IHK begrüßt die Bewerbung der Universität der Großregion als Europäische Hochschule

„Die Initiative der Europäischen Kommission, europäische Hochschulen einzurichten, in denen sich Hochschulen aus mehreren Ländern vernetzen, ist absolut begrüßenswert, da sie der europäischen Integration in jeder Hinsicht neuen Schwung verleiht. Ich freue mich, dass die Universität der Großregion sich an der Ausschreibung beteiligt und dabei ihren Erfahrungsschatz einbringen kann. Der Titel „Europäische Universität“ würde die Strahlkraft der Universität des Saarlandes weiter erhöhen und mehr auswärtige Studierende anziehen. In der Großregion „europäisch studieren und forschen“ kann und muss einer unserer Markenkerne werden.“ Mit diesen Worten kommentierte IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer die Mitteilung der Universität der Großregion, dass sie sich als Europäische Hochschule bewirbt.

Der Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion, turnusgemäß aktuell unter saarländischem Vorsitz, befürwortet die Bewerbung ebenfalls und bringt dies auch in einem Unterstützerschreiben zum Ausdruck. „Die Schaffung erstklassiger grenzüberschreitender Studienangebote und damit einhergehend die Förderung fremdsprachlicher und interkultureller Kompetenzen erleichtern den Absolventen den Zugang sowohl zum regionalen als auch dem gesamten europäischen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus hat die vorgesehene Entwicklung von gemeinsamen Forschungsprojekten auf hohem internationalen Niveau sowie die enge Kooperation mit der hiesigen Wirtschaft ebenfalls das Potenzial, die Wettbewerbsfähigkeit der Großregion dauerhaft zu stärken“, so IHK-Geschäftsführer Oliver Groll, der derzeit auch amtierender Präsident des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Großregion ist.

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SAP Leonardo IoT hilft beim Aufbau des intelligenten Unternehmens

SAP hat heute SAP Leonardo Internet of Things (IoT) capabilities angekündigt, eine umfassende Technologie mit der Unternehmen die Digitalisierung für das industrielle Internet der Dinge und Industrie 4.0 vorantreiben können. Künftig arbeiten zudem SAP Leonardo IoT und Microsoft Azure IoT Hub zusammen. Kunden erhalten somit mehr Wahlmöglichkeiten bei Anbindung und Geräteverwaltung. SAP hat einen starken Fokus auf ein starkes Partnernetz für das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) angesichts des Mehrwerts, den seine Partner gemeinsamen Kunden bieten können. Dies wurde auf dem Mobile World Congress (MWC) angekündigt, der vom 25. bis 28. Februar in Barcelona stattfindet.

SAP ist in der einzigartigen Lage, IoT-Daten mit Geschäftsprozessen zu verknüpfen. SAP Leonardo IoT wird Kunden helfen, die Produktivität zu steigern, das Kundenerlebnis von Grund auf zu verändern und Umsatzströme zu erweitern. Kunden haben damit die Möglichkeit, IoT in Lösungen für Geschäftsbereiche zu integrieren, Geschäftsanwendungen mit IoT-Technologie zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Alles basierend auf den neuen Daten, die diese IoT-Lösungen generieren.

„SAP ermöglicht durch die Integration von IoT-Daten in Geschäftsprozesse wertvolle Einblicke und bessere Geschäftsergebnisse“, sagte Elvira Wallis, Senior Vice President and Global Head of IoT bei SAP. „Mit der Einführung von SAP Leonardo IoT festigt SAP sein Engagement für das Internet der Dinge, insbesondere für das industrielle Internet der Dinge. Die Kombination aus IoT und unserem umfassenden Know-how in Branchen und Anwendungen verschafft Kunden mehr Vorteile und einen größeren Wettbewerbsvorsprung.“

Kunden können mit SAP Leonardo IoT, datengestützter Intelligenz und operativem Kontext von Maschinen, Produkten, Lieferketten, Verbrauchern und Partnern, Innovationen entwickeln und Geschäftsprozesse optimieren. SAP Leonardo IoT bietet Kunden – gemäß ihren spezifischen Anforderungen – drei Wege zu Innovationen:

  • Die Kombination von IoT-Daten mit Geschäftsprozessdaten ermöglicht Geschäftsanwendungen mit integriertem IoT. Durch die zügigere Nutzung in der Praxis können Kunden schnell Innovationen in Geschäftsanwendungen schaffen – einschließlich SAP S/4HANA, SAP C/4HANA, SAP SuccessFactors, Ariba-Lösungen und des SAP Digital Supply Chain Portfolios.
  • Erweiterung bestehender IoT-Anwendungen von SAP für größeren Nutzen
  • Entwicklung neuer, intelligenter IoT-Lösungen mit SAP Leonardo IoT für spezielle und differenzierte Angebote

„Aristoteles, die „Data as a Service“-Plattform von Kaiserwetter, nutzt bereits die Stärken von SAP Leonardo IoT. Wir versetzen unsere Kunden damit in die Lage, die technische und finanzielle Leistungsfähigkeit von erneuerbaren Energien und anderen Infrastrukturportfolios zu maximieren“, sagte Hanno Schoklitsch, Geschäftsführer von Kaiserwetter. „Indem wir unseren Kunden helfen, ihre Investitionsrisiken zu minimieren und die Transparenz zu erhöhen, fördern wir Investitionen in Nachhaltigkeit und leisten einen entscheidenden Beitrag zum weltweiten Klimaschutz.“

Interoperabilität von SAP Leonardo IoT und Microsoft Azure IoT Hub

Die neue Kooperation erlaubt es, Microsoft Azure IoT Hub als Ebene zur Anbindung und Geräteverwaltung von IoT-Telemetriedaten zu wählen, die nahtlos an SAP Leonardo IoT weitergegeben werden.

Darüber hinaus soll SAP Leonardo IoT Edge ermöglichen, SAP-Geschäftsprozesse lokal auf der Laufzeitumgebung von Microsoft Azure IoT Edge zu erweitern. Module von SAP Leonardo IoT Edge – Essential Business Functions (EBF) sollen ebenfalls in Containern auf Microsoft Azure IoT Edge laufen. Das macht Kunden weniger von Zugriffszeiten, Bandbreite und Verbindung abhängig.

SAP ist ein starkes Partnernetz wichtig, mit dessen Hilfe Unternehmen die Erwartungen ihrer eigenen Kunden übertreffen und sich einen Wettbewerbsvorteil sichern können. SAP plant, in Zukunft die gleiche Interoperabilität mit anderen Partnern anzubieten. Weitere Informationen zur Partnerschaft finden Sie im Blog von Microsoft.

SAP                                                      

Besuchen Sie SAP auf dem MWC an Stand 3N31 in Halle 3. Lesen Sie den Blog von Elvira Wallis, um mehr über die heutigen Ankündigungen zu erfahren.

Weitere Presseinformationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @SAPdach.

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IHK Saarland: Landesbeste in Aus- und Weiterbildung geehrt

Bei ihrer Bestenfeier am 13. November im Saarbrücker E-Werk hat die IHK Saarland 109 Teilnehmer der IHK-Abschlussprüfungen als „Landesbeste“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit Ministerpräsident Tobias Hans gratulierte IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer den 88 besten Absolventen einer IHK-Berufsausbildung zu ihren vorbildlichen Leistungen.

Gleichzeitig wurden auch die jeweiligen Ausbildungsbetriebe für ihr hervorragendes Engagement geehrt und die Leistungen der beruflichen Schulen gewürdigt. 21 Teilnehmer erhielten für besonders gutes Abschneiden bei Weiterbildungsprüfungen eine Auszeichnung.

In seiner Ansprache vor den rund 800 Teilnehmern der Festveranstaltung bedankte sich der Ministerpräsident für das große Ausbildungsengagement der saarländischen Unternehmen: „Den Leistungen, der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen gebührt Respekt und Hochachtung. Mit diesen Tugenden legen sie die Basis für unseren Wohlstand von morgen. Mit ihrer guten Ausbildung stehen den jungen Menschen für eine erfolgreiche Karriere jetzt alle Türen offen. Ihr exzellenter Abschluss vergrößert ihre beruflichen und privaten Lebenschancen. In diesem Sinne danke ich ihnen, dass sie ihre Ausbildung ernst genommen und sie mit großem Erfolg abgeschlossen haben. Solange es junge Leute wie diese gibt, sehe ich mit Optimismus in die Zukunft des Saarlandes“.

IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer betonte in seinem Grußwort, dass trotz der ungebrochen hohen internationalen Anerkennung der deutschen Berufsausbildung die Unternehmen in großer Sorge seien, denn seit Jahren schon gehe die Zahl der Ausbildungsinteressierten zurück. Zwar bleibe auch am Ende des aktuellen Ausbildungsjahres die Zahl der neuen Azubis im IHK-Bereich auf dem Vorjahresniveau – dennoch stünden rund hundert unversorgten Bewerbern 1.000 unbesetzte Stellen gegenüber. Dornseifer: „Die Zahl der Schulabgänger sinkt weiter. Und immer mehr Schulabgänger haben Abitur und beginnen danach ein Studium. Dies liegt oft daran, dass die hervorragenden Perspektiven einer Berufsausbildung verkannt werden. Seit 2015 wirbt unsere IHK daher mit der Ausbildungskampagne „Das beste Training Deines Lebens“ für die vielfältigen Möglichkeiten und Karrierechancen einer Ausbildung. Die Kampagne trägt inzwischen Früchte, wie die Stabilisierung der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im IHK-Bereich zeigt.“

Sonderpreise für die „Besten der Besten“

Verschiedene Einrichtungen der saarländischen Wirtschaft ermöglichten die Verleihung von Sonderpreisen für herausragende Leistungen:
·        Sonderpreis für die beste kaufmännische Prüfung, gestiftet vom saarländischen Sparkassenverband: Celine Anton, Verkäuferin (alte VO)
·        Sonderpreis des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie für die Metallberufe: Philipp Schu, Industriemechaniker
·        Sonderpreis des Verbandes der Saarhütten für die beste Leistung in den Elektroberufen: Robin Hinsberger, Elektroniker für Betriebstechnik.
·        Sonderpreis der Torpedo Garage Saarland GmbH für die besten Weiterbildungsteilnehmer: Nicole Huwer, Geprüfte Handelsfachwirtin Daniel Zehrden, Geprüfter Handelsfachwirt

Das Aufstiegs-BaFöG-Team des Bundesministeriums für Bildung und Forschung informierte über Fördermöglichkeiten bei einer Weiterbildung und überreichte jedem Landesbesten einen Aufstiegs-Bafög-Turnbeutel mit vielen interessanten Angeboten.

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IHK Saarland: Landesbeste in Aus- und Weiterbildung geehrt

Bei ihrer Bestenfeier am 13. November im Saarbrücker E-Werk hat die IHK Saarland 109 Teilnehmer der IHK-Abschlussprüfungen als „Landesbeste“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit Ministerpräsident Tobias Hans gratulierte IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer den 88 besten Absolventen einer IHK-Berufsausbildung zu ihren vorbildlichen Leistungen.

Gleichzeitig wurden auch die jeweiligen Ausbildungsbetriebe für ihr hervorragendes Engagement geehrt und die Leistungen der beruflichen Schulen gewürdigt. 21 Teilnehmer erhielten für besonders gutes Abschneiden bei Weiterbildungsprüfungen eine Auszeichnung.

In seiner Ansprache vor den rund 800 Teilnehmern der Festveranstaltung bedankte sich der Ministerpräsident für das große Ausbildungsengagement der saarländischen Unternehmen: „Den Leistungen, der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen gebührt Respekt und Hochachtung. Mit diesen Tugenden legen sie die Basis für unseren Wohlstand von morgen. Mit ihrer guten Ausbildung stehen den jungen Menschen für eine erfolgreiche Karriere jetzt alle Türen offen. Ihr exzellenter Abschluss vergrößert ihre beruflichen und privaten Lebenschancen. In diesem Sinne danke ich ihnen, dass sie ihre Ausbildung ernst genommen und sie mit großem Erfolg abgeschlossen haben. Solange es junge Leute wie diese gibt, sehe ich mit Optimismus in die Zukunft des Saarlandes“.

IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer betonte in seinem Grußwort, dass trotz der ungebrochen hohen internationalen Anerkennung der deutschen Berufsausbildung die Unternehmen in großer Sorge seien, denn seit Jahren schon gehe die Zahl der Ausbildungsinteressierten zurück. Zwar bleibe auch am Ende des aktuellen Ausbildungsjahres die Zahl der neuen Azubis im IHK-Bereich auf dem Vorjahresniveau – dennoch stünden rund hundert unversorgten Bewerbern 1.000 unbesetzte Stellen gegenüber. Dornseifer: „Die Zahl der Schulabgänger sinkt weiter. Und immer mehr Schulabgänger haben Abitur und beginnen danach ein Studium. Dies liegt oft daran, dass die hervorragenden Perspektiven einer Berufsausbildung verkannt werden. Seit 2015 wirbt unsere IHK daher mit der Ausbildungskampagne „Das beste Training Deines Lebens“ für die vielfältigen Möglichkeiten und Karrierechancen einer Ausbildung. Die Kampagne trägt inzwischen Früchte, wie die Stabilisierung der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im IHK-Bereich zeigt.“

Sonderpreise für die „Besten der Besten“

Verschiedene Einrichtungen der saarländischen Wirtschaft ermöglichten die Verleihung von Sonderpreisen für herausragende Leistungen:
·        Sonderpreis für die beste kaufmännische Prüfung, gestiftet vom saarländischen Sparkassenverband: Celine Anton, Verkäuferin (alte VO)
·        Sonderpreis des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie für die Metallberufe: Philipp Schu, Industriemechaniker
·        Sonderpreis des Verbandes der Saarhütten für die beste Leistung in den Elektroberufen: Robin Hinsberger, Elektroniker für Betriebstechnik.
·        Sonderpreis der Torpedo Garage Saarland GmbH für die besten Weiterbildungsteilnehmer: Nicole Huwer, Geprüfte Handelsfachwirtin Daniel Zehrden, Geprüfter Handelsfachwirt

Das Aufstiegs-BaFöG-Team des Bundesministeriums für Bildung und Forschung informierte über Fördermöglichkeiten bei einer Weiterbildung und überreichte jedem Landesbesten einen Aufstiegs-Bafög-Turnbeutel mit vielen interessanten Angeboten.

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Gesellschaftlich engagierte Unternehmen gesucht

Die IHK Saarland hat gemeinsam mit ihren Partnern – der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr den Unternehmenswettbewerb „aktiv & engagiert 2019“ gestartet. Die Initiatoren möchten erneut gesellschaftliches Engagement von saarländischen Unternehmen herausstellen und diese dafür auszeichnen. Der Wettbewerb wird von den strategischen Partnern – der Handwerkskammer des Saarlandes, der VSU e.V., dem AKW e.V., den Wirtschaftsjunioren Saarland e.V., den Verantwortungspartnern Saarland sowie dem DGB Rheinland-Pfalz/Saarland – unterstützt.

„Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren, präsentieren sich als attraktive Arbeitgeber und profitieren dadurch auch bei der Suche nach Nachwuchskräften. Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, der gerade heute wichtiger denn je ist. Vieles davon geschieht im Verborgenen. Dieses wichtige Engagement wollen wir mit unserem Wettbewerb sichtbar machen und damit andere Unternehmen zur Nachahmung anregen“, so IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer zum Start des Unternehmenswettbewerbs „aktiv & engagiert“.

Der Wettbewerb sucht in seiner zwölften Auflage erneut Vorbilder bürgerschaftlichen Engagements. Er richtet sich an Unternehmen, die im Saarland ansässig sind oder hier eine Zweigstelle betreiben und sich im Saarland bürgerschaftlich – beispielsweise in den Bereichen Bildung, Umwelt, Soziales, Kultur oder auch bei der Integration von Flüchtlingen – engagieren.  Im Rahmen des Wettbewerbs sind Bewerbungen bis zum 15. Februar 2019 möglich. Die Sieger werden im Frühjahr 2019 in der IHK ausgezeichnet.

Die Auszeichnung erfolgt in vier Kategorien: Kleinere Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern, mittlere Unternehmen zwischen 21 und 250 Mitarbeitern und große Unternehmen ab 251 Mitarbeitern. Zudem vergibt die Jury einen Sonderpreis für eine ganzheitliche CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility). Die Sieger können sich dieses Mal erneut auf einen Workshop im Bereich nachhaltiger Unternehmensentwicklung freuen – ein Preis, der dazu beitragen soll, das unternehmerische Engagement strategisch weiterzuentwickeln. Weiter erhalten alle Sieger eine von Markus Paul künstlerisch gestaltete Stele. Die Partner des Unternehmens, denen die Unterstützung zu Gute kam, können sich über ein Preisgeld für die weitere erfolgreiche Arbeit freuen.

Weitere Informationen: www.saarland.ihk.de

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Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten zunehmender Ungleichheit

Selten vergeht ein Tag, an dem Politik und Medien nicht über soziale Ungerechtigkeit und wachsende Ungleichheit klagen. Die alternde Gesellschaft, Einwanderung und neue Formen der Arbeitswelt befeuern die Diskussion. Dabei ist Deutschland bereits heute einer der am stärksten ausgebauten Sozialstaaten der Welt. Zugleich haben Unternehmer und Arbeitnehmer hierzulande besonders hohe Sozialabgaben und Steuern zu tragen.
Was also ist dran an der Behauptung, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter aufgeht? Und wie muss eine Steuer- und Sozialpolitik gestaltet sein, die Armut wirksam bekämpft, ohne Wachstum und Arbeitsplätze zu gefährden?

Diesen Fragen widmet sich das IHK-Forum Soziale Marktwirtschaft, das die IHK Saarland in ihren Räumen in der Franz-Josef-Röder-Str.9 am Mittwoch, 29.08.2018, von 18 – 20.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub Saar-Pfalz- Moselle e.V. und der Steuerberaterkammer Saarland veranstaltet.

Referent ist Prof. Dr. Christoph M.Schmidt, seit 2002 Präsident des RWI- Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2013 ist er der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Hinweis für Medienvertreter: Bitte melden Sie Interviewwünsche vorab im Sekretariat des Geschäftsbereichs Standortpolitik unter 0681 9520-401 an.

PROGRAMM

Herzlich willkommen!
Dr. Hanno Dornseifer, Präsident der IHK Saarland

Vortrag
Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten
zunehmender Ungleichheit
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz
Institut für Wirtschaftsforschung und Vorsitzender des
Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Diskussion
Moderation: Michael Leistenschneider, Präsident der Steuerberaterkammer Saarland

Herzlichen Dank!
Uwe Kuntz, Präsident des Wirtschaftsclubs Saar-Pfalz-Moselle e. V.

Im Anschluss: Imbiss und Get-together

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IHK begrüßt den Vorschlag von Saar-Ministerpräsident Tobias Hans zur Entschuldung der saarländischen Kommunen

„Mit dem neuen Länderfinanzausgleich und dem Zuschlag für das Helmholtz-Zentrum hat das Saarland gute Chancen, im Wettbewerb der Bundesländer in den kommenden Jahren weiter nach vorne zu rücken. Jetzt kommt es darauf an, die Kräfte im Land zu bündeln und die Weichen richtig zu stellen, um das Saarland zukunftsfest zu machen.“ Das erklärte Ministerpräsident Tobias Hans nach einem Gespräch mit dem Präsidium der IHK Saarland.

IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer begrüßt den neuen Vorstoß des Ministerpräsidenten zur Entschuldung der saarländischen Kommunen. Das sei ein ganz wichtiges Signal für unser Land. Dornseifer: „Es ist jetzt zu hoffen, dass die Details rasch geklärt werden, sodass der Vorschlag schon bald umgesetzt werden kann. Klar ist aber auch, dass die Kommunen künftig ihre Konsolidierungsanstrengungen beibehalten und die interkommunale Zusammenarbeit stärken müssen.“

Das Gespräch zwischen IHK-Präsidium und Ministerpräsident Tobias Hans thematisierte auch die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Saarwirtschaft. „Wir wollen die Rahmenbedingungen für eine starke Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze schaffen. Dabei wird es vor allem darum gehen, Investitionen im Saarland attraktiver zu machen, den Technologietransfer zwischen unseren Hochschulen und der Wirtschaft zu stärken sowie für mehr Gründergeist zu sorgen. Nötig sind zudem neue Initiativen zur Sicherung des Fachkräftepotenzials und zum Abbau lähmender Bürokratie“, so Ministerpräsident Tobias Hans und IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer.

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IHK Saarland plädiert für verbindliche Berufsorientierung an Gymnasien

„Nicht eine unzureichende Beratungsleistung der Kammern, sondern die demografische Entwicklung im Saarland ist Grund für den Tiefstand bei der Zahl an neu abgeschlossenen  Ausbildungsverträgen. Durch den starken Rückgang bei der Zahl der Schulabgänger fällt es den Unternehmen immer schwerer, ihre Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen.“ So IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer zum aktuellen Rückgang abgeschlossener Ausbildungsverträge.

In den vergangenen 15 Jahren ist die Zahl der Schulabgänger um fast 20 Prozent gesunken und wird in den nächsten Jahren noch weiter sinken. Gleichzeitig steigt die Zahl der Abiturienten weiter, die ganz überwiegend ein Studium und keine duale Berufsausbildung anstreben. Ende des vergangenen Jahres blieben deshalb 500 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Vor diesem Hintergrund engagiert sich die IHK Saarland schon seit Jahren für eine Verbesserung der Ausbildungssituation. Etwa in den folgenden Projekten und Initiativen:

· AnschlussDirekt: Hiermit wird Jugendlichen mit Hauptschul- und mittlerem Bildungsabschluss zu einem direkten Einstieg in eine Ausbildung verholfen.

· Passgenaue Besetzung: Das Projekt unterstützt speziell kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung offener Ausbildungsstellen.

· Berufswahlsiegel: Hiermit werden Schulen ausgezeichnet, die sich mit guten Konzepten in der Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung besonders engagieren.

· Grenzüberschreitende Ausbildung: Eine IHK-Mobilitätsberaterin informiert Jugendliche und potenzielle Ausbildungsbetriebe aus dem Saarland und dem benachbarten Lothringen über die Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Ausbildung.

· IHK-Kampagne „Berufliche Ausbildung – das beste Training deines Lebens“: Hiermit wirbt die IHK insbesondere in den sozialen Medien für die duale Ausbildung und zeigt die damit verbundenen Karrierechancen auf.

· TOPAusbildungsBetrieb: Mit dieser von IHK, DEHOGA und Wirtschaftsministerium getragenen Kampagne wird dem Trend der gerade in der Gastronomie zurückgehenden Zahl der Ausbildungsverträge entgegengewirkt. Erst kürzlich wurden hier zusammen mit Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger die ersten Betriebe ausgezeichnet.

· Aktionstag Handel und Tourismus: Mit diesem jährlich stattfindenden Informationstag werden Jugendliche der neunten Klasse auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Handel, Gastronomie und Hotellerie aufmerksam gemacht.

„All diese Aktivitäten setzen wir mit vier Ausbildungsberatern und zehn weiteren Ausbildungscoaches um, die zum Teil auch vom Land und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitfinanziert werden. Derzeit sehen wir angesichts der rückläufigen Schülerzahlen keinen weiteren Bedarf für zusätzliche Beratungsaktivitäten. Stattdessen plädieren wir für eine noch bessere Berufsorientierung. Wünschenswert wäre hier insbesondere eine verpflichtende Berufs- und Studienorientierung an den Gymnasien“, so Dr. Dornseifer.

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Kapital und Know-How für innovative junge Unternehmen: Business Angels Netzwerk Saarland mit positiver Jahresbilanz

Auf dem diesjährigen Neujahrsempfang des Business Angels Netzwerks Saarland (BANS) am 16. Januar in der IHK zog die Führung des Netzwerks eine positive Bilanz für das Jahr 2017. Nach Angaben  der Vorstandsmitglieder Peter Badt, Volker Knist, Olaf Novak sowie  BANS- Geschäftsführer Dr. Mathias Hafner haben im vergangenen Jahr nahezu 100 Gründerteams Kontakt zum Netzwerk aufgenommen. Davon wurden 35 innovative junge Unternehmen neu in die Betreuung durch Mentoren aus dem BANS aufgenommen – eines weniger als im Vorjahr. Das Netzwerk führte zwölf Gründertreffs durch, in denen Start-Ups ihre Geschäftsmodelle präsentierten. Im Jahr 2017 gingen Business Angels aus dem saarländischen Netzwerk an vier Start-Ups Beteiligungen ein, in einem davon investierte zudem die BANS Beteiligung GmbH als Co-Investor. Zehn Start-Ups profitieren derzeit von einem Darlehen aus dem Business Angels Gründerfonds – dieser wird aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums finanziert, die Darlehensvergabe und Begleitung der Gründer übernimmt das Business Angels Netzwerk.  Bei dem von den IHKs der Großregion gemeinsam durchgeführten Businessplanwettbewerb 1,2,3,GO wurden im Jahr 2017 drei saarländische Gründerteams ausgezeichnet. Business Angels und Mentoren aus dem BANS engagieren sich hier als Coaches für die Teilnehmer und in der Jury.

IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer unterstrich in seiner Begrüßung den Stellenwert innovativer Gründungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Saarwirtschaft: „Die Verwirklichung innovativer Ideen ermöglicht die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie die Etablierung gänzlich neuartiger Geschäftsmodelle. Gerade in unserer zunehmend digitalen Welt mit ihren großen Umbrüchen und Herausforderungen nimmt ihre Bedeutung immer weiter zu. Umso wichtiger ist, dass sich Unterstützer finden, die sich bei der Begleitung von Start-ups als Motoren des Wandels engagieren. Die Business Angels und Mentoren aus unserem saarländischen Netzwerk leisten hier einen wichtigen Beitrag, für den ich mich sehr herzlich bedanke“. In seinem Grußwort betonte Staatssekretär Jürgen Barke das Potenzial einer Zusammenarbeit von jungen Unternehmen und etablierter Wirtschaft: „Zu einem modernen und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort gehört auch eine lebendige Gründerszene. Mit innovativen Entwicklungen und Produkten sorgen gerade Start-ups für neue Wertschöpfungsprozesse. Hierbei spielt die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen eine wichtige Rolle: Start-ups erhalten einen besseren Zugang zu Kapital und die Bestandsunternehmen profitieren von neuen Ideen. Es ist und bleibt eine echte Win-Win-Situation.“

50 Business Angels und Mentoren engagieren sich

Das Business Angels Netzwerk bietet jungen Unternehmen Hilfe bei Entwicklung und Aufbau des Geschäftskonzeptes, begleitet erste Wachstumsphasen  und hilft bei der Finanzierung. Erste Anlaufstelle ist der monatlich in der IHK stattfindende Gründertreff, in dem innovative Business-Projekte vorgestellt werden. Insgesamt sind derzeit 50 Mentoren und Business Angels im saarländischen Netzwerk registriert. Sie geben Jungunternehmern und Gründern als „Sparringspartner“ Feedback zur Unternehmensstrategie und bringen ihre Erfahrungen sowie ihr Kontaktnetzwerk ein. Business Angels investieren darüber hinaus in Start-Ups und gehen Minderheitsbeteiligungen ein. Zur Finanzierung von Geschäftsideen steht außerdem der Business Angels Gründerfonds bereit, aus dem innovative und risikoreiche Geschäftsideen unbürokratisch Darlehen bis 25.000 Euro (im Einzelfall bis 50.000 Euro) erhalten können, sowie die BANS Beteiligungs GmbH, in der sich eine Gruppe von Business Angels zu gemeinsamen Investments zusammengeschlossen hat. Seit der Gründung des saarländischen Business Angels Netzwerks im Jahr 2000 wurden insgesamt 791 Jungunternehmen unterstützt. In dieser Zeit wurden 50 Gründer beim überregionalen IHK-Businessplanwettbewerb 1,2,3,GO für ihren Businessplan ausgezeichnet.

Auf dem BANS Neujahrsempfang erhalten immer auch Gründerteams Gelegenheit, ihr Geschäftskonzept vorzustellen und über den aktuellen Stand ihres Unternehmens zu berichten. Diesmal präsentierten die Unternehmen Qbing (Christian Schwindling & Team), Cloud of Safety (Ludwig Trappe & Team) und Leginda GmbH (Daniel Erbe).

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Neue Impulse für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft

Die Universität des Saarlandes und die IHK Saarland haben heute (8. Dezember) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und damit eine neue Stufe der Partnerschaft erreicht. Ziel der Übereinkunft ist es, die engen Kontakte weiter auszubauen, die bestehende Zusammenarbeit zu intensivieren und neue Felder der Kooperation zu erschließen. Und dies insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft: Fachkräftegewinnung, Auswirkungen der Digitalisierung und Vernetzung auf die Wertschöpfungsketten sowie Sicherung des Unternehmensbestandes durch mehr Gründungen.

„Die Universität des Saarlandes und die angeschlossenen Forschungsinstitute sind weithin sichtbare Leuchttürme, die wesentlich zur Attraktivität des Landes beitragen“, erklärte IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer anlässlich der Unterzeichnung in der IHK und betonte: „Indem wir unsere bewährte Zusammenarbeit mit der Universität weiter ausbauen, fördern wir zugleich den Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dies stärkt gleichermaßen den Hochschul- und Wirtschaftsstandort Saarland.“

Universitätspräsident Prof. Dr. Manfred Schmitt wies ebenfalls auf die Bedeutung einer noch intensiveren Vernetzung zwischen Hochschule und Wirtschaft hin: „Um mehr junge Menschen von außerhalb für das Saarland zu gewinnen und unseren Absolventinnen und Absolventen hier gute Zukunftsperspektiven zu ermöglichen, müssen die Lehr- und Forschungsschwerpunkte der Universität kontinuierlich aktualisiert werden. Zudem muss die Saar-Uni als Innovations- und Gründungsschmiede weiter gestärkt und alle Potentiale für mehr Technologietransfer und Unternehmensgründungen ausgeschöpft werden. Hierbei ist die IHK Saarland ein wichtiger Mittler und verlässlicher Partner.“

Technologietransfer ausbauen

Die Kooperationsvereinbarung sieht insbesondere vor, die Forschungsaktivitäten an der Universität und den Technologietransfer in die saarländische Wirtschaft zu fördern. So sollen Strukturen entwickelt und gestärkt werden, die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen und die Zusammenarbeit vorantreiben, gerade im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung

Die IHK wird gemeinsam mit der Universität des Saarlandes darüber beraten, wie die  Studienprogramme weiter entwickelt werden können, damit ihre Absolventen auf die aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft bestmöglich vorbereitet sind. Dies gilt auch für die Entwicklung des wissenschaftlichen Weiterbildungsangebots der Universität, das die Programme der IHK künftig noch besser ergänzen soll. Mit Blick auf die Karriere der Absolventen der Universität wird die IHK noch stärker als bisher bei der Vermittlung von Praktika und potentiellen Arbeitgebern helfen. Der beruflichen Integration von Flüchtlingen kommt dabei ein besonderes Augenmerk zu. Darüber hinaus berät die IHK ebenso wie die Saar-Uni Studierende, die vom Studium in eine berufliche Ausbildung wechseln wollen.

Ausgründungen vorantreiben und den Wissenschaft-Praxis-Dialog stärken

Beide Partner wollen in Zukunft bei Ausgründungen aus der Hochschule noch intensiver zusammenarbeiten. Gemeinsam soll die bestehende Beratung von Existenzgründern fortgeführt werden. Des Weiteren wollen IHK und Universität dazu beitragen, dass Mitarbeiter aus saarländischen Unternehmen den Studenten in gemeinsamen Workshops einen besseren Einblick in die berufliche Praxis geben. Umgekehrt wird ein vermehrter Einsatz von Wissenschaftlern in den vielfältigen Veranstaltungen der IHK ins Auge gefasst.

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