Der nächste wichtiger Meilenstein für Go2solution (Kasko2go): Kapitalerhöhung um 2,5 Mio. € vor dem Eintritt in den europäischen Markt

Kasko2go ist ein innovativer Anbieter von Versicherungslösungen, der die Idee einer sicheren Fahrkultur in der Gesellschaft fördern will. Die hauseigene Telematiklösung und das ausgeklügelte Scoring-Modell auf Basis modernster Technologien mit Open-Source-Intelligenz, Signal- und Bildverarbeitung sowie Textanalytik ermöglichen es, individuelle Kfz-Versicherungen für sichere Fahrer anzubieten. Gleichzeitig hilft diese Technologie den Versicherungsunternehmen, risikoarme Kunden zu gewinnen.

Von nun an wird die Autoversicherung stark personalisiert und mit einem besseren Risikomanagement und einer verbesserten Betrugsanalyse ausgestattet. Der Geschäftsbereich Telematik verfügt über das präziseste und vollständigste Verständnis des globalen Fahrverhaltens, das von 3 Millionen Fahrern über 5 Jahre hinweg sowie durch eine erweiterte Datenanalyse gewonnen wurde.

Das Unternehmen Go2solution setzt seine geplanten Ziele reibungslos um, bevor es auf den europäischen Markt expandiert. Und die Kapitalerhöhung ist eines davon. Das Go2solution Unternehmen erhielt Mittel von einer großen Investitionsgruppe, die sich mit der Entwicklung fortschrittlicher Technologien, insbesondere der Biotechnologie, sowie dem Industriebau beschäftigt. Als führender Immobilienbetreiber widmet sich die Gruppe in den letzten zwei Jahrzehnten Investitionen in innovative Technologien.

„Wir haben den nächsten wichtigen Schritt der Unternehmensfinanzierung miterlebt. Es ist ein kleiner Schritt, aber für Kasko2go von großer Bedeutung. Die Finanzierung ist ein permanenter Prozess, in den das Unternehmen involviert ist und mit jeder Runde Geld sammelt. Dieser Meilenstein wurde geplant und nun umgesetzt. Die nächste Runde ist für das erste Quartal 2019 geplant, und heute liegen bereits die ersten Investitionsanträge vor“, erklärt Genadi Man, Mitgründer und CEO der Go2solution Company.

Die Kapitalerhöhung impliziert die Steigerung des Unternehmenswertes von Go2solution, das Vertrauen seriöser Investoren und spiegelt den Erfolg des Unternehmens als Ganzes wider.

Über Kasko2go

Das Go2solution-Team besteht aus Experten von Weltrang mit langjähriger Erfahrung in globalen Großprojekten. Das robuste Top-Management wird durch Genadi Man (Mitbegründer, CEO), Dimitri Wulich (COO bei go2solution), Dmitry Bakutin (CEO R-Telematica und Start Kasko2GO) repräsentiert. Sie arbeiten mit mehr als 50 Mitarbeitern aus 3 Ländern zusammen, um das Produkt auf das beste Niveau zu bringen. Zurzeit übersteigt die Zahl der Benutzer von Kasko2go-Anwendungen 150.000.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Selbst das autonome Fahren macht den Lkw-Fahrer nicht überflüssig

Anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2018 in Berlin verweist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main auf drohende Versorgungengpässe durch fehlende Lkw-Fahrer. Unzutreffende Behauptungen, der Fahrerberuf hätte keine Zukunft, verschärfen den Fahrermangel zusätzlich. Fakt ist jedoch: Auch im Flugzeug hat der Autopilot den Piloten nicht überflüssig gemacht!

Der Versorgungskollaps rückt immer näher: Ende Mai passierte es zum ersten Mal, dass ein Supermarkt in Berlin ein Plakat in sein Schaufenster stellen musste mit dem Hinweis, dass aufgrund von Logistikproblemen nicht alle Waren wie gewohnt vorrätig sind. Im Laufe des extrem heißen und trockenen Sommers 2018 gab es in ganz Deutschland Lieferschwierigkeiten bei Mineralwasser. Die Lage ist mittlerweile so angespannt, dass der Handel die Industrie bereits gemahnt hat, er würde im Weihnachtsgeschäft Fahrermangel und überlastete Straßen als Begründung für Lieferprobleme nicht akzeptieren. Aufgrund der einseitig geführten Diskussion über Platooning und irgendwann "autonom" fahrende Lkw entsteht bei vielen jungen Leuten der unzutreffende Eindruck, Lkw-Fahrer sei ein Beruf ohne ausreichende Zukunftsperspektive. Dabei wird sich durch die zunehmende Digitalisierung lediglich das Tätigkeitsbild verändern. Denn der Lkw-Fahrer fährt ja nicht nur, er ist Begleiter der ihm anvertrauten Güter, er ist verantwortlich für die Übergabe an den Empfänger sowie für Transport- und Ladungssicherung und last but not least ist nur ein Mensch in Lage, bei von der Technik nicht vorhergesehenen Ereignissen einzugreifen. Deshalb wird der Lkw-Fahrer – auch wenn er in Zukunft vielleicht Transport-Manager heißen wird – auf lange Sicht hin nicht zu ersetzen sein.

Der real existierende Fahrermangel hat ganz konkrete Ursachen. Vor allem machen – speziell in Deutschland – die fehlende gesellschaftliche Anerkennung vielen Fahrern zu schaffen. Das öffentliche Ansehen der Lkw-Fahrer muss wieder besser werden, damit sie die Wertschätzung erhalten, die sie für ihre herausfordernde und unverzichtbare Arbeit verdienen. Ebenso machen schlechte organisatorische Zustände an den Be- und Entladerampen den betroffenen Fahrern das Leben schwer. Das beginnt bei unkalkulierbar langen Wartezeiten, geht über zeit- und kostenintensive Problemen beim Palettentausch, bis zu – vor allem für Lkw-Fahrerinnen – teils unzumutbaren hygienischen Zustände und endet keineswegs bei unzureichend ausgeprägten menschlichen Umgangsformen. Industrie- und vor allem Handelsunternehmen müssen hier in ihrem ureigensten Interesse Verbesserungen anstreben und auch umsetzen. Immer häufiger kommt es vor, dass Fahrer sagen "Zur Ladestelle XY? Nein, da fahre ich nicht mehr hin!" Überdies muss verstärkt gegen den ebenfalls seit Jahren bestehenden Parkplatzmangel vorgegangen werden – nicht zuletzt aus Verkehrssicherheitsgründen. Hier wurde in den letzten Jahren zwar schon viel erreicht, aber noch mehr bleibt zu tun. Die allabendliche, oftmals vergebliche Parkplatzsuche gehört leider immer noch zum Arbeitsalltag zehntausender Lkw-Fahrer in Deutschland. Die Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer müssen also generell wieder attraktiver werden. Es ist aber bereits Bewegung in die Sache gekommen: Die Fahrerlöhne sind bereits im Steigflug begriffen – und der BGL hat gemeinsam mit dem Fahrzeugwerk Bernard Krone eine Initiative zur Verbesserung des Branchenimages gestartet, für die Krone als Startkapitel einen Sattelauflieger mit dem Brummi-Logo des BGL spendete, der auf der Krone-Website versteigert wurde.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Let´s connect: Bau-Unternehmen digital verbunden mit dem Mischwerk

Mit Beton-ELSE unter www.beton-else.de wurde in Zusammenarbeit mit dem BTB ein Portal ins Leben gerufen, dass den digitalten Datenverkehr zwischen Beton-Mischwerk und dem Bau-Unternehmen abbildet. Damit ist nicht nur der Schritt in die Digitalisierung geschafft, sondern auch die Voraussetzungen für eine bessere Materialbeschaffung, zügige Belegbearbeitung, zeitnahe Faktura und damit Kundenbindung.

Lieferscheinlogistik im Mischwerk und Bau-Unternehmen papierlos
Dem Polier und dem Bauleiter steht der Lieferschein bereits nach Erstellung im Werk standardmäßig auf seinem Smartphone zur Verfügung. Damit kann auf der Baustelle der Materialzulauf in Echtzeit eingesehen und der Verlauf aktiv gesteuert werden. Beim Kunden bzw. auf der Baustelle leistet der Empfänger die Unterschrift auf dem Lieferschein digital – ganz bequem auf dem Tablet des Fahrers, dem Smartphone des Fahrers oder dem Navigationssystem, zB TomTom. Das Bau-Unternehmen erhält bereits jetzt den Lieferschein digital übermittelt, und der Kostenstelle direkt zugeordnet. Der rücklaufende Lieferschein wird anschließend im Werk digital mit Unterschrift an Beton-ELSE übergeben. In der Verwaltung des Bau-Unternehmens liegen alle Belege digital im elektronischen Archiv. Ebenso im Betonwerk: der Lieferschein wird nicht per Papier an den Fahrer übergeben, sondern per Tablet des LKW-Fahrers. Eine vollkommen neue Arbeitsweise.

In der Verwaltung des Werkes kommt die WDV2020 mit integrierter Archivierung zum Einsatz. Dort werden alle Lieferscheine und Rückläufer revisionssicher aufbewahrt, den Lieferungen zugeordnet – ganz ohne manuelles Zutun der Mitarbeiter.

Der papierlose Lieferschein ist eines der Highlights der WDV2020, die Ende 2018 frei gegeben wird.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Mehr Reichweite für Elektrofahrzeuge: Traktionsbatterie speichert thermische Energie

Beständig nimmt die Elektromobilität in Deutschland Fahrt auf. In Zeiten anstehender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge werden batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) insbesondere im urbanen Umfeld für Käufer immer interessanter. Gesteigerte Batteriekapazitäten machen zwar zunehmend längere Distanzen möglich, jedoch schwankt deren Reichweite vor allem bei niedrigen Umgebungstemperaturen. Innerhalb des EU-Projekts OPTEMUS (Optimised Energy Management and Use) wurden deshalb eine Vielzahl effizienzsteigernder Technologien entwickelt und miteinander verknüpft, um so insbesondere die Reichweitenschwankung des Elektrofahrzeugs Fiat 500e zu reduzieren. Dazu gehört eine thermisch speicherfähige Traktionsbatterie, die das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF maßgeblich mit entworfen hat. Im Mittelpunkt steht ein neuartiges Faserverbund-Sandwich-Batteriegehäuse, welches die in einem Phasenwechselmaterial-Verbundsystem (PCM-Verbund) gespeicherte Wärmeenergie zur Umgebung thermisch abschirmt.

Das vom Fraunhofer LBF entwickelte Phasenwechselmaterial-Verbundsystem kann beispielsweise genutzt werden, um bei kaltem Wetter die temperatursensitiven Batteriezellen vor dem Start gezielt vorzukonditionieren und sie weiterhin mithilfe des thermisch isolierenden Gehäuses länger bei dieser optimalen Betriebstemperatur zu halten. Eine aktive Temperierung kann meist vermieden werden. Umgekehrt ist es möglich, kurzfristige, ungewollte Wärmeanstiege der Batterie abzuschwächen, die etwa bei Schnellladevorgängen entstehen können. »Die von uns entwickelten Material-, Struktur- und Prozesstechnologien sichern dem Fahrer eine zuverlässigere und gleichmäßige Reichweite seines batterie-elektrischen Fahrzeugs. Darüber hinaus profitieren Fahrzeugentwickler und Konstrukteure von einer neuen Prozesstechnologie für Funktionsintegration und Leichtbau«, erklärt Felix Weidmann, der am Fraunhofer LBF für das Forschungsprojekt verantwortlich war.

Um den PCM-Verbund von der Umgebung thermisch zu entkoppeln und so besser steuerbar zu machen, entwickelten Wissenschaftler des Fraunhofer LBF ein Verfahren zur Herstellung eines thermisch isolierenden hochfesten Batteriegehäuses. Dieses basiert auf einem schaumspritzgegossenen integralen Polymerschaum (SABIC® PP15T1020), welcher mithilfe des hybriden Fertigungsverfahrens beanspruchungsgerecht lokal mit hochfesten thermoplastischen Faser-Kunststoff-Verbunden (TP-FKV) verstärkt wird. Hierbei stellt der Schaum die Isolationsfähigkeit sicher. Um verschiedene Polymerschäume hinsichtlich ihrer Schaummorphologien und damit der Isolationsfähigkeit untersuchen und bewerten zu können, entwarfen die Forscher eine Morphologieanalytik, die auf computertomographischen 3D-Aufnahmen basiert.

Da der Polymerschaum nur geringe Festigkeiten sowie Steifigkeiten besitzt, wird dieser mit TP-FKV bedeckt, um die im Betrieb entstehenden Lasten auf die Batterie sicher zu tragen. Hierzu stellten die LBF-Wissenschaftler aus mehreren nur 0,25 Millimeter dünnen unidirektionalen Tapes (UDMAX™ von SABIC) ein Laminat her und verformten dieses dreidimensional, bevor im hybriden Fertigungsverfahren der Integralschaum als Kern zwischen die Laminatdecklagen gespritzt wurde.

Leicht, sicher und großserientauglich

Der daraus entstandene Sandwichaufbau hat mehrere Vorteile: Er besitzt ein hohes Leichtbaupotential und führt zu hohen spezifischen Biegeeigenschaften sowie Schlagfestigkeiten. Darüber hinaus bietet er einen hohen Schutz vor Intrusionsereignissen, welche insbesondere bei Batteriepacks eine große sicherheitstechnische Rolle spielt.

Um der Automotive-Anwendung gerecht zu werden, sind beide Material- und Strukturkonzepte so entwickelt worden, dass sie auch in der Großserie anwendbar sind. So wird beispielsweise die Herstellung des thermisch isolierenden Gehäuses durch ein am Fraunhofer LBF entwickeltes hybrides Schaumspritzgussverfahren realisiert, das es erstmalig ermöglicht, kosteneffizient dreidimensionale FKV-Sandwich-Bauteile in kurzen Taktzeiten bei vergleichsweise niedrigen Materialkosten zu fertigen.

Das OPTEMUS-Projekt wird innerhalb der »Green Vehicle Initiative« im Rahmen von »Horizont 2020« gefördert.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Suzuki KATANA

Die Legende ist zurück! Suzuki präsentiert eine Neuauflage der legendären KATANA, die ihren Charakter von damals mit modernster Technik verbindet.

Suzuki enthüllte die neue KATANA heute als Weltpremiere auf der Motorradmesse Intermot in Köln. Die ursprüngliche GSX1100S KATANA war bei ihrer Vorstellung 1981 eine Sensation und wurde zum Meilenstein in der Motorradgeschichte. Die heute enthüllte Neuauflage der Suzuki KATANA verkörpert den Charm und die Einzigartigkeit des Kult-Bikes.

Mit dem für den Landstraßeneinsatz optimierten legendären GSX-R1000 K5 Motor bringt die neue Suzuki KATANA 150PS auf 215kg Gewicht. Das in monatelanger Entwicklung perfektionierte Motorrad verbindet das unverkennbare Design von damals mit modernster Technik und höchsten Sicherheitsstandards.

Das Katana ist ein Schwert, hergestellt durch das Zusammenspiel einer Vielzahl japanischer Handwerkskünste. Es erhielt im Laufe der Jahrhunderte einen emotionalen Ruf und verkörpert den Spirit der Samurai. Ein Katana wird heute als Kunstobjekt gesehen und erfährt höchste Wertschätzung für seine Schönheit.

Die Suzuki KATANA entstand nach dem Konzept „Forging a New Street Legend“. „Forging“, also „schmieden“, steht dabei für die japanische Handwerkskunst, die sowohl beim Schwert der Samurai als auch bei dem modernen Street-Bike zum tragen kommt.

Bei der Entwicklung der neuen Suzuki KATANA standen Fahrspaß und Komfort für den Fahrer an höchster Stelle. Fahrspaß vom ersten bis zum letzten Meter sind auch auf langen Fahrten garantiert!

Weitere Informationen unter:
Suzuki Motorrad: motorrad.suzuki.de
Suzuki Club: www.suzuki-club.eu
Suzuki auf Facebook: www.facebook.com/SuzukiMotorradDeutschland

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

TÜV SÜD: Mängelquote bei Omnibussen sinkt

Busfahren ist sicher und beliebt: Rund 5,7 Milliarden Passagiere waren 2017 mit deutschen Bussen unterwegs. Das Sicherheitsniveau hat sich in den vergangenen Jahren auch dank zahlreicher neuer Sicherheitssysteme wie etwa Notbrems- und Spurhalteassistent, Feuerlöschanlage oder der Überrollfestigkeit weiter erhöht. Das zeigen die Ergebnisse des TÜV Bus-Reports 2018, der nun vom Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) vorgestellt wurde. Demnach ist die durchschnittliche Quote der erheblichen Mängel seit dem letzten TÜV-Bus-Report 2015 um 3,2 Prozentpunkte auf jetzt 15,3 Prozent gesunken.

„Busse gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln in Deutschland“, sagt Jürgen Wolz, Leiter Operations bei der TÜV SÜD Auto Service GmbH. Dazu trägt nicht zuletzt die Hauptuntersuchung bei, die außerdem für eine größere Sensibilität seitens der Betreiber beim Thema Wartung sorgt.“ Busse ab acht Fahrgastplätzen müssen hierzulande alle zwölf Monate zur Hauptuntersuchung. Ab einem Jahr gibt es zusätzlich halbjährlich und ab dem dritten Jahr sogar vierteljährlich eine Sicherheitsprüfung. Die Hauptuntersuchung wird stets an die technologische Entwicklung angepasst. Seit Ende Mai 2018 gilt beispielsweise auf der Basis der europäischen Richtlinie 2014/45/EG die Mängelkategorie „gefährlicher Mangel“. Anders als bei der Einstufung „verkehrsunsicher“, bei der eine Meldung an die Zulassungsbehörde erfolgt, hat der Fahrzeughalter noch die Möglichkeit, die Mängel sofort zu beheben und innerhalb eines Monats zur Nachprüfung wiederzukommen.

Weniger Mängel

Blick auf die Ergebnisse des TÜV Bus-Reports 2018: Fast 85 Prozent der Fahrzeuge rollen ohne erhebliche Mängel über die Prüfgasse. Die Quote der erheblichen Mängel liegt bei 15,3 Prozent.
12,2 Prozent der Busse weisen lediglich geringe Mängel auf. Altersbedingt steigen die Mängelquoten an: Bei der ersten Hauptuntersuchung haben 5,3 Prozent der Fahrzeuge erhebliche Mängel, nach fünf Jahren 11,5 Prozent und nach zehn Jahren 17,3 Prozent. Zum Vergleich der Blick auf die Pkw: Satte
26,5 Prozent der Zehnjährigen müssen eine Werkstattrunde drehen, bevor es die Plakette gibt.

Leichte Verbesserungen

Eine insgesamt größere Sorgfalt bei Wartung sorgt beim Licht für einen leichten Rückgang der durchschnittlichen Quote bei den erheblichen Mängeln. Sorgenkind hier: die Rückstrahler mit einer durchschnittlichen Quote von 6,8 Prozent. Obwohl der Gesetzgeber Busfahrer gleich doppelt verpflichtet, das Fahrzeug vor Abfahrt zu kontrollieren – ganz allgemein für jeden Fahrzeugführer und zusätzlich durch die Erlaubnis zur Personbeförderung: Die Sorgfalt lässt mit zunehmender Entfernung zum Fahrerplatz nach. Dass also gerade die Rückstrahler besonders oft beanstandet werden, belegt weiteren Nachholbedarf bei der Sorgfalt gegenüber den passiven Lichteinrichtungen und untermauert die hohe Bedeutung der Kontrolle vor Fahrtantritt. „Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig eine engmaschige wiederkehrende technische Prüfung ist“, so Jürgen Wolz.

Große Verantwortung

TÜV SÜD-Fazit: Noch bessere Wartung, vor jeder Abfahrt ausführlicher Check, und: den Fahrern Zeit und Material zur Verfügung stellen wie beispielsweise für einen Lampentausch. Stehen Reparaturen an: sofort in die Werkstatt! „Beim Massenverkehrsmittel Bus mit hierzulande jährlich beinahe sechs Milliarden Passagieren haben alle Beteiligten – Betreiber, Werkstätten und Prüforganisationen – eine große Verantwortung“, unterstreicht Jürgen Wolz. Das gelte besonders auch vor dem Hintergrund, dass die Passagierzahlen auf der Langstrecke steigen.
„Der TÜV Bus-Report legt die Lupe auf die Technik und leistet damit einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit“, so Wolz.

Sichergehen mit Zertifikat

Die neuesten Zahlen aus dem Bus-Report 2018 untermauern: Der Bus gehört zu den sichersten Verkehrsmitteln. Orientierung für Passagiere bietet zusätzlich das Zertifikat „Sicherheit im Busbetrieb“, das TÜV SÜD bereits seit Jahren vergibt. Bei der Zertifizierung stehen insbesondere Organisation, Fahrer und Fahrzeug im Fokus. Dabei geht es um die Einsatzpläne und Weiterbildung der Chauffeure ebenso wie um die regelmäßige Kontrolle der Sicherheitsausrüstung (Verbandskasten, Warnwesten etc.) oder den Umweltschutz im Betriebsablauf.

Weitere Informationen dazu unter www.sichererbusbetrieb.de

Den kompletten „Bus-Report 2018“ gibt es zum Herunterladen unter www.vdtuev.de

Datenbasis des TÜV Bus-Reports 2018 sind mehr als 50.000 Hauptuntersuchungen bei Reise-, Überland- und Linienbussen. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liegt bei 8,6 Jahren, die durchschnittliche Laufleistung bei 57.000 Kilometern. Als größter Fahrzeug-TÜV hat TÜV SÜD circa
40 Prozent der Datensätze bereitgestellt.

Weitere Infos zu TÜV SÜD unter www.tuev-sued.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Future of Buses: Elektrisch und fahrerlos

Die Digitalisierung drängt die Busbranche zum Umbruch. Erste Innovationen wirbeln den Markt bereits um. Auf der International VDI Conference – Future of Buses, am 28. und 29. November 2018 in Amsterdam, diskutieren Experten, über die Zukunft der Busbranche und des öffentlichen Verkehrs sowie über die nötigen Schritte, um von den Veränderungen zu profitieren.

Automatisierung und Elektrifizierung, diesen Mobilitätstrends gehört die Zukunft. Das weiß auch die Busbranche – und investiert stark in innovative Technologien. Die Mainzer Verkehrsgesellschaft beispielsweise setzt auf Emma. Emma ist ein Kleinbus und momentan noch in der Testphase – das soll sich aber schon bald ändern. Das weiße, futuristisch anmutende Gefährt fährt mit Ökostrom und bietet Platz für rund zehn Personen. Ein Lenkrad, oder gar einen Fahrer, gibt es nicht. Denn: Emma fährt autonom, also komplett selbständig.

Auch die Deutsche Bahn steigt ins Geschäft der autonomen Personenbeförderung ein.

Das Projekt läuft unter der Federführung von ioki, dem neuen DB-Geschäftszweig für autonomes Fahren auf der Straße und On-Demand-Mobilität.  „EZ10“  heißt der selbstfahrende Kleinbus des (Software-)Herstellers Easymile,  der im niederbayerischen Bad Birnbach Gäste vom Bahnhof zur Therme des Kurorts befördert. Ziel des Bahn-Projekts ist es, Straße und Schiene besser zu verbinden. Autonome Kleinbusse sind für den Tür-zu-Tür-Dienst bestens geeignet. Langfristiges Ziel ist ein „ÖPNV auf Abruf“: Ein öffentlicher Nahverkehr mit autonom fahrenden Bussen ohne feste Routen und Fahrpläne, die einzig durch die Nachfrage der Passagiere gesteuert werden. So wird kein Bus mehr verpasst, lästige Wartezeit vermieden und Haltepunkte zielgenau, auf Wunsch des Fahrgastes definiert.

Mobilitätslösungen wie der EZ10i und Emma gehört die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs. Auf der International VDI Conference – Future of Buses, vom 28. bis 29. November 2018 in Amsterdam dreht sich alles um Automatisierung und Elektrifizierung. Experten erklären anhand ausgewiesener Pilot-Projekte, welche Chancen E-Mobilität und autonomes Fahren für den ÖPNV bieten und diskutieren die gravierenden Veränderungen, die die Busbranche momentan und künftig erfassen.

Die Top-Themen sind:

  • Einführung und Management von E-Bus Flotten
  • Elektrifizierung von Transport Systemen
  • Batterien & (Lade-)Infrastruktur
  • Autonome Busse als Teil der urbanen Transport-Strategie
  • Neue Geschäftsmodelle
  • Internationale Best Practice Beispiele für Autonome Bus Projekte
  • Die Zukunft intelligenter Busse: Konnektivität & Digitalisierung

Teilnehmer der Konferenz „Future of Buses“ können kostenlos an den parallel stattfindenden internationalen VDI-Konferenzen „Smart Cars & Urban Mobility“ und „Charging Infrastructure for Electromobility“ teilnehmen.

Zudem besteht die Möglichkeit am Vortag der Konferenz einen Workshop zum Thema „Cyber Security in Public Transport“ zu besuchen. Der Workshop gibt Teilnehmern einen Überblick über mögliche Bedrohungen durch Cyber-Attacken im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), zeigt mögliche Lösungsansätze auf und bietet somit die ideale thematische Ergänzung zur anschließenden Konferenz.

Anmeldung und Programm unter https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-automobil/autonomous-electric-buses/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

HYDREMA präsentiert sich bestens aufgestellt zur GaLaBau

„Mit 6 eigenen Vertriebsregionen und aktuell 13 leistungsstarken Vertriebspartnern bedienen wir den deutschen Markt fast flächendeckend“, erzählt Vertriebsleiter Deutschland, Martin Werthenbach, der seit 5 Jahren die Entwicklung der Vertriebsorganisation vorantreibt. „Unsere eigene Mannschaft ist hochmotiviert und der Teamgeist extrem stark. Wir sind stolz auf das Produkt, das wir vertreten können. Denn schließlich haben wir zahlreiche Alleinstellungsmerkmale in jeder Maschine vertreten und können dank der hohen Fertigungsqualität von einem Premiumprodukt sprechen.“

„Auch unsere Vertriebspartner sind sich nach kurzer Kennenlernphase der Bedeutung der Partnerschaft mit HYDREMA voll bewusst. Denn in der Tat bietet man seinen Kunden mit einem HYDREMA – Produkt nicht nur einfach eine Baumaschine, sondern eine Lösung für viele Probleme an. Erst kürzlich berichtete die Presse in Braunschweig von einem Linienbus, der im Baustellenbereich von einem sich schwenkenden Bagger mit dem Heck geschrottet wurde und zahlreiche Fahrgäste verletzt wurden.

Mit einem HYDREMA City-Bagger kann einem so etwas nicht passieren. Mit dem unerreicht kurzen Hecküberstand und dem sensationell kurzen vorderen Schwenkradius kann sich selbst der 18 Tonnen schwere HYDREMA – Mobilbagger so kompakt machen, dass er in Baustellen passt, wo sich sonst nur Minibagger in der Klasse 5 – 8 Tonnen drehen können. Dabei verfügt der MX – HYDREMA über die höchsten Hubkräfte und die längste Reichweite seiner Klasse. Und wenn der Fahrer in der größten Kabine dieser Baggerklasse Platz nimmt und den Komfort mit elektrisch verstellbaren und beheizten Spiegeln, dem beheizten Fahrersitz und der elektrisch öffnenden Motorhaube genießt, dann weiß der Fahrer nicht nur, dass er in einem Premiumprodukt sitzt, sondern er kann sehr sicher und souverän seiner Arbeit in der beengten Baustelle nachgehen“ erzählt Werthenbach stolz.

„Auf der GaLaBau in Nürnberg zeigen wir neben dem MX City-Bagger und dem sehr effizienten HYDREMA Muldenkipper der Baureihe 912FS mit 10 Tonnen Nutzlast zum ersten Mal den neuen Baggerlader der Baureihe 906F. Damit kurbeln wir den Markt für leistungsfähigere Maschinen an“, erwartet Jan Werner Jensen, der geschäftsführende Gesellschafter von HYDREMA.
„Auf den Baustellen sind viele mittelgroße Bagger und Radlader mit geringer Auslastung zu finden – zu viele kleine Spezialmaschinen, die entweder baggern oder laden können. Deshalb möchten wir den Markt für Maschinen, die beides können, wieder ankurbeln. Mit der neu konstruierten Generation der Baggerlader von Hydrema verknüpfen wir große Erwartungen.“

„Die Baggerlader von Hydrema sind eine Kombination aus vollwertigen Baggern und Radladern“, erklärt F&E-Leiter Thorkil K. Iversen. „Die Hydrema Baggerlader haben eine Knicklenkung, die leistungsfähige Radlader benötigen. Der Baggerarm ist seitlich verschoben. Das bedeutet, dass Sie mit einer Hydrema Maschine auf der Baustelle einen soliden 10-Tonnen-Radlader und zugleich einen 8- bis 10-Tonnen-Bagger in einer Maschine bekommen.“
„Tatsächlich haben wir auch in Deutschland, und gerade in Bayern, zahlreiche Kunden, die auf diese Maschine schwören“, erzählt Werthenbach. „Der Baggerarm kann die volle Nutzlast um 280 Grad von einer Seite zur anderen Seite bewegen. Mit dem Null – Heck – Ausleger bewegt der Mehrzwecklader problemlos Lasten, wie ein 10 Tonnen – Bagger und mit dem Frontlader kann er sich entweder mit einem vollwertigen 1,4 cbm Lader vergleichen, oder mit der Palettengabel Lasten von 4,5 Tonnen Gewicht über die gesamte Hubhöhe bewegen und ersetzt damit einen entsprechend leistungsstarken Geländestapler. Somit ist der Mehrzwecklader von HYDREMA eine echte Universalmaschine. Schließlich kann man mit der Joysticksteuerung den Lader mit Blickrichtung auf den Baggerarm komplett fahren und den Arm bewegen, was zum Beispiel beim Mulchen – die Maschine verfügt über enorme hydraulische Kräfte – ebenfalls von Vorteil ist. Kein Wunder also, dass die Maschine bei Kommunen, aber auch bei Garten- und Landschaftsbauern so beliebt ist.“

„Viele sagen immer, dass die Bedienung eines Baggerladers einen speziell ausgebildeten Bediener erfordere“, sagt Thorkil K. Iversen. „Wenn Sie den Fahrersitz umdrehen können, können Sie auch einen Baggerlader von HYDREMA fahren. Außerdem sind unsere Sitze elektrisch.“
„Unsere 4 Regionalen Verkaufsleiter (Nord-West / Nord-Ost / Süd-West / Süd-Ost) sind während der gesamten Messe mit mir vor Ort“, erzählt Werthenbach, „Die Gebietsleiter aus Thüringen und Berlin/Brandenburg sind Donnerstag und Freitag für Ihre Kunden erreichbar. Natürlich aber sind auch unsere Händler aus den Regionen mit Ihren Verkäufern für Ihre Kunden am Stand vertreten. Wir freuen uns auf den Besuch am Stand 312 in der Halle 7, aber auch im Freigelände, wo bestimmt zahlreiche interessierte Kunden vorbeischauen werden, um sich von der Kraft der HYDREMA – Maschinen zu überzeugen.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Tesla: Der Fehler liegt im Schlüssel

Als weltweit wohl bekanntester Hersteller von Elektrofahrzeugen treibt das Unternehmen Tesla auch das selbstständig fahrende Auto immer weiter voran. In diesem Zusammenhang hat Tesla viel Geld in Sicherheitsvorkehrungen investiert, um seine Systeme vor Hackern und Angreifern zu schützen. Doch so sicher der Bordcomputer dadurch auch geworden ist, ein anderer, ebenfalls nicht ganz unwichtiger Bereich wurde dabei scheinbar etwas vernachlässigt: Der Autoschlüssel. Das fand kürzlich ein Team von Sicherheitsforschern der KU Leuven Universität in Belgien heraus.

Mit handelsüblichem Equipment gelang es ihnen, das Model S des Herstellers innerhalb weniger Sekunden zu öffnen und damit wegzufahren. Wie inzwischen viele moderne Autos, werden auch die Fahrzeuge von Tesla mit einem „schlüssellosen“ System geöffnet und per Knopfdruck gestartet. Dazu muss der Fahrer den Autoschlüssel lediglich bei sich tragen und ihn nicht mehr wie früher ins Zündschloss stecken. Der Schlüssel selbst kommuniziert zu diesem Zweck über einen verschlüsselten Code mit dem Auto und teilt ihm mit, dass es die Türen öffnen und starten soll. Das Team der KU Leuven hat bereits im vergangenen Sommer entdeckt, dass das bei Tesla verbaute System der Firma Pektron lediglich eine vergleichsweise schwache 40-bit Verschlüsselung nutzt.

Die weiteren Nachforschungen ergaben dann, dass lediglich zwei verschiedene Codes von einem beliebigen Schlüssel des Model S benötigt werden, um dann per Versuch und Irrtum diejenige Verschlüsselung zu finden, die das Auto entriegelt. Im Anschluss daran ließen sie den Computer alle möglichen Verschlüsselungen für jede Codekombination berechnen und erstellten so eine riesige Datenbank mit vorgefertigten Entriegelungscodes. Mit dieser konnten sie dann jedes Model S in nur 1,6 Sekunden knacken. Dafür war es lediglich nötig, bei einem Entriegelungsvorgang des legitimen Eigentümers in der Nähe zu sein, um mit dem entsprechenden technischen Gerät zwei unterschiedliche Codes des Schlüssels abzufangen. Diese schickten sie dann durch ihre Datenbank und erhielten so die geheime Verschlüsselung. Damit konnten sie dann den Autoschlüssel fälschen und das Auto entwenden.

Bereits im August 2017 informierten die Sicherheitsforscher Tesla über ihre Ergebnisse. Bis zum Juni dieses Jahres änderte sich jedoch nichts an der schwachen Verschlüsselung. Erst dann gab es ein Upgrade und kurz darauf wurde als zusätzliche Maßnahme eine optionale PIN eingeführt, die die Verschlüsselung um eine weitere Sicherheitsstufe ergänzte. Diese Funktion ist besonders bei Fahrzeugen wichtig, die vor dem Juni 2018 gebaut und ausgeliefert wurden. Denn hier wird die Sicherheitslücke nur dann behoben, wenn sich der Besitzer für einen neuen, sichereren Autoschlüssel entscheidet – kostenpflichtig, versteht sich. Wer also kein zusätzliches Geld ausgeben will, muss dafür die Eingabe der PIN künftig in Kauf nehmen, wenn er nicht riskieren will, dass das Auto am Abend nicht mehr dort steht, wo er es am Morgen abgestellt hat.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Volvo Trucks führt neue Ferndiagnose- Technologie ein

Volvo Trucks verwendet neue Methoden für die Überwachung und Analyse von kritischen Fahrzeugkomponenten in Echtzeit. So kann sich um potenzielle Störungen gekümmert werden, noch bevor diese sich nachteilig auf den Kundenbetrieb auswirken können. In Schweden wurde hierfür ein neuer Reifenmanagement-Service eingeführt. Gleichzeitig wurde ein großes Pilotprojekt zur fortschrittlichen Fernüberwachung von Lkw in Europa gestartet. Durch den Einsatz von maschineller Intelligenz wird die Präzision, mit der ungeplante Standzeiten vorhergesagt und minimiert werden, noch weiter verbessert.

„Neue Technologien zur technischen Überwachung und Analyse von Lkw-Daten in Echtzeit eröffnen ungeahnte Möglichkeiten, um Störungen präziser und weiter in die Zukunft hinein vorherzusagen. Das alles gehört zu unserem ständigen Bestreben, die Lkw unserer Kunden immer einsatzbereit zu halten", so Markus Efraimsson, Vice President Uptime von Volvo Trucks.

Ein neuer Reifenmanagement-Service misst den Reifendruck und die Reifentemperatur in Echtzeit. Die Ergebnisse lassen sich über eine App nachverfolgen. Somit können sowohl der Fahrer als auch der Fuhrparkleiter kleinste Druckverluste erkennen und mögliche Reifenschäden vermeiden, die andernfalls zu ungeplanten Standzeiten und hohen Kosten führen können. Darüber hinaus ermöglicht der neue Service auch einen geringeren Kraftstoffverbrauch und eine höhere Laufleistung des Reifens, da er stets den richtigen Druck und die korrekte Temperatur sichergestellt. Der Reifenmanagement-Service wird sukzessive auf den europäischen Märkten eingeführt.

Volvo Trucks führt außerdem ein Pilotprojekt mit weiteren verschiedenen technischen Komponenten in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kunden durch, die den von Volvo Trucks angebotenen Servicevertrag Gold mit Connectivity-Option besitzen. Durch die Überwachung und Analyse von Daten mehrerer tausend Lkw in Echtzeit wurden und werden so eine Vielzahl möglicher Pannen frühzeitig erkannt und durch Zusammen-arbeit mit dem Händlernetz vermieden.

Ziel dabei ist es, kritische Zustände von Komponenten vorherzusagen, noch bevor diese eintreten. So kann Kunden eine bedarfsgerechte Wartungs- und Reparaturplanung angeboten werden. Sobald ein mögliches Problem vom Volvo Trucks Kontrollzentrum erkannt wird, erfolgt eine Benachrichtigung an die Volvo Trucks Werkstatt vor Ort, die den entsprechenden Kunden betreut. Damit können dann präventive Maßnahmen getroffen werden.

„Wir betrachten das Thema Mobilität aus der Perspektive unserer Kunden. Wir möchten in erster Linie sicherstellen, dass der Kunde keine ungeplanten Standzeiten hat", so Markus Efraimsson.

Im nächsten Schritt wird sukzessive maschinelles Lernen in die Diagnoseprozesse integriert werden. Diese Form der künstlichen Intelligenz macht es möglich, große Mengen von Lkw-Daten für Forschungs- und Entwicklungszwecke zu erfassen und zu analysieren. So kann Volvo Trucks kontinuierlich mehr über den Zustand und die Leistung einzelner Lkw sowie hunderttausender vernetzter Lkw im täglichen Einsatz erfahren.

Unter Einsatz moderner Computermodellierung und -analysen geht es darum, versteckte Muster zu erkennen, um Störungen von Komponenten weit im Voraus vorhersagen zu können. So besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass die erforderliche Reparatur Rahmen eines geplanten Werkstatttermins erfolgen kann.

Link zu einem Film

Link zu hochauflösenden Bildern

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox