10 Tipps für einen erfolgreichen Kunden-Newsletter

Newsletter sind nach wie vor ein wichtiges Kommunikationsinstrument für eine erfolgreiche Kundenbindung. Mit relevanten und spannenden Inhalten schafft er Aufmerksamkeit für das Unternehmen und deren Produkte. Damit der Newsletter auch tatsächlich gelesen wird, gibt es für Online-Händler einiges zu beachten. Denn nur wenn das Interesse des Lesers sofort geweckt wird, klickt er weiter in den Shop, um dort einzukaufen. Lars Tinnefeld, E-Mail-Marketing-Manager bei Trusted Shops, zeigt anhand von 10 Praxis-Tipps, wie Online-Händler ihr E-Mail-Marketing richtig gestalten und das volle Potenzial entfalten können.

1. Öffnungsimpuls optimal nutzen
Machen Sie dem Leser zu Beginn ansprechend und prägnant klar, worum es in dieser Newsletter-Ausgabe geht. Die stimmige Kombination aus Betreffzeile und Teaser-Text in der E-Mail muss sofort Interesse beim Leser wecken.

2. Keine E-Mail ohne A/B-Test
Eine Interesse weckende Betreffzeile ist essenziell. Wollen Sie herauszufinden, wie eine E-Mail ankommt, empfiehlt sich der sogenannte A/B-Test, bei dem zwei Varianten einer Betreffzeile getestet werden. Durch einen Vergleich der Kennzahl (Betreffzeile) lässt sich zum Beispiel anhand der Öffnungsrate ermitteln, welche Variante besser funktioniert hat.

3. Betreffzeile nicht mehr als 75 Zeichen inkl. Leerzeichen
Jedes weitere Zeichen wird automatisch von den E-Clients abgeschnitten und ist damit nicht mehr lesbar (Google Mail: 70 Zeichen, Outlook: 73 Zeichen, Thunderbird: 66 Zeichen, iPhone: 41 Zeichen vertikal / 64  Zeichen horizontal, Apple Watch: 16 Zeichen, Android: 27-30 Zeichen vertikal / 46-62 Zeichen horizontal).

4. Versandzeitpunkt testen
Testen Sie zu unterschiedlichen Versandzeitpunkten (Wochentag und Uhrzeiten), wann Sie bei Ihren Empfängern das beste Ergebnis mit Ihrem Newsletter erzielen. Aufschluss geben Öffnungs- und Klickraten der jeweiligen Newsletter-Inhalte.

5. Anrede personalisieren
In einen Newsletter gehört immer eine persönliche Anrede – dies erhöht die Aufmerksamkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass der Newsletter weitergelesen wird. Je nach Zielgruppe kann das der Vorname, der Nachname oder die Verbindung aus beidem sein.

6. Kurz fassen
Stellen Sie den Inhalt Ihres Newsletters kurz, präzise und interessant dar, damit er vom Leser zügig erfasst werden kann. Denn: Newsletter werden in der Regel nur gescannt und nicht vollumfänglich gelesen.

7. Klickanreize setzen
Versehen Sie Ihr Mailing mit leicht erkennbaren Text-Links und einer eindeutigen “Call-to-Action”. Damit führen Sie Ihre Leser und geben ihnen klare Anweisungen wie „Jetzt kaufen“ oder „Mehr erfahren“. Weiterführende Verlinkungen zum Online-Shop und/oder der Facebook-Fanpage sollten an sinnvollen Stellen ebenfalls integriert sein.

8. Impressumsangaben
Jede Werbe-E-Mail muss über ein vollständiges Impressum laut § 5 Abs. 1 des Telemediengesetzes (TMG) verfügen (Name und Postanschrift (Postfach allein reicht nicht), Rechtsform und Vertretungsberechtigte, eine gültige Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse, Registergericht und Registernummer, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer).

9. Abmelde-Link integrieren
Vergessen Sie nicht, einen Abmelde-Link in Ihre E-Mail zu integrieren. Dieser ist gesetzlich notwendig. Dem Verbraucher muss jederzeit die Möglichkeit eingeräumt werden, sich schnell und einfach vom Newsletter abmelden zu können.

10. Mailings auswerten
Lernen Sie nie aus. Um einen erfolgreichen Newsletter beizubehalten, sollen Sie ihn stets auswerten. Anhand der wichtigen KPIs wie Öffnungs-, Klick- und Zustellraten erfahren Sie Erfolge und ggf. Misserfolge, um ihn für künftige Versendungen zu optimieren.

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Was darf der Paketbote?

Der Onlinehandel in Deutschland boomt. Sowohl Unternehmen als auch Konsumenten bestellen immer mehr Waren über das Internet. Laut Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) ist die Zahl der Sendungen 2017 auf über 3,3 Milliarden gestiegen – das entspricht 11 Millionen Sendungen pro Zustelltag. Und mit den Sendungen wächst der Zorn der Kunden von Paketzustelldiensten. Beschädigte oder verschwundene Pakete, verspätete Lieferungen, Pakete einfach in den Hausflur gestellt, Benachrichtigungskarte im Briefkasten, obwohl jemand zu Hause ist – das sind die Punkte, die Verbraucher aufregen. Was dürfen Paketboten eigentlich?

Darf das Paket bei einem Nachbarn abgegeben werden?

Viele Paketdienstleister behalten sich das Recht dieser so genannten Ersatzzustellung innerhalb ihrer AGB vor. Was die wenigsten wissen: Diese Klauseln sind zum größten Teil unwirksam. Wenn sie nicht möchten, dass eine Sendung beim Nachbarn abgegeben wird, können sie das schon im Online-Shop, z. B. im Kommentarfeld auf der Bestellseite, so mitteilen. Der Händler hat dann die Möglichkeit, den Zusatz „eigenhändig“ beim Zusteller zu buchen. Dann ist sichergestellt, dass nur der richtige Empfänger die Sendung bekommt. Ist er nicht anzutreffen, wird das Paket in eine Filiale gebracht, an der sie es dann abholen können.

Was kann ich tun, wenn ein unbekannter Nachbar das Paket nicht abliefert?

Sofern sie bei Abgabe der Bestellung den Nachbarn nicht als empfangsberechtigt angegeben haben, können sie sich immer zuerst an den Händler richten. Dieser ist dafür verantwortlich, dass sie auch deine Ware erhalten. Unterschlägt der (unbekannte) Nachbar die Sendung, ist der Händler verpflichtet Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern.

Ist es rechtlich okay, ein Paket einfach vor die Haustür zu legen?

Es gibt sogenannte Garagen-, Ablageverträge oder Abstellgenehmigungen. Bei diesen vereinbart der Zusteller mit dem Empfänger einen Ort, an dem er das Paket ausdrücklich ablegen darf – etwa eine Garage. Eine Erlaubnis, die Sendung einfach vor der Tür abzulegen, findet sich nicht in den AGB der Zusteller und ist somit nicht erlaubt!

Und wenn es doch vor die Haustür gelegt – und dann geklaut wurde?

Hier gilt wieder, dass der Händler für sie der Ansprechpartner ist. Geht das Paket verloren, muss der Händler den Kaufpreis erstatten, auch wenn eine dritte Person ein Paket entwendet hat, das der Zusteller einfach vor der Tür abgelegt hat.

Was kann ich tun, wenn mein Paket beschädigt ankommt?

Der Einfachheit halber sollte man eine offensichtliche Beschädigung direkt vom Zusteller vermerken lassen. Hat das verpackte Produkt dagegen einen Schaden erlitten, sieht man dies oft erst nach dem Auspacken.

Die gesetzlichen Vorschriften sehen hier eine Gewährleistungsfrist von zwei Jahren vor. Innerhalb der ersten 6 Monate wird dabei vermutet, dass der Schaden bereits bei Übergabe vorlag, danach muss dies der Kunde beweisen.

Viele Händler sehen in ihren AGB vor, dass der Verbraucher innerhalb einer gewissen Zeit den Mangel anzeigen muss. Solche sogenannten Rügefristen sind fast immer unwirksam, weil sie gegen zwingende gesetzliche Regelungen verstoßen.

Mein Paket ist auf dem Postweg verloren gegangen. An wen kann ich mich wenden?

Auch hier gilt wieder: An den Händler. Da dieser die sogenannte Transportgefahr trägt, ist er zur Erstattung des Kaufpreises verpflichtet. Zwar könnten sie ihren Anspruch auf Kaufpreiserstattung im Regelfall auch gegenüber dem Transportdienstleister geltend machen, das ist aber oft kompliziert und dauert sehr lange. Zudem ist der Händler nicht berechtigt, sie auf die komplizierten Nachforschungsaufträge der Zustelldienste zu verweisen.

Haben sie dagegen die Ware noch gar nicht bezahlt, müssen sie dies auch nicht tun, wenn die Ware auf dem Transportweg verloren ging.

Wann ist das Paket übergeben? Wenn ich es persönlich erhalten oder eine Benachrichtigung im Briefkasten habe?

Die Übergabe ist damit erfüllt, dass der Verbraucher den Kaufgegenstand in seinen Händen hält. Die Benachrichtigungskarte im Briefkasten – oder auch die Abgabe beim Nachbarn – bewirken im Regelfall noch nicht, dass der Kunde den Besitz an der Sache erlangt hat.

Das ist besonders wichtig, wenn man an die Widerrufsfrist denkt. Denn eine Voraussetzung dafür, dass die Frist überhaupt beginnt, ist der Erhalt der Ware. Die Frist läuft also erst los, wenn sie z. B. das Paket in der nächsten Filiale abgeholt haben und nicht bereits dann, wenn der Zusteller die Benachrichtigungskarte in den Briefkasten geworfen hat.

Was, wenn das Paket beim Zurücksenden an den Händler verloren geht?

Geht das Paket nach dem Widerruf unterwegs zurück zum Händler verloren oder wird beschädigt, erhalten sie trotzdem ihren Kaufpreis zurück und müssen keinen Ersatz leisten.

Allerdings sind Verbraucher in einem solchen Fall in der Pflicht, die korrekte Absendung auch nachzuweisen. Das ist zum Beispiel mittels Zeugen möglich. Außerdem sind sie verpflichtet, die Ware in geeigneter Weise zu verpacken. So trifft sie z. B. eine Mitschuld und sie sind zum Schadensersatz verpflichtet, wenn sie eine kleine, zerbrechliche Porzellan-Figur ohne Polsterung in einem großen Pappkarton verschicken.

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Tipps zu Versandkosten beim Online-Shopping

Die Höhe der Versandkosten kann einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung darüber haben, wo man einkauft. Der Versand sollte bestenfalls natürlich umsonst oder zumindest kostengünstig sein und die Ware auch problemlos zurückgeschickt werden können. Aber wie sieht die konkrete Lage beim Online-Shopping aus? Tatsächlich gelten für Online-Shops strenge Regeln beim Thema Versandkosten.

Müssen mir Versandkosten vor der Bestellung angezeigt werden?

Ja, und zwar klar und unmissverständlich. Die Versandkosten sind grundsätzlich bereits bei den angebotenen Produkten in konkreter Höhe zu nennen. Wenn sie neben einem Angebot den allgemeinen Hinweis wie z.B. „zzgl. Versandkosten“ lesen, muss dieser mit einer Seite mit einer genauen Versandkostenaufstellung verlinkt sein. Diese Seite muss ihnen schon vor dem eigentlichen Bestellvorgang zugänglich und leicht erkennbar sein.

Auch im Online-Warenkorb müssen die konkreten Versandkosten angezeigt werden. Formulierungen wie „Versandkosten auf Nachfrage“ oder „geschätzte Versandkosten“ sind unzulässig. Sollte man durch eine Preissuchmaschine oder eine Google Shopping-Anzeige zu dem Online-Shop gestoßen sein, müssten dort auch bereits die Versandkosten aufgeführt worden sein.

Wodurch ergeben sich die Versandkosten?

Der Betrag, den Verbraucher als Versandkosten bezahlen, muss aus angemessenen und gerechtfertigten Gebühren bestehen. Der gesamte Umfang der Versandkosten entsteht nicht nur durch das Porto, welches der Shop an das Versandunternehmen zahlt, sondern auch durch Faktoren wie das Verpackungsmaterial, die Personalkosten oder Versicherungskosten. Liegen die angegebenen Kosten über dem Durchschnitt, muss der Shop dafür auch die Gründe angeben.

Wer trägt die Versandkosten beim Widerruf?

Die Kosten, die durch die Rücksendung der Bestellung entstehen, müsste der Online-Händler eigentlich nicht tragen. Um den Widerruf jedoch so angenehm wie möglich zu gestalten, ist er in den meisten Fällen trotzdem kostenlos. Falls doch Kosten anfallen sollten, muss über diese in der Widerrufsbelehrung ordnungsgemäß informiert werden.

Wie kann ich Versandkosten sparen?

        1 Abonnements und Mitgliedschaften

Viele Online-Shops wie, z.B. ASOS bieten kostenpflichtige Abonnements an, welche unbegrenzte Lieferungen am nächsten Werktag ohne Mindestbestellwert ermöglichen. Nehmen wir an, dass die Lampe des Beamers kurz vor dem Filmeabend mit Freunden am nächsten Tag durchbrennt. In dieser Situation kann es sicher Sinn machen, eine Expresslieferung auszuwählen. Informieren sie sich einfach bei Ihren Lieblingsadressen über die angebotenen Möglichkeiten im Detail und überlegen sie, ob es sich lohnt.

        2 Andere Waren mitbestellen

Die meisten Shops bieten heutzutage freiwillig den kostenlosen Versand an. Andere Shops bieten diese kostenfreie Lieferung erst ab einem bestimmten Warenwert an. Es lohnt sich also manchmal zu stöbern, ob man vielleicht doch noch etwas findet, das man zusätzlich für den Mindestbestellwert mitbestellt.

        3 Rabatte und Gutscheincodes

Es lohnt sich auch vor der Bestellung online zu recherchieren, ob man durch eine Newsletteranmeldung,  Social Media-Aktionen oder Gutscheincodes für freien Versand einen guten Deal schnappen kann.

        4 Obergrenzen für Versandkosten

Bei Online-Portalen, bei denen auch private Nutzer Waren verkaufen und versenden, ist es möglich, dass Verkäufer sich über die Versandkosten ein paar extra Euros verdienen wollen. Ebay hat daher für bestimmte Warenkategorien Obergrenzen für die Versandkosten angesetzt. Sollten einem beim Online-Shopping die angegebenen Versandkosten mal zu hoch vorkommen, können sie den Verkäufer auch einfach darauf ansprechen.

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Fragen und Antworten zum neuen Verpackungsgesetz

Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG), das am 1.1.2019 in Kraft treten wird, sorgt schon jetzt für große Unsicherheit bei Unternehmern. Hier die meistgestellten Fragen und die Antworten dazu.

Gilt das Gesetz auch für Versandverpackungen?

Händler müssen sich registrieren, wenn sie in Deutschland Waren verkaufen oder zumindest nach Deutschland bringen, die über eine Verkaufs- oder Umverpackung verfügen, die der Endkunde später wegwerfen wird.

Was ist, wenn ich meine Produkte schon verpackt erhalte?

Die Pflicht gilt nur, wenn sie diese Verpackungen erstmals und gewerbsmäßig in Verkehr bringen.

Verpackungen, die Händler in Deutschland bereits in dieser Form von einem registrierten und lizensierten (Groß-)Händler erhalten haben, werden nicht erstmals in Verkehr gebracht und sind daher ihrerseits nicht mehr registrierungspflichtig.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes wird die Zentrale Stelle Verpackungsregister eine öffentlich zugängliche Liste mit den Markennamen der registrierten Unternehmen auf ihrer Internetseite zur Verfügung stellen. Dort kann man überprüfen, ob die Verpackungen bereits registriert sind.

Was ist mit Auslandslieferungen?

Die Registrierungspflicht gilt für solche Händler, die gewerbsmäßig Verpackungen in den Geltungsbereich des VerpackG (also Deutschland) einführen. Der Verkauf an Verbraucher im Inland ist dabei keine Voraussetzung für den Anwendungsbereich.

Sind auch kleine Händler betroffen?

Das Verpackungsgesetz trifft zwar Einschränkungen bezüglich der Pflichten für Händler, gemessen am Verkaufsvolumen pro Jahr. Diese Einschränkungen erstrecken sich allerdings nicht auf die Registrierungspflicht.
Deshalb sind Händler, unabhängig von ihrem jährlichen Umsatz oder der Menge der in Verkehr gebrachten Verpackungen, zur Registrierung verpflichtet.
Als einzige weitere Einschränkung existiert die Gewerbsmäßigkeit als Kriterium. Allerdings wird diese “auf regelmäßigen Erwerb gerichtete Tätigkeit” auf die allermeisten Händler (und auch manche Vereine) zutreffen.

Wo kann ich mich registrieren?

Für die Registrierung und generelle Übernahme von Verwaltungsaufgaben bezüglich des Gesetzes wird die sog. “Zentrale Stelle Verpackungsregister” mit der Internetseite www.verpackungsregister.org eingerichtet werden.
Duale Systeme wie Landbell u.a. werden zwar weiter bestehen bleiben. Eine Beteiligung an diesen Systemen wird aber auch nur noch als registrierter Händler möglich sein.

Ab wann kann ich mich registrieren?

Aktuell ist die Registrierung noch nicht möglich. Auf der eigenen Webseite gibt die Zentrale Stelle an, dass sich Händler ab Q3/2018 registrieren können.

Im August soll eine sog. “Vor-Registrierung” möglich sein. Vor-registrierte Händler sollen ihre Stammdaten hinterlegen können und dann eine entsprechende Vor-Registrierungsnummer erhalten. Diese können sie dann auch gegenüber ihren dualen Systemen angeben. Nach Inkrafttreten des Gesetzes erhalten vor-registrierte Händler dann automatisch eine Registrierungsbestätigung.

Bis wann muss ich registriert sein?

Händler, die von der Registrierungspflicht betroffen sind, müssen sich bis zum 1.1.2019 registrieren. Geschieht dies nicht, ist es den Händlern verboten, systembeteiligungspflichtige Verpackungen in den Verkehr zu bringen. Bei Verstößen gegen dieses Verbot drohen Bußgelder von bis zu 200.000 Euro.

Was kostet mich das?

Eine viel gestellte Frage. Für einige wohl das Sahnehäubchen auf einem Gesetz, das vielerseits als Ärgernis aufgefasst wird. Allerdings: Die Registrierung ist mit keiner Gebühr an das Register verbunden. 

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister finanziert sich nicht aus den Beiträgen genervter Händler, sondern bezieht ihre Einnahmen aus den dualen Systemen und aus Branchenlösungen.

Das bedeutet, dass der Eintrag ins Register nicht extra kostet.

Wo bekomme ich weitere Informationen?Die Zentrale Stelle Verpackungsregister stellt auf ihrer Webseite umfassendes Informationsmaterial zur Verfügung.

Zusätzlich besteht für Händler die Möglichkeit, schriftliche Anfragen per E-Mail an anfrage@verpackungsregister.org zu richten.

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Neues Verpackungsgesetz: Was ändert sich für Online-Händler?

Am 1.1.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) in Kraft und löst somit gleichzeitig die Verpackungsverordnung (VerpackV) als geltendes Recht ab. Händler müssen sich rechtzeitig registrieren und vorbereiten. Hier die wichtigsten Änderungen.

Der Gesetzesentwurf zum neuen Verpackungsgesetz hat am 12.5.2017 den Bundesrat passiert und somit die letzte Hürde auf dem Weg zu seiner Geltung genommen. Ziel des Gesetzes ist es, die Recycling-Quoten bei verschiedenen Arten von Verpackungsmaterialien zu erhöhen sowie das gesamte Abfallaufkommen zu verringern.

Im Unterschied zur VerpackungsV gilt nach dem VerpackungsG für Versandhändler eine Pflicht zur Registrierung bei der „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“. Ohne diese Registrierung ist eine Beteiligung an einem dualen System nicht mehr möglich.

Was sind Verpackungen?

Verpackungen im Sinne des Gesetzes sind „aus beliebigen Materialien hergestellte Erzeugnisse zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren, die vom Rohstoff bis zum Verarbeitungserzeugnis reichen können, vom Hersteller an den Vertreiber oder Endverbraucher weitergegeben werden“.

Auch Versandmaterial wie Klebeband, Luftpolster(-umschläge), Füllmaterial etc. ist lizensierungspflichtig. Auch Umverpackungen, die die Bestückung der Verkaufsregale ermöglichen, fallen künftig unter den Begriff „Verpackung“. Dies war unter der VerpackV noch nicht der Fall.

Wichtig: Sowohl die Produkt- als auch die Versandverpackung unterfallen dem Gesetz. Hat der Hersteller des Produktes die Produktverpackung lizensiert, muss der Händler nur die Versandverpackung lizensieren. Gerade wenn Waren aus Drittstaaten eingeführt werden, ist dies im Zweifel genau zu überprüfen.

Wer ist durch das Gesetz betroffen?

Die größte Bedeutung hat das Verpackungsgesetz für die sogenannten „Hersteller“.

Diese sind diejenigen Vertreiber, die Verpackungen erstmals gewerbsmäßig in Verkehr bringen, bzw. die Verpackungen gewerbsmäßig in den Geltungsbereich des Gesetzes einführen.

Hersteller ist somit auch der Händler, der Waren versandfertig verpackt, also eine Versandverpackung erstmalig in Verkehr bringt.

Registrierungspflicht

Jeder Händler, der mit Ware befüllte Verkaufs- oder Umpackungen, die beim privaten Endverbraucher anfallen, erstmals gewerbsmäßig in Verkehr bringt, ist verpflichtet, sich vor dem Inverkehrbringen bei der neu eingerichteten „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ zu registrieren.

Ohne die Registrierung ist es verboten, systembeteiligungspflichtige Verpackungen in den Verkehr zu bringen. Falls sich ein Inverkehrbringer nach dem Inkrafttreten des Gesetzes noch nicht bei der Zentralen Stelle registriert hat, droht ein Bußgeld von bis zu 200.000 Euro.

Vollständigkeitserklärung

Bestimmte Hersteller müssen der Zentralen Stelle Verpackungsregister jährlich bis zum 15. Mai eine sogenannte „Vollständigkeitserklärung“ vorlegen, die dort durch einen Sachverständigen geprüft wird. Darin müssen sie sämtliche in diesem Jahr erstmalig in Verkehr gebrachten Verkaufs- und Umverpackungen aufgelistet sein.

Allerdings gilt diese Pflicht nur für diejenigen Hersteller, die eine bestimmte Menge systembeteiligungspflichtiger Verpackungen erstmals in Verkehr bringt. Diese Schwellen liegen bei Papier, Pappe und Karton bei mindestens 50.000 kg/Kalenderjahr.

Sammlung, Rücknahme und Verwertung

Die Systeme sind verpflichtet, im Einzugsgebiet der an ihnen beteiligten Hersteller eine flächendeckende Sammlung aller restentleerten Verpackungen bei den privaten Endverbrauchern (Holsystem) oder in deren Nähe (Bringsystem) oder durch eine Kombination beider Varianten in ausreichender Weise und für den privaten Endverbraucher unentgeltlich sicherzustellen.

Aber auch Hersteller und nachfolgende Vertreiber von Transportverpackungen etc. sind verpflichtet, die von ihnen in Verkehr gebrachten am Ort der tatsächlichen Übergabe oder in dessen Nähe unentgeltlich zurückzunehmen. Diejenigen, die „Letztvertreiber“ sind, müssen jedoch nur solche Verpackungen zurücknehmen, die von tatsächlich von ihnen angebotenen Waren stammen.

Sowohl die Systeme als auch die Hersteller, die Verpackungen zurückgenommen haben, müssen diese vorrangig einer Vorbereitung zur Wiederverwendung oder zum Recycling zuführen.

Neue Pfand- und Hinweispflichten

Hersteller von mit Getränken befüllten Einwegverpackungen verpflichtet, von ihren Abnehmern ein Pfand in Höhe von mindestens 0,25 Euro pro Verpackung zu verlangen. Die Pfandpflicht gilt künftig auch für Frucht- und Gemüsenektare mit Kohlensäure und Mischgetränke mit einem Anteil an Milcherzeugnissen, insbesondere Molke, von mindestens 50 %.

Zudem unterliegen Letztvertreiber von Getränkeverpackungen künftig einer Hinweispflicht bezüglich der Verwendung nach der Rücknahme. Vertreiber von Einwegverpackungen müssen darauf hinweisen, dass die Verpackungen nach Rückgabe nicht wiederverwendet werden. Umgekehrt müssen sie bei Mehrwegverpackungen die Wiederverwendbarkeit der Verpackungen hinweisen.

Im Versandhandel müssen diese Hinweise in den jeweilig verwendeten Darstellungsmedien gegeben werden. Dementsprechend haben diese neuen Hinweise („Einweg“ oder „Mehrweg“) im E-Commerce auf der jeweiligen Produktseite zu erfolgen.

Fazit

Zwar gibt es schon länger die VerpackungsV, so dass die Beteiligung an einem dualen System für Online-Händler nichts Neues ist. Das VerpackungsG bringt im Detail aber Änderungen, die unbedingt zu beachten sind.

Zu empfehlen ist insbesondere eine frühzeitige Registrierung bei der neu geschaffenen Stelle, da ab 2019 jeder Mitbewerber dort prüfen kann, ob eine Registrierung vorliegt und eine Systembeteiligung ansonsten auch nicht mehr möglich ist. Hierfür ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Verstöße können mit Geldbußen bis zu 200.000 € geahndet werden. Überdies hat vor einigen Jahren die VerpackungsV eine Abmahnwelle ausgelöst. Online-Händler sollten daher auch aus diesem Grund den neuen Pflichten rechtzeitig nachkommen.

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Lust statt für Frust in Sachen eCommerce – dank perfekter Produktstammdaten

Vollständige, korrekte, konsistente, eindeutige und aktuelle Produktstammdaten sind essentiell wichtig für eine Vertriebspartnerschaft im Technischen Handel. Doch leider stellen Lieferanten viel zu oft lediglich grundlegende technische Produktinformationen bereit. Aktualisierungen erfolgen selten oder unregelmäßig. Produkttexte sind nicht hochwertig und es fehlen wichtige Mediadaten. In der Folge werden qualifizierte Mitarbeiter im Handel mit der aufwändigen Datenbeschaffung und -verteilung beschäftigt, statt sich um die Kunden zu kümmern. Die manuelle Aufbereitung und anschließende Ausleitung relevanter Produktinhalte in den digitalen Verkaufskanal bindet wichtige Ressourcen, die im Vertrieb fehlen. Das muss nicht sein! Deshalb fordert der VTH Verband Technischer Handel e.V. namens seiner Mitglieder, dass ausnahmslos alle Hersteller technischer Handelsprodukte und persönlicher Schutzausrüstungen permanent ihre Produktdaten und regelmäßige Updates mit relevanten Inhalten und Bilddaten für den VTH-eData-Pool zur Verfügung stellen, damit eCommerce dank intelligenter Datenaufbereitung und -distribution schnellstens zur Lust wird und nicht länger zum Frust führt.

Digitalisierung macht Händler und Hersteller für die Kunden noch attraktiver

Dass Produkte online umso besser gefunden und überzeugender präsentiert werden können, je perfekter die zugehörigen Stammdaten sind, ist längst eine Binsenweisheit. Detailgenaue und zutreffende Informationen zu jedem Artikel im Sortiment in Form von digitalem Content sind mithin unerlässlich. Hierbei sind die jahrzehntelangen Verbindungen zwischen dem Fachhandel und seinen Lieferanten sprichwörtlich Gold wert. Gemeinsam wissen die Vertriebspartner, welche Informationen die Kunden wirklich benötigen, um ihre Einkaufsentscheidungen zielführend treffen zu können. So macht die Digitalisierung Händler und Hersteller noch attraktiver für die Anwender und damit langfristig erfolgreicher als die unpersönlichen und unerfahrenen Digitalkonzerne.

VTH-eData-Pool unterstützt alle Akteure in der Supply Chain

Die IFCC GmbH als Betreibergesellschaft des VTH-eData-Pools unterstützt die Technischen Händler und ihre Hersteller dabei, beim Kunden einfach sichtbarer zu werden, und zwar mit vollständigen, korrekten, konsistenten, eindeutigen und aktuellen Produktstammdaten für alle webbasierten Anwendungen, von der digitalen Markenführung bis hin zur Kommunikation beim Kunden.

Der VTH-eData-Pool ist ein offenes Netzwerk. Alle Unternehmen, ob in der Rolle als Händler oder Hersteller, können sich beteiligen.

Beteiligen Sie sich aktiv an diesem zentralen Branchenprojekt und besuchen Sie gerne unsere Nachrichtenseite, um regelmäßig über die Aktualisierung der Produktdaten aller teilnehmenden Hersteller informiert zu werden.

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Gebrauchte Software ist IN

Der Gebrauchtsoftwarehändler und SAM-Experte U-S-C aus München verkauft derzeit gebrauchte Microsoft Office 2016 Lizenzen wie geschnitten Brot. Immer mehr mittelständische Betriebe oder auch börsennotierte Unternehmen, wie beispielsweise die Schaeffler-Gruppe, haben das enorme Einsparpotential von bis zu 50% erkannt und kaufen große Kontingente an gebrauchten Software Lizenzen.

„Die Unsicherheit vieler Unternehmen gegenüber gebrauchter Software scheint, zumindest bei uns, Geschichte zu sein“, freut sich U-S-C Geschäftsführer Peter Reiner über diese Entwicklung, „unser stetiges Bemühen gebrauchte Software Lizenzen in produkt- und auditsicherer Qualität anzubieten, beschert uns gerade einen Verkaufs-Boom.“

Gebrauchte Software Lizenzen von U-S-C verfügen nicht nur &uum l;ber eine lückenlose, tranparente Rechtekette, sondern auch über eine Vernichtungserklärung mit Originalunterschrift des Erstbesitzers.

„Gerade letztere Vernichtungserklärung, die den Erstbesitzer einfach beim Namen nennt, ist besonders wichtig“, erklärt U-S-C Geschäftsführer Peter Reiner, „weder ein TüV-Zertifikat noch eine Notarurkunde oder der neueste Trend – eine TÜV-zertifizierte Rechtekette – kann das leisten. Bei all diesen Beispielen wird letztendlich nur die Prozesskette des Transfers bestätigt. Im Lizenz-Audit reicht das oft nicht aus. Das wäre so als würden Sie in Ihren Fahrzeugbrief eintragen lassen, dass das Auto korrekt überführt wurde, aber nicht woher es letztendlich stammt. Darum ist die vom Erstbesitzer unterschriebene Vernichtungserklärung bei uns selbstverständlich.“

Unser firmeneigenes Prüfsiegel garantiert neben genannter Ver nichtungserklärung vollständige Produktqualität, Rechts- und Herstellerkonformität sowie absolute Auditsicherheit.

„Auf die Auditsicherheit legen wir großen Wert, da wir nicht nur Händler sondern auch unabhängige SAM-und Lizenz-Berater sind,“ betont U-S-C Geschäftsführer Walter Lang, „immer wieder haben wir erlebt, dass Unternehmen in einem Audit teuer nachlizenzieren mussten, weil sie gebrauchte Software gekauft hatten, deren Rechtekette nicht bis zum Erstbesitzer belegbar war.“

Der hohe Anspruch von U-S-C an die Qualität ihrer Gebrauchten Software wurde Anfang des Jahres von der Initiative Mittelstand mit dem Innovationspreis IT von einer unabhängigen Fachjury prämiert.

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GWS bietet IT-Lösung ab sofort auch mit hagebau Sortimentsimport

Die Münsteraner GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, einer der führenden IT-Dienstleister im Bereich Handel in Deutschland, bietet Nutzern ihrer IT-Lösung gevis ERP | NAV ab sofort weitere Mehrwerte im Bereich des Stammdatenmanagements. Über eine neu geschaffene Schnittstelle können nun auch Artikelsortimente der Hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG verarbeitet und im Ein- und Verkauf genutzt werden. Mit der Anbindung des Soltauer Verbundes erweitert die GWS ihre führende Stellung im Bereich des Baustoffhandels in Deutschland noch einmal. Kaum ein anderer Anbieter bietet heute so viele Schnittstellen zu Herstellern und Verbänden wie der Münsteraner IT-Dienstleister. Katalogdaten stehen heute unter anderem von E/D/E, NORDWEST, EUROBAUSTOFF, ARGE, Neue Medien, nexMart uvm. zur Verfügung.       

Der Blick in die Abläufe eines modernen Baustoffhändlers zeigt es mehr als eindrücklich. Täglich werden Tausende von Artikeldaten abgerufen, für Einkaufs- oder Verkaufsprozesse genutzt und in Belegen eingesetzt. Ein effektives und leistungsstarkes Stammdatenmanagement zählt damit zu den zentralen Erfolgsfaktoren. „Angesichts von Termindruck, Konkurrenz aus dem Internet sowie schwindenden Margen“, so Marcus Reise, Consultant bei der GWS, „können sich Unternehmen heute nicht mehr leisten, dass Ihre Mitarbeiter Artikeldaten in gedruckten, womöglich veralteten Katalogen suchen, diese mit vorhandenen Informationen abgleichen und dann die vorhandenen Datenbanken aktualisieren.“

Automatische Updates

Was stattdessen notwendig ist, so Reise, seien standardisierte Import- und Aktualisierungsverfahren, bei denen neue und veränderte Informationen direkt im ERP-System einfließen und die Datenbanken nach Freigabe durch den Bearbeiter aktualisiert werden. „Je nach Aktualisierungsfrequenz können diese durch standardisierte Abläufe, bei Bedarf täglich, durchgeführt werden.  Was den Service für den Händler dabei besonders attraktiv macht, ist die Vorhaltung der neuen Artikeldaten in dem sogenannten Schattenkatalog. Aus diesem Bereich kann der Artikel angelegt und zur Aktualisierung vorhandener Daten sowie zur Verarbeitung in Sammelartikeln genutzt werden. Als Datenformate sind hierbei Text, CSV, Excel, XML sowie Datanorm 4.0 möglich. Reise: „Durch den Zugriff auf die hagebau-Daten ist unser Service nun noch mal besser geworden. Selbst neue Importformate können wirtschaftlich rentabel angebunden werden.“

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Sommerschlussverkauf: IHK informiert zum Verbot der Irreführung

Den klassischen Sommerschlussverkauf (SSV) gibt es nicht mehr –  dennoch nutzen viele (Online-) Händler die Möglichkeit, ab Ende Juli bis zum Beginn der Herbstsaison einen Sommerschlussverkauf durchzuführen, um ihre Lager für die neu eintreffende Herbst- und Winterware zu räumen.
Hierfür müssen die Preise gesondert reduziert werden, um eine Irreführung der Verbraucher zu vermeiden. „Der Verbraucher erwartet, dass im Schlussverkauf auch die vorher bereits reduzierte Ware nochmals im Preis herabgesetzt wurde. Ein unverändert hoher Preis wie vor dem Schlussverkauf wäre deshalb irreführend und so wettbewerbsrechtlich unzulässig“, so Heike Cloß, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Saarland. „Alle Angaben müssen wahr sowie für den Kunden nachvollziehbar und transparent sein.“

Die IHK bietet auf ihrer Homepage unter www.saarland.ihk.de ein entsprechendes Merkblatt zum Download an: „Schlussverkäufe, Räumungsverkäufe und Jubiläumsverkäufe" (Kennzahl: W07).

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Schlossturm am Rhein renoviert

Die beschädigte Fassade des Schlossturms am Rhein wurde mit dem Histolith-System von Caparol renoviert.

Er prägt das Bild der Düsseldorfer Altstadt: der Schlossturm am Burgplatz. Das Wahrzeichen der Stadt beherbergt das Schifffahrtsmuseum und ein Café. „Für die Düsseldorfer ist der Schlossturm ein besonderes Bauwerk“, sagt Marianne Schirge, Leiterin des städtischen Kulturamts.

Durch seine exponierte Lage am Rhein ist der rund 700 Jahre alte Turm allerdings stark der Witterung ausgesetzt und muss regelmäßig saniert werden. Auch diesmal wurde es wieder höchste Zeit: „Die Altbeschichtung war teilweise stark beschädigt“, berichtet Caparol-Verkaufsberater Jens Erdmann. „Mit den Produkten der Baudenkmalpflege-Reihe Histolith bekam der historische Turm wieder ein angemessenes Erscheinungsbild.“

„Caparol ist Innovationsführer von hoch funktionalen Baufarben und Lacken. Was vor über 100 Jahren innovativ war, ist heute traditionell. Neben allen modernen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte hat Caparol stets auch traditionelle Werkstoffe im Programm. Seit 2005 werden unsere Produkte unter dem Markennamen Histolith angeboten. Die Materialien und Werkstoffe selbst wurden und werden zum Teil bereits viel länger im Unternehmen geführt – mit Erfolg und bewährt seit über 100 Jahren, so Hans Metzger, Verkaufsleitung und Produktmanagement Histolith (Leitung Caparol-Baudenkmalpflege). Aktuell werden die neuen Produkte Histolith PremiumSilikat und Histolith Lithosil in den Markt eingeführt.

Die Arbeiten führte der Düsseldorfer Malerbetrieb Wenkemann aus. Der Auftrag bot durchaus Herausforderungen – nicht nur, weil die Handwerker für die Arbeit an dem 33 Meter hohen Gebäude schwindelfrei sein mussten: „Rund 20 Prozent der Putzfläche mussten vom Grundmauerwerk aus wiederaufgebaut werden“, erklärt Betriebsleiter Sven Melzer.

Stark verwitterte Flächen mussten mit dem Histolith Renovierspachtel komplett überspachtelt und neu abgefilzt werden. Histolith Fixativ sorgte dafür, dass der Untergrund weniger saugfähig wurde, mit Histolith Mineralin wurden Putzstrukturunterschiede egalisiert. Schließlich bekam der Turm einen neuen Anstrich mit der mineralischen Fassadenfarbe Histolith Sol-Silikat.

„Das Produkt ist auch kompatibel mit Altbeschichtungen, die nicht mineralisch sind“, betont Caparol-Verkaufsleiter Dietmar Ziepser. Auch besonders brillante Farbtöne sind möglich – die direkt beim Händler abgemischt werden können.

Histolith

Histolith deckt das gesamte mineralische Produktportfolio von Innen- und Außenfarben, Putzen und Ergänzungswerkstoffen zur klassischen Bauweise ab. Die Werkstoffe kommen bei der Renovierung von Altbauten, in der Baudenkmalpflege und zunehmend auch im hochwertigen Neubau zum Zuge. Ein „mineralischer Trend“, der seit Jahren im Markt zu beobachten ist. Zudem bietet Caparol mit Histolith als einziger Hersteller im Markt ein komplettes System für die Renovierung und Restaurierung von Fachwerkgebäuden an: Leinölfarben, Kalkputze und Farben speziell für diesen komplexen Gebäudetypus.

Bautafel

Objekt
Schlossturm Düsseldorf, Burgplatz, Düsseldorf

Bauherr
Stadt Düsseldorf,
Kulturamt und Amt für Gebäudewirtschaft
Auf’m Hennekamp 4
5 40225 Düsseldorf

Handwerker
Malerbetrieb Wenkemann
Mindener Straße 33b
40227 Düsseldorf
wenkemann-gmbh.de
Caparol-Außendienstler
Jens Erdmann

Verwendete Produkte
Histolith Sol-Silikat
Histolith Mineralin
Histolith Fixativ
Histolith Renovierspachtel
Feinputz

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