5. Colloquium Industrielle IT des SIBB e.V. vernetzt produzierendes Gewerbe und Informationstechnologien

Im Jahr 2016 hob der Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., gemeinsam mit dem IMI Brandenburg das Colloquium Industrielle IT (CIIT) aus der Taufe. Zum nunmehr 5. Mal treffen sich am 24. Mai Akteure der digitalen Wirtschaft und des produzierenden Gewerbes zum Erfahrungsaustausch bei der Implementierung von Digitalstrategien in Unternehmensprozesse. Eröffnet wird das CIIT von Brandenburgs Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer.

Die zweimal im Jahr stattfindende Fachveranstaltung führt diesmal in die Johann A. Meyer GmbH in Wildau, ein Unternehmen mit fast 120-jähriger Geschichte, das Hygiene-, Pflege- und Inkontinenzprodukte, Reinigungsmaschinen und Gastronomieartikel herstellt.

Unternehmer berichten im Colloquium aus der Praxis, diskutieren über Erfolge, aber auch über Schwierigkeiten. Gemeinsam suchen sie nach Lösungsansätzen und Möglichkeiten, Digitalisierungsprozesse in die jeweiligen individuellen Unternehmensabläufe zu integrieren.

„Das inzwischen zum fünften Mal stattfindende „Colloquium Industrielle IT“ zählt ohne Zweifel zu den jährlichen Höhepunkten des Austauschs von Anwender- und Anbieterbranchen zu Fragen der Digitalisierung“, weiß René Ebert, Geschäftsführer des SIBB e.V. „Über Branchengrenzen hinweg wird hier das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Anforderungen geschärft. Kurz und prägnant aufbereitet, erörtern Verantwortliche der Unternehmen Problemstellungen und Lösungsansätze. Kooperationen können angebahnt oder ausgelotet werden.“

Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer: „Das Colloquium ist eine gute Plattform, um das produzierende Gewerbe und die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche miteinander zu vernetzen. Dieser Informations- und Erfahrungsaustausch ist wichtig, um die Digitalisierung in den märkischen Betrieben voranzubringen. Denn wie kann die Wirtschaft im Land Brandenburg wachsen und  weiterhin neue Jobs schaffen?  Ganz klar: Sie muss innovativ sein. Und die Digitalisierung ist ein starker Innovationsmotor.“

Das Colloquium Industrielle IT ist eine Veranstaltung im Rahmen des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin Brandenburg und des Clusters Metall Brandenburg und wird von der IHK Potsdam unterstützt. Die Veranstaltung wird durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Den ausführlichen Ablaufplan finden Sie >> Hier

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Mit Rainer Döring ist der Loewe Handelssenat wieder komplett

Nach dem Ausscheiden des langjährigen Sprechers des Loewe Handelssenats Norbert Loskill ist jetzt Rainer Döring in das Beiratsgremium nachgerückt. Damit ist der Loewe Handelssenat wieder komplett. Rainer Döring ist seit vielen Jahren erfolgreicher Unternehmer mit insgesamt vier Expert-Fachmärkten in Ostwestfalen und dem Hauptsitz in Löhne. „Rainer Döring weiß durch seine jahrelange Erfahrung genau, wie die Branche funktioniert, welche Bedürfnisse Endkunden wie Handelskollegen haben und welche Handlungsempfehlungen zukünftig für den Erfolg von Loewe gegeben werden müssen. Wir freuen uns auf die gemeinsame, partnerschaftliche Arbeit“, kommentiert Loewe Vertriebschef Peter Nortmann den Neuzugang. „Damit ist auch die Expert-Verbundgruppe wieder gut im Senat vertreten.“

Vorsitzender des Loewe Handelssenats bleibt wie bisher Stefan Enzinger (Elektro Enzinger, Neuötting). Seine Stellvertreterin ist Jacquline Posner (Elektro Fischer, Frankfurt). Weitere Senatoren sind Raimund Kreil (Kreil GmbH, Dornbirn/Österreich), Joachim Hüther (EP:Weigl, Regensburg) sowie Jürgen Grees (Jürgen Grees GmbH, Ulm-Jungingen).

Seit fast dreißig Jahren berät der Loewe Handelssenat die Loewe Geschäftsführung in allen Belangen, die Handel und Loewe gemeinsam bewegen. Und nicht selten entscheidet der Beirat bei wichtigen Weichenstellungen mit. Das reicht von der Preisgestaltung bis zu Kommunikationsmaßnahmen, von der Konzeption neuer Produkte bis zur Präsentation der Marke im Fachgeschäft. „Die besondere Erfahrung unserer Handelspartner im direkten Kundenkontakt ist uns sehr wichtig. Deshalb genießt die Arbeit des Handelssenats nicht nur bei Loewe hohes Ansehen sondern wird auch bei allen Handelspartnern sehr geschätzt“ so Peter Nortmann. „Wir werden alles daransetzen, diese fruchtbare Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter auszubauen.“

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Sicherheit schafft Vertrauen

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ist im Unternehmen Bewehrungsstahl Bohmte nicht nur notwendige Voraussetzung zur Vermeidung von Unfällen, sondern gelebte Präventionskultur. Der Betrieb aus der Nähe von Osnabrück wird geleitet von den Geschäftsführern Thorsten Froböse und Focke Löschen. Er beschäftigt 24 Mitarbeiter und fertigt Unterstützungskörbe für Stahlbetonelemente, sogenannten Bewehrungsstahl. Eine nicht ganz ungefährliche Arbeit: Frei liegende Stahldrähte können zu Verletzungen führen, der Umgang mit komplexen Maschinen und schweren Fertigungsmaterialien erfordert Umsicht und Konzentration. Aus diesem Grund hat die Metallfirma schon vor mehr als sechs Jahren ein professionelles Arbeitsschutz-Management-System (AMS) eingeführt. Für ihr hohes Maß an gelebter Präventionskultur bekommt das Unternehmen nun den „Schlauen Fuchs“, eine renommierte Auszeichnung der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM). Geschäftsführer Thorsten Froböse nahm den Preis am 13. April 2018 auf einer Regionaltagung der BGHM in Bremen von Präventionsfachmann Ingo Fischer entgegen.

Beteiligung der Beschäftigten

„Mittlerweile können wir mit Sicherheit sagen, dass wir alles tun, um Unfälle zu vermeiden“, sagt Froböse. „Früher dachten unsere Mitarbeiter, dass wir nur sparen wollen – heute wissen sie: Die Chefs kümmern sich um uns.“ Sicherheit und Gesundheit bei allen Aufgaben – das ist für jeden im Unternehmen ganz selbstverständlich geworden. Bei der Einführung des Arbeitsschutz-Management-System wurde die gesamte Belegschaft mit einbezogen und zeigte viel Eigeninitiative bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen. „Wenn wir neue Maschinen anschaffen oder Prozesse umstrukturieren, sprechen wir als allererstes mit der Mannschaft. Unsere Beschäftigten kennen ihre Arbeitsplätze am besten“, weiß der Geschäftsführer, der das Gütesiegel bereits zum zweiten Mal erhielt.

Gutes Vorbild

Dass die Sicherheit bei der Arbeit wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur ist, kann auch Ingo Fischer bestätigen: „Im Unternehmen wurde minutiös dokumentiert, wer, wann und wie in Arbeitsschutz unterwiesen wurde. Das ist in einem kleinen Betrieb wirklich vorbildlich!“ Schon bei der ersten Begutachtung war Fischer vom eigenen Anspruch an die betriebliche Prävention beeindruckt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen die Sicherheitsmechanismen und wissen um deren Bedeutung. Gleichzeitig kann sich die Geschäftsführung auf ihre Beschäftigten verlassen und vertraut ihnen.“

„Am Anfang schien es viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt“, resümiert Froböse. „Es hat sich verselbstständigt, dass wir Sicherheitsschulungen machen und regelmäßig Seminare der BGHM besuchen. Und wenn Herr Löschen und ich durch die Werkshalle gehen, tragen wir natürlich auch als Geschäftsführer ganz selbstverständlich persönliche Schutzausrüstung.“

Information und Beratung auf der Regionaltagung

Die Regionaltagungen der BGHM richten sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer. Das Publikum erhält auf den Veranstaltungen eine Vielzahl an Informationen über das gesamte Leistungsspektrum der BGHM: von der betrieblichen Prävention über die Rehabilitation bis hin zu individuellen Beratungsangeboten. Während der Tagungen stehen die Fachleute der BGHM für Fragen zur Verfügung.

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Gegen alle Gefahren gerüstet

Thorsten Boy freut sich: Der Geschäftsführer der DMS GmbH, ein Betrieb für Umwelttechnik aus Rastede, erhält eine Würdigung für das nachhaltige Engagement der 15-köpfigen Belegschaft zur systematischen Optimierung des Arbeitsschutzes. Ingo Fischer, Präventionsfachmann der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), überreicht dem Unternehmer die Urkunde zum Gütesiegel „Sicher mit System“ am 13. April 2018 auf einer Regionaltagung der BGHM in Bremen. Das Gütesiegel wird an Betriebe vergeben, die ein professionelles Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) erfolgreich in ihre Betriebsabläufe integriert haben.

Zukunftsfähig bleiben

„Wir sind seit jeher darauf bedacht, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst unfallfrei den Tag verbringen und haben das Thema Sicherheit und Gesundheit schon immer berücksichtigt und mit den Mitarbeitern besprochen“, erklärt Boy. „Um dies jedoch zu perfektionieren war die Beantragung des Gütesiegels bei der BGHM für mich die nächste logische Konsequenz.“ Inzwischen sorgt eine gute Dokumentation der durchgeführten Präventionsmaßnahmen für eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitssicherheit. Für Thorsten Boy steht fest: „Nur wenn wir uns stetig weiterentwickeln, sehen wir unsere Zukunft gesichert.“

Strahlkraft nach außen

Dass sich im Betrieb alle gemeinsam für mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit einsetzen, weiß auch der Präventionsexperte Hans-Jürn de Boer von der BGHM. Er hat das Unternehmen bei der Einführung des AMS beraten und unterstützt. „Besonders positiv aufgefallen ist mir dabei das kollegiale Miteinander in der Belegschaft“, sagt er. „Alle ziehen mit Begeisterung an einem Strang, um den Arbeitsschutz zu verbessern.“ Dieses Engagement sorgt nicht nur für eine bessere Identifikation mit der eigenen Firma, sondern hat auch Strahlkraft nach außen: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind viel bei unseren Kunden und auf Baustellen unterwegs, wo sie oft von Externen für ihre selbstverständliche Einstellung zum Arbeitsschutz gelobt werden. Das macht uns alle natürlich stolz und sorgt gleich für eine ganz andere Motivation“, erklärt Boy. „Wenn ich als Geschäftsführer morgens aufstehe und weiß, wir sind gegen alle Gefahren gerüstet, dann starte ich glücklich in meinen Tag.“

Information und Beratung auf der Regionaltagung

Die Regionaltagungen der BGHM richten sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer. Das Publikum erhält auf den Veranstaltungen eine Vielzahl an Informationen über das gesamte Leistungsspektrum der gesetzlichen Unfallversicherung: von der betrieblichen Prävention über die Rehabilitation bis hin zu individuellen Beratungsangeboten. Während der Tagungen stehen die Fachleute der BGHM für Fragen zur Verfügung.

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Bank Schilling – Ehrung der Jubilare und Betriebszugehörigkeiten

Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft

  • Rüdiger Pfister, OnlineBanking Kundenservice – 25 Jahre
  • Claudia Brust, Mitarbeiterin Organisationswesen – 20 Jahre
  • Klaus Bauer, Leiter Marktfolge Aktiv – 20 Jahre
  • Jessica Zimmer, Vermögensberaterin Filiale Aschaffenburg – 10 Jahre
  • Stefan Wolff, Filialdirektor Filiale Gelnhausen – 10 Jahre
  • Betina Höfler, Teamassistentin Filiale Gelnhausen – 10 Jahre
  • Dirk Fischer, Vermögensberater Filiale Frankfurt – 10 Jahre
  • Ralf Benkenstein, Vermögensberater Filiale Frankfurt – 10 Jahre
  • Simone Teubert, Dr. Schmitt Leasing GmbH, Vertriebsassistenz – 10 Jahre

„Wir bedanken uns für die langjährige Betriebszugehörigkeit im Unternehmen und die hervorragende Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Matthias Busch, Vorstandsmitglied der Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft. Die Bank Schilling blickt auf eine über 90-Jährige Geschichte zurück und ehrt ihre Mitarbeiter für die Treue und Verbundenheit.

Die Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft, gegründet 1923, verfügt über 16 Filialen und drei Geschäftsstellen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und in Thüringen. Neben der Ausrichtung als Regionalbank in den Filialgebieten ist das Haus mit rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Unternehmensgruppe ein geschätzter Arbeitgeber.

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MM MaschinenMarkt mit neuer Chefredaktion

Der MM Maschinenmarkt, das führende Industriemagazin von Vogel Business Media, stellt seine Chefredaktion neu auf und hat dafür eine Doppelspitze benannt. Zum 15.4.2018 wird Dipl.-Phys.-Ing. Udo Schnell (57) zum Chefredakteur berufen. Schnell betreut seit über 20 Jahren das Fachgebiet Messtechnik und ist seit 2000 als Chef vom Dienst (CvD) für den MM MaschinenMarkt sowie alle seine Messeausgaben verantwortlich.

Zum 1.7.2018 wird Benedikt Hofmann (34) die Doppelspitze ergänzen. Hofmann war von September 2014 bis Juli 2017 bereits als Redakteur für das Fachmedium MM Logistik aus der MM-Gruppe tätig.

„Die dynamische Weiterentwicklung des MM MaschinenMarkt für die Leser und Kommunikationskunden in unseren Märkten ist unabdingbar. Die neue Chefredaktion wird die führende Marktposition und fachjournalistische Kompetenz ausbauen“, erläutert Florian Fischer, Geschäftsführer Vogel Business Media.

„Die neue Doppelspitze bietet alle Kompetenzen für Kundennähe und journalistisch hochwertige Angebote, um den MM erfolgreich weiterzuentwickeln. Mit Benedikt Hofmann haben wir einen branchenerfahrenen Redakteur wieder in die MM-Gruppe zurückholen können“, freut sich Oliver Barthel, Publisher der MM MaschinenMarkt Group.

 

 

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Mit „schlanken“ Methoden den Materialverbrauch reduzieren

Schlanke Prozesse führen oft zu Materialeinsparungen – das zeigt das Beispiel des Herstellers Fischer Elektronik GmbH & Co. KG, der dank Lean-Methoden heute über 14 Tonnen Metallschrott pro Jahr einspart. Unterstützung erhielt das Unternehmen durch die Ressourceneffizienzberatung der Effizienz-Agentur NRW.

Die Fischer Elektronik GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Kühlkörpern, Gehäusen und Steckverbindern für die Halbleiterindustrie spezialisiert hat.

Mit ca. 400 Mitarbeitern werden am Standort die Produkte entwickelt und gefertigt. Die vielseitigen Produktionsprozesse der Kühlkörper- und Gehäusefertigung beinhalten eine individuelle Bearbeitung im Rahmen der Zerspanung und Umformung ausgehend von Metallstrangpressprofilen und Blechtafeln.

„Die grundlegende Herausforderung für unser Unternehmen liegt in der preisgünstigen und zeitnahen Herstellung von Produkten in kleineren bis mittleren Losgrößen“, erklärt Lean Manager Roman Otto. Um die Fertigungsprozesse an die Marktanforderungen anzupassen, nutzte Fischer Elektronik die Ressourceneffizienzberatung der Effizienz-Agentur NRW.

„Auf Basis der gewonnen Analyseergebnisse erhielt der Betrieb einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur möglichen Steigerung der Prozesseffizienz innerhalb der Gehäusefertigung. Die Maßnahmen konnten dabei sogar weitestgehend im Projektverlauf umgesetzt werden“, erläutert Ressourceneffizienz-Berater Ekkehard Wiechel vom Regionalbüro Werl der Effizienz-Agentur NRW.

Exemplarisch erfolgte zunächst die Untersuchung und Optimierung an einer Stanz- und Nibbelmaschine. An der Maschine werden sowohl standard- als auch kundenspezifische Materialien aus Aluminium- und Stahlblechen hergestellt. Durch die Optimierung der Werkzeuge und Anpassung der Maschinenparameter konnten u.a. die notwendigen Stegbreiten zwischen den Stanzteilen deutlich reduziert werden. Infolge dieser Optimierung wurde der effektive Nutzen der Metalltafeln um bis zu 60 Prozent gesteigert.

Im weiteren Verlauf analysierte und optimierte Fischer Elektronik mithilfe des „Lean Production Teams“ die vielfältigen Konstruktionen seiner Werkzeuge an den Exzenterpressen zur Weiterverarbeitung verschiedener Standardmaterialien.

„Die Optimierung ergab ein standardisiertes Werkzeugformat zur vereinfachten einheitlichen Rüstung und rüstteilfreien Bearbeitung“, so Roman Otto. „Das Ergebnis führte zur Zeitersparnis beim Rüstvorgang und zur Verringerung des Rüst- wie auch Fertigungsausschusses.“

Infolge des Beratungsprojekts etablierte das Unternehmen ein Verfahren zur umgehenden Fehleranalyse in der Produktion. „Dies erlaubt heute einen flexibleren und zeitnahen Eingriff bei Problemen im Produktionsprozess und reduziert so Störungszeiten“, so Ekkehard Wiechel.

Dank der umgesetzten Maßnahmen senkte Fischer Elektronik seinen jährlichen Materialverbrauch an Aluminium und Stahlprofilen um über 14 Tonnen. Die Gesamteinsparungen der Materialoptimierung und der zusätzlich verbesserte Wertschöpfungsanteil belaufen sich auf rund 123.000 Euro pro Jahr. Insgesamt investierte das Unternehmen rund 37.000 Euro in die Umsetzung der vielseitigen Maßnahmen.

„Besonders freut uns, dass wir durch die Ausweitung des methodischen Vorgehens auf weitere Abteilungen und Materialien zusätzliche Ressourceneffizienzeffekte erwarten“, sagt Lean Manager Roman Otto.

Die Ressourceneffizienzberatung wurde anteilig im Rahmen des Beratungsprogramms „Ressourceneffizienz“ des NRW-Umweltministeriums gefördert. Beratungspartner im Projekt war Kaizen Lean Management – Edmund Körner aus Uelzen.

Das Umsetzungsbeispiel Fischer Elektronik ist in der Best-Practice-Datenbank der Effizienz-Agentur NRW veröffentlicht worden. Rund 80 Beispiele – von "A" wie Anlagenbau bis "W" wie Wäscherei – umfasst die Online-Datenbank unter „www.ressourceneffizienz.de“. 25 Branchen sind in der Sammlung vertreten. Einfache Suchoptionen ermöglichen eine gezielte Suche nach Branchen, Einsparungen und Beratungsschwerpunkten.

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Ramboll, BBB and CUBE: Offshore- und Onshore-Wind-Beratung aus einer Hand

Seit August 2016 gehören die beiden Onshore-Wind-Beratungsunternehmen BBB Umwelttechnik GmbH und CUBE Engineering GmbH zum dänischen Ramboll-Konzern. Zum Januar 2018 wird nun auch der Namenswechsel offiziell vollzogen: Beide Unternehmen firmieren dann unter Ramboll.

In der Offshore-Windenergie gilt Ramboll bereits als die weltweit führende Beratung – mehr als 65 % der Offshore-Windturbinen stehen auf von Ramboll geplanten Fundamenten.

Mit der Akquisition der beiden Beratungsspezialisten BBB und CUBE ergänzte Ramboll im August 2016 das Leistungsportfolio und sicherte sich darüber hinaus die über 20-jährige Projekterfahrung im Bereich Onshore-Wind. Auch die Präsenz im deutschen Markt wurde deutlich gestärkt.

„Mit Ramboll haben wir einen Partner gefunden, der es uns ermöglicht unsere Expertise in große, internationale Projekte einzubringen“, erklärt Joachim Binotsch, ehemaliger Geschäftsführer der BBB Umwelttechnik, der jetzt für die Geschäftsentwicklung verantwortlich ist. „In der Vergangenheit haben wir in erster Linie für den deutschen Markt gearbeitet. Nun haben wir über 13.000 Kolleginnen in 35 Ländern. Alleine 350 Experten im Ramboll-Konzern sind spezialisiert auf Offshore- und Onshore-Wind. Wir arbeiten nun international und bieten unseren Klienten Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in allen relevanten Märkten.“

Stefan Chun, Gründer der CUBE Engineering GmbH, ergänzt: „CUBE, BBB und Ramboll ergänzen sich nicht nur vom Leistungsportfolio nahezu perfekt – wir verfolgen auch im Beratungsansatz das gleiche Ziel. Als ‚Sustainable Society Consultants‘ entwickeln wir nachhaltige, effiziente Energielösungen, die sowohl den hohen Anforderungen unserer Kunden entsprechen als auch einen wirklichen Beitrag zur Lösung dringlicher gesellschaftlicher Aufgaben leisten, wie z.B. dem großen Thema der Energiewende. Das war einer der Gründe, warum wir uns für Ramboll entschieden haben. Die Änderung unserer Firmenbezeichnung zu Ramboll ist für mich ein konsequenter Schritt – die Art und Weise wie wir unsere Kunden beraten ändern sich dadurch nicht.“

Das bestätigt auch Christian Vogt von den Münchener Stadtwerken, die mit BBB Umwelttechnik u.a. das Raskiftet-Wind-Projekt in Norwegen umgesetzt haben. „Wir führen eine langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung mit BBB. In der gemeinsamen Arbeit am Raskiftet-Projekt wurde für uns deutlich, dass der Merger mit Ramboll sich positiv auf unsere Zusammenarbeit ausgewirkt hat. Die BBB ist zuverlässig wie zuvor – verfügt nun aber über internationale Ressourcen, die ein noch flexibleres Arbeiten ermöglichen.“

Niedrigere Preise, globale Marktteilnehmer
Windkraft steht als kosteneffiziente, weltweit verfügbare Energiequelle weiterhin hoch im Kurs. In den nächsten fünf Jahren erwartet die Branche Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich.

Mit der Erweiterung des Serviceportfolios sicherte sich Ramboll auch seine Position in einem expandierenden Onshore-Windmarkt, der immer mehr von weltweit agierenden Wettbewerbern geprägt ist. Nicht mehr Landwirte und kleine Investoren, sondern Versorgungsunternehmen sind die neuen Projektentwickler. Große Marktakteure bestimmen zunehmend das Beratungsgeschäft in einer von Fusionen geprägten Branche.

„Mit der Akquisition von BBB und CUBE konnten wir Ramboll als einen Full-Service-Dienstleister für Windenergieprojekte aller Art etablieren. Wir unterstützen unsere Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – auch mit den entsprechenden Ressourcen, um große Windenergie-Projekte umsetzen zu können,“ sagt Tim Fischer, Vice Director Ramboll Wind.

Tim Fischer ergänzt: „Ramboll profitiert von der über 20-jährigen Erfahrung von BBB und CUBE, vor allem in den Bereichen Due Diligence, Owner’s Engineering und Wind Assessment für Onshore-Wind-Projekte in einem sehr etablierten deutschen Markt. In Kombination mit unserer internationalen Erfolgsbilanz können wir so unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten.“

Ramboll in Deutschland auf Wachstumskurs
Mit der Akquisition stärkte Ramboll auch seine Position auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stark gewachsen und beschäftigt mittlerweile über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Standorten in den Bereichen Energie, Management Consulting, Transport, Umwelt & Gesundheit und Wasser.

„Wir bauen aktuell unsere Position in Deutschland deutlich aus. Vor allem in den Bereichen Mobilität, Stadtplanung und Energie werden wir in den nächsten Jahren stark expandieren. Somit begleiten wir auch aktiv die Energie- und Wärmewende in Deutschland“, so Tim Fischer.

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Konsultationsverfahren im Zusammenhang mit dem Produktionsstandort Thun abgeschlossen

  • Das am 2. November 2017 eröffnete Konsultationsverfahren bei Meyer Burger wurde per 28. November 2017 abgeschlossen
  • Die von der Arbeitnehmervertretung eingereichten Vorschläge wurden durch die Geschäftsleitung eingehend geprüft und beantwortet

Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) hatte am 2. November 2017 ein Kosteneffizienzprogramm angekündigt und die damit verbundene Absicht kommuniziert, sämtliche Produktionsaktivitäten in Thun voraussichtlich bis Ende 2018 einzustellen. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft am 2. November 2017 das entsprechende Konsultationsverfahren eröffnet. Die Belegschaft erhielt dadurch Gelegenheit, zu den Plänen Stellung zu nehmen.

Konstruktiver Dialog zwischen Arbeitnehmervertretung und Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung und die Arbeitnehmervertretung standen während der Konsultationsphase in einem aktiven, respektvollen Dialog miteinander. Die Arbeitnehmervertretung erhielt bis zum 28. November 2017 Zeit, Vorschläge zu erarbeiten und einzureichen. Die Geschäftsleitung hat den schriftlichen Bericht der Arbeitnehmervertretung eingehend geprüft und am 6. Dezember 2017 ihre abschliessende Stellungnahme der Mitarbeitervertretung sowie dem Kanton Bern mitgeteilt. Die Mitarbeitenden wurden am 7. Dezember 2017 durch Meyer Burgers CEO Hans Brändle und den MAV Präsidenten Martin Fischer über den Abschluss informiert.

Reduzierter Stellenabbau

Von den bis zu 180 hauptsächlich in Produktion, Logistik, Einkauf und Produktionsplanung betroffenen Stellen, welche am 2. November 2017 kommuniziert wurden, sind rund 160 bestätigt; wovon etwa 100 definitiv vom Abbau betroffen sind. Weitere circa 60 Stellen sind vom Ausgang strategischer Alternativen abhängig. Für die 26 betroffenen Lernenden ist eine erfolgreiche Anschlusslösung in Vorbereitung.

Umsetzung über 15 Monate

Mit Abschluss des Konsultationsverfahrens können die Mitarbeitenden nun über die weiteren konkreten Schritte informiert werden. Der Prozess wird schrittweise über die nächsten 15 Monate umgesetzt, wobei Meyer Burger davon ausgeht, dass der Transformationsprozess bis Ende 2018 grösstenteils abgeschlossen sein wird.

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