Start des Projektes „AirPortMover“

Anfang Dezember fiel der Startschuss für das Projekt „AirPortMover“. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Fachprogramms „Neue Fahrzeug und Systemtechnologien“ geförderten Vorhabens ist die Entwicklung von autonomen, elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen für das Einsatzumfeld Flughafen und Flughafenvorfeld.

Ein Einsatz bestehender autonomer Fahrzeuge auf Flughäfen ist bisher nicht möglich, da die bestehenden Systeme nicht für die Anforderungen des Flugfeldes ausgelegt sind. Um verschiedenen Anwendungskategorien autonomer Nutzfahrzeuge auf Flughäfen zu erschließen, sind eine Reihe von technologischen Herausforderungen zu meistern. Diese technologischen Herausforderungen gehen aufgrund der Besonderheiten eines Flughafens zum größten Teil über die Anforderungen im Straßenverkehr bzw. auf anderen nichtöffentlichen Flächen hinaus. Hierzu haben sich fünf Projektpartner zusammengeschlossen und das Projekt „AirPortMover“ ins Leben gerufen, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 3,3 Millionen Euro gefördert wird.

Ziel des Projektes, welches eine Laufzeit von 36 Monaten hat, ist es eine Basisplattform zu schaffen, die die besonderen Herausforderungen auf Flughäfen wie z.B. die Positionierung und Lokalisierung auf dem Flughafenvorfeld, die Begegnung und Kollisionsvermeidung mit Flugzeugen, insbesondere unter Berücksichtigung in der Luft hängender Objekte (Flugzeugflügel, Triebwerke) und der hohen Anforderungen an die Sicherheit, variable digitale Karten mit zeitlicher Definition von Sperrgebieten (z.B. hinter einem Flugzeugtriebwerk), einer Orientierung in Hallen eines Flughafens sowie die Einbindung in die Betriebsabläufe auf einem Flughafen erfüllen kann. So werden ausgehend von der Basisplattform unterschiedliche Aufbauten für den autonomen Transport in drei Anwendungsszenarien auf dem Flughafengelände/-vorfeld eines Verkehrsflughafens und eines Werksflughafens getestet und realisiert.

Federführend beteiligt sich an dem Projekt die Firma Ibeo Automotive Systems GmbH (Hamburg). Weitere Projektpartner sind die Fraport AG (Frankfurt am Main), die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Kiel), die Airbus Operations GmbH (Hamburg) und die Hanseatische Fahrzeug Manufaktur GmbH (Holm). Die EurA AG mit der Niederlassung Schleswig-Holstein hat die Projektpartner bei der Konzeption des Projektes tatkräftig unterstützt.

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Auf Wachstumskurs: LIS baut drittes Bürogebäude am Standort Greven

Mit dem ersten Spatenstich hat die Logistische Informationssysteme AG (LIS) heute offiziell den Baubeginn eines neuen Bürogebäudes an ihrem Hauptsitz in Greven eingeläutet. Damit reagiert der Hersteller für Transport-Management-Software auf den erhöhten Platzbedarf infolge von gestiegenen Auftragszahlen und Kundenanforderungen. Auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern werden künftig bis zu 40 Mitarbeiter Platz finden. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant.

„Mit dem Neubau decken wir nicht nur den aktuell erforderlichen Bedarf an Arbeitsplätzen, sondern wollen auch im Zuge unserer Wachstumsstrategie schon jetzt die notwendigen räumlichen Kapazitäten schaffen“, sagt Magnus Wagner, Vorstand der Logistische Informationssysteme AG. Nach Abschluss der Bauarbeiten ziehen die Software-Entwicklung und das Produktmanagement in die neuen Räumlichkeiten ein. Voraussichtlich Ende des Jahres stehen dort dann für bis zu 40 Mitarbeiter großzügige, helle und ergonomisch eingerichtete Büros zur Verfügung, die über modernste Technik verfügen. „Durch diese Investition sind wir bestens gerüstet, um zukünftige Branchen- und Kundenanforderungen erfolgreich zu meistern“, sagt Wagner.

Darüber hinaus bekennt sich LIS mit der Baumaßnahme zu seinem Hauptsitz im Herzen des Münsterlandes. „In Greven sind wir tief verwurzelt. Vor fast 40 Jahren haben wir dort die Weichen für unseren Unternehmenserfolg gestellt. Heute sind wir einer der größten deutschen Anbieter für standardisierte Logistik-Software“, sagt Wagner. Der Neubau wird direkt gegenüber der beiden bereits bestehenden Gebäuden in Greven gebaut, die verkehrsgünstig am Flughafen Münster/Osnabrück und der Autobahn 1 gelegen sind.

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Beschwerdemanagement – so gelingt es kundenfreundlich

Bei den meisten Unternehmen wird sich schon mal jemand beschwert haben. Eine hohe Beschwerderate muss nicht unbedingt zu großer Unzufriedenheit führen. Das zeigt sich seit Jahren im deutschen Kundenmonitor: Optiker hatten 2017 wieder mit einer Beschwerderate von über 11 % zu kämpfen. Trotzdem sind Optiker die Branche mit der höchsten Kundenzufriedenheit. Es kommt darauf an, wie man sein Beschwerdemanagement organisiert und wie man mit jeder einzelnen Beschwerde umgeht.

Prüfen Sie, ob die Beschwerde angemessen ist

Wer sich bei einem Unternehmen beschwert, ist mit der erlebten Leistung nicht zufrieden. Jetzt gilt es zu klären, ob der  Beschwerdeführer Recht hat oder ob seine Vorstellungen überzogen sind.

Wenn ein Fluggast wegen eines Kaffees, der zu heiß oder eben nicht heiß genug war, den gesamten Flugpreis zurückerstattet haben möchte, dann übertreibt er. Da ist es für die Fluggesellschaft völlig legitim, ihm zu schreiben, dass Kaffee nicht zur Kernleistung des Fluges gehört. Sie kann ihm dazu ein Pfund guten Kaffee oder einen Gutschein für einen Kaffee am Flughafen schicken.

Unternehmen sollten angemessen auf Beschwerden reagieren

Nehmen wir die andere Seite: Ein Käufer entdeckt in einer Pralinenschachtel Maden, ekelt sich davor  und schickt die Packung auf seine Kosten an den Hersteller zurück – mit Kaufbeleg, versteht sich. Wenn jetzt der Schokoladenhersteller dem Käufer schreibt, dass die Maden kein Zeichen für mangelnde Qualität sind, so etwas im Sommer schon mal vorkommen kann, wahrscheinlich sein Händler die Pralinen falsch gelagert hat und ihm dann nur die gleiche Schachtel Pralinen als Ersatz schickt, finde ich das auf jeden Fall untertrieben und überhaupt nicht kundenfreundlich. Solche Beispiele passieren, die muss ich mir gar nicht ausdenken.

Es geht also um Angemessenheit. Und zwar auf beiden Seiten. Dadurch dass Kunden heute viel mehr Informationen übers Internet nutzen können, manche Dinge dort allerdings auch aufgebauscht und falsch dargestellt sind, ist auch viel Fehlinformation in Umlauf. Das ist der Grund, warum sich manche Kunden schon bei der ersten Beschwerde im Ton vergreifen oder glauben, übertriebene Forderungen stellen zu können.

Gelassenheit und Sachlichkeit sind die Basis für angemessene Lösungen

Für Unternehmen heißt das, gelassen zu reagieren und sachlich zu bleiben. Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen nicht auf etwaige Beleidigungen eingehen, sondern ganz sachlich die Beschwerde herausfiltern und nur auf den eigentlichen Beschwerdegrund eingehen.

Wenn also ein Fahrgast im öffentlichen Nahverkehr an die Verkehrsbetriebe schreibt und sich über einen Busfahrer beschwert, „der ja wohl zu blöd ist, in den Rückspiegel zu gucken und ihm deswegen schon das zweite Mal vor der Nase davon gefahren ist“, dann tut der Betrieb gut daran,  den Vorwurf der Blödheit nicht zu kommentieren. Stattdessen geht es um die Aufgabe des Busfahrers, den Fahrplan für möglichst viele Fahrgäste möglichst gut einzuhalten. Eventuell kann man dem Beschwerdeführer nahelegen, eine Minute früher an der Haltestelle zu sein. Das hat mit Parteilichkeit nichts zu tun.

Beschwerdemanagement bedeutet, vorbereitet zu sein

Unternehmen tun gut daran, sich auf mögliche Beschwerdefälle einschließlich der schlimmstmöglichen Eskalationsstufen bestmöglich vorzubereiten. Dazu gehört, festzulegen, wie man in welchen Situationen reagieren will. Am Telefon oder in schriftlicher Form. Gerade fürs Telefon im Kundenservice, wo ja eine Menge dieser Beschwerden auflaufen, kann ein Gesprächsleitfaden hilfreich sein. Für die schriftliche Beantwortung von Beschwerden sind Textbausteine oder Basis-Formulierungen für die einzelnen Beschwerdestufen hilfreich. Sowohl der Gesprächsleitfaden als auch die Textbausteine sollten jeweils so formuliert sein, dass sie jeder leicht auf veränderte Situationen anpassen kann.

In dem Zusammenhang ist noch wichtig, dass die Formulierungen deeskalieren, also nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen.

Lohnt sich der Aufwand für Beschwerdemanagement?

Beschwerdemanagement ist aufwendig. Damit sich der Aufwand lohnt, muss zunächst einmal verstanden werden, dass Beschwerden einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Unternehmensqualität leisten können. Das setzt voraus, dass wir analysieren, zu welchen Leistungsbereichen, Produkten oder Dienstleistungen Beschwerden kommen. Wie lässt sich das klassifizieren? Daraus sollte man ableiten, wie die entsprechenden Stellen Verbesserungen vornehmen können.

Wenn bestimmte Dinge immer beschädigt beim Kunden ankommen – wie zum Beispiel Kopierpapier, das in labberigen Kartons á 5000 Blatt verschickt wird –, müssen wir über die Verpackungsstärke oder die Art des Transports nachdenken.

Fazit

Für ein erfolgreiches Beschwerdemanagement braucht es ein klares Bekenntnis der Geschäftsleitung zu dem gesamten Prozess und den festgelegten Zielen. Beschwerdemanagement braucht Ressourcen, menschliche und technische. Wer Beschwerdegründe und -ursachen sauber auswertet, kann die Erkenntnisse für die kontinuierliche Qualitätssteigerung und für Innovationen im Lieferanten- und Kundenprozess nutzen. Das kann dauerhaft die Kundenzufriedenheit und die Kundenloyalität erhöhen.

Hier können Sie sich die kostenlose PDF-Datei 5 Tipps zum erfolgreichen Beschwerdemanagement gern herunterladen.

 

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Das Gebäudeautomationssystem GEZE Cockpit

 

 

Gebäude werden lebenswerter – sicherer, effizienter und komfortabler – wenn Produkte der unterschiedlichen Gewerke im Gebäude miteinander kommunizieren. Das gelingt mit GEZE Cockpit, dem ersten smarten Tür-, Fenster- und Sicherheitssystem. GEZE zeigt, wie automatisierte Produkte vernetzt sowie zentral bedient und überwacht werden können. Das Gebäudeautomationssystem kann eigenständig betrieben oder in ein Gebäudeleitsystem integriert werden.

Türen und Fenster vernetzt und smart

Die gewerkeübergreifende Vernetzung von Tür- und Fenstertechnologie mit smarter Software und offenen Schnittstellen eröffnet Planern und Gebäudebetreibern neue Wege der Gebäudeautomation. Über den Kommunikationsstandard BACnet ist es mit GEZE Cockpit möglich, die komplette Intelligenz der GEZE Produkte (d. h. alle verfügbaren Steuerungsoptionen und Zustandsinformationen) in die Gebäudeautomation einzubringen. Weil Daten von anderen Teilnehmern und Teilsystemen mit genutzt werden können, lassen sich Türen und Fenster „intelligent" bedienen. Damit können sie genauestens gesteuert und überwacht werden.

• saisonales Einstellen der Öffnungsweite einer automatischen Schiebetür
• Öffnen und Schließen eines Fensters je nach Außentemperatur im Zusammenspiel mit Wetterstationen und Heizungssystemen

Szenarien – automatisch die richtige Reaktion

In GEZE Cockpit sind individuelle Szenarien hinterlegbar, so dass Türen und Fenster zeit- oder ereignisgesteuert automatisch öffnen und schließen oder Türen verriegelt werden.

• Überwachung und Bedienen der Türen, Ändern der Betriebsart
• gezielte Freigabe von Fluchtwegen
• intelligenter Rauch- und Wärmeabzug

Das bedeutet, dass auch zeitaufwändige Kontrollgänge nicht mehr nötig sind, da alle angebundenen Elemente ihren Status zurückmelden. Ein nicht gewünschtes Türverhalten, Alarm- oder Störmeldungen sind einfach lokalisierbar. Für sofortige Gegenmaßnahmen.

Immer ein prima Klima

Für ein optimales Raumklima sorgen Lüftungsszenarien durch das Zusammenspiel der Gewerke. Eingebunden in GEZE Cockpit, reagiert die Fassadentechnik auf sich verändernde klimatische Bedingungen.

• Fenster schließen je nach Außentemperatur, Regen/Wind
• Fenster öffnen je nach Raumtemperatur und Luftqualität
• energieeffiziente Nachtauskühlung, z. B. in Bürogebäuden

Das optimale GEZE Cockpit in jedem Gebäude

Ob in Flughäfen, Kliniken, Messehallen, Bürogebäuden oder Einkaufszentren – das System kann an individuelle Anforderungen angepasst werden. Weil es darum nicht nur das eine GEZE Cockpit gibt, steigen wir zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Vernetzungsprojekte ein und bleiben länger dran. Damit keines der Bedürfnisse unserer Kunden und Partner, keine Anforderung im Gebäude und keine Fragestellung vergessen werden. Damit übergreifende und effiziente Lösungen mit dem größten Mehrwert entstehen. Dazu verbinden wir alle an der Gebäudeentwicklung beteiligten Akteure zu einem leistungsfähigen Netzwerk und geben inspiriende Impulse – ganz nach dem Motto „Connecting expertise – building solutions".

Abgestimmte Leistungspakete

Je nach Anwendungsfall kommen mit GEZE Cockpit drei unterschiedliche Applikationen zum Einsatz. Sie decken die verschiedensten Anforderungen in einem Gebäude ab. Welche Softwarekonfiguration zum Zuge kommt – das umfangreiche Dienstleistungspaket mit dem Know-how unserer Vernetzungsspezialisten gehört immer dazu.

Unterstützung in allen Projektphasen

• Planung/Projektierung und Projektmanagement
• Konfiguration und Inbetriebnahme
• Schulung der Betreiber
• Wartung und Support

Bedienung mit jedem IP-fähigen Gerät

Bedient wird GEZE Cockpit mit einer browserbasierten Software. Man kann daher mit jedem IP-fähigen PC oder Tablet auf die Informationen des Systems zugreifen und handeln. An jedes System können bis zu 62 GEZE Produkte angebunden werden.

Mit GEZE Cockpit jedes Ziel erreichen

Basierend auf der gleichen Hard- und Software, stehen bei GEZE verschiedene Wege für die Anbindung von GEZE Produkten auf Basis von BACnet IP an alle gängigen Gebäudeautomationssysteme zur Verfügung.

Integration in die Gebäudeleittechnik

GEZE Cockpit bringt GEZE Produkte über BACnet IP in die Gebäudeleittechnik. Bei der „Integrationslösung" werden alle relevanten Datenpunkte der angebundenen Produkte der Gebäudeleittechnik zur weiteren Verarbeitung in gewerke- und funktionsübergreifenden Szenarien zur Verfügung gestellt.

• einfache Anbindung von GEZE Produkten an führende Gebäudeleittechniksysteme
• Sicherheit für Gebäudebetreiber: Einwandfreie Integration umfangreicher Funktionen der GEZE Produkte in der Gebäudeautomation
• Zentralisierung von Funktionen
• Minimierung von Schnittstellen

Eigenständige Lösung

Bei der „Stand-alone-Lösung" kommt GEZE Cockpit bei Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnikanwendungen zum Einsatz, bei welchen eine weniger umfangreiche Gebäudeautomation ausreicht, z. B. in kleinen bis mittleren Objekten.

GEZE Cockpit bietet hier

• eine Integrationsmöglichkeit
• das Browser-basierte zentrale Bedienen und Überwachen eingebundener GEZE Komponenten
• eine eigene Bedienoberfläche für Betreiber und Nutzer

Das Beste aus beiden Welten

Für eine umfangreichere Gebäudeautomation sind die Integrations- und die Stand-alone-Lösung vereinbar. GEZE Cockpit kann unverändert im Gebäude verbleiben.

• Einfache Aufschaltung auf die Gebäudeleittechnik über erweiterte Softwarefunktionalitäten

Zur GEZE Cockpit Website: http://cockpit.geze.com/

GEZE Cockpit erfolgreich im Einsatz

Über 180 Türlösungen sind in der Zentrale des Stuttgarter IT-Unternehmens Vector im Gebäudeautomationssystem GEZE Cockpit vernetzt und in der BACnet-Gebäudeleittechnik integriert.

Weitere Informationen: www.geze.com/…

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Messtechnik aus Haselünne macht gigantischen Gasnetzausbau in China sicherer

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, schrieb der Dichter Matthias Claudius. Martin Esders bereiste jetzt für die Esders GmbH mit Sitz in Haselünne den Südosten der Volksrepublik China. Zurück aus dem Reich der Mitte, berichtet der Haselünner von galoppierendem Wachstum, gigantischen Infrastrukturprojekten und einem dramatischen Stadt-Land-Gefälle. Gasmesstechnik „Made in Haselünne“ trägt dazu bei, das Wachstum und den Netzausbau in China sicherer zu gestalten.

Hauptanlass seiner Reise war die chinesische Leitmesse für Gastechnik und -versorgung Gas & Heating in Hangzhou. Die Esders GmbH stellte hier parallel zur deutschen gasfachlichen Tagung „gat“ in Berlin ihr neues explosionsgeschütztes Gaswarn- und -messgerät OLLI vor. Sowohl in Europa als auch in China soll das in Haselünne entwickelte und gefertigte Gerät die Marktposition der Esders GmbH festigen und ausbauen. Dabei trifft es auf teils sehr gegensätzliche Voraussetzungen. Das verdeutlichen allein die nackten Zahlen: Laut Zhang Weiwei, Professor für internationale Beziehung an der Fudan-Universität in Shanghai, wurden in China circa 600 Millionen Menschen binnen einer Generation aus bitterer Armut befreit. In nahezu allen Provinzen werden, wo noch nicht vorhanden, große Gasversorgungsnetze gebaut. „Die jährliche Bautätigkeit in China beträgt ein Vielfaches von dem, was in Europa in den vergangenen Jahrzehnten entstanden ist“, sagt Martin Esders. Die Gasversorgung für Shanghai, das offiziell 30 Millionen Einwohner beherbergt, werde für 40 Millionen Bürger ausgelegt. Ob dies vorausschauend mit Blick auf das Bevölkerungswachstum oder aufgrund statistischer Unschärfen und Dunkelziffern geschehe, vermag Martin Esders nicht zu beurteilen.

Gleichwohl gebe es sowohl in technischer als auch in sozialer Hinsicht ein starkes Stadt-Land-Gefälle. Während in und um die Megastädte wie Shanghai modernste Versorgungsinfrastruktur entsteht, ist es für die Landbevölkerung immer noch Standard, einzelne Flüssiggasflaschen auf dem Mofa nachhause zu transportieren. Die demographische Entwicklung sei von einer extremen Abwanderung der Landbevölkerung in die Städte geprägt: „Im Dorf hat man nahezu keine Zukunft, es sei denn man ist Landwirt und von Haus aus mit Land ausgestattet“, sagt Martin Esders. In den Städten hingegen sah Martin Esders im Vergleich zu Reisen etwa vor drei Jahren gar keine Mofas mit Verbrennungsmotor mehr. „Fahrverbote und Herstellerquoten für Elektrofahrzeuge werden von der Regierung sehr rigoros zu Gunsten der Luftqualität umgesetzt“, berichtet Esders. Selbiges gelte für die Verlagerung der Schwerindustrie aus den Städten hinaus. „Die Mitarbeiter müssen da einfach mitziehen, notfalls wird hierzu ein ganzer Stadtteil aus dem Boden gestampft.“ Endlos-Bauprojekte der öffentlichen Hand wie Stuttgart 21 oder der Berliner Pannenflughafen BER seien in China undenkbar. Innerhalb kürzester Zeit wird beispielsweise ein neuer internationaler Flughafen in Beijing gebaut.

Für die Esders GmbH ist China ein großer Markt mit enormen Potenzial aber auch sehr speziellen Ansprüchen. „Die Chinesen suchen global nach dem technischen Optimum, vergleichen die Kosten aber mit lokalen Anbietern“, berichtet Martin Esders. Um hier preislich mithalten zu können, wurde bei der Entwicklung des Gas-Mehrbereichsmessgerät OLLI viel Gehirnschmalz in den modularen Aufbau und eine effiziente Fertigung investiert. „Nur so können wir mit der Produktion im Hochlohnland Deutschland im harten, weltweiten Wettbewerb bestehen.“

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WDL-Aviation erwirbt vier Embraer E190-Jets

Die WDL-Aviation erwirbt vier Embraer E190-Flugzeuge. Die Jets werden ab Februar 2019 die aktuelle Flotte der WDL-Aviation, bestehend aus BAE146-Jets, ersetzen.

Die Embraer-Flotte zeichnet sich durch ein modernes Design aus. Die zweimotorigen Jets bieten etwa 100 Passagieren Platz. Die Flugzeuge ermöglichen ein verbessertes Kundenerlebnis. Gleichzeitig können die Betriebskosten im Zusammenhang mit dem langjährigen ACMI- und Chartergeschäft der WDL-Aviation gesenkt werden.

Die zur Zeitfracht Gruppe gehörende WDL-Aviation hat ihren Sitz seit fast 50 Jahren am Flughafen Köln/Bonn. Sie ist in Europa ein führender Anbieter für das Flugzeug-Leasing für gewerbliche und private Zwecke. Das Unternehmen bietet auch Teilleistungen wie die Vermietung von Flugzeugen, Besatzung, Wartung sowie verschiedene Komplettlösungen an.

Walter Böhnke, Geschäftsführer von WDL Aviation, erklärte am Montag: "Wir freuen uns, dass wir vier neue Embraer 190-Jets erwerben konnten, die unsere Flotte von BAE146-Flugzeugen ersetzen. Wir sind überzeugt, dass wir Flugzeuge gefunden haben, die unseren Kunden ein besseres Flugerlebnis bieten." Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer der Zeitfracht Gruppe, ergänzte: "Der Kauf passt perfekt zu der Wachstumsstrategie des Unternehmens, die auf einer ausgeprägten Kundenorientierung basiert."

Über WDL-Aviation

WDL-Aviation wurde 1974 gegründet und hat seinen Sitz am Flughafen Köln/Bonn. Der Gründer, Theodor Wüllenkemper, übernahm 1955 den Betrieb von Arbeits- und Ausbildungsflügen – unmittelbar nach Lufthansa und vor der LTU. Heute ist das Unternehmen ein führender Anbieter von Flugzeug-Leasing, gewerblichen und privaten Charterflügen. Die WDL-Aviation wurde kürzlich von der Zeitfracht Gruppe übernommen und ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) und im Board of Airline Representatives in Germany (Barig).

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Brücken bauen im Ost-West-Handel

Seit über 25 Jahren ist die ENERTEC NORD GmbH Schwerin im Handel zwischen Ost- und Westeuropa tätig.

Als wir vor 27 Jahren das Übersetzungsunternehmen WORLD TEXT – zunächst mit dem Schwerpunkt auf osteuropäische Sprachen – gründeten, hatten wir viele Kunden, die in die eine oder andere Richtung Handel treiben wollten. Wir waren mehr als Dolmetscher und Übersetzer, haben auch geschäftliche Kontakte geknüpft, die notwendigen Begleitdokumente besorgt, Kunden ins „fremde Land“ begleitet. Dafür waren wir prädestiniert, denn die eine von uns, Natalia Jentzsch aus Kiew, hatte an der TU Dresden Textiltechnik studiert, die andere, die Rostockerin Kerstin Voigt, studierte in Minsk Philosophie und Soziologie und erwarb zusätzlich den Abschluss einer Russischlehrerin.

Aus diesen und den Nachwendeerfahrungen heraus gründeten wir unser erstes eigenes Außenhandelsunternehmen ImpexConsult Schwerin, aus dem einige Jahre später die Enertec Nord GmbH wurde. Unser erstes großes Geschäft war der Kauf von Ersatzteilen für riesige Bergbaumaschinen von einem SKET Magdeburg-Nachfolger, für die wir Interessenten in Belarus hatten.

Vertrauen ist die Geschäftsgrundlage für unser Unternehmen, denn westeuropäische Firmen haben häufig Bauchschmerzen, mit osteuropäischen Partnern zu arbeiten. Sie kennen die Marktregeln nicht und sind oft unsicher. Die Marktkultur ist anders. ENERTEC NORD ist eine Brücke zwischen diesen Welten, die man so beschreiben kann: Im Westen sind geschäftliche Beziehungen kaum privater Natur, im Osten dagegen ist ein freundschaftliches Verhältnis die Voraussetzung für Geschäfte. Im Westen ist sehr viel reguliert, die gesetzlichen Rahmen sehr eng. In manchen Regionen Osteuropas gibt es solche Regularien noch nicht oder sie sind veraltet. Das macht Improvisationen nötig. Beides ist nicht einfach auf einen Nenner zu bringen. Wenn auch das Verständnis füreinander nur sehr langsam wächst, so stellen wir doch schon Veränderungen fest: Während wir anfangs nur exportiert haben, überwiegen heute die Importe.

Die ENERTEC NORD GmbH betrachtet sich als Logistikzentrum von in beide Richtungen arbeitenden Geschäftspartnern. Zum unserem Kundenkreis gehören sowohl Unternehmen aus Russland, der Ukraine und Belarus, die Interesse an Investitionsgütern, Waren und Dienstleistungen des deutschen Marktes haben oder auf diesem ihre Produkte absetzen möchten, als auch deutsche Unternehmen, denen es wichtig ist, einen kompetenten und zuverlässigen Partner für die Belange des entsprechenden osteuropäischen Marktes zu haben. Wir unterstützen sie beim Absatz und Vertrieb ihrer hochwertigen Produkte auf den osteuropäischen bzw. deutschen Märkten sowie beim Einkauf von Anlagen, Maschinen und Ersatzteilen bis hin zu Verbrauchsgütern und Materialien.

Im Verlauf der Firmengeschichte handelten wir auch mit Massivholzplatten aus der Ukraine für deutsche Möbel- und Treppenbauer oder mit Holzpellets für Industrieheizzwecke, importiert aus Belarus via Litauen nach Westeuropa per Schiff. Heute wären diese Handelsgeschäfte gar nicht mehr möglich. Die Verordnung (EU) Nr. 995/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Verpflichtungen von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen (sog. Holzhandelsverordnung), ist so gespickt von engmaschigen Kontroll- und Nachweis- sowie Dokumentationsvorschriften, dass sich kleine Unternehmen diesen Aufwand nicht mehr leisten können. Zumal – lt. Auskunft von Prüfern der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung – der Korruptionsindex der Ukraine so hoch sei, dass man selbst von höchsten ukrainischen Stellen unterschriebenen Nachweisen eines legalen Holzeinschlags nicht glauben würde.

Unser aktuell wichtigster Handelspartner ist die Firma ENRAN, der größte Möbelhersteller und Objekteinrichter der Ukraine. Die Geschäftsbeziehung reicht bis ins Jahr 1993 zurück. So belieferten wir 15 Jahre lang deren Fensterproduktion, kauften alle notwendigen Maschinen, Profile, Beschläge, Ersatzteile etc. bei westeuropäischen Herstellern ein und verkauften sie an das ukrainische Unternehmen. Aus diesem Betrieb ist heute ein weltweit agierender Ausstatter von Büros, Shops, Hotels oder Flughäfen geworden, der die für die Möbelproduktion notwendigen Holzplatten, Furniere usw. aus bereits in der EU in Verkehr gebrachten Holzteilerzeugnissen herstellt. Damit ist ENERTEC NORD kein Marktteilnehmer i. S. v. Art 2 Buchstabe c) der Verordnung (EU) Nr. 995/2010. Seit dem 15.11.2018 haben wir dies schwarz auf weiß bescheinigt.

Obwohl die Möbel sehr hochwertig sind, haben wir immer wieder mit dem Vorurteil zu kämpfen, aus der Ukraine, aus Osteuropa käme doch nur minderwertige Ware. Mit unserer Arbeit wollen und können wir genau das Gegenteil beweisen.

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thyssenkrupp Aerospace: Neuer Standort in Marokko nimmt dieses Jahr den Betrieb auf

Die Luft- und Raumfahrtindustrie in Marokko boomt. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 15 Prozent ist die Branche ein wichtiger Motor für die Wirtschaft des Landes. Mit dieser positiven Entwicklung steigt auch die Nachfrage nach lokalen Werkstofflieferanten und Dienstleistern. „Wir haben diesen Trend frühzeitig erkannt und werden noch in diesem Jahr unser hochmodernes Materialbearbeitungs- und Logistikzentrum in Casablanca in Betrieb nehmen, um unsere Kunden vor Ort vollumfänglich mit den benötigten Materialien und Dienstleistungen zu versorgen“, erklärt Patrick Marous, CEO thyssenkrupp Aerospace. „Nicht ausschließlich aber gerade die französische Luftfahrtindustrie investiert dort und wir freuen uns, für unsere Kunden aus Frankreich dort Präsenz zu zeigen und unsere globalen Partnerschaften auch dort weiter auszubauen“, so Eric Cornilleau, Managing Director thyssenkrupp Aerospace France.

Auf einer Fläche von rund 3.500 m² (Lager, Produktionshalle und Büros) im Raum Ouled Salah, zwischen der Innenstadt von Casablanca und dem Flughafen-Industriegebiet, werden bis zu 20 neue Arbeitsplätze geschaffen, um Kundenwünsche und -anforderungen zu erfüllen. Neben der Lagerung von Materialien wie Aluminium, Stahl und Kupfer in verschiedenen Formen und Legierungen wird das Zentrum auch Materialien verarbeiten. Mit hochmodernen Maschinen wird das Material exakt nach Kundenwunsch zugeschnitten und just-in-time zum Werk des Kunden geliefert.

„Wir haben uns intensiv mit der Region beschäftigt, und der neue Standort ist ein wichtiger Schritt in unserer strategischen Entwicklung“, sagt Joachim Limberg, Vorsitzender der Vorstandes von Materials Services, und ergänzt: „Die Nähe zum Kunden suchen, individuelle Anforderungen ermitteln und maßgeschneiderte Supply-Chain-Lösungen entwickeln, das sind unsere Kernkompetenzen und machen uns zum idealen Partner der Aerospace-Branche. Mit unseren innovativen Lösungen sorgen wir dafür, dass sich unsere Kunden noch stärker auf ihr eigenes Kerngeschäft konzentrieren können.“

thyssenkrupp Aerospace ist ein weltweit führender Anbieter von Materialien, Supply-Chain-Lösungen und Dienstleistungen der Metallverarbeitung für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen verfügt über ein globales Netzwerk von 44 Standorten mit über 1.800 Mitarbeitern in mehr als 20 Ländern.

Über thyssenkrupp Materials Services

thyssenkrupp Materials Services ist mit rund 480 Standorten in mehr als 40 Ländern der größte Werkstoff-Händler & -Dienstleister in der westlichen Welt. Das vielseitige Leistungsspektrum der Werkstoffexperten ermöglicht es den Kunden, sich noch stärker auf die individuellen Kerngeschäfte zu konzentrieren. Der Fokus von Materials Services erstreckt sich über zwei strategische Handlungsfelder: Den globalen Werkstoffhandel als one-stop-shop– von Stahl und Edelstahl, Rohren und NE-Metallen über Sonderwerkstoffe bis hin zu Kunst- und Rohstoffen – sowie das kundenindividuelle Dienstleistungsgeschäft in den Bereichen Materials Management und Supply Chain Management. Über eine umfassende Omnichannel-Architektur haben die 250.000 Kunden weltweit kanalübergreifenden Zugriff auf mehr als 150.000 Produkte und Services rund um die Uhr. Eine hoch performante Logistik sorgt dafür, dass sich alle gewünschten Leistungen, ob „just-in-time“ oder „just-in-sequence“, reibungslos in den Fertigungsprozess der Kunden eingliedern.

Fotomaterial erhalten Sie unter folgendem Lind zum Download:

https://picturepool.thyssenkrupp.info/?r=11438

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Chefsache Smart Hospital

Die Digitalisierung von Krankenhäusern ist ein Fakt. Wie ihre Umsetzung gelingt, diskutiert die Fachkonferenz "Das digitale Krankenhaus". Die Konferenz spricht Entscheider an, denn Digitalisierung ist eine strategische Aufgabe, die das ganze Unternehmen mit einbezieht.

Digitale Vernetzung gelingt am besten, wenn sich auch die Entscheider vernetzen und voneinander lernen. Die Konferenz bringt Fach- und Führungskräfte aus Krankenhäusern mit Praktikern und internationalen Experten zusammen.

Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen, zukünftige Entwicklungen und praktische Lösungen für das Krankenhaus 4.0. Die einzelnen Themen sind:

  • Digitale Dokumentation
  • IT-Sicherheit
  • Digitalisierung und Gebäudeplanung
  • Digitalisierung und Versorgungsprozesse
  • Robotik in der Pflege

Zukunftsweisende Praxisbeispiele zu diesen Themen präsentiert das Universitäre Herzzentrum Hamburg vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dem großen Zukunftsthema "Robotik in der Pflege" widmet sich die Live-Präsentation des Pflegeroboters Max von der FH-Kiel.

Fachkonferenz: Das digitale Krankenhaus
4./5. Dezember 2018 am Flughafen Nürnberg
https://www.management-forum.de/kkh-digital

Bei Fragen zur Veranstaltung oder zur Anmeldung wenden Sie sich gerne an Elisabeth di Muro, Tel: +49 (0) 8151 / 2719-0 oder per Mail an info@management-forum.de

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„Rollende Bürgersteige“: Bei automatischen Fahrsteigen immer den Handlauf nutzen

Sie werden als Rollsteig, Transportband oder auch als rollende Bürgersteige bezeichnet: Fahrsteige, wie sie korrekt heißen, gibt es ebenso wie Rolltreppen bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Heute finden sie sich besonders in großen Gebäuden mit hoher Besucherfrequenz wie beispielsweise an Flughäfen oder Bahnhöfen. Fahrsteige mit Neigungen werden zudem in großen Supermärkten eingesetzt, um bequem und zuverlässig mit Einkaufswagen die Etagen wechseln zu können.

Die Benutzung der Fahrsteige sollte genauso aufmerksam geschehen wie bei Rolltreppen. Zu Zwischenfällen kann es beispielsweise kommen, wenn man am Ende des Fahrsteigs nicht aufmerksam ist oder das Band einmal ins Stocken gerät. Achim Hüsch, Experte von TÜV Rheinland für die Prüfung von Fahrsteigen und Rolltreppen, rät deshalb: „Die Benutzer sollten sich immer am Handlauf festhalten, auch wenn man selbst in Eile ist. Für Kinder gilt: Fahrtreppen und Fahrsteige sind faszinierend, aber kein Spielplatz. Die Erwachsenen sollten Kinder deshalb stets im Auge behalten, am besten an die Hand nehmen und nicht auf den Arm.“

Abstand von der Seitenwand halten

Eine Quelle für Zwischenfälle ist das Zusammenspiel der starren Seitenwand mit den rollenden und sich bewegenden Elementen, auf denen man steht. „Entscheidend ist der einige Millimeter breite Spalt zwischen den festen Seitenelementen und den daran vorbeifahrenden Stufen“, erklärt Achim Hüsch. Der Experte von TÜV Rheinland rät, mit den Füßen etwas Abstand von der Seitenwand zu halten, damit man nicht ins Stolpern gerät und sich Kunststoff oder die Gummisohle der Schuhe nicht durch Reibung erwärmt. Kinder laufen Gefahr, beim Spielen mit ihren Fingern in den Spalt zu geraten.

Wer zusätzlich Gepäck, einen Einkaufswagen oder einen Kinderwagen befördern möchte, sollte in jedem Fall die Nutzungs- und Warnhinweise auf den vorhandenen Aufklebern beachten. Nur im Notfall darf der Stopp-Knopf gedrückt werden. Nach dem Auslösen des Nothalts kommt der Fahrsteig langsam zum Stehen, damit die Benutzer nicht ruckartig nach vorne kippen.

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