ebm-papst auf der LogiMAT in Stuttgart

Die LogiMAT in Stuttgart ist die internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, sie findet vom 19.-21. Februar 2019 statt. ebm-papst präsentiert in Halle 7, Stand F25 intelligente Antriebe u. a. für fahrerlose Transportsysteme und spielarme Getriebe für besondere Anforderungen.

In der Intralogistik gelten fahrerlose Transportsysteme (FTS) als Mittel der Wahl, um in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 einen flexiblen und zuverlässigen Warenfluss zu gewährleisten. Voraussetzung ist, dass sie sich reibungslos in die bestehenden Logistikabläufe integrieren lassen.

Antriebe für spezielle Anforderungen

Die Anforderungen der FTS an die Antriebstechnik hängen unter anderem vom Gewicht der Ware und der geforderten Fahrgeschwindigkeit ab. Durch die Modulbauweise können die Motoren flexibel mit der gewünschten Regelelektronik, Getrieben, Gebern und Bremsen kombiniert werden. Neben Planeten- und Stirnradgetrieben stehen auch die platzsparenden Winkelgetriebe mit Kronenradtechnologie zur Verfügung. Die jeweils am besten geeignete Antriebslösung kann von ebm-papst flexibel konfiguriert werden.

Spielreduzierte Getriebe für Anwendungen in der Intralogistik

Auf der Messe LogiMAT zeigt ebm-papst auch DC-Servomotoren mit spielarmen Planetengetrieben. Bei Getrieben in spielreduzierter Präzisionsausführung stellt das Zusammenspiel von geschliffenen Verzahnungsteilen und weiteren präzisen Getriebebauteilen die Leistungsfähigkeit und eine hohe Verfügbarkeit sicher. Dies ist vor allem für Anwendungen der Industrieautomation und Intralogistik mit gehobenen Anforderungen an Genauigkeit und Steifigkeit gefordert.

Individuell konfigurierbare Antriebe

Ebenfalls auf der LogiMAT zeigt ebm-papst den neuen, modularen Baukasten für Antriebe mit 42 mm Durchmesser (ECI-42). Dieser erlaubt es Anwendern künftig, die passende Lösung durch die Kombination unterschiedlicher Module individuell zusammenzustellen. In der Basisausstattung besteht der Baukasten aus Motoren mit Hall-Sensorik (K1-Motoren), integriertem Geber und Bremse, Getriebe und industrietauglichem Stecker.

 

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Digitale Transformation im Mittelstand – wie die BEULCO GmbH & Co.KG sich zukunftsorientiert positioniert

Überall wird von Digitalisierung gesprochen – aber tut sich auch etwas? Positiv ist, dass die Mehrheit deutscher mittelständischer Unternehmen die Chancen der Digitalisierung erkannt haben. Jedoch wird enorm mit den daraus folgenden Risiken und Herausforderungen gehadert. Themen wie Datensicherheit, neue Arbeitsorganisationen, digitale Infrastrukturen und vor allem der notwendige Kulturwandel bremsen viele Unternehmen im Prozess der digitalen Transformation.  

Die aktuell gute wirtschaftliche Konjunktur lässt viele Unternehmen in Sicherheit wiegen – wieso sollten wir uns jetzt Gedanken um eine digitale Zukunft machen, wenn das Geschäft doch gerade läuft? Es fehlt die Zeit und das Geld für Investitionen in digitale Prozesse und neue Geschäftsmodelle. Laut der Studie „Mittelstand in der digitalen Transformation“  der Bertelsmann Stiftung schreiben 20 Prozent der Betriebe aus diesem Grund der Digitalisierung eine nachgestellte Priorität zu. Zudem „hemmen mangelndes Commitment der Führungsebene und das Verharren in alten industriellen Denkstrukturen“ die Entwicklung.  

Dabei ist es gerade jetzt unabdingbar, eine langfristige Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, um Unternehmen nachhaltig zu stärken und auf die Zukunft vorzubereiten. An Stelle von Einzelmaßnahmen brauchen mittelständische Unternehmen eine unternehmensübergreifende ganzheitliche Gesamtstrategie. Eine solche Strategie wird sich von alten Denkweisen und Prozessen lösen müssen, da sie nur entstehen kann, wenn Unternehmen bereit sind, die Regeln des Spiels zu brechen. Dies bedeutet natürlich ein gewisses Risiko und schürt Ängste. Jeder Wandel zieht zunächst Verwirrung, Resistenzen und Angst mit sich. Neben den Investitionen mag dies einer der Gründe sein, warum sich nur wenige Unternehmen bisher an eine Digitalisierungsstrategie herangetraut haben.  

Dass es mittelständischen Unternehmen mit einer nachhaltigen Digitalisierungsstrategie jedoch gelingen kann, die digitale Transformation erfolgreich anzustoßen und zu realisieren, zeigt die BEULCO GmbH & Co. KG, ein Traditionsunternehmen aus Attendorn.  

„Digitale Transformation eines Traditionsunternehmens in einem impulsiven Umfeld“ beschreibt aus Sicht des Geschäftsführers Jürgen Chr. Schütz den dynamischen Wandel sehr gut. Wie eng verbunden dabei die Kombination und das Zusammenspiel von Agilität und Digitalisierung sind, haben die Führungskräfte des mittelständischen Familienunternehmens längst verstanden. „Informationsdichte, Geschwindigkeit und hohe Veränderungsdynamik werden unser Führungsverständnis grundlegend verändern. Hierarchische und funktionale Denkmuster haben ausgedient“, so Geschäftsführer Schütz. Die Vorbereitung auf diese Veränderungen auch im Hinblick auf die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern sind elementare Aufgaben des Managements, so Schütz weiter.  

Gemeinsam mit „Digital in NRW“ – ein vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Kompetenzzentrum im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung des Mittelstands und dessen Partnern vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund wurde bereits vor geraumer Zeit eine umfassende Potenzialanalyse mit mehreren Themenfeldern erarbeitet. An diesen Themen wird intensiv gearbeitet, da aus Sicht des Technischen Leiters Lutz Schopen die Wettbewerbsfähigkeit damit deutlich gestärkt werden kann. Basierend auf dieser Einschätzung und den Ergebnissen der Potenzialanalyse wird aktuell ein von „Digital in NRW“ gefördertes Umsetzungsprojekt durchgeführt.  

Im Einzelnen stehen im Rahmen des Umsetzungsprojektes folgende Bereiche derzeit im Fokus der Produktion:  

Intra-Logistik

In diesem Projekt sollen Logistik und Produktionstechnik miteinander verzahnt und synchronisert werden. Einheitliche Logistikstrukturen und die Einführung von standardisierten Kleinladungsträgern mit permanenter Datenerfassung sind zentraler Bestandteil dieses Projektes.  

Robotik und Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Erste Anwendungen und Annäherungen an die Möglichkeiten der Robotertechnik durch Eigenbau im Bereich der Maschinenunterstützung sind angestoßen. Die Vorbereitungen für ein funktionsfähiges fahrer- und führerloses Transportsystem sind abgeschlossen. Durch den Aufbau der Bahnhöfe über den gesamten Produktionsweg hinweg sind die Grundvoraussetzungen eines universellen und fahrerlosen Transportsystems geschaffen worden. Gebremst durch die langen Lieferzeiten soll nun das erste FTS Anfang 2019 zum Einsatz kommen.                     

Behälterfüllgrad-Ermittlung

Neue Messinstrumente im Bereich der optischen Sensorik ermöglichen den schnellen digitalen Blick in die eingesetzten Umlaufbehälter zur Erfassung des Füllgrades. Anhand dessen können Bestandsdaten sofort erfasst und weitere Informationen für das Logistik-Monitoring und die Lagerplanung generiert werden.        

„Wir haben frühzeitig den richtigen Weg eingeschlagen – die Digitalisierung bietet uns enorme Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Letztlich werden wir derzeit nur durch die eingeschränkte Verfügbarkeit der Lieferanten ein wenig ausgebremst“ so Schopen weiter.  

Das Fraunhofer IML und BEULCO blicken gemeinsam auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der vom BMWi geförderten Initiative zurück. Inhaber Axel Beul beobachtet mit Stolz und Freude die Entwicklungen – bremst aber ein wenig die Euphorie: „Vor uns liegen noch große Herausforderungen – die spürbaren und sichtbaren Erfolge zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Wege sind“.  

Und so viel kann schon vorweg gesagt werden: beide Kooperationspartner bilden eine Symbiose mit viel Potenzial und sind für weitere zukünftige Überraschungen gut – das zeigt wohl auch das mittlerweile überregionale Interesse an dieser erfolgreichen Kooperation.  

3 Säulen:  

Über BEULCO: 

BEULCO ist ein modern geführtes Familienunternehmen mit Sitz in Attendorn und zählt europaweit zu den Top-Anbietern von hochqualitativen Produkten für die Wasserversorgung. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Lösungen und Systeme für eine effiziente, sichere und transparente Trinkwasserversorgung, speziell im Bereich Hausanschlusstechnik und in der mobilen Wasserverteilung. Seit über 60 Jahren setzt BEULCO auf Qualität, Sicherheit und vor allem Innovation, um Trinkwasser langfristig zu schützen und eine optimale Versorgung zu gewährleisten – heute und in Zukunft.  

Über das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik – IML:

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gilt als weltweit erste Adresse in der ganzheitlichen Logistikforschung und arbeitet auf allen Feldern der inner- und außerbetrieblichen Logistik. Im Sinne der Fraunhofer-Idee werden einerseits Problemlösungen zur unmittelbaren Nutzung für Unternehmen erarbeitet, andererseits wird aber auch Vorlaufforschung von zwei bis fünf Jahren, im Einzelfall darüber hinaus, geleistet. An dem 1981 gegründeten Institut arbeiten zurzeit 290 Wissenschaftler sowie 250 Doktoranden und Studierende, unterstützt durch Kollegen in Werkstätten, Labors und Servicebereichen.  

Über Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand:

"Digital in NRW – Das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand" bereitet die Themen Digi­ta­li­sie­rung und Vernet­zung gezielt für kleine und mittlere Unter­nehmen in NRW auf und bietet konkrete und kosten­lose Angebote für die gemein­same Umsetzung. Das Kompetenzzentrum wird im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bis Ende 2018 mit knapp 7 Mio. Euro gefördert.

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LogiMAT 2019 – Logistiksoftware aus erster Hand

Systemvernetzung und Data Analytics sind maßgebliche Trends, die die IT-Branche auf der 17. LogiMAT mit ihren Exponaten zur Bewältigung der Digitalen Transformation und Steuerung effizienter Prozesse abdeckt. Zunehmend kommen mit Machine Learning und der Einbindung neuronaler Netze Methoden und Verfahren Künstlicher Intelligenz zum Einsatz.

Wohin geht die Reise? Kaum ein Thema beschäftigt IT-Anwender gegenwärtig mehr als der Mega-Trend Digitale Transformation. Mit neuen Sensoren für das Internet der Dinge (IoT), extremen Prozessor- und Rechenleistungen, Speicherkapazitäten sowie Algorithmen für die weitere Automatisierung von Softwareprozessen selbst treten Automatisierung und Digitalisierung gegenwärtig in eine neue Phase. Die Informationstechnologie bildet das zentrale Instrument für die effiziente Verarbeitung erfasster Daten, die Steuerung von Prozessen und die Erschließung von Wettbewerbsvorteilen und Mehrwert aus den aktuellen Technologieentwicklungen.

Mit ihren Exponaten auf der 17. Internationalen Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement präsentieren die Entwickler und Anbieter von Softwarelösungen für die Intralogistik in den Hallen 6 und 8 einen umfassenden Überblick über das entsprechende Produkt- und Leistungsangebot für die IT-Infrastruktur. Neben einer Vielzahl unterschiedlich ausgelegter Warehouse Management Systeme mit neuen Funktionen für ganzheitlich vernetzte Prozesse und ersten Anwendungen mit Verfahren und Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) findet das Fachpublikum in Stuttgart innovative Lösungen beispielsweise für industrielle Wearable-Computing-basierte Augmented Reality (AR), für Telematik und Transportmanagement sowie Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS) und aktuelle Softwarelösungen in den Bereichen Zoll-, Versandabwicklung und Exportkontrolle.

 „Von Sub- und Teilsystemen für Best-of-Breed-Lösungen bis hin zu umfassenden Logistik- Suiten bietet die LogiMAT 2019 den internationalen Fachbesuchern die Gelegenheit, sich über die jüngsten funktionalen Entwicklungen und Software-Angebote für eine zukunftsfähige Auslegung ihrer IT-Infrastruktur zu informieren und die Lösungen direkt miteinander zu vergleichen“, sagt LogiMAT-Projektleiter Michael Ruchty vom Messeveranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH. „Im besonderen Fokus der Aussteller stehen dabei die Systemvernetzung und Data Analytics. Von integrierten Simulationsmodellen bis hin zur Einbindung von Machine Learning sind vielfältige Funktionalitäten zu sehen, die den Anwendern in immer mehr Bereichen helfen, Daten effizienter zu nutzen und die Entscheidungsbasis zu verbessern.“

Hintergrund: Die horizontale Integration von Applikationen der Supply Chain nimmt weiter zu. Parallel dazu steigt die Einbindung von über- und nachgelagerten Systemen der vertikalen Ebene. Im Kontext von Industrie 4.0 wird die lückenlose, intelligente Kopplung der IT-Systeme beider Ebenen die künftige Systementwicklung und das Angebotsspektrum prägen. Mit der modularen Konzeption ihrer Systeme und Serviceorientierten Architekturen (SOA) haben die Hersteller bereits die Grundlage dafür geschaffen. Inzwischen sind beispielsweise auf der horizontalen Systemebene immer öfter Funktionalitäten von Transport Management Systemen und Warehouse Management Systemen in den jeweils anderen Systemumfängen zu finden. Je nach Anforderung werden künftig etwa auch Module von Lagerverwaltungssystemen und Warehouse Management Systemen in ERP-Systeme integriert und umgekehrt. Entsprechende Ansätze präsentiert unter anderem die PSI Logistics GmbH (Halle 8, Stand D76) mit der systemübergreifenden, modularen Vernetzung von Produkten aus der PSI Logistics Suite mit der ERP-Infrastruktur. Daneben zeigt das Software-Unternehmen das Planungs- und Steuerungssystem für logistische Netze, PSIglobal, in einer Big-Data-Funktion als Konverter zur Harmonisierung heterogener Daten aus unterschiedlichen Quellen. PSI stellt auch eine KI-Anwendung vor, bei der mit Deep Learning und einem neuronalen Netzwerk Prozesssteuerung, AutoID, Dokumentation und Rückverfolgung mit Überwachungskamerasystemen sowie Closed Circuit Television (CCTV)

miteinander verschmelzen.

Machine Learning ist eines der am schnellsten wachsenden Felder im gesamten Data-Analytics-Umfeld – und bildet die Basis der aktuellen KI-Anwendungen. Mit Advanced Analytics und Machine Learning (ML) ergeben sich weitreichende Möglichkeiten, die Prozessabwicklung weiter zu verbessern. Die dahinter liegenden Algorithmen errechnen und erkennen zuvor verborgene Muster, legen Zusammenhänge offen und erschließen so zusätzliche Optimierungspotenziale. Mit Blick auf die künftige Entwicklung ist überdies absehbar, dass KI im Rahmen der digitalen Transformation die Veränderungen in der IT-Infrastruktur, die Ablösung der heute üblichen proprietären Software durch offene Systeme, nachhaltig prägen wird. Vor diesem Hintergrund stellen zahlreiche Aussteller auf der LogiMAT 2019 ML-basierte IT-Anwendungen für erweiterte Datenanalyse, Customer Relationship Management (CRM), Prozesssteuerung oder vorausschauende Wartung und Instandhaltung (Predictive Maintenance) vor.

Das IT-Unternehmen Team GmbH (Halle 8, Stand B21) fokussiert das Thema Data Analytics und präsentiert sein Warehouse Management System (WMS) ProStore® mit neuen Analyse- und Visualisierungsfunktionen. Das Start-up FPrimeZero GmbH (Halle 6, Stand F62) zeigt mit der Software Supplybrain eine Weltneuheit, bei der Regelungstechnik und Methoden der künstlichen Intelligenz zur hocheffizienten Steuerung der Supply Chain verschmelzen. Sie analysiert Aufträge und Warenflüsse in der Supply Chain in Echtzeit und steuert die Prozessabläufe entsprechend. Dabei werden Prozessschritte mit Hilfe digitaler Zwillinge rechnergestützt im Hintergrund simuliert und durch Techniken der Artificial Intelligence und Regelungstechnik auf die aktuelle Auftragslage hin optimiert. Das Start-up MotionMiners GmbH (Halle 8, Stand C18), eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML), stellt mit seiner Motion-Mining®-Technologie ein auf Sensoren und Deep Learning basierendes Verfahren zur automatischen Analyse von manuellen Leistungsprozessen für die Industrie 4.0 vor. Die Inform GmbH (Halle 8, Stand D61) zeigt auf der LogiMAT ein neues Verfahren für automatisierte Bewirtschaftung von Filialen nach Servicegrad und Kostenvorgaben. Mit dem Verfahren können Unternehmen mit komplexen Netzwerkstrukturen Meldebestände und Höchstbestände für jeden Artikel in jeder einzelnen Filiale berechnen.

IT fürs Auge präsentiert die Salt Solutions AG (Halle 8, Stand D35) mit einem Robotik-Showcase. Mithilfe von Deep-Learning-Frameworks erkennt Industrieroboter Dobot M1 Gegenstände und führt auf Basis von modular aufgebautem Coding vorgegebene Arbeitsabläufe selbstständig durch. Mit Möglichkeiten zur Integration von Robotern, Sensoren (IoT/IIoT), Augmented Reality, Voice-Applikationen und künstlicher Intelligenz besetzt die Inconso AG, (Halle 8, Stand D55) Themenfelder rund um Smart Collaboration. Im Fokus steht hier die Vernetzung als Schlüssel für eine effiziente Logistiksteuerung.

Daneben bilden die Aussteller mit zahlreichen Exponaten und Neuentwicklungen die Ebene der Subsysteme und ihrer Steuerung ab. So präsentiert die Anronaut GmbH (Eingang Ost, Stand EO80) auf der LogiMAT 2019 eine eigenentwickelte Softwareplattform als Leitsystem für fahrerlose Transportsysteme (FTS/AGV). Die Plattform ist in punkto Reduzierung und Synchronisierung von Schnittstellen bereits auf den zukünftigen VDA/VDMA-Standard ausgelegt. Die iFD GmbH (Halle 10, Stand A01) stellt ihr Transportleitsystem mit neuem Modul für Routenzugsteuerung sowie Schnittstellen zu halb- und vollautomatischen Transportsystemen vor. Die sysmat GmbH (Halle 8, Stand B23) zeigt mit der Materialflussrechner-Software matCONTROL graphics eine Lösung zur herstellerunabhängigen Vernetzung und Steuerung von automatisierten Bereichen, mit der Regalbediengeräte und Anlagenteile sich direkt aus dem ERP-System ansteuern lassen. Zudem wird auf der LogiMAT 2019 erstmals ein Selbstbedienterminal (SBT) mit Gesichtserkennung zu sehen sein, das die Paari® Group (Halle 6, Stand G67) vorstellt. Es übernimmt Aufgaben wie Anmeldung und Identitätsprüfung per Fahrer-ID oder RFID-Karte und stellt Yard-Scheine oder Laufzettel aus.

„Flexibilität, Automation und Vernetzung beziehungsweise Integration sind die bestimmenden Themen der IT-Entwicklung unter Industrie 4.0 und Digitalisierung“, resümiert Projektleiter Michael Ruchty. „Vor diesem Hintergrund unterstreichen die internationalen Aussteller der IT-Branche mit ihren Exponaten auf der 17. LogiMAT gleichermaßen ihre Innovationskraft wie auch das Entwicklungspotenzial, das aus der Einbindung neuer Technologien erwächst. Angesichts der aktuellen Veränderungen in der Systemlandschaft sowie der raschen Entwicklung in den flankierenden Technologien wie Sensorik, Robotik, Bilderfassung und KI – das zeigen die genannten Beispiele – bleibt die Entwicklung im Bereich der Logistiksoftware weiterhin spannend.“

Über die LogiMAT

Die nächste LogiMAT, 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement findet vom 19. bis 21. Februar 2019 auf dem Messegelände Stuttgart direkt am Flughafen statt und gilt als weltweit größte Fachmesse für Intralogistik. Sie bietet einen vollständigen Marktüberblick über alles, was die Intralogistik-Branche von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung bewegt. Internationale Aussteller zeigen bereits zu Beginn des Jahres innovative Technologien, Produkte, Systeme und Lösungen zur Rationalisierung, Prozessoptimierung und Kostensenkung der innerbetrieblichen logistischen Prozesse.

Im Rahmen der LogiMAT zeigt die TradeWorld – Kompetenz-Plattform für Handelsprozesse – Produkte und Lösungen zu E-Commerce und Omnichannel. Die Gesamtveranstaltung bietet neben der Ausstellung täglich wechselnde Vortragsreihen inmitten der Hallen zu den unterschiedlichsten Themen.

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TORWEGGE ist zum zweiten Mal mit FTS für den IFOY-Award nominiert

Zum zweiten Mal ist ein Produkt von TORWEGGE unter den Finalisten des IFOY-Awards: Der Manipula-TORsten ist die neueste Entwicklungsstufe des fahrerlosen Transportsystems (FTS) TORsten und ist in der Lage, einen Roboterarm zu steuern. Damit kann er als mobiler Manipulator in Logistik- und Produktionsprozesse integriert werden. Nominiert ist das FTS in der Kategorie „AGV/Shuttle“. Ob sich TORWEGGE mit dem mobilen Roboter gegen die Konkurrenten Jungheinrich und Still durchsetzen kann, wird am 26. April bei der Preisverleihung in der Wiener Hofburg bekannt gegeben. Bereits vom 19. bis 21. Februar präsentiert der Systementwickler aus Bielefeld seinen Manipula-TORsten auf der internationalen Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement LogiMAT in Stuttgart.

„Dass wir zum zweiten Mal mit TORsten für den bedeutungsvollsten Innovationspreis der Intralogistik nominiert sind, macht uns stolz. Jetzt sind wir gespannt, ob wir wieder den Kampf David gegen Goliath gewinnen können“, sagt Jörn Dauer, Bereichsleiter Intralogistik der TORWEGGE Intralogistics GmbH & Co. KG. Bereits 2017 setzte sich das System gegen eine Kombination aus FTS und intelligenten, fahrenden Durchlaufregalen von SSI Schäfer und Identytec durch.

Der nun nominierte Manipula-TORsten ist ein Ergebnis der flexiblen Modularität des Basis-Fahrzeugs, das sich durch diverse Komponenten erweitern lässt. In diesem Fall hat TORWEGGE einen Roboterarm aus dem Hause Pilz eingebunden. Der nun mobile Roboter automatisiert Produktions- sowie Pickingprozesse für zahlreiche Anwendungen und Branchen. Im Vergleich zum Vorgängermodell erhöht ein integriertes induktives Ladesystem zudem die Verfügbarkeit. Dauer betont die Bedeutung der Weiterentwicklung: „Die mobile Robotik ist der nächste Evolutionsschritt in der Intralogistik. Da es aber nicht von jetzt auf gleich zu einer Vollautomatisierung kommen wird, bedarf es Geräte wie unseren Manipula-TORsten, die gleichermaßen mit Menschen und Maschinen interagieren können.“

Die Marktrelevanz, den Kundennutzen, den Neuheitsgrad und die Art der Umsetzung des Produkts überprüft eine Jury während der IFOY-Testtage vom 1. bis 8. März auf dem Messegelände in Hannover. Um zu zeigen, was das System kann, hat TORWEGGE zwei Intralogistikszenarien abgebildet. Darin kooperieren der 2017 mit dem IFOY-Award ausgezeichnete TORsten und dessen weiterentwickelte Variante. Es wird gezeigt, wie die Systeme bei der Beförderung und beim Picking von Gütern miteinander interagieren und an andere Einheiten des internen Warenflusses angebunden werden. Beispielsweise übernimmt ein mit einem Rollenförderer ausgestatteter TORsten einen Materialbehälter von einer Rollenbahn und befördert diesen in ein einige Meter entferntes Regal. Der mobile Pick-Roboter Manipula-TORsten entnimmt diesen wieder und bringt ihn zurück zur Rollenbahn. Der Öffentlichkeit präsentiert TORWEGGE die Anwendungsfälle bereits während der LogiMAT in Halle 10 an Stand B39.

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Partner für intelligente Intralogistik

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  • Piece Picking Anwendung, Freezer Shuttle SSI Flexi und kompaktes FTS „Sally“
  • Live Expertentalks mit Logistikanwendern aus Industrie und Handel
  • IT als Schlüsselelement innovativer Logistiklösungen auf zweitem Messestand

Die internationale Fachmesse LogiMAT ist für SSI Schäfer als einer der weltweiten Marktführer der Intralogistik ein erstes Branchen-Highlight in 2019. In Zeiten des E-Commerce stehen Unternehmen vor gewaltigen Herausforderungen. Die Intralogistik hat sich von der reinen Ver- und Entsorgungsfunktion zum Business Enabler und entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen entwickelt. Auf den insgesamt rund 400 m² großen Messeständen präsentiert SSI Schäfer sein breites Leistungsspektrum und zeigt Systemlösungen für die unterschiedlichen Anforderungen der Logistikanwender auf.

„Gefragt sind flexible, skalierbare, mitwachsende und nachhaltige Systeme, die perfekt aufeinander abgestimmt sind“, weiß Michael Mohr, Executive Vice President Sales von SSI Schäfer. Beispiele dieser modernen Systemkomponenten werden auf dem Hauptstand in Halle 1 vorgestellt. Gemeinsam mit dem Roboterspezialisten fpt zeigt SSI Schäfer eine standardisierte Piece Picking Applikation, die branchenübergreifend bei typischen Kommissionieraufgaben eingesetzt werden kann. Aus dem Segment der Shuttles wird die neue Tiefkühlvariante des SSI Flexi präsentiert. Fahrerlose Transportsysteme gibt es auch für Lasten bis 100 kg –  das FTS „Sally“ entstammt der Partnerschaft mit DS AUTOMOTION und ist ebenfalls auf dem Messestand zu sehen. Bei modernen Systemkomponenten ist die IT zunehmend ein Schlüsselelement – auf dem zweiten Messestand in Halle 8 werden die verschiedenen Komponenten der IT Solutions von SSI Schäfer dargestellt. Als weltweit aktiver Systemlieferant sieht SSI Schäfer auch eine ungebrochen starke Nachfrage im Standardgeschäft. Zu den Exponaten in Stuttgart zählen deshalb auch effiziente Lösungen für die Lagerprozesse rund um Kleinladungsträger.

„Im Fokus unseres Handelns steht der Kundennutzen bzw. die Erfolgsgeschichte der Kunden, die wir in enger Kooperation mit ihnen entwickeln und realisieren“, erläutert Michael Mohr. Ob Standardlager oder Logistik 4.0-Lösung, ob Großunternehmen oder Mittelstand – der Intralogistikspezialist bietet allen Anwendern gleichermaßen seine technologische Kompetenz, Branchenkenntnis und die hohe Qualität der Produkte und Service-Leistungen.

High Speed-Kommissionierung: Smarte Robotik-Anwendungen für alle Branchen

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Roboterspezialisten fpt mit Hauptsitz in Amtzell bietet SSI Schäfer smarte Robotik-Lösungen, die eine durchgehende Automatisierung der Supply Chain ermöglichen und für hohe Dynamik, Flexibilität und Funktionssicherheit stehen. Auf dem Messestand wird eine standardisierte Piece Picking-Applikation präsentiert, welche durch die Kombination verschiedener Fördermittel die Anforderungen unterschiedlichster Auftragsstrukturen abdeckt und daher bei typischen Kommissionieraufgaben branchenübergreifend eingesetzt werden kann. Zentrales Element der Lösung ist das WAMAS® Vision Softwaremodul, das die zu kommissionierenden Einzelstücke sicher und fehlerfrei identifiziert.

Shuttle-Lösungen für Tiefkühlumgebungen mit maximaler Flexibilität

Das Einebenen-Shuttle SSI Flexi zeichnet sich aus durch intelligente Funktionsvielfalt, variable Stellplatzgrößen und maximale Modularität. SSI Schäfer gibt auf dem Messestand einen exklusiven Einblick, wie das Shuttle durch ein intelligentes Energiekonzept mit Superkondensatoren zur perfekten Lösung für die hochdynamische Lagerung tiefgekühlter Kleinladungsträger wird. Damit sind Unternehmen auch für künftige Anforderungen in der Tiefkühllogistik bestens gerüstet.

Zukunftsfeld Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Im Zukunftsfeld der FTS hat SSI Schäfer sein Produktportfolio durch eine Kooperation mit Beteiligung am Linzer FTS-Spezialisten DS AUTOMOTION in 2018 erweitert. Auf der LogiMAT 2019 können sich Besucher am Messestand in Halle 1 informieren, wie diese Systeme in ganzheitliche Logistiklösungen integriert werden können. Auf einer Demonstrationsfläche wird das kompakte FTS „Sally“ für Lasten bis ca. 100 kg präsentiert. Sally übernimmt flexibel unterschiedliche Transportaufgaben und navigiert dabei selbstständig per SLAM-Technologie durch den Raum. Besucher haben zudem die Möglichkeit, sich in Halle 7 am Stand D21 von DS AUTOMOTION über das breite FTS-Portfolio sowie die ersten zwei Mitglieder der neuen Generation, AMADEUS und OSCAR omni, zu informieren.

Prämiertes Taschensorter-System für Omnichannel-Distribution

Mit einem einzigen Antriebssystem transportieren, stauen, puffern, verteilen und sortieren – diese vielseitigen Funktionalitäten vereint der Taschensorter SSI Carrier. Dabei sorgt das modulare Konzept von SSI Schäfer neben einem äußerst schonenden Transport für erhöhte Lagerdichte und hohe Verfügbarkeit. Der SSI Carrier ist prädestiniert für die parallele Abwicklung multipler Distributionskanäle und besonders wirtschaftlich als dynamischer Retourenpuffer im E-Commerce. Das bestätigen auch aktuelle Auszeichnungen wie der Industriepreis 2018 und der Handling Award 2018.

Effiziente Lösungen für die Lagerprozesse rund um Kleinladungsträger

Speziell im Bereich der Lagerung sind modulare Lösungen essenziell, die SSI Schäfer individuell auf die Kundenanforderungen zuschneidet. Auf dem Messestand wird in einem Showcase  veranschaulicht, wie manuelle Lagerkomponenten mit FTS zu einer teilautomatisierten Lagerlösung kombiniert werden können. Das WEASEL® nimmt dabei Behälter aus den Serien EF und MF von einem Kollidurchlaufregal auf und transportiert diese über eine optische Fahrspur zur Übergabestelle – ganz ohne sensible Sensorik. Das Fachbodenregal R3000 rundet mit der effizienten Lagerung stabiler und fördertechnikfreundlicher Behälter vom Typ LTB und LTF die Lösung ab.

Optimaler Produktschutz für manuelles oder automatisches Handling

Damit Produkte optimal beim Transport, der Lagerung und dem Handling geschützt sind, bietet SSI Schäfer passgenaue Konstruktiv-Verpackungen an. Die im Thermoformverfahren individuell je nach Anforderung hergestellten Ladungsträger sind ideal, um höchsten Schutz und Positioniergenauigkeit der zu transportierenden Produkte sicherzustellen. Für die prozess- und kostenoptimierte Fertigung setzt SSI Schäfer Maschinen neuester Technologie ein. Die Kunststoff-Platten können in unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. So sind auch nicht leitende ESD-Ausführungen möglich. Dadurch kann die Materialqualität perfekt an die Anforderungen der Bauteile und des Prozesses angepasst werden.

Kleinteilelager- und Kommissionierlösung in einem System

Mit dem Lagerlift LOGIMAT® der neuesten Generation weist SSI Schäfer Unternehmen den Weg in Richtung Automatisierung und Digitalisierung. Der Lagerlift ist Kleinteilelager- und Kommissionierlösung in einem System und kann als autonomes System betrieben oder direkt in SAP integriert werden. Wie diese Integration aussehen könnte, erleben die Besucher an einem Showcase am Stand vom Partner Status C AG in Halle 1/D36 direkt gegenüber vom Stand von SSI Schäfer. Aber auch eine Anbindung an andere übergeordnete ERP-Systeme ist mit der Software WAMAS® LOGIMAT möglich. Die Softwarelösung optimiert die Lager- und Kommissionierprozesse und bietet dank flexiblen und einfachen Integrationsmöglichkeiten einen skalierbaren Weg in die Automatisierung – etwa durch die Bedienung mehrerer Lagerlifte im Verbund oder die Einbindung weiterer Systemkomponenten zu einer effizienten Gesamtlösung.

Umfassendes Logistik-Softwareportfolio in Halle 8/D49

Mit 1.200 installierten Systemen weltweit, 500 Kunden und 29.000 Anwendern ist SSI Schäfer einer der größten IT-Anbieter und Vorreiter mit innovativen Softwarelösungen für die Intralogistik. Mehr als 1.100 IT-Experten verknüpfen Software- und Hardwarekomponenten zu hochperformanten Anwendungen. Auf einem eigenen Messestand in Halle 8/D49 präsentiert SSI Schäfer sein umfassendes Software-Portfolio, das mit WAMAS®, WAMAS® GO, WAMAS® Lighthouse und SAP alle Vorgänge von Lagerverwaltung bis Materialflussverwaltung abdeckt. Ein Highlight wird die WAMAS Web App sein, mit deren Hilfe Anwender jederzeit und an jedem Ort den aktuellen Zustand und die Entwicklungen ihres Lagers im Blick haben. Unterstützt werden die IT-Experten von SSI Schäfer durch den humanoiden Roboter Pepper, der interessierten Besuchern interaktiv Auskunft über die neuesten Trends der Intralogistik sowie über Künstliche Intelligenz geben wird.

LET’S TALK – Experten im Gespräch

Erfolgreich etabliert hat sich das Expertenforum „LET’S TALK“ auf dem SSI Schäfer Hauptstand in Halle 1. An allen drei Messetagen sind wieder renommierte Branchenvertreter und Meinungsführer der Logistik eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Moderiert von der Wirtschaftsjournalistin Gesa Eberl werden in sieben Diskussionsrunden Technologietrends, Visionen und Erfolgsgeschichten der Logistik thematisiert und diskutiert. Freuen dürfen sich die Zuhörer unter anderem auf die Talkthemen Künstliche Intelligenz, Robotik in der Logistik, Fahrerlose Transportsysteme, Omnichannel-Warehousing sowie Agilität in der Projektentwicklung. SSI Schäfer führt die Expertenrunden auch in diesem Jahr in Medienkooperation mit dem führenden Fachmagazin „Logistik Heute“ durch. Die Talks werden  sowohl live als auch in Zusammenfassungen übertragen, unter anderem in den sozialen Medien sowie unter www.ssi-schaefer.com.

Karriere starten bei SSI Schäfer – eigener Stand mit „Talent Zone“ im Eingangsbereich Ost

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital für die Zukunft. Daher sucht SSI Schäfer ständig neue Talente – ob Auszubildende, duale Studenten, Berufseinsteiger oder Mitarbeiter mit Berufserfahrung, die sich in einem global agierenden Unternehmen weiterentwickeln möchten. An einem eigenen „Talent Zone“-Stand direkt am Messeeingang Ost informiert das Human Resources-Team über Karrieremöglichkeiten und individuelle Ausbildungskonzepte bei SSI Schäfer und freut sich auf das Kennenlernen interessierter Bewerber und spannender Persönlichkeiten.

Halle 1, Stand D21
Halle 8, Stand D49
Eingangsbereich Ost, Stand E003 / „Talent Zone“ des Human Resources Teams

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LogiMAT belegt erstmals 10 Hallen

Die LogiMAT, die im Februar 2019 in Stuttgart stattfindet, ist zum jetzigen Zeitpunkt rund sieben Monate vor Veranstaltungsbeginn bereits so gut wie ausgebucht. Erstmals wird auch die Halle 2 integriert und damit die Gesamtveranstaltung um 7.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert. Die LogiMAT präsentiert sich in allen 10 Hallen der Messe Stuttgart inklusive der Galerie in Halle 1. Sie belegt eine Gesamtfläche von 120.000 Quadratmetern. Der Veranstalter rechnet mit über 1.600 internationalen Ausstellern, die „Intralogistik aus erster Hand“ in einzigartiger Vielfalt zeigen werden. Bisher sind bereits über 170 Neuaussteller angemeldet.

Die LogiMAT wird sich Anfang nächsten Jahres mit erneutem Wachstum präsentieren und im Jahr 2019 ihre Rolle als die international führende Informationsplattform und „Arbeitsmesse“ für direkte Geschäftsabschlüsse der Intralogistik-Branche unter Beweis stellen.

Um der starken Nachfrage nach mehr Ausstellungsfläche insgesamt gerecht zu werden, wird erstmals die Halle 2 mit knapp 5.000 Quadratmetern in die Veranstaltung integriert. Als einer der Schwerpunkte wird darin der Gemeinschaftsstand „Innovation Made in Germany“ zu finden sein, an dem Start-ups innovative Produkte und Lösungen aus den Bereichen Distribution, Materialfluss und Software/IT zeigen.

Darüber hinaus präsentiert sich als Ankerkunde auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche in Halle 2 Toyota Material Handling Deutschland mit der Konzernschwester Vanderlande Industries und weitere namhafte Unternehmen wie Helge Nyberg, AutoStore und Itoh Denki.

Einen weiteren Ausstellungsschwerpunkt in Halle 2 bildet die Kompetenz-Plattform für Handelsprozesse TradeWorld. Rund um das eigene TradeWorld-Fachforum mit Expertenvorträgen zu aktuellen handelslogistischen Themen präsentieren Aussteller Produkte und Lösungen zur Digitalisierung von Handelsprozessen in E-Commerce und Omnichannel. Im Rahmen der LogiMAT zeigt die TradeWorld damit die einzigartigen Synergien zwischen Handels- und Logistikprozessen auf.

Die Aussteller im Bereich der Anlagen- und Fördertechnik präsentieren sich wie gewohnt in den Hallen 1, 3, 5 und 7. Um auch hier dem gewachsenen Interesse auf Ausstellerseite gerecht zu werden, wird darüber hinaus mit diesem Ausstellungsangebot noch die Galerie in Halle 1 belegt.

Flurförderzeuge und Zubehör, Fahrerlose Transportsysteme (FTS), Lösungen für das Batterie- und Energiemanagement sowie die Bereiche der Kran-/Hebetechnik und der Ladungssicherung sind im nächsten Jahr wieder in der Halle 7 sowie in den sich gegenüberliegenden Hallen 9 und 10 zu finden.

Der große Bereich der Verpackungen, Verpackungssysteme und Behälter befindet sich auch im nächsten Jahr in unmittelbarer Nachbarschaft mit den Themen Identifikationstechnik/RFID in den Hallen 4 und 6 auf der Südachse. Die Anbieter von Softwarelösungen für die Intralogistik sind in den Hallen 6 und 8 vertreten.

„Uns erreichen zahlreiche Anfragen von Ausstellern, die gegenüber 2018 im kommenden Jahr mehr Standfläche belegen möchten. Bisher ist es uns gelungen, die Aussteller davon zu überzeugen, dass die LogiMAT im Sinne der Besucher Vielfalt bietet. Dies kann nur mit einem gesunden Flächenwachstum gelingen“, so der neue Messechef Michael Ruchty des Münchener Messeveranstalters EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH. „Spannend ist ein Mix aus Global Playern und mittelständischen Unternehmen unter den Ausstellern. Dass der Messebesucher die Angebote auf Augenhöhe im direkten Umfeld vergleichen kann, macht die LogiMAT so einzigartig. An diesem Konzept werden wir auch weiterhin festhalten“.

Die 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement wird dem Fachpublikum aus Industrie und Handel im Februar 2019 wieder einen kompletten Überblick über die aktuellen Trends an Produkten und Lösungen aufzeigen. Damit unterstützt sie die Messebesucher bei anstehenden Investitionsvorhaben und gibt im Rahmen der Ausstellung sowie im qualitativ hochwertigen Rahmenprogramm Orientierungshilfe für aktuelle und künftige Anforderungen. Sie steht damit erneut für „Intralogistik aus erster Hand: Intelligent – Effizient – Innovativ“.

Über die LogiMAT

Die nächste LogiMAT, 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement findet vom 19. bis 21. Februar 2019 auf dem Messegelände Stuttgart direkt am Flughafen statt und gilt als weltweit größte Fachmesse für Intralogistik. Sie bietet einen vollständigen Marktüberblick über alles, was die Intralogistik-Branche von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung bewegt. Internationale Aussteller zeigen bereits zu Beginn des Jahres innovative Technologien, Produkte, Systeme und Lösungen zur Rationalisierung, Prozessoptimierung und Kostensenkung der innerbetrieblichen logistischen Prozesse.

Im Rahmen der LogiMAT zeigt die TradeWorld – Kompetenz-Plattform für Handelsprozesse – Produkte und Lösungen zu E-Commerce und Omnichannel. Die Gesamtveranstaltung bietet neben der Ausstellung täglich wechselnde Vortragsreihen inmitten der Hallen zu den unterschiedlichsten Themen.

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Ausgereifte Ladesysteme für elektrische Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Automatisie­rung, Vernetzung, Dezentralisierung oder Echtzeitfähigkeit sind schon lange keine Fremd­wörter mehr, sowohl in der Intralogistik als auch in der externen Logistik ist der Trend hin zu flexiblen Systemen in vollem Gange und wird unaufhaltsam ausgebaut, um den Waren­umschlag noch effizienter, sicherer und wirtschaftlicher zu meistern. Diese Entwicklung benötigt Schnittstellen und Verbindungen zu Daten, Energie und Signalen, die eine sichere Bedienbarkeit der Systeme gewährleisten. Der Spezialist für zuverlässige und leistungs­fähige Steckverbinder, Stäubli Electrical Connectors, bietet effiziente standardisierte oder maßgeschneiderte Lösungen für den Innen- und Außenbereich. Die Produkte von Stäubli zeichnen sich durch einen sehr hohen Sicherheitsstandard und nachweisliche Qualität aus.

In der Logistik werden Waren bewegt, vom Lager zum Warenausgang, eingelagert bei Ankunft ab Rampe, von Transportfahrzeugen umgelagert – alles ist stetig in Bewegung. Fahrerlose Trans­portsysteme (FTS), im englischen Sprachgebrauch auch Automated Guided Vehicles (AGV) genannt, sind als Elektrofahrzeuge ein fester Bestandteil von zukunftsorientierten Logistikanwen­dungen. Sie navigieren batteriebetrieben durch Lagerhallen oder Containerhäfen und tragen wesentlich zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion in den Logistik-Prozessen bei. Darüber hinaus lässt sich der Transport mit diesen Fahrzeugen emissionsfrei und umweltschonend realisieren.

Um die FTS konstant im Fluss zu halten und die Arbeitsabläufe nicht zu unterbrechen, kommen automatische Batteriewechselsysteme oder hochleistungsfähige Ladestationen zum Einsatz. Wichtig dabei: der Ladevorgang muss schnell abgewickelt werden, um Stillstandszeiten zu ver­meiden und die Kosten tief zu halten. Das Schweizer Unternehmen Stäubli Electrical Connectors hat in puncto Lade-Anwendungen passgenaue, leistungsfähige und sichere Lösungen für nahezu jede Aufgabenstellung.

Einfache und flexible Steckverbinderlösung

Ein automatischer Batteriewechsel erfolgt robotergesteuert, weshalb die Anschlüsse zur Strom­übertragung steck- und trennbar sein müssen. Ausrichtungsfehler bis zu einem bestimmten Grad benötigen Kompensation und die Verbindungslösung muss einer hohen Anzahl von Steckzyklen standhalten. Das modulare Steckverbindersystem CombiTac von Stäubli ermöglicht die freie Konfiguration der zu übertragenden Medien und wird für diese Anwendung mit einem zusätzlichen Rahmen ausgerüstet, um eine ungenaue Führung auszugleichen. Zur Signalübertragung stehen verschiedene Kontakte und hochdichte Kontaktträger zur Auswahl, spezielle Last-Mate-First-Break Kontakte überwachen und kontrollieren den Verbindungsstatus und sorgen für erhöhte Sicherheit. Ein 10 Gbit-Modul für Industrial Ethernet-Anwendungen erfüllt die Anforderungen von CAT6A und eignet sich für den Echtzeit-Datenaustausch.

Damit die Steckverbinderlösung individuell auf die Anwendung abgestimmt ist, kann Stäubli Electrical Connectors, mit über 50 Jahren Erfahrung, auch kundenspezifische Designs entwickeln. Vertriebsingenieure und Konstrukteure unterstützen während des gesamten Prozesses, ein­schließlich der Bereitstellung von 3D-CAD-Modellen für die einfache Integration in Kundenzeich­nungen sowie von Eins-zu-eins-Mustern. Die Stäubli Multilam-Kontakttechnologie ist auf sehr hohe Steckzyklen ausgelegt: Produkte aus dem Sortiment rund um Automationstechnik (Dockingline) gewährleisten sowohl bis zu einer Million Steckzyklen als auch einen wartungsreduzierten Betrieb der Anlage. Die breite industrielle Expertise ermöglicht es, optimal zugeschnittene Standard- oder spezifische Kundenlösungen zu konzipieren.

Automatisches Schnellladesystem

Bei automatisierten Logistikprozessen, die ohne Eingriff von Personal reibungslos funktionieren, muss auch die Energieversorgung autonom stattfinden. Dabei kommuniziert das automatische Ladesystem nicht nur mit dem Fahrzeug, sondern auch mit einer übergeordneten Software, die den gesamten Ladeprozess steuert und überwacht. Der Trend in Richtung flexibler Systeme, die leitlinienfrei fahren oder deren Leitlinie zumindest ohne größeren baulichen Aufwand geändert werden kann, zeichnet sich ab. Somit sind auch anpassungsfähige Ladesystem gefragt, die sich sowohl an die Anwendung als auch an die bestehende Infrastruktur anpassen lassen.

Mit dem automatischen Schnellladesystem QCC (Quick Charging Connection) bietet Stäubli Electrical Connectors eine marktreife automatische Kontaktierungslösung an, die sich bereits im Einsatz bewährt. Das Kernstück bildet die einzigartige Multilam-Technologie, bei welcher ein konstanter Federdruck der Multilam-Stege eine über die gesamte Lebensdauer gleichbleibende Kontaktierung zwischen den Kontaktflächen sicherstellt und so eine dauerhaft hohe Effizienz der Leistungsübertragung ermöglicht. Zusätzlich bietet die Multilam-Technologie einen Selbstreini­gungseffekt bei jedem Steckvorgang. So lassen sich auch ohne zusätzliche Reinigung oder Wartung dauerhaft hohe Ströme übertragen. Diese Eigenschaften führen zu kürzester Ladezeit der FTS-Batterien, so dass der Arbeits- bzw. Fahrplan der FTS nicht unterbrochen wird.

Der Laderhythmus lässt sich an die Anwendung anpassen. Durch regelmäßige, kurze Ladezyklen kann die Baugröße der eingesetzten Batterie klein gehalten werden, was sich positiv auf das Fahr­zeuggewicht, den Platzbedarf an Bord und die Betriebskosten auswirkt. Das Nachladen erfolgt während der geplanten Boxenstopps oder bei Umladevorgängen an Ladestationen entlang der Strecke. Solch kurze Zwischenladungen, sogenanntes „opportinity charging“, können schonender für die Batterien sein als eine Vollladung. Dieses Schnellladesystem von Stäubli ist auf über 100‘000 Steckzyklen ausgelegt für dauerhaften und langjährigen Betrieb.

Die Ladevorrichtungen verfügen zudem über eine patentierte mechanische Führung, welche mit hoher Toleranzaufnahme Lageungenauigkeiten und Abweichungen in der Positionierung aus­gleicht. Ein optionales automatisches Selbstreinigungssystem mit Druckluft entfernt vor dem Lade­vorgang mögliche Fremdkörper in der Ladevorrichtung, um einen zuverlässigen und wartungs­armen Betrieb sicherzustellen – sowohl im Innen- als auch Außenbereich. Dank der wasserdichten Ausführung (IP55) verhindert das innovative System zusätzlich starke Verschmutzungen oder Wassereintritt, der zu gefährlichen Kurzschlüssen führen kann.

Auch für Sicherheit ist gesorgt. Das Stäubli System ist so ausgelegt, dass in jeder Situation, ob gesteckt oder ungesteckt, alle spannungsführenden Teile berührungsgeschützt sind. Erst wenn die Verbindung vollständig gesteckt ist, werden die Leistungs- und Signalkontakte freigelegt und es erfolgt die elektronische Freigabe zum Start des Ladevorgangs. Durch diesen vollständigen Berührungsschutz bis zum Abschluss des Steckvorgangs und die zusätzliche elektronische Freigabe ist das System doppelt sicher. Es gibt keine freiliegenden spannungsführenden Teile wie Oberleitungen oder Stromschienen, die berührt werden könnten. Die sicheren, vielseitig anpass­baren und leistungsfähigen Ladelösungen von Stäubli unterstützen wirkungsvoll die Effizienz­steigerung in den Logistik-Prozessen der Zukunft.

Fußnote: Die FTS- Definition gemäß VDI – Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind innerbetriebliche, flurgebundene Fördersysteme mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen, deren primäre Aufgabe der Materialtransport, nicht aber der Personentransport ist. Sie werden innerhalb und außerhalb von Gebäuden eingesetzt und bestehen im Wesentlichen aus folgenden Komponenten: einem oder mehreren fahrerlosen Transportfahrzeugen, einer Leitsteuerung, Einrichtungen zur Standortbestimmung und Lageerfassung. Sowie Einrichtungen zur Datenübertragung, Infrastruktur und peripheren Einrichtungen.

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LogiMAT 2018: Swisslog überzeugt mit innovativen Software- Services und intelligenten Robotiksystemen

Auch in diesem Jahr konnte Swisslog an der LogiMAT an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen und legte beim Besucherinteresse noch einmal deutlich zul. Passend zum Messe-Motto "Digital – Vernetzt – Innovativ" ermöglichte Swisslog einen Einblick in die Zukunft, in der sich das Warehouse durch den Einsatz von KI-Technologien selbst optimiert und weiterentwickelt. Besonders der auf der Messe demonstrierte Dreiklang aus modernen Automatisierungs- und Robotiklösungen, Virtual- und Augmented-Reality-Applikationen und innovativen Software-Services stieß bei den Standbesuchern auf großes Interesse.

"Wir hatten an den drei Messetagen ausgesprochen intensive und vielversprechende Gespräche mit Logistikexperten aus Industrie und Handel", resümiert Heinz Ennen, Director Sales bei Swisslog Central Europe den erfolgreichen Verlauf der LogiMAT 2018. "Die LogiMAT bot für uns einen idealen Rahmen, um unsere Vision vom Zusammenspiel von Robotik und Künstlicher Intelligenz zum Ausdruck zu bringen. Am meisten freut es uns, dass wir auf unserer Standfläche in diesem Jahr ein sehr internationales Publikum begrüßen durften."

Software im Mittelpunkt

An den drei LogiMAT-Tagen erwiesen sich insbesondere die innovativen Software-Services von Swisslog als wichtigste Publikumsmagnete. Allen voran die im vergangenen Jahr mit dem Preis "Bestes Produkt" ausgezeichnete Industrie 4.0-Lösung Condition Monitoring stiess auf grosses Publikumsinteresse. Es handelt sich dabei um einen Software-Baustein aus der SynQ-Plattform für synchronisierte Intelligenz, der es ermöglicht, den Systemzustand der Lagergewerke in Echtzeit einzusehen, Trendverläufe zu dokumentieren und mögliche Ausfallrisiken zu bewerten. Auch der neueste Software-Baustein der SynQ-Familie, die Softwarelösung "Availability Manager" konnte auf der LogiMAT überzeugen. Die Software ist darauf ausgelegt, kritische Elemente im Lager zu identifizieren und sich anbahnende Bottlenecks innerhalb des Materialflusssystems zu eliminieren. Die innovative Messmethodik, die der Software-Lösung zugrunde liegt, zielt darauf ab, neue Maßstäbe für die Echtzeitplanung und -kontrolle der Verfügbarkeiten im Lager zu setzen.

Stärkung des FTS-basierten Lager- und Kommissioniersystems CarryPick Neuigkeiten präsentierte Swisslog auf der LogiMAT selbstvertändlich auch auf der Hardware- Seite. Zum CarryPick – dem innovativen Lager- und Kommissioniersystem für die Multichannel-Logistik – präsentierte Swisslog die vollständig neu konzipierte mobile Robotereinheit KMP 600. Das Fahrzeug ist in enger Entwicklungspartnerschaft zwischen KUKA und Swisslog entstanden. Mit neu durchdachter Mechatronik sowie weitreichenden Verbesserungen bei der Software und im Support stellt sich die Lösung noch gezielter als ihre Vorgängerlösung den wachsenden Marktanforderungen.

Auf große Resonanz bei den Messebesuchern stießen auf der LogiMAT 2018 aber nicht nur Lösungen, die auf dem Swisslog-Stand live und in Aktion zu sehen waren. Die Robotiklösung ACPaQ für die automatisierte Mischpalettierung ist ein Paradebeispiel dafür. "Wir haben im Nachgang zu unserem Fachforums-Vortrag zur Projektierung des Kommissioniersystems des sich derzeit im Bau befindlichen Logistikzentrum von dm-drogerie markt in Wustermark einige sehr interessante Anfragen dazu bekommen", freut sich der Swisslog Sales Director Ennen.

"Im Zeitalter von Industrie 4.0 und IoT spielt es für uns als Innovationstreiber in der automatisierten Logistik eine wichtige Rolle sowohl hard- als auch softwareseitig die richtigen Antworten auf die Anforderungen unserer Kunden zu finden", sagt Daniel Hauser, Geschäftsführer Logistics Automation, Region Central Europe & Middle East von Swisslog. "Das durchweg positive Feedback unserer Standbesucher gibt uns die Gewissheit, dass wir mit unserem auf der LogiMAT gezeigten Produktportfolio, aber auch mit unseren Visionen vom Warehouse der Zukunft genau den Nerv unserer Kunden treffen."

 

 

 

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„First time right“ – mit einfacher Verformungs-Simulation

Gezielte Verformung: So kann man das Grundprinzip bezeichnen, nach dem die Sicherheits-Kontaktleisten der ASO GmbH in Lippstadt arbeiten. Damit sie diese Aufgabe optimal erfüllen, setzen die Konstrukteure des Unternehmens auch ein praxisgerechtes Simulationswerkzeug ein: Die DPS Software GmbH empfahl den ASO-Ingenieuren den Einsatz der Simulations-Software von SOLIDWORKS.

Wenn eine schwere Maschinentür selbsttätig zufährt, ein Rolltor oder die Omnibustür schließt oder eine automatische Toranlage in die Endlage fährt, kommen Sicherheits-Kontaktleisten als Schließkantensicherung zum Einsatz. In vielen Fällen stammt diese Sicherheitseinrichtung, die zur Gruppe der taktilen (Sicherheits-)Sensorik gehört und laut Norm der „Absicherung von Quetsch- und Scherstellen“ dient, von der ASO GmbH in Lippstadt.

Das 1984 gegründete Unternehmen hat hier eine starke Marktposition, breite Expertise und bietet seinen Kunden ein umfangreiches Programm an taktilen Schutzeinrichtungen „made in Germany“, zu dem neben den Sicherheitskontaktleisten der „Sentir edge“-Serie auch Sicherheits-Schaltmatten und –Bumper gehören.

Auslösen des Stopp-Signals und Aufnahme von kinetischer Energie

Zu den Aufgaben der zehn Konstrukteure – insgesamt beschäftigt ASO rund 170 Mitarbeiter in der Unternehmenszentrale – gehört die Anpassung der Profile aus thermoplastischem Elastomer (TPE) an die in der Kundenspezifikation angegebenen Werte. Konstruktionsleiter Markus Horstkemper: „Das Profil übernimmt mehrere Funktionen. Es stellt bei Berührung einen elektrischen Kontakt her, wenn die Leiste gegen ein Hindernis fährt. In diesem Fall berühren sich zwei leitfähige Elastomerelemente im Innern des Profils. Unmittelbar danach müssen sich die Elastomere, die aus Kammern und Stützen aufgebaut sind, gleichmäßig und kontrolliert verformen – und zwar so, dass sie bei diesem Prozess, der nur wenige Millisekunden dauert, möglichst viel Energie aufnehmen. Damit wird gewährleistet, dass das Personal bestmöglich geschützt ist.“ Das Profil hat also eine ähnliche Aufgabe wie die Autokarosserie beim Crash und ist aus einer ausgeklügelten Kombination von Kammern und Stützen aufgebaut.

Ziel: „First time right“ bei der Entwicklung neuer Profile

Als kundenorientiertes Unternehmen hat ASO unterschiedlichste Profile entwickelt, die im eigenen Werk hergestellt werden. Markus Horstkemper. „Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir rund 60.000 Sicherheitssysteme gefertigt und dafür auf unserer 2K/ 3K-Extrusionsanlage rund 830.000 Meter Profile verarbeitet.“

Sobald ein neues Profil entwickelt wurde, muss ein Werkzeug dafür gebaut werden. Diese Werkzeuge sind teuer, ihre Fertigung aufwändig. Deshalb ist ASO bestrebt, möglichst wenige – am besten gar keine – Optimierungsschleifen zu fahren. Zu diesem Zweck wird nun das SOLIDWORKS-Tool „Simulation“ von Dassault Systèmes genutzt. Markus Horstkemper: „Wir prüfen damit, ob die neue Profilkonstruktion eine frühzeitige Kontaktierung, eine gleichmäßige Verformung und die gewünschte Energieabsorption gewährleistet.“

ASO arbeitet seit rund zehn Jahren mit SOLIDWORKS und wird dabei von der DPS Software GmbH unterstützt. Die ersten „Gehversuche“ mit der Simulation unternahmen die Konstrukteure aber in Eigenregie. Konstrukteur Cristian Iglesias: „Das Simulations-Tool nutzt die gleiche Oberfläche wie SOLIDWORKS und ist damit einfach zu bedienen.“ Der Anwender hat die Wahl zwischen einer 2D- und 3D-Simulation, wobei die schnellere 2D-Variante, d.h. die Kollisionssimulation einer „Profilscheibe“, für ASO meist völlig ausreicht: „Wir stellen dann lieber die Vernetzung feiner, als die doch sehr rechenintensive 3D-Simulation zu nutzen.“

Vergleich von realem Test und Simulation

Mit der Genauigkeit der 2D-Simulation des nichtlinearen Werkstoffs TPE sind die Verantwortlichen von ASO vollauf zufrieden.“ Markus Horstkemper: „Die Ergebnisse der Simulation sind nah an der Realität. Das konnten wir über Hochgeschwindigkeitsaufnahmen an vorhandenen Profilen verifizieren: Wir können sicher sein, dass sich das Material so verhält wie berechnet.“

Den entsprechenden Beweis haben die Konstrukteure bereits angetreten: Parallel zu den ersten Simulationen wurde der gleiche Verformungstest gemäß EN 13856-1, bei dem das Profil auf einen genormten Prüfkörper trifft, in der Realität durchgeführt und mit einer High-Speed-Kamera aufgenommen.

Ergebnis: Weniger „Loops“, Kosten und Zeit gespart

Im Ergebnis „rechnet“ sich der Einsatz der SOLIDWORKS-Simulation für ASO ganz eindeutig. Markus Horstkemper: „Wir sparen ´Loops´ in der Entwicklung und müssen neue Werkzeuge seltener nachbearbeiten. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Zeit. Das Entwickeln, Fertigen und Einfahren eines neuen Werkzeugs kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Da ist es gut, wenn man Nacharbeitszyklen spart.“

Bei bisherigen Projekten konnte die komplette Entwicklungszeit durch die Simulation schon um zwei bis drei Monate verkürzt werden, und die Software kommt intensiv zum Einsatz: „Wir überarbeiten zurzeit eine komplette Serie von Profilen mit dem Ziel, möglichst wenig leitfähiges TPE-Material einzusetzen. Deshalb fahren wir zurzeit besonders viele Simulationen mit den Kontaktleisten. Wenn dieses Projekt abgeschlossen ist, werden wir das Tool verstärkt für die Entwicklung von Bumpern nutzen.“ Das sind taktile Schutzeinrichtungen mit groß dimensionierten Kontaktpuffern, die u.a. an Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) und den Fluggastbrücken an Flughäfen zum Einsatz kommen.

Es gibt sicherlich nochmals präzisere (und teurere) Simulationswerkzeuge als das von SOLIDWORKS. Für ASO – und viele andere Anwender – bietet dieses Tool jedoch den optimalen Kompromiss an Funktionalität, Aussagefähigkeit und Bedienkomfort.

PDM sorgt für Transparenz

Noch vor der Einführung des Simulations Tools hat ASO mit Unterstützung von DPS das Product Data Management (PDM Professional) von SOLIDWORKS eingeführt. Markus Horstkemper: „Vor allem bei den Schaltmatten halten wir Daten aus einer Vielzahl von kundenspezifischen Projekten vor. Mit der wachsenden Anzahl von Projekten wurde es immer aufwändiger, die Projekte und Daten aufzufinden und zu verwalten.“

Mit SOLIDWORKS PDM hat ASO dieses Problem nun im Griff.  In den vergangenen zwei Jahren haben die Konstrukteure bereits knapp 5000 Zeichnungen in das PDM-System überführt – und damit nicht nur sich selbst, sondern auch den Kollegen in anderen Abteilungen die Arbeit erleichtert. Markus Horstkemper: „Wir steuern zum Beispiel unsere internen Freigabeprozesse über das System, das sehr leicht zu bedienen ist. Deshalb wird es auch vom Order Processing und von unserem Vertrieb intensiv genutzt.“

Varianten konfigurieren statt konstruieren – mit Macrosheet

Kürzlich hat ASO ein weiteres Tool in Betrieb genommen, das auf der SOLIDWORKS-Datenplattform aufsetzt: Macrosheet, eine Eigenentwicklung von DPS. Dieses Tool vereinfacht die Variantenkonstruktion deutlich, nach dem Motto „Konfigurieren statt konstruieren.“ Birgit Wißemann: „In Macrosheet wird für bestimmte Produkte, von denen es immer wieder neue Varianten gibt, eine Master- Datei hinterlegt. Der Anwender gibt dann die variablen Daten wie zum Beispiel Länge und Farbe der Kontaktleiste oder Art des Stromanschlusses ein, und die SOLIDWORKS-Konstruktionsdaten werden automatisch erstellt.“ Das heißt: Ein Konfigurator übernimmt lästige Wiederholarbeiten – immerhin benötigt man für jede kundenspezifische Schaltmatte fünf einzelnen Zeichnungen. Das schafft die Voraussetzung dafür, dass der Konstrukteur sich auf Aufgaben konzentrieren kann, die seine Kreativität erfordern.

Jobbox: Konstruktionsaufträge „out of the box“

In Kürze wird dieser Workflow nochmals besser, d.h. automatisierter, ablaufen. Denn bei ASO steht die ebenfalls von DPS entwickelte „Jobbox“ vor der Einführung. Das ist – einfach ausgedrückt – ein Tool, das die Ausführung von Wiederholaufgaben und den Datenimport in SOLIDWORKS vereinfacht. 

Cristian Iglesias erläutert, wie der Prozess im Zusammenspiel mit Jobbox und Marcrosheet künftig abläuft: „Ein Mitarbeiter im Order Processing gibt einfach über eine Excel-Liste die Maße und Spezifikationen der gewünschten neuen Variante z.B. einer Sicherheits-Schaltmatte ein. Diese Liste wird in der Jobbox hinterlegt und an das Macrosheet-Tool weitergegeben, das selbsttätig aus der Excel-Liste einen SOLIDWORKS-Zeichnungssatz erstellt.“ Damit ist nicht nur die Konstruktion selbst, sondern auch der Vorlaufprozess in hohem Maße automatisiert – der Kunde wird davon profitieren.

Für Arbeitsanweisung und Dokumentation: Der SOLIDWORKS Composer

Ein weiteres Tool, das ASO seit Kurzem nutzt, gehört zum SOLIDWORKS-Paket und erleichtert dem Personal in der Montage sowie dem Monteur vor Ort die Arbeit: Mit dem SOLIDWORKS Composer kann man – auf der Basis der SOLIDWORKS-Daten – das Montieren von komplexeren Komponenten wie z.B. der Steuerungsmodule ganz einfach visualisieren.

Markus Horstkemper: „Dieses Tool ist wirklich sehr anschaulich. Wir können damit Schritt für Schritt die Montage oder den Austausch von Bauteilen erklären.“ Die Verbindung zum ERP sorgt auch hier für eine durchgängige Datenwelt, und selbst animierte Bilder können integriert werden. Das vereinfacht den ASO-Konstrukteuren das Erstellen der technischen Dokumentation, und dem Personal erleichtert es die Montage und Inbetriebnahme der taktilen Schutzeinrichtungen im Werk und vor Ort.

www.dps-software.de

www.asosafety.com

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EK AUTOMATION präsentiert das neue ultraflache Fahrzeug FAST MOVE und setzt damit Maßstäbe in der Transportrobotik

Der Spezialist aus Rosengarten hat sich mit innovativen Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) auf automatisierte Materialfluss- und Lagerlösungen spezialisiert. Das zur LogiMAT 2018 vorgestellte Fahrzeug ist maximal beweglich, individuell skalierbar und transportiert unterschiedlichste Lasten.

Kompakte Bauweise, omnidirektionale Bewegung
FAST MOVE zeichnet sich durch sein höchst kompaktes Format aus: Der bahnbrechende Transportroboter ist nur 130 mm flach, 600 mm schmal und 1.400 mm kurz. Seine Maße lassen sich in Breite und Länge auch kundenindividuell anpassen. Dabei beweist das ultraflache Fahrzeug maximale Flexibilität: FAST MOVE benötigt keinen Rangierplatz. Sein innovatives, stufenloses und wartungsarmes Antriebskonzept macht jede beliebige Bewegung in der Fläche möglich – von der Drehung auf der Stelle über Kurven- bis hin zur Diagonalfahrt. LI-ION-Batterien gewährleisten ein wartungsfreies, zwischenladungsfähiges Energiekonzept. Dank Rundumschutz durch zwei Sicherheitsscanner lässt sich FAST MOVE auch zuverlässig in Umgebungen mit Personenverkehr einsetzen.

Leistungsstark und individuell skalierbar
Klein, aber extrem leistungsfähig: Das ultraflache Fahrzeug bewegt bis zu 2.000 kg Traglast und legt bis zu 2 m pro Sekunde zurück. Ausstattung, Abmessungen und Leistungsdaten des Transportroboters lassen sich modular an jede Aufgabenstellung anpassen, z. B. mit Hub- und Zentriereinrichtungen, Fördertechnik und in Kürze auch mit Roboterarmen. Zur Steuerung von FAST MOVE werden die modernsten am Markt verfügbaren Navigationssysteme eingesetzt. Sein WLAN Modem On Board gewährleistet eine kontinuierliche Kommunikation mit der zentralen Leitsteuerung. Das hochwertige, modern-ästhetische Industriedesign unterstreicht den Qualitätsanspruch des neuen High-Tech-Transportroboters.

Verlässlich quer durch alle Branchen einsetzbar
Mit FAST MOVE bietet EK AUTOMATION seinen Kunden maximale Verfügbarkeit. Durch seine besondere Verlässlichkeit lässt sich der ultraflache, vollautomatische Transportroboter optimal in intelligente, vernetzte Materialflusslösungen für die automatisierte Produktion eingliedern und ist damit ideal geeignet für Transportprozesse in der flexiblen Produktion der Industrie 4.0. Er übernimmt vielfältigste Einsätze in allen Branchen und Umgebungen, z. B. im Gesundheits- und Pflegebereich oder der Automobilindustrie.

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