Schulwettbewerb „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Wie lässt sich dieser Grundsatz heute, 70 Jahre nach Inkrafttreten der deutschen Verfassung, mit Leben füllen? Ebenso kreative wie kritische Antworten auf diese Frage haben 25 Schulen aus der Region Hannover und benachbarten Landkreisen entwickelt und am Schulwettbewerb der Region teilgenommen: 77 Kunstwerke sind dabei entstanden, die sich auf vielfältige Weise mit Artikel 1 beschäftigen. Die zehn besten Beiträge werden am

Dienstag, 19. Februar 2019, 16 bis 17 Uhr,
im Foyer der Berufsbildenden Schule 11,
Andertensche Wiese 26, 30169 Hannover,

ausgezeichnet und die „kreativen Köpfe“ dahinter mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro belohnt.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen und darüber zu berichten.

Eine Jury, die sich aus Regionspräsident Hauke Jagau, Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region, Kristina Sinn vom Kunstverein Hannover, Mitgliedern der Regionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, einer Vertreterin der Landesschulbehörde sowie dem Landeskoordinator für das Fach Kunst zusammensetzte, hatte die Qual der Wahl beim Betrachten und Bewerten der ganz unterschiedlichen Kunstobjekte.

„Es ist toll, dass so viele Schulen an unserem Wettbewerb teilgenommen haben. Und es freut mich sehr, dass sich dadurch viele Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal mit der Idee der Menschenwürde und den Menschenrechten auseinandergesetzt haben“, betont Regionspräsident und Jurymitglied Hauke Jagau, „Jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Unterdrückung – das ist angesichts der aktuellen nationalistischen, rechtspopulistischen und antieuropäischen Tendenzen ein wichtiges Signal.“

Idee des Schulwettbewerbs war es, den Schutz der Menschenwürde als wichtigste Grundlage der Verfassung künstlerisch abzubilden und mit grafischen, malerischen, fotografischen Mitteln oder anderen Formen der bildenden Kunst darzustellen. Die einzige Grenze für die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema: Das Kunstobjekt sollte in einen Din-A-0-Rahmen passen. Mitmachen konnten allgemeinbildende und berufsbildende Schulen ab Klasse 5, die sich in Klassen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften, Projekt-, Fach- oder Themengruppen mit dem Begriff der Menschenwürde und der Menschenrechte auseinandergesetzt haben.

Teilgenommen haben fünf Gymnasien, fünf Berufsbildende Schulen, zwei Kooperative Gesamtschulen, sechs Integrative Gesamtschulen, zwei Hauptschulen, eine Realschule und zwei freie Schulen aus der Region Hannover sowie zwei Schulen aus Hildesheim und Bückeburg. Auch einzelne Schülerinnen und Schüler haben Beiträge eingereicht. Die Jury hatte die eingereichten Beiträge in zwei Gruppen, Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2, geteilt und bewertet. Die fünf besten Projekte in jeder Gruppe wurden ausgewählt und mit einem Preisgeld bzw. Sachpreisen für die teilnehmende Schule belohnt.

Der 1. Preis in der Gruppe „Sekundarstufe 1“ wurde gleich zweimal vergeben: Über 3.500 Euro können sich die Heisterbergschule Hannover und die IGS Südstadt Hannover freuen. Den 3. Platz belegt die Nicolaus-Kopernikus-Hauptschule Garbsen und erhält dafür 1.000 Euro, den 4. Preis bekommt die Robert-Koch-Realschule Langenhagen, Platz 5 belegt die IGS Wedemark. Dafür gibt es jeweils einen Sachpreis.

In der Gruppe „Sekundarstufe 2“ kann sich die Schiller Schule Hannover über den 1. Platz und ein Preisgeld von 4.000 Euro freuen. Platz 2 mit einem Preisgeld von 2.500 Euro belegt das Gymnasium Isernhagen. Den 3. Platz erreicht die BBS Handel und erhält für ihren Beitrag 1.000 Euro. Sachpreise gibt es auch für die Schiller Schule Hannover (Platz 4) und das Hannah-Ahrendt-Gymnasium Barsinghausen (5. Platz).

Einen Sonderpreis erhält das Gymnasium Lehrte für sein Lied „Grundstein des Menschseins“. Dieser Beitrag der Klasse 11a passt zwar nicht in den vorgegebenen Din-A-0-Rahmen, überzeugte die Jury aber als musikalische Auseinandersetzung mit dem Thema. Alle teilnehmenden Schulen bekommen als Dank für ihr Engagement und ihre kreativen Beiträge jeweils 200 Euro für die Schulkasse.

Die prämierten Kunstobjekte sind nun für ein paar Wochen in der BBS 11 zu sehen und sollen dann auch in anderen Schulen ausgestellt werden.

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Schulwettbewerb „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Wie lässt sich dieser Grundsatz heute, 70 Jahre nach Inkrafttreten der deutschen Verfassung, mit Leben füllen? Ebenso kreative wie kritische Antworten auf diese Frage haben 25 Schulen aus der Region Hannover und benachbarten Landkreisen entwickelt und am Schulwettbewerb der Region teilgenommen: 77 Kunstwerke sind dabei entstanden, die sich auf vielfältige Weise mit Artikel 1 beschäftigen. Die zehn besten Beiträge werden am

Dienstag, 19. Februar 2019, 16 bis 17 Uhr,
im Foyer der Berufsbildenden Schule 11,
Andertensche Wiese 26, 30169 Hannover,

ausgezeichnet und die „kreativen Köpfe“ dahinter mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro belohnt.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen und darüber zu berichten.

Eine Jury, die sich aus Regionspräsident Hauke Jagau, Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region, Kristina Sinn vom Kunstverein Hannover, Mitgliedern der Regionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, einer Vertreterin der Landesschulbehörde sowie dem Landeskoordinator für das Fach Kunst zusammensetzte, hatte die Qual der Wahl beim Betrachten und Bewerten der ganz unterschiedlichen Kunstobjekte.

„Es ist toll, dass so viele Schulen an unserem Wettbewerb teilgenommen haben. Und es freut mich sehr, dass sich dadurch viele Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal mit der Idee der Menschenwürde und den Menschenrechten auseinandergesetzt haben“, betont Regionspräsident und Jurymitglied Hauke Jagau, „Jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Unterdrückung – das ist angesichts der aktuellen nationalistischen, rechtspopulistischen und antieuropäischen Tendenzen ein wichtiges Signal.“

Idee des Schulwettbewerbs war es, den Schutz der Menschenwürde als wichtigste Grundlage der Verfassung künstlerisch abzubilden und mit grafischen, malerischen, fotografischen Mitteln oder anderen Formen der bildenden Kunst darzustellen. Die einzige Grenze für die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema: Das Kunstobjekt sollte in einen Din-A-0-Rahmen passen. Mitmachen konnten allgemeinbildende und berufsbildende Schulen ab Klasse 5, die sich in Klassen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften, Projekt-, Fach- oder Themengruppen mit dem Begriff der Menschenwürde und der Menschenrechte auseinandergesetzt haben.

Teilgenommen haben fünf Gymnasien, fünf Berufsbildende Schulen, zwei Kooperative Gesamtschulen, sechs Integrative Gesamtschulen, zwei Hauptschulen, eine Realschule und zwei freie Schulen aus der Region Hannover sowie zwei Schulen aus Hildesheim und Bückeburg. Auch einzelne Schülerinnen und Schüler haben Beiträge eingereicht. Die Jury hatte die eingereichten Beiträge in zwei Gruppen, Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2, geteilt und bewertet. Die fünf besten Projekte in jeder Gruppe wurden ausgewählt und mit einem Preisgeld bzw. Sachpreisen für die teilnehmende Schule belohnt.

Der 1. Preis in der Gruppe „Sekundarstufe 1“ wurde gleich zweimal vergeben: Über 3.500 Euro können sich die Heisterbergschule Hannover und die IGS Südstadt Hannover freuen. Den 3. Platz belegt die Nicolaus-Kopernikus-Hauptschule Garbsen und erhält dafür 1.000 Euro, den 4. Preis bekommt die Robert-Koch-Realschule Langenhagen, Platz 5 belegt die IGS Wedemark. Dafür gibt es jeweils einen Sachpreis.

In der Gruppe „Sekundarstufe 2“ kann sich die Schiller Schule Hannover über den 1. Platz und ein Preisgeld von 4.000 Euro freuen. Platz 2 mit einem Preisgeld von 2.500 Euro belegt das Gymnasium Isernhagen. Den 3. Platz erreicht die BBS Handel und erhält für ihren Beitrag 1.000 Euro. Sachpreise gibt es auch für die Schiller Schule Hannover (Platz 4) und das Hannah-Ahrendt-Gymnasium Barsinghausen (5. Platz).

Einen Sonderpreis erhält das Gymnasium Lehrte für sein Lied „Grundstein des Menschseins“. Dieser Beitrag der Klasse 11a passt zwar nicht in den vorgegebenen Din-A-0-Rahmen, überzeugte die Jury aber als musikalische Auseinandersetzung mit dem Thema. Alle teilnehmenden Schulen bekommen als Dank für ihr Engagement und ihre kreativen Beiträge jeweils 200 Euro für die Schulkasse.

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Energiesparmeister-Wettbewerb sucht Deutschlands beste Klimaschutz-Schulen

Jeder kann in seinem Umfeld einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Frage, welche Ideen Schüler für den Schutz des Klimas einbringen können, geht der Energiesparmeister-Wettbewerb nach. Bereits zum elften Mal werden Deutschlands beste Klimaschutz-Schulen gesucht.

Ob Recycling-Aktion an der Grundschule, Smart-Energy-Programm an der Berufsschule oder Trinkwasserprojekt am Gymnasium – der Schulwettbewerb zeichnet in jedem Bundesland das beste Klimaschutzprojekt mit Schülern aller Altersgruppen aus. Bewerben können sich ab sofort alle Klimaschützer an Schulen im Internet unter www.energiesparmeister.de. Den 16 Landesssiegern und einem Sonderpreisträger winken Geld- und Sachpreise im Wert von 50.000 Euro sowie eine Projektpatenschaft mit einem Unternehmen aus ihrer Region. Bewerbungsschluss ist am 4. April 2019.

Im vergangenen Jahr konnte die Arche Schule in Waren an der Müritz das beste Klimaschutzprojekt in Mecklenburg-Vorpommern vorweisen. So werden an der Grundschule die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit theoretisch vermittelt und auch praktisch umgesetzt. Es wird auf Einwegplastik verzichtet und bei der Verpflegung auf Regionalität gesetzt. Die Kinder werden im Energiesparen geschult und regelmäßig führen Exkursionen zu Erzeugern erneuerbarer Energie. Für ihr Engagement haben die Landessieger 2.500 Euro sowie eine Patenschaft mit der WEMAG erhalten. „Auch, wenn es nicht für den Bundessieg gereicht hat, bin ich überzeugt davon, dass die jungen Schülerinnen und Schüler der evangelischen Grundschule Waren auf dem richtigen Weg sind. Klimaschutz braucht oft einen langen Atem. Das sehen wir zum Beispiel an den Klimawäldern, die wir seit fast zehn Jahren mit unseren Kunden pflanzen. Die Ergebnisse werden erst den nächsten Generationen zugutekommen“, sagte Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG und verwies darauf, dass auch die Preisträger der vergangenen Wettbewerbsjahre die Chance auf eine Auszeichnung haben: Auf das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung wartet ein mit 1.000 Euro dotierter Sonderpreis. Als ökologisch ausgerichtete Energieversorgerin unterstützt die WEMAG auch in diesem Jahr wieder diesen Nachwuchswettbewerb und steht der Gewinnerschule als Pate auf dem Weg zum Bundeswettbewerb zur Seite.

Durch die Auszeichnung mit dem Energiesparmeister-Titel sollen schulisches Engagement für Klimaschutz honoriert und Schüler und Lehrer für das Thema sensibilisiert werden. „Allein durch ihren Strom- und Heizenergieverbrauch verursacht eine mittelgroße Schule rund 300 Tonnen CO2 jährlich. Klimaschutzprojekte in Schulen tragen dazu bei, diesen großen CO2-Fußabdruck zu verringern“, sagte Lothar Eisenmann, Geschäftsführer des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) und seit zehn Jahren Jurymitglied beim Energiesparmeister-Wettbewerb. „Gleichzeitig lernen Schüler in den Projekten, wie sie selbst für den Klimaschutz aktiv werden und so ihre Zukunft mitgestalten können“, so Eisenmann.

Das in Sachen Kreativität, Nachhaltigkeit und Kommunikation überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland wird Ende April von einer Expertenjury aus Politik und Gesellschaft bestimmt. Die sechzehn Landessieger erhalten je 2.500 Euro Preisgeld sowie die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg. Der Bundessieger wird Ende Mai per öffentlicher Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de bestimmt.

Alle neuen Preisträger reisen zur Energiesparmeister-Preisverleihung am 14. Juni 2019 in das Bundesumweltministerium. Der Energiesparmeister-Wettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium beauftragte Kampagne „Mein Klimaschutz“ und ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Über den Energiesparmeister-Wettbewerb

Der Energiesparmeister-Wettbewerb (http://www.energiesparmeister.de) wird durch die Kampagne „Mein Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums unterstützt. Der Schulwettbewerb wird seit elf Jahren von co2online realisiert. Dabei werden jedes Jahr Preise im Wert von insgesamt 50.000 Euro an engagierte Schüler und Lehrer vergeben.

Über „Mein Klimaschutz“ und co2online

„Mein Klimaschutz“ (https://www.mein-klimaschutz.de) ist eine Mitmachkampagne von co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Sie motiviert Verbraucher, den eigenen CO2-Fußabdruck dauerhaft zu verkleinern. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Unterstützt wird co2online von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

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Zukunftschancen im Handwerk: Infoabend in der BBS 3

Interesse an Technik, Spaß an handwerklicher Arbeit und dazu noch gestalterisches Geschick? Dann ist die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover genau die richtige Adresse. Die Schule für Berufe am Bau veranstaltet am Donnerstag, 17. Januar, von 17 bis 19 Uhr einen Informationsabend über die Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Schule in mehr als 20 Ausbildungsberufen rund um den Bau. Zudem präsentiert sie in diesem Jahr ihre integrativen Schulprojekte, die Bootsbau-AG und das Fußballprojekt und gewährt Einblicke in die Arbeit des UNESCO-Projekt-Schulteams sowie in die Arbeit des Zentrums für energieeffiziente Bau- und Gebäudetechnik (ZeBuG).

Während der Veranstaltung können sich alle interessierten Besucherinnen und Besucher bei einem Rundgang über die verschiedenen Bildungsangebote der Schule und die Berufe der dualen Ausbildung informieren. Das Besondere: Die jungen Männer und Frauen, die selber zum Beispiel als angehende Dachdecker und Fahrzeuglackiererinnen, Glaser und Maurerinnen, Tischler und Vermessungstechnikerinnen an der BBS 3 lernen, präsentieren den Gästen mit ihren Lehrkräften Ausschnitte ihrer Arbeit. 

Fragen zu den unterschiedlichen Bildungswegen an der BBS 3 werden durch die Schulleitung erläutert. Zu den vielfältigen Angeboten der Schule gehören unter anderem das Berufsvorbereitungsjahr mit Sprachförderklassen, die Berufsfachschule in den Bereichen Bautechnik, Holztechnik und Metalltechnik, die zweijährige Berufsfachschule Technik, die Berufsoberschule Technik Klasse 11 und 12, die bis zur allgemeinen Hochschulreife führt, sowie das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Bautechnik.

Die Infoveranstaltung findet in der Fachpraxishalle Bautechnik der BBS 3, Ohestraße 3a, 30169 Hannover statt. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen, deren Eltern sowie interessierte Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter sowie Ausbildungslotsen sind dazu eingeladen und herzlich willkommen. Auch ein Besuch im Klassenverband ist nach vorheriger Absprache möglich: Telefon: (0511) 220680. Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr beginnen Anfang Februar 2019. Alle Berufe, Bildungsangebote und Anmeldeunterlagen der BBS 3 sind auch online abrufbar unter www.bbs3-hannover.de.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zwecks Berichterstattung herzlich zu dem Informationsabend eingeladen.

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Schüler entwickeln „Sockensortiermaschine“

"Junge Menschen für Technik begeistern, erste Einblicke in die Arbeitswelt vermitteln, mit praktischen Beispielen eine Brücke zwischen theoretischem Schulwissen und praktischer Umsetzung bauen, sind für uns bedeutende unternehmerische und auch gesellschaftspolitische Ziele", erklärte Pia Müller, Human Relation Manager bei der EATON Industries GmbH. Für das Unternehmen ist es schon die zweite KURS- Lernpartnerschaft mit einer weiterführenden Schule.

Das Hardtberg Gymnasium ist ein perfekter Partner für das Energiemanagementunternehmen EATON Industries GmbH. Es bietet seinen Schülern, neben dem französisch-bilingualen Zweig, ein besonders vielfältiges Angebot im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Schulleiter Günther Schlag freut sich auf interessante und fruchtbare gegenseitige Impulse: „Begeisterung bei unseren Schülern und Schülerinnen wecken, sie für Berufe und Studiengänge interessieren, ist für uns eine Herzensaufgabe“.

An der vom Neuntklässler Vincent Sudmeier moderierten Gesprächsrunde nahmen neben den Vertretern von Schule und Unternehmen auch Martina Schwarz, Dezernentin bei der Bezirksregierung Köln und Dario Thomas von der IHK Bonn-Rhein/Sieg als Vertreter der Träger der Gemeinschaftsinitiative KURS teil. Es  wurde angeregt über mögliche Zukunftsperspektiven, Technikprojekte und über den Sinn und Zweck von Lernpartnerschaften diskutiert.

Dank EATON erwerben die Junior-Ingenieure in der Praxis Elektronik-Grundlagen für den Aufbau von Schaltungen mit originalen Industriebauteilen zur Automatisierung. Im Rahmen mehrtägiger Workshops gewinnen sie gleichzeitig wichtige Einblicke in ein modernes Industrieunternehmen.

Silas Woyda, Schüler des Projektkurses Technik, entwickelt in seinem Projektteam eine „Sockensortiermaschine“. Damit dies gelingt, erlernen die Schüler im Rahmen eines CNC-Lehrganges die Fertigung einzelner Komponenten aus Metall, die sie für die Realisierung ihrer Idee benötigen.

Die KURS-Lernpartnerschaft wird von Rita Siegemund vom KURS-Basisbüro Bonn begleitet. Alle Beteiligten werden sich in einem Jahr erneut treffen, um die gemeinsamen Projekte  zu bewerten und weitere Aktivitäten  zu entwickeln.

Über KURS

KURS (Kooperation von Unternehmen der Region und Schulen) ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern zu Köln, Aachen, Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer zu Köln. Angesiedelt bei den Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen 11 Basisbüros interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. Mittlerweile werden mehr als 750 KURS-Kooperationen im Regierungsbezirk Köln betreut.

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Film ab: Verleihung der Hannover Filmklappe 2018

Sie gehört zu den gefragtesten regionalen Kurzfilmwettbewerben in Niedersachsen: die Hannover Filmklappe. Die zwölfte Auflage erfreute sich in diesem Jahr erneut konstanter Teilnehmerzahlen: 30 Filme wurden eingereicht, rund 170  Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr mit dem Medium Film beschäftigt und ihre Freizeit in die Produktion eines Kurzfilmes investiert. Morgen (20. Oktober) werden im Kino am Raschplatz die Preise an die besten Kreationen junger Filmschaffender aus der Region Hannover und den Landkreisen Celle und Hildesheim verliehen. Michaela Michalowitz, stellvertretende Regionspräsidentin, zeigt sich beeindruckt von der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Kinder und Jugendlichen: „In Zeiten von Smartphones, Tablets und fortschreitender Digitalisierung wird das Thema Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche immer wichtiger. Umso schöner ist es zu sehen, mit wie viel Engagement und Kreativität schon die Jüngsten mit dem Medium Film umgehen und welche Themen die Kinder und Jugendlichen beschäftigen.“

Rund 170 Kinder und Jugendliche haben sich in den vergangenen Monaten in 30 Kurzfilmproduktionen als Drehbuchautor, Cutter oder Kameramann versucht. 13 eingereichte Kurzfilme sind aus privater Initiative heraus entstanden, 17 sind schulische Filmprojekte. Nicht nur für die Kinder und Jugendlichen ist es ein bewegender Moment, den eigenen Film dann als Sieger auch auf großer Leinwand zu sehen. Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Filmklappen-Organisator vom Medienzentrum der Region Hannover, fiebert diesem Moment jedes Mal ebenso entgegen. „Die Präsentation der Siegerfilme schließlich so groß in toller Auflösung und bester Tonqualität im Kino zu sehen, ist für die Nachwuchsfilmemacher die Belohnung  für die monatelange Arbeit an ihren Filmen. Und wenn es uns gelingt, der heranwachsenden Generation die Faszination für das Medium Film zu vermitteln, dann ist das erfolgreiche Nachwuchsarbeit“, sagt Plasger. 

„Zwar waren die Genres Fantasy/Horror (5) und Komödie (3) mit Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen bei den jungen Filmschaffenden beliebt, doch mit insgesamt 14 Filmen bildete das Drama einen Genre-Schwerpunkt in diesem Jahr“, berichtet Uwe Plasger. In den Alterskategorien sind die Klassen 11 bis 13 mit 14 Beiträgen und die Acht- bis Zehntklässler mit sieben Filmen am besten vertreten. In der Sonderkategorie „60 Seconds Clip“ wurden zwei Filme eingereicht, bei den Dokumentarfilmen waren es drei Beiträge. „Es waren wieder so viele tolle Filme unter den Einreichungen, dass die Jury gerne auch noch einige dritte Plätze vergeben hätte, doch das ist nach den für alle regionalen Filmklappen in Niedersachsen einheitlichen Statuten nicht möglich“, erläutert Plasger. „Hier in Hannover können wir das auffangen mit einer lobenden Erwähnung für einen Film und einem Platz für die Filmcrew bei ‚To the Movies!‘, der jungen Filmschule der Region Hannover. Eine solche lobende Erwähnung haben wir diesmal für den Film ‚Wir müssen reden‘ ausgesprochen. In dem Zweiminüter setzen sich Robin Tielker und Jonas Küster aus Burgdorf kritisch mit dem Handykonsum unter Jugendlichen auseinander“, berichtet Plasger begeistert. In der Jungen Filmschule der Region Hannover werden filmbegeisterte Jugendliche in mehreren ganztägigen und kostenlosen Workshops von professionellen Filmschaffenden geschult. „To the Movies 2019“ startet im März, Bewerbungen sind ab Mitte Januar möglich.
Bewertet wurden die Wettbewerbsfilme von einer fachkundigen Jury aus medienpädagogischen Beratern, Experten aus der Filmbranche sowie jungen Filmschaffenden nach der Qualität der Story, der schauspielerischen und kreativen Inszenierung sowie dem Einsatz filmgestalterischer Mittel. Zehn Filme schafften den Sprung aufs Siegerpodest, zudem gab es eine lobende Erwähnung. Als Gewinn erhielten die Erstplatzierten in den jeweiligen Alterskategorien jeweils 200 Euro, die Zweitplatzierten einen Kinobesuch mit Freigetränk für die ganze Filmcrew, die Sonderpreise wurden mit jeweils 100 Euro bedacht. Die ersten Sieger der „Hannover Filmklappe 2018“ nehmen automatisch an der „Niedersachsen Filmklappe“ teil, bei der sie gegen die Erstplatzierten aus den 15 anderen regionalen Filmklappen Niedersachsens antreten.

Die „Hannover Filmklappe“ gibt es seit dem Jahr 2007. Der jährliche Kurzfilmwettbewerb für Kinder und Jugendliche aus der Region Hannover und den Landkreisen Celle und Hildesheim ist inzwischen zu einer festen Größe in der Jugend-Filmszene Hannovers geworden. Kooperationspartner sind die Hochhaus-Lichtspiele, das Kino am Raschplatz, die Kammer-Lichtspiele Celle, die Neue Schauburg in Burgdorf, das Andere Kino in Lehrte sowie das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten folgende Schulen:

Region Hannover: IGS Roderbruch, Ricarda-Huch-Schule, Gymnasium Langenhagen, Gymnasium Burgdorf, Freie Waldorfschule Hannover Maschsee, Gymnasium Mellendorf, IGS Hämelerwald, Dr. Buhmann Schule, Käthe-Kollwitz-Schule, Kurt-Schwitters- Gymnasium, Sophienschule, Multimedia-BBS, BBS ME, Elsa-Brändström Schule, Matthias-Claudius-Gymnasium Gehrden, Albert-Schweitzer-Grundschule, Theodor-Heuss-Grundschule Ronnenberg 

Landkreis Celle: Gymnasium Ernestinum, Oberschule Westercelle, Sprachheilschule Celle, Oberschule Lachendorf, Kaiserin Auguste-Viktoria-Gymnasium 

Landkreis Hildesheim: Gymnasium Sarstedt, Goethe-Gymnasium Hildesheim

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Schulische Berufsorientierung verstärkt Akademisierungstrend

Nicht nur an den Gymnasien, sondern auch an anderen weiterführenden Schulen wird deutschen Schülern nach dem Eindruck ihrer Eltern immer öfter vermittelt, dass der Weg ins Berufsleben in erster Linie über die Hochschulen führt. Das zeigt eine vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beauftragte Umfrage.

In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey gab die Hälfte der Eltern von Gymnasiasten an, dass die schulischen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung ihrer Kinder eine Tendenz zum Studium haben. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) ist sogar der Meinung, dass die Angebote zur Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium eindeutig auf ein Studium abzielen.

Auch an anderen weiterführenden Schulen sind die Angebote nach dem Eindruck von fast 30 Prozent der Eltern auf die Hochschule ausgerichtet.

"Diese Ergebnisse zeigen: Wir müssen alle gemeinsam mehr dafür tun, dass mögliche Azubis und Studierende schon im frühen Schulalter genauso viel über die duale Ausbildung informiert werden", kommentiert DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Umfrage, die sich mit den Erfahrungen der Industrie und Handelskammern (IHKs) deckt.

"Auch die Eltern müssen wir dabei mitnehmen. Denn zu viele von ihnen wissen gar nicht, dass der Weg über eine Ausbildung und eine anschließende Höhere Berufsbildung oftmals ebenso gute Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten wie ein akademischer Werdegang bietet."

Der DIHK setzt deshalb darauf, Schülerinnen und Schülern frühzeitig mehr praktische Erfahrungen zu vermitteln: "Raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Betrieb und die Praxis erleben. Nur so können Jugendliche konkrete Erfahrungen machen, die ihre Berufswahl erleichtern", so Schweitzer. "Ich glaube, dass so weniger junge Menschen ein Studium aufnehmen, das sie dann später frustriert abbrechen."

Das Angebot zur Berufs- und Studienorientierung, das ihren Kindern hauptsächlich gemacht wird, sind laut Eltern Betriebspraktika und Unternehmensbesuche (36 Prozent Gymnasium, 38 Prozent andere weiterführende Schulen).

Noch höher wird deren Nutzen bewertet. Sowohl Eltern von Gymnasiasten (56 Prozent) als auch von Kindern auf anderen weiterführenden Schulen (62 Prozent) sehen in Betriebspraktika und Unternehmensbesuchen die mit Abstand größte Hilfe bei der beruflichen Orientierung. Auf Platz zwei und drei folgen das Schulfach Berufsorientierung sowie Ausbildungs- und Jobmessen.

Erschreckend ist, dass rund ein Fünftel der Eltern wahrnehmen, dass ihren Kindern keinerlei Angebote zur Berufs- und Studienorientierung in der Schule gemacht werden. Dazu Schweitzer: "Die verschiedenen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung müssen besser ineinandergreifen und entlang der gesamten Bildungskette aufeinander aufbauen. Dazu müssen alle beteiligten Akteure Hand in Hand arbeiten. Die Verzahnung von Schule und Betrieb darf nicht erst in der Ausbildung beginnen."

Das zeige auch die DIHK Ausbildungsumfrage 2018: "Aus Sicht der befragten Betriebe ist die Unsicherheit bei der Berufswahl aktuell das größte Ausbildungshemmnis. Die unklaren Berufsvorstellungen und fehlende Berufsorientierung führen zu Ausbildungs- und Studienabbrüchen, verzögern den Eintritt in den Arbeitsmarkt und verstärken den Fachkräftemangel. Daher pochen wir als Wirtschaft darauf, die Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen zu verbessern und auszubauen."

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Amateurfunk verbindet…

Dass der Amateurfunk mehr ist, als ein aussterbendes Hobby, bewies gestern eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern. Unterstützt durch die Amateurfunkgruppen der Hochschule und der Technischen Universität Kaiserslautern, gelang es ihnen im zweiten Anlauf, Kontakt zu Astronaut Alexander Gerst aufzunehmen, der zurzeit mit der ISS auf Weltraummission ist.

Für Funkamateure, die ihre Signale um die halbe Weltkugel senden, war es, rein technisch gesehen, keine allzu große Herausforderung, die Distanz von 440 km zu überbrücken, mit der die ISS derzeit um die Erde kreist. Sehr viel schwieriger sei es gewesen, den Kontakt in dem engen Zeitfenster herzustellen, das sich die Gruppe mit einer Schule aus Zwönitz teilte. Hierüber sind sich Daniel Mittendorf, Matthias Amberg und Lukas Reinhardt, Mitglieder der Amateurfunkgruppen an Hochschule und TU einig. Zehn Minuten hatten die beiden Gruppen insgesamt für die Kontaktaufnahme. Das war der Zeitrahmen, innerhalb dessen die ISS, die mit einer Geschwindigkeit von 27500km/h durch den Weltraum jagt, von Kaiserslautern aus gut für Funk erreichbar war. Erschwerend kam beim gestrigen Versuch hinzu, dass Alexander Gerst wegen Wartungsarbeiten auf ein Ersatzfunkgerät mit einer zehnmal schwächeren Leistung zurückgreifen musste. Dass es den Schülerinnen und Schülern dennoch gelang, unmittelbar mit dem deutschen Astronauten zu sprechen und zumindest einen Teil ihrer Fragen loszuwerden, war nicht nur für das Hohenstaufen-Gymnasium ein großer Erfolg, sondern auch für die unterstützenden Amateurfunkgruppen.

„Im Mittelpunkt standen natürlich die Schülerinnen und Schüler, die sehr viel selbst gemacht haben und sehr diszipliniert und organisiert bei der Sache waren“, lobt Daniel Mittendorf von den Funkamateuren der Hochschule, „aber auch für uns war die Zusammenarbeit in diesem Projekt eine schöne Abwechslung und ein tolles Erlebnis.“ Der Kontakt zur Physik und Technik AG von Lehrerin Daniela Schumann bestand über die Funkamateure der TU schon seit zwei Jahren, als man gemeinsam einen Stratosphärenballon startete. Als dann Matthias Amberg von den Funkamateuren der TU die Ausschreibung zur Kontaktaufnahme für Schulen mit der ISS gesehen hatte, gab er die Info gleich an die Gruppe weiter.

Für die Bewerbung war einiges an Vorarbeit zu leisten, denn die Schülerinnen und Schüler mussten nachhaltiges Interesse und Kompetenzen in den Bereichen Funken und Raumfahrt nachweisen. Als erstes stand ein Funklehrgang auf dem Plan, den die Funkamateure der Hochschule im Rahmen des Offenen Campus im April dieses Jahres mit der Physik-AG durchführten. Dann musste der Funkkontakt mit der ISS im Vorfeld simuliert und einiges an Technik vorbereitet werden. „Wir haben eine Antennenanlage auf dem Dach des Gymnasiums installiert“, erläutert Lukas Reinhardt, ebenfalls von den Funkamateuren der TU, „dafür mussten wir einige Dinge, wie Blitzschutz, mit der Stadtverwaltung klären.“ Auch musste die Funkanlage im Gymnasium aufgebaut werden.

Am Tag der Kontaktaufnahme zur ISS selbst, übernahm Matthias Amberg den technischen Support am Funkgerät. Daniel Mittendorf und Lukas Reinhardt steuerten die Antenne auf dem Dach, die der ISS kontinuierlich nachgeführt werden musste.

Dass letztlich alles gut geklappt hat und den Schülerinnen und Schülern ein tolles Erfolgserlebnis ermöglicht wurde, freut die drei Funkamateure, insbesondere, weil die jungen Leute sehr viel Spaß und Interesse am Amateurfunk zeigten.

Viele sähen im Zeitalter des Smartphones im Amateurfunk ein aussterbendes Hobby, dem nur noch ältere Herren nachgehen, wissen die drei. Aber Amateurfunk bedeute sehr viel mehr als kabellos über große Distanzen Kontakt aufzunehmen. Das, was eigentlich Spaß mache, sei die Technik und die Experimentierfreude, die Funkamateure mitbrächten. Wettersatelliten zu dekodieren, verloren gegangen und aufgegebene Stratosphärenballons zu orten oder legal Funkempfänger bauen zu dürfen, gehöre zu den Beschäftigungen, die Amateurfunkern Freude bereiten. Außerdem hätten Funkamateure eine „tolle Community“: Man sei überall auf der Welt per Du und helfe einander aus. Von diesem Netzwerk profitiere man auch für die eigene berufliche Zukunft. So hat Daniel Mittendorf, der zurzeit seinen Master in der Elektrotechnik an der Hochschule Kaiserslautern macht, Thema und Betreuung seiner Bachelorarbeit über einen Kontakt aus dem Amateurfunk bekommen. Und auch Matthias Amberg und Lukas Reinhardt, die beide schon im Berufsleben stehen, wissen beide über hilfreiche Kontakte zu berichten. Dass der Amateurfunk auch heute noch Zukunft hat, steht für die drei jedenfalls fest und schließlich steht auch auf dem Lehrplan für Astronauten verpflichtend eine Funkausbildung.

Wer in Kaiserslautern eine solche Ausbildung machen möchte, hat im Oktober die Möglichkeit hierzu. Dann bietet die Amateurfunkgruppe der Hochschule rund um Stefan Groß und Daniel Mittendorf, die die Gruppe vor zwei Jahren gegründet haben, einen weiteren Lehrgang. Mehr Info auf der Homepage der Gruppe unter: https://dl0hsk.de/.   

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Tausende Besucher an drei Messetagen

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken (IHK) und die Handwerkskammer Heilbronn-Franken (HWK) haben zum sechsten Mal gemeinsam die Bildungsmesse Heilbronn durchgeführt. Mit einem neuen Rekord von über 190 Ausstellern war dies erneut ein großer Erfolg.

Dietmar Niedziella, Leiter Berufsbildung der IHK Heilbronn-Franken: „Der Erfolg der Messe zeigt, wie groß nach wie vor das Interesse an der dualen Ausbildung ist. Die Messe bietet dabei die einmalige Möglichkeit im persönlichen Kontakt eine erste Orientierung für die Berufswahl zu erhalten.“

Rekordzahlen bei der Bildungsmesse Heilbronn

Über 3.000 Schüler haben donnerstags und freitags im Schulklassenverbund die Messe besucht. Damit wurde das Angebot zum Thema Berufsorientierung auf der Messe rege wahrgenommen. Mit dem speziellen BomSuS-Trainingsprogramm (Berufsorientierung mit Spiel und Spaß) konnte damit von etwa 900 Schülern ein praxisgerechtes Training für Berufswahl, Bewerbung und Vorstellungsgespräche absolviert werden.

Kerstin Lüchtenborg, Abteilungsleiterin Berufsbildung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken: „Die Berufschancen im Handwerk sind so gut wie nie. Eine duale Ausbildung im Handwerk bietet eine hervorragende Perspektive für das weitere Berufsleben.“

Neu war in diesem Jahr das Elternforum, das am Eröffnungstag abends stattfand. Hierzu waren speziell Eltern eingeladen, deren Kinder sich in der Berufsorientierungsphase befinden. Mit rund 120 Teilnehmern wurde dieses neue Angebot hervorragend angenommen, so dass auch im nächsten Jahr wieder eine Veranstaltung eigens für Eltern auf dem Programm der Bildungsmesse stehen wird. Yalcin Darcin war aus Jagsthausen mit seiner 18-jährigen Tochter Dila, die die 11. Klasse im Gymnasium besucht, zum Elternforum gekommen: „Es war wirklich ein toller und sehr informativer Abend. Meine Tochter ist auch gerade dabei ihren Weg ins Berufsleben zu suchen und ich will sie dabei so gut es geht unterstützen. Sie tendiert zu einem dualen Studium und hat hier heute eine wichtige Bestätigung für diese Wahl bekommen.“

Zufriedene Teilnehmer

Unter den Besuchern der Messe war auch Tamara Track vom Wirtschaftsgymnasium der Ludwig-Erhard Schule in Mosbach: „Ich habe kürzlich die Schule erfolgreich beendet und möchte hier auf der Bildungsmesse einen passenden Studiengang für mich finden.“ Pia Böhringer und Sarah Payer besuchen die 12. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums in Öhringen und freuen sich über Informationen aus erster Hand: „Hier können wir direkt mit Auszubildende und Studierende sprechen und gezielt nachfragen, wenn uns noch etwas unklar ist.“ Auch Viktoria Dragicevic von der Elly-Heuss-Knapp Gemeinschaftsschule in Heilbronn gefällt die Bildungsmesse gut: „Ich erhalte hier viele wichtige Informationen. Zum Beispiel wie lange eine Ausbildung dauert, wie sie abläuft und ob es die Möglichkeit gibt, beim Unternehmen vorab schon ein Praktikum zu machen.“ Martin Stojan, Ausbilder für Elektroniker in Betriebstechnik bei der Solvay GmbH aus Bad Wimpfen hat bereits gute Erfahrungen mit der Bildungsmesse: „Wir konnten in den letzten zwei Jahren gleich zwei Azubis auf der Bildungsmesse gewinnen.“

Auch die Vorträge der Aussteller waren in diesem Jahr wieder  gut besucht. Zahlreiche Vortragsbesucher haben sich samstags über Ausbildung, Studium und Beruf informiert. Und mit der Last-Minute-Börse im Technologie- und Bildungszentrum der Handwerkskammer wurde wiederum eine gute Möglichkeit geschaffen, um sich samstags über aktuell freie Plätze zu informieren und sich bei den Last-Minute-Ausstellern direkt vorzustellen.

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Schülercamp nimmt die Chemie rund ums Auto in den Blick

Was haben nachwachsende Rohstoffe mit Chemie zu tun? Wir funktioniert eine Brennstoffzelle? Welche Kunststoffe gibt es im Auto? Um Fragen wie diese geht es von Montag, den 11. Juni, bis Donnerstag, den 14. Juni, beim „MINT-EC-Camp“. Es steht unter dem Motto „Chemie rund ums Auto“. 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler werden dabei in die Welt der Chemie eintauchen, Einblick in die Forschung erhalten, das Studienangebot sowie den Unialltag an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) kennenlernen und selbst experimentieren. Veranstaltet wird das Camp von der Fachdidaktik Chemie der TUK zusammen mit dem Sonderforschungsbereich Transregio 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen“ (3MET), der Stiftung PfalzMetall sowie dem Excellence-Netzwerk MINT-EC.

Zum Auftakt am 11. Juni im Leininger-Gymnasium in Grünstadt wird Professor Dr. Lukas Gooßen in einem Vortrag aufzeigen, auf welche Weise nachwachsende Rohstoffe in der Chemie Verwendung finden. Am darauffolgenden Tagen geht es auf den Campus der TU Kaiserslautern. Hier werden die Jugendlichen unter anderem selbst experimentieren und sich mit Kunststoffen rund ums Auto beschäftigen. Am Mittwoch stehen zunächst in einem Seminar die Erneuerbaren Energien und in einem Praktikum die Brennstoffzellen im Vordergrund, bevor es am Nachmittag vom Campus zum Werk des Autobauers Opel in Kaiserslautern geht. Das Camp endet am Donnerstag mit einer Präsentation, bei der die Jugendlichen ihre Gruppenergebnisse einem Publikum vorstellen werden.

Das „MINT-EC-Camp“ ist ein mehrtägiges Forschungscamp, das sich an die Klassenstufen 12 und 13 richtet. Es bietet Einblick in die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), um auch Studiengänge, Forschungsgebiete und Berufsbilder kennenzulernen.

In diesem Jahr sind Schülerinnen und Schüler der drei Pfälzer MINT-EC-Schulen sowie aus anderen Teilen Deutschlands bei der Veranstaltung dabei.

Über MINT-EC

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 247 zertifizierten Schulen mit rund 270.000 Schülerinnen und Schülern sowie 21.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

Über die Stiftung PfalzMetall

Die Stiftung PfalzMetall widmet sich vier Bereichen: Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe. Übergeordnetes Ziel der Stiftung ist es, die MINT-Begeisterung – das sind die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu wecken und zu erhalten.

Weitere Informationen über unsere Projekte finden Sie unter www.stiftung-pfalzmetall.de.

Sonderforschungsbereich Transregio 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen“ (3MET)

In dem Sonderforschungsbereich SFB/TRR 88 arbeiten insgesamt 25 Wissenschaftler, davon 9 Nachwuchswissenschaftler, an den Standorten Technische Universität Kaiserslautern und am Karlsruher Institut für Technologie. Die Wissenschaftler aus den Fachrichtungen Chemie und Physik arbeiten miteinander an Problemstellungen in den drei Projektbereichen Magnetismus, Synthese und Katalyse sowie Spektroskopie und optische Eigenschaften. Ziel hierbei ist es unter anderem, auf molekularer Ebene neue Eigenschaften und Funktionen zu entwickeln, um zum Beispiel effizientere Katalysatoren für chemische Reaktionen oder effizientere Materialien für Magnetspeicher zu erhalten (www.uni-kl.de/…).

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