Neu* zedas®cargo Rail Hub

Für die Digitalisierung von Bahnprozessen gibt es von ZEDAS – eine auf den internationalen Schienengüterverkehr ausgerichtete – Lösung für das Logistikmanagement. zedas®cargo ist eine modulare Standardsoftware, die den Wertschöpfungsprozess eines Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU) durchgängig abbildet und unterstützt.

Mit dem Rail Hub wurde zedas®cargo nun um eine webbasierte Logistikplattform für EVUs und deren Kunden erweitert. Mit dem modernen und ansprechenden Auftritt ist eine professionelle Interaktion zwischen dem EVU und seinen Kunden möglich. Die zentrale Schnittstelle bietet für beide Seiten zahlreiche Vorteile. Es gibt eine einheitliche und zentrale Datenbasis, wodurch der Prozess deutlich effektiver und effizienter wird. Denn erstens erfolgt die Interaktion zwischen EVU und deren Kunden teilweise automatisch und zweitens wird der EVU Kunde direkt in die Prozesskette eingebunden. Das spart der EVU viel Zeit, denn Daten der Kunden müssen nicht manuell übertragen werden.

Damit haben alle Transport-Beteiligten die Möglichkeit, den Transport effektiver zu gestalten, die Prozesstransparenz zu steigern sowie Durchlaufzeiten zu senken.

Transportaufträge

Transportaufträge können über das Kundenportal elektronisch erfasst, koordiniert und freigegeben werden. Dazu werden jedem Partner, die für ihn wichtigen Informationen übersichtlich zur Verfügung gestellt.

Zu den Buchungsaufträgen geben die EVU-Kunden Ihre Wagendaten bzw. Wagengarnituren an (Wagen, Container, Gut, Gefahrengut). Bislang lief das über E-Mail, Fax, und Excel. Nun können sie ihre Buchungen direkt im System vornehmen oder die Uploadfunktion benutzen und so ihre Excel-Datei beibehalten. Beim Upload wird die Datei validiert. Das sichert die Qualität und die Vollständigkeit aller Daten.

Im Portal ist der Status von Zügen und deren Wagen sowie deren GPS-Standort ersichtlich. Sowie deren Abweichungen zum geplanten Standort. Das ermöglicht nicht nur die Ortung einer Ladung, sondern auch die Optimierung interner Logistikprozesse.

Estimated Time of Arrival

Zudem kann der Kunde auf Wunsch genaue Angaben zur Ankunftszeit einzelner Lieferungen einsehen und hat durch die Kartendarstellung immer eine aktuelle Information über den Standort seiner Lieferungen. Da der Kunde nun Informationen in Echtzeit bekommt, ob und wie sich seine Lieferungen verzögern, kann er die nachfolgende Logistik oder auch Dienste darauf einstellen.

Die Software kombiniert hierzu Planungsdaten des gesamten Routenverlaufs und der Ressourcennutzung wie Trassen, Fahrzeuge und Personal mit aktuellen Zuglaufdaten. Diese Berechnung läuft immer automatisch und in Echtzeit. Störungen im Betriebsablauf werden sofort berücksichtigt und mit einberechnet. So prognostiziert die Software verlässlich die Ankunftszeit und die Zustellung des Kundeauftrags.

Durch die Möglichkeit, Benachrichtigungen per SMS oder E-Mail für verspätete Lieferungen zu konfigurieren, bleibt der Kunde auch up to date, wenn er nicht im System ist. Mit Hilfe der mobil-optimierten Weboberfläche kann der Kunde den Anlass, die Häufigkeit und Kommunikationswege der ETA-Meldungen für sich einrichten.

Mobiles Infoportal für Mitarbeiter – überall verfügbar und einfach zu bedienen

Beim Schienenverkehr, findet ein mobiler Informationskanal viele Anwendungsfälle. Wichtig ist hierbei, dass die Kommunikation zwischen Leitstelle und Lokführer so unkompliziert wie möglich gestaltet ist.

So kann beispielsweise jeder Mitarbeiter über das Infoportal seinen Dienstplan einsehen und herunterladen. Der Lokführer bekommt nicht nur die Informationen, welchen Zug er von wo nach wo fahren muss, sondern auch wie sein Dienst in Fahrzeit, Pause, Übergabe eines Zuges oder Bürozeit aufgeteilt ist. Zusätzlich hat der Mitarbeiter dabei immer sein Stundenkonto im Blick. Plus- oder Minusstunden und Urlaubstage können dabei jederzeit eingesehen und überprüft werden.

Abgesehen von einem mobil erreichbaren Dienstplan, kann jeder Lokführer seine Streckenkundenachweise im Blick behalten, um ein rechtzeitiges Nachholen zu organisieren und den Gültigkeitsablauf zu verhindern.

Weitere Informationen über unsere Lösung zedas®cargo finden Sie hier.

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SSI Schäfer unterstützt Kampagne „Logistikhelden“

Die Logistik ist eine spannende Branche und es geht große Faszination von ihr aus. Warum können wir Verbraucher aus stets gut gefüllten Regalen im Supermarkt wählen? Wie funktioniert es, dass meine Online-Bestellung richtig zusammengestellt und pünktlich geliefert wird? Im täglichen Leben begegnen uns häufig die Ergebnisse logistischer Fragestellungen. Auch die Industrie und der Handel profitieren von einer perfekt funktionierenden Logistik.

Die Initiative „die Wirtschaftsmacher“ hat die Kampagne „Logistikhelden“ angestoßen, die das Ziel verfolgt, die Logistikbranche näher vorzustellen und die sich insbesondere an Berufseinsteiger und Jobsuchende richtet. SSI Schäfer als einer der Marktführer unterstützt die gemeinschaftliche Aktion, die mit dem deutschlandweiten Tag der Logistik am 11. April 2019 begonnen hat. „Logistik fasziniert, und steht als einer der größten Wirtschaftszweige stellvertretend für unseren Wohlstand. Die verdiente Wertschätzung für die „Logistikhelden“ und für die spannende Branche gilt es nun in den Vordergrund zu rücken. Mit der unternehmensübergreifenden Kampagne ist ein großer Schritt getan. Als international tätiger Lösungsanbieter freuen wir uns, gemeinsam die Weichen für die Logistik der Zukunft zu stellen“, erklärt Klaus Tersteegen, Geschäftsführer, SSI Schäfer HUB Deutschland.

Die SSI Schäfer Gruppe ist der weltweit führende Lösungsanbieter von modularen Lager- und Logistiksystemen. Das Unternehmen plant, konzeptioniert und produziert Systeme zur Einrichtung von Lagern, Betrieben, Werkstätten und Büros, manuelle und automatische Lager-, Förder-, Kommissionier- und Sortiersysteme sowie Lösungen für Abfalltechnik und Recycling. SSI Schäfer hat sich zu einem der größten Anbieter für releasefähige Software für den innerbetrieblichen Materialfluss entwickelt und ist ständig auf der Suche nach engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um mit ihnen die Zukunft der Intralogistik zu gestalten. Hinter allen Produkten und Lösungen von SSI Schäfer stehen die Leidenschaft und das Know-how vieler Menschen, der wahren Logistikhelden. Daher liegt die Zufriedenheit der Mitarbeitenden dem Unternehmen sehr am Herzen. Für die herausragende Qualität der Marke SSI Schäfer sorgen 10.500 Mitarbeitende – in rund 70 operativ tätigen Gesellschaften und in acht Produktionsstätten weltweit.

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Db2 Docker Images – günstig und optimal für Test- und Entwicklerzwecke

Die derzeit von der IBM zur Verfügung gestellten DB2 Docker Images mit Developer Lizenz sind kostenfrei verfügbar und eignen sich somit optimal für Test- und Entwicklungszwecke, auf einem Docker Server wie auch auf dem eigenen Desktop PC mit Docker Desktop. Die Images sind über Docker Hub öffentlich verfügbar und können schnell und einfach auf den eigenen PC geladen werden.

Wie? Hier geht es zur Anleitung:
https://www.itgain-consulting.de/…

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Operation ShadowHammer: Gehackte ASUS-Software installiert Backdoor auf PCs

Der russische Sicherheitsanbieter Kaspersky Lab hat einen zielgerichteten Hackerangriff auf ASUS aufgedeckt. Über die eigenen Updateserver des Unternehmens verteilten Unbekannte einen Trojaner, dem inzwischen zehntausende Nutzer zum Opfer gefallen sind.

Viele Computerhersteller bieten auf ihren Rechnern eigene Updatesoftware an. Diese bietet den Nutzern die Möglichkeit, Treiber-Updates schnell aus einem zentralen Hub zu beziehen. Der russische Sicherheitsanbieter Kaspersky Lab berichtete von einem Angriff auf die Softwarelieferkette des taiwanischen Herstellers ASUSTeK Computer Inc. (ASUS). Im Rahmen der sogenannten „Operation ShadowHammer“ nutzen Kriminelle das ASUS Software Live Update, um unter den Nutzern eine Malware zu verbreiten, die eine Backdoor auf den betroffenen Rechnern installiert und so einen unbefugten Zugang ermöglicht.

ASUS Live Update ist ein auf den ASUS-Geräten vorinstalliertes Tool, mit dem bestimmte Komponenten wie BIOS, UEFI, Treiber und Anwendungen automatisch aktualisiert werden. Über eben dieses Tool haben die Angreifer eine schädliche Datei auf die Kundencomputer übertragen. Es handelte sich dabei um eine drei Jahre alte Updatedatei, die mit einem Trojaner infiziert wurde. Die schädliche Software blieb lange unerkannt, da die Hacker ein legitimes Zertifikat nutzten und die manipulierten Updates über den offiziellen ASUS Updateserver verteilt wurden.

Laut Kaspersky Lab deutet die Verwendung einer alten Updatedatei mit einem aktuellen und legitimen Zertifikat darauf hin, dass die Angreifer Zugriff auf den Server hatten, auf dem ASUS seine Dateien signiert. Ein Zugriff auf das gesamte ASUS-Netzwerk werde allerdings ausgeschlossen, da die Hacker in einem solchen Fall nicht jedes Mal dieselbe Updatedatei verwendet hätten.
Des Weiteren ergeben die Untersuchungen, dass der Angriff auf bestimmte Personengruppen abzielte, die anhand ihrer MAC-Adressen ausgesucht wurden. Die Hacker hatten eine Liste dieser MAC-Adressen in den Trojaner einprogrammiert, anhand derer die Zielpersonen der Operation eindeutig identifiziert und gehackt werden konnten.

Kaspersky Lab hat rund 57.000 Nutzer seiner Software identifiziert, die die Backdoor-Version von ASUS Live Updates heruntergeladen und installiert haben. Der Sicherheitsanbieter geht allerdings davon aus, dass weltweit möglicherweise über eine Million Anwender betroffen sind. Der Großteil der identifizierten Betroffenen, etwa 18 Prozent, ist laut Statistik in Russland ansässig, dicht gefolgt von Deutschland (16 Prozent) und Frankreich (13 Prozent). Allerdings gab Kaspersky Lab an, dass die Verteilung der Betroffenen stark von der Verbreitung von Kaspersky-Produkten abhängig ist, da dem Unternehmen bisher nur eigene Zahlen vorliegen.

Die Untersuchungen zur Operation ShadowHammer laufen aktuell noch – die vollständigen Ergebnisse der Hackerattacke sollen im April auf dem Kaspersky Security Analyst Summit in Singapur veröffentlicht werden. Bis dahin kann über das wahre Ausmaß des Angriffs und das eigentliche Ziel der Hacker nur spekuliert werden.

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Warum nicht einfach unterirdisch?

Es sind die immer gleichen Themen, die die Urbane Logistik beherrschen: Verkehrslärm, Staus, Feinstaubbelastung, fehlender Parkraum, drohende Fahrverbote. Die Liste ist lang, der Handlungsbedarf zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Städten und Ballungsräumen groß. Ideen dafür gibt es viele. Das innovative Logistikkonzept »Smart City Loop« versucht das Problem schon auf der »Vorletzten Meile« anzugehen – indem es den Güterverkehr unter die Erde legt. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss IML untersucht eine Machbarkeitsstudie, wie sich der unterirdische Transport technisch und wirtschaftlich realisieren lässt.

Um in Zukunft die Innenstädte weiterhin beliefern zu können, bedarf es innovativer Logistikkonzepte – darin sind sich Städte, Logistikdienstleister und Händler einig. Wie diese konkret aussehen sollen, darüber lässt sich streiten. Obwohl es viele Studien und Initiativen zum Thema gibt, haben Kommunen und Wirtschaft dem unterirdischen Transport zur Belieferung der Innenstadt bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Nicht selten wird die Idee als »nicht realisierbar« abgetan, da die Umsetzung schlicht »zu teuer« sei. Das Konzept »Smart City Loop« könnte jetzt aber für Aufwind sorgen, da es nicht nur mit einer schnellen technischen und rechtlichen Realisierung überzeugt, sondern auch in puncto Kosten.

Einen Durchmesser von 2,80 Metern sollen die Röhren haben, in denen Güter auf Ladungsträgern wie Paletten oder Transportbehältern vollautomatisch und unterirdisch transportiert werden. Ausgehend von einem Güterverkehrszentrum bzw. einem City Hub am Stadt-rand sollen die Waren die letzten vier bis acht Kilometer bis in die Innenstadt zu einem Micro-Hub befördert werden. Von da aus erfolgt die Feinverteilung durch bestehende Lösungen, wie beispielsweise E-Bikes oder Elektro-LKW.

Der Clou: Es sollen Kanäle anstelle von Tunneln gebaut werden. Im Vergleich zum Tunnelbau (1 km > 100 Mio €) kostet der Kanalbau nämlich nur einen Bruchteil (1 km ca. 3 Mio €) und ist mit deutlich unkomplizierteren Genehmigungsverfahren verbunden. Schon bei der Konstruktion der Röhren sollen nur etablierte Verfahren und Fördertechniken zum Einsatz kommen. Dadurch fallen selbst die Entwicklungskosten gering aus.

Der unterirdische Transport bringt viele Vorteile mit sich.

Lärm, Staus, Unfälle und Feinstaubbelastungen in Ballungsräumen werden reduziert und schon während der Bauphase findet keine oder nur kaum Belastung der Umwelt statt, da der Bau der Röhren unterirdisch erfolgt. Lediglich im Bereich der Zugangsschächte ist die Baustelle oberirdisch auf kleiner Fläche sichtbar. Langfristig spart das Konzept Flächen, verkürzt Fahrzeiten für alle Verkehrsteilnehmer und verhindert Fahrverbote. Und auch Lieferunternehmen profitieren davon: Für sie bedeutet der unterirdische Warentransport in die Innenstadt bessere Planbarkeit, eine Erweiterung der Lieferzeiten auf auch außerhalb der Ladenzeiten und völlige Unabhängigkeit von oberirdischen Verkehrsstaus und Witterungsverhältnissen.

Finanzieren soll sich der Transport über Gebühren, zum Beispiel von Händlern, die pro Palette zahlen – wie heute für Stauraum im LKW. Um den Transport technisch zu realisieren kommen für den Warenversand und die Ein- und Ausschleusung nur modernste und vollautomatische Fördertechniken zum Einsatz. Die Micro-Hubs können dabei in bestehende Immobilien, wie beispielsweise Einkaufszentren, integriert werden oder eigenständige Logistik-immobilien sein. Im Fokus des gesamten Transports steht aber nicht nur die Warenversorgung, sondern auch die Entsorgung. Retouren, Transportverpackungen, Leergut und Abfälle werden also im gleichen System aus der Stadt herausbefördert und am Stadtrand zum Weitertransport verladen.

Derzeit wird vom Fraunhofer IML – im Auftrag der Smart City Loop GmbH – eine Machbarkeitsstudie zu den Themen technische Umsetzung, Wirtschaftlichkeit sowie Einflüsse auf das oberirdische Verkehrsaufkommen und Emissionsverringerung erstellt.

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Smart City Loop Preisträger

Am 5. Dezember 2018 wurde das Projekt in Berlin durch die Bundesumweltministerin Svenja Schulze als eines der Gewinnerprojekte des Wettbewerbs »Nachhaltige Urbane Logistik« ausgezeichnet.

Mit dem Bundeswettbewerb »Nachhaltige Urbane Logistik« möchte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt Projekte und Maßnahmen auszeichnen, die in besonderer Weise für eine nachhaltige Logistik in deutschen Städten stehen. Dabei geht es um innovative städtische Logistikkonzepte aus dem ganzen Bundesgebiet, die vor allem ökologisch, aber auch ökonomisch und sozial nachhaltig sind.

Was ist Smart City Loop?

Es sind die immer gleichen Themen, die die Urbane Logistik beherrschen: Verkehrslärm, Staus, Feinstaubbelastung, fehlender Parkraum, drohende Fahrverbote. Die Liste ist lang, der Handlungsbedarf zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Städten und Ballungsräumen groß. Ideen dafür gibt es viele. Das innovative Logistikkonzept »Smart City Loop« versucht das Problem schon auf der »Vorletzten Meile« anzugehen – indem es den Güterverkehr unter die Erde legt. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss IML untersucht eine Machbarkeitsstudie, wie sich der unterirdische Transport technisch und wirtschaftlich realisieren lässt.

Um in Zukunft die Innenstädte weiterhin beliefern zu können, bedarf es innovativer Logistikkonzepte – darin sind sich Städte, Logistikdienstleister und Händler einig. Wie diese konkret aussehen sollen, darüber lässt sich streiten. Obwohl es viele Studien und Initiativen zum Thema gibt, haben Kommunen und Wirtschaft dem unterirdischen Transport zur Belieferung der Innenstadt bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Nicht selten wird die Idee als »nicht realisierbar« abgetan, da die Umsetzung schlicht »zu teuer« sei. Das Konzept »Smart City Loop« könnte jetzt aber für Aufwind sorgen, da es nicht nur mit einer schnellen technischen und rechtlichen Realisierung überzeugt, sondern auch in puncto Kosten.

Einen Durchmesser von 2,80 Metern sollen die Röhren haben, in denen Güter auf Ladungsträgern wie Paletten oder Transportbehältern vollautomatisch und unterirdisch transportiert werden. Ausgehend von einem Güterverkehrszentrum bzw. einem City Hub am Stadt-rand sollen die Waren die letzten vier bis acht Kilometer bis in die Innenstadt zu einem Micro-Hub befördert werden. Von da aus erfolgt die Feinverteilung durch bestehende Lösungen, wie beispielsweise E-Bikes oder Elektro-LKW.

Der Clou: Es sollen Kanäle anstelle von Tunneln gebaut werden. Im Vergleich zum Tunnelbau (1 km > 100 Mio €) kostet der Kanalbau nämlich nur einen Bruchteil (1 km ca. 3 Mio €) und ist mit deutlich unkomplizierteren Genehmigungsverfahren verbunden. Schon bei der Konstruktion der Röhren sollen nur etablierte Verfahren und Fördertechniken zum Einsatz kommen. Dadurch fallen selbst die Entwicklungskosten gering aus.

Der unterirdische Transport bringt viele Vorteile mit sich.

Lärm, Staus, Unfälle und Feinstaubbelastungen in Ballungsräumen werden reduziert und schon während der Bauphase findet keine oder nur kaum Belastung der Umwelt statt, da der Bau der Röhren unterirdisch erfolgt. Lediglich im Bereich der Zugangsschächte ist die Baustelle oberirdisch auf kleiner Fläche sichtbar. Langfristig spart das Konzept Flächen, verkürzt Fahrzeiten für alle Verkehrsteilnehmer und verhindert Fahrverbote. Und auch Lieferunternehmen profitieren davon: Für sie bedeutet der unterirdische Warentransport in die Innenstadt bessere Planbarkeit, eine Erweiterung der Lieferzeiten auf auch außerhalb der Ladenzeiten und völlige Unabhängigkeit von oberirdischen Verkehrsstaus und Witterungsverhältnissen.

Finanzieren soll sich der Transport über Gebühren, zum Beispiel von Händlern, die pro Palette zahlen – wie heute für Stauraum im LKW. Um den Transport technisch zu realisieren kommen für den Warenversand und die Ein- und Ausschleusung nur modernste und vollautomatische Fördertechniken zum Einsatz. Die Micro-Hubs können dabei in bestehende Immobilien, wie beispielsweise Einkaufszentren, integriert werden oder eigenständige Logistik-immobilien sein. Im Fokus des gesamten Transports steht aber nicht nur die Warenversorgung, sondern auch die Entsorgung. Retouren, Transportverpackungen, Leergut und Abfälle werden also im gleichen System aus der Stadt herausbefördert und am Stadtrand zum Weitertransport verladen.

Derzeit wird vom Fraunhofer IML – im Auftrag der Smart City Loop GmbH – eine Machbarkeitsstudie zu den Themen technische Umsetzung, Wirtschaftlichkeit sowie Einflüsse auf das oberirdische Verkehrsaufkommen und Emissionsverringerung erstellt.

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Gründungsgeschehen anfachen

Das Gewerbesaldo im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat im vergangenen Jahr nur noch leicht im positiven gelegen. Während die Gewerbeanmeldungen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zurückgegangen sind, gingen die Gewerbeabmeldungen in Bonn ebenfalls zurück, im Rhein-Sieg-Kreis stiegen sie dagegen. "Wir verzeichnen in der Region nach wie vor viele Gründungen mit Substanz und wenige aus der Not heraus", sagt Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg: "Durch die gute wirtschaftliche Situation mit weiter zurückgehenden Arbeitslosenzahlen kommt eine Selbstständigkeit als Alternative oft nicht in Betracht. Auch angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels müssen wir unsere Gründungsaktivitäten in der Region intensivieren."

Die IHK Bonn/Rhein-Sieg unterstützt nicht nur mit vielen Aktivitäten und Angeboten das Thema Gründung, sondern setzt auch schon früh in Schulen und Berufsschulen an, um für das Thema Unternehmertum zu sensibilisieren. Eine in 2018 durchgeführte Studie zeigt, dass insbesondere die Verwirklichung einer eigenen Idee und die Möglichkeit, sein eigener Chef zu sein, Menschen motiviert sich selbstständig zu machen. Mit dem Ideenkreislauf (Ideenschmieden, Pitchtrainings, Ideenbörse und Ideenmarkt) ist ein eigenes Format entwickelt worden, um Gründer dort abzuholen, wo sie sich mit ihrer Idee befinden.

Die Gewerbeanmeldungen gingen im IHK-Bezirk von 8.192 (2017) um 7,4 Prozent auf 7.584 (2018) zurück. In der Stadt Bonn gingen die Anmeldungen von 2.617 um 12,3 Prozent auf 2.295 zurück; im Rhein-Sieg-Kreis betrug das Minus 5,1 Prozent von 5.575 auf 5.289 Anmeldungen. "Angesichts der robusten Konjunktur und des robusten Arbeitsmarktes ist es umso wichtiger, dass wir schon frühzeitig für die Selbstständigkeit als Alternative zur abhängigen Beschäftigung werben", erläutert IHK-Konjunkturreferent Michael Schmaus: "Hier sehen wir positive Entwicklungen durch die Zusammenarbeit mit den Universitäten und Hochschulen in der Region sowie die Aktivitäten des Digital Hub Region Bonn, wobei die "herkömmlichen" Gründungen immer noch vorherrschend sind."

Die Gewerbeabmeldungen blieben im IHK-Bezirk stabil bei 7.411 und erreichen damit den Stand von 2004; also die Zeit vor der Einführung der Ich-AG. Rosenstock: "Unsere Gründungen sind fast durch die Bank wohl überlegt und mit entsprechenden Business-Plänen hinterlegt, so dass die Ausfallquote in unserer Region niedriger ist als in anderen Regionen. Wir führen dies auch auf die gute Zusammenarbeit der Gründungsakteure in Bonn/Rhein-Sieg zurück, die für eine hohe Beratungsqualität stehen." Im Rhein-Sieg-Kreis nahmen die Abmeldungen von 4.942 um 3,6 Prozent auf 5.121 zu, in Bonn gingen sie um 7,2 Prozent von 2.469 auf 2.290 zurück.

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Humboldt-Universität zu Berlin vertraut auf Scheer bei Implementierung und Betrieb von SAP S/4 HANA

Die renommierte Humboldt-Universität zu Berlin beabsichtigt mit dem Projekt „humboldt gemeinsam“ ein einheitliches Hochschulressourcenmanagement auf Basis des digitalen Kerns von SAP S/4 HANA zu etablieren. Digitalisierte Prozesse für Haushalts- und Rechnungswesen, Beschaffung, Personalwesen und Gebäudemanagement werden Forschung, Lehre und Verwaltung der Universität intelligent unterstützen und mit Informationen in Echtzeit versorgen. Die Humboldt-Universität zu Berlin erhält mit der Umstellung auf S/4 HANA hinsichtlich Innovationsgrad und Dimension der geplanten Lösung ein Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Universitäten.

Dazu braucht die Hochschule einen leistungsfähigen Partner, der sie über den kompletten Projektzyklus hinweg prozessorientiert in die neue SAP S/4 HANA Welt – von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zum Betrieb – begleitet. „Ich bin froh, dass es jetzt mit der Unterstützung eines hochkompetenten und hochschulerfahrenen Partners, der Firma. Scheer, losgehen kann“, so Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik Herr Dr. Ludwig Kronthaler. „Die HU braucht die neuen Systeme als Basis für die Umsetzung der integrativen Prozesse und brennt darauf!“

Das Scheer Hochschul-Expertenteam begleitet eine Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der prozessbasierten SAP Implementierung. Darunter die Eliteuniversitäten RWTH Aachen und FU Berlin sowie alle staatlichen Hochschulen des Bundeslandes Hamburg, die von Scheer auf SAP ERP erfolgreich umgestellt wurden. Aktuell implementiert Scheer SAP Student Lifecycle Management bei allen staatlichen Hochschulen des Saarlands.

„Für uns ist die Humboldt-Universität zu Berlin ein wichtiger strategischer Partner. Wir freuen uns, in diesem innovativen Projekt die HUB führend begleiten zu können und werden alles tun, die ehrgeizigen Ziele gemeinsam zu erreichen“, versichern Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer und Mario Baldi, CEO der Scheer GmbH.

 

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TÜV Rheinland: Kooperation mit Start-up-Accelerator Plug And Play

Seit 1. Februar ist TÜV Rheinland Kooperationspartner des Start-up-Accelerators Plug And Play. Mit dieser Kooperation verfolgt der global tätige Prüfdienstleister TÜV Rheinland konsequent seine Innovations- und Digitalisierungsstrategie. „Die Zusammenarbeit mit Plug And Play ermöglicht uns einen hervorragenden Zugang zu einem weltweiten Netzwerk an Start ups und so den intensiven Kontakt mit einer Gründerszene, die innovative Lösungen mit Blick auf unser TÜV Rheinland-Portfolio entwickelt“, sagt Dana Goldhammer, Global Officer Innovation & Digitalization bei TÜV Rheinland. Das im amerikanischen Silicon Valley ansässige Innovationszentrum zählt zu einem der weltweit führenden Start up-Plattformen und fördert jedes Jahr mehr als 100 neugegründete Unternehmen und vermittelt ihnen unter anderem Partnerschaften mit international etablierten Konzernen.

TÜV Rheinland als Start up-Partner

Heute ist das Umfeld von TÜV Rheinland geprägt durch die Digitalisierung der globalisierten Welt, in der sich Technik, Wirtschaft und Gesellschaft ständig wandeln und Innovationen immer wichtiger werden. Als Motor einer modernen Gesellschaft, als Garant technischer Innovation und als Prüfdienstleister, bei dem es im Kerngeschäft um die Verlässlichkeit von Systemen ebenso wie um Sicherheit geht und der so für viele Menschen zu mehr Lebensqualität beitragen kann, nutzt TÜV Rheinland die Chancen der Digitalisierung konsequent. Mit der Entwicklung neuer Technologien (u.a. IoT, Künstliche Intelligenz) wandelt sich auch das Unternehmen, digitalisiert sein klassisches Prüfgeschäft und entwickelt neue Dienstleistungen, die seine Kunden dabei unterstützen, ihre Produkte auch in der digitalen Welt sicherer zu machen. „Die Partnerschaft mit Plug And Play gibt uns die Möglichkeit, digitale Geschäftsideen entlang unserer Kernaufgaben zu identifizieren und innovative Ideen zu nutzen. Umgekehrt unterstützen wir als etabliertes Unternehmen Gründer gerne mit unseren Marktkenntnissen und Zugang zu Equipment, denn Innovation ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Tätigkeit“, so Goldhammer.

David Neef, Partnership Director bei Plug And Play Germany, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, dass TÜV Rheinland sich unserer Innovationsplattform anschließt. Als führender Prüfdienstleister ist TÜV Rheinland AG ein wichtiger strategischer Partner für unsere Programme in Silicon Valley, Deutschland und China.” Die Partnerschaft zwischen TÜV Rheinland und Plug And Play wird am heutigen Tag im Rahmen des EXPO Day der STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart bekanntgegeben. Die Kooperation mit Plug and Play nimmt TÜV Rheinland zum Anlass, unter dem Titel „Future HUB – TÜV Rheinland Innovation Program“ seine sämtlichen Innovations-Aktivitäten zu bündeln und unter einem neuen Zeichen nach außen sichtbar zu machen.

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Teil 1 – Was sind Tauchspulenantriebe?

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Ed Neff, President von SMAC-Moving-Coil-Actuators:

Zuerst kamen Hydraulische Antriebe. Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar, was sie bei hohen Kräften als Servo-Antriebe einsetzbar macht. Das ermöglicht variable Geschwindigkeiten und Positionierungen. Hydraulische Antriebe finden in der Maschinen und Kunststoffindustrie ihren Platz. Die Bewegungen sind relativ langsam. Die Kosten für erforderliche Pumpen, Ventile und andere Einrichtungen sind relativ hoch. Ein Problem ist auch die Leckage Gefahr. Die Typische Lebensdauer von Hydraulikzylindern sind 10 Millionen Zyklen.

Die Pneumatische Antriebstechnik setzte sich nach ende des 2. Weltkrieges durch. Hier werden kleine bis mittlere Kräfte relativ schnell ausgeführt. Pneumatische Antriebe eignen sich kaum als Servo- Antriebe aufgrund der Komprimierbarkeit von Luft. Eine Exakte Positionierung ist sehr schwierig zu realisieren. Diese Antriebe werden vorzugsweise zum Anfahren von zwei Positionen eingesetzt, wobei die Positionierung manuell eingestellt werden muss.

Auch Elektrische Linearantriebe sind seit dem 2. Weltkrieg im Einsatz. Die ersten dieser Antriebe (und viele heute noch) wandeln die Rotation eines Motors in eine Linearbewegung um, oft durch Spindeltriebe. Diese Antriebsmotoren sind meistens Schrittmotoren oder Servomotoren mit geschlossenem Regelkreis, wobei die Position und Geschwindigkeit programmierbar ist. Eine hohe Lineare Geschwindigkeit ist hier zwar durch entsprechend steile Schraubengeometrien möglich, dies beeinträchtigt jedoch wiederum die Positioniergenauigkeit. Die Lebensdauer ist mit einem Pneumatikzylinder vergleichbar. Die kosten sind im Vergleich zu Pneumatikzylindern jedoch 3x so hoch. Diese elektrischen Stellantriebe können Hydraulische Komponenten ersetzen, sind aber aufgrund der Präzisionskompromisse bei hoher Geschwindigkeit und der erwähnten Lebensdauer nun in direkter Konkurrenz zu direkt angetriebenen Linearantrieben.

In den späten 80ér Jahren kamen direkt angetriebene Linearantriebe zum Einsatz. Dies ist auf die Entwicklung hochfester Magnete zurückzuführen- zuerst Samarium-Cobalt, dann Neodym. Hier bewegen sich die Magnete in einer Gleichstromspule. Diese Linearen Stellantriebe sind in Position und Geschwindigkeit programmierbar, haben eine viel längere Lebensdauer- bis 100 Millionen Zyklen  im Vergleich zu Pneumatik- oder Spindelantrieben. Für hohe Geschwindigkeiten benötigen diese Antriebe einen Strom von mindestens 5A (48V) – bedingt durch die relativ hohe Masse der zu bewegenden Magneten. Das Kraftniveau ist vergleichbar zu Pneumatikzylindern- bei einem etwa 8x höheren Preis.

Seit der Jahrtausendwende gibt es einen weiteren Linearantrieb auf dem Markt – Den Tauchspulenantrieb (moving-coil-actuator). Die Entwicklung der Neodym-magnete macht Antriebe möglich, bei der sich die Spule in einem Permanent- Magnetfeld bewegt. Hier ist neben der Position und Geschwindigkeit auch die Kraft programmier- und kontrollierbar. Da die bewegliche Spule sehr wenig Masse aufweist, handelt es sich hier um die schnellsten Linearantriebe auf dem Markt. Wie auch die Antriebe mit beweglichen Magneten haben diese Antriebe eine sehr lange Lebensdauer. Die Stromaufnahme liegt aufgrund der geringen zu bewegenden Masse im Bereich von 1,5A (48V). Der Hub ist auf etwa 500mm begrenzt und die Kraft ist ebenfalls mit Pneumatikzylindern vergleichbar. Der Preis ist etwa 2-3x so hoch im Vergleich zu Pneumatikzylindern- mit sinkender Tendenz.

Mittlerweile haben Elektrische Antriebe rund 70% der Hydraulischen Antriebstechnik ersetzt – meist aus Kostengründen und der höheren Lebensdauer.

Pneumatische Stellantriebe waren aufgrund der geringen Anschaffungskosten viel schwerer zu ersetzen. Dies ändert sich jedoch vor allem in den Bereichen, wo Geschwindigkeit und Lebensdauer entscheidend sind. Vor allem in der Verpackungsindustrie ersetzen alle drei elektrischen Ausführungen von Lineartrieben die Pneumatik. Die wichtigsten Gründe dafür sind der Verzicht auf einen Kompressor, höhere Lebensdauer, Programmierbare Positionierung und höhere Geschwindigkeit. Trotzdem sind die Kosten ein entscheidender Faktor: – es werden köstengünstigere elektrische Stellantriebe benötigt, um diesen Industriezweig vollständig von der Pneumatik abzulösen.

Das führt uns zu Tauchspulenantrieben (moving-coil-actuators), die all diese konstruktiven Ziele für neue Verpackungsmaschinen erfüllen.

Im folgenden technical note werden wir detailliert beschreiben, wie ein Tauchspulenantrieb funktioniert und was diese Technik leisten kann. Wir erklären auch, wie eine Lebensdauer von einer Milliarde (1.000.000.000) Zyklen möglich ist und die Kosten weiter sinken.

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