Hitzeschäden auf Straßen – womit Auto- und Motorradfahrer rechnen sollten

Die Hitze schlägt Wellen. Der Hochsommer macht aus Deutschlands Straßen Buckelpisten. Der Asphalt schmilzt und die Betonplatten platzen. Am Flughafen in Hannover musste deshalb stundenlang der Flugbetrieb eingestellt werden, da die Sommerhitze die einzige Startbahn aufplatzen ließ. Hochsommerliche Temperaturen sind auch der Grund, warum auf zahlreichen Autobahnabschnitten drastische Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten. Niedrigeres Tempo schont die Fahrbahn, außerdem wird bereits aufgeplatzter Beton oder weicher Asphalt nicht zur Falle für Auto- und Motorradfahrer. „Aufwölbungen oder Schlaglöcher können urplötzlich entstehen, was sie bei höheren Geschwindigkeiten zu einem unfallträchtigen Hindernis macht, sagt Steffen Mißbach, Kraftfahrexperte bei TÜV Rheinland. „Bei niedrigerer Geschwindigkeit lassen sich Schlaglöcher oder Blow ups auch deutlich besser erkennen.“

Spurrillen und weniger Grip auf Asphalt

In weichem Asphalt können sich durch den Schwerlastverkehr schnell Spurrillen bilden, die manchmal schwer zu sehen sind. „Nach Sommergewittern mit kräftigen Regengüssen besteht durch die Vertiefungen erhöhte Aquaplaninggefahr“, erklärt Mißbach. Ein weiterer Gefahrenpunkt ist, dass bei hohen Temperaturen die Asphalt-Fahrbahn schneller verschleißt und dadurch die Griffigkeit der Fahrbahn schwindet. „Dies führt zu verlängerten Bremswegen, einer verringerten Seitenhaftung in Kurven und erhöht somit Schleudergefahr“, erläutert Mißbach.

Fugenpflege macht Betonfahrbahnen haltbarer

Auch die sehr langlebigen Straßenbeläge aus Betonplatten können bei großer Hitze Schaden nehmen. Bei sehr hohen Temperaturen dehnt sich der Beton aus und platzt auf. Manchmal verschieben sich durch die hitzebedingte Ausdehnung des Betons sogar ganze Platten. „Das Problem ist, dass Beton nicht fugenlos verbaut werden kann“, sagt Nico Hartlep, TÜV Rheinland-Experte für Straßenbau. „Im Laufe der Zeit härtet die Fugenfüllung zwischen den Betonplatten aus. Da kann sich die Platte in der Sommerhitze nicht mehr wie geplant ausdehnen. Im Extremfall wölbt sich die Platte, platzt auf oder springt sogar aus der verdübelten Verankerung“, erklärt Straßenbau-Experte Hartlep. Hitzeschäden im Asphalt oder Beton lassen bei sehr hohen Temperaturen nicht gänzlich vermeiden. „Durch gründlichen und rechtzeitigen Unterhalt der Straßen können jedoch die Hitzeschäden verringert werden. Bei Fahrbahnen aus Betonplatten kommt es maßgeblich die Fugenpflege an, die leider oft vernachlässigt wird“, sagt Hartlep.

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SMART [PRO] – Leistungsstarke Beleuchtung für sportliche Höchstleistungen

Smart [PRO] ist eine hervorragende Wahl für neue, effiziente Beleuchtungslösungen oder den Bestandswechsel im Innen- sowie im Außenraum für Sportanlagen und großer Mehrzweckflächen. Smart [PRO] ist für den Austausch konventioneller Strahlersysteme von 250W bis 2000W. Die modularen Konfigurationen liefern zwischen 16.000 und 82.000 Lumen.

Mit aktuell 8 Optiksysteme sind alle erforderlichen Bausteine für unterschiedlichste Beleuchtungslösungen lösbar. 3 Baugrößen als Grundkonfiguration machen Smart [PRO] für unterschiedlichste Anwendungsarten und Installationsbedingungen zum idealen Partner. Das kompakte Design mit thermischer Trennung zum LED-Treiber profitiert zudem von der Kompaktheit der CSP – LED – Arrays. Einfachste Installation und die Möglichkeiten der Lichtsteuerung (1-10V, DALI) ermöglichen einen unkomplizierten und optimierten Energieeinsparungsansatz.

Technik:

  • Lichtfarben (3000K, 4000K, 5700K)
  • CRI 70 (auf Anfrage 80, 90 mit TLCI bis 95)
  • IK08, IP66
  • DALI und 1-10V – Steuerung
  • Umgebungstemperatur von -25°C bis +50°C
  • Lebensdauer: > 100.000h L80 B10
  • Überspannungsschutz >6KV
  • Optiksysteme: 2 asymmetrische, 2 symmetrische und 4 rotationssymmetrische

Anwendungsgebiete:

  • Flughäfen, Hangars, Stellflächen
  • Konfliktzonen im öffentlichen Raum, Industie allgemein
  • Lagerstätten / Frachtterminals
  • Parkflächen und große Areale
  • Sportstätten wie Stadien und Fußballplätze
  • Volleyball-, Basketball- und Tennisplätze
  • Sporthallen und Mehrzweckbereiche

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thyssenkrupp bündelt Technologielösungen für Flughäfen auf neuer Webseite

  • Kunden, Kooperationspartner und Passagiere erhalten auf bildstarkem Onlineauftritt Überblick über innovative Technik
  • Das Airport Solutions-Geschäft von thyssenkrupp Elevator erhöht die Sicherheit am Flughafen, verkürzt die Aufenthaltszeiten von Maschinen am Boden und reduziert die Auswirkungen auf die Umwelt

Mit dem Wachstum von Städten geht das Wachstum des Luftverkehrs einher. Die Zahl der Flugpassagiere befindet sich auf einem Rekordhoch. Bis 2035 wird mit einem Anstieg um 50 Prozent auf rund 7,2 Milliarden Fluggäste gerechnet. Die Dringlichkeit für verbesserte Mobilität und das Bereitstellen intelligenter Strukturen an Flughäfen ist daher heute höher als je zuvor.

Über 100 Fluggastbrücken am Flughafen London Heathrow, 49 Brücken am San Francisco International Airport, 423 Aufzüge in Dubai und 73 Fahrsteige in Madrid – dies sind nur wenige Beispiele von wichtigen Drehkreuzen, an denen thyssenkrupp die Flughafen-Mobilität effektiv in Gang hält. Unsere innovativen Lösungen bieten Passagieren ein optimales Ankunftserlebnis, und das auf der ganzen Welt, sowohl in einer der weltweit kältesten Städten in Sibirien als auch in Reisezielen im Nahen Osten mit Außentemperaturen von über 50 ˚C.

Auf unserer brandneuen Airport Solutions-Website erfahren Sie, wie wir internationalen Flughäfen mit versierten Technologien neues Leben einhauchen. Mittels hochwertigen Bildmaterials illustriert die Airport Solutions-Seite unsere beeindruckendsten Projekte sowie unser gesamtes Portfolio an Innovationen und Lösungen für Flughafenlandschaften, von smarten Modernisierungs- und Wartungsoptionen hin zu maßgeschneiderten Fluggastbrücken und hochmodernen Aufzügen. Zusammengefasst finden Sie hier alle Lösungen zur Optimierung der Passagiermobilität, vom Moment des Betretens des Flughafens bis zum Boarding.

Wir unterstützen Flughäfen weltweit, Passagiere sicher, komfortabel und effizient von A nach B zu bringen. Gemeinsam die Welt bewegen.

Drei interessante Fakten zur Flughafentechnik von thyssenkrupp Elevator:

  • Mit unseren Fluggastbrücken ermöglichen wir jährlich 1,8 Milliarden Menschen ein effektives und sicheres Boarding und Verlassen des Flugzeugs
  • Auf über 370 Flughäfen weltweit sind mehr als 5.000 unserer innovativen Global Gate-Lösungen installiert. Dazu gehören Fahrgastbrücken, Technologien, um Sauerstoff, Wasser und Strom in Flugzeuge am Boden zu leiten, sowie intelligente Lösungen für das effiziente und sichere Andocken der Flieger am Gate. Der Umsatz des Airport Solutions-Geschäfts betrug im vergangenen Geschäftsjahr 160 Millionen Euro.
  • Wir statten Istanbuls neuen Mega-Airport, der für sich in Anspruch nimmt, der größte Flughafen der Welt zu werden, mit 143 hochmodernen Fluggastbrücken aus

Hier erfahren Sie mehr: www.thyssenkrupp-airportsolutions.com  

thyssenkrupp

thyssenkrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften und traditionell hoher Werkstoffkompetenz. Über 158.000 Mitarbeiter arbeiten in 79 Ländern mit Leidenschaft und Technologie-Know-how an hochwertigen Produkten sowie intelligenten industriellen Verfahren und Dienstleistungen für nachhaltigen Fortschritt. Ihre Qualifikation und ihr Engagement sind die Basis für unseren Erfolg. thyssenkrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 41,5 Mrd. €.

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir wettbewerbsfähige Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen in ihren jeweiligen Industrien. Mit unserer Ingenieurkompetenz ermöglichen wir unseren Kunden, Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erzielen sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen. Unsere Technologien und Innovationen sind der Schlüssel, um die vielfältigen Kunden- und Marktbedürfnisse weltweit zu erfüllen, auf den Zukunftsmärkten zu wachsen sowie hohe und stabile Ergebnis-, Cash- und Wertbeiträge zu erwirtschaften.

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Ohne Fahrer zum Flieger: Festigkeitsnachweis für neuartiges Personentransportsystem erstellt

Wer fliegt, fährt auch häufig Bus – zumindest eine kurze Strecke auf dem Flughafengelände, zum Beispiel zwischen zwei Terminals. Und das betrifft immer mehr Menschen: Laut Statistischem Bundesamt zählten die 24 größten deutschen Flughäfen im vergangenen Jahr 117,6 Millionen Fluggäste. Ein Zuwachs um 5,1 Prozent gegenüber 2016. Angesichts weiter wachsender Passagierzahlen stehen auch in diesem Transportbereich die Zeichen auf Automatisierung. So hat das Unternehmen Bombardier Transportation das führerlose Personentransportsystem INNOVIA APM 300 entwickelt, das am Münchner Flughafen seit 2016 eingesetzt wird. Für dessen Betriebsgenehmigung und behördliche Zulassung hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF einen Festigkeitsnachweis für das Fahrwerk speziell im Hinblick auf die dortigen Einsatzverhältnisse erstellt. Das Projekt ermöglichte dem Hersteller, die sehr individuellen Betriebsanforderungen sauber zu definieren und die Lebensdauer der gesamten Baugruppe unter genau diesen Bedingungen in einem eigens dafür konzipierten Versuch nachzuweisen. Auf der InnoTrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin, präsentiert das Fraunhofer LBF vom 18. bis 21. September 2018 Ergebnisse seiner Forschungsprojekte in Halle 23 Stand 207.

Das Fahrzeug ohne Fahrer ist im Stil eines Nahverkehrszuges aufgebaut. Sein konventionell mit luftgefüllten Reifen bestücktes Fahrwerk stammt aus dem Nutzfahrzeugbereich. Ein ergänzendes, speziell konstruiertes Führungssystem überträgt die Lenk- und Seitenkräfte auf eine Führungsschiene am Boden. Der spezielle Einsatz des Achssystems unterscheidet sich bei diesem Transportsystem grundlegend von üblichen Anwendungen der Basisachse. Außerdem ist die maximale Beladung wesentlich höher. „Daher mussten wir alle Lastannahmen und die Lebensdaueranforderung neu definieren. Weder beim Bemessungskonzept noch beim Festigkeitsversuch konnten wir auf Standards zurückgreifen“, erläutert Andreas Herbert, der für das Projekt am Fraunhofer LBF zuständig war.

Um den Betriebseinsatz zu analysieren und zu beschreiben, standen zunächst auf einer Versuchsstrecke des Herstellers Messungen mit einem Prototypenfahrzeug auf dem Programm, darunter waren alle typischen Betriebszustände wie Kurven, Bremsen oder Weichenfahrt. Hierbei wurden vor allem Radkräfte und örtliche Bauteilbeanspruchungen ermittelt. Aus den so gewonnenen Daten und anhand des Strecken- und Betriebsplans der Münchner Strecke konnte das Team des Fraunhofer LBF das dortige Belastungsszenario synthetisch modellieren und die Lebensdaueranforderungen als Basis für den Festigkeitsnachweis inklusive statistischer Sicherheitszuschläge definieren. Später wurden diese vorläufigen Festlegungen durch weitere Messungen auf der originalen Strecke mit einem Serienfahrzeug verifiziert.

Individuelle Versuchseinrichtung für realitätsnahe Simulation

Im Anschluss erfolgte der experimentelle Lebensdauernachweis im Betriebsfestigkeitslabor des Fraunhofer LBF. Dazu bauten die Wissenschaftler eine komplette Achsbaugruppe auf einem hierfür individuell umgerüsteten, servohydraulischen Festigkeitsprüfstand auf und belasteten diese an den Rädern und der Führungseinrichtung mit sechs Hydraulikzylindern in ähnlicher Weise, wie es im realen Betrieb vorkommen würde. Der Belastungsablauf dafür wurde aus den Messdaten gewonnen, indem alle typischen Fahrzustände in einer ausgewogenen Mischung als zeitgeraffte Lastfolge kombiniert wurden. „Auf diese Weise konnten wir die angestrebte Fahrzeuglebensdauer von 30 Jahren bei täglicher Nutzung innerhalb von wenigen Monaten auf dem Prüfstand simulieren“, so Herbert.

Nach dem Versuch wurde die Baugruppe zerlegt. An allen Komponenten konnte das Fraunhofer LBF mittels Farbeindringverfahren nachweisen, dass keine relevanten Schäden oder Risse eingetreten waren. Ein positives Fazit der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer LBF zieht Louis Waroquier, Chief Engineer Bombardier Transportation GmbH: „Dank dieses Festigkeitsversuchs konnte die Eignung des Innovia APM 300-Fahrwerks für 30 Jahre Betrieb am Flughafen in München nachgewiesen werden. Weitere Erkenntnisse sind zum Vorteil der Bombardier-Kunden weltweit in die Innovia APM 300-Produktplattform eingeflossen.“

Für Technologieberatung ausgezeichnet

Den gesamten Nachweisprozess begleitete und überprüfte ein externer Gutachter im Auftrag der Zulassungsbehörde. Darüber hinaus wurde das Projekt in einem internen Vorschlagsverfahren vom Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft für die intensive Technologieberatung ausgezeichnet und prämiert.

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Die neue Holder S-Reihe: stärker und flexibler als jemals zuvor

Holder setzt wieder einmal ein Zeichen in der Klasse der knickgelenkten Geräteträger. Erstmalig auf der inter airport europe 2017 präsentiert das Metzinger Traditionsunternehmen seine neue S-Reihe, die als S 100 (100 PS), S 115 (115 PS) oder S 130 (130 PS) bereits jetzt schon mit einem Stage-5-ready Motor erhältlich ist. Die nie dagewesene Motorleistung in Kombination mit der mechanischen Frontzapfwelle und der dreidimensionalen Frontaushebung sowie bis zu 120 Liter Hydraulikleistung machen die S-Reihe zum stärksten Knicklenker am Markt. Permanenter Allrad-Antrieb, Dual-Drive sowie hydrostatischer Radlastausgleich und mechanische Differenzialsperre runden das Kraftpaket ab. Weitere bekannte Vorteile der Holder Systemfahrzeuge wie beispielsweise Wendigkeit und Spurtreue als auch der außerordentliche Arbeits- und Bedienkomfort sind natürlich weiterhin gegeben. Neu sind unter anderem das Touch-Display zur Bedienung sämtlicher Hydraulikfunktionen und die LED-Beleuchtung.

Die großzügige Komfortkabine mit Klimaanlage, 360°-Rundumsicht und luftgefedertem Fahrersitz ist in drei Versionen verfügbar: als Ein-Mann-Kabine, als-Zwei-Mann-Kabine mit vollwertigem Beifahrersitz sowie als Ein-Mann-Kabine mit verschieb- und drehbarem Sitz, der zum Beispiel im Arbeitseinsatz in die optimale Position gebracht werden kann.

Wie alle Holder Fahrzeuge ist die neue Holder S-Reihe multifunktional einsetzbar. In nur wenigen Arbeitsschritten kann mit den entsprechenden Anbaugeräten beispielsweise auf Winterdienst, Kehren oder Grünpflege umgestellt werden. Besonders attraktiv ist das Fahrzeug vor allem für Einsätze, bei denen die Anforderungen an Mensch und Maschine enorm hoch sind, beispielsweise auf Flughäfen oder in Wintersportregionen.

Die neue Holder S-Reihe löst ab Januar 2018 seinen Vorgänger S 990 / S 1090 ab, der aufgrund der Europäischen Abgasgesetzgebung dann nicht mehr verfügbar ist.

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Die Kompetenzen von AsstrA steigen in die Luft. Einen schönen Flug!

Der Markt für Transport- und Logistikdienstleistungen ist ein hart umkämpftes Geschäft, in dem neben der Qualität und Liefergeschwindigkeit auch eine effiziente Reaktion auf Marktbedürfnisse und eine stetige Erweiterung der Dienstleistungspalette eine wichtige Rolle spielen. Die internationale Transport- und Logistikgruppe AsstrA ist immer am Puls der Zeit und bietet ihren Kunden personalisierte Logistiklösungen.

Als Bestätigung der Qualität der Dienstleistungen von AsstrA gilt das von den Experten aus der Lufttransportabteilung vor kurzem realisierte Projekt zum Befördern besonders sensibler Frachten, als welche zweifellos Arzneimittel fungieren. Die Waren wurden von Moskau nach Bischkek (Kirgisien) geliefert. Die Hauptanforderung des Kunden und die Hauptbedingung zur Gewährleistung der Sicherheit der Medikamente war die strikte Beachtung der geeigneten Temperatur und zwar im Bereich von +10 ºС bis + 25 ºС. Um diesen Transportauftrag zu realisieren, war es notwendig, eine geeignete Klimaanlage zu verwenden.

Um optimale Temperaturbedingungen zu schaffen und das Risiko von Temperaturschwankungen zu minimieren, haben die Spezialisten von AsstrA einen Direktflug mit möglicher Unterbringung der Fracht in einem speziell ausgestatteten Raum im Frachtterminal gebucht. In Anwesenheit eines Bevollmächtigten des Kunden wurden im Behälter mit der Ladung Registriergeräte zum Ablesen der Temperatur während des Transportes untergebracht. Die Experten von AsstrA haben die Registriergeräte zum Ablesen und Aktualisieren der Indikatoren in einem bestimmten Zeitraum gemäß den Kundevorgaben vorkonfiguriert. Die AsstrA-Gruppe verwendet dabei eine genaue und zuverlässige Technologie der neuesten Generation. Um den besagten Transport von Pharmazeutika realisieren zu können, wurden die Registriergeräte der Schweizer Firma Switrace eingesetzt, die die Temperatur mit einer Fehlergrenze von 0,25 °C anzeigen.

Der Luftfrachttransport von kleinen Sendungen ist eine äußerst populäre Dienstleistung in der Pharmabranche.Für die Branchenvertreter ist die Kontrolle der Temperatur während des Transportes empfindlicher und teurer Waren oberste Priorität.Die Experten von AsstrA sind sich dessen bewusst, dass die Qualität der Pharmazeutika von vielen Faktoren abhängt.Aus diesem Grund entwickeln und verbessern unsere Spezialisten ständig die Logistiklösungen und versuchen, die Aufträge gemäß allen Anforderungen und Bedürfnissen des Kunden auszuführen” – betont die Leiterin der Abteilung von AsstrA Pharma Logistics, Katarzyna Lis.

Arzneimittel sind ein besonderer Ladungstyp. Der Transport von Medikamenten bedarf der Erfüllung einer Reihe von Sanitärnormen, einschließlich der Schaffung optimaler Temperaturbedingungen. AsstrA garantiert die strikte Einhaltung der vorgegebenen Temperatur und bietet Kunden einen detaillierten Luftkontrollbericht in allen Transportphasen.

Die AsstrA-Gruppe verfügt über eigene Vertretungen an den Moskauer Flughäfen Scheremetjewo und Domodedowo. Die Spezialisten von AsstrA überwachen persönlich alle Vorgänge im Zusammenhang mit dem Frachttransport, wodurch unnötige Verbindungen in der Lieferkette vermieden, die Auftragsabwicklung beschleunigt und Kosten minimiert werden können.

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Groß, stark und nun auch konform

Die md4-3000 von Microdrones wurde in die exklusive Liste der unbemannten Luftfahrzeuge von Transport Canada (TC) aufgenommen. Bislang erhielten weltweit nur fünfzehn Hersteller diese Auszeichnung.

Vivien Heriard-Dubreuil, Präsident von Microdrones, erklärte, warum dies nicht nur in Kanada, sondern auch international von Bedeutung ist. „Fachleute auf allen Kontinenten betrachten die Einhaltung der Vorschriften von Transport Canada als Maßstab für Flugsicherheit, Qualität, Einheitlichkeit und Zuverlässigkeit. Bei Microdrones entwickeln und fertigen wir unsere integrierten Lösungen für anspruchsvolle kommerzielle Anwender; das Fluggerät ist das Rückgrat unseres Angebots und ermöglicht lange, sichere Flugzeiten und Beständigkeit gegen raue Einsatzbedingungen.“

Sebastien Long, Vertriebsleiter für Microdrones in Kanada, fügte hinzu: „Im vergangenen Jahr erfüllte unser Fluggerät md4-1000 die Anforderungen von Transport Canada. Die Aufnahme der md4-3000 in diese Liste bietet meinen Kunden in Kanada mehr Möglichkeiten für schwerere Sensoren; unsere md4-3000 kann Nutzlasten bis zu 5 kg bzw. 11 lbs tragen.“

Als eines der sichersten und erfolgreichsten Zivilluftfahrtprogramme der Welt wird Kanadas bewundernswerte Erfolgsbilanz weitgehend den Anstrengungen von Transport Canada zugeschrieben. Die Organisation arbeitet eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen, um eine lückenlose Sicherheitsbilanz zu gewährleisten.

Microdrones war verpflichtet, detaillierte Antragsunterlagen, einschließlich Flug-, Wartungs- und Konstruktionshandbüchern, einzureichen, um die Konformität mit Transport Canada zu erreichen.

Jocelyne Bois, Leiterin von Microdrones Flight Operations and Production, sagte: „Die Wahl eines konformen UAV gestattet es Fachleuten, ein Compliant Operator Certificate bei Transport Canada zu beantragen. Dies ermöglicht ihnen zusätzliche Vorteile und ist Voraussetzung für das Fliegen jenseits der Sichtlinie.“

Transport Canada-konforme Betreiber erhalten ggfs. eine größere geografische Flexibilität, z. B. beim Fliegen in Sperrgebieten, in der Nähe von Flughäfen oder Städten und außerhalb der Sichtlinie. Sie können auch von einer verlängerten Gültigkeitsdauer, einem vereinfachten Verlängerungsverfahren und der bevorzugten Bearbeitung von Sonderflugbetriebszertifikaten (SFOC) profitieren.

Mike Hogan, Vertriebsleiter von Microdrones, erklärt: „Dies ist ein wichtiger Schritt in unserer Entwicklung als Weltmarktführer für professionelle unbemannte Systeme. Vor mehr als zehn Jahren entwickelte Microdrones den ersten kommerziellen Quadkopter der Welt und heute sind unsere Lösungen mdMapper, mdLiDAR und mdTector führend in der Luftbildvermessung mittels Photogrammetrie und LiDAR sowie bei der Methangasdetektion.“

Sind Sie daran interessiert, ein Transport Canada-konformes System in Ihren Betrieb zu integrieren? Bitte kontaktieren Sie uns.

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Mit den smarten Defibrillatoren der mediparts GmbH können auch Laien Leben retten

Die mediparts GmbH stellt die smarten Defibrillatoren CU Medical iPAD CU SP1, Schiller FRED PA 1 und HeartSine Samaritan PAD 350P ihres Sortiments vor: die intelligenten AEDs gewährleisten eine einfache Anwendung, mit der selbst Laien Leben retten können.

Intelligente Defibrillatoren bei mediparts

Der CU-MEDICAL iPAD CU SP1 AED Defibrillator AUTO überzeugt mit zahlreichen Vorteilen. Der vollautomatische externe Defibrillator erkennt sofort nach dem Einschalten Hintergrundgeräusche und passt automatisch die Lautstärke seiner Sprachanweisungen an. Unter einer großen Menschenmenge wie zum Beispiel auf einem überfüllten Bahnhof oder Flughafen kann dies lebensrettend sein. Dank der vorkonnektierten Elektroden ist der AED schnell und sicher im Einsatz. Die LCD-Anzeige, das Metronom für die Herzdruckmassage, die Sprachansagen und hintergrundbeleuchteten Bildsymbole sowie die Informationstaste für eine ausführliche Sprachanweisung ermöglichen eine einfache und effektive Anwendung. Mit dem Schieberegler kann schnell vom Erwachsenen- in den Kindermodus umgeschaltet und die kleinen Herzmuskeln von Kindern geschont werden. Mit den Standardvoreinstellungen gemäß den CPR-Richtlinien wird eine einfache und dennoch professionelle Anwendung ermöglicht.

Der SCHILLER Defibrillator FRED PA 1 wurde speziell für ungeschulte Nutzer entwickelt. Schritt für Schritt wird der Anwender durch den Prozess der Wiederbelebung bei Herzstillstand geleitet. Mit dem klaren Design, den Sprachanweisungen und den aufblinkenden Piktogrammen ist eine schnelle Lebensrettung möglich. Die ausführlichen Anweisungen und das Metronom unterstützen den Anwender auch bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Der HEARTSINE Samaritan PAD 350P Defibrillator bietet einzigartige Funktionen. Mit seinen nur 1,1 kg wiegt er weniger und ist bis zu 56% kleiner als andere tragbare Defibrillatoren. Die einfach zu befolgenden optischen und akustischen Anweisungen machen den Defibrillator besonders nutzerfreundlich.

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Zukunft gestalten – am Girls‘ Day bei den Möglichmachern zu Ausbildung und Studium

Mädchen für technisch orientierte Berufe begeistern: Auch in diesem Jahr ist die Initiative „FM – Die Möglichmacher“ beim Girls‘ Day am 26. April dabei: Die Dienstleister beteiligen sich am Zukunftstag für Mädchen und zeigen, wie spannend die Aufgaben in der Branche sind.

Mädchen der 5. bis 10. Klassen haben an dem Aktionstag die Chance, Ausbildungswege in sogenannten „Männerberufen“ kennenzulernen. Ob beispielsweise Mechatronikerin, Industrie-/ Anlagenmechanikerin, Elektronikerin, Technische Systemplanerin – die Ausbildungsmöglichkeiten bei den Möglichmacher-Unternehmen sind breit gefächert.

Workshops, Besichtigungen von Technologiecentren und weitere Mitmach-Aktionen gewähren den jungen Frauen Einblick in den Alltag der Facility Management-Betriebe. Die Organisation und Durchführung des Girls Day übernehmen meist Auszubildende, die über eigene Erfahrungen berichten und bei der Erprobung praktischer Fähigkeiten unterstützen.

Höhepunkt des Girls Day ist oftmals der Besuch einer betreuten Immobilie. Hier lernen die Teilnehmerinnen vor Ort, wie und wo Möglichmacher in den verschiedensten Berufsfeldern hinter den Kulissen am Werk sind und so beispielsweise für einen reibungslosen Betrieb von Shopping-Centern, Bürokomplexen, Flughäfen, Fußballstadien oder Krankenhäusern sorgen.

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Echtzeit Schichtdickenmessung mit Terahertz

Terahertz ist eine Schlüsseltechnik für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Wesentliche Vorteile sind Untersuchungen ohne physischen Kontakt und die Analyse komplexer Systeme mit niedrigem Kontrastbereich, bei der etablierte Verfahren wie Ultraschall in der Regel versagen. Dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI ist es gelungen, ein kosteneffizientes und kompaktes Messsystem zu entwickeln, das erstmals Dicken von Mehrschichtsystemen in Echtzeit bestimmt, eine essentielle Technologie z.B. für Lackierungsstraßen. Auf der Hannover Messe vom 23. bis zum 27. April 2018 wird das neue Terahertz-Messsystem T-Sweeper live vorgestellt (Fraunhofer-Stand C22, Halle 2).

Vor gut zehn Jahren war die Terahertz-Strahlung schon einmal ein großes Thema. Es war von Nacktscannern die Rede, die am Flughafen Passagiere durchleuchten würde. Außerdem sollten mithilfe der Terahertz-Strahlung Messsysteme für die Materialprüfung und Kontrolle von Bauteilen entwickelt werden. Trotz großer Erwartungen gelang der Terahertz-Technologie lange nicht der Durchbruch. Im Vergleich zu klassischen Verfahren, die heute zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung eingesetzt werden, etwa Röntgenstrahlung oder Ultraschall, galt die Terahertz-Technologie schlicht als zu teuer. In den letzten Jahren konnten nun aber große Fortschritte gemacht werden. So wurden zunehmend Systeme vorgestellt, welche auf Basis von Standardkomponenten konstruiert und damit deutlich kosteneffizienter herzustellen sind. Diese Entwicklungen wecken bereits Interesse bei potenziellen Anwendern. Um die Terahertz-Technologie als Instrument der industriellen Prozesskontrolle zu etablieren, müssen die Systemkosten allerdings weiter gesenkt und die Komplexität der Systeme reduziert werden.

Kosteneffizient und in Echtzeit

Die aktuellen Entwicklungen des Fraunhofer HHI könnten der Terahertz-Technologie jetzt einen entscheidenden Schub verleihen. Den Forschern um Björn Globisch, Leiter der Terahertz-Forschungsgruppe am Fraunhofer HHI, ist es gelungen, ein Messgerät zu entwickeln, in dem die bisher eingesetzte Femtosekunden-Pulslaser durch kompakte Dauerstrich-Laser ersetzt wurden. Entscheidend dabei ist, dass dieses Dauerstrich-Messsystem acht Messungen pro Sekunde ermöglicht und damit erstmals Echtzeitmessungen ohne Verwendung eines gepulsten Lasers erlaubt. Auf der Hannover Messe werden die Wissenschaftler dieses Terahertz-Messsystem vorstellen und die berührungslose Schichtdickenbestimmung verschiedener Mehrschichtsysteme live demonstrieren.

Das vom Fraunhofer HHI eingesetzte Prinzip zur Erzeugung von Terahertz-Strahlung basiert auf einem optoelektronischen Verfahren. Mithilfe eines speziellen Halbleiterbauelements wird dabei die Schwebung zweier Dauerstrichlaser in Terahertz-Strahlung umgewandelt, die genau der Differenzfrequenz der beiden Laser entspricht.

Dass der Terahertz-Technologie der große Erfolg bislang verwehrt blieb, liegt insbesondere an den benötigten Eigenschaften der verwendeten Halbleiter. Diese konnten zunächst nur mit Materialien erzielt werden, die eine Beleuchtung mit einer Wellenlänge um 800 Nanometer erforderten. Sowohl die Laser als auch die optischen Komponenten des Terahertz-Systems sind bei dieser eher exotischen Wellenlänge aber deutlich zu teuer und nicht robust genug für den industriellen Einsatz.

Verbreiteter Wellenlängenstandard

„Wir haben deshalb einen Halbleiter entwickelt, der sich mit Laserlicht von 1,5 Mikrometer Wellenlänge anregen lässt“, schildert Globisch. „In der optischen Nachrichtentechnik ist das der Wellenlängen-Standard, sodass es hier eine große Zahl kostengünstiger und qualitativ hochwertiger optischer Bauteile und Laser gibt.“ Auf dem Weg zum konkurrenzfähigen Terahertz-System für die Materialprüfung musste aber noch eine weitere Hürde überwunden werden: Der Pulslaser, auf dem alle gängigen echtzeitfähigen Terahertz-Systeme basieren, ist ein entscheidender Kostenfaktor bestehender Systeme. Femtosekunden-Laser sind nicht nur selbst schon technologisch aufwändig und teuer, Terahertz-Spektrometer, die mithilfe von gepulsten Lasern betrieben werden, erfordern zusätzlich optomechanische Bauteile, die mit viel Aufwand präzise justiert und gefertigt werden müssen.

Eine Alternative stellt die Dauerstrich-Spektroskopie dar, bei der anstatt eines Terahertz-Pulses, Dauerstrichstrahlung erzeugt wird. Zwei Dauerstrich-Laserquellen werden dabei gemischt und ihr Schwebungssignal in einem speziellen Halbleiterelement in Terahertz-Strahlung umgewandelt. Durch Verstimmen der Laser-Wellenlängen zueinander, kann die Wellenlänge der erzeugten Terahertz-Strahlung auf einfache Weise verändert werden. Dauerstrich-Systeme haben dabei zwei entscheidende Vorteile gegenüber gepulsten Terahertz-Systemen: Einerseits sind die Laserquellen selbst kompakter und günstiger, andererseits werden keine optomechanischen Komponenten für den Betrieb des Systems benötigt.

Dauerstrich-Terahertz-Systeme sind zwar bereits erhältlich, benötigen jedoch zur Erfassung eines vollständigen Messsignals einige Sekunden bis Minuten. Dagegen sieht die industrielle Anwendung oft so aus: In der Produktion fährt ein Roboterarm Messpunkte an lackierten/beschichteten Bauteilen ab und misst die Beschichtungsdicke. Um den Produktionstakt einzuhalten, bleibt daher pro Messpunkt wenig Zeit. Bisher war die Messgeschwindigkeit von Dauerstrich-Terahertz-Systemen nicht hoch genug, um Anwendungen in der zerstörungsfreien Prüfung zu adressieren.

Das Fraunhofer HHI hat dieses Problem gelöst, indem extrem schnell durchstimmbare Laser (Finisar® WaveSource™) eingesetzt und die Elektronik, Datenerfassung und Algorithmen auf die hohen Geschwindigkeiten angepasst werden. Durch diese Kombination ist es gelungen, die Messgeschwindigkeit im Vergleich zu bisherigen Systemen um den Faktor 160 zu steigern. Damit ist erstmalig Materialprüfung in Echtzeit mit Dauerstrich-Terahertz-Systemen möglich. Auf der Hannover Messe wird dieses System in einer Live-Demonstration vorgestellt.

Anwendungsbeispiel Schichtdickenbestimmung

Die Überprüfung von Lacken und Beschichtungen ist eine wichtige Anwendung der berührungslosen Terahertz-Messtechnik. Dabei stellt die Schichtdickenbestimmung einen wesentlichen Teil der Qualitätssicherung und Produktionskontrolle dar. So werden beispielsweise Mindestdicken sichergestellt, der Ressourcenverbrauch durch Materialüberschuss reduziert und Nachbesserungen vermieden. Auf metallischem Untergrund, wie einem Autoblech, können heute handliche Wirbelstromgeräte eingesetzt werden. Auf schlecht leitenden Faserverbundwerkstoffen aber versagt dieses Verfahren. Ultraschall bietet hier zwar eine Alternative, setzt jedoch wiederum mechanischen Kontakt zur Oberfläche voraus. „Der Bedarf nach einem zuverlässigen Messverfahren ist groß“, weiß Globisch, „weil der Markt für Verbundwerkstoffe in der Auto-, Flugzeug- und Windkraftindustrie wächst.“ Hier liegt der große Vorteil der Terahertz-Technologie: Die Messung erfolgt zerstörungsfrei und berührungslos, sodass auch nicht vollständig getrocknete Beschichtungen vermessen werden können. Außerdem ist die Qualität der Ergebnisse temperaturunabhängig und Mehrschichtsysteme können direkt aufgelöst werden. Nicht zuletzt ist die Terahertz-Strahlung nicht-ionisierend und auf Grund der geringen Leistung für den Menschen ungefährlich.

Obwohl das neue Terahertz-Messsystem aus kostengünstigen optischen Standardkomponenten aufgebaut wird, ist es derzeit noch teurer als beispielsweise Ultraschallgeräte, die in Stückzahlen von vielen Hunderttausend gefertigt werden. „Der Preis wird sich aber mit einer künftigen Serienfertigung angleichen“, prognostiziert Globisch. Angesichts der Vorteile des Messverfahrens und der aktuellen Fortschritte ist der Forscher davon überzeugt, dass sich das Terahertz-Verfahren in den kommenden Jahren als Messverfahren der zerstörungsfreien Materialprüfung etablieren wird.

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