Schulter an Schulter für eine erfolgreiche Kreativregion

Gemeinsam mit der Wirtschaftsregion Heilbronn Franken GmbH und der Stadt Schwäbisch Hall bringt die MFG Baden-Württemberg Kreative aus Heilbronn-Franken zusammen. Im Branchenevent „Creative Hug“ geben Kreativschaffende aus der Region Einblicke in ihre Arbeit und diskutieren mit Vertretern der Wirtschafts- und Kulturförderung die künftigen Herausforderungen der Kultur- und Kreativwirtschaft jenseits der Metropolen.

Lange wurden kreative Startups mit großen Städten assoziiert, doch immer mehr Kreative entdecken die Vorteile ländlicher Regionen für sich. Der Creative Hug will als Katalysator die Potenziale, Synergien und Impulse vor Ort bündeln und vorantreiben. Mit dieser Vernetzungsplattform und den nachfolgenden Beratungsangeboten der MFG, die sich an Kreativschaffende aller Branchen, von der Architektur bis zur Musik-, Games- und Werbewirtschaft richten, soll die Kultur- und Kreativwirtschaft, eine der wichtigsten Zukunftsbranchen im Land, gestärkt werden. 

Als Kreative aus der Region steht zum Beispiel Silvia Ritter auf der Bühne. Sie macht aus überschüssigen Drucktüchern trendige Taschen und setzt dieses kreative Upcycling gemeinsam mit sozial benachteiligten Menschen um.

Dass sie in Schwäbisch Hall angesiedelt ist und nicht in einer großen Stadt, ist für die Unternehmerin selbstverständlich. „Kreativköpfe arbeiten interdisziplinär, denken innovativ und sind daher oft Impulsgeber, sei es für die Gesellschaft oder für den Markt. Gerade weil sie neue Wege beschreiten, sind Erfahrungsaustausch und Vernetzung für die Branche wichtig. Dafür müssen wir erstmal sichtbar werden – für uns, unsere Kunden und Förderer“, so Silvia Ritter.

Auch Robert Mucha vom HANIX Magazin aus Heilbronn und Peter Schoemig von Formstabil ID, der Agentur für Marke und Design aus Bad Mergentheim, öffnen beim Creative Hug in Schwäbisch Hall ihre Kreativfenster.

 „Was kann und was braucht die Kultur- und Kreativwirtschaft der Region Heilbronn-Franken?“ – dies diskutieren Silvia Ritter, Dirk Steimann von der Stadt Schwäbisch Hall, der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH Dr. Andreas Schumm mit Prof. Carl Bergengruen, dem Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg und Tina Eberhardt vom Netzwerk Kreativwirtschaft Freudenstadt.

Slampoet und Humorist Nektarios Vlachopoulos stimmt in das vielfältige Programm ein.

Das kostenfreie Branchenevent startet am 26. März um 18 Uhr im Alten Schlachthaus in Schwäbisch Hall.

Stimmen der Partner

Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH: „Für die weitere positive Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Heilbronn-Franken ist es wichtig über den Creative Hug eine Austausch- und Netzwerkplattform zu schaffen. Die Bedeutung dieser Branche wird in Zukunft nicht zuletzt durch die Digitalisierung weiter zunehmen.“

Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer MFG Baden-Württemberg: „Als Landesgesellschaft ist uns die Kreativförderung in ganz Baden-Württemberg wichtig. Mit den Creative Hugs zeigen wir, was die Kultur- und Kreativwirtschaft jenseits der Metropolen kann.“

Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall: „Zur Kulturstadt Schwäbisch Hall zählen nicht nur bekannte touristischen Attraktionen wie die Freilichtspiele, sondern auch viele einzelne Kultur- und Kreativschaffende, die unsere Stadt bereichern.“

Inspirieren, Informieren und Netzwerken

Das Programm ist online abrufbar: bit.ly/Creative-Hug-SHA-2019.

Die Anmeldung ist bis zum 19. März 2019 möglich unter mfg.de/va/creativehug-sh.

Im Nachgang bietet die MFG Baden-Württemberg in der Region Heilbronn-Franken kostenfreie Orientierungsberatungen für Kreativschaffende an: mfg.de/orientierungbw.

Weiterführende Links

kreativ.mfg.de/creative-hug   |  schwaebischhall.de   |  heilbronn-franken.com

Über die MFG Baden-Württemberg

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.

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Eine Bürowelt der nächsten Generation

Arbeitsräume haben einen wesentlichen Einfluss auf Innovationen im Unternehmen und die Kreativität der Mitarbeiter. Die Arbeitsweisen und die Zusammenarbeit werden dabei immer vernetzter. Unter diesen Aspekten hat die ZF Friedrichshafen AG gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO das Bürokonzept 3.0 entwickelt. Bei der Frage nach der idealen Beleuchtung für die moderne Bürolandschaft hat das Unternehmen auf die Lösungen von Waldmann gesetzt.

Agile Arbeitsformen führen dazu, dass das ehemals schicke Eckbüro ausgedient hat. Inzwischen geht bei vielen Unternehmen der Trend hin zum nonterritorialen Arbeitsplatz. Konzepte wie beispielsweise Desk Sharing und Clean Desk stehen im Vordergrund. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, die agile Unternehmensorganisation auch tatsächlich richtig um- und einzusetzen.

Bürokonzept 3.0 – Wie es gelingen kann

Die neuen Arbeitsprozesse werden bestimmt durch intensive Kommunikation und benötigen entsprechend Platz für Zusammenkünfte. Dem Wandel der Arbeitswelt müssen auch die Büroflächen gerecht werden. Das hat ZF in Friedrichshafen längst erkannt. Der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer, der zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik gehört, entwickelte ein Konzept, in dem sich die Anforderungen der modernen Arbeitswelt widerspiegeln.

Das Konzept wurde für die neu errichtete ZF-Hauptverwaltung ZF Forum entwickelt, das im November vergangenen Jahres eröffnet wurde. Dabei setzte man vorrangig auf eine flexible und kommunikative Bürolandschaft, die den Mitarbeitern eine moderne Arbeitsatmosphäre bietet. Persönlich zugeordnete Arbeitsplätze gehören fortan der Vergangenheit an. Vielmehr stehen den Mitarbeitern verschiedene Arbeitsplätze zur Verfügung, die jeweils optimale Bedingungen bieten, um – je nach Tätigkeit und Arbeitssituation – einen entsprechenden Platz zu wählen. Rechnerisch teilen sich elf bis maximal 13 Mitarbeiter zehn Arbeitsplätze.

Die Vorteile des Konzepts

Dank der flexiblen Arbeitsinseln können die Mitarbeiter in wechselnden Konstellationen zusammenarbeiten. Das hat mehrere Vorteile. Durch den flexiblen Wechsel der Arbeitsplätze wird gleichzeitig die Fläche intelligent und effizient genutzt. Subjektiv entsteht dabei das Gefühl von mehr Platz. Zu verdanken ist das auch der Digitalisierung des Workflows, bei dem beispielsweise Akten eingescannt und so für die Mitarbeiter unkompliziert und zu jeder Zeit zentral abrufbar sind. Auf diese Weise hat der Automobilzulieferer einen Schritt in Richtung des papierlosen Büros gemacht. Die intelligente und effiziente Flächennutzung zahlt auch auf das Wohlbefinden der einzelnen Mitarbeiter ein.

Die Mitarbeiter stehen im Fokus

Bereits im Bürokonzept 2.0 hat der Friedrichshafener Automobilzulieferer als mitarbeiterorientiertes Unternehmen Wert auf qualitativ hochwertiges Mobiliar gelegt. Dass dies im Bürokonzept 3.0 weiterentwickelt wird ist eine logische Konsequenz. Genutzt werden zum Beispiel elektromotorisch höhenverstellbare Schreibtische, besonders ergonomische und individuell einstellbare Drehstühle sowie Akustikwände. Forschungsergebnisse des Fraunhofer IAO zeigten, dass eine bessere Visualisierung am Arbeitsplatz zur Produktivitätssteigerung führt. Deshalb stehen den Mitarbeitern in Friedrichshafen auch zwei Monitore pro Arbeitsplatz zur Verfügung. Neben der Monitorlösung entspricht auch die Beleuchtung dem State of the Art arbeitswissenschaftlicher Erkenntnis. Sowohl das Mobiliar, als auch die Beleuchtungslösungen wurden zuvor von verschiedenen Herstellern getestet.

LAVIGO: Eine Leuchte für das moderne Büro

„Im neuen Bürokonzept sollte die Vision von schlanken Prozessen und Strukturen erkennbar werden, ohne auf ein angenehmes Ambiente in den Räumlichkeiten zu verzichten. Als mitarbeiterorientiertes Unternehmen legen wir großen Wert auf eine hochwertige Ausstattung. Die Beleuchtungslösung von Waldmann bot für uns die ideale Möglichkeit, beides zu vereinen“, erklärt Rudolf Lupberger, der am ZF-Standort Friedrichshafen die Planung der technischen Gebäudeausrüstung verantwortet, die Wahl für die LAVIGO Stehleuchten von Waldmann, die bei dem neuen Bürokonzept zum Einsatz kommen. Die moderne Lichtlösung des Familienunternehmens aus Villingen-Schwenningen im Schwarzwald findet ihre Anwendung in der neuen Unternehmenszentrale – dem ZF Forum – und am Verwaltungsstandort im Werk 2, konkret in den Bereichen für Projekt- und Einzelarbeit, aber auch in Besprechungs- und Rückzugsräumen. Die integrierte Tageslicht- und Präsenzsensorik der Leuchten sorgt in der Bürolandschaft automatisch für das richtige Licht. Die Mitarbeiter müssen sich nicht mehr selbst darum kümmern. Durch die moderne Sensorik wird zudem ein optimierter Energieverbrauch sichergestellt. Die LAVIGO Stehleuchtenfamilie mit ihrer reduzierten Formgebung ist kompatibel zu einer Vielzahl von Möbelsystemen und passt sich mit bedarfsgerechten Varianten an die jeweiligen Arbeitsplatzkonfigurationen bei ZF, wie zum Beispiel Einzel-, Doppel- und Bench-Arbeitsplätze an.

Richtige Lichtverhältnisse sorgen für ein angenehmes Ambiente

Ein optimiertes Verhältnis von Direkt- und Indirektlicht gewährleistet eine normgerechte, gleichmäßige Ausleuchtung der Lichtberechnungsflächen, trägt jedoch insbesondere zu einem angenehmen Ambiente bei. „Die LAVIGO Stehleuchten geben mit ihren klaren Linien die Möglichkeit sich in ein modernes Bürokonzept zu integrieren. Es freut uns, dass wir mit Design und Qualität überzeugen konnten und unsere Beleuchtungslösung Teil des neuen Bürokonzepts von ZF sein darf“, sagt Daniel Hug, Vertriebsleiter bei Waldmann. Neben der modernen Beleuchtung im Büro hat das Familienunternehmen aus dem Schwarzwald auch die Industriebeleuchtung in den Industriehallen von ZF gestellt. Der Hersteller von Leuchten für den Arbeitsplatz für Büro und Industrie ist Partner des vom Fraunhofer IAOs initiierten Verbundforschungsprojekts Office 21® und arbeitet seit langem mit dem Institut eng zusammen, um sich mit den Arbeitswelten von morgen zu beschäftigen und seine Lichtlösungen entsprechend weiterzuentwickeln.

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