Green City und emmy erweitern E-Roller-Flotte in München

München fliegt auf rote E-Schwalben: Das E-Roller-Sharing »emmy« weitet diesen Monat das Geschäftsgebiet aus. Nachdem der Berliner Sharing-Anbieter »emmy« und die Green City Energy AG 2017 im Rahmen eines gemeinsamen Joint Ventures die ersten 50 Elektro-Roller auf die Straße gebracht haben, stockt das Unternehmen die Flotte jetzt auf. 100 zusätzliche E-Schwalben werden bis Ende Mai das Sharing-System in München erweitern. Der Grund: Das Crowdinvesting von Green City für mehr E-Roller in der Stadt (www.greencity-crowd.de) ist erfolgreich angelaufen.

Seit Mitte März bietet Green City Anlegern die Möglichkeit, die Verkehrswende in München aktiv voranzubringen. Mit einem klaren Ziel: Aus 50 E-Roller im Sharing-Verbund sollen 450 werden – damit »emmy«  eine echte Alternative zum konventionellen Stadtverkehr bietet. Bis maximal 10.000 Euro kann jeder unter www.greencity-crowd.de seinen Beitrag leisten und in das Münchner Sharing-Konzept investieren. Im Gegensatz zu einer Spende im Rahmen eines Crowdfundings handelt es sich beim Crowdinvesting um ein Nachrangdarlehen mit festen Konditionen: Die Laufzeit beträgt nur fünf Jahre – bereits nach drei Jahren startet die Rückzahlung – bei einer Verzinsung von bis zu 4,25 Prozent. Maximal werden 1,5 Millionen Euro eingeworben, um 400 Elektro-Roller des Sharingdienstes emmy auf die Straße zu bringen.

Rund 200 Anleger haben bereits mit einer Investition von einer halben Million Euro dafür gesorgt, dass die Münchner Rollerflotte diesen Monat um 100 crowd-finanzierte E-Roller aufgestockt werden kann. Dies bedeutet auch eine Geschäftsgebiet-Erweiterung um mindestens 20 km² im Münchner Innenstadtbereich – vorranging in Schwabing und Giesing. „Wir sind sehr zufrieden, die Crowd-Finanzierung ist gut gestartet! Aber erst wenn 450 E-Roller durch die Stadt flitzen, haben wir eine ‚emmy‘-Dichte von etwa sechs Rollern pro Quadratkilometer im Bereich des Mittleren Rings“, unterstreicht Green City Energy AG-Vorstand Jens Mühlhaus die Dringlichkeit, des Aufstockens der Rollerflotte. Mehr als 3.000 Münchner fahren bereits »emmy« und es werden kontinuierlich mehr. Die Nutzung ist absolut simpel: einfach App downloaden und losbrausen!

Green City und »emmy« e-mobilisieren München

Seit August 2017 werden in München nur neue Elektro-Schwalbe für den Sharing-Dienst eingesetzt. Das Remake des DDR-Kultrollers beschleunigt mit einem 4 kW Elektromotor von 0 auf 45 km/h in 5 Sekunden. Die beiden Lithium-Ionen-Akkus sorgen für mehr als 100 km Reichweite – mehr als genug um im Stadtgebiet grenzenlos mobil zu sein. Doch „abgasfrei“ bedeutet noch lange nicht „emissionsfrei“. In diesem Fall schon: Deswegen werden die Elektro-Schwalben mit 100 Prozent Ökostrom von Green City betankt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.greencity-crowd.de

Sie möchten eine emmy-Auslieferung im Münchner Stadtgebiet medial begleiten? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

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Batteriezellenproduktionslinie mit langachsiger Bi- Li-Ionen-Polymerzelle und Troika: Prozess Patent vorgestellt

 

– Batteriezellenproduktionslinie für Bi-Zellen mit langachsiger Dimension vorgestellt
– Langachsen 2d Polymer Batteriezellenprozesse fertig
– Geheimnisse der Batteriezellproduktion im Bereich Lithium-Ionen gelöst
– Troika Prozess Patent löst Sicherheitsaspekte, erhöht Ausbeute und Effizienz enorm

Eine neue Batteriezellenproduktionslinie für Bi-Zellen in langachsiger Ausführung hat Envites Energy aus Nordhausen im Rahmen eines Vortrages vor der Fachjury Automotive im Rahmen des IQ Innovationspreises der Metropolregion Mitteldeutschland in Leipzig gestern vorgestellt. Dazu wurden auch Details aus einem neuen Patentantrag gezeigt.

Stapelzellen, Bi- Zellen und langachsige Formate sind ein Zukunftstrend in Lithium-Ionen-Batteriezellen, die einerseits systemisch und formatseitig wie produktions- und prozesstechnisch von den Nordhäusern im Rahmen des Wettbewerbsbeitrages eingebracht worden sind.

Bi-Zell Anordnungen erhöhen die Energiedichten bei verkürzter Stückliste und geringerer Fehlerrate über die gesamte Lebensdauer. Neuartige Zellkonzepte, die auch Langachsen 2d Polymer international genannt werden, können eben auch sogenannte langachsige Zellen im Format betreffen, deren Kantenlänge beispielsweise 60 Zentimeter oder mehr betragen können.

Das bringt neue Anforderungen für den Herstellungsprozess im Stacking, Forming oder auch Siegeln mit sich. Anlagentechnisch wurde solche Optionen integriert und können auch nachgerüstet werden, was etwa für eine Nischenproduktion eine Flexibilisierung solcher Produktionslinien bedeutet (vgl. Abbildung). Mit einem koreanischen Partner zusammen bietet Envites Energy aus Nordhausen diese Lösungen an.
Beispielsweise FORMING:

– 600mm(length)*2mm(gap) Double Forming Solution
– Pouch Thickness Variation 15 ~ 20% Solution.

Prozessseitig sind die Schritte für Li-Ionen-Batteriezellen neu gefasst worden und in einem neuen Envites Energy Li-Ionen-Zell Prozess Patent festgehalten.
„Damit lösten wir Geheimnisse der Batteriezellproduktion im Bereich Lithium-Ionen“, sagte Tim Schäfer, ein Sprecher des Unternehmens. Den neuen Prozess nennt man Troika, weil die Prozesse entsprechend neu gegliedert worden sind. Das vermindert und verhindert Fehler und sichert zudem eine hohe Ausbeute bei geringer Streuung der Batteriezellenproduktion.

Insbesondere Prozesse, die nach dem eigentlichen Abbilden des Elektroden/Separatorverbundes verortet sind, sind neu subsumiert worden.

Im Dreigespann sozusagen. Gegenstand des Patents und Titel ist: Verfahren zur Herstellung einer Batteriezelle, vorzugsweise einer Li-Ionen-Bi-Stapelzelle mit Feststoff. Hierbei soll nach einem ersten Anladen der gefüllten Batteriezelle mit elektrischer Energie die Formierung in mindestens zwei Formierungsschritten unter Troika Prozessschritt durchgeführt werden.

Vor und/ oder nach jedem der mindestens zwei Formierungsschritte wird dabei mindestens ein Entgasungsschritt mit einer von außen auf die Batteriezelle aufgebrachten energetischen Anregung und mindestens ein Alterungsschritt durchgeführt.

Nach dem Befüllen wird hier zu den üblichen Schritten in der Fertigung von prismatischen Verbundfolienzellen (Einhausungsmaterial) auch Pouch-Zellen oder Li-Polymer am Markt genannt, wie Wetting – Formation- Grading -Klassifizieren und Sortieren vor der Auslieferung eine neuartige Prozessschrittkombination erfinderisch beschrieben, die einerseits viele sicherheitsrelevante Fragen und der der Leistungsfähigkeit der Batteriezellen effizient und mit hoher Ausbeute lösen und andererseits eine sehr hohe Qualität sicherstellen, die sich über die gesamte Lebensdauer der Batteriezelle determiniert.

Besonders werden etliche Probleme aufgelöst, die im Prozess zu einem späteren Sicherheitsproblem der Batteriezellen in der Anwendung führen könnten. Das bedeutet vor dem Hintergrund weiter steigender Energiedichten, einen bedeutenden Beitrag für mehr Systemsicherheit.

Solche Li-Ionen-Bi-Stapelzelle mit Feststoff können vor dem ersten Formationsschritt in einem energetischen Anregen und Entgasen in Alterungsschritte prozessual und effizient eingebettet werden, was dem also vorausgeht und nachfolgt. In einem zweiten Formationsschritt erfolgt ein zweites energetisches Anregen sowie Entgasen mit einem vorausgehenden Alterungsschritt, um ein Beispiel konkret zu benennen. Dadurch wird eine beständig hohe Qualität unter Garantie der Formbeständigkeit als Beispiel erreicht werden.

Für eine Investition in ein Batteriezellenwerk oder kooperative Zusammenarbeit sucht Envites Energy weiterhin auch Investoren und Partner. Entsprechende Nachweise und Geschäftsplanungen sind erstellt und erste Gespräche laufen.

Ebenso gehört die Komponente Elektrode zu der Kompetenz, inklusive einer Anlagentechnik, die die Flexibilität unterstützt und genau auf die Zellassemblierung der Batteriezellassemblierung mit den Troika Prozessen abgestimmt ist.
Energieeffizienz ist thematisch bei den Umweltbedingungen und dem Troika Prozess ein weiterer maßgeblicher Faktor, der ebenso auch zur Wirtschaftlichkeit der Lithium-Ionen-Batteriezellproduktion beiträgt.

Auf den Li-Ionen- Batteriezelllinien könnten zeitnah große Stückzahlen produziert werden, weil auch industrietaugliche Zellsysteme mitgeboten werden, die entsprechend schon innovativ, qualifiziert nachweisbar sind und Systeme der Zukunft sind.

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Hat der Westen das Kobalt-Wettrennen schon verloren?

Mehr als die Hälfte aller Kobaltvorkommen weltweit liegt im Boden der Demokratischen Republik Kongo. Ein Großteil des zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien verwendeten Metalls ist dabei in drei gewaltigen Minen namens Katanga, Mutanda und Tenke Fungurume zu finden.

Da das auf Grund des Booms der Elektromobilität derzeit extrem gefragte Metall dort in größeren Mengen auftritt und das Erz höhere Gehalte aufweist als irgendwo sonst – und es damit vergleichsweise günstig abgebaut werden kann – befinden sich diese Minen im Zentrum eines globalen Wettrennens um den Batterierohstoff.

Bei diesem Wettkampf treten einige der größten Konzerne der Welt gegeneinander an. Vom Computerhersteller Apple (WKN 865985) bis zu VW (WKN 766403), vom Schweizer Rohstoffgiganten Glencore (WKN A1JAGV) bis zum südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung ist alles dabei, was Rang und Namen hat. Gleichzeitig wollen zahlreiche chinesische Konzerne – mit gut gefüllten Kriegskassen – sich die Kobaltvorräte sichern, um zur Weltspitze im Bereich Cleantech aufzuschließen.

Und laut den Analysten von Alliance Bernstein, nimmt die Intensität des Konkurrenzkampfs zu. In einigen wenigen Jahren, so die Experten, könnte das Kobaltangebot sehr knapp werden.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

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TÜV Rheinland: Auch Akkus haben ein Verfallsdatum

Egal ob Smartphone, Tablet oder E-Bike – irgendwann ist jeder Akku mal am Ende. Dies ist aber kein Grund, das Gerät wegzuwerfen. Schließlich bieten zahlreiche Händler Akkureparaturen an. Stephan Scheuer, Batterie-Experte bei TÜV Rheinland, rät jedoch, eine Speichereinheit nur vom jeweiligen Hersteller oder einem offiziellen Dienstleister reparieren zu lassen. Ersatzteile von Drittanbietern sollten zudem vom Hersteller autorisiert sein.

Riskante Überladung
In vielen Handys und aufladbaren Werkzeugen befinden sich Lithium-Ionen-Akkus. Versagt der Akku den Dienst, sorgen frische Lithium-Zellen für neue Energie. Das Betanken des altgedienten Akkus mit neuen Zellen sollte jedoch dem Hersteller des Geräts oder des Akkus überlassen werden. Nur so ist sichergestellt, dass die frischen Akkuzellen den Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb auch entsprechen.

„Ein Lithium-Akku ist so gebaut, dass er aus Sicherheitsgründen nur in einem bestimmten Spannungsbereich sicher funktioniert. Damit gewährleistet der Hersteller, dass sich der Akku bei Unter- oder Überladung automatisch abschaltet“, erklärt Scheuer. Ein unabhängiger Reparaturservice kennt dagegen nicht immer alle nötigen Werte der Sicherheitsabschaltung. Der reparierte Akku mag zwar erst mal funktionieren, weist aber womöglich einen Spannungsradius auf, der für Gerät und Nutzer gefährlich werden kann. In solchen Fällen kann es zur Überladung des Akkus kommen, im schlimmsten Fall gehen Akku und Gerät dadurch in Flammen auf.

Hohe Temperaturen machen Akkus kaputt
Je nach Gerät kann eine Reparatur teuer werden. Wer zudem keine Geduld hat, auf das eingeschickte Gerät zu warten, sollte bei der Suche nach einer günstigen Ersatzbatterie den Rat des TÜV Rheinland-Experten beherzigen: „Der neue Akku sollte explizit für das jeweilige Gerät ausgewiesen sein, damit er einwandfrei und sicher funktioniert.“ Damit der Energiespeicher möglichst lange funktioniert, hat Scheuer weitere Tipps parat: „Extreme Wärme oder Kälte sind Gift für Akkugeräte. Verformungen des Gehäuses können darauf hinweisen, dass der Akku Schaden genommen hat. Auch Stürze und Stöße machen den Akku anfällig, er entlädt sich eventuell schneller als vorher. Deshalb Akku und Gerät immer sorgsam behandeln.“ Dazu gehört, Geräte mit Akku keinen Temperaturen unter null und über 35 Grad auszusetzen.

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CI-Maschine von EMAG ECM: Hocheffektive Lösung für das Entgraten von komplexen Bauteilen

Ob autonome Steuer- und Bremssysteme, hydropneumatische Fahrwerke oder radikal niedrigere Verbrauchswerte – hinter diesen Schlagworten steht ein technologischer Wandel, der in Branchen wie dem Automobilbau einen Domino-Effekt auslöst: Immer mehr Bauteile müssen extremen Qualitätsanforderungen genügen. Sie müssen völlig fehlerfrei und perfekt die Produktion verlassen. Sonst könnte beispielsweise das autonome Bremssystem des Autos in entscheidenden Momenten versagen. An dieser Stelle spielt zum Beispiel das Entgraten der Bauteile eine entscheidende Rolle – die Elektrochemische Metallverarbeitung (ECM) sorgt für die benötigte Oberflächenperfektion. Aktuell sind viele Planer auf der Suche nach schlanken Produktionssystemen, um herkömmliche Entgrat-Prozesse abzulösen. Genau vor diesem Hintergrund haben die Entwickler von EMAG ECM ihre CI-Maschinenreihe jetzt weitgehend überarbeitet: Die neue ECM-Maschine CI garantiert extrem schnelle und perfekte elektrochemische Bearbeitungsprozesse beim Entgraten und Bearbeiten („ECM-Räumen“). Außerdem benötigt sie nur eine minimale Aufstellfläche. Selbst komplexe Bauteile wie Pumpen- oder Hydraulikgehäuse lassen sich mit der ECM-Technologie von EMAG rasant, fehlerfrei und reproduzierbar entgraten. Und: Anwender profitieren bei der neuen CI Maschine von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Herausforderung hinter dem Entgraten steht, macht bereits der erste Blick auf komplexe Komponenten wie etwa Pumpengehäuse deutlich: Diese Bauteile durchziehen häufig ein regelrechtes Geflecht von Bohrungen, durch die später z.B. das Hydrauliköl oder der Kraftstoff mit hohem Druck fließen. Insbesondere bei mehreren Bohrungsverschneidungen im Inneren eines solchen Gehäuses ist es dann nicht einfach, die vorhandenen Grate zu entfernen. Mitunter erfolgt ein langwieriger manueller Prozess, der bei großen Hydraulikkörpern für die Aviation- oder Nutzfahrzeugindustrie eine Stunde und mehr andauern kann und somit kostenintensiv ist. „Außerdem birgt die manuelle Bearbeitung natürlich ein Fehlerrisiko“, betont Richard Keller, Mitglied der Geschäftsleitung bei EMAG ECM. „Wenn Mitarbeiter einen Grat übersehen, kann sich dieser im späteren Einsatz lösen und die Strömung behindern. Das ist angesichts der hohen Sicherheitsanforderungen im Flugzeug- oder Automobilbau nicht akzeptabel.“  – Insofern kann es nicht überraschen, dass sich in den letzten Jahren das elektrochemische Entgraten bei vielen Bauteilen durchgesetzt hat. Fehler sind hier weitgehend ausgeschlossen und das Bearbeitungstempo ist rasant: Während der Elektrochemischen Metallbearbeitung fließt zwischen dem Werkstück (der positiven Anode) und dem Werkzeug (der negativen Kathode) eine Elektrolytlösung. Dabei lösen sich Metall-Ionen vom Werkstück ab. Die Form der Kathode bzw. des Werkzeugs mit den aktiven, stromleitenden Bereichen ist so gewählt, dass der Materialabtrag am Werkstück zur gewünschten Bauteilkontur führt. Das führt nicht nur zu Oberflächen mit maximaler Güte – ohne thermische Schädigung des Werkstoffgefüges –, sondern auch zu völlig gleichbleibenden und repropuzierbaren Ergebnissen.    

Attraktives Preis-Leitungs-Verhältnis

Dabei entwickeln die ECM-Spezialisten von EMAG mit Sitz in Gaildorf bei Schwäbisch Hall das Verfahren mit Blick auf neue Werkstoffe, Bauteil-geometrien und Qualitätsanforderungen ständig weiter. Die wachsenden Herausforderungen bei Kunden in aller Welt geben den Takt vor. Mit der seit Frühjahr 2017 zur Verfügung stehenden neuen CI-Maschinenreihe geht EMAG ECM jetzt den nächsten Schritt: Um teuren Arbeitsraum in den Produktionsstätten ihrer Kunden einzusparen, haben die Ingenieure von EMAG dabei unter anderem das Grundgestell der CI-Anlage überarbeitet und die Größe des Schaltschranks sowie des Elektrolytmanagementsystems optimiert. Was steckt hinter diesen und weiteren Veränderungen? „Es ist offensichtlich, dass angesichts der technologischen Entwicklung das Entgraten und ECM-Räumen, zum Beispiel im bereits gehärteten Zustand eines Bauteiles, immer wichtiger werden. Wir wollten dafür eine Lösung entwickeln, die einerseits die herausragenden Vorteile der elektrochemischen Metallbearbeitung den Anwendern vollumfänglich garantiert und dabei prozesssichere Abläufe gewährleistet, andererseits zu einem extrem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten werden kann. Genau das bietet die CI-Maschinenreihe. Unter anderem auf Basis von Early-Bird-Aktionen senken wir die Investitionskosten für den Kunden sogar noch weiter ab.“  Anschließend profitieren Anwender von einer flexiblen Technologie mit durchgängig hochwertigen Komponenten. Die Taktzeit lässt sich durch skalierbare Vorrichtungen präzise verändern, je nach Anforderung können mehrere Bauteile während eines Prozessschrittes gleichzeitig bearbeitet werden, eine Aufrüstung zur Vollautomation ist mit der CI-Maschine unproblematisch möglich. Alle Parameter während des ECM-Prozesses werden vollumfänglich und reproduzierbar überwacht sowie dokumentiert. Nicht zuletzt benötigt die CI-Maschine nur einen Stellplatz von rund 7,5 Quadratmetern inklusive Filtration – ein weiterer Kostenkiller im Einsatz.

E-Mobilität rückt mit in den Fokus

Dass diese Argumente die Anwender überzeugen, verdeutlichen aktuelle Erfolge von EMAG ECM: Die neue CI-Maschine ist bereits bei einem nordamerikanischen Luftfahrt- und einem italienischen Nutzfahrzeug-Zulieferer im Einsatz. In beiden Fällen erfolgt eine Entgratung an sehr komplexen Gehäusen. Trotz einer Vielzahl von Bohrungen am Bauteil betragen die Zykluszeiten weniger als 60 Sekunden – ein Quantensprung angesichts der zuvor durchgeführten langwierigen manuellen Prozesse. „Die Beispiele zeigen, dass wir mit unserem Entwicklungsansatz richtig liegen: Wir konnten uns gegen nationale und internationale Mitbewerber durchsetzen, weil die CI-Maschine hervorragende Leistungswerte aufweist, gleichzeitig aber kostengünstig ist. Der enorme Kostendruck bei den Anwendern verlangt nach einem effektiven Maschinenbau, wie wir ihn mit der CI-Maschine bieten“, erklärt Keller.  – Es spricht vieles dafür, dass dieses Kosten-Nutzen-Argument in Zukunft noch mehr Beachtung bei den Anwendern gewinnt, denn viele Bauteile in Elektro- und Hybridmotoren verlangen ebenso nach ECM-Räum-, -Bohr- und -Entgrat-Prozessen, für die EMAG ECM bereits jetzt eine effektive Lösung zur Verfügung hat. Dazu kommt ein weiteres Argument, dass angesichts der aktuellen Diskussion um den CO2-Footprint in der Automobilproduktion nicht zu unterschätzen ist: Im Vergleich zu vielen alternativen Verfahren vollzieht sich die Elektrochemische Metallverarbeitung deutlich schneller. Viele Tonnen Kohlendioxid werden so eingespart – eine Tatsache, die auch das Bundesumweltministerium überzeugt hat. So bekam ein EMAG ECM-Kunde einen Umweltinnovationspreis, weil er die Elektrochemische Metallbearbeitung großtechnisch zum Einsatz bringt. „Das bestätigt unser Engagement rund um diese effektive Technologie, die wir in den nächsten Jahren noch breiter in den Markt einbringen wollen. Die CI-Maschinen sind dafür die ideale Basis“, so Keller abschließend.

 

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Chinesische Batteriegesellschaften reißen sich um AVZ Minerals

Erst vergangene Woche hatte der australische Lithiumexplorer AVZ Minerals (WKN A0MXC7 / ASX AVZ) – neben spektakulären Bohrabschnitten – das Interesse des chinesischen Herstellers von Batterieelektrolyten Guangzhou Tinci Materials Technology an einer Beteiligung und einem Abnahmeabkommen gemeldet. Doch das ist bei Weitem nicht der einzige Interessent an AVZs Lithiumprojekt Manono, wie sich heute einmal mehr zeigt!

Denn das Unternehmen von Executive Chairman Klaus Eckhof meldet aktuell, dass man auch mit Beijing National Battery Technology eine Absichtserklärung, die auf eine Beteiligung der Chinesen an AVZ sowie eine Abnahmevereinbarung hinausläuft, unterzeichnet hat!

Beijing National Battery Technology ist, wie der Name schon sagt, in Peking ansässig und einer der führenden Batterielieferanten für die chinesische Busindustrie. Der Konzern betreibt unter anderem sechs Hochleistungsproduktionslinien für Lithium-Ionen-Batterien in verschiedenen Regionen Chinas, die insgesamt über eine Produktionskapazität von mehr als 3 Milliarden Amperestunden (AH) verfügen. Entsprechend hoch ist der Lithiumbedarf von Bejing National, zumal das chinesische Unternehmen plant, seine Kapazitäten schnell auszuweiten. Eine kostengünstige, langfristige Versorgung mit Lithium sicherzustellen, ist deshalb ein entscheidender Teil der Unternehmensstrategie.

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Kühlsysteme für die E-Mobilität: technotrans zeigt Lösungen für Batterien und Schnelllader

Garanten für die E-Mobilität: Die technotrans AG präsentiert auf der Battery Show vom 15. bis 17. Mai in Hannover Batteriekühlsysteme für Straßen- und Schienenfahrzeuge. Im Fokus stehen dabei die Serien- als auch kundenspezifische Systeme für Lithium-Ionen-Batterien, Ladekabel und Energieumrichter. technotrans stellt neben Kühlsystemen für stationäre Energiespeicher auch Systeme für das High-Power-Charging in Schnellladestationen vor.

„Unsere Technik ist maßgeblich für den Erfolg von E-Mobilitäts-Lösungen“, betont Christian Walczyk, Leiter Vertrieb industrial solutions. „Sie gewährleistet die optimale Betriebstemperatur in der Fahrzeugbatterie oder bei stationären Energiespeichern und sichert dadurch langfristig eine hohe Leistungsfähigkeit der Lithium-Ionen-Batterien.“

Der Messeauftritt der Sassenberger auf der Battery Show steht ganz im Zeichen passender Lösungen für alle Einsatzbereiche in der E-Mobilität. Leistungsfähige Seriengeräte eignen sich für den Betrieb mobiler Li-Ionen-Batterien sowohl in Elektro-Bussen und -Straßenbahnen als auch inzwischen Elektro-Zügen des Fernverkehrs. Dabei stehen die Betriebssicherheit und das Thema Lightweight bei den Seriensystemen im Vordergrund.

Effiziente Kühlungen für Bus- und Pkw-Ladestationen
Im Bereich der stationären Systeme bietet technotrans effiziente Lösungen für den Bus-, Nutzfahrzeuge- als auch den Pkw-Verkehr. Mit seinen Kühlsystemen stellt das Unternehmen eine hohe Leistungsfähigkeit von Schnellladestationen im Bereich des High-Power-Chargings sicher. Die Kühlungen ermöglichen eine Aufladeleistung von bis zu 600 Kilowatt. Kühlmodule für Ladekabel stellt technotrans mit passiven oder aktiven Kühlelementen bereit. Insbesondere im Bereich der stationären Systeme für die E-Mobilität realisiert technotrans die Projekte nach kundenspezifischen Anforderungen.

Die Battery Show ist für technotrans der nächste Gradmesser für die weitere Entwicklung des Wachstumsbereichs Kühllösungen für die E-Mobilität.

technotrans auf der Battery Show 2018: Stand 534

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Pilbara Minerals: Expansion der Lithiumproduktion rechnet sich

Die australische Pilbara Minerals (WKN A0YGCV / ASX PLS) geht davon aus, die Kapazität ihres Lithium- und Tantalprojekts Pilgangoora für lediglich 207 Mio. Dollar verdoppeln zu können. Das Unternehmen veröffentlichte heute eine vorläufige Machbarkeitsstudie zur Steigerung der Produktionsrate von 2 auf 5 Mio. Tonnen pro Jahr und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Pilgangoora insgesamt.

Pilbara will mit der Phase I (2 Mio. Tonnen) bereits Mitte dieses Jahres in Produktion gehen und hofft, im dritten Quartal eine endgültige Machbarkeitsstudie zur Ausweitung auf 5 Mio. Tonnen pro Jahr fertigzustellen, sodass dann auch die Investitionsentscheidung getroffen werden kann. Derzeit sehen die Planungen vor, die Arbeiten an der Erweiterung im vierten Quartal dieses Jahres aufzunehmen, sodass die Kommissionierung im letzten Quartal des kommenden Jahres erfolgen könnte.

Damit wäre die Produktion von bis zu 800.000 Tonnen 6%igen Spodumenkonzentrats pro Jahr möglich. Die 274 Mio. Dollar teure erste Entwicklungsphase erlaubt einen Ausstoß von 330.000 Tonnen. Laut Pilbara-Chef Ken Brinsden liegt die Logik der beschleunigten Expansion im Wachstum in der Lithium-Ionen-Lieferkette und der Exploration, die Pilgangoora mittlerweile ein Minenleben von mehr als 40 Jahren bei einer Produktion von 2 Mio. Tonnen pro Jahr beschert habe.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

Pilbara Minerals: Expansion der Lithiumproduktion rechnet sich

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FORUM: Lithium-Ionen-Gabelstapler in der Logistik-Praxis

Moderation: Tobias Schweikl, Chefredakteur LOGISTRA, HUSS-VERLAG GmbH, München

Das Fachmagazin LOGISTRA, eine Publikation der HUSS-VERLAG GmbH, organisiert zur LogiMAT 2018 in Stuttgart ein Fachforum zum Thema Lithium-Ionen-Gabelstapler. Neben Informationen zur neuen Batterietechnik stellen Experten darin aktuelle Projekte vor, in denen Elektrostapler mit Lithium-Ionen-Akkus rentabel eingesetzt werden.

Elektrisch angetriebene Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Akku (Lithium-Ionen-Gabelstapler) sind in der Logistik stark im Kommen. Experten gehen davon aus, dass die neue Technik die herkömmlichen Blei-Säure-Akkus bereits in wenigen Jahren komplett ablösen könnte. Das Logistik-Fachmagazin LOGISTRA veranstaltet deshalb auf der Intralogistik-Messe LogiMAT 2018 in Stuttgart das Expertenforum "Lithium-Ionen-Stapler in der Logistik-Praxis". Am Donnerstag, 15. März 2018, stellen Fachleute von 10:00 bis 11:30 Uhr auf Forum E in Halle 9 eine Reihe von Projekten vor, in denen Lithium-Ionen-Stapler erfolgreich eingeführt wurden. Das Expertenforum will ebenfalls herausfinden, wie man lohnende Anwendungen identifiziert.

Die Vorteile der Lithium-Ionen-Akkus: sie sind wartungsfrei und können ohne schädliche Effekte zwischengeladen werden. Vor allem im intensiven Mehrschichtbetrieb ergeben sich daraus oft Zeit- und dadurch Kostenvorteile gegenüber Blei-Säure-Batterien, weil keine Batterien mehr gewechselt werden müssen. Weil es beim Laden von Lithium-Ionen-Akkus außerdem nicht zum Ausgasen kommen kann und nicht mit Säure hantiert wird, werden an die Ladetechnik zudem geringere Sicherheitsanforderungen gestellt. Das spart in vielen Anwendungen Platz und Organisationsaufwand.

Diesen Vorteilen stehen die immer noch höheren Anschaffungskosten gegenüber. Lithium-Ionen-Akkus sind teurer als Blei-Säure-Batterien, haben aber eine längere Lebensdauer und damit höhere Restwerte. Zudem kann durch das Zwischenladen oft mit kleineren Batterien gearbeitet werden.

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So gelingt kurzfristig eine deutsche EV Li-Ionen Akku Zellenproduktion

Die deutsche Zellenproduktion für Li-Ionen-Batterien aus einem heimischen Konsortium oder einer Kompetenz heraus befindet sich noch immer in einem temporären Entwicklungszustand, ist sozusagen ergebnisoffen. Es wird viel in die Forschung investiert. Oder man will gleich Milliarden in neue Zellsysteme und Fabriken stecken. Alles andere lohne laut Nationaler Plattform nicht, weil herkömmliche Li-Ionen-Batterien ausgereizt sind. Das sieht man bei Envites Energy völlig anders. „Dabei ist ein anderer Lösungsweg zielführender, der des Transfers von System und Know-how“, sagt Tim Schäfer von Envites Energy.

Denn Li-Ionen-Zellen nach dem VDA Standard sind innovativ. Leistung und Sicherheit verbessern sich schnell und revolutionär weiter. Damit ist eine Zukunftsfähigkeit der Li-Ionen-Zellen gegeben, weit über 2025 hinaus. Weltweit werden neue Fabriken auf Basis neuer Prozesslösungen gebaut, das Know-how ist tief disloziert, solche Produktionsgeheimnisse sind aber in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Daran setzt Envites Energy aus Nordhausen an. Nach Analyse und Praktikum sowie der erfolgreichen Fortentwicklung bietet das Unternehmen effiziente Li-Ionen-Systeme und Produktions Know-how an. Gemeinsam mit Partnern aus Korea und Deutschland. Auf Basis einer prismatischen PHEV Li-Ionen-Zellplattform ist ein komplettes Konzept für eine Fabrik mit beginnend einer Jahresproduktion im mehrstelligen Millionen Stückbereich investreif. Die Investitionskosten dafür verorten sich im Bereich von deutlich unter 50 Millionen €.

Eine Umsetzung in 2018 ermöglicht, würde eine Produktionsaufnahme bei flexiblem Fertigungsformat noch 2019 mit NCM 622, 811 oder dergleichen mit einer Jahreskapazität im mehrfachen Millionenbereich sichern. Eine solche Produktionsfab rechnet sich bereits ab etwa 2 Millionen Stück pro Jahr. Somit kommt eine solche Investition auch für Nischenmärkte oder auch immer dann in Frage, wenn die Lieferkette und die Belieferbarkeit mit höchster Qualität abgesichert werden soll. Auch für stationäre Batterien oder Industriebatterien. In der genannten Investitionssumme sind die Elektroden enthalten, die nach neuesten Erkenntnissen, mit Biadditiven und sichereren Elektrolyten für die Li-Ionen-Zellen hoher Energiedichte konzipiert sind.

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