Chancen ergreifen – Der Deutsche Solarpreis 2019

Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist für den Friedensnobelpreis nominiert. Und auch andere Engagierte haben die Chance, ihrem verantwortungsvollen Handeln für Umwelt und Erneuerbare Energien eine größere Bühne zu bieten: beim Deutschen Solarpreis 2019.

EUROSOLAR und die EnergieAgentur.NRW werden den Preis am Samstag, den 14. September 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen feierlich überreichen. Als Gäste begrüßen sie dort unter anderem Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen Frank Baranowski.

Wer Teil einer Bürgerbewegung ist, einen Verein gegründet hat, architektonische Lösungen entwickelt oder sich in seiner Kommune oder seinem Unternehmen für die dezentrale Energiewende mit 100 % Erneuerbaren einsetzt, hat die Chance auf die bekannte Auszeichnung. Auch, wer ein innovatives Transportsystem entwickelt hat oder im Journalismus oder Bildungssystem über Erneuerbare Energien informiert und Bewusstsein schafft, kann sich bewerben. Wege zum Solarpreis gibt es viele – nicht zuletzt auch das persönliche Engagement. Bewerben können sich alle Anwärter noch bis zum 31. Mai.

Jetzt für den Deutschen Solarpreis bewerben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden aufgenommen in die Riege berühmter Gewinner wie etwa dem Vatikanstaat, Dr. Franz Alt oder der Unternehmensgruppe ALDI Süd. Doch auch lokale Bewerber wie die Stadtwerke Marburg, kleinerer wie die Stiftung Solarenergie oder traditionsreiche, etwa die Umweltgruppe Elbvororte, haben eine Chance.

Die Jury aus renommierten Expertinnen und Experten prüft die Bewerbungen auf Innovationsgrad, Engagement, Vorbildcharakter und Öffentlichkeitswirksamkeit. Die elf Fachleute entscheiden, wer den begehrten Heliographen mit nach Hause nehmen kann. Neben der Trophäe von Künstler Emil Schult winkt den Gewinnern eine Mitgliedschaft bei EUROSOLAR – und nicht zuletzt die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit.

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Klimakabinett muss Chance für CO2-Bepreisung ergreifen

Am heutigen Mittwoch tagt erstmals das neu eingesetzte Klimakabinett, das mit der Aufgabe betraut ist, die gesetzliche Umsetzung des Klimaschutzplans zu intensivieren. Die Bioenergieverbände fordern, dass das Klimakabinett die Chance ergreift, eine Grundlage für die Einführung einer CO2-Bepreisung im Energiesektor zu schaffen. Dieses Instrument findet in der Wirtschaft und in der Gesellschaft inzwischen breite Akzeptanz und ist besonders  geeignet, weitere Einsparungen in den Sektoren Strom, Wärme und Kraftstoffe marktwirtschaftlich anzureizen.

Mit 64,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, einem Anteil von ca. 36 Prozent an den insgesamt durch Erneuerbare Energien eingesparten Treibhausgasemissionen 2017, leistet die Bioenergie bereits heute einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz. Sie sparte im Stromsektor laut Umweltbundesamt 27,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein. Im Wärmesektor vermied die Nutzung der Bioenergie 30,2 Millionen Tonnen und im Kraftstoffsektor 7,0 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Gleichzeitig stellte die Bioenergie 2017 mit 230 Terawattstunden 55 Prozent der Erneuerbaren Energie bereit. Diese klimafreundliche Wirkung der Bioenergie als Ersatz für fossile Energieträger muss jetzt gestärkt werden angesichts des national gesetzten Sonderziels, bis 2030 den Anteil Erneuerbarer Energien am Bruttostrombedarf auf 65% zu steigern. Sollte – wie 2020 – dieses Ziel erneut verfehlt werden, verliert Deutschland endgültig seine international wichtige Vorreiterfunktion im Klimaschutz.

Die Bioenergieverbände fordern daher das Klimakabinett auf, unverzüglich die Einführung einer CO2-Bepreisung auf den Weg zu bringen und die geltende Energiebesteuerung neu auszurichten. Zur Intensivierung der Klimaschutzbestrebungen der Bundesregierung müssen darüber hinaus weitere Maßnahmen eine CO2-Bepreisung flankieren. Hierzu haben die Verbände eine Reihe an Vorschlägen in einem gemeinsamen Positionspapier erarbeitet.

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Jetzt praxisgerechter Förderrahmen: BMWi erweitert den Anwendungsbereich seines neuen Prozesswärmeprogrammes auf Gebrauchtholz

Berlin, 02. April 2019: Mit einem neu veröffentlichten Merkblatt bessert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Förderung für Erneuerbare Energien in der Prozesswärme nach. 
Die Bioenergieverbände begrüßen diese Änderung, da bislang vom Förderproramm gerade die energie- und klimapolitisch wünschenswerten biogenen Rest- und Abfallstoffe, wie die Gebrauchtholzsortimente A1 und A2 ausgeschlossen waren. Mit der nun veröffentlichten zweiten Fassung des Merkblattes und den dazugehörigen technischen Mindestanforderungen wird das Förderprogramm einem sehr breiten Brennstoffmix aus holzartigen und anderen biogenen Brennstoffen geöffnet. Das BMWi hat bewiesen, dass es ein Auge für die Praxis besitzt, da die Nutzung von Holzabfällen und anderen Biomassesortimenten heute eine der wenigen Lösungen darstellt, bei der es die erneuerbare  Prozesswärme wirtschaftlich und technisch mit fossilen Energieträgern aufnehmen kann.

Auch die Klarstellung, dass landwirtschaftliche Betriebe ebenfalls in den Anwendungsbereich des Förderprogrammes fallen, wird von den Bioenergieverbänden begrüßt. So sind beispielsweise Betriebe mit ihrem hohen Wärmebedarf für Gewächshäuser und Veredelungsprozesse ein idealer Nutzer für Prozesswärme aus Bioenergie. Hier gilt es ältere Kessel auf fossiler Basis durch effiziente Erneuerbare- Energien – Anlagen zu ersetzen. Nach Ansicht der Bioenergieverbände wird das Programm hier helfen.       

Das Förderprogramm 295 der KfW zur „Förderung der Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ unterstützt Maßnahmen zur Energieeinsparung und Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland durch zinsgünstige Kredite der KfW in Verbindung mit attraktiven Tilgungszuschüssen aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Bei der Investition in eine Biomasseanlage zur Prozesswärmebereitstellung übernimmt beispielsweise das Förderprogramm maximal 10 Mio. Euro (bis zu 55% der förderfähigen Investitionskosten) oder gewährt einen zinsgünstigen Kredit mit bis zu 55 % Tilgungszuschuss und einem Kreditvolumen bis 25 Millionen Euro pro Vorhaben. Auch stellt die BAFA, anstelle von Tilgungszuschüssen, direkte Investitionszuschüsse in gleicher Höhe bereit.

Über die Bioenergieverbände
Der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV), der Fachverband Biogas e.V. (FvB) und der Fachverband Holzenergie (FVH) bündeln im Bereich Energiepolitik ihre Kompetenzen im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB). Gemeinsam bilden sie im HBB die gesamte Bioenergiebranche ab von Land- und Forstwirten, Anlagen- und Maschinenbauern, Energieversorgern bis hin zu Betreibern und Planern. Das HBB setzt sich als starke Stimme der Bioenergie technologieübergreifend in den Sektoren Strom und Wärme für die energiepolitischen Belange seiner Trägerverbände ein. Im Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern kann das HBB außerdem auf ein breites Unterstützernetzwerk zurückgreifen und kooperiert insbesondere mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).

Kontakt

Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)
Bernd Geisen
Geschäftsführer
Tel. 02 28 / 810 02 59
Mail: geisen@bioenergie.de

Fachverband Biogas e.V. (FvB)
Mareike Fischer
Fachreferentin Politische Kommunikation
Tel. 0 30 / 2758 179 22
Mail: mareike.fischer@biogas.org

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Tel. 0 30 /31904 240
Mail: presse@bauernverband.net

Fachverband Holzenergie im BBE (FVH)
Matthias Held
Geschäftsführer
Tel. 0 30 / 2758 179 19
Mail: held@bioenergie.de

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Green City AG feiert am 28. März mit Club of Rome und Fridays for Future 20 Jahre Solar

Die Zeit ist reif für mehr regenerative Energieträger: Seit 20 Jahren setzt die Green City AG Impulse für einen nachhaltigen Durchbruch der Solarenergie. Begonnen hat alles mit ein paar Solarzellen auf den Dächern Münchens – heute sind 278 Solarkraftwerke im Herzen Europas das Ergebnis. Unter dem Titel "SUN TIME IS NOW" blickt die Green City AG am 28. März in der Villa Flora zurück auf 20 Jahre Solar. Gemeinsam mit Club of Rome Geschäftsführer Andreas Huber und Fridays for Future aus München geben sie den Auftakt in ein neues Energiezeitalter.

Schon im Jahr 1999 schraubte die Green City-Familie zusammen mit 136 Anlegerinnen und Anlegern der ersten Stunde die Solarmodule der damals weltgrößten Bürgerbeteiligungsanlage auf die Dächer Münchens und zeigte, wie die Energiewende in Bürgerhand funktionieren kann. 20 Jahre später: Mit 278 Solarkraftwerken – aus insgesamt 350 realisierten Erneuerbaren Energien-Anlagen in Europa – konnte Green City allein im Jahr 2018 ca. 93.000 MWh Ökostrom produzieren und damit über 29.000 Haushalte versorgen. Tag für Tag treiben Bürgerinnen und Bürger die Energiewende mit den nachhaltigen Kapitalanlagen von Green City voran. 500 Millionen Euro Investitionen in Erneuerbare Energien-Anlagen sind das Ergebnis.

20 Jahre Solar – und was verspricht die Zukunft?
Von 1999 über 2019 und zehn Jahre weiter: Green City lädt am 28. März dazu ein, gemeinsam auf 20 Jahre Solar zurückzublicken und neue Impulse für den Aufbruch in ein neues Energiezeitalter zu setzen. Den Auftakt in die Veranstaltung "SUN TIME IS NOW" wird Ramona Wüst, politische Sprecherin von Fridays für Future in München geben, bevor die Vorstände Jens Mühlhaus und Frank Wolf die Gäste auf eine Zeitreise in die letzten 20 Solarjahre bei Green City mitnehmen. Unter dem Titel „Weil jede Zeit ihre Helden braucht: Veränderer sein. Energie als Schlüssel für eine Welt mit Zukunft.“ wird Andreas Huber, Geschäftsführer von der Deutschen Gesellschaft Club of Rome einen Blick in die Zukunft werfen.

Veranstaltungsdaten und Anmeldung
Die Auftaktveranstaltung "SUN TIME IS NOW" findet am Donnerstag, den 28. März um 18:30 Uhr in der Villa Flora, Hansastraße 44 (Haltestelle Heimeranplatz) in München statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung unter: finance@greencity.de oder telefonisch unter (089) 890 668-400 

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Elektromobilität für Fahrzeugflotten

Sie suchen nach zukunftsfähigen Alternativen für Ihren Fuhrpark? Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt, um mit Elektromobilität zu punkten!

Bedingt durch die Dieselaffäre und der hierdurch aufgekommenen Debatte um das Ende des Verbrennungsmotors insbesondere im urbanen Umfeld rückt der Einsatz alternativer Antriebe und speziell des Elektroantriebs in Deutschland verstärkt in den Fokus.
Erfahren Sie bei diesem IntensivSeminar mehr über die Rahmenbedingungen und Hintergründe, über die technische Einbindung und erforderliche Infrastruktur sowie Versorgungs- und Geschäftsmodelle mit Elektromobilität. Die Vorträge und Inhalte vermitteln Ihnen einen vertieften Einstieg in die Thematik und zeigen die erforderlichen Handlungsschritte auf, um selbst im Bereich Elektromobilität aktiv zu werden!

Aus dem Programm:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen & Fördermöglichkeiten
  • Versorgung aus Erneuerbaren Energien
  • Neue Geschäftsmodelle mit Elektromobilität
  • Marktüberblick und Betrieb
  • Ausblick: Autonomes Fahren

Veranstalter: Transferstelle Bingen und Campus EW

Ort: Hotel nh Bingen

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Deutschlandweit 1.000 Megawatt ans Netz gebracht

  • Seit 1996 hat ABO Wind im Heimatmarkt 445 Windkraftanlagen geplant und errichtet
  • Bislang realisierte Parks liefern so viel Strom wie 1,7 Millionen Bürger in Wohnungen verbrauchen
  • Projektentwickler plant neuerdings auch in Deutschland große Solarparks

Mit den ersten beiden Inbetriebnahmen des Jahres 2019 hat ABO Wind in Deutschland die Marke von 1.000 Megawatt erreicht. Die beiden jüngsten Windparks produzieren in Rheinland-Pfalz sauberen Strom. Seit 1996 hat der Projektentwickler 445 Windkraftanlagen mit 1.002,9 Megawatt im Heimatmarkt ans Netz gebracht (Link zur Referenzliste). Die Anlagen liefern so viel Strom wie etwa 1,7 Millionen Bundesbürger in ihren Häusern und Wohnungen verbrauchen. “Damit zählt ABO Wind zu den erfahrensten Entwicklern in Deutschland“, sagt Dr. Thomas Treiling. Der studierte Geograph und vormalige Abteilungsleiter verantwortet seit wenigen Wochen bei ABO Wind die deutsche Projektentwicklung als Mitglied der Geschäftsleitung.

Für die nächsten Jahre plant das Unternehmen in Deutschland zahlreiche weitere Inbetriebnahmen. „Im Moment arbeiten wir bundesweit an Windkraftprojekten mit mehr als 1.000 Megawatt Leistung in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung“, sagt Treiling. Hinzu kommen Solarparks. Seit 2017 hat ABO Wind zunächst einige kleine Photovoltaikanlagen mit bis zu 750 Kilowatt errichtet. Aktuell weitet das Unternehmen die Aktivitäten aus und sucht auch in Deutschland nach geeigneten Flächen für größere Anlagen etwa am Rand von Autobahnen und Bahntrassen oder auf landwirtschaftlich minderwertigen Flächen (Link zu Leistungen der Solarabteilung Deutschland).

Mit dem fortschreitenden Ausstieg aus der Atomenergie und der Kohleverstromung wächst bundesweit der Bedarf nach zukunftsfähigen Kraftwerken, die erneuerbare Energien nutzen. Bis 2030 will die Bundesregierung 65 Prozent des Strombedarfs aus Erneuerbaren decken. Aktuell liegt die Quote bei rund 36 Prozent. „Kompetente und erfahrene Projektentwickler wie ABO Wind werden wesentlich dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen und damit auch den Klimaschutz voranzubringen“, ist Treiling überzeugt. Aktuell sieht er die Politik am Zug. „Bund und Länder müssen die Voraussetzungen schaffen, damit wieder mehr Windparks genehmigt werden.“

In den vergangenen beiden Jahren sind viele Projekte in Genehmigungsverfahren gescheitert – oftmals an Naturschutz-Restriktionen. Notwendig sei es, die Erfordernisse des Arten- und des Klimaschutzes auszutarieren. Andernfalls drohe eine Blockade der Energiewende, die beiden Anliegen zuwider laufe. Große Bedeutung komme auch der Arbeitsgruppe von CDU und SPD zu, die derzeit auf Bundesebene Vorschläge entwickelt, um die Akzeptanz der Windenergie in Deutschland zu stärken. „Förderlich wäre, wenn Anrainergemeinden künftig noch stärker finanziell von der Windkraftnutzung profitierten“, unterstützt Treiling eine der diskutierten Vorschläge. Dringend rät er dagegen davon ab, den Mangel an für Windkraft verfügbaren Flächen zu verschärfen oder mit Höhenbegrenzungen Strom aus Windkraft zu verteuern.

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STORE&GO-Anlage macht erneuerbare Energie speicherbar

Energiewende, Kohlekompromiss, CO2, Speicher. Eine kleine Firma aus Martinsried baut bereits rings um Deutschland so genannte Power-to-Gas-Anlagen (Dänemark, Ungarn, nun auch in der Schweiz), und belegt damit, dass die bakteriell-biotechnologische Umwandlung zu einem speicherbaren, energiereichen Gas den Machbarkeitsnachweis liefert.

Aktuell feiert man die Eröffnung einer Anlage in der Schweiz und wir möchten Ihnen dazu einige Informationen zukommen lassen. Bitte wenden Sie sich bei Nachfragen an die angegebenen Kontakte.

Die Firma Electrochaea, Planegg bei München, freut sich, die Eröffnung der Power-to-Gas-Anlage in Solothurn (Schweiz) mit der patentierten Biomethanierungstechnologie bekannt zu geben. Diese Installation ist Teil des europäischen Forschungsprojekts "STORE & GO", an dem Electrochaea, Regio Energie Solothurn und vier weitere Partner beteiligt sind.

Das Herzstück der Anlage ist der Bioreaktor von Electrochaea, der einen selektiv entwickelten Stamm von Archaeen (urtümlichen Bakterien) enthält und aus erneuerbaren Energien und Kohlendioxid erneuerbares Erdgas produziert. Dieses patentierte Verfahren bietet eine einzigartige Möglichkeit, Energie zu speichern und grünes CO2 zu recyceln. Es wurde in den Electrochaea-Laboren in Planegg bei München sowie in der Power-to-Gas-Demonstrationsanlage des Unternehmens in Avedøre bei Kopenhagen entwickelt und skaliert.

Die Einweihung des Solothurner Werks ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft, da es die weltweit modernste und automatisierte Biomethanierungsanlage der Welt ist.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der beigefügten ausführlicheren Meldung der Schweizer Projektpartner.

Kontakt:

Dr. Doris Hafenbradl,

über: Anna Bornschlegel, Executive Assistant
Electrochaea GmbH
Semmelweisstraße 3
82152 Planegg-Steinkirchen
Germany
Tel.         +49 (89) 3249367-34
Fax         +49 (89) 3249367-66
E-Mail     anna.bornschlegel@electrochaea.com

Web        www.electrochaea.com

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Vereinfachte Förderung für Anlagen und Prozesse

Unternehmen können von einer vereinfachten Förderung für Anlagen und Prozesse profitieren. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hin. So hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zum 1. Januar 2019 die Förderung von Investitionen in Energieeffizienz mit der neuen Förderrichtlinie „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ umgesetzt, die mehrere Förderprogramme bündelt.

„Dies schafft Klarheit für Unternehmen bezüglich der Finanzhilfen für energieeffiziente Anlagen sowie Prozesse und erleichtert damit Investitionsentscheidungen. Für die Wirtschaft ist die neue Förderrichtlinie besonders attraktiv, weil sie viel Freiheit für passende Lösungen lässt“, sagt Kevin Ehmke, Referent für Industrie, Innovation, Umwelt und Energie der IHK Bonn/Rhein-Sieg. So ist die Förderung offen für alle Unternehmen und Technologien. Vorausgesetzt wird lediglich, dass die Förderung die Strom- und Wärmeeffizienz erhöht und den Energieverbrauch senkt.

Zudem bietet die neue Förderrichtlinie die Wahl zwischen zwei Finanzierungen. Die Finanzhilfen können entweder als direkter Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder als Teilschulderlass (zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss) bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Hintergrund der Reorganisation mehrerer Förderprogramme in eine Förderrichtlinie ist das Ziel der Bundesregierung, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 Prozent zu denken. Dies soll sowohl durch die Steigerung der Energieeffizienz als auch den Ausbau erneuerbarer Energien erreicht werden.

Eine Antragsstellung ist bei der KfW über die Hausbanken und bei der BAFA über das Online-Portal ab sofort möglich. Weitere Informationen gibt es über die Förderdatenbank des BMWi oder IHK-Ansprechpartner Kevin Ehmke, Telefon 0228/2284-193, E-Mail ehmke@bonn.ihk.de.

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Fallbeispiele „Sektorkopplung und Batterie“

Fallbeispiele im Dialog – Diskussion aus energiewirtschaftlicher und energierechtlicher Sicht

Die Sektorkopplung rückt neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien immer mehr in den Mittelpunkt der Energiewende. So hat sich auch die Bundesregierung in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag auf die Fahne geschrieben, die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität in Verbindung mit Speichertechnologien voranzutreiben.

Einsatzgebiete der Sektorkopplung lassen sich dabei sowohl in Gewerbe und Industrie sowie der Wohnungswirtschaft finden. Zukunftsweisend sind dabei insbesondere Kombinationen aus dezentraler Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien und Elektromobilität oder Wärmeversorgung. Durch den Einsatz von Batteriespeichern ergeben sich außerdem Potenziale für die Flexibilisierung und die Bereitstellung von Primärregelleistung.

Während die Erreichung der politischen Ziele noch in weiter Ferne scheint, möchten wir in dem Seminar „Sektorkopplung und Batterie“ den aktuellen Rahmenbedingungen auf den Grund gehen. Hierbei werden wir sowohl die energierechtlichen als auch energiewirtschaftlichen Eckpfeiler für die praktische Umsetzung von Modellen der Sektorkopplung beleuchten. Welche Anreize oder Hemmnisse ergeben sich aus den derzeitigen rechtlichen Vorgaben und dem wirtschaftlichen Umfeld?
Nach einem Überblick zu den wesentlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden wir die Chancen und Herausforderungen der Sektorkopplung anhand konkreter Fallbeispiele (siehe hierzu Agenda) gemeinsam erörtern. Neben den dargestellten Beispielen spielen natürlich noch weitere Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung, Power to Heat etc. eine Rolle, die wir auch gerne mit diskutieren.

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Capcora erweitert Management Team

Jochen Magerfleisch verstärkt ab dem 1. Januar 2019 das wachsende Team von Capcora als Geschäftsführer und weiterer Gesellschafter. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der erfolgreichen Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Seit August 2018 war Jochen Magerfleisch bereits als Beiratsmitglied bei Capcora aktiv. Ab dem Jahresbeginn 2019 gibt er diese Funktion auf, tritt der Geschäftsleitung bei und erweitert den Gesellschafterkreis.

Jochen ist ein ausgewiesener Top-Manager aus der Energie- und Immobilienwirtschaft und verfügt über jahrzehntelange Expertise aus Führungspositionen in mittelständischen und Großunternehmen. Als Geschäftsführer bei einer Immobilientochter der Volks- und Raiffeisenbanken und Vorstand für die Bereiche Marketing und Vertrieb bei SÜBA BAU AG erwarb er umfassende Branchenkenntnisse in der Immobilien-Wirtschaft. In den vergangenen zehn Jahren widmete er sich den Erneuerbaren Energien. Als Vorstandsmitglied der juwi AG, eines der größten Projektentwickler Deutschlands, und Geschäftsführer bei der Schöller Wind GmbH erwarb er fundierte Marktkenntnisse im Onshore Wind und Photovoltaik Segment. Zuletzt war Jochen als Executive Vice President bei dem internationalen Turbinenhersteller Senvion in Hamburg tätig.

„Capcora hat sich in den letzten Jahren rasant zu einem zuverlässigen Partner zur Begleitung von großvolumigen M&A und Finanzierungstransaktionen für Energie- und Infrastrukturprojekte sowie Immobilien entwickelt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung in den kommenden Jahren, gemeinsam mit dem Team, den Aktionsradius zu vergrößern und Capcora zu einem der führenden Beratungshäuser in Deutschland im Bereich der Real Assets zu etablieren.“, freut sich Jochen Magerfleisch, neuer Geschäftsführer der Capcora GmbH.

Über Capcora

Capcora ist eine auf Real Assets spezialisierte Unternehmensberatung und beschafft Eigen-, Mezzanine- und Fremdkapital für Energie- und Infrastrukturprojekte, Immobilien und mittelständische Unternehmen. Im Fokus stehen insbesondere Mezzanine-Finanzierungen zur Rekapitalisierung von gebundener Liquidität in Bestandsportfolien sowie zur Zwischenfinanzierung von Entwicklungen und Baumaßnahmen im Bereich Erneuerbare Energien (Photovoltaik, Onshore Wind) und Immobilien über alternative Finanzierungsquellen.

www.capcora.com

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