Millionenauftrag der Bundeswehr: Rheinmetall modernisiert Bergepanzer 3-Flotte mit Gefechtsfeld-Bergeeinrichtungen

Rheinmetall modernisiert im Auftrag der Bundeswehr die Bergepanzer 3-Flotte der deutschen Streitkräfte, um sie an veränderte Einsatzerfordernisse anzupassen. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnet. Von 2019 bis 2024 sollen 69 Bergepanzer 3 mit Gefechtsfeld-Bergeeinrichtungen und Universaltransportplattformen ausgestattet werden. Der Auftragswert beläuft sich auf 30 MioEUR brutto.

Die Gefechtsfeld-Bergeeinrichtungen (GFB) und Universaltransportplattformen (UTP) werden von Rheinmetall in Kassel hergestellt und in die Fahrzeuge integriert. Der Vertrag umfasst weiterhin Zubehör und Dokumentation. Die Gefechtsfeld-Bergeeinrichtung wird von der Fahrzeugvorderseite an das Heck verlagert. Hierdurch ist es möglich, Gefechtsfahrzeuge wie den Kampfpanzer Leopard 2 im Schadensfall unter Schutz anzukoppeln und in zügiger Vorwärtsfahrt vom Gefechtsfeld zu bergen. Weiterhin erhält die modifizierte Version des Bergepanzers 3 eine flexibel nutzbare Universaltransportplattform auf dem Fahrzeugheck. Hierdurch kann er beispielsweise weitere Ausrüstung zum Bergen anderer Fahrzeuge mitführen. Vier Bergepanzer 3 wurden mit Blick auf den ISAF-Einsatz in Afghanistan im Rahmen eines Einsatzbedingten Sofortbedarfs bereits mit GFB und UTP ausgestattet. Ebenso erhielten zwei weitere Fahrzeuge, die vorher von der kanadischen Armee in Afghanistan eingesetzt wurden, die Modifikationen. Die neue Ausstattung hat sich bewährt.

Der anstehende Modernisierungsauftrag unterstreicht einmal mehr Rheinmetalls umfassende Erfahrung mit der Leopard 2-Familie, zu der auch der von Rheinmetall entwickelte Bergepanzer 3 gehört. Diese Expertise reicht von Instandsetzungs- und Modernisierungsprogrammen über moderne Bewaffnungskonzepte, Fertigung und Funktion als Original Equipment Manufacturer bis hin zu einer vollumfänglichen technischen und logistischen Betreuung der Fahrzeugflotte – inklusive Serviceleistungen in den Einsatzgebieten. Auch Ausbildungs- und Simulationstechnologie für Leopard-2-Besatzungen gehören zum Portfolio der Hochtechnologiegruppe für Mobilität und Sicherheit.

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Zum 01.01.2019 wird die Lkw-Maut um bis zu 60 % erhöht

Aus Anlass der Veröffentlichung des "Gesetzes zur Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes" im Bundesgesetzblatt weist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main auf mögliche Auswirkungen hin. Nach der viele Transportunternehmen und Speditionen betreffenden Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen zum 01.07.2018 tritt zum 01.01.2019 eine weitere kostenwirksame Änderung der Lkw-Maut auf allen Bundesstraßen und Autobahnen in Kraft. Neben einer (wegen der Mautausweitung) höheren Infrastrukturmaut werden den Lkw auch sogenannte externe Kosten – Luftverschmutzungskosten und erstmals auch Lärmkosten in Rechnung gestellt. Diese Lärmkosten sind für alle Lkw gleich hoch ­- eine Differenzierung, nach der leisere Lkw bevorzugt würden, findet nicht statt. Durch Anhebung aller Mautsätze für schwere Lkw rechnet der Bund bis 2022 mit Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 4,16 Mrd. Euro, also über einer Milliarde Euro mehr pro Jahr.

Die höheren Mautsätze treffen Fahrzeuge aller Emissionsklassen. Extreme Mautsatzsteigerungen erfahren allerdings ausgerechnet Transportunternehmer, die in jüngerer Zeit in die emissionsärmsten Fahrzeuge investiert haben. Da auch für Euro VI-Fahrzeuge erstmals ab Beginn kommenden Jahres sogenannte Luftverschmutzungskosten erhoben werden, sind die Mautsatzsteigerungen hier besonders hoch. So werden die 5-Achs-Kombinationen der saubersten Emissionsklasse Euro VI, mit denen inzwischen 60 % aller Mautkilometer auf deutschen Straßen zurückgelegt werden, um fast 40 % höher belastet. Noch härter trifft es die Euro VI 4-Achs-Kombinationen, mit denen Volumengüter (z.B. Möbel, Solarpaneele, Zulieferteile für die Automobilindustrie) transportiert werden: Deren Mautsätze steigen um nahezu 60 %.

Hintergrund: In Deutschland werden über 80 % aller Güter mit dem Lkw transportiert.

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TÜV SÜD: Zulassungsregeln für Fahrzeuge verändern sich stark

Die Zulassungsverfahren für neue Fahrzeuge sind derzeit großen Veränderungen unterworfen. TÜV SÜD, OEM und Behörden befassen sich intensiv damit. Einen besonderen Schwerpunkt bilden weiterhin Abgastests und die Prüfung automatisierter Fahrzeuge. Auf der seit Jahren etablierten TÜV SÜD-Fachtagung „Homologation“ diskutierten Experten jetzt aktuelle Probleme und die Weiterentwicklung der Homologation im nächsten Jahrzehnt.

Die Teilnehmer der Tagung waren sich einig: Trotz verschärfter Vorschriften sollen die Verfahren zur Homologation nicht zu großen Verzögerungen oder Behinderungen bei der Einführung neuer Technologien führen. „Wir wollen den Markteinritt nicht verhindern, sondern ermöglichen“, sagte Philip Puls von der TÜV SÜD Auto Service GmbH bei der Eröffnung. TÜV SÜD habe beispielsweise die Einrichtungen für Abgastests deutlich aufgestockt, um „eine Mobilität sicherzustellen, die sicher und umweltfreundlich ist.“

Im nächsten Jahrzehnt würden große Herausforderung auf die technischen Dienste, zu denen TÜV SÜD gehört, zukommen. Pascal Mast, Experte für Emissionsmessungen bei der TÜV SÜD Auto Service GmbH, stimmte die Tagungsteilnehmer auf immer komplexere Antriebe und neu hinzukommende Schadstoffmessungen von immer geringeren Konzentrationen ein. Bedeutende Veränderungen der Zulassungsverfahren wird es auch im Zusammenhang mit dem automatisiertem und autonomen Fahren geben. Die Simulation im Computer werde dabei laut Dr. Houssem Abdellatif, Leiter des Projektteams von TÜV SÜD zum hochautomatisierten Fahren, eine große Rolle spielen. Jedoch brauche es weiter reale Fahrten auf Prüfgeländen. „Am Ende bleibt so ein Auto trotz aller Software physisch“, sagte er.

Wie groß das Interesse am Thema Homologation ist, zeigte sich bereits an den Teilnehmerzahlen. Mit 195 Experten aus Industrie und Verwaltung war die diesjährige Tagung dazu vollständig ausgebucht. Die TÜV SÜD Akademie musste sogar einigen Interessenten absagen. Nahezu unisono berichteten Redner und Diskussionsteilnehmer vom schnellen Takt der Veränderungen in den Regeln. Der gerade erst eingeführte WLTP-Abgastest würde durch einen „Second Act“ noch erweitert. Auch der zusätzlich erforderliche Test der Real Driving Emissions (RDE) wird ausgebaut. Im kommenden Jahr soll er auch CO2 messen und damit den Verbrauch unter realistischen Bedingungen auf der Straße ermitteln, was zusätzlichen Aufwand bedeutet. Auf der anderen Seite ist der RDE-Test auf dem Weg zur globalen Anwendung.

Was wird aus britischen Genehmigungen?
Hoch aktuell war die Tagung bei der Diskussion von Auswirkungen des Brexits auf die Homologation. Die Konferenz fand schließlich nur einen Tag nach Annahme der Austrittsvereinbarungen durch die verbleibenden EU-Staaten statt. Die Teilnehmer erfuhren, dass zumindest für jene Genehmigungen eine Lösung in Sicht ist, die von der britischen Zulassungsbehörde erteilt wurden. Sie werden – höchstwahrscheinlich – auf die entsprechenden Stellen in anderen EU-Ländern übertragen. Noch nicht klar ist hingegen, wie die Briten mit den bestehenden Genehmigungen nach EU-Regeln umgehen werden.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/automotive.

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Erleben Sie wie Zugangssysteme smart werden

Auf der BAU 2019 in München zeigt BBC Bircher Smart Access in Halle B3, Stand 110 seine neusten Innovationen. Unter dem Leitgedanken „Experience Smart Access“ stellt BBC Bircher auf der BAU 2019 erneut seine Lösungskompetenz für innovative und massgeschneiderte Sensoriklösungen unter Beweis. Mit BBC Bircher Lösungen werden Zugänge zu und innerhalb von Gebäuden und Fahrzeugen nachhaltig, sicher, hygienisch und intelligent.

Smart heisst nachhaltig
Gerade Industriegebäude bieten erhebliches Energiesparpotenzial. Auf der BAU 2019 präsentiert BBC Bircher sein 3D-Sensorsystem zur energieeffizienten Steuerung von Vertikaltoren. Das AXS3D System öffnet das Tor nur so weit, um die sichere Passage für Fahrzeuge oder Personen freizugeben, um dann frühestmöglich wieder zu schliessen. Diese Neuentwicklung zeigt BBC Bircher als Gesamtpaket inklusive eines Energiespar-Kalkulators und einer mobilen App zur Sensorkonfiguration. Die Lösung hilft Industriebetrieben dabei, Energiekosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

Smart heisst sicher
BBC Bircher ist seit vielen Jahren am Markt für seine Schaltleisten und Funkübertragungssysteme bekannt. Jetzt geht BBC Bircher einen Schritt weiter und kombiniert beide Produkte zu einer Lösung für kompromisslose Sicherheit an Tor-Schliesskanten. Die Lösung umfasst eine neue, hoch performante Schaltleisten-Generation und die darin integrierte Funkübertragung nach Sicherheitskategorie 3 und Performance Level d. Mit dem dazugehörigen Schnellmontage-System sind Schliesskanten somit in wenigen Minuten normkonform abgesichert. BBC Bircher präsentiert zum ersten Mal auf der BAU 2019 diese Gesamtlösung, die bei der Absicherung von Schiebetoren neue Massstäbe setzen wird.

Smart heisst hygienisch
Wo viele Menschen zusammen kommen, verbreiten sich auch Keime und andere Krankheitserreger durch die Berührung von Kontaktoberflächen, wie zum Beispiel Türgriffe. Für diese Problematik liefert BBC Bircher eine praktische Lösung: CleanSwitch. Der Radarsensor öffnet automatische Personentüren berührungslos und hygienisch mit einer bewussten Handgeste. Zudem überzeugt der Red Dot Preisträger mit seinem attraktiven Design und visuellem LED-Feedback, wodurch CleanSwitch moderner Architektur ein weiteres Design-Highlight bietet. Des Weiteren präsentiert BBC Bircher seine neuen CleanSwitch Integrationen für Schalterprogramme der Hersteller Feller, Hager, Gira und Jung.

Treffen Sie das internationale BBC Bircher Team auf der BAU 2019 und überzeugen Sie sich selbst vom innovativen Leistungsspektrum von BBC Bircher Smart Access. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle B3, Stand 110.

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BMZ investiert Millionen in deutsche Zellenproduktion

Die BMZ Group, der größte Produzent von Lithium-Ionen Batterie-Systemen in Europa, übernimmt die Mehrheit an TerraE, mit dem Ziel bis 2020 die erste Zellenfertigung in Deutschland aufzubauen. Das ursprünglich aus vier Gesellschaftern gegründete Unternehmen wird künftig geleitet durch Sven Bauer, CEO & Founder der BMZ Group und nimmt seinen Geschäftsbetrieb wieder auf.

Deutsche Zellenfertigung

Neben den 120 Mio. Euro, die BMZ bereits in den Ausbau der Produktionslinien für Batterien investiert, geht der Global Player weiterhin den klaren Weg, die Zellenproduktion im Heimatland Deutschland zu platzieren. Benötigt Deutschland doch mehr denn je eine eigene Zellenproduktion, so ist BMZ als bisher größter Abnehmer asiatischer Zellen der beste Shareholder, den man für diese Herausforderung an Bord haben kann.

„Wir freuen uns, die Pläne einer deutschen Zellfertigung durch die Übernahme von TerraE fortführen zu können, um den enormen wirtschaftlichen Bedarf an Batteriezellen auch im eigenen Land abzudecken“, so Sven Bauer. „Insbesondere im Segment Elektromobilität werden wir künftig die von TerraE produzierten Zellen verwenden, um hightech Batteriesysteme für BMZ Automobilkunden zu bauen.“

BMZ beliefert bereits Deutschlands größte elektrische Automobilflotte mit Lithium-Ionen Akkupacks. Auch Newcomer, die für 2019 erste E-Fahrzeuge für den Massenmarkt angekündigt haben, vertrauen auf die 25-jährige Erfahrung der unterfränkischen Batterie-Experten.

Entwicklungen des Konsortiums Fab4Lib schreiten voran

Das von der TerraE Holding geleitete Konsortium Fab4Lib, bestehend aus 19 europäischen Firmen und Instituten, wird mit allen Partnern fortgeführt. Fab4Lib liefert wie geplant in 2019 Ergebnisse zur wettbewerbsfähigen Produktion im Bereich Lithium-Ionen-Technologie, die unmittelbar in eine Groß-Serienfertigung von Batteriezellen einfließen werden. Ebenfalls erhält das Förderprojekt die Gespräche zu mehreren Bundesländern bezüglich einer Standortentscheidung aufrecht.

Produktionsstart 2020
Ein Gesamtinvestment von rund 300 Millionen Euro wurde von BMZ für die in der ersten Ausbaustufe geplanten 4 GWh Output bereits zugesagt. Mittelfristig strebt TerraE eine Zellproduktion mit einem Volumen von 8 GWh an.

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Wissen, wer wo langfährt

Auf der diesjährigen INTERGEO vom 16. bis 18. Oktober 2018 in Frankfurt a. M. war das Interesse für Mobilitätsdaten bemerkenswert groß. Die DDS Digital Data Services GmbH hat ihr auf dem PTV-Verkehrsmodell Validate basierendes Verkehrsmengenprodukt präsentiert und gezeigt, dass kaum eine Standortplanung ohne verlässliche Verkehrsdaten auskommt.

Verkehrsströme zu erfassen und zu lenken, ist eine große politische Aufgabe und Herausforderung, denn das Verkehrsaufkommen weltweit, aber auch in Deutschland, wächst stetig. Mehrere Hundertmilliarden Kilometer legen allein die fast 50 Millionen in Deutschland zugelassenen Pkw zurück – im Jahr 2016 zum Beispiel 650 Milliarden Kilometer. Auf welchen Straßen dabei wie viele Fahrzeuge unterwegs sind, wird zum einen bei klassischen Verkehrszählungen festgestellt, aber auch in Modellen errechnet.

So bietet das Karlsruher Unternehmen DDS Digital Data Services GmbH für ganz Deutschland Angaben zu Verkehrsmengen auf Ebene von Straßensegmenten an, die auf Validate beruhen, einem Verkehrsmodell der PTV AG, das seit 2005 kontinuierlich erweitert wurde. Beim aktuellen Release wurden die Verkehrszellen, in die das Untersuchungsgebiet eingeteilt ist, verdoppelt, sodass die Basis nun 20.000 Zellen bilden, die jeweils ca. 4000 Einwohner repräsentieren. Die Verkehrszellen werden außerdem durch 80.000 Marktzellen mit soziodemographischen Angaben ergänzt und verfeinert, wodurch die lagegenaue, prozentuale Einspeisung des Verkehrs der Verkehrszellen in das Gesamtnetz unterstützt wird. Aus den amtlich verfügbaren Strukturdaten der Gemeinden und Marktzellen sowie den einwohnertypischen Verkehrsverhaltensansätzen wird dann mithilfe eines PTV-Simulationsmodells die Verkehrsverflechtung modellhaft errechnet. Im Ergebnis liefert Validate Pkw- und Lkw-Belastungen – Letztere sogar unterteilt nach zulässigem Gesamtgewicht – für das gesamte deutsche Hauptstraßennetz. Auch eine Differenzierung im Tagesverlauf über 24 Stunden sowie nach Wochentagskategorien ist im Modell enthalten.

„Wir haben auf der diesjährigen INTERGEO feststellen können, dass sich sehr viele Vertreter aus den unterschiedlichsten Branchen für Verkehrsmodelle interessieren und wir haben Validate mehrmals vorgeführt“, berichtet DDS-Mitarbeiter Andreas Lehr. „Die Einsatzzwecke waren dabei breit gefächert. Vor allem Geomarketinganwendungen standen im Fokus – angefangen bei Standortbewertungen bis zu zeitabhängigen Analysen des Kundenaufkommens.“ So sind Angaben zu Verkehrsmengen zum Beispiel für die Werbebranche von Interesse, denn die Wirksamkeit eines Werbetafelstandorts hängt ganz wesentlich davon ab, wie viele Autos ihn passieren. Aber auch Schnellrestaurants oder Tankstellen setzen bei ihrer Filialplanung vermehrt auf Verkehrszahlen wie Validate sie liefert und betreiben so effizientes und punktgenaues Geomarketing.

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Nord-West-Bahn erhält Zuschlag für die S-Bahn Hannover

Der Zuschlag ist erteilt: Voraussichtlich ab Dezember 2021 stellt die Nord-West-Bahn den S-Bahn-Verkehr auf den zehn S-Bahn-Linien in der Region Hannover sicher. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Ausschreibung von Region Hannover, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Damit steht 2021 ein Betreiberwechsel ins Haus. Insgesamt hatten sich vier Unternehmen beworben.

Die entsprechenden Beschlüsse hatten die zuständigen Gremien bereits im Mai 2018 gefasst. Anschließend gab es ein Nachprüfungsverfahren, in dem die Vergabekammer Lüneburg die Entscheidung der drei Aufgabenträger bestätigte und in der zweiten Instanz das OLG Celle den Zuschlagsstopp aufhob. Damit war der Weg frei für die Erteilung des Zuschlags. „Ein solches Vergabeverfahren lässt keinen Ermessensspielraum“, stellte Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, klar. „Die Kriterien sind im Vorfeld definiert, am Ende bekommt der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot den Zuschlag.“ Ausgeschrieben wurde eine Fahrleistung von 9,6 Millionen Zug-Kilometern pro Jahr – Vergleichszeitraum war das Jahr 2016. Der Auftrag an die Nord-West-Bahn umfasst 12,5 Jahre.

Mehr Sicherheit und mehr Komfort für die Fahrgäste: Das waren Ansprüche, die die Region Hannover, die LNVG und der NWL für die Ausschreibung formuliert hatten. So wird in jedem Zug ein Zugbegleiter mitfahren. Alle Züge werden barrierefrei zugänglich sein, auch im Fahrgastraum wird es nur im Bereich der Fahrerkabinen Stufen geben. In den stark nachgefragten Linien S1, S2 und S5 werden mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen als bislang. Zudem wird jeder Zug mit WC und WLAN ausgestattet sein.

Aktuell ist DB Regio – jetziger Auftragnehmer der S-Bahn Hannover – mit insgesamt 68 Fahrzeugen unterwegs. Die Nord-West-Bahn wird überwiegend mit neuen Fahrzeugen an den Start gehen. 13 Fahrzeuge, die 2008 im Zuge der Ausweitung des S-Bahn-Netzes nach Hildesheim angeschafft und gefördert worden waren, werden wegen der Zweckbindung bis 2028 weiter in Betrieb sein. Zusammen mit den 64 neuen Fahrzeugen werden gegenüber heute 9 zusätzliche Einheiten im Einsatz sein. Und das umweltfreundlich ausschließlich mit Ökostrom.

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IHK informiert: Winterreifenpflicht auch für Busse und LKW

Mit Blick auf die anstehende Frostperiode mit Nebel, Glatteis, Schnee- und Reifglätte weist die IHK Saarland darauf hin, dass die Winterreifenpflicht auch für Busse und LKW gilt. Nach der Neuregelung der Straßenverkehrsordnung müssen bei winterlichen Verhältnissen Reifen mit M+S-Kennzeichnung aufgezogen werden. Wer sich nicht an die Winterreifenpflicht hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
Eine Sonderregelung gilt für Kraftfahrzeuge der Klassen M 2, M 3, N 2 und N 3. Diese für die Personen- bzw. Güterbeförderung ausgelegten Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen müssen nur auf den Antriebsachsen M+S-Reifen aufziehen. Die Reifen auf den übrigen Achsen sind aufgrund höherer Naturkautschukanteile bereits für den Ganzjahreseinsatz geeignet. Alle anderen Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen, auch bei einer LKW-Zulassung, müssen M+S-Reifen aufziehen.

In europäischen Nachbarländern gelten andere Regeln. In Belgien besteht eine generelle Winterreifenpflicht zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April. In Frankreich und Luxemburg besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Allerdings können im französischen Gebirge Winterreifen durch Verkehrsschilder angeordnet werden.

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Disruption Autozulieferer, Druckgewerbe Werbeagenturen – hoppla, Überraschung

Und doch ist die Überraschung immer wieder groß in der Geschäftsführung wenn die Zahlen einbrechen. Trotzdem vergeht wertvolle Zeit, den Mitarbeitern zuzugeben, dass man geschlafen hat und man nun einschneidende Maßnahmen ergreifen muss. Die Baustellen werden mehr, der Puls und Blutdruck in der Führung bleibt latent hoch. Die DENKHAUS®-Akademie hat Frühindikatoren ausgemacht. In Workshopseminaren und speziellen SzenarienSpielwiesen können Unternehmer Wege aus der Krise finden und den Aufschwung vorbereiten.

Werbeagenturen und Druck
Es ließ sich gut leben von Versandhauskatalogen wie Quelle, Otto, Neckermann. Digitalisierung mit Onlineshops verwandelte Wein in Wasser der Agenturchefs. Manch eine Agentur hatte sich nicht weiter entwickelt und verlor Pitch um Pitch, die Mitarbeiter das Vertrauen und die letzten Getreuen wurden Kunden bei der Agentur für Arbeit. Auch manche Rollenoffsetdrucker konnten nicht rechtzeitig Maschinen und Know-how in andere Anforderungen legen. Überkapazität und Preisdruck gaben den letzten Ruck zum aufgeben. Fatal: Zehntausende freie Jobs, dreistellige Millionenbeträge haben sich in Luft aufgelöst.

Automobilzulieferer
Automobilzulieferer unterscheiden sich nach Tier 1 bis 3, je nach Systemrelevanz. Ein CNC-Betrieb ist da wirklich nur Zulieferer und Technikanwender denn Technologieentwickler.
Es lebt sich gut im Ländle aufgrund des kräftigen Exports der Automobile in ferne Länder.
Doch dort wie hierzulande sorgt dicke Luft für ein Umdenken und umsteuern.
Gestiegenes Umweltbewusstsein ist Gift gegen fossil betriebene Fahrzeuge. Der Wunsch nach sauberer Luft, vielleicht auch die Trickserei bei den Abgasen, überhöhen den Elektroantrieb.
Das Nachsehen hat der einfache Technikanwender als Zulieferer. Weniger Nockenwellen, Pleuel
und sonstige Drehteile, denn der Elektromotor kann auf vieles verzichten was deutsche CNC-Präzision und deutsche Tüftler zu bieten haben.

Disruption ist vorhersehbar
Disruption ist mit Jahren langsamer als ein Computervirus innerhalb von Sekunden. Auch steckt keine kriminelle Energie dahinter, so dass man die Schuld nicht beim Täter suchen kann. Die DENKHAUS®-Akademie hat einfache Indikatoren fest gemacht, die auch Nicht-Betriebswirtschaftler verstehen können:

Indikator 1
Bleibt Dauerthema – Neue Technologien verschwinden nicht aus den Medien

Indikator 2
Käuflich, Internationalität und billiger – Für neue Technologien werden Techniken entwickelt diese Alltagstauglich zu gestalten; dies geschieht länderübergreifend und durch beginnende Serienproduktion werden diese Technologien erschwinglicher

Dennoch Problem:
Oft besteht aber für Zulieferer-Unternehmer der sechsten Riege die Schwierigkeit in der Erkennung wann und ob ihr Produkt oder Technik betroffen sein kann.

Disruption betrifft immer mehr konventionelle Bereiche – Vorbeugung: Spezialseminare

Von der Kassette/CD zu Streamingdiensten, vom Buchladen zu amazon usw. Ob Haushalt, Musik, Mobilität, Arbeitswelt – Digital verändert Einkaufs-, Lebensgewohnheiten, Arbeitswelt und Primärerzeuger wie die Agrarwirtschaft.

Wer die Tür seines Betriebes nicht für immer zuschließen und investiertes Geld und Arbeitsplätze vernichten will, der muss seine Augen als Unternehmer über den Tellerrand bringen.

In speziellen branchenspezifischen Seminaren und SzenarienSpielwiesen geht die DENKHAUS®-Akademie speziell für Unternehmer auf deren Situation ein. Darin werden Technologien, deren Stand, Auswirkungen und Einflüsse auf Technikanwender aufgezeigt. Und in individuellen SzenarienSpielwiesen wird nach Lösungsansätzen für den nächsten Aufschwung gesucht.
Das ist effektiver als arrbeitgebernahe Nachrichten und Fachmagazine zu lesen.

 

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VOSS+FISCHER inszeniert Bombardier auf der InnoTrans

Unter dem Leitmotiv „The Future of Mobility“ ist die diesjährige Ausgabe der Fachmesse für Verkehrstechnik, innovative Komponenten, Fahrzeuge und Systeme InnoTrans vom 18. bis 21. September in Berlin veranstaltet worden. Rund 3.000 Aussteller aus 60 Ländern waren in 2018 auf dem Berliner Messegelände mit ihren Mobilitätslösungen zu Gast. Der Frankfurter Agentur VOSS+FISCHER kam bei dieser bedeutenden Messeveranstaltung eine wichtige Rolle zu: VOSS+FISCHER inszenierte den Auftritt von Bombardier Transportation aus Kanada, einem der führenden Mobilitätsanbieter weltweit. Dabei galt es für die Kommunikationsexperten, sowohl das Standdesign als auch das Konzept anders zu denken und einem vollständigen Relaunch zu unterziehen. Die umfassende Digitalkompetenz des Agenturteams war wichtiger Faktor zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts.   

Das neue Corporate Design und die frisch entwickelte Corporate Identity Bombardiers standen im Fokus der InnoTrans-Präsentation. Der hochmoderne Messestand diente dabei gleichzeitig auch als Medium und Kulisse für den Rollout von Corporate Design und Corporate Identity. Digital, interaktiv und kommunikativ waren die konzeptionellen Eckpfeiler für den neu aufgesetzten Bombardier Auftritt auf der InnoTrans. VOSS+FISCHER entwickelte eine vollständig interaktiv erfahrbare Messepräsenz, die durch den Einsatz von durch Bombardier in Eigenregie entwickelten medientechnischen Elementen wie Tangible-Table und Virtual Reality Substanz bekam. Kern war die Digital Wave, die formal die Dynamik und Innovationskraft Bombardiers visualisierte, das neue Corporate Design in den Raum übertrug und damit erlebbar machte. 

Mit der medientechnisch aufwendigen Inszenierung illustrierte das Unternehmen seinen Besuchern, wie die zukunftsweisenden Mobilitätslösungen von Bombardier Wirtschaftspotentiale von Regionen, Städten und Gemeinden getreu dem Claim „Together we move“ wecken, fördern und miteinander verbinden. 

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