DIHK-Konjunkturumfrage im Herbst: Die Luft wird dünner

Die deutsche Wirtschaft läuft derzeit noch auf hohem Niveau. Doch die aktuelle Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeichnet kein ungetrübtes Bild. Vor allem die Industrie spürt, dass der Wind international rauer wird.

"Die Luft wird dünner. Die Sorgen werden größer", bilanzierte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Ergebnisse der Erhebung, die er gemeinsam mit DIHK-Konjunkturexpertin Sophia Krietenbrink in Berlin präsentierte. "Die Unternehmen blicken deutlich verhaltener auf ihre künftigen Geschäfte."

Das zeige sich besonders in der Industrie und bei den Exporterwartungen. Immerhin, so Wansleben: "Die Investitions- und Beschäftigungspläne bleiben vergleichsweise stabil."

Auf Grundlage der Umfrage, die auf rund 27.000 Unternehmensantworten basiert, senkt der DIHK seine Wachstumsprognose von ursprünglich 2,7 Prozent (Jahresbeginn 2018) über 2,2 (Frühsommer 2018) auf nunmehr 1,8 Prozent. "Aufgrund der zu Jahresbeginn guten Ausgangslage hatten die Unternehmen mehr erwartet", betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Die konjunkturelle Dynamik bleibt weit hinter den Erwartungen zurück."

Auch die DIHK-Prognose für 2019 liegt nur bei 1,7 Prozent. "Sorgen bereitet uns, dass Investitionen und vor allem der Export an Schubkraft einbüßen", erläuterte Wansleben. Dagegen werde der Inlandskonsum wieder stärker zur Konjunkturstütze. "Hier macht sich die gute Arbeitsmarktsituation mit steigenden Einkommen bemerkbar – auch als Ergebnis der bisher guten Weltkonjunktur und des für uns damit verbundenen Exportwachstums."

Eine bessere Entwicklung sei möglich, wenn der internationale Handelsstreit schneller und besser gelöst werde, als es derzeit zu erwarten sei, beim Brexit die paneuropäische Zusammenarbeit mit Großbritannien aufrechterhalten werden könne und die Bunderegierung in Deutschland die Weichen auf Aufbruch und mehr Investitionen stelle.

Weiter positiv entwickle sich die Beschäftigung: "Wir rechnen mit einem Plus von 580.000 zusätzlichen Stellen in diesem Jahr", sagte Wansleben. Und: "Angesichts der Knappheiten auf dem Arbeitsmarkt beobachten wir eine gewisse Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigungsaufbau."

DIHK-Konjunkturexpertin Krietenbrink erläuterte die Resultate der Umfrage vom Herbst 2018 im Detail. Die deutsche Wirtschaft laufe "derzeit noch auf hohem Niveau", berichtete sie; lediglich die Industrie bewerte ihre Geschäftssituation weniger gut als im Frühsommer.

Von Investitionen in Ausrüstungen, Bauten oder sonstige Anlagen seien im kommenden Jahr etwas weniger Impulse zu erwarten als vom Konsum, und die Exporterwartungen sänken erneut. Dass der DIHK seine Prognose für die Ausfuhren in diesem Jahr bereits zwei Mal deutlich nach unten korrigieren musste, führte sie vor allem auf die handelspolitischen Konflikte, weniger Dynamik auf wichtigen Absatzmärkten, den gestiegenen Ölpreis und die Abwertung vieler Schwellenländer-Währungen zurück.

Sie finden die ausführlichen Statements hier zum Download:
Statements zur DIHK-Konjunkturumfrage Herbst 2018 (PDF, 106 KB)  

Die Umfrageergebnisse und viele weitere Dokumente sind abrufbar unter www.dihk.de/konjunktur.

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Offener Brief von EUROSOLAR an die Geschäftsführung, Vorstände, Aufsichtsräte und Anteilseigner der RWE AG

Wir appellieren eindringlich an Sie, zum Aufbau einer überlebensfähigen und lebenswerten Zukunft beizutragen und weitere Schäden an unserem gemeinsamen Erbe und unserer Zukunft abzuwenden. Es ist jetzt an der Zeit, sich von der Kohleverstromung zu lösen, und eine gesunde Zukunft für Deutschland und Europa aufzubauen – als führende Beispiele für weltweit anzuwendende Verfahren. Das globale Klima kippt ins Chaos – daher sind mutige und zügige Maßnahmen notwendig, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu beenden, und Kapazitäten zur Reduzierung von Emissionskonzentrationen wieder aufzubauen.

Zwei unserer wertvollsten Ressourcen sind erneuerbare Energien und natürliche Wälder – gesunde Ökosysteme und gesunde Energiequellen, die sich zu Elementen einer nachhaltigen Zukunft verbinden. Wir rufen Sie auf, Engagement zu zeigen und Ihrer unternehmerischen Verantwortung nachzukommen, indem Sie den Weg einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise einschlagen und aus zukunftslosen Investitionen aussteigen. Erkennen Sie mit führenden Firmen weltweit die Chance neuer Energiesysteme – und den unmessbaren Wert des 12.000 Jahre alten Hambacher Waldes, der zu unserem gemeinsamen Erbe gehört, an. Von seinem früheren Glanz sind nur noch 10% übrig geblieben – der Rest ist bereits dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen.

Die Rettung dieses letzten Teil des Waldes kann das Signal für eine große Trendwende hin zu einer vollständig erneuerbaren Energiewirtschaft für Staat, Land und den gesamten Kontinent sein – und der Beginn einer umfassenden Aufforstungs- und Bodensanierungskampagne zum Wiederaufbau der Fähigkeit, überschüssiges Treibhausgas aus der Atmosphäre aufzunehmen.

Der Präsident und die Vorsitzenden der Sektionen von EUROSOLAR.

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Evolution Mining: Margen wichtiger als Wachstum der Goldproduktion

Der australische Goldproduzent Evolution Mining (WKN A1JNWA) wird in den kommenden drei Jahren verstärkt darauf achten starke Margen zu erzielen und nicht das Produktionswachstum in den Vordergrund stellen. Im Gegenteil, Evolution geht davon aus, dass der Goldausstoß in den nächsten drei Jahren zurückgehen wird.

Wie das Unternehmen mitteilte, will man in diesem Zeitraum rund 700.000 Unzen des gelben Metalls pro Jahr produzieren. Im Fiskaljahr 2018 hatte der Ausstoß noch bei 801.187 Unzen Gold gelegen. Den Rückgang begründet Evolution damit, dass man bestimmte Assets abstoßen wolle und die Goldgehalte in Richtung des durchschnittlichen Niveaus der Reserven tendieren würden.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

Evolution Mining: Margen wichtiger als Wachstum der Goldproduktion

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Höchstes Jahresergebnis seit der Gründung der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH konnten das Geschäftsjahr 2017 mit dem höchsten Jahresergebnis seit ihrer Gründung in Höhe von 9,2 Mio. € abschließen. Die Umsatzerlöse (ohne Strom- und Energiesteuer) erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 27,4 % auf 332 Mio. €. Die Bilanzsumme liegt bei 269,8 Mio. €. 

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH sind als stetig wachsendes Unternehmen mit über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber an ihrem Sitz. Gesellschafter sind zu 9,7 % die Stadt Schwäbisch Hall und zu 90,3 % das städtische Unternehmen SHB Schwäbisch Haller Beteiligungsgesellschaft mbH.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war von extrem schwankenden Preisentwicklungen auf den Großhandelsmärkten, umfassenden Investitionstätigkeiten und internen Restrukturierungsprozessen geprägt.

Im Bereich der energiewirtschaftlichen Dienstleistungen konnten neue Dienstleistungskunden hinzugewonnen werden. Bei den bestehenden Dienstleistungskunden waren Kundenzuwächse und eine deutliche Steigerung der Absatzvolumina zu verzeichnen. Durch die im Geschäftsjahr gesteigerten Energiehandelsgeschäfte haben sich die Umsatzerlöse um 71 Mio. € auf insgesamt 332 Mio. € erhöht.

Im eigenen Vertriebsumfeld konnten die Mengen stabil gehalten werden.

Der Schwerpunkt bei den Investitionstätigkeiten bildete der Bau des Windparks Rote Steige, der im Dezember 2017 in Betrieb ging. Hier wurden zwei Anlagen vom Typ Vestas 136 mit einer Leistung von jeweils 3,45 MW realisiert. Die Stadtwerke erwarten hier einen jährlichen Stromertrag von 18,5 Mio. kWh. Über die Solar Invest AG, an der die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH mit rund 57 % beteiligt sind, konnte der Ausbau der regenerativen Energie weiter vorangetrieben werden. Im Bereich der konventionellen Kraft-Wärme-Kopplung über Erdgas wurden die Investitionsentscheidungen zum Austausch eines BHKW-Moduls im Heizkraftwerk Alfred-Leikam-Straße in Verbindung mit einer deutlichen Leistungserhöhung, sowie zum Bau eines zweiten BHKW-Moduls im Heizkraftwerk Robert-Bosch-Straße getroffen. 

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erhöhte sich um 16,3 GWh.

Für das Jahr 2018 sind weitere Investitionen in Kraftwerke und Contracting-Anlagen geplant.  Die Stadtwerke rechnen weiter mit stabilen Umsätzen und Ergebnissen.

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Mittelständische IT-Unternehmen geraten zunehmend in Bre­douil­le

Eigentlich könnten sich die mittelständischen IT-Unternehmer nicht beschweren. Volle Auftragsbücher, große Nachfrage und neue Technologien lassen eine rosige Zukunftsicht aufkommen.

Näher betrachtet sieht die Situation speziell für mittelständische IT-Unternehmen anders aus:

  • sich verschärfender Mitarbeitermangel 
  • verstärkter demografisch bedingter Mitarbeiterverlust
  • starke Nachfrage nach IT-Mitarbeitern aus Industrieunternehmen reduziert das Angebot an neuen Mitarbeitern zusätzlich
  • die neue Generation "tickt" anders als seine Vorgänger, deshalb können sich IT-Unternehmer schlechter auf diese einstellen
  • bestehende Aufträge können auf Grund fehlender Mitarbeiter nich in der gewohnten Qualität berbeitet werden
  • Verhaltenes Wachstum trotz Hochkonjunktur wegen fehlender Mitarbeiter
  • sinkende Projektqualität durch "Überlast"
  • der Deckungsbeitrag von Projekten entwickelt sich negativ
  • attraktive neue Projekte können nicht angenommen werden
  • neue Technologien verlangen hohe Investitionen in aufwendige neue Produktgenerationen und "fressen" den Ertrag
  • neue Technologien lassen die Fixkosten überproportional steigen
  • neue Wettbewerber entstehen ohne, dass sie bemerkt werden
  • größere IT-Unternehmen beherrschen die Anforderungen professioneller und gewinnen an Bedeutung
  • "in die Jahre gekommene" IT-Unternehmern fehlt die Kraft sich den Herausforderungen entsprechend zu stellen.

Diese Herausforderungen im Tagesgeschäft entgegenzutreten ist nahezu unmöglich. Um mittelständische IT-Unternehmen entsprechend den Herausforderungen neu aufzustellen bedarf es eines gezielten Prozesses der Strategiefindung.

Ein strategischer Blick auf die Unternehmensentwicklung im Zeitverlauf, öffnet dabei oft die Augen für das wirklich machbare und der tatsächlichen Engpässe.

Strategische Produkt- und Technologiepartnerschaften werden in diesem Zusammenhang an Bedeutung zunehmen müssen, da die Mittel von IT-Mittelständlern begrenzt sind.

 

 

 

 

 

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Digitale Infrastrukturen: Mobilfunk der 5. Generation – die Rolle der Städte

Der Diskussionsbeitrag beleuchtet die Rolle der österreichischen Städte beim Ausbau von 5G Mobilfunknetzen. Es wird mit der weit verbreiteten Annahme aufgeräumt, dass 5G-Netze allein von den Netzbetreibern ausgebaut werden.

Die Experten von SBR-net Consulting zeigen auf, wo und wie insbesondere Städte in Österreich, Berührungspunkte mit 5G-Netzen haben und welche innovativen 5G-Anwendungen in naher Zukunft in Frage kommen könnten, z.B. Smart Parking, der Einsatz von Drohnen zur Infrastrukturüberwachung oder bei sicherheitsrelevanten Einsätzen, Augmented Reality, im Gesundheitswesen sowie beim automatisierten Verkehr.

Hervorgehoben wird insbesondere die 5G-Strategie des Bundes, sowie die notwendigen Investitionen und die anstehende Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) im Bereich Leitungs- und Wegerechte, hinsichtlich ihrer Bedeutung für die österreichischen Städte.

Der Diskussionsbeitrag kommt zu dem Schluss, dass die Entwicklung und Implementierung von 5G keinesfalls an den Städten vorbei laufen darf – und diese ihren Spielraum zur Mitgestaltung aktiv nutzen sollten.

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„Wenn schon halbe-halbe, dann überall“ – VSU und IHK kommentieren Rückkehr zur Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung

„Mit der beabsichtigten Rückkehr zur angeblich paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung begibt sich die Gesundheitspolitik auf eine schiefe Ebene. Denn wenn von „Parität“ die Rede ist, dann sollten auch die von den Unternehmen geleisteten Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall und die Kosten für Unfälle auf dem Weg zur Arbeit berücksichtigt werden. Wenn schon halbe-halbe, dann bitte überall. Ansonsten belastet die jetzt im Bundeskabinett beschlossene Rückkehr zur sogenannten Parität einseitig die Unternehmen und gefährdet damit Investitionen und Arbeitsplätze“, so der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung Saarländischer Unternehmensverbände (VSU), Joachim Malter, und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen in einer gemeinsamen Stellungnahme zur heute (6.6.2018) vom Bundeskabinett gebilligten Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn.

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LIS AG investiert 100.000 Euro in den Ausbau ihrer IT-Hardware

Die Logistische Informationssysteme AG (LIS) hat für 100.000 Euro neue IT-Hardware angeschafft. Schwerpunkt der Investition ist die Errichtung eines eigenen Serverparks am Unternehmenssitz in Greven. Die Anmietung externer Datenspeicher ist damit künftig nicht mehr erforderlich. Parallel zum Ausbau der Hardware aktualisiert die LIS sämtliche Betriebssysteme. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die steigenden Kundenanforderungen auch künftig in der gewohnten Qualität erfüllt werden können.

„Das Unternehmen hat inzwischen eine Größe erreicht, die es uns erlaubt, die gesamte Hardwarelandschaft, zu der im Wesentlichen die Server und Speicher zählen, selbst zu unterhalten und in Eigenregie zu managen“, sagt Johannes Willenberg, Leiter Technik bei der LIS. Der Softwarespezialist verspricht sich von diesem Schritt zusätzliche Qualitätsvorteile für seine Kunden. Daher veranlasste das Unternehmen den Umzug der zwölf ausgelagerten Server samt Equipment nach Greven. Um einen störungsfreien Übergang zu gewährleisten, ging der zwölfstündigen Umsiedlung im März eine ausgiebige Testphase voraus. Die Kosten für Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme der neuen Hardware beziffert die LIS auf rund 100.000 Euro. Sieben Server mit 84 Prozessoren, die zusammen über 1,5 Terabyte Arbeits- und 55 Terabyte Festplattenspeicher verfügen, verwalten derzeit die Daten von 75 Kunden mit 400 Nutzern der modularen Speditionssoftware WinSped.

Die Anschaffung eines eigenen Serverparks ist allerdings nur ein Baustein der umfassenden Modernisierungspläne der LIS. „Wir sind nicht nur Software-Hersteller, sondern auch Dienstleister. Deswegen ist es unabdingbar, dass unsere Systeme immer aktuell und für unsere Kunden störungsfrei verfügbar sind“, sagt Willenberg. Daher optimiert die LIS neben der Hardware auch dessen Betriebssoftware und den Systemzugang für die Kunden. Diese sollen im Mai auf den aktuellsten Standard gebracht werden.

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Sonatype-Umfrage deckt auf: Massive Datenschutzverletzungen sind Katalysatoren für Investitionen in DevSecOps

Sonatype, der führende Anbieter von automatisierter Open Source Governance und DevSecOps, veröffentlicht heute die Ergebnisse seiner 5. jährlichen DevSecOps Community Survey, innerhalb derer 2.076 IT-Experten befragt wurden. Die Umfrage vermittelt die Praxisperspektiven der Fachleute im Hinblick auf die Entwicklung von DevSecOps-Verfahren, die Verschiebung von Investitionen sowie sich verändernde Wahrnehmungen. Bei Umfrageteilnehmern, die ausgereifte DevOps-Verfahren einsetzen, lag die Wahrscheinlichkeit, automatisierte Sicherheit zu integrieren um 338 % höher, als bei Unternehmen, die keine DevOps-Verfahren im Einsatz haben.

Nach einem weiteren Rekordjahr in puncto Sicherheitsverletzungen ergab die Analyse der Antworten, dass 3 von 10 Organisationen Sicherheitsverletzungen durch Schwachstellen in Open-Source-Komponenten vermuteten oder verifizierten – ein Anstieg von 55 % gegenüber 2017 und um 121 % seit 2014.

Die diesjährige Umfrage ergab auch, dass Investitionen in Open Source Governance (44 %), Container-Sicherheit (56 %) und Web Application Firewalls (58 %) für Unternehmen, die DevSecOps-Transformationen durchführen, am wichtigsten sind.

"Während die Anzahl der Sicherheitsverletzungen im Zusammenhang mit Open-Source-Komponenten im vergangenen Jahr um mehr als 50 % zunahm, zeigten diejenigen, die in DevSecOps investieren, eine um 85 % höhere Cybersicherheitsbereitschaft im Vergleich zu jenen, die nicht in DevSecOps investieren", so Wayne Jackson, CEO von Sonatype. "Es ist offensichtlich, dass die jüngsten hochkarätigen Sicherheitsverstöße die Investitionen in DevSecOps erhöht haben. Unsere Umfrage offenbarte auch starke Investitionen von Organisationen, die bestrebt sind, den „Security by Design“-Anforderungen der im Mai 2018 in Kraft tretenden europäischen Datenschutzverordnung (GDPR) einen Schritt voraus zu sein.

Weitere wichtige Erkenntnisse aus der Umfrage:

  • 77 % der erfahreneren DevOps-Organisationen verfügen über Open-Source-Richtlinien mit einer Compliance-Rate von 76 %. Dagegen hatten nur 58 % der Befragten ohne etablierte DevOps-Verfahren eine Richtlinie mit einer Konformitätsrate von 54 % – was zeigt, dass DevSecOps-Automatisierung kaum noch ignorierbar ist.
  • Mit zunehmender Berücksichtigung der Einhaltung der GDPR-Richtlinien (General Data Protection Regulation – europäische Datenschutzverordnung) bauen 59 % der fortgeschrittenen DevOps-Unternehmen mehr Sicherheitsautomatisierung in ihren Entwicklungsprozess ein.
  • Unternehmen mit ausgereiften DevOps-Verfahren glauben, für Cyber Security „gut gerüstet“ zu sein.
  • 81 % derjenigen mit ausgereiften DevOps-Verfahren verfügen über einen Cyber Security Notfallplan im Vergleich zu 60 % derjenigen ohne DevOps-Verfahren.
  • 88 % derjenigen mit ausgereiften DevOps-Verfahren investieren in Anwendungssicherheitstrainings, während 35 % derjenigen mit unzureichenden Verfahren angaben, keinen Zugang zu Sicherheitstrainings zu haben. Dieses Ergebnis deutet auf eine stärkere Cybersicherheitsbereitschaft derer hin, die in DevOps investieren.
  • Das Verhältnis von Entwicklern zu Sicherheitsprofis liegt bei einer Branchenstandardquote von 100:1.
  • 63 % der Befragten mit ausgereiften DevOps-Verfahren geben an, Sicherheitsprodukte einzusetzen, um Schwachstellen in Containern zu identifizieren, da diese Komponenten in modernen IT-Landschaften immer größere Verbreitung finden.
  • 48 % der Befragten gaben zu, dass Entwickler wissen, wie wichtig Anwendungssicherheit ist, sie jedoch nicht die Zeit hätten, sich damit zu beschäftigen, was das Wachstum der Investitionen in automatisierte Sicherheit erklärt.

Ressourcen:

Unterstützende Zitate:

"Der Reiz, eine Technologie zu verwenden, die kostenlos ist, anstatt eine lizenzierte, kostenpflichtige Software zu kaufen, ist offensichtlich. Die Risiken jedoch auch. Es ist besorgniserregend, dass einige Entwickler, wahrscheinlich der Geschwindigkeit und der Kosten wegen, die für ihre Organisationen ausgearbeiteten und kommunizierten Richtlinien einfach ignorieren".
Helen Beal, DevOpsologist| Ranger4

"Es scheint, dass DevOps in Verbindung mit einem Sicherheitsdenken nicht ausreicht. Ein vollständiges DevSecOps-Konzept – bei dem Sicherheit ein grundlegendes Prinzip der Softwarelieferung ist und von Anfang an berücksichtigt wird – ist notwendig."
Benjamin Wootton, Mitgründer und CTO | Contino

"Da mehr Software in ein Ökosystem eingebettet ist, wird das Management durch mehr Automatisierung weniger anspruchsvoll. Die Automatisierung von Sicherheitswerkzeugen in container-basierten Workflows wird zu einem kritischen Bestandteil der Sicherheitslage eines jeden großen Unternehmens."
Chris Short, Sr. DevOps Advocate | SJ Technologies

"Es gibt nicht den einen einfachen Weg, die Unternehmenskultur, -politik oder -struktur zu überarbeiten. Noch wichtiger ist, dass dies kein praktischer Ansatz ist. Der Schlüssel zu erfolgreichen Transformationen liegt darin, wie Entwicklungsorganisationen das Wissen, die Erfahrung und die Tools innerhalb ihrer Sicherheitsteams nutzen können, um sichere Anwendungen von Anfang an bis zur Bereitstellung zu entwickeln".
Hasan Yasar, Technischer Leiter der Secure Lifecycle Solutions Group, CERT Division des Software Engineering Institute | Carnegie Mellon University

"Es geht nicht nur um die Automatisierung von Entwicklung, Bereitstellung und Sicherheit, sondern auch darum, die Art und Weise zu verändern, wie alle Teile einer Organisation – nicht nur die technischen – in den Lebenszyklus der Softwareentwicklung eingebunden sind. Wenn man darüber nachdenkt, sieht man, dass DevSecOps in großen Organisationen in Wirklichkeit DevSecOpsAndEverybodyElse ist."
Oleg Gryb, Chief Security Architect | Finanzdienstleistungsindustrie

Über die Umfrage

Die "2018 DevSecOps Community Survey" gewährt einen Einblick in die Einstellung von Software-Profis zu DevOps Best Practices und die sich verändernde Rolle der Anwendungssicherheit. Die Umfrage wurde durchgeführt von Sonatype, Carnegie Mellon’s Software Engineering Institute, Contino, DZone, Ranger4, SJ Technologies und Signal Sciences. Die Fehlerquote der Umfrage beträgt ± 2,02 Prozentpunkte für 2.076 IT-Experten mit einem Konfidenzniveau von 95 %.

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Innovative Steuerpolitik im Baskenland: Steuererleichterung für Rückkehrer und Förderung regionaler Start-Ups

Die baskische Provinz Bizkaia führt eine Reihe von Steuererleichterungen ein, um sowohl Fachkräfte dazu zu ermutigen, sich dort niederzulassen, als auch Bürger anzuregen, in die pulsierende, regionale Start-Up-Szene zu investieren.

Das Steuerpaket sieht vor, dass jene, die nach fünf Jahren aus dem Ausland ins Baskenland zurückkehren, für sechs Jahre von der regionalen Vermögenssteuer befreit werden und für den gleichen Zeitraum 15% ihres Gesamtverdiensts aus Erwerbsarbeit von der Einkommenssteuer ausgenommen sind. Darüber hinaus sind Umzugskosten (bis zu 20% des Gesamteinkommens pro Jahr in den ersten sechs Jahren des Aufenthalts im Land) von der Einkommensteuer abzugsfähig. Außerhalb Spaniens verdientes Einkommen wird ebenfalls steuerfrei sein.

Diese Steuererleichterungen gelten sowohl für hochqualifizierte baskische Fachkräfte im Ausland, die nach Hause zurückkehren wollen, als auch für Neuankömmlinge, die sich aus dem Ausland im in der Provinz niederlassen wollen. Die Regelung soll Wissenschaftler und Fachleute aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Technologie und Finanzen anziehen und wird rückwirkend für alle gelten, die ab dem 1. Januar 2018 in die Region Biskaya zurückgekehrt sind.

Gute Qualifikationen sind gefragt, denn das Baskenland verzeichnet einerseits die höchste Lebenserwartung in Europa (durchschnittlich 82,2 Jahre), gleichzeitig aber eine niedrige Geburtenrate. Diese demographische Entwicklung führt dazu, dass in zehn Jahren im Baskenland aufgrund von Verrentung ein Minus von 200.000 Erwerbstätigen erwartet wird, was 10 bis 15% der Arbeitnehmer entspricht.

Risikofreie Investition in Start-ups

Gleichzeitig wurde ein Einkommensteuernachlass für Bürger der Provinzen Biskaya und Álava eingeführt, die in ein neues Sparkonto investieren. Es wird ab Mai dieses Jahres bei den großen Banken in der Region erhältlich sein. Über das neue Bankkonto „deposita innova“ können Bürger ihre Ersparnisse für einen Zeitraum von fünf Jahren risikofrei an regionale Start-ups ausleihen und erhalten im Gegenzug eine Senkung ihrer Einkommenssteuer. Dies ist weltweit das erste Mal, dass gewöhnlichen Anlegern (im Gegensatz zu vermögenden Privatpersonen) ein Einkommenssteuernachlass als Gegenleistung für Kredite an ortsansässige Start-ups angeboten wird.

Die Einlagen dieser Bankkonten werden einen 100 Millionen Euro umfassenden „Fond Innova“ („Innovationsfonds“) bilden. Bürger der Provinz Biskaya können zwischen 3.000 und 5.000 Euro in ein „Deposita Innova“-Bankkonto investieren, das bei den Privatkundenbanken in Biskaya und Álava erhältlich ist. Diese Einlagen werden zur Förderung von F+E (Forschung und Entwicklung) und Innovation an Start-ups in Biskaya verliehen. Anleger erhalten im ersten Jahr der fünfjährigen Laufzeit des Investments 15% der investierten Summe als Einkommenssteuerrückerstattung zurück. Diese Sparquote ist besser als alle derzeit verfügbaren. Vor allem gibt es für den Einzelnen kein Risiko: Eine wechselseitige Garantiegesellschaft steht für die Investition ein. Zusätzlich besteht für „qualifizierte Anleger“ die Möglichkeit, 100.000 € zu investieren, wobei diese Einlagen nicht mehr als 20% des Gesamtwerts des Fonds ausmachen werden.

Asier Alea, Generaldirektor im Bereich Handelsförderung bei der Regierung von Biskaya, sagt: „Die Steuererleichterungen, die heute per Gesetz in Kraft getreten sind, sind Teil einer Initiative, die das Baskenland zu einem der attraktivsten Ziele für Investition und Unternehmertum macht.“

„Insbesondere wollen wir den baskischen Nachwuchskräften, die im Ausland arbeiten, einen zusätzlichen Anreiz geben, nach Hause zurückzukehren. Die natürliche Schönheit der Region, das reiche Kulturleben, die niedrige Kriminalitätsrate und der hohe Lebensstandard, machen die Provinz zu einem großartigen Ort zum Leben, Arbeiten und zur Gründung eines Unternehmens.

Biskaya verbindet Charakterzüge wie Sozialpolitik und fortschrittliche Dienstleistungen, wie man sie in Nordeuropa erwarten würde, mit jenen Eigenschaften, die eher mit Südeuropa in Verbindung gebracht werden – wie z.B. die Leidenschaft für Essen und sehr lebendige Straßen."

„Viele unserer qualifizierten Ingenieure sind nach der Finanzkrise nach Großbritannien, Deutschland oder in andere Länder gegangen. Vor dem Hintergrund des robusten Wirtschaftswachstums im Baskenland und von ‚Push-Faktoren‘ wie den Unsicherheiten von Brexit hören wir gelegentlich, dass eine große Zahl von Fachkräften nach Hause zurückkehren will.“

„Zugleich wollen wir die baskischen Bürger dazu animieren, über das neue ‚Deposita Innova‘- Bankkonto, das ab Mai erhältlich sein wird, in lokale Start-ups zu investieren. Wir wollen eine neue Förderlinie für Neugründungen schaffen und – was ebenso wichtig ist – die Bürger Biskayas ermutigen, sich unternehmerisch zu engagieren. Die fünfzehn Prozent, die wir an Steuern verlieren, sind eine kluge Investition zur Stärkung dynamischer Start-ups.“

„Die Vollmacht, unsere eigenen Steuern in Biskaya auszugeben und zu erhöhen, gibt uns die Möglichkeit, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Unternehmer entfalten können.“

Diese Steuervergünstigungen auf Ersparnisse sind nur möglich, weil Biskaya und Álava – zwei Provinzen der Baskischen Autonomen Gemeinschaft – ihre eigenen Steuern einziehen und ausgeben. Kontoinhaber müssen in der Region Einkommenssteuer zahlen. Elkargi, eine Gesellschaft mit wechselseitiger Absicherung, übernimmt die Darlehen und wird durch eine doppelte Garantie der Europäischen Investitionsbank im Rahmen des Programms InnovFin unterstützt. Zehn Banken haben sich dem Programm offiziell angeschlossen – darunter Santander und BVVA. Die ersten Kredite an Start-ups werden spätestens im 4. Quartal 2018 vergeben.

Dieses „Deposita Innova“-Konto wird von Banken angeboten, die in Biskaya und Álava Zweigniederlassungen haben.

Die Regierung von Biskaya will, dass sich dadurch die Einstellung zur Finanzierung in der Region ändert – durch die Förderung eines „positiven Patriotismus“, der die Wirtschaft verbessert. Die Regierung hat zudem den Eindruck, dass Finanzdienstleistungen seit der Finanzkrise ein schlechtes Image haben. Sie will die Idee fördern, dass gut ausgeführte Finanzdienstleistungen unentbehrlich für die Zukunft der Wirtschaft sind.

Ziel ist es, über den Innovationsfonds, der den KMU zu einem festen Zinssatz von rund 2,1% zur Verfügung stehen wird, 100 Millionen Euro in Sätzen à 20 Millionen Euro in Umlauf zu bringen. Die Darlehen haben eine Laufzeit von maximal fünf Jahren mit einer tilgungsfreien Zeit von einem Jahr und einer Rückzahlung in jährlichen Raten von 25%. Der Fonds wird Mittel für KMU bis zu einem Höchstbetrag von 600.000 Euro bereitstellen.

Das Baskenland hat die höchste Lebenszufriedenheit in der EU, wie der jüngste OECD-Wohlstandsindikator zeigt. Es ist darüber hinaus einer der sichersten Orte in Europa, mit einer Kriminalitätsrate, die zwanzig Punkte unter dem EU-Durchschnitt und weit unter der des restlichen Spaniens liegt. Im Jahr 2013 zählte es im OECD-Index der menschlichen Entwicklung zu den Ländern mit den höchsten Werten in der EU.

Fast die Hälfte der Bevölkerung (48%) hat einen tertiären Bildungsabschluss (fortgeschrittene Berufsbildung und Abschlüsse) – vergleichbar mit Niveaus in Finnland und Norwegen. Von diesen haben rund die Hälfte ein MINT-Fach studiert (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, und Technologien), weltweit einer der höchsten Anteile.

Das Baskenland ist eine der am stärksten industrialisierten Regionen Europas und die Region innerhalb Spaniens, die den höchsten Anteil ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung (F+E) aufwendet. Nach Angaben von Eustat beliefen sich die F+E-Ausgaben im Jahr 2013 auf fast 2% des BIP, gegenüber 1,2% in Spanien. Dies ist ein Weg, um das Ziel von 3% des BIP für F+E mit Schwerpunkt auf KMU zu erreichen.

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