Film ab: Verleihung der Hannover Filmklappe 2018

Sie gehört zu den gefragtesten regionalen Kurzfilmwettbewerben in Niedersachsen: die Hannover Filmklappe. Die zwölfte Auflage erfreute sich in diesem Jahr erneut konstanter Teilnehmerzahlen: 30 Filme wurden eingereicht, rund 170  Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr mit dem Medium Film beschäftigt und ihre Freizeit in die Produktion eines Kurzfilmes investiert. Morgen (20. Oktober) werden im Kino am Raschplatz die Preise an die besten Kreationen junger Filmschaffender aus der Region Hannover und den Landkreisen Celle und Hildesheim verliehen. Michaela Michalowitz, stellvertretende Regionspräsidentin, zeigt sich beeindruckt von der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Kinder und Jugendlichen: „In Zeiten von Smartphones, Tablets und fortschreitender Digitalisierung wird das Thema Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche immer wichtiger. Umso schöner ist es zu sehen, mit wie viel Engagement und Kreativität schon die Jüngsten mit dem Medium Film umgehen und welche Themen die Kinder und Jugendlichen beschäftigen.“

Rund 170 Kinder und Jugendliche haben sich in den vergangenen Monaten in 30 Kurzfilmproduktionen als Drehbuchautor, Cutter oder Kameramann versucht. 13 eingereichte Kurzfilme sind aus privater Initiative heraus entstanden, 17 sind schulische Filmprojekte. Nicht nur für die Kinder und Jugendlichen ist es ein bewegender Moment, den eigenen Film dann als Sieger auch auf großer Leinwand zu sehen. Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Filmklappen-Organisator vom Medienzentrum der Region Hannover, fiebert diesem Moment jedes Mal ebenso entgegen. „Die Präsentation der Siegerfilme schließlich so groß in toller Auflösung und bester Tonqualität im Kino zu sehen, ist für die Nachwuchsfilmemacher die Belohnung  für die monatelange Arbeit an ihren Filmen. Und wenn es uns gelingt, der heranwachsenden Generation die Faszination für das Medium Film zu vermitteln, dann ist das erfolgreiche Nachwuchsarbeit“, sagt Plasger. 

„Zwar waren die Genres Fantasy/Horror (5) und Komödie (3) mit Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen bei den jungen Filmschaffenden beliebt, doch mit insgesamt 14 Filmen bildete das Drama einen Genre-Schwerpunkt in diesem Jahr“, berichtet Uwe Plasger. In den Alterskategorien sind die Klassen 11 bis 13 mit 14 Beiträgen und die Acht- bis Zehntklässler mit sieben Filmen am besten vertreten. In der Sonderkategorie „60 Seconds Clip“ wurden zwei Filme eingereicht, bei den Dokumentarfilmen waren es drei Beiträge. „Es waren wieder so viele tolle Filme unter den Einreichungen, dass die Jury gerne auch noch einige dritte Plätze vergeben hätte, doch das ist nach den für alle regionalen Filmklappen in Niedersachsen einheitlichen Statuten nicht möglich“, erläutert Plasger. „Hier in Hannover können wir das auffangen mit einer lobenden Erwähnung für einen Film und einem Platz für die Filmcrew bei ‚To the Movies!‘, der jungen Filmschule der Region Hannover. Eine solche lobende Erwähnung haben wir diesmal für den Film ‚Wir müssen reden‘ ausgesprochen. In dem Zweiminüter setzen sich Robin Tielker und Jonas Küster aus Burgdorf kritisch mit dem Handykonsum unter Jugendlichen auseinander“, berichtet Plasger begeistert. In der Jungen Filmschule der Region Hannover werden filmbegeisterte Jugendliche in mehreren ganztägigen und kostenlosen Workshops von professionellen Filmschaffenden geschult. „To the Movies 2019“ startet im März, Bewerbungen sind ab Mitte Januar möglich.
Bewertet wurden die Wettbewerbsfilme von einer fachkundigen Jury aus medienpädagogischen Beratern, Experten aus der Filmbranche sowie jungen Filmschaffenden nach der Qualität der Story, der schauspielerischen und kreativen Inszenierung sowie dem Einsatz filmgestalterischer Mittel. Zehn Filme schafften den Sprung aufs Siegerpodest, zudem gab es eine lobende Erwähnung. Als Gewinn erhielten die Erstplatzierten in den jeweiligen Alterskategorien jeweils 200 Euro, die Zweitplatzierten einen Kinobesuch mit Freigetränk für die ganze Filmcrew, die Sonderpreise wurden mit jeweils 100 Euro bedacht. Die ersten Sieger der „Hannover Filmklappe 2018“ nehmen automatisch an der „Niedersachsen Filmklappe“ teil, bei der sie gegen die Erstplatzierten aus den 15 anderen regionalen Filmklappen Niedersachsens antreten.

Die „Hannover Filmklappe“ gibt es seit dem Jahr 2007. Der jährliche Kurzfilmwettbewerb für Kinder und Jugendliche aus der Region Hannover und den Landkreisen Celle und Hildesheim ist inzwischen zu einer festen Größe in der Jugend-Filmszene Hannovers geworden. Kooperationspartner sind die Hochhaus-Lichtspiele, das Kino am Raschplatz, die Kammer-Lichtspiele Celle, die Neue Schauburg in Burgdorf, das Andere Kino in Lehrte sowie das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten folgende Schulen:

Region Hannover: IGS Roderbruch, Ricarda-Huch-Schule, Gymnasium Langenhagen, Gymnasium Burgdorf, Freie Waldorfschule Hannover Maschsee, Gymnasium Mellendorf, IGS Hämelerwald, Dr. Buhmann Schule, Käthe-Kollwitz-Schule, Kurt-Schwitters- Gymnasium, Sophienschule, Multimedia-BBS, BBS ME, Elsa-Brändström Schule, Matthias-Claudius-Gymnasium Gehrden, Albert-Schweitzer-Grundschule, Theodor-Heuss-Grundschule Ronnenberg 

Landkreis Celle: Gymnasium Ernestinum, Oberschule Westercelle, Sprachheilschule Celle, Oberschule Lachendorf, Kaiserin Auguste-Viktoria-Gymnasium 

Landkreis Hildesheim: Gymnasium Sarstedt, Goethe-Gymnasium Hildesheim

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Schulische Berufsorientierung verstärkt Akademisierungstrend

Nicht nur an den Gymnasien, sondern auch an anderen weiterführenden Schulen wird deutschen Schülern nach dem Eindruck ihrer Eltern immer öfter vermittelt, dass der Weg ins Berufsleben in erster Linie über die Hochschulen führt. Das zeigt eine vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beauftragte Umfrage.

In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey gab die Hälfte der Eltern von Gymnasiasten an, dass die schulischen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung ihrer Kinder eine Tendenz zum Studium haben. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) ist sogar der Meinung, dass die Angebote zur Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium eindeutig auf ein Studium abzielen.

Auch an anderen weiterführenden Schulen sind die Angebote nach dem Eindruck von fast 30 Prozent der Eltern auf die Hochschule ausgerichtet.

"Diese Ergebnisse zeigen: Wir müssen alle gemeinsam mehr dafür tun, dass mögliche Azubis und Studierende schon im frühen Schulalter genauso viel über die duale Ausbildung informiert werden", kommentiert DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Umfrage, die sich mit den Erfahrungen der Industrie und Handelskammern (IHKs) deckt.

"Auch die Eltern müssen wir dabei mitnehmen. Denn zu viele von ihnen wissen gar nicht, dass der Weg über eine Ausbildung und eine anschließende Höhere Berufsbildung oftmals ebenso gute Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten wie ein akademischer Werdegang bietet."

Der DIHK setzt deshalb darauf, Schülerinnen und Schülern frühzeitig mehr praktische Erfahrungen zu vermitteln: "Raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Betrieb und die Praxis erleben. Nur so können Jugendliche konkrete Erfahrungen machen, die ihre Berufswahl erleichtern", so Schweitzer. "Ich glaube, dass so weniger junge Menschen ein Studium aufnehmen, das sie dann später frustriert abbrechen."

Das Angebot zur Berufs- und Studienorientierung, das ihren Kindern hauptsächlich gemacht wird, sind laut Eltern Betriebspraktika und Unternehmensbesuche (36 Prozent Gymnasium, 38 Prozent andere weiterführende Schulen).

Noch höher wird deren Nutzen bewertet. Sowohl Eltern von Gymnasiasten (56 Prozent) als auch von Kindern auf anderen weiterführenden Schulen (62 Prozent) sehen in Betriebspraktika und Unternehmensbesuchen die mit Abstand größte Hilfe bei der beruflichen Orientierung. Auf Platz zwei und drei folgen das Schulfach Berufsorientierung sowie Ausbildungs- und Jobmessen.

Erschreckend ist, dass rund ein Fünftel der Eltern wahrnehmen, dass ihren Kindern keinerlei Angebote zur Berufs- und Studienorientierung in der Schule gemacht werden. Dazu Schweitzer: "Die verschiedenen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung müssen besser ineinandergreifen und entlang der gesamten Bildungskette aufeinander aufbauen. Dazu müssen alle beteiligten Akteure Hand in Hand arbeiten. Die Verzahnung von Schule und Betrieb darf nicht erst in der Ausbildung beginnen."

Das zeige auch die DIHK Ausbildungsumfrage 2018: "Aus Sicht der befragten Betriebe ist die Unsicherheit bei der Berufswahl aktuell das größte Ausbildungshemmnis. Die unklaren Berufsvorstellungen und fehlende Berufsorientierung führen zu Ausbildungs- und Studienabbrüchen, verzögern den Eintritt in den Arbeitsmarkt und verstärken den Fachkräftemangel. Daher pochen wir als Wirtschaft darauf, die Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen zu verbessern und auszubauen."

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Amateurfunk verbindet…

Dass der Amateurfunk mehr ist, als ein aussterbendes Hobby, bewies gestern eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern. Unterstützt durch die Amateurfunkgruppen der Hochschule und der Technischen Universität Kaiserslautern, gelang es ihnen im zweiten Anlauf, Kontakt zu Astronaut Alexander Gerst aufzunehmen, der zurzeit mit der ISS auf Weltraummission ist.

Für Funkamateure, die ihre Signale um die halbe Weltkugel senden, war es, rein technisch gesehen, keine allzu große Herausforderung, die Distanz von 440 km zu überbrücken, mit der die ISS derzeit um die Erde kreist. Sehr viel schwieriger sei es gewesen, den Kontakt in dem engen Zeitfenster herzustellen, das sich die Gruppe mit einer Schule aus Zwönitz teilte. Hierüber sind sich Daniel Mittendorf, Matthias Amberg und Lukas Reinhardt, Mitglieder der Amateurfunkgruppen an Hochschule und TU einig. Zehn Minuten hatten die beiden Gruppen insgesamt für die Kontaktaufnahme. Das war der Zeitrahmen, innerhalb dessen die ISS, die mit einer Geschwindigkeit von 27500km/h durch den Weltraum jagt, von Kaiserslautern aus gut für Funk erreichbar war. Erschwerend kam beim gestrigen Versuch hinzu, dass Alexander Gerst wegen Wartungsarbeiten auf ein Ersatzfunkgerät mit einer zehnmal schwächeren Leistung zurückgreifen musste. Dass es den Schülerinnen und Schülern dennoch gelang, unmittelbar mit dem deutschen Astronauten zu sprechen und zumindest einen Teil ihrer Fragen loszuwerden, war nicht nur für das Hohenstaufen-Gymnasium ein großer Erfolg, sondern auch für die unterstützenden Amateurfunkgruppen.

„Im Mittelpunkt standen natürlich die Schülerinnen und Schüler, die sehr viel selbst gemacht haben und sehr diszipliniert und organisiert bei der Sache waren“, lobt Daniel Mittendorf von den Funkamateuren der Hochschule, „aber auch für uns war die Zusammenarbeit in diesem Projekt eine schöne Abwechslung und ein tolles Erlebnis.“ Der Kontakt zur Physik und Technik AG von Lehrerin Daniela Schumann bestand über die Funkamateure der TU schon seit zwei Jahren, als man gemeinsam einen Stratosphärenballon startete. Als dann Matthias Amberg von den Funkamateuren der TU die Ausschreibung zur Kontaktaufnahme für Schulen mit der ISS gesehen hatte, gab er die Info gleich an die Gruppe weiter.

Für die Bewerbung war einiges an Vorarbeit zu leisten, denn die Schülerinnen und Schüler mussten nachhaltiges Interesse und Kompetenzen in den Bereichen Funken und Raumfahrt nachweisen. Als erstes stand ein Funklehrgang auf dem Plan, den die Funkamateure der Hochschule im Rahmen des Offenen Campus im April dieses Jahres mit der Physik-AG durchführten. Dann musste der Funkkontakt mit der ISS im Vorfeld simuliert und einiges an Technik vorbereitet werden. „Wir haben eine Antennenanlage auf dem Dach des Gymnasiums installiert“, erläutert Lukas Reinhardt, ebenfalls von den Funkamateuren der TU, „dafür mussten wir einige Dinge, wie Blitzschutz, mit der Stadtverwaltung klären.“ Auch musste die Funkanlage im Gymnasium aufgebaut werden.

Am Tag der Kontaktaufnahme zur ISS selbst, übernahm Matthias Amberg den technischen Support am Funkgerät. Daniel Mittendorf und Lukas Reinhardt steuerten die Antenne auf dem Dach, die der ISS kontinuierlich nachgeführt werden musste.

Dass letztlich alles gut geklappt hat und den Schülerinnen und Schülern ein tolles Erfolgserlebnis ermöglicht wurde, freut die drei Funkamateure, insbesondere, weil die jungen Leute sehr viel Spaß und Interesse am Amateurfunk zeigten.

Viele sähen im Zeitalter des Smartphones im Amateurfunk ein aussterbendes Hobby, dem nur noch ältere Herren nachgehen, wissen die drei. Aber Amateurfunk bedeute sehr viel mehr als kabellos über große Distanzen Kontakt aufzunehmen. Das, was eigentlich Spaß mache, sei die Technik und die Experimentierfreude, die Funkamateure mitbrächten. Wettersatelliten zu dekodieren, verloren gegangen und aufgegebene Stratosphärenballons zu orten oder legal Funkempfänger bauen zu dürfen, gehöre zu den Beschäftigungen, die Amateurfunkern Freude bereiten. Außerdem hätten Funkamateure eine „tolle Community“: Man sei überall auf der Welt per Du und helfe einander aus. Von diesem Netzwerk profitiere man auch für die eigene berufliche Zukunft. So hat Daniel Mittendorf, der zurzeit seinen Master in der Elektrotechnik an der Hochschule Kaiserslautern macht, Thema und Betreuung seiner Bachelorarbeit über einen Kontakt aus dem Amateurfunk bekommen. Und auch Matthias Amberg und Lukas Reinhardt, die beide schon im Berufsleben stehen, wissen beide über hilfreiche Kontakte zu berichten. Dass der Amateurfunk auch heute noch Zukunft hat, steht für die drei jedenfalls fest und schließlich steht auch auf dem Lehrplan für Astronauten verpflichtend eine Funkausbildung.

Wer in Kaiserslautern eine solche Ausbildung machen möchte, hat im Oktober die Möglichkeit hierzu. Dann bietet die Amateurfunkgruppe der Hochschule rund um Stefan Groß und Daniel Mittendorf, die die Gruppe vor zwei Jahren gegründet haben, einen weiteren Lehrgang. Mehr Info auf der Homepage der Gruppe unter: https://dl0hsk.de/.   

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Tausende Besucher an drei Messetagen

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken (IHK) und die Handwerkskammer Heilbronn-Franken (HWK) haben zum sechsten Mal gemeinsam die Bildungsmesse Heilbronn durchgeführt. Mit einem neuen Rekord von über 190 Ausstellern war dies erneut ein großer Erfolg.

Dietmar Niedziella, Leiter Berufsbildung der IHK Heilbronn-Franken: „Der Erfolg der Messe zeigt, wie groß nach wie vor das Interesse an der dualen Ausbildung ist. Die Messe bietet dabei die einmalige Möglichkeit im persönlichen Kontakt eine erste Orientierung für die Berufswahl zu erhalten.“

Rekordzahlen bei der Bildungsmesse Heilbronn

Über 3.000 Schüler haben donnerstags und freitags im Schulklassenverbund die Messe besucht. Damit wurde das Angebot zum Thema Berufsorientierung auf der Messe rege wahrgenommen. Mit dem speziellen BomSuS-Trainingsprogramm (Berufsorientierung mit Spiel und Spaß) konnte damit von etwa 900 Schülern ein praxisgerechtes Training für Berufswahl, Bewerbung und Vorstellungsgespräche absolviert werden.

Kerstin Lüchtenborg, Abteilungsleiterin Berufsbildung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken: „Die Berufschancen im Handwerk sind so gut wie nie. Eine duale Ausbildung im Handwerk bietet eine hervorragende Perspektive für das weitere Berufsleben.“

Neu war in diesem Jahr das Elternforum, das am Eröffnungstag abends stattfand. Hierzu waren speziell Eltern eingeladen, deren Kinder sich in der Berufsorientierungsphase befinden. Mit rund 120 Teilnehmern wurde dieses neue Angebot hervorragend angenommen, so dass auch im nächsten Jahr wieder eine Veranstaltung eigens für Eltern auf dem Programm der Bildungsmesse stehen wird. Yalcin Darcin war aus Jagsthausen mit seiner 18-jährigen Tochter Dila, die die 11. Klasse im Gymnasium besucht, zum Elternforum gekommen: „Es war wirklich ein toller und sehr informativer Abend. Meine Tochter ist auch gerade dabei ihren Weg ins Berufsleben zu suchen und ich will sie dabei so gut es geht unterstützen. Sie tendiert zu einem dualen Studium und hat hier heute eine wichtige Bestätigung für diese Wahl bekommen.“

Zufriedene Teilnehmer

Unter den Besuchern der Messe war auch Tamara Track vom Wirtschaftsgymnasium der Ludwig-Erhard Schule in Mosbach: „Ich habe kürzlich die Schule erfolgreich beendet und möchte hier auf der Bildungsmesse einen passenden Studiengang für mich finden.“ Pia Böhringer und Sarah Payer besuchen die 12. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums in Öhringen und freuen sich über Informationen aus erster Hand: „Hier können wir direkt mit Auszubildende und Studierende sprechen und gezielt nachfragen, wenn uns noch etwas unklar ist.“ Auch Viktoria Dragicevic von der Elly-Heuss-Knapp Gemeinschaftsschule in Heilbronn gefällt die Bildungsmesse gut: „Ich erhalte hier viele wichtige Informationen. Zum Beispiel wie lange eine Ausbildung dauert, wie sie abläuft und ob es die Möglichkeit gibt, beim Unternehmen vorab schon ein Praktikum zu machen.“ Martin Stojan, Ausbilder für Elektroniker in Betriebstechnik bei der Solvay GmbH aus Bad Wimpfen hat bereits gute Erfahrungen mit der Bildungsmesse: „Wir konnten in den letzten zwei Jahren gleich zwei Azubis auf der Bildungsmesse gewinnen.“

Auch die Vorträge der Aussteller waren in diesem Jahr wieder  gut besucht. Zahlreiche Vortragsbesucher haben sich samstags über Ausbildung, Studium und Beruf informiert. Und mit der Last-Minute-Börse im Technologie- und Bildungszentrum der Handwerkskammer wurde wiederum eine gute Möglichkeit geschaffen, um sich samstags über aktuell freie Plätze zu informieren und sich bei den Last-Minute-Ausstellern direkt vorzustellen.

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Schülercamp nimmt die Chemie rund ums Auto in den Blick

Was haben nachwachsende Rohstoffe mit Chemie zu tun? Wir funktioniert eine Brennstoffzelle? Welche Kunststoffe gibt es im Auto? Um Fragen wie diese geht es von Montag, den 11. Juni, bis Donnerstag, den 14. Juni, beim „MINT-EC-Camp“. Es steht unter dem Motto „Chemie rund ums Auto“. 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler werden dabei in die Welt der Chemie eintauchen, Einblick in die Forschung erhalten, das Studienangebot sowie den Unialltag an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) kennenlernen und selbst experimentieren. Veranstaltet wird das Camp von der Fachdidaktik Chemie der TUK zusammen mit dem Sonderforschungsbereich Transregio 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen“ (3MET), der Stiftung PfalzMetall sowie dem Excellence-Netzwerk MINT-EC.

Zum Auftakt am 11. Juni im Leininger-Gymnasium in Grünstadt wird Professor Dr. Lukas Gooßen in einem Vortrag aufzeigen, auf welche Weise nachwachsende Rohstoffe in der Chemie Verwendung finden. Am darauffolgenden Tagen geht es auf den Campus der TU Kaiserslautern. Hier werden die Jugendlichen unter anderem selbst experimentieren und sich mit Kunststoffen rund ums Auto beschäftigen. Am Mittwoch stehen zunächst in einem Seminar die Erneuerbaren Energien und in einem Praktikum die Brennstoffzellen im Vordergrund, bevor es am Nachmittag vom Campus zum Werk des Autobauers Opel in Kaiserslautern geht. Das Camp endet am Donnerstag mit einer Präsentation, bei der die Jugendlichen ihre Gruppenergebnisse einem Publikum vorstellen werden.

Das „MINT-EC-Camp“ ist ein mehrtägiges Forschungscamp, das sich an die Klassenstufen 12 und 13 richtet. Es bietet Einblick in die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), um auch Studiengänge, Forschungsgebiete und Berufsbilder kennenzulernen.

In diesem Jahr sind Schülerinnen und Schüler der drei Pfälzer MINT-EC-Schulen sowie aus anderen Teilen Deutschlands bei der Veranstaltung dabei.

Über MINT-EC

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 247 zertifizierten Schulen mit rund 270.000 Schülerinnen und Schülern sowie 21.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

Über die Stiftung PfalzMetall

Die Stiftung PfalzMetall widmet sich vier Bereichen: Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe. Übergeordnetes Ziel der Stiftung ist es, die MINT-Begeisterung – das sind die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu wecken und zu erhalten.

Weitere Informationen über unsere Projekte finden Sie unter www.stiftung-pfalzmetall.de.

Sonderforschungsbereich Transregio 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen“ (3MET)

In dem Sonderforschungsbereich SFB/TRR 88 arbeiten insgesamt 25 Wissenschaftler, davon 9 Nachwuchswissenschaftler, an den Standorten Technische Universität Kaiserslautern und am Karlsruher Institut für Technologie. Die Wissenschaftler aus den Fachrichtungen Chemie und Physik arbeiten miteinander an Problemstellungen in den drei Projektbereichen Magnetismus, Synthese und Katalyse sowie Spektroskopie und optische Eigenschaften. Ziel hierbei ist es unter anderem, auf molekularer Ebene neue Eigenschaften und Funktionen zu entwickeln, um zum Beispiel effizientere Katalysatoren für chemische Reaktionen oder effizientere Materialien für Magnetspeicher zu erhalten (www.uni-kl.de/…).

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Prävention mit Blick auf Besonderheiten des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg im Fokus des Regionalforums

Digitale Technologien verändern die Arbeitswelt und damit auch die Anforderungen an einen effektiven Arbeits- und Gesundheitsschutz. Lang etablierte Methoden und Prozesse werden durch die Digitalisierung in kürzesten Zeiträumen modernisiert und revolutioniert. Entgrenzung von Arbeitszeit und Freizeit durch ständige Erreichbarkeit sowie Arbeitsverdichtung sind die Kehrseite von Flexibilität und Mobilität. Mit welchen Geschäftsmodellen und Lösungen meistern auch kleine mittelständige Unternehmen erfolgreich die Herausforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz vor dem Hintergrund der Digitalisierung?

Im Rahmen des Regionalforums, das vom 23. – 25. Oktober 2018 als Teil der Arbeitsschutz Aktuell in Stuttgart stattfindet, erörtern Vertreter regionaler Unternehmen und Experten aus Wirtschaft und Forschung die wichtigen Fragen rund um einen zeitgemäßen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt 4.0. – den Blick dabei stets auf die besonderen Herausforderungen der Region gerichtet.

Besonders im Fokus haben die Verantwortlichen dabei die kleinen und mittleren Unternehmen. „Hier sehen wir noch große Potenziale. So möchten wir gerne, dass auch kleine Firmen eine Gefährdungsbeurteilung durchführen und entsprechend der Analyse gezielte Maßnahmen einleiten. Das wollen wir mit Messe und Regionalforum unterstützen und verstärken“, so Dr. Johannes Warmbrunn, Referatsleiter Arbeit und Gesundheit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. „Wir haben ein schönes Programm zusammengestellt mit vielen wichtigen Themen, mit sehr guten Experten, die sich den Schwerpunktthemen aus Baden-Württemberg widmen.“, betont Dr. Johannes Warmbrunn.

Arbeitsmedizin und Ergonomie
Zu den regionalen Schwerpunktthemen gehören Arbeitsmedizin und Ergonomie. So widmet sich bspw. Urban Daub vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in seinem Vortrag dem Einfluss von exoskelettären Strukturen auf den Bewegungsapparat. Dr. Benjamin Steinhilber vom Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung erklärt, wie durch die richtige Gestaltung von Steharbeit Venenerkrankungen und Muskelskelett-Beschwerden vorgebeugt werden können. Diese und weitere Schwerpunktthemen aus dem Bereich Arbeitsmedizin und Ergonomie werden am Vormittag des ersten Messetages (23.10.2018) im Regionalforum beleuchtet.

Kita, Schulen und Pflege
Arbeits- und Gesundheitsschutz ist schon lange nicht mehr nur ein Thema der fertigenden Industrie. Irene Gölz von Ver.di widmet sich im Rahmen des Regionalforums der Frage, wie sich der drastische Personalmangel in der Pflege auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz auswirkt. Gereon Burster vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Gundelfingen erläutert, wie Raumgestaltungen die Lernfähigkeit von Schülern beeinflussen können. Einen Erfahrungsbericht zur Erfassung psychischer Belastungen in der Kita liefert Jutta Schmid von der Unfallkasse Baden-Württemberg. Diese und weitere Vorträge zum Arbeits- und Gesundheitsschutz speziell in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen bietet das Regionalforum am Vormittag des 24. Oktober.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Gefährdungsbeurteilung
Wertvolle Best Practice aus der Region liefern u.a. Gerd Duffke von der TRUMPF GmbH & Co. KG und Alexander Volodarski von der Hugo Boss GmbH. Sie berichten aus ihren Unternehmen. Rolf Satzer von der FBU Forschung – Beratung – Umsetzung präsentiert das START-Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Uwe Marx von VBG Verwaltungs-Berufsgenossenschaft erklärt, was hinter der neuen DIN ISO 45001 "Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" steht. BGM und Gefährdungsbeurteilung sind die Schwerpunktthemen im Regionalforum am Nachmittag des 24. Oktober.

Arbeit 4.0 und Digitalisierung
Experten wie Dr. Martin Braun vom Fraunhofer IAO sehen in Arbeit bzw. Industrie 4.0 die vierte industrielle Revolution und die konsequente Fortführung des technischen Trends der letzten 20 Jahre. „Wir alle nutzen das Internet, beziehen jedoch nicht nur Menschen in die Internetkommunikation mit ein, sondern zunehmend auch Maschinen und Anlagen. Wir erwarten, dass Prozesse vernetzter, flexibler werden und müssen die Frage stellen nach der Funktionsteilung von Mensch und Maschine, was unmittelbar die Frage nach Arbeits- und Gesundheitsschutz aufwirft“, so der Experte.

Zwar gebe es hierzu eine ganze Reihe guter Vorschriften und gutes technisches Wissen, doch jetzt komme Neues hinzu, etwa Flexibilität und technische Innovationen. Dennoch gebe es auch noch viele offene Fragen, und Unternehmen wollen wissen, lohnt es sich, diesen Weg zu beschreiten, ja oder nein? „Ich nenne das Orientierungswissen“, so Dr. Martin Braun von Fraunhofer IAO. Dieses Orientierungswissen will das Regionalforum vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen vermitteln. So wird das Fraunhofer IAO im Rahmen des Regionalforums über seine neuesten Aktivitäten im Bereich „Digitale Fabrik“ und das Future Lab in Stuttgart berichten. Oleg Cernavin von der Stiftung "Mittelstand-Gesellschaft-Verantwortung" widmet sich der Herausforderung von Prävention 4.0 und präsentiert Umsetzungshilfen für die Praxis. Diese und weitere Themen stehen am 25. Oktober im Fokus des Regionalforums der Arbeitsschutz Aktuell.

Das vollständige Programm des Regionalforums finden Sie hier: Arbeitsschutz-Aktuell.de/Regionalforum
Die begleitenden Video-Interviews mit Dr. Johannes Warmbrunn und Dr. Martin Braun finden Sie auf Arbeitsschutz Aktuell TV.

Über die Arbeitsschutz Aktuell
Vom 23. – 25. Oktober 2018 wird die Arbeitsschutz Aktuell mit Fachmesse und Kongress zu Gast in Stuttgart sein – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er wird sich mit elementaren und aktuellen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beschäftigen. Die Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart erwartet 12.000 Fachbesucher, 300 Aussteller und 1.000 Kongressteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Parallel zur Arbeitsschutz Aktuell finden die beiden Veranstaltungen interbad und parts2clean statt.
Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) ist ideeller Träger der dreitägigen Fachmesse sowie des Fachkongresses.

Veranstalter der Fachmesse ist die HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH.
Weitere Infos unter www.arbeitsschutz-aktuell.de.

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Berufsorientierung Handwerk für Gymnasien

Das Abitur und dann ab zum Studium? Dieser berufliche Karriereweg muss nicht für alle Jugendlichen der richtige sein. Warum nicht zuerst eine verkürzte Lehre absolvieren, dann den Meister machen und über eine Selbständigkeit im Handwerk nachdenken. Wer sich darüber Ge-danken macht, sollte sich vorher über die Ausbildungs- und Karriere-möglichkeiten im Handwerk informieren.

So wie die 13 Gymnasiasten aus dem Stadt-und Landkreis Karlsruhe, die in den Osterferien im Rahmen des Projektes „ProBeruf Gym" in den Werkstätten der Bildungsakademie Karlsruhe Handwerk kennen lernen und ihre individuelle Binäruhr erstellen. Die Teilnehmer schnuppern da-bei in die Berufsbilder Elektroniker und Schreiner und bekommen so Einblicke in die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk.

Vom 12.03.18 bis zum 16.03.18 nutzten bereits fünf Jugendliche vom Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal ihre BOGY-Woche, um ebenfalls am Projekt teilzunehmen. In den nächsten Wochen werden Schüler aus dem Markgrafengymnasium und dem Humboldtgymnasium Karlsruhe in den Werkstätten der Bildungsakademie Karlsruhe ihre BOGY Woche absolvieren und ebenfalls eine Uhr bauen.

Um die eigenen Fähigkeiten und Talente besser einschätzen zu kön-nen, beinhaltet die Projektteilnahme einen Berufsorientierungstest, der Rückschlüsse auf die berufliche Eignung und Neigung zulässt. Die Zah-len der letzten Jahre zeigen, dass eine Ausbildung im Handwerk auch für Abiturienten immer interessanter wird. Fast 14% aller Auszubilden-den weisen als schulische Vorbildung das Abitur oder die Fachhoch-schulreife aus.

Das Projekt ProBeruf Gym wird gefördert vom Ministerium für Wirt-schaft, Arbeit und Wohnungsbau, Baden-Württemberg und vom Bun-desministerium für Bildung und Forschung.

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Netzwerke für Nachhaltigkeit vernetzten sich weiter

Nachhaltigkeit lehren oder tun? Mit dieser zugespitzten These diskutierten die Vertreter der beiden teilnehmenden Netzwerke ihre Positionen. Das Netzwerk BNE vertritt mit einigen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Pädagogischen Hochschulen, den in der Lehrerausbildung aktiven Universitäten und den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung vor allem das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Netzwerk HNE spielen vor allem praktische Aktivitäten zur Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und Industrie eine Rolle. Die intensiven und engagierten Diskussionen bei der Konferenz mit rund fünfzig Akteuren führten zu einem konstruktiven Ergebnis. Beide Netzwerke werden weiter zusammenarbeiten und die Lehre und Bildung im Bereich der Nachhaltigkeit voranbringen.

Hochschule Aalen als Leuchtturm

Warum Aalen für das Thema Nachhaltigkeit prädestiniert ist, erläuterte Prorektor Prof. Dr. Hans-Peter Bürkle in seiner Begrüßung unter Verweis auf die Aktivitäten des Referats Nachhaltige Entwicklung und die vielen Forschungsaktivitäten. Der Blick aus dem Fenster zeigte die beiden im Bau befindlichen Forschungsgebäude. Bürkle erläuterte den Zusammenhang der aktuellen Forschung mit der Nachhaltigkeit. Der Nachhaltigkeitsbeauftragte Prof. Dr. Ulrich Holzbaur und die Nachhaltigkeitsreferentin Daniela Dorrer hatten die Konferenz organisiert. Holzbaur war in beiden Netzwerken von Anfang an aktiv. Auch Daniela Dorrer ist Mitglied in beide Netzwerken.

Lehre und Bildung erleben

Im ersten Block stellten Studenten der Hochschule Aalen unter dem Motto „BNE konkret“ Projekte vor. Die Methode, Nachhaltigkeit durch Projekte zu lehren und auch die einzelnen von den Studenten präsentierten Projekte, wie ein Planspiel zur Nachhaltigkeit und ein Müllkonzept mit Umsetzung am Schubart-Gymnasium, stießen auf Interesse bei den Teilnehmern und gaben einen ersten Impuls für den Austausch. Die Netzwerksprecher Prof. Dr. Michael Wörz (HNE) und Prof. Dr. Alexander Siegmund (BNE) stellten am Vormittag die jeweiligen Netzwerke und erste Ideen für Kooperationen vor. Achim Beule vom Kultusministerium und Direktor Karl Handschuh vom Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung stellten ihre Aktivitäten und Ansätze in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung vor. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit lehren“ wurden mehrere zukünftige Aktivitäten ins Auge gefasst. Neben der Zusammenarbeit der Netzwerke wird es Kooperationen der Netzwerkmitglieder geben. Wichtige Ansatzpunkte für die Kooperation waren innovative Methoden zur Lehre und Bildung für Nachhaltige Entwicklung wie Planspiele und Projekte, gemeinsame Entwicklung von Kriterien und Arbeit an einem Strategiepapier. In der Mittagspause stellte Dr. Susanne Garreis explorhino und die Aktivitäten zu BNE vor. Dr. Axel Werner erläuterte Konzeption und Elemente des explorhino Science Centers. Danach durften die Teilnehmer die interaktiven Exponate selbst ausprobieren. „Die Konferenz hat einen wichtigen Impuls für die weitere Umsetzung und Etablierung der Nachhaltigen Entwicklung in Hochschulen und Seminaren in Baden-Württemberg gegeben“, freut sich Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Hochschule Aalen, am Ende des Tages.

Hintergrundinformation

Das Referat für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen setzt die Bildung für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule um. Der Nachhaltigkeitsbeauftragte Prof. Dr. Ulrich Holzbaur und die Nachhaltigkeitsreferentin Daniela Dorrer unterstützen die Nachhaltigkeitsaktivitäten in Lehre, Transfer, Forschung und Betrieb an der Hochschule Aalen.

Das Netzwerk „Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung“ (HNE) wird vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Ethikprogramms finanziert und vom Referat für Technik- und Wissenschaftsethik unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Wörz organisiert. Die Nachhaltigkeitsbeauftragten der Fachhochschulen bilden die Nachhaltigkeitskonferenz, die sich zweimal jährlich trifft. 

Das Netzwerk „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) wurde von Achim Beule und dem Kultusministerium mit dem Schwerpunkt der Lehrerausbildung initiiert und finanziert. Es ist für alle Hochschulen offen, die sich in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung engagieren und umfasst auch die staatlichen Ämter für Didaktik und Lehrerbildung mit ihren BNE-Aktivitäten. Das Netzwerk wird von den drei Sprechern Prof. Dr. Alexander Siegmund, Prof. Dr. Armin Lude und Prof. Dr. Silke Bartsch geleitet.

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Pilotprojekt zu GeoParkSchulen startet in Aalen

Geologisches und erdgeschichtliches Wissen über die Schwäbische Alb soll mehr in den Schulen Einzug halten. Dazu haben Studierende der Hochschule Aalen in Kooperation mit dem GeoPark Schwäbische Alb das Projekt „GeoParkSchulen“ umgesetzt. Der daraus entstandene Kriterienkatalog kann nun eingesetzt werden, um die Schulen der Schwäbischen Alb als sogenannte GeoParkSchulen zu gewinnen. Als erster Interessent meldete sich bereits das Schubart-Gymnasium in Aalen.

Der GeoPark Schwäbische Alb erstreckt sich vom Rieskrater bis zum Bodensee und wird von Neckar und Donau begrenzt. Er bietet neben Museen und Lehrpfaden auch Klopfplätze für Fossilien, Infostellen zur Geologie der Region oder Thermal- und Mineralbäder. Der GeoPark strebt nun eine besondere Kooperation mit den Schulen in seinem Einzugsgebiet an. Über spezifische Unterrichtsinhalte sowie auf Exkursionen und durch den Austausch von Lehrmaterial soll die Bildung für eine nachhaltige Regionalentwicklung vorangebracht werden. Ein weiteres Ziel der Kooperation: die regionale Erdgeschichte für Schülerinnen und Schüler greifbar machen und Schulen als sogenannte GeoParkSchulen gewinnen.

Die Studenten Jens Müller, Marvin Oppold und Paul Engelmann von der Hochschule Aalen unterstützten durch ihre Projektarbeit dieses Vorhaben. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur und Dr. Siegfried Roth, dem Geschäftsführer des GeoParks Schwäbische Alb, erstellten die Studenten einen speziellen Kriterienkatalog und traten mit den Schulen in Kontakt. Unterstützt wurde das Projektteam dabei von Ulrich Sauerborn von der Aalener Geologengruppe und den Hochschulmitarbeiterinnen Monika Bühr und Daniela Dorrer. Die Hochschule machte mit dem Zertifizierungssystem Grüner Aal für Bildung für Nachhaltigkeit an Schulen schon umfangreiche Erfahrungen. Darauf aufbauend erstellte Professor Holzbaur einen ersten Kriterienkatalog. Zentrales Anliegen des Kriterienkatalogs ist, dass geologische und erdgeschichtliche sowie verwandte natur- und kulturwissenschaftliche Themen mit den gültigen Lehrplänen abgestimmt und in den Unterricht integriert werden. Der Leitgedanke der Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde intensiv eingearbeitet. Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen wurden deren Ansprüche bereits in den Kriterienkatalog einbezogen. Kontakte mit Interessenten sind bereits geknüpft.

Schubart-Gymnasium als erster Interessent

Das Schubart-Gymnasium ist seit der Zusammenarbeit mit den Studenten daran interessiert, GeoParkSchule zu werden und die Geologie im Unterricht zu verankern. Thilo Krauss begleitete das Projekt als Ansprechpartner von schulischer Seite. Schulleiterin Christiane Dittmann ist von der Idee der GeoParkSchulen begeistert: „Das Schubart-Gymnasium hat sich mit fest verankerten geologischen Modulen im NWT-Bereich und einem Comenius-Projekt „Geopark Schwäbische Alb – Geopark Rokua“ schon 2012 und 2013 engagiert. Da liegt die Idee nahe, sich als GeoParkSchule weiterzuentwickeln. Und wer um die Einzigartigkeit der regionalen Geoformationen weiß, setzt sich nachhaltig ein für die Bewahrung dieser unwiederbringlichen Natur- und Kulturlandschaften.“

Die drei Studenten der Hochschule waren begeistert bei der Sache „Im ersten Semester des Fachs Wirtschaftsingenieurwesen gibt es das Modul Projektmanagement. Unser Projekt „GeoParkSchulen“ gehört sicherlich zu den besonders interessanten“, berichtet Projektleiter Paul Engelmann stolz. Auf Basis der Ergebnisse der Studenten kann nun weiter daran gearbeitet werden, das Konzept GeoParkSchule auf der Schwäbische Alb umzusetzen.

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PŸUR und WGS bringen Geschwister Scholl Gymnasium leistungsfähiges Internet

Ein Jahr war das Geschwister Scholl Gymnasium in Sangerhausen größtenteils offline. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit von Schulleitung, Elternrat, Wohnungsbaugenossenschaft Sangerhausen e.G. und PŸUR ist die Schule seit Januar wieder mit einem leistungsstarken Internetanschluss versorgt. Innerhalb von nur vier Wochen wurde vom Tiefbau bis zur Kabelverlegung ins Gebäude das Projekt „bringt unsere Schule wieder ins Netz“ erfolgreich umgesetzt.

Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie Schulleitung mussten über ein Jahr mit unzureichendem Internetzugang auskommen. Dieser hatte zur Folge, dass Tablet-Klassen, wie es sie am Gymnasium in Sangerhausen seit einigen Jahren gibt, wieder auf Bücher umsteigen mussten. Die Internetgeschwindigkeit war einfach zu niedrig für digitalen Unterricht.

Ein Umstand, den Mitglieder des Elternrats, des Schulfördervereins sowie die Schulleitung nicht länger hinnehmen wollten und verzweifelt nach möglichen Lösungen suchten. Mitarbeiter der Marke PŸUR sagten sofort nach Bekanntwerden des Problems Unterstützung zu und veranlassten kurzfristig alles Notwendige, um die Schule innerhalb kürzester Zeit an ihr leistungsstarkes Netz zu bringen.

„Unkompliziert und schnell wurde unser Problem gelöst. Mit Hilfe der großzügigen Unterstützung der WGS Wohnungsbaugenossenschaft Sangerhausen e.G., der HTS Hoch- und Tiefbau Sangerhausen GmbH und den Mitarbeitern von PŸUR liegt ab sofort ein kostenfreier 200 Mbit/s Anschluss unter der Erde und garantiert unserer Schule wieder den Eintritt ins Digitale Arbeiten und Lernen. Das ist Rettung in Rekordzeit!“ so Schulleiter Jens Peter, der seit gut 16 Jahren das Schulgeschehen in Sangerhausen leitet.

„Dies ist ein schönes Beispiel für regionalen Zusammenhalt“, so Jörg Wehner von euronics XXL, Vertriebspartner von PŸUR. „Bei diesem Projekt war allen klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Und so haben alle, die für die Umsetzung nötig waren, auch sofort ihre Unterstützung zugesagt und direkt mit angepackt.“

„Die Digitalisierung schreitet rasant voran und ist zwischenzeitlich in allen Branchen der Wirtschaft präsent. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich mit den neuen Medien auseinanderzusetzen und diese auch als alltägliches Arbeitsmittel in die schulischen Prozesse mit einzubeziehen. Für uns als Genossenschaft ist die Unterstützung des Geschwister Scholl Gymnasiums eine Herzensangelegenheit und ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Jugendlichen im Sangerhäuser Raum“, erläutert Frank Prandzioch-Maratzki vom Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Sangerhausen e.G.

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