April-Helden kommen aus Aalen

Das Projekt „Die menschliche Seite des Bergbaus“ des Referats für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen wurde von der Nachhaltigkeitsstrategie beim Umweltministerium Baden-Württemberg als HeldeN!-Tat des Monats April 2018 ausgezeichnet. Der Preis wird an Akteure aus Baden-Württemberg verliehen, die Nachhaltigkeit im Land voranbringen und nachhaltige Aktivitäten umsetzen.

Das Nachhaltigkeits-Netzwerk N! Baden-Württemberg vernetzt Akteure und zeigt, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Land gelebt wird. Unter allen im N!-Netzwerk eingetragenen Aktionen wird monatlich die HeldeN!-Tat des Monats ausgezeichnet, die als vorbildliche Aktionen anderen Baden-Württembergern Impulse geben sollen. Jetzt ging diese Auszeichnung an die Ausstellung „Die menschliche Seite des Bergbaus“, die vom Referat Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen konzipiert wurde. Die Geschäftsstelle Nachhaltigkeitsstrategie beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg schrieb zum Preis: „Die Gewinnung von seltenen Erzen, beispielsweise für die Herstellung von Handys, erfolgt oftmals unter unwürdigen Bedingungen. Die Hochschule Aalen widmet sich diesem Thema. Gegenübergestellt wird der Bergbau und dessen gesellschaftliche Wirkung in Aalen und im Kongo (DRC).“

Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Beauftragter der Hochschule Aalen für Nachhaltigkeit, und Nachhaltigkeitsreferentin Daniela Dorrer freuen sich über diese Auszeichnung: „Der Preis ist auch der ganzen Stadt Aalen und den vielfältigen Unterstützern vom Tiefen Stollen, aus dem Bereich Geologie und aus Wasseralfingen zu verdanken.“

Die Ausstellung „Die menschliche Seite des Bergbaus“ wurde mit einer Förderung aus dem CampusWeltbewerb und in Verbindung mit studentischen Projekten im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen umgesetzt. Im Projekt entstanden ein Video und sieben Poster, die nun an verschiedenen Stellen ausgestellt werden. Das Projekt verbindet die Themen Nachhaltigkeit und Geologie, es schlägt die Brücke vom Bergwerk „Tiefer Stollen“ in Wasseralfingen zum Coltan-Abbau im Kongo und zum Fairphone. Die Ausstellung kann beim Referat für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen ausgeliehen werden.

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Angewandte Psychologie studieren

In wenigen Monaten ist es so weit: Zum Wintersemester 2018/2019 startet die Hochschule Aalen ihr neues Studienangebot Wirtschaftspsychologie. Das Bachelorstudium kombiniert praxisnah die Themenbereiche Psychologie und Wirtschaft und qualifiziert damit für anspruchsvolle Aufgaben in Berufsfeldern wie Marketing oder Human Resources (HR).

Wie finde ich die am besten geeigneten Mitarbeiter, wie kann ich Kunden von meinem Produkt überzeugen? Diese und viele andere Fragen der unternehmerischen Praxis beantwortet die Fachdisziplin Wirtschaftspsychologie, als Teilgebiet der Angewandten Psychologie. Das neue Angebot Wirtschaftspsychologie spricht Interessierte an, die psychologische Erkenntnisse zur menschlichen Wahrnehmung, zum Erleben und Handeln gewinnen und diese auf wirtschaftliche Zusammenhänge anwenden möchten. „Unser Studienprogramm Wirtschaftspsychologie vermittelt umfassende psychologische sowie ausgewählte wirtschaftswissenschaftliche Qualifikationen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf anwendungsbezogene psychologische Aspekte gelegt, zum Beispiel auf die Psychologie von Konsumentscheidungen. Wir eröffnen den Studierenden Möglichkeiten der Spezialisierung: sie können wählen zwischen der Vertiefung Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie oder der Vertiefung Konsumpsychologie. Damit bereitet das Studium gezielt auf attraktive Aufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft vor“, erklärt Studiengangleiterin Prof. Dr. Kerstin Rieder.

Dekan Prof. Dr. Ingo Scheuermann freut sich: „Uns ist es gelungen, ein weiteres hochattraktives Studienangebot auf den Weg zu bringen. Während Wirtschaftspsychologen im Marketing und HR seit jeher wertvolle Beiträge leisten, werden psychologische Kenntnisse vor dem Hintergrund des Imperativs der User Experience in allen Unternehmensbereichen immer wichtiger. Daher wird sich die Wirtschaftspsychologie in die sehr erfolgreichen Bachelorstudienprogramme der Fakultät Wirtschaftswissenschaften wie Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen, Internationale Betriebswirtschaft, Gesundheitsmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik einreihen und das Studienangebot in Richtung der Sozialwissenschaften erweitern.“

In vielen Unternehmen fungieren Wirtschaftspsychologen als Berater und Coaches in den Bereichen Unternehmensstrategie, Recruiting, Training und Change Management sowie bei der Entwicklung, Einführung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Daher sind gut ausgebildete Wirtschaftspsychologen derzeit gefragte Experten auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere vor dem Hintergrund des digitalen Wandels.

Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Aalen gehört zu den Top-Adressen für eine praxisorientierte, wirtschaftswissenschaftliche Hochschulausbildung in Deutschland. Im Hochschulranking U-Multirank 2016/2017 haben sich die Fächer BWL und Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Aalen in der nationalen Spitzengruppe hervorragend platziert. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website des neuen Studienangebots unter www.hs-aalen.de/s/wip.

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„Die Besucher im Blick“ – Siebtes Hans Diers Symposium am 23. und 24. April

„Die Besucher im Blick“ lautet der Titel des siebten Hans Diers Symposiums am 23. und 24. April 2018. In Seminaren, Workshops und Diskussionsrunden dreht sich alles um das Thema Marketing im Kulturbereich.

Mit welcher Motivation kommen die Besucher in unsere Institutionen, und welche Bedürfnisse und Erwartungen haben sie an Kultureinrichtungen? Wie kommunizieren sie, und wie können wir mit ihnen kommunizieren? Wir wollen mit dem Symposium nicht in erster Linie die Frage diskutieren, wie sich die Besucherzahlen als vermeintlich einziger Faktor für erfolgreiche Arbeit steigern lassen. Im Mittelpunkt stehen die Besucher. Denn Besucher, die sich wohl fühlen und deren Erwartungen erfüllt werden, können zu Stammbesuchern und Multiplikatoren werden, im digitalen wie im realen Leben.

Hans Diers, der langjährige Geschäftsführer der Kunsthalle Bremen und des Kunstvereins in Bremen, verstarb im September 2011. Bereits zu Lebzeiten wurde Hans Diers für seine wegweisende Marketingarbeit im Museumsbereich mit zahlreichen Auszeichnungen national gewürdigt. Um seine Leistung für die Museen sowie für das Stadtmarketing zu ehren, richten der Kunstverein in Bremen, markt.forschung.kultur (Hochschule Bremen) und die WFB Wirtschaftsförderung Bremen ein jährliches Fachsymposium zum Thema modernes Kulturmarketing aus.

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Abschlusskonferenz des Forschungsvorhabens „Mobile Geriatrische Rehabilitation“ am 16. Mai in Berlin

  • Erwartet werden Erkenntnisse für die Bereiche stationärer Pflege, Durchführung und Evaluation mobiler (geriatrischer) Rehabilitation und zu gesundheitsökonomischen Aspekten
  • Ermittlung des allgemeinen Rehabilitationsbedarfs und Evaluation mobiler geriatrischer Rehabilitation (MoGeRe) in stationären Pflegeeinrichtungen und der Kurzzeitpflege

Das seit 2015 vom Bundesgesundheitsministerium geförderte dreijährige Forschungsvorhaben „Mobile Geriatrische Rehabilitation“ untersucht erstmalig die mobile geriatrische Rehabilitation im Heim unter mehreren Fragestellungen. Beteiligt sind fünf Standorte mobiler Rehabilitationsdienste: Bad Kreuznach, Berlin, Bremen, Coburg und Woltersdorf. Anlässlich des Projektabschlusses lädt die Hochschule Bremen, die auch die Projektleitung innehat, zur Abschlusskonferenz am Mittwoch, dem 16. Mai 2018, ab 13 Uhr, nach Berlin ein. Motto: „Ermittlung des allgemeinen Rehabilitationsbedarfs und Evaluation mobiler geriatrischer Rehabilitation (MoGeRe) in stationären Pflegeeinrichtungen und der Kurzzeitpflege“. Veranstaltungsort: Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin.

Die Organisatoren erwarten Erkenntnisse über die Themen Rehabilitationsbedarf in Einrichtungen stationärer Pflege, funktionelle Autonomie und Teilhabesicherung durch mobile Rehabilitation, Zusammenarbeit von Pflege und Rehabilitationsteam sowie zu gesundheitsökonomischen Aspekten. Projektpartner der Hochschule Bremen mit dem Institut für Gesundheits- und Pflegeökonomie (Prof. Dr. Heinz Janßen) sind unter anderem Praxiseinrichtungen Mobiler Rehabilitation. Das Institut für Supervision, Institutionsberatung und Sozialforschung in Frankfurt am Main (Prof. Dr. Johann Behrens) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung.

Mobile Rehabilitation besteht seit 2007 als Teil der ambulanten medizinischen Rehabilitation. Die Rehabilitationsleistungen werden aufsuchend im und unter Bezug auf das Lebensumfeld der Zielgruppe erbracht. Da Gewöhnungs- und Transferprozesse der Rehabilitation entfallen, wird ein Patientenkreis erreichbar, dem sonst wenige Rehabilitationschancen zuteil werden. Neben dem häuslichen Umfeld im Privathaushalt wird das zunehmend auch in Pflegeeinrichtungen sein. Auf diesen Patientenkreis in stationären Einrichtungen mit meist vorbestehender Pflegebedürftigkeit fokussiert das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt.

Untersucht werden in dem Forschungsvorhaben die Fragen:
–        Wer braucht (mobile) Rehabilitationsmaßnahmen im Heim?
–        Wer nimmt eine mobile Rehabilitation in Anspruch?
–        Mit welchen gesundheitlichen und Teilhabe-Entwicklungen ist eine mobile Rehabilitation über einen längeren Zeitraum verbunden?
–        Birgt die mobile Rehabilitation auch einen finanziell erfassbaren Nutzen?
–        Wie ist die Zusammenarbeit von mobiler Rehabilitation und der Pflege im Heim und wie lässt sie sich entwickeln?
–        Was sagen bislang vorliegende Routinedaten (Monitoring) aus?

Aus den Ergebnissen werden am Ende Handlungsempfehlungen zu Bedarf, Verlauf, Kosten und Durchführung der mobilen geriatrischen Rehabilitation im Heim abgeleitet.

Zwecks besserer Übersichtlichkeit wurde das Gesamtprojekt in mehrere Teilprojekte untergliedert:

–        Teilprojekt A: Analyse von Rehabilitationsbedarf und Inanspruchnahme
Es erfolgt eine fachärztliche Untersuchung von Rehabilitationsbedarf und Inanspruchnahme bei 750 Bewohnerinnen und Bewohnern; darin enthalten sind 150 Gäste der Kurzzeitpflege in diesen Einrichtungen.

–        Teilprojekt B: Verlaufs- und Kostenanalyse der Rehabilitation
Der Verlauf der mobilen geriatrischen Rehabilitation wird über drei bzw. vier Messzeitpunkte im Zeitraum von sechs Monaten untersucht. 100 Rehabilitanden nehmen teil sowie eine Vergleichsgruppe von 40 Bewohnerinnen und Bewohnern aus Einrichtungen der stationären Pflege. Außerdem wird die Zusammenarbeit zwischen den Gruppen der Pflege in den stationären Einrichtungen und dem Behandlungsteam der Mobilen Geriatrischen Rehabilitation methodisch untersucht. Bislang erhobene Routinedaten (Monitoring) zur Mobilen Geriatrischen Rehabilitation werden analysiert und in ihrer Aussagekraft erörtert.

–        Teilprojekt C: Handlungsempfehlungen
Zum Abschluss des Forschungsvorhabens werden auf Grundlage der Ergebnisse und der Fachexpertise Handlungsempfehlungen zur Durchführung Mobiler Geriatrischer Rehabilitation im Heim erarbeitet und vorgelegt. Methodisch werden in der Datengewinnung Gruppendiskussionen angewandt.

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Erfolgreich auf die Rennstrecke mit SolidLine – GAUSS baut Elektro-Superbike mit SOLIDWORKS

• Hochschule Darmstadt setzt mit Ihrem GAUSS-Projektteam auf die SolidLine AG
• SolidLine AG bietet schnelle und kostengünstige Lösungen

Die Hochschule Darmstadt setzt mit Ihrem GAUSS-Projektteam auf die SolidLine AG. Die studentischen Entwickler haben das Ziel, ein Elektromotorrad zu entwerfen und zu bauen, das beim Engineering-Wettbewerb MotoE mithalten kann. SolidLine begleitet das Projekt als Systemhaus und liefert mit SOLIDWORKS von Dassault Systèmes eine vollintegrierbare Lösung, die eine schnelle Einarbeitung und nahtlose Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams ermöglicht.

Wenn es im Hochschulbereich um Motorsport geht, dann meist um die Formula Student. Allerdings handelt es sich dabei in erster Linie nur um den Bau eines Rennwagens, ernsthaft gefahren wird jedoch nicht. Ganz anders beim Engineering-Wettbewerb MotoE, bei dem Motorradhersteller, Institutionen und professionelle Rennfahrer gegeneinander antreten. Das GAUSS-Team der Hochschule Darmstadt möchte genau an diesem Wettbewerb teilnehmen und konzipierte dafür ein Elektro-Supersportmotorrad für die Rennstrecke – SOLIDWORKS war die Software für den Entwicklungs- und Konstruktionsprozess, und SolidLine begleitet das Projekt als Systemhaus.

„Es ist sehr einfach, SOLIDWORKS und andere Module wie ,Simulation‘ zu bedienen, weil alle mit derselben Logik arbeiten. Dazu kommt die aufgeräumte Benutzeroberfläche, die wesentlich übersichtlicher ist als bei anderen Programmen“, zeigt sich Marcel Attila Kiss, Leiter des GAUSS-Projekts, begeistert.
Der Prototyp wurde noch in verschiedenen CAD-Systemen entwickelt, damit war jedoch kein virtueller Zusammenbau möglich. Die SolidLine AG lieferte aber mit SOLIDWORKS eine vollintegrierte Lösung, die eine einheitliche Benutzeroberfläche für Konstruktion, Simulation, Elektrik und Kommunikation ermöglichte. „SolidLine hat uns durch eine schnelle Implementierung, Support und Schulung unterstützt. Allein die Schulungen haben uns den Start sehr vereinfacht. Wenn unser neues Superbike erfolgreich auf die Rennstrecke kommt, hat SolidLine einen wichtigen Anteil am Erfolg“, so Marcel Attila Kiss weiter.

GAUSS ist ein Forschungsprojekt der Hochschule Darmstadt, in dem Studenten und Wissenschaftler technischer und wirtschaftlicher Studiengänge interdisziplinär zusammenarbeiten. Kernstück des Projekts ist die Entwicklung eines Elektro-Supersportmotorrads. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit steht neben zahlreichen innovativen Teiloptimierungen eine neuartige Energie-Rückgewinnungstechnologie, deren Effizienzgrad von derzeit branchenüblichen 35 Prozent auf bis zu 80 Prozent gesteigert werden soll.

Mehr Informationen zum GAUSS-Projekt: https://www.solidline.de/…

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Mit additiver Fertigung fallen Grenzen in der Werkzeugherstellung

Additive Fertigung sprengt Grenzen der bisherigen Werkzeugherstellung. Das trifft speziell für hochkomplexe Formen oder das konturnahe Integrieren von Kühl- bzw. Temperierkanälen zu. Das Forum Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau am 5. Juni 2018 zur Rapid.Tech + FabCon 3.D in Erfurt stellt aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Industrie vor.

Wissenschaftler der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften berichten über ihre Resultate zur additiven Fertigung dynamisch temperierter Werkzeuge. Diese Tools tragen zu einer verbesserten Qualität von Spritzgussbauteilen bei. Am effizientesten hierfür erweisen sich mit heißer oder kalter Flüssigkeit gefüllte Kanäle, die sich direkt unter der Werkzeugoberfläche befinden. Für ihre Herstellung eignet sich besonders das selektive Laserschmelzen. Damit können ebenso hybride Werkzeuge gefertigt werden, d. h. auf klassischen Werkzeuggrundplatten oder -einsätzen lassen sich komplexe Strukturen mit konturnaher Temperierung additiv aufbauen.

Hybride Prozesse sind auch Gegenstand des Vortrags von Gefertec. Der Maschinenbauer und Verfahrensentwickler für generative Fertigungstechnik zeigt auf, wie das Leistungsvermögen der lichtbogenbasierten additiven Fertigung mit dem 3DMP-Prozess durch integrierte subtraktive Bearbeitungseinheiten erheblich erweitert werden kann. „Die Themen verdeutlichen zugleich einen Trend im Additive Tooling – die Kombination verschiedener Verfahren zu hybriden Prozessen, um daraus weitere Leistungssteigerungen in der gesamten Fertigungskette zu generieren“, betont Holger Löffler von der Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG. Er ist zusammen mit Dietmar Frank von der EOS GmbH verantwortlich für die Inhalte des Forums.

Ein weiterer aktueller Trend heißt Größe. „Dank immer ausgereifterer Verfahren und Technik fallen Grenzen in der additiven Werkzeugfertigung. Es können größere Komponenten hergestellt und damit auch neue Anwendungsfelder erschlossen werden“, verweist Holger Löffler auf Effekte aus dieser Entwicklung. Ein Beispiel dafür stellt die Forschergruppe „Temperierte Großwerkzeuge“ aus Thüringen vor. Sie legen additive Verfahren wie das Lichtbogenschweißen und das Diffusionsschweißen so aus, dass geometrisch große Formwerkzeuge mit komplexen Temperierkanalstrukturen erzeugt werden können.

Die Themen des Forums belegen außerdem, dass das Additive Tooling in vielen Bereichen bereits einen hohen Reifegrad erreicht hat und zu wirtschaftlichen Vorteilen führt. Stratasys zeigt auf, dass FDM-gefertigte Kunststoffvorrichtungen aufgrund geringer Herstellkosten und kurzer Herstellzeiten bereits für kleine Serien rentabel sind. Das Schweizer Unternehmen Avonisys informiert zum 3D-Druck von Reifenformen mittels Liquid-Jet-Lasertechnologie und Moulddesign. Forschungen zur Materialwahl für die additive Fertigung von Polymerwerkzeugen stellt die RWTH Aachen vor. Wege zum dreidimensionalen Druck von Kunststoff-Formeinsätzen für die Prototypenherstellung, die bereits eine gute Marktreife besitzen, sind Inhalt eines Vortrags vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid.

Das Forum Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau ist Teil der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien Rapid.Tech + FabCon 3.D vom 5. bis 7. Juni 2018 in der Messe Erfurt. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum. Sie findet seit 2004 in Erfurt statt und ist damit einer der internationalen Vorreiter für die 3D-Druck Technologien. Zum umfangreichen und in dieser Form einmaligen Programm der Kongressmesse gehören die Anwendertagung und das Forum AM Science, jeweils am 6. und 7. Juni. Neu auf der Agenda steht an beiden Tagen das Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik. Ebenfalls erstmals im Programm ist das Forum Recht am 5. Juni. An diesem Tag finden außerdem die Foren Additive Lohnfertigung, Konstruktion sowie Automobilindustrie statt. Am 6. Juni laden die Foren 3D gedruckte Elektronik & Funktionalität sowie 3D Metal Printing und am 7. Juni das Forum Luftfahrt ein und runden das hochkarätige Kongressprogramm der drei Messetage ab.

Die 3D-Druck Community trifft sich erneut an allen drei  Tagen zur 3D Printing Conference. Neben Trendthemen und technischen Innovationen präsentieren die Referenten auch Einblicke hinter die Kulissen ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie von ausgerichteten Wettbewerben. Die Themenauswahl erstreckt sich von der Start-Up Finanzierung über Digital Fabrication bis hin zu Bildungsthemen. Beim Start-Up-Award werden wieder die innovativsten Gründer und bei der 3D Pioneers Challenge die besten Designideen gesucht.

Mehr als 200 Aussteller werden in der ausgebuchten Messe die neuesten Entwicklungen, Produkte und Leistungen rund um das Additive Manufacturing vorstellen.

2017 kamen 4.800 (2016: 4.500) Fachbesucher und Kongressgäste sowie 207 Aussteller (2016: 176) aus 13 Ländern zur Rapid.Tech + FabCon 3.D nach Erfurt.

Rapid.Tech + FabCon 3.D

5.-7. Juni 2018

Messe Erfurt

 

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60 Prozent sehen Nachholbedarf bei digitaler Transformation

Fach- und Führungskräfte verschiedener Branchen blicken kritisch auf den aktuellen Stand der digitalen Transformation in ihrer Branche. Zu diesem Schluss kommt die „Digital Transformer of the Year“-Initiative (DToY). Sie befragte im vergangenen Jahr Fach- und Führungskräfte von deutschen Unternehmen – und verleiht außerdem die DToY-Awards für diejenigen Unternehmen, die durch besonders erfolgreiche Transformationsprozesse Leuchttürme beim Thema Digitale Transformation darstellen.

Die Ergebnisse der Marktbefragung in 2017 zeigen, dass diese Pioniere eher die Ausnahme als die Regel bilden: Jeder zweite Teilnehmer stimmte der Aussage zu, dass die Unternehmen der eigenen Branche die digitale Transformation nicht gut im Griff haben – 60% sehen außerdem erheblichen Nachholbedarf! Die Studie ist Bestandteil der DToY-Initiative, die das Dreigespann bestehend aus Vogel Business Media, _MEDIATE und der Steinbeis School of Management and Innovation 2017 erstmals initiierte. Insgesamt befragte DToY im Rahmen dessen über 1.100 Fach- und Führungskräfte aus fünf verschiedenen Branchen. Die Branchen sind Automotive, Industrie, Life Sciences, Medien und Finanzdienstleistungen.

Ein weiteres Ergebnis der Marktbefragung: Bei 30% der Teilnehmer herrscht sehr große Skepsis bezüglich der Digitalen Transformation der eigenen Branche: Sie sind überzeugt, dass diese Entwicklung komplett verschlafen wurde. Dies ist besonders in der Finanzdienstleistungsbranche Tenor, darin hält fast die Hälfte der Befragten die eigene Branche für einen digitalen Langschläfer.

Eine Ausnahme bildet die Deutsche Kreditbank AG, die mit ihren digitalen Angeboten wie Videoident einen der DToY-Awards für sich verbuchen konnte. Die weiteren Gewinner in den anderen Branchen sind: Daimler AG, Robert Bosch GmbH, B. Braun Melsungen AG, Haufe-Group sowie Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, die den Preis in der Kategorie Persönlichkeit gewinnen konnte.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie sind hier zum Download verfügbar: http://www.digitaltransformeroftheyear.de/de/studie.

Auch in diesem Jahr wird die DToY-Studie wieder erhoben und Gewinner des Awards ermittelt. Die „Digital Transformer of the Year“ 2018 werden am 6. November im Microsoft Atrium in Berlin ausgezeichnet.

Eine Initiative von:
_MEDIATE ist der strategische Partner für die Digitale Transformation v.a. der Umsätze von Unternehmen. Aus Berlin heraus hilft _MEDIATE, neue digitale Geschäftsmodelle umzusetzen, in Start-ups zu investieren oder mit Grown-ups Kooperationen einzugehen. www.mediate-group.com

In Kooperation mit:
Steinbeis School of Management and Innovation (Steinbeis-SMI) ist an der Steinbeis-Hochschule Berlin die Business School für Management, Innovation und Leadership in kompetitiven Märkten mit hoher Veränderungsgeschwindigkeit. www.steinbeis-smi.de

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7. und 8. Mai: Vier Veranstaltungen der Hochschule Bremen im Rahmen der „Europawoche 2018“

Im Rahmen der „Europawoche 2018“ – eigentlich länger als ein Monat (vom 24. April bis 29. Mai) – ist die Hochschule Bremen (HSB) mit vier Veranstaltungen vertreten, von denen die esten drei auf dem Campus Neustadtswall 30, AB-Gebäude (Hochhaus), Raum S 11/12, stattfinden:

Am 7. Mai heißt es von 12 bis 15 Uhr: „Europa macht Schule“. Die HSB brachte internationale Studierende der HSB und der Universität mit Schülerinnen und Schülern für ein kulturelles Projekt zusammen, dessen Projektergebnisse vorgestellt werden.

Es folgen am 8. Mai drei weitere Veranstaltungen: Von 10 bis 13 Uhr öffnet die „Rückkehrermesse des Internationalen Studiengangs Shipping and Chartering“ ihre Türen. Die Studierenden aus dem sechsten Semester des gleichnamigen Studiengangs berichten über ihre weltweiten Auslandserfahrungen im Praxissemester. Von 14 bis 16 Uhr lautet das Thema: „Leben und Arbeiten in der EU“. „Erasmus+“-Stipendiatinnen und -stipendiaten präsentieren ihr Auslandsstudium bzw. -praktikum in Europa und berichten über ihre Erfahrung und die Bedeutung der individuellen akademischen Mobilität.

Den Abschluss bildet ab 18 Uhr die interaktive Ausstellung „Discover the EU in Bremen: Alter your Perspective“ mit internationalen Studierenden und einer Umfrage mit Quiz. Ort: KITO, Altes Packhaus in Vegesack, Hafenstraße 30, 28757 Bremen.

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Schnell noch einen Platz sichern!

Für den diesjährigen Girls‘ Day am Donnerstag, 26. April sind noch Plätze beim Programm der Hochschule Aalen frei. Die Hochschule hat ein abwechslungsreiches und spannendes Angebot zusammengestellt, bei dem Mädchen ab der fünften Klasse einen umfangreichen Einblick in den Alltag eines Wissenschaftlers erhalten können. Teilnehmerinnen erleben zum Beispiel Zukunftsthemen, die an der Hochschule Aalen erforscht werden, hautnah. Wissenschaftler zeigen den Mädels, wie zum Beispiel ein 3D-Drucker funktioniert oder wie man die innere Struktur von Bauteilen untersuchen kann. Also schnell noch die letzten Plätze für den Girls‘ Day an der Hochschule Aalen sichern!

Interessierte Mädels ab der fünften Klasse können sich für den Girls‘ Day am Donnerstag, 26. April unter www.girls-day.de anmelden.

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Mastermesse an der Hochschule Aalen

Den Bachelorabschluss (bald) in der Tasche und nun am Überlegen, wie es weitergeht? Die passende Antwort gibt es vielleicht auf der Mastermesse der Hochschule Aalen. Sie findet am Mittwoch, 2. Mai von 15 bis 17 Uhr in der Aula der Hochschule statt. Interessierte können sich hier über die verschiedenen Masterangebote der Hochschule informieren.

Alle Studierenden und Absolventen, die sich die Frage stellen, wie es nach dem Bachelor-Studium weitergeht, können sich auf der Mastermesse am Mittwoch, 2. Mai, über die verschiedenen Master- und Weiterbildungsangebote der Hochschule Aalen, der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen sowie der Graduate School Ostwürttemberg informieren. Zwischen 15 und 17 Uhr stehen Professoren, Mitarbeiter und Studierende an Messeständen für Gespräche zur Verfügung. Außerdem können die Studierenden konkrete Fragen an die Mitarbeiter des Zentralen Studierendenservice richten.

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