Internationale Konferenz und Ausstellung für digitale Barrierefreiheit

Digitale Zugänglichkeit für alle Menschen erfordert Barrierefreiheit. Innovative Technologien fördern Inklusion und sind darüber hinaus eine Chance für die ganze Gesellschaft. Dies war Thema des ersten M-Enabling Forum Europe, das am 27. September 2018 während der REHACARE in Düsseldorf stattfand.

Die Konferenz mit begleitender Ausstellung wurde vom internationalen Messeveranstalter E.J.Krause & Associates und der Global Initiative for Inclusive Information and Communication Technology (G3ict) organisiert. G3ict ist eine Institution, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründet wurde, um digitale Barrierefreiheit weltweit zu fördern.

Über 150 Konferenzgäste sowie 20 Sponsoren und Aussteller beteiligten sich am M-Enabling Forum Europe. Die Teilnehmer und Besucher kamen aus 14 Ländern: Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Japan, Norwegen, Österreich, Russland, Schweiz, Spanien und den Vereinigten Staaten.

Vertreter von Betroffenenverbänden, Technologieunternehmen sowie von Standardisierungs- oder Regulierungsgremien kamen einen Tag zusammen zu spannenden und kontroversen Podiumsdiskussionen, die durch die begleitende Ausstellung und intensives Netzwerken ideal ergänzt wurden.

Inmaculada Placencia Porrero von der Europäischen Kommission hielt die Eröffnungsrede. In Ihrem Vortrag betonte sie, dass Barrierefreiheit zum Mainstream werden muss. Insbesondere im Bereich der Beschäftigungsquote besteht ein sehr signifikanter Unterschied zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen.  Diesen abzubauen ist vorrangiges Ziel.

In den nachfolgenden Panels diskutierten die Experten darüber, wie Technologien ein selbstbestimmtes Leben fördern können, über die Zukunft mobiler Barrierefreiheit und darüber, wie gemeinsame Standards grenzüberschreitend und einheitlich den Zugang zu digitalen Inhalten ermöglichen.

Die Abschlussrunde erörterte, wie intelligente Technologien den Wohlstand der gesamten Gesellschaft vorantreiben können. Die Schlussbotschaft des Tages: Menschen mit Behinderungen profitieren von Inklusion – Inklusion ist gleichzeitig eine Chance für die ganze Gesellschaft.

 „Digitale Barrierefreiheit muss eine Schlüsselrolle bei technologischen Innovationen spielen. Die Themen, die beim M-Enabling Forum besprochen wurden sind wichtig und unerlässlich. Die erfolgreiche erste Ausgabe und die überaus positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sehen wir als Motivation das M-Enabling Forum Europe in 2019 fortzusetzen“, bestätigt Kara Krause, Vize Präsidentin, Marketing und Kommunikation, E. J. Krause & Associates, Inc.

 „Positive Energie und Leidenschaft war im Raum. Es war großartig, von den signifikanten Fortschritten beim European Accessibility Act zu hören und den vielen Möglichkeiten, die dieses Regelwerk für Menschen mit Behinderungen und alle Berufsgruppen im Bereich der digitalen Barrierefreiheit bietet.  Der Zeitpunkt des ersten M-Enabling Forum Europe war perfekt. Die Reaktion aller Teilnehmer bestätigt uns, dass eine Fortführung der Veranstaltung in 2019 von hohem Interesse ist“ fügte Axel Leblois, Präsident G3ict hinzu.

Das erste europäische M-Enabling Forum fand währen der REHACARE statt. REHACARE, die von der Messe Düsseldorf veranstaltet wird, ist die größte Fachmesse für Innovationen im Rehabilitationsbereich, Pflege und selbstbestimmtes Leben, mit einem Rekord von über 50.000 Besuchern in diesem Jahr.

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Losberger De Boer: Ein sportliches Fest der Nationen

Gelebte Inklusion bei der Rollstuhlbasketball-WM 2018. Losberger De Boer erschuf eine 2.000 m² große Sporthalle auf einem Beachvolleyballfeld.

Nach den Paralympics war es das größte Sportereignis, das 2018 in Deutschland stattfand: die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft in Hamburg. Vom 16. bis zum 26. August kämpften 28 Teams, darunter 12 Damen- und 16 Herrenmannschaften, um den begehrten Titel. Die Veranstalter setzten rund um die Inselparkhalle vielfältige Aktivitäten um, die den Besuchern des Sport-Events abwechslungsreichen Mehrwert boten. Ein umfangreiches Kultur-, Musik- und Sportangebot lockte zahlreiche Besucher zur Rollstuhlbasketball-WM.

Temporäre Sporthalle mit zweitem Spielfeld

Um das Sportereignis, wie geplant, umsetzen zu können, wurde eine temporäre Sporthalle mit einem zweiten Spielfeld benötigt. Losberger De Boer errichtete dazu eine Jumbohalle mit einer freien Spannweite von 40 m, einer Länge von 50 m und einer Seitenhöhe von 6,20 m, die den Spielerinnen und Spielern Freiraum für den WM-Kampf bot. Zusätzlich dienten zwei Alu-Zelthallen mit einer Nutzfläche von jeweils ca. 640 m² und ca. 750 m² den Ausstellern rund um das Sportereignis in Hamburg als Präsentations- und Verkaufsfläche, wie z. B. der ‚World of Sports‘.

Aufbau auf Sand erforderte spezielle Geräte

Gerade wegen der enormen Seitenhöhe war die Euro-Jumbo-Zelthalle von Losberger De Boer die ideale Raumlösung für die Rollstuhlbasketball- Weltmeisterschaft in Hamburg. Die 2.000 m² große Sporthalle wurde auf einem Beachvolleyballfeld aufgebaut. „Die Montage auf Sand war sehr aufwendig“, sagt Projektleiter Jens Brömmel. „Wir haben vor Ort spezielle Geräte mit Raupenantrieb einsetzen müssen. Außerdem haben wir die zusätzliche Sporthalle mit Drehankern fixiert.“ Anthony Kahlfeldt, Geschäftsführer der WM 2018 Rollstuhlbasketball GmbH über die Zusammenarbeit: „Ein besonderer Dank gilt dem Unternehmen Losberger De Boer. Starkregen und Gewitter beim Aufbau haben die Zeitpläne nicht gefährdet. Das Team hat exzellent und professionell gearbeitet. In der Halle selbst erlebten die Zuschauer während der WM eine besondere emotionale Stimmung, die teilweise so laut war, dass die Wettkampfrichter die Spielsignale nicht mehr wahrnehmen konnten. So tauften die Journalisten die Arena schnell in Carioca Arena um, in Anlehnung an die laute Arena während der Paralympischen Spiele in Rio. Vielen Dank an das Team, jederzeit würden wir wieder auf das Unternehmen Losberger De Boer zurückkommen.“

Zum Auftakt der Veranstaltung berichtete die Tagesschau in der ARD.

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M-Enabling Forum für digitale Barrierefreiheit

Damit alle Menschen Zugang zu digitalem Leben haben, müssen Technologien barrierefrei gestaltet werden. Die Möglichkeiten innovativer Inklusionstechnologie sind darüber hinaus eine Chance für die ganze Gesellschaft. Das ist Thema des ersten europäischen M-Enabling Forum, das am 27. September 2018 während der REHACARE in Düsseldorf stattfindet.

Die „Global Initiative for Inclusive Information and Communication Technology“ der Vereinten Nationen, G3ict, lädt gemeinsam mit dem Messeveranstalter E.J. Krause & Associates Inc. zu Konferenz und Ausstellung ein. Die Veranstalter bringen Betroffene, Vertreter von Technologieunternehmen und Standardisierungs- oder Regulierungsgremien zum Thema “mobile enabling” an einen Tisch, wie schon seit 2011 erstmalig in Washington. Das Düsseldorfer M-Enabling Forum hat nun erstmals Europa zum Schwerpunkt.

Zur Eröffnung der Konferenz spricht Inmaculada Placencia Porrero von der EU Kommission zum aktuellen Stand des neuen europäischen Barrierefreiheitsgesetzes (European Accessibility Act). Sechs Gesprächsrunden mit internationalen Fachleuten vertiefen verschiedene Aspekte des Themas. Nach jedem Podiumsgespräch ist Zeit für Fragen und Diskussionsbeiträge des Publikums eingeplant. Zwischen den Blöcken besteht im Foyer Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken bei Kaffee und Snacks. Die Ausstellung dort bietet auch Möglichkeiten, mit den Machern in Kontakt zu kommen und Technologie direkt zu erleben, etwa das erste taktile Braille Tablet für blinde und sehbehinderte Menschen zu erfahren.

Die Podiumsgespräche beleuchten das Konferenzthema unter verschiedenen Aspekten:

– Grenzenlose Kreativität: Schon heute verfügen wir über nie dagewesene Mittel, Senioren, Menschen mit Beeinträchtigungen und Pflegepersonal technisch zu unterstützen. Nutzer berichten, und diskutieren Chancen zukünftiger Entwicklungen.
– Innovative Applikationen: neueste Produkte und Dienstleistungen zu Teilhabe, Ausbildung, Arbeitsplatz, Unterhaltung, Gesundheit und soziales Leben. Die Technologien, wie sie bereits bei der Spracherkennung und Gebärdensprache genutzt werden, stehen hier im Vordergrund.
– Gesetze, Programme und Strategien: Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen und Standardisierungen notwendig und hilfreich sind, um Barrierefreiheit zu fördern.
– Von der Verpflichtung zur Umsetzung: Die Rolle von Ausbildung und Zertifizierung, um sicher zu stellen, dass digitale Inhalte für alle zugänglich werden.
– Fallstudien zu barrierefreien Lebensräumen: Welche Unterstützung ist vom Internet der Dinge (IoT), Smart Homes, Smart Cities und technischen Pflegedienstleistungen zu erwarten.
– Intelligente Barrierefreiheit als Wohlstandsmotor: Inklusion ist nicht nur ein Gewinn für die Betroffenen, sie bietet Chancen für die ganze Gesellschaft.

Die Umsetzbarkeit in der Realität, die Akzeptanz im Arbeitsalltag – das sind die Herausforderung für alle Beteiligten. Hier liegt ein enormes Potential. Die Podiumsdiskussion „Intelligente Barrierefreiheit als Motor für den Wohlstand der gesamten Gesellschaft“ widmet sich genau dieser übergreifenden Thematik. Inklusion als Chance und als globaler Trend für alle.

Die Beiträge werden simultan vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Schriftdolmetscher sorgen für Untertitel in beiden Sprachen. Die Veranstalter danken besonders der ONCE Stiftung für ihre Unterstützung.

EJK, G3ICT und die Messe Düsseldorf sehen das M-Enabling Forum (27. September 2018) als optimale Ergänzung zur REHACARE (26.-29. September 2018).

"Wir freuen uns sehr, das M-Enabling Forum während der REHACARE 2018 in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Die beiden Veranstaltungen ergänzen sich mit Sicherheit sehr gut, da sie viele Themen gemeinsam haben und die gleichen Zielgruppen ansprechen. Es gibt wirklich keinen besseren Ort oder Zeitpunkt für das Debüt dieses Forums in Deutschland” erklärt Joachim Schäfer, Geschäftsführer Messe Düsseldorf.

„Der Europäische Rechtsakt zur Barrierefreiheit wird die Entwicklung von barrierefreien, digitalen Produkten und Dienstleistungen in Europa sehr beschleunigen. Das Timing für M-Enabling Forum parallel zur REHACARE könnte nicht besser sein“ bestätigt Axel Leblois, Präsident von G3ict. „Wir unterstützen den Austausch zwischen allen Teilnehmern des M-Enabling Forums über die bemerkenswerten neuen Möglichkeiten, die der EAA bringen wird, sowohl für die Industrie also auch für alle Menschen mit Beeinträchtigungen“.

REHACARE Besucher haben freien Eintritt zur Ausstellung. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenpflichtig, Interessenten können sich über die offizielle Webseite www.m-enabling-europe.com anmelden.

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M-ENABLING FORUM EUROPE @ REHACARE 2018

M-Enabling Forum Europe findet am 27. September 2018 im Congress Center der Messe Düsseldorf statt und wird von E.J.Krause & Associates, Inc. und G3ict organisiert. Das M-Enabling Forum ist eine internationale Fachkonferenz mit begleitender Ausstellung, die mit ihrem besonderen Fokus auf digitale Barrierefreiheit eine optimale Ergänzung zur REHCARE bietet.

Die Aussteller zeigen neueste Technologien mit denen digitale Barrieren überwunden werden. InsideVision präsentiert beispielsweise das erste taktile Braille-Tablet und Project Ray Smartphones und besondere Apps für blinde und seheingeschränkte Menschen.

In den Podiumsdiskussionen treffen Vertreter von Betroffenenverbänden, Hersteller von digitalen Technologien sowie die zuständigen Gremien für notwendige Gesetze und Regulierungen aufeinander. Alle Themen und die hochkarätigen Sprecher können auf der Webseite der Veranstaltung eingesehen werden.

Die bisher angemeldeten Konferenzgäste kommen überwiegend aus Deutschland und den umliegenden europäischen Ländern. Teilnehmer aus Indien, Russland, Kamerun, Kongo oder Australien versprechen einen interessanten Austausch, insbesondere in den Konferenzpausen. Beratungsunternehmen für die Bereiche Inklusion und Barrierefreiheit, Vertreter von technischen Universitäten, Wirtschaftsunternehmen sowie Betroffenenverbände, wie z.B. der Deutschen Blinden- und Sehbehinderten Verband, bereichern das Forum.

Die Konferenz wird aufgrund der zahlreichen Teilnehmer aus dem Ausland in Englisch abgehalten. Zuhörer können Simultanübersetzung sowohl in Deutsch als auch in Englisch wählen. Schriftdolmetscher werden vor Ort ständig in beide Sprachen übersetzen, sodass links und rechts von der Bühne alles Gesprochene jeweils in beiden Sprachen auf der Leinwand mitgelesen werden kann.

REHACARE Besucher haben freien Eintritt zur Ausstellung. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenpflichtig, Interessenten können sich über die offizielle Webseite anmelden www.m-enabling-europe.com

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Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) richten eine kostenfreie Informationsveranstaltung „Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung“ aus. Sie findet am Mittwoch, 5. September, 14 bis 16 Uhr, in der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Kautexstraße 53, 53229 Bonn, statt. Kooperationspartner sind bonn-rhein-sieg-fairbindet, der Integrationsfachdienst (ifd), die Aktion Mensch und die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg.

„Um die Beschäftigung von Menschen mit einer Schwerbehinderung zu fördern, gibt es Prämien und Zuschüsse zu verschiedenen Förderinstrumenten“, führt Ali Osman Atak, Fachberater Inklusion der IHK Bonn/Rhein-Sieg, aus: „Angesichts des immer wieder beklagten Fachkräftemangels in unserer Region sind Menschen mit Beeinträchtigungen eine wichtige Zielgruppe, um hier gegen zu steuern.“ Eventuell infrage kommende Förderungen werden bei der Veranstaltung von der Agentur für Arbeit und dem Landschaftsverband Rheinland-Inklusionsamt erläutert.  Zusätzlich werden Praxisbeispiele vom Integrationsfachdienst bzw. dem Fachberater Inklusion der IHK Bonn/Rhein-Sieg dargestellt.

Anmeldungen können unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492183, oder bei Ali Osman Atak, Telefon 0228/2284-194, E-Mail atak@bonn.ihk.de, erfolgen.

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akquinet auf Internationaler Reha- und Mobilitätsmesse IRMA vertreten

Unter dem Motto VIELFALT. GEMEINSAM. ERLEBEN. ist das Hamburger IT-Beratungsunternehmen akquinet vom 22. – 24. Juni auf der Internationalen Reha- und Mobilitätsmesse für Alle (IRMA) vertreten. Gemeinsam mit dem Hamburger Integrationsamt und der Bildungs- und Inklusionsinitiative Hamburg (BIHA) gibt akquinet-Inklusionsexpertin Rükiye Ray erfahrenen IT-Professionals,  ambitionierten Absolventen und vorausplanenden Studierenden einen Überblick über Karrieremöglichkeiten bei akquinet und informiert über die Anforderungen eines IT-Hochleistungsunternehmens, das Wert auf personelle Vielfalt legt. Interessenten bietet akquinet am Stand F50 einen individuellen Bewerbercheck an.

Der demographische Wandel ist in der boomenden Cloud-Branche angekommen: Laut Statistischem Bundesamt werden bereits im Jahr 2020 36,5 % aller Mitarbeiter älter als 50 Jahre alt sein. Mit der Veränderung der Mitarbeiterstruktur müssen sich Unternehmen nun verstärkt mit alters- und krankheitsbedingten Behinderungen am Arbeitsplatz auseinandersetzen. Um Know-how trotz der demographischen Entwicklung im Unternehmen zu halten, werden inklusive Maßnahmen wirtschaftlich genauso wichtig sein, wie es der Aufbau einer neuen Generation an IT-Experten in Traineeships oder dualen Studiengängen heute bereits ist. Im Mittelpunkt stehen präventive Angebote, das betriebliche Eingliederungsmanagement und die Schaffung von Barrierefreiheit für neue Kollegen mit Behinderungen.

Die international erfolgreiche akquinet AG erkannte diese Entwicklung und ging nach Gründung ihrer als Integrationsbetrieb geführten Rechenzentrumssparte im Jahr 2016 einen Schritt weiter: Mit der Schaffung der Stelle einer Inklusionsbeauftragten wurde eine unternehmensweite Position für rechtliche, soziale und organisatorische Anliegen von Mitarbeitern und Bewerbern mit Behinderungen und von solchen bedrohten geschaffen. Rükiye Ray übernahm diese Funktion und vertritt darüber hinaus akquinets Einsatz für eine bessere berufliche Inklusion im IT-Sektor.

Das Integrationsamt Hamburg wird gemeinsam mit akquinet auf der Messe Beratung und Informationen vor Ort anbieten: IT-Experten sowie Branchenvertreter, die Mitarbeiter mit Behinderungen beschäftigen möchten, können den Vertretern am Stand F50, Halle A3 Fragen zur Inklusion im IT-Sektor stellen und Kontakte zu akquinet knüpfen. Bewerber haben die Gelegenheit, mit akquinet ins Gespräch zu kommen und über Karrierechancen zu sprechen.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu akquinet finden Sie hier.

Hier finden Sie den Webauftritt der die IMRA 2018.

Auf Wunsch erhalten Sie diesen Text auch per E-Mail oder in unserer Pressestelle im Internet unter http://www.prvhh.de.

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Hochschule Bremen schließt Lücke mit Forschungsprojekt in der Inklusiven Erwachsenenbildung

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Inklusive Bildung in der Alphabetisierungspraxis und im System des Zweiten Bildungsweges – Qualifikationen, Kompetenzen und Bedarfe des pädagogischen Personals“ (INAZ) an der Hochschule Bremen zielt darauf ab, die Inklusionspraxis in Alphabetisierungskursen und im Zweiten Bildungsweg an Volkshochschulen zu untersuchen. Das Vorhaben orientiert sich am Menschenrechtsgrundsatz von Inklusion, an den durch die Bundesrepublik Deutschland eingegangenen Menschenrechtsverpflichtungen, Bildung allen zugänglich zu machen und deren Übertragung auf die Erwachsenenbildung. Projektstart war der 1. April 2018.

Zielgruppe der Untersuchung sind Kursleiterinnen und Kursleiter von Alphabetisierungskursen, Lehrkräfte des Zweiten Bildungswegs (Hauptschulabschluss), Weiterbildungspädagoginnen und -pädagogen, Verantwortliche der jeweiligen Bildungsinstitutionen (z.B. Volkshochschulen), die Erwachsenenbildung und die Professionalisierungsforschung.

Zunächst werden drei Gruppendiskussionen mit Lehrkräften aus Alphabetisierungskursen sowie des Zweiten Bildungswegs geführt. Hier sollen Beispiele guter Praxis aber auch Widerstände gegenüber einer inklusiven Bildungspraxis diskutiert werden. Anschließend wird auf der Basis dieser Gruppendiskussionen ein Fragebogen entwickelt, der Fragen zu Qualifikationen, Inklusionsansprüchen, -erfahrungen und -praktiken sowie zu möglichen Widerständen enthält. Dieser Erhebungsteil wird mit Lehrkräften der Programmbereiche „Alphabetisierung“ und „Nachholende Schulabschlüsse“ an deutschen Volkshochschulen durchgeführt.


Mit den Ergebnissen der beiden Untersuchungsteile wird ein Fortbildungsmodul entwickelt und erprobt, das anschließend in eine bundesweite Fortbildung für Lehrkräfte in der Alphabetisierung und im Zweiten Bildungsweg, münden soll. Abgeschlossen wird das Projekt mit einer Fachtagung an der Hochschule Bremen.

Die Leitung des Forschungsprojektes „Inklusive Bildung in der Alphabetisierungspraxis und im System des Zweiten Bildungsweges – Qualifikationen, Kompetenzen und Bedarfe des pädagogischen Personals“ (INAZ) hat Prof. Dr. Marianne Hirschberg, Fakultät Gesellschaftswissenschaften, inne.

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Kinder mit Förderbedarf: Mehr als die Hälfte wird inklusiv beschult

Der Anteil der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die eine Regelschule besuchen, wächst weiter – mittlerweile werden mehr als die Hälfte dieser Schülerinnen und Schüler inklusiv beschult. Das ist das Ergebnis einer Abfrage der Region Hannover, die im Zuge der regionsweiten Schulstatistik „Schulen im Überblick“ erhoben  wurde. 52,9 Prozent, also mehr als jedes zweite Kind mit speziellem Förderbedarf, besucht eine Regelschule – ein Plus von 4,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr (48,31 Prozent). „Seit fünf Jahren verzeichnen wir stetig steigende Inklusionszahlen in der Region Hannover, die mittlerweile die 50-Prozent-Hürde geknackt haben. Immer mehr Eltern wünschen sich eine inklusive Beschulung ihres Kindes – das ist eine Bestätigung der Inklusion ganz allgemein und auch eine Bestätigung der guten Arbeit der inklusiv arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover.

Von insgesamt 6.751 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben im Schuljahr 2017/2018 mehr als die Hälfte (52,88 Prozent/ 3.570 Kinder) eine Regelschule besucht. Im Schuljahr 2016/2017 lag die Quote bei 48,31 Prozent, im Vorjahr bei 42 Prozent. Wie auch in den vergangenen Jahren ist besonders der Inklusionsanteil der Schülerinnen und Schüler mit dem auslaufenden Förderschwerpunkt Lernen gestiegen: von 66 Prozent im Schuljahr 2016/2017 auf jetzt 74 Prozent. Damit ist dieser Schwerpunkt Spitzenreiter auf dem Gebiet der Inklusion. Auch die Inklusionsquoten bei den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (31 Prozent/ plus 2,51 Prozentpunkte) und Sprache (34,35 Prozent/ plus 3,65 Prozentpunkte) sind im Vergleich zum vorigen Schuljahr gestiegen; die Förderschwerpunkte Sehen und Körperliche und motorische Entwicklung sind nach einem Einbruch der Inklusionsquote im vergangenen Schuljahr nun wieder gestiegen und auf dem Niveau des Schuljahres 2015/16 (Sehen: 67 Prozent/plus 2,87 Prozentpunkte; KME: 43,56 Prozent/ plus 2,82 Prozentpunkte). Erstmalig wurden weniger Kinder mit den Förderschwerpunkten Emotionale und soziale Entwicklung (52,26 Prozent/ minus 1,34 Prozentpunkte) sowie Hören (61,79 Prozent/ minus 2,66 Prozentpunkte) inklusiv beschult.

Für die Region Hannover ist das Ergebnis der Abfrage auch ein Beleg für die positive Auswirkung der Wahlfreiheit der Eltern: Seit dem Schuljahr 2013/14 haben die Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf die freie Wahl, ihr Kind an einer Förderschule oder einer inklusiv arbeitenden Regelschule unterrichten zu lassen. „Die Wahlfreiheit der Eltern ermöglicht, dass die beste Fördermöglichkeit für jedes Kind gewählt werden kann“, sagt Bildungsdezernent Franz.

Die Entwicklung ist aber auch darauf zurück zu führen, dass den Eltern zunehmend mehr wohnortnahe Schulen zur Verfügung stehen, die inklusiv arbeiten. Mit dem persönlichen Kontakt wird die Wahrnehmung und auch die Akzeptanz des Themas Inklusion, sowohl der Bevölkerung als auch der Eltern, gesteigert. „Der Erfolg der inklusiven Beschulung wäre nicht möglich ohne das Fachwissen und das große Engagement der Förderschulen, die eine Doppelrolle als Schule und als Förderzentrum haben“, sagt Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region Hannover.

Für die regionsweite Schulstatistik „Schulen im Überblick“ führt die Region Hannover seit dem Schuljahr 2013/14 eine ergänzende Abfrage zur inklusiven Beschulung durch. Ziel ist es, die Entwicklung des Wahlverhaltens der Eltern über mehrere Schuljahre hinweg darstellen zu können und den betroffenen Schulträgern stabilere Prognosen, beispielsweise zum Raumbedarf, liefern zu können. Die Region Hannover ist Trägerin von 16 Förderschulen mit den Schwerpunkten Geistige Entwicklung, Emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, Hören und Sehen.

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Bildungsreport 2018: Von der Krippe bis zum Start in den Job

Von der frühkindlichen Förderung bis zum Berufseinstieg: Der aktuelle Bildungsreport 2018, den das CIMA Institut für Regionalwirtschaft im Auftrag der Region Hannover erstellt hat, deckt die gesamte Bildungskette in der Region Hannover ab. Im Mittelpunkt des Reports steht die Entwicklung der Schüler- und Ausbildungszahlen an weiterführenden und berufsbildenden Schulen in der Region. Besonderes Augenmerk richtet die Studie auf aktuelle Themen wie die Integration von Geflüchteten, Inklusion und Digitalisierung. Die wichtigsten Trends und Zahlen werden bei einem Pressegespräch auf der Bildungsmesse Didacta am

Dienstag, 20. Februar 2018, 12.15 Uhr,

Messestand B 24, in Halle 11,

Messegelände Hannover, 30521 Hannover

auf dem Stand der Region Hannover präsentiert und erläutert. Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sind:

  • Ulf-Birger Franz, Wirtschafts- und Schuldezernent, Region Hannover
  • Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen, Region Hannover
  • Oliver Brandt, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Region Hannover
  • Fabian Böttcher, CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH

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Jugendarbeit in der Region Hannover stärken

Nachhaltige politische, soziale oder kulturelle Bildung für Jugendliche: Am Donnerstag (30.11.) hat der Jugendhilfeausschuss der Region Hannover den Weg frei gemacht für neue Schwerpunkte und Förderkonzepte in der Jugendarbeit. Neu aufgenommen in die Förderrichtlinien werden außerschulische Aus- und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit sowie Bildungsprojekte zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Außerdem gibt es mehr Geld für die Jugendverbandsarbeit: Ab 2018 erhält der Regionsjugendring eine jährliche Förderung von rund 200.000 Euro, das entspricht einer Erhöhung von rund 90.000 Euro.

„Die neuen Förderrichtlinien stärken die Jugendarbeit in der Region nachhaltig – seien es die Juleica-Ausbildung oder zum Beispiel internationale Jugendbegegnungen: Uns ist es wichtig, die gute Arbeit mit jungen Menschen in den Kommunen bestmöglich zu stärken“, so Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Die Erhöhung der Fördersumme für den Regionsjugendring unterstützt den Verband in seiner qualitativen und flächendeckenden Arbeit. Als Sprachrohr der Jugendverbände in der Region ist er ein wichtiger Initiator und Impulsgeber für neue Schwerpunkte in der Jugendarbeit!“

Die beiden neuen Förderrichtlinien der Region Hannover für die Bereiche überkommunale sowie fachspezifische Jugendarbeit ermöglichen eine an den Schwerpunkten des neuen 15. Kinder- und Jugendberichtes des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend orientierte Jugendarbeit. Der Bericht wurde Anfang des Jahres unter dem Titel „Jugend ermöglichen“ vorgestellt – mit der Empfehlung, neue Impulse in der Jugendarbeit zu setzen, wie zum Beispiel zu den Themen Inklusion, digitale Medien oder Globalisierung.

Insgesamt fördert die Region Hannover die Jugend- und Jugendverbandsarbeit im Jahr 2018 mit rund 370.000 Euro. Bis zum Jahr 2021 ist die stufenweise Erhöhung auf insgesamt 400.400 Euro jährlich geplant. Abschließend entscheidet darüber die Regionsversammlung am 19. Dezember.

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