5. IRES-Symposium zu Speichertechnologien am 8. November in Berlin

Das IRES-Symposium setzte seinen Schwerpunkt in diesem Jahr auf die Entwicklungen in der Energieinfrastruktur: Der Netzentwicklungsplan und der dazugehörige Szenariorahmen sehen nicht nur einen umfassenden Ausbau der Stromnetze vor. Auch Speicher müssen als Teil der Energiewende stetig bei Um- und Ausbau der Energieinfrastruktur mitgedacht werden. Dabei werden vor allem Solar- und Großspeichern, wie Pumpspeichern oder Gasspeichern, eine besondere Rolle zugeschrieben. Letztere sollen laut Szenariorahmen nach Möglichkeit erhalten bleiben und sogar ausgebaut werden.

Doch wie kann der Ausbau neuer Speicheranwendungen in der Praxis ermöglicht werden? Expertinnen und Experten streiten sich darum, ob aktuelle Regularien angepasst werden müssen oder ob sich die Speichertechnologien mit dem Ausstieg aus Kernenergie und einer rückläufigen Kohleverstromung zukünftig ganz von allein am Markt durchsetzen werden.

Dr. Frank Pieper, Geschäftsführer der WSW Netz der Wuppertaler Stadtwerke, beschreibt die Herausforderung für die Verteilnetzbetreiber so: „Im Prinzip sind wir auf Verteilnetzebene gut vorbereitet auf die Energiewende, zumindest hier im urbanen Raum. Essentiell wird jedoch sein, dass wir die vorhandene Infrastruktur intelligent nutzen und die zusätzlichen Lastflüsse, die insbesondere aus der E-Mobilität und anderen Sektorkopplungsmöglichkeiten resultieren, optimal steuern können.“

Professor Michael Sterner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, ist Experte für Energiespeicher und leitet die Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES). Er plädiert: „Über die Sektorenkopplung und Power-to-X können riesige Speicherkapazitäten und Flexibilitäten erschlossen werden, die für das Gelingen der Energiewende notwendig sind. Kostengünstiger Wind- und Solarstrom wird so zur Dekarbonisierung von Wärme, Mobilität und Industrie verfügbar. Es ist glasklar: Kohle- und Atomausstieg = Speichereinstieg. Daher sollten Speicher- und Power-to-X-Technologien sowie die Infrastrukturen für Strom und Gas sowie Wärme gemeinsam geplant und synchronisiert werden.“

Lothar Schneider, Geschäftsführer der Energie.Agentur.NRW freute sich über die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit EUROSOLAR: „Seit vielen Jahren gehen wir mit der IRES-Konferenz, die auch nächstes Frühjahr wieder in Düsseldorf stattfindet, gemeinsame Wege, seit fünf Jahren mit dem IRES-Symposium. Für uns und für das Land NRW ist diese Kooperation gut. Denn als Industrieland Nummer eins ist die Energiefrage für NRW essentiell. Und somit auch die Ausbauszenarien zu erneuerbaren Energien, zu rückläufiger Kohleverstromung, zur Sektorenkopplung, zum Netzausbau und nicht zuletzt zu Speichern.“

Rund 100 Teilnehmer diskutierten auf dem 5. IRES-Symposium die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Speichertechnologien. EUROSOLAR e.V. organisierte das Symposium in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW als Ergänzung zur IRES-Konferenzreihe. Die 13. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2019) wird vom 12. bis zum 14. März gemeinsam mit der Energy Storage Europe auf dem Gelände der Messe Düsseldorf stattfinden.

Weitere Informationen zum Symposium oder zur IRES-Konferenz im März 2019 unter: www.eurosolar.de

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Offener Brief von EUROSOLAR an die Geschäftsführung, Vorstände, Aufsichtsräte und Anteilseigner der RWE AG

Wir appellieren eindringlich an Sie, zum Aufbau einer überlebensfähigen und lebenswerten Zukunft beizutragen und weitere Schäden an unserem gemeinsamen Erbe und unserer Zukunft abzuwenden. Es ist jetzt an der Zeit, sich von der Kohleverstromung zu lösen, und eine gesunde Zukunft für Deutschland und Europa aufzubauen – als führende Beispiele für weltweit anzuwendende Verfahren. Das globale Klima kippt ins Chaos – daher sind mutige und zügige Maßnahmen notwendig, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu beenden, und Kapazitäten zur Reduzierung von Emissionskonzentrationen wieder aufzubauen.

Zwei unserer wertvollsten Ressourcen sind erneuerbare Energien und natürliche Wälder – gesunde Ökosysteme und gesunde Energiequellen, die sich zu Elementen einer nachhaltigen Zukunft verbinden. Wir rufen Sie auf, Engagement zu zeigen und Ihrer unternehmerischen Verantwortung nachzukommen, indem Sie den Weg einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise einschlagen und aus zukunftslosen Investitionen aussteigen. Erkennen Sie mit führenden Firmen weltweit die Chance neuer Energiesysteme – und den unmessbaren Wert des 12.000 Jahre alten Hambacher Waldes, der zu unserem gemeinsamen Erbe gehört, an. Von seinem früheren Glanz sind nur noch 10% übrig geblieben – der Rest ist bereits dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen.

Die Rettung dieses letzten Teil des Waldes kann das Signal für eine große Trendwende hin zu einer vollständig erneuerbaren Energiewirtschaft für Staat, Land und den gesamten Kontinent sein – und der Beginn einer umfassenden Aufforstungs- und Bodensanierungskampagne zum Wiederaufbau der Fähigkeit, überschüssiges Treibhausgas aus der Atmosphäre aufzunehmen.

Der Präsident und die Vorsitzenden der Sektionen von EUROSOLAR.

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Deutscher Solarpreis 2018 – Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger

Seit 1994 zeichnet EUROSOLAR e.V. mit dem Deutschen Solarpreis beispielhafte Akteure aus, die durch Engagement und Innovation die erneuerbare, dezentrale und bürgernahe Energiewende aktiv voranbringen. Denn die Energiewende ist nicht nur unbedingt nötig, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken und eine umweltgerechte Entwicklung zu fördern. Sie bringt zudem enormes wirtschaftliches Potenzial für die Bereiche regionale Wertschöpfung, Architektur und Stadtentwicklung, den unternehmerischen und gesellschaftlichen Mittelstand sowie den Transportsektor mit sich.

Dieses Potenzial veranschaulichen die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger, welche anlässlich des 30. Jubiläums von EUROSOLAR und der damit verbundenen Jahrespartnerschaft mit der Stadt Bonn in der EUROSOLAR-Heimatstadt gewürdigt werden. In Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur.NRW findet die feierliche Preisverleihung am Samstag, den 15. September 2018, im Bonner Münster-Carré statt.

Die Veranstaltung beginnt mit Grußworten von Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, Reinhard Limbach, Bürgermeister der Stadt Bonn und Tobias Jaletzky, Geschäftsführer von EUROSOLAR. Mit inhaltlichen Beiträgen zur Rolle lokaler Initiativen für die Energiewende von Staatssekretär Christoph Dammermann, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, und Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR, bietet das Programm einleitende Impulse. Anschließend führt Dr. Axel Berg, Vorstandsvorsitzender von EUROSOLAR Deutschland, durch die Verleihung der Preise und stellt die ausgezeichneten Projekte, Initiativen und Personen dem Publikum vor.

Im Anschluss wird zu einem gemeinsamen Beisammensein mit Imbiss geladen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Anmeldung bis zum 10. September wird gebeten.

Weitere Informationen und Anmeldung

Der Deutsche Solarpreis 2018 wird an acht Preisträgerinnen und Preisträger verliehen:

Kategorie: Städte, Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke

  • Kreis Steinfurt – energieland2050 e.V.
    Erfolgreiches überparteiliches Bündnis von regionalen Akteuren zur Realisierung der Energiewende- und Klimaziele des Landkreises.

Kategorie: Solare Architektur und Stadtentwicklung

  • Vernetzte Mehrfamilienhäuser mit Mieterstrom und Mieterwärme, Cottbus
    Vorzeigeprojekt von Prof. Timo Leukefeld und der eG Wohnen 1902 für den Strukturwandel in der Lausitz und politisches Signal für ein alternatives Mieterstrommodell zum EEG. 

Kategorie: Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen

  • Erneuerbares „Kraftdach“ für die Bäckereifiliale Zipper, Gelsenkirchen-Erle
    Nachhaltiges und technisch anspruchsvolles Energiekonzept für Strom, Wärme und Kälte.

Kategorie: Lokale und regionale Vereine/Gemeinschaften

  • Solar Powers e.V., Berlin
    Herausragendes Engagement der Studierenden und Signalwirkung für das Nutzungspotenzial von Solarstrom auf den Dächern von Bildungseinrichtungen.

Kategorie: Medien

  • Heinz Wraneschitz, Wilhermsdorf
    Langjähriges und konsequentes journalistisches Engagement für die dezentrale Energiewende auf Basis 100 % Erneuerbarer Energien.

Kategorie: Transportsysteme

  • e.GO Mobile AG, Aachen
    Starkes Signal für den Aufbruch in das Zeitalter der Elektromobilität und Vorbildfunktion für die etablierten Automobilhersteller in Deutschland.

Kategorie: Bildung und Ausbildung

  • Werner-Heisenberg-Schule, Rüsselsheim
    Langjähriges und fächerübergreifendes Konzept zur Integration erneuerbarer Energieprojekte in den Unterricht.

Kategorie: Sonderpreis für persönliches Engagement

  • Dr. Aribert Peters, Unkel
    Jahrzehntelanges authentisches Engagement und gesamtgesellschaftliches Wirken im Interesse der Energieverbraucher.

Mitglieder der Jury
Dr. Axel Berg, Vorsitzender des Vorstands, EUROSOLAR Deutschland e.V.
Prof. Peter Droege, Präsident, EUROSOLAR e.V.
Hermann Fellner, Vorstandsmitglied, EUROSOLAR e.V.
Dr. Joachim Frielingsdorf, Leiter Kommunikation und Pressesprecher, EnergieAgentur.NRW
Stephan Grüger, MdL, Vizepräsident, EUROSOLAR e.V.
Frantz Hantmann, 2. Vorsitzender, DGS Landesverband NRW e.V.
Rosa Hemmers, Vorstandsmitglied, EUROSOLAR e.V.
Dr. Fabio Longo, Vizepräsident, EUROSOLAR e.V.
Dr. Nina Scheer, MdB, Vorstand, Hermann-Scheer-Stiftung
Irm Scheer-Pontenagel, Ehrenvorstandsmitglied, EUROSOLAR e.V.
Prof. Eberhard Waffenschmidt, 1. Vorsitzender, SFV Deutschland e.V.

 

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EUROSOLAR calls for regenerative emergency actions to limit climate catastrophe

In the 30 years since the founding of EUROSOLAR, many extraordinary successes and advances in the proliferation of renewable energy have been made: the powerful feed-in tariffs; the diffusion of 100 % renewable buildings; communities and regions, the broad march of solar and wind into many countries’ power mixes; the revolution of national policies to embrace energy transitions and the rise of renewable energy investment – which has long become the dominant mode in annual capital expenditures in new power generation capacity worldwide.

However, due to political resistance and misinformation the nightmare of fossil fuel dependence continues to grow unabatedly, building up a more ominously looming legacy every day. The long resistance, delay and postponement by governments and industries has had dire and long predicted consequences, building up rising greenhouse gas concentrations that lie far above a climate stable level.

There is mounting evidence that global warming effects as largely triggered by fossil emissions may already be beyond the kind of control implied in standard emissions reduction and renewable energy targets. The spectre of abrupt climate change with dramatic consequences for the human species and its ability to reliably secure food supplies is now clearly manifest – and yet still largely ignored by policy makers and media outlets alike. Most IPCC declarations still propagate misleading linear climate prognoses, while the non-linear earth systems responses and exponential nature of concentrations growth have long been observed and known, over the entire duration of IPCC and UNFCCC workings.

We may have long passed the boundary of no return, as a series of climate tipping points are being reached. We witness large-scale Arctic and Siberian methane releases triggered in melting permafrost; ocean warming has gone so far that the seas will begin to expel rather than absorb heat as well as CO2; or the disappearance of polar sea ice that has long created Arctic heat waves in the wake of lowered albedo. Other powerful climate feedback mechanisms include the disruption of Asian monsoon rains, or the escalation of global forest dieback. More than 15 climate tipping point mechanisms are at risk of being triggered, or have already been activated.

As a consequence sudden climate change even beyond the scale and duration of the historically cyclical Dansgaard-Oeschger or Bond events may be impending. Like these past events, this would be a period of rapid climate shifts in the wake of gradual build-up of GHG concentrations in the atmosphere – but now unprecedentedly boosted by the nearly explosive burst of fossil fuel combustion based GHG release. Without immediate and far-reaching measures, it is not impossible that global temperatures could spike by ten degrees Celsius or more within a few decades.

This is no time for denial or resignation but for massive and unwavering action. EUROSOLAR calls for a regenerative emergency action plan, entirely unprecedented in extent and speed. These are not normal times; extraordinary measures have to be taken:

1 Massive and immediate mobilization of renewable energy systems locally, nationally and globally, to provide 100 % of thermal, electric and transport energy from renewable sources as quickly as possible;

2 Emergency ending of all coal mining and coal burning worldwide;

3 Emergency pursuit of petroleum reduction and complete replacement throughout all local, national and world economies;

4 Drastic reduction of meat in global consumption, and replacing it with a plant based diet, to end the wholesale destruction of emissions managing ecosystems by resource-intensive and inefficient meat production;

5 Extraction of CO2 from the atmosphere now oversaturated with greenhouse gas, by

  • massive afforestation and wetland regeneration programs on all continents, and an immediate stop to the clearing of rainforests
  • raising of organic humus content in urban parkland and agricultural soils
  • replacement of industrial agriculture with organic farming practices
  • replacement of organic waste combustion through composting and carbonization, to help reduce emissions and enhance biological carbon sequestration in soil
  • rapid expansion of industrial-scale CO2 extraction from the atmosphere and its long-term embedding in carbon material

6 Decommissioning of all nuclear power plants and termination of new construction programs. Nuclear power delivers only a few percent in global final energy supply, while posing enormous human health, environmental, security and economic risks, even without being compromised by climate risks in safe operation and maintenance. Nuclear power absorbs an enormous amount of funding away from vital renewable energy infrastructures.

EUROSOLAR calls for the immediate embrace of these measures, in public policy, national and international action agendas, and through local and regional voluntary action.

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Neue Broschüre zu E-Mobilität: Der Strom macht den Unterschied

Energieversorger, die mit dem Ökostromlabel Grüner Strom arbeiten, zeigen eine ganze Bandbreite von Aktivitäten im Wachstumsmarkt Elektromobilität – von Infrastrukturprojekten, über Sharing-Angebote für E-Fahrzeuge, bis hin zu speziellen Endkundentarifen. In einer neuen Infobroschüre veröffentlicht der Grüner Strom Label e.V. aktuelle Beispiele aus der Praxis. Dabei steht die Kombination von E-Mobilität mit zertifiziertem Ökostrom im Fokus.

„Elektromobilität ist dann besonders umweltfreundlich, wenn richtiger Ökostrom genutzt wird. Elektrofahrzeuge, die mit Kohlestrom fahren oder mit virtuellen Ökostrom-Zertifikaten einfach nur grün gestrichen werden, sind nur halbherzige Beiträge zur Energie- und Verkehrswende“, erläutert Dietmar Oeliger, Vorsitzender des Grüner Strom Label e.V. und verkehrspolitischer Leiter des NABU.

Neben dem NABU fordern auch BUND und EUROSOLAR, dass Elektrofahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien angetrieben werden. Damit teilen die Umweltverbände die Meinung von 70 Prozent aller Bürger*innen, wie eine Umfrage des Grüner Strom Label e.V. bereits im Jahr 2013 ergab.

In der neuen Broschüre ‚E-Mobilität mit Ökostrom‘ werden konkrete Praxisbeispiele und Geschäftsfelder von E-Mobilität mit zertifiziertem Ökostrom vorgestellt: Beispielsweise beliefert die NATURSTROM AG 450 öffentliche Ladestationen mit Strom aus erneuerbaren Energien, der Paketdienstleister Hermes möchte 1.500 neue Elektrotransporter mit grünem Strom auf die Straße bringen und Ionity, ein Joint Venture mehrerer Automobilhersteller, wird sein geplantes Schnellladesäulennetz an deutschen Autobahnen mit Ökostrom von Polarstern betreiben. Alle Projekte haben eines gemeinsam: der genutzte Ökostrom ist mit dem Grüner Strom-Label zertifiziert.

Mit dem Gütesiegel Grüner Strom haben die Umweltverbände, NABU, BUND, EUROSOLAR und Deutscher Naturschutzring sowie drei weitere Trägerverbände, höchste Umweltstandards für Ökostrom definiert. Mehr noch: Pro verbrauchter Kilowattstunde wird ein festgelegter Förderbetrag in neue Energiewende-Projekte investiert, darunter auch mehr und mehr E-Mobilitätsprojekte. Insgesamt konnten so bereits über 1.300 Projekte mit mehr als 55 Millionen Euro unterstützt werden.

Zum Download der Broschüre ‚E-Mobilität mit Ökostrom: Geschäftsfelder und Praxisbeispiele‘ gelangen Sie über folgenden Link: https://www.gruenerstromlabel.de//aktuelles/elektromobilitaet/

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12. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ am 15. und 16. Mai 2018

Am heutigen Nachmittag ging die 12. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ erfolgreich zu Ende. EUROSOLAR organisierte die Fachkonferenz in Kooperation mit der N-ERGIE Aktiengesellschaft und dem Verein ENERGIEregion Nürnberg. Über 90 Fachbesucher aus allen Regionen Deutschlands tauschten sich über die Energiewelt von morgen, neue Geschäftsfelder und innovative Dienstleistungen aus. Themenschwerpunkte waren die regionalen Verteilnetze für 100 Prozent Erneuerbare Energien, die Verknüpfung der Märkte für Strom, Wärme und Mobilität mit intelligenten Technologien sowie neue Geschäftsmodelle für Kommunalversorger.

In ihrem Eingangsstatement unterstrich Margit Conrad, StM a.D. und Vorstand von EUROSOLAR Deutschland, die Schlüsselrolle der Stadtwerke für eine gelingende Energiewende. „Sektorenkopplung findet erfolgreich nur dezentral statt“ so Conrad. Sie forderte die Bundesregierung auf, durch die Änderung des Rechtsrahmens die Rolle der Stadtwerke sowie der kommunalen und regionalen Verteilnetzbetreiber als Energiemanager vor Ort zu stärken.

Gesetzesrahmen behindert effektive Energiewende

Rainer Kleedörfer, Prokurist bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft, stellte zum Auftakt klar: „Erfolgreiche Energiewende bedeutet, dass Klimaschutz wirksam adressiert wird, Energie für alle Kunden bezahlbar bleibt und Infrastrukturen verlässlich zur Verfügung stehen. Stadtwerke und Regionalversorger leisten hierzu wesentliche Beiträge. Beispielsweise sind die heute rund 1,7 Millionen Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien fast ausnahmslos an deren Netzinfrastruktur angeschlossen. Jedoch behindert der aktuelle Gesetzesrahmen Fortschritt beim Klimaschutz. Dieser muss daher zeitnah an vielen Stellen überarbeitet werden. Sonst kann man bereits heute sagen, dass auch die Klimaschutzziele für 2030 deutlich verfehlt werden.”

Das Engagement der Stadt Nürnberg charakterisierte Dr. Michael Fraas, Vorstandsvorsitzender der ENERGIEregion Nürnberg und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, so: „In Stadt und Metropolregion Nürnberg wird die Energiewende aktiv gestaltet. Die Metropolregion ist weltweit führend in der Energietechnik, Leistungselektronik, energieeffizienten Automatisierungslösungen und grünen Gebäudetechnologien. Über 70.000 Beschäftigte sind im Energie- und Umweltsektor tätig. Die Stadtwerke in der Region sind Treiber des nachhaltigen Umbaus unserer Energieversorgungsstrukturen. Sie ermöglichen intelligente, dezentrale Energielösungen.“

EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo stellte die von EUROSOLAR seit Langem eingeforderte Neue Energiemarktordnung (NEMO) vor. Er betonte dabei: „Zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Energiewende zeichnen sich dadurch aus, dass die Erneuerbaren Energien endlich ins Zentrum des Marktes gestellt werden und eine klare Ausrichtung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien in konvergenten Märkten für Strom, Wärme und Verkehr erfolgt. Nur so werden die kommunalen, mittelständischen und bürgerschaftlichen Akteure eine effiziente, kostengünstige und schnelle Energiewende gestalten können. Das Beispiel Nürnberg macht deutlich, dass Stadtwerke dabei vorweg gehen können und das Potential haben, ein Höchstmaß an Energieautonomie zu organisieren.“

Neue Geschäftsfelder für Kommunalversorger

An den beiden Konferenztagen wurden zahlreiche fachliche Impulse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Ertüchtigung der Verteilnetze für 100 Prozent Erneuerbare Energien. Die Referenten analysierten die Rahmenbedingungen für Verteilnetzbetreiber und das Konzept lokaler und regionaler Energiezellen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Konvergenz der Energiemärkte: Hier sprachen Experten über die Möglichkeiten von Erneuerbaren Energien und Sektorenkopplung sowie die Herausforderungen der IT-Sicherheit im digitalen Stadtwerk. Der zweite Konferenztag stand unter anderem im Zeichen der Kommunalversorger als Mobilitätsdienstleister. Hier wurden intelligente Netze und neue Mobilitätsprodukte beleuchtet und kritisch diskutiert. Am Nachmittag ging es schließlich um den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien. Die Wettbewerbsfähigkeit von Windkraft durch regionale Kooperationen war ebenso Thema wie der Wandel der Strommärkte und die Entwicklung von Mieterstromprojekten in der Praxis.

Die vielseitige und spannende 12. Stadtwerke-Konferenz fand ihren Ausklang mit dem Fazit von Dr. Axel Berg, dem Vorsitzenden des Vorstands von EUROSOLAR. Er lobte die angeregten Diskussionen, die Zusammenarbeit der Konferenzteilnehmer sowie der Konferenzveranstalter und hob die Entschlossenheit und den Innovationsgeist der Stadtwerke hervor, die die Energiewende aktiv umsetzen.

Über die Konferenzreihe
EUROSOLAR e.V. veranstaltet die erfolgreiche Konferenzreihe „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ bereits seit 2006. In Kooperation mit wechselnden Stadtwerken in der gesamten Bundesrepublik werden die Erneuerbaren Energien und die Akteure einer umweltfreundlichen und verbrauchernahen Energieversorgung in den Mittelpunkt gerückt. Die Konferenz zeichnet sich durch einen konsequenten Fokus auf die Chancen und Herausforderungen der Energiewende für Stadtwerke aus. Impulse aus Wissenschaft, Politik, Praxis und Gesellschaft werden produktiv verbunden und intensiv diskutiert.

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Grüger: Verzerrtest Bild von Erneuerbaren Energien in der „Studie“ von Misereor

Zu der heute veröffentlichten „Studie“ von Misereor erklärt der Vizepräsident von EUROSOLAR e.V., Stephan Grüger MdL:

„Mit einer heute veröffentlichten Studie weist Misereor auf Menschenrechtsprobleme beim Rohstoffverbrauch hin und fokussiert dabei die Branche der Erneuerbaren Energien. Mit Verweis auf den notwendigen und gesellschaftlich wünschenswerten schnellen Ausbau von Wind und Sonne untersuchte die Organisation den dafür notwendigen Rohstoffverbrauch und hat mit einem Fragebogen Hersteller von Wind- und PV-Anlagen nach ihrer Verantwortlichkeit für die Herkunft, Lieferketten und die Menschenrechtsbedingungen bei der Rohstoffgewinnung befragt. Von 21 befragten Unternehmen antworteten lediglich neun. Misereor kritisiert nach der Auswertung, dass die Hersteller ihrer Verantwortung für die Kontrolle von Produktionsbedingungen in den Rohstofflieferketten nicht ausreichend nachkommen.

Aus der Studie selbst geht aber hervor, dass der Anteil an der globalen Rohstoffproduktion etwa für den Bau von Windkraftanlagen und von Solarstromanlagen bei den meisten Rohstoffen UNTER EINEM PROZENT und bei keinem Rohstoff über drei Prozent liegt. Mit Verweis auf die zu erwartende, und von Misereor selbst befürwortete, Beschleunigung der Energiewende steigen diese Anteile bis 2035 auf etwa drei Prozent an. Damit wird deutlich, dass die Produzenten von Anlagen zur Ernte von Erneuerbaren Energien auch zukünftig kaum eine Rolle bei der Gestaltung von Lieferketten spielen. Sie können sich nur der vorhandenen Lieferanten bedienen. Die Frage der Menschenrechte und die Verantwortung für die Produktionsbedingungen ist eine Frage der politischen Regulation und kann offensichtlich nicht auf die Verantwortung einzelner mittelständischer Unternehmens reduziert werden.

Es bleibt völlig unverständlich, warum angesichts der weltweiten Ausbeutung und Umweltzerstörung durch die nukleare und fossile Energieversorgung und den rasant wachsenden Rohstoffbedarf durch konsumorientierte Elektronik- und Automobilhersteller ausgerechnet die Branche der Erneuerbaren Energien ins Visier genommen wird. Selbstverständlich sind auch Wind- und PV-Anlagen auf Rohstoffe wie Stahl, Aluminium, Kupfer und auch auf sogenannte Seltene Erden angewiesen. Daher kommt es darauf an, die dafür notwendigen Produktionsstätten und -Bedingungen so natur- und menschenverträglich zu gestalten wie möglich. EUROSOLAR fordert beispielsweise in seinen Handlungsempfehlungen von der Bundesregierung die internationale Absicherung transparenter und sozial nachhaltiger Produktionsbedingungen in den Lieferketten.

Leider haben vielen Medien die tendenziöse Presseerklärung von Misereor ohne kritische Einordnung abgedruckt. Es wird damit ein völlig verzerrtes Bild von den Erneuerbaren Energien gezeichnet. Wir hoffen, dass nun unsere Richtigstellung die gleiche mediale Aufmerksamkeit bekommt.“

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Deutsche Vortragsreihe auf der IRES Konferenz 2018

Vom 13. bis 15. März findet die Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2018) zusammen mit der Energy Storage Europe (ESE) in Düsseldorf statt. EUROSOLAR e.V. veranstaltet die IRES in diesem Jahr zum zwölften Mal. Die Konferenz hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten internationalen Treffpunkte für ExpertInnen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik entwickelt.

Am Dienstag, den 13. März wurde die IRES 2018 mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung eröffnet. Zwei Sessions boten den BesucherInnen schon am ersten Tag eine versierte Einführung in die aktuellen Speicherentwicklungen. Am Folgetag, dem 14. März, lud EUROSOLAR e.V.  gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW zur deutschsprachiger Vortragsreihe auf der IRES. ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik präsentierten neben neuen Handlungsoptionen für die Sektorenkopplung auch Speicher- und Ladeinfrastruktur für den aufstrebenden Bereich der E-Mobilität sowie die Möglichkeiten von Wärmespeichern in der Anwendung.

Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR skizziert die Aufgabe unserer Zeit: „EUROSOLAR und die Speicherkonferenz IRES stehen für die Demokratisierung der Energiesysteme – hin zur erneuerbaren Vollversorgung. Als führendes Konferenzformat bildet die Veranstaltung das gesamte Spektrum der  Speichersysteme ab: von erneuerbaren öffentlichen Verkehrsmitteln zum Elektroauto, hin zur intelligenten Batterie und zum kooperativen Mikronetz, von der solar-elektrischen Grundversorgung mit Strom und Wärme zum wertschöpfenden Speicher als Bindeglied im Netzwerk der erneuerbaren Energien.“

Neben dem regulatorischen Rahmen wurden auch Praxisbeispiele aus dem Bereich der Sektorenkopplung in Nordrhein-Westfalen beleuchtet. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, betont die zukünftige Rolle der Sektorenkopplung: „Hier geht es nicht nur um die Nutzung von so genanntem Überschussstrom. In einer Zukunft, in der alle Sektoren CO2-frei sein sollen, ist die Kopplung von erneuerbarem Strom mit anderen Sektoren grundsätzlich ein wichtiger Baustein.“

Auch der industrielle Sektor müsse zunehmend mit diesen Energiemärkten verzahnt werden, um Erneuerbare Energien effizient und intelligent zu nutzen. Dazu sei es maßgeblich, Speicher und Flexibilitätsoptionen als tragende Säule im künftigen Energiesystem stärken.

Dr. Bettina Hennig  macht jedoch auch auf die Hürden aufmerksam, die nach wie vor einer zügigen Sektorenkopplung im Wege stehen: „ Die hohe Komplexität und der Umfang der Regularien ist enorm. Für die neue Form der Energieversorgung müssten eigentlich alle Regularien an die Gegebenheiten angepasst werden. Schon allein der Betrieb von Speichern betrifft mehrere Gesetze mit entsprechenden Ausnahmetatbeständen. Das macht es für den User nicht einfach.“

Auch Wärmespeicher rücken im Zuge der Sektorenkopplung im weiter in den Fokus. Dr. Rainer Faatz von  der Firma Flagsol, einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der solarthermischen Kraftwerke: „Unser Beitrag zur Energiewende besteht darin, unsere bewährten Flüssigsalzspeicher aus solarthermischen Kraftwerken in bestehende, fossile Kraftwerke zu integrieren. So können wir überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen speichern um sie dann als Strom und Wärme bedarfsgerecht und kostengünstig zur Verfügung zu stellen.“

Das vollständige Programm der deutschen Vortragsreihe ist hier zu finden.

Die IRES-Konferenz geht am Donnerstag, den 15. März mit weiteren parallelen Sessions – unter Anderem zu den Bereichen Latent Heat Storage, Thermochemical Storage und Power-to-X – sowie einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung von ESE und IRES zu Ende. 

Tages-Tickets zur Konferenz können noch direkt vor Ort am Check-In-Schalter erworben werden. EUROSOLAR-Mitglieder erhalten 20 Prozent Vergünstigung auf alle Ticketpreise.

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Stadt Bonn und EUROSOLAR starten Jahrespartnerschaft

Zum Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft haben die Stadt Bonn und EUROSOLAR, die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, am Donnerstag, 22. Februar 2018, einen gemeinsamen Empfang im Alten Rathaus veranstaltet. In Redebeiträgen und einer Podiumsdiskussion stand die Frage im Mittelpunkt, wie Städte und Kommunen von einer echten Energiewende profitieren können.

Professor Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR, erklärte dazu: „Städte und Kommunen profitieren durch den energetischen Umbau mehrfach: Durch verlässliche Rahmenbedingungen werden private Investitionen angereizt, die zur lokalen Wertschöpfung beitragen und Lärm und Luftverschmutzung mindern. Dabei muss uns bewusst sein, dass es um existenzielle Ziele geht: nämlich das Abgleiten ins Klimachaos abzubremsen, und den Erdgas- und Erdölkonflikten unserer Zeit – Stichwort Syrien – den Treibstoff zu entziehen.“

Stephan Grüger, MdL und Vizepräsident von EUROSOLAR ergänzte mit Blick auf die aktuelle Bundespolitik: „Die vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien innerhalb einer Generation ist eine einmalige wirtschaftliche und soziale Chance für Deutschland, für Europa und für die Welt. Je schneller und konsequenter eine dezentrale Versorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien erreicht wird, umso kostengünstiger kann der notwendige Wandel erfolgen.“

Margit Conrad, Staatsministerin a.D. und Mitglied des Vorstands von EUROSOLAR, stellte die Arbeit der gemeinnützigen Energiewendeorganisation vor und unterstrich die strategische Bedeutung der Kommunen für die Umsetzung der Energiewende. Dabei lobte sie: „Die Stadt Bonn hat viele Impulse von EUROSOLAR sehr früh aufgegriffen und sich als einer der Pioniere zu einer Energiewendestadt mit Vorbildcharakter entwickelt.“

Beharrlicher Einsatz für die Energiewende

Oberbürgermeister Ashok Sridharan dankte dem Verein für die seit drei Jahrzehnten geleistete Arbeit: „Ich bin dankbar, dass EUROSOLAR die Erneuerbaren Energien immer wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt und sich mit großer Beharrlichkeit auch auf politischer Ebene für die Energiewende einsetzt. Wir möchten die Jahrespartnerschaft dazu nutzen, die Bonnerinnen und Bonner noch mehr für das Thema zu sensibilisieren. Denn auch wenn sich in Bonn bei diesem Thema schon viel getan hat ist, um den Klimawandel zu stoppen, müssen wir unsere Anstrengungen vervielfachen.“

Der OB verwies darauf, dass die Stadt Bonn sich schon sehr früh für die Förderung regenerativer Energien stark gemacht habe. Bereits seit 2012 bezieht die Stadt grünen Strom für ihre Liegenschaften. Außerdem liegt der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix der Stadtwerke Bonn bei 69 Prozent. „Damit sind wir Spitzenreiter in Deutschland“, so Sridharan weiter.

Mit der Bonner Energie Agentur hat die Stadt zudem ein unabhängiges Beratungsangebot für Wohnungseigentümer und Mieter geschaffen, das diesen bei Fragen der energetischen Gebäudesanierung und beim Einsatz Erneuerbarer Energien hilft. Und mit dem Solardachkataster der Stadt (www.bonn.de/@solardachkataster) können sich Hauseigentümer schnell und zuverlässig per Internet darüber informieren, ob sich ihr Gebäude für die Installation von Solaranlagen eignet.

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Experten der nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung treffen sich in Nürnberg

Gemeinsam mit der N-ERGIE Aktiengesellschaft und der Kompetenzinitiative ENERGIEregion Nürnberg e.V. veranstaltet EUROSOLAR e.V. die 12. Ausgabe der jährlich stattfindenden Stadtwerkekonferenz am 15. und 16. Mai in Nürnberg. Bereits seit 12 Jahren ist die Konferenz Treffpunkt für VertreterInnen von kommunalen und regionalen Energieversorgern, Unternehmen, Banken, Anlagenbetreibern, Genossenschaften und Projektierern im Bereich Erneuerbarer Energien sowie für VertreterInnen von Städten, Gemeinden und Kommunen.

Eine Anmeldung zur Konferenz ist ab sofort möglich. Alle Informationen und Online-Anmeldung unter: www.stadtwerke-konferenz.eurosolar.de

Das Konferenzprogramm umfasst in diesem Jahr die Themen regionale Verteilnetze, Konvergenz der Energiemärkte, zukunftsfähige Mobilitätskonzepte und dezentraler Ausbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten. Anhand wissenschaftlicher, politischer und praxisbezogener Impulse werden innovative Geschäftsmodelle, Strategien und Anwendungsbeispiele vorgestellt und diskutiert.

Unter anderem wird Rainer Stock (Bereichsleiter Netzwirtschaft, VKU e.V.) die neue Rolle der Verteilnetzbetreiber in einem nachhaltigen und dezentralen Energiesystem beleuchten. Dr. Stefan Nykamp (Leiter Innovationsmanagement, Westnetz GmbH) geht der Frage nach, wie lokale und regionale Energiezellen zu mehr Energieautonomie führen können. Auf Möglichkeiten und Grenzen der Sektorenkopplung im „Energiesystem Stadt“ geht Dr. Jens Hauch (Bereichsleiter Erneuerbare Energien, ZAE Bayern e.V.) ein. Prof. Dr. Andreas Knie (Geschäftsführer, InnoZ GmbH) zeigt Wege auf, wie Kommunalpolitik zu einer erfolgreichen Mobilitätswende beitragen kann und Uwe Welteke-Fabricius (Geschäftsführer, Flexperten) stellt neue Ertragspotentiale der KWK in sich wandelnden Energiemärkten vor.

Zum vollständigen Programm

Für Aussteller und Sponsoren
Unternehmen, Organisationen und Institutionen haben die Möglichkeit, sich dem Konferenzpublikum als Aussteller oder Sponsor vor Ort zu präsentieren und neue Kontakte zu Kunden und Geschäftspartnern aufzubauen. Nähere Informationen sind hier verfügbar: Ausstellerformular.

 

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