Dirk Eilers ist neuer stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der TÜV SÜD Stiftung

Neues Mitglied im Stiftungsgremium: Dirk Eilers ist im Oktober 2018 in das Kuratorium der TÜV SÜD Stiftung berufen worden, zeitgleich wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums ernannt. Die TÜV SÜD Stiftung ist einer der beiden Eigentümer des größten deutschen TÜV-Unternehmens und hat sich mit ihren Projekten zum Ziel gesetzt, junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.

Dirk Eilers wurde 1955 im niedersächsischen Delmenhorst geboren. Der heute 63jährige ist der TÜV SÜD Gruppe seit langem eng verbunden: Bevor er im September 2018 in den Ruhestand wechselte, war Eilers über einen Zeitraum von insgesamt 37 Jahren für das Unternehmen im Einsatz – mit Dienstsitzen in Deutschland, Japan und Singapur. Im Herbst 2010 wurde Eilers in den Vorstand der TÜV SÜD AG berufen und führte von Asien aus das Segment CERTIFICATION mit den Divisionen Product Service und Business Assurance.

Als erfahrener und interkulturell versierter Manager verfügt Dirk Eilers über profunde Kenntnisse, die der TÜV SÜD Stiftung bei der Realisierung ihrer Projekte in Zukunft zu Gute kommen werden. Die TÜV SÜD Stiftung unterstützt in zahlreichen Projekten die naturwissenschaftliche und technische Bildung junger Menschen: Das Spektrum der Förderprojekte reicht dabei von Projekten an Grundschulen (etwa bei der Vermittlung von Technik-Themen für den Spracherwerb von Kindern mit Migrations-Hintergrund) und Gymnasien (etwa bei der Förderung von Top-Talenten) über Aktivitäten in der gewerblich-technischen Bildung sowie der Förderung der Ausbildung von angehenden Berufsschullehrern bis zu Gastprofessuren international renommierter Wissenschaftler an deutschen Universitäten.

Das Kuratorium der TÜV SÜD Stiftung besteht aktuell aus fünf Personen: Prof. Wolfgang A. Herrmann (Präsident der Technischen Universität München) ist Vorsitzender des Stiftungskuratoriums; neben Dirk Eilers sind zudem Prof. Angelika Niebler (Abgeordnete des EU-Parlaments), Rechtsanwalt Günter Häfner (Mitglied des Verwaltungsrates des TÜV SÜD e.V.) sowie Johann Schwaiger (Vertreter des Konzernbetriebsrates der TÜV SÜD Gruppe) derzeit Mitglied des Gremiums.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued-stiftung.de.

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Pyrolyx AG: Niels Raeder übergibt nach 10 Jahren den Vorsitz im Vorstand

Der bisherige Vorstandsvorsitzende und Gründer der Pyrolyx AG, Niels Raeder hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung beschlossen, den Vorstandsvorsitz in die Hände von Bernhard Meder zu übergeben.

Niels Raeder hat die Pyrolyx AG im Jahre 2008 als Gründer aufgebaut und bis heute als Vorstandsvorsitzender geleitet. Unter seiner Führung wurde die Pyrolyx AG Weltmarktführer für recovered Carbon Black (rCB). Als wichtigsten Schritt auf diesem Weg konnte er die mehrheitliche Übernahme der US-amerikanischen Reklaim Group realisieren, welche die Grundlage für den erfolgreichen Börsengang der Pyrolyx AG im Jahre 2017 an der australischen Börse ASX bildete. Pyrolyx baut heute das modernste und derzeit weltweit größte Werk für rCB in den USA.

Der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Meder greift auf einen großen Erfahrungsschatz als Geschäftsführer und Vorstand von mittelständischen Unternehmen zurück. Als Hauptgesellschafter und Aufsichtsrat der CCT AG hat er das Unternehmen bereits vor 4 Jahren erfolgreich in die heutige Pyrolyx AG integriert und damit gemeinsam mit Niels Raeder den Grundstein für den aktuell erfolgreichsten thermischen Prozess des Altreifenrecycling gelegt.

Alexis Gurdjian, Vorsitzender des Aufsichtsrats erläutert dazu: "Durch den festen Glauben an die Möglichkeit der Rückgewinnung von Carbon Black aus Altreifen hat Niels Raeder schon vor 10 Jahren enormen Weitblick für eines der heutigen größten Umweltproblem bewiesen. Er und das gesamte Pyrolyx Team haben es geschafft die Pyrolyx Group zu formen und international federführend aufzustellen. Niels Raeder hat darum gebeten, die Position des Vorsitzenden, nach der erfolgreichen Aufbauzeit neu zu besetzen.

Mit Bernhard Meder haben wir einen äußerst angesehenen Experten, Ingenieur und erfolgreichen Vorstand für die Position gewinnen können. Die Pyrolyx Group wird also auch in der Zukunft bestens aufgestellt sein.

Bei Niels Raeder möchte ich mich im Namen des gesamten Aufsichtsrats sowie aller Mitarbeiter der Pyrolyx Gruppe für seine einzigartige Leistung sehr herzlich bedanken. Als angesehener Experte bleibt er weiterhin dem Unternehmen beratend erhalten und wird speziell die internationale Expansion sowie strategische Partnerschaften mit der internationalen Reifen- und Carbon Black Industrie vorantreiben und darüber freue ich mich sehr".

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Dr. Markus Böning ist neuer Chief Financial Officer (CFO) der Tekfor Gruppe

Die TEKFOR Gruppe, ein führender Hersteller von hochdifferenzierten Produkten für die globale Automobilindustrie, beendet nun auch im Bereich Finanzen/Controlling die Übergangsphase. Mit Dr. Markus Böning hat Tekfor zum 01. Juli 2018 einen international erfahrenen Manager und Finanzspezialisten für die Position des Finanzvorstands (Chief Financial Officer, CFO) gewinnen können.

Dr. Markus Böning promovierte nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften/Verwaltung an der Universität Bochum im Bereich Finanzen. In seiner bisherigen beruflichen Karriere hat er umfassende Berufserfahrung auf diesem Gebiet gesammelt, davon mehrere Jahre in den USA. Er war dabei unter anderem bei American Specialty Alloys Inc., der ThyssenKrupp AG und der Siemens AG beschäftigt. Zuletzt hatte er die Position des CFO bei der Aenova Holding GmbH, einem der weltweit größten pharmazeutischen Auftragshersteller mit einem Umsatz von rund 750 Mio. Euro, in Starnberg/Deutschland inne. Dr. Böning berichtet als Geschäftsführer und Managing Director der Tekfor Global Holding an den Vorstandsvorsitzenden (CEO) Johann Ecker.

Er übernimmt bei Tekfor die Verantwortung für die Bereiche Finanzen und Controlling von Peter Neubacher von AlixPartners, der das Topmanagement von Tekfor als Interim CFO in den vergangenen zwölf Monaten wirkungsvoll unterstützte.

Die TEKFOR Gruppe hat sich seitdem wieder finanziell unabhängig und strategisch eigenständig als "Global Player" im Automotive-Markt aufgestellt. Das aktuell starke Wachstum der Gruppe geht vor allem auf die Erweiterung der Wertschöpfungskette zurück: Massivumformung, Zerspanungstechnik, Wärme- und Oberflächenbehandlung bis hin zu einbaufertigen Einzelteilen und zur Montage kompletter Baugruppen. Heute ist TEKFOR führend in der Herstellung gewichtsreduzierter, leistungsstarker Komponenten.

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Grundsteinlegung für neue Produktionsstätte am Standort Schmölln

  • Tekfor schafft weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze am Standort Schmölln
  • Kapazität für Nockenwellenproduktion erweitert – Wachstumsschub für Gruppe

"Das ist ein entscheidender Baustein unserer Zukunftsstrategie und eines der Fundamente des weiteren Wachstums der Tekfor Gruppe." Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Johann Ecker, heute bei der feierlichen Grundsteinlegung den Sinn und Zweck der bevorstehenden Erweiterung des Tekfor-Standorts Schmölln zusammen. Auf über 6.000 Quadratmetern entsteht hier in den nächsten Monaten eine moderne Produktionsstätte für Antriebskomponenten für die internationale Automobilindustrie. Mit der Kapazitätserweiterung ist die Schaffung weiterer hochqualifizierter Arbeitsplätze verbunden.

"Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Standort direkt neben den Bestandsgebäuden vergrößern können. Unser 2,5 Hektar großes Grundstück im Gewerbegebiet Crimmitschauer Straße bietet ausreichend Platz für den Neubau. Auch für eine bereits geplante Erweiterung um 4.000 Quadratmeter in einem zweiten Bauabschnitt reicht die vorhandene Grundstücksfläche aus", erklärt Johann Ecker.

Die Neumayer Tekfor Schmölln GmbH wurde 2001 gegründet und zählt zu den neuesten Werken der Tekfor Gruppe. Aktuell produzieren hier rund 300 Mitarbeiter Antriebskomponenten wie etwa Nockenwellen und Pleuelstangen für weltweit führende Automobilhersteller. "Wir investieren hier im ersten Schritt rund 10 Millionen Euro in den Neubau und die Produktionsanlagen, um unsere Kapazität für den zukünftigen Bedarf zu erweitern", betont Johann Ecker.

Die TEKFOR Gruppe hat sich im vergangenen Jahr als strategisch eigenständiger "Global Player" im Automotive-Markt positioniert und ist wieder auf Erfolgskurs. Dazu hat vor allem eine Erweiterung der Wertschöpfungskette von Massivumformung, Zerspanungstechnik, Wärme- und Oberflächenbehandlung bis hin zu einbaufertigen Einzelteilen und zur Montage kompletter Baugruppen beigetragen. Heute ist TEKFOR führend in der Herstellung gewichtsreduzierter, leistungsstarker Komponenten.

Präzisionsteile und Applikationen von TEKFOR finden sich heute fast überall in PKWs und LKWs, vor allem dort, wo es um Sicherheit und Zuverlässigkeit geht. Die Vision für TEKFOR ist dabei unverändert: Der führende Partner bei hochdifferenzierten Produkten für die Globale Automobilindustrie zu sein.

Am Standort Schmölln sind die Kernkompetenzen Zerspanung, Wärmebehandlung und Montage angesiedelt. Damit verbunden sind hoch qualifizierte Arbeitsplätze. "Innovation, Präzision und Qualität sind die Werte, die Tekfor im internationalen Wettbewerb herausheben, und für die unsere Mitarbeiter stehen. Für unsere neue Produktionsstätte brauchen wir neue Kollegen, die diese Werte teilen. Wir können ihnen als flexibler Mittelständler neben einer leistungsgerechten, tarifgebundenen Entlohnung auch attraktive Zusatzleistungen bieten. Das macht Tekfor in der Region auch als Arbeitgeber interessant," betont Werksleiter Jens Heger.

Als Partner beim Neubau entschied sich Tekfor für den Leipziger Geschäftsbereich der Freyler Industriebau GmbH. Freyler wird den Neubau nach detaillierter Planung bis Februar 2019 schlüsselfertig ausführen.

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Regelinsolvenzverfahren eröffnet – Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig startet M&A Prozess

– Investorensuche für POLIGRAT wird beschleunigt
– Geschäftsbetrieb läuft in vollem Umfang weiter – Sanierung wird fortgesetzt

Das Amtsgericht München hat zum 01. September 2018 das Regelinsolvenzverfahren für die POLIGRAT GmbH eröffnet und den bisherigen vorläufigen Sachwalter, Dr. Max Liebig von der bundesweit renommierten Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter, zum Insolvenzverwalter bestellt. Sein Hauptaugenmerk gilt der Investorensuche für das weltweit tätige und technologisch führende Unternehmen in der Veredelung von Metalloberflächen, wie er den Mitarbeitern bei einer Betriebsversammlung erläuterte. Dazu wird nun ein M&A Prozess gestartet. Die im Antragsverfahren bereits eingeleitete operative Sanierung zeigt unterdessen erste Erfolge, so dass der Geschäftsbetrieb in Deutschland und bei den europäischen Tochtergesellschaften in vollem Umfang fortgeführt werden kann.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat der Insolvenzverwalter nun die Befugnisse, um mit potenziellen Interessenten zügig eine dauerhafte Fortführungslösung für POLIGRAT zu verhandeln. "Wenn alle Beteiligten und insbesondere die Kunden und Lieferanten POLIGRAT weiter so unterstützen wie bisher, dann bin ich zuversichtlich, dass wir die Zukunft dieses Unternehmens und der über 200 Arbeitsplätze in der Gruppe sichern können", so der Insolvenzverwalter in einer ersten Einschätzung bei der gestrigen Mitarbeiterversammlung.

Am Hauptstandort München und per Video-Live-Übertragung an die übrigen drei deutschen Standorte informierte er die Mitarbeiter dabei über die Eröffnung des Verfahrens und die weiteren Schritte. Von Mitarbeiterseite gab es dazu ein positives Echo und ein klares Signal zur Unterstützung des Investoren- und Sanierungsprozesses.

Das mittelständische Unternehmen mit Hauptsitz in München war in Schieflage geraten, als es sich mit Tochtergesellschaften im Ausland engagierte und dort Verluste verzeichnen musste. Diese belasteten die Muttergesellschaft letztlich so, dass die POLIGRAT GmbH am 22. Juni 2018 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens – zunächst in Eigenverwaltung – stellen musste.

In der Folge gelang es unter Aufsicht des vorläufigen Sachwalters, die operative Sanierung einzuleiten, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und ohne Einschränkung weiter zu produzieren. Im Interesse einer bestmöglichen Gläubigerbefriedigung durch eine erfolgreiche Sanierung entschied das Amtsgericht München mit Beschluss vom 01. September 2018 einen Insolvenzverwalter einzusetzen, da es das Regelinsolvenzverfahren zur Erreichung der Verfahrensziele gegenüber dem zunächst angestrebten Eigenverwaltungsverfahren als erfolgversprechender erachtete.

"POLIGRAT ist ein sanierungsfähiges und -würdiges Unternehmen mit Potenzial. Schon die bisherigen Gesellschafter strebten eine Nachfolgelösung mit Beteiligung neuer Investoren an. Im Insolvenzverfahren treiben wir die Investorensuche nun mit Hochdruck voran, um dieses Zukunftspotenzial im Interesse der Gläubiger wie der Arbeitnehmer auszuschöpfen", erläutert Dr. Max Liebig.

Seit über 65 Jahren ist das Unternehmen spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und Anwendung von Verfahren zur chemischen und elektrochemischen Veredelung von Metalloberflächen unter anderem in Architektur, Maschinenbau und Medizintechnik und verfügt hier über technische Alleinstellungsmerkmale. POLIGRAT-Verfahren werden weltweit erfolgreich eingesetzt für Oberflächen, die höchsten Anforderungen an Funktionalität und Aussehen entsprechen müssen und deren Herstellung betriebssicher erfolgen muss. Die Umsetzung erfolgt durch die Lieferung schlüsselfertiger Verfahren und Einrichtungen einschließlich Anlagen und Chemikalien oder durch die Anwendung der Verfahren als Dienstleistung in eigenen Lohnbetrieben und vor Ort beim Kunden.

Der auf seinem Gebiet international führende Systemanbieter beschäftigt rund 230 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, davon 150 in Deutschland. Der Umsatz der POLIGRAT-Gruppe beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro im Jahr. POLIGRAT-Verfahren wurden unter anderem beim Bau des Münchner U-Bahnhofs Olympia-Einkaufszentrum und bei der Herstellung von Mars-Sonden angewendet.

Weitere Informationen

Diplom-Kaufmann Dr. Max Liebig ist aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen. Er wird seit 2010 häufig von Gerichten als Insolvenzverwalter sowie als Sachwalter bestellt, um in dieser Funktion nachhaltige Sanierungslösungen für Not leidende Betriebe und deren Gläubiger zu finden. Ende 2017 schloss er sich der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter an, die seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den führenden Kanzleien in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht, insbesondere in komplexen und grenzüberschreitenden Verfahren in Deutschland gehört.

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Comment Crew: Ein alter Bekannter oder sind Nachahmer unterwegs?

Vor fünf Jahren wurde publik, dass eine chinesische Hackergruppe namens APT1 oder Comment Crew mehr als 100 amerikanische Unternehmen kompromittiert hatte. Entdeckt wurde sie von der Sicherheitsfirma Mandiant, die auch herausfand, dass hunderte Terabyte an Daten von den Chinesen entwendet worden waren. Bereits damals kam der Verdacht auf, dass die Gruppe Rückendeckung durch den chinesischen Staat hatte. Genaueres erfuhr man jedoch nie, denn nachdem ihre Machenschaften bekannt geworden waren, tauchte die Comment Crew ab.

Nun könnte sie jedoch wieder da sein, wie Sicherheitsforscher von McAfee berichten. Sie haben offenbar bei aktuellen Hackerangriffen Code gefunden, der sich der Comment Crew zuordnen lässt. Ganz konkret benennt das Unternehmen einen Code namens Seasalt, der vor gut acht Jahren von der Comment Crew erstmals benutzt wurde. Der Fund von wiederverwendetem Code allein wäre jedoch keine Meldung wert gewesen, denn mittlerweile ist es unter Hackern durchaus üblich, dass man sich aus vorhandenen Code-Versatzstücken aus Datenbanken oder Open-Source-Quellen etwas Passendes zusammenbastelt. Der Code der Comment Crew wurde allerdings nie veröffentlicht, was diese Option eher unwahrscheinlich macht.

Bei McAfee hat man dem neuen Code den Namen Oceansalt gegeben und fünf Angriffswellen identifiziert. Mit Spearfishing-Mails, in deren Anhang infizierte Excel-Sheets auf Koreanisch verschickt wurden, wurden zuerst vornehmlich südkoreanische Unternehmen ganz gezielt angegriffen. Erst später folgten auch Ziele in den USA und Kanada. Wer den Anhang öffnete, installierte Oceansalt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Malware bislang nur zu Spionagezwecken eingesetzt, hätte allerdings durchaus die Fähigkeit, die Kontrolle über die infizierten Geräte und damit verbundene Netzwerke zu übernehmen.

Im Bericht von McAfee werden jedoch auch einige Unterschiede zwischen Seasalt und Oceansalt beschrieben. Während der alte Schädling auch nach einem Reboot nachweisbar war, verfügt Oceansalt nicht über dieses Durchhaltevermögen. In anderer Hinsicht ist er seinem Vorgänger jedoch überlegen, denn im Gegensatz zu Seasalt sendet er die erbeuteten Daten verschlüsselt an die Hintermänner.

Darüber, woher Oceansalt nun kommt und wer dahintersteckt, herrscht aktuell noch Unwissenheit. Drei Theorien erscheinen möglich. Erstens, die Comment Crew ist wieder da, was laut McAfee nach fünf Jahren in der Versenkung aber eher unwahrscheinlich ist. Zweitens, der Code wurde von einer neuen Hackergruppe gekauft oder in irgendeiner Form erbeutet. Und drittens besteht die Möglichkeit, dass mit dem Einsatz des Codes die Spur ganz gezielt zur Comment Crew und damit nach China gelenkt werden sollte, um die wahren Täter zu verschleiern. Ein solches Verhalten würde auf gezielte Spionagetätigkeiten hinweisen.

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ADVA übernimmt in der TIP-Projektgruppe ,Disaggregated Cell Site Gateway‘ die Entwicklung einer kommerziellen Gesamtlösung

ADVA (FWB: ADV) gab heute die Entwicklung einer kommerziellen Gesamtlösung bekannt, mit der die Projektgruppe "Disaggregated Cell Site Gateway" (DCSG) des Telecom Infra Projects (TIP) unterstützt werden soll. Die neue Lösung wird ein eingehend getestetes und vollständig integriertes Whitebox-Gateway sowie ein umfassendes Paket von Installations-, Inbetriebnahme- und Monitoring-Services umfassen. Diese Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem Mobilfunkbetreiber aktiv nach kostengünstigen Gateways für Mobilfunkstandorte (Cell Sites) suchen, um den groß angelegten Rollout von 5G-Diensten zu unterstützen. Die Gesamtlösung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 kommerziell verfügbar sein.  

"Was wir heute ankündigen, wird Mobilfunkbetreibern eine unkomplizierte, vollumfängliche Lösung für ein elementares Problem bieten, dem sie sich bei ihren 5G-Rollouts gegenübersehen: Wie können sie möglichst kosteneffizient Hunderttausende Gateways für Mobilfunkstandorte implementieren, um den hohen Kapazitätsanforderungen von 5G gerecht zu werden?", so Niall Robinson, VP Global Business Development bei ADVA. "Wir helfen der DCSG-Gruppe, weiter voranzukommen und schnell eine Lösung auf den Markt zu bringen, die ein echtes Problem für Betreiber in aller Welt beheben kann. Was uns hier von anderen unterscheidet, ist unser bisheriger Erfolg im TIP-Umfeld. Wir wissen, was es bedeutet, eine Idee vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung zu begleiten, und das werden wir auch in diesem Fall wieder tun."

Die DCSG-Lösung ist das zweite kommerzielle Angebot, das ADVA für TIP entwickelt. Die erste Lösung baute ADVA auf dem offenen, verteilten Voyager-System für die Projektgruppe ,Open Optical Packet Transport‘ auf. In weniger als zwei Jahren haben wir den Schritt vom ersten Entwurf bis zu einer vollständigen kommerziellen Lösung gemeistert. Wie beim Produkt Voyager wird ADVA bei der Entwicklung des Cell Site Gateways eng mit Partnern zusammenarbeiten. Momentan leistet Edgecore wichtige Unterstützung bei der Gestaltung und Fertigung der Hardware als Bestandteil der integrierten Lösung von ADVA, die in Kombination mit den begleitenden Services eine offene, aber dennoch zusammenhängende Lösung für Mobilfunkstandorte bereitstellen wird.     

"Was wir derzeit mit dem Team von ADVA entwickeln, könnte eine ganz neuen Art von Cell Site Gateways hervorbringen", so Luis Martin Garcia, Co-Chair der DCSG-Projektgruppe des TIP und Manager, Network Technologies, Facebook. "Wenn wir ein geschlossenes proprietäres System durch eine offene, verteilte und anbieterunabhängige Infrastruktur ersetzen, erhalten Mobilfunkbetreiber die Möglichkeit, die Effizienz ihrer Netze zu erhöhen."

"Angesichts des steigenden Bandbreitenbedarfs und des anstehenden Rollouts von 5G-Diensten eignen sich Mobilfunknetze optimal für die Implementierung leistungsfähiger, verteilter und offener Netzelemente, die nachweislich zur Kostenreduzierung und zur Erhöhung der Flexibilität in den Telekommunikations- und Rechenzentrumsnetzen unserer Kunden beitragen", kommentiert Mark Basham, VP Business Development, EMEA, Edgecore Networks. "Um die Anforderungen einer offenen Infrastruktur für Mobilfunkstandorte zu erfüllen, arbeitet Edgecore eng mit der DCSG-Gruppe des TIP, den führenden Betreibern in Europa und ADVA zusammen. Wir freuen uns, das Edgecore Cell Site Gateway im Einklang mit den Spezifikationen der TIP-Gruppe DCSG zu entwickeln, und können es kaum erwarten, das Produkt auf den Markt zu bringen und auch künftig an der Seite von ADVA Komplettlösungen für Mobilfunkbetreiber zu entwickeln."

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Andreas Dinges einstimmig in BAP-Vorstand und -Präsidium gewählt

Andreas Dinges, Aufsichtsratsvorsitzender der DIS AG und designierter Aufsichtsrat der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, ist als Mitglied in den Vorstand und das Präsidium des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) gewählt worden. Die Wahl von Dinges erfolgte einstimmig im Rahmen der zurückliegenden Vorstandssitzung und gilt satzungsgemäß bis zum Ende der laufenden Amtsperiode (§ 14 Absatz 3 der BAP-Satzung). Andreas Dinges vertritt die Mitgliedsunternehmen der Adecco Gruppe Deutschland in Vorstand und Präsidium des BAP und folgt damit auf Thomas Bäumer, der diese Aufgabe bis zum 30. September 2018 wahrgenommen hat.

„Mit Andreas Dinges hat der BAP einen neuen Vizepräsidenten mit größter Expertise im Bereich der Personal­dienstleistungen bekommen“, sagt Thomas Hetz, BAP-Hauptgeschäftsführer. „Dinges war seit 2006 Vorstandsvorsitzender der DIS AG und von 2009 bis 2015 Chief Executive Officer der Adecco Gruppe für Deutschland und Österreich. Er bringt also weitgefächerte Erfahrungen mit, die für die Gremien unseres Verbandes von unschätzbarem Wert sind. Deshalb begrüßen Präsi­dium und Vorstand Andreas Dinges herzlich in ihren Reihen und freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchten wir uns bei Thomas Bäumer für sein jahrzehntelanges, weit über den normalen Einsatz hinausgehendes Engage­ment in unserer Branche bedanken und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

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BonVenture investiert in die FENECON GmbH

Die FENECON GmbH, einer der Innovationsführer für Batterie- Speichersysteme und deren Anwendungen, hat einen neuen Gesellschafter: Der Münchner Social Venture Capital Fonds BonVenture erwirbt für eine siebenstellige Summe einen Minderheitsanteil an dem niederbayerischen Unternehmen. Mit dem Kapital wird FENECON insbesondere die Bereiche des Open-Source-Energiemanagementsystems OpenEMS, der Gewerbespeichersysteme und der Speichersysteme mit gebrauchten Elektrofahrzeugbatterien erweitern. Im Zuge der Beteiligung ernennt die Gesellschaft Alexandra Feilmeier, Stefan Feilmeier und Fabian Eckl zu Prokuristen.

Viele Stromspeichersysteme können heute Solarstrom lediglich vom Tag in die Nacht verschieben. Für eine langfristige Nutzung von mindestens 20 Jahren reicht das allerdings nicht aus. Vielmehr dürfte sich diese eingeschränkte Nutzung angesichts der Energiewende in Deutschland sogar als äußerst ineffektiv entpuppen, wenn Batteriespeicher zum Beispiel nicht auch überschüssige Windstrommengen aufnehmen oder netzstabilisierend wirken können.

Genau hier setzt das offene Energiemanagementsystem OpenEMS der FENECON GmbH an: Als Open- Source-Betriebssystem lässt es sich jederzeit mit Apps erweitern – und kann so von allen Herstellern genutzt werden. Der Vorteil des offenen Standards für die Kunden: Sie sind nicht mehr länger auf herstelleigene, untereinander nicht kompatible Lösungen angewiesen.

FENECON schafft zukunftsorientierten Branchenstandard

Als Initiatorin des OpenEMS verfolgt die FENECON GmbH schon seit längerem das Ziel, einen Branchenstandard für Energiemanagementsysteme zu etablieren. Die Deggendorfer setzen für die Sektorkopplung von Stromspeichern, Wärmepumpen/Ladestationen und Stromflatrates neue Maßstäbe und konnten bereits viele Hersteller und Energieversorger als Partner gewinnen.

Als Unternehmen mit positiver gesellschaftlicher Wirkung und finanziell nachhaltigen Unternehmenszielen erfüllt die FENECON GmbH damit die Kriterien für ein Investment von BonVenture: Der Münchner Impact-Investing-Fonds engagiert sich ausschließlich bei innovativen Unternehmen mit sozialem und ökologischem Geschäftsmodell.

Gemeinsame Werte verbinden

Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Hauptgesellschafter der FENECON GmbH, begrüßt die Beteiligung: "Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft, da FENECON stark von unserer Vision der 100-prozentigen Energiewende sowie unserem Wertekonstrukt getragen wird. Daher ist für uns nur ein Partner-Gesellschafter mit gleichen Überzeugungen in Frage gekommen". Durch die Beteiligung von BonVenture unterstreiche die FENECON GmbH einmal mehr, dass sie mit ihren Speichersystemen und Energiemanagementlösungen Gutes erreicht.

"Wir freuen uns auch, dass so viele unserer Kunden unsere Überzeugungen mittragen", ergänzt Geschäftsführer Feilmeier. Dazu zählen neben vielen mittelständischen Installationsbetrieben bekannte Ökostromanbieter und weitere internationale Energieversorger, sowie inzwischen auch fünf namhafte Elektroautoproduzenten: Für sie entwickelt und realisiert das Ingenieursunternehmen mit mittlerweile über 50 Mitarbeitern seine Speichersysteme. "Auf diese äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit sind wir alle sehr stolz", betont Feilmeier.

"Mit FENECON haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte und unsere Motivation mitträgt. Die Welt zu einem besseren Ort zu machen und auch für künftige Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, sehen wir als wichtigste Handlungsmaxime. Zur Reduzierung ökologischer Probleme hat FENECON einige sehr innovative Ansätze und Lösungen entwickelt, die uns dazu bewogen haben, mit dem Team zusammen zu arbeiten. Wir freuen uns, in den nächsten Jahren einen gemeinsamen Weg mitgehen zu dürfen", so der Geschäftsführer der BonVenture-Gruppe, Dr. Erwin Stahl.

Die Beteiligung von BonVenture sichert dem Unternehmen in den nächsten Jahren das weitere notwendige Wachstum, um den Markt für Klein- und Großspeicher auch in Zukunft weiter zu durchdringen. Um der neuen Ausrichtung auch personell Rechnung zu tragen, verstärken Alexandra Feilmeier, Stefan Feilmeier und Fabian Eckl die Gesellschaft als Prokuristen. Alle drei sind bereits seit vielen Jahren in leitenden Funktionen bei FENECON in den Bereichen Finanzen sowie Produktentwicklung tätig.

Über BonVenture:

BonVenture wurde 2003 gegründet, um mit sozialem Risikokapital (Social Venture Capital) Unternehmen zu unterstützen, die gesellschaftliche Missstände beheben und das Gemeinwohl fördern. Als Partner der Sozialunternehmer/innen unterstützt BonVenture diese mit Kapital, Know-how und Kontakten, gibt Hilfe beim Wachstum der Organisation und befördert so die Entwicklung und Verbreitung innovativer Ansätze im sozialen und ökologischen Bereich. BonVenture hat diesen Ansatz im deutschsprachigen Raum als erstes aufgegriffen (erster EuSEF-Manager), verwaltet aktuell Fonds mit einem Volumen von ca. EUR 40 Mio. und hat damit bislang mehr als 30 Sozialunternehmen unterstützt. Mehr Informationen zu BonVenture unter: www.bonventure.de

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Münsteraner Spedition Spesa verlässt Insolvenz und sucht neue Mitarbeiter

Die Münsteraner Spesa Speditionsgesellschaft ist von dem Berliner Unternehmen Zeitfracht Logistik übernommen worden und sucht nun neue Mitarbeiter. Die Geschäftsführerin der neuen Spesa Zeitfracht, Meike Schippers, zeigte sich glücklich, dass Spesa nun zur Zeitfracht Gruppe gehöre.

Obwohl die 1980 gegründete Spesa Anfang Juli Insolvenz anmelden musste, konnte der Betrieb weitergeführt werden.  Alle 115 Mitarbeiter sind in der schwierigen Zeit an Bord geblieben. Durch den neuen Eigentümer gebe es jetzt Arbeitsplatzsicherheit, so Schippers. Nun werde Verstärkung gesucht. Spesa Zeitfracht wolle neue Mitarbeiter für den Nah- und Fernverkehr sowie in der Verwaltung einstellen.   

Spesa Zeitfracht, die derzeit über eine Flotte von rund 80 LKW verfügt und bundesweit unter anderem Endverbrauchermärkte in der Kühl- und Tiefkühllogistik beliefert, hat sich auch ein neues Firmenlogo gegeben. Es verbindet die Schwinge der Zeitfracht Gruppe mit dem Namen der Münsteraner Spedition.

„Es ist eine besondere Leistung, dass die Kompetenz und das Knowhow der Mitarbeiter der Spesa erhalten werden konnten. Wir freuen uns, dass wir damit nicht nur diesen Mitarbeitern eine neue Heimat bieten, sondern gleich auch Neueinstellungen vornehmen können. Jetzt wollen wir wachsen“, sagte Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer der Zeitfracht Gruppe am Dienstag.

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