Fallbeispiele „Sektorkopplung und Batterie“

Fallbeispiele im Dialog – Diskussion aus energiewirtschaftlicher und energierechtlicher Sicht

Die Sektorkopplung rückt neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien immer mehr in den Mittelpunkt der Energiewende. So hat sich auch die Bundesregierung in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag auf die Fahne geschrieben, die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität in Verbindung mit Speichertechnologien voranzutreiben.

Einsatzgebiete der Sektorkopplung lassen sich dabei sowohl in Gewerbe und Industrie sowie der Wohnungswirtschaft finden. Zukunftsweisend sind dabei insbesondere Kombinationen aus dezentraler Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien und Elektromobilität oder Wärmeversorgung. Durch den Einsatz von Batteriespeichern ergeben sich außerdem Potenziale für die Flexibilisierung und die Bereitstellung von Primärregelleistung.

Während die Erreichung der politischen Ziele noch in weiter Ferne scheint, möchten wir in dem Seminar „Sektorkopplung und Batterie“ den aktuellen Rahmenbedingungen auf den Grund gehen. Hierbei werden wir sowohl die energierechtlichen als auch energiewirtschaftlichen Eckpfeiler für die praktische Umsetzung von Modellen der Sektorkopplung beleuchten. Welche Anreize oder Hemmnisse ergeben sich aus den derzeitigen rechtlichen Vorgaben und dem wirtschaftlichen Umfeld?
Nach einem Überblick zu den wesentlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden wir die Chancen und Herausforderungen der Sektorkopplung anhand konkreter Fallbeispiele (siehe hierzu Agenda) gemeinsam erörtern. Neben den dargestellten Beispielen spielen natürlich noch weitere Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung, Power to Heat etc. eine Rolle, die wir auch gerne mit diskutieren.

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Capcora erweitert Management Team

Jochen Magerfleisch verstärkt ab dem 1. Januar 2019 das wachsende Team von Capcora als Geschäftsführer und weiterer Gesellschafter. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der erfolgreichen Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Seit August 2018 war Jochen Magerfleisch bereits als Beiratsmitglied bei Capcora aktiv. Ab dem Jahresbeginn 2019 gibt er diese Funktion auf, tritt der Geschäftsleitung bei und erweitert den Gesellschafterkreis.

Jochen ist ein ausgewiesener Top-Manager aus der Energie- und Immobilienwirtschaft und verfügt über jahrzehntelange Expertise aus Führungspositionen in mittelständischen und Großunternehmen. Als Geschäftsführer bei einer Immobilientochter der Volks- und Raiffeisenbanken und Vorstand für die Bereiche Marketing und Vertrieb bei SÜBA BAU AG erwarb er umfassende Branchenkenntnisse in der Immobilien-Wirtschaft. In den vergangenen zehn Jahren widmete er sich den Erneuerbaren Energien. Als Vorstandsmitglied der juwi AG, eines der größten Projektentwickler Deutschlands, und Geschäftsführer bei der Schöller Wind GmbH erwarb er fundierte Marktkenntnisse im Onshore Wind und Photovoltaik Segment. Zuletzt war Jochen als Executive Vice President bei dem internationalen Turbinenhersteller Senvion in Hamburg tätig.

„Capcora hat sich in den letzten Jahren rasant zu einem zuverlässigen Partner zur Begleitung von großvolumigen M&A und Finanzierungstransaktionen für Energie- und Infrastrukturprojekte sowie Immobilien entwickelt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung in den kommenden Jahren, gemeinsam mit dem Team, den Aktionsradius zu vergrößern und Capcora zu einem der führenden Beratungshäuser in Deutschland im Bereich der Real Assets zu etablieren.“, freut sich Jochen Magerfleisch, neuer Geschäftsführer der Capcora GmbH.

Über Capcora

Capcora ist eine auf Real Assets spezialisierte Unternehmensberatung und beschafft Eigen-, Mezzanine- und Fremdkapital für Energie- und Infrastrukturprojekte, Immobilien und mittelständische Unternehmen. Im Fokus stehen insbesondere Mezzanine-Finanzierungen zur Rekapitalisierung von gebundener Liquidität in Bestandsportfolien sowie zur Zwischenfinanzierung von Entwicklungen und Baumaßnahmen im Bereich Erneuerbare Energien (Photovoltaik, Onshore Wind) und Immobilien über alternative Finanzierungsquellen.

www.capcora.com

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ArcelorMittal fordert Einführung einer grünen Grenzanpassung, um dem Klimawandel zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Stahlwerke zu sichern

ArcelorMittal fordert die Einführung einer grünen Grenzanpassung (green border adjustment), mit der nach Europa importierter Stahl den gleichen CO2-Standards unterworfen wird wie der in Europa produzierte Stahl im Rahmen des Emissionshandelssystems (ETS). Bei der Anpassung sollen etwaige CO2-Emissionen vom Importeur ausgeglichen werden. Die Grenzanpassung würde Anreize für eine wirksame Verringerung der CO2-Emissionen schaffen und verhindern, dass die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Stahlindustrie beeinträchtigt wird.

In der 4. Handelsperiode im ETS entstehen den europäischen Stahlproduzenten zusätzliche Kosten, die Unternehmen, die in anderen Regionen der Welt produzieren und nach Europa importieren, nicht zahlen müssen.

Stahl ist ein weltweit gehandeltes Material, bei dem ungefähr ein Drittel in einem anderen Land verbraucht als produziert wird. Die Importe nach Europa sind in den vergangenen Jahren infolge globaler Überkapazitäten gestiegen, wobei die Importe aus Ländern ohne vergleichbare Klimapolitik im Jahr 2018 bei etwa 26 Millionen Tonnen lagen.

Aditya Mittal, President und CFO von ArcelorMittal, sagte auf dem jährlichen Pressetag des Unternehmens in Paris:

„Die Einführung einer grünen Grenzanpassung ist entscheidend, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, die echte Verbesserungen vorantreiben. Das derzeitige System wird nichts an der Art und Weise ändern, wie Stahl hergestellt wird, sondern nur wo. Europa wird nach wie vor so viel Stahl verbrauchen wie bisher, aber der Stahl wird dann aus Ländern kommen, die keine vergleichbare Klimapolitik haben. Europa kann dann zwar behaupten, weniger Emissionen zu produzieren, aber das ist bedeutungslos, wenn nicht die Emissionen dessen, was hier verbraucht wird, berücksichtigt werden. Es gibt keine Kontinente am Himmel, und obwohl die Beiträge einzelner Länder wichtig sind, müssen Maßnahmen getroffen werden, um Carbon Leakage bei weltweit gehandelten Materialien wie Stahl zu verhindern. Ich bin überzeugt, dass wir dazu beitragen können, einen echten und positiven Unterschied zu bewirken – aber nur, wenn wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen und Anreize für Investitionen in potenzielle Transformationstechnologien zu schaffen. Ich hoffe aufrichtig, dass die politischen Entscheidungsträger Europas die Logik und die Beweggründe dafür erkennen und das ernsthaft in Erwägung ziehen werden. "

Beim Pressetag teilte ArcelorMittal auch mit, neue Technologien zu analysieren, die längerfristig und erheblich wirken, wie zum Beispiel die Speicherung und Nutzung von Kohlendioxid; die Verwendung erneuerbaren Kohlenstoffs sowie erneuerbarer Biomasse; und der Einsatz erneuerbarer Energiequellen statt Kohlenstoff. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass sowohl öffentliche als auch private Investitionen für die Demonstration, Ausweitung und industrielle Einführung bahnbrechender Technologien erforderlich sind, wie dies im europäischen Energiesektor der Fall war, der staatliche Unterstützung erhalten hat, die einer jährlichen Förderung von durchschnittlich mehr als 50 EUR / t vermiedener CO2-Emissionen entspricht.

David Clarke, Vice President Strategy und CTO, sagte:

„Stahl ist das weltweit bevorzugte Material, es ist umweltfreundlich, es unterstützt die Kreislaufwirtschaft und ist das Herzstück einer nachhaltigen Zukunft. Stahl ist anderen Materialien hinsichtlich Recyclingfähigkeit und Intensität der CO2-Emissionen überlegen. Politik-, Energie- und Technologieentwicklungen werden die entscheidenden Determinanten für erfolgreiche Emissionspfade für die Stahlerzeugung sein. Eine umfassende Unterstützung bei der Bewältigung der technischen Herausforderung vorausgesetzt, können wir davon ausgehen, dass die Stahlindustrie ihre Technologie in den nächsten Jahrzehnten anpassen kann, um die CO2-Herausforderung zu meistern. Um dies zu ermöglichen, ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, dass die Regierungen solide Rahmenbedingungen schaffen, die gleiche Wettbewerbsbedingungen und den Zugang zu wettbewerbsfähigen, erneuerbaren Energien beinhalten.

ArcelorMittal hob den natürlichen Vorteil von Stahl gegenüber anderen Materialien hervor, sowohl hinsichtlich der Recyclingfähigkeit als auch hinsichtlich des CO2. Stahl ist einfach zu recyclen, weil es magnetisch ist und aus Abfallströmen leicht gewonnen werden kann, und es ist zu 100% recycelbar. Ein Produkt aus Stahl hat am Ende deutlich weniger CO2 erzeugt als ein Produkt aus anderen Materialien, einschließlich Glas oder Aluminium.

Um auf die Präsentationen des Pressetags zuzugreifen, besuchen Sie bitte: https://corporate.arcelormittal.com/news-and-media/publications-and-reports

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Bioenergieverbände: Bundestag muss bei Energiesammelgesetz dringend nachbessern

Im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie findet heute die Anhörung zum Entwurf des sogenannten Energiesammelgesetzes statt. Für die Bioenergie fehlen im Entwurf bislang wichtige Weichenstellungen. Die Bioenergieverbände betonen anlässlich der Anhörung abermals den dringenden Handlungsbedarf, um der Branche Planungssicherheit und Investitionsschutz zu gewährleisten. Rückenwind erhalten die Verbände hierzu aus verschiedenen Bundesratsausschüssen, u.a. für Wirtschaft und Umwelt. Diese drängen in ihrer Stellungnahme vom vergangenen Freitag ebenfalls auf Anpassungen im jetzigen Entwurf, um die Rahmenbedingungen für die Bioenergie zu verbessern.

Zwar ist den Bioenergieverbänden klar, dass das parlamentarische Verfahren zum Energiesammelgesetz nicht vollumfänglich die künftige Ausrichtung der Bioenergieerzeugung klären kann, dennoch sollte die Chance genutzt werden, um essenzielle Änderungen einzubringen:

Die Bundesregierung muss laut EEG 2017 „rechtzeitig“ einen Vorschlag für die Biomasse-Ausschreibungsvolumina ab 2023 vorlegen. Die Bioenergieverbände betrachten das Energiesammelgesetz als richtige Möglichkeit dazu und plädieren dafür, zumindest der Bundesregierung im EEG den Herbst 2019 als verbindliche Frist vorzuschreiben. Auch die Bundesratsausschüsse fordern die sofortige Festlegung neuer Ausschreibungsvolumina. Von der Festlegung der Biomasse-Ausschreibungsvolumina ist nicht zuletzt die Erreichung des im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziels von 65 Prozent Erneuerbaren Stroms in 2030 sowie der nationalen Klimaschutzziele abhängig.

Weiterhin ist es dringend erforderlich, so früh wie möglich den Investitions- und Vertrauensschutz für bestehende Biogasanlagen herzustellen, die aufgrund innovativer Anlagentechnik und besonders niedriger Emissionswerte den so genannten Luftreinhaltebonus erhalten. Aufgrund rechtlicher Unklarheiten werden aktuell hunderte Betreiber dieser technisch optimierten Anlagen mit horrenden Rückzahlungsforderungen konfrontiert, die aus Sicht der Bioenergieverbände rechtlich nicht haltbar sind. Hier muss der Gesetzgeber dringend rechtliche Klarheit schaffen. Auch die Bundesratsausschüsse unterstreichen die Bestrebungen der Verbände.

Hinsichtlich der Weiterentwicklung der Flexibilitätsprämie hatten sich die Regierungsfraktionen im Juni in den Verhandlungen zum EEG/KWKG-Änderungsgesetz geeinigt: Nach Ausschöpfung des Deckels sollten einem Betreiber 16 Monate verbleiben, seine Anlage auf eine bedarfsgerechte Fahrweise umzurüsten. Im Gegenzug dazu sollte der Deckel um 250 MW auf 1.100 MW abgesenkt werden. Die Bioenergieverbände verstehen nicht, warum von dieser Einigung abgewichen werden und es nun nach Wunsch der Bundesregierung eine Absenkung um 350 MW auf 1.000 MW geben soll. Aus Branchensicht würde eine Beibehaltung der Einigung von Juni oder alternativ eine Verlängerung der Frist, die einem Betreiber nach Ausschöpfen des Deckels bleibt, von 16 auf 20 Monate bevorzugt werden. Den Erhalt der Höhe des Deckels von 1.100 MW sowie eine Fristverlängerung wird ebenfalls von den Bundesratsausschüssen empfohlen.

Der Appell der Bioenergieverbände an die Abgeordneten des Bundestags lautet nun entsprechend, die Nachbesserungen am Entwurf des Energiesammelgesetzes umzusetzen, damit die flexible und verlässliche Bioenergie auch künftig mit ihrer wichtigen Rolle im Energiesystem erhalten bleibt und Bestandsanlagen auf den zugesicherten Investitions- und Vertrauensschutz bauen können.

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Ökostrom für Streuobstwiesen: Grüner Strom-Label fördert erstmals Naturschutz und Artenvielfalt

Die Stadtwerke Menden kombinieren bei ihrem Grüner Strom-zertifizierten Ökostromtarif naturliebeStrom Investitionen in Energiewende-Projekte sowie Naturschutz und Artenvielfalt. Mit dem neuen Angebot beziehen Kunden von naturliebeStrom zertifizierten Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Zusätzlich fließt für jede verbrauchte Kilowattstunde Ökostrom 1,0 Cent jeweils zur Hälfte in Energiewende-Projekte wie Photovoltaikanlagen oder E-Mobilität und in regionale Naturschutzprojekte.

Erstmalig werden durch das Ökostromlabel der Umweltverbände – von unter anderem BUND, NABU und Deutscher Naturschutzring – nicht nur Energiewende-Projekte, sondern auch konkrete Naturschutzmaßnahmen realisiert. Die Förderprojekte werden dabei vom Grüner Strom Label e.V. geprüft und begleitet.

„Das Grüner Strom-Label ist das einzige Ökostromsiegel, das für jede zertifizierte Kilowattstunde substanzielle Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien garantiert. Nun erweitern wir unseren Fokus. Auf diese Weise entsteht ein doppelter Nutzen für den Umwelt- und Naturschutz: Erstens durch neue Investitionen in eine nachhaltige, naturverträgliche Energiezukunft auf Basis Erneuerbarer Energien und zweitens durch Kombination mit direkten Maßnahmen für den Erhalt von Flora und Fauna vor Ort“, kommentiert Marcus Bollmann, Vorstandsmitglied des Grüner Strom Label e.V. und stellvertretender Sprecher des Arbeitskreis Energie beim BUND. Durch die Förderung regionaler Naturschutzprojekte wird die Artenvielfalt gestärkt, indem vor Ort Lebensräume für Bienen und Hummeln, Schmetterlinge, Vögel, Kleinsäuger und Reptilien geschaffen werden.

„Wir legen ab Oktober 2018 auf einem Grünstreifen von 8.500 Quadratmetern eine Streuobstwiese mit 53 Obsthochstämmen an“, erläutern Projektleiterin Tina Haberle und Mit-Initiatorin Xenia Kehnen von den Stadtwerken Menden das erste Naturschutzprojekt. Die zunehmende Flächenversiegelung sowie weniger Blühpflanzen in Vorgärten und auf Privatgrundstücken schränken die Lebensräume und das Nahrungsangebot für Insekten und Vögel immer weiter ein. Die Initiative der Stadtwerke Menden wird zu einer Entlastung von Flora und Fauna beitragen. Mit der ersten Maßnahme wird neuer Lebensraum für 3.000 Tier- und Pflanzenarten geschaffen.

Weitere Grünflächen der Stadtwerke werden sukzessiv in insektenfreundliche Blühareale verwandelt. Die Blühareale bieten Nektar für Schmetterlinge und Bienen, die Samen sind Nahrung zahlreicher Vögel. Den Bienen widmen die Stadtwerke Menden besonders viel Aufmerksamkeit: Einige Grundstücke der Stadtwerke werden dem Imkerverein Menden überlassen, um auf den Flächen Bienenvölker anzusiedeln. Somit fördern Kunden von naturliebeStrom durch ihren Strombezug die Energiewende und den Naturschutz vor Ort, geprüft nach den anspruchsvollen Kriterien des Grüner Strom-Labels.

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Offener Brief von EUROSOLAR an die Geschäftsführung, Vorstände, Aufsichtsräte und Anteilseigner der RWE AG

Wir appellieren eindringlich an Sie, zum Aufbau einer überlebensfähigen und lebenswerten Zukunft beizutragen und weitere Schäden an unserem gemeinsamen Erbe und unserer Zukunft abzuwenden. Es ist jetzt an der Zeit, sich von der Kohleverstromung zu lösen, und eine gesunde Zukunft für Deutschland und Europa aufzubauen – als führende Beispiele für weltweit anzuwendende Verfahren. Das globale Klima kippt ins Chaos – daher sind mutige und zügige Maßnahmen notwendig, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu beenden, und Kapazitäten zur Reduzierung von Emissionskonzentrationen wieder aufzubauen.

Zwei unserer wertvollsten Ressourcen sind erneuerbare Energien und natürliche Wälder – gesunde Ökosysteme und gesunde Energiequellen, die sich zu Elementen einer nachhaltigen Zukunft verbinden. Wir rufen Sie auf, Engagement zu zeigen und Ihrer unternehmerischen Verantwortung nachzukommen, indem Sie den Weg einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise einschlagen und aus zukunftslosen Investitionen aussteigen. Erkennen Sie mit führenden Firmen weltweit die Chance neuer Energiesysteme – und den unmessbaren Wert des 12.000 Jahre alten Hambacher Waldes, der zu unserem gemeinsamen Erbe gehört, an. Von seinem früheren Glanz sind nur noch 10% übrig geblieben – der Rest ist bereits dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen.

Die Rettung dieses letzten Teil des Waldes kann das Signal für eine große Trendwende hin zu einer vollständig erneuerbaren Energiewirtschaft für Staat, Land und den gesamten Kontinent sein – und der Beginn einer umfassenden Aufforstungs- und Bodensanierungskampagne zum Wiederaufbau der Fähigkeit, überschüssiges Treibhausgas aus der Atmosphäre aufzunehmen.

Der Präsident und die Vorsitzenden der Sektionen von EUROSOLAR.

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Hitze, Dürre, Katastrophen: Die Wärmepumpe bleibt cool – und schont das Klima

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• Die Wärmepumpe ist das einzige Heizungssystem, das im Sommer auch kühlen kann
• Ohne den beschleunigten Zubau von Wärmepumpen im Wohn- und Gebäudebereich lässt sich der Klimawandel nicht aufhalten

Dieser Sommer eint Europa. Denn er lässt auch fast alle Nordeuropäer spüren, welche Folgen der Klimawandel für unseren Planeten haben kann. Ernten vertrocknen und verbrennen, Strom und Wasser werden knapp. Jedoch nicht nur Hitze und Dürre, sondern auch Kälte und Unwetter wie Stürme, Hagel und Starkregen werden nach Einschätzung von Klimaforschern als Folge der Erderwärmung zunehmen. Wann handeln, wenn nicht jetzt?

Umweltschonende Heiz- und Kühltechnologien: Ein Schlüssel zur Senkung der CO2-Emission

Die Erderwärmung wird maßgeblich verursacht durch den kontinuierlich wachsenden Ausstoß von Kohlendioxid. Dabei entfallen knapp 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland auf die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser. Im Pariser Klimaschutzabkommen wurden verbindlich Ziele vereinbart, um die Erwärmung der Atmosphäre zu drosseln. Doch die Energiewende stockt und 13 Millionen überalterte Heizkessel leisten nach wie vor Ihren schädlichen Beitrag zur verheerenden Erderwärmung.  

Lieber Wärme ernten als Zukunft verheizen

Unter den modernen Heizsystemen wird die Wärmepumpe von vielen Experten als die wichtigste Heiztechnologie für eine klimaschonende Wärmeversorgung betrachtet. Warum? „Wärmepumpen sind hocheffizient, sie ernten quasi die Energie aus der Umwelt zum Heizen und Kühlen“, so Dr. Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe. „Die Potenziale zur Nutzung von Erd- und Umweltwärme sind nach menschlichem Ermessen unbegrenzt und Wärmepumpen können außerdem zur Stabilität des Stromsystems beitragen“, so Sabel weiter. In zahlreichen Studien wird daher geschlussfolgert, dass der Zubau von Wärmepumpen in Deutschland deutlich beschleunigt werden muss.

Kühltechnologien werden immer wichtiger: Die Wärmepumpe kann nicht nur Heizen

Zukünftig wird uns auch das Thema Kühlen aufgrund der Erderwärmung und extremer Temperaturen auch in Nordeuropa mehr und mehr beschäftigen. Wärmepumpen sind das einzige Heizsystem, das im Sommer die Raumtemperatur auch absenken kann. Besonders effizient ist die passive Kühlung. Hierbei wird die überschüssige Raumwärme über Erdsonden oder Brunnenanlagen in den Untergrund abgeführt. Die zusätzlichen Investitionskosten in einen Plattenwärmetauscher und Umwälzpumpe sind vernachlässigbar.  Betriebskosten fallen lediglich für die Zirkulation an. Eine passive Kühlung des Gebäudes über Erdsonden oder Brunnen verursacht praktisch keine Emissionen. Auch Luftwärmepumpen können im sogenannten reversiblen Betrieb Gebäude kühlen.

Appell an die Politik: Anreize für Heizungstausch schaffen

„Abgaben, Steuern und Umlagen treiben den Preis auch für Erneuerbaren Strom in die Höhe, während fossile Brennstoffe kaum belastet werden“, erklärt Martin Sabel. „Wir brauchen endlich eine strategische Ausrichtung der Energiepolitik. Hauptaufgabe muss es sein, dafür zu sorgen, dass sich CO2-Einsparungen für Verbraucher und Unternehmen wirtschaftlich lohnen und dass sie bei notwendigen Investitionen für ein klimaschonendes Heizsystem unterstützt werden“, so Sabel.

 

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Zeitfracht übernimmt Mehrheit an OPUS Gruppe aus Hamburg

  • Zu Land, in der Luft und auf dem Wasser
  • Einzigartige Verbindung zweier Branchenspezialisten
  • Schwerpunkt – erneuerbare Energien

Die Verbindung eines weltweiten und intermodalen Logistikers mit einem Schifffahrtsunternehmen der erneuerbaren Energien ist einzigartig. „Die Möglichkeiten, die sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben, sind enorm“, so der Geschäftsführer der OPUS Gruppe, Bernhard Messer. „Nicht nur die gesamte Logistikkette z.B. von Ersatzteilen – vom Hersteller bis zur Windturbine auf See – können so aus einer Hand angeboten werden. Auch Lager- und Gebäudemanagement der Windparkbetreiber bis hin zu Komplettlösungen eines sicheren und zuverlässigen Gesamtbetriebs von Windparks sind somit möglich.“

Gemeinsam werden die Unternehmen den Geschäftsbereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen und so der Nachfrage von integrierten Gesamtlösungen ohne aufwändiges Schnittstellenmanagement Rechnung tragen. Hierfür ist der Betrieb und der weitere Ausbau der Schiffsflotte ebenso ein wichtiger Baustein wie die Implementierung der Dienstleistungen der Zeitfracht Gruppe in das gemeinsame Portfolio. „Die komplementären Stärken der Partner ergänzen sich ideal und bieten unseren Kunden einen Mehrwert bei der Verschlankung von Lieferketten, ergänzt Wolfram Simon – Schröter, Chef der Zeitfracht.

Über die OPUS Gruppe

Die OPUS Gruppe, zu der die OPUS MARINE GmbH gehört, zählt zu den führenden deutschen Reedereien in der Spezialschifffahrt mit professioneller Expertise in der Offshore-Windindustrie.

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Stromspeicherung für die Energiewende – Energierecht, aktuelle Projekte, Märkte und Wertschöpfung in Industrie und Gewerbe

– Seminar der Transferstelle Bingen in Kooperation mit BBH –

Die sinkenden Preise für Stromspeicher, die Steuervorteile bei Eigenversorgung, die Kopplung des Strommarktes mit der Elektromobilität, die Digitalisierung und der Ausbau der dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern werden den Strommarkt stark verändern.
Gerade für Industrie und Gewerbe ergeben sich durch die Nutzung von Stromspeichern am Strommarkt interessante Wertschöpfungspotenziale: Zu nennen sind die Primärregelleistung, das Peak Shaving oder der Spotmarkt. Weiterhin lassen sich eventuell zusätzliche Einsatzmöglichkeiten, z.B. im Bereich der Notstromversorgung, erschließen. Zu beachten ist hierbei immer die richtige Auslegung des Stromspeichers, um parallel wirken zu können. Durch die parallele Nutzung verschiedener Wertschöpfungspotenziale ergibt sich so eine Redundanz, wodurch eine Investitionsentscheidung marktunabhängiger erfolgen kann.

Der Anteil der Eigenversorgung wird steigen. Die Eigenversorger und Speicherbetreiber können durch die Digitalisierung „Community´s“ bilden, d.h. untereinander Strom austauschen und gebündelt auf dem Strommarkt auftreten, z.B. als Anbieter von Regelenergie oder als Nachfrager von Zusatz- und Reservestrom. Erste Aktivitäten gibt es bereits, z.B. die „sonnenCommunity“ der SONNEN GmbH und das Angebot „SolarCloud“ der E.ON Energie Deutschland GmbH.

Wie die Entwicklung verlaufen wird, hängt zum einen von den rechtlichen Rahmenbedingungen ab, z.B. den Netzentgelten, die für die „doppelte Netznutzung“ (Bezug des Speichers und Lieferung aus dem Speicher) zu zahlen sind. Zum anderen werden die Möglichkeiten der Wertschöpfung, welche im Seminar vertieft werden, in die Entscheidung für die Stromspeicherung mit einfließen.

Weitere Informationen unter http://www.tsb-energie.de/…

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Dr. Uwe Leprich komplettiert Aufsichtsrat

Professor Dr. Uwe Leprich folgt im Aufsichtsrat der ABO Wind AG auf Dr. Joachim Nitsch. Wie alle weiteren Beschlüsse erfolgte auch die Wahl Dr. Leprichs bei der gestrigen Hauptversammlung mit mehr als 90 Prozent der Stimmen.

Schon als sich Dr. Nitsch 2012 für die Aufgabe im Aufsichtsrat der ABO Wind zur Verfügung stellte, befristete er das Engagement bis zu seinem 78. Lebensjahr, das nunmehr erreicht ist. Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Lukowsky dankte dem Ingenieurwissenschaftler zum Abschied gestern für die vielen wertvollen Impulse, die er ABO Wind während seiner sechsjährigen Amtszeit gegeben habe.

Mit Professor Dr. Leprich gewinnt ABO Wind wiederum einen für die erneuerbaren Energien sehr bedeutsamen Wissenschaftler als Aufsichtsratsmitglied. Dr. Leprich gehörte dem Gremium bereits zwischen 2000 und 2016 an. Während seiner zweijährigen Abordnung an das Umweltbundesamt, wo er bis März 2018 die Abteilung Klimaschutz und Energie leitete, stand Dr. Leprich nicht für Mandate in privaten Unternehmen zur Verfügung. Nun ist er als Professor mit den Schwerpunkten Wirtschaftspolitik und Energiewirtschaft an die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands zurückgekehrt. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben – auch als Aufsichtsrat der ABO Wind“, sagte Dr. Leprich.

Das große Einverständnis der Aktionäre mit der Entwicklung der Gesellschaft spiegelte sich bei der Hauptversammlung nicht allein in den Abstimmungsergebnissen wider, sondern auch in der Aussprache. Mehrere Redner bedankten sich für die gute und erfolgreiche Arbeit des Unternehmens. Die einzelnen Abstimmungsergebnisse sind auf der Internetseite abrufbar: https://www.abowind. com/de/pdf/HV2018/Abstimmungsergebnisse-oHV-2018-AB9.pdf

 

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