Trusted Shops jetzt mit internationalem Datenschutz-Tool für Webshops

Trusted Shops führt Datenschutz 360 ein: eine internationale digitale Datenschutzlösung für Webshops. Datenschutz 360 bietet Webshop-Besitzern ein komplettes grenzüberschreitendes Tool mit allen notwendigen Informationen, um nicht nur ein sicheres Webshop-Management zu gewährleisten, sondern auch die europäische Gesetzgebung einzuhalten. Online-Händler müssen nicht mehr in jedem Land, in dem sie Produkte verkaufen, nach Rechtsexpertise suchen oder diese nutzen. Mit diesem neuen Tool bietet Trusted Shops Hilfe bei der Einhaltung der seit Mai letzten Jahres geltenden DSGVO.

Datenschutz 360 ist eine Cloud-Lösung, die über ein Online-Modul erworben werden kann und auf allen Systemen läuft. Für einen monatlichen Beitrag erhalten Händler ein Tool, mit dem sie ganz einfach und ohne juristische Vorkenntnisse eine Datenschutzerklärung für ihre Website erstellen können, die international einsetzbar ist. Darüber hinaus haben Datenschutz 360-Kunden Zugriff auf Muster AV-Verträge, denn Online-Händler l müssen laut Gesetz mit bestimmten Dienstleistern diese Auftragsverarbeitungsverträge schließen.

Eine der wichtigsten Komponenten von Datenschutz 360 ist das DSGVO-Manager Tool. Es unterstützt Online-Händler bei der Erstellung des Verarbeitungsverzeichnisses, das alle Verarbeitungstätigkeiten mit personenbezogenen Daten beinhalten muss. Immer mehr grenzüberschreitende Online-Einkäufe werden getätigt, was bedeutet, dass Webshops mit viel mehr Daten von Menschen aus ganz Europa zu tun haben. Die DSGVO zwingt Händler, alle Aktivitäten, bei denen sie personenbezogene Daten verarbeiten, wirklich zu registrieren, wie z. B. die Erhebung von Daten mit Google Analytics. Datenschutz 360 macht es viel einfacher, den Überblick über alle Verarbeitungsaktivitäten innerhalb eines Webshops zu behalten, sowohl lokal als auch international.

Alle wichtigen Informationen zum Datenschutz aus einer Hand

Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung bei Trusted Shops, weist darauf hin, dass es äußerst wichtig ist, dass jeder Webshop eine gute Datenschutzerklärung hat. „Wir beraten unsere Kunden in Europa täglich im Bereich E-Commerce und Recht. Wir haben festgestellt, dass die Kunden seit der Einführung der DSGVO-Gesetzgebung immer noch auf viele Schwierigkeiten stoßen. Darüber hinaus möchten sie alle Informationen über das internationale Datenschutzrecht an einem Ort finden, was bisher nicht der Fall war.“
Datenschutz 360 bietet Kunden nicht nur Vorlagen, sondern informiert auch im Rahmen eines Update-Services über Gesetzesänderungen oder relevante Gerichtsentscheidungen im Bereich des Datenschutzes, die Konsequenzen für den Webshop haben können. „So vermeiden Webshops nicht nur Bußgelder, sondern sparen auch Geld, weil sie keinen Anwalt für Beratung beauftragen müssen", sagt Dr. Föhlisch.

Weitere Infos:https://shop.trustedshops.com/datenschutz-360

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Das müssen Verbraucher beim Fahrradkauf im Netz beachten

Der Frühling naht und die Lust auf Bewegung an der frischen Luft lockt wieder jede Menge Radler vor die Tür. Ob Rennrad, Mountainbike, City-Rad oder E-Bike, nur für den Weg zur Arbeit oder quer durchs Gelände – Radeln ist im Trend und das Angebot an Zweirädern vielfältig. Auf der Suche nach dem perfekten Drahtesel nutzen immer mehr Verbraucher das Internet.

Doch was, wenn bei der Lieferung Montagefehler festgestellt werden oder die Schaltung des neuen Rades nach vierwöchiger Nutzung schon nicht mehr richtig funktioniert? Und welche Fahrradgröße ist überhaupt die richtige für mich? Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte bei Trusted Shops, hat die wichtigsten Tipps rund um den Fahrradkauf parat.

1. Nach Lieferung weist das neue Fahrrad einen eindeutigen Montagefehler auf. Die hintere Bremse ist nicht richtig ausgerichtet und schleift stark. Muss der Händler entstandene Kosten für eine Korrektur durch eine stationäre Fahrradwerkstatt erstatten?

Dr. Carsten Föhlisch: Nein, das muss er nicht. Denn der Kunde hat hier zunächst ein Gewährleistungsrecht, welches er gegenüber dem Händler ausüben muss. Das bedeutet, er muss sich an den Händler wenden, den Mangel melden und kann sich dann entscheiden, ob er Reparatur oder Neulieferung einer mangelfreien Ware haben möchte. Der Händler kann die gewählte Art der Nacherfüllung aber verweigern, wenn sie unverhältnismäßig ist. Bei einer nur falsch montierten Bremse wäre die Neulieferung eines Fahrrades wohl unverhältnismäßig. In dem Fall wäre das Recht auf Nacherfüllung dann auf die Reparatur beschränkt.

2. Nach vier Wochen funktioniert die Schaltung des Fahrrades nicht mehr richtig. Besteht jetzt noch ein Anspruch auf Gewährleistung? Und ist der Nutzer in der Beweispflicht, dass die Funktionsprobleme nicht durch die Nutzung entstanden sind?

Dr. Carsten Föhlisch: Zeigt sich innerhalb der ersten sechs Monate nach Gefahrübergang – als nach der Lieferung des Fahrrades an den Verbraucher – ein Mangel, so wird gesetzlich vermutet, dass der Mangel bereits beim Gefahrübergang vorgelegen hat, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar. In diesem geschilderten Fall (hier ist immer eine Einzelfallprüfung notwendig) würde die Vermutung wohl noch greifen. Der Verbraucher muss dann nur nachweisen, dass überhaupt ein Mangel vorliegt und dass sich dieser innerhalb der ersten sechs Monate gezeigt hat.

3. Gilt ein Gewährleistungsrecht auch für gebrauchte Fahrräder, die bei einem Online-Händler erworben wurden?

Dr. Carsten Föhlisch: Ja, das Gewährleistungsrecht gilt auch für gebrauchte Ware. Allerdings sollte man sich hier die AGB des Händlers genau durchlesen. Denn bei gebrauchter Ware besteht die Möglichkeit für den Händler, die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr nach der Übergabe der Ware zu begrenzen. Allerdings machen nicht alle Händler von dieser Möglichkeit Gebrauch.

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EuroCIS 2019: VR Payment bietet Handel neue Vertriebswege inklusive Zahlungslösung mit der 24/7 Box

Neben dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen im Internet und am Point of Sale etabliert sich ein weiterer starker Vertriebsweg in Deutschland: Immer mehr Branchen nutzen Automatenlösungen, um den Kunden ihr Sortiment rund um die Uhr anbieten zu können.

Die 24/7 Box, die VR Payment gemeinsam mit KKB Solutions/Kaffeekontor Bayern zum bundesweiten Marktstart entwickelt hat, ist bereits im Einsatz. Die Vorteile des Automaten: Der Händler kann seine Produkte selbst einstellen und die Preise ohne Techniker-Einsatz ändern. Die Geräte akzeptieren kontaktlos alle etablierten Zahlungsverfahren mit Karte oder dem Smartphone. Damit entfällt für den Händler das am Automaten aufwändige Bargeldhandling.

Weitere Features: Das im Automaten integrierte Warenwirtschaftsmodul meldet dem Händler online, wann das Sortiment aufgefüllt werden muss. Da in dem Outdoor-Gerät zudem kein Bargeld gesammelt wird, verringert sich das Risiko von Vandalismus. In einer weiteren Ausbaustufe kann der Händler mit einer App online bequem den Bestand der Ware im Automaten abfragen.

Mit der 24/7 Box können Volkbanken Raiffeisenbanken in der Region ein attraktives Produkt für viele Branchen anbieten. Großer Bedarf besteht nicht nur bei Anbietern von Heiß- und Kaltgetränken oder Snacks, sondern auch in Branchen, die erst seit einigen Jahren diesen Vertriebsweg nutzen, wie beispielsweise Direktvermarkter, die rund um die Uhr regionale Produkte über Automatenlösungen verkaufen. Der Händler der Automatenwaren muss lediglich einen LAN-Anschluss für das Gerät bereitstellen.

Die Technik für den kontaktlosen Zahlungsverkehr bei Automaten basiert auf dem Pilotprojekt „Terminal ohne PIN-Pad“ (TOPP)“ der Deutschen Kreditwirtschaft, das insbesondere in der Automaten- und Vending-Branche auf großes
Interesse stößt und an dem VR Payment teilnimmt.

Infokasten

Die kontaktlose Zahlung am TOPP hat das Potenzial, stark vom Bargeld dominierte Marktsegmente Kunden und Händlern für die Zahlung mit girocard kontaktlos zu öffnen. Das Terminal eignet sich für Zahlungen im Kleinbetragsbereich. Da kontaktlose Transaktionen bis 25 Euro ohne PIN-Eingabe ausschließlich über die NFC-Schnittstelle eines girocard Terminals durchgeführt werden, benötigt dieses lediglich einen Kontaktlosleser. Auf den üblichen Chipkartenleser und das PIN-Pad kann verzichtet werden. Dadurch ist das Terminal kleiner und lässt sich einfacher in verschiedene Automatentypen einbauen oder nachrüsten. Der geringe Wartungsaufwand ergibt sich aus den wenigen mechanischen Komponenten, die von außen verschmutzt oder beschädigt werden können.

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Galeries Lafayette Berlin setzt auf Concardis

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  • Optimierung der Bezahlprozesse durch innovativen Zahlungslink
  • Kein weiteres Handling der Kreditkartendaten durch das Personal
  • Aufbau eines Online-Vertriebs mit dem Paylink geplant

Galeries Lafayette Berlin vereinfacht mit Hilfe des Full-Service Paymentanbieters Concardis seine Bezahlprozesse: Bei Bestellungen, die telefonisch oder schriftlich aufgegeben werden, erhalten Kunden ab sofort eine E-Mail mit integriertem Bezahllink, um ihre Rechnung zu begleichen. Der Link führt zu einem Bezahlformular, wie es aus dem Online-Shopping bekannt ist. Kunden geben dort lediglich ihre Zahlungsdaten ein und bestätigen den Kauf. Nach erfolgreicher Transaktion erhalten sowohl Händler als auch Kunden eine automatisierte Zahlungsbestätigung. Durch die Nutzung des Paylinks müssen die Kartendaten der Kunden nicht mehr manuell durch das Personal des Traditionskaufhauses aufgenommen und bearbeitet werden – das vereinfacht die Prozesse und erhöht die Sicherheit.

„Wir bei Galeries Lafayette setzen sehr stark auf persönliche Beratung. Viele Kunden rufen daher gerne an, um ihre Bestellung aufzugeben. Dank des Paylinks können wir ihnen nun bequeme Onlinezahlungen anbieten. So kommen unsere Mitarbeiter nicht mehr direkt mit Kartendaten in Berührung – ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Auch die Bearbeitungszeit von telefonischen und schriftlichen Bestellungen hat sich durch den Paylink deutlich verringert und es kommt zu weniger Fehlbuchungen. Ein echtes Plus – für beide Seiten“, sagt Louisa Baron, Marketing und Kommunikationsleiterin bei Galeries Lafayette Berlin.

„Galeries Lafayette hat besondere Anforderungen an das Payment: Das Kaufhaus ist online mit eigener Website präsent, betreibt aber keinen klassischen Onlineshop. Um dennoch Onlinezahlungen anzubieten und so die Customer Journey zu optimieren, ist der Paylink das geeignete Tool. Zusätzlich lässt er sich auch als schlanken Webshop, den sogenannten One Page Shop, einsetzen. Diese Funktion ist ideal für Online-Kampagnen und Marketing-Aktionen“, sagt Christoph Jung, Vice President Innovation & eCommerce von Concardis.

Das französische Modehaus plant, mit der Shop-Funktion des Paylinks zukünftig den Online-Vertrieb zu forcieren: Je nach Zielgruppe und Aktion werden Produkte und Gutscheine schnell und einfach in den One Page Shop eingebunden und der dazugehörige Link per E-Mail in den sozialen Netzwerken oder auch Messengern geteilt. Die Kunden gelangen dann mit nur wenigen Klicks zum Angebot und können direkt bezahlen. So lassen sich gezielt die Reichweite und die Kundenbindung erhöhen.

Der Einstieg in den Online-Vertrieb lohnt sich, sowohl für kleine Händler als auch für etablierte Kaufhäuser wie Galeries Lafayette Berlin: Allein 2017 wurden im deutschen E-Commerce laut Handelsverband Deutschland (HDE) rund 49 Milliarden Euro umgesetzt, 2018 stieg das Volumen auf 53,4 Milliarden Euro an.

Über Galeries Lafayette Berlin

Vive la Mode! Seit 1996 beherbergt Berlin in seinem Herzen ein besonderes Stück Frankreich. Denn direkt auf der Friedrichstraße an der Ecke zur Französischen Straße haben die berühmten Galeries Lafayette aus Paris ihre erste und einzige deutsche Dependance eröffnet, zentral gelegen zwischen Gendarmenmarkt und Brandenburger Tor. Auf fünf Etagen und 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche präsentieren die Galeries Lafayette die aktuellsten Trends aus Mode, Accessoires, hochwertigen Beauty-Produkten und französischen Delikatessen. Neben vielen französischen Labels führt das Modehaus auch internationale und exklusive Marken sowie ausgewählte Berliner Designer.

Die außergewöhnliche Glasfassade und die gläsernen Kegel im Inneren des vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel designten Hauses gibt den Galeries Lafayette mit leichtfüßiger, moderner Architektur ein standesgemäßes Ambiente und ist längst ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Bild: © Galeries Lafayette Berlin

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Amazon-Händler: Hohe Umsätze, aber keine Kunden

Händler können Abhängigkeit von Amazon mit einer Multichannel-Strategie verringern

Händler, die über Amazon verkaufen, können gutes Geld verdienen. Das klingt zunächst durchaus attraktiv. Doch ein Blick hinter die Kulissen verrät, dass man als Amazon-Händler weder wirklich im B2B- noch im B2C-Geschäft aktiv ist und trotz hoher Umsätze eigentlich keine Kunden hat. Eine Multichannel-Strategie kann dieses Problem lösen.

Handel über Amazon bringt drei Probleme

Der Verkauf über Amazon wird von Händlern zunehmend kritisch beäugt. Das hat drei Gründe.

Zum einen begeben sich Händler in eine ungewollte Abhängigkeit. Wenn ein Großteil des Umsatzes über Amazon generiert wird, kann dies bei Unstimmigkeiten oder technischen Problemen zu teilweise existenzbedrohlichen Situationen führen. Denn Amazon sitzt immer am längeren Hebel.

Zum anderen steigt die Unsicherheit. Teilweise willkürlich anmutende Veränderungen der Bedingungen oder technischen Möglichkeiten durch Amazon sorgen häufig für Verzweiflung. Auch der extrem zunehmende Wettbewerbsdruck setzt vielen zu. Laut einiger Schätzungen haben sich in 2018 täglich 2.000 bis 3.000 neue Händler bei Amazon registriert, überwiegend aus Fern-Ost. Preiskämpfe sind da vorprogrammiert.

Eines der am häufigsten vernachlässigten Probleme beim Handel über Amazon ist die fehlende Kundenbeziehung. Um diese aufzubauen, sind Kundendaten notwendig. Als Amazon-Händler erhalten Sie darauf keinen Zugriff und verkaufen quasi an Unbekannte. Sie werden also nie Bestandskunden aufbauen, denen Sie weitere Produkte verkaufen können.

Sollten Sie als Großhändler aktiv sein und an Amazon direkt verkaufen (Vendor), werden Sie auch keine typische B2B-Beziehung haben. Ihnen ist ein Vendor Manager zugeordnet, der ab 7-stelligen Umsätzen anfängt, auf Ihre Mails zu antworten.

Die Lösung lautet Multichannel

Sollte man als Händler deshalb auf Amazon verzichten? Keineswegs. Aber es braucht alternative Verkaufskanäle, um die Abhängigkeit zu minimieren und eine direkte Beziehung zu Kunden aufzubauen – kurzum: eine Multichannel-Strategie.

Ein Händler muss das vorhandene Budget sinnvoll auf verschiedene digitale Vertriebs- und Marketingkanäle verteilen. Und zwar auf solche, die das beste Aufwand-Nutzen-Verhältnis haben und sich am besten dafür eignen, den Customer Lifetime Value zu maximieren.

Die E-Commerce Beratung COMMERCE& aus Hamburg zeigt in ihrem kostenfreien E-Book “Der E-Commerce Wegweiser” eine anschauliche Übersicht über die relevanten Kanäle in der Onlinewelt. Nach dem Download haben Unternehmen zudem die Möglichkeit, kostenfrei einen spannenden Online-Kurs zu durchlaufen, wie man am besten eine Multichannel-Strategie aufsetzt. 7 Lessons in 7 E-Mails. Ein neuartiges kurzweiliges Format für vielbeschäftigte Vertriebler und Marketer. Hier geht es zum E-Book: https://commerceand.eu/ebook

Die Langversion des Blog-Beitrags ist hier zu finden: https://commerceand.eu/hohe-umsaetze-ohne-kunden

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Einbahnstraße war gestern – Die Omnichannel-Herausforderung

Jeder Händler ist auch Konsument und nutzt als solcher für sich ganz selbstverständlich die unterschiedlichsten Kanäle: Online, stationär, mobil. Das Ziel eines jeden Händlers sollte deswegen auch sein, diese Möglichkeiten ganz natürlich und ohne gekünstelten Zwang auch im eigenen Shop zu ermöglichen.

„Omnichannel gilt als der nächste logische Evolutionsschritt des Handels. Allerdings ist der Weg dahin beschwerlich und daher betreiben bisher die wenigsten Unternehmungen wirklich Omnichannel“, fasst Prof. Dr. Franz Vallée, Wissenschaftlicher Leiter der VuP GmbH, Vallée und Partner, Logistik- & IT-Beratung aus Münster die derzeitige Situation vieler Händler zusammen. So verfügen Unternehmen in der Regel über mehrere verschiedene Vertriebskanäle wie beispielsweise stationär und online, doch diese existieren meist in friedlichem Nebeneinander, statt miteinander verbunden zu sein und sich gegenseitig zu befördern.

Das Konstrukt Omnichannel

Omnichannel beschreibt also einen Ansatz, bei dem On- und Offline-Kanäle vollkommen miteinander verschmelzen und nahtlos ineinander übergreifen. Es findet ein dauerhafter Austausch über die Vertriebskanäle hinweg statt. Die Kunden nehmen die verschiedenen Kanäle als eine Einheit wahr. Dieses Szenario ist dabei bei weitem keine Zukunftsmusik mehr, sondern bei vielen Konsumenten schon gelebte Realität. Egal ob es um Angebotsrecherche, Auswahl, den Einkauf selbst oder die Zahlung geht – manche bevorzugen die Filiale vor Ort, manche schauen lieber online, viele mischen dies ganz nach Bedarf. Um dabei keine Kunden an einen Wettbewerber zu verlieren, muss die Verzahnung und Integration aller Verkaufs- und Kommunikationskanäle reibungslos funktionieren, sodass Kunden, die einmal einen Impuls gezeigt haben, keinen Grund mehr entwickeln, den Anbieter zu wechseln.

Schnelle Informationen, günstige Preise, zügige Lieferzeiten und bester Service

Der Konsument von heute möchte alle Bedürfnisse sofort erfüllt haben: Schnelle Informationen, günstige Preise, zügige Lieferzeiten und bester Service. Für Händler eine ganz schöne Herausforderung. Um dieses für manchen Händler fast unmöglich Erscheinende in den Griff zu bekommen, müssen alle Abteilungen eines Unternehmens ebenso vernetzt agieren wie die diversen Verkaufskanäle. Vom Marketing über den Shop, bis zum Fulfillment und dem Handling von Retouren darf es keine fühlbaren Barrieren mehr geben. Prof. Dr. Franz Vallée kennt diese Hausausforderungen aus seiner täglichen Beraterpraxis: „Hierfür benötigen Händler eine Omnichannel-Strategie, Prozess Know-how, das Wissen über die technischen Möglichkeiten und eine geeignete Logistik. Besonderes Augenmerk sollte auf der Entwicklung einer Omnichannel-Logistik liegen, die Kern einer erfolgreichen Omnichannel-Strategie ist.“

Externe Berater helfen das ganze Potenzial zu heben

Bei diesem sehr ambitionierten Vorgang benötigen die meisten Unternehmen allerdings einen erfahrenen und auf diese Themen spezialisierten Partner, der zunächst den aktuellen Reifegrad ermittelt, die möglichen Ziele kennt und dieses Delta pragmatisch, mit klaren Vorgaben und Zeitplänen sowie mit transparenten Budgetplanungen erfolgreich zu schließen weiß. Konkret bedeutet das in den meisten Fällen, dass zunächst die Qualität der Stammdaten erhöht werden muss. Warenbestände gilt es zu vereinheitlichten und entsprechende Prozesse müssen aufgesetzt werden. Darüber hinaus sind Softwaretools sorgsam auszuwählen, die im Anschluss auch eingeführt werden müssen. Die Erstellung und Umsetzung einer Omnichannel-Strategie hat weitreichende Konsequenzen für das gesamte Unternehmen. Vor allem die IT und die Logistik sind in hohem Maße gefordert. Die Mitarbeiter rücken hier in den Mittelpunkt, denn sie müssen auf diesem Weg mitgenommen werden. Innerhalb der unternehmensinternen Strukturen gilt es Silos abzubauen, innovative Ideen zuzulassen und Mitarbeitern Freiräume zu eröffnen. Doch warum einen externen Berater hinzuziehen? Wäre dies nicht auch oftmals intern zu lösen? „Nein“, resümiert Prof. Dr. Franz Vallée, denn „ein Händler ist oftmals mit Blick auf die eigenen Schwächen und Stärken betriebsblind. Ein externer Berater hilft, das ganze Potenzial zu heben.“

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So kommen Blumen & Co. zum Valentinstag garantiert gut an

Schokolade, Blumen, Dessous oder Parfüm – Millionen Deutsche nehmen den Tag der Liebe zum Anlass, um ihr Herzblatt zu beschenken. Wer rechtzeitig dran denkt, bestellt kleine oder große Aufmerksamkeiten bequem im Internet.

Doch wie sieht es da mit der rechtzeitigen Lieferung aus? Und lassen sich auch Ohrstecker und Dessous umtauschen? Was Online-Shopper wissen sollten, damit Geschenke am Valentinstag in doppelter Hinsicht gut ankommen, erklärt Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte bei Trusted Shops.

1. Ich habe online Blumen für den Valentinstag bestellt, aber die Lieferung kam zu spät an. Muss ich die Blumen dennoch annehmen?

Dr. Carsten Föhlisch: Ist die Lieferung für den Valentinstag explizit vereinbart, liegt ein sogenanntes Fixgeschäft vor. Erfolgt die Lieferung nicht an diesem Tag, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten. Er muss die Blumen weder annehmen noch bezahlen. Dabei ist es irrelevant, ob für die Bestellung ein Widerrufsrecht besteht oder nicht.

2. Ich habe von meinem Partner Ohrstecker geschenkt bekommen, leider reagiere ich allergisch auf das Material. Kann mein Partner den Schmuck beim Online-Händler zurückgeben und bekommt dafür sein Geld zurück?

Dr. Carsten Föhlisch: Grundsätzlich besteht bei Waren, die online gekauft wurden, das 14-tägige Widerrufsrecht. Allerdings gibt es von dieser Regel auch Ausnahmen. Eine davon lautet, dass bei versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, kein Widerrufsrecht besteht, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde. Wenn die Ohrstecker versiegelt waren und dieses Siegel entfernt wurde, dann liegt hier m. E. ein solcher Fall vor. Die Ohrstecker sind aus hygienischen Gründen vom Widerrufsrecht ausgenommen und können daher im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nicht zurückgegeben werden. Anders liegt der Fall, wenn die Ohrstecker in einer unversiegelten Verpackung geliefert werden. Dann muss der Händler sie zurücknehmen. Dies ist allerdings von der Rechtsprechung noch nicht geklärt.

3. Ich habe ein Armband mit persönlicher Gravur gekauft, leider ist es aber zu groß. Kann ich personalisierte Geschenke zurückgeben?

Dr. Carsten Föhlisch: Zu den Waren, die von der Rückgabe ausgeschlossen sind, gehören unter anderem Artikel, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wer sich also seine persönliche Liebesbotschaft in ein Armband eingravieren lässt, der sollte dringend beachten, dass eine Rückgabe gesetzlich ausgeschlossen ist.

4. Ich habe mir Dessous in einem Online-Shop gekauft. Beim Anprobieren habe ich festgestellt, dass sie leider nicht passen. Gilt bei Dessous eine Ausnahme vom Widerrufsrecht?

Dr. Carsten Föhlisch: Nein, denn ein bloßes Anprobieren ist nicht ausreichend, um Dessous als Hygieneartikel vom Widerruf auszunehmen. Dann wären auch Schuhe, T-Shirts etc. vom Widerrufsrecht ausgenommen, sofern diese Produkte versiegelt versendet werden und der Verbraucher die Versiegelung entfernen würde, was dem Willen des Gesetzgebers widerspricht. Wurden die Dessous allerdings einen Tag lag getragen, kann der Händler sogenannten Wertersatz beanspruchen, der bis zu 100% des Kaufpreises beträgt.

5. Ich habe bei einem Online-Reiseveranstalter eine Valentinsreise gebucht. Jetzt muss die geplante Reise aufgrund von Krankheit kurzfristig storniert werden. Kann ich mein Geld zurückverlangen?

Dr. Carsten Föhlisch: In diesem Fall kann ich vom Vertrag zurücktreten. Bei einem Reisevertrag ist dies vor Reisebeginn jederzeit und ohne Begründung möglich. Dadurch verliert der Reiseveranstalter seinen ursprünglichen Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Allerdings kann er stattdessen eine angemessene Entschädigung verlangen, wobei er sich ersparte Aufwendungen und eine mögliche anderweitige Verwertung des frei gewordenen Platzes anrechnen lassen muss. Dies geschieht meist in Form einer pauschalierten Stornogebühr, die in den AGB festgehalten wird. Diese wird höher ausfallen, je näher der Reiseantritt rückt. Dem Reiseveranstalter sollte daher der Rücktritt möglichst frühzeitig angezeigt werden. Empfehlenswert ist weiterhin der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, die in den meisten Fällen die Stornogebühren übernimmt.

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Concardis und Scopevisio kooperieren bei Automatisierung finanzwirtschaftlicher Prozesse

  • Softwareanbieter Scopevisio bindet Zahlungsdaten aus dem One Page Shop von Concardis ein
  • Sämtliche finanzwirtschaftliche Abläufe werden automatisiert und digitalisiert
  • Gemeinsame, vollintegrierte E-Commerce-Komplettlösung geplant

Die Concardis Payment Group, führender Full-Service-Zahlungsdienstleister aus Eschborn, und die Scopevisio AG, Anbieter von moderner Cloud-Unternehmenssoftware aus Bonn, kooperieren: Die Software Scopevisio, mit der Unternehmen sämtliche Geschäftsprozesse digital abbilden können, bindet künftig die Datenströme aus dem One Page Shop des Zahlungsdienstleisters in ihr System ein. Der One Page Shop ist eine schlanke E-Commerce-Lösung, die Einkaufsplattform und Payment in einem vereint. Durch Einbindung der Zahlungsdaten in die Software des Bonner Unternehmens werden finanzwirtschaftliche Prozesse wie Rechnungsabwicklung und Überprüfung der Zahlungseingänge automatisiert. Kreditkartenumsätze werden dabei direkt durch den integrierten Assistenten von Scopevisio ausgeziffert. Händisches Abgleichen ist nicht mehr nötig – Fehlerquellen werden reduziert und die Nutzer sparen Zeit und Aufwand.

„Wir haben mit Concardis den perfekten Partner gefunden, um gemeinsam die Effizienz und Automatisierung in mittelständischen Unternehmen weiter voranzutreiben. Mit dem One Page Shop werden unsere Kunden in Kürze von einem innovativen E-Commerce-Tool profitieren, das durch die Scopevisio-Software ganz einfach in ihre Geschäftsprozesse integriert wird“, sagt Michael Rosbach, Vorstand der Scopevisio.

„Wir teilen mit Scopevisio das Ziel, die Vorteile der Digitalisierung für unsere Kunden nutzbar zu machen und Prozesse zu vereinfachen. Mit dem One Page Shop haben wir eine Lösung entwickelt, die ohne IT-Kenntnisse konfiguriert werden kann und bei der bereits alle gängigen Bezahlarten integriert sind. Damit ist unsere Lösung ideal, um in den E-Commerce einzusteigen – ohne große Investitionen in ein komplexes Shopsystem oder neue Geschäftsprozesse“, sagt Dr. Peter Walz, Chief Sales Officer der Concardis Payment Group. „Durch die Kooperation mit Scopevisio werden auch die administrativen Prozesse für unsere Hotel- und Restaurant-Kunden sowie Händler und Dienstleister weiter vereinfacht.“

Im Zuge der Partnerschaft ist Concardis Mitglied des Netzwerkes ScopeEconomy geworden, das von Scopevisio aufgebaut wird. Die virtuelle Wirtschaftsgemeinschaft bündelt die Interessen kleiner und mittelständischer Unternehmen, um bei Drittanbietern Sonderkonditionen zu verhandeln. Mitglieder profitieren dadurch unter anderem von günstigen Konditionen bei der Kreditkartenakzeptanz.

Scopevisio und Concardis planen, ihre Partnerschaft künftig weiter auszubauen: In diesem Jahr soll der One Page Shop des Eschborner Zahlungsdienstleisters fest in das Scopevisio-Portfolio aufgenommen werden, um eine vollintegrierte Komplettlösung aus Onlineshop, Payment und Enterprise Resource Planning zu schaffen.

Bild zur Kooperation:

Michael Rosbach vom Scopevisio Vorstand (links) und Dr. Peter Walz, CSO der Concardis Payment Group (rechts) auf dem Cloud Unternehmertag 2019 (Foto: Simon Hecht/Scopevisio AG)

Über Scopevisio

Die Scopevisio AG unterstützt den Mittelstand bei der digitalen Transformation. Grundlage dafür ist eine integrierte Unternehmenssoftware aus der Cloud. Unternehmen können damit ihre Geschäftsprozesse – unabhängig von Standorten und Endgeräten – ganzheitlich und durchgängig abbilden. Zudem lassen sich verschiedene Geschäftsbereiche wie Marketing, Vertrieb, Finanzen und Controlling sowie zentrale Geschäftsprozesse wie Vertriebssteuerung, Projektmanagement, Abrechnung, Buchhaltung und Dokumentenmanagement in einer zentralen Lösung integrieren. Dabei setzt Scopevisio bereits heute auf den Einsatz neuer Technologien wie künstliche Intelligenz oder Sprachsteuerung, um Unternehmensprozesse hochgradig zu automatisieren und zu vereinfachen. Da Scopevisio ein offenes System ist, erlaubt es den medienbruchfreien Datenaustausch mit Drittanwendungen und deren Integration, etwa mit DATEV, Microsoft, Creditreform. Scopevisio wird ausschließlich in Deutschland entwickelt und als Cloud-Service in zertifizierten, hochsicheren Rechenzentren in Deutschland betrieben. Die Scopevisio AG beschäftigt rund 85 Mitarbeiter und zählt knapp 2.000 mittelständische Unternehmen zu ihren Kunden.

 

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IFCC.DataManager startet sehr erfolgreich in das Jahr 2019

Die technologische Grundlage des VTH-eData-Pools ist der IFCC.DataManager. Dieser wurde im letzten Jahr erheblich ausgebaut. Die wachsende Resonanz auf dem Markt zeigt deutlich auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir die Bedürfnisse des Marktes sehr gut adressieren. Mittlerweile haben sich schon über 80 Teilnehmer für den VTH-eData-Pool entschieden. Sowohl Hersteller als auch Händler nutzen diese für alle Marktteilnehmer zugängliche Plattform.

Schon der Januar zeigte ein sehr starkes Wachstum auf. Dies liegt natürlich auch daran, dass neben Henkel, auch Dräger und Kübler uns als ihre Datenplattform in den Markt tragen. Weitere Hersteller werden sich dieser exklusiven Form der Zusammenarbeit anschließen. Das bedeutet, dass deren Kunden die Produktinformationen nur noch über den eData-Pool beziehen können. Ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung. Es gibt hier nun Gewinner: Die Hersteller senken ihre Prozesskosten erheblich, sie werden schneller und agiler. Die Händler/Kunden bekommen Stammdaten in hoher Qualität, in einem einheitlichen Ausleitungsformat. Diese senken ebenfalls ihre Kosten in einem signifikanten Ausmaß: Die Datenaufbereitung sinkt oder entfällt komplett, die aktuelle Schnittstellenvielfalt wird auf eine Schnittstelle reduziert. Für die Datenaufbereitung (Klassifikation und Attributsierung) wird eCl@ss eingesetzt. Auch dies bedeutet Investitionssicherheit für alle Teilnehmer.

Im Rahmen von „Strategischen Partnerschaften“ lösen wird derzeit sogenannte Schattendatenbanken (auch „Kellerdaten“ genannt) auf und führen alle Produktinformationen in einem Single Point oft Truth zusammen. Das spannende ist, dass wir hierbei mit den unterschiedlichsten Datenquellen „konfrontiert“ werden. Der Nutzen für die Partner ist ausgesprochen hoch, so werden z.B. Lieferanteninformationssätze erstellt. Mit einem Klick ist nun ersichtlich, welche Hersteller dieses Produkt liefern können. Eine extreme Transparenz, wenn bisher nur codierte Bestellnummern zur Verfügung standen. Mit dem Erstellen des golden Records, gehört das Suchen in verschiedenen Dateien und Anwendungen der Vergangenheit an.

Um Interessenten von unserer Anwendung und auch unseren Prozessen zu überzeugen, bieten wir weitere Webinare an.

Folgende Termine sind bereits eingeplant, weitere werden neu terminiert:

Einführungs-Webinar VTH-eData-Pool
• Was ist der VTH-eData-Pool
• Der modulare Aufbau des VTH-eData-Pool
• Vorteile für Hersteller
• Vorteile für Händler
• Wie beziehe ich Daten aus dem VTH eData-Pool
Datum: 12.2.; 26.2.; 05.3. 2019

Individuelle Templates im- und exportieren mit der IFCC.RuleEngine
• Was ist die RuleEnigne
• Wie erstelle ich Templates
• Wichtige Infos zum Importvorgang
• Wichtige Infos zum Exportvorgang
Datum: 06.2.; 19.2. 2019

Das PIM mit Netzwerk: Individualisieren und Updaten Sie die VTH eData-Pool Daten per Knopfdruck
• Informationen zur Individualisierung von Produktstammdaten
• Informationen rund um Updates: Hersteller aktualisieren ihre Produktstammdaten
Datum: 21.02.; 28.02 2019

Anmeldung https://vth.ifcc.de/…
Webinare sind kostenfrei

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aifora: Die Zukunft des Einzelhandels ist intelligent

Die Data-Sharing- und KI-Plattform des Softwareunternehmens aifora macht den Einzelhandel stark für den Wettbewerb mit den großen Online-Playern. Durch intelligentes Preis- und Bestandsmanagement können Handelsunternehmen ihren Absatz, Umsatz und Ertrag spürbar steigern und Bestände reduzieren.Seit einigen Jahren ist der Einzelhandel von einem massiven strukturellen Wandel betroffen. Im Zuge der Digitalisierung aller Lebensbereiche haben sich die Märkte tiefgreifend verändert. Onlinehändler wie Amazon und Zalando verzeichnen steigende Umsätze, während der Einzelhandel mit starken Einbußen zu kämpfen hat. Einer der Gründe für den Erfolg dieser Online-Pure-Player ist ihr datenbasiertes Geschäftsmodell: Mithilfe von Algorithmen optimieren sie Warenflüsse und steuern die Preisgestaltung automatisch. Dem Einzelhandel hingegen fehlen in den meisten Fällen die Mittel, um aus eigener Kraft die hierfür notwendigen IT-Strukturen zu etablieren.

Seit einigen Jahren ist der Einzelhandel von einem massiven strukturellen Wandel betroffen. Im Zuge der Digitalisierung aller Lebensbereiche haben sich die Märkte tiefgreifend verändert. Onlinehändler wie Amazon und Zalando verzeichnen steigende Umsätze, während der Einzelhandel mit starken Einbußen zu kämpfen hat. Einer der Gründe für den Erfolg dieser Online-Pure-Player ist ihr datenbasiertes Geschäftsmodell: Mithilfe von Algorithmen optimieren sie Warenflüsse und steuern die Preisgestaltung automatisch. Dem Einzelhandel hingegen fehlen in den meisten Fällen die Mittel, um aus eigener Kraft die hierfür notwendigen IT-Strukturen zu etablieren.

Künstliche Intelligenz sorgt für optimale Preise und nachfragegerechte Warenbestände

Das Düsseldorfer Softwareunternehmen aifora bietet Händlern und Marken durch verschiedene SaaS-Lösungen auf seiner Data-Sharing- und KI-Plattform die Möglichkeit, über intelligentes Bestands- und Preismanagement profitabler zu arbeiten und sich so gegen die großen Onlinehändler zu behaupten. Dadurch bleibt langfristig zudem die Vielfalt im Einzelhandel erhalten. Denn ohne eine intelligente Nutzung ihrer Daten wird es für die meisten Händler auf Dauer schwer, gewinnbringend zu wirtschaften und ihr Unternehmen erfolgreich fortzuführen. Die Plattform ist nutzbar sowohl vom rein stationären Handel oder E-Commerce als auch von Omni-Channel-Händlern.

Die cloudbasierte Plattform funktioniert dabei als digitales Ökosystem, dem die Einzelhändler ihre Daten zur Verfügung stellen. Die Plattform verwendet diese Daten, um mithilfe selbstlernender Algorithmen das Bestandsmanagement und die Preisgestaltung zu optimieren und automatisieren. Darüber hinaus fließen in die Berechnungen auch in Echtzeit zusätzliche Faktoren wie Warenverfügbarkeit, Wettbewerbspreise, besondere Ereignisse wie beispielsweise Valentinstag oder Wetteränderungen.

„Wir ermöglichen dem Einzelhandel mit unserer Data-Sharing- und KI-Plattform sein gesamtes Potenzial auszuschöpfen. Dabei verbessert sich unser Machine-Learning- Algorithmus stetig – je mehr Daten dieser erhält, desto genauer werden die Vorhersagen. Außerdem nehmen wir die Vorhersagen regelmäßig unter die Lupe und optimieren den Algorithmus ständig“, erklärt Thomas Jesewski, Gründer und CEO von aifora. „Zurzeit arbeiten wir außerdem daran, dass die Plattform sämtliche Daten aller Nutzer – natürlich anonymisiert – in die Berechnungen einbezieht. Aktuell gibt es niemanden auf dem Markt, der diese Lösung anbietet, dieser Community-Aspekt ist einzigartig. Gemeinsam schaffen wir dadurch ein Gegengewicht zu Amazon und Co. Darüber hinaus verstehen wir die Bedürfnisse des Einzelhandels ganz genau, da wir von aifora ursprünglich selbst aus der Branche stammen und die Plattform unter Berücksichtigung dieser jahrelangen Handelserfahrung entwickelt haben.“

Volles Potenzial nutzen mit objektiver Echtzeit-Datenanalyse

Händlern ergeben sich hieraus mehrere Vorteile: So sorgen die SaaS-Lösungen dafür, dass der Umsatz und der Ertrag gesteigert und der Bestand reduziert wird. Dies führt zu einer Senkung der Kapitalbindung. Außerdem müssen die Händler die Preis- und Bestandsentscheidungen nicht mehr manuell aus den Daten ableiten. Das spart Zeit, die laufenden Kosten sinken. Darüber hinaus sind die Berechnungen der Algorithmen rein datengetrieben und dadurch hundertprozentig objektiv. Bei der menschlichen Bewertung hingegen spielen immer auch subjektive Kriterien eine Rolle. Beispielsweise zögern Händler die Preisreduzierung von Waren mitunter zu lange hinaus, da sie hoffen, eine höhere Anzahl der Artikel zum Originalpreis verkaufen zu können. Die Algorithmen laufen in Echtzeit und berücksichtigen dabei die Daten des Händlers sowie aktueller Ereignisse, um die zukünftige Nachfrage zu prognostizieren. Die Echtzeit-Datenanalyse der Plattform verbindet zwei für den Einzelhandel relevante Anwendungsgebiete: Intelligent Stock Automation (ISA) und Intelligent Price Automation (IPA).

Der optimale Preis zu jeder Zeit

Die Product Suite IPA von aifora analysiert auf Basis der Daten mithilfe des selbstlernenden Algorithmus die Abverkäufe und setzt für jedes Produkt und jeden Vertriebskanal den optimalen Preis. Je nach Bedarf kommen dabei verschiedene SaaSLösungen zum Einsatz. So beinhaltet die Software von aifora Module, um den optimalen Einstandspreis zu berechnen, Strategien für das dynamische Preismanagement (Dynamic Pricing) zu entwickeln sowie um Abschriften und Promotions zu planen und zu steuern. Die Module berücksichtigen dabei unter anderem Informationen zu Preisen oder Absatzmengen sowie relevante Wettbewerbs-, Markt- und Eventdaten.

Waren und Bestand intelligent steuern

Zusätzlich bietet aifora seinen Nutzern über die Plattform die Product Suite ISA mit Modulen für die intelligente Warensteuerung und das Bestandsmanagement. Im Fokus der Module stehen die Verteilung der Artikel auf verschiedene Vertriebskanäle und Filialen, der Warennachschub für NOS-Artikel sowie die Umlagerungen der Artikel. Mithilfe der künstlichen Intelligenz der Plattform können die Nutzer den optimalen Bestellzeitpunkt, die richtige Einkaufsmenge und die idealen Warenverteilung auf die verschiedenen Filialen ermitteln. Dies ermöglicht den Händlern eine optimale Nutzung ihrer Verkaufs- und Lagerfläche, da sie immer die optimale Menge eines Artikels vorrätig haben, und dadurch eine Reduzierung der laufenden Kosten.

Die Software von aifora ist besonders nutzerfreundlich. Die Händler können die Berechnungen des Algorithmus über das User Interface immer transparent nachvollziehen. Zudem ist eine flexible Anpassung an individuelle Geschäftsregeln durch eine einfache Konfiguration der Software möglich.

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