USU Software AG: Guidance adjusted in response to project delays

A number of major projects expected for the fourth quarter of 2018 – primarily in the United States – will most likely not be completed during the current quarter of 2018. In spite of the advanced stage of contract negotiations, the Management Board expects that the final contract awards will not be made until 2019. The Management Board has modified its planning for 2018 to reflect this development because the projects have a total license volume of €2 million to €3 million. The board now projects Group-wide sales of €89 million to €91 million. Adjusted EBIT is expected to total €4 million to €5 million.

“We have added a number of well-known customers in recent years in the United States,” said Bernhard Oberschmidt, the CEO of USU Software AG. “We are also in the process of conducting positive negotiations with new potential customers. But the formal decision-making process is taking longer than expected.”

Given the advanced nature of the negotiations, the Management Board expects that contracts for a majority of the projects will be awarded in 2019. At the same time, growth in the IT Service Management segment was significantly expanded. As a result, the target figures for 2019 include an increase in total sales to €98 million to €101 million and a rise in adjusted EBIT to €7.5 million to €10 million.

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Bertrandt erzielt über eine Milliarde Euro Gesamtleistung und richtet den Konzern konsequent auf die Zukunft aus

Der Bertrandt-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2017/2018 die Gesamtleistung und das EBIT gegenüber dem Vorjahr steigern. Erstmals in der Unternehmenshistorie wurde unter heterogenen und anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine Gesamtleistung von mehr als einer Milliarde Euro erzielt.

Umweltfreundliche, individuelle Mobilität sowie autonomes und vernetztes Fahren sind weiterhin wichtige Markttrends, die alle Kernbereiche der Automobilindustrie betreffen und sich dort in vielen Facetten widerspiegeln. Die heterogenen Rahmenbedingungen des vergangenen Jahres haben sich fortgesetzt. Es kam weiterhin teilweise zu Verzögerungen bei der Vergabe von Entwicklungsaufträgen an externe Engineering-Dienstleister und die Anspannung auf der Preisseite blieb deutlich spürbar. Im Rahmen der bestehenden konjunkturellen Bedingungen sowie der derzeitigen Markt- und Technologietrends entwickelte sich das Unternehmen positiv. „Der Themenvielfalt als essenzieller Erfolgsfaktor im Engineering-Umfeld kommt eine wesentliche Bedeutung zu. Bertrandt übernimmt als verlässlicher Technologiepartner deshalb immer mehr Verantwortung“, sagt Dietmar Bichler, Vorstandsvorsitzender der Bertrandt AG.

Die Gesamtleistung stieg auf 1.021.020 TEUR. Der Bertrandt-Konzern konnte damit erstmals in seiner Unternehmenshistorie eine Gesamtleistung von über einer Milliarde Euro erzielen. Bei zwei Arbeitstagen weniger im Vergleich zum letzten Berichtszeitraum und weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen in der Automobilbranche konnte Bertrandt ein EBIT in Höhe von 72.141 TEUR und eine Marge von 7,1 Prozent erwirtschaften. Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 47.385 TEUR. Im laufenden Geschäftsjahr wurden zukunftsorientiert 52.500 TEUR in Gebäude und technische Anlagen entlang der Trendthemen investiert. Mit einer Eigenkapitalquote von 50,6 Prozent steht Bertrandt auf einer soliden finanziellen Basis. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich im Berichtszeitraum um 259 auf 13.229 Personen. Die unterschiedlichen Aufgaben bieten Perspektiven für Fachkräfte in verschiedenen Bereichen.

Veränderungen im Markt, Technologiesprünge zu neuen Antriebsformen oder Digitalisierung – die Herausforderungen sind vielfältig. Durch Investitionen in Infrastruktur und Know-how, aber auch mit innovativen Lösungsansätzen und steigender Projektverantwortung trägt Bertrandt diesen Rahmenbedingungen Rechnung und stellt die Weichen für die Zukunft. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden neu errichtete Versuchseinrichtungen sukzessive in Betrieb genommen, die Leistungsumfänge speziell für elektrifizierte Antriebe ermöglichen. Im Geschäftsjahr 2018/2019 wird am Hauptsitz in Ehningen ein Hochvoltprüfzentrum für klimaüberlagerte Batterietests entstehen. Zudem plant der Konzern zwei Prüfzentren für neue Antriebstechnologien. Außerdem investiert Bertrandt in eigene Kompetenzinitiativen im Bereich elektrifiziertes, vernetztes und automatisiertes Fahren sowie in zukunftsweisende Lösungen im Themengebiet Leichtbau. Darüber hinaus setzt Bertrandt künftig auch auf agile Einheiten mit Start-up-Charakter in den Bereichen Medizintechnik, Virtual und Augmented Reality, Cloud Solutions, Machine Learning und Big Data. Dies wird die Präsenz des Unternehmens am Markt zusätzlich stärken und die Leistungsfähigkeit in Projekten wirksam unterstreichen. Hinzu kommt die ständig wachsende Überlagerung von Mobilität und Daten, aus welcher sich für Bertrandt neben den angestammten Kernkompetenzen auch neue Themen und Leistungen ergeben. So sind im Berichtszeitraum beispielsweise neue Projekte im Bereich Cloud Computing mit Microsoft entstanden.

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Entwicklung der 8 KU mit Licht und Schatten in 2018 und 2017

Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor – Die Ergebnisse der Analyse zeigen eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der acht großen kommunalen Unternehmen (8 KU).

Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen, sowohl bei Umsatz- als auch bei Ergebnisentwicklung.

Rückläufiger Energieverbrauch 2018

Vorläufige Berechnungen der AGEB zeigen einen Rückgang Energieverbrauchs in Deutschland in den ersten drei Quartalen 2018 um 5,3 %. Als Ursache für den Rückgang werden steigende Energiepreise, sowie der warme und langanhaltende Sommer genannt.

  • Stadtwerke München

Der größte, der 8 KU, die Stadtwerken München hatten einen Umsatzzuwachs von 14,3 % auf 7,2 Mrd. €. Davon entfallen 5,9 Mrd. € auf den Energiebereich, Strom hatte einen Umsatzzuwachs von 8,5 % auf 2,0 Mrd. € und Gas von 24,5 % auf 3,5 Mrd. €, während der Wärmebereich stagnierte. Das EBIT hat sich von 132 Mio. € auf 1,4 Mrd. verzehnfacht.

  • MVV

Der Umsatz bei MVV war um 1,4 % rückläufig. Der EBIT hat sich um 60 % auf 246 Mio. € erhöht. MVV hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1.10.17 bis zum 30.09.18. Der Umsatz ist im ersten Halbwirtschaftsjahr um 1 % zurückgegangen, während der Adj. EBIT um 5 % auf 223 Mio. € angestiegen ist.

  • N-ergie

Bei N-ergie hat mit -0,35 % nahezu stagniert, das Ergebnis hat sich um 58 % auf 184 Mio. € verbessert.

  • Rheinenergie

Bei Rheinenergie ist der Umsatz mit 0,79 % leicht rückläufig. Der EBIT ist um 27 % auf 138 Mio. € gefallen.

  • Entega

Der Umsatz bei Entega ist der Umsatz bei 1,57 Mrd. € stagniert. Der EBIT hat sich um 26 % auf 57 Mio. € reduziert

  • Mainova

Der Umsatz bei Mainova ist um 5 % auf 2,1 Mrd. € angestiegen. Das Ergebnis hat sich allerdings von 309 Mio. € auf 124 Mio. € mehr als halbiert.

Im ersten Halbjahr 2018 hat sich der Umsatz um 3 % erhöht und das EBIT auf 101 Mio. € verdoppelt.

  • Enercity

Der Umsatz bei Enercity hat in 2017 über 2,1 Mrd. € einen Zuwachs von 5,3 %. zu verzeichnen. Der EBIT konnte um 46 % gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr 2018 wurde ein Umsatzzuwachs von 12,9 % verzeichnet. Der EBIT konnte sogar um 36 % auf 142 Mio. € gesteigert werden.

  • Stadtwerke Leipzig

Der Umsatz bei den Stadtwerke Leipzig hat bei 2 Mrd. € (-0,49 %) in 2017 stagniert. Der EBIT hat sich nahezu halbiert (- 45 %).

Fazit

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Umsätze der Hälfte der 8 KU in 2017 rückläufig waren (MVV, N-ergie, Rheinenergie, Stadtwerke Leipzig). Dies gilt auch für die Entwicklung des EBIT, wobei sowohl die Zuwächse als die Rückgänge wesentlich stärker waren.

Das Center für kommunale Energiewirtschaft am INeKO, einem Institut an der Universität zu Köln, hat anhand der veröffentlichten Jahresabschlüsse aus 2016/17 von insgesamt 556 Energieversorgungsunternehmen und 194 Netzgesellschaften zwei aktualisierte Studien veröffentlicht. Dabei wurden neben den Abschlüssen der Unternehmen auch die Sparten Strom und Gas einer Analyse unterzogen. Die Analyse umfasst die wichtigsten 40 Kennzahlen und Daten zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Dabei werden innerhalb der Unternehmensgrößen Durchschnittszahlen ermittelt und die Kennzahlen der Unternehmen übergreifend verglichen.

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All for One Steeb AG: Starkes 4. Quartal / Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2017/18 / Strategieoffensive 2022 / Vorstandsverträge vorzeitig verlängert

  • Umsatz: 332,5 Mio. EUR (+11% zum Vorjahr)
  • EBIT: 20,6 Mio. EUR (+3% zum Vorjahr)
  • Konzernergebnis: 13,7 Mio. EUR (+5% zum Vorjahr)
  • Cloud plus 14% auf 199,1 Mio. EUR. 47% wiederkehrende Erlöse
  • Starke Bilanz: Raum für M&A Projekte
  • Strategieoffensive 2022
  • Prognose für 2018/19 und Mittelfriststrategie
  • Vorstandsverträge vorzeitig bis 2023 verlängert

Nach einem starken 4. Quartal (Jul – Sep 2018, Umsatz plus 9%, EBIT plus 28%) veröffentlicht die All for One Steeb AG, führendes IT- und Beratungshaus und gefragter Digitalisierungspartner im Mittelstand, heute ihre vorläufigen, ungeprüften Zahlen (IFRS) zum Geschäftsjahr 2017/18 (1. Okt 2017 bis 30. Sep 2018).

Im Geschäftsjahr 2017/18 konnte All for One Steeb den Umsatz fast ausschließlich organisch um 11% auf 332,5 Mio. EUR steigern. Bei den Erlösen mit Cloud Services und Support wurde ein Plus von 14% auf 199,1 Mio. EUR erzielt. Auch die wiederkehrenden Umsätze sind deutlich um 14% auf 155,7 Mio. EUR angestiegen. Die Erlöse mit Software Lizenzen konnten um 12% auf 43,4 Mio. EUR gesteigert werden. Auch die Software Support Erlöse wachsen weiter nachhaltig und stiegen um 8% auf nunmehr 96,1 Mio. EUR. Die Umsätze mit Consulting und Services konnten um 6% auf 133,4 Mio. EUR gesteigert werden.

In dem noch jungen Segment »LOB« (»Lines of Business«, Cloud-basierte Fachbereichslösungen) wurde ein deutlicher Anstieg des Segmentumsatzes (plus 12% auf 64,3 Mio. EUR) sowie ein EBIT-Rückgang um 2,0 Mio. auf minus 0,7 Mio. EUR aufgrund der forcierten Aufbauphase verzeichnet. Im Segment CORE (ERP und Collaborations Lösungen für die Kerngeschäftsprozesse von Unternehmen) konnte trotz hoher Investitionen in SAP S/4HANA und das Plattformgeschäft (SAP Leonardo, Microsoft Azure, AWS) das EBIT um 13% auf 21,3 Mio. EUR – überproportional zur Entwicklung des Segmentumsatzes (plus 10% auf 282,0 Mio. EUR) – gesteigert werden.

Konsolidiert wurde ein EBITDA in Höhe von 31,1 Mio. EUR (plus 6%), ein EBIT von 20,6 Mio. EUR (plus 3%) sowie eine EBIT-Marge in Höhe von 6,2% (Okt 2016 – Sep 2017: 6,7%) erzielt. Das EBT liegt bei 19,6 Mio. EUR (plus 1%), das Ergebnis nach Steuern stieg um 5% auf 13,7 Mio. EUR und entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,82 EUR (Okt 2016 – Sep 2017: 2,63 EUR). Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2018 lag bei 42% (30. Sep 2017: 41%) und bietet Raum für weitere M&A Projekte. Die Anzahl Mitarbeiter ist auf 1.677 (30. Sep 2017: 1.476) angestiegen. Die Resultate 2017/18 liegen umsatzseitig im oberen Bereich, EBIT-seitig im unteren Bereich des Zielkorridors. Die Gesellschaft hatte für 2017/18 mit einem Umsatz zwischen 325 Mio. und 335 Mio. EUR sowie mit einem EBIT zwischen 20,5 Mio. und 22,0 Mio. EUR gerechnet.

»Transformation findet nicht nur bei unseren Kunden statt – auch wir selbst befinden uns mittendrin und investieren im Rahmen unserer Wachstumsoffensive massiv in TOP-Themen wie SAP S/4HANA und Cloud Services, in neue Wachstumsfelder wie IT-Security, New Work und eigene Lösungen auf Cloud Plattformen. Zudem investieren wir in das Enablement unserer Mitarbeiter und Akquisitionen sowie in die Implementierung neuester Technologien. Damit rüsten wir uns für die selbst gestellte Aufgabe, unsere Kunden in dem Ausbau ihrer Wettbewerbsstärke nachhaltig zu unterstützen, was heute ganz wesentlich unter den Zeichen der Digitalisierung geschieht. Gleichzeitig stellen wir wichtige Weichen für unser nächstes großes Wachstumsziel: zum Ende unseres Geschäftsjahres 2022/23 wollen wir Umsätze zwischen 550 Mio. und 600 Mio. EUR und eine EBIT-Marge oberhalb von 7% erzielen«, unterstreicht All for One Steeb CEO Lars Landwehrkamp.

»Im Übergangsjahr 2018/19 rechnen wir aufgrund der forcierten Transformation von Einmalumsätzen mit Softwarelizenzen hin zu wiederkehrenden Cloud Umsätzen mit einem Gesamtumsatz im Bereich von 345 Mio. bis 355 Mio. EUR. Zudem investieren wir bewusst und gezielt in unsere Strategieoffensive und rechnen für 2018/19 auf EBIT-Ebene einmalig mit Sonderbelastungen im mittleren einstelligen Millionenbereich. Ohne diese Einmalbelastung erwarten wir ein EBIT 2018/19 im Bereich von 21 Mio. bis 22 Mio. EUR. Ab 2019/20 rechnen wir mit einem Anstieg der EBIT-Marge«, bekräftigt All for One Steeb CFO Stefan Land.

Zur Fortsetzung der sehr erfolgreichen 10-Jahresentwicklung sowie zur Umsetzung der Strategieoffensive 2022 hat der Aufsichtsrat der All for One Steeb AG die zum 30. September 2019 auslaufenden Vorstandsverträge mit Vorstandssprecher Lars Landwehrkamp und Finanzvorstand Stefan Land vorzeitig um vier Jahre bis 30. September 2023 verlängert. Dazu All for One Steeb AG Aufsichtsratsvorsitzender Josef Blazicek: »All for One Steeb hat sich unter dem Vorstand seit Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Zudem ist der gesamte Aufsichtsrat vom Erfolg der Strategieoffensive 2022 überzeugt. Mit der Verlängerung der Vorstandsverträge bauen wir gleichermaßen auf Kontinuität und Dynamik und sind sicher, dass wir damit erneut die Basis für die Fortsetzung der Erfolgsstory von All for One Steeb gelegt haben«.

Ihren endgültigen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017/18 veröffentlicht die All for One Steeb AG planmäßig zur Bilanzpressekonferenz am 17. Dezember 2018.

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Energieversorgerdeal E.ON/RWE mit unterschiedlichen Auswirkungen in 2018 (3. Quartal)

Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor. Die Ergebnisse der Analyse zeigen eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der vier großen Energieversorger.

Bisher liegen bei den 8 KU (große kommunale Unternehmen) für 2017 nur die Jahresabschlüsse vor. Der Umsatzzuwachs betrug bei den 8 KU im Durchschnitt 2,75 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen.

Während die Stadtwerke München einen Umsatzzuwachs von 14,3 %, die Mainova und Enercity von 5 % melden, stagniert die Umsatzveränderung oder ist gar rückläufig bei den restlichen Unternehmen:

  • -1,4 % (MVV Energie AG)
  • +0,36 % (Entega AG)

Rückläufiger Energieverbrauch 2018

Vorläufige Berechnungen der AGEB zeigen einen Rückgang Energieverbrauchs in Deutschland in den ersten drei Quartalen von 2018 um 5,3 %. Als Ursache für den Rückgang werden steigende Energiepreise, sowie der warme und langanhaltende Sommer genannt.

Die vier großen Energieversorger

Für E.ON und RWE waren die ersten 9 Monate 2018 maßgeblich durch die Neuordnung ihrer Geschäftsfelder geprägt. Während RWE die Aktivitäten erneuerbaren Energien von E.ON übernommen hat, konzentriert sich E.ON mit der Übernahme der Netz- und Vertriebsaktivitäten von RWE stärker auf den Netzbereich.

In den ersten 9 Monaten ging der Umsatz bei RWE um 3,4 % auf 10 Mrd. zurück. Vor allem der Braunkohle und Kernenergiebereich verliert knapp 12 % und wird voraussichtlich diesen Trend den nächsten Jahren fortsetzen. Das Ergebnis hat sich in den ersten 9 Monaten auf 465 Mio. € nahezu halbiert (-46,1 %). Der Einbruch war wie erwartet beim Braunkohle- und Kernenergiebereich mit 89,1 % auf 38 Mio. € am gravierendsten.

Besser ist die Situation bei E.ON. Zwar ist der Umsatz um 13 % gesunken, aber das Ergebnis (bereinigten EBIT) konnte um 11 % auf 2,3 Mrd. € verbessert werden. Durch die Übernahme der Netzaktivitäten von RWE wird bei E.ON mehr als ein Drittel des Umsatzes (37 %) und knapp zwei Drittel des Ergebnisses (62 % des EBIT) mit den Netzen erwirtschaftet.

Vattenfall konnte seinen Umsatz in den ersten 3 Quartalen um 12 % auf 109 Mrd. € steigern. Der EBIT fiel allerdings um 3 % auf 1,5 Mrd. €. Die Umsätze entfallen schwerpunktmäßig – mehr als die Hälfte auf Vertrieb und konventionelle Erzeugung (Kernenergie und Wasser), Windenergie (6 %), Wärme (22 %) und Netze (15 %) erwirtschaften den restlichen Umsatz. Zum Ergebnis trägt vor allem die Erzeugung mit 56 % (aufgrund der niedrigen Materialkosten), sowie die Netze (30 %), Windenergie (13 %), Wärme (2 %) und Vertrieb (8 %) bei. Der Bereich Wind konnte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifachen (273 %), während der Wärmebereich einen Rückgang von 87 % zu verkraften hat.

EnBW erwirtschaftete in den ersten 9 Monaten 2018 einen Umsatz von 17,4 Mrd. € (+13,4 Prozent) und einen bereinigten EBIT von 680,4 Mio. € (- 4 %). Inzwischen ist das Netzsegment für 62,3 % (Vorjahr 54,5 %) des Ergebnisses verantwortlich. Der Netzbereich hat als einziger Bereich eine Verbesserung um fast ein Fünftel (18,1 %) bei bereinigten EBIDA. Alle anderen Bereiche haben nahezu gleiche Anteile am Ergebnis und sind rückläufig. Vor allem der Stromvertrieb hat ein Zehntel (-10,2 %) des Ergebnisses verloren.

Bei zwei der drei großen deutschen Energieversorger ist der Netzbetrieb inzwischen die wichtigste Ertragssäule geworden, die knapp zwei Drittel des Ergebnisses erwirtschaftet. Das Center für kommunale Energiewirtschaft am INeKO, einem Institut an der Universität zu Köln, hat anhand der veröffentlichten Jahresabschlüsse aus 2016/17 von insgesamt 556 Energieversorgungsunternehmen und 194 Netzgesellschaften zwei aktualisierte Studien veröffentlicht. Dabei wurden neben den Abschlüssen der Unternehmen auch die Sparten Strom und Gas einer Analyse unterzogen. Die Analyse umfasst die wichtigsten 40 Kennzahlen und Daten zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Dabei werden innerhalb der Unternehmensgrößen Durchschnittszahlen ermittelt und die Kennzahlen der Unternehmen übergreifend verglichen.

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SINGULUS TECHNOLOGIES meldet starkes Wachstum bei Umsatz und Ergebnis

  • Umsatzanstieg von 63,6 Mio. EUR um 43 % auf 91,0 Mio. EUR
  • Positives EBIT für neun Monate 4,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR)
  • Bruttomarge mit 30,1 % auf hohem Niveau
  • Aufträge für die neuen Arbeitsgebiete verbucht
  • Letters of Intent (Absichtserklärungen) in Höhe von rund 200 Mio. EUR aktuell für CIGS Projekte unterzeichnet

SINGULUS TECHNOLOGIES meldet einen positiven Verlauf der vergangenen neun Monate und veröffentlicht eine deutliche Steigerung von Umsatz und Ergebnis (EBIT). Das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 91,0 Mio. EUR umgesetzt und lag damit 43 % über Vorjahr mit 63,6 Mio. EUR. Das EBIT für die ersten neun Monate in Höhe von 4,0 Mio. EUR übertrifft das Vorjahresergebnis in Höhe von 0,4 Mio. EUR deutlich.

Während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 lag der Auftragseingang mit 74,6 Mio. EUR ebenfalls klar über dem Vergleichswert von 2017 mit 53,4 Mio. EUR. Der Auftragsbestand zum 30. September 2018 beträgt 90,3 Mio. EUR (Vorjahr: 99,7 Mio. EUR). Die Bruttomarge von 30,1 % (Vorjahr: 29,7 %) ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Die frei verfügbaren liquiden Mittel lagen zum 30. September 2018 bei 27,4 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 27,2 Mio. EUR).

SINGULUS TECHNOLOGIES hat in der vergangenen Woche anlässlich der China International Import Expo Show ("CIIE" vom 5. – 10. November 2018) in Shanghai, China, mehrere Letters of Intent (Absichtserklärungen oder LOI) für die Lieferung von Produktionsanlagen für die Herstellung von CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen unterzeichnet.

Dr.-Ing. Stefan Rinck, CEO SINGULUS TECHNOLOGIES AG: "Die Absichtserklärungen, die unser Unternehmen in der letzten Woche für die Lieferung von großen Produktionsanlagen für die Fertigung von CIGS-Solarmodulen unterzeichnet hat, bestätigen unsere enge Partnerschaft zu CNBM und eine führende Position in dem Marktsegment für CIGS-Dünnschicht-Solarmodule." Dr. Rinck fährt fort: "Die unterzeichneten Vereinbarungen betreffen drei Standorte in China in den Städten Bengbu, Xuzhou und Meishan. Das Volumen der geplanten Lieferungen für die drei Standorte liegt in Summe bei rund 200 Mio. EUR."

CNBM strebt den Aufbau von insgesamt 1,2 GW CIGS-Produktionskapazität an und setzt damit seine Investitionen und Ausbaupläne in China für den Aufbau von Fertigungskapazitäten von 6 GW planmäßig fort. SINGULUS TECHNOLOGIES erarbeitet nun mit dem Kunden auf der Basis der Vereinbarungen die Unterzeichnung der rechtsverbindlichen Lieferverträge. Die Produktion und Lieferung der Anlagen sollen zu großen Teilen in den Jahren 2019 und 2020 erfolgen.

Die Mitarbeiterzahl im SINGULUS TECHNOLOGIES Konzern stieg hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Aufbau der Tochtergesellschaft mit Sitz in Shanghai, China, auf 343 Personen zum 30. September 2018 (31. Dezember 2017: 315 Mitarbeiter).

Ausblick
SINGULUS TECHNOLOGIES erwartet für das vierte Quartal einen positiven Verlauf und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2018 mit Umsatzerlösen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Das EBIT soll im Geschäftsjahr 2018 entsprechend im mittleren einstelligen Millionenbereich positiv abschließen. Die wichtigsten Umsatz- und Ergebnisimpulse werden dabei aus dem Segment Solar erwartet.

Für das Jahr 2019 geht die Gesellschaft derzeit von einem weiteren Anstieg der Umsatzerlöse und des operativen Ergebnis (EBIT) aus. Diese Entwicklung basiert auf der Annahme weiter wachsender Solarmärkte insbesondere im Bereich CIGS. Außerdem sollen die neuen Arbeitsgebiete dekorative Beschichtung und Medizintechnik zu Umsatz und Ergebnis beitragen.

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Bechtle hält hohes Wachstumstempo

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  • Umsatz und Ergebnis wachsen stark
  • Positiver Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

Die Bechtle AG ist auch im dritten Quartal sehr dynamisch gewachsen. Von Juli bis September 2018 ist der Umsatz um 20,1 % auf 1.050,0 Mio. EUR gestiegen. Hierin enthalten sind erstmals auch Umsätze der Inmac Wstore, der größten Akquisition in der Bechtle Geschichte. Organisch lag das Wachstum bei 15,1 %. Zum ersten Mal überhaupt erreichte Bechtle damit in einem dritten Quartal die Umsatzmilliarde. Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich um 9,3 % auf 46,1 Mio. EUR, die EBT-Marge liegt bei 4,4 %. Zum 30. September 2018 beschäftigte Bechtle insgesamt 9.651 Mitarbeiter, 1.452 bzw. 17,7 % mehr als im Vorjahr.

"Nach dem sehr erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr haben wir auch im dritten Quartal die Wachstumsdynamik hoch gehalten. Bechtle ist damit weiterhin auf Kurs. Auch die Integration der Inmac verläuft planmäßig und die erwarteten ersten positiven Effekte haben sich bereits eingestellt", erklärt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

IT-Systemhaus & Managed Services: Starkes Wachstum im Ausland
Das Segment IT-Systemhaus & Managed Services steigerte im Vergleich zum bereits sehr starken Vorjahr den Umsatz um 15,7 % auf 713,6 Mio. EUR. Organisch lag die Wachstumsrate bei 15,0 %. Das Wachstum war auf breiter Front getragen vom kompletten Spektrum des Bechtle IT-Lösungs- und Serviceportfolios und der Anwendungslösungen. Insbesondere aufgrund einer herausragenden Entwicklung in Österreich konnten die ausländischen Gesellschaften um 28,4 % zulegen. Aber auch in Deutschland lag das Wachstum mit 14,1 % auf einem sehr hohen Niveau. Das Betriebsergebnis stieg im dritten Quartal 2018 um 5,1 % auf 30,9 Mio. EUR. Die EBIT-Marge lag bei 4,3 %. Hier haben sich neben dem investitionsbedingt höheren sonstigen betrieblichen Aufwand auch Neueinstellungen ausgewirkt. Im dritten Quartal kamen in diesem Segment 256 neue Kollegen zu Bechtle, was zu einem stärkeren Anstieg der Personalkosten führte.

IT-E-Commerce mit sehr guter Entwicklung
Im Segment IT-E-Commerce wirkte sich im dritten Quartal die Akquisition der Inmac Wstore spürbar aus. Der Umsatz erhöhte sich um 30,6 % auf 336,0 Mio. EUR. Aber auch organisch lag die Wachstumsrate bei sehr guten 15,2 %. Wachstumsimpulse kamen aus fast allen Ländern. Das EBIT im Segment stieg um 18,9 % auf 15,5 Mio. EUR, die Marge betrug 4,6 %. Hier machen sich zum einen einmalige Akquisitionsnebenkosten belastend bemerkbar, zum anderen im Zuge der Kaufpreisallokation gestiegene Abschreibungen. Ohne diese Effekte lag die Marge im Segment bei 5,0 %.

Operativer Cashflow verdoppelt
Der operative Cashflow hat sich in den ersten neun Monaten im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt und liegt nun bei 42,4 Mio. EUR. Diese Entwicklung ist umso bemerkenswerter, da Bechtle angesichts des starken Wachstumstempos einen unverändert hohen Finanzierungsbedarf hat. Der Vorstand hat sich daher – auch vor dem Hintergrund der sehr positiven Performance der Bechtle Aktie in den vergangenen Monaten – entschlossen, den im März 2017 getroffenen Grundsatzbeschluss zum Start eines Aktienrückkaufprogramms wieder aufzuheben.

Jahresprognose unverändert positiv
Der Vorstand bestätigt die im August angehobene Prognose, Umsatz und Ergebnis sehr deutlich zu steigern und die EBT-Marge leicht zu erhöhen. Die Margenentwicklung könnte allerdings vom starken organischen Umsatzwachstum einerseits sowie den Ergebniseffekten aus der Kaufpreisallokation von Inmac Wstore andererseits unter Druck geraten. "Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres sind unsere anspruchsvollen Wachstumsziele unverändert realistisch. Die angestrebte EBT-Marge ist ambitioniert, aber nach wie vor erreichbar. Es hängt entscheidend davon ab, wie sich das für Bechtle traditionell besonders wichtige Schlussquartal entwickelt", so Dr. Thomas Olemotz. 

Die Zwischenmitteilung zum dritten Quartal 2018 steht unter bechtle.com/finanzberichte als Download für Sie bereit.

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Jenoptik bleibt auf Wachstumskurs

·         Akquisitionen im 3. Quartal erfolgreich abgeschlossen·         Starkes Wachstum – Umsatz legte um 12,6 Prozent zu, organisch um 8,5 Prozent·         Gewinn deutlich verbessert – EBIT stieg um 27,8 Prozent, EBITDA um 21,7 Prozent, trotz erheblicher PPA-Effekte

Jenoptik ist weiterhin klar auf Wachstumskurs. Alle Segmente haben in den ersten neun Monaten 2018 zur erfreulichen Entwicklung beigetragen. „Wir verzeichnen eine unverändert solide Nachfrage in unseren Märkten. Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und der Übernahmen von Prodomax Automation sowie der Otto-Gruppe werden wir ein starkes 4. Quartal sehen. Die beiden Unternehmen haben bereits im 3. Quartal gut zum Umsatz beigetragen. Aufgrund der Akquisitions- und Konsolidierungseffekte erhöhen wir unsere Prognose für 2018 auf 820 bis 830 Mio Euro. Unsere Margenziele bestätigen wir trotz der erheblichen PPA-Effekte“, fasst Jenoptik-Chef Stefan Traeger den Geschäftsverlauf und den Ausblick für Jenoptik zusammen.

Umsatzplus von 12,6 Prozent, starkes Wachstum in Deutschland und Amerika

Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2018 deutlich um 12,6 Prozent auf 593,4 Mio Euro (i.Vj. 526,8 Mio Euro). Das organische Wachstum betrug 8,5 Prozent. Zurückzuführen war der Anstieg auf die gute Nachfrage nach optischen Systemen für die Halbleiterausrüstungsindustrie und Systemen aus dem Bereich Healthcare & Industry. Auch der Bereich der Verkehrssicherheit trug erheblich zu diesem Wachstum bei. Zudem leisteten die Akquisitionen im Bereich Automotive mit 21,8 Mio Euro einen deutlichen Umsatzbeitrag. Auf dem Heimatmarkt Deutschland stiegen die Erlöse um insgesamt 19,4 Prozent auf 180,1 Mio Euro (i.Vj. 150,9 Mio Euro), insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen im Segment Mobility. In Amerika stieg der Umsatz unter anderem akquisitionsbedingt um 24,7 Prozent auf 149,7 Mio Euro (i.Vj. 120,0 Mio Euro).

Gute Geschäftsentwicklung in allen Segmenten lässt Ergebnisse überproportional steigen

Das EBIT verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2018 deutlich überproportional zum Umsatz. Mit 66,7 Mio Euro lag das operative Betriebsergebnis um 27,8 Prozent über dem Vorjahreswert (i.Vj. 52,2 Mio Euro). Zurückzuführen ist dies neben dem Umsatzwachstum auch auf einen unterproportionalen Anstieg der Funktionskosten. Die gute Entwicklung wurde von allen Segmenten getragen. Die EBIT-Marge übertraf mit 11,2 Prozent signifikant das Vorjahr (i.Vj. 9,9 Prozent). Das EBIT der neu erworbenen Unternehmen belief sich auf minus 0,2 Mio Euro. Darin berücksichtigt sind Effekte aus der Kaufpreisallokation (PPA), die nach vorläufigen Berechnungen bei minus 6,3 Mio Euro lagen. Das EBITDA stieg um 21,7 Prozent auf 89,0 Mio Euro (i.Vj. 73,1 Mio Euro). Hierin sind PPA-Effekte von etwa minus 4,8 Mio Euro enthalten.

Rekordauftragsbestand und starker Cashflow

Der Auftragseingang stieg bis Ende September 2018 auf 588,4 Mio Euro (i.Vj. 576,2 Mio Euro). Im 3. Quartal solo wuchs der Auftragseingang um 11,9 Prozent. Die Book-to-Bill-Rate lag bei 0,99, nach 1,09 im Vorjahr. Der Auftragsbestand erreichte mit 480,9 Mio Euro ein neues Rekordniveau (31.12.2017: 453,5 Mio Euro).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit kletterte auf 72,8 Mio Euro (i.Vj. 50,2 Mio Euro). Aufgrund des deutlich verbesserten operativen Cashflows erhöhte sich auch der Free Cashflow auf 57,2 Mio Euro (i.Vj. 32,2 Mio Euro). Die Verbesserung war trotz der umsatzbedingt gestiegenen Auszahlungen für das Working Capital und der über dem Vorjahr liegenden Investitionen möglich. Die Nettoverschuldung lag trotz der Auszahlungen für die getätigten Akquisitionen und der höheren Dividendensumme nur bei 16,6 Mio Euro (31.12.2017: minus 69,0 Mio Euro).

Umsatzzuwachs und deutliche Ergebnisverbesserung in allen Segmenten

Der Umsatz im Segment Optics & Life Science legte um 10,4 Prozent auf 211,2 Mio Euro zu (i.Vj. 191,3 Mio Euro). Getrieben wurde diese Entwicklung wie bereits in den vergangenen Quartalen zum einen durch ein anhaltend gutes Geschäft mit Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Aber auch der Absatz im Bereich Healthcare & Industry entwickelte sich weiterhin sehr positiv. Das EBIT verbesserte sich insbesondere aufgrund des positiven Produktmix und der guten Auslastung signifikant um 23,3 Prozent auf 45,5 Mio Euro (i.Vj. 36,9 Mio Euro). Das Segment konnte damit seine EBIT-Marge auf 21,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbessern (i.Vj. 19,3 Prozent). Der Auftragseingang stieg aufgrund des Wachstums im Bereich der optischen Systeme um 4,8 Prozent auf 233,4 Mio Euro (i.Vj. 222,8 Mio Euro).

Der Umsatz im Segment Mobility stieg um 23,7 Prozent auf 223,4 Mio Euro (i.Vj. 180,6 Mio Euro). Das organische Wachstum des Segments betrug 11,6 Prozent. Beide Bereiche, Systeme und Anlagen für die Automobilindustrie und die Verkehrssicherheitstechnik, konnten dabei zulegen, letzterer insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen. Auch die Akquisitionen der Prodomax Automation Ltd. sowie der Otto-Gruppe trugen mit einem Umsatz von 21,8 Mio Euro zum Wachstum bei. Aufgrund der guten Entwicklung wies das Segment mit einem EBIT von 16,9 Mio Euro wieder eine deutlich verbesserte Ertragsqualität auf (i.Vj. 8,6 Mio Euro). Die EBIT-Marge konnte auf 7,6 Prozent zulegen (i.Vj. 4,8 Prozent). Das operative Betriebsergebnis von Mobility berücksichtigt bereits die beschriebenen PPA-Effekte im Zusammenhang mit den Übernahmen von minus 6,3 Mio Euro. Die Erwerbskosten beliefen sich auf 1,8 Mio Euro. Der Auftragseingang lag bei 212,3 Mio Euro (i.Vj. 200,7 Mio Euro).

In den ersten neun Monaten 2018 realisierte das Segment Defense & Civil Systems Umsätze von 160,9 Mio Euro (i.Vj. 155,1 Mio Euro). Trotz des im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegenen Umsatzes konnte das EBIT deutlich verbessert werden und stieg auf 15,4 Mio Euro (i.Vj. 12,3 Mio Euro). Zurückzuführen war dies unter anderem auf einen geänderten Produktmix sowie Kosteneinsparungen. Die EBIT-Marge legte im Berichtszeitraum entsprechend auf 9,6 Prozent zu (i.Vj. 7,9 Prozent). Der Auftragseingang fiel mit 144,0 Mio Euro um 6,7 Prozent geringer aus als im Vorjahr (i.Vj. 154,4 Mio Euro). Im 4. Quartal 2018 wird jedoch mit einer Verbesserung des Auftragseingangs im Vergleich zu den Vorquartalen gerechnet. Im September 2018 hat Jenoptik die neue Marke VINCORION eingeführt. Darunter positioniert der Konzern künftig sein Leistungsangebot an mechatronischen Lösungen für die Märkte Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung sowie Bahn.

 Vorstand hebt die Umsatzprognose nochmals an und bestätigt, trotz erheblicher PPA-Effekte, die Margenziele für 2018

Nach den erfolgreichen Zukäufen und einem anhaltend guten Geschäftsverlauf erhöht der Vorstand die bisherige Umsatzprognose vom Juli von 805 bis 820 Mio Euro nunmehr auf eine neue Spanne von 820 bis 830 Mio Euro. Trotz erheblicher PPA-Effekte im Zusammenhang mit den getätigten Akquisitionen und der Erwerbskosten sollen die Margen 2018 unverändert bei den im Sommer angehobenen Werten von rund 15 Prozent beim EBITDA und ca. 11 Prozent beim EBIT liegen.

Der Zwischenbericht steht unter „Investoren/Berichte und Präsentationen“ zur Verfügung. Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Zwischenberichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. Bilder zum Download finden Sie in der Jenoptik-Bilddatenbank in der Galerie „Aktuelle Bilder / Finanzberichte“.

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Further strong growth at DEUTZ

  • Significant rise in new orders
  • Double-digit increase in revenue and significantly improved EBIT margin
  • DEUTZ focuses efforts on growth in China
  • Implementation of E-DEUTZ strategy continues to gather momentum

DEUTZ AG has today published its consolidated financial results for the first three quarters of 2018. New orders rose from €1,173.8 million to €1,548.7 million, an increase of 31.9 per cent. In the third quarter of 2018, new orders were up by 22.0 per cent to €452.2 million (Q3 2017: €370.8 million).

The unit sales figure for the nine-month period was 156,504 engines, including 8,977 electric motors sold under the Torqeedo brand. This equates to an increase of 32.3 per cent compared with unit sales in the prior-year period (Q1–Q3 2017: 118,279 engines). Revenue advanced from €1,093.2 million to €1,297.3 million, a rise of 18.7 per cent. In the third quarter, revenue was up by a substantial 17.0 per cent to €419.7 million (Q3 2017: €358.7 million).

Operating profit (EBIT before exceptional items) amounted to €45.9 million in the first three quarters of the year (Q1–Q3 2017 €26.7 million). Adjusted for effects on earnings in connection with the DEUTZ Dalian joint venture, it stood at €60.3 million. Operating profit thus improved at a significantly faster rate than revenue, despite the strike at one of the Company’s suppliers. Consequently, the EBIT margin (before exceptional items) improved to 4.6 per cent after adjusting for the temporary drag on earnings resulting from DEUTZ Dalian and to 3.5 per cent before adjustment for this drag on earnings (Q1–Q3 2017: 2.4 per cent). In the third quarter of 2018, the EBIT margin was 3.0 per cent (Q3 2017: 1.4 per cent).

“The strike at a supplier put a great deal of strain on management and staff at our Company,” says the Chairman of the DEUTZ Board of Management, Dr Ing Frank Hiller. “This makes our substantial revenue growth, to which all regions and segments contributed, and our significant increase in operating profit all the more pleasing. We took further important steps that are aimed at securing growth in the future. We have also succeeded in further expanding our licensing business in China and are making good progress with the implementation of our EDEUTZ strategy.”

In the Chinese market, DEUTZ plans to generally reorganise its presence so that it can generate stronger growth and be even more successful there. As previously announced, DEUTZ signed contracts for the sale of the former DEUTZ Dalian joint venture to its former partner FAW in October 2018. The Company is also currently in talks about entering into new alliances with major local partners in the construction equipment and agricultural machinery industries.

Our E-DEUTZ strategy, introduced in 2017, is continuing to gather momentum. Demonstrating fully working operational systems during the ELECTRIP Event Week was the best way to prove our expertise in this field. An interdisciplinary team of Torqeedo and DEUTZ design engineers succeeded in integrating our drive concept into two prototype machines in just six months. This shows that DEUTZ has mastered the technology and is in a position to supply marketable electrification solutions.

For 2018 as a whole, DEUTZ (assuming no further supply shortage) expects revenue to rise sharply to more than €1.6 billion. The EBIT margin (before exceptional items) is forecast to improve to at least 4.5 per cent.

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Rheinmetall mit robuster Geschäftsentwicklung und weiter steigender Profitabilität – Defence verdoppelt Auftragseingang

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• Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen mit 4.164 MioEUR auf Vorjahresniveau
• Operatives Konzernergebnis um 21 MioEUR auf 252 MioEUR gesteigert
• Operative Ergebnis-Marge im Konzern wächst von 5,5% auf 6,1%
• Automotive erhöht Umsatz auf 2.199 MioEUR und operatives Ergebnis auf 193 MioEUR – Ergebnis-Marge steigt nach neun Monaten auf 8,8%
• Defence verzeichnet Ergebnisanstieg um 15 MioEUR auf 75 MioEUR bei leichtem Umsatzrückgang auf 1.966 MioEUR
• Auftragseingang bei Defence nahezu verdoppelt
• Gewinn pro Aktie steigt von 2,40 EUR auf 3,59 EUR

Mit volumenstarken Aufträgen und einem erhöhten operativen Konzernergebnis geht der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG auf die Zielgerade des Geschäftsjahres 2018. Die Geschäftsentwicklung des Konzerns in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres zeigt sich robust mit einer verbesserten Profitabilität, während das Umsatzvolumen weitgehend unverändert bleibt. Automotive wächst weiterhin stärker als der Markt und steuert nach wie vor auch den größeren Anteil zum Konzernergebnis bei. Gleichzeitig erhöht Defence den Auftragsbestand nochmals deutlich und steigert seinen Ergebnisbeitrag.

Für das laufende Geschäftsjahr hebt der Konzern die prognostizierte Ergebnis-Marge leicht an, reduziert aber gleichzeitig seine Erwartung in Bezug auf das Umsatzwachstum aufgrund eines mit stärkeren Unsicherheiten belasteten Marktumfelds.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Rheinmetall zeigt eine robuste Geschäftsentwicklung und Widerstandskraft gegenüber einzelnen Störeinflüssen im Markt. Wir sind zuversichtlich, weiter zu wachsen und die Ergebnismarge zu erhöhen. Wir profitieren bei Defence vom wachsenden Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr und vom militärischen Modernisierungsbedarf in vielen Ländern weltweit. Im Automotive-Bereich leisten wir wichtige Beiträge zur Treibstoff- und Emissionsreduzierung sowie in zunehmendem Maße für die Elektromobilität – und auch hier sind wir mit unseren zukunftsweisenden Technologien bestens aufgestellt, um unsere globalen Marktpositionen weiter auszubauen.“

In den ersten neun Monaten 2018 erzielte Rheinmetall mit 4.164 MioEUR einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau (2017: 4.174 MioEUR). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 2,0%.

Dabei lag der Auslandsanteil des Umsatzes bei 76% (Vorjahr: 78%). Regionale Absatzschwerpunkte waren neben dem deutschen Markt (24%) das europäische Ausland (31%), gefolgt von Asien (19%) und Nord- und Südamerika (13%).

Das operative Ergebnis erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 um 21 MioEUR oder 9% auf 252 MioEUR, nach 231 MioEUR im Vorjahreszeitraum.

Zu dieser Verbesserung trugen die Unternehmensbereiche mit Ertragssteigerungen von 7 MioEUR (Automotive) bzw. 15 MioEUR (Defence) bei. Im Bereich Sonstige/Konsolidierung reduzierte sich das operative Ergebnis um 1 MioEUR.

Mit der erzielten Ergebnissteigerung erhöht sich die operative Ergebnis-Marge im Konzern von 5,5% (2017) auf 6,1% im Berichtszeitraum.

Bedingt durch Sondereffekte erhöhte sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) besonders kräftig, es kletterte von 206 MioEUR auf 273 MioEUR. Dies entspricht einem Zuwachs von 32%. Gegenüber dem Vorjahr flossen als Einmaleffekte sowohl die Veräußerung eines Grundstücks am früheren Produktionsstandort Hamburg (30 MioEUR) als auch Restrukturierungsaufwendungen in der Division Electronic Solutions in Höhe von -9 MioEUR ein. Im Vorjahreszeitraum war das EBIT insbesondere durch Rückstellungsaufwand aufgrund einer Werkschließung in Frankreich belastet.

Der Gewinn pro Aktie wächst damit im Berichtszeitraum von 2,40 EUR auf 3,59 EUR.

Dank der Auftragserfolge im Defence-Bereich erhöhte sich der Auftragsbestand deutlich. Zum 30.09.2018 hatte Rheinmetall Aufträge im Wert von 9.315 MioEUR in den Büchern, nach 7.234 MioEUR zum 30.09.2017.

Automotive mit Wachstum in allen Divisionen und leicht erhöhter Profitabilität

Erneut stärker als das Marktumfeld zeigt sich die Umsatzentwicklung des Unternehmens-bereichs Automotive. Die Sparte erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 Umsätze in Höhe von 2.199 MioEUR. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum von 2,3% beziehungsweise wechselkursbereinigt von 4,5%. Im Vergleich dazu entwickelte sich die globale Produktion von Light Vehicles mit einem Plus von 1,2% deutlich schwächer. Erneut trugen alle Divisionen zum Umsatzanstieg bei. Das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten stieg um 7 MioEUR auf 193 MioEUR. Die operative Ergebnis-Marge der Sparte erhöhte sich leicht auf 8,8% (Vorjahr 8,7%).

Die Umsatzerlöse der Division Mechatronics stiegen in den ersten neun Monaten 2018 um 1,6% auf 1.233 MioEUR (wechselkursbereinigt +2,7%). Der Produktbereich Commercial Diesel Systems zeigte hierbei das stärkste Wachstum. Gedämpft wurde das Wachstum der Division allerdings durch einen weiter rückläufigen Dieselmarkt in Westeuropa. Nach neun Monaten des Jahres 2018 betrug das operative Ergebnis 128 MioEUR und erreichte damit das hohe Vorjahresergebnis nicht ganz (Vorjahr: 130 MioEUR).

Die Division Hardparts erzielte in den ersten neun Monaten 2018 einen Umsatzzuwachs von 3,1% auf 755 MioEUR (wechselkursbereinigt +7,1%). Der Bereich Gleitlager übertraf das Vorjahr durch weiteres Wachstum in Indien und Nordamerika, aber auch im europäischen Geschäft. Auch die Bereiche Klein- und Großkolben lagen über dem Niveau des Vorjahres. Das operative Ergebnis der Division erhöhte sich zum Berichtsstichtag 2018 auf 50 MioEUR (Vorjahr: 46 MioEUR).

Die Division Aftermarket steigerte in den ersten neun Monaten 2018 die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 3,7% auf 281 MioEUR (wechselkursbereinigt +6,1%). Positiv entwickelten sich insbesondere die Umsätze in den Märkten West- und Osteuropa sowie Nord- und Südamerika. Das operative Ergebnis der Division betrug in den ersten drei Quartalen des Berichtszeitraums 26 MioEUR, nach 25 MioEUR im Vorjahreszeitraum.

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen Joint Venture-Gesellschaften in China konnten ihre Erlöse in Landeswährung im Berichts-zeitraum trotz eines um 4,7% rückläufigen Marktes in China erneut steigern.

Ihr Umsatz erhöhte sich um 4,3% (wechselkursbereinigt +7,9%) auf umgerechnet 661 MioEUR.

Defence: Auftragseingang in Rekordhöhe, operatives Ergebnis gesteigert

Der Unternehmensbereichs Defence konnte seinen Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2018 mit 4.471 MioEUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppeln. Das deutliche Auftragsplus resultiert aus den Aktivitäten der Division Vehicle Systems, bei der Großaufträge im Gesamtwert von rund 2,5 MrdEUR zur Lieferung von Boxer-Radpanzern und Militär-LKWs an die australischen Streitkräfte besonders herausragen. Der Auftragsbestand steigerte sich damit auf 8.787 MioEUR gegenüber dem Vorjahreswert von 6.732 MioEUR.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Defence hat sich in den ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zur Vorperiode um 59 MioEUR oder 2,9% auf 1.966 MioEUR verringert. Währungsbereinigt betrug der Rückgang nur 0,6%. Dieser Rückgang betrifft das erste Halbjahr 2018; im selektiven dritten Quartal 2018 konnte der Umsatz um 21 MioEUR gesteigert werden.

Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs Defence hat sich in den ersten neun Monaten um 15 MioEUR auf 75 MioEUR verbessert.

Bei der Division Weapon and Ammunition verringerte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten um 160 MioEUR oder 22% gegenüber dem Vorjahr. Dies resultiert unter anderem daraus, dass im Vorjahr ein Handelsgeschäft in Höhe von rund 110 MioEUR enthalten war. Weitere Umsatzrückgänge resultierten aus Verschiebungen von Kundenabnahmen. Der Umsatzrückgang wirkte sich überproportional auf das operative Ergebnis aus. Es verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 MioEUR oder 65% auf 14 MioEUR.

Die Division Electronic Solutions verzeichnete einen Umsatzanstieg um 49 MioEUR oder 11% im Vergleich zum Vorjahreswert. Der wesentliche Treiber ist hier der Bereich Air Defence and Radar Systems. Das operative Ergebnis der Division konnte um 11 MioEUR auf 12 MioEUR verbessert werden, was auf das Umsatzwachstum und auf Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Die Division Vehicle Systems steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen 2018 leicht um 10 MioEUR oder 0,9% gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis hat sich auf 64 MioEUR gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Ursächlich für die Ergebnissteigerung waren insbesondere positive Effekte aus dem Produktmix hin zu margenstärkeren Produkten. Daneben waren günstige Kostenentwicklungen zu verzeichnen, die in die aktualisierten Projektbewertungen im Rahmen der regelmäßigen Projektreviews einflossen.

AUSBLICK

Fortsetzung des Umsatzwachstums in beiden Unternehmensbereichen

Rheinmetall erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Fortsetzung des Wachstumskurses im Konzern. Der Jahresumsatz der Rheinmetall AG soll im laufenden Geschäftsjahr – ausgehend von 5,9 MrdEUR im Jahr 2017 – organisch um rund 5% ansteigen. Dabei wird in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzwachstum gerechnet.

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den bedeutenden globalen Automobilmärkten beeinflusst sowie von anderen externen Faktoren wie beispielsweise der aktuellen Umstellung der europäischen Prüfzyklen. Basierend auf den neuesten Expertenprognosen für die mit Unsicherheiten behaftete Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die gemessen an den vorherigen Schätzungen nur noch von einem reduzierten Zuwachs von 1,4% ausgehen, erwartet Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive ein Umsatzwachstum von nunmehr 2% bis 3% (bisher 3% bis 4%).

Für den Defence-Bereich prognostiziert Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 auf Basis des Geschäftsverlaufs in den ersten drei Quartalen einen Umsatzzuwachs zwischen

6% und 7%. Die im Vergleich zur zuletzt veröffentlichten Wachstumsprognose (+12%) zurückgenommene Umsatzerwartung berücksichtigt insbesondere die Auswirkungen ausstehender Exportgenehmigungen und die erwarteten Umsatzausfälle aufgrund eines tragischen Explosionsunglücks im September 2018 an einem südafrikanischen Standort.

Die Wachstumsprognose unterstellt, dass sich die Währungskurse im vierten Quartal 2018 nicht wesentlich gegenüber dem aktuellen Niveau verändern.

Weitere Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2018 erwartet

Für das Automotive-Segment rechnet Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von leicht über 8,5%. Auch in der Defence-Sparte geht Rheinmetall für 2018 von einer weiteren Verbesserung beim operativen Ergebnis aus und erwartet nunmehr eine operative Ergebnisrendite von leicht über 7%, was die bisherige Prognosespanne von 6,0% bis 6,5% übertrifft.

Für den Rheinmetall-Konzern ergibt sich – unter Berücksichtigung der Holdingkosten und unter Einrechnung von Aufwendungen in mittlerer einstelliger Millionenhöhe für die Realisierung und Vermarktung neuer Technologien – eine Rendite von über 7%.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

 

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