist, wurden die für das dritte Quartal 2018 verbuchten Tremfya(R)-Umsatzbeteiligungen auf Basis der von Janssen/J&J öffentlich verkündeten Tremfya(R)-Verkaufserlöse im dritten Quartal 2018 geschätzt.

Im Segment Proprietary Development konzentriert sich MorphoSys auf die Erforschung und Entwicklung eigener Produktkandidaten in den Bereichen Krebs und entzündliche Erkrankungen. In Q3 2018 verzeichnete dieses Segment Umsätze von 48,8 Mio. Euro (Q3 2017: 0,2 Mio. Euro). Im Segment Partnered Discovery setzt MorphoSys seine firmeneigene Technologie ein, um neue Antikörper für Pharmaunternehmen zu generieren. Das Unternehmen profitiert von den Entwicklungsfortschritten der Partner in Form von finanzierten Forschungsleistungen, Lizenzgebühren, erfolgsbasierten Meilensteinzahlungen und Tantiemen (Umsatzbeteiligungen). In Q3 2018 beliefen sich die Umsätze in diesem Segment auf 6,2 Mio. Euro (Q3 2017: 14,8 Mio. Euro).

Die gesamten betrieblichen Aufwendungen erreichten im dritten Quartal 2018 eine Höhe von 25,3 Mio. Euro (Q3 2017: 38,2 Mio. Euro). Die F&E-Aufwendungen für die Entwicklung eigener Produkte und die Technologieentwicklung beliefen sich auf 15,9 Mio. Euro (Q3 2017: 29,8 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im dritten Quartal 2018 auf 30,1 Mio. Euro (Q3 2017: -23,5 Mio. Euro), insbesondere aufgrund der Vorauszahlung, die Novartis im Rahmen der Lizenzvereinbarung für MOR106 geleistet hat. Das Segment Proprietary Development erzielte ein EBIT von 30,3 Mio. Euro (Q3 2017: -29,8 Mio. Euro). Das EBIT im Segment Partnered Discovery betrug 3,8 Mio. Euro (Q3 2017: 10,4 Mio. Euro). Das Konzernnettoergebnis lag im dritten Quartal 2018 bei 30,2 Mio. Euro (Q3 2017: -24,0 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie erreichte im Q3 2018 0,96 Euro (Q3 2017: -0,83 Euro).

Zum Ende des dritten Quartals 2018 verfügte MorphoSys über einen Finanzmittelbestand in Höhe von 481,2 Mio. Euro, verglichen mit 312,2 Mio. Euro am 31. Dezember 2017. In der Bilanz wird dieser Finanzmittelbestand in den folgenden Positionen abgebildet: Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente; finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert, wobei Änderungen erfolgswirksam erfasst werden, und kurz- und langfristige andere finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die Zunahme der finanziellen Mittel resultierte überwiegend aus der Kapitalerhöhung im Rahmen des erfolgreichen Nasdaq-Börsengangs im April 2018 mit Bruttoerlösen von 239 Mio. US-Dollar und der von Novartis im dritten Quartal 2018 geleistete Vorauszahlung in Höhe von 47,5 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem Lizenzvertrag für MOR106. Dies wurde teilweise durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit kompensiert.

Die Anzahl der insgesamt ausgegebenen Aktien betrug 31.839.572 zum Ende des dritten Quartals 2018 (31. Dezember 2017: 29.420.758). Hauptgrund für die Erhöhung der Aktienanzahl war die Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit der Notierung an der Nasdaq im April 2018. 

Ergebnis für die ersten neun Monate 2018

In den ersten neun Monaten 2018 betrug der Konzernumsatz 66,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 38,6 Mio. Euro). Die Aufwendungen für die Entwicklung eigener Produkte und die Technologieentwicklung betrugen in den ersten neun Monaten 2018 55,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 67,1 Mio. Euro). Das EBIT in den ersten neun Monaten 2018 betrug somit -13,0 Mio. Euro, verglichen mit -53,8 Mio. Euro der ersten neun Monate 2017. 

Finanzprognose und operativer Ausblick für 2018

MorphoSys bestätigt die Finanzprognose für 2018, die nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung für MOR106 mit Novartis im Juli 2018 angehoben worden war. Angesichts der jüngsten positiven Tantiemenentwicklung für Tremfya(R) erwartet MorphoSys Umsatzerlöse am oberen Rand der Spanne zwischen 67 Mio. Euro und 72 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird in Höhe von -55 Mio. Euro bis -65 Mio. Euro erwartet. Die F&E-Aufwendungen für die firmeneigenen Programme sowie die Technologieentwicklung werden im Korridor von 87 Mio. Euro bis 97 Mio. Euro prognostiziert. Diese Prognose beinhaltet weder zusätzliche Umsätze aus potenziellen zukünftigen Kooperationen und/oder Lizenzpartnerschaften noch Effekte aus möglichen Einlizensierungen oder Entwicklungspartnerschaften für neue Wirkstoffkandidaten.

Im Segment Proprietary Development erwartet MorphoSys für das laufende Jahr folgende Ereignisse und Aktivitäten:

MOR208

L-MIND:

– Fortsetzung der Gespräche mit der FDA, um mögliche Wege zur Markteinführung zu evaluieren, einschließlich der Möglichkeit eines beschleunigten Zulassungsantrags und einer möglichen Zulassung, hauptsächlich auf Basis der L-MIND-Studie.

– Vorstellung aktualisierter Zwischenergebnisse aller 81 Patienten der L-MIND-Studie mit MOR208 in Kombination mit Lenalidomid im aggressiven Lymphom (R/R DLBCL) auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) Anfang Dezember 2018 in San Diego.

– B-MIND: Fortsetzung der Patientenaufnahme in den Phase 3-Teil der Studie mit MOR208 plus Bendamustin im Vergleich zu Rituximab plus Bendamustin in R/R DLBCL.

– COSMOS: Fortsetzung der Phase 2-Studie mit MOR208 in Kombination mit Idelalisib bzw. Venetoclax in der Indikation chronische lymphatische Leukämie (CLL/SLL) und Vorstellung von Ergebnissen aus der Kohorte B der Studie (MOR208 plus Venetoclax) auf der ASH-Jahrestagung 2018.

– Kommerzielle und Produktions-Aktivitäten: Sicherstellung der kommerziell nutzbaren Wirkstoffproduktion von MOR208 und weiterer Aufbau kommerzieller Strukturen für MOR208 in den USA unter dem Dach der neu gegründeten MorphoSys US Inc. in Vorbereitung auf eine mögliche Markteinführung, die derzeit für 2020 erwartet wird, vorbehaltlich einer entsprechenden Zulassung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA.

MOR202

Multiples Myelom (MM): Die Studienergebnisse der laufenden Phase 1/2a-Studie werden ebenfalls auf der ASH-Jahrestagung 2018 vorgestellt. Wie bereits kommuniziert, wird MorphoSys die Entwicklung in MM außerhalb der Region China über den Abschluss der aktuellen Studie hinaus nicht ohne zusätzlichen Partner fortsetzen; MorphoSys erwartet, dass sein Partner I-Mab Biopharma die Vorbereitungen für die klinische Entwicklung in der Region China fortsetzt und Anfang 2019 eine Zulassungsstudie in China beginnt.

– Andere Indikationen: MorphoSys prüft weiterhin die Entwicklung von MOR202 in anderen Indikationen, unter anderem Autoimmunerkrankungen.

MOR106: Fortsetzung der laufenden Entwicklung zusammen mit Galapagos im Rahmen der neuen globalen Lizenzpartnerschaft mit Novartis:

– Fortsetzung der laufenden Phase 2-Studie IGUANA in atopischer Dermatitis.

– Fortsetzung der im September 2018 begonnenen Phase 1-Vergleichstudie zur Evaluierung einer subkutanen Verabreichung von MOR106.

– Alle zukünftigen Kosten im Zusammenhang mit der Entwicklung von MOR106 werden von Novartis getragen.

MOR107: Fortsetzung der präklinischen Untersuchungen von MOR107 mit einem Fokus auf Krebsindikationen.

MOR103/GSK3196165: Nach der Präsentation von Daten aus mehreren Phase 2-Studien in entzündlichen Erkrankungen, unter anderem in rheumatoider Arthritis (RA), durch Partner GlaxoSmithKline (GSK) auf dem Kongress des American College of Rheumatology (ACR) im Oktober 2018 erwartet MorphoSys, dass GSK die klinische Entwicklung in RA weiterführen wird. 

Im Segment Partnered Discovery erwartet MorphoSys 2018 die folgenden Ereignisse:

Tremfya(R) (Guselkumab): Für mehrere Phase 3-Studien in Psoriasis (Schuppenflechte) wird laut clinicaltrials.gov der primäre Studienabschluss ("primary completion date") in 2018 erwartet. Dazu gehört eine Vergleichsstudie, in der Tremfya(R) mit Cosentyx(R) bei Erwachsenen mit Plaque-Psoriasis verglichen wird, deren Ergebnisse MorphoSys voraussichtlich Anfang 2019 erwartet. MorphoSys geht davon aus, dass Janssen sein aktuelles Entwicklungsprogramm mit Tremfya(R) fortsetzen wird, darunter zwei Phase 3-Studien in psoriatrischer Arthritis, das Phase 2/3-GALAXI-Programm bei Morbus Crohn sowie die klinische Phase 3-Studie PROTOSTAR bei pädiatrischen Psoriasis-Patienten.

Weitere Partnerprogramme: Zu anderen Partnerprogrammen könnten im Laufe des Jahres klinische Daten und mögliche regulatorische Meilensteine veröffentlicht werden.

MorphoSys wird seine eigenen Entwicklungsaktivitäten weiterhin ausbauen und prüft potenzielle Einlizenzierungs-, Mitentwicklungs- und/oder Akquisitionsmöglichkeiten. Darüber hinaus plant das Unternehmen weitere eigene Entwicklungsprogramme zu initiieren, mit dem Ziel, die Position des Unternehmens in seinen derzeitigen therapeutischen und technologischen Tätigkeitsbereichen zu erhalten und auszubauen.

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SINGULUS TECHNOLOGIES meldet vorläufige Zahlen zum 30. September 2018

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG meldet für das dritte Quartal 2018 einen Umsatz in Höhe von 44,6 Mio. EUR (Vorjahr: 15,3 Mio. EUR) und ein positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 5,2 Mio. EUR (Vorjahr: -2,1 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 steigen die Umsatzerlöse auf insgesamt 91,0 Mio. EUR (Vorjahr: 63,6 Mio. EUR). Das EBIT in Höhe von 4,0 Mio. EUR übertrifft das Vorjahresergebnis in Höhe von 0,4 Mio. EUR deutlich. Die Zahlen liegen damit erheblich über denen des Vorjahres. Der Auftragsbestand zum 30. September 2018 beträgt 90,3 Mio. EUR (Vorjahr: 99,7 Mio. EUR).

SINGULUS TECHNOLOGIES erwartet auch für das vierte Quartal einen positiven Verlauf und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2018 mit Umsatzerlösen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Das EBIT soll im Geschäftsjahr 2018 entsprechend im mittleren einstelligen Millionenbereich positiv abschließen.

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Schaeffler bestätigt Jahresprognose

Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute seine Jahresprognose 2018 für die Schaeffler Gruppe bestätigt. Demnach rechnet der Konzern für das Gesamtjahr weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent, einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 10,5 bis 11,5 Prozent und einem Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten von rund 450 Millionen Euro.

Für den Bereich Automotive OEM erwartet Schaeffler aus heutiger Sicht für das Jahr 2018 marktbedingt ein Umsatzwachstum in Höhe von währungsbereinigt 4,5 bis 5,5 Prozent (bisher: 6 bis 7 Prozent). Dies ist auf eine Abschwächung der Nachfrage in den Regionen Greater China und Europa zurückzuführen. Zugleich geht der Konzern nun angesichts der positiven Entwicklung des Industriegeschäfts und eines gesteigerten Auftragseingangs für die Sparte Industrie von einem Umsatzwachstum von währungsbereinigt 8 bis 9 Prozent (bisher: 6 bis 7 Prozent) aus. Auf dieser Basis wird für die Sparte Industrie eine EBIT-Marge vor Sondereffekten zwischen 10 und 11 Prozent (bisher: 9 und 10 Prozent) erwartet, während für die Sparte Automotive OEM mit einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 8,5 bis 9,5 Prozent (bisher: 9,5 bis 10,5 Prozent) gerechnet wird.

Für die Sparte Automotive Aftermarket gilt unverändert die Prognose, ein Umsatzwachstum vor Währungseinflüssen von 3 bis 4 Prozent und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 16,5 bis 17,5 Prozent zu erzielen.

Die Schaeffler Gruppe geht davon aus, mit Blick auf die Margenerwartung in den Sparten Automotive Aftermarket und Industrie das obere Ende der jeweiligen Zielkorridore zu erreichen.

Klaus Rosenfeld, der Vorsitzende des Vorstands der Schaeffler AG, sagte im Vorfeld des Kapitalmarkttags, der am 20. September in Berlin stattfindet: „Wie bereits nach dem zweiten Quartal angedeutet, operieren wir im Automobilgeschäft in einem anhaltend herausfordernden Umfeld. Gleichwohl können wir aufgrund des starken Industriegeschäfts unsere Jahresprognose für die Schaeffler Gruppe bestätigen. Dies ist möglich, weil wir Automobil- und Industriezulieferer sind.“

Auf dem Kapitalmarktag wird die Strategie der Schaeffler Gruppe präsentiert und werden erstmals alle drei Divisionen der Gruppe vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Finanzanalysten und institutionelle Investoren. Die Präsentationen werden am 20. September um 7.00 Uhr auf der Homepage des Konzerns veröffentlicht.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Pressemitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Pressemitteilung widerspiegeln. In dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.

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MorphoSys und Galapagos geben kartellrechtliche Freigabe des globalen Lizenzvertrags für MOR106 mit Pharmapartner bekannt

Die MorphoSys AG (Frankfurt: MOR; Prime Standard Segment, TecDAX; NASDAQ: MOR) und Galapagos NV (Euronext & NASDAQ: GLPG) gaben heute den Ablauf der Wartefrist im Rahmen des Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvements Act von 1976 (HSR Act) in Verbindung mit dem am 19. Juli 2018 unterzeichneten weltweiten, exklusiven Lizenzvertrag mit Novartis Pharma AG zur Entwicklung und Vermarktung ihres gemeinsamen Programms MOR106 (im Folgenden: die Kooperationsvereinbarung) bekannt.

Die Kooperationsvereinbarung ist mit dem Ablauf der entsprechenden Wartefrist im Rahmen des HSR Act am 10. September 2018 wirksam geworden. Damit wird die vertraglich vereinbarte Vorauszahlung von 95 Mio. Euro von Novartis an MorphoSys und Galapagos fällig

In Folge der kartellrechtlichen Freigabe hat MorphoSys die Erhöhung der Finanzprognose bestätigt, die bereits am 19. Juli 2018 mitgeteilt wurde. Für das Jahr 2018 erwartet MorphoSys Umsatzerlöse in Höhe von 67 Mio. Euro bis 72 Mio. Euro (erhöht von vormals 20 Mio. Euro bis 25 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -55 Mio. Euro bis -65 Mio. Euro (erhöht von vormals -110 Mio. Euro bis -120 Mio. Euro). F&E-Aufwendungen für die firmeneigenen Programme und die Technologieentwicklung werden in einem Korridor von 87 Mio. Euro bis 97 Mio. Euro (vormals 95 Mio. Euro bis 105 Mio. Euro) erwartet.

Weitere Details zur Zusammenarbeit mit Novartis sind der von MorphoSys und Galapagos am 19. Juli 2018 veröffentlichten Pressemitteilung zu entnehmen.

Über MOR106 und die Zusammenarbeit der beiden Firmen

MOR106 ist ein in der klinischen Erprobungsphase befindlicher menschlicher IgG1 monoklonaler Antikörper, der gegenwärtig zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen entwickelt wird. MOR106 ist weltweit der erste öffentlich bekannte menschliche monoklonale Antikörper gegen das Zielmolekül IL-17C in der klinischen Entwicklung. MOR106 ist im Rahmen der strategischen Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit zwischen Galapagos und MorphoSys entstanden, in die beide Unternehmen ihre Schlüsseltechnologien und Kernkompetenzen einbringen. Galapagos hat die krankheitsbezogenen biologischen Grundlagen, einschließlich des Zielmoleküls und der zellulären Testsysteme zur Verfügung gestellt, insbesondere IL-17C für MOR106, sowie die klinische Entwicklung durchgeführt. MorphoSys steuerte im Gegenzug seine Antikörpertechnologie Ylanthia bei, um vollständig menschliche Antikörper gegen das Zielmolekül zu generieren, und leistet die volle CMC- (Chemistry, Manufacturing and Controls-) Entwicklung des Wirkstoffs.

Über Galapagos

Galapagos (Euronext & NASDAQ: GLPG) ist ein in der klinischen Forschung aktives Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von niedermolekularen Wirkstoffen im Bereich neuer Wirkmechanismen spezialisiert hat. Die Pipeline von Galapagos umfasst Wirkstoffe von der klinischen Phase 3 bis zu Forschungsprogrammen in den Bereichen zystische Fibrose, entzündliche Erkrankungen, Fibrose, Osteoarthritis und andere Indikationen. Die Technologieplattform des Unternehmens zur Entdeckung neuer Zielmoleküle hat zur Entwicklung von Wirkstoffprogrammen mit drei neuartigen Wirkmechanismen geführt, die vielversprechende Ergebnisse bei Entzündungskrankheiten, idiopathischer Fibrose und atopischer Dermatitis gezeigt haben. Galapagos möchte sich auf die Entwicklung und Vermarktung neuer Medikamente konzentrieren, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Der Galapagos-Konzern beschäftigt rund 640 Mitarbeiter inklusive seiner Dienstleistungstochter Fidelta. Der Hauptsitz ist in Mechelen, Belgien, weitere Niederlassungen befinden sich in den Niederlanden, Frankreich, Schweiz, den USA und Kroatien. Weitere Informationen unter www.glpg.com.
 

Zukunftsbezogene Aussagen von MorphoSys

Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen über die MorphoSys-Unternehmensgruppe, einschließlich der Lizenzpartnerschaft im Zusammenhang mit MOR106 und der Erwartungen bezüglich der Entwicklung von MOR106 bei mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis, einschließlich der angestrebten Adressierung von IL-17C als therapeutischem Zielmolekül und möglichen weiteren Indikationen, mögliche zukünftige Zahlungen an MorphoSys im Rahmen einer Lizenzvereinbarung für MOR106 sowie einer Erhöhung der Finanzprognose von MorphoSys. Die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen stellen die Einschätzung von MorphoSys zum Zeitpunkt dieser Mitteilung dar und beinhalten bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage und Liquidität, die Leistung oder Erfolge von MorphoSys oder die Branchenergebnisse wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten historischen oder zukünftigen Ergebnissen, finanziellen Bedingungen und Liquidität, Leistungen oder Erfolgen abweichen. Auch wenn die Ergebnisse, die Leistung, die Finanzlage und die Liquidität von MorphoSys sowie die Entwicklung der Branche, in der das Unternehmen tätig ist, mit solchen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen, können sie keine Vorhersagen über Ergebnisse oder Entwicklungen in zukünftigen Perioden treffen. Zu den Faktoren, die zu Unterschieden führen können, gehören, dass die Erwartungen hinsichtlich der Lizenzpartnerschaft im Zusammenhang mit MOR106 bzw. der weiteren Entwicklung von MOR106 bei mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis, einschließlich der beabsichtigten Ausrichtung von IL-17C, und möglicher zusätzlicher Indikationen, möglicher zukünftiger Zahlungen an MorphoSys im Rahmen einer Lizenzvereinbarung für MOR106 sowie Annahmen im Zusammenhang mit der Erhöhung der Finanzprognose von MorphoSys falsch sind sowie die inhärenten Unsicherheiten im Zusammenhang mit Wettbewerbsentwicklungen, klinischen Studien und Produktentwicklungsaktivitäten und Zulassungsanforderungen, die Abhängigkeit von MorphoSys von Kooperationen mit Dritten und andere Risiken, die in den Risikofaktoren in MorphoSys‘ Registrierungserklärung (Registration Statement) in Form des Formulars F-1 und anderen Einreichungen bei der US Securities and Exchange Commission angegeben sind. Angesichts dieser Unsicherheiten wird dem Leser empfohlen, sich nicht zu sehr auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich nur auf das Datum der Veröffentlichung dieses Dokuments. MorphoSys lehnt ausdrücklich jegliche Verpflichtung ab, solche zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument zu aktualisieren, um eine Änderung der diesbezüglichen Erwartungen oder eine Änderung der Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen diese Aussagen beruhen oder die die Wahrscheinlichkeit beeinflussen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen dargelegten Ergebnissen abweichen, widerzuspiegeln, es sei denn, dies ist durch Gesetz oder Verordnung ausdrücklich vorgeschrieben.

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