Winter-Wellness im Büro: Gesund durch die Grippesaison mit PURELL®

Jahr für Jahr verursacht die Grippe hohe Ausfälle und Kosten. 80 Prozent der Erreger werden über die Hände übertragen. Mit dem Winter-Wellness-Kit von PURELL® tragen Arbeitgeber zu mehr Handhygiene im Betrieb bei. Der Effekt: Das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessert sich spürbar. So einfach kann Winter-Wellness im Büro sein.

Handhygiene mit PURELL® schützt. Nachweislich.

Die Temperaturen sinken und der Postbote liefert eine Krankenbescheinigung nach der anderen in der Personalabteilung ab. Keime, Viren und Bakterien haben zwischen Oktober und März Hochsaison. Im letzten Jahr waren allein in Deutschland mehr als 300.000 Menschen von der Grippe betroffen.

Das geht sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber mit unangenehmen Symptomen einher. Während Erkrankte mit schwerem Fieber und Schüttelfrost im Bett kämpfen, haben Betriebe alle Hände voll zu tun, die Krankheitsausfälle aufzufangen. Nicht immer mit Erfolg.

Besonders im vergangenen Jahr traf die Grippewelle deutsche Betriebe hart. Sie sorgte für so starken Rückgang der Industrieproduktion, dass das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sogar seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht nach unten korrigieren musste.

Winter-Wellness-Programm mit den handdesinfizierenden Produkten von PURELL®

Ein gezieltes Winter-Wellness-Programm im Büro mit den handdesinfizierenden Produkten von PURELL® hilft. Es dämmt die Ausbreitung schädlicher Keime im Betrieb ein. Der Effekt: Mitarbeiter kommen gesund durch die Grippesaison.

Arbeitgeber sollten ihren Anteil an der Mitarbeitergesundheit nicht unterschätzen. Gerade das Büro ist ein wahrer Tummelplatz für Erreger. Sie haften überall. An Klinken, in Waschräumen, Telefonen und Computertastaturen. Von dort gelangen sie leicht auf die Hände.

Eine repräsentative Studie des Herstellers GOJO wies nach: Konsequente Handsauberkeit steigert die Gesundheit der Angestellten spürbar. 13 Monate lang untersuchten Wissenschaftler die Auswirkungen eines kontinuierlichen betrieblichen Hygieneprogramms. Dabei verwendeten die Probanden die antibakteriellen Handdesinfektions-Produkte von PURELL.

Die Ergebnisse der Studie fielen eindeutig aus:

  • Die Anzahl der Krankheitstage verringerte sich um mehr als 13 Prozent.
  • Die Anzahl der Krankmeldungen reduzierte sich sogar um 21 Prozent.

Winter-Wellness-Kit von PURELL® garantiert mehr Wohlbehagen im Betrieb

Wer seinen Mitarbeitern in der kühlen Jahreszeit mehr Wohlbehagen schenken möchte, ist mit dem Winter-Wellness-Kit von PURELL® bestens beraten. Es ist ab sofort erhältlich und beinhaltet alles, was Mitarbeiter für eine verbesserte Handhygiene in der kalten Jahreszeit brauchen.

Enthalten sind:

  • PURELL® Spendersysteme für Gemeinschaftsräume
  • PURELL® Flaschen für Arbeitsbereiche
  • PURELL® Wischtücher für Oberflächen

Regelmäßig angewendet, ist PURELL® Advanced Hygienisches Händedesinfektionsmittel die perfekte Ergänzung zum Händewaschen und bietet zuverlässigsten Schutz gegen Keime.

Wichtige Fakten über PURELL® Advanced Hygienisches Händedesinfektionsmittel

PURELL® Advanced Hygienisches Händedesinfektionsmittel ist klinisch getestet und tötet nachweislich 99,99 Prozent der häufigsten Krankheitserreger ab. Nach der Anwendung bleibt das angenehme Gefühl gepflegter Hände. Die schnell einziehenden Gels enthalten feuchtigkeitsspende Stoffe, die die Haut gesund halten und nicht austrocknen.

Somit ist PURELL® Advanced Hygienisches Händedesinfektionsmittel perfekt für eine regelmäßige Anwendung geeignet. Im Gesundheitsbereich. In Schulen und Kindergärten. In Industrie und Handwerk. Und im Büro.

Die dazugehörigen Spendersysteme lassen sich an allen kritischen Punkten aufstellen oder fest an der Wand anbringen. Berührungslose Touch Free Spender garantieren eine perfekte Dosierung und verhindern eine mögliche Kontamination mit Keimen beim Anfassen der Systeme.

  • Kein Abspülen.
  • Frei von Duftstoffen.
  • So sicher wie Seife und Wasser.

Mit PURELL® ist Gesundheit so einfach.

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Im Herbst und Winter dem Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Im Herbst und Winter dem Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Ein langer und warmer Sommer ist vorbei, man hat Sonne und Energie getankt. Trotzdem ist jetzt die richtige Zeit, dem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen.

Denn Experten gehen davon aus, dass im Winter in Deutschland rund 60 Prozent der Menschen an einem Vitamin-D-Mangel leiden. Zwar kann das Vitamin gebildet werden, indem man die Haut UVB-Strahlen aussetzt. Die Sonne kann die Synthese des Vitamin D nur leisten, wenn sie ungefiltert auf die Haut trifft. Dazu muss die Sonnenstrahlung in einem bestimmten Winkel auf den Körper auftreffen; steht sie aber tiefer als etwa 45 Grad, wie jetzt in der kommenden Winterperiode von Oktober bis April, findet keine Vitamin-D-Produktion mehr statt.

Folgen des Vitamin-D-Mangels
Bei Vitamin-D-Mangel wird nicht genügend Kalzium in die Knochen eingelagert, sie werden weich und biegsam; dieses Krankheitsbild heißt bei Erwachsenen Osteomalazie. Bei Kindern können Verformungen am Schädel, der Wirbelsäule oder den Beinen eine Folge sein. Dies, als Rachitis bezeichnet, ist heute allerdings eher selten, weil man um die Notwendigkeit einer Vitamin-D-Versorgung weiß.

Vor allem im Alter ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D von Bedeutung, um der gefürchteten  Osteoporose vorzubeugen. Ein Vitamin-D-Mangel macht den Körper auch anfälliger für Infekte, die bei älteren Menschen oftmals schwerwiegendere Folgen haben. Das Risiko für die Entstehung bestimmter Autoimmunerkrankungen, psychischer Veränderungen, besonders aber auch von Herz-Kreislauf-Beschwerden wird von der Wissenschaft auf den Mangel des lebensnotwendigen Vitamins zurückgeführt. Es empfiehlt sich also grundsätzlich den Vitamin-D-Status zu beobachten, einen Vitamin-D-Mangel besonders jetzt auszugleichen.

Vitamin K als Partner von Vitamin D
Wie neuere Untersuchungen zeigen, ist die Wirkung von Vitamin D besonders effektiv in Verbindung mit K 2, einem weiteren Vitamin – es entsteht eine wichtige synergistische Zusammenarbeit. Denn Vitamin K2 sorgt dafür, dass das durch Vitamin D aufgenommene Kalzium den Knochen zugeführt und dort eingelagert wird. Bei einem Mangel an Vitamin K2 wird diese Funktion nicht erfüllt. Das Kalzium kann sich dann im Körper ablagern und zu Verkalkungen von Organen, Gefäßen sowie Geweben führen. Nierensteine, Arterienverkalkung und sogar ein Herzinfarkt können die Folge sein. Hinzu kommt, dass Kalzium nicht mehr in ausreichenden Mengen für den Knochenaufbau vorhanden ist.
Eine optimale Versorgung mit den Vitaminen D3 und K2 ist somit präventiv sinnvoll und kann der Aktivierung sowie der Aufrechterhaltung zahlreicher Stoffwechselfunktionen dienen. Mit mona ® vita D3 + K2 steht dafür ein modernes Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung.

mona® vita D3 + K2 ist ein Präparat der monasan® GmbH, einem seit langem am Markt etablierten Anbieter wissenschaftlich entwickelter Nahrungsergänzungsmittel. Anspruch des Unternehmens ist es, die über Jahrhunderte gesammelten Erfahrungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) mit den Erkenntnissen westlicher Produktentwicklung wirksam zu kombinieren. Dazu gehören insbesondere Alternativen zu pharmazeutischen Stoffwechselregulatoren und Produkte mit Vital- und Mikronährstoffen und gefäßaktiven Substanzen, die Stoffwechselprozesse im Organismus aktiv stärken.

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Nexcare ColdHot Kompressen jetzt mit biologisch abbaubarem Gel

Ein Multitalent in Sachen Nachhaltigkeit – das sind die neuen Nexcare Kalt- & Warmkompressen. Sie schonen die Umwelt nicht nur durch ihre häufige Wiederverwendbarkeit und lange Lebensdauer. Ihr Gel ist darüber hinaus zu 99 % biologisch abbaubar und kann so nach der Entsorgung nahezu vollständig wieder dem natürlichen Stoffkreislauf zugeführt werden.

Neben der Umwelt schonen die neuen Nexcare Cold Hot Packs auch den menschlichen Organismus. Ob bei Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen oder Entzündungen – die Nexcare ColdHot Kompressen wirken genau dort, wo sie sollen und lindern Schmerzen auf natürliche Weise. Der Organismus bleibt im Gleichgewicht und wird nicht zusätzlich durch pharmakologische Wirkstoffe belastet.

Ein Produkt – zwei Anwendungen
Die neuen Kompressen sind wie bisher sowohl zur Wärme- als auch zur Kältebehandlung geeignet. Für die Wärmetherapie, z.B. bei Rückenschmerzen, Muskelverspannungen oder rheumatischen Beschwerden, werden die Kompressen entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle erhitzt. Für die Kaltanwendung, z.B. bei Prellungen, Zahnschmerzen oder Insektenstichen, werden sie für einige Zeit in der Tiefkühltruhe oder im Eisfach des Kühlschranks aufbewahrt. Die mitgelieferte Schutzhülle sorgt für eine angenehme Anwendung auf der Haut.

Verschiedene Größen für zahlreiche Anwendungen
Von „Mini“ über „Classic“ bis hin zu „Maxi“: Das neue Sortiment beinhaltet Gelkompressen in drei verschiedenen Größen. Diese gewährleisten, dass sowohl punktuelle als auch großflächige Beschwerden optimal behandelt werden können. Für Beschwerden an Gelenken eignet sich die Variante „Nexcare ColdHot Comfort Thinsulate Flexible“. Die Gelkompresse im 3-Kammer-Design passt sich besonders gut an Körperrundungen an und lässt sich mit dem Fixierband leicht und sicher anbringen. Die im Lieferumfang enthaltene Hochleistungsschutzhülle mit patentierter 3M Thinsulate Isolationsfaser hält die Temperatur zusätzlich konstant und sorgt für eine lange Kälte-/bzw. Wärmeabgabe. Ebenfalls im Sortiment enthalten ist die Nexcare ColdHot Augenmaske. Diese erweist sich zum Beispiel bei Kopfschmerzen als schmerzlindernder Helfer.

Ab August im Handel: Nexcare ColdHot Happy Kids
Die Kinder-Edition der Nexcare ColdHot Gelkompressen weist eine ideale Größe für den Nachwuchs auf und kommt im praktischen Doppelpack daher – so haben Eltern immer ein Kissen in petto. Das farbenfrohe Gel, stabil eingeschweißt und langlebig, sorgt zusammen mit niedlichen Tierprints schnell wieder für gute Laune.

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SOFTAGE Distribution GmbH auf der Messe: Traumberuf IT & Technik

SOFTAGE ist in diesem Jahr am Freitag, den 6. Juli 2018 mit einem eigenen Stand auf der Schülermesse Traumberuf IT & Technik von absolut°karriere vertreten. Traumberuf IT & Technik ist eine Schülermesse vom Veranstalter absolut°karriere. Ziel ist es den Schülern die kurz vor dem Schulabschluss stehen Berufe im Technik und IT Bereich näherzubringen. Für uns hat es oberste Priorität jungen Menschen die spannenden und vor allem verschiedenen Möglichkeiten der IT-Branche zu zeigen. Mit zukunftsorientierten Perspektiven und dem ständigen begleiten der wachsenden Digitalisierung möchten wir auf dieser Messe junge Menschen motivieren sich mehr mit der Materie IT und Technik zu befassen. Dabei helfen ihnen Hochschulexperten, Ausbildungsreferenten und selbstverständlich auch wir. SOFTAGE wird sich mit einem innovativen Stand auf der Messe beteiligen. An diesem können Schüler haut nah die WinLine Software kennenlernen und testen. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten und Vorteile eine ERP Software für ein Unternehmen erzielen kann. Auch das Thema Karriere ist ein wichtiger Bestandteil der Messe. Wir informieren ausführlich über unsere Ausbildungsberufe und zukünftige Berufliche Möglichkeiten. Darüber hinaus lernt Ihr dementsprechend ja auch unser Team kennen.  Dies und weitere spannende Themen erwarten euch am 06. Juli 2018 auf der Messe Traumberuf IT & Technik in München. Wir freuen uns jetzt schon auf zahlreiche wissbegieriger Besucher.

Wer ist SOFTAGE?

SOFTAGE ist ein mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Grassau. Unser Unternehmen besteht im Schnitt aus 20 Mitarbeitern. So klein und so groß möchten wir auch bleiben. Denn so können wir unsere persönliche Beratung und Kommunikation auf Augenhöhe mit unseren Kunden garantieren. Bei uns ist Charakter, Engagement und vor allem Humor gefragt. Untereinander sind wir ein offenes Team, welches bestens agiert und interagiert. Davon profitieren natürlich auch unsere Kunden. Bei uns erhältst du nicht nur die Möglichkeit eine optimale Ausbildung zu genießen, sondern wir achten auch penibel auf Gesundheit, Ausgleich und dem Spaß an der Arbeit.

Was macht SOFTAGE?

Wir, SOFTAGE, begleiten mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen bei ihren ERP-Projekten mithilfe von Lösungen aus dem Hause mesonic. Die Unternehmensgrundsätze sind Flexibilität und Praxisnähe welche SOFTAGE schon seit über 25 Jahren erfolgreich erfüllt. Geht es nach SOFTAGE muss sich eine Unternehmenssoftware wie ein guter Geschäftspartner verhalten: ein überzeugendes Portfolio aber auch Anpassungsfähigkeit. Leistungsstark und simpel im täglichen Umgang. Partner & Kunden von SOFTAGE können von Anfang auf unsere langjährige und branchenübergreifende Projekterfahrung setzten. Von der Erstberatung über Schulungen und individueller Software-Entwicklung, bis hin zur jahrelangen Begleitung des WinLine-Einsatzes – SOFTWAGE steht seinen Anwendern stets beiseite.

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Mit Baby-Öl und Radar dem Fehler auf der Spur

In der zerstörungsfreien Prüfung werden elektromagnetische Wellen in Form von Radarsystemen v.a. zur Detektion von Fehlstellen in Bauteilen oder zur Messung von Feuchtigkeit im Material eingesetzt. Man nutzt dabei die Tatsache, dass dielektrische Materialien von derartigen Wellen durchdrungen und an Dielektrizitätssprüngen reflektiert werden. So können z. B. Lunker oder Materialübergänge messtechnisch erfasst werden. Um in verschiedene Tiefenebenen vorzudringen, muss allerdings der Fokus des Radarsystems geändert werden. Dies kann durch Änderung des Abstands zwischen dem Radarsystem und dem zu untersuchenden Bauteil erfolgen. Ebenso kann durch die Verwendung von verschiedenen Linsen, die eine unterschiedliche Krümmung aufweisen, die Brennweite des Systems geändert werden. Eine dritte Möglichkeit ist es, einen kollimierten Strahl zu verwenden und den Abstand einer Fokuslinse zu verändern. Alle drei Varianten sind mit einem großen Platzbedarf und einem zeitlichen sowie finanziellen Aufwand verbunden.

Am SKZ geht man deshalb zukünftig einen anderen Weg. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Thema Objektrekonstruktion in der Mikrowellendefektoskopie wurde eine Linse mit einem variablen Fokus entwickelt. Das am SKZ entworfene Linsensystem besteht aus zwei Folien, die mit einer Flüssigkeit gefüllt werden. Durch Befüllen des Systems wird die Krümmung der Oberfläche vergrößert, wodurch die Brennweite f verkürzt werden kann. Wird die Flüssigkeit wieder entnommen, verlängert sich die Brennweite entsprechend reversibel. Die Forscher des SKZ simulierten verschiedene Kombinationen aus Flüssigkeiten und Folienmaterial und testeten diese empirisch. Es muss dabei ein möglichst elastisches Folienmaterial verwendet werden, um ein Faltenwerfen beim Entnehmen der Flüssigkeit zu vermeiden. An dieser Stelle entschied man sich für die Verwendung von einem Material, das auch bei speziellen Präservativen eingesetzt wird: Polyurethan. Weiterhin wurden verschiedene Flüssigkeiten getestet und die Eignung vergleichend bewertet. Dabei stellte sich heraus, dass insbesondere ein Öl, das normalerweise zur Pflege von Baby-Haut eingesetzt wird, optimale Strömungseigenschaften aufweist und eine ausgezeichnete Durchlässigkeit für elektromagnetische Wellen von Radarsystemen aufweist.

Mit Hilfe dieses Linsensystems ist es nun erstmals möglich, bauraum- und kostenoptimiert die Brennweite vollständig reversibel und variabel einstellen zu können. Damit können von nun an Bauteilprüfungen sehr zeiteffizient ohne Austausch von Linsenkomponenten durchgeführt werden, um von jeder Tiefenlage ein scharfes Abbild zu erhalten.

Das Vorhaben 18827 BG ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Automation und Kommunikation (ifak) und dem SKZ. Es wurde über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. (AiF) im Rahmen des Programms „Industrielle Gemeinschaftsforschung“ (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Das SKZ und auch das ifak sind Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.

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Wir machen Sie startklar für die neue EU Datenschutz-Grundverordnung – mit Sicherheit!

Der 25. Mai 2018 läutet eine neue Ära des Datenschutzes ein: An diesem Tag tritt die EU-DSGVO (EU-Datenschutzgrundverordnung) in Kraft. Mit der EU-DSGVO, international mit dem Kürzel GDPR (General Data Protection Regulation) bezeichnet, wird auch das BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) angepasst.

Die neuen Regeln der EU-DSGVO ändern die Rahmenbedingungen für die Datenverarbeitung in Unternehmen: Das Sammeln und Nutzen von personenbezogenen Daten obliegt neuen Pflichten mit weitreichenden Auswirkungen – aber auch mit neuen Chancen. Damit Sie diese ab dem 25. Mai 2018 optimal für Ihr Unternehmen nutzen können, zeigen wir Ihnen hier, worum es bei der EU-DSGVO genau geht, was für Sie zu beachten ist und wie Sie datenschutzkonform – und damit erfolgreich – in die Zukunft durchstarten können!

Die EU-DSGVO: Moderner Datenschutz in einer digitalen Welt

Im Jahr 1995 wurde die EU Datenschutzrichtlinie beschlossen. Seit dieser Zeit hat sich viel verändert: Unsere Lebens- und Arbeitswelt ist stärker globalisiert – und digitalisiert. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung, die ab dem 25. Mai 2018 für alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gültig wird, trägt diesem Wandel Rechnung und stellt den Schutz personenbezogener Daten unter zeitgemäße Bedingungen. Die neue Verordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen, öffentliche Institutionen sowie Behörden mit klaren Zielen:

– Die EU-DSGVO schützt die Privatsphäre und die persönlichen Daten aller EU-Bürger
– Gleichzeitig gewährleistet sie den freien Datenverkehr innerhalb der EU
– Sie sorgt für Transparenz und ein einheitliches Vorgehen beim Datenschutz in der gesamten Europäischen Union

Wen betrifft die EU-DSGVO?

Verbindlich ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung für alle Unternehmen, die innerhalb der Europäischen Union personenbezogene Daten von EU-Bürgern erfassen und/oder verarbeiten. Dabei ist es unerheblich, ob diese Unternehmen in der EU ansässig sind.

Was sind eigentlich „personenbezogene Daten“?
Nach Artikel 4 Ziffer 1 DSGVO sind „personenbezogene Daten alle Informationen, die einer natürlichen Person zugeordnet werden können und Einblicke in deren physische, physiologische, genetische, psychische, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Identität ermöglichen“. D. h., allein die Möglichkeit der Identifikation einer natürlichen Person ist ausreichend, um die personenbezogenen Daten schützen zu müssen.

Es gibt verschiedene Arten von personenbezogenen Daten bzw. von Daten, die auf eine Person beziehbar sind. Dazu gehören beispielsweise die folgenden:

– Allgemeine Angaben wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, EMail-Adresse etc.
– Kennnummern wie z. B. Personalausweisnummer, Sozialversicherungsnummer, Steueridentifikationsnummer usw.
– Bankdaten wie Kontonummern
– OnlineDaten wie IPAdresse und Cookies
– Besitzmerkmale wie KfzKennzeichen, Grundbucheintragungen, Immobilieneigentum etc.
– Physische Merkmale, z. B. Angaben zu Geschlecht, Haut oder Haar- und Augenfarbe, Körpergröße etc.

Was ändert die EU-DSGVO für Unternehmen?

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung nimmt Unternehmen, die personenbezogene Daten sammeln und/oder verarbeiten, so stark wie nie zuvor in die Verantwortung. Das Regelwerk verpflichtet diese Unternehmen dazu, alle Prozesse der Datenverarbeitung zu dokumentieren und nach dem Stand der Technik zu schützen.

Ab dem 25. Mai 2018 müssen Unternehmen u. a.:

– wissen, wann, wie und wo personenbezogene Daten gesammelt und verarbeitet werden
– beweisen, dass sie die Neuregelung des Datenschutzes einhalten und technisch sowie organisatorisch jederzeit in der Lage sein, diesen Beweis erbringen zu können
– Datenschutzverletzungen binnen drei Tagen an die Datenschutzaufsichtsbehörde melden
– Auskunftsanfragen von Personen innerhalb eines bestimmten Zeitraums beantworten
– Personenbezogene Daten, die nicht mehr benötigt werden, veraltet oder unrechtmäßig gespeichert wurden, umgehend sicher löschen

Warum ist es wichtig, die EU-DSGVO umzusetzen?

Zugegeben, die EU-Datenschutz-Grundverordnung zwingt Unternehmen dazu, zahlreiche Auflagen zu erfüllen. Dies zu tun, lohnt sich – nicht zuletzt, weil Verstöße gegen die EU-DSGVO nicht nur abgemahnt, sondern sehr teuer werden können: Wer Meldepflichten oder –fristen missachtet, kann mit bis zu 20 Millionen Euro oder mit bis zu 4% des Vorjahres-Umsatzes bestraft werden.

DSGVO-konform und erfolgreich in die Zukunft: Mit R2C_SECURITY von Schleupen

Der 25. Mai 2018 rückt unaufhaltsam näher – und damit auch unausweichlich die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Jetzt ist höchste Zeit zu handeln und auf einen erfahrenen Partner zu vertrauen, der Sie mit einer bewährten technologischen Lösung startklar für die Zukunft macht.

Wir, die Experten von der Schleupen AG, verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich Governance, Risk und Compliance – auch beim Thema Datensicherheit. Hier bieten wir nun eine Softwarelösung, die den komplexen Anforderungen der EU-DSGVO gerecht wird:  R2C_SECURITY gewährleistet die notwendige Dokumentation für die Umsetzung der Anforderungen aus KRITIS und EU-DSGVO, damit Sie sich ungehindert auf die Kernaufgaben Ihres Unternehmens konzentrieren können. Wir unterstützen auch Ihr Unternehmen so umfassend wie individuell auf dem Weg zur Einführung und Umsetzung eines softwarebasierten DSGVO und ISMS.

Mehr Informationen zu R2C_SECURITY erhalten!

Sprechen Sie uns am besten gleich an – starten Sie mit R2C_SECURITY DSGVO-konform und erfolgreich in die Zukunft!

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Zell-basierte Sensorik Made in Regensburg

Die Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT) betreibt seit 2010 Forschung im Bereich Chemo- und Biosensorik in Regensburg. Anfangs im BioPark angesiedelt, werden die Aktivitäten jetzt im gegenüber liegenden Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik der Universität Regensburg mit dem Fokus „Zell-basierte Sensorik“ erfolgreich weitergeführt.

In allen Bereichen der biomedizinischen Forschung spielen experimentelle Untersuchungen an lebendenden Zellen eine herausragende Rolle (sog. Zell-basierte Assays). Die aus Organen und Geweben des Körpers isolierten und im Labor kultivierten Zellen erlauben heute Experimente an lebenden Modellsystemen im Hochdurchsatzverfahren (engl. HTS = High Throughput Screening) und vermeiden damit auch zunehmend Tierversuche. Die Einsatzgebiete Zell-basierter Assays reichen von grundlegenden biomedizinischen Fragestellungen über Wirkstoffentwicklung und Toxizitätsprüfung bis zur personalisierten Medizin.

Die Fraunhofer EMFT verfolgt das Konzept, Zellen direkt auf den Oberflächen von Sensoren zu kultivieren, um biologische Wirkmechanismen in Echtzeit messbar zu machen. Damit können zelluläre Reaktionen auf Chemikalien, Pharmaka oder Mikroorganismen zerstörungs- und markierungsfrei verfolgt werden. Die Fraunhofer EMFT bietet die Entwicklung maßgeschneiderter Assays in ihrem Dienstleistungsangebot an.

Prof. Dr. Joachim Wegener leitet seit Anfang 2017 die Arbeitsgruppe „Zell-basierte Sensorik“ in Regensburg, die in den Räumlichkeiten des Instituts für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik untergebracht ist, um die Synergien zwischen akademischer Vorlaufforschung und anwendungsorientierter Entwicklung im Modell der Fraunhofer Gesellschaft bestmöglich zu nutzen. Das Institut liegt in direkter Nachbarschaft zum BioPark, so dass Kooperationen mit im BioPark ansässigen Firmen von kurzen Wegen profitieren.

Die Arbeitsgruppe hat mittlerweile ein breites Portfolio von Zellkulturmodellen im Programm. Darunter finden sich Zelllinien aus der Haut, den Nieren, der Leber, der Lunge, der Bauchspeicheldrüse, dem Darm oder den Blutgefäßen. Diese Testsysteme stehen für konventionelle biochemische Assays und markierungsfreie physikalische Zellanalysen zur Verfügung, die zur Beurteilung des Zellwachstums, der Zellwanderung (z.B. im Rahmen der Wundheilung), der Zelltoxizität, der Zellkommunikation, der Signaltransduktion oder auch des Stofftransportes über biologische Barrieren genutzt werden.

 

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Hautkrebsvorsorge in der Praxis

„Dermatoskopie ist ein Muss für jeden Dermatologen“, betonte ein Teilnehmer der zweiten FotoFinder Academy Veranstaltung am 21. April 2018 in Bad Birnbach. Prof. Dr. med. Andreas Blum führte mit anschaulichen Eselsbrücken, bildlichen Vergleichen und interaktiven Fällen gekonnt und sympathisch durch den Fortbildungstag. Für eine entspannte Lernatmosphäre sorgten traumhaftes Frühlingswetter und lichtdurchflutete Tagungsräume im Artrium.

Gut- und bösartige Hautveränderungen werden auch in Zukunft ein zentrales Thema bei der Hautsprechstunde sein. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Melanom-Erkrankungen verdoppelt, und an diesem Trend wird sich auch im nächsten Jahrzehnt nichts ändern, so Professor Blum. Die Menschen gehen weiter in die Sonne und setzen sich der UV-Strahlung aus; deshalb muss auch an die Eigenverantwortung der Patienten appelliert werden. Gleichzeitig warnte der Hautkrebsexperte vor einem Engpass an dermatologischen Fachkräften, zu wenige Ärzte kämen nach. Umso wichtiger sei die Fortbildung in Disziplinen wie der Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie), einem nicht-invasiven Untersuchungsverfahren, das die Früherkennung von Hautkrebs verbessert und zur Reduktion unnötiger Muttermal-Operationen beitragen kann.

Über 50 Fachärzte nahmen an dem Intensiv-Workshop teil und folgten mit großem Interesse dem Vortrag des international renommierten Hautkrebsexperten aus Konstanz mit einer langen Liste von Publikationen, Studien und Forschungsaufenthalten weltweit. Neben einem umfassenden Überblick über die verschiedenen Arten melanozytärer und nicht-melanozytärer Hautläsionen sowie deren Charakteristika wurden interaktiv zahlreiche Praxisbeispiele diskutiert. Lebensnahe Analogien bei der Beurteilung von Muttermalstrukturen, wie der „Wiener Keks“, der „Donut“ oder „Erdbeeren und Blauschimmelkäse“ blieben im Gedächtnis. Für maximalen Lerneffekt sorgte am Ende ein Quiz mit 30 Fallbildern, welche die Teilnehmer hinsichtlich ihrer Malignität beurteilten.

Außerdem wurden weitere Anwendungsbereiche der Dermatoskopie, z. B. bei Haaranalysen oder entzündlichen Dermatosen, sowie neue Technologie-Möglichkeiten besprochen: Polarisierte Aufnahmen für eine bessere Sichtbarkeit von Strukturen, Automatisches Total Body Mapping zur Überwachung der gesamten Haut des Patienten und – völlig neu – die Einbindung Künstlicher Intelligenz bei der Beurteilung von Muttermalen. „Das Kompetenz-Paket, das Ärzte anbieten, aus Vorsorge, Untersuchung, Exzision und Nachsorge, wird sie jedoch nicht ersetzen können“, entschärfte Professor Blum mögliche Ängste und Bedenken.

Von den Fortbildungsteilnehmern wurden insbesondere die hohe Qualität, Praxisrelevanz und gute Organisation der Veranstaltung gelobt. Am Vorabend der Fortbildung waren die Gäste zu einem Eröffnungsabend im FotoFinder Firmengebäude mit bayerischen Tapas geladen. Die nächste FotoFinder Academy mit Univ.-Prof. Dr. Rainer Hofmann Wellenhof und Prof. Dr. Holger Hänßle wird am 29. September 2018 in Bad Birnbach stattfinden. Thema wird die „Ganzheitliche Hautkrebsdiagnostik mit der ‚Two-Step Methode‘ aus Ganzkörperkartografie und Dermatoskopie“ sein.

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Frühling, Sommer, Sonne: Gut geschützt genießen

Jährlich das gleiche Szenario: Irgendwann ist man des Winters überdrüssig. Frühling, Sommer und Sonne können gar nicht schnell genug kommen. Und dennoch beginnen damit auch schon die ersten Bedenken: Wie schütze ich mich vor zu viel Sonne? Welcher UV-Schutz ist der beste? Schützt Kleidung effektiver als Sonnencreme? Mit dem nachfolgenden Text möchten wir Ihnen eine praktische und sinnvolle Anleitung für den Umgang mit Sonnenschutz geben. Damit Sie den Sommer in vollen Zügen genießen können.

Die Sonne ist der Lebensspender schlechthin. Doch zu viel Sonne schadet. Insbesondere ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) kann Augen und Haut nachhaltig schädigen. Je nach Hauttyp setzt eine Schädigung schneller oder später ein. Andererseits benötigen wir Sonnenbestrahlung, um Vitamin D zu bilden, das u.a. für die Knochenbildung wichtig ist. Generell jedoch gilt, dass Säuglinge gar nicht und Kinder nur eingeschränkt geschützt sind und deshalb nur beschränkt direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden sollten. Erst ab einem Alter von rund 15 Jahren hat der Körper die vollen Schutzmechanismen gegen die schädliche UV-Strahlung entwickelt. Aber auch dann gilt, dass wir uns ohne UV-Schutz nur für eine begrenzte Zeit – je nach Hauttyp können das sogar nur wenige Minuten sein – im Freien bei direkter Sonnenstrahlung aufhalten sollten.

Was schützt mich vor zu viel UV-Strahlung?

Üblicherweise benutzen wir für das Sonnenbad Cremes mit UV-Schutz. Allerdings bieten selbst die stärksten unter ihnen – sogenannte Sunblocker – lediglich einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 50. Und sie waschen sich im Wasser ab, werden beim Abtrocknen abgerieben und müssen für längeren Schutz mehrmals aufgetragen werden. Sonnenschirme oder Sonnenmarkisen schützen eingeschränkt vor indirekter bzw. reflektierter Strahlung.

Dermatologen empfehlen deshalb als Sonnenschutz das Tragen von körperbedeckender Kleidung. Hier helfen schon die lange Hose, das langärmlige Hemd und eine Kopfbedeckung mit möglichst breiter Krempe oder für Kinder ein Nackenschutz. Auch die Kleidungsfarbe und -machart ist wichtig. So bieten dunkle Farben einen höheren Schutzfaktor als helle. Generell wird durch ein dichteres Material die UV-Strahlung am besten abgehalten. Synthetikfasern erzielen deshalb einen höheren UV-Schutzfaktor als Produkte aus Naturfasern.

Zusätzlich sollten natürlich alle nicht bedeckten Körperbereiche mit einer Sonnenschutzcreme mit möglichst hohem UV- Schutzfaktor eingecremt werden. Darüber hinaus sollte man auch versuchen, sich selbst und gerade Kleinkinder mit einem Sonnenschirm zu schützen. Nutzen Sie also die Kombination aus Kleidung, Sonnenschirm und Sonnencreme.

Woran erkennt man moderne UV-Schutztextilien?

Am besten entscheiden Sie sich für Textilien, die einen hohen UV-Schutz garantieren. Um sicher zu gehen in welchem Maße ein Textil vor Sonnenstrahlen schützt, sollte darauf geachtet werden, ob und mit welchem UPF (Ultra Violet Protection Factor) ein Textil ausgelobt ist.

UV-Schutztextilien schützen hoch effektiv vor UV-Strahlen. Sie bieten je nach Grundlage einen Schutzfaktor (UPF) von bis zu 80, womit Sie problemlos einen ganzen Sonnentag im Freien verbringen können.

„Um einen für den Verbraucher verlässlichen UPF zu ermitteln, müssen aber die besonderen Anforderungen berücksichtigt werden, denen ein Sonnenschutztextil beim Gebrauch ausgesetzt ist“, betont Silke Heidt, Leitung für UV-Schutz-Prüfungen in Hohenstein. Deshalb empfiehlt sie für den sicheren Aufenthalt in der Sonne, moderne UV-Textilien zu tragen, die nach dem UV STANDARD 801 geprüft sind.

Seit 20 Jahren werden Textilien nach dem UV STANDARD 801 getestet, der eine effektive Prävention bietet, da die Textilien beim UV STANDARD 801-Testverfahren auch in nassem, gedehntem und gebrauchtem Zustand – also unter realistischen Bedingungen – geprüft werden. So gewährleisten wir, dass Sie unbeschwert die Sonne in vollen Zügen genießen können. Hohenstein wünscht mit diesen Tipps und Ratschlägen eine schöne Sommerzeit.

 

 

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Bionik-Forschungsvorhaben untersucht mechanische Eigenschaften von Außenskeletten

  • Erwartet werden Impulse für die Weiterentwicklung moderner, anpassungsfähiger und vielseitiger Materialien
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Bremen und der Universität Bremen eröffnet Perspektiven für weitere gemeinsame Entwicklung biologisch inspirierter Werkstoffe

Insekten gehören seit mehreren Millionen Jahren zu den evolutionär erfolgreichsten Lebewesen der Erde. Ein wichtiger Teil ihres Erfolges ist ihr sogenanntes Exoskelett (Außenskelett, altgriechisch „exo“ für außen). Im Gegensatz zum uns vertrauten Endoskelett aus Haut und innenliegenden Knochen besitzen die meisten mehrzelligen Lebewesen der Welt eine solche äußere Stützstruktur. Evolutionär betrachtet ist also das uns vertraute Endoskelett eine relativ neue Entwicklung und eher eine Art „Nieschenprodukt“.

Viele der Exoskelette bestehen aus Kutikula (Kutikula: lateinisch „Häutchen“, von „cutis“ für Haut), welches eines der häufigsten biologischen Materialien der Welt ist. Obwohl Kutikula-Exoskelette evolutionär so erfolgreich sind und uns jeden Tag begegnen, ist unser Verständnis im Vergleich zum Wissen über andere biologische Materialien wie zum Beispiel Holz oder Knochen vergleichsweise gering.

Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Einfluss von mechanischer Belastung auf Exoskelette von Insekten“, das das Bionik-Innovationszentrum B-I-C der Hochschule Bremen gemeinsam mit dem MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen durchführt, sollen nun zum ersten Mal grundlegende Kenntnisse über die biomechanische Anpassungsfähigkeit von Exoskeletten gewonnen werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Einfluss von mechanischen Belastungen.

„Typische biologische Materialien wie Knochen und Holz passen sich an mechanische Belastung an“, sagt Prof. Dr. Jan-Henning Dirks vom B-I-C der Hochschule Bremen. „Das kennt man entweder von Astronauten in der Schwerelosigkeit oder von Bäumen und Sträuchern an windigen Standorten.“ Bislang ist jedoch nicht bekannt, ob die evolutionär so erfolgreichen Kutikula-Exoskelette ebenfalls diese Fähigkeit zur Anpassung besitzen, oder ob dies nur Endoskeletten und Pflanzen vorbehalten ist.

Zur Beantwortung dieser grundlegenden Frage werden experimentell für Wochen und Monate die mechanischen Belastungen auf Exoskelette erhöht. „Hierzu werden wir unter anderem eine speziell konstruierte Zentrifuge und umfangreiche biomechanische Untersuchungsmethoden an der Hochschule Bremen verwenden“, sagt Dirks. Gemeinsam mit den MAPEX Arbeitsgruppen von Prof. Dr.-Ing. Lucio Colombi Ciacchi und Prof. Dr. Dorothea Brüggemann wird dann der Effekt auf die Kutikula und das Exoskelett untersucht. „Wir werden unsere Daten mit neusten dreidimensionalen Bildgebungsverfahren der Röntgenmikroskopie und weiteren Mikroskopie-Techniken an der Universität Bremen ergänzen“, sagt Dirks. „Ich freue mich sehr über diese interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen.“ – „Allein könnte niemand von uns dieses Projekt durchführen, das sowohl inhaltlich als auch methodisch eine große Bereicherung für alle beteiligten Arbeitsgruppen darstellen wird,“ sagt Prof. Dr. Dorothea Brüggemann. „Wir sehen auch in Zukunft viele spannende Anknüpfungspunkte zwischen der Bionik und der Biophysik in Bremen, um gemeinsam neue biologisch inspirierte Werkstoffe zu entwickeln.“

Das bessere Verständnis der möglichen Reaktion von Kutikula auf mechanische Belastungen wird eine Basis für weiterführende Untersuchungen zu fundamentalen evolutionären Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Exo- und Endoskeletten liefern und dazu beitragen, einige der evolutionären Erfolgsgeheimnisse von Insekten besser zu verstehen.

„Wie bei vielen grundlegenden wissenschaftlichen Fragestellungen sind konkrete Anwendungen am Anfang schwierig vorauszusehen“, sagt Dirks. „Möglicherweise helfen uns die gewonnenen Erkenntnissen aber bei der Weiterentwicklung moderner, anpassungsfähiger und vielseitiger Materialklassen. Ohne Grundlagenforschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit geht das nicht.“ 

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