Ökostrom für Streuobstwiesen: Grüner Strom-Label fördert erstmals Naturschutz und Artenvielfalt

Die Stadtwerke Menden kombinieren bei ihrem Grüner Strom-zertifizierten Ökostromtarif naturliebeStrom Investitionen in Energiewende-Projekte sowie Naturschutz und Artenvielfalt. Mit dem neuen Angebot beziehen Kunden von naturliebeStrom zertifizierten Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Zusätzlich fließt für jede verbrauchte Kilowattstunde Ökostrom 1,0 Cent jeweils zur Hälfte in Energiewende-Projekte wie Photovoltaikanlagen oder E-Mobilität und in regionale Naturschutzprojekte.

Erstmalig werden durch das Ökostromlabel der Umweltverbände – von unter anderem BUND, NABU und Deutscher Naturschutzring – nicht nur Energiewende-Projekte, sondern auch konkrete Naturschutzmaßnahmen realisiert. Die Förderprojekte werden dabei vom Grüner Strom Label e.V. geprüft und begleitet.

„Das Grüner Strom-Label ist das einzige Ökostromsiegel, das für jede zertifizierte Kilowattstunde substanzielle Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien garantiert. Nun erweitern wir unseren Fokus. Auf diese Weise entsteht ein doppelter Nutzen für den Umwelt- und Naturschutz: Erstens durch neue Investitionen in eine nachhaltige, naturverträgliche Energiezukunft auf Basis Erneuerbarer Energien und zweitens durch Kombination mit direkten Maßnahmen für den Erhalt von Flora und Fauna vor Ort“, kommentiert Marcus Bollmann, Vorstandsmitglied des Grüner Strom Label e.V. und stellvertretender Sprecher des Arbeitskreis Energie beim BUND. Durch die Förderung regionaler Naturschutzprojekte wird die Artenvielfalt gestärkt, indem vor Ort Lebensräume für Bienen und Hummeln, Schmetterlinge, Vögel, Kleinsäuger und Reptilien geschaffen werden.

„Wir legen ab Oktober 2018 auf einem Grünstreifen von 8.500 Quadratmetern eine Streuobstwiese mit 53 Obsthochstämmen an“, erläutern Projektleiterin Tina Haberle und Mit-Initiatorin Xenia Kehnen von den Stadtwerken Menden das erste Naturschutzprojekt. Die zunehmende Flächenversiegelung sowie weniger Blühpflanzen in Vorgärten und auf Privatgrundstücken schränken die Lebensräume und das Nahrungsangebot für Insekten und Vögel immer weiter ein. Die Initiative der Stadtwerke Menden wird zu einer Entlastung von Flora und Fauna beitragen. Mit der ersten Maßnahme wird neuer Lebensraum für 3.000 Tier- und Pflanzenarten geschaffen.

Weitere Grünflächen der Stadtwerke werden sukzessiv in insektenfreundliche Blühareale verwandelt. Die Blühareale bieten Nektar für Schmetterlinge und Bienen, die Samen sind Nahrung zahlreicher Vögel. Den Bienen widmen die Stadtwerke Menden besonders viel Aufmerksamkeit: Einige Grundstücke der Stadtwerke werden dem Imkerverein Menden überlassen, um auf den Flächen Bienenvölker anzusiedeln. Somit fördern Kunden von naturliebeStrom durch ihren Strombezug die Energiewende und den Naturschutz vor Ort, geprüft nach den anspruchsvollen Kriterien des Grüner Strom-Labels.

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Offener Brief von EUROSOLAR an die Geschäftsführung, Vorstände, Aufsichtsräte und Anteilseigner der RWE AG

Wir appellieren eindringlich an Sie, zum Aufbau einer überlebensfähigen und lebenswerten Zukunft beizutragen und weitere Schäden an unserem gemeinsamen Erbe und unserer Zukunft abzuwenden. Es ist jetzt an der Zeit, sich von der Kohleverstromung zu lösen, und eine gesunde Zukunft für Deutschland und Europa aufzubauen – als führende Beispiele für weltweit anzuwendende Verfahren. Das globale Klima kippt ins Chaos – daher sind mutige und zügige Maßnahmen notwendig, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu beenden, und Kapazitäten zur Reduzierung von Emissionskonzentrationen wieder aufzubauen.

Zwei unserer wertvollsten Ressourcen sind erneuerbare Energien und natürliche Wälder – gesunde Ökosysteme und gesunde Energiequellen, die sich zu Elementen einer nachhaltigen Zukunft verbinden. Wir rufen Sie auf, Engagement zu zeigen und Ihrer unternehmerischen Verantwortung nachzukommen, indem Sie den Weg einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise einschlagen und aus zukunftslosen Investitionen aussteigen. Erkennen Sie mit führenden Firmen weltweit die Chance neuer Energiesysteme – und den unmessbaren Wert des 12.000 Jahre alten Hambacher Waldes, der zu unserem gemeinsamen Erbe gehört, an. Von seinem früheren Glanz sind nur noch 10% übrig geblieben – der Rest ist bereits dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen.

Die Rettung dieses letzten Teil des Waldes kann das Signal für eine große Trendwende hin zu einer vollständig erneuerbaren Energiewirtschaft für Staat, Land und den gesamten Kontinent sein – und der Beginn einer umfassenden Aufforstungs- und Bodensanierungskampagne zum Wiederaufbau der Fähigkeit, überschüssiges Treibhausgas aus der Atmosphäre aufzunehmen.

Der Präsident und die Vorsitzenden der Sektionen von EUROSOLAR.

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Hitze, Dürre, Katastrophen: Die Wärmepumpe bleibt cool – und schont das Klima

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• Die Wärmepumpe ist das einzige Heizungssystem, das im Sommer auch kühlen kann
• Ohne den beschleunigten Zubau von Wärmepumpen im Wohn- und Gebäudebereich lässt sich der Klimawandel nicht aufhalten

Dieser Sommer eint Europa. Denn er lässt auch fast alle Nordeuropäer spüren, welche Folgen der Klimawandel für unseren Planeten haben kann. Ernten vertrocknen und verbrennen, Strom und Wasser werden knapp. Jedoch nicht nur Hitze und Dürre, sondern auch Kälte und Unwetter wie Stürme, Hagel und Starkregen werden nach Einschätzung von Klimaforschern als Folge der Erderwärmung zunehmen. Wann handeln, wenn nicht jetzt?

Umweltschonende Heiz- und Kühltechnologien: Ein Schlüssel zur Senkung der CO2-Emission

Die Erderwärmung wird maßgeblich verursacht durch den kontinuierlich wachsenden Ausstoß von Kohlendioxid. Dabei entfallen knapp 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland auf die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser. Im Pariser Klimaschutzabkommen wurden verbindlich Ziele vereinbart, um die Erwärmung der Atmosphäre zu drosseln. Doch die Energiewende stockt und 13 Millionen überalterte Heizkessel leisten nach wie vor Ihren schädlichen Beitrag zur verheerenden Erderwärmung.  

Lieber Wärme ernten als Zukunft verheizen

Unter den modernen Heizsystemen wird die Wärmepumpe von vielen Experten als die wichtigste Heiztechnologie für eine klimaschonende Wärmeversorgung betrachtet. Warum? „Wärmepumpen sind hocheffizient, sie ernten quasi die Energie aus der Umwelt zum Heizen und Kühlen“, so Dr. Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe. „Die Potenziale zur Nutzung von Erd- und Umweltwärme sind nach menschlichem Ermessen unbegrenzt und Wärmepumpen können außerdem zur Stabilität des Stromsystems beitragen“, so Sabel weiter. In zahlreichen Studien wird daher geschlussfolgert, dass der Zubau von Wärmepumpen in Deutschland deutlich beschleunigt werden muss.

Kühltechnologien werden immer wichtiger: Die Wärmepumpe kann nicht nur Heizen

Zukünftig wird uns auch das Thema Kühlen aufgrund der Erderwärmung und extremer Temperaturen auch in Nordeuropa mehr und mehr beschäftigen. Wärmepumpen sind das einzige Heizsystem, das im Sommer die Raumtemperatur auch absenken kann. Besonders effizient ist die passive Kühlung. Hierbei wird die überschüssige Raumwärme über Erdsonden oder Brunnenanlagen in den Untergrund abgeführt. Die zusätzlichen Investitionskosten in einen Plattenwärmetauscher und Umwälzpumpe sind vernachlässigbar.  Betriebskosten fallen lediglich für die Zirkulation an. Eine passive Kühlung des Gebäudes über Erdsonden oder Brunnen verursacht praktisch keine Emissionen. Auch Luftwärmepumpen können im sogenannten reversiblen Betrieb Gebäude kühlen.

Appell an die Politik: Anreize für Heizungstausch schaffen

„Abgaben, Steuern und Umlagen treiben den Preis auch für Erneuerbaren Strom in die Höhe, während fossile Brennstoffe kaum belastet werden“, erklärt Martin Sabel. „Wir brauchen endlich eine strategische Ausrichtung der Energiepolitik. Hauptaufgabe muss es sein, dafür zu sorgen, dass sich CO2-Einsparungen für Verbraucher und Unternehmen wirtschaftlich lohnen und dass sie bei notwendigen Investitionen für ein klimaschonendes Heizsystem unterstützt werden“, so Sabel.

 

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Zeitfracht übernimmt Mehrheit an OPUS Gruppe aus Hamburg

  • Zu Land, in der Luft und auf dem Wasser
  • Einzigartige Verbindung zweier Branchenspezialisten
  • Schwerpunkt – erneuerbare Energien

Die Verbindung eines weltweiten und intermodalen Logistikers mit einem Schifffahrtsunternehmen der erneuerbaren Energien ist einzigartig. „Die Möglichkeiten, die sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben, sind enorm“, so der Geschäftsführer der OPUS Gruppe, Bernhard Messer. „Nicht nur die gesamte Logistikkette z.B. von Ersatzteilen – vom Hersteller bis zur Windturbine auf See – können so aus einer Hand angeboten werden. Auch Lager- und Gebäudemanagement der Windparkbetreiber bis hin zu Komplettlösungen eines sicheren und zuverlässigen Gesamtbetriebs von Windparks sind somit möglich.“

Gemeinsam werden die Unternehmen den Geschäftsbereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen und so der Nachfrage von integrierten Gesamtlösungen ohne aufwändiges Schnittstellenmanagement Rechnung tragen. Hierfür ist der Betrieb und der weitere Ausbau der Schiffsflotte ebenso ein wichtiger Baustein wie die Implementierung der Dienstleistungen der Zeitfracht Gruppe in das gemeinsame Portfolio. „Die komplementären Stärken der Partner ergänzen sich ideal und bieten unseren Kunden einen Mehrwert bei der Verschlankung von Lieferketten, ergänzt Wolfram Simon – Schröter, Chef der Zeitfracht.

Über die OPUS Gruppe

Die OPUS Gruppe, zu der die OPUS MARINE GmbH gehört, zählt zu den führenden deutschen Reedereien in der Spezialschifffahrt mit professioneller Expertise in der Offshore-Windindustrie.

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Stromspeicherung für die Energiewende – Energierecht, aktuelle Projekte, Märkte und Wertschöpfung in Industrie und Gewerbe

– Seminar der Transferstelle Bingen in Kooperation mit BBH –

Die sinkenden Preise für Stromspeicher, die Steuervorteile bei Eigenversorgung, die Kopplung des Strommarktes mit der Elektromobilität, die Digitalisierung und der Ausbau der dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern werden den Strommarkt stark verändern.
Gerade für Industrie und Gewerbe ergeben sich durch die Nutzung von Stromspeichern am Strommarkt interessante Wertschöpfungspotenziale: Zu nennen sind die Primärregelleistung, das Peak Shaving oder der Spotmarkt. Weiterhin lassen sich eventuell zusätzliche Einsatzmöglichkeiten, z.B. im Bereich der Notstromversorgung, erschließen. Zu beachten ist hierbei immer die richtige Auslegung des Stromspeichers, um parallel wirken zu können. Durch die parallele Nutzung verschiedener Wertschöpfungspotenziale ergibt sich so eine Redundanz, wodurch eine Investitionsentscheidung marktunabhängiger erfolgen kann.

Der Anteil der Eigenversorgung wird steigen. Die Eigenversorger und Speicherbetreiber können durch die Digitalisierung „Community´s“ bilden, d.h. untereinander Strom austauschen und gebündelt auf dem Strommarkt auftreten, z.B. als Anbieter von Regelenergie oder als Nachfrager von Zusatz- und Reservestrom. Erste Aktivitäten gibt es bereits, z.B. die „sonnenCommunity“ der SONNEN GmbH und das Angebot „SolarCloud“ der E.ON Energie Deutschland GmbH.

Wie die Entwicklung verlaufen wird, hängt zum einen von den rechtlichen Rahmenbedingungen ab, z.B. den Netzentgelten, die für die „doppelte Netznutzung“ (Bezug des Speichers und Lieferung aus dem Speicher) zu zahlen sind. Zum anderen werden die Möglichkeiten der Wertschöpfung, welche im Seminar vertieft werden, in die Entscheidung für die Stromspeicherung mit einfließen.

Weitere Informationen unter http://www.tsb-energie.de/…

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Dr. Uwe Leprich komplettiert Aufsichtsrat

Professor Dr. Uwe Leprich folgt im Aufsichtsrat der ABO Wind AG auf Dr. Joachim Nitsch. Wie alle weiteren Beschlüsse erfolgte auch die Wahl Dr. Leprichs bei der gestrigen Hauptversammlung mit mehr als 90 Prozent der Stimmen.

Schon als sich Dr. Nitsch 2012 für die Aufgabe im Aufsichtsrat der ABO Wind zur Verfügung stellte, befristete er das Engagement bis zu seinem 78. Lebensjahr, das nunmehr erreicht ist. Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Lukowsky dankte dem Ingenieurwissenschaftler zum Abschied gestern für die vielen wertvollen Impulse, die er ABO Wind während seiner sechsjährigen Amtszeit gegeben habe.

Mit Professor Dr. Leprich gewinnt ABO Wind wiederum einen für die erneuerbaren Energien sehr bedeutsamen Wissenschaftler als Aufsichtsratsmitglied. Dr. Leprich gehörte dem Gremium bereits zwischen 2000 und 2016 an. Während seiner zweijährigen Abordnung an das Umweltbundesamt, wo er bis März 2018 die Abteilung Klimaschutz und Energie leitete, stand Dr. Leprich nicht für Mandate in privaten Unternehmen zur Verfügung. Nun ist er als Professor mit den Schwerpunkten Wirtschaftspolitik und Energiewirtschaft an die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands zurückgekehrt. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben – auch als Aufsichtsrat der ABO Wind“, sagte Dr. Leprich.

Das große Einverständnis der Aktionäre mit der Entwicklung der Gesellschaft spiegelte sich bei der Hauptversammlung nicht allein in den Abstimmungsergebnissen wider, sondern auch in der Aussprache. Mehrere Redner bedankten sich für die gute und erfolgreiche Arbeit des Unternehmens. Die einzelnen Abstimmungsergebnisse sind auf der Internetseite abrufbar: https://www.abowind. com/de/pdf/HV2018/Abstimmungsergebnisse-oHV-2018-AB9.pdf

 

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BingerIntensivSeminar Stromspeicherung für die Energiewende am 25.09.2018 in Bad Kreuznach

Die sinkenden Preise für Stromspeicher, die Steuervorteile bei Eigenversorgung, die Kopplung des Strommarktes mit der Elektromobilität, die Digitalisierung und der Ausbau der dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern werden den Strommarkt stark verändern.

Gerade für Industrie und Gewerbe ergeben sich durch die Nutzung von Stromspeichern am Strommarkt interessante Wertschöpfungspotenziale: Zu nennen sind die Primärregelleistung, das Peak Shaving oder der Spotmarkt. Weiterhin lassen sich eventuell zusätzliche Einsatzmöglichkeiten, z.B. im Bereich der Notstromversorgung, erschließen. Zu beachten ist hierbei immer die richtige Auslegung des Stromspeichers, um parallel wirken zu können. Durch die parallele Nutzung verschiedener Wertschöpfungspotenziale ergibt sich so eine Redundanz, wodurch eine Investitionsentscheidung marktunabhängiger erfolgen kann.

Der Anteil der Eigenversorgung wird steigen. Die Eigenversorger und Speicherbetreiber können durch die Digitalisierung „Community´s“ bilden, d.h. untereinander Strom austauschen und gebündelt auf dem Strommarkt auftreten, z.B. als Anbieter von Regelenergie oder als Nachfrager von Zusatz- und Reservestrom. Erste Aktivitäten gibt es bereits, z.B. die „sonnenCommunity“ der SONNEN GmbH und das Angebot „SolarCloud“ der E.ON Energie Deutschland GmbH.

Wie die Entwicklung verlaufen wird, hängt zum einen von den rechtlichen Rahmenbedingungen ab, z.B. den Netzentgelten, die für die „doppelte Netznutzung“ (Bezug des Speichers und Lieferung aus dem Speicher) zu zahlen sind. Zum anderen werden die Möglichkeiten der Wertschöpfung, welche im Seminar vertieft werden, in die Entscheidung für die Stromspeicherung mit einfließen.

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VDE VERLAG übernimmt Verlagsobjekte der „Erneuerbaren Energien“ vom BVA Bielefelder Verlag

VDE VERLAG übernimmt Verlagsobjekte der „Erneuerbaren Energien“ vom BVA Bielefelder Verlag

Der Bielefelder Verlag GmbH & Co. KG überträgt am 22. Juni 2018 seine Aktivitäten im Bereich der „Erneuerbaren Energien“ an die VDE-VERLAGs-Gruppe.

Die VDE VERLAG GmbH übernimmt von der Bielefelder Verlag GmbH & Co. KG die Verlagsobjekte des Themenbereichs „Erneuerbare Energien“. Darunter fallen das Branchenmagazin SONNE WIND & WÄRME und weitere Print- und Onlinemedien.

Das Magazin C hat die verschiedenen regenerativen Technologien von Anfang an begleitet. 42 Jahre nach Gründung des Magazins sind der Bereich der erneuerbaren Energien nun integraler Bestandteil der Energienetze und der smarten Gebäude. Zukünftig wird daher die Schwerpunktberichterstattung „Smart Home“ des Branchenmagazins SONNE WIND & WÄRME in dem Fachmedium „building & automation“, einem führenden Titel für Gebäudeautomation und -technik aus dem VDE VERLAG, fortgesetzt. Der Schwerpunktteil Netzintegration der SONNE WIND & WÄRME vervollständigt das Angebot des Fachmediums „netzpraxis“ aus dem Verlag EW Medien und Kongresse, einem Tochterunternehmen der VDE VERLAG GmbH. Dieses Fachmagazin ist der zentrale und der führende Fachtitel für den Netzbetrieb in der Energieversorgung und für Industrieunternehmen mit eigenen Kraftwerken respektive Energienetzen und sorgt hier für eine Gesamtabdeckung dieses Marktsegments.

„Mit den erworbenen Rechten und Assets aus dem Themengebiet der Erneuerbaren Energien verstärken und ergänzen wir zielführend unser stetig wachsendes Portfolio an Fachmedien sowohl im Print- wie auch im Onlinebereich“, stellt Dr. Stefan Schlegel, Geschäftsführer der VDE VERLAG GmbH, heraus. „Wir sind sehr froh, einen kompetenten Verlag gefunden zu haben, der unsere Themen der Erneuerbaren Energien in neuem Gewand fortführt. Die Berichterstattung über Technologien und Märkte der Energiewende wird konzeptionell an die sich stetig weiterentwickelnde Branche angepasst und mit anderen relevanten Inhalten aus der Gebäude- und Energiewirtschaft eng verknüpft“, betont Nico Martin, Geschäftsführer der Gundlach Holding GmbH & Co. KG, Muttergesellschaft der Gundlach Gruppe, welcher der Bielefelder Verlag zugehört.

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Regenerativen Strom noch besser nutzen – Strom als Rohstoff

Wasserstoffperoxid (H2O2) ist eine wichtige  Chemikalie in chemischen Großprozessen und damit sehr interessant für eine Vielzahl von Anwendungen. Zum Beispiel wird es als biologische,  umweltschonende Wasserreinigung zur Trinkwasseraufbereitung in Krisengebieten eingesetzt, zur Abwasserreinigung in Krankenhäusern und Kläranlagen, oder auch als Waschmittelzusatz in der Textilreinigung zum Bleichen, Aufhellen und zur Fleckenentfernung.

Derzeit wird Wasserstoffperoxid überwiegend großtechnisch und somit an vergleichsweise wenigen Zentral-Punkten weltweit, im sogenannten Anthrachinon-Verfahren hergestellt. Einen alternativen Herstellungsweg bietet die elektrochemische Generierung, welche eine dezentrale und skalierbare vor-Ort-Erzeugung von Wasserstoffperoxid ermöglicht. Neben der dezentralen Nutzung von Überschussstrom hat das den Vorteil der Minimierung der Transportrisiken für das das ätzende H2O2, das durch das neue Verfahren bedarfsgerecht elektrochemisch hergestellt werden kann.

Das Fraunhofer ICT befasst sich im Rahmen des Fraunhofer-Leitprojektes „Strom als Rohstoff“ mit der Entwicklung und Verbesserung der elektrochemischen Herstellung von Wasserstoffperoxid. Ein Ziel des Leitprojektes ist dabei die Verwertung von Strom aus erneuerbaren Quellen zur Gewinnung wichtiger Chemikalien jenseits des Wasserstoffs.

Die Herstellung des Wasserstoffperoxids erfolgt dabei auf elektrochemischem Wege durch partielle Reduktion von Luftsauerstoff, wobei als Rohstoffe bzw. Ausgangsmaterialien neben elektrischem Strom und Luftsauerstoff nur Wasser eingesetzt wird. Letzteres ist auch das einzig mögliche Nebenprodukt. Im Prozess wurden bereits Stromausbeuten bis 63% demonstriert.

Für die weitere Nutzung des erzeugten H2O2 ist dessen Konzentration maßgeblich. Die bisherigen Ergebnisse weisen darauf hin, dass Konzentrationen bis ca. 0,5 Gewichtsprozent direkt elektrochemisch erreicht werden können, was ca. 5000 mg/L oder ca. 2650 ppm entspricht. Dies reicht für viele Anwendungen bereits aus, z.B. in der Abwasserreinigung mittels Femton-Prozess. Für höhere Konzentrationen wurde am Fraunhofer ICT ein ankoppelbarer Aufkonzentrierungsprozess entwickelt.

Der elektrochemische Reaktor und verfahrenstechnische Beispiele für Up- und Downstream Prozesse werden wir auf der ACHEMA 2018 in Halle 9.2 auf dem Stand D66 zeigen.  

Kurzbeschreibung: „ICT-intern-entwickelter 5-Zeller-Stack zur Generierung von Wasserstoffperoxid auf Basis einer kommerziellen „Electro MP Cell“ des Herstellers „ElectroCell Europe A/S“. Die elektrochemische Wasserstoffperoxid -Generierung erfolgt in wässriger saurer Lösung an der Kathode aus Sauerstoff. An der anodischen Gegenelektrode wird elektrochemisch Sauerstoff erzeugt. Die hier ablaufende Reaktion ist somit identisch mit der anodischen Sauerstofferzeugung in einem Elektrolyseur.

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Verbotene Photovoltaik Solarstrom-Anlagen

Im Jahr 2000 wurden Solaranlagen die ans Netz angeschlossen werden konnten eigentlich legalisiert. Im Jahre 2000 wurde das EEG in Deutschland eingeführt. Heute arbeiten in Deutschland 1,5 Millionen Solarstromanlagen und liefern hochwertigen umweltfreundlich dezentral produzierten Strom ins Netz aber meist auch ins eigene Haus Gewerbe oder Industrie Gebäude.

Moderne Solarstromanlagen haben einen großen Anteil an dem Part der erneuerbaren Energien und damit eine zukunftsausgerichteten Energieversorgung. Manchmal würde man sich wünschen, dass von Staats wegen diese Anlagen nochmals einen kleinen Anschub bekommen könnten um so gerade bei Neubauten hochwertigen Strom auf jeden Hausdach Installiert werden zu bekommen.

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