14. November, 17:30 Uhr: „Solarnutzung in Deutschland und in Bremen“

Mit dem Vortrag "Solarnutzung in Deutschland und in Bremen" setzt die Hochschule Bremen (HSB) am Mittwoch, dem 14. November 2018, 17:30 Uhr, die öffentliche Ringvorlesung "Energie, Mobilität & Nahrung für die Stadt – Facetten der Nachhaltigkeit" fort.

Veranstaltungsort: Hochschule Bremen, 28199 Bremen, Neustadtswall 27b, UB-Gebäude, Hansewasser-Hörsaal. Der Eintritt ist frei.

Wie hat sich die Erzeugung von erneuerbarem Strom in Deutschland entwickelt und bei welchen Energiequellen (Wind, Wasser, Solar, Biomasse) liegen die Schwerpunkte? Hartmut Eichhorn, zuständig für Solarenergie und Energieeffizienz öffentlicher Gebäude beim Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, stellt diese Entwicklung in seinem Vortrag vor.

Als Hintergrund wird er auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 und die Auswirkungen mehrerer Reformschritte eingehen. Im Fokus steht der Stellenwert der Stromerzeugung durch Photovoltaik in Bezug auf das Gesamtenergiesystem Deutschlands.

Der Vortrag beleuchtet neben dem bundesweiten Stand der Photovoltaik-Technik vor allem die Entwicklung im Land Bremen anhand einer Reihe von Beispielen wichtiger Photovoltaik-Anlagen. Dabei wird Hartmut Eichhorn dem theoretisch vorhandenen Potenzial den aktuellen Stand der Umsetzung gegenüberstellen und einen Ausblick auf mögliche künftige Entwicklungen geben.

Die öffentliche Ringvorlesung beinhaltet zehn Vorlesungen und zwei Exkursionen, zu denen Fachexpertinnen und -experten aktuelle Projekte und Aktivitäten in Bremen, wie zum Beispiel Foodsharing, Urban Gardening, Produktion von Lebensmitteln mittels Aquaponik (Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen mittels Hydrokultur verbindet), Erzeugung von Solar- und Windenergie, das Fahrradmodellquartier in der Bremer Neustadt oder Fahrrad- und Carsharing vorstellen und diskutieren.

Die Ringvorlesung "Facetten der Nachhaltigkeit" wird von Studierenden organisiert und vom Forschungscluster "Region im Wandel" sowie der AG Nachhaltigkeit der HSB unterstützt. Auch die interessierte Öffentlichkeit, die sich für das Thema der Ringvorlesung, den Wandel der Region, oder einzelne Vortragsthemen interessiert, ist eingeladen. Die Veranstaltungen finden im Hansewasser-Hörsaal der Hochschule Bremen statt (UB-Gebäude, Neustadtswall 27b). Eine Anmeldung für die Vorlesungsveranstaltungen ist nicht erforderlich.

Alle Termine der Ringvorlesung sind online im Programm-PDFunter http://www.hs-bremen.de/internet/einrichtungen/presse/mitteilungen/2018/detail/rgv_nachhaltigkeit_9.pdf zu finden.

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Solaranlage für eigenen Strom – ohne Bürokratie und Finanzamt

Sie wollen sich unabhängig machen – ja das geht. Die Panasonic Solaranlage für Eigenstrom kann eigenen Strom produzieren und mit einem speziellen Inverter mit Speicher das Haus versorgen auch im Notfall wenn der Strom vom Netz nicht mehr da ist.

Ohne EEG und EVU können Sie diese Anlage installieren. Die Panasonic Solaranlage braucht keine EEG Gebühr, keine Finanzamtsmeldung keine EVU Anmeldung mehr.

Die Panasonic-Solar-Anlage mit Steca Wechselrichter für Normal- und auch Notbetrieb bei Stromausfall.

Mit dieser Panasonic – Solar Anlage können Sie Ihre elektrischen Geräte betreiben. Typische Haushaltsgeräte wie z.B. Kühlschrank, Waschmaschine, Licht, Unterhaltungselektronik können Sie mit der Panasonic Solaranlage mit Strom versorgen – netzunabhängig ohne Finanzamt.

Solange die Sonne scheint, wird der Akku bei eingesteckten Solarmodulen mit dem Inverter von Steca nachgeladen. Sollte der Strom nicht mehr ausreichen schaltet die Anlage automatisch auf Netzbetrieb um.

Die Anlage rechnet sich schnell – kann man doch auf einen Großteil des Stromes aus dem Netz verzichten.

Beratung Info im iKratos – Sonnencafe täglich 9-16 Uhr Tel 09192-992800.

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Neue Solarstromanlagen ab 40 kWp an Gebäuden werden 2019 um 20 Prozent reduziert

Solarstrom zur Eigenstromversorgung ist eine gute Möglichkeit Betriebe vor steigenden Stromrechnungen zu befreien – der Verbrauch kann nach wie vor reduziert werden – die EEG Zahlungen für eingespeisten Strom werden jetzt aber schlechter.

Der Bundesverband Solarwirtschaft berichtet von einem Referentenentwurf der Bundesregierung die Förderung neuer Solarstromanlagen mit 40 bis 750 kWp auf Gebäuden um rund 20 Prozent zum Jahreswechsel zu reduzieren. Die bedeutet, dass die Einspeisevergütung auf rund 9 Cent sinkt.

Die Einschnitte bei der Solarenergie kommen ohne Vorwarnung und verunsichern Kunden die sich Solarstromanlagen anschaffen wollen und Handwerksbetriebe. Viele Vertragsverpflichtungen und Finanzierungen werden sich dabei nicht mehr erfüllen lassen. Der BSW (Bundesverband der Solarwirtschaft) fordert die Förderkürzung zeitlich zu verschieben um den Vertrauensschutz der Solar-Branche zu sichern.

Lösungen und Zukunft im Solarbereich

Der Grund ist natürlich auch, dass sich Betriebe in Zukunft besser selbst versorgen sollen und in Speicher investieren müssen. Auch dass Solaranlagen dem Verbrauch des Betriebes besser angepasst werden soll. Normale Solaranlagen für Hausbesitzer und Industriebetriebe bis 40 KWp sind auf alle Fälle von der geplanten Reduzierung nicht betroffen. Nach wir vor ist eine Solaranlage das beste Investment auf dem Hausdach, so die Berichte und Testreihen der Stiftung Warentest.

Aktuelle Beratung zur geplanten Kürzung und Infos Solartechnik unter ☎ 0800 9928000

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Wie geht es mit der KWK weiter?

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) stellte auf seinem Jahreskongress in Berlin die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Energiewende in den Vordergrund. Hochkarätige Vertreter der Politik und Wirtschaft teilten die Ansicht, dass die KWK als ein unverzichtbarer Baustein der Energieversorgung weiterhin dringend benötigt wird. Die Branche muss sich auf einige Änderungen einstellen.

So betonte der Parlamentarische Staatssekretär des BMWi, Thomas Bareiß, „Die Seiten des  Dreiklangs „Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit“ stehen gleichberechtigt im Zentrum der Energiepolitik der Bundesregierung“. Er nennt drei Schwerpunkte der KWK-Politik:

1.    „In der Energieeffizienzstrategie des Bundes muss die KWK mit ihrer hohen Effizienz eine ganz entscheidende Rolle spielen“. Auch in 10, 20, 30 Jahren würden es nicht Wind und PV alleine schaffen, so Bareiß weiter. Es würden auch andere Energieträger in  effizienten Anwendungen gebraucht, z.B. KWK mit biogenen Brennstoffen.

2.    „KWK bietet Sicherheit für unser Energiesystem – KWK ist ein Partner volatiler Erneuerbarer Energien“. Insbesondere die stromgeführte KWK würde zukünftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.

3.    „KWK  spielt eine große Rolle auch in der Energieversorgung für die Industrie. Zudem stelle die KWK auch einen ganz wichtigen Industriezweig dieses Landes im Anlagenbau dar auch durch Schaffung vieler wichtiger Arbeitsplätze.“

Zu drei wichtigen Vorhaben der Bundesregierung führt StS Bareiß aus, dass das Energiesammelgesetz (früher 100-Tagegesetz) mit wichtigen Regelungen für den KWK-Eigenverbrauch bis zum Ende dieses Jahres kommen soll, es gelte nur noch „Feinjustierungen“ mit dem Koalitionspartner  vorzunehmen. Die KWKG-Novelle wird 2019 erfolgen. Hier dankte StS Bareiß ausdrücklich dem B.KWK, sich hier in besonderer Weise einzubringen in den vom BMWi initiierten Diskussionsprozess, welcher noch 2018 abgeschlossen werden soll. Und schließlich sehe das BMWi Wärmenetze als einen weiteren  Schwerpunkt, wo KWK eine wichtige Rolle spielen werde.  

Die Kraft-Wärme-Kopplung spielt auch in den ländlichen Gebieten eine wichtige Rolle, wie der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Griese, betonte. „Rheinland Pfalz ist das KWK-Land schlechthin, denn 50% der hier verbrauchten Energie stammt aus KWK“. Wegen der schneller als erwartet eintretenden von Klimaforschern vorhergesagten Veränderungen solle schneller aus der Kohleverstromung umgestiegen werden auf KWK. „KWK ist in der Lage, Strom und Wärme auch dann zu liefern, wenn die volatilen Energieträger Wind und Sonne nicht zur Verfügung stehen.“ StS Dr. Griese unterstreicht „Das Thema Versorgungssicherheit im Zusammenhang mit den Erneuerbaren Energien wird durch die KWK gelöst“. Er fordert, dass Anreize gesetzt werden, damit „ die KWK ihrer Rolle als hocheffiziente flexible Residuallast auch gerecht wird“. Für die Zukunft setze er auch auf die Umsetzung der EU-Richtlinie im EEG, wonach alle Anlagen größer 30 kW von Umlagen ganz befreit werden sollen. Das Energiesystem werde sich umformieren mehr zur dezentralen Versorgung und auch zu dezentralem Ausgleich. Dafür müsse netzdienliches Verhalten gefördert und nicht netzdienliches Verhalten sanktioniert werden.

Heinz-Ulrich Brosziewski, Vizepräsident des B.KWK, betont, „Da wo heute KWK aufgebaut werde mit fossilen Brennstoffen, wird später Biomethan, synthetisches Methan, Wasserstoff oder flüssiger synthetischer oder Biobrennstoff eingesetzt zur flexiblen Strom- und Wärmeversorgung. KWK ist das Effizienz-Energiewandlungsprinzip der Zukunft“. Über die Details müsse noch intensiv debattiert werden, aber eines sei deutlich: „Wenn jemand behauptet, KWK sei eine must-run Technologie, so liegt das nur an den Rahmenbedingungen – KWK kann flexibel!“

In der Podiumsdiskussion mit Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen wurden wertvolle Erkenntnisse zur KWK verlautbart: Andreas Rimkus, SPD, verwies darauf, „die Bedingungen für die KWK sind im Koalitionsvertrag fixiert“. Er sei in diesem Bereich sehr zuversichtlich. „Aber es ist fraglich, ob wirklich alle Bereiche des 100-Tage-Plus-Gesetzes bis Jahresende gelöst sein werden.“ Carsten Müller, CDU, betont:“ Eine Trennung des Themas KWK von den anderen im 100-Tagegesetz wäre aus seiner Sicht sinnvoll.“ Aber die Bedenken der SPD seien andererseits auch nachvollziehbar. Dr. Julia Verlinden, B90/Grüne, geht es darum, dass die Energiewende in Deutschland einigermaßen voran gehe. Sie fordert „ Wir möchten einen klaren Rahmen auch nach 2022 haben für die Dekarbonisierung von Fernwärmenetzen“.    

Prof. Dr. Marin Neumann, FDP, betont, das Ziel heiße „Netzdienlichkeit“. Wenn mit einer CO2-Bepreisung die Emissionen sinken, sind wir auf dem richtigen Weg. Ralph Lenkert, Die Linke, befürwortet die Einführung eines nationalen CO2-Preises, wenn auch die Importe belastet würden und Exporte freigestellt würden. „Ob CO2-Steuer oder Zertifikate mit Mindestpreis, kann diskutiert werden. Aber CO2 muss einen Preis bekommen“. Brosziewski, B.KWK, weist hin für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen zwischen Anlagen im ETS (größer 20 MW Feuerungswärmeleistung) und kleineren. Andreas Rimkus, SPD, findet CO2-Preise richtig im non-ETS-Bereich, beginnend beim Verkehr.

Andreas Rimkus, SPD, fordert eine richtige Verlängerung des KWK-Ausbaus.“ Eine Verlängerung über 2030 würde ich empfehlen.“ Auch Prof. Neumann, FDP, hält eine Verlängerung über 2030 hinaus für richtig. Ralph Lenkert, Die Linke, fordert „Wir müssen von der Anlageneffizienz kommen zur Systemeffizienz, sonst sind die Anlagen nicht systemdienlich.“

Eine Zukunftsperspektive der KWK besteht in einer Symbiose mit den Erneuerbaren Energien. Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V., Dr. Simone Peter, erkennt die Perspektiven dieses Zusammenspiels: „Der B.KWK und der BEE gehen schon seit längerer Zeit gemeinsame Wege. Ich sehe Erneuerbare Energien und KWK als ideale Partner der Entwicklung der zukünftigen Energieversorgung.“ Frau Dr. Peters fordert verlässliche Rahmenbedingungen mit einem Zeit- und Mengengerüst für 2030 von der Politik. Aber auch von den Branchen erwartet sie Veränderungen „Wir brauchen die Kopplung der KWK mit den Erneuerbaren. Das bedeutet, die KWK muss flexibler werden“.

Der B.KWK-Kongress ist ein etablierter Branchetreff und widmete sich zum 10. Mal in Folge allen Themen rund um die Kraft-Wärme-Kopplung. Mit 120 Gästen aus der Energiewirtschaft, Politik und Wissenschaft feierte der B.KWK-Kongress sein 10. Jubiläum. Im Fachvorträgen wurden solche Themen wie innovative KWK, industrielle Anwendungen der KWK, CO²-Einsparung durch die KWK u.v.m. behandelt.

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Appell an die Bundesregierung

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben die EEG-Umlage für das Jahr 2019 veröffentlicht. Sie beträgt 6,405 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und ist damit 5,7 Prozent niedriger als im Vorjahr, hier hatte die Umlage die Höhe von 6,792 Cent pro Kilowattstunde.

Die ÜNB erheben die Umlage nach den gesetzlichen Vorgaben des EEG aufgrund der Prognose der für 2019 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen sowie des prognostizierten Stromverbrauchs. Für 2019 ergeben die Berechnungen einen Umlagebetrag von 22,59 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum Vorjahr wird eine weitere Zunahme von Strom aus regenerativen Anlagen um ca. 13 TWh auf etwa 217 TWh prognostiziert.

„Dass die EEG-Umlage sinken wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Martin Sabel, Geschäftsführer des BWP. „Jedoch wird der Strompreis von vielen staatlich indizierten Bestandteilen, Umlagen und Entgelten in die Höhe getrieben. Sie machen inzwischen etwa 75 Prozent des Wärmepumpenstrompreises aus. Die sinkende EEG-Umlage wird voraussichtlich durch die steigende Offshore-Netzumlage überkompensiert. Das derzeitige Finanzierungsmodell der Energiewende, das alle Kosten per Umlage auf den Stromverbraucher abwälzt, stößt offensichtlich an seine Grenzen.“

Grundlegende Maßnahmen sind dringend erforderlich, will man, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, das Klimaziel für 2030 „auf jeden Fall“ erreichen. 

„Deshalb fordern wir erstens, die besondere Ausgleichsregelung für stromintensive Industriebetriebe zukünftig über den Bundeshaushalt zu finanzieren und zweitens, die Stromsteuer abzuschaffen“, so Sabel.

Das BWP/BDH-Positionspapier zu Sektorkopplung und Strompreis und finden Sie hier.

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GUTcert Praxistag Biogas am 09.11.2018 – Lösungsansätze für die Biogasbranche

Die gesetzlichen Bestimmungen im Bereich der Biogasbranche sind umfangreich und kompliziert. Neben dem Ziel, Biogasanlagen möglichst effizient zu betreiben, hat sich das Einhalten der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu einem beträchtlichen Teil der täglichen Betriebsaufgaben entwickelt. Doch was genau bedeuten diese neuen gesetzlichen Vorgaben und wie gehen Betroffene das Ziel einer effizienten Anlagensteuerung am besten an?

GUTcert Praxistag – Hilfe zur Selbsthilfe

Wegen der großen Resonanz auf das GUTcert Exzellenznetzwerk EEG im April dieses Jahres gibt es am 9. November 2018 einen GUTcert Praxistag für Biogasanlagenbetreiber – für mehr Durchblick im Arbeitsalltag.

Besonders der Insider-Blick in die moderne Biogasanlage der DREWAG – Stadtwerke Dresden, in deren Räumen auch die Veranstaltung stattfindet, wird anregen zum intensiven Austausch über die gelebte Biogaspraxis, ihre Herausforderungen und Tücken, neue Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten.

Neben rechtlich relevanten Vorträgen zu den aktuellen Entscheidungen der Clearingstelle und neuen Anforderungen für Biogasanlagen durch die aktuelle AWSV sind Impulsvorträge vorbereitet: Erfahrungen von Biogasanlagenbetreibern zu den Schwierigkeiten bei der Anlagenflexibilisierung werden thematisiert, es geht um Effizienzsteigerung und Wege zur optimalen Umsetzung eines Einspeisemanagements und andere hochaktuelle Fragen.

Jetzt anmelden, mitdiskutieren und langfristig profitieren

Optimal in die Biogas-Zukunft: Melden Sie sich jetzt mit unserem Formular an, um sich mit Mitstreitern auszutauschen, Ihr berufliches Netzwerk zu erweitern und mit erfahrenen Fachleuten zu diskutieren.

Eine Übersicht aller Referenten und Themen finden Sie auf der Eventseite der GUTcert. Bei Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Frau Saskia Wollbrandt (Tel. +49 30 2332021-74) gerne zur Verfügung.

Aktuelles zum Biogas Praxistag und anderen Themen rund um Zertifizierung und Managementsysteme erfahren Sie auch auf Twitter und Xing.

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IHK-Energiewende-Barometer: Die Stimmung ist gekippt

Die Unternehmen hierzulande sind unzufrieden mit dem Status quo der Energiewende und der Unsicherheit über deren Entwicklung. Das zeigt die jüngste Umfrage der IHK-Organisation zur Energiewende, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt vorgelegt hat.

An der Online-Erhebung für das "IHK-Energiewende-Barometer 2018" beteiligten sich knapp 2.200 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammern (IHKs).

Das Fazit von DIHK-Präsident Eric Schweitzer ist ernüchternd: "Die Stimmung zur Energiewende ist gekippt. Die Unternehmen sehen inzwischen mehr Risiken als Chancen in der Energiewende."

Erstmals seit 2014 falle die Bewertung schlechter aus als im Vorjahr. Schweitzer: "Die Akzeptanz schwindet vor allem wegen steigender Energiekosten, nicht nur bei Öl und Gas." Rund 40 Prozent der Unternehmen hätten 2018 von steigenden Strompreisen berichtet; die Hauptlast trage der Mittelstand. "In keinem EU-Land sind die Strompreise für mittelständische Industriebetriebe höher als hierzulande", kritisiert der DIHK-Präsident.

Und er warnt: "Der aktuell diskutierte Ausstieg aus der Kohleverstromung wird zu weiteren Kostensteigerungen führen." Die Entwicklung betreffe nicht nur energieintensive Unternehmen. "Sie behindert Investitionen und die Neuansiedlung von Unternehmen in der Breite und wird damit zu einer gesamtwirtschaftlichen Herausforderung", so Schweitzer.

Das gelte besonders für die vom Braunkohleausstieg direkt betroffenen Regionen, die auf die Ansiedlung von Zukunftstechnologien hofften, etwa der Batteriezellenfertigung oder der Verarbeitung von Carbonfasern. "Hohe Stromkosten machen den angestrebten Strukturwandel noch schwieriger."

Notwendig sei deshalb eine zügige Entlastung der Wirtschaft. Das fordern laut Energiewende-Barometer zwei Drittel der Unternehmen. Als "guten Weg dafür" schlägt der DIHK-Präsident vor, einen großen Teil der EEG-Umlage aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. "Zu den Top-Forderungen gehören außerdem eine Beschleunigung des Netzausbaus und eine bessere Abstimmung der vielen Einzelmaßnahmen zur Umsetzung der Energiewende."

Sie finden die aktuelle Umfrage hier zum Download:

IHK-Energiewende-Barometer 2018 (PDF, 1,1 MB)

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Neue Ausgabe der „IHK-Umwelt-Informationen“ erschienen

Auf der Website der IHK Saarland steht ab sofort die neueste Ausgabe des „IHK-Umweltinfo“ zum Download bereit (Kennzahl 659). Themenschwerpunkte sind unter anderem wichtige neue Regelungen im Abfall- und Verpackungsrecht, die finale Genehmigung der EU bzgl. der EEG-Belastung bei der Eigenversorgung durch KWK-Anlagen sowie die neuesten Entwicklungen in der Energie- und Klimapolitik. Mit ihrer vierteljährlich erscheinenden Publikation gibt die IHK einen Überblick über neue Gesetze und Vorschriften, Produkte und Verfahren, Messen und andere Veranstaltungen sowie Preise und Förderprogramme. Darüber hinaus liefert das IHK-Umweltinfo Hintergrundinformationen zur umwelt- und energiepolitischen Diskussion. Als besonderen Service erhalten die Abonnenten  Zusatzinformationen zu Terminen, Veranstaltungen und wichtigen Tagesthemen.

Interessenten können den Newsletter „Umwelt-Informationen“ auch regelmäßig per Mail beziehen, indem sie ihn auf der Website der IHK Saarland abonnieren (Kennzahl 659).  

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TÜV SÜD erläutert die Revision der ISO 50001

Das Energiemanagementsystem (EnMS) ISO 50001 findet bereits seit der Einführung in 2011 breite Akzeptanz in Unternehmen und hat das Bewusstsein für Ressourceneffizienz geschärft. Am 21. August 2018 wurde die Revision der Norm veröffentlicht. TÜV SÜD gibt einen Überblick über die Neuerungen der ISO 50001.

Für Unternehmen, die ihr Energiebewusstsein nach außen tragen wollen, empfiehlt sich eine ISO 50001 Zertifizierung. Neben dem positiven Image nach außen profitieren Umwelt und Organisation von dem bewussteren Umgang mit Energie. „Das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eignet sich grundsätzlich für alle Unternehmen, ganz unabhängig von ihrer Größe und Branche. Jedes Unternehmen entscheidet selbst, ob das EnMS dabei eigenständig oder integriert in ein bestehendes Managementsystem eingeführt wird“, erklärt Klaus-Dieter Fürsch, Product Compliance Manager TÜV SÜD Business Development, IT and Certification. Dabei rät er, Synergien zu nutzen und das EnMS in ein bestehendes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 oder Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 zu integrieren.

Vorteile des Energiemanagementsystems

Die Energieeffizienz kann durch ein Energiemanagementsystem erhöht werden. Dies spart Energiekosten und schont die Ressourcen. Ein weiterer Vorteil ist die Steuerersparnis, denn der Gesetzgeber fördert gezielt das Engagement von Unternehmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Hier greift der Spitzenausgleich nach Energie- und Stromsteuergesetz, die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) zur Begrenzung der EEG-Umlage sowie gezielte Fördermöglichkeiten. Unternehmen, die mittels Ihres zertifizierten Energiemanagementsystems den Nachweis der Effizienzsteigerung belegen, profitieren von sinkenden Energieausgaben und Steuervorteilen.

Wesentliche inhaltliche Änderungen

Die Norm übernimmt die sogenannte „High Level Structure“ (HLS), die nach einem Beschluss der ISO für alle neuen Managementsystem-Normen gilt. Diese ist bereits in der ISO 9001:2015 und der ISO 14001:2015 umgesetzt. Neu sind zudem die höheren Anforderungen an das oberste Management. Das EnMS muss nachweisbar mit der strategischen Ausrichtung der Organisation kompatibel sein und in die Geschäftsprozesse integriert werden. Verantwortlich dafür ist ein interdisziplinäres Energie-Team, das ein wirksames EnMS implementiert und fortlaufend die Leistungsfähigkeit weiterentwickelt. Es gilt sicherzustellen, dass das EnMS die gewünschten Ergebnisse erzielt, insbesondere die Verbesserung der energiebezogenen Leistung. Die „energetische Bewertung“ ist in der ISO 50001 nach der Revision klarer gefasst. Die Beschreibungen zu den Energieleistungskennzahlen und der energetischen Ausgangsbasis sind detaillierter. So ist der Zweck der zu erhebenden Daten für den Nachweis der energiebezogenen Leistung besser zu verstehen.

Ausblick

Es gilt eine dreijährige Übergangsfrist für die Einführung und Anwendung der ISO 50001:2018. In dieser Zeit sind die alte und die neue Norm parallel gültig. Die Übergangsfrist endet am 20. August 2021, dann verlieren alle ISO 50001:2011 Zertifikate ihre Gültigkeit. Bis dahin muss die Umstellung auf die revidierte Norm erfolgt sein. TÜV SÜD empfiehlt Unternehmen, sich frühzeitig mit den präzisierten und neuen Anforderungen vertraut zu machen. Die erforderlichen Anpassungen lassen sich systematisch planen. Besteht bereits ein wirksames EnMS, so sind zwar eine Vielzahl von geänderte und neue Anforderungen einzuführen, dennoch sind keine tiefgreifenden Überarbeitungen notwendig. Für Unternehmen, die bisher noch keine Zertifizierung haben, ist ein zweistufiges Verfahren für eine Erstzertifizierung notwendig. Diese erfolgen durch die akkreditierte Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD Management Service GmbH.

Weitere Informationen:
https://www.tuev-sued.de/management-systeme/energiemanagementsysteme/iso-50001

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Mieterstrom-Konzepte werden immer populärer

Die Lieferung und der Verkauf von Strom aus BHKW-Anlagen innerhalb einer Kundenanlage stehen schon seit Längerem im Fokus der Wohnungswirtschaft. Aber auch der Stromverkauf aus PV-Anlagen gewinnt in Mehrfamilienhäusern zunehmend an Bedeutung.

Die Seminarreihe „Mieterstrom – BHKW- und PV-Einsatz in Mehrfamilienhäusern“ (https://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltungsreihe/mieterstrom/) setzt sich vor allem mit den zahlreichen gesetzlichen Regelungen zum Stromverkauf an Mieter in Mehrfamilienhäusern und Quartieren auseinander. Im Fokus stehen dabei PV-Anlagen bis 100 kW und BHKW-Anlagen bis 200 kW elektrischer Leistung.

Nach der Veranstaltung am 13. September 2018 in Potsdam mit 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern findet das nächste Intensivseminar „Mieterstrom – BHKW- und PV-Einsatz in Mehrfamilienhäusern“ im Hotel Michaelis am 29. November 2018 in Leipzig statt. Inhaltlich stehen insbesondere die Regelungen des KWKG, des EEG, des Messstellenbetriebsgesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes im Fokus. Weiterhin werden ordnungsrechtliche Vorgaben wie die EnEV und das EEWärmeG behandelt, die im Zusammenhang mit Mieterstrom-Projekten stehen.

Praxisrelevante Fragestellungen wie die Anforderungen an die Stromabrechnung und die Gestaltung von Strom- und Wärmelieferverträgen werden genauso im Rahmen des Mieterstrom-Seminars am 29. November 2018 wie Wirtschaftlichkeit, Administration und Strommessung bei Mieterstromprojekten thematisiert.
Ziel des Intensivseminars ist es, Fehler bei der Konzeption, der Gestaltung und Umsetzung von Mieterstromkonzepten in der Wohnungswirtschaft zu vermeiden und insbesondere den Blick auf die rechtlichen Vorgaben sowie die markanten wirtschaftlichen Aspekte zu schärfen.

Weitere Informationen zu dem Intensivseminar "Mieterstrom – BHKW- und PV-Einsatz in Mehrfamilienhäusern" finden KWK-Interessierte unter https://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltungsreihe/mieterstrom/.

Das Mieterstrom-Seminar wird auch am 31. Januar 2019 in Kassel angeboten.

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