Die Industrie als Männerdomäne – Wie Frau sich erfolgreich durchsetzt

Es gibt auch heute noch Berufe, die zu 95 Prozent von Männern ausgeübt werden. Vor allem in der Industrie sind selten Frauen vertreten, wobei der Anteil steigt, wenn auch langsam, er steigt. Das gilt auch für die Führungspositionen im verarbeitenden Gewerbe. Umso schwerer haben es die Frauen, die sich für einen „Männerberuf“ entschieden haben. Oft werden die Frauen von ihren männlichen Kollegen überspitzt als Mannsweib mit Haaren auf den Zähnen beschrieben. Das Resultat aus dem Anpassungsversuch der Frauen.

Frauen und Männer ticken einfach unterschiedlich

Die Frage ist, wie können Frauen in einer Männerdomäne bestehen? Ganz wichtig: Sie müssen nicht so werden wie Ihre männlichen Kollegen. Sie müssen Ihre Weiblichkeit nicht ablegen, in der Hoffnung, dass Sie dann eher akzeptiert werden. Bleiben Sie sich treu. Überzeugen Sie mit Ihrem Können. Denn wenn Sie es als Frau in einer Männerdomäne beispielsweise in eine Führungsposition gebracht haben, dann weil Sie Ihr Handwerk verstehen, weil Sie gut sind in dem was Sie tun. Und wenn Sie etwas zu sagen haben, dann sagen Sie es. Verpassen Sie nicht den Moment Ihre Sicht der Dinge einzubringen. Wer als Frau in einem Männerberuf zögert, der hat im Grunde schon verloren. Am Ball bleiben und fachlich überzeugen, das bringt Ihnen Respekt ein.

Frauen agieren zögerlicher als Männer

Warum schaffen es eigentlich so wenig Frauen bis zu Chefposition? Wird in einem Unternehmen eine Führungsposition frei und es gibt zwei geeignete Nachfolger, einen Mann und eine Frau, dann entscheiden sich viele Unternehmer für den Mann als Führungsperson. Denn Männern wird noch immer mehr Führungspotenzial zugesprochen als Frauen. Woran liegt das? Frauen sind grundsätzlich zögerlicher, holen sich vielleicht noch mal einen Rat, bevor Sie etwas entscheiden. Das wird von männlichen Kollegen oft als Unsicherheit ausgelegt. Dabei kann am Ende das gleiche Ergebnis rauskommen, wie bei einem männlichen Kollegen, nur die Herangehensweise ist bei Männern und Frauen oft sehr unterschiedlich.

Frauen sind häufig nachtragend

Arbeiten Mann und Frau zusammen, dann müssen sie sich darüber klar werden wie das jeweilige Geschlecht kommuniziert. Wenn Männer beispielsweise diskutieren, dann tun sie das meist auf der Sachebene. Viele Frauen können oft aber Inhalt und Person nicht voneinander trennen. Nehmen also Kritik an Ihrer Arbeit auch gleich persönlich. Während Männer nach einer hitzigen Diskussion wieder zusammen ein Bier trinken gehen, kann es bei Frauen durchaus mal etwas länger dauern. Diese Art der Kommunikation müssen Frauen verstehen, um in der Männerdomäne zu bestehen. Nehmen Sie die Kritik an, arbeiten Sie dran und seien Sie nicht nachtragend.

Warum hört Mann Frau nicht

Unter Ehepaaren gibt es häufig den Spruch: Du hörst mir nicht zu. Den Männern fällt es tatsächlich schwerer einer weiblichen Stimme zu folgen, als einer männlichen. Es gibt Hirnforschungen, die bestätigen, dass Frauenstimmen von Männern in dem Bereich verarbeitet werden mit dem auch Musik verarbeitet wird. Das liegt daran, dass Frauenstimmen höher und musikalischer sind als tiefe Männerstimmen. Daher müssen sich Männer besonders konzentrieren um eine Frau zu verstehen, denn das Hirn arbeitet schwerer als wenn er einem Geschlechtsgenossen zuhört. Wenn Sie beim nächsten Meeting also den Eindruck haben, dass Ihnen die Männer nicht zuhören: Bleiben Sie geduldig und unterstellen Sie ihnen keine böse Absicht. Das Hirn kann gerade nicht anders.

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Handwerksbetriebe kommen gut durch den Winter

Das hohe Konjunkturniveau blieb in den kalten Monaten erhalten, auch wenn sich kleine Eintrübungen zeigten. Obwohl die ersten Monate des Jahres bei Auftragslage und Umsätzen saisonbedingte Rückgänge mit sich brachten, bleiben die südbadischen Handwerksbetriebe äußerst zuversichtlich. Die Aussichten auf die nächsten Monate sind durchweg positiv.

Der Konjunkturindikator der Handwerkskammer Freiburg – also der Saldo aus Geschäftslage und Geschäftserwartungen – ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um einen Prozentpunkt auf +50,5 Zähler angestiegen. Allerdings bewerten die südbadischen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage in den ersten Monaten 2019 nicht mehr ganz so gut wie Anfang 2018: 61,1 Prozent der Befragten gaben ihrer Geschäftslage gute Noten (Vorjahr: 68,6 Prozent). Eine schlechte Geschäftslage meldeten 12,0 Prozent (Vorjahr: 13,6 Prozent).

Für die kommenden Monate erwarten die Betriebe im Kammerbezirk wiederum bessere Geschäfte: 98 Prozent (Vorjahr 97,1 Prozent) der Betriebe gehen von einer stabilen oder sogar besseren Geschäftslage aus. Nur 2,0 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung (Vorjahr: 2,9 Prozent).

Betriebe weiterhin stark ausgelastet

Die nach wie vor hohe Kapazitätsauslastung der regionalen Handwerksbetriebe hat sich im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesteigert. Nahezu Vollauslastung meldete jeder zweite Betrieb (50,8 Prozent, Vorjahr: 37,7 Prozent) Nennenswerte Kapazitätsfreiräume hatten lediglich 16,6 Prozent der südbadischen Handwerksfirmen (Vorjahr: 14,5 Prozent).

Leicht nachlassende Auftragsdynamik

Die Auftragsbücher sind also weiterhin voll. Die Auftragsdynamik hat in den ersten drei Monaten 2019 allerdings nachgelassen. Knapp jeder vierte Betrieb (23,1 Prozent) meldete einen gestiegenen Auftragseingang im ersten Quartal – Anfang 2018 lag der Anteil noch bei 31,0 Prozent. Knapp ein Drittel der Befragten (32,4 Prozent) meldete weniger Auftragseingänge als im Vorquartal (Vorjahr: 29,5 Prozent).

Für die kommenden Monate rechnen die südbadischen Handwerksbetriebe mit einer äußerst positiven Entwicklung. Mit Auftragssteigerungen rechnet derzeit jeder zweite Handwerker (53,0 Prozent; Vorjahr: 55,9 Prozent). Nur 4,7 Prozent befürchten dagegen in den nächsten Monaten Auftragsrückgänge (Vorjahr: 4,5 Prozent).

Investitionen und Personal konstant

Volle Auftragsbücher und die hohe Kapazitätsauslastung sorgen also für positive Impulse für die südbadische Handwerkskonjunktur. Das schlägt sich auch in den Investitionen der Betriebe nieder, die bei 64,5 Prozent der Handwerker denselben Umfang wie zuvor hatten.

„Besonders erfreulich ist, dass die Digitalisierungsprämie vom Handwerk überdurchschnittlich nachgefragt wird“, betont Jasmin Kircher, Digitalisierungsberaterin der Handwerkskammer Freiburg. „Sie ist eine sehr gute Starthilfe für Digitalisierungsprojekte. Das große Interesse zeigt, dass unsere Betriebe zukunftsorientiert denken und eine Förderung zielgerichtet einzusetzen wissen.“ Die Digitalisierungsprämie ist eine Maßnahme der „Initiative Wirtschaft 4.0" des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Andererseits haben sich die Belastungshemmnisse für das Handwerk wie der Fachkräftemangel oder die Bürokratie weiter verstärkt. Darum verwundert auch nicht, dass das südbadische Handwerk insgesamt in den vergangenen drei Monaten erneut keinen Beschäftigtenaufbau vermelden kann. Zwar gaben 11,1 Prozent der Betriebe an, neue Arbeitsplätze geschaffen zu haben, allerdings melden im Gegenzug 12,3 Prozent der Befragten einen Rückgang des Personalstamms.

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Handwerkskonjunktur mit viel Elan in’s neue Jahr gestartet

Die Konjunktur im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe hat – im Vergleich zum Vorjahresquartal I/2018 – das Gaspedal noch einmal kräftig durchgetreten. In den letzten drei Monaten waren 72,6 % der befragten Handwerksbetriebe mit ihrer Geschäftslage zufrieden und nur 7% unzufrieden.

Trotz relativ voller Auftragsbücher und einer hohen Kapazitätsauslastung sind die Betriebe – auch angesichts der zahlreichen nach unten angepassten Vorhersagen vieler Wirtschaftsprognoseinstitute – etwas verhaltener, was die künftige Geschäftsentwicklung betrifft. Mit einer weiteren Verbesserung der ohnehin schon sehr guten Geschäftslage rechnen 43,1% der befragten Betriebe. Und immer noch mehr als die Hälfte (53,3%) der Unternehmen erwartet eine Fortsetzung des bisherig guten Geschäftsverlaufs.

Die Folgen der schwieriger werdenden Exportgeschäfte dürften im Handwerk vom privaten Konsum und der weiterhin guten Baukonjunktur kompensiert werden. Die Zahl der Erwerbstätigen ist zum Jahreswechsel leicht gewachsen, die Haushalte rechnen mit steigenden Einkommen und planen in den nächsten Monaten neue Anschaffungen. Davon versprechen sich viele Betriebe einen Wachstumsimpuls. Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe und im Ausbauhandwerk melden einen Mittelwert bei der Auftragsreichweite von 11 Wochen, die Geräteauslastung ist hoch, beides sind positive Indikatoren für die weitere Entwicklung. Wachstumshemmnisse sind nach wie vor fehlende Fachkräfte.

Die sehr gute Konjunktur bildet sich nicht 1:1 in der Beurteilung der Umsatzlage im Handwerk ab. In den letzten drei Monaten freute sich jeder fünfte befragte Betrieb (19,9%) über eine höhere Umsatzentwicklung. Für den selben Zeitraum bemängelten allerdings 38,4% eine rückläufige Entwicklung ihrer Umsätze. Im Abfragezeitraum hat das Handwerk einen positiven Beschäftigungsbeitrag geleistet. In diesem Zeitraum haben 14,2 % der Betriebe neue Mitarbeiter eingestellt, mit einem kleineren Personalstamm arbeiteten 11,9 % der Befragten.

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Handwerk: Konjunktur weiter auf solidem Fundament

Die Handwerkskonjunktur im Kammerbezirk Region Stuttgart steht weiterhin auf einem soliden Fundament, musste aber leichte Einbußen verkraften. Die regionalen Handwerksunternehmen sind zuversichtlich hinsichtlich ihrer künftigen Geschäftsentwicklung, der Konjunkturoptimismus hat im Jahresverlauf jedoch abgenommen. Dies ergab die Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart bei ihren Mitgliedsbetrieben.

„Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Stimmung in den letzten Monaten einen Dämpfer bekommen und insbesondere die Exportwirtschaft an Dynamik verloren hat, gehen wir für das Handwerk davon aus, dass dies voraussichtlich vom privaten Konsum und der weiter guten Baukonjunktur zum Teil kompensiert wird“, kommentiert Hoefling die Entwicklung.

Im Handwerk werde das Wachstumstempo nach mehreren sehr guten Jahren in 2019 wohl etwas moderater ausfallen. „Belastungshemmnisse für das Handwerk wie der Fachkräftemangel haben sich weiter verstärkt.“ Deutlich zu erkennen sei dies daran, dass die Beschäftigung im Handwerk nur minimal zunehme und sich für die Hälfte der Betriebe die Personalsuche aufwändig bis äußerst schwierig gestalte. „Deshalb muss das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das die Zuwanderung beruflich qualifizierter Fachkräfte deutlich erleichtern soll, zügig kommen und darf im weiteren parlamentarischen Verfahren auf keinen Fall verwässert werden. Es ist ein wichtiger Baustein, um den Fachkräftebedarf zu lindern.“

Der Konjunkturindikator Handwerk, der aus dem Geschäftslage- und Erwartungsindex ermittelt wird, verringerte sich deshalb um 5 Zähler und erreichte somit ein Ergebnis von plus 46 Punkten (Vorjahr: plus 51 Punkte). Die etwas verhaltene Bewertung resultiert aus einem leichten Abnehmen von Aufträgen und Umsätzen. Die Kapazitätsauslastung und der Auftragsbestand der Handwerksbetriebe sind am Jahresanfang 2019 dennoch stabil geblieben und sorgen weiterhin für positive Erfolge.

Der ausführliche Konjunkturbericht steht online unter www.hwk-stuttgart.de/konjunktur

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Menschen und Unternehmen in Niedersachsen profitieren von gestiegener Förderung der NBank

Die NBank hat im Jahr 2018 einen äußerst starken Förderjahrgang hingelegt. Gegenüber 2017, als 639 Millionen Euro Fördermittel abgerufen wurden, war im vergangenen Jahr ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Mit der Auszahlung von 818 Millionen Euro wurde ein Sprung von annähernd 30 Prozent erreicht. Dieser deutliche Anstieg verdeutlicht sich auch in der Gesamtanzahl der Förderungen. Sie stieg von 18.066 auf 20.840 an. „Durch dieses sehr gute Ergebnis hat die NBank als zentrales Förderinstitut des Landes mit ihren Förderungen wieder maßgeblich geholfen, das Ziel eines lebenswerten, qualitativ wachsenden Niedersachsens zu verwirklichen. Das stark angestiegene Fördervolumen zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Verwaltungsratsvorsitzender StS Dr. Berend Lindner.

Start-up- und Gründungsförderung mit Kapital und Know-How

„Gründungen sind ein klassisches Thema der NBank“, so Dr. Lindner. Hervorzuheben ist daher der deutliche Anstieg beim Niedersachsen-Gründerkredit. Im Jahr 2018 wurden 158 Kredite über eine Summe von 31,2 Millionen Euro vergeben. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 21,8 Millionen Euro und 111 bewilligten Krediten.

Unterstützt wird die erfreuliche Entwicklung bei den Gründungen durch die verstetigte Nachfrage beim MikroSTARTer. Damit werden Gründungen in einem niedrigschwelligen Bereich angeregt. Die Fördersumme beträgt maximal 25.000 Euro und wird ohne Sicherheiten akzeptiert. Im letzten Jahr machten davon 254 Niedersachsen Gebrauch. Sie wurden insgesamt mit 5,4 Millionen Euro gefördert.

Rege Nachfrage herrscht beim Beteiligungsprodukt NSeed der NBank, das speziell für Unternehmen in der Gründungsphase konzipiert ist. Die bereit gestellten vier Millionen Euro wurden bereits am Markt platziert. Weitere drei Millionen konnten zusätzlich als private Kofinanzierung aktiviert werden. Deswegen wurde der Fonds spezifisch für den Bereich Innovation um 25 Millionen Euro aufgestockt. Mit dem neuen Stipendium für Start-up Gründer ist eine weiter steigende Nachfrage zu erwarten.

Neben der direkten Förderung ist ein abgestimmtes System von Angeboten wichtig. Das Land unterstützt acht Start-up-Zentren (Inkubatoren) an sieben Standorten in Niedersachsen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Dort können Gründungsteams marktfähige Ideen entwickeln. Eine große Anzahl von Forschungseinrichtungen, Technologiezentren und Entrepreneurship-Lehrstühlen an den Universitäten und Hochschulen ergänzt diese Struktur. „Junge Unternehmen in Niedersachsen anzusiedeln und zu binden, um deren Know im Wirtschaftskreislauf zu integrieren, ist ein besonders wichtiger Eckpfeiler für eine starke Wirtschaft“, so Verwaltungsratsvorsitzender StS Dr. Lindner.

Wirtschaftsförderung in Niedersachsen mit deutlichem Zuwachs

Für die Wirtschaftsförderung war das Jahr 2018 mit einem Volumenplus von 30,7 Millionen auf 224 Millionen Euro ein Top-Jahr. Hervorzuheben ist, dass dabei die Summe der Kredite von 45 Millionen Euro auf 101 Millionen Euro angestiegen ist. Der Produktemix hat sich damit erfreulicherweise verlagert, indem Förderdarlehen ein deutlich größeres Gewicht im Gesamtergebnis der Bank erhalten haben. Die Fördermittel können auf diese Weise revolvierend eingesetzt werden. „Unserem Ziel, uns unabhängiger von Fördermitteln aus Brüssel zu machen, kommen wir damit näher“, so der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter. Insgesamt profitierten 850 niedersächsische Unternehmen.

Gelungen ist auch der Einstieg in das Niedersachsen-Konsortialgeschäft. Gemeinsam mit einem Bankenkonsortium vergab die NBank ein Darlehen ohne Landes-, Bundes- und EU-Beteiligung. Auch dieses neue Geschäftsfeld zahlt auf die Strategie ein, die Darlehensquote zu erhöhen und die Ertragssituation zu verbessern.

Wohnraumförderung legt erheblich zu

Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist enorm hoch. Dies verdeutlicht die Fördernachfrage bei der NBank. Im Jahr 2018 legte die Bank mit 158 Millionen Euro gegenüber 107 Millionen Euro im Jahr 2017 ein sehr erfreuliches Ergebnis vor. Davon wurden im vergangenen Jahr 1.644 Wohnungen errichtet. 2017 waren es 1.186.

Die Förderung ging vorwiegend in Ballungsräume. Aber auch die Menschen in den ländlichen Regionen profitierten sowie Studierende auf Wohnungssuche durch die gezielte Förderung von studentischem Wohnraum. „Dieses Thema wird uns weiter stark beschäftigen, da der Druck auf die Wohnungsmärkte nach wie vor sehr hoch ist und dies noch längere Zeit anhalten dürfte“, so NBank-Vorstand Dr. Ulf Meier.

Beruflicher Aufstieg von Fachkräften weiter im Fokus und mit beachtlicher Nachfrage

Die Zahlen im Breich des Arbeitsmarktes entwickelten sich ähnlich erfreulich wie die Gesamtförderzahlen. Es wurden mit 18.482 Einzelförderungen überdurchschnittlich viele Förderungen bearbeitet. Das Volumen belief sich insgesamt auf 131,6 Millionen Euro, einem Plus von 32,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Besonders intensiv wurden die Förderungen genutzt, die der Qualifizierung, Fortbildung oder Spezialisierung dienen.

Hervorzuheben ist zunächst das sogenannte Aufstiegs-BAföG mit einem neuerlichen Sprung der Inanspruchnahme. Insgesamt investierte die NBank in diesem Segment im vergangenen Jahr 63,2 Millionen Euro nach zuvor 61,5 Millionen Euro. „Damit ist der bisher höchste Wert in Niedersachsen erreicht, was in jedem einzelnen Fall eine hochqualifizierte Fachkraft für den Arbeitsmarkt bedeutet“, so Vorstandsmitglied Dr. Ulf Meier.

Die Meisterprämie erhielten 2.195 Menschen. Die dafür ausgezahlte Fördersumme betrug 8,8 Millionen Euro. Die Meisterprämie ist für das Handwerk genau die richtige Antwort auf die sinkende Zahl von Meisterprüfungen und Betrieben. Durch diese finanzielle Unterstützung bekommen zukünftige Handwerksmeister einen echten Anreiz, die Gründung oder Übernahme eines Betriebs zu starten.

Kommunen nutzen Produktportfolio der NBank immer stärker

Die Infrastrukturförderung im Städtebau verzeichnete eine rege Nachfrage und stieg von 149 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro an. 19 Kommunen nahmen den Kommunalen Infrastrukturkredit Niedersachsen in Anspruch. Damit sind Darlehen in Höhe von etwa 75 Millionen Euro verbunden. „Dies bedeutet einen Anstieg um mehr als 51 Millionen Euro und kommt wiederum der Strategie zugute, die Darlehensquote signifikant zu steigern“, so Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter.

Ausblick

Für 2019 strebt die NBank eine weitere Verstetigung ihrer Geschäftstätigkeit und einer Steigerung des gesamten Kreditvolumens an. „Der Konsortialkredit soll in die Fläche ausgerollt werden, im Bereich Risikokapital für Start-ups werden wir noch nachlegen, um das gründungsfreundliche Klima in Niedersachsen weiter zu befördern. Unter dem Strich entwickeln wir so unser Kreditgeschäft strategisch weiter“, so Vorstandsvorsitzender Kiesewetter.

Zudem beginnt 2021 eine neue EU- Förderperiode, die es zusammen mit dem Land vorzubereiten gilt, um die richtigen Förderweichen zu stellen. Dabei setzt die Bank auch auf ihre 15-jährige Erfahrung. In Zahlen ausgedrückt heißt dies, dass sie seit 2004 Unternehmen, Kommunen und Menschen in Niedersachsen mit bisher 11,79 Milliarden Euro unterstützte. Insgesamt wurden 154 verschiedene Förderprogramme umgesetzt und 204.833 Anträge bewilligt. Eine gute Expertise, um die nächste Förderperiode erfolgreich anzugehen und umzusetzen. „Die niedersächsische Förderlandschaft stets zeitnah und flexibel an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen, vorhandene Förderinstrumente zu bündeln oder zu erweitern und Neues einzuführen, sind nicht nur wichtige Schritte, um die NBank fortlaufend weiter zu entwickeln, sondern dies trägt dazu bei, eine hohe Lebensqualität in Niedersachsen zu gewährleisten“, so Verwaltungsratsvorsitzender StS Dr. Lindner abschließend.

Hier finden Sie die „NBank Förderergebnisse 2018“ als Grafik.

Den gesamten Bericht als Onlineversion „Das Förderjahr 2018“ inklusive Videomaterial können Sie hier abrufen.

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Handwerk zum Ausprobieren

Die Handwerkskammer Karlsruhe unterstützt den Girls‘ Day 2019. In ihrer Bildungsakademie öffnet sie die Tore von sechs Werkstätten – bei den Bäckern, den Karosserie- und Fahrzeugbauern, den Metallbauern, Tischlern, Zahntechnikern und Polsterern und ermöglicht Mädchen Einblicke in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt und neuer Berufsfelder.

Im Fokus des Girls‘ Day stehen technischgewerbliche Berufe und deren Karrierewege. Die Ausbilderinnen und Ausbilder der Bildungsakademie haben sich für den Tag interessante Kleinprojekte überlegt, die zum Ausprobieren animieren. Das Werkstück darf nach getaner Arbeit mitgenommen werden. Ziel des Girls‘ Day ist es, Neugier zu wecken, vielleicht auch auf ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb.

Präsident Joachim Wohlfeil: „Frauen im Handwerk können alles, das beweisen sie jeden Tag in unseren Betrieben. Der Girls‘ Day ist ein Baustein unserer Berufsinformation, er zeigt Perspektiven auf und wirbt für alternative Karriereideen".

Die Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe bietet in diesem Jahr den Mädchen 30 Plätze zum Berufe schnuppern an.

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Handwerkskammer Karlsruhe vereidigt sieben neue Sachverständige

Die Handwerkskammer Karlsruhe hat sieben neue Sachverständige in sechs Gewerken öffentlich bestellt und vereidigt. Walter Bantleon, Leiter der Rechtsabteilung der Kammer, führte in die Rechte und Pflichten eines Sachverständigen ein. Gefordert wird ein besonderes Maß an Sachkunde, Objektivität und Vertrauenswürdigkeit. Er erläuterte die Sachverständigenordnung der Handwerkskammer als „Grundgesetz“ des Sachverständigen. Das Amt berechtigt zur Führung der Bezeichnung „öffentlich bestellt und vereidigt“. Bantleon ging auf die Grundsätze der Vergütung, die sich bei Gerichtsgutachten nach dem Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz richten ein und betonte die Unparteilichkeit und Schweigepflicht der vereidigten Handwerkerinnen und Handwerker.

Präsident Joachim Wohlfeil betonte, dass Sachverständige dazu beitragen, den Qualitätsgedanken im Handwerk hoch zu halten. „Gleich sieben Sachverständige in sechs Gewerken macht die Vielfalt des Handwerks deutlich“, so Wohlfeil. Bevor er die neuen Sachverständigen vereidigte, bedankte er sich bei den qualifizierten Fachleuten des Handwerks für ihre Bereitschaft, das verantwortungsvolle Ehrenamt eines Sachverständigen zu übernehmen.

Philipp Maag stellte sich als Referent für das Sachverständigenwesen bei der Handwerkskammer Karlsruhe vor. „Ich stehe unseren Sachverständigen mit Rat und Tat zur Seite“. Mit Blick auf die Fortbildungspflicht der Sachverständigen verwies er auf den jährlichen Sachverständigentag bei der Handwerkskammer Karlsruhe am 17.9.2019 und darauf, dass alle Sachverständigen auf der homepage der Kammer und die Sachverständigenapp registriert sind.

Bei der Handwerkskammer Karlsruhe sind derzeit insgesamt 155 Sachverständige in 30 zulassungspflichtigen, 14 zulassungsfreien Handwerken und 3 handwerksähnlichen Gewerben bestellt. – Neu bestellt wurden:

Name, Vorname: Brandt-Thom, Kerstin 
Handwerk / Gewerbe: Maßschneider-Handwerk

Name, Vorname: Fritz, Georg
Handwerk / Gewerbe: Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk Teilgebiet: Gas- und Wasserinstallation

Name, Vorname: Hohn, Harald
Handwerk / Gewerbe: Maurer- und Betonbauer-Handwerk

Name, Vorname: Mitzakoff, Kayie
Handwerk / Gewerbe: Kosmetiker-Gewerbe Teilgebiet: Permanent Kosmetik

Name, Vorname: Müller, Oliver
Handwerk / Gewerbe: Maurer- und Betonbauer-Handwerk

Name, Vorname: Netzel, Tilo
Handwerk / Gewerbe: Zimmerer-Handwerk

Name, Vorname: Welte, Matthias
Handwerk / Gewerbe: Hörakustiker-Handwerk

 

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Caparol-Messestand: Feuerwerk der Farben

Auch in diesem Jahr hat Caparol mit seinem Messestand dem Handwerk ein Haus gebaut – ein farbenfrohes Raumerlebnis mit interaktiven Aktionen rund um die Kernthemen Effizienz, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Design.

Nanu – ein Haus in der Halle 6? Diesmal ist die Farbenerlebniswelt von Caparol auf der Kölner Fachmesse „Farbe, Ausbau & Fassade“ (FAF) unter einem firmeneigenen Dach vereint. Der Messestand der Marke mit dem bunten Elefanten  präsentiert sich  als 7,50 Meter hohes Haus mit einer dunklen Außenwand.

Von der bewusst zurückhaltend angelegten Fassade sollte niemand auf das Innere schließen, denn dort erwartet die Besucher ein Kontrastprogramm vom Feinsten: Ein Feuerwerk an Farben auf Wänden und Böden. Dieses Raumerlebnis vergleicht Carola Seehausen vom Caparol FarbDesignStudio mit dem Betreten eines kleinen Schmuckkästchens. Sie ist zusammen mit Beate Ripka für die Material- und Farbgestaltung am Messestand verantwortlich.

Den Stand selbst hat Helge Browning, Projektleiter Caparol-FAF-Messeauftritt, zusammen mit der Agentur VOSS + FISCHER konzipiert: „In diesem Jahr haben wir mit vielen neuen Ideen an den erfolgreichen Messestand der FAF 2016 angeknüpft“, erläutert Browning das auffällige Standkonzept.

Der Innenraum des Caparol-Hauses ist in vier farblich voneinander abgesetzte Atmosphären unterteilt, die den Kernthemen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Effizienz und Design gewidmet sind.

Gesundheit: Caparol E.L.F-Plus-Produkte tragen zu einem guten Wohnraumklima bei, denn sie riechen nicht, sind emissionsminimiert, lösemittelfrei und frei von Konservierungsstoffen. Für die Gesundheit ist auch der Schallschutz von Bedeutung. Nachträglich eingebaute Akustiksysteme vermindern den Lärmpegel.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit war schon immer ein Bestandteil der Caparol- Unternehmensphilosophie. Davon zeugt eine breite Palette an emissionsminimierten und lösemittelfreien Farben, wasserverdünnbaren Lacken und Lasuren und emissionsminimierten Bodenbeschichtungen im Angebot: Nachhaltige Produkte und Systemlösungen, die weltweit immer wieder neue Standards setzen.

Effizienz: Caparol arbeitet dauerhaft daran, neue und moderne Technologien zu entwickeln, um den Kunden ein noch effizienteres und rationelleres Arbeiten zu ermöglich. Langlebiger Schutz als eines der Qualitätsversprechen steht auch bei den Lasurenprodukten im Vordergrund – gleichzeitig sind sie besonders wetterbeständig und bieten eine große Farbtonvielfalt und hohen Gestaltungspielraum. Die Lasuren sind ökologisch unbedenklich und bewahren den ursprünglichen Charakter des Holzes.

Design: Farbgestaltung als eine der wichtigsten Kernkompetenzen bei Caparol spiegelt sich in diesem Bereich des Messestandes besonders wider. Viele bunte Exponate, die mittels Tinting 2019 – der nächsten Generation Tönsystem – eine besonders große Farbvielfalt aufweisen. Dadurch erlangen Farben eine noch höhere Vielfalt, Beständigkeit und Intensität. Das System gilt für Farben, Putze, Lacke und neuerdings auch Lasuren.

In den interaktiven Bereichen, den sogenannten „Action Areas“ des Messestandes, erleben die Besucher die Produkte von Caparol in Experimenten und besonderen Darstellungen. Abgerundet wird das Programm durch praxisnahe, informative Live-Vorführungen.

Mit einem eigenen Bereich ist die Königsklasse von Caparol  auf der Kölner Messe vertreten: die Premiumkollektion CAPAROL ICONS mit 120 eleganten Innenfarben für die anspruchsvolle Raumgestaltung. Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Pigmentierung aus, womit eine einzigartige Farbtiefe erreicht wird. Ebenfalls mit einem separaten Bereich auf dem Messestand präsentiert sich DISBON, der Spezialist für langlebige Bodenbeschichtungen und Betoninstandsetzungen.

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Die größte Landesmesse der Elektrobranche lädt ein

Von 20. bis 22. März öffnet die eltefa – Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik – auf dem Gelände der Messe Stuttgart zum 20. Mal ihre Pforten. Über rund 500 Aussteller in vier Hallen und ein umfangreiches Rahmenprogramm erwarten die Besucher. Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, der ideeller und fachlicher Träger der Messe ist, begrüßt seine Gäste am neu konzipierten E-Haus in Halle 6, Stand 6D81. Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird die Jubiläumsmesse eröffnen.

Seit der Gründung im Jahr 1981 hat die eltefa in ihrem Rhythmus von zwei Jahren als Marktplattform immer wieder aufs Neue bewiesen, wie konsequent sie die Themen der Branche umsetzt. Zur Ausgabe 2019 wird die Industrietechnik verstärkt in den Mittelpunkt gerückt.

Weichen auf Wachstum

Neben dem eltefa-Team der Messe Stuttgart freut sich auch der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg auf den Branchentreff: „Nach wie vor herrscht in der Branche im Südwesten gute Stimmung. Mit Blick auf den Geschäftsklimaindex liegt das E-Handwerk im Südwesten mit 90,0 von 100 Punkten über dem bundesweiten Durchschnitt von 87,2 Punkten“, berichtet Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbandes. „Neben neuen Produkten und Innovationen werden alle branchenrelevanten Themen auf der eltefa abgebildet. Deshalb rechnen auch wir mit noch weiter steigenden Besucherzahlen in Stuttgart.“ Insbesondere Topthemen wie Smart Home oder E-Mobility eröffnen den Mitgliedsbetrieben des Verbandes zusätzliche Auftragspotentiale, über die sie sich ausreichend vor Ort informieren können. So sind also nicht nur die Aussichten der Elektrobranche allgemein mehr als positiv, sondern auch der Blick auf eine erfolgreiche eltefa 2019!

Jubiläumsjahr 2019

„Für das Jubiläumsjahr der eltefa erwarten wir erneut Rekordzahlen“, berichtet Reiner Schanz, Projektleiter der Fachmesse. Rund 25.000 Fachbesucher aus Handwerk, Industrie, Handel, Planung und Architektur werden sich bei den gut 500 Ausstellern über deren neueste Produkte und Innovationen informieren. „Insgesamt 46.000 Quadratmeter Fläche ist hierzu belegt“, so Reiner Schanz.

Die eltefa findet 2019 auf der Südspange der Messe Stuttgart statt, wozu die Halle 4, die Oskar Lapp Halle (Halle 6), die Alfred Kärcher Halle (Halle 8) sowie die neue Paul Horn Halle (Halle 10) gehören. Letztere trägt dazu bei, dass die Fläche der eltefa insgesamt um 4.000 Quadratmeter gewachsen ist. "Durch die gewonnene Fläche konnten wir unsere Hallenstruktur optimieren, mit deren Hilfe wir zukunftsweisende Themen in den Fokus rücken können", gibt Reiner Schanz einen Ausblick.

So findet die Industrie mit einer eigenen Halle ausreichend Raum für sich, verbunden mit dem Schwerpunkt Schaltanlagenbau. Reiner Schanz dazu: "In der Halle 10 treffen die Fachbesucher auf Industrieanwendungen mit dem Schwerpunkt Schaltanlagenbau. Unter diesem Themendach sammeln sich in dieser Halle auch die Bereiche Energietechnik, Mess- und Prüftechnik sowie die Netzwerktechnik." Die Lichttechnik belegt mit der Alfred Kärcher Halle (Halle 8) einen separaten Ausstellungbereich. Wer sich rund um die Gebäudetechnik inklusive des spannenden Themas Smart Home informieren möchte, der wird in der Halle 4 und der Oskar Lapp Halle (Halle 6) fündig.

Umfangreiches Rahmenprogramm

Komplettiert wird die eltefa 2019 durch ihr umfangreiches und qualitativ hochwertiges Rahmenprogramm. Sonderschauen, Fachvorträge und zahlreiche Präsentationen werden die Themen intensiv beleuchten, die die Fachbesucher aus Industrie und Handwerk bewegen. Bewährte Programmpunkte, wie beispielsweise die Azubi- Sicherheitsseminare, der Azubi-Power-Check und der Sicherheitskongress inklusive der Verleihung des begehrten Sicherheitspreises finden erneut statt. Neu ist, dass die Architekturveranstaltung AID – Architektur und Ingenieur im Dialog – erstmals mitten im Messegeschehen im Smart Building Forum (Alfred Kärcher Halle, Halle 8) stattfindet, um eine maximale Vernetzung mit den entsprechenden Ausstellern im Bereich der Lichttechnik zu gewährleisten. "Die Fachbesucher können sich zudem auf die Sonderschau EHaus und das Lichtforum freuen", so Reiner Schanz. Nicht weniger interessant wird die Aktionsfläche rund um Smart Home-Lösungen im Bestand, das Thema E-Mobility sowie das Forum Schaltanlagenbau.

Weitere Informationen unter https://www.fv-eit-bw.de/aktuelles/eltefa.html

 

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Elektromobilität auf der eltefa 2019

Auf der eltefa 2019 erhält das E-Handwerk vom 20. bis 22. März Informationen rund um das Zukunftsthema Elektromobilität aus erster Hand. Erstmals findet auf der eltefa die Sonderschau „Die E-Straße – Elektromobilität hat Vorfahrt!" statt. Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg bietet zusammen mit e-mobil BW an einem gemeinsamen Stand in der Sonderschau ein breites Informationsangebot über Elektromobilität.

Laut einer aktuellen Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg liegt Deutschland weltweit auf Rang 8 beim Bestand und Rang 4 bei Neuzulassungen von E-Fahrzeugen. Diese haben sich mit 67.504 neu zugelassenen Fahrzeugen auf 141.690 Stück bundesweit erhöht. Bis 2020 will Deutschland sogar Leitmarkt im Bereich Elektromobilität werden. Nach wie vor werden Techniken und Konzepte rund um die elektrisch unterstützte Fortbewegung weiterentwickelt. Doch das gilt nicht nur für die Fahrzeuge selbst, sondern auch für die Infrastruktur, die für die Nutzung dieser Techniken unabdingbar ist.

Elektromobilität: Potenzial für das E-Handwerk

Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg über das Potenzial des Geschäftsfelds Elektromobilität beim E-Handwerk: Unsere Fachbetriebe sind schon mittendrin in der Umsetzung der Elektromobilität und insgesamt der Energiewende. Sie braucht man, um auf politischer Ebene die Ziele praktizierbar zu machen. Man kann viele Elektroautos kaufen, die Ladeinfrastruktur bauen jedoch unsere Fachbetriebe vor Ort auf und bieten individuelle Lösungen an. Es gibt schon zahlreiche Betriebe, die Elektromobilität als ein neues festes Geschäftsfeld haben.“

Ohne Frage kann Elektromobilität nur mit einer entsprechenden Infrastruktur umgesetzt werden. Dazu müssen energetische aber auch betriebswirtschaftliche Aspekte bezüglich der Planung und des Betriebs von technischen Anlagen sowie die Systeme oder die Infrastrukturen zur Energieversorgung berücksichtigt werden. Zur Infrastruktur zählen beispielsweise die Ladestationen oder die elektrischen Energiespeicher. Auch die eigentliche Gewinnung der Energie, zum Beispiel aus regenerativen Quellen, sowie ihre flächendeckende Bereitstellung, ist eine große Herausforderung, derer es Fachwissen bedarf.

Schon seit ihren Anfängen bietet die eltefa ein umfangreiches Angebot im Bereich der Energietechnik, mit jeder ihrer Ausgaben nahm die Fachmesse die aktuellen Entwicklungen auf und setzte ein Angebot für Besucher dazu um. So kann sich das E-Handwerk auf der Fachmesse in diesem Jahr unter anderem umfassend zu dem spannenden Zukunftsthema Elektromobilität informieren. An den Ständen der Aussteller finden die Besucher Antworten darauf, wie Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung sowie Schonung der natürlichen Ressourcen in der Praxis umgesetzt werden können. Hierzu zählen beispielsweise Smart Grids, um Lastunterschiede abzufangen und zu steuern, Systeme zur Erzeugung, Verteilung, Umwandlung und Speicherung von Energie, regenerative Energien, modulare Energieverteilung und innovative Energiemanagementsysteme.

Zum Bereich des Energiemanagement wird auch die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH informieren. Die Experten stehen auf der eltefa für alle Fragen rund um die Elektromobilität und Solarenergie zur Verfügung. Insbesondere sollen die Möglichkeiten der Kombination von Photovoltaik und Elektromobilität aufgezeigt werden. Klar ist: Das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität werden zu lassen, kann nur mit der Unterstützung des E-Handwerkes verwirklicht werden.

Elektromobilität von A bis Z in der E-Straße

Erstmals findet auf der eltefa die Sonderschau „Die E-Straße – Elektromobilität hat Vorfahrt!" statt, die in der Paul Horn Halle (Halle 10) direkt ins Messegeschehen eingebunden ist. Auf rund 1.000 m² widmet sich die Sonderschau dem Thema Elektromobilität mit innovativen Produkten der Speicher- und Steuerungstechnik sowie Ladeinfrastruktur. Führende Markteilnehmer präsentieren ihre Produkte und Lösungen für dieses Segment. Inhaltlich werden die Grundlagen der Elektromobilität sowie bestehende Normen und Vorschriften aufgegriffen, die praxisnah in Form von Impulsvorträgen wertvollen Input für die Umsetzung in die Praxis bieten. Die Fachbesucher erhalten ebenfalls eine Produktübersicht und bekommen Einblicke über mögliche Anwendungsfelder, beispielsweise von Walther-Werke, Streetscooter, VW Nutzfahrzeuge und BMW. Wer sich ausreichend informiert hat, kann mit verschiedenen neuen Fahrzeugtypen und Modellen der Elektromobilität einen Outdoor Fahrparcours durchführen, der direkt in der Paul Horn Halle (Halle 10) startet.

Ein breites Informationsangebot rund um die Elektromobilität bietet der gemeinsame Stand von e-mobil BW (Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg) und des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, der in die Sonderschau integriert ist. Mit einigen Exponaten, die vom E-Transporter bis zum elektrisch unterstützten Lastenrad reichen, zeigen die Experten die Vielfalt der Elektromobilität und die damit verbunden Chancen für das Elektrohandwerk auf. Laut der e-mobil BW hat der Markthochlauf der Elektromobilität längst begonnen und die Experten sind sich sicher, dass die breite Nachfrage der Kunden nach kompetenten Elektrofachleuten, die sich mit Ladeinfrastruktur und integrierten Elektromobilitäts-Lösungen für das smarte Haus auskennen, deutlich wachsen wird.

Weitere Informationen unter https://www.fv-eit-bw.de/…

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