Bei Ecovis sind 64 Azubis gestartet

Insgesamt 64 Steuerfachangestellte und Kaufleute für Büromanagement haben diesen Herbst bei Ecovis ihre Ausbildung angefangen. Bei dem auf den Mittelstand spezialisierten Beratungsunternehmen haben damit so viele Azubis wie noch nie neu angefangen. Woran das liegen kann, das erklärt Ecovis-Personalchef Bernd Dobmann.

Deutschlandweit haben bei Ecovis diesen Herbst 64 Azubis ihre Ausbildung begonnen. „Das ist ein richtig starker Jahrgang von Azubis“, freut sich Bernd Dobmann. Denn damit haben etwa ein Viertel mehr als im Vorjahr bei Ecovis angefangen. „Für gewöhnlich starten immer zwischen 45 und 50 Auszubildende in einem Jahr“, sagt er.

Seiner Meinung nach spricht es sich herum, welche Vorteile eine Ausbildung bei Ecovis hat:

  • Zum Start bekommt jeder neue Jahrgang drei Wochen intensives Training, das die neuen Azubis auf den Alltag in den Kanzleien vorbereitet.
  • Auf der Tagesordnung stehen Fachthemen, das Kennenlernen der Kanzleisoftware sowie Allgemeines zum Berufseinstieg.
  • Zusätzlich legt Ecovis Wert auf Softskills und Teamarbeit, wozu es ebenfalls Schulungseinheiten gibt.

„Wir wollen, dass die neuen Azubis gut vorbereitet sind auf den Umgang mit Kollegen, Chefs und Kunden sowie auf die Arbeit in der Kanzlei“, sagt Dobmann. Doch bei Ecovis kann man nicht nur mit einer Ausbildung einsteigen. Auch duale Studenten sind willkommen.

Wer sich noch nicht sicher ist, ob eine Ausbildung in einer Steuerkanzlei das richtige für sie oder ihn ist, kann aber auch erst mal ein Schnupperpraktikum bei Ecovis an einem der über 100 Standorte in Deutschland machen. „Uns sind auch Studienabbrecher willkommen“, sagt Dobmann. Seiner Meinung nach sind genau diese jungen Leute mit Zickzack-Lebenslauf schon etwas reifer. „Für die Beratung von Mandanten und die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, sind das gute Voraussetzungen.“

Ecovis-Kanzleien gibt es aber nicht nur an über 100 Standorten in Deutschland. Weltweit gibt es Büros in mehr als 70 Ländern. „In der ein oder anderen Kanzlei können die jungen Leute in internationale Projekte hineinschnuppern.“ Wer ein Faible fürs Ausland hat und sehr gut in Fremdsprachen ist, kann das laut Dobmann sicherlich auch mit einem Auslandspraktikum vertiefen.

Für 2019 gibt es bei Ecovis bereits schon offene Ausbildungsplätze. Bewerben können sich Interessierte schon jetzt auf www.ecovis-karrierewelt.com

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Abschreibung: Doppelt profitieren

Wer zusätzlich zur höheren Abschreibung den Investitionsabzugsbetrag nutzt, kann für Anschaffungen mehr ausgeben und sie trotzdem sofort abschreiben.

Wenn die Kaffeemaschine ihren Dienst nur noch unwillig und mit ungnädigem Zischen tut, wenn die Bürostühle schon länger ächzen oder einiges an Werkzeugenfehlt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt für Neuanschaffungen. Denn seit 1. Januar 2018gelten für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) verbesserte Abschreibungsregeln. Um Kleinunternehmen, Mittelständler und Handwerksbetriebe zu entlasten, wurde die Schwelle von 410 auf 800 Euro angehoben.

Schreibtische, Smartphones, Computer und andere Wirtschaftsgüter können nun bis zu einem Wert von 800 Euro netto sofort im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabeabgeschrieben werden. „Das ist ein schöner Liquiditätsvorteil“, sagt Katrin Grothe, Steuerberaterin bei Ecovis in Pritzwalk, „die Betriebe zahlen dadurch bereits für das laufende Jahr weniger Steuern und müssenden Anschaffungspreis nicht über mehrere Jahre hinweg verteilen.“ Es geht aber noch besser. Wer in der Steuererklärung für 2017 einen Investitionsabzugsbetrag (IAB) in Anspruch nimmt, kann sogar teurere Neuanschaffungen sofort abschreiben.

Beim Kauf von Arbeitsmitteln rechnet sich das beispielsweise so: Der Unternehmer macht in seiner Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2017 einen IAB von 1.000 Euro für voraussichtliche Investitionen in den nächsten drei Jahren geltend. Er reduziert damit für 2017 seinen Gewinn. In diesem Jahr kauft er einen Computer für 1.333 Euro. 40 Prozent, also 533 Euro, hat er bereits durch den IAB gewinnmindernd gebucht. Der steuerliche Anschaffungspreis verringert sich daher um 533 Euro. Für das Jahr2018 erhält der Unternehmer Anschaffungskosten von 800 Euro – exakt der Grenzbetrag für ein sofort abzugsfähiges GWG. Im Ergebnis kann der Unternehmer letztendlich ein Wirtschaftsgut für bis zu 1.333Euro plus Umsatzsteuer kaufen und erreicht durch die Kombination von Investitionsabzugsbetrag und GWG-Abschreibung, dass er den vollen Kaufpreissteuerlich sofort oder teilweise vorgelagert absetzen kann.

Wer den IAB nutzen kann

Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) ist eine Art vorweggenommene Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter, zum Beispiel Maschinen, Kraftfahrzeuge oder Computer, die ein Unternehmer in Zukunft anschaffen möchte. Höchstbetrag sind maximal 40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungskosten. Für einen IAB gelten folgende Größenordnungen:

  • Bei bilanzierenden Unternehmen darf das Betriebsvermögen nicht höher sein als 000 Euro.
  • Bei Einnahmenüberschussrechnern darf der Gewinn nicht über 100.000 Euro liegen.
  • Bei Land- und Forstwirten darf der Wirtschaftswert (ohne Wohnungswert) oder in den neuen Bundesländern der Ersatzwirtschaftswert 125.000 Euro nicht überschreiten.

Katrin Grothe, Steuerberaterin bei Ecovis in Pritzwalk

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Ecovis macht junge Leute fit für die Zukunft

Steuern sind langweilig und öde? Bei der Ausbildungsmesse Jobfactory will Ecovis das Gegenteil beweisen. Ob Steuerfachangestellte oder Kaufleute für Büromanagement, das auf den Mittelstand spezialisierte Beratungsunternehmen Ecovis bietet Berufsanfängern eine Ausbildung mit Mehrwert und bereitet sie auf die Digitalisierung vor.

Digitale Abläufe lernen Azubis heute schon während ihrer Ausbildung kennen. „Damit unsere Mandanten die bestmögliche Dienstleistung erhalten, brauchen wir motivierte und hochqualifizierte Mitarbeiter“, sagt Ecovis-Vorstand Tom Streicher. Ecovis legt daher großen Wert auf moderne Arbeitsplätze. Neben Finanz- und Rechnungswesen lernen Azubis in den Steuerkanzleien digitalisierte Prozesse und entsprechende Programme kennen. Gleichzeitig trainieren sie aber auch ihre Sozialkompetenzen.

„Moderne Technik und zeitgemäße Arbeitsmittel sind uns sehr wichtig. Doch die Menschen dürfen dabei nicht zu kurz kommen“, sagt Alrik Zech, der die Ecovis Akademie leitet. Bei Ecovis vernetzen sich Berufsanfänger bereits bei den mehrwöchigen Einführungsveranstaltungen. Sie nehmen an firmenübergreifenden Planspielen und Schulungen teil. Sogar ein Aufenthalt im europäischen Ausland steht auf der Agenda. „Unsere Azubis dürfen bei uns eigenverantwortlich Seminare geben. Wir bilden sie also nicht nur fachlich aus, sondern bereiten sie auch optimal aufs Berufsleben vor“, erklärt Akademieleiter Zech. Dass sich das auszahlt, beweisen die sehr guten Noten der Azubis sowie die regelmäßige Auszeichnung des Unternehmens als TOP Arbeitgeber beim Arbeitgeberranking von Focus.

Besuchen Sie uns bei der Jobfactory

Bei der Ausbildungsmesse Jobfactory am 14. und 15. September in Rostock können sich Interessierte selbst ein Bild von Ecovis machen, von der Ausbildungsphilosophie und von den Karrieremöglichkeiten. Ecovis wird dort seine Ausbildungsberufe Steuerfachangestellte, Rechtsanwaltsfachangestellte und Kaufleute für Büromanagement sowie das Duale Studium zum Bachelor of Arts vorstellen.

Was unsere Auszubildende Lisa Schumann an ihrer Ausbildung bei Ecovis mag, hat sie im Video erklärt.

Mehr Informationen zur Messe finden Sie hier.

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Grundlagen des Datenschutzes: Der neue Beschäftigtendatenschutz

Im Rahmen der Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai 2018 wurde auch der Beschäftigtendatenschutz neu geregelt.

Am 25. Mai 2018 trat die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Der Beschäftigtendatenschutz – oder auch Arbeitnehmerdatenschutz – ist in der DSGVO allerdings nicht eigenständig geregelt. Durch eine sogenannte Öffnungsklausel war es den Mitgliedstaaten überlassen, neue Vorschriften zu formulieren. Die DSGVO sieht aber vor, dass die jeweils geschaffenen Vorschriften

  • angemessene und besondere Maßnahmen zur Wahrung der menschlichen Würde beinhalten,
  • die berechtigten Interessen und die Grundrechte der betroffenen Person wahren. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Transparenz bei der Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Daten innerhalb einer Unternehmensgruppe oder einer Gruppe von Unternehmen, die eine gemeinsame Wirtschaftstätigkeit ausüben.

Der deutsche Gesetzgeber hat die ihm eingeräumte Möglichkeit genutzt und in Paragraph 26 eine Regelung zum Arbeitnehmerdatenschutz in das überarbeitete, ebenfalls ab dem 25. Mai 2018 geltende Bundesdatenschutzgesetz (BDSG – neu) aufgenommen. Künftig gilt der Arbeitgeberdatenschutz nicht nur für Beschäftigte in den unterschiedlichsten Formen – von Festangestellten bis Mini-Jobber –, sondern auch für Bewerber und ehemalige Mitarbeiter.

Wie bisher dürfen personenbezogene Daten von Beschäftigten dann verarbeitet werden, wenn dies erforderlich ist

  • für die Entscheidung über die Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses,
  • für dessen Durchführung oder Beendigung oder
  • zur Ausübung oder Erfüllung der sich aus einem Gesetz oder einem Tarifvertrag, einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung (Kollektivvereinbarung) ergebenden Rechte und Pflichten der Interessenvertretung der Beschäftigten.

In diesen oben genannten Fällen ist die Einholung einer Einwilligung für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Mitarbeiter nicht erforderlich. Zudem ist unter bestimmten Voraussetzungen die Verarbeitung personenbezogener Daten erlaubt, wenn es darum geht, Straftaten im Beschäftigungsverhältnis aufzudecken.

Freiwillige Einwilligung erforderlich

Sollte eine Datenverarbeitung über die vorstehend genannten Fälle hinausgehen, dürfen personenbezogene Daten verarbeitet werden, wenn die Beschäftigten freiwillig einwilligen. Um zu erkennen, ob eine Einwilligung freiwillig getroffen wurde, sind insbesondere die im Arbeitsverhältnis bestehende Abhängigkeit der beschäftigten Person zu berücksichtigen sowie die Umstände, unter denen die Einwilligung erteilt wurde. Von einer freiwilligen Einwilligung ist auf jeden Fall auszugehen, wenn der Betroffene einen Vorteil davon hat oder die Arbeitsvertragsparteien gleiche Interessen verfolgen. „Mitarbeiter sind in Textform über den Zweck der Datenverarbeitung und über ihr Widerrufsrecht aufzuklären. Dies ist entsprechend zu dokumentieren“, sagt Gunnar Roloff, Rechtsanwalt bei Ecovis in Rostock.

Sensible Daten verarbeiten

Auch besondere Kategorien personenbezogener Daten dürfen verarbeitet werden, wenn sich die Einwilligung ausdrücklich auf diese Daten bezieht. Sensible Daten geben beispielsweise Auskunft über die ethnische Herkunft, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit. Ebenso dürfen auch genetische und biometrische Daten verarbeitet werden. Ohne eine Einwilligung ist die Verarbeitung von sensiblen personenbezogenen Daten zulässig, wenn

  • die Daten für die Ausübung von Rechten oder zur Erfüllung rechtlicher Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und des sozialen Schutzes erforderlich sind;
  • eine Interessenabwägung vorgenommen wurde, ob die Wahrung von berechtigten Interessen der verantwortlichen Stellen oder eines Dritten die Grundrechte der betroffenen Person überwiegt.

So darf sich ein Arzt als Arbeitgeber beispielsweise danach erkundigen, ob eine Krankheit oder eine Beeinträchtigung des Gesundheitszustands vorliegt, durch den die Eignung für die vorgesehene Tätigkeit auf Dauer oder in periodisch wiederkehrenden Abständen eingeschränkt ist. Er darf auch nach ansteckenden Krankheiten fragen, die zwar nicht die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, jedoch die zukünftigen Kollegen oder Patienten gefährden könnten. „Zudem müssen Ärzte dokumentieren, dass sie geeignete Maßnahmen ergreifen, die sicherstellen, dass sie die Grundsätze der DSGVO einhalten“, sagt Roloff.

Neue Abmahnwelle rollt an

Mit der Einführung der DSGVO ist auch das Thema „Schadenersatzanspruch des Arbeitnehmers bei Verstößen gegen den Beschäftigtendatenschutz“ im Aufwind. Es ist damit zu rechnen, dass die Gerichte künftig weit höhere immaterielle Schadenersatzansprüche zusprechen, um eine effektive Umsetzung der DSGVO zu ermöglichen. „Wir erwarten ab Mitte des Jahres 2018 eine Abmahnwelle gegen Arbeitgeber. Zahlreiche Rechtsanwaltskanzleien werden für Arbeitnehmer Datenschutzverstöße im Beschäftigungsverhältnis aufspüren und diese abmahnen“, kommentiert Roloff.

Dr. Gunnar Roloff, Rechtsanwalt bei Ecovis in Rostock

Tipp Die ganze Datenschutz- Serie können Sie kostenlos bestellen bei tim.mueller@ecovis.com

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Europäische Datenschutzgrundverordnung: Die Zeit läuft

Viele Unternehmen sind auf die neue Datenschutzgrundverordnung nicht vorbereitet. Panik hilft da nicht weiter. Es gilt nun, Schritt für Schritt vorzugehen.

Am 25. Mai trat die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Die Anforderungen an den Datenschutz verschärften sich mit ihrer Einführung deutlich. Unternehmen müssen künftig dokumentieren, woher Daten kommen, wer sie weiterverarbeitet, wo und an welchen Stellen sie im Unternehmen oder bei externen Dienstleistern gespeichert sind. „Nach meiner Einschätzung haben viele Unternehmen nach wie vor keine Vorkehrungen getroffen“, sagt Susann Harder, Rechtsanwältin und externe Datenschutzbeauftragte bei Ecovis in Rostock.

Was tun? Schließlich drohen extrem hohe Strafen: „Für einen Verstoß, für den ein Unternehmen früher ein paar Hundert Eurogezahlt hätte, können es jetzt mehrere Tausend Euro sein“, erklärt Harder. Erschwerend kommt die Beweislastumkehr hinzu. Unternehmen müssen künftig nachweisen, dass sie mit personenbezogenen Daten korrekt umgegangen sind.

„Wer sich nicht vorbereitet hat, sollte jetzt schnellstens handeln und zeitnah eine an die DSGVO angepasste Datenschutzerklärung auf die Homepage stellen, falls erforderlich einen Datenschutzbeauftragten benennen und die vorgeschriebenen Informationspflichten gegenüber Mitarbeitern, Bewerbern, Vertragspartnern und allen anderen Personen erfüllen“, rät Rechtsanwältin Harder. Denn diesbezügliche Versäumnisse sind nach außen sofort sichtbar und die Abmahnvereine sitzen schon in den Startlöchern.

Schritt für Schritt vorgehen

Unternehmen brauchen ein Verarbeitungsverzeichnis, das alle datenschutzrelevanten Vorgänge systematisiert, kategorisiert und dokumentiert. Auch in die regelmäßige Aktualisierung der Dokumentation sowie aller anderen Prozesse muss Zeit investiert werden. Zu dokumentieren ist:

  • welche Daten wann, wie und warum verarbeitet werden,
  • welche technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Daten getroffen wurden und
  • wie die übrigen Anforderungen der DSGVO umgesetzt werden.

Fallstricke gibt es genug – egal ob es sich dabei um die Weitergabe von Daten an Dritte wie Paketversender, einen USB-Stick mit Lohnabrechnungen, der herumliegt, oder das Handy, das im Zug liegen bleibt, handelt. Jede noch so kleine Firma muss nachweisen, dass sie mit personenbezogenen Daten sorgsam umgeht. Wer sich bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung unterstützen lassen möchte, kann auch externe Hilfe in Anspruch nehmen. Ecovis bietet entsprechende Leistungen an.

Datenschutzberater

Die Ecovis-Rechtsanwälte beschäftigen sich intensiv mit der Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung in Unternehmen. Sie beraten bundesweit bei allen Fragenrund um dieses Thema.

Mehr dazu: www.ecovis.com/datenschutzberater

Susann Harder, Rechtsanwältin und externe Datenschutzbeauftragte bei Ecovis in Rostock

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Barlow Robbins Solicitors, Ecovis’ UK legal partner, recruits life sciences partner

The UK has one of the largest life sciences markets in the world and the sector commands an important position within the UK economy.

Barlow Robbins has recruited Tim Matthews as an additional partner in its Corporate and Commercial group. Tim has wide experience in the life sciences sector with over 25 years’ experience acting for UK-listed international and private companies primarily from the life science and technology sectors.

Life sciences sector clients require specialist advice on a wide range of legal areas such as creating commercial agreements for product manufacturing and research, or for advice on navigating the many regulatory issues in this sector. The expertise also extends to brand protection with strategic advice on copyright laws and intellectual property rights.

Due to the sheer size of this industry the needs of our client base are going to become more international. We are perfectly placed to meet these needs and look forward to supporting our clients as they adapt to a changing environment, in co-operation with our other colleagues throughout the global Ecovis network.

Barlow Robbins life sciences work highlights

  • Tim Matthews previously advised Midatech Pharma PLC, an international pharmaceutical company, on its acquisition of DARA BioSciences, a NASDAQ-listed oncology supportive care pharmaceutical company based in North Carolina.
  • Supporting family owned Veriton Pharma formerly Special Products, on their product portfolio, export network and product licensing. Mark Lucas comments, “Supporting an SME that has ambitious plans to grow globally is exciting, and perfectly aligned to our business. They have a good appetite for risk and genuinely appreciate our expertise and advice. It has been great to see the evolution of their balanced portfolio of projects in an equally balanced portfolio of territories, growing into Dubai to service the Middle East territories; and in Melbourne, Australia – all with the plan of mitigating risks after BREXIT!”

Author

Tim Matthews, Partner in the Corporate and Commercial Department, Barlow Robbins LLP, Guildford, Surrey, UK

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Ruhestand: Aus der GbR in die Rente

Oft haben Eltern und Kinder eine gleitende Hofübergabe vereinbart. Hier gibt es einen Weg zur Rente – ohne Ertragsteuerprobleme.

Landwirte auf dem Weg in den Ruhestand sehen sich immer wieder vor dem gleichen Problem. Strebt man eine gleitende Übergabe an, wird der Hof gern im Rahmen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zwischen Eltern und Kindern betrieben. Möchte aber der bisherige Inhaber seine Altersrente beziehen und steht die Hofübergabe als einfachste Lösung noch nicht zur Diskussion, ist ein anderer Weg zu finden.

Keine Rente ohne Abgabe des Betriebs

Wer das landwirtschaftliche Altersruhegeld beziehen möchte, muss vorher die Betriebsabgabe durchgeführt haben. Dies ist der Fall, wenn der Betrieb insgesamt übergeben oder langfristig verpachtet wird. Die Übergabe ist nicht so einfach, weil eine GbR aus Eltern und Kindern alle Mitunternehmer zu einer Einheit verbindet. Bei der Eltern-Kind-GbR verfügt der Inhaber dann nicht mehr über einen eigenständigen Betrieb, den er so einfach verpachten könnte.

„In einer GbR befinden sich die Gebäude und Grundstücke infolge der Nutzungsüberlassung im steuerlichen Sonderbetriebsvermögen der gemeinsamen Mitunternehmerschaft“, erläutert Steuerberater Anton Filser von Ecovis in Ingolstadt. Maschinen, Betriebsvorrichtungen, die Ernte und der Tierbestand gehören zum Gesamthandsvermögen (Vermögen im Eigentum der Personengesellschaft) der GbR. „Um die Bauernrente beziehen zu können, ist nicht nur eine Verpachtung der Flächen, sondern auch ein Ausscheiden aus der GbR erforderlich.“ Alternativ akzeptieren es die landwirtschaftlichen Rentenkassen auch, wenn der Betriebsinhaber als passiver Gesellschafter in der GbR verbleibt, er also aus der Geschäftsführung und Mitarbeit bei der GbR ausscheidet. „Diese Lösungen sind aber jeweils in enger Abstimmung mit der Alterskasse zu vereinbaren“, sagt Ecovis-Experte Filser.

Klare Entscheidung treffen

Am einfachsten ist es, wenn die GbR wieder aufgelöst wird. Dann nimmt der Betriebsinhaber seine Grundstücke und Gebäude und damit den Hof zurück und verpachtet diesen an die Kinder. Bislang ist diese Vorgehensweise aber an einer ablehnenden Haltung der Finanzverwaltung gescheitert. Inzwischen hat sich Entscheidendes geändert: Die im vergangenen Jahr veröffentlichte positive Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu den Möglichkeiten steuerneutraler Umstrukturierungen hat nunmehr auch diesen Weg abgesegnet. Nach Ansicht der obersten Finanzrichter lässt sich die Auflösung der GbR durchaus als steuerneutrale Realteilung einstufen. Voraussetzung ist, dass das Sonderbetriebsvermögen an die angehenden Rentner und das Gesamthandsvermögen an den zukünftigen Betriebspächter zugeteilt wird. Damit drohen keine Steuerbelastungen, falls Landwirte auf diese Weise den Bezug ihrer Altersrente erwirken wollen.

Anton Filser, Steuerberater bei Ecovis in Ingolstadt

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Finanzierung: So sollte Ihre Strategie aussehen

So günstige Firmenkredite wie derzeit wird es auf Dauer nicht geben. Worauf Unternehmen bei ihrer Finanzierungsstrategie achten sollten.

Was für Sparer ärgerlich ist, hat für Unternehmen angenehme Seiten. Das Zinstief senkt die Finanzierungskosten und macht es leichter zu investieren. Mittlerweile allerdings mehren sich die Anzeichen dafür, dass der Weg zurück in die Zins-Normalität begonnen hat. Das gilt zwar noch nicht für den Kontokorrentrahmen und für mit variablen Zinssätzen ausgestattete Darlehen. Aber bei den Konditionen für langfristige Kredite liegen die Zinsen trotz aller Schwankungen heute schon ein Stückweit über den Tiefstständen des Jahres 2016. Auch die Umlaufrendite deutscher öffentlicher Anleihen hat sich nach oben bewegt. „Die Banken müssen sich an den Markt anpassen, auch wenn sie sich mit einer deutlichen Verschärfung ihrer Kreditkonditionen derzeit noch zurückhalten“, sagt Jeannette Wiese, Unternehmensberaterin bei Ecovis in Dingolfing.

In einigen Bereichen sehen sich Unternehmerschon jetzt wieder mit teureren Krediten konfrontiert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau(KfW) und andere Förderbanken etwa haben im Frühjahr in nahezu allen Programmen die Zinsen angehoben. Wie es konkret weitergeht, kann niemand vorhersagen. Sicher aber ist, dass Unternehmer unabhängig vom Zinsszenario auf die Kreditwürdigkeit ihrer Firma achten sollten. Dabei geht es nicht nur darum, dass Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung überzeugen. Auch weiche Faktoren spielen eine wichtige Rolle für das Bonitätsrating der Bank. Positiv beispielsweise wirkt hier, wenn das Unternehmen die Kreditlinie seines Kontos nicht überzieht. „Auch wenn die Nachfolge geregelt ist oder Unternehmer sich ab dem 50. Lebensjahr nachweislich mit diesem Thema befassen, stärkt das die Bonität“, sagt Expertin Wiese.

Alternativen prüfen

Clevere Firmenchefs achten darauf, wie sie die Finanzierung auf mehrere Beine stellen können. Auch wenn der Bankkredit nach wie vor die wichtigste Fremdkapitalquelle ist, erfreut sich etwa Leasing großer Beliebtheit. „Während für den klassischen Kredit das Gesamtbild des Unternehmens entscheidend ist und Sicherheiten eine wichtige Rolle spielen, ist Leasing ein für sich stehender zusätzlicher Finanzierungsbaustein“, erläutert Jeannette Wiese. Unternehmen könnten sich so ein Stück unabhängiger von der Bank machen. Auch den Verkauf von Forderungen durch Factoring nutzen immer mehr Firmen. Trotz der an fallenden Factoring-Gebühr lassen sich offene Rechnungen früher zu Liquidität machen. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen die Kosten für das Mahnwesen und das Ausfallrisiko.

Jeannette Wiese, Unternehmensberaterin bei Ecovis in Dingolfing

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Increase of VAT rate to 20%

The Russian VAT rate is very likely to rise from 18% to 20% starting from 2019. The respective draft law was introduced by the Russian government on June 15, 2018.

There will be no change to the reduced VAT rate of 10% on a number of foodstuffs, goods for children, medicines, books and periodicals, explain the Ecovis experts.

The following compensatory measures are being introduced parallel with the rise of VAT rate:

  • reduction of threshold for accelerated VAT refund to exporters. Currently only companies which have paid not less than 7 bln roubles in taxes for the last three years may enjoy accelerated VAT refund; this figure will be decreased to 2 bln. roubles.
  • reduction of 3-month period for carrying out desk audit for the VAT refund
  • abolition of tax on movable property

Author

Sergey Vyssotsky, Director Ecovis Conseco, ECOVIS Conseco, Moscow, Russia

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Unternehmensnachfolge: Praxis übernommen und läuft!

Der Internist Andreas Klüter hat vor vier Jahren eine bestehende Arztpraxis übernommen. Er wollte selbstständig sein. Das bereut er nicht – ganz im Gegenteil.

Bis zum Jahr 2000 hat Andreas Klüter in Gießen Humanmedizin studiert. Nach Facharztausbildung, Klinik- und ambulanter Tätigkeit hat er sich vor vier Jahren selbstständig gemacht. Schließlich suchen über 2.500 Hausärzte einen Nachfolger, so die Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Seine Wahl fiel auf die Praxis eines älteren Ärzte-Ehepaars in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern. „Da arbeiten, wo andere Urlaub machen“, ergänzt Klüter grinsend. Die Übernahme verlief reibungslos. Nicht einen Tag war die Praxis geschlossen. Seine Vorgänger sperrten am 31. März 2014 die Tür zu und Klüter öffnete sie wieder am nächsten Tag. Alle Angestellten der Praxis konnten für die Übernahme gewonnen werden. Mit knapp 1.000 behandelten Patienten pro Quartal hatte er die Hausarzt-Praxis übernommen. Inzwischen werden dort mehr als 1.300 Patienten im Vierteljahr behandelt.

Was sich in den vier Jahren geändert hat? „Früher war ich in meinen Entscheidungen etwas freier und konnte mehr gestalten“, sagt der Arzt. Als Gründe nennt er die Digitalisierung, den Aufbau der Telematik- Infrastruktur und die neue EU-Datenschutzgrundverordnung. „Viele der neuen Vorgaben stören, wenn man ganz einfach nur für seine Patienten da sein will“, ergänzt der 44-Jährige. Dabei hat er einen regelrechten Bilderbuchstart mit der Übernahme der Praxis hingelegt. Angefangen hat er mit vier Mitarbeitern: zwei Schwestern, einer Reinigungskraft und einer Abrechnungsgehilfin. Inzwischen sind sie zu siebt. Eine weitere Schwester und eine Weiterbildungsassistentin kamen zum Team dazu.

Unterstützung bei der Praxisübernahme erhielt Klüter von unterschiedlichen Stellen. Der Kaufvertrag sowie die Finanzierung der Ablöse waren zu regeln. Bereits an dieser Stelle standen Andreas Klüter die Experten von Ecovis in Rostock zur Seite. Betreut wird er von Annette Bettker, Steuerberaterin, und Steuerfachwirt Johannes Pakendorf. „Die beiden sind meine ersten Ansprechpartner in allen finanziellen Belangen der Praxis und in der Kommunikation mit dem Finanzamt und anderen Ämtern“, sagt Klüter. Denn für Lohnbuchhaltung oder betriebswirtschaftliche Auswertungen habe er keine Zeit. Insbesondere ist ihm die Beratung in Gehaltssachen wichtig. „Hier bekomme ich viele praktische Tipps, zum Beispiel was vermögenswirksame Leistungen betreffen, die speziell auf meine Praxis zugeschnitten sind“, sagt Klüter zufrieden.

Welche Pläne der Internist Andreas Klüter für die Zukunft hat? Um das Wachstum zu stemmen, braucht die Arztpraxis mehr Personal. Spätestens 2019 will er deshalb einen zweiten Facharzt im Team haben. „Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen“, sagt er lächelnd. Vermutlich auch zur Freude seiner Frau und seiner beiden Kinder.

Auf einen Blick

Seit 1. April 2014 ist der Internist Andreas Klüter in Bad Doberan selbstständig. Den Patientenstamm konnte er seither um 30 Prozent ausweiten. Spätestens 2019 will er einen weiteren Arzt einstellen.

Annette Bettker, Steuerberaterin bei Ecovis in Rostock

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