Erste Sonderausschreibung: Green City AG erhält Zuschlag für 950 kWp Solarkraftwerk

In der ersten Sonderausschreibungsrunde für Solarenergie der Bundesnetzagentur konnte sich die Green City AG erfolgreich den Zuschlag für eine Photovoltaik-Anlage mit 950 kWp Leistung im Landkreis Amberg-Sulzbach sichern. Insgesamt erhielten 121 Projekte einen Zuschlag. Es handelt sich dabei um den ersten Zuschlag des Unternehmens für eine PV-Anlage seit den Marktregulierungen. Der Bau der Solaranlage bedeutet für Green City den erfolgreichen Wiedereinstieg mit eigenen Projekten in den deutschen PV-Markt. Das Unternehmen hatte seine Tätigkeitsschwerpunkte aufgrund der politischen Rahmenbedingungen im Solarmarkt erfolgreich ins europäische Ausland verlagert und sich in Deutschland insbesondere auf die Errichtung von Windkraftanlagen konzentriert.

Die Sonderausschreibung mit einem Volumen von 500 MWp ist Teil der Gesamtausschreibungsmenge von 1,5 GWp, die für 2019 geplant ist. Beworben hatten sich allerdings 163 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 869 Megawatt. Das hatte einen erneuten Tiefpreis für Solarstrom zur Folge: Der niedrigste Zuschlagswert lag bei 3,9 Cent pro Kilowattstunde. Für Green City war das Ergebnis der Sonderausschreibung positiv: „Wir konnten uns einen attraktiven Zuschlag sichern und freuen uns, die Anlage in der Oberpfalz realisieren können,“ so Green City Vorstand Jens Mühlhaus.

Bundesregierung bremst kostengünstige Solarenergie aus

„Dass die Sonderausschreibung überzeichnet war, zeigt aber auch deutlich, dass die Ausschreibungsmenge nicht ausreicht. Das mögliche Potenzial für kostengünstigen Solarstrom wird nicht ausgeschöpft. Die Projekte sind da und es ist vor dem Hintergrund des zunehmenden Handlungsdrucks in Sachen Energiewende unverantwortlich, wenn die Bundesregierung einfach weiter auf der Bremse steht.“ Aktuell sind in Deutschland Solarkraftwerke mit rund 46 GWp installiert, die Förderung ist jedoch gedeckelt auf 52 GW. Das für 2018 ausgegebene Zubauziel der Bundesregierung mit 2,81 GW neu installierter Leistung wurde zwar erreicht, die Ziele der Energiewende bleiben jedoch mit der aktuellen Energiepolitik in weiter Ferne. Das jährliche Zubauziel wurde von der Bundesregierung von 2,5 GW auf 1,9 GW abgesenkt. Der Koalitionsvertrag vom März 2018 hingegen sieht vor, den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2030 auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs anzuheben. „Dieses Ziel können wir nur mit einem stetigen jährlichen PV-Zubau von ca. 5 GW erreichen. Doch wenn man die Solarenergie als günstigste, beliebteste und wachstumsstärkste Energieform konsequent ausbremst, kann der Umstieg auf Erneuerbare Energien nicht gelingen“, so Mühlhaus. Hintergrund ist, dass beispielsweise Bayern jährlich nur 30 Zuschläge für Photovoltaik-Ausschreibungsanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen in benachteiligten Gebieten freigegeben hat. Bereits mit der ersten Ausschreibungsrunde wurde das Kontingent allerdings so gut wie ausgeschöpft.

1 Million Kilowattstunden Sonnenenergie für die Oberpfalz

Welche Potenziale im Ausbau der Solarenergie stecken, zeigt das Projekt der Green City AG in der Oberpfalz. Die Fläche, auf der die PV-Anlage errichtet wird, hat inklusive Ausgleichsflächen eine Größe von knapp 2 Hektar. Sie befindet sich am nördlichen Rand der Stadt Vilseck an einer Bahnstrecke. Der Solarpark wird eine Leistung von 950 kWp haben, der geschätzte Jahresertrag wird bei etwa 1.000.000 kWh liegen. Das bedeutet, dass künftig rechnerisch 320 Haushalte mit Strom versorgt und jährlich 614 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können. Der Bau und die Fertigstellung sind für den Sommer 2019 geplant.

Der Solarpark Vilseck ist ein mögliches Projekt für den „Green City Solarimpuls“: Mit einer Investition in das Kapitalprodukt haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, unter anderem in das Solarkraftwerk in Vilseck zu investieren und sich somit aktiv an der Energiewende zu beteiligen. Das Investitionskonzept bündelt Solarkraftwerke aus ausgewählten europäischen Märkten und bietet dadurch ein geografisch breit gestreutes Portfolio. Bis zum Herbst 2019 ist der Solarimpuls noch zur Zeichnung offen. Eine finale Investitionsentscheidung des Solarimpuls wird noch getroffen.

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Foerderung fuer Photovoltaik – Zuschuss fuer Solarstrom Anlagen

Bayern Oekostrom Tarif – mit Foerderung fuer Photovoltaik

Ab 1. Mai 2019 startet ein "Bayerischer Oekostrom Tarif" – gefördert werden Solaranlagen in Bayern – ab Mail 2019 können Neuanlagen zur Stromgewinnung mit Photovoltaik und Speicher gefördert werden. Die Bayern Ökostrom Förderung gibt es bei iKratos und ist auf 30 Anlagen begrenzt.

Die Förderung für Bayern Ökostrom für Photovoltaik Anlagen ist einfach:

"Bayern Ökostrom Tarif Photovoltaik" – Photovoltaik Anlagen grösser 5 KWp nach EEG gefördert wird mit 250 Euro gefördert – zusammen mit einem Ökostrom Anbieter.

"Bayern Ökostrom Tarif Speicher" – Photovoltaik grösser 5 KWp mit mindestens 10 KW TESLA-, Siemens- oder RCT Speicher werden mit 1.000 Euro gefördert – zusammen mit einem Ökostrom Anbieter.

Voraussetzungen – Anträge und genauere Infos unter kontakt@ikratos.de

Ikratos arbeitet bayernweit im Bereich Solartechnik und Wärmepumpen und führt Beratungen für erneuerbare Energien durch. Als Endverbraucher kann man sich im firmeneigenen "Sonnencafe" mit vielfältiger Ausstellung beraten lassen.

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Energiewende im Galopp: Olympiasieger Ludger Beerbaum stellt Hofanlage auf dezentrale Energieversorgung um

Hindernisse zu überwinden war schon immer ein Faible von Ludger Beerbaum. Das beweist der erfolgreiche Springreiter und mehrfache Olympiasieger nicht nur im Sattel seiner Pferde, sondern auch bei der Neuaufstellung der Energieversorgung seiner Hofanlage. Ein neues Konzept zielt ganz auf eine möglichst autarke Energieversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien.

Als Unternehmer bündelt Beerbaum seine zahlreichen Aktivitäten unter dem Namen Ludger Beerbaum Stables in Riesenbeck, einem Stadtteil von Hörstel am Südhang des Teutoburger Waldes. Dazu zählen ein internationaler Turnierstall, die professionelle Ausbildung von Pferden und Reitern, die EU-Hengststation und der weltweite Verkauf von erfolgreichen Springpferden. Mit dem unternehmerischen Erfolg wuchs auch die Hofanlage. Nicht mitgehalten mit dem Wachstum hatte allerdings die Qualität der Energieversorgung. Denn mit den über die Jahre vorgenommenen Erweiterungen des Anwesens nahm auch die Anzahl der elektrischen Netzanschlüsse ständig zu, und das führte zu hohen laufenden Kosten. Auf Betreiben von Ludger Beerbaum erarbeiteten daher die Firmen Walter Konzept und VARTA Storage ein Konzept für eine Neuaufstellung der Energieversorgung.

Energiekonzept verbindet nachhaltigen Sport mit erneuerbarer Energie

Die Lösung bestand darin, die über das Anwesen verteilten Netzanschlüsse zusammenzufügen und ein Arealnetz in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage und einem modernen Stromspeicher auf Lithium-Ionen Basis zu errichten. Das nachhaltige Energiekonzept verfolgt das Ziel, die lokale Energiewertschöpfung auf Basis von erneuerbaren Energien deutlich zu erhöhen und den Ludger Beerbaum Stables zudem einen wirtschaftlichen Betrieb zu sichern. Das hält Ludger Beerbaum für erreicht: „Die Anlage läuft perfekt und die Ergebnisse überzeugen. Ein nächstes Projekt ist bereits in Arbeit.“ Den Return on Invest der im Juli 2018 in Betrieb gegangenen neuen Energieversorgung der Hofanlage wurde mit weniger als neun Jahren berechnet.

Dezentrale Energieversorgung rechnet sich

Die neu installierte Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 151 Kilowatt peak und einem durchschnittlichen Jahresertrag von 834 Kilowattstunden pro Kilowatt peak verteilt sich auf drei Dächer des Anwesens. Demgegenüber steht ein erwarteter Verbrauch an elektrischer Energie von rund 118.000 Kilowattsunden. Das Speichersystem VARTA flex storage 36/75 mit 36 Kilowatt Lade- und Entladeleistung sowie 75 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität sorgt dafür, das der vor Ort gewonnene Solarstrom nun auch nachts zur Verfügung steht und den Eigenverbrauch erhöht.

Die gesamte Investition betrug rund 241.000 Euro und die durchschnittlichen Produktionskosten der gesamten Anlage liegen pro Kilowattstunde Strom bei 10,55 Cent. In den kommenden 25 Jahren werden sich die Einnahmen, berechnet aus dem vermiedenen Strombezug und der Einspeisevergütung, auf etwa 765.000 Euro belaufen.

Komfort gewonnen, Zeit gespart

Bei der Umsetzung des Projektes Ludger Beerbaum Stables übernahm Walter Konzept die Aufnahme der komplexen Bestandssituation bei den unterschiedlichen Netzzugängen und der elektrischen Infrastruktur. „Der Kunde gewinnt durch das optimierte Arealnetz einen sehr hohen Komfort und spart neben den direkten Kosten auch viel Zeit in der Kommunikation mit seinem Energieversorger“, so das Resümee von Wolfgang Walter, Geschäftsführer bei Walter Konzept.

In der Hand von VARTA Storage lagen die Simulation und Auslegung des Energiesystems, das aus der PV-Anlage und dem Lithium-Ionen Speichersystem besteht. Das Batteriespeichersystem hat VARTA Storage installiert und in Betrieb genommen. „Schlüsselfertige Konzepte dieser Art benötigen ein hohes Maß an Systemkompetenz, sowohl auf der Batteriesystemebene als auch auf der Integratorebene“, betont Volker Dietrich, Sales Manager VARTA Storage.

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Ikratos for Future – Neueste Klima-Infos und Massnahmen alle Mitarbeiter

Am 10. April 2019 7.00 früh war es mal wieder so weit, die Firma Ikratos lud firmenintern zur Info-Versammlung ein. Themen waren Erderwärmung, Klimawechsel und die Chancen einer reinen Energieversorgung durch erneuerbare Energien für Deutschland. Unter anderem ging es um die „Fridays for Future“ Demonstrationen, die dank Greta Thunberg weltweit große Aufmerksamkeit genießt.
Des weiteren sprach Volker Quasching, Professor für Regenerative Energiesysteme, in Youtube in einem Interview über die Energiewende,regenerative Energien und die daraus resultierenden Chancen für Deutschland.

Die klimaverträgliche Energieversorgung für Deutschland, wofür 0,6% der Landesfläche mit Solaranlagen und 2% der Landesfläche mit Windkraft bestückt werden müssten, würde Deutschland mit erneuerbarem Strom versorgen. Dies bietet natürlich viele Chancen, wie Unabhängigkeit von anderen Ländern und einen gewissen Schutz vor Blackouts.

Alle iKratos Mitarbeiter waren sich einig, dass man gerade im Klimaschutz tagtäglich immer wieder neu nachdenken muss und viele Dinge bereits im Haushalt in Sachen Klima und Umweltschutz beginnen.

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Chancen ergreifen – Der Deutsche Solarpreis 2019

Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist für den Friedensnobelpreis nominiert. Und auch andere Engagierte haben die Chance, ihrem verantwortungsvollen Handeln für Umwelt und Erneuerbare Energien eine größere Bühne zu bieten: beim Deutschen Solarpreis 2019.

EUROSOLAR und die EnergieAgentur.NRW werden den Preis am Samstag, den 14. September 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen feierlich überreichen. Als Gäste begrüßen sie dort unter anderem Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen Frank Baranowski.

Wer Teil einer Bürgerbewegung ist, einen Verein gegründet hat, architektonische Lösungen entwickelt oder sich in seiner Kommune oder seinem Unternehmen für die dezentrale Energiewende mit 100 % Erneuerbaren einsetzt, hat die Chance auf die bekannte Auszeichnung. Auch, wer ein innovatives Transportsystem entwickelt hat oder im Journalismus oder Bildungssystem über Erneuerbare Energien informiert und Bewusstsein schafft, kann sich bewerben. Wege zum Solarpreis gibt es viele – nicht zuletzt auch das persönliche Engagement. Bewerben können sich alle Anwärter noch bis zum 31. Mai.

Jetzt für den Deutschen Solarpreis bewerben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden aufgenommen in die Riege berühmter Gewinner wie etwa dem Vatikanstaat, Dr. Franz Alt oder der Unternehmensgruppe ALDI Süd. Doch auch lokale Bewerber wie die Stadtwerke Marburg, kleinerer wie die Stiftung Solarenergie oder traditionsreiche, etwa die Umweltgruppe Elbvororte, haben eine Chance.

Die Jury aus renommierten Expertinnen und Experten prüft die Bewerbungen auf Innovationsgrad, Engagement, Vorbildcharakter und Öffentlichkeitswirksamkeit. Die elf Fachleute entscheiden, wer den begehrten Heliographen mit nach Hause nehmen kann. Neben der Trophäe von Künstler Emil Schult winkt den Gewinnern eine Mitgliedschaft bei EUROSOLAR – und nicht zuletzt die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit.

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Klimakabinett muss Chance für CO2-Bepreisung ergreifen

Am heutigen Mittwoch tagt erstmals das neu eingesetzte Klimakabinett, das mit der Aufgabe betraut ist, die gesetzliche Umsetzung des Klimaschutzplans zu intensivieren. Die Bioenergieverbände fordern, dass das Klimakabinett die Chance ergreift, eine Grundlage für die Einführung einer CO2-Bepreisung im Energiesektor zu schaffen. Dieses Instrument findet in der Wirtschaft und in der Gesellschaft inzwischen breite Akzeptanz und ist besonders  geeignet, weitere Einsparungen in den Sektoren Strom, Wärme und Kraftstoffe marktwirtschaftlich anzureizen.

Mit 64,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, einem Anteil von ca. 36 Prozent an den insgesamt durch Erneuerbare Energien eingesparten Treibhausgasemissionen 2017, leistet die Bioenergie bereits heute einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz. Sie sparte im Stromsektor laut Umweltbundesamt 27,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein. Im Wärmesektor vermied die Nutzung der Bioenergie 30,2 Millionen Tonnen und im Kraftstoffsektor 7,0 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Gleichzeitig stellte die Bioenergie 2017 mit 230 Terawattstunden 55 Prozent der Erneuerbaren Energie bereit. Diese klimafreundliche Wirkung der Bioenergie als Ersatz für fossile Energieträger muss jetzt gestärkt werden angesichts des national gesetzten Sonderziels, bis 2030 den Anteil Erneuerbarer Energien am Bruttostrombedarf auf 65% zu steigern. Sollte – wie 2020 – dieses Ziel erneut verfehlt werden, verliert Deutschland endgültig seine international wichtige Vorreiterfunktion im Klimaschutz.

Die Bioenergieverbände fordern daher das Klimakabinett auf, unverzüglich die Einführung einer CO2-Bepreisung auf den Weg zu bringen und die geltende Energiebesteuerung neu auszurichten. Zur Intensivierung der Klimaschutzbestrebungen der Bundesregierung müssen darüber hinaus weitere Maßnahmen eine CO2-Bepreisung flankieren. Hierzu haben die Verbände eine Reihe an Vorschlägen in einem gemeinsamen Positionspapier erarbeitet.

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Powertrust – Initiative „No Lithium Inside“

Wenn Kinder Schulden erben können sie das Erbe ablehnen. Anders sieht das bei Umweltschäden und Klimawandel aus. Die Erben müssen ausbaden, was die Altvorderen und Unternehmen verbockt haben. Das muss nicht sein, denn wir haben die Mittel den Klimawandel zu stoppen, mit Wind-, Wasser-, Sonnenenergie und Biomasse in Kombination mit Stromspeichern und intelligentem, nachhaltigen Umgang mit Energie und Ressourcen. Stromspeicher sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende, denn sie ermöglichen es, fluktuierende Erneuerbare Energien dann zu nutzen, wenn sie gebraucht werden und nicht nur wenn der Wind weht, oder die Sonne scheint. Wir haben also die Technik den Klimawandel zu stoppen und wir haben Batterietechnik, die zu 98 Prozent recycelt werden kann. Wir haben aber auch Akkutechnik, die nur in geringem Maße recycelt wird und die nach ihrem Gebrauch zu Sondermüll mutiert.

Recycling ist Pflicht bei Stromspeichern

Der Stromspeicherhersteller Powertrust hat deshalb im März 2019 die Initiative „No-Lithium-Inside“ gestartet. Ziel ist es ein Bewusstsein für den gesamten Wertstoffkreislauf zu erzeugen und eine Allianz der Speicherhersteller zu etablieren, die für den ganzen Lebenszyklus ihres Produktes saubere Antworten geben, von der Rohstoffbeschaffung, bis zum Recycling. Bereits 2014 hat das Bremer Unternehmen gegen den allgemeinen Trend beschlossen in seinen stationären Stromspeichern keine Lithium Ionen Akkus einzusetzen. Zu gefährlich, beim Transport müssen Lithium Ionen Akkus als Gefahrgut behandelt werden, sie sind Temperatur-sensibel und können praktisch nicht recycelt werden. Zwar bieten einige Speicherhersteller eine Rücknahme Garantie, die das Problem des fehlenden Recycling jedoch lediglich vom Betreiber zum Hersteller verlagert. Wer Lithium Ionen Zellen selbst entsorgen muss, hat ein echtes Sondermüllproblem. Ganz anders die Situation bei Blei-Kristall Batterien. Sie sind aufgrund ihrer Chemie weder Gefahrgut, noch können sie sich entzünden, weder bei Überhitzung, noch bei Beschädigung. Sie sind nach ihrem Lebenszyklus wertvoller Rohstofflieferant, der zu 98 % recycelt und nach Gewicht an der Börse gehandelt wird.

Powertrust & No Lithium Inside.

„Wir arbeiten im Bereich der erneuerbaren Energie. Daher ist es unsere Verantwortung den ganzen Lebenszyklus unserer Produkte zu betrachten. Von der Rohstoffbeschaffung, über das passende Betreiberkonzept, bis zur intelligenten Wiederverwertung sollten alle Prozesse berücksichtigt werden. Wir können nicht einerseits grün predigen und andererseits die nachfolgende Generation mit Sondermüll aus stationären Stromspeichern belasten. Wir wollen das Bewusstsein für gute, vollständig recyclingfähige Verbrauchsgüter schärfen. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass Zelltechnik immer so eingesetzt wird, dass ihre Stärken in einem optimalen Verhältnis zur Umwelt stehen. Weiterhin gilt, erst den Verbrauch senken, dann den Speicher auslegen, Wärmebedürfnisse, Komfortstrom, etc. mit einbeziehen. Wir freuen uns über alle Unternehmen, die weiter denken, für die grüne Energie nicht nach dem verkauften Produkt endet, sondern für die Umweltschutz und maximales Recycling Bestandteil ihrer Produktplanung ist“, erklärt Mike Heger, CEO von Powertrust zur „No-Lithium-Inside“ Initiative.

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Jetzt praxisgerechter Förderrahmen: BMWi erweitert den Anwendungsbereich seines neuen Prozesswärmeprogrammes auf Gebrauchtholz

Berlin, 02. April 2019: Mit einem neu veröffentlichten Merkblatt bessert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Förderung für Erneuerbare Energien in der Prozesswärme nach. 
Die Bioenergieverbände begrüßen diese Änderung, da bislang vom Förderproramm gerade die energie- und klimapolitisch wünschenswerten biogenen Rest- und Abfallstoffe, wie die Gebrauchtholzsortimente A1 und A2 ausgeschlossen waren. Mit der nun veröffentlichten zweiten Fassung des Merkblattes und den dazugehörigen technischen Mindestanforderungen wird das Förderprogramm einem sehr breiten Brennstoffmix aus holzartigen und anderen biogenen Brennstoffen geöffnet. Das BMWi hat bewiesen, dass es ein Auge für die Praxis besitzt, da die Nutzung von Holzabfällen und anderen Biomassesortimenten heute eine der wenigen Lösungen darstellt, bei der es die erneuerbare  Prozesswärme wirtschaftlich und technisch mit fossilen Energieträgern aufnehmen kann.

Auch die Klarstellung, dass landwirtschaftliche Betriebe ebenfalls in den Anwendungsbereich des Förderprogrammes fallen, wird von den Bioenergieverbänden begrüßt. So sind beispielsweise Betriebe mit ihrem hohen Wärmebedarf für Gewächshäuser und Veredelungsprozesse ein idealer Nutzer für Prozesswärme aus Bioenergie. Hier gilt es ältere Kessel auf fossiler Basis durch effiziente Erneuerbare- Energien – Anlagen zu ersetzen. Nach Ansicht der Bioenergieverbände wird das Programm hier helfen.       

Das Förderprogramm 295 der KfW zur „Förderung der Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ unterstützt Maßnahmen zur Energieeinsparung und Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland durch zinsgünstige Kredite der KfW in Verbindung mit attraktiven Tilgungszuschüssen aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Bei der Investition in eine Biomasseanlage zur Prozesswärmebereitstellung übernimmt beispielsweise das Förderprogramm maximal 10 Mio. Euro (bis zu 55% der förderfähigen Investitionskosten) oder gewährt einen zinsgünstigen Kredit mit bis zu 55 % Tilgungszuschuss und einem Kreditvolumen bis 25 Millionen Euro pro Vorhaben. Auch stellt die BAFA, anstelle von Tilgungszuschüssen, direkte Investitionszuschüsse in gleicher Höhe bereit.

Über die Bioenergieverbände
Der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV), der Fachverband Biogas e.V. (FvB) und der Fachverband Holzenergie (FVH) bündeln im Bereich Energiepolitik ihre Kompetenzen im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB). Gemeinsam bilden sie im HBB die gesamte Bioenergiebranche ab von Land- und Forstwirten, Anlagen- und Maschinenbauern, Energieversorgern bis hin zu Betreibern und Planern. Das HBB setzt sich als starke Stimme der Bioenergie technologieübergreifend in den Sektoren Strom und Wärme für die energiepolitischen Belange seiner Trägerverbände ein. Im Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern kann das HBB außerdem auf ein breites Unterstützernetzwerk zurückgreifen und kooperiert insbesondere mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).

Kontakt

Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)
Bernd Geisen
Geschäftsführer
Tel. 02 28 / 810 02 59
Mail: geisen@bioenergie.de

Fachverband Biogas e.V. (FvB)
Mareike Fischer
Fachreferentin Politische Kommunikation
Tel. 0 30 / 2758 179 22
Mail: mareike.fischer@biogas.org

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Tel. 0 30 /31904 240
Mail: presse@bauernverband.net

Fachverband Holzenergie im BBE (FVH)
Matthias Held
Geschäftsführer
Tel. 0 30 / 2758 179 19
Mail: held@bioenergie.de

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EUROSOLAR zum EuGH-Urteil: EEG ist keine Beihilfe und damit keine Subvention

„Wir freuen uns über das Urteil des höchsten Europäischen Gerichts, das abschließend und rechtsverbindlich festgestellt hat, dass das letzte echte EEG 2012 keine Beihilfe und damit auch keine Subvention darstellt. Seit Beginn der – von interessierter Seite – konstruierten Beihilfe-Debatte gegen das EEG, hat EUROSOLAR immer die Auffassung vertreten, dass die Unterwerfung der Erneuerbaren Energien unter das Beihilfe-Regime der EU-Kommission rechtlich nicht geboten ist, sondern nur dazu dient, das Geschäftsmodell der fossil-atomaren Energiewirtschaft zulasten der Allgemeinheit zu verlängern. Leider kommt das Urteil zu spät, um den bereits entstandenen schweren Schaden beim Ausbau Erneuerbarer Energien seit der falschen Beihilfe-Entscheidung der EU-Kommission in 2014 rückgängig zu machen. Nach dem Zusammenbruch des Ausbaus der Solar- und der Bioenergie hat diese verheerende Politik im Jahr 2018 auch die Windenergie erreicht. Während die Energiewende und der Klimaschutz fast in jeder Sonntagsrede seinen Platz hat, findet zurzeit kein nennenswerter Ausbau der Erneuerbaren Energien mehr statt – die Energiewende ist damit zum Erliegen gekommen, wovor EUROSOLAR die verantwortlichen Politiker vor der Einführung des Ausbau-Deckels und der Ausschreibungen mit dem EEG 2017 eindringlich gewarnt hat.

Umso mehr muss jetzt die vom EuGH geschaffene Rechtsklarheit genutzt werden, der Energiewende wieder neuen Schwung zu verleihen. Das Ausbremsen der Energiewende muss beendet und das EEG repariert werden. Bewährte Regelungen des echten EEG, mit denen die Energiewende durch kräftigen Zubau regenerativer Erzeugungskapazitäten verwirklicht wurde, müssen wieder eingeführt werden.“

Hintergrund: EUROSOLAR hatte in den vergangenen Jahren mehrfach darauf hingewiesen, dass das Beihilfe-Regime der EU-Kommission die Energiewende lahmlegen würde, und dass sich die Bundesregierung diesem nicht unterwerfen solle. Dazu hier ein Auszug aus der EUROSOLAR-Stellungnahme vom Februar 2015:

EUROSOLAR-Memorandum zum Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“: Neue Energiemarktordnung statt nur ein Strommarktdesign (Februar 2015):

Die Energiewende gibt es nur mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien. Aus gegebenem Anlass muss diese Binsenweisheit wiederholt werden. Denn mit den sog. „Zielkorridoren“ im EEG 2014 wird es schon auf der Ebene der Ziele keine wirkliche Energiewende geben. Jeweils 2,5 GW Zubau an Wind- und Solarenergie pro Jahr reichen noch nicht einmal dazu aus, die unzureichenden Ziele des EEG 2014 von 80 % EE-Anteil am Stromverbrauch bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Hierzu wäre bei Wind- und Solarenergie ein Zubau von jeweils 4 GW erforderlich. (…) Noch verheerender würden sich die – europarechtlich nicht (!) gebotenen – Ausschreibungen auswirken. Dies kann man an der Pilot-Ausschreibungs-Verordnung für Solarfreiflächenanlagen (Freiflächenausschreibungsverordnung – FFAV) sehen, die zwischen den Jahren 2015 bis 2017 sinkende (!) Kleinst-Quoten für den „Zubau“ vorsieht. Darüber hinaus werden durch die bürokratischen Ausschreibungen die treibenden Kräfte der Energiewende seit 1990/2000 nun endgültig vom Markt gedrängt. Wenn aber Mittelstand, Energiegenossenschaften, kleine Stadtwerke und Bürger nicht mehr investieren, fallen knapp 90 % der bisherigen Investoren aus. Dies wird sich als die größte Bremse bei der Energiewende erweisen. Denn zentralistische Großprojekte, wie teure Offshore-Windparks, können diesen Ausfall bei weitem nicht kompensieren. Die Instrumente mit dem EEG als Kern der neuen Energiemarktordnung formuliert das EUROSOLAR-Memorandum zu den Eckpunkten für eine EEG-Novelle: „Wirtschaftlich vernünftig ist jetzt, die preiswerten Erneuerbaren beschleunigt auszubauen“.

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ADVA gewinnt BT-Innovationspreis für Nachhaltigkeit bei Netzabschlusstechnik

ADVA (FWB: ADV) hat in der Game Changing Challenge, einem von British Telecom (BT) initiierten Wettbewerb, erneut den ersten Preis gewonnen. ADVA erhielt die Auszeichnung für seine Carrier Ethernet Abschlusstechnik. Diese Produkte sind auf minimalen CO2-Ausstoß über die gesamte Produktlebensdauer hinweg optimiert. Bei der Entwicklung der neuen ADVA FSP 150-GE102Pro-Familie wird ein besonderer Schwerpunkt auf die deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen gelegt. Dies wird durch Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Verbindung mit manuell recyclebaren Komponenten erzielt. Seit dem Beitritt zum Better Future Supplier Forum im Jahr 2013 arbeitet ADVA eng mit BT zusammen, um seinen CO2-Fußabdruck zu verringern und für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen. ADVA ist bisher das einzige Unternehmen, das zweimal mit dem renommierten Preis von BT ausgezeichnet wurde. Von den bisher gewonnenen Erkenntnissen profitieren auch alle anderen Kunden von ADVA.

„Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat unser Better Future Supplier Forum eine Welle von nachhaltiger, profitabler Innovation ausgelöst. Mit unserer Game Changing Challenge bieten wir außerdem eine Bühne für die besten Ideen und Verfahren. ADVA ist ein großartiges Beispiel für ein bedeutendes Unternehmen, das sich für mehr Nachhaltigkeit in allen Phasen des Produktlebenszyklus einsetzt“, so Hari Sundaresan, Chief Procurement Officer bei BT. „Mit dieser jüngsten Initiative greift ADVA einen ganzheitlichen Ansatz für umweltgerechtes Produktdesign auf. Durch Anwendung von Designverfahren im Sinne der Kreislaufwirtschaft zielt ADVA darauf ab, seinen CO2-Ausstoß während der Produktion, dem Transport, der Nutzung und dem Recycling von Produkten zu reduzieren. Insbesondere wird die neue FSP 150-GE102Pro-Familie mit Blick auf die Optimierung von Rohstoffeinsatz und Recycling-Output hergestellt. Damit zielt ADVA auf eine drastische Reduzierung seines CO2-Ausstoßes ab, realisiert Kosteneinsparungen und erstellt eine Blaupause für weitere Nachhaltigkeitsinitiativen in anderen technologischen Bereichen.“

Dank neuem, umweltgerechtem Design kann die ADVA FSP 150-GE102Pro-Familie einfach zerlegt werden und ermöglicht damit ein optimales Recycling. Die meisten wertvollen Materialien wie etwa Edelmetalle können in höchster Reinheit rückgewonnen werden. Durch den Einsatz von KI für die Erkennung von notwendigen Wartungsarbeiten sowie weiterer Nachhaltigkeitsmaßnahmen wie einer verbesserten Transportlogistik kann die neue, umweltgerechte FSP 150-GE102Pro-Familie in einem Zeitraum von 10 Jahren bei BT rund 12.000 Tonnen CO2 einsparen – das entspricht etwa GBP 6 Millionen. Zur ADVA FSP 150-GE102Pro-Familie gehören unterschiedliche Abschlussgeräte für Carrier Ethernet und IP Bandbreitendienste. Diese Netzelemente stellen auch eine sehr präzise Frequenz-, Phasen- und Zeitsynchronisation mittels SyncE und IEEE 1588 PTP sicher.

„Die Verringerung der Umweltbelastung spielt bei all unserem Tun und Handeln eine wichtige Rolle. Unser primäres Augenmerk gilt der Reduzierung des Energieverbrauchs im Betrieb. Unsere Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber BT, der seinem Ziel von 100 Prozent erneuerbaren Energien bekanntermaßen sehr nah ist, erforderte jedoch auch innovative Nachhaltigkeit in angrenzenden Bereichen. Wir mussten unkonventionell denken und Technologie entwickeln, die ein schnelles und einfaches Recycling unterstützt, sowie KI nutzen, um die Anzahl der Wartungseinsätze vor Ort zu reduzieren“, erklärt Klaus Grobe, Director Sustainability bei ADVA. „Dieser Preis würdigt unsere umfassenden, langjährigen Bemühungen zur Senkung der CO2-Emissionen, die unsere Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg verursachen. Genau wie die Vorteile unserer Produkte für BT und seine Kunden gibt diese Auszeichnung die Richtung für die gesamte Branche vor und sorgt dafür, dass unsere Ideen zur Umweltverträglichkeit einen noch weitreichenderen Einfluss haben.“

„Die Erhöhung der Nachhaltigkeit, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung von Abfall haben für uns schon immer hohe Priorität. In den letzten Jahren hat sich dieser Fokus verstärkt, und unsere Mitgliedschaft beim Better Future Supplier Forum ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie. Das von BT ins Leben gerufene Forum und seine Game Changing Challenge haben uns zu weiteren Anstrengungen inspiriert. Sie bieten uns außerdem eine Plattform, um unsere Best Practices mit anderen Unternehmen der Branche zu teilen“, fügt Sarah Mendham, Senior Director Sales bei ADVA, hinzu. „Seit 2013 nutzen wir das ganzheitliche Assessor-Modell, das BT und epi Consulting zur Messung unseres Fortschritts in sämtlichen Nachhaltigkeitsbereichen entwickelt haben. Wir haben es nun in zwei aufeinanderfolgenden Jahren geschafft, für jedes Kriterium in diesem von QuEST-Forum und TIA übernommenen Modell die „Gold“-Bewertung zu erhalten. Dies bestätigt unsere Bemühungen um den Schutz der Umwelt in jedem Aspekt unseres geschäftlichen Handelns.“

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