In 24 Stunden urbane Transformation gestalten

Forscher des Instituts für nachhaltiges Bauen und Gestalten der Hochschule Kaiserslautern spinnen gemeinsam mit 100 klugen Köpfen beim Workshop SPIELRAUM der Robert-Bosch-Stiftung in Köln vom 11.-12.04.2019 Ideen zur Zukunft der urbanen Transformation.

„Was passiert wenn man 100 kluge Köpfe 24 Stunden gemeinsam in einen Raum sperrt?“ Unter diesem Motto veranstaltet die Robert-Bosch-Stiftung jährlich einen 24-Stunden-Workshop, für den sich über ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren 100 Akteure unterschiedlicher Disziplinen – Raumplanung, Architektur, Design und Sozialwissenschaften – qualifizierten, um über neue Zukunftswege zu diskutieren.

Zu Beginn fanden sich die Experten über ein mehrstufiges Speed-Dating in interdisziplinären Gruppen zusammen, um Konzeptskizzen für ein weiterführendes Forschungsvorhaben zu entwickeln. Dabei waren den Ideen im Open Space der Balloni Halle keine Grenzen gesetzt. Im Fokus standen unter anderem innovative Verkehrskonzepte, Initiativen zur Motivation körperlicher Bewegung durch gemeinschaftliches Spiel, die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität in der Großstadt, die Gestaltung des Stadtraums durch partizipative Zusammenarbeit aber auch das Ausloten alternativer Zukünfte mittels „Xtopien“ – Zukunftsszenarien, die durch ihre offene Struktur negative (Dystopie) sowie auch positive (Utopie) Elemente verbinden.

Abschließend bildete das Voting der Forscher selbst die Grundlage für die Auswahl der besten Ergebnisse, die von der Robert-Bosch-Stiftung ein Preisgeld für die Erstellung eines Forschungsantrags erhielten. Der SPIELRAUM Workshop war ein anregendes, spannendes Erlebnis, das Akteure aus unterschiedlichen Fachdisziplinen vernetzte und sich neue Perspektiven auf die Zukunft der Stadt eröffneten.

https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/spielraum-urbane-transformationen-gestalten 
https://twitter.com/hashtag/RBSGSpielraum?src=hash&lang=de 

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GFT und FOM Hochschule stärken deutsches Innovationssystem durch Kooperationsvereinbarung

  • Die GFT Technologies SE (GFT) und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.
  • Das KompetenzCentrum für Technologie- & Innovationsmanagement (KCT) der FOM, an dem auch GFT Head of Industry Solutions Carsten Weber als Research Fellow in der Forschungsarbeit aktiv ist, hat ein Check-up-Tool zur Innovationsexzellenz in der Geschäftsmodellierung entwickelt und veröffentlicht.
  • Das Tool ermöglicht es Unternehmen, die am Anfang der digitalen Transformation stehen, ihre Innovationsfähigkeit zu ermitteln und strategische Handlungsempfehlungen auf Basis wissenschaftlich fundierter Methoden zu erarbeiten

GFT und die FOM haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Partner möchten damit einen Beitrag zur engen Vernetzung von Wissenschaft, Lehre und Wirtschaft als Motor des deutschen Innovationssystems leisten. Zudem hat das KompetenzCentrum für Technologie- & Innovationsmanagement (KCT) der FOM, an dem auch GFT Head of Industry Solutions Carsten Weber in der Forschungsarbeit als Research Fellow aktiv ist, ein Check-up-Tool entwickelt und veröffentlicht. Es ermöglicht Unternehmen, ihre Innovationsfähigkeit auf Basis wissenschaftlich etablierter Methoden zu ermitteln, um daraus eine digitale Strategie abzuleiten und umzusetzen. Das Tool ist ein Instrument auf dem neuesten Stand der Forschung und wird für die Lehre und die Wirtschaft kostenfrei bereitgestellt.

Als Ergebnis erhalten Unternehmen einen komprimierten Überblick über die zentralen Erfolgsfaktoren, Handlungsfelder und Potenziale sowie über den Reifegrad ihrer Innovationskultur. Grundlage ist eine Stärken-/Schwächenbilanz bezüglich der Einzelkriterien sowie eine Benchmark in Form eines Netzdiagramms. Damit lassen sich in verdichteter Form und in kurzer Zeit Entscheidungsgrundlagen und innovationsstrategische Handlungsempfehlungen erarbeiten. Hierzu zählen zum Beispiel operative Maßnahmen zur Förderung der Innovationskultur, ebenso wie das Schaffen von Synergien durch Wissenstransfer über Geschäftsbereichsgrenzen hinaus.

„Das Innovations-Check-up-Tool schafft die Voraussetzung für die strukturelle Unterstützung nachhaltiger Geschäftsmodellierung in mittelständischen Unternehmen, die am Anfang der digitalen Transformation stehen“, erklärt Carsten Weber. Der Experte für Management-, Prozess- und IT-Beratung ist seit vielen Jahren auch in der Lehre und Forschung aktiv, unter anderem am KCT der FOM. „Das Tool ist branchenübergreifend einsetzbar“, ergänzt er.

Federführend seitens des KCT ist Prof. Dr.-Ing. Michael Schaffner, der dort den Bereich Wissensmanagement verantwortet. Er fügt hinzu: „Ein besonderer Vorteil des Check-up-Tools ist das Erkennen und Verstehen der unterschiedlichen Perspektiven in der Bewertung der Innovations-Rahmenbedingungen, aus denen sich erst eine erfolgreiche Digitalstrategie ableiten lässt.“

Die FOM stellt das Tool im Rahmen der „Stuttgarter Gespräche“ am 23. Mai 2019 in einem kostenfreien Workshop vor. Im Anschluss stehen die Referenten, darunter Carsten Weber, in einer Diskussionsrunde für Fragen zur Verfügung.

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USU-Gruppe startet erfolgreiche Initiative für KI und Service im Zeitalter von Industrie 4.0

Unter der Leitung der USU Software AG entwickelte ein Konsortium das Konzept „Service-Meister“, das jetzt für den KI Innovationswett­bewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgewählt wurde. Ziel ist die Entwicklung einer KI (Künstliche Intelligenz)-basierten Service-Plattform für den deutschen Mittelstand. Dadurch sollen künftig auch hochwertige und komplexe Dienstleistungen kosteneffizient, rasch und passgenau erbracht werden können. Aufgrund der positiven Gutachterbewertungen wird das Projekt nun im Rahmen des Innovations­wettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ gefördert. Netzwerkpartner des Konsortiums sind neben der USU das Karlsruher Institut für Technologie, der eco Verband der Internetwirtschaft sowie die Beuth-Hochschule für Technik Berlin.

Der Wandel der industriellen Wertschöpfung von Produkten hin zu Smarten Dienstleistungen erfordert neuartige, digitale, Service-basierte Geschäftsmodelle und – insbesondere vom Mittelstand – die Nutzung und Vermarktung des firmeninternen „Service-Wissens“. Mit einem Ökosystem, das digitalisiertes Expertenwissen und Machine-Learning-Komponenten in einer skalierbaren, Firmen-übergreifenden Service-Plattform bündelt, soll der deutsche Mittelstand in die Lage versetzt werden, seinen Vorsprung im Bereich Dienstleistung mittel- bis langfristig abzusichern. Dabei fokussiert das Projekt „Service-Meister“ auf drei zentrale Aspekte:

  • die automatisierte Erhebung des Maschinenstatus vor, während und nach der Wartung
  • die digitale Unterstützung der Fach-Kommunikation zwischen Meistern und Technikern im Lösungsprozess
  • die automatische Entlastung von Service-Technikern durch KI-basierte Chat-Bots bei Routineaufgaben

„In Zukunft wird es erfolgskritisch sein, firmeninternes Service-Wissen zu industriellen Anlagen zu vermarkten. Mit Service-Meister möchten wir hierzu eine intelligente digitale Serviceplattform schaffen, welche dieses Service-Wissen unternehmensübergreifend vorhält und nach dem Knowledge-Crowd-Prinzip mit Hilfe von KI-Technologien bei Bedarf für jedes Unternehmen und jede Situation maßgeschneidert zuliefert. USU ist mit der Expertise in den Bereichen Plattform-Aufbau, Maschinendatenanalyse, Servicemanagement und wissensbasierte Chatbots hervorragend für das Projekt Service-Meister aufgestellt“, so Henrik Oppermann, Business Unit Manager im Bereich Forschung der USU-Gruppe.

Weitere Informationen sind verfügbar unter:  http://www.servicemeister.org/. Diese Pressemitteilung ist abrufbar unter https://www.usu.de

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Förderung für junge Wissenschaftler

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ruft Forschungseinrichtungen dazu auf, Konzepte für Arbeiten zu nachwachsenden Rohstoffen einzureichen. Gefördert werden Gruppen mit bis zu fünf jungen Wissenschaftler*innen, die im Themenbereich „Nachwachsende Rohstoffe“ forschen.

Der Förderzeitraum beträgt bis zu fünf Jahre, Projektskizzen können bis zum 16.9.2019 an die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Projektträger des BMEL, gerichtet werden.

Der jetzt veröffentlichte Förderaufruf spricht besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftler*innen an. Sie erhalten die Chance, über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren vertieft zu forschen und damit zugleich die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrer*in zu erfüllen. Die Qualifizierung soll u. a. durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland erfolgen.

Die Forscher-Nachwuchsgruppen sind aufgerufen, substanziell zur Entwicklung von innovativen Verfahren und Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe beizutragen. Der Bekanntmachung liegt das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ des BMEL zu Grunde. Sie richtet sich auf die Themenbereiche

  • Nachhaltige Erzeugung und Bereitstellung nachwachsender Ressourcen,
  • Rohstoff- und Reststoffaufbereitung und –verarbeitung,
  • Herstellung biobasierter Produkte sowie
  • Innovative Technologien zur Bioenergiegewinnung und –nutzung.

Der vollständige Förderaufruf steht unter https://www.fnr.de/projektfoerderung/fuer-antragsteller/aktuelle-bekanntmachungen/ zur Verfügung.

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BARMER und DIGITALHUB starten „Feelgood Management“

Die Barmer und der Digitale Hub Region Bonn haben eine Gesundheitskooperation im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung vereinbart. Kontakte waren beim Ideenmarkt der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg in Sankt Augustin geknüpft worden.

Die Digitalisierung wirkt sich immer mehr auf die Gesundheit von Menschen aus. Gerade im Bereich der Startups und der digitalen Nomaden besteht ein verändertes Anforderungsprofil an ein zeitgemäßes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Das Institut für Soziale Innovationen (ISI) der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg unter Leitung von Professor Christoph Zacharias analysierte in Zusammenarbeit mit der Barmer die Bedürfnisse dieser neuen und bis dato nicht näher beleuchteten Zielgruppe. Die Ergebnisse wurden dann mit dem Vorstandsvorsitzenden der Digitalhub AG Markus Zink besprochen und ein modernes „Feelgood Management“ für die Startup-Szene am Bonner Bogen konzipiert.

Marco Henn, Hauptgeschäftsführer der Barmer, ist begeistert von der Innovationskraft der jungen Unternehmer/innen, wenn es um das Thema „Gesundheit“ geht. „Im letzten Jahr haben wir viele Ideen entwickelt und die wesentlichen Impulse kamen aus den Reihen der Startups. Daneben ist ein zentraler Ansprechpartner für die Gesundheitsmaßnahmen selbst Inhaber eines Health-Startups!“, so Henn. Für Professor Zacharias war überraschend, dass diese junge Zielgruppe nicht nur auf digitale Angebote setzt. „Gefordert ist ein gesunder Mix aus Präsenzbetreuung und App-Anwendungen, die an jedem Ort der Welt genutzt werden können.“, so Zacharias. Dafür wird u. a. Chris Bell sorgen, der als zugelassener Präventionsanbieter und Coach wesentlich an der Betreuung des Digitalhub beteiligt ist. 

„Gerade die jungen Unternehmer/innen gehen oftmals weit über ihre Grenzen und arbeiten über lange Strecken unter Volldampf. Wir wollen als Digitalhub ein gesundes und kreatives Umfeld schaffen, um diese innovative Generation nicht zu verbrennen. Mit der Barmer haben wir einen Partner gefunden, der genau auf diese individuellen Herausforderungen passgenau eingeht.“, sagt Markus Zink. „Unser kostenfreies Angebot, welches sich mit Ernährung, Bewegung am Arbeitsplatz und Erweiterung der Achtsamkeit, auch bezüglich der eigenen Person beschäftigt, stellt in unserem Coworking-Space einen besonderen Mehrwert dar.“ Am 29.Mai wird der offizielle Startschuss im Rahmen des SummerSlam am Bonner Bogen gesetzt und das „Feelgood Management“ gestartet.

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Wirtschaft, Politik, Hochschule: Wolfgang Bosbach und Heike Heim beim Unternehmerforum der ISM

Digitalisierung ist das bestimmende Thema der Wirtschaftspolitik. Sie treibt neue Geschäftsmodelle voran, verändert das Verhältnis zwischen Markt und Verbraucher und wird dazu führen, dass sich viele Jobs in den kommenden Jahren wandeln werden. Aber was heißt das ganz konkret für die unternehmerische Praxis? Darüber sprechen CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und Heike Heim von DEW21 am 8. Mai beim Unternehmerforum an der ISM Dortmund (Otto-Hahn-Str. 19). Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 16 Uhr.

Seit Heike Heim im Sommer 2017 den Vorsitz der Geschäftsführung der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung übernommen hat, ist Wandel ein stetiger Begleiter. Denn Vernetzung und Digitalisierung aber auch branchenübergreifende Innovationen und Zusammenarbeiten verändern die Energiewirtschaft nachhaltig. Die Branche steht vor der großen Herausforderung, neue Geschäftsfelder zu erschließen und sich bei den Megatrends Energiewende, Nachhaltigkeit und Elektromobilität zu positionieren.

Aus Sicht der Politik spricht der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages Wolfgang Bosbach. Schwerpunkt seines Vortrages werden die aktuellen Herausforderungen für den Mittelstand sein.

Das Unternehmerforum richtet sich an Unternehmen aus der Region und die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltung ist kostenlos. Unter Anmeldung an business@ism.de wird gebeten. Weitere Informationen unter https://www.ism.de/unternehmen/netzwerk-veranstaltung.

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Die Ware Kleidung und ihre wahren Kosten

Mode soll Spaß machen – eigentlich. Einstürzende und brennende Fabriken, existenzgefährdende Löhne und sogar Zwangsarbeit in der Textilindustrie können den Spaß jedoch verderben. Zudem geht die Herstellung mit gravierenden Umweltproblemen einher, wie dem extrem hohen Wasserbrauch durch den Anbau von Baumwolle. Zu diesem Thema findet am kommenden Dienstag, 16. April 2019, an der Hochschule Aalen ein Vortrag mit interaktiven Elementen statt. Ingeborg Puijula von Fairtrade e.V. wird sowohl die Situation in der weltweiten Textilindustrie beleuchten als auch die Produktionsbedingungen. Außerdem wird die Referentin darauf eingehen, welche Konsequenzen das für die Betroffenen hat – und welche nachhaltigen Handlungsalternativen die Konsumenten haben. Der Vortrag findet am Dienstag, den 16. April 2019, 18:30-20:00 Uhr, in der Aula der Hochschule Aalen statt.

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Forschungsprojekt für SOS-Kinderdorf-Zentrum abgeschlossen

Studierende und Lehrende aus Studiengang Soziale Arbeit der Hochschule Bremen präsentierten am 9. April 2019 die Ergebnisse ihrer Evaluation beim Praxispartner SOS Kinderdorf Bremen. Unter Anleitung von Prof. Dr. Sabine Wagenblass (Foto: dritte von rechts), Prof. Dr. Christian Spatscheck (zweiter von rechts) und Prof. Dr. Can Aybek hatten neun Studierende aus dem Studiengang Soziale Arbeit die Angebote des SOS-Kinderdorf-Zentrums in der Bremer Neustadt evaluiert. In einem Transfer-Workshop stellte das Forschungsteam die Ergebnisse der sechsmonatigen Untersuchung vor Ort vor und diskutierte die Ergebnisse mit der Leiterin Karin Mummenthey (vorn hockend) und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Das Projekt wertete die Angebote des SOS-Kinderdorf-Zentrums aus der Sicht von Nutzerinnen und Nutzern, Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. So konnten zahlreiche Hinweise und Anregungen für die inhaltliche und konzeptionelle Weiterentwicklung des Projektes identifiziert und diskutiert werden.

Das SOS-Kinderdorf-Zentrum wurde 2011 in der Bremer Neustadt eröffnet und ist seitdem eine beliebte Anlaufstelle für Familien, Kinder und Jugendliche im Stadtteil. Angebote wie der Mittagstisch, das Café, Kurs- und Beratungsangebote, offene Treffpunkte sowie ein Second-Hand-Laden werden seitdem rege genutzt und binden auch etwa 100 Ehrenamtliche in die Arbeit mit ein.

Karin Mummenthey kam als Leiterin des SOS Kinderdorf Bremen mit dem Anliegen, die Angebote des SOS-Kinderdorf-Zentrums zu überprüfen und konzeptionell weiterzudenken, auf den Studiengang zu. Dort haben Prof. Dr. Sabine Wagenblass, Prof. Dr. Christian Spatscheck und Prof. Dr. Can Aybek gemeinsam mit neun Studierenden ein Praxisforschungsdesign entwickelt und die Gruppe bei der Durchführung, Auswertung und beim Ergebnistransfer begleitet.

Mit diesem aktuellen Vorhaben wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Studiengang Soziale Arbeit und dem SOS Kinderdorf Bremen verstetigt. Neben vielen anderen Trägern ist das SOS Kinderdorf ein Praxispartner, mit dem der Studiengang bereits seit mehreren Jahren mit zusammenarbeitet. Damit wird auch die Verankerung der Hochschule und des Studiengangs in Bremen und in der Neustadt dokumentiert und weiter gefestigt.  

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„Gesund und aktiv leben“ mit chronischer Krankheit

Chronisch krank – ob psychisch oder physisch: Eine solche Diagnose kann alles auf den Kopf stellen. Aus alltäglichen Kleinigkeiten werden große Hürden, soziale Kontakte rücken in den Hintergrund. So sehen sich Betroffene, aber auch Freunde und Familien oft mit neuen Problemen konfrontiert. Wie sie dem Alltag wieder Struktur geben und die Oberhand behalten, lernen direkt und indirekt Betroffene in den Selbstmanagementkursen „Gesund und aktiv leben“. Die Kurse helfen dabei, mit Krankheit und Schmerzen umzugehen, sich zu motivieren und Probleme sowie Bedürfnisse zu erkennen. Entspannungsübungen, ausgewogene Ernährung und individuelle Handlungspläne sind nur einige der Maßnahmen, die die Lebensqualität der Erkrankten wieder steigern können.

Die BARMER, die Robert Bosch Stiftung, die Careum Stiftung, Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) haben in Kooperation mit der Patientenuniversität im Jahr 2015 die Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben (INSEA) gegründet. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover unterstützen dieses Konzept bereits zum vierten Mal und stellen entsprechende Räume für die Kurse zur Verfügung. Anmelden können sich alle chronisch Erkrankten und Angehörigen, die sich in der Lage sehen und Lust haben, einmal pro Woche zweieinhalb Stunden mit anderen Menschen zu verbringen, über einen Zeitraum von sechs Wochen. Die Kursteilnahme ist kostenlos. Pro Kurs stehen bis zu 18 Plätze zur Verfügung. In diesem Jahr finden die INSEA-Kurse im Mai und Juni bzw. von Oktober bis Dezember statt.

Mai/Juni (Montagstermine):

  • 05., 13.05., 20.05., 27.05., 03.06., 17.06.
  • von 15 bis 17.30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Region Hannover, Weinstraße 2-3, 30171 Hannover
  • Anmeldung: Angelika Vietje, Tel. (0511) 616 43505; Veranstaltung53.08@region-hannover.de

Mai/Juni (Donnerstagstermine):

  • 05., 16.05., 23.05., 06.06., 13.06., 20.06.
  • von 9.30 bis 12 Uhr
  • Veranstaltungsort: Gemeinwesensarbeit Mittelfeld, Ahornstr. 2, 30519 Hannover
  • Anmeldung: Theresia Stenzel, Tel. (0511) 86 23 23; Stenzel@Hannover-Stadt.de

Oktober/November/Dezember (Mittwochstermine):

  • 10., 06.11., 13.11., 20.11., 27.11., 0 4.12.
  • von 15 bis 17.30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Str. 101, 30419 Hannover
  • Anmeldung: Nanette Klieber, Tel. 0163 458 11 55; klieber@gmx.net

Das INSEA-Programm ist die deutsche Version der erfolgreichen amerikanischen Kurse im „Chronic Disease Self-Management Program“ (CDSMP), die an der Stanford University entwickelt und wissenschaftlich geprüft wurden. Diese Kurse verbessern nachweislich die Lebensqualität der Teilnehmenden. Darüber hinaus steigern sie die Energie sowie das psychische Wohlbefinden; Erschöpfung und soziale Isolation werden so reduziert.

Mehr Infos zum Projekt finden Interessierte online unter www.hannover.de (Stichwortsuche: Gesundheitsförderung) oder unter www.insea-aktiv.de

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Nachhaltiges Wirtschaften fördern – Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und das dort angesiedelte CSR-Kompetenzzentrum Rheinland laden zum Dialogforum „Nachhaltiges Wirtschaften fördern – Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung“ ein. Es findet mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Köln Bonn eG und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen am Dienstag, 7. Mai 2019, 13.30 Uhr bis 17 Uhr in der Volksbank Köln Bonn eG, Volksbank-Haus, Heinemannstraße 15, 53175 Bonn, statt.

„Eine Herausforderung für Kommunen ist die Erschließung und Nutzung von Gewerbeflächen. Auch in der Region Bonn/Rhein-Sieg werden potenzielle Flächen immer knapper. Ein Anstoß für die Wirtschaftsförderung könnte es sein, nachhaltige Aspekte in die Gewerbeförderung zu integrieren“, sagt IHK-Präsident Stefan Hagen. Doch was heißt der Begriff „nachhaltig“ in der Wirtschaftsförderung, wie lässt sich Nachhaltigkeit steuern und welche Möglichkeiten bieten sich für die Wirtschaftsförderung? Diese Fragen sollen beim Dialogforum mit verschiedenen Akteuren aus der Wirtschaft, Kammern, Verbänden, Politik und der Finanz- und Immobilienwirtschaft diskutiert werden.

Das Impulsreferat steuert Professor Dr. Christian Kammlott, Professor am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier, bei. In der anschließenden Podiumsdiskussion erläutern Dr. Ulrich Ziegenhagen, Wirtschaftsförderung Bonn, Joachim Strauß, Wirtschaftsförderung Bornheim, und Dirk Schwindenhammer, Wirtschaftsförderung Meckenheim, ihre Strategien bei der Vermarktung von Gewerbeflächen. In moderierten Workshops wird das Thema aus den Perspektiven Politik und Verwaltung, Finanzwirtschaft sowie Immobilienwirtschaft beleuchtet.

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492221.

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