NEXUS auf der DMEA 2019

Die Lösungen der NEXUS AG tragen von der Aufnahme, oft auch schon im Vorfeld, bis zur Entlassung und darüber hinaus zur optimalen Patientenversorgung bei. Dabei steht NEXT GENERATION (NG) für umfassende E-Health-Funktionen und ein innovatives Bedienkonzept. Auf der DMEA, ehemals conhIT, zeigt NEXUS vom 9. bis 11. April 2019, dass das digitale Krankenhaus bereits heute Realität ist. Unter dem Slogan „ONE / NEXUS“ werden das NEXUS / KISNG und spezialisierte Fachlösungen im Zusammenspiel vorgestellt.

Das NEXUS / KISNG ermöglicht schon heute die vollständige Digitalisierung klinischer und administrativer Prozesse in Gesundheitseinrichtungen. Im nächsten Schritt folgen Prozessunterstützungen, die über die Klinik hinausgehen: Telemedizin, IHE-Kommunikation, die mobile Nutzung von KIS-Funktionen auch außerhalb des Krankenhauses, intelligente Geräteanbindungen. Dabei stehen im Rahmen der Produktentwicklung unter anderem Interoperabilität, intersektorale Vernetzung und die stärkere Einbeziehung des Patienten in den Behandlungsprozess im Fokus.

„ONE / NEXUS“ – auch für die einzelnen Fachabteilungen bedeutet das die umfassende Digitalisierung der jeweiligen Prozesse: Papierlos, effizient, anwenderfreundlich.

Im Labor bilden NEXUS / PATHOLOGIENG, NEXUS / ZYTOLOGIENG zusammen mit dem Laborinformationssystem SWISSLAB eine einheitliche Premium-Laborlösung. Das integrierte Auftrags- und Befundkommunikations-System LAURIS ermöglicht die papierlose Kommunikation zwischen Einsender und Labor. Zusätzliche Prozessvorteile ergeben sich durch die automatisierte Ableitung von Labor-SOPs in NEXUS / QM-Labor und die revisionssichere Archivierung der Aufträge in NEXUS / PEGASOSNG.

Dazu kommen weitere, perfekt interagierende Fachlösungen für die moderne Diagnostik: Zum Beispiel ergänzen sich NEXUS / RISNG und CHILI PACSNG zu einer radiologischen Gesamtlösung – zusammen mit den Telemedizin-Komponenten der TKmed und dem Zuweiserportal können Radiologen ihre Prozesse weiter automatisieren und digitalisieren. Die marktführenden Lösungen der E&L für die endoskopische Befundung werden durch integrierte PACS-Funktionen und nahtlose Geräteanbindungen erweitert. In der Frauenklinik ermöglicht die Kombination von NEXUS / GEBURTSHILFENG mit astraia, dem Expertensystem für die Ultraschalldiagnostik, mehr Befundsicherheit und umfangreiche digitale Unterstützung im klinischen Alltag.

Das NEXUS-Portfolio bietet Krankenhäusern, spezialisierten Fachkliniken wie Psychiatrien und Reha-Einrichtungen ein breites Portfolio, um von Stift und Papier auf Bits und Bytes umzusteigen. Intuitiv, prozessorientiert und zukunftsweisend.

Besuchen Sie NEXUS vom 9. bis 11. April 2019 auf der DMEA in Berlin. Sie finden uns in Halle 1.2, Stand A-102. Mehr Informationen und Online-Terminreservierung unter www.dmea.nexus-ag.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Digitale Prozesse im Krankenhaus

Digitale Transformation, digitale Prozesse, digitales Krankenhaus: das Gesundheitswesen befindet sich mitten im Umbruch. Ein Umdenken in den Köpfen ist ebenso notwendig wie die passende IT-Unterstützung. Die NEXUS / MARABU GmbH stellt dafür auf der DMEA in Berlin vom 9. bis 11. April das auf Gesundheitseinrichtungen spezialisierte Enterprise Content Management (ECM) System NEXUS / PEGASOS mit seinen Fachlösungen und neusten Produkt-Features vor.

Das PEGASOS Healthcare-ECM fungiert in der Klinik als zentrale Informationsdrehscheibe: Als flexibles Werkzeug für das ganzheitliche Management von medizinischen und administrativen Daten, Dokumenten und Bildern unterstützt PEGASOS das dokumentenbasierte Workflowmanagement, die intersektorale Kommunikation mit Partnern und natürlich die digitale (IHE-konforme) Archivierung. NEXUS / MARABU legt dabei großen Wert auf die Themen Standardisierung, Interoperabilität und Sicherheit.

Eine der größten kommenden Herausforderungen für Krankenhäuser ist wohl die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI). Auf der DMEA informiert NEXUS / MARABU über Möglichkeiten, wie PEGASOS als Brücke die Welt des klassischen KIS mit den elektronischen Gesundheitsakten (eGA) der Kostenträger und später auch mit den elektronischen Patientenakten (ePA) in der TI verbinden kann.

Eine weitere Verbindung ist die Integration mit dem CHILI-PACS auf IHE-BASIS, durch die das PEGASOS ECM-System mit einem MPG-konformen Multiformatviewer ausgestattet wurde. Dieser bietet den PEGASOS-Anwendern auch den direkten Zugriff auf lizensierte CHILI-Telemedizin-Funktionen. Ein Standard den PEGASOS neu unterstützt ist das XRechnung-Format im Bereich des Invoice-Managements.

Zum Thema Sicherheit präsentiert NEXUS / MARABU die DSGVO-Erweiterung für PEGASOS und informiert über den Versand authentifizierter PDF`s durch die neue Massensignatur mittels Institutssiegel. In den Fokus der Entwicklung rückt außerdem die intelligente Nutzung von in PEGASOS gespeicherten Daten.

Der Einstieg in das digitale Informationsmanagement ist mit den standardisierten PEGASOS-Fachlösungen schrittweise möglich. Die MARABU-Fachberater informieren auf der DMEA unter anderem zum IHE-konformen Medizinarchiv, zur elektronischen Rechnungsbearbeitung sowie zur digitalen Vertrags-, Personal- und Projektakte.

Angesichts knapper IT-Budgets, Fachkräftemangel und zunehmender IT-Komplexität erläutert MARABU in Zusammenarbeit mit der NEXUS / CLOUD IT auch mögliche SaaS-Modelle. Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich auf der DMEA über den Weg zum vollständig digitalisierten Krankenhaus mit ONE / NEXUS in Halle 1.2, Stand A-102.

Detaillierte Informationen zum Messeauftritt von NEXUS / MARABU finden Sie unter: https://www.nexus-marabu.de/marabu-auf-der-dmea.html.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Liechtensteinisches Landesspital setzt bei Digitalisierung auf NEXUS und Marabu

Das Liechtensteinische Landesspital (LLS) ist im Fürstentum Liechtenstein Vertrauensspital und zentraler medizinischer Grundversorger. Rund 180 Mitarbeiter wickeln jährlich um die 7.000 Notfälle, circa 10.000 ambulante und 2.000 stationäre Fälle ab. Im Zuge der Unternehmensentwicklung führte das LLS in den letzten Jahren diverse Projekte in den Themen Digitalisierung, Lean Management, Qualitätssicherung und -steigerung durch. Dazu zählte in 2017 auch die Ausschreibung eines IHE-konformen medical eArchivs, um eine zentrale und standardisierte Datenbasis für die digitale Transformation zu schaffen. Die Entscheidung fiel auf das PEGASOS ECM-System der NEXUS-Tochter Marabu. Nun geht das System in den Produktivbetrieb.

PEGASOS als medical eArchiv und IHE-Connector

Die Projektziele waren klar definiert. In erster Linie soll das neue DMS- und Archivsystem die revisionssichere Archivierung von Dokumenten und deren Verfügbarkeit über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von bis zu 30 Jahren gewährleisten. Sämtliche Bilder und Dokumente der Krankengeschichte (KG) im NEXUS / KIS und auch den Umsystemen (externes Labor, RIS etc.) sollen nur im PEGASOS-Archiv abgelegt werden, welches damit das Krankenhausinformationssystem entlastet und als Ausfallsystem dient. Wichtige Anforderung dabei war, dass alle Prozesse der Archivierung und des späteren Zugriffs nachvollziehbar protokolliert und unberechtigte Manipulationen ausgeschlossen sein müssen. Zweites Ziel des Projektes ist es, das PEGASOS Archivsystem als eHealth-Connector zum geplanten, landesweiten elektronischen Gesundheitsdossier zu verwenden.

Integration elektronischer und physischer Dokumente

Mittlerweile hat sich das PEGASOS Archiv in die IT-Landschaft des LLS eingefügt. Die Patientenstammdaten gelangen aus dem NEXUS / PATNG über den NEXUS / INTEGRATIONSERVER zu PEGASOS. Aus dem NEXUS / KIS werden klinische und administrative Dokumente direkt über eine Dokumentenschnittstelle übermittelt – darunter auch Befunde sowie Referenzlinks auf DICOM-Bildserien, die im Synedra-PACS abgelegt sind. DICOM-Bilder werden von den Modalitäten zur revisionssicheren Ablage an PEGASOS übergeben.

Im Hinblick auf die Revisionssicherheit werden alle Dokumente bei Eingang ins PEGASOS-Archiv mit einem Zeitstempel versehen. Dieser stellt sicher, dass ein Dokument nicht verändert worden ist. Darüber hinaus werden alle Dokumente IHE-konform aufbereitet, um später mit dem landesweiten Patientendossier kommunizieren zu können.

NEXUS / KIS und PEGASOS wachsen zusammen

Für die medizinischen Anwender ändert sich in der Handhabung wenig. Sie bleiben in Ihrer gewohnten KIS-Oberfläche und springen von dort – im bestehenden Berechtigungskontext – direkt in die PEGASOS Patientenakte, welche alle archivierten Behandlungsdokumente in einer übersichtlichen Baumstruktur anzeigt. Der PEGASOS-Viewer wird integriert im KIS-Fenster angezeigt. Dieser Absprung in die PEGASOS Patientenakte war, neben der elektronischen Ausleitung von Dokumenten aus dem KIS, Bestandteil der tiefen Integration beider NEXUS-Systeme, die im LLS erstmals implementiert wurde.

Vorbereitung auf nationales Gesundheitsdossier

Im Hinblick auf die kommende Anbindung des LLS an das landesweite elektronische Gesundheitsdossier (eHealth) wurden im Projekt schon entsprechende Vorkehrungen getroffen. „Damit die eHealth-Integration reibungslos funktioniert, mussten wir die PEGASOS-Dokumentationsklassen bereits bei Anlage des Archiv-Aktenplans auf die Dokumenttypen der künftigen eHealth-Struktur, die sich am Schweizer IHE-Standard orientiert, mappen. Zusätzlich musste die KIS-Struktur unter Berücksichtigung der KDL-Register betrachtet werden.“, erläutert Martin Kalberer, Leitung der Unternehmensentwicklung im LLS,  eine der Projektherausforderungen. „Bei diesen konzeptionellen Überlegungen zur IHE-Struktur und dem Mapping der Dokumenttypen konnte uns Marabu erstklassig beraten.“

Go Live für medical eArchiv

Mit dem Go Live kann das PEGASOS eArchiv nun seine Stärken ausspielen. In erster Linie freut sich Kalberer darüber, dass die Patientendaten nun sehr viel schneller zur Verfügung stehen – mit weniger Suchen, weniger Unklarheiten, weniger Transporten und weniger Mehrfachablagen. Also Konzentration auf die wesentlichen Prozesse, ganz im Sinne des Lean Management Gedankens. Und auch auf den Anschluss an das landesweite Gesundheitsdossier ist das LLS jetzt bestens vorbereit.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

NEXUS testet Interoperabilität auf dem Projectathon

Die Zukunftsfähigkeit von Software im Gesundheitswesen misst sich heute auch daran, inwieweit die eigenen Lösungen mit denjenigen anderer Hersteller kommunizieren können. Das Thema Interoperabilität ist in aller Munde, einrichtungsübergreifende Vernetzung das Ziel. Im September 2018 kamen erneut Vertreter der Branche in Bern zusammen, um die Kommunikationsfähigkeit ihrer Systeme im Rahmen eines EPD-Projectathons zu testen. Die Mitarbeiter der NEXUS vor Ort ziehen eine positive Bilanz: „Wir konnten die geplanten Tests erfolgreich durchführen und sind auch in Punkto Erfahrungswerte einen großen Schritt weitergekommen – das hilft uns nicht nur für den Schweizer Markt, sondern auch mit Blick auf die Herausforderungen, die auf Software-Hersteller im deutschen Gesundheitswesen noch zukommen werden.“

Das Elektronische Patientendossier (EPD) ist das schweizerische Pendant zur österreichischen ELGA und bietet Patienten eine Plattform, über die Gesundheitsdaten auf elektronischem Weg mit Leistungserbringern ausgetauscht werden können. Das EPD soll ab 2020 allen Patienten in der Schweiz zur Verfügung stehen. Auch in Deutschland wird die Einrichtung einer elektronischen Gesundheitsakte (eGA) in Patientenhand bereits seit geraumer Zeit heiß diskutiert. Allerdings konnte auf politischer Ebene bezüglich der konkreten Ausgestaltung bis dato noch kein Konsens hergestellt werden. Mittlerweile arbeiten einige große gesetzliche Krankenkassen an eigenen Gesundheitsakten für ihre Versicherten.

Es ist also absehbar: Die eGA kommt, auch im deutschen Gesundheitswesen. Umso wichtiger ist es, sich bereits im Vorfeld strategisch an den Erfordernissen auszurichten, die mit der Anbindung der eigenen Lösungen an eine derartige Akte einhergehen. Die Unternehmen der NEXUS AG stellen sich schon seit einiger Zeit auf die kommenden Anforderungen im Bereich der digitalen Dokumentenkommunikation und hinsichtlich neuer Kommunikationstechniken ein. Der Projectathon in Bern bot eine gute Gelegenheit, die Umsetzung der IHE- und FHIR-Spezifikationen in den eigenen Lösungen einem Praxistest zu unterziehen.

Die IT-Spezialisten der NEXUS testeten unter anderem ein IHE-Profil, das die Patientenverwaltung und -identifikation ermöglicht (PIXv3) und das sogenannte HPD-Profil (Healthcare Provider Directory), über das ein Verzeichnis von Leistungserbringern, etwa Krankenhäuser oder einzelne Ärzte, verwaltet und abgefragt werden kann. Das PIXv3-Profil (Patient Identifier Cross-referencing) bildet die Grundlage für den einrichtungsübergreifenden Dokumentenaustausch auf Basis des IHE-Profils XDS.b, das seitens der NEXUS-Tochter Marabu ebenfalls umfangreich geprüft wurde.

Der EPD-Testmarathon in Bern rekurrierte vornehmlich auf die besonderen Begebenheiten des EPD und bezog sogenannte „national extentions“ des IHE-Frameworks ein. Nationale Ausprägungen in IHE-Profilen müssen jedoch stets im Einklang mit dem Original-Framework stehen, so dass die in Bern gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen in die NEXUS-Produktentwicklung für andere Märkte einfließen werden: „Das EPD steht für uns nicht allein, es ist auch eine Blaupause für andere Länder, insbesondere Deutschland – wir freuen uns, den Weg mitzugehen und mitzugestalten“, meint Sebastian Kolbe, Teamleiter Integration der NEXUS.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

MARABU testet PEGASOS ECM-System beim EPD-Projectathon

Vom 17. bis 21. September kamen beim zweiten EPD-Projectathon IT-Fachleute aus 23 Firmen und drei Ländern wieder ordentlich ins Schwitzen. Innerhalb von 5 Tagen wurden im Eventforum Bern knapp 800 Tests durchgeführt, um die Kompatibilität der eigenen Produkte mit dem geplanten elektronischen Patientendossier (EPD) der Schweiz zu testen. Auch die NEXUS-Tochter MARABU entsandte ihre Spezialisten nach Bern, die ihre Testliste erfolgreich abarbeiten und viel neues Knowhow aufbauen konnten.

Analog zur ELGA (elektronische Gesundheitsakte) in Österreich soll das elektronische Patientendossier in der Schweiz den digitalen Austausch von Dokumenten und Daten zwischen medizinischem Fachpersonal und Patienten ermöglichen. Die Datenhoheit verbleibt beim Patienten. Das EPD soll laut Gesetzgebung bis zum April 2020 für alle Schweizerinnen und Schweizer verfügbar sein, das heißt bis zu diesem Zeitpunkt müssen Schweizer Krankenhäuser an die EPD-Infrastruktur angeschlossen sein. Diese Anbindung muss auf der Basis internationaler IHE-Profile und darauf aufbauender Schweizer Präzisierungen erfolgen, da für die Anforderungen des EPD internationale Spezifikationen fehlten. Der von der eHealth Suisse organisierte Projectathon bot allen Teilnehmern die einmalige Gelegenheit, die Profile aus der EPD-Gesetzgebung sowie die Kommunikation mit den Zentralen Abfragediensten, mit der Zentralen Ausgleichsstelle ZAS und mit den Identity Providern IDP zu testen.

„Für unser ECM-System PEGASOS konnte die XDS Kommunikation als XDS Document Source / Consumer und XDS Repository getestet und die korrekte Funktion innerhalb des EPD sichergestellt werden.“, erklärt Carsten Schulze, Entwicklungsleiter bei der Marabu. „Außerdem unterstützt PEGASOS nun auch die Patientenabfrage für den Master Patient Index über HL7v3 – also das Profil PIXv3“. Darüber hinaus wurde die Schweiz-spezifische Erweiterung des Profils XUA (Cross-Enterprise User Assertion) erfolgreich umgesetzt und im Rahmen von Meetings konstruktiv an dessen Weiterentwicklung mitgewirkt. Ziel dieses Profils ist die sichere Authentifizierung von Anwendern im Rahmen der einrichtungsübergreifenden Kommunikation.

Gemeinsam mit den NEXUS-Kollegen wurden zahlreiche Einzeltests im Zusammenspiel mit anderen Unternehmen durchgeführt und bestanden. Zusätzlich wurde auch an komplexen Gruppentests teilgenommen, welche die konkrete Arbeit mit dem eHealth-Portal nachstellten. Mit einem Mehr an Sicherheit und Erfahrung können MARABU und NEXUS Lösungen entwickeln, die dem Schweizer EPD-Standard entsprechen. Im Liechtensteinischen Landesspital in Vaduz konnte diesbezüglich schon erste Projekterfahrung gesammelt werden. Das umgesetzte PEGASOS medical eArchiv sollte sich am Schweizer EPD-Standard orientieren, da dieser als Vorlage für das künftige Liechtensteinische Gesundheitsdossier dienen soll. „Auch in Deutschland werden die gewonnen Erkenntnisse aus dem EPD-Projectathon hilfreich für zukünftige PEGASOS-Projekte sein.“, ist sich Carsten Schulze sicher.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

i-SOLUTIONS Health stellt IHE-Caretaker für die Domäne „Radiologie“

Die i-SOLUTIONS Health GmbH, Anbieter von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen, stellt mit Dr. Jens Wölfelschneider bereits zum zweiten Mal den IHE-Caretaker für die Domäne „Radiologie“ bei IHE Deutschland. IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) ist eine Initiative von Fachleuten des Gesundheitswesens mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Systemen und Medizingeräten durch den Einsatz von etablierten internationalen Standards wie DICOM und HL7 zu verbessern.

Als Mitbegründer der europäischen und deutschen IHE-Initiativen treibt i-SOLUTIONS Health bereits seit vielen Jahren die Integration von IT-Systemen entscheidend voran. Denn IHE-konforme Systeme kommunizieren besser miteinander und sind einfacher zu implementieren. Zudem geben sie Informationen nahtlos von System zu System weiter und erleichtern Ärzten, Pflegepersonal und anderen Leistungserbringern den Zugang zu behandlungsrelevanten Daten. So ist das Radiologieinformationssystem RadCentre, das als zentrale Steuerungsplattform für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie fungiert, bereits seit 2001 IHE-konform getestet.

Mit Dr. Jens Wölfelschneider als neuem verantwortlichen IHE-Caretaker für die Domäne „Radiologie“ setzt das Unternehmen sein Engagement für Kommunikationsstandards nun konsequent fort. Der Schnittstellen-Spezialist ist seit Januar 2017 bei i-SOLUTIONS Health an Bord und war zuvor an der Universitätsklinik in Erlangen tätig. Dr. Wölfelschneider verantwortet als Business Analyst insbesondere die standardisierte Untersuchungsplanung und Indikationsprüfung im Radiologieinformationssystem RadCentre sowie das Dosismanagement-System Dose View. Als IHE-Caretaker wird er mit anderen Herstellern und Experten unter anderem daran arbeiten, neue Profile zur Standardisierung von Untersuchungsprotokollen in der Radiologie, welche in den USA bereits verabschiedet sind, künftig auch in Deutschland einzuführen.

„IHE Deutschland ist sehr froh darüber, dass mit Herrn Dr. Wölfelschneider nunmehr die Radiologie als eine der Kerndomänen von IHE wieder einen dedizierten und kompetenten Ansprechpartner gewonnen hat“, freuen sich Alexander Ihls, Vendor Co-Chair und Andreas G. Henkel, User Co-Chair IHE Deutschland e.V.

„Als IHE-Caretaker haben wir eine hervorragende Möglichkeit, uns intensiv um die Standardisierung von Abläufen und Prozessketten in der Radiologie zu kümmern. Die Themen, um die sich Dr. Wölfelschneider bislang bei i-SOLUTIONS Health verdient gemacht hat, zeichnen ihn speziell auch für die neue IHE-Rolle aus“, so Thomas Jumpertz, Produktmanager Radiologielösungen bei i-SOLUTIONS Health. „Gerade im diagnostischen Bereich werden die Vernetzungsszenarien immer komplexer. Deshalb spielt bei unseren IT-Lösungen die einfache und standardkonforme Kommunikation mit anderen Systemen eine entscheidende Rolle, insbesondere in der Radiologie“.

i-SOLUTIONS Health setzt klar auf IHE-Standards und nutzt die Ergebnisse, die innerhalb der IHE-Organisation gemeinsam mit Fachleuten erarbeitet werden, konsequent für IT-Projekte. Die Anwender der i-SOLUTIONS Health Lösungen profitieren dadurch kontinuierlich von der hohen Interoperabilität ihrer IT-Systeme.

Über IHE

IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) ist eine Initiative von Fachleuten des Gesundheitswesens mit dem Ziel die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Systemen und Medizingeräten zu verbessern. IHE fördert den Einsatz von etablierten internationalen Standards wie DICOM und HL7 zur Optimierung der Prozesse innerhalb eines Krankenhauses, einer Praxis oder auch zwischen den Gesundheitseinrichtungen. Dabei setzt IHE auf die Zusammenarbeit von Anwendern, Implementierern und Entwicklern. Die Ergebnisse sind ein umfangreiches technisches Rahmenwerk als Implementierungsleitfaden sowie eine Reihe von Testtools für Anwender und Hersteller. Mehr Informationen auf www.ihe-d.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Erste Seamless Solutions-Lösungen auf der conhIT zertifiziert

Am 17. April 2018 wurden auf der conhIT die ersten Seamless Solutions-Lösungen zertifiziert: Der Universal Archive Viewer ergänzt das PEGASOS ECM-System der Firma Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH um den zertifizierten DICOM-Viewer der CHILI GmbH. PEGASOS-eDPaaS zusammen mit der DMI GmbH & Co. KG ermöglicht die unkomplizierte Auslagerung digitaler Objekte in das DMI-Langzeitarchiv.

Der von Marabu initiierte Seamless Solutions-Ansatz verfolgt das Ziel, neben den technischen Belangen im Betrieb von Lösungskombinationen auch den Bereich der Services so weit zu standardisieren, dass der Kunde größtmögliche Projekt- und Investitionssicherheit erhält. Entlang des Rahmenwerks sind alle Projektschritte von der Beratung über die Umsetzung hin zum Support beschrieben und jederzeit nachvollziehbar.

„Wir freuen uns sehr, CHILI und DMI als erste Seamless Solutions-Partner gewonnen zu haben. Unsere Lösungen ergänzen sich ideal, so dass wir einen echten Mehrwert für die Gesundheitsversorger bieten können“, resümiert Ralf Günther, Geschäftsführer der Marabu EDV GmbH. Der Universal Archive Viewer zusammen mit CHILI bietet die Möglichkeit, DICOM-Objekte direkt aus dem PEGASOS ECM-System zu öffnen, und zwar in voller Befundqualität. Die Kommunikation der beiden Lösungen erfolgt via IHE. Eine Voranzeige im integrierten PEGASOS-Viewer ist ebenfalls möglich. Das Zertifikat nahm Geschäftsführer Dr. Uwe Engelmann entgegen.

Das Zertifikat für die Seamless Solutions-Lösung PEGASOS-eDPaaS wurde an Christoph Schmelter, Geschäftsführer der DMI GmbH & Co. KG, übergeben. Die Kombination des PEGASOS ECM-Systems mit eDPaaS (eDigital Preservation as a Service) ermöglicht die automatische Auslagerung originär elektronisch erzeugter Objekte in das revisionssichere DMI Langzeitarchiv und entlastet die Speicherkapazitäten der Gesundheitseinrichtungen.

Marabu arbeitet mit verschiedenen Partnern an weiteren Seamless Solutions-Lösungen, die in Kürze vorgestellt werden.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Johanniter-Verbund entscheidet sich für PEGASOS als IHE-basiertes Dokumentenmanagementsystem

Der stationäre Johanniter-Verbund unter der Trägerschaft der Johanniter GmbH hat sich zur deutschlandweiten Einführung eines IHE-konformen Dokumentenmanagement- und ¬Archivierungssystems entschlossen. In einem internen Vergabeverfahren erhielt Marabu mit seinem PEGASOS ECM-System den Zuschlag in allen drei Losen.

Die mit der Johanniter Competence Center GmbH (JCC GmbH), dem IT-Dienstleister des stationären Johanniter-Verbundes, vereinbarte Lösung sieht im medizinischen Bereich ein IHE-Archiv vor: PEGASOS führt dabei Patientendaten und -dokumente aus verschiedensten Subsystemen in einer konsolidierten Akte zusammen. Das System bildet dafür sowohl die IHE-Registry als auch das Repository ab und fungiert als Document-Source und Document-Consumer. Dabei werden je nach Haus verschiedene Krankenhausinformationssysteme wie i.s.h.med, iMedOne und Orbis angebunden. Zur Dokumentenansicht wird der multiformatfähige und MPG-konforme Viewer der CHILI GmbH integriert.

Im administrativen Bereich wird ein DMS mit Workflowfunktionalitäten für das Rechnungswesen und Vertragsmanagement realisiert. Ziel ist die papierlose Rechnungsverarbeitung vom Posteingang über die Freigabe bis zur Verbuchung mit möglichst hohem Automatisierungsgrad und Anbindung an SAP. Die digitale Vertragsakte soll zur Kosten- und Fristenüberwachung und zur besseren Auffindbarkeit von Vertragsdaten eingeführt werden.

Der geschlossene Rahmenvertrag beinhaltet die Implementierung in 13 Krankenhäusern, Fach- und Rehakliniken mit rund 3000 Betten, der Trägergesellschaft Johanniter GmbH und deren zentralen Dienstleister.

„Für die Umsetzung der digitalen Strategie des stationären Johanniter-Verbundes bot Marabu das überzeugendste und angemessenste Gesamtpaket in den Bereichen IHE-konformes Dokumentenmanagement und Archivierung“, begründet Ralf Hörstgen, Geschäftsführer der JCC GmbH die Entscheidung.

Bereits im April startet die Umsetzung im Evangelischen Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach, das als Pilothaus fungiert. Alle Komponenten sollen bis Ende des Jahres realisiert sein. Weitere Häuser werden sukzessive folgen. In den wichtigsten Teilprojekten wird dann das „JCC-Blueprint-Verfahren“ genutzt. Eine schon bei der Pilotumsetzung erarbeitete Vorlage hilft bei der weiteren Implementierung und minimiert so den Aufwand. Perspektivisch sind im administrativen Bereich auch ein digitaler Posteingang sowie die Einführung einer Personal-, Projekt- und Verwaltungsakte geplant.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

conhIT 2018: NEXUS präsentiert spannende Innovationen

Die NEXUS AG ist ein europaweit führender KIS-Anbieter im Gesundheitswesen. Mit der neuen Produktwelt (NG) hat NEXUS marktführende diagnostische Lösungen im NEXUS / KIS integriert und bietet damit eine konkurrenzlose Funktionstiefe. Unter der einheitlichen KIS-Technologie sind die diagnostischen Lösungen der NEXUS (z.B. Radiologie, Pathologie, Frauenklinik) und der NEXUS-Töchter Marabu (ECM), E&L (Spezialbefundung), CHILI (Telemedizin) und IBH (Sterilisation) integriert.

Mit dem neuen, mobilen Bedienkonzept auf Basis modernster Technologie, ist NEXUS ein Generationssprung im digitalen Gesundheitswesen gelungen. Anwender kommen mit der Anmeldung direkt auf ihren persönlichen „Workspace“. Das Suchen in Menüs und Funktionsbäumen entfällt gänzlich. Zudem erhält der Anwender über seine persönliche Arbeitsoberfläche immer genau die Informationen, die wesentlich für den aktuellen Arbeitsprozess sind. Der „Workspace“ ist individuell an die Anforderungen jedes Anwenders angepasst. Das „Klicken“ und „Bildschirmwechseln“ ist nicht mehr nötig.

Das Gesamtportfolio der NEXUS ist modular, d.h. die Lösungen sind im KIS integriert oder unabhängig zu betreiben. Ein sehr großer Vorteil für Kunden, die eine langfristige IT-Strategie verfolgen. Umstellungen von Softwarekomponenten können schrittweise erfolgen ohne eine integrierte Strategie aufgeben zu müssen:

NEXUS / KIS (NG): Das Kernelement der NEXT GENERATION-Technologie. Mit der modernen Benutzerführung und dem breiten Anwendungsspektrum reicht NEXUS / KIS (NG) weit über die Funktionen klassischer KIS-Systeme hinaus.

NEXUS / DIS (NG): Die diagnostischen Softwarelösungen sind auf die Organisation und Befundung in den Bereichen Radiologie, Pathologie, Zytologie und Radioonkologie spezialisiert, integrieren die jeweiligen bildgebenden Geräte und bilden komplexe Abteilungs-Workflows inklusive des digitalen Diktats ab.

NEXUS / E&L: Mit der Spezialbefundung der E&L werden Befund-Workflows und Fachterminologie in allen diagnostischen Abteilungen auf einer einheitlichen technologischen Basis unterstützt. Die Kernthemen „Geräteintegration“ und „medizinische Inhalte“ werden in diesen Systemen perfekt umgesetzt.

NEXUS / CHILI & MARABU: Die Verwaltung und Steuerung von archivierten Dokumenten (Marabu) und Bildern (CHILI) sind im NEXUS / KIS einheitlich integriert. Ein Vorteil, der sich insbesondere bei der IHE-Kommunikation mit anderen Häusern oder Hausärzten auszahlt.

NEXUS / MOBILE: Das Besondere an NEXUS / NEXT GENERATION – Funktionen sind auch mobil verfügbar und zwar auf einem umfassenden und einheitlichen NEXUS / MOBILE-Framework.

Mit der NEXT GENERATION-Software bietet NEXUS nicht nur eine hoch moderne technische Weiterentwicklung, sondern auch die Umsetzung einer vollständig prozessorientierten und intuitiven Benutzerführung. Mit NEXUS rüsten sich die Kliniken für die Digitalisierung und Demokratisierung im Gesundheitswesen und Anwender erleben gleichzeitig eine zukunftssichere und großartige Softwarewelt.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die RZV GmbH wird Provider für die Elektronische FallAkte beim Projekt I/E-Health NRW

Im I/E-Health NRW Projekt sollen zukünftig drei Provider-Systeme für Elektronische FallAkten (EFA) geführt werden. Diese Entscheidung trafen die Projektverantwortlichen von I/E-Health NRW am 01.12.2017 in Dortmund. Die drei ausgewählten Provider-Systeme werden von der RZV GmbH, der Healthcare IT Solutions GmbH sowie der FAC’T-IT GmbH bereitgestellt.

Alle drei Provider nutzen den gleichen modernen EFA-Standard in der Spezifikation 2.0 und sind so angelegt, dass sie perspektivisch auch digitale Patientenunterlagen untereinander austauschen können.

Ziel der Initiative ist es, über Schnittstellen zu KIS-Systemen, einem webbasierten Portal und KV-Connect-Adaptern interoperable Lösungen auf der Basis von IHE-Profilen und der EFA-2.0-Spezifikation in den vier Modellregionen Düren/Aachen, Dortmund, Borken/Ahaus und Münster/Kreis Warendorf zu erproben. Daher werden alle potentiellen Primärsysteme wie beispielsweise Krankenhaus-Informationssysteme in einer Pilotstellung an die RZV-Akte angebunden. Die weiteren EFA-Provider sind dazu angehalten, ihre Systeme ebenfalls mit der gleichen Technik und strikt standardkonform umzusetzen, damit schlussendlich alle Anwendungen an alle EFA-Providersysteme gekoppelt werden können. Das Projektteam von I/E-Health NRW setzt langfristig auf einen gesunden Wettbewerb, aber auch auf die Konnektivität zwischen den drei EFA-Providern.

Die RZV GmbH wird mit ihrer EFA-basierten eHealth-Plattform Akten zur nachhaltigen Betreuung demenzerkrankter Patienten in der Region Borken/Ahaus sowie Akten zur medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Raum Dortmund bereitstellen. Die Entwicklungstätigkeiten von Digital Healthcare NRW und des I/E-Health-Projekts konzentrieren sich dabei vorrangig auf die EFA der RZV GmbH, mit der Maßgabe, alle Schnittstellen standardisiert und offen zu gestalten. Für die Interoperabilität zu Primärsystemen aus Klinik und Arztpraxis werden den EFA-Providern Module wie der KV-Connect-Adapter zur Verfügung gestellt.
Mit dem Projekt I/E-Health NRW wird die FallAkte der RZV eHealth-Plattform bereits in drei Förderprojekten des Landes Nordrhein-Westfalen als Backendlösung für den sicheren Austausch von Patientenunterlagen eingesetzt.

Die standardkonforme RZV-FallAkte der intersektoralen Versorgung wird erstmals live vom 17. bis 19. April 2018 im Rahmen der Fachmesse conhIT auf dem Stand der RZV GmbH in Halle 2.2, Stand A-103, vorgestellt.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox