Brandenburg: PŸUR baut Stadtnetz für Seelow

.

  • Neues Glasfasernetz verbindet 1500 Haushalte in Märkisch-Oderland
  • Zukunftssichere Infrastruktur für die Wohnungen der SEWOBA GmbH
  • Fernsehen, Telefon und schnelles Internet mit bis zu 400 Mbit/s

 

Die Frankfurter Antennen- und Kommunikationsservice GmbH (FAKS), ein Unternehmen der Tele Columbus AG, startet den Aufbau eines Stadtnetzes für Seelow im Kreis Märkisch-Oderland. Das neue Netz erschließt rund 1500 Haushalte der ostbrandenburgischen Kreisstadt. Schon ab der zweiten Jahreshälfte 2019 werden in den angeschlossenen Haushalten sämtliche Dienste wie TV, Telefon und schnelles Internet unter dem Markennamen PΫUR zur Verfügung stehen.

Dem nun startenden Ausbau ging eine Ausschreibung der SEWOBA GmbH Seelower Wohnungsbaugesellschaft voraus, den die FAKS, ein Unternehmen der Tele Columbus AG, für sich entscheiden konnte. Die SEWOBA GmbH bringt knapp 1300 zu versorgende Haushalte für das geplante Breitbandnetz mit ein. Bisher beschränkte sich die Kabel-Versorgung auf das reine Fernsehsignal. Im Vorfeld konnten zudem Gestattungsverträge über 166 Wohneinheiten verlängert werden. Zusätzlich ist der Netzbetreiber mit weiteren Eigentümern, deren Gebäude im Erschließungsgebiet des künftigen Stadtnetzes liegen, im Kontakt.

Für die Internetversorgung der rund 5500 Bürger von Seelow ist der Netzausbau der Beginn des Breitband-Zeitalters. Sind heute Internetgeschwindigkeiten von bestenfalls 16 Mbit/s verfügbar, bringt PΫUR künftig das gesamte Produktportfolio mit Internetgeschwindigkeiten bis zu 400 Mbit/s nach Seelow. Für die Kreisstadt zwischen Naturpark Märkische Schweiz und Oder ein wichtiger Schritt, um nicht von der Digitalisierung abgehängt zu werden.

Glasfaser bis in die Häuser, WLAN für Seelow

Die Arbeiten an dem neuen Stadtnetz markieren den Startpunkt zu einem Netzausbau, bei dem die Glasfasern bis in die Gebäude reichen werden (FTTB). Im Zuge der Ausbaumaßnahmen werden auch die Hausverteilnetze erneuert. In den Wohnungen weichen zum Abschluss der Arbeiten die herkömmlichen Kabeldosen modernen Multimediaanschlüssen, mit denen die Dienste in allen Haushalten nutzbar werden. Derart ausgerüstet wird das Stadtnetz in Seelow problemlos in der Lage sein, die erwarteten Zuwächse bei Datenvolumen und Bandbreiten, bis deutlich in das Gigabitzeitalter hinein, voll mit abzubilden.

Ebenfalls Vertragsgegenstand der Ausbaumaßnahmen, ist ein öffentlicher WLAN-Hotspot für Seelow. Die gesamten Arbeiten werden voraussichtlich im Juli 2019 abgeschlossen.

„Mit der Modernisierung der Netze schafft die SEWOBA GmbH eine ganz wesentliche Grundlage, um die Attraktivität unserer Häuser in  Seelow auf lange Sicht zu sichern“, kommentiert Hans Peter Thierfeld, Geschäftsführer der Seelower Wohnungsbaugesellschaft. Margit Mattke, Prokuristin der FAKS GmbH betont: „Es bestätigt sich einmal mehr, dass eine zukunftsfähige Breitbanderschließung mit Glasfaser überall dort schnell verwirklicht werden kann, wo bereits ein Fernsehkabelnetz vorhanden ist.“ Mit dem Stadtnetz in Seelow bauen die Unternehmen der Tele Columbus Gruppe aktuell ein halbes Dutzend Städte und Gemeinden im Land Brandenburg nach diesem Prinzip aus.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

VATM: Digitalfonds der Bundesregierung ist eine gute Sache

Der VATM begrüßt die Mittelbereitstellung in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro durch den Digitalfonds als „Startkapital“ für den Einstieg in das Gigabit-Zeitalter. Gleichzeitig ist es der späte Ausstieg aus einem flächendeckenden 50-Mbit/s-Ziel, das im ländlichen Bereich völlig verfehlt wurde. „Nun soll auch Schluss sein mit der leidigen `bis zu´-Versorgung. Statt bis zu 50, 100 oder 250 Mbit/s je nach zufälliger Länge der alten Telekom-Kupferkabel bekommen die Bürger nun ein zukunftsfähiges Netz, das nicht schon in wenigen Jahren wieder veraltet ist. Glasfaser-Ausbau und Gigabit-Geschwindigkeit sind der Schlüssel für unsere Arbeitsplätze, für bessere Ausbildung und für genau die Kommunikationsnetze, die die Bürger auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft brauchen werden“, unterstreicht VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.

Daher ist es aus Sicht des VATM auch richtig, nicht nur die Schulen ans Netz zu bekommen, sondern diese auch mit entsprechender Technik auszustatten. Wichtig ist, dass nicht nur Geld zum Buddeln und Graben ausgegeben wird, sondern es auch zum Beispiel über Voucher den Bürgern unmittelbar zugutekommt, die auf die neuen Netze umsteigen. Eine hohe Nachfrage ist und bleibt eines der wichtigsten Kriterien, wo Glasfaseranschlüsse gebaut werden.

Bürger und Bürgermeister haben es oft selbst in der Hand, schnell den Wechsel aus der Megabit-Sackgasse in die Gigabit-Zukunft zu schaffen. „Fördermittel sind hier aber nur ein Baustein – schnelle Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau sind noch wichtiger ebenso wie die Bereitschaft, alternative Verlegetechniken zu unterstützen. Hier besteht noch enormer Aufholbedarf. Wer in der Straße moderne, schnelle und zudem preisgünstige Verlegetechnologien verhindert oder mitten in der Eifel das Aufstellen von Holzmasten in Sichtweite von gigantischen Windkraftanlagen aus optischen Gründen ablehnt, sollte gegenüber den betroffenen Bürgern die Verantwortung übernehmen“, so Grützner.

Es wird jetzt schnell Klarheit benötigt, wie und wofür konkret die Fördermittel eingesetzt werden. Statt Gießkannenprinzip muss die Förderung zielgenau dort ankommen, wo man sie am dringendsten braucht – genau dort, wo sich ohne Förderung oder Voucher der Ausbau wirtschaftlich nicht rechnet. Das bedeutet in der Regel auf dem Land und nicht in den Ballungsgebieten oder dort, wo bereits eigenwirtschaftlich gigabitfähige Netze errichtet worden sind. „Selbst bei einer wirklich effizienten Förderung wird es ein gewaltiger Kraftakt sein, in diesen Regionen für Gigabit und damit für gleichwertige Lebensverhältnisse in meist ländlichen Bereichen zu sorgen“, sagt der VATM-Geschäftsführer.

Um die Ziele nicht nur eines flächendeckenden Anschlusses von Schulen schon bis 2021, sondern auch eines weitgehend flächendeckenden Ausbaus bis 2025 zu erreichen, müssen jetzt die Gespräche mit Brüssel geführt werden. Grützner: „Das heikle Thema, wie nun so schnell aus den heute nur mit 50 oder 100 Mbit/s versorgten Gebieten echte Gigabit-Anschlussgebiete – also mit FTTB/H – gemacht werden sollen, ist völlig ungelöst. Die Telekom selbst hat gerade erst 250 Mbit/s und sogenanntes `Super-Vectoring´ als ihre `Zukunftsversicherung´ bezeichnet und einen eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in ganz Deutschland erst ab 2021 in Aussicht gestellt. Damit stünde aber schon jetzt fest, dass die Ziele der Bundesregierung unmöglich erreicht werden könnten.“

„Nicht weitere Zugeständnisse an die Telekom, sondern knallharter Wettbewerb wird denen Beine machen, die zu langsam sind. Die Wettbewerber stellen fast 90 Prozent aller gebuchten Glasfaseranschlüsse. Wettbewerb treibt so den Ausbau voran und sorgt für das Angebot, das Bürger und Unternehmen morgen brauchen. Einen Deal zu Lasten von Wettbewerb etwa bei der Regulierung darf es nicht geben, wenn wir in Deutschland schnell zum Glasfaser- und 5G-Land werden wollen“, appelliert der VATM-Geschäftsführer.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Breitbandausbau: Schnelles Internet für Sehnde

In Köthenwald hat der Tiefbau bereits begonnen, in Klein Lobke ist jetzt ebenfalls der Anfang gemacht: Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, und Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke überzeugten sich heute mit  Michael Krüger von Telekom Deutschland vom Fortschritt des Breitbandausbaus in Sehnde. „Ich freue mich, dass das schnelle Internet nun auch in Sehnde in greifbare Nähe rückt“, so Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz, „Durch den geförderten Ausbau erreichen wir in der Region Hannover eine Versorgungsquote von über 99 Prozent und sind damit in ganz Niedersachsen am besten versorgt.“

Vom schnellen Internet profitieren in den zwei bislang unterversorgten Ortsteilen von Sehnde 110 Haushalte sowie neun Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe. Insgesamt wird die Telekom 4,6 Kilometer Glasfaser verlegen und zwei Verteilerkästen mit moderner Vectoring-Technik aufstellen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Videostreaming und das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s. Die Erschließung der bislang unterversorgten Gebiete in Sehnde ist ohne finanziellen Zuschuss für die Telekom nicht wirtschaftlich: Die Region Hannover schließt die Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von rund 100.000 Euro durch eigene Mittel sowie durch Fördermittel von Bund und Land.

„Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil“, betont Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, sagt Michael Krüger, Leiter Infrastrukturvertrieb Region Nord bei der Deutschen Telekom. „Wir gehen in überschaubaren Bauabschnitten vor, um die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.“ Die Tiefbauarbeiten werden voraussichtlich im September abgeschlossen sein, bis spätestens Ende des Jahres sind die schnellen Anschlüsse verfügbar.

Dem Start der Tiefbauarbeiten war ein europaweites Ausschreibungsverfahren für die Erschließung der förderfähigen Gebiete vorangegangen. Nach Prüfung durch Bund und Land Niedersachsen erhielt Telekom Deutschland von der Region Hannover den Zuschlag für Springe. Nach dem Beihilfe- und Förderrecht darf die Region den Breitbandausbau nur dort fördern, wo Telekommunikationsunternehmen weniger als 30 Mbit/s im Download anbieten und in den kommenden Jahren keinen Eigenausbau planen. Die Erschließung dieser „weißen Flecken“ im Regionsgebiet wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 1,15 Millionen Euro und vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit 1,68 Millionen Euro gefördert, die Region Hannover steuert den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 330.000 Euro bei.

Ausschlaggebend für die Wahl des Telekommunikationsunternehmens waren neben der Höhe der Wirtschaftlichkeitslücken die technische Lösung bzw. die erreichbaren Geschwindigkeiten, der Fertigstellungstermin, die Höhe der Endkundenpreise sowie das Betriebs- und Servicekonzept. Die europaweite Ausschreibung erfolgte gemäß der förder- und beihilferechtlichen Vorgaben durch EU, Bund und Land nach dem so genannten „Wirtschaftlichkeitslückenmodell“. Das bedeutet, dass die Region den Telekommunikationsunternehmen eine Investitionshilfe für den Fehlbetrag zwischen den Investitions- und Betriebskosten auf der einen und den zu erwartenden Einnahmen auf der anderen Seite gewährt.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

TReNT verbesset mittels ADVA ALM Verfügbarkeit des Dark-Fiber-Netzes

ADVA (FWB: ADV) hat heute bekannt gegeben, dass TReNT, ein führender Anbieter von Netzdiensten in den Niederlanden, ADVAs Advanced Link Monitoring (ALM) Lösung zur Überwachung der Glasfaser in seinem Dark-Fiber-Netz implementiert hat. Diese Technik überwacht die Infrastruktur vor TReNT in Echtzeit und liefert kontinuierlich Informationen zur Qualität des Netzes, um die Serviceverfügbarkeit zu maximieren. Dank der anwenderfreundlichen und intuitiven grafischen Nutzeroberfläche erhält TReNT durch die ADVA ALM Lösung in übersichtlicher Weise umfassende Informationen zum Zustand des Glasfasernetzes. So kann das Unternehmen Kosten durch überflüssige Instandhaltungs- und Überwachungsdienstleistungen von externen Partnern vermeiden und zugesicherte SLAs zuverlässig erfüllen. TrueCom, ein niederländischer Experte für Übertragungstechnik und Partner von ADVA, war ebenfalls an der Bereitstellung und Implementierung der Lösung beteiligt.

"ADVA ALM hilft uns, das Potenzial unseres Glasfasernetzes maximal auszuschöpfen und unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten. Mit dieser Überwachungslösung können unsere Mitarbeiter im Netzbetrieb Probleme in Sekundenschnelle erkennen. Es wird keine wertvolle Arbeitszeit mehr mit Fehlersuche oder überflüssigen Reparaturarbeiten verschwendet, und die Instandhaltungsprozesse werden insgesamt einfacher", so Harmen ten Kate-Busschers, Projektmanager bei TReNT. "Wir bei TReNT wollen hoch-verfügbare Glasfaserdienste anbieten. Die ADVA-Lösung erlaubt es uns, das Risiko von Ausfällen weiter zu reduzieren und somit unseren Kunden noch bessere SLAs anzubieten. ADVA ALM ist sehr viel einfacher anzuwenden als andere Überwachungssysteme, die wir in der Vergangenheit getestet haben. Diese Lösung ermöglicht erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse, da die Überwachung von uns selbst durchgeführt werden kann und jedes Netzproblem sekundenschnell erkannt wird. Wir können Probleme von vornherein vermeiden und müssen uns nicht erst im Fehlerfall auf die Suche nach der Ursache machen."

ADVA ALM ist eine Plug-and-Play-Lösung zur kontinuierlichen Überwachung von Glasfasernetzen mit einer intuitiven Nutzeroberfläche. Bediener werden sofort über Fehler oder mögliche Probleme in der Infrastruktur benachrichtigt. Diese Echtzeitdaten sind für die Bereitstellung von erstklassigen Dark-Fiber-Diensten und für die Einhaltung der zugesagten SLAs durch kurze Reparaturzyklen unerlässlich. Darüber hinaus erfolgt der Betrieb der Lösung ohne Beeinträchtigung der über die Glasfaser übertragenen Nutzerdaten. ADVA ALM kann selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden und gewährleistet jederzeit eine Ende-zu-Ende-Sichtbarkeit der Glasfaserstrecken bei geringen Kosten. Dank standardisierter offener Managementschnittstellen konnte die Technologie zudem mühelos in die Betriebsführungssysteme von TReNT integriert werden. 

"ADVA ALM ist wirklich die einfachste und kosteneffizienteste Lösung, mit der Dark-Fiber-Anbieter wie TReNT den Wert ihrer Netze und der angebotenen Dienstleistungen maximieren können. Mit proaktiver Echtzeitüberwachung der Glasfaserstrecken profitiert das Unternehmen von Informationen über das gesamte Netz", kommentiert Yann Evain, Sales Director, Benelux, ADVA. "Gemeinsam mit TrueCom haben wir TReNT geholfen, Ausfällen vorzubeugen und die Zufriedenheit des Kunden erheblich zu verbessern. Unser kleines, energieeffizientes Gerät bietet enorme Wettbewerbsvorteile. TReNT und seine Kunden profitieren von geringeren Kosten und Zeitersparnis durch Vermeidung unnötiger Maßnahmen. Die Energieeinsparungen durch effizientere Betriebsabläufe leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz."

"ADVA ALM ist nicht nur die effektivste Glasfaserüberwachungslösung, sondern auch die kompakteste und kosteneffizienteste Lösung auf dem Markt. Die Installation und Integration in das GIS-System von TReNT war problemlos möglich, sodass die Lösung binnen weniger Stunden in Betrieb genommen werden und einen Mehrwert generieren konnte. Durch die Technologie konnte TReNT seine betrieblichen Abläufe deutlich verbessern. Das Team plant nun, die Lösung in weiteren Bereichen des Netzes einzusetzen. Auch diesen Ausbau werden wir in jeder Phase unterstützen", so Dhieradj Ramanand, Sales Connectivity and Security, TrueCom. "Wir sind stolz auf unsere erfolgreichen Partnerschaften mit Dienstleistern wie TReNT, die hohe Anforderungen an die in ihrem Netz eingesetzte Technik stellen. Dank innovativster Technologie und kontinuierlicher kompetenter Beratung sind wir der bevorzugte Partner für Informations- und Kommunikationslösungen in den Niederlanden."

Im folgenden Video stellen wir Ihnen die ADVA ALM-Lösung und das Echtzeit-Glasfaser-Monitoring vor: https://youtu.be/hFxLkAuT1iI

Weitere Details finden Sie in dieser Broschüre: http://adva.li/alm-brochure.

Über Truecom

TrueCom ist seit Ende der 80er Jahre in den Beneluxländern im Bereich der Faser- und Kabellos-Kommunikationstechnologie, des Performance Managements und spezieller ICT-Systeme tätig. Von unserem Büro in Naarden aus bieten wir ein aktuelles Produktangebot von international führenden Technologiepartnern. Diese Angebotspalette wird ergänzt durch hochinnovative und teilweise unkonventionelle Lösungen für Kunden, die Wettbewerbsvorteile erzielen möchten. TrueCom pflegt enge Partnerschaften mit führenden IT- und Dienstanbietern, die aus ihren Netzwerkgeräten den größtmöglichen Nutzen ziehen möchten. Wir streben nach hoher Qualität und sehr gutem Service. Von daher gesehen haben sich bereits viele Unternehmen und Institutionen für unsere Lösungen und Dienstleistungen entschieden. Als eigenständige Organisation haben wir auch eine eigene Serviceabteilung, die 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr arbeitet. Für weitere Informationen, wie wir Ihnen helfen können, besuchen Sie uns bitte unter: www.truecom.com.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Stoffströme sinnvoll nutzen: Recycling halogenfrei flammgeschützter Kunststoffe lohnt sich

Die Sensibilität in der Gesellschaft für wachsende Müllberge steigt. Für Aufsehen sorgen vor allem Meldungen über die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikabfällen. Immer noch weit verbreitet und wenig akzeptiert ist zudem das Verbrennen von Kunststoffabfällen. Stattdessen kann sich eine Wiederverwertung lohnen, wie ein laufendes Forschungsvorhaben am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF zeigt. Dies gilt auch für flammgeschützte Kunststoffanwendungen, die aus Umweltgründen zunehmend mit halogenfreien Flammschutzmitteln ausgerüstet werden. Näheres hierzu präsentiert das Institut auch auf der Compounding World Expo 2018 in Essen vom 27. bis 28. Juni am Stand 707.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens untersuchen die Darmstädter Wissenschaftler das werkstoffliche Recycling verschiedener Flammschutzmittel/Polymerkombinationen. Dabei konzentrieren sie sich auf die Identifizierung auftretender Alterungs- und Schädigungsmechanismen, die einen erheblichen Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften und das Brandverhalten haben können. Ferner erlaubt ihnen das Verständnis der ablaufenden Prozesse eine gezielte Additivierung mit maßgeschneiderten Rezyklat-Additiven, wodurch sich die Qualität des Rezyklats verbessern lässt. „Die vielversprechenden Ergebnisse unseres Forschungsprojektes machen deutlich, wie wichtig es ist, vorhandene Stoffströme zu nutzen. Wir werden in Zukunft ohne das Recycling flammgeschützter Kunststoffe nicht auskommen und können auf diese Weise die energetische Verwertung umgehen. Das Recycling lohnt sich also wirtschaftlich und aus ökologischen Gesichtspunkten“, erklärt Dr. Elke Metzsch-Zilligen, die das Forschungsprojekt am Fraunhofer LBF leitet.

Unternehmen profitieren in vielfältiger Weise von diesem Forschungsprojekt: Sie können eigene Produktionsabfälle bei flammgeschützten Formulierungen besser nutzen und Kosten einsparen. Durch eine gezielte Additivierung werden Produkte geschaffen, die mit Neuware konkurrieren können. Wettbewerbsvorteile bestehen weiterhin darin, Recycling-Kunststoffe als Marketing-Instrument zu nutzen und neue Produkte auf dieser Basis aufzubauen.

Alterungsprozessen auf den Grund gehen

Kunststoffe aus einem Recycling-Prozess unterscheiden sich grundsätzlich von Neuware. Während der Verarbeitung und Anwendung kann es zu irreversiblen Veränderungen des Kunststoffes kommen, die auf chemische und physikalische Vorgänge zurückzuführen sind. „Auch das eingesetzte Flammschutzmittel kann einem Schädigungsmechanismus unterliegen, wodurch ein sicherer Flammschutz nicht mehr gewährleistet ist. Das Risiko ist umso größer, je öfter der Kunststoff rezykliert wird und je anspruchsvoller die Verarbeitungsbedingungen sind“, erläutert Metzsch-Zilligen.

Um die Belastungen nachzustellen, die der Kunststoff durch wiederholte Verarbeitung erfährt, führen die Wissenschaftler eine Mehrfachextrusion durch. Alterungsprozesse, die der Kunststoff in der Anwendung erfährt, simulieren sie durch beschleunigte Ofenalterung. Bei ihren Analysen untersuchen die Forscher marktrelevante Formulierungen mit halogenfreien Flammschutzmitteln, die in gängigen Polymerklassen (PE, PP, PA, PC/ABS) eingesetzt werden.

Gezielte Additivierung verbessert mechanische Kennwerte

Die bisherigen Ergebnisse sind aussichtsreich. Flammgeschützte Kunststoffe, basierend auf PA6 und PA6/GF (= Glasfaser) sowie PA 66/GF, behielten nach Mehrfachverarbeitung und Ofenlagerung ihre Flammschutzwirkung. Die Einkürzung der mittleren Glasfaserlänge bei den verstärkten Polyamiden hatte keinen Einfluss auf das Brandverhalten. „Erwartungsgemäß stellten wir im Rahmen der Mehrfachextrusion einen Abfall der mechanischen Kennwerte fest, die wir aber durch gezielte Additivierung wieder verbessern konnten“, betont Metzsch-Zilligen.

Das Forschungsprojekt am Fraunhofer LBF leistet einen wichtigen Beitrag zu den gesellschaftspolitischen Themen Ressourceneffizienz und Sicherheit. Es findet im Rahmen der Projektförderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung der AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen, hier Forschungsgesellschaft Kunststoffe e.V.) und unter Beteiligung von Mitgliedsfirmen der PINFA (Phosphorus, Inorganic & Nitrogen Flame Retardants Association, www.pinfa.org) statt.

Über den Bereich Kunststoffe des Fraunhofer LBF
Mit dem Forschungsbereich Kunststoffe, hervorgegangen aus dem Deutschen Kunststoff-Institut DKI, begleitet und unterstützt das Fraunhofer LBF seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von der Polymerisation über das Compoundieren bis hin zur Lebensdaueranalyse von Kunststoffbauteilen werden Forschungsdienstleistungen aus einer Hand angeboten. Materialseitig liegt der Fokus auf Hochleistungsthermoplasten, Thermoplasten und Elastomeren sowie deren Verbünden. Umfassendes Know-how besteht im molekularanalytischen Fingerprinting von Kunststoffen unter Anwendung modernster Trennverfahren. In Kombination mit bildgebenden analytischen Techniken können Veränderungen an Kunststoffbauteilen begleitend zu Belastungstests frühzeitig erkannt und analysiert werden. Dies schließt auch eine Schadensanalytik unter Anwendung modernster Verfahren der Bildgebung und Molekularanalytik ein. Auf diesem Weg können sowohl die Authentizität von Materialprüfungen als auch die Eignung von Kunststoffen für ihren Einsatzzweck zuverlässig beurteilt werden.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Finale Entscheidung zum neuen europäischen TK-Rechtsrahmen steht

„Es liegt nun in der Hand der Mitgliedsländer und der nationalen Regulierer, die richtigen Schritte einzuleiten, um den Glasfaserausbau voranzutreiben. Die EU hat Spielraum für Regulierungserleichterungen geschaffen, wenn dabei der Wettbewerb für Wirtschaft und Bürger konsequent aufrechterhalten bleibt“, kommentiert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner die heute Nacht erfolgreich zwischen EU-Parlament, EU-Ministerrat und EU-Kommission (Trilog) abgeschlossenen Verhandlungen zum neuen europäischen Telekommunikations-Rechtsrahmen (TK-Kodex). Damit haben sich die drei Gremien auf gemeinsame Formulierungen verständigt, die nun formal noch vom EU-Parlament abgesegnet werden müssen. Im Mittelpunkt stand bis zuletzt das Ringen um den Zugang zu den neuen Glasfaser-Infrastrukturen.

„Die Ergebnisse sind eine gute Basis, um die Ziele der Bundesregierung – deutlich schnellerer Glasfaserausbau mit vom Regulierer überwachten Open Access – bis 2025 soweit wie möglich umsetzen zu können“, sagt Grützner. Deutschland muss nach der vollständigen Verabschiedung des TK-Kodex (EECC=European Electronic Communications Code) voraussichtlich im 3. Quartal 2018, die Regelungen in nationales Recht umsetzen. „Obwohl auf Druck Frankreichs ein verstärkter Fokus auf symmetrische Regulierung gelegt wurde, besteht genügend Spielraum, neue Investitionen auf Open-Access-Basis nicht mit einer Regulierung zu belasten, die für marktbeherrschende Unternehmen erforderlich ist“, ist der VATM-Geschäftsführer überzeugt.

Die beste Nachricht für die deutsche Wirtschaft und die Bürger ist aber aus Sicht des VATM zweifellos, dass es schnellen Glasfaserausbau geben soll, aber nicht um den Preis eines den Wirtschaftsstandort Deutschland massiv gefährdenden neuen Monopols. So kann es zwar unter klaren Voraussetzungen Regulierungserleichterungen geben, nicht aber eine bedingungslose Regulierungsfreistellung für Incumbents wie die Deutsche Telekom. Entscheidend ist und bleibt der diskriminierungsfreie Netzzugang für Dritte, Open Access, auch bei Kooperationen und Ko-Invest. Dabei wird nun geregelt, dass Ko-Invest-Modelle nur dann für etwaige Regulierungserleichterungen berücksichtigt werden dürfen, wenn Zugang für die gesamte Projektzeit sichergestellt wird und den Projektpartnern strategische Mitentscheidungsrechte eingeräumt werden. Reine Rabatt-Vereinbarungen über sogenannte Kontingentmodelle sollen nicht als Ko-Invest gewertet werden. „Klar ist nun auch: Der Schiedsrichter lockert die Regeln, verlässt aber nicht den Platz. Der Regulierer behält so die Kontrolle beim Aufbau der wichtigsten Infrastruktur für die Digitalisierung unserer gesamten Wirtschaft. Er muss den Markt nicht der Übermacht des Unternehmens überlassen, auf dessen Infrastruktur der ganz überwiegende Teil aller Anschlüsse in Deutschland geschaltet ist“, so Grützner.

„Auf die Telekom zu setzen und ihr das Spiel zu überlassen, wäre für unseren Wirtschaftsstandort katastrophal“, warnt der VATM-Geschäftsführer. Der europäische Rechnungshof stützt die Kritik des Verbandes, wonach die alte Bundesregierung, aber vor allem die Telekom viel zu lange auf den Ausbau mit Vectoring gesetzt habe. Die Telekom hat aktuell sogar angekündigt, statt Vectoring mit echtem Glasfaserausbau verstärkt erst 2021 beginnen zu wollen und das nur gegen Regulierungsfreistellung. „Ein ausreichender Beitrag für die Erreichung der Ziele der Bundesregierung ist das in keinem Fall“, sagt Grützner. „Die Telekom wird erst dann deutlich schneller Glasfaser ausbauen, wenn endlich Regulierungsferien als Dauer-Erpressungspotential vom Tisch sind.“ Der Wettbewerb zum Kabel und der viel schnellere Glasfaserausbau der Wettbewerber werde auch sie dazu zwingen, nicht länger politisch zu pokern und statt Vectoring echte Gigabitanschlüsse auch auf dem Land zu bauen, ist sich Grützner sicher.

„Die klare Ansage aus Brüssel wird bei der Umsetzung der Ziele der Bundesregierung und der Umsetzung des Koalitionsvertrages helfen. Mit dem Ende des Regulierungspokers wird in Deutschland endlich gebaut werden, von Wettbewerbern und Telekom“ so der VATM-Geschäftsführer.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Allmos Electronic präsentiert die Netscout Produkte des Jahres: LinkRunner G2 und AirCheck G2

Allmos Electronic präsentiert mit dem LinkRunner G2 und dem AirCheck G2 Netzwerktester für die vernetzte Welt. Diese Netzwerktester wurden von Network Computing zum Produkt des Jahres ernannt. Beide Produkte wurden dabei nach einem heiß umkämpften Einreichungsprozess von einer Jury im Rahmen der jährlichen Preisverleihungen der Zeitschrift ausgewählt. 

Die Zeitschrift Network Computing erkannte den LinkRunner G2 als wichtiges Handheld-Testtool an. Dieser ist der weltweit erste Android-basierte Netzwerktester. Durch die Kombination von Ethernet-Testfunktionen für Kupfer- und Glasfaserverbindungen mit dem Android™ OS1 stellt LinkRunner G2 einen Durchbruch für Handheld-Netzwerktester dar, der die Leistungsfähigkeit und Produktivität von Netzwerktechnikern steigert, die für die Fehlerbehebung sowie die Bereitstellung und Validierung der vernetzten Geräte verantwortlich sind.

Mit der Einführung des LinkRunner G2 verfügen Netzwerkexperten über ein Ethernet Testtool der nächsten Generation, das sie unterstützt, Implementierungen zu beschleunigen, Probleme schneller zu erkennen sowie die Effizienz und Effektivität des Netzwerkbetriebs zu verbessern. Es eignet sich für alle Organisationen, die Herausforderungen aufgrund der schnellen Zunahme bei mit dem Netzwerk verbundenen Geräten bewältigen müssen.

Der LinkRunner G2 verbessert die Effizienz des Netzwerkbetriebs durch die Automatisierung manueller Prozesse und die Kombination erweiterter Kupfer- und Glasfaser Ethernet Tests mit dem Einsatz von mobilen Apps in einem einzigen Gerät. Sie können einen Problembericht empfangen, Dokumentationen lesen, PoE- und Netzwerk-Services unter Last testen, die Ergebnisse automatisch dokumentieren sowie angeschlossene Geräte konfigurieren und erkennen.

Der AirCheck G2 wurde ebenfalls zum Gewinner gekürt, denn er ist logisch und leicht zu verwalten.

Er ist ein robuster drahtloser Handheld-Tester, der die neusten Wi-Fi-Technologien (802.11a / b / g / n / ac) unterstützt. Das Gerät verfügt über eine AutoTest-Funktion. Mit dem Betätigen einer Taste lässt sich sehr schnell herausfinden, ob das Drahtlosnetzwerk seinen Aufgaben nachkommt und wo mögliche Fehlerquellen liegen. Der AirCheck G2 liefert eine sofortige Übersicht der Testergebnisse einschließlich Netzverfügbarkeit, Konnektivität, Nutzung, Sicherheitseinstellungen, Rogue Hunting und Störungserkennung. Der Tester ermöglicht auch die Anbindung an eine zentrale Testergebnismanagement-Plattform – Link-Live – die eine erweiterte Ansicht des gegenwärtigen Jobs bietet. Hinzu kommen Anzeigen zur Projektsteuerung und zur Verwaltung des Geräteparks, wenn Tester über größere Areale hinweg verstreut im Einsatz sind. Der AirCheck G2 eignet sich für Netzwerk-Systemdesigner, Techniker und Instandhaltungsingenieure sowie alle, die in industriellen oder kommerziellen Gebäuden mit einem drahtlosen Netzwerk arbeiten.

Beide Netscout Produkte erhöhen die Arbeitseffizienz von IT-Experten deutlich. Netscout fühlt sich durch diese beiden Auszeichnungen sehr geehrt. Sowohl der LinkRunner G2 als auch der AirCheck G2 sind bei Allmos Electronic verfügbar.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Speedtest: LTE zwischen Gigabit und Wirklichkeit

Die 4G-Netze der Mobilfunkprovider leisten in Deutschland mittlerweile bis zu 1000 MBit/s. Zumindest auf dem Papier!  Konkret entspräche das mehr als dem Sechzigfachen eines schnellen DSL-Zugangs und den besten Glasfaser-Tarifen. Doch Realität und Marketing divergieren bei den LTE-Anbietern immer weiter auseinander. Das merken Mobilfunkkunden besonders auf dem Land und zu Hauptverkehrszeiten.

Vodafone startete Anfang 2018 mit vier Städte ins Gigabitzeitalter, im Rest des Landes sind den Tarifangaben zufolge, bis zu 500 MBit möglich. Auch die Deutsche Telekom wirbt mit „LTE Max“ und 300 MBit in der Spitze.

Doch die Praxis sieht anders aus. Schon ein Blick in die Fußnoten der Tarifangaben verrät, dass es sich dabei nur um technische und nur im Idealfall mögliche Maximalwerte handelt. Es folgen stets relativierende Verweise. Derart, dass die tatsächliche Endgeschwindigkeit unter anderem vom Standort, Gerät und der Zahl der Nutzer in einer Mobilfunkzelle abhängen. Die Zeitschrift „connect“ ermittelte so im letzten Netztest (Ausgabe 1/2018) für Vodafone in Stadtgebieten lediglich eine durchschnittliche LTE-Downloadrate von mageren 44,53 MBit und 18,83 MBit beim Upload. Die Deutsche Telekom verweist auf den etwas älteren Connect-Netzt 1/2017, wo ein mittlerer Datendurchsatz von 55,75 MBit (Download) und 27,89 MBit (Upload) bestimmt wurde. Auch unsere Analyse von mehreren tausend Speedtest-Ergebnissen der letzten 2 Jahre zeigt: „Messwerte von deutlich über 100 MBit gehören, trotzt markiger Versprechen und neuer Generationen á la LTE Advanced Pro, immer noch zur Ausnahme“, sagt Sebastian Schöne vom Onlinemagazin LTE-Anbieter.info. „Erst wenn im Zuge des 5G-Ausbaus mehr Funkmasten direkt mit Glasfaser angebunden werden, steigt auch die durchschnittliche Übertragungsrate in den Netzen weiter“, so der Experte.

Mit einem Speedtest speziell für LTE optimiert, können Breitbandkunden sich selbst regelmäßig einen Überblick zu den realen Leistungen verschaffen. Gerade jene Verbraucher, die immer noch mangels Breitbandausbau im ländlichen Raum auf LTE als DSL-Alternative angewiesen sind, ringen mitunter um jedes Megabit. Hier klaffen Marketing und Wirklichkeit stark auseinander. Der nun nochmals optimierte Speedtest von LTE-Anbieter.info, ermittelt zuverlässig die maximale und durchschnittliche Datenrate sowie die Latenzzeit (Ping). Die Ergebnisse bilden nicht nur den Status quo ab, sondern liefern gleichzeitig auch die Grundlage für mögliche Optimierungen der eigenen LTE-Peripherie. In diesem Zusammenhang finden Verbraucher auf dem Portal Hilfe und zahlreiche Tipps zur Empfangsverbesserung.

Zum Speedtest auf LTE-Anbieter.info
http://www.lte-anbieter.info/…

Übersicht der Ratgeber für LTE-Kunden
http://www.lte-anbieter.info/…

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen braucht beste Netze und beste Diensteangebote für erfolgreiche Digitalisierung

Aus Sicht des VATM hat das Land Nordrhein-Westfalen den richtigen Weg eingeschlagen und schon früh auf echte Glasfaseranschlüsse insbesondere für Gewerbegebiete gesetzt. Zudem setzt die Landesregierung klar auf Wettbewerb und diskriminierungsfreien Zugang, Open Access, für die neuen digitalen Dienste. Dafür gab es durchweg Lob von Wissenschaft und Unternehmen bei einem Parlamentarischen Frühstück des Landestags NRW. Dem VATM als größtem TK-Branchenverband ging es dabei um die richtige Gigabit-Strategie und vor allem um die Stellschrauben, wie der Ausbau echter Glasfasernetze bis ins Haus beschleunigt werden kann. „Ich würde mich wirklich freuen, wenn auch ich in überschaubarer Zeit noch in den Genuss dieser Gigabit-Anschlüsse käme“, ermutigte Oliver Keymis MdL, Vizepräsident des NRW-Landtags, bei der Begrüßung die Branchenvertreter.

Direkt zu Beginn erläuterte Dr. Karl Lichtblau, Sprecher der Geschäftsführung des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln Consult, dass die Herausforderung in Nordrhein-Westfalen nach wie vor unverändert die Gebiete sind, die keine Versorgung mit leistungsfähigen TV-Breitbandkabelnetzen erhalten. Wo nicht schon Glasfaser beim Kunden ankommt, müssten in den nächsten zehn Jahren alle alten Kupferanschlüsse ersetzt werden. Super-Vectoring sei da keine nachhaltige Lösung. Auch in NRW sitze der Mittelstand zudem in ländlichen Regionen. „Dort muss die Politik für den beschleunigten Ausbau von Gigabit-Open Access-Netzen sorgen, Bürokratie abbauen und Prozesse beschleunigen“, fordert der Wirtschaftsfachmann.

„Der Ausbau von Gigabit-Netzen ist wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Digitalisierung“, betonte Dr. Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsleitung Vodafone Deutschland und VATM-Präsidiumsmitglied: „Dabei muss für  Wirtschaftsunternehmen im Land gewährleistet sein , dass sie auch und gerade auf den neuen Gigabit-Netzen die leistungsfähigsten Anbieter – so wie heute – frei im Wettbewerb wählen können.  Infrastruktur-, Investitions- und Dienstewettbewerb sind  auch in NRW Treiber der gesamten Wirtschaft.“ Dr. Clément berichtete zudem über die Möglichkeiten des neuen Mobilfunkstandards 5G, der für Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung sei. Er unterstrich, dass zu hohe Versteigerungserlöse bei der Frequenzvergabe die Investitionsfähigkeit belasten würden und die Unternehmen eine faire Chance brauchten, die Investitionen zurückzuverdienen.

Uwe Nickl, CEO Deutsche Glasfaser Holding und ebenfalls VATM-Präsidiumsmitglied, appellierte unter anderem dafür, bürokratische Hemmnisse abzubauen, neue Verlegetechniken zu nutzen und den eigenwirtschaftlichen Ausbau in den Vordergrund zu stellen. „Das heutige `Förderökosystem´ lebt von Komplexität und hindert den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Das können wir uns nicht länger leisten“, so Nickl. Er plädiert für Voucher-Gutscheine für Glasfaser-Hausanschlüsse und -Produkte, von denen Hauseigentümer und Vertragskunden profitieren.

Wie wichtig die problemlose Migration von Kupfer auf Glasfaser für die Wirtschaft sein wird, erläuterte Peter Zils, CEO ecotel communication und VATM-Präsidiumsmitglied: „Hochspezialisierte unternehmensspezifische Lösungen, die tief in die Kommunikationsprozesse der Geschäftskunden integriert sind, aber auch Sicherheitslösungen für deutschlandweite Firmennetzwerke brauchen Open Access auf Diensteebene.“

Die Bedeutung des Gigabit-Ausbaus auch auf dem Land unterstrich NRW-Landtags-Vizepräsident Oliver Keymis: „Das Rückgrat der Wirtschaft, der Mittelstand, ist stark in ländlichen Regionen angesiedelt. Deshalb sind flächendeckende Gigabit-Anschlüsse erforderlich. Nur so wird die Digitalisierung der Wirtschaft auch in der Fläche möglich und eine digitale Spaltung der Gesellschaft verhindert.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

DNS:NET und Brandenburgs Highspeed-Internet

In Blankenfelde-Mahlow im Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg) werden in den kommenden Wochen weitere 550 Haushalte an das schnelle Netz der DNS:NET angeschlossen. Damit gehört die Unterversorgung der Siedlung Mahlow-Waldblick endlich der Vergangenheit an.

Innerhalb kürzester Zeit konnte zusammen mit der technischen Leitung und der Netzplanung der DNS:NET rund um die Siedlung Mahlow-Waldblick die Richtfunkverbindung der Gemeinde abgelöst und die bislang unterversorgten Kabelverteilerkästen (KVZ) an den Glasfaserring der DNS:NET angeschlossen werden.

Dazu wurden im März innerhalb von drei Wochen über 2000 Meter Tiefbau durch die Waldgebiete und Siedlungsbereiche realisiert, die Landesstraßen gekreuzt und die drei im Ort verteilten Technikstandorte angebunden. Mit dieser Anbindung an den Backbone der DNS:NET können nun die Bewohner der Ein- und Mehrfamilienhäuser die Internet-, Telefonie- und Fernsehangebote gleichermaßen und dabei Flatrates und Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s nutzen.

Technischer Hintergrund:
Die DNS:NET baut ausschließlich Hochgeschwindigkeitsnetze und kann so hohe Bandbreiten für die Nutzer garantieren. Der Ausbau vieler Regionen erfolgt in erheblichem Umfang eigenwirtschaftlich. Seit 2007 wird massiv in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im ländlichen Raum und bisher unterversorgten Gebieten investiert und dabei eigene Netzinfrastruktur per Glasfaser realisiert. Neben seinem Berliner Glasfaser Backbone betreibt DNS:NET die Brandenburger Glasfasertrasse und kann dank der ständigen Erweiterung der Kapazitäten kontinuierlich weitere bislang unterversorgte Regionen dazu schalten. Allein in Brandenburg wurden bislang weit über 800 Technikstandorte errichtet, viele neue Standorte sind in Planung. Anfragen für Gemeinden über: gemeinde@dns-net.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox