Digitale Transformation im Mittelstand – wie die BEULCO GmbH & Co.KG sich zukunftsorientiert positioniert

Überall wird von Digitalisierung gesprochen – aber tut sich auch etwas? Positiv ist, dass die Mehrheit deutscher mittelständischer Unternehmen die Chancen der Digitalisierung erkannt haben. Jedoch wird enorm mit den daraus folgenden Risiken und Herausforderungen gehadert. Themen wie Datensicherheit, neue Arbeitsorganisationen, digitale Infrastrukturen und vor allem der notwendige Kulturwandel bremsen viele Unternehmen im Prozess der digitalen Transformation.  

Die aktuell gute wirtschaftliche Konjunktur lässt viele Unternehmen in Sicherheit wiegen – wieso sollten wir uns jetzt Gedanken um eine digitale Zukunft machen, wenn das Geschäft doch gerade läuft? Es fehlt die Zeit und das Geld für Investitionen in digitale Prozesse und neue Geschäftsmodelle. Laut der Studie „Mittelstand in der digitalen Transformation“  der Bertelsmann Stiftung schreiben 20 Prozent der Betriebe aus diesem Grund der Digitalisierung eine nachgestellte Priorität zu. Zudem „hemmen mangelndes Commitment der Führungsebene und das Verharren in alten industriellen Denkstrukturen“ die Entwicklung.  

Dabei ist es gerade jetzt unabdingbar, eine langfristige Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, um Unternehmen nachhaltig zu stärken und auf die Zukunft vorzubereiten. An Stelle von Einzelmaßnahmen brauchen mittelständische Unternehmen eine unternehmensübergreifende ganzheitliche Gesamtstrategie. Eine solche Strategie wird sich von alten Denkweisen und Prozessen lösen müssen, da sie nur entstehen kann, wenn Unternehmen bereit sind, die Regeln des Spiels zu brechen. Dies bedeutet natürlich ein gewisses Risiko und schürt Ängste. Jeder Wandel zieht zunächst Verwirrung, Resistenzen und Angst mit sich. Neben den Investitionen mag dies einer der Gründe sein, warum sich nur wenige Unternehmen bisher an eine Digitalisierungsstrategie herangetraut haben.  

Dass es mittelständischen Unternehmen mit einer nachhaltigen Digitalisierungsstrategie jedoch gelingen kann, die digitale Transformation erfolgreich anzustoßen und zu realisieren, zeigt die BEULCO GmbH & Co. KG, ein Traditionsunternehmen aus Attendorn.  

„Digitale Transformation eines Traditionsunternehmens in einem impulsiven Umfeld“ beschreibt aus Sicht des Geschäftsführers Jürgen Chr. Schütz den dynamischen Wandel sehr gut. Wie eng verbunden dabei die Kombination und das Zusammenspiel von Agilität und Digitalisierung sind, haben die Führungskräfte des mittelständischen Familienunternehmens längst verstanden. „Informationsdichte, Geschwindigkeit und hohe Veränderungsdynamik werden unser Führungsverständnis grundlegend verändern. Hierarchische und funktionale Denkmuster haben ausgedient“, so Geschäftsführer Schütz. Die Vorbereitung auf diese Veränderungen auch im Hinblick auf die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern sind elementare Aufgaben des Managements, so Schütz weiter.  

Gemeinsam mit „Digital in NRW“ – ein vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Kompetenzzentrum im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung des Mittelstands und dessen Partnern vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund wurde bereits vor geraumer Zeit eine umfassende Potenzialanalyse mit mehreren Themenfeldern erarbeitet. An diesen Themen wird intensiv gearbeitet, da aus Sicht des Technischen Leiters Lutz Schopen die Wettbewerbsfähigkeit damit deutlich gestärkt werden kann. Basierend auf dieser Einschätzung und den Ergebnissen der Potenzialanalyse wird aktuell ein von „Digital in NRW“ gefördertes Umsetzungsprojekt durchgeführt.  

Im Einzelnen stehen im Rahmen des Umsetzungsprojektes folgende Bereiche derzeit im Fokus der Produktion:  

Intra-Logistik

In diesem Projekt sollen Logistik und Produktionstechnik miteinander verzahnt und synchronisert werden. Einheitliche Logistikstrukturen und die Einführung von standardisierten Kleinladungsträgern mit permanenter Datenerfassung sind zentraler Bestandteil dieses Projektes.  

Robotik und Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Erste Anwendungen und Annäherungen an die Möglichkeiten der Robotertechnik durch Eigenbau im Bereich der Maschinenunterstützung sind angestoßen. Die Vorbereitungen für ein funktionsfähiges fahrer- und führerloses Transportsystem sind abgeschlossen. Durch den Aufbau der Bahnhöfe über den gesamten Produktionsweg hinweg sind die Grundvoraussetzungen eines universellen und fahrerlosen Transportsystems geschaffen worden. Gebremst durch die langen Lieferzeiten soll nun das erste FTS Anfang 2019 zum Einsatz kommen.                     

Behälterfüllgrad-Ermittlung

Neue Messinstrumente im Bereich der optischen Sensorik ermöglichen den schnellen digitalen Blick in die eingesetzten Umlaufbehälter zur Erfassung des Füllgrades. Anhand dessen können Bestandsdaten sofort erfasst und weitere Informationen für das Logistik-Monitoring und die Lagerplanung generiert werden.        

„Wir haben frühzeitig den richtigen Weg eingeschlagen – die Digitalisierung bietet uns enorme Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Letztlich werden wir derzeit nur durch die eingeschränkte Verfügbarkeit der Lieferanten ein wenig ausgebremst“ so Schopen weiter.  

Das Fraunhofer IML und BEULCO blicken gemeinsam auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der vom BMWi geförderten Initiative zurück. Inhaber Axel Beul beobachtet mit Stolz und Freude die Entwicklungen – bremst aber ein wenig die Euphorie: „Vor uns liegen noch große Herausforderungen – die spürbaren und sichtbaren Erfolge zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Wege sind“.  

Und so viel kann schon vorweg gesagt werden: beide Kooperationspartner bilden eine Symbiose mit viel Potenzial und sind für weitere zukünftige Überraschungen gut – das zeigt wohl auch das mittlerweile überregionale Interesse an dieser erfolgreichen Kooperation.  

3 Säulen:  

Über BEULCO: 

BEULCO ist ein modern geführtes Familienunternehmen mit Sitz in Attendorn und zählt europaweit zu den Top-Anbietern von hochqualitativen Produkten für die Wasserversorgung. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Lösungen und Systeme für eine effiziente, sichere und transparente Trinkwasserversorgung, speziell im Bereich Hausanschlusstechnik und in der mobilen Wasserverteilung. Seit über 60 Jahren setzt BEULCO auf Qualität, Sicherheit und vor allem Innovation, um Trinkwasser langfristig zu schützen und eine optimale Versorgung zu gewährleisten – heute und in Zukunft.  

Über das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik – IML:

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gilt als weltweit erste Adresse in der ganzheitlichen Logistikforschung und arbeitet auf allen Feldern der inner- und außerbetrieblichen Logistik. Im Sinne der Fraunhofer-Idee werden einerseits Problemlösungen zur unmittelbaren Nutzung für Unternehmen erarbeitet, andererseits wird aber auch Vorlaufforschung von zwei bis fünf Jahren, im Einzelfall darüber hinaus, geleistet. An dem 1981 gegründeten Institut arbeiten zurzeit 290 Wissenschaftler sowie 250 Doktoranden und Studierende, unterstützt durch Kollegen in Werkstätten, Labors und Servicebereichen.  

Über Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand:

"Digital in NRW – Das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand" bereitet die Themen Digi­ta­li­sie­rung und Vernet­zung gezielt für kleine und mittlere Unter­nehmen in NRW auf und bietet konkrete und kosten­lose Angebote für die gemein­same Umsetzung. Das Kompetenzzentrum wird im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bis Ende 2018 mit knapp 7 Mio. Euro gefördert.

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CES 2019 Innovation Award für Digitales SichtSystem von MEKRA Lang und Bosch

Die Jury der Consumer Technology Association honoriert damit die Mission beider Firmen zur stetigen Verbesserung der Sicherheit auf den Straßen weltweit.

Auf der IAA 2018 in Hannover vorgestellt, erhält das Digitale SichtSytem (DVS) von MEKRA Lang und Bosch nun den prestigeträchtigen CES 2019 Innovation Award. Das revolutionäre DVS ersetzt bei LKW die klassischen, großen Außenspiegel durch aerodynamisch optimierte Kameraflügel von MEKRA Lang und hochauflösende Monitore der Firma Bosch in der Fahrerkabine. Vorteile sind verbesserte Sicherheit, geringerer Verbrauch und höhere Ergonomie für den Fahrer. Als weltweit erstes System für LKW erfüllt das DVS alle Anforderungen an die funktionale Sicherheit (ISO 26262) sowie die gesetzlichen Anforderungen (UN/ECE-R 46) und unterstützt zusätzlich OEM-spezifische Einblendungen. MEKRA Lang freut sich über die Ehrung des in enger Zusammenarbeit mit Bosch entwickelten Digitalen SichtSystems und den Serieneinsatz in der dritten Generation des Mercedes-Benz Actros im Frühjahr 2019.

MEKRA Lang, wir setzen den Standard für die nächste Dimension der indirekten Sicht.

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TÜV SÜD Pluspunkt: Neuer Standort in Tauberbischofsheim

Modern, transparent, zentral – TÜV SÜD Pluspunkt GmbH verlegt den bisherigen Standort in Bad Mergentheim nach Tauberbischofsheim. In den neuen Räumen im Technologie- und Gründerzentrum in Tauberbischofsheim werden fortan die Vorbereitungs- und Informationsveranstaltungen zur Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) angeboten.

„Neue, moderne Räume an zentralem Standort: Unsere Kunden können uns jetzt vor allem noch besser erreichen“, sagt Brigitte Hauser, Regionalleiterin BW bei der TÜV SÜD Pluspunkt GmbH. Am neuen Standort im Technologie- und Gründerzentrum in Tauberbischofsheim finden nun die Vorbereitungsveranstaltungen für die MPU statt. Die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung wird bei gravierenden Verkehrsverstößen (etwa bei Alkohol am Steuer) angeordnet, um nach dem Verlust der Fahrerlaubnis die Fahreignung zu prüfen. Bei der MPU stellen Mediziner wie Psychologen fest, ob sich der Fahrer zukünftig verantwortungsbewusst verhalten wird oder ob die gesundheitlichen Einschränkungen, die zum Verlust der Fahrerlaubnis geführt haben, weiterhin bestehen. Dazu Hauser: „Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zeigen, dass über 80 Prozent auf Anhieb die MPU bestehen, wenn sie sich frühzeitig informieren und eine professionelle Beratung in Anspruch nehmen.“

Neben den verkehrspsychologischen Beratungen und Einzel- und Gruppenkursen gibt es kostenfreie Infoabende. Die Termine im Januar und März stehen fest: Montag, 28.01.2019, und Montag, 25.03.2019 jeweils von 16 bis 17:30 Uhr, Technologie- und Gründerzentrum (Raum 308), Am Wört 1, in Tauberbischofsheim. Die Kurse in Tauberbischofsheim können auch online gebucht werden unter: https://www.tuev-sued.de/pluspunkt/kostenlosen-informationsabend-zur-mpu-besuchen/mpu-vorbereitung-tauberbischofsheim

Mit mehr als 80 Verkehrspsychologen ist die TÜV SÜD Pluspunkt GmbH an über 60 Standorten deutschlandweit vertreten. Die Gesellschaft ist damit der größte Träger von Kursen zur Wiederherstellung der Fahreignung und einer der wichtigsten Anbieter verkehrspsychologischer Dienstleistungen zur Vorbereitung auf die MPU. Darüber hinaus umfasst das Angebot der TÜV SÜD Pluspunkt GmbH Nachschulungen in der Probezeit, Kurse zur Sperrfristverkürzung sowie Maßnahmen zum Punkteabbau.

Weitere Informationen www.tuev-sued.de/pluspunkt

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Positive Bilanz: Rundholz setzt auf neue virtic Arbeitsmittel-Logistik

Weniger Arbeitsmittelverlust, mehr Transparenz: Die Peter Rundholz GmbH & Co. KG setzt für die Verwaltung von Maschinen, Werkzeugen oder Containern jetzt auf eine mobile Software-Lösung. Mit der neuen virtic Arbeitsmittel-Logistik bildet das Dortmunder Bauunternehmen alle Prozesse rund um Bestellung, Kommissionierung sowie An- und Übernahme heute vollständig digital ab. Die Bilanz nach den ersten Monaten fällt positiv aus.   

„Dank der virtic Arbeitsmittel-Logistik haben wir den Überblick über unsere Arbeitsmittel zurückgewonnen. Durch die Auswertung der Einsätze jedes einzelnen Arbeitsmittels können wir erkennen, wie häufig welches Gerät benötigt wird, wie lange es hält oder wie oft es kaputt ist“, erklärt Stefan Rundholz, Geschäftsführer der Rundholz Bauunternehmung aus Dortmund. Dadurch spare der Betrieb viel Zeit, zudem habe sich die Verlustrate von Arbeitsmitteln deutlich verringert. Möglich wird dies mithilfe der neuen virtic Arbeitsmittel-Logistik, die Rundholz seit einigen Monaten einsetzt.  

Zur Materialbestellung wählt der Bauleiter oder Polier das benötigte Arbeitsmittel im Arbeitsmittelkatalog auf seinem Notebook. Sind dort alle Arbeitsmittel aufgelistet, wird die Bestellung per Klick ausgelöst. Nachdem sie auf dem PC des Lagermeisters eingegangen ist, kommissioniert er die Lieferung anhand des Bestellscheins. Dabei scannt er Geräte mithilfe der NFC-Technik: Alle Geräte, also beispielsweise Baumaschinen, Fahrzeuge und Werkzeuge sind mit NFC-Tags ausgestattet, die vom Smartphone und der virtic-App erkannt werden. Bestandsartikel wie Gerüststangen oder Bauzäune sowie Verbrauchsartikel sind nicht mit NFC-Tags ausgestattet und werden deshalb vom Lagermeister am PC in den Lieferschein eingetragen. Sobald alle Arbeitsmittel im System als abholbereit gekennzeichnet sind, werden die Fahrer in ihrer virtic-App darüber informiert. Dann kann der Transport zur Baustelle stattfinden. Dort wird die eingegangene Lieferung vom Besteller per Smartphone quittiert und so auf die Baustelle gebucht.

Arbeitsmittel-Logistik beugt Werkzeug-Verlust vor

„Für viele Bauunternehmen stellt der Verlust von Arbeitsmitteln ein großes Problem dar“, weiß Bernd Wolff, Geschäftsführer der virtic GmbH & Co. KG. Hierfür bietet virtic nun die Lösung: Der Einsatzort des Arbeitsmittels wird live auf einer Karte angezeigt, sodass stets bekannt ist, wo sich welche Arbeitsmittel befinden. „Das steigert das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter“, erklärt Wolff. Auch die Kostenkalkulation für jede einzelne Baustelle wird dank der virtic Arbeitsmittel-Logistik präzisiert und vereinfacht. Die Frage, welche Arbeitsmittel auf einer bestimmten Baustelle bisher verwendet wurden, kann ebenso leicht beantwortet werden, wie die nach Einsatzorten und Einsatzzeiten einzelner Werkzeuge.

Die Lösung sorgt bei Rundholz somit für schlankere und transparentere Prozesse, beugt Ressourcen-Verlust vor und erleichtert die Kostenkalkulation. Dementsprechend positiv fällt das Fazit von Stefan Rundholz aus: „Wir sind zufrieden mit unserer Entscheidung, die neue Software von virtic einzuführen. Die vielfältigen Vorteile sind für unseren Betrieb bereits nach wenigen Monaten spürbar.“

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Gegen den Frust an der Laderampe: DIHK entwickelt neun einfache Regeln

Parkraum bereitstellen, Zeitfenster einhalten, Zuständigkeiten regeln: Mit "Goldenen Rampenregeln" möchte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dazu beitragen, dass der Empfang und das Verladen von Waren effektiver vonstatten geht und nicht zuletzt der Beruf des LKW-Fahrers wieder attraktiver wird.

"Der tägliche Frust an der Laderampe lässt sich mit dem guten Willen aller Beteiligten zumindest zu einem großen Teil beseitigen", erklärt dazu der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks. "Wir haben daher bei der Suche nach Lösungen nicht nur die Logistikbranche, sondern vor allem auch beispielsweise den Handel eingebunden."

Aus den Vorschlägen und Anregungen der Betroffenen habe der DIHK neun einfache Rampenregeln entwickelt. "Das Ergebnis ist ein gutes Beispiel, wie wir als Wirtschaft gemeinsam unterschiedliche Branchen- und Unternehmensinteressen ausgleichen können", so Dercks.

Die in der Praxis aufgestellten Regeln nutzten allen Beteiligten, betont er: den Verladern, den Waren-Empfängern, den Transportunternehmern, den Fahrern und der Umwelt. "Standzeiten können so verkürzt und Planungen für alle Seiten verbessert werden. Damit lassen sich Arbeitszeiten und Personaleinsatz verbessern, weil der gerade von den Fahrern oft als frustrierend empfundene Leerlauf vermieden werden kann."

Gleichzeitig gehe es aber um wechselseitige Anerkennung: "Auch Fahrer und nicht nur die von ihnen gelieferten Waren sollten an der Rampe willkommen sein. So können die ‚Goldenen Rampenregeln‘ letztlich mit dazu beitragen, die Attraktivität des Fahrerberufs wieder zu erhöhen."

Die DIHK-Vorschläge gibt es hier zum Download:

"Goldene Rampenregeln" des DIHK

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Joint Venture Night Star Express Hellmann & Honold GmbH & Co. KG übernimmt das NSE-Franchisegebiet der Eiltrans Nachtverteilerservice GmbH

Das Joint Venture Night Star Express Hellmann & Honold GmbH & Co. KG übernimmt das Nachtexpress-Geschäft der Eiltrans Nachtverteilerservice GmbH. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags durch die Vertreter des Joint Ventures und der Eiltrans Nachtverteilerservice GmbH erfolgte am 23. Oktober 2018 in Neu-Ulm. Mit dem Verkauf verabschiedet sich der Inhaber der Eiltrans Nachtverteilerservice GmbH Norbert Rödel in den Ruhestand.

Das bereits 2006 gegründete Joint Venture übernimmt damit neben dem Gebiet Nürnberg nunmehr mit Malsch (Karlsruhe) und Frankfurt zwei weitere Standorte, von denen aus Nachtexpress-Dienstleistungen innerhalb des NSE-Netzwerkes angeboten werden. Von hier aus werden große Teile Südwestdeutschlands sowie Luxemburgs und das angrenzende Elsass im Nachtexpress bedient. Im Rahmen der Übernahme durch das Joint Venture übernimmt der neue Franchisenehmer an den Standorten Malsch und Frankfurt sämtliche Mitarbeiter, sodass das operative Geschäft nahtlos weitergeführt und die Geschäftsbeziehungen mit allen Kunden und Systempartnern wie gehabt fortgeführt.

„Mit der nahtlosen Übernahme des Nachtexpress-Geschäftes der Eiltrans Nachtverteilservice GmbH zu Beginn des neuen Jahres durch das aus zwei Night Star Express-Gesellschaftern gegründete Joint Venture,“ erläutert Night Star Ex-

press-Geschäftsführer Matthias Hohmann, „haben wir intern eine optimale Lösung gefunden, unseren Kunden auch weiterhin eine flächendeckende            „First Class“-Nachtexpress-Dienstleistung in einem hoch leistungsfähigen Netzwerk zu bieten.“

„Hellmann und Honold sind beide Gründungsmitglieder des Night Star Express. Ich freue mich, dass wir als Joint Venture nun gemeinsam ein weiteres Gebiet übernommen haben. Nachtexpress-Lieferungen befinden sich auf Wachstumskurs, an dem wir gemeinsam innerhalb des Netzwerkes partizipieren werden. Besonders im Ballungszentrum Südwest, das stark durch die Autoindustrie sowie den Maschinenbau geprägt ist, werden Nachtexpress-Dienstleistungen besonders stark nachgefragt,“ so Wilfried Hesselmann, Geschäftsführer des Joint Venture Night Star Express Hellmann & Honold GmbH & Co. KG.

„Als langjährige Mitglieder des Night Star Express bringen Hellmann und Honold im Joint Venture über 25 Jahren Erfahrung im Nachtexpress-Geschäft mit, sodass wir ohne Reibungsverluste an die guten Geschäftsbeziehungen der Eiltrans anknüpfen können,“ unterstreicht Thomas Bauer, Geschäftsführer des Joint Venture Night Star Express Hellmann & Honold GmbH & Co. KG.

Night Star Express GmbH Logistik
Night Star Express ist ein Zusammenschluss von sieben mittelständischen Logistik-Dienstleistern. Seit Gründung im Jahr 1993 erbringt das Unternehmen Nachtexpress-Dienstleistungen. Kundensendungen werden bis zum späten Nachmittag abgeholt und in der folgenden Nacht bis spätestens acht Uhr, vielfach auch erheblich früher, zugestellt.
Die Anlieferung bei den Empfängern findet quittungslos statt. Sie wird elektronisch dokumentiert und ist morgens am Anliefertag im tracking unter http://www.night-star-express.de.online abrufbar.
Nachtexpress-Dienstleister machen die Nacht zum Tag. Die Fahrer liefern die Waren nachts an exakt definierte Orte, für die sie vor der ersten Anlieferung einen Schlüssel bekommen haben. Das kann der Kofferraum eines Fahrzeugs, eine Lagerhalle oder eine verschließbare Box sein. Der Nutzen für die Empfänger: die benötigten Waren sind zu Arbeitsbeginn vor Ort. Wartezeiten bis zur nächsten Warenanlieferung entfallen. Aufträge können gleich morgens bearbeitet werden. Dies erhöht in Produktions- und Servicebetrieben die Erledigungsquote. Eine Zusammenarbeit, die auf Vertrauen und Qualität beruht.

Night Star Express Hellmann & Honold GmbH & Co. KG
Night Star Express Hellmann & Honold ist ein Gemeinschaftsunternehmen der beiden Gesellschafter Hellmann Worldwide Logistics Road & Rail GmbH & Co. KG mit Sitz in Osnabrück, sowie der Honold Nachtexpress GmbH mit Sitz in Neu-Ulm, welches im Jahre 2006 gegründet wurde. Beide Gesellschafter sind auch Gründungsgesellschafter der Night Star Express GmbH Logistik.

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ITK Engineering: Formel E ist Entwicklungslabor für die Serie

Neuer Antriebsstrang, aktives Bremssystem, eine stärkere Batterie und besondere Regeln ‒ die fünfte Formel-E-Saison stellt die Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi sowie den Entwicklungspartner ITK Engineering, vom Team Audi Sport ABT Schaeffler, vor spannende Herausforderungen. Ohne die in der Formel E unübliche Live-Datenübertragung muss das Zusammenspiel zwischen Fahrer und der Software im Fahrzeug perfekt funktionieren. Die Vorentwicklung hat entscheidenden Einfluss auf den Fahrverlauf. Damit ist der Rennsport sehr nah dran am Alltagsszenario mit einem E-Fahrzeug. Für ITK Engineering stellt die Formel E eine optimale Plattform dar, um die Software-Entwicklung für Serienfahrzeuge in Bezug auf Umweltfreundlichkeit, Effizienz, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit, weiter voranzutreiben.

Die aktuelle Formel-E-Saison bietet viele Neuheiten: Es gibt keinen Boxenstopp mehr, gefahren wird nach Zeit anstatt nach Runden und mit dem Attack-Mode steht einem Fahrer während des Rennens kurzzeitig mehr Leistung zur Verfügung, um Konkurrenten zu überholen oder die Position zu verteidigen. „Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Energiestrategie für unsere Fahrer Daniel Abt und Lucas di Grassi sowie auf die Software-Entwicklung für ihre Audi e-tron FE05. Zudem müssen neue Systeme wie die stärkere Batterie und das aktive Bremssystem, optimal in die Software integriert werden“, sagt Sven Wergandt, Programm Manager für den Geschäftsbereich Motorsport bei ITK Engineering.

Die entwickelten Algorithmen sorgen dafür, dass die vor einem Rennen berechneten Strategien und Energieverteilungen auf dem Fahrzeugsteuergerät hinterlegt sind. Während der Fahrt müssen sie sich dann in Echtzeit den jeweiligen Bedingungen anpassen. „In der Formel E gibt es keine Telemetrie vom Fahrzeug in die Box. Daher muss die Software möglichst autark funktionieren. Insbesondere was die Energieverteilung betrifft, sind Fahrer und Fahrzeug auf sich allein gestellt", erklärt Wergandt.

Von der Rennstrecke in die Serie

Durch Virtualisierung und Simulation können innerhalb kürzester Zeit, ohne reale Erfahrungswerte von der Rennstrecke, neue Anforderungen umgesetzt werden, die gleichzeitig höchsten Ansprüchen an Qualität, Nachvollziehbarkeit, Testabdeckung und Dokumentation genügen. „Die Formel E ist ein Entwicklungslabor, wo große Hersteller und Technologie-Unternehmen wie ITK Engineering, deutliche Fortschritte in punkto Umweltfreundlichkeit, Effizienz, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit herbeiführen und anschließend auf Serienfahrzeuge übertragen können. Als Software-Entwickler ist die Formel E für uns ganz besonders interessant, da wir hier unser Know-how vollständig einbringen können“, so Wergandt.

Dieter Gass, Leiter Audi Motosport, ergänzt: „Um in der Formel E erfolgreich zu sein, kommt es auf viele Details und weit mehr als nur das schnellste Fahrzeug im Feld an. Effizienz, Rekuperation, Strategie und Batteriemanagement ‒ Antriebsstrang und Software müssen reibungslos zusammenspielen, sodass sich unsere Fahrer hundertprozentig auf ihren Audi e-tron FE05 verlassen können. Das ist der Schlüssel zum Erfolg in dieser Rennserie. Mit ITK Engineering haben wir dafür seit vielen Jahren einen erfahrenen Partner an unserer Seite. Das gilt nicht nur für die Erstellung der Software, sondern auch für deren permanente Abstimmung und Weiterentwicklung.“

Weiterführende Informationen:

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A+W Cantor

Schon vor Beginn der BAU 2019 lässt sich ein Trend dieser Messe klar feststellen: Innovative Bauelemente-Hersteller setzen zunehmend auf digitalisierte Prozesse und webbasierte Kommunikation im gesamten Geschäftsprozess. Da führt zu einer enormen Dynamisierung, schnelleren Durchlaufzeiten und verkürzten Lieferfristen.

Bei A+W hat man auf diesen Trend frühzeitig reagiert. Viele Unternehmen bestellen bereits bei ihren Produzenten über den Webshop A+W iQuote.

Vorreiter sind der Berliner Fensterbauer ISOGON und der Salzburger Sonnenschutz-Spezialist SCHLOTTERER, die den Webshop aktiv an ihre Kunden distributieren. Schlotterer IT-Experte Martin Harold erklärt die wichtigsten Vorteile:

„Aktuelle Stammdaten des Produzentensystems werden automatisiert im B2B-Webshop bereitgestellt und permanent aktualisiert. Das gesamte für den jeweiligen Kunden verfügbare Sortiment inklusive aller Varianten steht tagesaktuell zur Angebots-/Auftragserfassung und in weiterer Folge zur Bestellabwicklung zur Verfügung. Die Konfiguration wird so unterstützt, dass ausschließlich technisch ausführbare Varianten erfasst werden können.

Bei Erfassung der Aufträge im Webshop erhält der Kunde bereits die Info über den frühestmöglichen Liefertermin, abgestimmt auf die im Auftrag enthaltenen Produkte, die gewünschte Zustellung (dpd oder LKW) und das Liefergebiet.

Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung im Webshop wird die Bestellung ohne weitere Eingriffe in das Produzentensystem übernommen und nach einer kaufmännischen und technischen Prüfung die Terminplanung durchgeführt.“

Auftragsprozesse, für die früher bis zum Eingang der Auftragsbestätigung Stunden oder sogar Tage veranschlagt werden mussten, werden also binnen Minuten abgewickelt – inklusive Übergabe in die Produktion! Die gesamte Stückliste mit allen technischen Details und Informationen für die Produktionsplanung und -steuerung steht just in time in der Fertigung zur Verfügung.

Eine ähnliche Dynamisierung findet in verschiedenen Softwaresystemen gegenwärtig im Lieferprozess statt: Sobald der Kunde dem Fahrer die korrekte Lieferung durch Unterschrift auf dem Smartphone bestätigt hat, ist das im ERP-System bekannt. Die Fakturierung wird unmittelbar angestoßen. Wieder werden Zeit und Geld gespart.                                                                                                                                                

Durchgängigkeit – „From Quote to Cash“

Eine der wichtigsten Stärken von A+W Cantor ist die Ganzheitlichkeit, die durch die neuen webbasierten Prozesse nochmals ausgeweitet wird. In A+W Cantor ist der Geschäftsprozess durchgängig abgebildet: von der Angebotserstellung über Auftragserfassung inklusive Kreditlimit-Prüfung, über Einkauf und Materialwirtschaft, über Produktion und Auslieferung bis hin zur Service- und Montageplanung sowie Rechnungsstellung. Die komplette Auftragsabwicklung kann mit Hilfe des integrierten Belegarchivs nahezu papierlos erfolgen.

Sie interessieren sich für die optimierten webbasierten Prozesse und die durchgängige Geschäftsprozessunterstützung durch die integrierte A+W Cantor-Branchensoftware?  

Besuchen Sie uns auf der BAU vom 13. 01.– 18.01 2019 in Halle C5, Stand 305

www.a-w.com
info@a-w.com

 

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TÜV Rheinland: Abbiegeassistenten für Lkw retten Leben

Abbiegende Autos und Lkws können für Radfahrer gefährlich sein. Tatsächlich sind 60 Prozent der Verkehrsteilnehmer der Meinung, dass Kraftfahrzeuge für Radfahrer beim Abbiegen das größte Risiko im Straßenverkehr darstellen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey vom November 2018 im Auftrag von TÜV Rheinland.

Generell gilt: Der Radfahrer hat Vorrang, wenn er geradeaus unterwegs ist. Aber im Zweifel empfiehlt es sich, einen nach rechts abbiegenden Lkw passieren zu lassen, bevor man selbst seine Fahrt fortsetzt. Der Grund: Lkw-Fahrer können vielfach andere Verkehrsteilnehmer im Außenspiegel nicht sehen, weil diese sich im so genannten toten Winkel befinden. „Einige dieser Unglücke beim Abbiegen von Lkw wären vermeidbar, denn es gibt bereits die entsprechenden technischen Mittel“, sagt TÜV Rheinland-Mobilitätsexperte Thorsten Rechtien. „Ein elektronischer Abbiegeassistent könnte über 40 Prozent der Unfälle zwischen Lkw und Radfahrern verhindern. Dies hat die Unfallforschung der Versicherer in einem mehrjährigen Forschungsprojekt ermittelt.“

Lebensrettende Technik lässt sich nachrüsten

Die Ausstattung von Lkw mit den entsprechenden Assistenzsystemen ist ohne weiteres möglich, auch in Kombination mit einer Notbremsfunktion. Seit 2010 bieten verschiedene Hersteller bei einigen Modellen den Totwinkelwarner für rund 2.000 Euro an. Das System überwacht durch Radar seitlich am Lkw einen 3,75 Meter breiten sowie maximal fast 19 Meter langen Streifen. Erfasst der Abbiegeassistent im toten Winkel auf der Beifahrerseite einen Radfahrer oder Fußgänger, geht am Armaturenbrett eine gelbe Warnleuchte an. Droht Kollisionsgefahr, blinkt eine rote Leuchte, zusätzlich ertönt ein akustisches Warnsignal. Manche serienmäßig eingebauten Abbiegeassistenten verfügen sogar über eine Notbremsfunktion, die den Lkw automatisch abbremst.

Aufkleber sensibilisieren für Gefahr

„Für Abbiegeassistenten bei Nutzfahrzeugen gibt es derzeit noch keine gesetzliche Pflicht. Deshalb begrüßen wir jede freiwillige Initiative, die dazu beiträgt, die Risiken zu verringern“, erklärt Rechtien. TÜV Rheinland macht eine Aufklärungskampagne gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht, bei der Aufkleber über den toten Winkel informieren. Die großen und gut sichtbaren Aufkleber mit der Aufschrift „Vorsicht Toter Winkel“ werden an Lkw oder Bussen angebracht und warnen andere Verkehrsteilnehmer.

Video von TÜV Rheinland zum Thema "Abbiegeassistenten bei Lkw" auf Youtube

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Frost: Auf Lkw-Dächern können sich Eisplatten bilden

Auf Lkw-Dächern können sich bei längeren Standzeiten schnell größere Mengen Wasser und Schnee ansammeln. Wenn diese im Winter gefrieren, führt das im Straßenverkehr schnell zu gefährlichen Situationen. „Gerade in Kurven oder bei schneller Fahrt können sich Schnee und Eisbrocken vom Dach lösen und den nachfolgenden Verkehr gefährden“, erklärt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Außerdem behindern abfliegende Schneewolken und Eispartikel die Sicht, können Fahrzeuge beschädigen und andere Verkehrsteilnehmer zu waghalsigen Ausweichmanövern zwingen.

Fahrer trägt stets die Verantwortung

Egal ob Pkw oder Lastwagen – generell gilt: Im Straßenverkehr darf niemand behindert oder gar geschädigt werden. Deshalb ist der Fahrer vor dem Fahrtantritt verpflichtet, Auto oder Lkw von Schnee und Eis zu befreien, ansonsten begeht er eine Ordnungswidrigkeit. Bei Unfällen kann es sogar Probleme mit der Haftpflichtversicherung geben.

Spezielle Gerüste für Lkw-Fahrer

An vielen Autobahnraststätten stehen spezielle Gerüste zur Verfügung, von denen aus Lkw-Fahrer das Dach und die Plane ihres Fahrzeugs erreichen können. Andernfalls müssen sie eine Leiter benutzen, um Schnee und Eis zu entfernen. „Nachfolgende Fahrzeuge sollten im Winter generell einen großzügigen Sicherheitsabstand zu Lastwagen halten“, betont der TÜV Rheinland-Fachmann und ergänzt: „Besondere Vorsicht gilt an Autobahnauffahrten. Wenn Lastwagen beschleunigen, ist das Risiko groß, dass sich noch auf der Plane liegende Schnee- und Eisreste lösen.“

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