Continuity and Resilience Industry Personality 2019

Am 09.05.2019 wurde in Hamburg im Hotel Atlantic Kempinski der European Award des Business Continuity Institute (BCI) vergeben.

Geehrt wurden wie jedes Jahr Personen, Unternehmen und Teams unter anderem in den Bereichen "Newcomer", "Continuity and Resilience Team", "Most effective Recovery Plan of the year" oder auch "Continuity and Resilience Provider".

Die Zeremonie schloss mit der Verleihung des Awards für die "Continuity and Resilience Industry Personality 2019" – wir freuen uns besonders, dass unser Vorstand – Matthias Rosenberg (FBCI) – hiermit geehrt wurde!

Es ist das erste Mal, dass diese Ehrung an einen Deutschen vergeben wurde und demonstriert das Engagement unseres Vorstandes für das Thema Business Continuity Management in Deutschland.

Neben zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema BCM arbeitet Herr Rosenberg ehrenamtlich als Dozent an mehreren Hochschulen, um dieses spannende Thema zukünftigen Managern näherzubringen und engagiert sich auch im BCI Germany Forum.

Wer mehr über die European Awards des BCI wissen und lesen möchte und auch die anderen Gewinner sehen möchte, kann hier Einblick nehmen:
https://www.thebci.org/comm/awards/bci-european-awards/bci-european-awards-winners-2019.html

Wer Kontakt zum BCI Germany Forum aufnehmen möchte wendet sich bitte an:

germanycommittee@bciforum.net

Informationen zu unserem Unternehmen finden Sie hier:

https://www.controll-it.de

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Grünes Licht vom BAG: Die neue SVG fleXboxEUROPA vor dem Start in Deutschland

Die neue SVG fleXboxEUROPA für den grenzüberschreitenden Maut-Service in Europa wird schon in Kürze auch für das deutsche Lkw-Mautsystem genutzt werden können. Die Systemtauglichkeit der On-Board-Unit (OBU) wurde vom BAG bereits bestätigt. Entwickelt wurde die OBU speziell für den Einsatz in Europa nach den Vorgaben des European Electronic Toll Service (EETS). Aktuell wird die SVG fleXboxEUROPA bereits für die Mautabrechnung in einer Reihe von Mautsystemen, z.B. in Belgien (inkl. Liefkenshoektunnel), Frankreich, Österreich, Spanien, Portugal etc., eingesetzt. Neben Deutschland kommen weitere Mautsysteme im Laufe des Jahres hinzu. So ist die SVG-Lösung absolut zukunftssicher und bietet darüber hinaus attraktive Optionen im Bereich Telematik.

Maßgeschneiderte Lösungen – Flottencontrolling, Auswertungen und Abrechnung aus einer Hand.

Immer genau abgestimmt auf den Bedarf der Kunden sind auch die weitergehenden Planungs- und Analysetools von SVG. Mit ihrer Hilfe lassen sich Geschäftsprozesse ohne großen Aufwand benchmarken. Als Teil der Transportbranche steht SVG für optimierte Lösungen – gerade auch im Bereich Maut.

Alle Informationen zu EETS und der SVG fleXboxEUROPA finden Sie unter www.eets-deutschland.de

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lobo auf dem European Collaboration Summit in Wiesbaden

Vom 27. – 29. Mai 2019 findet der European Collaboration Summit mit zahlreichen Vorträgen und Workshops im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden statt.

Der European Collaboration Summit ist weltweit die größte, durch eine Gemeinschaft angetriebene, Konferenz für Microsoft Office365, Azure, SharePoint, Teams, AWS und Themen rund um die Geschäftsproduktivität. Erwartet werden über 1.500 Besucher. Während des 3-Tages-Events werden führende Experten und hochkarätige Sprecher Tages-Workshops und Vorträge anbieten und halten. Darüber hinaus wird eine Bandbreite über „Was gibt es Neues“ bis hin zu „Best Practice“ zu den oben genannten Produkten und Themen angeboten.

Das lobo Team ist mit seinen SharePoint Spezialisten am Stand Nummer 21 vor Ort und zeigt seinen Besuchern, welche enormen Einsparpotentiale für Unternehmen durch den Einsatz der Lösung loboSPhere bestehen.

Weitere Informationen auf https://www.collabsummit.eu.

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Europäischer IT-Mittelstandsverband stellt Manifest zur Europawahl vor

Im Vorfeld der anstehenden Europawahlen im Mai 2019 hat die European DIGITAL SME Alliance, der europäische Dachverband in dem der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) Mitglied ist, ihr Manifest mit 10 Forderungen für eine digitale Zukunft Europas veröffentlicht. In dieser Stellungnahme fordert DIGITAL SME Politiker, Bürger und Unternehmen auf, Rahmenbedingungen für eine lebendige europäische Wirtschaft zu schaffen, die sich auf Innovation, Zukunftstechnologien und europäische Werte stützt.

Heute sind die wertvollsten globalen Unternehmen digital und die 10 weltweit führenden Digitalunternehmen kommen aus den USA oder China. Inmitten dieses Wettbewerbs befindet sich Europa, mit seiner mittelständisch geprägten Wirtschaft auf der einen Seite und seinen Großkonzernen aus den traditionellen Industrien wie Öl und Gas, Automobilbau, Finanzen und Maschinenbau auf der anderen Seite.

„Während Europa in Forschung und Innovation stark ist, fehlt es uns an einer Umgebung, die innovativen Digitalunternehmen Wachstum erlaubt“, sagt Dr. Oliver Grün, Präsident von DIGITAL SME und BITMi. „Dabei ist die Entstehung einer starken und unabhängigen Digitalwirtschaft essenziell, um den Wohlstand Europas für die Zukunft zu sichern. Darüber hinaus können wir nur mit einer schlagkräftigen Digitalwirtschaft unsere digitale Souveränität sicherstellen, welche die Basis unserer freien demokratischen Gesellschaften ist.“

In Zukunft wird unsere gesamte Umgebung digital sein. Häuser, Autos, Kühlschränke werden mit Sensoren ausgestattet, um untereinander sowie mit Menschen zu kommunizieren. Technische Lösungen werden nicht mehr auf bestimmte Sektoren begrenzt sein, sondern alle Lebensbereiche durchziehen. Genau deshalb ist es so wichtig, dass die jetzt entstehenden Regulierungen und Standards dieser Technik europäische Werte widerspiegeln und sicher sind.

In ihrem Manifest stellen DIGITAL SME und seine Mitgliedsorganisationen die 10 entscheidenden Herausforderungen vor, die Europa auf dem Weg ins digitale Zeitalter bewältigen muss. Aktuell ist es beispielsweise so, dass Digitalkonzerne Zugriff auf große Datenmengen haben, die die Basis zur Entwicklung von KI-Innovationen darstellen. Verbleiben diese Daten in einem geschlossenen Ökosystem in der Kontrolle eines einzigen Unternehmens, führt das zwangsläufig zu Wettbewerbsvorteilen für dieses Unternehmen. Gleichzeitig wird dadurch das Innovationspotenzial anderer Unternehmen und der Gesellschaft als Ganzes geschmälert.

Europa entwickelt Antworten zu diesen und allen weiteren Herausforderungen, kann aber bisher keine umfassende Strategie oder Roadmap vorweisen. Der hier von DIGITAL SME vorgestellte Vorschlag konzentriert sich auf Europas Stärken: Innovative Unternehmen, herausragende Grundlagenforschung und eine starke industrielle Basis sowie starke Grundwerte und Rechtsstaatlichkeit.

„Wir müssen das Selbstbewusstsein haben, uns auf die Innovationskraft, Kreativität und Selbstständigkeit unserer Bürger und Unternehmen zu stützen,“ erklärt Grün. „Europa muss nun strategisch an die Situation herangehen, um die Möglichkeiten der digitalen Revolution voll auszuschöpfen. Es ist Zeit, unsere Stärken zu erkennen, auf sie zu setzen und Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass unsere Unternehmen davon profitieren und wachsen können.“

Hier finden sie das vollständige Manifest der European DIGITAL SME Alliance zur Europawahl 2019: https://www.digitalsme.eu/digital/uploads/DE-MANIFESTO.pdf

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Honda kündigt Restrukturierung des globalen Automobilproduktionsnetzwerks an

Honda hat am heutigen Tage eine Restrukturierung seines globalen Automobilproduktionsnetzwerks angekündigt. Hierdurch möchte Honda die Umsetzung seines Bekenntnisses zur Elektromobilität beschleunigen und auf anstehende beispiellose Veränderungen in der globalen Automobilbranche reagieren. In Reaktion auf die enormen Herausforderungen durch die Elektrifizierung der Automobilbranche wird Honda seine Betriebsstätten restrukturieren und sich auf Aktivitäten an Standorten fokussieren, die hohes Produktionsvolumen versprechen.

Die Honda UK Manufacturing Ltd. hat daher heute ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber informiert, dass der Konzern beabsichtigt, seine Produktionsstätte in Swindon, England, im Jahr 2021 – und damit am Ende des Produktionszyklus des aktuellen Modells – zu schließen. Am Standort Swindon werden derzeit etwa 150.000 Fahrzeuge pro Jahr hergestellt und ca. 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Erste Schritte zur Verhandlung mit den voraussichtlich betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden noch heute unternommen.

Die global angelegte Restrukturierung des Produktionsnetzwerks wird auch Auswirkungen auf Hondas Automobilproduktionsstätten in der Türkei haben. Die türkische Honda Turkiye A.S. produziert derzeit etwa 38.000 Fahrzeuge pro Jahr. Diese Gesellschaft wird ihre Produktion des aktuellen Civic Sedan Modells zwar ebenfalls im Jahr 2021 einstellen, beabsichtigt ihre Geschäftstätigkeit jedoch fortzuführen. Honda Turkiye A.S. und türkische Interessenvertreter werden in der Zwischenzeit ihren konstruktiven Austausch fortsetzen.

Katsushi Inoue, Chief Officer European Regional Operations bei der Honda Motor Co., Ltd. und Präsident von Honda Motor Europe nimmt hierzu wie folgt Stellung: „Angesichts der beispiellosen Veränderungen, die unserer Branche bevorstehen, ist es notwendig, dass wir unsere Elektrifizierungsstrategie weiter beschleunigen und unser Produktionsnetzwerk entsprechend restrukturieren. Daher mussten wir unsere Mitarbeiter dazu zu Rate ziehen, wie wir unser Produktionsnetzwerk auf diese Herausforderungen einstellen. Die resultierenden Entscheidungen wurden nicht leichtfertig getroffen und wir bedauern, wie verunsichernd die heutige Ankündigung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein mag.“

Hondas europäisches Headquarter wird jedoch auch weiterhin im Vereinigten Königreich verbleiben und den Interessen der europäischen Kunden dienen.

 

 

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BITMi bedauert Ablehnung des Brexit Deals

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bedauert die Ablehnung des Brexit-Deals durch die Mehrheit der britischen Abgeordneten. Großbritannien muss die EU nach wie vor am 29. März verlassen, doch das Scheitern des Vertrags weckt starke Zweifel an Art und Weise und Timing des Austritts.

Die daraus resultierende erhöhte Unsicherheit ist problematisch und könnte schädliche Folgen für digitale kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben. "Wenn Großbritannien ohne Vertrag aus der EU austritt, wird das katastrophale Auswirkungen auf die Wirtschaft haben – und IT-KMU werden da keine Ausnahme darstellen“, befürchtet Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des BITMi. „Die anhaltende Unsicherheit und Ungewissheit, nach der digitale KMU künftig ihre Geschäfte führen werden sowie der drastische Rückgang der Investitionen bedrohen die britische und europäische IT-Landschaft. Es ist dringend notwendig, eine Vereinbarung zu treffen, die KMU und Investoren sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der übrigen EU Sicherheit und Stabilität gibt", ergänzt er.

Der BITMi bedauert, dass durch den Austritt der Briten die europäische Idee getrübt wird und setzt sich für die Stärkung des europäischen Binnenmarktes im digitalen Sektor ein. „Wir wünschen uns einen Deal, der einen fairen Kompromiss für beide Seiten darstellt und dadurch den Schaden für Bürger und Unternehmen möglichst gering hält“ erklärt Grün.

 

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Fraunhofer SIT tritt mit „Volksverschlüsselung“ dem TeleTrusT-PKI-Vertrauensverbund European Bridge CA bei

Vertrauensverbund European Bridge CA des Bundesverbandes IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) bei. Der Beitritt ermöglicht Bürgern die verschlüsselte E-Mail-Kommunikation zu Unternehmen, Banken und Institutionen.

Fraunhofer SIT und TeleTrusT schaffen eine weitere Vertrauensbrücke, um auch die öffentlichen Schlüssel von E-Mail-Zertifikaten, die von Bürgern genutzt werden, zu erschließen. Bislang waren über den TeleTrusT-PKI-Vertrauensverbund European Bridge CA nur öffentliche Schlüssel von Unternehmen, Banken und einzelnen Verwaltungsinstitutionen zugänglich. Mit dem Beitritt werden zwei bisher getrennte Welten auf einem System verfügbar, so dass die vertrauenswürdige Kommunikation zwischen Wirtschaft, Institutionen und Privatpersonen vereinfacht wird.

Die "Volksverschlüsselung", eine Initiative von Fraunhofer SIT, stellt seit Sommer 2016 Privatpersonen kostenlose E-Mail-Zertifikate mit vorheriger Identitätsprüfung zur Verfügung. So werden diese auch für Organisationen durch Verifikation der Identität vertrauenswürdig. In der Regel erfolgt bei der Vergabe von kostenlosen Zertifikaten keine Identitätsprüfung. Die "Volksverschlüsselung" leistet deshalb einen Beitrag für die Verbreitung verschlüsselter und vertrauenswürdiger Kommunikation für Endnutzer.

Nutzer der Volksverschlüsselungs-Zertifikate können nun direkt mit den EBCA-Teilnehmerunternehmen verschlüsselte E-Mails austauschen. Die öffentlichen Schlüssel werden automatisch über den Verzeichnisdienst bereitgestellt. Mit der kostenlosen Verfügbarkeit von E-Mail-Zertifikaten für Bürger wird eine gute Möglichkeit geschaffen, verschlüsselte E-Mail-Kommunikation in der Gesellschaft zu etablieren.

https://www.ebca.de

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22. und 23. November: Austausch zu aktuellen Herausforderungen im Finanz- und Rechnungswesen: EFA-Symposium zur Finanzwirtschaft

Aktuelle Herausforderungen im Finanz- und Rechnungswesen stehen beim diesjährigen EFA-Symposium am 22. und 23. November 2018 im Haus der Wissenschaft Mittelpunkt. Jedes Jahr organisieren die Studierenden im dritten Semester des Bachelor-Studiengangs European Finance and Accounting (EFA) an der Hochschule Bremen (HSB) die Veranstaltung. Das Symposium vernetzt Wissenschaft und Praxis. So haben Studierende, Lehrende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft Gelegenheit, sich über die Themen der Finanzwirtschaft auszutauschen.

In diesem Jahr reicht die Themenvielfalt der Vorträge und Workshops von Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Finanzwelt bis zu Ursachen und Gegenmaßnahmen von Bilanzskandalen. Erneut konnten die Studierenden Referentinnen und Referenten von regionalen und internationalen Unternehmen gewinnen, die Einblicke in Berufsbilder und aktuelle Themen der Praxis geben.

Das abwechslungsreiche Programm bietet für die Studierenden auch eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich über die Möglichkeit eines Praktikums oder das Schreiben der Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu informieren.

Traditionell wird das EFA-Symposium mit einer Abendveranstaltung in entspannter Atmosphäre ausklingen.

Für Rückfragen: Prof. Dr. Peter Schmidt, Tel.: 0421 5905-4691, Peter.Schmidt@hs-bremen.de
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Das Programm findet sich online unter http://efa-symposium.net/

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EU-Parlament beschließt neue Spielregeln für den Telekommunikationsmarkt

Nach zwei Jahren intensiver Debatten und Arbeit ist es vollbracht: Das EU-Parlament hat heute den neuen europäischen TK-Rechtsrahmen (European Electronic Communications Code/EECC) verabschiedet. „Das ist auch für den Glasfaserausbau in Deutschland von großer Bedeutung, denn um die Ziele der Bundesregierung bis 2025 zu erreichen, muss schnellstmöglich Planungssicherheit geschaffen werden“, sagt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner: „Nun gilt es, die neuen Vorgaben in nationales Recht umzusetzen.“ Damit der Markt möglichst bald auf Basis der neuen Regeln arbeiten und investieren kann, hat sich die Bundesregierung die Umsetzung im neuen Telekommunikationsgesetz bis Ende 2019 vorgenommen. „Der EECC schafft ausreichend Spielraum für eine moderne neue Rolle des Regulierers bei Glasfaseranschlussnetzen und berücksichtigt die zukünftig wachsende Bedeutung von Ko-Investitionen“, so Grützner.

Die Voraussetzungen für den Abbau von Regulierung sind sowohl ein diskriminierungsfreier Zugang zum Ko-Invest für andere investitionswillige Unternehmen als auch ein fairer Zugang zu den entstehenden neuen Netzen. „`Weniger Regulierung, aber Open Access´, dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden auch durch die neue EU-Richtlinie“, zeigt sich VATM-Geschäftsführer Grützner zufrieden. An verschiedenen Stellen soll GEREK – der europäische Zusammenschluss der nationalen Regulierungsbehörden – Leitlinien und Definitionen entwickeln und die teils recht abstrakten Vorgaben des EECC mit Leben erfüllen. Hier muss es Aufgabe des deutschen Regulierers als wichtiger Teil von GEREK sein, für Deutschland die Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziele abzusichern. Wirtschaft, Geschäfts- und Privatkunden müssen sicher sein können, dass – wie im Koalitionsvertrag versprochen – bis 2025 Gigabit-Anschlüsse bereitstehen und dies auf einer nachhaltigen Wettbewerbsbasis. „Beides ist für eine erfolgreiche Digitalisierung und für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes absolut unverzichtbar“, betont VATM-Präsident Martin Witt.

Der VATM hat die hierfür wichtigsten Punkte zusammengefasst (VATM_7-Punkte-Papier_EECC). Während Regulierung bei Marktbeherrschung und bei Kupferanschlussnetzen grundsätzlich aufrechterhalten bleibt, soll die Regulierung bei Glasfaseranschlussnetzen verringert werden. So sind EU-rechtlich Regulierungserleichterungen bei Ko-Invest vorgesehen, aber klar an fünf zentrale Bedingungen geknüpft, die kumulativ gegeben sein müssen.

Open Access darf in der Praxis nicht durch lange Zugangsverfahren behindert werden. Der komplexe Mechanismus des Art. 74 des EECC muss im Zuge der Umsetzung aus Sicht des VATM so weit wie möglich vereinfacht werden. „Open Access hilft teure Verdopplung von Netzen zu verhindern, knappe Baukapazitäten effizient zu nutzen und muss auch als Garant für Investoren verstanden werden, nicht aufgrund etwaiger Regionalisierung zukünftig reguliert zu werden. Open Access ist damit nicht nur sinnvoll für einen schnellen und effizienten flächendeckenden Glasfaserausbau, sondern gleichzeitig eine Zukunftsversicherung für den deutschen Mittelstand und die gesamte deutsche Wirtschaft – gerade außerhalb der Städte“, unterstreicht Grützner. Für den Privatkundenmarkt bedeutet Open Access mehr Wettbewerb und damit mehr Auswahl, bessere Dienste und niedrigere Preise.

Auch die Bundesregierung setzt im Koalitionsvertrag konsequent auf das Modell des diskriminierungsfreien Zugangs im Sinne von Open Access. Für alle Investoren in Deutschland könnte so Rechtssicherheit dahingehend geschaffen werden, dass bei wettbewerbssichernden Open-Access-Angeboten staatliche Eingriffe im Sinne von symmetrischer Ex-ante- Preisregulierung dauerhaft unterbleiben. „Dies ist bei der Umsetzung des neuen EU-TK-Kodex in deutsches Recht, aber auch bei der Erarbeitung der GEREK-Leitlinien unbedingt zu beachten“, so der VATM-Geschäftsführer.

Auch die im neuen EECC vorgesehene Anhebung der Qualität des Universaldienstes unterstützt der VATM. Allerdings hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag Ziele bereits weit oberhalb aller bestehenden Universaldienste-Verpflichtungen für Deutschland definiert und daher zu Recht entschieden, diese besonders ambitionierten Ziele steuerfinanziert zu erreichen, wo ein wirtschaftlicher Ausbau nicht möglich ist. „Die ausbauenden Unternehmen werden in den nächsten Jahren Investitionen in Milliardenhöhe in Gigabit-Netze tätigen, um bis 2025 alle Haushalte an gigabitfähige Anschlussnetze anzuschließen und damit statt einer Minimalversorgung, wie früher für Deutschland, eine Maximalversorgung zu erreichen“, unterstreicht Grützner. Insofern erübrigen sich Vorgaben und Diskussionen über einen Breitband-Universaldienst im Sinne der bisherigen Mindestqualitäten.

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Internationale Konferenz und Ausstellung für digitale Barrierefreiheit

Digitale Zugänglichkeit für alle Menschen erfordert Barrierefreiheit. Innovative Technologien fördern Inklusion und sind darüber hinaus eine Chance für die ganze Gesellschaft. Dies war Thema des ersten M-Enabling Forum Europe, das am 27. September 2018 während der REHACARE in Düsseldorf stattfand.

Die Konferenz mit begleitender Ausstellung wurde vom internationalen Messeveranstalter E.J.Krause & Associates und der Global Initiative for Inclusive Information and Communication Technology (G3ict) organisiert. G3ict ist eine Institution, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründet wurde, um digitale Barrierefreiheit weltweit zu fördern.

Über 150 Konferenzgäste sowie 20 Sponsoren und Aussteller beteiligten sich am M-Enabling Forum Europe. Die Teilnehmer und Besucher kamen aus 14 Ländern: Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Japan, Norwegen, Österreich, Russland, Schweiz, Spanien und den Vereinigten Staaten.

Vertreter von Betroffenenverbänden, Technologieunternehmen sowie von Standardisierungs- oder Regulierungsgremien kamen einen Tag zusammen zu spannenden und kontroversen Podiumsdiskussionen, die durch die begleitende Ausstellung und intensives Netzwerken ideal ergänzt wurden.

Inmaculada Placencia Porrero von der Europäischen Kommission hielt die Eröffnungsrede. In Ihrem Vortrag betonte sie, dass Barrierefreiheit zum Mainstream werden muss. Insbesondere im Bereich der Beschäftigungsquote besteht ein sehr signifikanter Unterschied zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen.  Diesen abzubauen ist vorrangiges Ziel.

In den nachfolgenden Panels diskutierten die Experten darüber, wie Technologien ein selbstbestimmtes Leben fördern können, über die Zukunft mobiler Barrierefreiheit und darüber, wie gemeinsame Standards grenzüberschreitend und einheitlich den Zugang zu digitalen Inhalten ermöglichen.

Die Abschlussrunde erörterte, wie intelligente Technologien den Wohlstand der gesamten Gesellschaft vorantreiben können. Die Schlussbotschaft des Tages: Menschen mit Behinderungen profitieren von Inklusion – Inklusion ist gleichzeitig eine Chance für die ganze Gesellschaft.

 „Digitale Barrierefreiheit muss eine Schlüsselrolle bei technologischen Innovationen spielen. Die Themen, die beim M-Enabling Forum besprochen wurden sind wichtig und unerlässlich. Die erfolgreiche erste Ausgabe und die überaus positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sehen wir als Motivation das M-Enabling Forum Europe in 2019 fortzusetzen“, bestätigt Kara Krause, Vize Präsidentin, Marketing und Kommunikation, E. J. Krause & Associates, Inc.

 „Positive Energie und Leidenschaft war im Raum. Es war großartig, von den signifikanten Fortschritten beim European Accessibility Act zu hören und den vielen Möglichkeiten, die dieses Regelwerk für Menschen mit Behinderungen und alle Berufsgruppen im Bereich der digitalen Barrierefreiheit bietet.  Der Zeitpunkt des ersten M-Enabling Forum Europe war perfekt. Die Reaktion aller Teilnehmer bestätigt uns, dass eine Fortführung der Veranstaltung in 2019 von hohem Interesse ist“ fügte Axel Leblois, Präsident G3ict hinzu.

Das erste europäische M-Enabling Forum fand währen der REHACARE statt. REHACARE, die von der Messe Düsseldorf veranstaltet wird, ist die größte Fachmesse für Innovationen im Rehabilitationsbereich, Pflege und selbstbestimmtes Leben, mit einem Rekord von über 50.000 Besuchern in diesem Jahr.

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