22. und 23. November: Austausch zu aktuellen Herausforderungen im Finanz- und Rechnungswesen: EFA-Symposium zur Finanzwirtschaft

Aktuelle Herausforderungen im Finanz- und Rechnungswesen stehen beim diesjährigen EFA-Symposium am 22. und 23. November 2018 im Haus der Wissenschaft Mittelpunkt. Jedes Jahr organisieren die Studierenden im dritten Semester des Bachelor-Studiengangs European Finance and Accounting (EFA) an der Hochschule Bremen (HSB) die Veranstaltung. Das Symposium vernetzt Wissenschaft und Praxis. So haben Studierende, Lehrende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft Gelegenheit, sich über die Themen der Finanzwirtschaft auszutauschen.

In diesem Jahr reicht die Themenvielfalt der Vorträge und Workshops von Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Finanzwelt bis zu Ursachen und Gegenmaßnahmen von Bilanzskandalen. Erneut konnten die Studierenden Referentinnen und Referenten von regionalen und internationalen Unternehmen gewinnen, die Einblicke in Berufsbilder und aktuelle Themen der Praxis geben.

Das abwechslungsreiche Programm bietet für die Studierenden auch eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich über die Möglichkeit eines Praktikums oder das Schreiben der Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu informieren.

Traditionell wird das EFA-Symposium mit einer Abendveranstaltung in entspannter Atmosphäre ausklingen.

Für Rückfragen: Prof. Dr. Peter Schmidt, Tel.: 0421 5905-4691, Peter.Schmidt@hs-bremen.de
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Das Programm findet sich online unter http://efa-symposium.net/

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EU-Parlament beschließt neue Spielregeln für den Telekommunikationsmarkt

Nach zwei Jahren intensiver Debatten und Arbeit ist es vollbracht: Das EU-Parlament hat heute den neuen europäischen TK-Rechtsrahmen (European Electronic Communications Code/EECC) verabschiedet. „Das ist auch für den Glasfaserausbau in Deutschland von großer Bedeutung, denn um die Ziele der Bundesregierung bis 2025 zu erreichen, muss schnellstmöglich Planungssicherheit geschaffen werden“, sagt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner: „Nun gilt es, die neuen Vorgaben in nationales Recht umzusetzen.“ Damit der Markt möglichst bald auf Basis der neuen Regeln arbeiten und investieren kann, hat sich die Bundesregierung die Umsetzung im neuen Telekommunikationsgesetz bis Ende 2019 vorgenommen. „Der EECC schafft ausreichend Spielraum für eine moderne neue Rolle des Regulierers bei Glasfaseranschlussnetzen und berücksichtigt die zukünftig wachsende Bedeutung von Ko-Investitionen“, so Grützner.

Die Voraussetzungen für den Abbau von Regulierung sind sowohl ein diskriminierungsfreier Zugang zum Ko-Invest für andere investitionswillige Unternehmen als auch ein fairer Zugang zu den entstehenden neuen Netzen. „`Weniger Regulierung, aber Open Access´, dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden auch durch die neue EU-Richtlinie“, zeigt sich VATM-Geschäftsführer Grützner zufrieden. An verschiedenen Stellen soll GEREK – der europäische Zusammenschluss der nationalen Regulierungsbehörden – Leitlinien und Definitionen entwickeln und die teils recht abstrakten Vorgaben des EECC mit Leben erfüllen. Hier muss es Aufgabe des deutschen Regulierers als wichtiger Teil von GEREK sein, für Deutschland die Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziele abzusichern. Wirtschaft, Geschäfts- und Privatkunden müssen sicher sein können, dass – wie im Koalitionsvertrag versprochen – bis 2025 Gigabit-Anschlüsse bereitstehen und dies auf einer nachhaltigen Wettbewerbsbasis. „Beides ist für eine erfolgreiche Digitalisierung und für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes absolut unverzichtbar“, betont VATM-Präsident Martin Witt.

Der VATM hat die hierfür wichtigsten Punkte zusammengefasst (VATM_7-Punkte-Papier_EECC). Während Regulierung bei Marktbeherrschung und bei Kupferanschlussnetzen grundsätzlich aufrechterhalten bleibt, soll die Regulierung bei Glasfaseranschlussnetzen verringert werden. So sind EU-rechtlich Regulierungserleichterungen bei Ko-Invest vorgesehen, aber klar an fünf zentrale Bedingungen geknüpft, die kumulativ gegeben sein müssen.

Open Access darf in der Praxis nicht durch lange Zugangsverfahren behindert werden. Der komplexe Mechanismus des Art. 74 des EECC muss im Zuge der Umsetzung aus Sicht des VATM so weit wie möglich vereinfacht werden. „Open Access hilft teure Verdopplung von Netzen zu verhindern, knappe Baukapazitäten effizient zu nutzen und muss auch als Garant für Investoren verstanden werden, nicht aufgrund etwaiger Regionalisierung zukünftig reguliert zu werden. Open Access ist damit nicht nur sinnvoll für einen schnellen und effizienten flächendeckenden Glasfaserausbau, sondern gleichzeitig eine Zukunftsversicherung für den deutschen Mittelstand und die gesamte deutsche Wirtschaft – gerade außerhalb der Städte“, unterstreicht Grützner. Für den Privatkundenmarkt bedeutet Open Access mehr Wettbewerb und damit mehr Auswahl, bessere Dienste und niedrigere Preise.

Auch die Bundesregierung setzt im Koalitionsvertrag konsequent auf das Modell des diskriminierungsfreien Zugangs im Sinne von Open Access. Für alle Investoren in Deutschland könnte so Rechtssicherheit dahingehend geschaffen werden, dass bei wettbewerbssichernden Open-Access-Angeboten staatliche Eingriffe im Sinne von symmetrischer Ex-ante- Preisregulierung dauerhaft unterbleiben. „Dies ist bei der Umsetzung des neuen EU-TK-Kodex in deutsches Recht, aber auch bei der Erarbeitung der GEREK-Leitlinien unbedingt zu beachten“, so der VATM-Geschäftsführer.

Auch die im neuen EECC vorgesehene Anhebung der Qualität des Universaldienstes unterstützt der VATM. Allerdings hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag Ziele bereits weit oberhalb aller bestehenden Universaldienste-Verpflichtungen für Deutschland definiert und daher zu Recht entschieden, diese besonders ambitionierten Ziele steuerfinanziert zu erreichen, wo ein wirtschaftlicher Ausbau nicht möglich ist. „Die ausbauenden Unternehmen werden in den nächsten Jahren Investitionen in Milliardenhöhe in Gigabit-Netze tätigen, um bis 2025 alle Haushalte an gigabitfähige Anschlussnetze anzuschließen und damit statt einer Minimalversorgung, wie früher für Deutschland, eine Maximalversorgung zu erreichen“, unterstreicht Grützner. Insofern erübrigen sich Vorgaben und Diskussionen über einen Breitband-Universaldienst im Sinne der bisherigen Mindestqualitäten.

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Internationale Konferenz und Ausstellung für digitale Barrierefreiheit

Digitale Zugänglichkeit für alle Menschen erfordert Barrierefreiheit. Innovative Technologien fördern Inklusion und sind darüber hinaus eine Chance für die ganze Gesellschaft. Dies war Thema des ersten M-Enabling Forum Europe, das am 27. September 2018 während der REHACARE in Düsseldorf stattfand.

Die Konferenz mit begleitender Ausstellung wurde vom internationalen Messeveranstalter E.J.Krause & Associates und der Global Initiative for Inclusive Information and Communication Technology (G3ict) organisiert. G3ict ist eine Institution, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründet wurde, um digitale Barrierefreiheit weltweit zu fördern.

Über 150 Konferenzgäste sowie 20 Sponsoren und Aussteller beteiligten sich am M-Enabling Forum Europe. Die Teilnehmer und Besucher kamen aus 14 Ländern: Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Japan, Norwegen, Österreich, Russland, Schweiz, Spanien und den Vereinigten Staaten.

Vertreter von Betroffenenverbänden, Technologieunternehmen sowie von Standardisierungs- oder Regulierungsgremien kamen einen Tag zusammen zu spannenden und kontroversen Podiumsdiskussionen, die durch die begleitende Ausstellung und intensives Netzwerken ideal ergänzt wurden.

Inmaculada Placencia Porrero von der Europäischen Kommission hielt die Eröffnungsrede. In Ihrem Vortrag betonte sie, dass Barrierefreiheit zum Mainstream werden muss. Insbesondere im Bereich der Beschäftigungsquote besteht ein sehr signifikanter Unterschied zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen.  Diesen abzubauen ist vorrangiges Ziel.

In den nachfolgenden Panels diskutierten die Experten darüber, wie Technologien ein selbstbestimmtes Leben fördern können, über die Zukunft mobiler Barrierefreiheit und darüber, wie gemeinsame Standards grenzüberschreitend und einheitlich den Zugang zu digitalen Inhalten ermöglichen.

Die Abschlussrunde erörterte, wie intelligente Technologien den Wohlstand der gesamten Gesellschaft vorantreiben können. Die Schlussbotschaft des Tages: Menschen mit Behinderungen profitieren von Inklusion – Inklusion ist gleichzeitig eine Chance für die ganze Gesellschaft.

 „Digitale Barrierefreiheit muss eine Schlüsselrolle bei technologischen Innovationen spielen. Die Themen, die beim M-Enabling Forum besprochen wurden sind wichtig und unerlässlich. Die erfolgreiche erste Ausgabe und die überaus positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sehen wir als Motivation das M-Enabling Forum Europe in 2019 fortzusetzen“, bestätigt Kara Krause, Vize Präsidentin, Marketing und Kommunikation, E. J. Krause & Associates, Inc.

 „Positive Energie und Leidenschaft war im Raum. Es war großartig, von den signifikanten Fortschritten beim European Accessibility Act zu hören und den vielen Möglichkeiten, die dieses Regelwerk für Menschen mit Behinderungen und alle Berufsgruppen im Bereich der digitalen Barrierefreiheit bietet.  Der Zeitpunkt des ersten M-Enabling Forum Europe war perfekt. Die Reaktion aller Teilnehmer bestätigt uns, dass eine Fortführung der Veranstaltung in 2019 von hohem Interesse ist“ fügte Axel Leblois, Präsident G3ict hinzu.

Das erste europäische M-Enabling Forum fand währen der REHACARE statt. REHACARE, die von der Messe Düsseldorf veranstaltet wird, ist die größte Fachmesse für Innovationen im Rehabilitationsbereich, Pflege und selbstbestimmtes Leben, mit einem Rekord von über 50.000 Besuchern in diesem Jahr.

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Foundation of Poraver Eastern Europe Sp. z o.o. in Poland

Poraver Eastern Europe Sp. z o.o. has been added to the Poraver corporate family. The newly founded company is based in Krakow, Poland.

Due to the increasing demand and very good sales developments in the Central and Eastern European market, Poraver decided to initiate and intensively advance the planning for a production plant in Poland.

The new production site in Poland will enable the Poraver customers from Eastern European to benefit from significantly lower transport costs and higher availability.

With its both production plants in Postbauer-Heng (Germany) and Innisfil (Ontario, Canada), the Poraver group has a worldwide production capacity of 85,000 tons of expanded glass and is already the undisputed market leader. From end of 2020, the third Poraver production plant in Schlüsselfeld (Germany) will be put into operation. This will increase the production capacity to over 100,000 tons of expanded glass per year. The fourth Poraver plant, located in Poland, increases the overall capacity even more and clearly underscores the company’s claim to market leadership.

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Global Galvanizing Awards 2018 – Preise gehen an COBE und ARM Architecture

Zum 4. Mal verleiht die European General Galvanizers Association (EGGA) den Global Galvanizing Award. Der Award wird für herausragende Architektur aus feuerverzinktem Stahl verliehen und in zwei Kategorien vergeben. Mit 36 eingereichten Projekten aus 13 Ländern fand der Preis international eine gute Resonanz.

Den „Award der Industrie“ erhielt ARM Architecture, Melbourne für das Arts West Building der Universität Melbourne. Mit dem „Award der Jury“ wurde COBE, Kopenhagen für das Projekt „The Silo“ ausgezeichnet. Anerkennungen beim „Award der Jury“ wurden an The Green House Utrecht von Cepezed Architekten, Delft und das Saar-Polygon von Pfeifer Sachse Architekten, Berlin vergeben.

Während der „Award der Industrie“ von den einreichenden Verzinker-Verbänden bestimmt wird, vergibt eine Jury aus unabhängigen Architektur-Experten den „Award der Jury“. Der Jury gehörten an:
– Burkhard Fröhlich, Chefredakteur Deutsche BauZeitschrift (DBZ)
– Bernhard Hauke, Geschäftsführer bauforumstahl e.V und designierter Chefredakteur der Zeitschrift „Stahlbau“
– Matthew Wells, Director „Techniker“ und Professor of Architectural Engineering an der University of Leeds.

The Silo

The Silo ist Teil der Umgestaltung des Kopenhagener Nordhafens. Ein 17-stöckiges ehemaliges Getreidesilo wurde von COBE Architekten in ein Wohngebäude transformiert. Um die industrielle Betonfassade des Silos den aktuellen Energie-Standards anzupassen, erhielt der Bau eine feuerverzinkte Gebäudehülle, während das Innere des Silos so roh und unberührt wie möglich erhalten wurde. Die facettierte Außenfassade aus feuerverzinktem Stahl ermöglichte auch die Integration von zusätzlichen Funktionselementen wie Balkonen und die Beibehaltung der charakteristischen, schlanken Form des Gebäudes.

Arts West Building

ARM Architekten erarbeitete in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunst der Universität Melbourne ein neues Fakultätsgebäude für objektbasiertes Lernen. Die markante Fassade verwendet feuerverzinkten Stahl in einer neuen Weise. Die lamellenartige Gebäudehülle zeigt Bilder ausgewählter Objekte der Kunstsammlung der Universität und ist architektonischer Ausdruck der pädagogischen Bestrebungen der Fakultät. Zudem übernimmt die Fassade die Funktion eines passiven Sonnenschutzes.

Der Global Galvanizing Award wird in dreijährigem Rhythmus vergeben und anläßlich der Intergalva 2018 in Berlin verliehen.

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Mediengetrennte Magnetventile schützen Medien vor Verunreinigung

Leicht, vielseitig und zuverlässig – die mediengetrennten 2/2- und 3/2-Wege-Absperrventile der Serie LVMK20/200 von SMC sind mit einer Abtrenndichtung versehen, die das Spulengehäuse vom Medienbereich trennt. Das Medium bleibt frei von Immission, etwa durch Öl, Fett, Metall oder Staub. Damit eignen sich die Ventile insbesondere für das Schalten von Gasen und Flüssigkeiten in sensiblen Anwendungen der Medizintechnik, beispielsweise in Blutanalysegeräten, in der Wasserreinigung oder für den Einsatz in DNA-, Immun- und Molekulartests.

Zuverlässig 10 Millionen Zyklen schalten
Die medienberührenden Materialien der LVMK-Serie zeichnen sich durch eine hohe Chemikalienbeständigkeit aus. Je nach Medium kann der Anwender wählen zwischen EPDM oder FKM für die Membrane, das Ventilgehäuse wird in PPS angeboten. Verschleiß der Ventile und Fehleranfälligkeit sind deutlich verringert, weil die mediengetrennte Ausführung ein Anhaften des Ankers und Korrosion verhindert. Zudem ist ihre Betriebsdauer extrem lange: Tests zeigen, dass die Ventile der LVKM-Serie mindestens 10 Millionen Zyklen schalten können.

Die mediengetrennten Magnetventile der neuen Serie LVMK von SMC sind echte Leichtgewichte: Weniger als 79 Gramm bringen sie auf die Waage. Standardmäßig sind die LVMK 2/2- und 3/2-Wege-Ventile mit einer EPDM-Membran ausgestattet. Die Varianten können nicht nur geflanscht werden, sondern sind dank integriertem Barb-Fitting (Rohrversion) auch gleich in Systeme integrierbar. Es wird nur der entsprechende Schlauch benötigt, die Schlauchtülle ist bereits integriert.

Optimiert in puncto Präzision und Wirtschaftlichkeit
Die Leistungsaufnahme der Ventile liegt mit 3 Watt auf sparsamem Niveau. Mit einem speziellen Gehäusedesign haben es die SMC Ingenieure geschafft, den Abfall des Durchflusses innerhalb des Ventils auf maximal 5 Prozent zu beschränken, was die Leckagerate auf ein Minimum reduziert. Dank der guten thermischen Trennung zwischen Antriebseinheit und Medienbereich findet kaum eine Wärmeübertragung von der Spule auf die Medien statt – wichtig bei sensiblen Anwendungen. Alle medienberührenden Teile sind ölfrei, auch hier gibt es keine Kontaminierung.

Herausragendes Preis-Leistungsverhältnis
Für Jamal Hamim, Manager European Life Science Instruments bei SMC, bestechen die mediengetrennten Magnetventile der Serie LVKM20/200 vor allem aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit: „Die geringe Fehleranfälligkeit, der reduzierte Verschleiß und die extrem lange Haltbarkeit der LVMK-Ventile mit über 10 Millionen Schaltzyklen führen in der Summe zu einer ausgezeichneten Kosteneffizienz. Das Preis-Leistungs-Verhältnis würde ich als herausragend einschätzen.“

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Lingenio mit neuen Algorithmen auf der EAMT

Bogdan Babych, neuer Technischer Leiter bei der Lingenio GmbH und Professor an der Universität Leeds, trägt bei der diesjährigen Konferenz der European Association for Machine Translation (EAMT) in Alicante über eine neues Verfahren zur Gewinnung von Übersetzungsdaten aus sog. vergleichbaren Corpora mit großem Potenzial für die mehrsprachige Termextraktion vor.

Die EAMT veranstaltet jährlich eine Konferenz zu neuesten Entwicklungen in der Maschinellen Übersetzung. Dieses Jahr fand die Veranstaltung in Alicante statt. (The 21st Annual Conference of the European Association for Machine Translation). Ein wichtiges aktuelles Thema ist die Gewinnung von Übersetzungsdaten aus sog. ‚vergleichbaren Corpora‘ (Comparable Corpora), d.h. von Texten unterschiedlicher Sprache die nicht Übersetzungen voneinander sind, sondern nur in der Thematik ähnlich.

Das ist gerade für Übersetzungen von und in sog. ‚kleinere Sprachen‘ wichtig. Das sind solche, für die es vergleichsweise wenig elektronisch verfügbare Texte gibt und – vor allem – wenig Übersetzungen in ‚große Sprachen‘ wie Englisch oder Französisch. Um Übersetzungssysteme trainieren zu können, muss dann auf andere, nur vergleichbare, Korpora ausgewichen werden. Für diese ist es von großer Bedeutung, sog. Cognates zu finden, d.h. Wörter in den Texten die mit großer Sicherheit als Übersetzung voneinander erkannt werden können. Bei Vorliegen von nur bescheidenen Wörterbüchern, wie oft z.B. zwischen asiatischen und europäischen Sprachen der Fall, ist das ein großes Problem.

Prof. Babych hat nach detaillierten Studien zu diesem Thema nun eine vielversprechende Arbeit vorgelegt die zur Bestimmung von Cognates zusätzliche, standardisierte und automatisch abfragbare Kriterien aus der Phonologie mit einbezieht. Die Arbeit ist auf großes Interesse bei Kollegen gestoßen, u.a. von der School of Computing der University of Dublin und der Universitat d’Alicant, beides bekannte Zentren innovativer Forschung zur automatischen Übersetzung.

Lingenio wird das Verfahren in seine Term-Extraktions-Systeme zur Unterstützung von diversen Übersetzungsprozessen integrieren.

Mehr zu der Arbeit zu ‚Development and evaluaton of phonological models for cognate identification‘ findet sich in den Proceedings der Konferenz.

 

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Finale Entscheidung zum neuen europäischen TK-Rechtsrahmen steht

„Es liegt nun in der Hand der Mitgliedsländer und der nationalen Regulierer, die richtigen Schritte einzuleiten, um den Glasfaserausbau voranzutreiben. Die EU hat Spielraum für Regulierungserleichterungen geschaffen, wenn dabei der Wettbewerb für Wirtschaft und Bürger konsequent aufrechterhalten bleibt“, kommentiert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner die heute Nacht erfolgreich zwischen EU-Parlament, EU-Ministerrat und EU-Kommission (Trilog) abgeschlossenen Verhandlungen zum neuen europäischen Telekommunikations-Rechtsrahmen (TK-Kodex). Damit haben sich die drei Gremien auf gemeinsame Formulierungen verständigt, die nun formal noch vom EU-Parlament abgesegnet werden müssen. Im Mittelpunkt stand bis zuletzt das Ringen um den Zugang zu den neuen Glasfaser-Infrastrukturen.

„Die Ergebnisse sind eine gute Basis, um die Ziele der Bundesregierung – deutlich schnellerer Glasfaserausbau mit vom Regulierer überwachten Open Access – bis 2025 soweit wie möglich umsetzen zu können“, sagt Grützner. Deutschland muss nach der vollständigen Verabschiedung des TK-Kodex (EECC=European Electronic Communications Code) voraussichtlich im 3. Quartal 2018, die Regelungen in nationales Recht umsetzen. „Obwohl auf Druck Frankreichs ein verstärkter Fokus auf symmetrische Regulierung gelegt wurde, besteht genügend Spielraum, neue Investitionen auf Open-Access-Basis nicht mit einer Regulierung zu belasten, die für marktbeherrschende Unternehmen erforderlich ist“, ist der VATM-Geschäftsführer überzeugt.

Die beste Nachricht für die deutsche Wirtschaft und die Bürger ist aber aus Sicht des VATM zweifellos, dass es schnellen Glasfaserausbau geben soll, aber nicht um den Preis eines den Wirtschaftsstandort Deutschland massiv gefährdenden neuen Monopols. So kann es zwar unter klaren Voraussetzungen Regulierungserleichterungen geben, nicht aber eine bedingungslose Regulierungsfreistellung für Incumbents wie die Deutsche Telekom. Entscheidend ist und bleibt der diskriminierungsfreie Netzzugang für Dritte, Open Access, auch bei Kooperationen und Ko-Invest. Dabei wird nun geregelt, dass Ko-Invest-Modelle nur dann für etwaige Regulierungserleichterungen berücksichtigt werden dürfen, wenn Zugang für die gesamte Projektzeit sichergestellt wird und den Projektpartnern strategische Mitentscheidungsrechte eingeräumt werden. Reine Rabatt-Vereinbarungen über sogenannte Kontingentmodelle sollen nicht als Ko-Invest gewertet werden. „Klar ist nun auch: Der Schiedsrichter lockert die Regeln, verlässt aber nicht den Platz. Der Regulierer behält so die Kontrolle beim Aufbau der wichtigsten Infrastruktur für die Digitalisierung unserer gesamten Wirtschaft. Er muss den Markt nicht der Übermacht des Unternehmens überlassen, auf dessen Infrastruktur der ganz überwiegende Teil aller Anschlüsse in Deutschland geschaltet ist“, so Grützner.

„Auf die Telekom zu setzen und ihr das Spiel zu überlassen, wäre für unseren Wirtschaftsstandort katastrophal“, warnt der VATM-Geschäftsführer. Der europäische Rechnungshof stützt die Kritik des Verbandes, wonach die alte Bundesregierung, aber vor allem die Telekom viel zu lange auf den Ausbau mit Vectoring gesetzt habe. Die Telekom hat aktuell sogar angekündigt, statt Vectoring mit echtem Glasfaserausbau verstärkt erst 2021 beginnen zu wollen und das nur gegen Regulierungsfreistellung. „Ein ausreichender Beitrag für die Erreichung der Ziele der Bundesregierung ist das in keinem Fall“, sagt Grützner. „Die Telekom wird erst dann deutlich schneller Glasfaser ausbauen, wenn endlich Regulierungsferien als Dauer-Erpressungspotential vom Tisch sind.“ Der Wettbewerb zum Kabel und der viel schnellere Glasfaserausbau der Wettbewerber werde auch sie dazu zwingen, nicht länger politisch zu pokern und statt Vectoring echte Gigabitanschlüsse auch auf dem Land zu bauen, ist sich Grützner sicher.

„Die klare Ansage aus Brüssel wird bei der Umsetzung der Ziele der Bundesregierung und der Umsetzung des Koalitionsvertrages helfen. Mit dem Ende des Regulierungspokers wird in Deutschland endlich gebaut werden, von Wettbewerbern und Telekom“ so der VATM-Geschäftsführer.

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European Digital Press Award für digitale Veredelungsmaschine von Leonhard Kurz

Leonhard Kurz ist in der Kategorie „Best enhancement solution“ mit dem European Digital Press Award 2018 ausgezeichnet worden. Kurz erhielt die Auszeichnung für die digitale Veredelungsmaschine DM-Liner UV-Ink, mit der per Inkjettechnik metallisierte Veredelungen auf Papier- und Kunststoffsubstrate übertragbar sind. Der Preis wurde während der Award-Zeremonie am 16.5. auf der FESPA in Berlin von der European Digital Press Association überreicht.

Der DM-Liner UV-Ink ist die zweite mit dem EDP Award prämierte Kurz-Maschine für digitalen Metalltransfer, nachdem das Unternehmen 2015 bereits für den tonerbasierten DM-Liner ausgezeichnet worden war. „Wir sind stolz auf diese großartige Anerkennung unserer digitalen Veredelungstechnologie“, sagt Kurz-Produktmanagerin Stefanie Schmidt. „Wir haben differenzierte digitale Veredelungssysteme entwickelt, die die Ausstattung und Auftragsstruktur verschiedenster Druckereien berücksichtigen. Der internationale Druckmarkt hat dieses Angebot sehr gut angenommen. Wir freuen uns, dass unser Konzept auch die Jury der EDP Awards überzeugen konnte.“

Der DM-Liner UV-Ink ist eine mit digitalem oder Offsetfarbdruck kombinierbare Transfereinheit, bei der die Veredelung dem Farbdruck vor- oder nachgeschaltet werden kann. Bei vorgelagerter Metallisierung werden durch Überdruckung beliebige Metallfarben erzeugt. Der Transfer nach dem Farbdruck ermöglicht eine exklusive metallisierte Late Stage Customization. Der DM-Liner mit Inkjettechnik ist sowohl für den Bogen- als auch für den Schmalbahnrollendruck verfügbar. Der für den Rollendruck konzipierte DM-Liner UV-Ink ist als Stand-Alone-Maschine erhältlich, die unabhängig vom Druckverfahren einsetzbar ist. Eine zweite Version ist direkt in Digitaldrucksysteme integrierbar und eine dritte kann als Nachrüstmodul auf Rollenflexodruckmaschinen aufgesetzt werden.

Die European Digital Press Association ist ein Verbund europäischer Fachzeitschriften der Druck- und grafischen Branche mit Fokus auf digitaler Produktion. Die EDP Association hat 21 Mitgliederzeitschriften, die 27 Länder in Europa abdecken und allein mit den gedruckten Ausgaben mehr als eine halbe Million Leser erreichen. Die Organisation möchte die Digitaldruckindustrie unterstützen und Unternehmen honorieren, die sich für die Weiterentwicklung der digitalen Technologie verdient gemacht haben. Deshalb zeichnet sie jährlich die besten Produkte im Digitaldrucksektor mit den EDP Awards aus und hält die Branche über alle Neuheiten auf dem Laufenden.

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Für den schönen und unkomplizierten Digitalen Arbeitsplatz: ConVista präsentiert das Tool 2Connect auf dem European Collaboration Summit 2018

Die ConVista Consulting AG stellt auf dem European Collaboration Summit ein neues Tool vor, das den Digitalen Arbeitsplatz ein großes Stück voranbringt. Das Werkzeug namens ConVista 2Connect ermöglicht den zentralen Zugang zu Prozessen und Informationen, der den Arbeitsplatz der Zukunft erst praktisch macht. Er ist leicht zu bedienen – und sieht dabei auch noch gut aus.

Konkret: Mitarbeiter können damit aus SharePoint oder Office 365 heraus in SAP arbeiten, ohne dass sie den Systemwechsel überhaupt bemerken. Sie können sich schneller informieren, direkter kommunizieren und Wissen besser teilen. Und das alles intuitiv und mit wenigen Klicks, denn die Oberfläche bleibt mit ConVista 2Connect so praktisch und vertraut wie das Intranet.

Das Besondere: 2Connect ist kein Drittsystem. Die ConVista-Experten für Microsoft und SAP haben das Tool ausschließlich mit Bordmitteln wie UI5 und OData entwickelt.

Interessenten sind herzlich eingeladen, sich auf dem European Collaboration Summit selbst von den Funktionen zu überzeugen. Die größte Konferenz der Anwender von Microsoft-Produkten wie SharePoint und Office 365 in Europa findet am 29. und 30. Mai 2018 in der Mainzer Rheingoldhalle statt. Die ConVista-Experten sind am Stand Nummer 12 zu finden.

Collaboration-Fachmann Dr. Thomas Schönemeier hält zudem am Dienstag, 29. Mai 2018, um 15.40 Uhr in Raum Alight einen Vortrag mit dem Titel „Speed as a USP within Digital Transformation“.

Thema ist der radikale digitale Wandel, dem sich Unternehmen derzeit stellen müssen. Schönemeier gibt unter anderem Tipps, wie die Umwälzungen schnell gewinnbringend als Chance genutzt werden können.

Über ConVista 2Connect

ConVista 2Connect sorgt dafür, dass der Nutzer unabhängig von Ort und Gerät auf alle Informationen und Prozesse zugreifen können, die er im Arbeitsalltag braucht – ohne zwischen SAP, Intranet oder Cloud-Services hin- und herspringen zu müssen. Die ConVista RDS (Rapid Development Suite) ermöglicht es den Anwendern zudem, schnell moderne Oberflächen für Geschäftsprozesse zu entwickeln.

Weitere Informationen sind hier zu finden.

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