WDL-Aviation erwirbt vier Embraer E190-Jets

Die WDL-Aviation erwirbt vier Embraer E190-Flugzeuge. Die Jets werden ab Februar 2019 die aktuelle Flotte der WDL-Aviation, bestehend aus BAE146-Jets, ersetzen.

Die Embraer-Flotte zeichnet sich durch ein modernes Design aus. Die zweimotorigen Jets bieten etwa 100 Passagieren Platz. Die Flugzeuge ermöglichen ein verbessertes Kundenerlebnis. Gleichzeitig können die Betriebskosten im Zusammenhang mit dem langjährigen ACMI- und Chartergeschäft der WDL-Aviation gesenkt werden.

Die zur Zeitfracht Gruppe gehörende WDL-Aviation hat ihren Sitz seit fast 50 Jahren am Flughafen Köln/Bonn. Sie ist in Europa ein führender Anbieter für das Flugzeug-Leasing für gewerbliche und private Zwecke. Das Unternehmen bietet auch Teilleistungen wie die Vermietung von Flugzeugen, Besatzung, Wartung sowie verschiedene Komplettlösungen an.

Walter Böhnke, Geschäftsführer von WDL Aviation, erklärte am Montag: "Wir freuen uns, dass wir vier neue Embraer 190-Jets erwerben konnten, die unsere Flotte von BAE146-Flugzeugen ersetzen. Wir sind überzeugt, dass wir Flugzeuge gefunden haben, die unseren Kunden ein besseres Flugerlebnis bieten." Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer der Zeitfracht Gruppe, ergänzte: "Der Kauf passt perfekt zu der Wachstumsstrategie des Unternehmens, die auf einer ausgeprägten Kundenorientierung basiert."

Über WDL-Aviation

WDL-Aviation wurde 1974 gegründet und hat seinen Sitz am Flughafen Köln/Bonn. Der Gründer, Theodor Wüllenkemper, übernahm 1955 den Betrieb von Arbeits- und Ausbildungsflügen – unmittelbar nach Lufthansa und vor der LTU. Heute ist das Unternehmen ein führender Anbieter von Flugzeug-Leasing, gewerblichen und privaten Charterflügen. Die WDL-Aviation wurde kürzlich von der Zeitfracht Gruppe übernommen und ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) und im Board of Airline Representatives in Germany (Barig).

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Brücken bauen im Ost-West-Handel

Seit über 25 Jahren ist die ENERTEC NORD GmbH Schwerin im Handel zwischen Ost- und Westeuropa tätig.

Als wir vor 27 Jahren das Übersetzungsunternehmen WORLD TEXT – zunächst mit dem Schwerpunkt auf osteuropäische Sprachen – gründeten, hatten wir viele Kunden, die in die eine oder andere Richtung Handel treiben wollten. Wir waren mehr als Dolmetscher und Übersetzer, haben auch geschäftliche Kontakte geknüpft, die notwendigen Begleitdokumente besorgt, Kunden ins „fremde Land“ begleitet. Dafür waren wir prädestiniert, denn die eine von uns, Natalia Jentzsch aus Kiew, hatte an der TU Dresden Textiltechnik studiert, die andere, die Rostockerin Kerstin Voigt, studierte in Minsk Philosophie und Soziologie und erwarb zusätzlich den Abschluss einer Russischlehrerin.

Aus diesen und den Nachwendeerfahrungen heraus gründeten wir unser erstes eigenes Außenhandelsunternehmen ImpexConsult Schwerin, aus dem einige Jahre später die Enertec Nord GmbH wurde. Unser erstes großes Geschäft war der Kauf von Ersatzteilen für riesige Bergbaumaschinen von einem SKET Magdeburg-Nachfolger, für die wir Interessenten in Belarus hatten.

Vertrauen ist die Geschäftsgrundlage für unser Unternehmen, denn westeuropäische Firmen haben häufig Bauchschmerzen, mit osteuropäischen Partnern zu arbeiten. Sie kennen die Marktregeln nicht und sind oft unsicher. Die Marktkultur ist anders. ENERTEC NORD ist eine Brücke zwischen diesen Welten, die man so beschreiben kann: Im Westen sind geschäftliche Beziehungen kaum privater Natur, im Osten dagegen ist ein freundschaftliches Verhältnis die Voraussetzung für Geschäfte. Im Westen ist sehr viel reguliert, die gesetzlichen Rahmen sehr eng. In manchen Regionen Osteuropas gibt es solche Regularien noch nicht oder sie sind veraltet. Das macht Improvisationen nötig. Beides ist nicht einfach auf einen Nenner zu bringen. Wenn auch das Verständnis füreinander nur sehr langsam wächst, so stellen wir doch schon Veränderungen fest: Während wir anfangs nur exportiert haben, überwiegen heute die Importe.

Die ENERTEC NORD GmbH betrachtet sich als Logistikzentrum von in beide Richtungen arbeitenden Geschäftspartnern. Zum unserem Kundenkreis gehören sowohl Unternehmen aus Russland, der Ukraine und Belarus, die Interesse an Investitionsgütern, Waren und Dienstleistungen des deutschen Marktes haben oder auf diesem ihre Produkte absetzen möchten, als auch deutsche Unternehmen, denen es wichtig ist, einen kompetenten und zuverlässigen Partner für die Belange des entsprechenden osteuropäischen Marktes zu haben. Wir unterstützen sie beim Absatz und Vertrieb ihrer hochwertigen Produkte auf den osteuropäischen bzw. deutschen Märkten sowie beim Einkauf von Anlagen, Maschinen und Ersatzteilen bis hin zu Verbrauchsgütern und Materialien.

Im Verlauf der Firmengeschichte handelten wir auch mit Massivholzplatten aus der Ukraine für deutsche Möbel- und Treppenbauer oder mit Holzpellets für Industrieheizzwecke, importiert aus Belarus via Litauen nach Westeuropa per Schiff. Heute wären diese Handelsgeschäfte gar nicht mehr möglich. Die Verordnung (EU) Nr. 995/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Verpflichtungen von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen (sog. Holzhandelsverordnung), ist so gespickt von engmaschigen Kontroll- und Nachweis- sowie Dokumentationsvorschriften, dass sich kleine Unternehmen diesen Aufwand nicht mehr leisten können. Zumal – lt. Auskunft von Prüfern der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung – der Korruptionsindex der Ukraine so hoch sei, dass man selbst von höchsten ukrainischen Stellen unterschriebenen Nachweisen eines legalen Holzeinschlags nicht glauben würde.

Unser aktuell wichtigster Handelspartner ist die Firma ENRAN, der größte Möbelhersteller und Objekteinrichter der Ukraine. Die Geschäftsbeziehung reicht bis ins Jahr 1993 zurück. So belieferten wir 15 Jahre lang deren Fensterproduktion, kauften alle notwendigen Maschinen, Profile, Beschläge, Ersatzteile etc. bei westeuropäischen Herstellern ein und verkauften sie an das ukrainische Unternehmen. Aus diesem Betrieb ist heute ein weltweit agierender Ausstatter von Büros, Shops, Hotels oder Flughäfen geworden, der die für die Möbelproduktion notwendigen Holzplatten, Furniere usw. aus bereits in der EU in Verkehr gebrachten Holzteilerzeugnissen herstellt. Damit ist ENERTEC NORD kein Marktteilnehmer i. S. v. Art 2 Buchstabe c) der Verordnung (EU) Nr. 995/2010. Seit dem 15.11.2018 haben wir dies schwarz auf weiß bescheinigt.

Obwohl die Möbel sehr hochwertig sind, haben wir immer wieder mit dem Vorurteil zu kämpfen, aus der Ukraine, aus Osteuropa käme doch nur minderwertige Ware. Mit unserer Arbeit wollen und können wir genau das Gegenteil beweisen.

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thyssenkrupp Aerospace: Neuer Standort in Marokko nimmt dieses Jahr den Betrieb auf

Die Luft- und Raumfahrtindustrie in Marokko boomt. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 15 Prozent ist die Branche ein wichtiger Motor für die Wirtschaft des Landes. Mit dieser positiven Entwicklung steigt auch die Nachfrage nach lokalen Werkstofflieferanten und Dienstleistern. „Wir haben diesen Trend frühzeitig erkannt und werden noch in diesem Jahr unser hochmodernes Materialbearbeitungs- und Logistikzentrum in Casablanca in Betrieb nehmen, um unsere Kunden vor Ort vollumfänglich mit den benötigten Materialien und Dienstleistungen zu versorgen“, erklärt Patrick Marous, CEO thyssenkrupp Aerospace. „Nicht ausschließlich aber gerade die französische Luftfahrtindustrie investiert dort und wir freuen uns, für unsere Kunden aus Frankreich dort Präsenz zu zeigen und unsere globalen Partnerschaften auch dort weiter auszubauen“, so Eric Cornilleau, Managing Director thyssenkrupp Aerospace France.

Auf einer Fläche von rund 3.500 m² (Lager, Produktionshalle und Büros) im Raum Ouled Salah, zwischen der Innenstadt von Casablanca und dem Flughafen-Industriegebiet, werden bis zu 20 neue Arbeitsplätze geschaffen, um Kundenwünsche und -anforderungen zu erfüllen. Neben der Lagerung von Materialien wie Aluminium, Stahl und Kupfer in verschiedenen Formen und Legierungen wird das Zentrum auch Materialien verarbeiten. Mit hochmodernen Maschinen wird das Material exakt nach Kundenwunsch zugeschnitten und just-in-time zum Werk des Kunden geliefert.

„Wir haben uns intensiv mit der Region beschäftigt, und der neue Standort ist ein wichtiger Schritt in unserer strategischen Entwicklung“, sagt Joachim Limberg, Vorsitzender der Vorstandes von Materials Services, und ergänzt: „Die Nähe zum Kunden suchen, individuelle Anforderungen ermitteln und maßgeschneiderte Supply-Chain-Lösungen entwickeln, das sind unsere Kernkompetenzen und machen uns zum idealen Partner der Aerospace-Branche. Mit unseren innovativen Lösungen sorgen wir dafür, dass sich unsere Kunden noch stärker auf ihr eigenes Kerngeschäft konzentrieren können.“

thyssenkrupp Aerospace ist ein weltweit führender Anbieter von Materialien, Supply-Chain-Lösungen und Dienstleistungen der Metallverarbeitung für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen verfügt über ein globales Netzwerk von 44 Standorten mit über 1.800 Mitarbeitern in mehr als 20 Ländern.

Über thyssenkrupp Materials Services

thyssenkrupp Materials Services ist mit rund 480 Standorten in mehr als 40 Ländern der größte Werkstoff-Händler & -Dienstleister in der westlichen Welt. Das vielseitige Leistungsspektrum der Werkstoffexperten ermöglicht es den Kunden, sich noch stärker auf die individuellen Kerngeschäfte zu konzentrieren. Der Fokus von Materials Services erstreckt sich über zwei strategische Handlungsfelder: Den globalen Werkstoffhandel als one-stop-shop– von Stahl und Edelstahl, Rohren und NE-Metallen über Sonderwerkstoffe bis hin zu Kunst- und Rohstoffen – sowie das kundenindividuelle Dienstleistungsgeschäft in den Bereichen Materials Management und Supply Chain Management. Über eine umfassende Omnichannel-Architektur haben die 250.000 Kunden weltweit kanalübergreifenden Zugriff auf mehr als 150.000 Produkte und Services rund um die Uhr. Eine hoch performante Logistik sorgt dafür, dass sich alle gewünschten Leistungen, ob „just-in-time“ oder „just-in-sequence“, reibungslos in den Fertigungsprozess der Kunden eingliedern.

Fotomaterial erhalten Sie unter folgendem Lind zum Download:

https://picturepool.thyssenkrupp.info/?r=11438

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Chefsache Smart Hospital

Die Digitalisierung von Krankenhäusern ist ein Fakt. Wie ihre Umsetzung gelingt, diskutiert die Fachkonferenz "Das digitale Krankenhaus". Die Konferenz spricht Entscheider an, denn Digitalisierung ist eine strategische Aufgabe, die das ganze Unternehmen mit einbezieht.

Digitale Vernetzung gelingt am besten, wenn sich auch die Entscheider vernetzen und voneinander lernen. Die Konferenz bringt Fach- und Führungskräfte aus Krankenhäusern mit Praktikern und internationalen Experten zusammen.

Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen, zukünftige Entwicklungen und praktische Lösungen für das Krankenhaus 4.0. Die einzelnen Themen sind:

  • Digitale Dokumentation
  • IT-Sicherheit
  • Digitalisierung und Gebäudeplanung
  • Digitalisierung und Versorgungsprozesse
  • Robotik in der Pflege

Zukunftsweisende Praxisbeispiele zu diesen Themen präsentiert das Universitäre Herzzentrum Hamburg vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dem großen Zukunftsthema "Robotik in der Pflege" widmet sich die Live-Präsentation des Pflegeroboters Max von der FH-Kiel.

Fachkonferenz: Das digitale Krankenhaus
4./5. Dezember 2018 am Flughafen Nürnberg
https://www.management-forum.de/kkh-digital

Bei Fragen zur Veranstaltung oder zur Anmeldung wenden Sie sich gerne an Elisabeth di Muro, Tel: +49 (0) 8151 / 2719-0 oder per Mail an info@management-forum.de

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„Rollende Bürgersteige“: Bei automatischen Fahrsteigen immer den Handlauf nutzen

Sie werden als Rollsteig, Transportband oder auch als rollende Bürgersteige bezeichnet: Fahrsteige, wie sie korrekt heißen, gibt es ebenso wie Rolltreppen bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Heute finden sie sich besonders in großen Gebäuden mit hoher Besucherfrequenz wie beispielsweise an Flughäfen oder Bahnhöfen. Fahrsteige mit Neigungen werden zudem in großen Supermärkten eingesetzt, um bequem und zuverlässig mit Einkaufswagen die Etagen wechseln zu können.

Die Benutzung der Fahrsteige sollte genauso aufmerksam geschehen wie bei Rolltreppen. Zu Zwischenfällen kann es beispielsweise kommen, wenn man am Ende des Fahrsteigs nicht aufmerksam ist oder das Band einmal ins Stocken gerät. Achim Hüsch, Experte von TÜV Rheinland für die Prüfung von Fahrsteigen und Rolltreppen, rät deshalb: „Die Benutzer sollten sich immer am Handlauf festhalten, auch wenn man selbst in Eile ist. Für Kinder gilt: Fahrtreppen und Fahrsteige sind faszinierend, aber kein Spielplatz. Die Erwachsenen sollten Kinder deshalb stets im Auge behalten, am besten an die Hand nehmen und nicht auf den Arm.“

Abstand von der Seitenwand halten

Eine Quelle für Zwischenfälle ist das Zusammenspiel der starren Seitenwand mit den rollenden und sich bewegenden Elementen, auf denen man steht. „Entscheidend ist der einige Millimeter breite Spalt zwischen den festen Seitenelementen und den daran vorbeifahrenden Stufen“, erklärt Achim Hüsch. Der Experte von TÜV Rheinland rät, mit den Füßen etwas Abstand von der Seitenwand zu halten, damit man nicht ins Stolpern gerät und sich Kunststoff oder die Gummisohle der Schuhe nicht durch Reibung erwärmt. Kinder laufen Gefahr, beim Spielen mit ihren Fingern in den Spalt zu geraten.

Wer zusätzlich Gepäck, einen Einkaufswagen oder einen Kinderwagen befördern möchte, sollte in jedem Fall die Nutzungs- und Warnhinweise auf den vorhandenen Aufklebern beachten. Nur im Notfall darf der Stopp-Knopf gedrückt werden. Nach dem Auslösen des Nothalts kommt der Fahrsteig langsam zum Stehen, damit die Benutzer nicht ruckartig nach vorne kippen.

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Hitzeschäden auf Straßen – womit Auto- und Motorradfahrer rechnen sollten

Die Hitze schlägt Wellen. Der Hochsommer macht aus Deutschlands Straßen Buckelpisten. Der Asphalt schmilzt und die Betonplatten platzen. Am Flughafen in Hannover musste deshalb stundenlang der Flugbetrieb eingestellt werden, da die Sommerhitze die einzige Startbahn aufplatzen ließ. Hochsommerliche Temperaturen sind auch der Grund, warum auf zahlreichen Autobahnabschnitten drastische Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten. Niedrigeres Tempo schont die Fahrbahn, außerdem wird bereits aufgeplatzter Beton oder weicher Asphalt nicht zur Falle für Auto- und Motorradfahrer. „Aufwölbungen oder Schlaglöcher können urplötzlich entstehen, was sie bei höheren Geschwindigkeiten zu einem unfallträchtigen Hindernis macht, sagt Steffen Mißbach, Kraftfahrexperte bei TÜV Rheinland. „Bei niedrigerer Geschwindigkeit lassen sich Schlaglöcher oder Blow ups auch deutlich besser erkennen.“

Spurrillen und weniger Grip auf Asphalt

In weichem Asphalt können sich durch den Schwerlastverkehr schnell Spurrillen bilden, die manchmal schwer zu sehen sind. „Nach Sommergewittern mit kräftigen Regengüssen besteht durch die Vertiefungen erhöhte Aquaplaninggefahr“, erklärt Mißbach. Ein weiterer Gefahrenpunkt ist, dass bei hohen Temperaturen die Asphalt-Fahrbahn schneller verschleißt und dadurch die Griffigkeit der Fahrbahn schwindet. „Dies führt zu verlängerten Bremswegen, einer verringerten Seitenhaftung in Kurven und erhöht somit Schleudergefahr“, erläutert Mißbach.

Fugenpflege macht Betonfahrbahnen haltbarer

Auch die sehr langlebigen Straßenbeläge aus Betonplatten können bei großer Hitze Schaden nehmen. Bei sehr hohen Temperaturen dehnt sich der Beton aus und platzt auf. Manchmal verschieben sich durch die hitzebedingte Ausdehnung des Betons sogar ganze Platten. „Das Problem ist, dass Beton nicht fugenlos verbaut werden kann“, sagt Nico Hartlep, TÜV Rheinland-Experte für Straßenbau. „Im Laufe der Zeit härtet die Fugenfüllung zwischen den Betonplatten aus. Da kann sich die Platte in der Sommerhitze nicht mehr wie geplant ausdehnen. Im Extremfall wölbt sich die Platte, platzt auf oder springt sogar aus der verdübelten Verankerung“, erklärt Straßenbau-Experte Hartlep. Hitzeschäden im Asphalt oder Beton lassen bei sehr hohen Temperaturen nicht gänzlich vermeiden. „Durch gründlichen und rechtzeitigen Unterhalt der Straßen können jedoch die Hitzeschäden verringert werden. Bei Fahrbahnen aus Betonplatten kommt es maßgeblich die Fugenpflege an, die leider oft vernachlässigt wird“, sagt Hartlep.

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SMART [PRO] – Leistungsstarke Beleuchtung für sportliche Höchstleistungen

Smart [PRO] ist eine hervorragende Wahl für neue, effiziente Beleuchtungslösungen oder den Bestandswechsel im Innen- sowie im Außenraum für Sportanlagen und großer Mehrzweckflächen. Smart [PRO] ist für den Austausch konventioneller Strahlersysteme von 250W bis 2000W. Die modularen Konfigurationen liefern zwischen 16.000 und 82.000 Lumen.

Mit aktuell 8 Optiksysteme sind alle erforderlichen Bausteine für unterschiedlichste Beleuchtungslösungen lösbar. 3 Baugrößen als Grundkonfiguration machen Smart [PRO] für unterschiedlichste Anwendungsarten und Installationsbedingungen zum idealen Partner. Das kompakte Design mit thermischer Trennung zum LED-Treiber profitiert zudem von der Kompaktheit der CSP – LED – Arrays. Einfachste Installation und die Möglichkeiten der Lichtsteuerung (1-10V, DALI) ermöglichen einen unkomplizierten und optimierten Energieeinsparungsansatz.

Technik:

  • Lichtfarben (3000K, 4000K, 5700K)
  • CRI 70 (auf Anfrage 80, 90 mit TLCI bis 95)
  • IK08, IP66
  • DALI und 1-10V – Steuerung
  • Umgebungstemperatur von -25°C bis +50°C
  • Lebensdauer: > 100.000h L80 B10
  • Überspannungsschutz >6KV
  • Optiksysteme: 2 asymmetrische, 2 symmetrische und 4 rotationssymmetrische

Anwendungsgebiete:

  • Flughäfen, Hangars, Stellflächen
  • Konfliktzonen im öffentlichen Raum, Industie allgemein
  • Lagerstätten / Frachtterminals
  • Parkflächen und große Areale
  • Sportstätten wie Stadien und Fußballplätze
  • Volleyball-, Basketball- und Tennisplätze
  • Sporthallen und Mehrzweckbereiche

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thyssenkrupp bündelt Technologielösungen für Flughäfen auf neuer Webseite

  • Kunden, Kooperationspartner und Passagiere erhalten auf bildstarkem Onlineauftritt Überblick über innovative Technik
  • Das Airport Solutions-Geschäft von thyssenkrupp Elevator erhöht die Sicherheit am Flughafen, verkürzt die Aufenthaltszeiten von Maschinen am Boden und reduziert die Auswirkungen auf die Umwelt

Mit dem Wachstum von Städten geht das Wachstum des Luftverkehrs einher. Die Zahl der Flugpassagiere befindet sich auf einem Rekordhoch. Bis 2035 wird mit einem Anstieg um 50 Prozent auf rund 7,2 Milliarden Fluggäste gerechnet. Die Dringlichkeit für verbesserte Mobilität und das Bereitstellen intelligenter Strukturen an Flughäfen ist daher heute höher als je zuvor.

Über 100 Fluggastbrücken am Flughafen London Heathrow, 49 Brücken am San Francisco International Airport, 423 Aufzüge in Dubai und 73 Fahrsteige in Madrid – dies sind nur wenige Beispiele von wichtigen Drehkreuzen, an denen thyssenkrupp die Flughafen-Mobilität effektiv in Gang hält. Unsere innovativen Lösungen bieten Passagieren ein optimales Ankunftserlebnis, und das auf der ganzen Welt, sowohl in einer der weltweit kältesten Städten in Sibirien als auch in Reisezielen im Nahen Osten mit Außentemperaturen von über 50 ˚C.

Auf unserer brandneuen Airport Solutions-Website erfahren Sie, wie wir internationalen Flughäfen mit versierten Technologien neues Leben einhauchen. Mittels hochwertigen Bildmaterials illustriert die Airport Solutions-Seite unsere beeindruckendsten Projekte sowie unser gesamtes Portfolio an Innovationen und Lösungen für Flughafenlandschaften, von smarten Modernisierungs- und Wartungsoptionen hin zu maßgeschneiderten Fluggastbrücken und hochmodernen Aufzügen. Zusammengefasst finden Sie hier alle Lösungen zur Optimierung der Passagiermobilität, vom Moment des Betretens des Flughafens bis zum Boarding.

Wir unterstützen Flughäfen weltweit, Passagiere sicher, komfortabel und effizient von A nach B zu bringen. Gemeinsam die Welt bewegen.

Drei interessante Fakten zur Flughafentechnik von thyssenkrupp Elevator:

  • Mit unseren Fluggastbrücken ermöglichen wir jährlich 1,8 Milliarden Menschen ein effektives und sicheres Boarding und Verlassen des Flugzeugs
  • Auf über 370 Flughäfen weltweit sind mehr als 5.000 unserer innovativen Global Gate-Lösungen installiert. Dazu gehören Fahrgastbrücken, Technologien, um Sauerstoff, Wasser und Strom in Flugzeuge am Boden zu leiten, sowie intelligente Lösungen für das effiziente und sichere Andocken der Flieger am Gate. Der Umsatz des Airport Solutions-Geschäfts betrug im vergangenen Geschäftsjahr 160 Millionen Euro.
  • Wir statten Istanbuls neuen Mega-Airport, der für sich in Anspruch nimmt, der größte Flughafen der Welt zu werden, mit 143 hochmodernen Fluggastbrücken aus

Hier erfahren Sie mehr: www.thyssenkrupp-airportsolutions.com  

thyssenkrupp

thyssenkrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften und traditionell hoher Werkstoffkompetenz. Über 158.000 Mitarbeiter arbeiten in 79 Ländern mit Leidenschaft und Technologie-Know-how an hochwertigen Produkten sowie intelligenten industriellen Verfahren und Dienstleistungen für nachhaltigen Fortschritt. Ihre Qualifikation und ihr Engagement sind die Basis für unseren Erfolg. thyssenkrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 41,5 Mrd. €.

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir wettbewerbsfähige Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen in ihren jeweiligen Industrien. Mit unserer Ingenieurkompetenz ermöglichen wir unseren Kunden, Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erzielen sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen. Unsere Technologien und Innovationen sind der Schlüssel, um die vielfältigen Kunden- und Marktbedürfnisse weltweit zu erfüllen, auf den Zukunftsmärkten zu wachsen sowie hohe und stabile Ergebnis-, Cash- und Wertbeiträge zu erwirtschaften.

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Ohne Fahrer zum Flieger: Festigkeitsnachweis für neuartiges Personentransportsystem erstellt

Wer fliegt, fährt auch häufig Bus – zumindest eine kurze Strecke auf dem Flughafengelände, zum Beispiel zwischen zwei Terminals. Und das betrifft immer mehr Menschen: Laut Statistischem Bundesamt zählten die 24 größten deutschen Flughäfen im vergangenen Jahr 117,6 Millionen Fluggäste. Ein Zuwachs um 5,1 Prozent gegenüber 2016. Angesichts weiter wachsender Passagierzahlen stehen auch in diesem Transportbereich die Zeichen auf Automatisierung. So hat das Unternehmen Bombardier Transportation das führerlose Personentransportsystem INNOVIA APM 300 entwickelt, das am Münchner Flughafen seit 2016 eingesetzt wird. Für dessen Betriebsgenehmigung und behördliche Zulassung hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF einen Festigkeitsnachweis für das Fahrwerk speziell im Hinblick auf die dortigen Einsatzverhältnisse erstellt. Das Projekt ermöglichte dem Hersteller, die sehr individuellen Betriebsanforderungen sauber zu definieren und die Lebensdauer der gesamten Baugruppe unter genau diesen Bedingungen in einem eigens dafür konzipierten Versuch nachzuweisen. Auf der InnoTrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin, präsentiert das Fraunhofer LBF vom 18. bis 21. September 2018 Ergebnisse seiner Forschungsprojekte in Halle 23 Stand 207.

Das Fahrzeug ohne Fahrer ist im Stil eines Nahverkehrszuges aufgebaut. Sein konventionell mit luftgefüllten Reifen bestücktes Fahrwerk stammt aus dem Nutzfahrzeugbereich. Ein ergänzendes, speziell konstruiertes Führungssystem überträgt die Lenk- und Seitenkräfte auf eine Führungsschiene am Boden. Der spezielle Einsatz des Achssystems unterscheidet sich bei diesem Transportsystem grundlegend von üblichen Anwendungen der Basisachse. Außerdem ist die maximale Beladung wesentlich höher. „Daher mussten wir alle Lastannahmen und die Lebensdaueranforderung neu definieren. Weder beim Bemessungskonzept noch beim Festigkeitsversuch konnten wir auf Standards zurückgreifen“, erläutert Andreas Herbert, der für das Projekt am Fraunhofer LBF zuständig war.

Um den Betriebseinsatz zu analysieren und zu beschreiben, standen zunächst auf einer Versuchsstrecke des Herstellers Messungen mit einem Prototypenfahrzeug auf dem Programm, darunter waren alle typischen Betriebszustände wie Kurven, Bremsen oder Weichenfahrt. Hierbei wurden vor allem Radkräfte und örtliche Bauteilbeanspruchungen ermittelt. Aus den so gewonnenen Daten und anhand des Strecken- und Betriebsplans der Münchner Strecke konnte das Team des Fraunhofer LBF das dortige Belastungsszenario synthetisch modellieren und die Lebensdaueranforderungen als Basis für den Festigkeitsnachweis inklusive statistischer Sicherheitszuschläge definieren. Später wurden diese vorläufigen Festlegungen durch weitere Messungen auf der originalen Strecke mit einem Serienfahrzeug verifiziert.

Individuelle Versuchseinrichtung für realitätsnahe Simulation

Im Anschluss erfolgte der experimentelle Lebensdauernachweis im Betriebsfestigkeitslabor des Fraunhofer LBF. Dazu bauten die Wissenschaftler eine komplette Achsbaugruppe auf einem hierfür individuell umgerüsteten, servohydraulischen Festigkeitsprüfstand auf und belasteten diese an den Rädern und der Führungseinrichtung mit sechs Hydraulikzylindern in ähnlicher Weise, wie es im realen Betrieb vorkommen würde. Der Belastungsablauf dafür wurde aus den Messdaten gewonnen, indem alle typischen Fahrzustände in einer ausgewogenen Mischung als zeitgeraffte Lastfolge kombiniert wurden. „Auf diese Weise konnten wir die angestrebte Fahrzeuglebensdauer von 30 Jahren bei täglicher Nutzung innerhalb von wenigen Monaten auf dem Prüfstand simulieren“, so Herbert.

Nach dem Versuch wurde die Baugruppe zerlegt. An allen Komponenten konnte das Fraunhofer LBF mittels Farbeindringverfahren nachweisen, dass keine relevanten Schäden oder Risse eingetreten waren. Ein positives Fazit der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer LBF zieht Louis Waroquier, Chief Engineer Bombardier Transportation GmbH: „Dank dieses Festigkeitsversuchs konnte die Eignung des Innovia APM 300-Fahrwerks für 30 Jahre Betrieb am Flughafen in München nachgewiesen werden. Weitere Erkenntnisse sind zum Vorteil der Bombardier-Kunden weltweit in die Innovia APM 300-Produktplattform eingeflossen.“

Für Technologieberatung ausgezeichnet

Den gesamten Nachweisprozess begleitete und überprüfte ein externer Gutachter im Auftrag der Zulassungsbehörde. Darüber hinaus wurde das Projekt in einem internen Vorschlagsverfahren vom Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft für die intensive Technologieberatung ausgezeichnet und prämiert.

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Die neue Holder S-Reihe: stärker und flexibler als jemals zuvor

Holder setzt wieder einmal ein Zeichen in der Klasse der knickgelenkten Geräteträger. Erstmalig auf der inter airport europe 2017 präsentiert das Metzinger Traditionsunternehmen seine neue S-Reihe, die als S 100 (100 PS), S 115 (115 PS) oder S 130 (130 PS) bereits jetzt schon mit einem Stage-5-ready Motor erhältlich ist. Die nie dagewesene Motorleistung in Kombination mit der mechanischen Frontzapfwelle und der dreidimensionalen Frontaushebung sowie bis zu 120 Liter Hydraulikleistung machen die S-Reihe zum stärksten Knicklenker am Markt. Permanenter Allrad-Antrieb, Dual-Drive sowie hydrostatischer Radlastausgleich und mechanische Differenzialsperre runden das Kraftpaket ab. Weitere bekannte Vorteile der Holder Systemfahrzeuge wie beispielsweise Wendigkeit und Spurtreue als auch der außerordentliche Arbeits- und Bedienkomfort sind natürlich weiterhin gegeben. Neu sind unter anderem das Touch-Display zur Bedienung sämtlicher Hydraulikfunktionen und die LED-Beleuchtung.

Die großzügige Komfortkabine mit Klimaanlage, 360°-Rundumsicht und luftgefedertem Fahrersitz ist in drei Versionen verfügbar: als Ein-Mann-Kabine, als-Zwei-Mann-Kabine mit vollwertigem Beifahrersitz sowie als Ein-Mann-Kabine mit verschieb- und drehbarem Sitz, der zum Beispiel im Arbeitseinsatz in die optimale Position gebracht werden kann.

Wie alle Holder Fahrzeuge ist die neue Holder S-Reihe multifunktional einsetzbar. In nur wenigen Arbeitsschritten kann mit den entsprechenden Anbaugeräten beispielsweise auf Winterdienst, Kehren oder Grünpflege umgestellt werden. Besonders attraktiv ist das Fahrzeug vor allem für Einsätze, bei denen die Anforderungen an Mensch und Maschine enorm hoch sind, beispielsweise auf Flughäfen oder in Wintersportregionen.

Die neue Holder S-Reihe löst ab Januar 2018 seinen Vorgänger S 990 / S 1090 ab, der aufgrund der Europäischen Abgasgesetzgebung dann nicht mehr verfügbar ist.

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