Automatisierung im Digitalmarketing: „Agenturen müssen sich jetzt neu aufstellen“

Die Digitalmarketing-Branche befindet sich im Zuge der fortschreitenden Automatisierung in einem tiefgreifenden Wandel. Das ist ein Ergebnis der Studie „Automatisierung im digitalen Marketing – Geschäftsmodelltransformation als Chance für Agenturen“, die Google gemeinsam mit der Universität Lübeck durchgeführt hat und deren Ergebnisse auf dem diesjährigen Digital Day der metapeople GmbH am Vortag der DMEXCO erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert wurden. metapeople, Teil der internationalen Agenturgruppe Artefact, war maßgeblich an der Studie beteiligt. Zentrale Fragen der Untersuchung: Wie verändert die zunehmende Automatisierung das Digitalmarketing der Zukunft? Wird sie Agenturen überflüssig machen? Jan Brockmann, Managing Director von metapeople, ist sich sicher: Agenturen werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen – aber welche genau?

1. Frage: Zu welchen zentralen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie von Google und der Universität Lübeck?

Jan Brockmann: Die Branche befindet sich in einem Stadium der Transformation, das ist überall spürbar. Durch die zunehmende Automatisierung fallen frühere Kernaufgaben weg, weil die Kunden diese selbst übernehmen können. Wir und viele der Befragten sehen diese Entwicklung aber grundsätzlich sehr positiv.

2. F: Was ist schon heute möglich – ist die vollautomatische Kampagne bereits Realität?

JB: Die technologische Entwicklung ist weit fortgeschritten und automatisierte Kampagnen sind heute bereits möglich. Jedoch wissen wir, und die vorliegende Studie bestätigt dies, dass die Ergebnisqualität von automatisierten Kampagnen noch nicht so hoch ist, wie sie sein könnte. Bei der Nutzung von Automatisierung lernen wir jeden Tag die Grenzen der Technologie kennen und testen sie aus. Wir können schon jetzt auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, daraus unsere Schlüsse ziehen und so dem optimalen Ergebnis wieder einen Schritt näher kommen.

3. F: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Automatisierung auf das Geschäftsmodell von Agenturen?

JB: Agenturen, die weiterhin als reine Dienstleister agieren, werden zukünftig aus dem Markt verdrängt werden. Darauf haben wir schon beim Launch der Google Marketing Platform im Juli hingewiesen: Lediglich Kampagnen, Tracking und Daten neu aufzusetzen, wird nicht ausreichen, um Unternehmen einen echten Mehrwert zu bieten. Vielmehr wird Consultancy in den Fokus rücken.

4. F: Macht die Automatisierung den Menschen überflüssig?

JB: Nein. Die Automatisierung braucht den Menschen.

Zwar stimmt es, dass sich Berufsbilder, wie das des Kampagnenmanagers, verändern werden, weil Kunden einen Teil der Aufgaben selbst erledigen können. Doch fehlt vielen dazu das nötige Wissen. Hier sind wir durch unsere Erfahrung im Vorteil und können diese Kompetenz nutzen, um Unternehmen beratend zur Seite zu stehen und so dafür zu sorgen, dass diese erfolgreiche Kampagnen fahren. Außerdem ist die Basis für Automatisierung eine hohe Datenqualität – diese Daten in perfekt aufbereiteter Form zur Verfügung zu stellen und die nötigen Automatisierungsstrukturen bereitzustellen, wird weiterhin Aufgabe von Menschen und damit der Agenturen sein. 

5. F: Wie müssen sich Agenturen zukünftig intern aufstellen, um diese neuen Anforderungen erfüllen zu können?

JB: Als Agentur tragen wir die Verantwortung für unsere Mitarbeiter. Sie sind das Fundament für die Transformation. Wir haben die Aufgabe, ihnen die notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln und sie in die Lage zu versetzen, den technologischen Wandel mitzugestalten und sich dabei stets weiterzuentwickeln. So müssen beispielsweise Learnings aus der Vergangenheit in die Entwicklung von Algorithmen einfließen, die es unseren Mitarbeitern ermöglichen, auch in Zukunft die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.  

Über Artefact artefact.com

Artefact (zuvor Artefact-Netbooster) ist eine börsennotierte Marketingagentur (Alternext Paris, ALBNT), die Marketers und Techniker perfekt vereint. Um die Customer Experience von morgen durch moderne Technologien neu zu erfinden, arbeitet die Agentur mit den größten globalen Marken zusammen. Das Unternehmen hat mehr als 25 Niederlassungen mit 1000+ Mitarbeitern und bietet die Serviceangebote Daten-Consulting, Expertise im Digitalmarketing und Technologieentwicklung (Big Data und Artificial Intelligence) an. Artefact wurde zur innovativsten Agentur 2017 gewählt. Mehr als 600 Kunden vertrauen auf die fundierte Marketingerfahrung der Agentur, darunter mehr als 100 Blue Chips wie AccorHotels, Orange, Carrefour, Emirates, Deutsche Telekom und Monoprix. Gegründet wurde Artefact von drei Absolventen der Universität Polytechnique (Guillaume de Roquemaurel, Vincent Luciani and Philippe Rolet). Seit der Gründung im Jahr 2015 ist Artefact schnell und stetig gewachsen. Im September 2017 fusionierte die Agentur mit der französischen Digital Marketing Agentur NetBooster Group.

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Digitalisierung des Gesundheitswesens als Chance für mehr Patientensicherheit

Anlässlich des 4. Internationalen Tages der Patientensicherheit war Mediteo in Kooperation mit dem Arzneimittelkonto NRW in Wuppertal unter dem Motto „Gefahrenquelle Medikamentenmix“ unterwegs, um Apothekenbesucher für das Thema Patientensicherheit zu sensibilisieren und mobilisieren.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet auch in Deutschland immer weiter voran: Chronisch kranke Patienten können ihre Messwerte in einem digitalen Tagebuch festhalten und überblicken, gebehinderte Menschen haben die Möglichkeit per Videosprechstunde ihren Arzt zu konsultieren und Apps erinnern zuverlässig an die Medikamenteneinnahme. Diese digitalen Lösungen beschützen Patienten bereits jetzt schon vor gefährlichen Doppelverordnungen, Versorgungslücken und möglichen Wechselwirkungen. Dass eine falsche Medikation nicht so leicht auf die Schulter genommen werden darf, berichtet auch das ARTE-Wissensmagazins Xenius: „Jährlich sterben in Deutschland als auch in Frankreich bis zu zehnmal mehr Menschen an den Folgen von unerwünschten Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten als im Straßenverkehr.“

Die Mediteo-App unterstützt Patienten bei der Medikamenteneinnahme

Um diese Zahlen zu senken, hat sich auch die Mediteo GmbH die Digitalisierung zu Nutzen gemacht und eine Adhärenz-App entwickelt, die Patienten an die regelmäßige Medikamenteneinnahme erinnert. Zudem weist die App auch auf mögliche Doppelmedikationen, zeigt Wechselwirkungen auf und speichert Messwerte in einem integrierten Tagebuch.

Ihm Rahmen des diesjährigen Internationalen Tag der Patientensicherheit, bei dem der Fokus auf genau dieser Art von Digitalisierung lag, war Mediteo zusammen mit dem Team des Arzneimittelkontos NRW (AMK) in einigen Apotheken in Wuppertal vor Ort, um Patienten über ihre digitalen Möglichkeiten zu einer besseren Arzneimitteltherapiesicherheit zu informieren und sie für die Gefahren eines Medikamentenmixes zu sensibilisieren.

Mit dem Arzneimittelkonto NRW zur besseren Arzneimitteltherapiesicherheit

Am AMK-Projekt teilnehmende Apotheken und Ärzte können Patienten im Arzneimittelkonto NRW registrieren und ihnen somit die Möglichkeit bieten, direkt von der Mediteo-App auf das persönliche Arzneimittelkonto zuzugreifen. So können Patienten mit der Mediteo-App jederzeit ihren aktuellen Medikationsplan einsehen und selbst pflegen. Wird ein neues Medikament hinzugefügt, überprüft die App, ob Gefahr einer potentiellen Doppelmedikation besteht und kann so rechtzeitig vor unerwünschten Arzneimittelwirkungen warnen. In der Folge wird jedes neue Medikament automatisch bei jeder ärztlichen Verordnung im Rahmen der Prüfung der Arzneimittel-therapiesicherheit mit berücksichtigt. Ebenso werden Änderungen in der Arzneimitteleinnahme sofort im persönlichen Arzneimittekonto gespeichert und können von teilnehmenden Ärzten eingesehen werden, insofern der Patient hierfür eine Zugriffsberechtigung erteilt hat.

Die TÜV-geprüfte Mediteo-App wird von Ärzten entwickelt und richtet sich genau an die Bedürfnisse der Nutzer. Interessenten können die App kostenlos im App-Store oder Google PlayStore herunterladen und sie ohne Registrierung oder Angabe von persönlichen Daten nutzen.

Über die Gotthardt Healthgroup AG

„Medical Evidence to Action“ ist der Leitgedanke der Gotthardt Healthgroup AG und ihrer digitalen Lösungen und Services für die Gesundheitsbranche. Diese unterstützen, so die Mission des Unternehmens, alle Teilnehmer im Gesundheitsmarkt positiv und nachhaltig bei Arbeitsabläufen, Prozessen und Verhaltensweisen und bieten zudem aussagekräftige Erkenntnisse über heutige Behandlungswege. Beispiel für diese Lösungen aus der Digitalen Medizin sind etwa die Therapieadhärenz-App mediteo (www.mediteo.com), die sich als mobile Health App direkt an die Patienten wendet. Sie unterstützt Patienten bei der Einnahme und Verwaltung ihrer Medikation und ist kostenlos im App Store und Play Store verfügbar. Außerdem erhalten niedergelassene Ärzte über den GHG Praxisdienst wertvolle Informationen zu klinischen Studien, die ihren Patienten und Familien helfen können. Die Gotthardt Healthgroup wurde 2015 gegründet und hat ihren Sitz in Heidelberg.

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Schweizer ICT mit Rekordwachstum

Die Computerworld-Ausgabe «Top 500» 2018 ist da. Das Trendbarometer der Schweizer ICT zeigt eitel Sonnenschein an. Die Umsätze im heimischen ICT-Business kletterten auf Rekordhöhe. Jedoch bremst die angespannte Situation am Fachkräftemarkt die wirtschaftliche Entwicklung aus.

Die Schweizer ICT-Wirtschaft befindet sich in Feierlaune. 2017 war ein gutes Jahr für die Anbieter, die an der Umfrage für die Computerworld «Top 500» teilgenommen haben. Der gesamte Umsatz aller an der Ausmarchung einbezogener helvetischen ICT-Unternehmen erreichte 2017 ein Rekordhoch von 74,8 Milliarden Franken. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 5,2 Prozent. Beflügelt wird der Markt durch prall gefüllte Auftragsbücher. Freuten sich im Vorjahr gut 43 Prozent über volle Bücher, sind es gemäss der aktuellen Erhebung knapp 60 Prozent (58,1 Prozent).

Ein weiterer Grund ist der Druck auf Anwenderunternehmen, auf die Herausforderungen der digitalen Transformation zu reagieren. Ein Symptom dafür ist das Kryptofieber in der Branche. Fast jeder fünfte ICT-Anbieter nannte in der Computerworld-Umfrage die Blockchain-Technik als wichtigen Treiber für das Business. Obwohl die zahlreichen Blockchain-Experimente nicht immer zu klaren Resultaten führen, sind diese dennoch wichtig für künftige und teils neuartige Geschäftsmodelle. Verschiedene namhafte Anbieter präsentieren in der diesjährigen Computerworld «Top 500» ihre spannendsten Blockchain-Projekte.

Hersteller und Dienstleister rüsten sich für die Zukunft

Die digitale Transformation und die damit einhergehenden Paradigmen beim Einsatz von IT treiben auch die Anbieter selbst um. Im Interview erläutert Martin Kull von Orange Business Services, wie er als Country Manager den Dienstleister auf Zukunftskurs ausgerichtet hat und weshalb das Unternehmen heute mit Google um die besten Fachkräfte wirbt. Im Porträt zeigt das Beispiel Informatec, wie aus einem IT-Anbieter mit gemischten Portfolio ein Spezialist mit Ambitionen auf Marktführerschaft werden kann.

Wie man junge Frauen für ICT-Berufe begeistert

Was tun gegen Fachkräftemangel? Diese Frage stellte die Redaktion den Geschäftsführerinnen der im Ranking gelisteten umsatzstärksten ICT-Anbieter. Denn insbesondere Frauen sind in der Branche untervertreten. Nur jede sechste Fachkraft ist weiblich, wie Zahlen von ICT Berufsbildung Schweiz belegen. Auf dem Top-Level sind es noch weniger.

Das erweiterte Ranking der Computerworld «Top 500» zählt gerade mal rund 20 Managerinnen. Im Magazin benennen sie die Probleme, die es zu lösen gilt, um in der Schule, in der Ausbildung und an den Universitäten Frauen für eine Karriere in der ICT zu begeistern. Zudem erklären Top Shots wie Jacqueline Badran von Zeix, Marianne Janik von Microsoft, Gabriela Keller von Ergon, Sonja Meindl von Check Point oder Bak-Heang Ung von Digicomp, wie sie Mitarbeiterinnen fördern.

Das Standardwerk

Die Spezialausgabe der Computerworld «Top 500» ist längst zum Standardnachschlagewerk der Branche geworden. Das Redaktorenteam der Computerworld sezierte hierfür auch dieses Jahr den Markt. Auf rund 170 Seiten zeigen wir, wer seine Umsätze steigern konnte, wer nicht und auch weshalb. Ergänzend zum Ranking analysierte die Redaktion die momentane Marktsituation in den unterschiedlichen Branchen wie Hardware, Software oder Cloud Computing. Wie gewohnt finden Sie hier das komplette Ranking der 500 grössten ICT-Firmen der Schweiz, die Analyse der Umsätze und Entwicklungen sowie viele Hintergrundinformationen. Abonnenten unseres Marktforschungsportals www.ict-analytics.chstehen sämtliche Auswertungen und die Top-500-Liste auch als Excel-Files zum Download zur Verfügung.

Über Computerworld

Computerworld ist das wichtigste Fachmagazin für Business-Anwender in der Schweiz und veröffentlicht die Liste der 500 umsatzstärksten ICT-Unternehmen der Schweiz seit 1997.

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Das Gespinst der Digitalisierung

Übernehmen bald die Roboter? Hat die Menschheit noch eine Zukunft? Und was hat das mit der Ausbreitung des Populismus zu tun? Der Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump, die Abstimmung für den Brexit und die Abschaffung demokratischer Grundregeln in Ungarn, Polen und der Türkei haben nach Meinung von Ulrich Sendler eines gemeinsam: „Die aktuellen Angriffe auf die demokratischen Freiheiten kamen nicht durch einen Militärputsch, sondern

durch demokratische Abstimmungen zustande.“ Der Autor des bei Springer erschienenen Sachbuchs Das Gespinst der Digitalisierung vermutet, dass dieses Bröckeln gedachter demokratischer Gewissheiten etwas mit einer allgemeinen Entwicklung in der Welt zu tun hat, die einem großen Teil der Menschheit Angst macht: mit der globalen Digitalisierung, der digitalen Vernetzung und dem Eindringen künstlicher Intelligenz in scheinbar jede Ritze unseres menschlichen Lebens. In seinem Buch spannt Sendler jetzt einen Bogen von der Digitalisierung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Umbrüchen und verknüpft seine Analyse mit politischen, historischen, wirtschaftlichen, soziologischen und philosophischen Fragestellungen.

„Das, wofür sich da in einem Land nach dem anderen Mehrheiten entscheiden, sind keine neuen Ideen – es sind alte, längst überholt gedachte: Nationalismus, Ausgrenzung von Andersartigem sowie linke und rechte Wutparolen der extremen Art, denen man noch vor ein paar Jahren in kaum einem demokratischen Land der westlichen Welt das Erreichen einer Mehrheit zugetraut hätte“, gibt Ulrich Sendler zu Bedenken. Ausgerechnet in den führenden Industrieländern sei diese Epidemie ausgebrochen. Die Demokratie werde in immer mehr Ländern reduziert auf das Wahlrecht, während wichtige Elemente des Rechtsstaats aus der Verfassung gestrichen, Verfassungsgerichte in ihren Kontrollrechten beschnitten und Meinungs- und Pressefreiheit attackiert oder gänzlich beseitigt werden. Gleichzeitig verändert sich die Industrie, so Sendler weiter: „Die Art, wie mit Produktentwicklung und Produktion sowie mit Dienstleistung und Handel Werte geschöpft werden, ändert ihre Gestalt.“ In weniger als 20 Jahren habe sich die gesamte Gruppe der führenden Großkonzerne erneuert: „Die großen alten Industrien wie Konsumgüter- und Autohersteller oder Energieerzeuger und die Pharmaindustrie sind zwar noch da, aber ihre Führungsrolle ist in Frage gestellt – seit 2013 haben Apple und Google sich vor Coca-Cola an die Spitze der laut Interbrand wertvollsten Marken der Welt gesetzt.“ Die digitale Vernetzung sei zum Kern des Geschäftsmodells der führenden Unternehmen der Welt geworden.

Nach Sendlers Analyse gehen die gegenwärtigen Angriffe auf die Demokratie und deren schwache Abwehr nicht zufällig mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie einher: Sie sind vielmehr zwei Seiten derselben Medaille: „Es deutet sich erneut und in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit der Situation zu Beginn der Industrialisierung an, dass als Folge der Digitalisierung bald weltweit eine neue Wirtschaftsordnung an die Stelle der kapitalistischen Marktwirtschaft treten könnte.“ Vieles ließe zudem vermuten, dass sich der Übergang vom industriellen ins digitale Zeitalter nicht ohne Revolten, Umstürze und Kriege vollziehen wird.

Übersichtlich strukturiert und leicht verständlich geschrieben hilft das Buch Lesern, das Wesen der digitalen Transformation zu begreifen –  unter anderem, indem es Parallelen zur industriellen Revolution aufzeigt. In seinem Rückblick auf die Geschichte zeigt Ulrich Sendler, auf welche Art und Weise gesellschaftliche Phänomene wie Klassenkampf, Nationenbildung und Demokratisierung mit dem Industriezeitalter verwoben sind. Er beschreibt, wie die Digitalisierung spätestens seit den 1970er Jahren mit der massenhaften Herstellung von Mikrochips die Welt erobert. Diese Entwicklung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass fast alle privaten und öffentlichen Bereiche davon geprägt sind. Der Autor verknüpft seine Schilderung mit politisch-gesellschaftlichen Umbrüchen – von der Revolte der 68er bis zum neoliberalen Gesellschaftsentwurf. Das Buch sagt nicht vorher, was auf uns zukommt. Es stellt Zusammenhänge her, hilft aktuelle Entwicklungen zu verstehen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Ulrich Sendler will damit eine Debatte über das anbrechende digitale Zeitalter und damit über den dritten großen Umbruch der Menschheit nach der landwirtschaftlichen und der industriellen Revolution anstoßen.

Ulrich Sendler ist seit mehr als drei Jahrzehnten als Fachjournalist, Technologieanalyst und Autor rund um die Digitalisierung der Industrie tätig. Sein Buch Industrie 4.0 wurde in China ein Bestseller.

Ulrich Sendler
Das Gespinst der Digitalisierung
2018, 319 S.
Hardcover + eBook € 24,99 (D) | € 25,58 (A) | sFr 25.50 (CH)
ISBN 978-3-658-21896-6
Auch nur als eBook verfügbar

Weitere Informationen

Informationen zum Buch
www.springer.com/de/book/9783658218966

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Informatikerin der TU Kaiserslautern in Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ berufen

Der Bundestag hat Professorin Dr. Katharina Anna Zweig in die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“ berufen. Die Informatikerin setzt sich an der Technischen Universität Kaiserslautern mit ihrem Team im Algorithm Accountability Lab kritisch mit dem Umgang von Algorithmen auseinander. Die Kommission kommt am 27. September zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Sie hat die Aufgabe, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, um Chancen der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Gesellschaft nutzbar zu machen und Risiken zu begrenzen.

Die Kaiserslauterer Informatik-Professorin untersucht algorithmische Entscheidungssysteme, die wichtige Lebenssituationen von Menschen bewerten. Dabei erforscht sie auch Methoden, mit denen sie sich künftig besser kontrollieren lassen. Über die Berufung freut sich die Forscherin: „Die Sachverständigen decken eine hohe Bandbreite an Expertise ab, viele von den Bundestagsabgeordneten haben auch Erfahrung in der IT; das ist eine gute Grundlage. Es ist wichtig, dass wir den Gestaltungspielraum für KI heute abstecken, um damit auf der einen Seite wirtschaftlich innovativ zu bleiben und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, und auf der anderen Seite soziale und menschliche Entscheidungen zu treffen.“

Im vergangenen Jahr hat Zweig zum Beispiel mit der Initiative AlgorithmWatch und einem Konsortium von Landesmedienanstalten vor der Bundestagswahl überprüft, wem die Suchmaschine Google welche Nachrichten beziehungsweise Ergebnisse anzeigt. Ihre Untersuchung hat gezeigt, dass Google deutlich weniger personalisiert als angenommen: Bei der Suche nach Politkern gab es im Durchschnitt nur ein bis zwei unterschiedliche Links, auch bei den Parteien stimmte der Großteil überein.

Der Kommission gehören 19 Mitglieder des Bundestages sowie 19 Sachverständige an. Weitere Informationen unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/029/1902978.pdf

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15 Tipps: So wird der Online-Shop fit für Weihnachten

Wie jedes Jahr steht bereits vier Monate vor Weihnachten der Spekulatius in den Regalen. Was Verbraucher nervt, ist für Online-Händler ein guter Startschuss, um den Shop rechtzeitig auf die umsatzstärkste Zeit des Jahres vorzubereiten. Unsere 15 Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft.

1. Bestellprozess einfach halten
So wenige Klicks wie möglich, so viele wie nötig. Erleichtern Sie Ihren Kunden von der Produktauswahl bis zum Warenkorb den Bestellprozess. Denken Sie auch an eilige Shopper oder Silver Surfer, die eine klare Menüführung benötigen.

2. Frühzeitig Kundenbewertungen sammeln
Rüsten Sie Ihre Seiten rechtzeitig mit Bewertungen. Shopbewertungen schaffen Vertrauen in Ihr Unternehmen, Produktbewertungen helfen bei der Produktauswahl und halten die Retourenquote niedrig.

3. Warenbestand aufstocken
Wer nicht rechtzeitig zum Fest liefert, verprellt Kunden. Prüfen Sie deshalb jetzt schon Ihre Warenbestände und geben Sie Lieferzeiten realistisch an.

4. Website rechtssicher gestalten
Post vom Abmahnanwalt ist das Letzte, was Sie in der Hochphase des Jahresgeschäfts gebrauchen können. Checken Sie, ob Ihre Website allen rechtlichen Anforderungen genügt, insbesondere denen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

5. Neukunden Sicherheit beim Einkauf vermitteln 
Im Weihnachtsgeschäft finden besonders viele Gelegenheitskäufer zu Ihnen. Diese gilt es davon zu überzeugen, dass sie es mit einem seriösen Online-Shop zu tun haben. Vermitteln Sie Sicherheit, indem Sie einen Käuferschutz anbieten, ein Gütesiegel anzeigen, ausreichend Kontaktmöglichkeiten bereitstellen sowie Impressum und AGB auf dem neuesten Stand halten. 

6. Online-Werbung vorbereiten
Überlegen Sie schon jetzt Themen für Ihre Online-Werbung. Was interessiert Ihre Käufer und in welchen Formaten können Sie darauf eingehen? Möglich sind beispielsweise Facebook- oder Google-Anzeigen, spezielle Landingpages, Mailings oder in sozialen Medien veröffentlichte Kundenbewertungen.

7. Ausreichend Mitarbeiter einstellen
Der Ansturm in der Weihnachtszeit ist für Sie als Händler nur dann erfreulich, wenn Sie ihn auch bewältigen können. Stellen Sie ausreichend Mitarbeiter ein, bedenken Sie auch vorab schon Ausfälle durch mögliche Erkältungswellen und berücksichtigen Sie ebenso die Zeit nach Weihnachten, in der Retouren und Rückfragen kommen oder Gutscheine eingelöst werden.

8. Serverkapazität auf hohe Auslastung vorbereiten
Ein Website-Ausfall aufgrund von hohen Zugriffszahlen stellt in der Weihnachtszeit den Albtraum aller Händler dar. Checken Sie deshalb rechtzeitig in Testszenarien und Analysen die Leistung Ihrer Server. Ebenso ist die Seitengeschwindigkeit dafür entscheidend, dass Käufer nicht abspringen.

9. Angebote auf der Startseite platzieren
Die Startseite ist die perfekte Werbefläche, da sich dort die meisten Besucher aufhalten. Geben Sie entweder den Produkten, die sich ohnehin gut verkaufen, mit einem Banner einen zusätzlichen Schub, oder bringen Sie weniger beachtete Produkte in den Fokus Ihrer Besucher.

10. Google-Präsenz ausbauen
Kunden finden Ihren Online-Shop auf Google über Werbeanzeigen, organische Suchergebnisse oder Bewertungssterne in Google Shopping. Außerdem sollten Sie als SEO-Maßnahme häufige Suchbegriffe, die zu Ihren Produkten passen, abklopfen und auf Ihrer Website platzieren. Denkbar ist auch eine eigene Landingpage zu ausgewählten Produkten. Die Häufigkeit von Suchbegriffen können Sie gut auf Google Trends prüfen.

11. Den Online-Shop festlich dekorieren
Erzeugen Sie auf der Startseite Weihnachtsgefühle durch eine passende Dekoration. Seien Sie bei der Motivauswahl kreativ und achten Sie darauf, dass das Styling mit Ihrer Ware harmoniert. Weihnachtskugeln, Zuckerstangen, Tannenzweige und Holzhintergrund haben Kunden schon oft genug gesehen. Versuchen Sie auch mal weniger gängige Motive wie Glöckchen, Kerzen, Kaminfeuer, Zimt oder Rentiere.

12. Produkte als Geschenkpaket bündeln
Gerade Kunden, die bei Geschenken weniger einfallsreich sind, lieben schöne Pakete, die sie ohne weiteren Aufwand verschenken können. Schauen Sie, ob Sie Produkte anbieten, die sich dafür eignen, zum Beispiel Bücherkisten, Winterkleidung, Süßigkeiten. Oder ein Paket mit Weihnachtskrimi, Rentierpullover und einer Tafel Schokolade?

13. Jetzt schon auf das neue Verpackungsgesetz vorbereiten
Am 01.01.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft und löst die bisherige Verpackungsverordnung ab. Für viele Online-Händler bedeutet das eine Registrierung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister. Kümmern Sie sich bereits jetzt um dieses Thema, damit es Sie in der Weihnachtszeit nicht überfällt.

14. Besucher auf der Seite halten
Die umsatzreichste Zeit des Jahres stellt eine gute Gelegenheit dar, neue Kunden zu gewinnen. Dafür ist entscheidend, dass Besucher Ihre Website nicht gleich wieder verlassen. Dies erreichen Sie über eine klare Menüführung, ausreichende, aber nicht überbordende Informationen zu den Artikeln oder ein Pop-up mit einem Rabatt, das sich öffnet, sobald der Kunde den Mauszeiger aus dem Browserfenster hinausbewegt.

15. Geschenkpapier besorgen
Da in der Weihnachtszeit naturgemäß überwiegend Geschenke gekauft werden, wünschen sich viele Kunden, dass die Ware in Geschenkpapier eingepackt wird. Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit gutem Service gleich doppelt zu glänzen: Die hübsche Verpackung sehen sowohl der Käufer als auch der oder die Beschenkte.

Niemand hat im Spätsommer Lust auf Weihnachten, doch wenn Sie als Online-Händler frühzeitig die Planung beginnen, besitzen Sie einen klaren Wettbewerbsvorteil.

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Wirecard auf dem Weg zum Leitindex

Der Innovationsführer für digitale Finanztechnologie Wirecard ist mit seinen ca. 4.500 Mitarbeitern mehr Wert als die Deutsche Bank. Mit einem Unternehmenswert von 23 Mrd. Euro ist Wirecard (ISIN: DE0007472060) doppelt so viel Wert wie die Commerzbank, einem DAX-Gründungsmitglied, welches nun den Platz im Leitindex für die Aschheimer räumen muss.

Vom kleinen Startup bis in die höchste Liga vergingen nur ein paar Jahre. Im Jahr 1999 wurde das erste Geld im Internet verdient und keine 20 Jahre später ist das Unternehmen aus dem Münchener Vorort nun Kooperationspartner von großen Konzernen wie SAP, Banken, dem Kreditkartenanbieter Visa oder auch Fluglinien.

Erst kürzlich wurde die Kooperation mit einer der wachstumsstärksten Fluggesellschaften der Welt, Jet Airways (India) Limited, weiter ausgebaut. So setzt Jet Airways weltweit für die Zahlungsabwicklung lokaler Reisebüros auf die Schnittstelle der International Air Transport Association (‚IATA’) sowie auf den Billing and Settlement Plan (‚BSP’) über Wirecards Plattform. Dieses weltweit am weitesten verbreitete System lässt Jet Airways den Ticketverkauf noch schneller und einfacher abwickeln.

Der schwedische Möbelhausgigant IKEA setzt bei seinen Onlineshops in Südostasien ebenfalls auf die Wirecard-Plattform. Der regionale Rollout startet in Singapur und soll in ganz Thailand fortgesetzt werden. Neben der Vereinfachung des Bezahlvorgangs kann IKEA durch die Integration von Wirecards Bezahllösung auch mit Sicherheit und Pünktlichkeit der Zahlungen sowie Betrugsvermeidung profitieren.

Die Integration unterschiedlichster Zahlungsmethoden bietet durch viele globale Kooperationen nahezu jedem Nutzer die Möglichkeit, seine bevorzugte digitale Zahlungsmethode weltweit zu nutzen. So können z.B. chinesische Touristen an europäischen Flughäfen bei Breuninger oder dem Duty-Free-Anbieter Gebr. Heinemann mit ‚AliPay’ oder ‚We-Chat’ bezahlen.

Auch das Zahlen mit Smartphone wurde durch Wirecard nach vorne gebracht. In der hauseigenen ‚boon-App’ werden die unterschiedlichsten Zahlungsmethoden zusammengefasst und können vielseitig eingesetzt werden. So z.B. für kontaktlose Zahlungen direkt an der Supermarktkasse – entweder über das Konto bei der Hausbank, Kreditkarte oder auch Google Pay.

Vor kurzem wurde mit dem Payment Page Designer für Onlinehändler das Portfolio an Mehrwertservices rund um den E-Commerce erweitert und bietet so E-Commerce Betreibern jeder Größe die Möglichkeit innerhalb von Minuten das Design der Zahlungsoptionen in ihrem Onlineshop zu gestalten. Händler profitieren somit von verkürzten Setup-Zeiten und gleichzeitig steigenden Abschluss-Raten, denn der Wirecard Payment Page Designer verbindet geringen Integrations- und Anpassungsaufwand mit hoher visueller Flexibilität und passt sich somit nahtlos an das ‚CI’ des Händlers an.

Neben der reinen Zahlungsverwaltung bietet Wirecard auch Risikoabsicherung und Betrugsprävention mit seiner Plattform. Dies ist sowohl für reine Onlinehändler als auch für den stationären Einzelhandel ein nicht zu unterschätzender Mehrwert, denn am ‚PoS’ werden die Weichen immer mehr auf digitale Zahlungen gestellt und Bargeld könnte schon bald ein Nischendasein führen.

In Schwellenländern wie Indonesien oder Südafrika wurden viele interessante Firmen gekauft und da dort die digitalen Zahlungen erst am Anfang stehen, bietet sich besonders hier die Möglichkeit auf enormen Wachstum. Auch neue Branchen sollen in den Blick genommen werden, so seien Zahlungsabwicklungen für Streamingdienste laut Wirecard attraktiv.

Im Laufe des letzten Jahres konnte sich Wirecards Börsenwert um über 170 % steigern und verzeichnete ein Allzeit-Hoch nach dem anderen. Im ersten Halbjahr 2018 sind über 56 Mrd. Euro über die Wirecard-Plattform geflossen, bis 2020 soll sich der Umsatz bei Wirecard auf mehr als drei Milliarden Euro verdoppeln. Die Gewinnprognosen wurden von dem Unternehmen dementsprechend erhöht, welche für einige Analysten als sehr konservativ eingestuft wurden.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung.

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Google entdeckt Sicherheitslücke im eigenen Haus

Googles hauseigenen Sicherheitsforscher von Project Zero sind mittlerweile bekannt dafür, immer wieder gravierende Sicherheitslücken in den unterschiedlichsten Soft- und Hardwareprodukten zu entdecken. Dabei machen sie auch vor ihrem eigenen Arbeitgeber nicht halt. Auf einer Sicherheitskonferenz stellte David Tomaschik kürzlich eine physische Sicherheitslücke an Googles smartem Zugangssystem zur Zentrale in Sunnyvale vor, die jedoch noch weit mehr Unternehmen betreffen dürfte.

In der Google-Zentrale kommt ein Sicherheitssystem des Unternehmens Software House zum Einsatz. Mitarbeiter erhalten personalisierte Schlüsselkarten, die mittels RFID mit den Türschlössern und der dahinterstehenden Software kommunizieren. Damit werden Türen geöffnet und es wird protokolliert, wer wann welche Zugänge bedient hat. Die dabei übertragenen Daten werden verschlüsselt über das interne Netzwerk verbreitet. Diese Datenströme hat sich Tomaschik genauer angesehen und festgestellt, dass sie nicht randomisiert werden. Außerdem stolperte er über einen fest kodierten Verschlüsselungscode, der scheinbar in allen Geräten von Software House steckt. Diesen konnte er vervielfältigen und damit das Sicherheitssystem in Sunnyvale kapern. Getestet hat er das in seinem eigenen Büro. Er verschickte einen speziell entwickelten Schadcode über Googles Netzwerk und tatsächlich wechselten die Lichter an seinem Türschloss von Rot zu Grün. Selbst mit einer der RFID-Zugangskarten ließ sich Tomaschiks Kontrolle nicht umgehen.

Das Problem bei den Produkten von Software House: Außer dem Verschlüsselungscode gibt es keine weitere Authentifizierung der Signale, wodurch sich die Zugangskarten kompromittieren lassen. So könnten sich Angreifer ohne Weiteres Zugang zu Unternehmensräumen, Akten oder Labors verschaffen. Auch Industriespionage durch einen Insider wäre denkbar, denn die Zugangsprotokolle zu den einzelnen Räumen lassen sich ja auch umgehen. Und es gibt ein weiteres Problem. Die Sicherheitslücke betrifft nicht nur Googles Zentrale, sondern auch die anderen Kunden von Software House. Und zu allem Überfluss lässt sie sich in vielen Fällen nicht so einfach durch ein Update beheben, da ältere Versionen nicht über ausreichend Speicherplatz verfügen, um neue Firmware aufzuspielen. Das würde neue Hardware voraussetzen und immensen Aufwand bedeuten. Daher ist davon auszugehen, dass Software House das angekündigte Update zur Fehlerbehebung nur für neuere Modelle bereitstellen wird.

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PM45 ab sofort Android Enterprise Recommended

Mit "Android Enterprise Recommended" können Unternehmen ganz einfach Android-Geräte und -Dienste auswählen, bereitstellen und verwalten, die den höchsten Unternehmensanforderungen entsprechen – geprüft von Google.

Dank "Android Enterprise Recommended" wird Ihre Suche vereinfacht, da Sie Ihre Auswahl aus einer Liste bereits genehmigter Geräte und Dienste treffen können. Diese verifizierten Geräte und Dienste entsprechen den hohen Unternehmensanforderungen von Partnern, die von Google geschult und unterstützt werden.

Nutzen Sie die Vorteile einer konsistenten Bereitstellung und Verwaltung sowie Funktionen, die die Bereitstellung, Skalierung und Unterstützung von Android vereinfachen. Sie sparen Kosten für den Support und Zeit bei der Bereitstellung und Wartung der Geräte.

Im Rahmen des Programms "Android Enterprise Recommended" werden Sicherheitsupdates innerhalb von 90 Tagen bereitgestellt, sodass Ihre Geräte immer auf dem neuesten Stand sind. Geräte mit dem Siegel "Android Enterprise Recommended" erhalten außerdem mindestens ein vollständiges Betriebssystemupdate – garantiert.

Der PM45 ist im Rahmen des Programms "Android Enterprise Recommended" als widerstandsfähiges Gerät für die Arbeit in anspruchsvollen Umgebungen entwickelt worden. Das verwendete Material bietet effektiven Aufprallschutz und auch Staub hat keine Chance. Außerdem erhalten Geräte mit dem Label "Android Enterprise Recommended" regelmäßig Updates, sodass sie immer auf dem neuesten Stand sind und überdurchschnittlich lange genutzt werden können.

Der koreanische Hersteller Point Mobile liefert mit dem PM45 eines der ersten Geräte im Segment ‚Widerstandsfähige Geräte‘ und unterstreicht somit die besondere Eignung für den Einsatz in Unternehmen jeder Größenordnung. Beratung und Service erfolgt durch die Spezialisten der Carema GmbH aus Düsseldorf.

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Print als Pluspunkt: Commanders Act kooperiert mit der Deutschen Post und ermöglicht Online-Kunden mit Briefwerbung zu gewinnen

Vom Warenkorbabbrecher zum Neukunden: Kunden, die sich online für ein Produkt oder für einen Service interessieren, aber noch keinen Kauf abgeschlossen haben, können künftig auch auf postalischem Weg aus der Customer-Data-Plattform von Commanders Act heraus angesprochen werden. Wie eine Studie zeigt, werden so besonders eindrucksvolle Conversion Rates erzielt. Möglich macht dies eine Kooperation von Commanders Act, dem europäischen Anbieter von Enterprise-Lösungen für Tag-, Daten- und Customer-Journey-Management mit der Deutschen Post AG. Dabei wird die Consentric Adressmatching-Technologie der Deutschen Post in die Customer-Data-Plattform von Commanders Act integriert.

Kunden Offline ansprechen, Online gewinnen

Nehmen wir an, eine Familie möchte einen neuen Teppich kaufen, hinterlegt präferierte Modelle im Warenkorb des Online-Händlers oder surft einfach auf der Seite, entschließt sich aber nicht zum Kauf. Als Commanders Act-Kunde kann der Online-Händler nun über die Customer-Data-Plattform segmentierte Zielgruppen nicht mehr nur über Online-Werbung, Google oder Facebook ansprechen. Mithilfe anonymisierter Kundendaten kann er seinen Webseiten-Besuchern auch individualisierte Print-Mailings zustellen. Unsere Familie erhält vom Briefträger ein Werbeprospekt mit attraktiven Angeboten zum Wunschteppich. Kommt sie auf die Webseite zurück, um den Kauf abzuschließen, wird dies von der Marketing-Plattform registriert.

„Als Anbieter einer omnikanalen Customer-Data-Plattform ist es für uns wichtig, alle Kanäle abzudecken, über die das Marketing mit Konsumenten kommuniziert. Wir freuen uns daher sehr über diese Partnerschaft mit der Deutschen Post, da wir unseren Kunden dadurch weitere, außergewöhnliche Möglichkeiten in der kundenzentrischen Nutzeransprache bieten können“, sagt Timo von Focht, Country Manager DACH von Commanders Act.

Ralph Wiechers, Senior Vice President Dialogmarketing & Presse, Deutsche Post:
„Die Einbindung physischer Mailings in eine Customer-Data-Plattform wie Commanders Act ist ein weiterer Schritt, um den Kundendialog optimal umzusetzen – eng verzahnt offline und online. Das ist die werbewirkungsstärkste Form für Kundendialoge, und zugleich die effizienteste.“

Per Brief wertvolle Neukunden generieren

Offline-Ansprache aus der Online-Welt heraus wird nicht nur als hochwertig wahrgenommen, sie schafft auch Markenbewusstsein und Kundenbindung, die sich lohnt: Wie eine Studie zeigt, die die Deutsche Post mit dem Collaborative Marketing Club durchgeführt hat, liegt die durchschnittliche Conversion Rate von Online-Händlern, die Briefe auf dem Postweg an Bestandskunden versenden, bei aufsehenerregenden 3,9 Prozent. Ein weiterer Vorteil der Consentric Technologie ist, dass Unternehmen nahezu 100 Prozent ihrer Bestandskunden per Briefwerbung erreichen können, da für Print-Werbung kein Opt-in erforderlich ist, wie beim Online-Marketing.

Datenschutz großgeschrieben – EU-DSGVO- und BDSG-konforme Technologie

Dabei steht die in die Commanders Act-Plattform integrierte Consentric Technologie im Einklang mit den strengen Datenschutzregeln in Deutschland und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen der DSGVO (EU Datenschutz-Grundverordnung). Die Brücke zwischen Online und Offline schlägt ein Cookie, das einer geografischen Mikrozelle zugeordnet ist, in der ein Konsument wohnt. Das Cookie enthält dabei weder Namen noch personenbezogene Merkmale, sondern verknüpft Daten aus dem Webtracking mit der Mikrozelle. Jede der 7 Millionen Mikrozellen in Deutschland enthält Daten von sechs bis sieben Haushalten. Der einzelne Nutzer bleibt dabei anonym.

Falls Sie an weiteren Informationen über die neue Kooperation interessiert sind, finden Sie uns am 12./13. September auf der dmexco am gemeinsamen Messestand mit dem Partner-Aussteller Webtrekk in Halle 8, Stand C011/D018. Timo von Focht, Country Manager DACH von Commanders Act, steht für Pressegespräche zur Verfügung.

Zu der Studie des Collaborative Marketing Club mit der Deutschen Post:
https://www.collaborativemarketingclub.com/cmc-dialogpost-studie

Hier finden Sie begleitendes Bildmaterial:

Feature Image: http://www.messerpr.com/uploads/media/Feature_Image_Commanders_Act_Deutsche_Post.png  
Grafik: http://www.messerpr.com/uploads/media/Individualisierter_Briefversand_an_Online_Nutzer.jpg     

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