Gesellschaftlich engagierte Unternehmen gesucht

Die IHK Saarland hat gemeinsam mit ihren Partnern – der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr den Unternehmenswettbewerb „aktiv & engagiert 2019“ gestartet. Die Initiatoren möchten erneut gesellschaftliches Engagement von saarländischen Unternehmen herausstellen und diese dafür auszeichnen. Der Wettbewerb wird von den strategischen Partnern – der Handwerkskammer des Saarlandes, der VSU e.V., dem AKW e.V., den Wirtschaftsjunioren Saarland e.V., den Verantwortungspartnern Saarland sowie dem DGB Rheinland-Pfalz/Saarland – unterstützt.

„Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren, präsentieren sich als attraktive Arbeitgeber und profitieren dadurch auch bei der Suche nach Nachwuchskräften. Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, der gerade heute wichtiger denn je ist. Vieles davon geschieht im Verborgenen. Dieses wichtige Engagement wollen wir mit unserem Wettbewerb sichtbar machen und damit andere Unternehmen zur Nachahmung anregen“, so IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer zum Start des Unternehmenswettbewerbs „aktiv & engagiert“.

Der Wettbewerb sucht in seiner zwölften Auflage erneut Vorbilder bürgerschaftlichen Engagements. Er richtet sich an Unternehmen, die im Saarland ansässig sind oder hier eine Zweigstelle betreiben und sich im Saarland bürgerschaftlich – beispielsweise in den Bereichen Bildung, Umwelt, Soziales, Kultur oder auch bei der Integration von Flüchtlingen – engagieren.  Im Rahmen des Wettbewerbs sind Bewerbungen bis zum 15. Februar 2019 möglich. Die Sieger werden im Frühjahr 2019 in der IHK ausgezeichnet.

Die Auszeichnung erfolgt in vier Kategorien: Kleinere Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern, mittlere Unternehmen zwischen 21 und 250 Mitarbeitern und große Unternehmen ab 251 Mitarbeitern. Zudem vergibt die Jury einen Sonderpreis für eine ganzheitliche CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility). Die Sieger können sich dieses Mal erneut auf einen Workshop im Bereich nachhaltiger Unternehmensentwicklung freuen – ein Preis, der dazu beitragen soll, das unternehmerische Engagement strategisch weiterzuentwickeln. Weiter erhalten alle Sieger eine von Markus Paul künstlerisch gestaltete Stele. Die Partner des Unternehmens, denen die Unterstützung zu Gute kam, können sich über ein Preisgeld für die weitere erfolgreiche Arbeit freuen.

Weitere Informationen: www.saarland.ihk.de

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IHK begrüßt Verzicht auf Fahrverbote

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg begrüßt den von der Bezirksregierung vorgelegten Entwurf des Luftreinhalteplans für die Bundesstadt Bonn, der ohne Dieselfahrverbote auskommt. „Die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten machen es möglich, dass auf Fahrverbote in der Bonner City verzichtet werden kann“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Wir sind optimistisch, dass sich das Verwaltungsgericht Köln in seiner Sitzung am 8. November dieser Auffassung anschließt.“

Demnach können die gesetzlichen Grenzwerte durch ein Maßnahmenbündel eingehalten werden. „Der natürliche Austausch der Kfz-Bestände, die verpflichtenden Software-Updates, die Rückkaufprämie, die Nachrüstung der Euro-5-Busse der SWB mit SCRT-Filtern sowie die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Förderprogramm „Emmissionsfreie Innenstadt“, dem Förderprogramm „LeadCity“ und des Masterplans zur Luftreinhaltung werden in Bonn ihre Wirkung entfalten“, so IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers.

Im nächsten Schritt entscheidet das Verwaltungsgericht Köln darüber, ob die von der Bezirksregierung aufgezeigten Maßnahmen ausreichend sind. Insofern bleibt es weiter unsicher, ob ein Fahrverbot in Bonn eingeführt wird oder nicht. Zudem ist zurzeit noch nicht klar, ob in Köln Fahrverbote eingeführt werden. Wimmers: „Das würde viele Pendler aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis und die regionale Wirtschaft hart treffen. Von Entwarnung kann jetzt also noch keine Rede sein. Dennoch sind die Aktivitäten der Stadt Bonn mit Unterstützung durch den Rhein-Sieg-Kreis sowie die Aufstellung des Plans durch die Bezirksregierung hilfreich.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Hille: „Ein Dieselfahrverbot könnte unsere Region schwerlich verkraften. Zulieferer, Abholdienste und viele weitere Dienstleister könnten ihre Leistungen nur unter erschwerten Bedingungen erbringen. Ferner würde es zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Pendlern führen. Ein sofortiger Umstieg vieler Pendler auf den ÖPNV scheitert an den nicht vorhandenen Kapazitäten vor allem in den Stoßzeiten. Hier müssen wir aber in Zukunft alle Verkehrsträger besser aufeinander abstimmen, um die Schadstoffwerte weiter zu reduzieren. Wir benötigen einen Mix aus motorisiertem Individualverkehr, einem stärkeren und besseren ÖPNV und Fahrradverkehr, wozu das jetzt eingeführte Leihsystem einen ersten Beitrag leisten kann.“

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Erste Wolken am Konjunkturhimmel

Die Wirtschaft in der Region Bonn/Rhein-Sieg kühlt sich etwas ab. Während die gegenwärtige Lage nach wie vor ausgesprochen gut eingeschätzt wird, ziehen erste dunkle Wolken am Horizont auf. Das zeigt die Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg zum Herbst 2018. Die IHK-Konjunkturklimaindikator liegt mit 126 Punkten unter dem Ergebnis vom Frühsommer 2018 (130 Punkte). „Auslöser sind die zurückhaltenden Erwartungen. Zwar rechnet noch ein Viertel der Unternehmen in den kommenden Monaten mit einer positiven Geschäftsentwicklung, aber 12 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verschlechterung“, erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille beim heutigen Pressegespräch in der IHK. Die aktuelle Geschäftslage wird hingegen unverändert positiv eingeschätzt. Fast jedes zweite Unternehmen bezeichnet diese als gut, weitere 43 Prozent noch als befriedigend.

Gründe für die anhaltend gute Lage sind eine hohe Binnennachfrage und die Tatsache, dass Deutschland zumindest kurzfristig nicht mehr im Mittelpunkt der Handelsstreitigkeiten steht. Hille: „Das in Zukunft prognostizierte reduzierte Wachstum der Weltwirtschaft wird sich auch auf die exportabhängige regionale Wirtschaft auswirken. Dazu kommen als bedeutende Risiken Probleme bei der Gewinnung von Fachkräften und Wettbewerbsnachteile durch die im internationalen Vergleich hohe Besteuerung.“ Den kommenden Herausforderungen begegnet die regionale Wirtschaft mit einer steigenden Investitionsbereitschaft. Vier von zehn Unternehmen wollen in Zukunft mehr investieren, lediglich 15 Prozent planen Einschnitte. Die positive Beschäftigungsentwicklung in der Region Bonn/Rhein-Sieg wird sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Der IHK-Beschäftigungsindikator deutet mit 13 Punkten auf ein weiteres kontinuierliches Wachstum hin. Zwei Drittel der befragten Unternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahlen unverändert belassen, jedes vierte Unternehmen plant eine Erhöhung.

Die Ergebnisse nach Branchen

Seit Jahren nahezu unverändert präsentiert sich der IHK-Geschäftsklimaindex für den Dienstleistungssektor. Diese, den Standort prägende Branche erreicht mit 137 Punkten erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fällt im Vergleich zur Vorumfrage sogar nochmal ein wenig besser aus. Nur sieben Prozent sind unzufrieden, 56 Prozent der befragten Dienstleister berichten von guten Geschäften. Ein Ende der Hochkonjunktur ist auch in den kommenden Monaten nicht abzusehen. Ein Drittel der Dienstleistungsunternehmen

rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Geschäfte. Die Mehrheit geht von einem gleichbleibend hohen Niveau aus. „40 Prozent der Unternehmen können allerdings aktuell offene Stellen längerfristig nicht besetzen“, sagte IHK-Konjunkturreferent Michael Schmaus: „Bei den Dienstleistern ergeben sich dabei die größten Schwierigkeiten bei der Suche nach Arbeitskräften mit Hochschulabschluss insbesondere im Bereich ITK und Unternehmensberatung. Damit bleibt der Fachkräftemangel weiterhin das Hauptrisiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Ein möglicher Rückgang der Inlandsnachfrage folgt mit steigender Tendenz auf Platz zwei.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für die Industrie muss im Herbst 2018 einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Nach dem Rekordwert im Frühsommer hat er 17 Punkte verloren und notiert jetzt bei 122 Punkten. Hauptursache für den Rückgang ist eine weniger positive Beurteilung der aktuellen Lage. Trotzdem bezeichnet noch immer die Hälfte aller Unternehmen die Situation als gut und nur elf Prozent als schlecht. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate werden reduziert. Die Anzahl der Industriebetriebe mit negativen Aussichten hat sich mit 20 Prozent im Vergleich zum Frühsommer mehr als verdoppelt. Hintergrund ist eine weit verbreitete Stagnation bei den Auftragseingängen aus dem In- und Ausland.

Der Einzelhandel in der Region beurteilt seine Lage wieder etwas besser. Der IHK-Geschäftsklimaindex legt um zwei Punkte zu und befindet sich mit 111 Punkten weiterhin auf einem für die Branche durchschnittlichen Niveau. 34 Prozent der Einzelhändler bezeichnen ihre Situation als gut, weitere 50 Prozent als befriedigend. Schmaus: „Bei vielen Händlern konnte der im Frühsommer beobachtbare Rückgang der Umsätze gestoppt werden. Aktuell halten sich die Unternehmen mit steigenden und sinkenden Umsätzen im Kammerbezirk in etwa die Waage.“ Die Erwartungen deuten in den nächsten Monaten auf eine konstante

Entwicklung hin. Der Großteil der Einzelhändler geht von gleichbleibenden Geschäften aus. „Auf der einen Seite befeuern der gute Arbeitsmarkt und steigende Löhne die Konsumlaune, auf der anderen Seite sorgen eine steigende Inflationsrate und eine höhere Sparquote für Abkühlung“, so Schmaus.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für die Informations- und Kommunikationsbranche kann auch im Herbst 2018 mit 138 Punkten einen hervorragenden Wert erzielen und den leichten Rückgang aus dem Frühsommer zumindest teilweise kompensieren. Die zuletzt rückläufige Erwartungshaltung hat sich wieder deutlich aufgehellt. 36 Prozent der Unternehmen gehen in den kommenden zwölf Monaten von sich verbessernden Geschäften aus. Im Gegensatz dazu fallen die Lagebeurteilungen nicht mehr ganz so euphorisch wie im Frühsommer aus. Allerdings bezeichnen noch immer fast 60 Prozent der Unternehmen ihre Situation als gut und nur zwölf Prozent als schlecht. Die Hälfte der antworteten Unternehmen hat längerfristig Schwierigkeiten offene Stellen erfolgreich zu besetzen. Schmaus: „Aktuell mangelt es hauptsächlich an Bewerbern mit Hochschulabschluss, aber auch im Bereich der dualen Ausbildung besteht Bedarf. Hauptgrund für die Ablehnung von Bewerbern ist eine nicht ausreichende oder nicht passende Qualifikation.“

Das Gastgewerbe muss einen weiteren Rückgang des IHK-Geschäftsklimaindex hinnehmen. Zum dritten Mal in Folge verliert der Index an Boden und liegt mit 103 Punkten nur noch knapp über der wichtigen 100-Punkte-Linie. Dies ist das schlechteste Ergebnis seit über vier Jahren. Auslöser ist eine Eintrübung der Erwartungen. Nur noch jedes zehnte Unternehmen rechnet mit einer Verbesserung

der Geschäfte innerhalb der nächsten zwölf Monate. Die Mehrheit geht von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, immerhin ein Viertel der Gastwirte erwartet einen Rückgang.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für das Verkehrsgewerbe setzt mit 124 Punkten die Seitwärtsbewegung der letzten Umfragen unverändert fort. Die Lageeinschätzung verbessert sich deutlich, der Anteil der Logistiker mit guten Geschäften steigt von 33 auf 52 Prozent. Im Gegensatz dazu geht die Erwartungshaltung seit der Vorumfrage eindeutig zurück. Schmaus: „Dies ist angesichts der sehr guten Ausgangslage und der zu erwartenden Verlangsamung des weltweiten Wachstums allerdings auch nicht verwunderlich. Hinzu kommt, dass die Verkehrsinfrastruktur in vielen Bereichen an ihre Grenzen kommt und damit einem weiterem Wachstum im Wege steht.“

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Workshop IT-Sicherheit@Mittelstand

Einen kostenfreien Workshop IT-Sicherheit@Mittelstand richtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg am Dienstag, 23. Oktober, aus. Er findet von 16 bis 19 Uhr im Sitzungssaal der IHK, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt.

Digitale Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen sind aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung mittlerweile Alltag geworden. Vertrauliche Unterlagen und persönliche Daten können von Angreifern häufig fast ungehindert eingesehen, kopiert und manipuliert werden, und somit zu unangenehmen Folgen für die Betroffenen führen. „Die mit der Digitalisierung geänderten und verstärkten Sicherheitsanforderungen sind meist noch nicht ausreichend in die bestehenden Prozesse integriert. Die Analyse der bestehenden Risiken, eine darauf aufbauende, übergreifende Konzeption der Gewährleistung der Informationssicherheit und Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter sind wichtige Bausteine, um diese digitalen Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren“, sagt IHK-IT-Experte Heiko Oberlies: „Die Geschäftsführung eines jeden Unternehmens sollte sich diesen Herausforderungen stellen, da das Bewusstsein in die Firmen getragen werden muss und damit die Vorbildwirkung eine wichtige Rolle spielt.“

Zusammen mit dem Verein Deutschland sicher im Netz e.V. lädt die IHK daher zu einem praxisnahen Workshop ein. Er richtet sich vor allem an Geschäftsführer und Entscheider, um die gewonnenen Erkenntnisse in die IT-Sicherheitsstrategie ihrer Unternehmens einfließen zu lassen. Ferner gibt es praxisnahe Tipps von erfahrenen Referenten für mehr Sicherheit im Unternehmen. Als Einstieg in die Themen des Workshops empfiehlt Oberlies den DsiN-Sicherheitscheck zur Ermittlung des aktuellen IT-Sicherheitsniveaus unter www.dsin-sicherheitscheck.de.

Anmeldungen zur Veranstaltung unter www-ihk-bonn.de, Webcode 6491991.

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Nachhaltiges Unternehmertum – Verantwortung in der Transformation

Wie können Unternehmen die neuen Potenziale der Digitalisierung nutzen, um die drängenden unternehmerischen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu lösen?
Die Veranstaltung Nachhaltiges Unternehmertum – Verantwortung in der Transformation soll zum einen erste Impulse geben, wie Verantwortung im digitalen Zeitalter gelebt werden kann, und zum anderen Best Practices präsentieren, wie Digitalisierung und Verantwortung in der unternehmerischen Praxis umgesetzt werden können.Gemeinsam mit Experten soll diskutiert werden, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung für Unternehmen bringt und durch welche digitalen Tools und digitalen Ökosysteme Engagement effizienter gemacht werden kann.
Die Veranstaltung findet statt am 23. Oktober von 13 bis 16 Uhr In der IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Str.9, 66119 Saarbrücken.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich: edith.weber@saarland.ihk.de

PROGRAMM

Herzlich willkommen!
Dr. Carsten Meier
, Geschäftsführer IHK Saarland
Vorstand Verantwortungspartner Saarland e. V.

Grußwort
Jürgen Barke
, Staatssekretär im Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Moderiertes Gespräch
Ralf Zastrau
, CEO Nanogate SE,
Vorstand Verantwortungspartner Saarland e.V.
Dr. Christian Schilcher
, Bertelsmann Stiftung

Vortrag
Mensch oder Maschine – wer entscheidet im Zeitalter
der digitalen Transformation
Frank Barz
, Head of IOT, T-Systems Multimedia
Solutions GmbH

Vortrag
Corporate Digital Responsbility – Ein neues Must Have
für Unternehmen?“
Stephan Engel
, Head of Corporate Responsibility –
Culture & Collaboration, Otto Group

Diskussionsrunde
Moderation: Prof. Dr. René Schmidpeter,
Stiftungslehrstuhl für Internationale Wirtschaftsethik
und CSR, Cologne Business School, Leiter des Center for
Advanced Sustainable Management

Herzlichen Dank!
Joachim Malter
, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung
der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU)

Im Anschluss: Imbiss und Get-together

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Karliczek: Berufliche Weiterbildung attraktiver machen!

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek will das Bildungssystem stärker auf die Digitalisierung ausrichten und die berufliche Weiterbildung zum Meister, Fachwirt oder Betriebswirt vermehrt fördern. "Diese Karrierewege müssen transparenter und attraktiver werden", sagte sie dem IHK-Berufsbildungsmagazin "Position".

"Unser Bildungssystem als Ganzes muss auf die Digitalisierung in der Berufs- und Arbeitswelt und in der Gesellschaft reagieren", betonte die Ministerin im Interview mit dem Magazin, das vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag herausgegeben wird.

"Die richtige Mischung von gut ausgebildeten Absolventen der Berufs- und der Hochschulbildung bildet das Rückgrat unserer Wirtschaft." Deutschland werde weltweit für sein duales Ausbildungssystem geschätzt.

"Schritt für Schritt werden wir Ausbildungsberufe modernisieren und in Bildungsstätten investieren", versprach Karliczek. "Natürlich müssen auch Ausbilder in Betrieben und Bildungsstätten, Lehrkräfte an Berufsschulen sowie Prüfer entsprechend qualifiziert werden."

Wichtig seien zudem Möglichkeiten, sich nach der Ausbildung höher zu qualifizieren – etwa zum Meister, zum Fachwirt oder Betriebswirt. "Diese Karrierewege in der Beruflichen Bildung müssen transparenter und attraktiver werden", betonte die Bundesministerin. "Darüber wollen wir verstärkt informieren und auch unser Förderangebot mit dem Aufstiegs-BAföG ausbauen. Dafür stehen in dieser Legislaturperiode rund 350 Millionen Euro bereit."

Die Ausgabe 4/2018 von "Position" mit dem ausführlichen Interview erscheint am 16. Oktober. Das Magazin, das jeweils zum Quartalsanfang herauskommt, richtet sich vor allem an Ausbilder und Prüfer in den Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammern (IHKs). Mehr Infos, auch zum Bezug, gibt es unter www.ihk-position.com.

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Heilbronn-Franken organisiert Sprechtag mit dem RKW Baden-Württemberg

Am 25. Oktober 2018 organisiert die IHK Heilbronn-Franken im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK) einen Sprechtag mit dem RKW Baden-Württemberg.

Das RKW ist in die Mittelstandsförderung des Landes einbezogen. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer und Betriebsübernehmer können über das RKW für Beratungen und Coachings unterschiedliche Förderprogramme in Anspruch nehmen. Eine fundierte Begleitung ist gerade in der Gründungs- und Aufbauphase eines Unternehmens ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

Im Rahmen der Beratungsförderung des Landes für Existenzgründer bietet das RKW kostenfreie Kompaktberatungen oder kostengünstige, mehrtägige Intensivberatungen an. Damit wird das bewährte Erstberatungsangebot der IHK ergänzt, die als Anlaufstelle für diese Beratungsförderung fungiert.

Zur ersten Kontaktaufnahme mit dem RKW organisiert die IHK regelmäßige Sprechtage mit dem RKW. In einem kostenfreien Gespräch kann dabei mit dem Berater des RKW das Vorhaben erörtert und die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden.

Ansprechpartner für Terminvereinbarungen bei der IHK Heilbronn-Franken ist Marcel Gerstle, Telefon 07131 9677-118,
E-Mail: marcel.gerstle@heilbronn.ihk.de.

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Die besten 63 von 2.709

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat heute 63 Auszubildende und ihre 58 Ausbildungsbetriebe bei der Jahrgangsbestenehrung 2018 in der Stadthalle Bad Godesberg unter der Moderation durch Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK, für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille und Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, zeichneten Auszubildende und Betriebe mit Urkunden aus. Die besten Azubis erhielten neben ihrer Urkunde ein Schreibset sowie jeweils einen 200 Euro-Bildungsgutschein der Weiterbildungsgesellschaft.

„Ein guter Abschluss bildet das Fundament, einen Arbeitsplatz zu finden, der Ihren Talenten entspricht und verschafft Ihnen ausgezeichnete Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten“, sagte IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen: „Sie sind die Spitzen-Azubis 2018. Bleiben Sie nach dem Einstieg ins Berufsleben weiterhin so engagiert und zielstrebig. Die Unternehmen brauchen Fachpersonal wie Sie: jung, motiviert und sehr gut ausgebildet im dualen System durch Betrieb und Berufskolleg.“

Die Zukunftschancen seien angesichts des drohenden Fachkräftemangels für gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter besser denn je. 2.709 Auszubildende haben im Jahr 2018 ihre Ausbildung beendet – 2.040 in kaufmännischen und 669 in gewerblichen Berufen. Immerhin 185 haben die Abschlussprüfung mit „sehr gut“ bestanden. Darunter hat die IHK anhand der Punktzahl im Prüfungsergebnis die 63 Besten der Besten ermittelt – von A wie Automobilkaufmann bis W wie Werkzeugmechaniker. Sebastian Weschenbach aus Windeck erzielte dabei die Idealpunktzahl von 100 als Verkäufer bei der Aldi GmbH & Co. KG, Sankt Augustin. Jeweils zwei Jahrgangsbeste wurde von der Bayerische Motoren Werke AG (Niederlassung Bonn), Volksbank Köln Bonn eG (Bonn), Eaton Industries GmbH (Bonn), Auswärtiges Amt (Bonn) und Aldi GmbH & Co. KG (Sankt Augustin) ausgebildet.

Im Rahmen der Feier stellte Jennifer Scheibel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Aufstiegs-BAföG vor: Angehende Aufsteigerinnen und Aufsteiger müssen die Kosten für eine berufliche Weiterqualifizierung nicht alleine stemmen. Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) unterstützt sie dabei mit Zuschüssen und günstigen Krediten. Diese Geldleistung, auch Aufstiegs-BAföG genannt, hat seit ihrer Einführung 1996 bereits über zwei Millionen berufliche Aufstiege ermöglicht. 2016 wurden die Fördersätze noch einmal deutlich erhöht.

Junge Berufstätige, die sich zum Beispiel für eine Meister-, Fachwirt- oder Technikerfortbildung entscheiden, können für Lehrgangs- und Prüfungskosten bis zu 15.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Obendrauf gibt es eine Förderung von bis zu 2.000 Euro für die Erstellung der fachpraktischen Arbeit sowie vergleichbarer Arbeiten. Bei Fortbildungen in Vollzeit greift der Staat zusätzlich mit einem monatlichen Beitrag zum Lebensunterhalt unter die Arme.

Das Aufstiegs-BAföG fördert die Vorbereitung auf insgesamt mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Auf dem Portal www.aufstiegs-bafög.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Interessierte nähere Informationen zur Förderung. Außerdem können sie sich an der kostenfreien Info-Hotline unter 0800 / 622 36 34 beraten lassen.

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Sechs Ideen wollen überzeugen

Die 35. Bonner Ideenbörse findet am Montag, 12. November, 19 Uhr, im podium49, Schloßstraße 49, 53115 Bonn, statt. Ausrichter sind wieder die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH im podium49.

Sechs kreative Ideengeber stellen dabei wieder ihre Ideen oder Innovationen vor, sie sollen die Gäste von ihrer Idee, ihrem Produkt, ihrer Dienstleistung überzeugen – ohne große Hilfs- oder Präsentationsmittel. Sie haben an einem Stehtisch jeweils acht Minuten Zeit, für sich und ihre Ideen zu werben bzw. Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. „Wir wollen den Kreativen ein Podium bieten, Kreativität in der Wirtschaft fördern und die Kontakte in den unterschiedlichen Branchen der Kreativwirtschaft verbessern“, sagt IHK-Pressesprecher Michael Pieck.

Natürlich kommen der Spaß, das Gesellige und der Austausch nicht zu kurz. Es gibt Wein, Anti-Alkoholisches, eine kulinarische Überraschung und die Möglichkeit zum regen Austausch. Interessierte Gäste können sich verbindlich unter https://ideenboerse_2018_11_.eventbrite.de/ oder bei heike.ollig@synergie-vd.de gegen einen Kostenbeitrag von 15 Euro anmelden.

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4. Handelstag Heilbronn-Franken

Die IHK Heilbronn-Franken veranstaltet am 25. Oktober von 14:30 bis 18 Uhr den 4. Handelstag Heilbronn-Franken im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK).

Internationalisierung, Digitalisierung, Multi-Channel-Geschäftsmodelle, E-Commerce, Onlinemarktplätze: Der Einzelhandel wird zunehmend facettenreicher.

Neue Entwicklungen und innovative Geschäftsmodelle stellen viele traditionsreiche, inhabergeführte, stationäre Einzelhändler vor große Herausforderungen. Diese tiefgreifenden Veränderungen fordern ein Umdenken in der Unternehmensstruktur und eine Neuausrichtung vieler Geschäftsmodelle.

Die Anforderungen, die Kunden an die stationären Einzelhändler stellen, haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Kunden wollen beim Einkauf einen „Wow-Effekt“ erleben. Es geht also nicht mehr nur um den reinen Verkaufsvorgang, sondern vielmehr um das „Drumherum“ wie beispielsweise exklusive Services und besondere Aktionen.

Welche Möglichkeiten gibt es, um (Neu-)Kunden zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden? Welche Entwicklungen gibt es im Zusammenspiel zwischen on- und offline? Welche Best-Practice-Beispiele gibt es? Beim vierten Handelstag der IHK Heilbronn-Franken, werden diese Fragen beantwortet.

Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular gibt es im Internet unter www.heilbronn.ihk.de Dokumentnummer: TER002506. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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