Disruption Autozulieferer, Druckgewerbe Werbeagenturen – hoppla, Überraschung

Und doch ist die Überraschung immer wieder groß in der Geschäftsführung wenn die Zahlen einbrechen. Trotzdem vergeht wertvolle Zeit, den Mitarbeitern zuzugeben, dass man geschlafen hat und man nun einschneidende Maßnahmen ergreifen muss. Die Baustellen werden mehr, der Puls und Blutdruck in der Führung bleibt latent hoch. Die DENKHAUS®-Akademie hat Frühindikatoren ausgemacht. In Workshopseminaren und speziellen SzenarienSpielwiesen können Unternehmer Wege aus der Krise finden und den Aufschwung vorbereiten.

Werbeagenturen und Druck
Es ließ sich gut leben von Versandhauskatalogen wie Quelle, Otto, Neckermann. Digitalisierung mit Onlineshops verwandelte Wein in Wasser der Agenturchefs. Manch eine Agentur hatte sich nicht weiter entwickelt und verlor Pitch um Pitch, die Mitarbeiter das Vertrauen und die letzten Getreuen wurden Kunden bei der Agentur für Arbeit. Auch manche Rollenoffsetdrucker konnten nicht rechtzeitig Maschinen und Know-how in andere Anforderungen legen. Überkapazität und Preisdruck gaben den letzten Ruck zum aufgeben. Fatal: Zehntausende freie Jobs, dreistellige Millionenbeträge haben sich in Luft aufgelöst.

Automobilzulieferer
Automobilzulieferer unterscheiden sich nach Tier 1 bis 3, je nach Systemrelevanz. Ein CNC-Betrieb ist da wirklich nur Zulieferer und Technikanwender denn Technologieentwickler.
Es lebt sich gut im Ländle aufgrund des kräftigen Exports der Automobile in ferne Länder.
Doch dort wie hierzulande sorgt dicke Luft für ein Umdenken und umsteuern.
Gestiegenes Umweltbewusstsein ist Gift gegen fossil betriebene Fahrzeuge. Der Wunsch nach sauberer Luft, vielleicht auch die Trickserei bei den Abgasen, überhöhen den Elektroantrieb.
Das Nachsehen hat der einfache Technikanwender als Zulieferer. Weniger Nockenwellen, Pleuel
und sonstige Drehteile, denn der Elektromotor kann auf vieles verzichten was deutsche CNC-Präzision und deutsche Tüftler zu bieten haben.

Disruption ist vorhersehbar
Disruption ist mit Jahren langsamer als ein Computervirus innerhalb von Sekunden. Auch steckt keine kriminelle Energie dahinter, so dass man die Schuld nicht beim Täter suchen kann. Die DENKHAUS®-Akademie hat einfache Indikatoren fest gemacht, die auch Nicht-Betriebswirtschaftler verstehen können:

Indikator 1
Bleibt Dauerthema – Neue Technologien verschwinden nicht aus den Medien

Indikator 2
Käuflich, Internationalität und billiger – Für neue Technologien werden Techniken entwickelt diese Alltagstauglich zu gestalten; dies geschieht länderübergreifend und durch beginnende Serienproduktion werden diese Technologien erschwinglicher

Dennoch Problem:
Oft besteht aber für Zulieferer-Unternehmer der sechsten Riege die Schwierigkeit in der Erkennung wann und ob ihr Produkt oder Technik betroffen sein kann.

Disruption betrifft immer mehr konventionelle Bereiche – Vorbeugung: Spezialseminare

Von der Kassette/CD zu Streamingdiensten, vom Buchladen zu amazon usw. Ob Haushalt, Musik, Mobilität, Arbeitswelt – Digital verändert Einkaufs-, Lebensgewohnheiten, Arbeitswelt und Primärerzeuger wie die Agrarwirtschaft.

Wer die Tür seines Betriebes nicht für immer zuschließen und investiertes Geld und Arbeitsplätze vernichten will, der muss seine Augen als Unternehmer über den Tellerrand bringen.

In speziellen branchenspezifischen Seminaren und SzenarienSpielwiesen geht die DENKHAUS®-Akademie speziell für Unternehmer auf deren Situation ein. Darin werden Technologien, deren Stand, Auswirkungen und Einflüsse auf Technikanwender aufgezeigt. Und in individuellen SzenarienSpielwiesen wird nach Lösungsansätzen für den nächsten Aufschwung gesucht.
Das ist effektiver als arrbeitgebernahe Nachrichten und Fachmagazine zu lesen.

 

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VOSS+FISCHER inszeniert Bombardier auf der InnoTrans

Unter dem Leitmotiv „The Future of Mobility“ ist die diesjährige Ausgabe der Fachmesse für Verkehrstechnik, innovative Komponenten, Fahrzeuge und Systeme InnoTrans vom 18. bis 21. September in Berlin veranstaltet worden. Rund 3.000 Aussteller aus 60 Ländern waren in 2018 auf dem Berliner Messegelände mit ihren Mobilitätslösungen zu Gast. Der Frankfurter Agentur VOSS+FISCHER kam bei dieser bedeutenden Messeveranstaltung eine wichtige Rolle zu: VOSS+FISCHER inszenierte den Auftritt von Bombardier Transportation aus Kanada, einem der führenden Mobilitätsanbieter weltweit. Dabei galt es für die Kommunikationsexperten, sowohl das Standdesign als auch das Konzept anders zu denken und einem vollständigen Relaunch zu unterziehen. Die umfassende Digitalkompetenz des Agenturteams war wichtiger Faktor zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts.   

Das neue Corporate Design und die frisch entwickelte Corporate Identity Bombardiers standen im Fokus der InnoTrans-Präsentation. Der hochmoderne Messestand diente dabei gleichzeitig auch als Medium und Kulisse für den Rollout von Corporate Design und Corporate Identity. Digital, interaktiv und kommunikativ waren die konzeptionellen Eckpfeiler für den neu aufgesetzten Bombardier Auftritt auf der InnoTrans. VOSS+FISCHER entwickelte eine vollständig interaktiv erfahrbare Messepräsenz, die durch den Einsatz von durch Bombardier in Eigenregie entwickelten medientechnischen Elementen wie Tangible-Table und Virtual Reality Substanz bekam. Kern war die Digital Wave, die formal die Dynamik und Innovationskraft Bombardiers visualisierte, das neue Corporate Design in den Raum übertrug und damit erlebbar machte. 

Mit der medientechnisch aufwendigen Inszenierung illustrierte das Unternehmen seinen Besuchern, wie die zukunftsweisenden Mobilitätslösungen von Bombardier Wirtschaftspotentiale von Regionen, Städten und Gemeinden getreu dem Claim „Together we move“ wecken, fördern und miteinander verbinden. 

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QGroup präsentiert Best of Hacks: Highlights Juli 2018

Im Juli wurden mit der russischen PIR Bank und der US-amerikanischen National Bank of Blacksburg gleich zwei Banken Opfer von Cyberkriminalität mit Verlusten in Millionenhöhe. Ebenfalls gab es Angriffe auf einen englischen Fußballclub, die Regierung Kambodschas, den Videospieleentwickler Ubisoft und eine Tankstelle in Detroit

Der englische Fußballclub Liverpool FC wurde gehackt. Eine Datenbase mit persönlichen Informationen von Clubmitgliedern wurde komprimiert. Adressen, Telefonnummern und EMail- Adressen von 150 Clubmitgliedern des Fußballclubs sind nun im Besitz von Kriminellen.

Eine Tankstelle in Detroit, USA , wurde Opfer eines Hackerangriffs. Die Hacker entwickelten ein Remote-System, mit dem sich die Pumpe der Tankstelle manipulieren ließ. Der beziehungsweise die Angreifer waren so in der Lage, unbemerkt Benzin mit einem Verkaufswert von mindestens 1.800 Euro in zehn Fahrzeuge zu pumpen.

In Kambodscha wurden im Juli die Parlamentswahlen abgehalten. Erneuter Sieger der Wahlen war der seit 33 Jahren amtierende Regierungschef Hun Sen. Am demokratischen Ablauf des Votums wird jedoch gezweifelt. Grund dafür ist unter anderem das Eindringen chinesischer Cyber-Spione in das Wahlsystem der kambodschanischen Regierung. Ob die Hacker lediglich den Ausgang der Wahlen in Echtzeit wissen wollten oder doch selbst eingegriffen haben, bleibt unklar.

Unbekannte Hacker griffen gleich mehrmals den Videospieleentwickler Ubisoft an. Die Folge der DDoS-Attacken war eine lange Down-Zeit der Spieleserver.

Die Hacker-Gang MoneyTaker macht ihrem Namen alle Ehre: Sie hackten einen veralteten Router der russischen PIR Bank, missbrauchten diesen für ihre Zwecke und erbeuteten so eine Million Dollar.

Brian Krebs, ein investigativer Journalist mit dem Schwerpunkt Cyberkriminalität, berichtete von einem Verbrechen auf die National Bank of Blacksburg in den USA. Mit Hilfe von Phishing-Mails gelang es Hackern, in acht Monaten zwei Transaktionen für sich zu verbuchen. Dabei erbeuteten die Angreifer ganze 2,4 Millionen Dollar.

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Schöne neue Farbwelt

Elegante Limousine, stylisches Coupé oder schnittiger Cityflitzer – die Fahrzeugindustrie begeistert mit immer neuen Trends und Looks. Verantwortlich dafür zeichnen die Designer, die allerdings längst nicht mehr nur nach Optik und Emotionen, sondern auch nach Nutzen, Effizienz und nicht zuletzt Umweltaspekten agieren. Dafür ist ROMIRA mit ihren innovativen Produktentwicklungen der perfekte Partner – denn der Einsatz von Acryl-Kunststoff (AC) Compounds verspricht Designfreiheit, Kosteneffizienz und Umweltschonung.

AC Compounds stehen für eine neue Dimension in der Welt der Farben. Mit ihnen wird die Individualisierung von Fahrzeugen noch einfacher umsetzbar und sie geben Automobilherstellern die Möglichkeit, farbkodierte Verkleidungsteile für Kleinserien, Limited Editions, Werbe- und Sport-Versionen ihrer Fahrzeuge herzustellen. Zusammen mit dem hauseigenen Color Competence Center der ROWA GROUP unterstützt ROMIRA Designer und Entwickler bei der Formulierung von individuellen Farben.

Freiheit für Kreativität  
Die ROTEC® AC-Compounds eignen sich zur Herstellung erstklassiger Teile mit hochglänzender oder tiefmatter Oberfläche. Es ist sogar möglich, Hochglanz und Matt in einem Spritzzyklus und einem Bauteil zu produzieren. In Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmacher können die Designer auf diese Weise komplizierte, dekorative Elemente in das zu fertigende Teil integrieren. So können ROTEC® AC-Compounds für Elemente wie Kontrastflächen, Stillinien, Produktbrandings und damit beispielsweise auch zur Dekoration durch Folienprägung und für Logos mit metallischen Effektflächen oder Schriftzügen verwendet werden.

Vorteile für den Zulieferer
Da die Bauteile aus den ROTEC®-Farbacryl-Compounds direkt in der Form einsatzbereit sind, ist kein großer Lagerbestand notwendig und nur eine reduzierte Lagerfläche im Vergleich zu lackierten Teilen. Der Wegfall eines Produktionsprozesses vereinfacht auch den Planungsprozess und verbessert die betriebliche Effizienz durch die Zeitverkürzung zwischen der Rohstoffannahme und der Fertigstellung bzw. dem Verkauf des Produktes. Individualisierte Fahrzeuge lassen sich bereits in kleinster Stückzahl realisieren, denn mit den gleichen Werkzeugen können neben Farben sowie den Hochglanz- und Matt-Varianten noch weitere Design-Variationen erzeugt werden.

Weniger Energie für mehr Umweltschutz
Mit ihren Eigenschaften und ihrer effizienten Einsetzbarkeit tragen ROTEC® AC-Materialien zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Produktion bei: Im Gegensatz zu lackierten Teilen bedürfen Teile aus ROTEC® AC-Compounds keiner Nachbearbeitung. Da kein Lackierprozess nötig ist, werden Material, Zeit und Energie signifikant eingespart – beispielsweise kann auf Lacktrocknungsanlagen, die einen relativ hohen Energieverbrauch haben, verzichtet werden. Die Entsorgung von lack- und lösungsmittelbelasteten Behältern oder Reinigungs- und Abdeckmaterialien entfällt, Lösungsmittelextraktionssysteme sind nicht mehr erforderlich, ebenso wie Lösemittelreduzierung, -rückgewinnung oder -recycling.

Schönheit kommt auch von innen
Durch Steinschlag und den allgemeinen Nutzungsabrieb kommt es schnell zu unansehnlichen Gebrauchsspuren, vor allem an Außenverkleidungs- und insbesondere an den Frontendteilen. Üblicherweise wird dieses schwarze Trägermaterial lackiert, jeglicher Abrieb der lackierten Oberfläche kann zum Durchscheinen des Schwarzen führen und die Ästhetik des Fahrzeugs beeinträchtigen. Abhilfe schafft dann kostspieliges Nachlackieren – bisher! Denn bei den durchgefärbten ROTEC®-Materialien sind Kratzer und Abrieb weit weniger sichtbar. Und leichte Oberflächenkratzer können im Gegensatz zu lackierten Flächen so nachpoliert werden, dass die Oberflächenqualität des Teils wiederhergestellt wird.

ROMIRA arbeitet auf diesem Feld vertrauensvoll mit Werkzeugherstellern und Spritzgussexperten zusammen. Gemeinsam werden Produkte immer weiter optimiert und damit eindrucksvolle Referenzen geschaffen – dabei stehen die Motivation, Bedürfnisse und Wünsche der Designer wie Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz und kreative Freiheit stets im Fokus.

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Innenstädte müssen für Industrie und Handel erreichbar bleiben

Dafür, begrenzte Hardware-Nachrüstungen von Diesel-Fahrzeugen in die Überlegungen zur Vermeidung von Fahrverboten einzubeziehen, und Staat und Hersteller an den Kosten zu beteiligen, hat sich Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), ausgesprochen.

Dercks: "Regierung und Automobilhersteller sollten schnell ein weiteres Maßnahmenpaket schnüren, um Fahrverbote in Städten zu vermeiden. Innenstädte müssen für Industrie und Handel erreichbar bleiben. Das ist wirtschaftlich von größter Bedeutung.

Die bisherigen Beschlüsse wie die Modernisierung kommunaler Fahrzeuge, Software-Updates und Umstiegsprämien verbessern die Luftqualität bereits spürbar. Aber in manchen Städten brauchen wir größere Anstrengungen. Auch deshalb sollten begrenzte Hardware-Nachrüstungen zu den weiteren Überlegungen gehören. Sie müssen technisch umsetzbar und wirtschaftlich zumutbar sein.

An den damit verbundenen Kosten sollten sich nach Ansicht des DIHK sowohl die Hersteller als auch der Staat beteiligen. Denn beide Akteure haben in der Vergangenheit starke Anreize gesetzt, damit sich viele Gewerbetreibende vor Ort in bester Absicht für Dieselfahrzeuge entschieden haben.

Die vorübergehende Förderung der Hardware-Nachrüstung sollte sich auf eher neuwertige Fahrzeuge konzentrieren, die sich typischerweise viel in solchen Städten mit höheren Stickoxidbelastungen bewegen. Weitere Voraussetzung ist, dass alle sonstigen Maßnahmen ausgeschöpft sind. Für ältere Fahrzeuge bieten sich eher Umtauschprämien an."

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E-Privacy-Verordnung: Was kommt auf uns zu?

Die EU-Kommission hat Anfang 2017 den Entwurf einer E-Privacy-Verordnung vorgelegt, die erheblichen Einfluss auf viele Geschäftsmodelle und die Erbringung von Online‐Diensten haben wird. Interessierte Unternehmer können sich Ende Oktober in Berlin über den aktuellen Diskussionstand informieren und eigene Anliegen einbringen.

Die Regelung soll die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ergänzen und präzisieren – und zwar für Kommunikationsvorgänge wie Telefonate, Internetzugang, Messaging-Dienste oder E-Mails.

Die E-Privacy-Verordnung umfasst aber auch Datenübermittlungen ohne Personenbezug, wie sie etwa im Internet der Dinge (IoT) oder beim Betrieb vernetzter Fahrzeuge anfallen. Damit dürften fast alle Unternehmen von ihr betroffen sein.

Grund genug also, sich frühzeitig mit den geplanten Regelungen auseinanderzusetzen. Eine Gelegenheit dazu bieten der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die Stiftung Datenschutz am 23. Oktober ab 10.30 Uhr im Berliner Hotel Novotel Mitte.

Unter der Überschrift "E-Privacy-Verordnung: Was kommt auf uns zu?" informieren Experten über den aktuellen Stand der Beratungen, den Handlungsbedarf in Unternehmen, den Schlussfolgerungen aus der Umsetzung der DSGVO sowie über die Schwerpunkte, die die österreichische EU-Ratspräsidentschaft in Sachen E-Privacy-Verordnung setzt.

Zu dieser kostenfreien Veranstaltung können Sie sich bis zum 17. Oktober unter www.dihk.de/eprivacy anmelden. 

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TÜV SÜD: Mängelquote bei Omnibussen sinkt

Busfahren ist sicher und beliebt: Rund 5,7 Milliarden Passagiere waren 2017 mit deutschen Bussen unterwegs. Das Sicherheitsniveau hat sich in den vergangenen Jahren auch dank zahlreicher neuer Sicherheitssysteme wie etwa Notbrems- und Spurhalteassistent, Feuerlöschanlage oder der Überrollfestigkeit weiter erhöht. Das zeigen die Ergebnisse des TÜV Bus-Reports 2018, der nun vom Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) vorgestellt wurde. Demnach ist die durchschnittliche Quote der erheblichen Mängel seit dem letzten TÜV-Bus-Report 2015 um 3,2 Prozentpunkte auf jetzt 15,3 Prozent gesunken.

„Busse gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln in Deutschland“, sagt Jürgen Wolz, Leiter Operations bei der TÜV SÜD Auto Service GmbH. Dazu trägt nicht zuletzt die Hauptuntersuchung bei, die außerdem für eine größere Sensibilität seitens der Betreiber beim Thema Wartung sorgt.“ Busse ab acht Fahrgastplätzen müssen hierzulande alle zwölf Monate zur Hauptuntersuchung. Ab einem Jahr gibt es zusätzlich halbjährlich und ab dem dritten Jahr sogar vierteljährlich eine Sicherheitsprüfung. Die Hauptuntersuchung wird stets an die technologische Entwicklung angepasst. Seit Ende Mai 2018 gilt beispielsweise auf der Basis der europäischen Richtlinie 2014/45/EG die Mängelkategorie „gefährlicher Mangel“. Anders als bei der Einstufung „verkehrsunsicher“, bei der eine Meldung an die Zulassungsbehörde erfolgt, hat der Fahrzeughalter noch die Möglichkeit, die Mängel sofort zu beheben und innerhalb eines Monats zur Nachprüfung wiederzukommen.

Weniger Mängel

Blick auf die Ergebnisse des TÜV Bus-Reports 2018: Fast 85 Prozent der Fahrzeuge rollen ohne erhebliche Mängel über die Prüfgasse. Die Quote der erheblichen Mängel liegt bei 15,3 Prozent.
12,2 Prozent der Busse weisen lediglich geringe Mängel auf. Altersbedingt steigen die Mängelquoten an: Bei der ersten Hauptuntersuchung haben 5,3 Prozent der Fahrzeuge erhebliche Mängel, nach fünf Jahren 11,5 Prozent und nach zehn Jahren 17,3 Prozent. Zum Vergleich der Blick auf die Pkw: Satte
26,5 Prozent der Zehnjährigen müssen eine Werkstattrunde drehen, bevor es die Plakette gibt.

Leichte Verbesserungen

Eine insgesamt größere Sorgfalt bei Wartung sorgt beim Licht für einen leichten Rückgang der durchschnittlichen Quote bei den erheblichen Mängeln. Sorgenkind hier: die Rückstrahler mit einer durchschnittlichen Quote von 6,8 Prozent. Obwohl der Gesetzgeber Busfahrer gleich doppelt verpflichtet, das Fahrzeug vor Abfahrt zu kontrollieren – ganz allgemein für jeden Fahrzeugführer und zusätzlich durch die Erlaubnis zur Personbeförderung: Die Sorgfalt lässt mit zunehmender Entfernung zum Fahrerplatz nach. Dass also gerade die Rückstrahler besonders oft beanstandet werden, belegt weiteren Nachholbedarf bei der Sorgfalt gegenüber den passiven Lichteinrichtungen und untermauert die hohe Bedeutung der Kontrolle vor Fahrtantritt. „Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig eine engmaschige wiederkehrende technische Prüfung ist“, so Jürgen Wolz.

Große Verantwortung

TÜV SÜD-Fazit: Noch bessere Wartung, vor jeder Abfahrt ausführlicher Check, und: den Fahrern Zeit und Material zur Verfügung stellen wie beispielsweise für einen Lampentausch. Stehen Reparaturen an: sofort in die Werkstatt! „Beim Massenverkehrsmittel Bus mit hierzulande jährlich beinahe sechs Milliarden Passagieren haben alle Beteiligten – Betreiber, Werkstätten und Prüforganisationen – eine große Verantwortung“, unterstreicht Jürgen Wolz. Das gelte besonders auch vor dem Hintergrund, dass die Passagierzahlen auf der Langstrecke steigen.
„Der TÜV Bus-Report legt die Lupe auf die Technik und leistet damit einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit“, so Wolz.

Sichergehen mit Zertifikat

Die neuesten Zahlen aus dem Bus-Report 2018 untermauern: Der Bus gehört zu den sichersten Verkehrsmitteln. Orientierung für Passagiere bietet zusätzlich das Zertifikat „Sicherheit im Busbetrieb“, das TÜV SÜD bereits seit Jahren vergibt. Bei der Zertifizierung stehen insbesondere Organisation, Fahrer und Fahrzeug im Fokus. Dabei geht es um die Einsatzpläne und Weiterbildung der Chauffeure ebenso wie um die regelmäßige Kontrolle der Sicherheitsausrüstung (Verbandskasten, Warnwesten etc.) oder den Umweltschutz im Betriebsablauf.

Weitere Informationen dazu unter www.sichererbusbetrieb.de

Den kompletten „Bus-Report 2018“ gibt es zum Herunterladen unter www.vdtuev.de

Datenbasis des TÜV Bus-Reports 2018 sind mehr als 50.000 Hauptuntersuchungen bei Reise-, Überland- und Linienbussen. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liegt bei 8,6 Jahren, die durchschnittliche Laufleistung bei 57.000 Kilometern. Als größter Fahrzeug-TÜV hat TÜV SÜD circa
40 Prozent der Datensätze bereitgestellt.

Weitere Infos zu TÜV SÜD unter www.tuev-sued.de.

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IMAP berät Gesellschafter beim Verkauf von SemVox an paragon

Die Gesellschafter des Saarbrücker Sprachsteuerungsspezialisten SemVox haben ihre Anteile mehrheitlich an den börsennotierten Automobilzulieferer paragon veräußert. Für 16,4 Millionen Euro erwirbt paragon 82 Prozent der Geschäftsanteile und vereinbarte zudem Optionen für die restlichen Anteile, die zunächst bei den Gründern verbleiben.

SemVox entwickelt effiziente und sichere Technologien und Lösungen für Sprachsteuerungen, vielfältige Mensch-Technik-Interaktion sowie pro-aktive Assistenzsysteme auf Basis künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen beschäftigt rund 60 Mitarbeiter und erwartet für das Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich. Das bereits profitabel wirtschaftende Unternehmen wurde vor zehn Jahren als Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz gegründet. 2017 gewann SemVox den Car HMI Special Jury Award. Schon heute sind zahlreiche Fahrzeugtypen mit der SemVox-Technologie ausgestattet, in den nächsten fünf Jahren sollen es mehr als 13 Millionen Fahrzeuge werden.

Verkäufer der Anteile sind die vier Gründer der SemVox GmbH sowie vier Investoren. Darunter befindet sich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Saarbrücken, und die M. Ladendorf Beteiligung, Trier. Die vier Gründer werden für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren weiter am Unternehmen beteiligt sein und geschäftsführende bzw. leitende Funktionen übernehmen. Die Transaktion wird aller Voraussicht nach spätestens Anfang Oktober 2018 vollzogen.

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Mit dem Erwerb von SemVox schafft paragon einen neuen Geschäftsbereich für digitale Assistenzsysteme. Gemeinsam wollen paragon und SemVox das Angebot integrativer Lösungen deutlich erweitern. Paragon entwickelt sich somit immer mehr zum Komplettanbieter für Automobilhersteller.

Dr. Carsten Lehmann, Nils Keller und Atanas Petkov von IMAP haben die Verkäufer in allen Phasen des Investorenprozesses exklusiv beraten und sie dabei unterstützt, die Transaktion in wenigen Monaten erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

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Blomberger Holzindustrie GmbH präsentiert Ausstattungslösungen für Schienenfahrzeuge auf der Innotrans in Berlin

Die Blomberger Holzindustrie GmbH ist mit ihrem Geschäftsbereich Technological Applications auf der vom 18.09. bis 21.09.2018 stattfindenden Innotrans – Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik – Innovative Komponenten – Fahrzeuge – Systeme in Berlin vertreten und präsentiert unter dem diesjährigen Messeslogan „The future of mobility“ seine ökologischen und wirtschaftlichen Ausstattungslösungen für die Ausrüstung von Schienenfahrzeugen.

Auf seinem Messestand zeigt das Unternehmen mit einem umfassenden Relaunch des Delignit®-Railfloor-Programms – Innovative System-Bodenlösungen für Schienenfahrzeuge.

Das Delignit®-Railfloor-Programm besteht aus den Produktlinien Eco, Classic, Basic, Premium und Professional. Diese basieren auf internationalen Zertifizierungen. Sie kombinieren die ökologischen sowie technologischen Vorteile des Delignit®-Werkstoffs im Verbund mit den spezifischen Anforderungen wie z.B. Brandschutz, Schalldämmung, Gewichts- und Vibrationsreduzierung. Für die Lieferung anwendungsspezifischer Systemlösungen auf Basis aller Materialvarianten steht die Blomberger Holzindustrie mit ihrer langjährigen Erfahrung und einem Leistungs-Komplett-Paket zur Verfügung.

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Tesla: Der Fehler liegt im Schlüssel

Als weltweit wohl bekanntester Hersteller von Elektrofahrzeugen treibt das Unternehmen Tesla auch das selbstständig fahrende Auto immer weiter voran. In diesem Zusammenhang hat Tesla viel Geld in Sicherheitsvorkehrungen investiert, um seine Systeme vor Hackern und Angreifern zu schützen. Doch so sicher der Bordcomputer dadurch auch geworden ist, ein anderer, ebenfalls nicht ganz unwichtiger Bereich wurde dabei scheinbar etwas vernachlässigt: Der Autoschlüssel. Das fand kürzlich ein Team von Sicherheitsforschern der KU Leuven Universität in Belgien heraus.

Mit handelsüblichem Equipment gelang es ihnen, das Model S des Herstellers innerhalb weniger Sekunden zu öffnen und damit wegzufahren. Wie inzwischen viele moderne Autos, werden auch die Fahrzeuge von Tesla mit einem „schlüssellosen“ System geöffnet und per Knopfdruck gestartet. Dazu muss der Fahrer den Autoschlüssel lediglich bei sich tragen und ihn nicht mehr wie früher ins Zündschloss stecken. Der Schlüssel selbst kommuniziert zu diesem Zweck über einen verschlüsselten Code mit dem Auto und teilt ihm mit, dass es die Türen öffnen und starten soll. Das Team der KU Leuven hat bereits im vergangenen Sommer entdeckt, dass das bei Tesla verbaute System der Firma Pektron lediglich eine vergleichsweise schwache 40-bit Verschlüsselung nutzt.

Die weiteren Nachforschungen ergaben dann, dass lediglich zwei verschiedene Codes von einem beliebigen Schlüssel des Model S benötigt werden, um dann per Versuch und Irrtum diejenige Verschlüsselung zu finden, die das Auto entriegelt. Im Anschluss daran ließen sie den Computer alle möglichen Verschlüsselungen für jede Codekombination berechnen und erstellten so eine riesige Datenbank mit vorgefertigten Entriegelungscodes. Mit dieser konnten sie dann jedes Model S in nur 1,6 Sekunden knacken. Dafür war es lediglich nötig, bei einem Entriegelungsvorgang des legitimen Eigentümers in der Nähe zu sein, um mit dem entsprechenden technischen Gerät zwei unterschiedliche Codes des Schlüssels abzufangen. Diese schickten sie dann durch ihre Datenbank und erhielten so die geheime Verschlüsselung. Damit konnten sie dann den Autoschlüssel fälschen und das Auto entwenden.

Bereits im August 2017 informierten die Sicherheitsforscher Tesla über ihre Ergebnisse. Bis zum Juni dieses Jahres änderte sich jedoch nichts an der schwachen Verschlüsselung. Erst dann gab es ein Upgrade und kurz darauf wurde als zusätzliche Maßnahme eine optionale PIN eingeführt, die die Verschlüsselung um eine weitere Sicherheitsstufe ergänzte. Diese Funktion ist besonders bei Fahrzeugen wichtig, die vor dem Juni 2018 gebaut und ausgeliefert wurden. Denn hier wird die Sicherheitslücke nur dann behoben, wenn sich der Besitzer für einen neuen, sichereren Autoschlüssel entscheidet – kostenpflichtig, versteht sich. Wer also kein zusätzliches Geld ausgeben will, muss dafür die Eingabe der PIN künftig in Kauf nehmen, wenn er nicht riskieren will, dass das Auto am Abend nicht mehr dort steht, wo er es am Morgen abgestellt hat.

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