Worauf beim Kauf einer Photovoltaik-Solaranlage geachtet werden sollte

Wer seinen Strom in Zukunft selbst erzeugen will kann das mit einer Solar-Photovoltaik Anlage jederzeit tun. 20 Jahre lang ist der überschüssige Strom dank EEG Gesetz vom Stromversorger mindestens abnehmbar – das gibt eine Grundsicherheit für den Betrieb einer PV-Anlage.

Leistung Ästhetik

Wer sich eine Solaranlage aufs Dacch bauen will sollte die Fläche optimal nutzen – meist sind es die Süddächer – aber auch Ost und Westdächer können für ausreichenden Strom sorgen – ja sogar Norddächer werden zur Stromproduktion hergenommen. Wichtiges Element ist die Leistungsfähigkeit. Ein gutes Modul sollte weit über 300 Watt pro Solarmodul liegen. Ebenso ist das Aussehen sehr wichtig – schwarze Module – rote Module sind die Highlights dabei auf deutschen Dächern – die Hersteller können auch gerne aus USA oder aus deutscher Produktion kommen.

Entscheidend für Hausbesitzer mit kleiner Dachfläche ist das Verhältnis der Solar-Leistung pro m² (P/A). Wer seinen eigenen Strom selbst erzeugen will, braucht gute Solarmodule die auch das ganze Jahr genug Leistung aus der vorhandenen Dachfläche erzeugen. Wichtig dabei ist der Wert, den die Solarmodule bei Winter Regen und diffusem Licht übers ganze Jahr erzeugen.

Eine der Techniken die heraussticht ist die Maxeon Technik der SunPower Solarmodule. SunPower Solarmodule können mit der X22 Reihe bis zu 400 Watt liefern. Grundsätzlich ist es aber zudem sehr wichtig den Strom verlustfrei ins Haus zu bringen.

Mindestens 30 Jahre lang sollte die Solaranlage – Strom liefern. Moderne Solarmodule haben in der Regel 25 Jahre Vollgarantie.

Wechselrichter mit Best Leistung

Wechselrichter – wichtig dabei – richtig geplant – können dabei mit bis zu 99% Wirkungsgrad Solarstrom umwandeln für die "Netzversorgung im Haus". Zunehmende Beachtung haben auch einzeloptimierte Leistungs-Optimierer z.B. von Solaredge – hier können auch Gauben und verschiedene Dachneigungen mit dem System bestückt werden.

Speicher und Batteriegrösse

Regulierbar wird der Solarstrom wenn er mittels Batteriespeicher kombiniert wird. Moderne Solaranlagen werden dabei mit Lithium-Eisen oder Lithium Mangan Batteriesopeicher installiert um den Strom aus der Solaranlage regulierbar und mit hoher Eigenquote bereitzustellen. Darauf ist zu achten, dass der Batteriespeicher mindestens 10 KWh Leistung vorhält und mit hoher Be- und Entladegeschwindigkeit das Haus versorgen.

Solarinstallateur – wer ist der Richtige für mich

Der Installateuer der Solar-Photovoltaik Anlage – Wichtigste aller Schnittstellen für die  Beratung und Erstinstallation aber auch Betreuung im Laufe der nächsten 30 Jahre. Ist das Unternehmen der Solartechnik in meiner Nähe (100 km sollten es maximal sein) – ist es ein eingetragener konzessionierter Meisterbetrieb des E-Handwerkes – wie groß ist der Betrieb – wie viele Referenzen hat der Betrieb – wie lange existiert der Betrieb schon – kenne ich Referenzen des Unternehmens – ist das Unternehmen liquide –

Fazit Kauf einer Photovoltaik-Solaranlage

Die "Beste Solaranlage" ist eine Symbiose aus Solarmodulen Wechselrichter Batteriespeicher und dem Solarinstallateur. Dabei ist das Preis- Leistungsverhältnis eher untergeordnet zu betrachten. Billig kann auch sehr teuer werden – wenn der Service und das Zusammenspiel nicht funktioniert.

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Krannich Solar startet Mitmach-Kampagne #DerPVDeckelMussWeg

Deutschland ist meilenweit davon entfernt, seine Klimaziele zu erreichen. Deshalb muss der Bau von PV-Anlagen weiterhin forciert und nicht behindert werden. Daher beteiligt sich Krannich Solar mit einer Mitmach-Kampagne an der Aktion #DerPVDeckelMussWeg von Prof. Quaschning.

Das EEG deckelt die Einspeisevergütung für PV-Anlagen, wenn 52 Gigawatt Zubau erreicht sind. Die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen wird dann beendet, also auf null sinken. Die installierte Photovoltaikleistung von 52 GW wird wahrscheinlich Anfang 2020 erreicht werden. Das wird die Investition in PV-Anlagen deutlich reduzieren, denn der überschüssige Solarstrom müsste dann an den Netzbetreiber verschenkt werden.

Krannich Solar beteiligt sich deshalb an der Aktion #DerPVDeckelMussWeg mit einer Mitmach-Kampagne. Die Kampagne ist so konzipiert, dass daran jeder ganz einfach teilnehmen kann, der gegen die Abschaffung des PV-Deckels protestieren möchte:

1. 1-2 Sätze formulieren, die die Abschaffung des PV-Deckels begründen.
2. Firmenlogo beifügen, sofern vorhanden.
3. Beides zusammen senden an: derpvdeckelmussweg@krannich-solar.com

Aus allen eingesendeten Beiträgen setzt Krannich Solar einen Brief auf und trägt alle eingesendeten Firmenlogos zu einer großen Collage zusammen. Beides wird als "big picture" zu den Regierungsbeauftragten nach Berlin geschickt. Je mehr Beiträge zusammen kommen, desto größer ist die Chance, sich bei den politisch Verantwortlichen Gehör zu verschaffen.

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Kleinwindkraftanlagen zur Netzeinspeisung werden immer beliebter

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Kleine Windkraftanlagen werden immer beliebter

Eigener Strom auch rund um die Uhr erzeugen wird immer beliebter – eine Kleinwindkraftanlage kann diesen Wunsch erfüllen. Horizontale Windturbinen sind Stand der Technik und technisch überlegen. Das gilt für große wie für kleine Windkraftanlagen. Stand sind 3 Rotorblätter und Nachführung.

Eine kleine 3 flüglige Windkraftanlage mit eigenem Mast gutem Wirkungsgrad, ca 1-1,5 m² Durchmesser, Bremseinheit und Netzwechselrichter ist nach EEG förderbar und bis zu 10 m Höhe erlaubt.

2014 konnten bereits mehr als 3 % des weltweiten Strombedarfs mit Energie aus Windanlagen gedeckt werden. In Deutschland sind daher viele Windparks entstanden. Und wir alle kennen Sie: die riesigen Windanlagen, die zum Beispiel an den Autobahnen stehen und ihre Rotoren drehen lassen.

Was kostet eine Kleinwindanlage

Kleinwindanlagen sind in diversen Preisklassen erhältlich. Anfangs waren sie noch recht teuer, inzwischen sind günstige Anlagen mit ca. 1200 Watt Nennleistung komplett mit Wechselrichter und Bremseinjheit und Mast ab 6000 Euro

Wie funktioniert eine Kleinwindkraftanlage 

Ein auf einem Mast – bitte nicht auf dem Hausdach installierter Windgenerator wandelt die kinetische Energie (Bewegungsenergie) des Windes in elektrische Energie um.

Wieviel Energie steckt im Wind?

Die Leistung einer Windenergieanlage, d.h. die Energie, die pro Sekunde geerntet werden kann, ist proportional zur Fläche A, die der Rotor überstreicht und zur 3. Potenz der Windgeschwindigkeit v:  Leistung = Ekin / t ∝ A v3, bei doppelt so großer Windgeschwindigkeit ist also die erzeugte Leistung der Windkraftanlage um einen Faktor 8 größer.

Machbare vernünftige Kleinwindkraftanlage

Die ANTARIS Windkraftanlage ist eine Kleinwindkraftanlage, die sich hervorragend für Binnenlandstandorte eignet. Sie ist speziell zum Netzparallelbetrieb konzipiert worden. Wenige drehende Bauteile reduzieren die mechanische Belastung und erhöhen die technische Lebensdauer. Der Wartungs- und Service-Aufwand wird reduziert.

Gelagert wird die Rotoreinheit auf einer drehenden Achse mit einem hochfesten Werkstoff. Im Vergleich zu herkömmlichen Getriebeanlagen mit zahlreichen Lagerstellen im beweglichen Antriebsstrang kommt die ANTARIS Kleinwindkraftanlage mit zwei relativ langsam laufenden Wälzlagern aus.

Nach der Rohteilefertigung werden alle Stahlteile Hochtemperatur-Verzinkt. Dieses Zinkverfahren hat deutliche Vorteile im Korrosionsschutz gegenbüber den herkömmlichen (Feuerverzinken) Zinkverfahren. Durch das Hochtemperatur-Verzinken bietet ANTARIS die wirksamste Methode des Korrosionsschutzes aller Teile an, die für die Sicherheit verantwortlich und der Arbeit bei hoher Beanspruchung den rauen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.

Die ANTARIS Kleinwindanlagen von BRAUN werden auf höchstem Niveau gefertigt um eine technische Lebensdauer von 20 Jahren und mehr zu erzielen. Da wir uns damit aber nicht zufrieden geben wollen, erfolgt eine ständige Weiterentwicklung um auch in Zukunft neue Maßstäbe im Bereich der Kleinwindkraftanlagen zu setzen. MEHR INFOS

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Komplexe Messkonzepte für Eigenstromversorgung

Für die Eigenversorgung und Stromversorgungen anderer Stromverbraucher innerhalb einer Kundenanlage werden immer mehr PV- und BHKW-Anlagen genutzt. Daher rücken auch Mieterstromkonzepte und der Einsatz von Stromspeicher weiter in den Vordergrund. Durch die komplexen technischen, administrativen und gesetzlichen Vorgaben und die häufigen Novellierungen werden Stromerzeuger zum Aufbau eines Strom-Messkonzeptes, welches die Vorgaben erfüllt, gezwungen. Für eine rechtlich korrekte Abrechnung sind insbesondere das Messstellenbetriebsgesetz, Energiewirtschaftsgesetz, KWK-Gesetz und das EEG zu erfüllen. Ansonsten drohen ggf. Pönalen für den Betreiber der Stromerzeugungsanlage mit teilweise erheblichen Rückzahlungsansprüche des Netzbetreibers.

Aufgrund er Aktualität dieses Themas, wird Herr Bernhard Wüst von der Main-Donau Netzgesellschaft mbH (MDN) auf der BHKW-Jahreskonferenz am 07./08. Mai 2019 im Dresdener Kongresszentrum beachtenswerte Aspekte der Strommessung in seinem Vortrag thematisieren.

Hierzu gehören grundsätzliche Vorgaben für Messkonzepte, die wichtigsten Aspekte des Messstellenbetriebsgesetzes und des Rollouts intelligenter Messysteme. Besonders wird auch auf Messkonzepte bei Mieterstrom-Konzepten und bei Kombinationen unterschiedlicher Stromerzeugungsanlagen (BHKW, PV) mit Speicher und Ladesäule eingegangen.

Thematisiert wird weiterhin die Messung von Strommengen im Rahmen der Quantifizierung von Eigenstrom- und Drittbelieferungs-Mengen für die EEG-Umlage. Auch auf die Auswirkungen der neuen Regelungen zur Messung und Schätzung von Strommengen, wie sie im Energiesammelgesetz Ende 2018 eingeführt wurden, wird eingegangen.

Der Vortrag von Herrn Bernhard Wüst im Rahmen des BHKW-Jahreskongresses wird rund 40 Minuten zzgl. anschließender Diskussion einnehmen. Deutlich umfangreicher wird das Thema im Rahmen des eintägigen Intensivseminars „Messkonzepte für EEG- und KWKG-Anlagen“ behandelt, das z. B. am 11. September 2019 in Potsdam angeboten wird – ideal ergänzt durch das Tagesseminar „EEG-Umlage“ am 12. September 2019 in Potsdam

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Foerderung fuer Photovoltaik – Zuschuss fuer Solarstrom Anlagen

Bayern Oekostrom Tarif – mit Foerderung fuer Photovoltaik

Ab 1. Mai 2019 startet ein "Bayerischer Oekostrom Tarif" – gefördert werden Solaranlagen in Bayern – ab Mail 2019 können Neuanlagen zur Stromgewinnung mit Photovoltaik und Speicher gefördert werden. Die Bayern Ökostrom Förderung gibt es bei iKratos und ist auf 30 Anlagen begrenzt.

Die Förderung für Bayern Ökostrom für Photovoltaik Anlagen ist einfach:

"Bayern Ökostrom Tarif Photovoltaik" – Photovoltaik Anlagen grösser 5 KWp nach EEG gefördert wird mit 250 Euro gefördert – zusammen mit einem Ökostrom Anbieter.

"Bayern Ökostrom Tarif Speicher" – Photovoltaik grösser 5 KWp mit mindestens 10 KW TESLA-, Siemens- oder RCT Speicher werden mit 1.000 Euro gefördert – zusammen mit einem Ökostrom Anbieter.

Voraussetzungen – Anträge und genauere Infos unter kontakt@ikratos.de

Ikratos arbeitet bayernweit im Bereich Solartechnik und Wärmepumpen und führt Beratungen für erneuerbare Energien durch. Als Endverbraucher kann man sich im firmeneigenen "Sonnencafe" mit vielfältiger Ausstellung beraten lassen.

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Bayern Oekostrom Tarif – mit Foerderung fuer Solaranlagen in Franken Bayern

Ab 1. Mai 2019 startet ein "Bayerischer Oekostrom Tarif" – mit Foerderung fuer iKratos Solaranlagen in Bayern – ab Mail 2019 können Neuanlagen zur Stromgewinnung mit Photovoltaik und Speicher wieder gefördert werden. Die Förderung ist allerdings von der Menge auf 30 Anlagen begrenzt.

Die Förderung für Bayern Ökostrom für Photovoltaik Anlagen ist einfach:

  • z.B. "Bayern Ökostrom Tarif Photovoltaik" – Photovoltaik Anlagen muss grösser als 5 KWp mit Wechselrichter EEG gemäss sein – es werden 250 Euro gefördert – der Reststom kommt dabei von einem Ökostrom Anbieter.
  • z.B. "Bayern Ökostrom Tarif Speicher" – Photovoltaik grösser 5 KWp mit mindestens 10 KW TESLA-, Siemens- oder RCT Speicher werden mit 1.000 Euro gefördert – der Reststom kommt von einem Ökostrom Anbieter.

Voraussetzungen – Anträge und genauere Infos unter kontakt@ikratos.de

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EUROSOLAR zum EuGH-Urteil: EEG ist keine Beihilfe und damit keine Subvention

„Wir freuen uns über das Urteil des höchsten Europäischen Gerichts, das abschließend und rechtsverbindlich festgestellt hat, dass das letzte echte EEG 2012 keine Beihilfe und damit auch keine Subvention darstellt. Seit Beginn der – von interessierter Seite – konstruierten Beihilfe-Debatte gegen das EEG, hat EUROSOLAR immer die Auffassung vertreten, dass die Unterwerfung der Erneuerbaren Energien unter das Beihilfe-Regime der EU-Kommission rechtlich nicht geboten ist, sondern nur dazu dient, das Geschäftsmodell der fossil-atomaren Energiewirtschaft zulasten der Allgemeinheit zu verlängern. Leider kommt das Urteil zu spät, um den bereits entstandenen schweren Schaden beim Ausbau Erneuerbarer Energien seit der falschen Beihilfe-Entscheidung der EU-Kommission in 2014 rückgängig zu machen. Nach dem Zusammenbruch des Ausbaus der Solar- und der Bioenergie hat diese verheerende Politik im Jahr 2018 auch die Windenergie erreicht. Während die Energiewende und der Klimaschutz fast in jeder Sonntagsrede seinen Platz hat, findet zurzeit kein nennenswerter Ausbau der Erneuerbaren Energien mehr statt – die Energiewende ist damit zum Erliegen gekommen, wovor EUROSOLAR die verantwortlichen Politiker vor der Einführung des Ausbau-Deckels und der Ausschreibungen mit dem EEG 2017 eindringlich gewarnt hat.

Umso mehr muss jetzt die vom EuGH geschaffene Rechtsklarheit genutzt werden, der Energiewende wieder neuen Schwung zu verleihen. Das Ausbremsen der Energiewende muss beendet und das EEG repariert werden. Bewährte Regelungen des echten EEG, mit denen die Energiewende durch kräftigen Zubau regenerativer Erzeugungskapazitäten verwirklicht wurde, müssen wieder eingeführt werden.“

Hintergrund: EUROSOLAR hatte in den vergangenen Jahren mehrfach darauf hingewiesen, dass das Beihilfe-Regime der EU-Kommission die Energiewende lahmlegen würde, und dass sich die Bundesregierung diesem nicht unterwerfen solle. Dazu hier ein Auszug aus der EUROSOLAR-Stellungnahme vom Februar 2015:

EUROSOLAR-Memorandum zum Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“: Neue Energiemarktordnung statt nur ein Strommarktdesign (Februar 2015):

Die Energiewende gibt es nur mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien. Aus gegebenem Anlass muss diese Binsenweisheit wiederholt werden. Denn mit den sog. „Zielkorridoren“ im EEG 2014 wird es schon auf der Ebene der Ziele keine wirkliche Energiewende geben. Jeweils 2,5 GW Zubau an Wind- und Solarenergie pro Jahr reichen noch nicht einmal dazu aus, die unzureichenden Ziele des EEG 2014 von 80 % EE-Anteil am Stromverbrauch bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Hierzu wäre bei Wind- und Solarenergie ein Zubau von jeweils 4 GW erforderlich. (…) Noch verheerender würden sich die – europarechtlich nicht (!) gebotenen – Ausschreibungen auswirken. Dies kann man an der Pilot-Ausschreibungs-Verordnung für Solarfreiflächenanlagen (Freiflächenausschreibungsverordnung – FFAV) sehen, die zwischen den Jahren 2015 bis 2017 sinkende (!) Kleinst-Quoten für den „Zubau“ vorsieht. Darüber hinaus werden durch die bürokratischen Ausschreibungen die treibenden Kräfte der Energiewende seit 1990/2000 nun endgültig vom Markt gedrängt. Wenn aber Mittelstand, Energiegenossenschaften, kleine Stadtwerke und Bürger nicht mehr investieren, fallen knapp 90 % der bisherigen Investoren aus. Dies wird sich als die größte Bremse bei der Energiewende erweisen. Denn zentralistische Großprojekte, wie teure Offshore-Windparks, können diesen Ausfall bei weitem nicht kompensieren. Die Instrumente mit dem EEG als Kern der neuen Energiemarktordnung formuliert das EUROSOLAR-Memorandum zu den Eckpunkten für eine EEG-Novelle: „Wirtschaftlich vernünftig ist jetzt, die preiswerten Erneuerbaren beschleunigt auszubauen“.

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Solar Anlage ohne Buerokratie Finanzamt und Netzeinspeisung

Solaranlage ohne Finanzamt und Bürokratie Solaranlage ohne Finanzamt und Bürokratie

Die unbürokratische Solaranlage – SunPremium PV-Anlage mit SunPower Solarmodulen 320-400 Watt peak – BYD Speicher und Wechselrichter und Netzpunkt- Abschaltung.

Ideal für Eigenstrom, fix fertig installiert in der Metropolregion Nürnberg – die iKratos Solar Spezialisten installieren SunPower – "ohne Bürokratie" Solar Photovoltaik mit dem finanzfrei BYD Speicher Anlagen.

Verzichten Sie auf Einspeisung mit 35 Jahren Laufzeit

Viele Energie Versorger bieten die Möglichkeit den überschüssigen Strom aufzunehmen aber nicht zu vergüten. Mit einer "Verzichterklärung" gehen Sie vielen Bürokratien aus dem Weg.

Die SunPower PV Anlage mit 320-400 Watt peak Solarmodulen mit 25 Jahren Garantie und 35 Jahren Funktionstauglichkeit ist die ideale Kombination mit BYD Speicher und Wechselrichter und deckt den Hausverbrauch sehr hoch ab – bis zu 90 % wird die derzeitige Stromrechnung reduziert – der Rest kommt aus dem Netz.  Ohne EEG und EVU fähig kann diese PV Anlage alles ohne große Bürokratie – keine EEG Gebühr, keine Finanzamtsmeldung.

Alles ohne Finanzamt Meldung und Kleingewerbe – auch zum Laden Ihres E-Fahrzeuges geeignet. Bei iKratos Solartechnik – Beratung Info im Sonnencafe täglich 9-16 Uhr Tel 09192-992800.

Solaranlage ohne Finanzamt und Bürokratie – Keine lästige Bürokratie bei Eigenstromanlagen

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Deutsche Planwirtschaft verharrt weiter in der Kohlestarre

Zum Abschlussbericht der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung erklärt Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR:

„Energieminister Peter Altmaier sagte schon vor Arbeitsbeginn der Kommission, dass mehr als eine Reduzierung um die Hälfte bis 2030 mit ihm nicht zu machen sei. Nun hat die Kohlekommission ganz im Sinne des Ministers entschieden. War sie nur ein auf Zeitgewinn angelegtes Ablenkungsmanöver, eine Schmierenkomödie und Farce von Anfang an, die einen schnellen Kohleausstieg nur simulieren sollte? Ja, so ist es wohl.

Die Vorschläge des Abschlussberichts wurden veröffentlicht. Es wird vor allem eines: Sehr teuer. Die Kohlekommission nennt einige, wenn auch nicht alle Zahlen. Bis zum endgültigen Ausstieg in knapp 20 Jahren, Ende des Jahres 2038, werden 26 Milliarden Euro für den Industrie-Umbau benötigt; die Strompreisentlastung 2023-2030 beläuft sich auf 14 Milliarden Euro. Zusätzliche Renten und Abfindungen für bestehende Arbeitsverhältnisse schlagen mit fünf Milliarden Euro zu Buche. Macht 45 Milliarden Euro. Darüber hinaus sollen die betroffenen Bundesländer 0,7 Milliarden Euro über 20 Jahre gestreckt vom Bund bekommen. Diese 14 Milliarden addiert sind wir bei 59 Milliarden Euro – sofern nicht jedes der sechs Kohleländer jährlich 0,7 Milliarden Euro bekommen soll. Das lässt der Berichtstext offen.

Hinzu kommt der von der Kohlekommission als verpflichtend erwähnte aber nicht bezifferte Zukauf von Emissionsrechten durch den Staat. Bei einem Fortschreiben des aktuellen Trends der Emissionsreduzierungserfolge, an dem der Kommissionsbericht nicht viel zu ändern gedenkt, kommen laut Agora Energiewende auf den deutschen Haushalt Kosten in Höhe von 30 bis 60 Milliarden Euro zu. Hierzu sagt der Bericht nichts. Auch wenn wir nur von der Untergrenze von 30 Milliarden ausgehen, sind wir somit schon bei mindestens 89 Milliarden Euro angekommen.

Die wegfallenden Kohlekraftwerke sollen überwiegend durch Gaskraftwerke ersetzt werden. Ein modernes Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk kostet 900 €/kW. Wenn nur die Hälfte der 41 Gigawatt (GW) zu ersetzender Kraftwerkskapazitäten als GuD-Kraftwerke gebaut werden, kommen leicht weitere 19 Milliarden Euro Baukosten hinzu, die überwiegend auf die Verbraucher-Strompreise umgelegt werden. Der Bericht empfiehlt, ab 2023 einen Ausgleich in Höhe von zwei Milliarden jährlich zu schaffen, der durch die beschleunigte Beendigung der Kohleverstromung in Unternehmen und Privathaushalten entsteht. Das macht – nur bis 2030 gerechnet – weitere  16 Milliarden Euro.

Allein für die Kohlereduktion um gut die Hälfte der bestehenden Kapazitäten bis 2030 wären wir damit in einem Best-Case-Scenario bei 124 Milliarden Euro angekommen.

Der Bericht lässt die Frage offen, wer die Ewigkeits- und Renaturierungs-Kosten für die stillgelegten Kohle-Reviere übernehmen soll. Die voraussichtlichen Kosten, die durch Klima- und Gesundheitsschäden verursacht werden, wenn wir weitere zwei Jahrzehnte mit Kohleemissionen die Luft verschmutzen, wurden in dem Bericht ebenfalls nicht beziffert. Ebenso unbeziffert ist die Höhe der Prämien respektive Entschädigung für die Kraftwerksbetreiber für die Nicht-Fertigstellung von begonnenen Kraftwerksneubauten und den Verzicht auf das goldene Ende der alten Mühlen, die schon seit vielen Jahren abgeschriebenen sind.

Eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft von 2018 kommt zu dem Schluss, dass durch einen schnellen Kohleausstieg jährlich 27,9 Milliarden Euro Kosten vermieden werden können. Das ist der Benchmark der Kommission. Demnach kostet es die Gesellschaft rein rechnerisch 27,9 Milliarden für jedes Jahr, das wir später aussteigen.

Absage an den Klimaschutz

Die Paris-Ziele werden weder 2020 noch 2030 erreicht, wenn der Bericht so umgesetzt wird. Die Kohlekommission befürwortet im Jahr 2030 immer noch einen Bestand von 9 GW Braunkohle und 8 GW Steinkohle. Das ist vielleicht doppelt so viel wie laut dem Klimaschutzplan der Bundesregierung 2030 noch am Netz sein sollte. Im Abschlussbericht wird lapidar darauf verwiesen, dass auch die anderen Sektoren zeitnah ihre Beiträge leisten müssten. Die Energiewirtschaft habe ja bisher bereits den größten Anteil an der gesamten Emissionsminderung erbracht. Die Kommission hat nicht ausdrücklich empfohlen, alte Kraftwerke mit enorm hohen Emissionen vor neuen, hocheffizienten Kraftwerken mit wesentlich weniger Emissionen vom Netz zu nehmen. Eine Emissions-Obergrenze ist nicht vorgesehen.

Fürs Klima kommt es noch schlimmer: Die wegfallenden Kohlekraftwerke sollen vor allem durch Gas-Kraftwerke an den vorhandenen Standorten ersetzt werden. Die weltweite Klimabilanz dürfte sich dadurch verschlechtern. Gas ist das reine Gift. In der Gesamtemissionsbilanz vom Bohrloch über den Transport bis zur Verbrennung ist der Klima-Rucksack von Erdgas größer als der von Kohle. Das Geld für neue Gaskraftwerke sollte besser in emissionsfreie Erneuerbare Energien-Anlagen investiert werden.

Die deutsche Bevölkerung soll demzufolge neben durch Kohleverbrennung verursachte CO2-Emissionen auch weitere 20 Jahre den in Deutschland überproportional hohen Anteilen an Quecksilber und Stickstoffoxiden aus Kohlekraftwerken ausgesetzt bleiben, deren Reduzierung Berlin in Brüssel blockiert. Das kostet weiterhin tausende (!) Menschen in Deutschland jedes Jahr Gesundheitseinbußen und Lebensjahre.

Ein Wechsel hin zu einem dezentralen System Erneuerbarer Energien, das weder Gas-Großkraftwerke noch den Ausbau neuer Übertragungsleitungen im großen Stil erfordert, scheint nicht gewollt. Das EEG ist inzwischen zu einer riesigen Ausschreibungsverordnung mit der Beschreibung von Ausnahmen verkommen. Mit Bürgern, Kommunen und Unternehmern, die Solarstrom selbst erzeugen, verbrauchen, speichern und verkaufen und damit zu einem zentralen Baustein des modernen Stromsektors werden, hat sich die Kommission nicht weiter befasst. Konsequenterweise spielt auch eine Unterstützung von Bürgerinitiativen, Genossenschaften oder kleinen Stadtwerken keine Rolle. Obwohl eben diese bisher die mit Abstand größten Treiber der Energiewende waren. Die vielen Industriebefreiungen für die Fossilen sollen beibehalten werden, während es auf der anderen Seite bei den bestehenden Hemmnissen und Deckeln für den Ausbau Erneuerbarer Energien bleiben soll.

Energiewende weiter ausgebremst

Deutschland ist jetzt schon vom weltweiten Marktführer in der Photovoltaik auf Platz 4 abgerutscht. Anstatt umzusteuern, wird eine träge, nicht zukunftsfähige Kohlewirtschaft mit direkten und indirekten Subventionen marktwirtschaftswidrig am Leben gehalten und sogar belohnt. Durch den Bericht der Kohlekommission stieg der  RWE Monats-Schlusskurs im Januar 2019 um fast 13 Prozent. Die einst blühende deutsche Solarindustrie hat ausgeblüht.

Die Übertragungsleitungen sollen weitere Jahre mit Kohlestrom verstopft bleiben. Die Kohlekommission hat sogar die Stirn, darauf hinzuweisen, dass von den von der Bundesregierung geplanten 7.700 Kilometer neuer Übertragungsleitungen erst 950 Kilometer gebaut seien. Wer in Konzern-Systemkategorien denkt, sieht nur in Nischen Raum für dezentrale Erneuerbare Energien auf Hausdächern nah am Verbrauch.

Der Abschlussbericht der Kohlekommission ist eine unverbindliche Empfehlung für einen Strukturwandel in den betroffenen Kohlegebieten und bindet niemanden. Die Kommissionsmitglieder waren nicht demokratisch legitimiert. Sie erwarten jetzt sofort ein Mega-Gesetzespaket, das sie selbst mit dem Berlin-Bonn-Gesetz vergleichen. Obwohl noch viele Punkte offen sind und die Kommission selbst der Bundesregierung empfiehlt, zum Beispiel über Entschädigungen für entgangenen Gewinn erst mal ein Jahr lang mit den Kohlekraftwerks-Eigentümern zu verhandeln.

Bleibt zu hoffen, dass der Deutsche Bundestag seine Verantwortung für die Zukunft des ganzen Landes wahrnimmt und nicht nur für eine privilegierte Minderheit von Unternehmen zu Lasten aller anderen und der Umwelt und den Empfehlungen der Kohlekommission nicht folgt.

Eigentlich könnte es ganz einfach sein:

1. Alle Beschäftigten werden extrem großzügig abgefunden, beispielsweise mit bis zu 30.000 Euro pro Jahr ihrer Betriebszugehörigkeit. Dafür können statt der bisher vorgesehenen fünf Milliarden auch 20 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das hört sich teuer an, ist aber nur ein einmaliger Betrag. Vor allem aber kann niemand mehr den gebeutelten Arbeiter vorschützen, wenn es in Wahrheit nur um Konzerngewinne geht.

2. Mit einem beschleunigten Herunterfahren der meist über 30 Jahre alten Kohleindustrieanlagen und dem gleichzeitigen radikalen Hochfahren des Ausbaus von Photovoltaik und Windparks, insbesondere auf den frei werdenden Flächen, wäre ein Konversionsprogramm möglich, das nur einen Bruchteil der von der Kommission veranschlagten Gelder kostet und schnell der Umwelt hilft.

3. Die von der Kommission vorgeschlagenen Infrastrukturmaßnahmen und Geschäftsmodelle geben meist Sinn und können parallel angegangen werden.

Derzeit sind Kohlekraftwerke mit einer Leistung (netto) von insgesamt 41 Gigawatt (GW) aktiv, davon 19 GW Braunkohle und 22 GW Steinkohle. Im deutschen Rekordjahr 2012, bevor die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren eindämmte, betrug der Zubau allein bei der Photovoltaik 8,3 GW. Wenn Deutschland also lediglich zu bereits geleisteten Solarausbauzahlen zurückfindet, können sämtliche bestehenden Kohlekraftwerke innerhalb der nächsten fünf Jahre ersetzt werden. Der Neubau von größeren Erneuerbare Energien-Anlagen ist jetzt schon billiger als der Weiterbetrieb der Kohlemeiler. Von Greenpeace bis hin zu einem Konsortium aus Vattenfall, BayWa und anderen stehen Investoren bereit, die auf den bergbaulich genutzten Flächen, inklusive Netzanschluss und genügend Fachkräften in der Region, einen Mix aus Photovoltaik-, Wind- und Hybrid-Kraftwerken mit Speichern bauen würden. Mit privatem Kapital und ohne jegliche staatliche Förderung. Beteiligt man auch die Anwohner und lokalen Gemeinden an dem Ausbau, könnten die Reviere einen erfreulichen lokalen Aufschwung erfahren. Ebenso wie das vielen abgehängten Dörfern in industriefernen Regionen gelungen ist, die dank ihres Engagements für dezentrale Erneuerbare Energien bei sich zuhause Unternehmen, Jobs und Gewerbesteuer-Einnahmen schaffen konnten. Der Haken an der Geschichte ist, dass die großen Stromkonzerne zukünftig auf exorbitante Gewinne verzichten müssten, was die Lobbyisten im Bundestag zu verhindern wissen.

Klimawandel wartet nicht

20.000 Arbeitsplätze gibt es noch in den deutschen Braunkohle-Revieren, inklusive derer, die mit der Rekultivierung ehemaliger Braunkohle-Reviere befasst sind. Das entspricht zwei Prozent aller lokalen Arbeitsplätze in der Lausitz, 1,2 Prozent am Rhein und unter 0,3 Prozent in den anderen Revieren. In der Steinkohle-Verbrennung gibt es noch knapp 6.000 Beschäftigte. Die Bezahlung in der Branche ist überdurchschnittlich, ebenso die Qualifikationen, insbesondere im MINT-Bereich. Es bestehen somit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Freiwerdende Stellen sollen allerdings kontinuierlich nachbesetzt werden, so steht es im Abschlussbericht.

Dass der Klimawandel keine Rücksicht auf die Wünsche der Old Industry nimmt, hat die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ nicht thematisiert. Ebenso wenig, welcher anderer staatlichen Aufgaben deren Abwrackparty die nächsten Jahrzehnte gefeiert wird, weit bis nach Ablauf der Amtszeit aller gegenwärtigen Akteure, finanziert werden soll."
 

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Mit Stromspeicher Effizienz von alten und neuen KWK-Systemen steigern

Mit dem Stromspeicher raus aus der Förderfalle

Betreiber von Blockheizkraftwerken erhalten für jede erzeugte Kilowattstunde Strom 8 Cent KWK-Zuschlag, wenn sie den Strom ins Netz einspeisen. Wird der Strom selbst verbraucht erhalten sie 4 Cent pro Kilowattstunde. Diese Förderung  erhalten Betreiber für 10 Jahre. So weit so gut, sieht aus als wäre die Netzeinspeisung der große Wurf, zumindest für 10 Jahre, doch was kommt dann? BHKW sind üblicherweise wärmegeführt und der Eigenverbrauch beim Strom lässt sich nicht parallel zur Wärmeabfrage steigern. Die Lösung ist ein leistungsfähiger und flexibler Stromspeicher. Werden BHKW und ein passender Stromspeicher kombiniert erhält der Betreiber 4 Cent pro Kilowattstunde für den selbst verbrauchten Strom und spart gleichzeitig die Stromkosten für den Netzbezug.  „Das sind bei unseren Gewerbekunden fast immer mindestens 22 Cent“, erklärt Vertriebschef Ingo Strotmann vom Senertec Centrum Sendenhorst. Somit stehen beim BHKW mit Stromspeicher 26 Cent  aus der Summe Eigenverbrauchförderung und eingesparten Stromgestehungskosten den 8 Cent für in das öffentliche Netz eingespeisten BHKW Strom gegenüber. Ein Vorteil von 18 Cent pro Kilowattstunde für die BHKW Stromspeicherkombination.

Notstromversorgung integriert

Weitere Vorteile einer BHKW- Stromspeicherkombination sind ein effektives Energiemanagement, in das noch weitere erneuerbare Erzeuger wie zum Beispiel Photovoltaik integriert werden können, sowie die kraftvolle Notstromversorgung bei Netzausfall. Der CrystalTower Stromspeicher mit Notstrom und Inselfunktion trennt bei Stromausfall das Bürogebäude automatisch vom öffentlichen Netz und übernimmt die Stromversorgung und das Energiemanagement im Gebäude-Inselnetz. Liefert das öffentliche Netz wieder Strom, schaltet der Stromspeicher das Gebäude automatisch wieder auf. Gemerkt hat meist keiner was.

Musterring wird mit BHKW und Stromspeicher zum Selbstversorger beim Strom

Praktisch umgesetzt wurde die BHKW-Stromspeicherkombination durch die Martin Hunkemüller GmbH, Senertec Center Sendenhorst. Kunde ist die Firmenzentrale von Musterring in Rheda-Wiedenbrück. Dort sorgen zwei parallelgeschaltete CrystalTower Stromspeicher mit insgesamt 43,2 Kilowattstunden Netto-Kapazität für maximalen Eigenverbrauch des KWK Stromes aus drei BHKW mit zusammen 16,5 Kilowatt elektrischer Leistung. Das passt zu den 18 kW Ladeleistung der beiden Stromspeicher, die den Strom der drei Dachs KWK Einheiten problemlos abspeichern, ohne das Elektrizität ins Netz eingespeist werden muß. Die drei Dachs BHKW sind wärmegeführt und als Kaskade geschaltet. Bei zunehmender Wärmeabfrage produzieren erst ein BHKW, dann zwei und bei Volllast alle drei BHKW Wärme. Da bei wärmegeführten BHKW – und das ist die Mehrzahl – immer Strom produziert wird, aber nicht immer auch gebraucht wird, wird dieser in den beiden CrystalTowern eingelagert. So ist sichergestellt, dass der selbst produzierte Strom zu fast 100 % selbst verbraucht und nicht in das Netz eingespeist wird. Die Strombezugskosten reduzieren sich beim Möbelhaus auf nahezu Null.

Ingo Strotmann, Vertriebsleiter beim Seertec Center Sendenhorst erklärt das System: „Wir haben hier die besondere Situation, dass bereits ein Senertec Dachs installiert war. Für dieses BHKW läuft die Förderung bald aus. Deshalb ist es das erste BHKW in der Kaskade und wird in Zukunft die elektrische Grundversorgung im Musterring Bürogebäude sichern. Die beiden neuen Dachs erhalten die neue 60.000 Stunden Förderung und bilden die zweite und dritte Stufe der Kaskade. Sie schieben den meisten von ihnen produzierten Strom in die Stromspeicher, wo er zwischengelagert und bedarfsgerecht abgefragt wird. Unser Kunde wird dadurch vom Stromlieferanten deutlich unabhängiger und ist zusätzlich mit einem leistungsfähigen Notstromsystem gegen Stromausfälle abgesichert. Das funktioniert, weil Dachs und CrystalTower gut harmonieren und der Stromspeicher die nötige Ladeleistung bereitstellt.“

O-Ton Musterring: „Für uns war es wichtig, eine wirtschaftliche und zukunftsweisend Energielösung für unser Bürogebäude zu schaffen. Mit der Kombination von CrystalTower und Dachs reduzieren wir unsere Energiekosten pro Jahr von über 38.000 Euro auf 26.000  Euro. Das ist eine Ersparnis von über 12.000 Euro, oder 32 Prozent. Gleichzeitig sinkt der CO2 Ausstoß unseres Unternehmens um fast 53.000 Kilogramm im Jahr, was uns natürlich auch freut. Mit der Notstromfunktion und der für unsere Verhältnisse große Kapazität von fast 32,4 Kilowattstunden überstehen wir auch längere Stromausfälle, ohne dass bei uns die Lichter ausgehen.“

Technische Angaben zur KWK-Stromspeicherkombination

Stromspeicher

  • Typ: 2 x CrystalTower 21,6/3
  • Brutto-Kapazität: 72,0 kWh
  • Netto-Kapazität Gesamt: 64,8 kWh
  • Netto-Kapazität Pufferspeicher: 43,2 kWh
  • Netto-Kapazität Notstrom: 32,4 kWh
  • Lade-/ Entladeleistung: 18,-kW

BHKW /KWK System:

  • Senertec Dachs: Dachs 2x G5.5, 1 x  1
  • Leistung elektrisch: 16,5 kW max.
  • Leistung thermisch: 42,0 kW max.
  • Betriebsart: wärmegeführt
  • Durchschnittliche Stunden / Jahr: 5101 Stunden
  • Aktueller Förderstatus: gefördert nach EEG
  • Amortisationszeit gegenüber einer Kesselheizung ist kleiner 8 Jahre

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