Diesel-Fahrverbote gefährden den Wirtschaftsstandort Bonn/Rhein-Sieg

„Es ist leider kein Aprilscherz: Wenn es nun tatsächlich ab dem 1. April 2019 zu einem Streckenfahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge in Bonn kommt, werden viele Wirtschafts- und Pendlerverkehre erschwert“, sagt Stefan Hagen, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. „Das ist ein herber Schlag für die Attraktivität des Standorts und die betriebliche Mobilität. Wie sollen in Zukunft dringend benötigte Lieferungen und Abholungen zeitnah gewährleistet werden? Für diese Verkehre brauchen wir eine Ausnahmeregelung, die jetzt in den Luftreinhalteplan eingearbeitet werden muss“, so Hagen weiter. Es ist unverständlich, dass das Gericht nun so entschieden hat, da Bonn die Stickoxid-Werte voraussichtlich 2020 eingehalten hätte. Hier wird wegen einiger weniger Mikrogramm ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden in Kauf genommen.

„Welche Verkehrsmittel sollen nun die Pendlerverkehre aufnehmen?“, fragt Hagen. Der ÖPNV schafft es zurzeit jedenfalls nicht. Der Wirtschaftsstandort Bonn wird hierdurch unattraktiver, da die Erreichbarkeit für Unternehmen und die Mobilität von Fachkräften eingeschränkt wird. Es zeigt sich einmal mehr: Die Verkehrsinfrastruktur in Bonn ist durch Versäumnisse der Vergangenheit nicht mit den Anforderungen mitgewachsen. Eine vorhandene Südtangente hätte die Belastung mit Stickoxiden zumindest anders verteilen können – die Reuterstraße wäre entlastet worden. „Wir brauchen“, so Hagen, „dringend ein Umdenken, damit sich die Fehler der Vergangenheit nicht fortsetzen“.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Thomas Hagen neuer Senior Advisor bei Clairfield International

Thomas Hagen ist neuer Senior Advisor bei Clairfield International. Der studierte Diplom Kaufmann begann seine Karriere 1988 bei Daimler in Stuttgart. Nach Stationen bei der ABB AG und der Lahmeyer AG ist Herr Hagen seit 1999 erfolgreich in CFO-, COO- und CEO-Positionen tätig. Unter anderem war er Alleinvorstand der Weidmüller KG aA und Vorstandsmitglied der Demag Cranes AG. Thomas Hagen hält verschiedene Beiratsmandate und ist Gesellschafter der Thomas Hagen GmbH. Dirk Freiland, Geschäftsführender Gesellschafter von Clairfield International: „Wir freuen uns mit Herrn Thomas Hagen einen sehr erfahrenen Senior Advisor an Bord zu haben. Mit seiner langjährigen Expertise in der Elektroindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Verpackungsindustrie und seiner ausgezeichneten Vernetzung in China ist er eine große Bereicherung unseres Teams.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Gewerbeflächenkonzept als wichtiger Meilenstein in der regionalen Zusammenarbeit

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg begrüßt das gemeinsame Gewerbeflächenkonzept des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn. „Das ist ein Meilenstein in der regionalen Zusammenarbeit und kann auch das Zusammenwachsen in der Metropolregion Rheinland befruchten", sagt IHK-Präsident Stefan Hagen. „Im Schulterschluss haben Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und die Bezirksregierung hier Pionierarbeit geleistet, zu der es aus Sicht der regionalen Wirtschaft keine Alternative gibt: Wir brauchen diese regionale Zusammenarbeit!“

Das jetzt vorgelegte Gutachten, das das Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen im Auftrag der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises für das erste gemeinsame „Gewerbeflächenkonzept 2035“ erstellt hat, sieht bis zu 268 Hektar Gewerbefläche vor. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Das neue Gewerbeflächenkonzept bietet sowohl Chancen für bereits in der Region ansässige Unternehmen als auch für die Ansiedlung neuer Unternehmen in einer prosperierenden Wachstumsregion.“ Weitere positive Impulse verspricht sich die IHK von einer intensiven Zusammenarbeit beim Verkehr und der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum: „Wir werden die Probleme nur gemeinsam im Schulterschluss über kommunale Grenzen hinweg lösen.“

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Insolvenzverwalter verkaufen Leuchtenhersteller Hoffmeister an französische Unternehmerfamilie Gagnez

Der Insolvenzverwalter der Hoffmeister Leuchten GmbH, Dr. Jörg Bornheimer, sowie der Insolvenzverwalter der SILL Leuchten GmbH und SRM Technik GmbH, Sascha Feies, haben die Vermögenswerte der Unternehmen nach einem koordinierten Bieterverfahren zum 31. Juli 2018 an die französische Unternehmerfamilie Gagnez, die auch Eigentümerin der französischen Leuchtenherstellers Sammode ist, verkauft. Beide Insolvenzverwalter sind Partner der Sozietät GÖRG.

 „Wie Ende April 2018 angekündigt haben wir mit den Instrumenten des Insolvenzrechts innerhalb von drei Monaten das Bieterverfahren zügig erfolgreich umgesetzt“, erklärt Bornheimer. „Die Unternehmer aus Frankreich wollen nun mit dem Know how der Hoffmeister Gruppe und der Expertise von Sammode die Marktführerschaft in Europa anstreben“.

„Die einzelnen notwendigen Schritte, um den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren, fortzuführen und den Investorenprozess zu managen, haben wir sorgfältig miteinander und mit unseren jeweiligen Gläubigerausschüssen abgestimmt“, erläutert Feies. „Mit diesem Einsatz haben wir eine sehr gute Lösung für alle Beteiligten erreicht“.

Die Geschäftsführer der Unternehmen der Hoffmeister Gruppe hatten Ende April 2018 Anträge auf Eröffnung der Insolvenzverfahren gestellt, nachdem vorherige Sanierungsbemühungen der Geschäftsleitung zeitlich nicht umgesetzt werden konnten.

Bornheimer: „Wir haben sehr konzentriert mit mehreren Interessenten verhandelt und konnten ein ausgesprochen gutes Ergebnis im Interesse des Gläubiger erzielen. Dazu gehört, dass die Standorte und 100 Arbeitsplätze in Schalksmühle sowie rund 25 in Berlin erhalten bleiben sollen“.

Über Hoffmeister Leuchten

Aus dem 1910 gegründeten Familienbetrieb heraus wurde im Jahr 1994 die Hoffmeister Leuchten GmbH gegründet und der Geschäftsbetrieb auf diese übertragen. Die SILL Leuchten GmbH und die SRM Technik GmbH kamen in später folgenden Jahren durch Übernahme bzw. Neugründung in die Unternehmensgruppe hinzu.

Die Hoffmeister Leuchten GmbH konzentriert sich auf die Produktion von Innenleuchten und Außenleuchten in kleineren Leistungsstufen. Die SILL Leuchten GmbH stellt hauptsächlich Außenleuchten mit hohen Leistungswerten für beispielsweise Stadien, Rennbahnen, Kränen sowie das Anstrahlen von Brücken. Die SRM Technik GmbH fungiert innerhalb dieser Unternehmensgruppe als Hersteller von Elektronikbauteilen, insbesondere LED Platinen für die Leuchtenindustrie.

Zuletzt arbeiteten in der Hoffmeister Gruppe insgesamt rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Über Sammode

Sammode ist ein eigenständiges Familienunternehmen in vierter Genration. 1927 in Châtillon-sur-Saône (Vogesen) gegründet hat sich das Unternehmen als Spezialist für technische Industrie- und Gebäudebeleuchtung mit etwa 100 Beschäftigten etabliert.

Sammode stellt Produkte für die Beleuchtung in allen Industriesektoren über funktionale Leuchten für Kraftwerke, Stahlwerke, Lebensmittelindustrie, Bahnhöfe, Flughäfen, Werkstätten, Tunnel, Wasseraufbereitungsanlagen, Parkhäuser, Hafenanlagen oder Schiffe bis hin zur Stadtbeleuchtung für Sport- oder Transportanlagen, Schulen und Universitäten, Einkaufszentren, kulturellen Einrichtungen oder öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen her.

Über GÖRG

GÖRG Insolvenzverwalter GbR ist als Spezialeinheit der bundesweit im Wirtschaftsrecht agierenden renommierten Kanzlei GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätig.

GÖRG Insolvenzverwalter GbR verfügt mit namhaften Verwaltern über bundesweit anerkannte Experten, die darüber hinaus auch in Verfahren mit internationalem Bezug auf sich aufmerksam gemacht und sich einen exzellenten Ruf durch Sanierungen und Restrukturierungen in Insolvenzverfahren erarbeitet haben.

Die Verbindung mit GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB mit insgesamt 270 Spezialisten aus den Bereichen Gesellschaftsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeits- und Steuerrecht, Immobilienwirtschafts- und IT-Recht, Wettbewerbs- und Energierecht sowie Wirtschaftsverwaltungsrecht und Notariat ermöglicht es den Insolvenzverwaltern auf wirtschaftsrechtliche Fachkompetenz auf „kurzem Weg“ zuzugreifen und für das Insolvenzverfahren nutzbar zu machen.

Im Ranking des INDAT-Reports rangiert die Kanzlei unter den Top 10 der deutschen Verwalterbüros.

Insolvenzverwaltung:

GÖRG (Hagen/Berlin): Dr. Jörg Bornheimer (Hoffmeister Leuchten GmbH), Sascha Feies (SILL Leuchten GmbH und SRM Technik GmbH)

Berater Insolvenzverwalter:

GÖRG (Hagen/Berlin): Dr. Axel Dahms (Partner, Arbeitsrecht), Dr. Gerrit Hölzle (Partner, Insolvenzrecht), Christopher J. Wright (Counsel, Gesellschaftsrecht), Christian Schulze (Associate, Insolvenzrecht)

M&A-Advisor:

Centuros GmbH (Potsdam): Sven Peters (Partner), John Heidkamp (Manager)

Berater Sammode:

Dentons (Berlin): Andreas Ziegenhagen (Partner, Federführung, Restrukturierung/M&A), Matthias Stelzer (Sozius, Arbeitsrecht), Isabelle Puhl (Senior Associate, Arbeitsrecht), Dr. Jan Seelinger (Senior Associate, Restrukturierung/M&A)

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Breitbandausbau: Erster Spatenstich in Neustadt-Hagen

Die Feinplanung zur Erschließung der letzten so genannten „weißen Flecken“ im Regionsgebiet ist abgeschlossen. Für die Telekom Deutschland und für Northern Access gab es dafür von den Fördermittelgebern Bund und Land Niedersachsen grünes Licht. Jetzt beginnen die Tiefbauarbeiten in insgesamt 13 Kommunen. Den ersten Spatenstich nehmen am

Freitag, 2. März 2018, 14.00 Uhr,

Am Wacholder 9,

in 31535 Neustadt-Hagen

Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz, Neustadts Erster Stadtrat Maic Schillack, Thomas Krieger von Telekom Deutschland und Torsten Voigts von Northern Access im Beisein der Fördermittelgeber von Bund und Land Niedersachsen vor. Neustadt am Rübenberge ist die erste Stadt und zugleich das größte bislang unterversorgte Gebiet in der Region Hannover, in der der Tiefbau beginnt. In weiteren 12 Kommunen startet der Tiefbau im März bzw. April. Bis Ende 2018 sind dann alle „weißen Flecken“ im Regionsgebiet mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen versorgt.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Förderaufruf „Ressource.NRW – innovative ressourceneffiziente Investitionen“ – Infoveranstaltung für Unternehmen am 23. Januar 2018 in Hagen

Das Wirtschaftswachstum muss konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden, und der schonende und effiziente Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist dafür unerlässlich. Der 2017 gestartete Aufruf "Ressource.NRW – Innovative ressourceneffiziente Investitionen" des NRW-Umweltministeriums richtet sich an kleine und mittlere produzierende Unternehmen, die mit ihren innovativen Maßnahmen auf diesem Weg Vorreiter sein wollen. Mithilfe von EU- und Landesmitteln werden neue Ideen in diesem Themenfeld bei der praktischen Umsetzung unterstützt. Zum Aufruf finden 2018 weitere Informationsveranstaltungen in den Regionen NRWs statt, eine davon am 23. Januar in der Kreishandwerkerschaft Hagen.

Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens ab und beträgt zwischen 40 und 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Für die letzte Einreichungsrunde stehen ca. 5 Mio. Euro zu Verfügung. Die letzte Einreichungsfrist endet am 02. März 2018.

Die Effizienz-Agentur NRW, die den Aufruf im Auftrag des NRW-Umweltministeriums durchführt, lädt kleine und mittlere Unternehmen am 23.Januar von 16.00 bis ca. 17.30 Uhr zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung zum Aufruf „Ressource.NRW“ in die Kreishandwerkerschaft Hagen (Handwerkerstr. 11, 58135 Hagen) ein.

Experten der Effizienz-Agentur NRW und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW werden den Aufruf vorstellen und Fragen zur Antragsstellung beantworten.

Weitere Informationen zum Aufruf Ressource.NRW und die Anmeldemöglichkeit für die Veranstaltung finden unter www.ressourceneffizienz.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Bessere Erreichbarkeit der Bonner Innenstadt

Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und dem Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg Euskirchen e.V. (EHV) haben sich zu einem Gedankenaustausch getroffen. Dabei begrüßte IHK-Präsident Stefan Hagen den neuen EHV-Vorsitzenden Jannis Vassiliou. Neben einem ersten Kennenlernen wurden auch wichtige gemeinsame Projekte besprochen: So sind sich beide Institutionen einig, dass der stationäre Handel von Frequenzrückgängen betroffen ist und die Innenstädte leerer werden. „Deshalb wollen wir uns gemeinsam für eine verbesserte Erreichbarkeit der Bonner Innenstadt einsetzen“, so Vassiliou. Vor allem sollen Barrieren abgeschafft werden, die bislang weiter entfernt wohnende Bürger aus dem Rhein-Sieg-Kreis an der Fahrt nach Bonn bzw. einem Besuch dort hindern.

Zu den konkreten Maßnahmen – die IHK und EHV fordern – gehört ein funktionierendes Verkehrsleitsystem, welches den Individualverkehr in die Stadt und schnell von Parkhaus zu Parkhaus sowie auch wieder aus der Stadt heraus führt. IHK-Präsident Hagen: „Ebenso bedarf es eines Ausbaus des ÖPNV, der nicht jeweils an der Stadt- bzw. der Kreisgrenze enden darf. Verständliche Tarife und Schnellverbindungen z. B. zwischen Siegburg und Bonn müssen geschaffen.“ Auch forderten beide, dass die Verkehrsvorhaben der Stadt Bonn früher transparent gemacht und die Multiplikatoren der Stadt viel früher eingebunden werden müssen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Umsatz heißt nicht gleich Gewinn – keine Verteilungsspielräume in der Massivumformung!

Die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung weckt Begehrlichkeiten im Vorfeld der anstehenden Tarifverhandlungen der Stahl- und Metallbranche. Forderungen der IG Metall von 6% Lohnerhöhung plus der Ermöglichung einer Reduzierung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden bei anteiligem Lohnausgleich gehen aber an der Realität und den Möglichkeiten der Unternehmen der Massivumformung weit vorbei.

Der anhaltende Aufschwung führt zwar zu erhöhtem Auftragsvolumen und hoher Auslastung – gleichzeitig nagen aber Stahlpreiserhöhungen, im internationalen Wettbewerb überhöhte und weiter zunehmende Energiekosten und konjunkturbedingte Aufwendungen durch Mehrarbeit, Zusatzschichten und Sonderfahrten am Gewinn. Und nur wenn der steigt, können weitere Kostenanstiege, wie beispielsweise Lohnerhöhungen, getragen werden.

„Jeder Aufschwung geht auch mal zu Ende – die heute verhandelten Lohnabschlüsse blieben aber und stellen eine dauerhafte Belastung für die Unternehmen dar. Die Tarifpartner sollten daher mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Gesamtkostenentwicklung verhandeln, um die Zukunftsfähigkeit der überwiegend mittelständischen Unternehmen unserer Branche nicht zu gefährden.“, so Tobias Hain, Geschäftsführer des Industrieverband Massivumformung e. V. in Hagen. „Es gibt definitiv keine Spielräume für die von der IG Metall geforderten Erhöhungen!“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen