Campus Days Ostwürttemberg – Anmeldung läuft!

Wie läuft eigentlich eine Vorlesung ab? Wie sieht die Hochschule von innen aus? Und wie schmeckt das Essen in der Mensa? Studieren probieren – das können Schülerinnen und Schüler wieder in den Herbstferien bei den Campus Days Ostwürttemberg vom 29. bis 31. Oktober 2018 an der Hochschule Aalen und der DHBW Heidenheim. Auf dem Programm stehen neben dem Besuch von Vorlesungen auch Campusführungen, individuelle Beratungsgespräche und Kontakte zu Studierenden. Interessierte können sich noch bis 24. Oktober anmelden.

Wer sich fragt, wie es nach dem Abitur weitergehen soll und welches Studium in Frage kommt, findet bei den Campus Days Ostwürttemberg eine geeignete Plattform. Studieninteressierte können sich in reguläre Vorlesungen setzen und sich so einen ersten Eindruck von den Lehrinhalten eines Studiengangs verschaffen. „Eindrücke von Vorlesungen und von der Hochschule sind ein entscheidender Faktor für die Studienwahl. Wir möchten Interessierten möglichst realitätsnahe Einblicke geben und mit dem vielfältigen Angebot an Schnupper-Vorlesungen nicht nur Orientierungshilfe bieten, sondern auch die Vorfreude auf das Studium wecken“, sagt Isabel Sandel, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der Hochschule Aalen. Von Maschinenbau über Augenoptik bis zur Betriebswirtschaftslehre finden Studieninteressierte ein breites Spektrum an Vorlesungen und können dabei auch mehrere Fachgebiete vergleichen.

So richtig in den Hochschulalltag eintauchen können die Studieninteressierten auch beim Besuch der Mensa, bei einer Campusführung oder in den Gesprächen mit Studierenden. So erfahren sie aus erster Hand, was sie im Studium erwartet. Ein Workshop zur Studienorientierung oder individuelle Beratungsgespräche können die Tage an der Hochschule zusätzlich abrunden. „Wir begleiten die Studieninteressierten in ihrer Orientierungsphase, indem wir gemeinsam die Interessensbereiche, Zukunftsvorstellungen und bereits vorhandenen Kompetenzen erarbeiten. Im zweiten Schritt gleichen wir diese mit den Besonderheiten der verschiedenen Studiengänge ab“, sagt Nadine Belau, Studienberaterin an der DHBW Heidenheim.

Anmeldemöglichkeiten bestehen bis zum Mittwoch, 24. Oktober 2018. Infos zu den Campus Days und zur Anmeldung gibt es auf www.hs-aalen.de/campusdays und www.dhbw-heidenheim.de.

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Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Energie, Mobilität & Nahrung für die Stadt – Facetten der Nachhaltigkeit“

Mit dem Vortrag „Offshore-Windenergie – Wenn sich der Rotor nicht mehr dreht“ setzt die Hochschule Bremen (HSB) am Mittwoch, dem 24. Oktober 2018, 17.30 Uhr, die öffentliche Ringvorlesung „Energie, Mobilität & Nahrung für die Stadt – Facetten der Nachhaltigkeit“ fort. Prof. Dr.-Ing. Silke Eckardt und Vanessa Spielmann werden in ihrem Vortrag auf die Bedeutung der Offshore-Windenergie eingehen und einen Einblick in ihre Forschungsarbeiten zum Betrieb und Rückbau von Offshore-Windparks geben.

Veranstaltungsort: Hochschule Bremen, 28199 Bremen, Neustadtswall 27b, UB-Gebäude, Hansewasser-Hörsaal. Der Eintritt ist frei.

Die öffentliche Ringvorlesung beinhaltet zehn Vorlesungen und zwei Exkursionen, zu denen Fachexpertinnen und -experten aktuelle Projekte und Aktivitäten in Bremen, wie z.B. Foodsharing, Urban Gardening, Produktion von Lebensmitteln mittels Aquaponik (Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen mittels Hydrokultur verbindet), Erzeugung von Solar- und Windenergie, das Fahrradmodellquartier in der Bremer Neustadt oder Fahrrad- und Carsharing vorstellen und diskutieren.

Die Ringvorlesung „Facetten der Nachhaltigkeit“ wird von Studierenden organisiert und vom Forschungscluster „Region im Wandel“ sowie der AG Nachhaltigkeit der HSB unterstützt. Auch die interessierte Öffentlichkeit, die sich für das Thema der Ringvorlesung, den Wandel der Region, oder einzelne Vortragsthemen interessiert, ist eingeladen. Die Veranstaltungen finden im Hansewasser-Hörsaal der Hochschule Bremen statt (UB-Gebäude, Neustadtswall 27b). Eine Anmeldung für die Vorlesungsveranstaltungen ist nicht erforderlich.

Alle Termine der Ringvorlesung sind online im Programm-pdf unter http://www.hs-bremen.de/internet/einrichtungen/presse/mitteilungen/2018/detail/rgv_nachhaltigkeit_9.pdf zu finden.

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Veranstaltungshinweis Linked Data Workshop 2018 Darmstadt, 25. und 26. Oktober 2018

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How to achieve End2End Transparency?

Am 25. und 26. Oktober 2018 findet bereits zum vierten Mal der Linked Data Workshop in Darmstadt statt. Die CONWEAVER GmbH freut sich sehr, Ihnen das erweiterte Workshop-Konzept vorzustellen und Sie In diesem Jahr zum ersten Mal zu eineinhalb Tagen Linked Data einzuladen.

Erfahren Sie am ersten, praxisbezogenen Tag, was CONWEAVER zu bieten hat und teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen zu Technik und Projekten. Am Abend erwartet Sie Sie dann noch ein spannender Icebreaker-Vortrag Herrn Thomas Lamprecht (Robert Bosch GmbH) zum Thema „SE based on Linked Product Data (Digital Twin Basis)“.

Am zweiten Tag starten wir dieses Mal mit der Keynote von Heike Halkenhäußer (Daimler AG) zum Data Layer im PDM2020 Programm, das die Vision des Digital Twin in Angriff nimmt. Danach geht es in die World-Cafés. Wir freuen uns sehr, vier erstklassige Paten für unseren Workshop gewonnen zu haben:

·         Herr Ralf Rentschler (Daimler AG): Linked Data Layer & Architektur
·         Frau Andrea Denger (AVL): UX & Nutzer
·         Herr Prof. Vahid Salehi (Hochschule München): Linked Data im Markt
·         Herr Sven-Olaf Schulze (Präsident GfSE): Virtuelles Greenfield?

Am Ende des Workshops erwartet Sie eine Keynote von Maxim Mankevich, Experte für Erfolgswissen und Ideenfindung, mit der wir Sie inspirieren wollen – für Ihren Arbeitsalltag und darüber hinaus.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier: https://www.conweaver.com/de/lida2018

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Donnerstag, 25. Oktober 12 – 22 Uhr (inkl. Abendveranstaltung)
Freitag, 26. Oktober, 8:30 – 17:30 Uhr
darmstadtium Wissenschafts- und Kongresszentrum
Teilnahmegebühr: ab 99 € pro Person (zzgl. MwSt.)

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Fachbuch „HR-Trends 2019“ erschienen

„HR-Trends 2019 – Strategie, Digitalisierung, Diversität, Demografie“ lautet der Titel des neuen Fachbuchs von Karlheinz Schwuchow, Professor für Internationales Management an der Hochschule Bremen. In der bereits 28. Ausgabe des seit 1991 von ihm herausgegebenen Jahrbuches geben Vordenker aus Wissenschaft und Wirtschaft in 37 Beiträgen einen ausführlichen Überblick über alle aktuellen Trends in der Personalarbeit. Erörtert werden Human Resources (HR)-Themen und Trends, neue Forschungsergebnisse und innovative Best-Practice-Beispiele sowie zukunftsweisende Methoden und Konzepte für die Personalarbeit im 21. Jahrhundert.

Der besondere Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf den Themen Industrie 4.0 und Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und HR-Analytics, Agiles Arbeiten und Mobiles Lernen, Diversity und Talentmanagement, Demographie und Gesundheitsmanagement. Dabei gliedert sich das Buch in vier Kapitel:
•    HR-STRATEGIE: Arbeit 4.0 und Agile Führung
•    HR-DIGITALISIERUNG: Innovation und Technologie
•    HR-DIVERSITY: Internationalisierung und Talent Management
•    HR-DEMOGRAFIE: Talentmanagement und Workforce Planning

Hinzu kommt ein umfassender Serviceteil mit Verweisen auf aktuelle Neuerscheinungen, Internetlinks und Anbieteradressen sowie – auf der Website zum Buch – mehr als 130 nationale und internationale Managementstudien zum Download.

"HR-Trends 2019“ umfasst 514 Seiten und kostet 99,95 Euro; ISBN: 978-3-648-11604-3.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit:
https://shop.haufe.de/prod/hr-trends-2019

Im kommenden Jahr finden zwei Fachkonferenzen zum Buch statt, in Bremen am 28. März 2019 und, in Kooperation mit der TH Nürnberg, in Nürnberg am 14. Februar 2019. Die inhaltlichen Schwerpunkte dabei werden HR-Strategie und HR-Digitalisierung sein, Referentenzusagen liegen u.a. bereits von Herrn Norbert Janzen (IBM Deutschland), Steffen Brinkmann (Continental), Angelika Kambeck (Klöckner & Co.) sowie Dr. Michael Groß (Groß & Cie.) vor. Nähere Informationen hierzu finden sich unter http://www.hr-trends-tagung.de

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„Vielen Dank für Ihre Daten“

PAN Seminare bietet in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida ab Januar 2019 ein praxisorientiertes Seminar zur Datensicherheit an. Prof. Dirk Labudde und seinem Team werden die Teilnehmenden für die Gefahren durch Social Engineering Angriffe sensibilisieren und Ihnen wirksame Schutzmaßnahmen zeigen. Hierzu werden die Vorgehensweisen von Human Hackern demonstriert, verschiedene Angriffsvektoren analysiert und handlungsorientierte Empfehlungen zum Schutz von Cyberangriffen gegeben. Nach dem Seminar können die Teilnehmenden Social Engineering Angriffe abwehren, ihre Daten klassifizieren, digitale Investigationen mithilfe von Open Source Werkzeugen durchführen, Schwachstellen finden und beseitigen sowie souverän in IT-Krisensituationen reagieren. 

Seminartermine und -orte:

24.01.2019 in Leipzig / PENTA Hotel
07.02.2019 in München / Mercure Hotel München City
14.03.2019 in Berlin / NH Hotel Collection Checkpoint Charlie

Anmeldungen gern unter www.pan-seminare.de

Ansprechpartner: Dagmar Niemand / PAN Seminare 
 
  
 
  
 
  

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„2000 Watt-Areale“ – Maßstab für Bremens Stadtentwicklungspolitik?

Was muss in Bremen geschehen, damit Stadtentwicklung und Wohnungsbau auch Anforderungen von Nachhaltigkeit und anspruchsvollem Klimaschutz gerecht werden? Können und sollten die Maßstäbe, die Schweizer Städte an sogenannte „2000-Watt-Areale“ anlegen, auch in Bremen angewandt werden? Diesen Fragen geht am Dienstag, dem 30. Oktober 2018, ab 19 Uhr der nächste „Bremer Stadtdialog" nach. Die öffentliche Veranstaltung findet statt in der Generatorenhalle der Energieleitzentrale, Am Speicher XI |Nr. 11. Der Eintritt ist frei.

Wichtige Aspekte von Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung sind insbesondere soziale Mischung, Dichte, Mobilität, Kombination von Wohnen und Arbeiten und nicht zuletzt der sparsame Umgang mit Ressourcen. In Hinblick auf Klimastandards hat die Bundesregierung das Ziel formuliert, dass der gesamte Gebäudebestand in Deutschland bis zum Jahr 2050 klimaneutral – also ohne Treibhausgasemissionen – betrieben werden soll. Die Standards der Schweizer „2000-Watt Gesellschaft“ im Städtebau gelten vielen Fachleuten als „Best Practice“. Für den von der Hochschule Bremen vorbereiteten „Bremer Stadtdialog“ wird deshalb der Züricher Architekt Markus Peter das Konzept des Züricher Quartiers "Freilager" vorstellen. Im Anschluss werden das Publikum und ein Podium diskutieren, ob und wie diese Standards auch bei Vorhaben in Bremen verwirklicht werden können. Prof. Dr. Ingo Lütkemeyer von der School of Architecture der Hochschule Bremen wird durch eine kurze Darstellung der Bremer Situation den Meinungsaustausch eröffnen.

Diskussionsteilnehmer sind Ronny Meyer, Staatsrat beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Klaus Meier, Geschäftsführer der WPD AG, die das sogenannte „Kelloggs-Areal“ entwickeln wird, Florian Kommer, Geschäftsführer der für das Neue Hulsberg-Quartier zuständigen GEG – Grundstücksentwicklung Klinikum Bremen-Mitte GmbH & Co. KG, sowie Martin Grocholl, Geschäftsführer von Energiekonsens Bremen. Die Diskussion moderiert Winfried Osthorst, Professor für Politikmanagement an der Hochschule Bremen.

Hintergrund „2000-Watt-Areale“:

Mit dem Zertifikat „2000-Watt-Areal“ ist es erstmals möglich, größere Überbauungen bezüglich Gebäudequalität, Dichte, Mischnutzung und Mobilität zu beurteilen. Es erfolgt eine integrale Betrachtung ganzer Areale statt einzelner Gebäude. Das Zertifikat basiert auf dem Schweizer SIA-Effizienzpfad Energie sowie dem Energiestadt-Label für Gemeinden und zeichnet Siedlungsgebiete aus, in denen ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Klimaschutz sichergestellt ist. Die Bilanz umfasst die graue Energie für die Erstellung und die Betriebsenergie der Gebäude sowie die Alltagsmobilität.

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Forschungsprojekt zur Verringerung der Luftverschmutzung mittels Satellitendaten gestartet

SAUBER heißt das vom Bundesverkehrsministeriums (BMVI) geförderte Forschungsprojekt, das mithilfe einer Datenplattform ein flächendeckendes,  detailliertes Bild der aktuellen wie zukünftigen Luftqualität für die Stadt-  bzw. Regionalentwicklung zeichnet. Nun ist das Projekt am 1. Oktober offiziell gestartet. 

Der Name ist Programm. Denn es geht im wahrsten Sinne des Wortes um saubere Luft. Ziel von SAUBER (Satellitenbasiertes System zur Anzeige, Prognose und Simulation von Luftschadstoffen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung) ist es, eine Informationsplattform für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung aufzubauen.  Dabei sollen die in der Praxis bislang kaum genutzten Daten und Services des Raumfahrtprogramms Copernicus erschlossen und in digitale Dienste für eine nachhaltige Stadt- bzw. Regionalentwicklung überführt werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und gehört zur Forschungsinitiative mFUND, die sich mit digitalen datenbasierten  Anwendungen für die Mobilität 4.0 befasst.

SAUBER soll nicht nur einen Überblick über die aktuelle, sondern dank des Einsatzes Künstlicher Intelligenz auch Prognosen und Simulationen der zukünftigen Luftverschmutzung erlauben. Allein durch Feinstaub sterben in Deutschland jedes Jahr über 40.000 Menschen.  Droht die Überschreitung eines kritischen Grenzwerts kann die Schadstoffbelastung durch rechtzeitige Umplanungen oder Gegenmaßnahmen reduziert und  gegebenenfalls sogar ganz vermieden werden. Durch die Nutzung von Satellitendaten geht SAUBER in der Flächenabdeckung deutlich über die bisher genutzten punktuellen Erhebungen der stationären Messstationen hinaus. Mittlerweile lassen sich Schadstoffe wie Stickoxide oder Feinstaub in hoher Auflösung aus dem Orbit aus erfassen.

Das Herzstück von SAUBER bildet eine Plattform, auf der alle relevanten Daten eingespielt, analysiert und zur Anzeige, Prognose und Simulation von Luftschadstoffen genutzt werden. Zu den Datenquellen zählen neben den Satelliten des Copernicus-Programms u.a. aktuelle und historische Verkehrs-, Wetter- bzw. Klimadaten sowie Ergebnisse der lokalen Messstationen oder Informationen zur Topographie bzw. Morphologie. Diese Daten werden miteinander verschnitten, um ein flächendeckendes und dabei dennoch detailliertes Bild der Luftverschmutzung zu zeichnen. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sollen Zusammenhänge bzw. Abhängigkeiten in den verschnittenen Daten aufgespürt und in entsprechende Prognosen und Simulationen für die Stadt-  bzw. Regionalentwicklung überführt werden.

SAUBER wird in der Umsetzung vom Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart  begleitet. Die Stadt ist wegen ihrer Kessellage von der Luftverschmutzung besonders stark betroffen. Außerdem konnte als assoziierter Partner das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen für SAUBER gewonnen werden, das seine Umsetzung aus Anwendersicht begleiten und gegebenenfalls  mit geeigneten Umweltdaten unterstützen wird.

Die Software AG entwickelt in dem Projekt neben ihrer Konsortialführerschaft die SAUBER-Plattform mit einer zentralen Infrastruktur für Geodaten. Dort werden alle relevanten Daten eingespielt und  –  sofern für Dritte geeignet – als Open Data zur Verfügung gestellt. Außerdem werden auf der Plattform die im Projekt entwickelten bzw. adaptierten Algorithmen der Künstlichen Intelligenz angebunden und den ebenfalls auf der Plattform integrierten SAUBER-Diensten bereitgestellt. Für die Realisierung der SAUBER-Plattform greift die Software AG auf ihre Digital Business Platform zurück und entwickelt sie mit Blick auf die wesentlichen Kernfunktionalitäten anwendungsspezifisch weiter.

Das Projekt ist offiziell am 1. Oktober 2018 gestartet und dauert drei Jahre. Konsortialführer ist die Software AG. Weitere Forschungspartner sind die geomer GmbH und das Start-up
meggsimum als ihr Unterauftragnehmer aus der Metropolregion Rhein-Neckar, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, das Institut für Informationssysteme der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof sowie das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Ökologische Stadtplanung).

Über den mFUND:

Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Weitere Information finden Sie unter www.mfund.de.

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Studie der TU Ilmenau: Deutsche Hochschulen häufig von Krisen betroffen

Nach einer Studie der Technischen Universität Ilmenau sind deutsche Hochschulen häufig von Krisen betroffen, aber wenig auf Krisenkommunikation vorbereitet, also darauf, wie sie im Krisenfall kommunikativ reagieren sollen. Nach der Online-Befragung des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau gaben die Universitäten und Fachhochschulen mehrheitlich an, schon mindestens eine ernsthafte Krise an ihrer Hochschule erlebt zu haben. Vorbereitung auf Kommunikation im Ernstfall spielt an den meisten Hochschulen aber noch eine untergeordnete Rolle.

Plagiatskandale, Refinanzierungskrisen oder Flutkatastrophen haben in den vergangenen Jahren wiederholt gezeigt, dass deutsche Hochschulen mit ernsten Krisen rechnen müssen, die auch ihren Ruf und ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit gefährden. Die tragischen Amokläufe an US-amerikanischen Universitäten haben zudem verdeutlicht, mit welchen Gefahren im schlimmsten Fall zu rechnen ist. Um Menschen und den Ruf der Hochschulen zu schützen, spielt in solchen Situationen professionelle Krisenkommunikation eine entscheidende Rolle. Eine soeben erschienene Studie des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau hat daher untersucht, wie leitende Kommunikationsverantwortliche an deutschen Hochschulen die Krisengefährdung einschätzen und wie gut sie glauben, auf die Kommunikation im Ernstfall vorbereitet zu sein.

Weit über drei Viertel, 79 Prozent, der befragten Kommunikationsverantwortlichen gaben an, schon eine ernsthafte Krise an ihrer Hochschule erlebt zu haben. In den meisten Fällen handelte es sich um Fälle kritischer Medienberichterstattung und das Fehlverhalten von Mitarbeitern oder Studenten. Gewalttaten, Plagiatsvorwürfe und gesundheitliche Risiken wurden von jeweils einem Viertel der Befragten genannt. Umwelt- und Naturkatastrophen, sinkende Studentenzahlen und Finanzprobleme wurden von jeweils 10 bis 15 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen angegeben.

Obwohl Krisen also offenbar zum Alltag deutscher Hochschulen gehören, spielt die Vorbereitung auf Krisenkommunikation im Ernstfall noch eine untergeordnete Rolle. Wichtige Instrumente zur Vorbereitung wie Krisentrainings, Medientrainings oder auch Richtlinien für den Umgang mit Social Media in Krisen werden mehrheitlich wenig oder überhaupt nicht umgesetzt. Etwas häufiger ist der Einsatz von Krisenplänen und Krisenteams. Nach der Studie tun Hochschulen mit eher flachen Hierarchien und partizipativen Strukturen in der Zusammenarbeit zwischen Universitätsleitung, Gremien und Mitarbeitern auch mehr dafür, Krisen zu verhindern oder sich auf Krisenkommunikation vorzubereiten. Das gilt auch für Hochschulen, in denen Krisenkommunikation klar in der Verantwortung der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beziehungsweise des Pressesprechers liegt, statt dezentral in der Verantwortung von Fakultäten oder Abteilungen. Die Autoren der Studie, Dr. Andreas Schwarz, Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau, und Johanna Büker von der PR-Agentur Dako PR sehen Nachholbedarf: „Künftig benötigen wir dringend mehr Forschung zur Praxis der Krisenkommunikation an deutschen Hochschulen, um diese weiter zu professionalisieren“.

Die Online-Befragung wurde im Februar 2017 durchgeführt und richtete sich an die leitenden Kommunikationsverantwortlichen der Hochschulen in Deutschland. An der Befragung nahmen 67 der 399 deutschen Hochschulen teil. Die Ergebnisse wurden im September 2018 im Sammelwerk „Forschungsfeld Hochschulkommunikation“ von Birte Fähnrich, Julia Metag, Senja Post, und Mike S. Schäfer (Herausgeber) im Springer VS-Verlag veröffentlicht: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-22409-7#about

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Die HSB erweitert ihr Portfolio für die Herausforderungen der Energiewende – Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie gestartet

Woher kommt unser Strom in Zukunft? Wie können wir natürliche Ressourcen verantwortungsvoll nutzen? Auf welche Weise können wir unseren Energiebedarf decken und zugleich die Umwelt schützen? Das Thema Energie sorgt zurzeit für viel Diskussionsstoff. „Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, braucht es neue technische Lösungen, aber auch eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema“, erklärt Prof. Dr. Ingo Haug. Er leitet den neuen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie an der Hochschule Bremen (HSB). Seit dem Wintersemester 2017/18 bereitet sich der erste Jahrgang Studierender darauf vor, Antworten auf die Energiefragen von heute und morgen zu finden.

Ein Hauptziel der Energiewende ist, die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dazu sollen die Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent der 1990 ausgestoßenen Menge sinken. Erneuerbare Energien sollen bis dahin 80 Prozent am Bruttostromverbrauch ausmachen. Auch der Primärenergieverbrauch soll gegenüber 2008 halbiert werden. Diese ambitionierten Ziele erfordern Maßnahmen im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor.

Der neu gestartete Bachelor-Studiengang an der HSB vermittelt den Studierenden deshalb umfassende Kenntnisse im Themenfeld Energie. In den sieben Semestern beschäftigen die Studierenden sich beispielsweise mit Energieressourcen, Energieeffizienz, Passivhaustechnik, Wind und Sonne als regenerative Energiequellen sowie mit Möglichkeiten zur Energiespeicherung. Neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen steht auch das Thema Energiehandel auf dem Plan. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung. Digitale Technik kommt im Energiesektor an vielen verschiedenen Punkten zum Einsatz: Kleinkraftwerke können zu sogenannten virtuellen Kraftwerken zusammengefasst und gesteuert werden. Intelligente Netze können die Effizienz der Energieversorgung steigern. Privatleute können ihren selbsterzeugten Strom auf „Peer to Peer“-Plattformen direkt an Verbraucher verkaufen.

Während des Studiums haben die Studierenden im Praxissemester und in Projektmodulen Gelegenheit, ihr Wissen anzuwenden. Hier können sie verschiedene Themen bearbeiten und eigene Schwerpunkte für eine Spezialisierung setzen. Auch in der Bachelor-Arbeit können sie sich mit Fragestellungen aus der Praxis befassen.  Unternehmen profitieren dabei von dem Wissen, das die Studierenden mitbringen. Diese wiederum sammeln wertvolle Erfahrungen für das Berufsleben.

„An der HSB gehen wir Zukunftsfragen mit einer anwendungsorientierten Perspektive an“, sagt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey. „Konkret heißt das: Wir bündeln das Know-how unterschiedlicher Fachrichtungen, um Lösungen für komplexe Herausforderungen wie die der Energieversorgung zu finden. Mit unserem bedarfsorientierten Studienangebot sorgen wir für bestens qualifizierte Fachkräften. Die Nähe zur Praxis ermöglicht es uns, in technischen und gesellschaftlichen Fragen wichtige Impulse für die regionale Entwicklung zu geben.“ Mit dem neuen Studiengang erweitert die HSB ihren Schwerpunkt im Bereich Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Sie unterstreicht damit ihren Anspruch als eine zentrale Adresse für diese Zukunftsthemen.

Nach dem Abschluss können die Studierenden mit ihrer breiten Qualifikation außer in der Energiebranche auch in angrenzenden Bereichen arbeiten, in denen Wirtschaftsingenieurs-Kompetenzen gefragt sind. Sie können zum Beispiel Abläufe in der Produktion optimieren oder die Entwicklung des Energiesektors in Behörden begleiten.

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie ist laut Prof. Dr. Haug das Ergebnis guter Teamarbeit: „Ich bin dankbar für die Unterstützung von vielen Beteiligten, die den neuen Studiengang erst ermöglicht haben.“ Über mangelnde Nachfrage kann er nicht klagen: Zum Start konnten alle geplanten Studienplätze vergeben werden.

Terminhinweis
Interessierte können sich an zwei Terminen über den Studiengang informieren: am 24. Januar 2019 und am 27. Juni 2019, jeweils von 17 bis 18 Uhr, Neustadtswall 30, AB-Gebäude, Raum S12.

Studiengangs-Website: www.hs-bremen.de/enwi

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Europa vor dem Finanzcrash?

Im Rahmen der Vortragsreihe an der Hochschule Weserbergland (HSW) beschäftigt sich diese Woche ein zweiter Vortragsabend mit Europa. Klaus-Peter Wennemann gibt in seinem Fachvortag am 11. Oktober einen Einblick in die derzeitige Situation der Eurozone aus finanzwirtschaftlicher Perspektive. Organisiert wird die Veranstaltung vom Verein für Investmentforschung Weserbergland e. V.

Unter dem Titel „Europa vor dem Finanzcrash?“ geht Diplom-Ökonom Klaus-Peter Wennemann unter anderem auf die Auswirkung von US-Präsident Donald Trump, den Brexit sowie auf das Spannungsfeld Niedrigzinsen und ausufernder Regulierung ein.

Termin
Donnerstag, 11. Oktober 2018
17:30 Uhr
Hochschule Weserbergland
4. Etage

Anmeldungen nimmt Pauline Schneiders per E-Mail an schneiders@hsw-hameln.de entgegen.

Zum Referenten
Klaus-Peter Wennemann ist in Hameln aufgewachsen. Er ist Diplom-Ökonom und war lange Zeit bei der Deutschen Bank in London, Tokio und New York tätig. Dort war er als Portfolio Manager im Bereich des Capital Management International beschäftigt. Danach war er fast zwei Jahrzehnte Kapitalmarkt-Chef der BHW-Gruppe. Heute ist Wennemann als selbstständiger Unternehmensberater erfolgreich und Dozent an der Hochschule Weserbergland (HSW).

Zum Verein
Der Verein für Investmentforschung Weserbergland e. V. ist der Hochschulbörsenverein der HSW. Bei den regelmäßigen Mitgliederversammlungen findet ein aktiver Austausch über aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Finanzen statt. Bei den spannenden kleineren und großen Events in den Theoriephasen können Interessierte ihr Wissen ausbauen und mitdiskutieren.

Außerdem erhalten Mitglieder des Vereins für Investmentforschung Weserbergland zahlreiche Wirtschaftszeitungen, wie zum Beispiel die Capital, Focus sowie Focus Money, kostenlos nach Hause beziehungsweise als E-Paper.

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