Digitalisierung liefert nur das Werkzeug

Die Hannover Messe läuft und zeigt imposante Fortschritte im Bereich Industrie 4.0. Ist das ein Bild der Zukunft? Nein, gezeigt wird heutige Realität und eine Vorschau auf einen kurzen Zeitraum von vielleicht 2 bis 3 Jahren. Vernetzung, Automatisierung, IoT, additive Fertigung, künstliche Intelligenz und Plattformindustrie liefern erhebliche Effizienzgewinne, die zurzeit gerade produzierenden Unternehmen helfen. Langfristige Entwicklungen und neue Anwendungsszenarien werden die Wirtschaft noch gravierender verändern und Trends verstärken, die Kräfteverhältnisse derart verändern, dass Unternehmen sich strategisch darauf einstellen müssen.

1. “Everything as a Service” macht neue Wettbewerber stark

Amazon ist nicht nur der dominierende Online-Marktplatz, sondern das Unternehmen hat es auch verstanden, IT in ein skalierbares und leistungsstarkes Cloud-Produkt zu verwandeln, die Amazon Web Services (AWS). Innerhalb weniger Stunden können Start-ups für wenig Geld komplexe digitale Leistungen zusammenklicken, für die große Unternehmen noch vor nicht allzu langer Zeit jahrelange Entwicklungsarbeit brauchten. Dieses Erfolgsprinzip verlässt die reine Informationstechnologie und erobert die Welt der realen Dinge. Dort, wo Produktion und Logistik digital gesteuert werden, ist eine Manufacturing-Cloud, aus der nach Bedarf Produkte und Leistungen bezogen werden können, nur noch eine Frage des Geschäftsmodells. So hat das Berliner Unternehmen Kreatize beispielweise eine Plattform für Bauteile und Prototypen etabliert. Zurzeit müssen dort noch Angebote eingeholt werden, wenn es aber gelingt, Geschäftsprozesse und Angebotsverhandlungen als digitale Prozesse zu implementieren, ist es nur noch ein Schritt, zur Beauftragung in Echtzeit. Die dafür notwendigen Technologien sind in Hannover bereits sichtbar.

Dieser Trend konsequent zu Ende gedacht führt zu einer autonomen Produktion inklusive Beschaffung und Logistik, die sich kontinuierlich selbst optimiert. Über entsprechende Plattformen wird es möglich sein, eine eigene Produktion aufzubauen ohne eine Fabrik oder Fertigungsstraße finanzieren, aufbauen und warten zu müssen. Alles was gebraucht wird, Rohmaterialien, Produktionsanlagen, Transporte zwischen den verschiedenen Standorten und Lagerstätten, kann virtuell gesteuert werden und wird von den beteiligten Cloud-Manufacturing-Partnern nach Aufwand sekundengenau abgerechnet. Das öffnet branchenfremden Unternehmen und Start-ups die Türen, um ohne nennenswerte Investition in bestehende und neue Märkte mit ungeahnter Geschwindigkeit, Vehemenz und Respektlosigkeit einzudringen, wie es im Internet-Business bereits Alltag ist.

2. Kollaborationsmanagement wird zur Königsdisziplin

In einer derart vernetzten Welt gewinnen Unternehmen, denen es gelingt, die eigene Wertschöpfung optimal und kostengünstig zu gestalten. Das, was auf der Hannover Messe derzeit überwiegend zu bestaunen ist, ist fortgeschrittene Robotik. Roboter werden intelligenter und verträglicher, so dass sie besser mit menschlichen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten können (siehe Messe Forum „Automation“). Das wirkt sich bisher aber nur auf die innerbetrieblichen Prozesse aus. Deutliche Steigerungen von Effizienz und Wertschöpfung werden in den nächsten Jahren zusätzlich aus verbesserter Kollaboration von Unternehmen innerhalb eines Wertschöpfungs-Ökosystems entstehen. Das ist durchaus nicht schmerzfrei, denn es bedeutet, dass Unternehmen sich digital öffnen müssen. Da menschliche Verhandlungen zu langsam verlaufen, werden Schnittstellenroutinen viele Aufgaben des Aushandelns und Abstimmens übernehmen. APIs werden damit zum in Programmcode gegossene Kollaborationsmodell. Das ist ein Risiko und eine Chance zugleich. Und der Gedanke führt sicherlich bei vielen Managern zu Unbehagen, denn Kontrolle wird aus der Hand gegeben. Das fällt leichter, wenn ein solcher Schritt in einem Ökosystem zusammenarbeitender Unternehmen stattfindet, in dem ein grundsätzliches Vertrauensverhältnis besteht. Das Management von kollaborativen Beziehungen wird damit zu einer Kernkompetenz des Managements.

3. Experimentelles Unternehmertum wird zur Strategie

Nie wieder wird Geschwindigkeit von Veränderungen so langsam sein, wie heute. Vernetzung, Globalisierung und datengetriebenes Management führen in eine Welt, in der sich Bedingungen, Wettbewerb und Chancen noch schneller und dynamischer verändern. Der chinesische Marktplatz Alibaba zeigt, wie das Geschäftsmodell in Echtzeit optimiert wird. Kontinuierliches Messen Analysieren vielfältiger Daten liefern die Grundlage für automatische Modifikationen von Angeboten. Autonome, datengetriebene Entscheidungsprozesse treiben das Wachstum an. Es reicht Alibaba jedoch nicht, Entscheidungen auf historischen und eher zufällig gewonnenen Daten basieren zu lassen, sondern um eine valide Basis zu haben, werden automatisiert jeden Tag mehrere Tausend Experimente durchgeführt, die die Qualität der Datenbasis auf ein wissenschaftliches Niveau heben. Das sorgt nicht nur dafür, dass durch künstliche Intelligenz getroffene Entscheidungen datenbasiert sind, sondern auf den richtigen Daten basierend.

In den letzten Jahren haben Autoren wie Michael Schrage, Steve Blank und Eric Ries diesen Ansatz zu einer Managementdisziplin (Lean Startup) entwickelt und es sind eine ganze Reihe Werkzeuge entstanden, die dabei helfen, Experimente strategisch in der Unternehmensentwicklung einsetzen zu können. (LINK EXBOARD). Datengetriebene Unternehmen und Innovation können damit eine fruchtbare Allianz eingehen.

4. Wertschöpfung („Value Creation“) erhält eine neue Dimension

Wert für ein Unternehmen zu generieren, gehört zum grundlegenden Handwerkszeug des Managements. Seit den Neunzigerjahren hat sich die Erkenntnis immer weiter verbreitet, dass die Wertschöpfung nicht nur für das Unternehmen, sondern vom Kunden aus gedacht werden muss. Wirklich realisiert ist dieser Ansatz aber längst noch nicht überall. Neuen Auftrieb hat er in den letzten Jahren insbesondere durch den Innovationsdruck in vielen Branchen erfahren. Kunden sind treulos geworden und wechseln schnell zu Anbietern, die ihnen einen Wertvorteil bieten. Damit gelangt Kundenorientierung nicht mehr nur als interne Strategie, sondern als konstituierende Marktanforderung in Unternehmen ein. Kontinuierlich Innovationssprünge zu kreieren und Wertvorteile für Kunden zu schaffen, wird unverzichtbar.

In diesem Umfeld finden nicht nur bewährte Managementmodelle, wie das Lean Management eine neue Begründung, sondern neue Methoden des Innovationsmanagements, wie das bereits benannte Lean Startup oder Design Thinking. Letzteres hat sich mittlerweile zu einem Standardverfahren für Innovation gerade in der digitalen Transformation entwickelt.

Da sich nur managen lässt, was auch gemessen werden kann, ist es unumgänglich, auch über Daten und Analysen eine erweiterte Perspektive der Wertschöpfung kontinuierlich zu gewinnen. Wertgenerierung für Kunden spielt dabei genauso eine Rolle, wie unerschlossene Wertschöpfungspotenziale im Wertschöpfungsökosystem.

5. Entscheidungsalgorithmen erfordern neue Managementkompetenzen

Es ist einfach, über diese Entwicklungen zu sprechen, aber außerordentlich schwer, sie in der Managementpraxis zu berücksichtigen. Manager werden sich von Dingen lösen müssen, die bisher so viel Sicherheit gegeben haben: Verhandlungen und Abstimmungen werden automatisiert und an Algorithmen, künstliche Intelligenz und APIs delegiert. Die Steuerung von Produktion, Leistungserbringung, ja ganzen Wertschöpfungsketten werden von automatisierten Systemen übernommen. Controlling muss sich mit automatisiert erhobenen und analysierten Daten auseinandersetzen und tritt bei datengetriebenen Organisationen in eine nachgeordnete Rolle. Bei Innovationen verlassen Firmen immer mehr die kontrollierten F&E-Prozesse und geben sich agilen Methoden hin.

Behält das Management überhaupt noch eine gestaltende und steuernde Funktion? Wird vielleicht alle Strategie durch Daten und agile Trial-and-Error Prozesse abgelöst? Nein, Management wird sich verändern, aber nicht obsolet werden. Verständnis für Daten und Analyse wird künftig zum Basis-Handwerkszeug gehören. Kollaborationsmanagement erhält einen neuen Stellenwert und neue Managergenerationen werden eine Virtuosität im Umgang mit Unsicherheit und Dynamik entwickeln müssen. Statt linearer Planung wird das Jonglieren mit Experimenten und Lernprozessen immer wichtiger. Fehler und Scheitern stellen dabei auch nur Daten dar, die es zu analysieren gilt, wie andere auch. Die ersten Tools all diese Aufgaben sind bereits entwickelt. Weitere werden folgen.

Es braucht Mut. Es ist wie im Sport. Wer Ski- oder Snowboardfahren, Skaten oder Surfen lernt, wird es nie zu einem befriedigenden Ergebnis, geschweige denn zur Spitze schaffen, wenn alle Muskeln aus Angst verkrampft bleiben.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

GOT317-502-FR – Industrie Touch Panel PC

Neuste Prozessoren, sowie 17-Zoll-SXGA-TFT-LCD-Display

Der neue lüfterlose Touch Panel Computer GOT317-502-FR kommt mit den neusten Prozessoren einher – 7. Generation Intel® Core™, Celeron® und Pentium® (Codename: Kaby Lake) mit dem Intel® H110 Chipsatz. Der GOT317-502-FR verfügt über einen 17-Zoll-SXGA-TFT-LCD-Display, der einen 5-Wire Flat Resistive Touch Screen und eine Displayhelligkeit von 350 Nits aufweist.

Hohe Anwendungsbandbreite bei zwei Stromeingängen

Ob Automatisierung in der Fabrik, Infotainment, Digital Signage oder viele andere Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie, der GOT317-502-FR ist der passende Partner – zumal er den LGA1151- Socket-Type-Prozessor unterstützt, wodurch flexible Handhabung möglich ist. Er bietet zwei Varianten des Stromeingangs: Den 12/19 / 24V DC-Stromeingang mit Anschlussklemme und einen 19V 6,32A AC-Stromadapter. Der GOT317-502-FR wurde so konzipiert, dass Festplatten ausgetauscht werden können und zum Beispiel eine Standard-2,5-Zoll-SATA-Festplatte angeschlossen werden kann. Außerdem verfügt der industrielle Touch Panel PC über die Möglichkeit, um ein I/O-Modul erweitert zu werden. Je nach Wunsch können dies Fieldbus-Modules, DIO-Modules, oder die standardisierten COM-Modules sein.

Strapazierfähig von 0°C bis +40°C durch IP65 Frontblende

Der GOT317-502-FR ist mit zwei 260-Pin DDR4-2400 SO-DIMM Slots ausgestattet, wodurch ein Arbeitsspeicher von bis zu 32 GB verbaut werden kann. In Betrieb genommen werden kann der Touch Panel PC bei Temperaturen von 0°C bis +40°C und bei Erschütterungen bis 1G. Die Frontblende weist IP65 auf, was den strapazierfähigen Charakter verstärkt. Der Remote-Schalter sorgt dafür, dass sein Bediener den PC aus der Ferne an- und ausschalten, sowie neustarten kann. Damit vielseitige Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind, lässt sich der GOT317-502-FR per Wand-, VESA- und Tischständermontage einrichten.

Zahlreich verwendbare Slots und Internetzugang

Die I/O-Schnittstellen bieten zwei RS-232-422/485 Ports, vier USB 3.0 Ports und zwei GbE Ports (Intel® i219LM and i211AT). Außerdem ist jeweils ein HDMI v1.4, VGA (bis zu 1920 x 1200 60Hz), Display Port v1.2 (DP++), sowie ein Audio Port (Mic-in/Line-out) vorhanden. Abschließend kann der lautlose GOT317-502-FR durch zwei PCI Express Mini Card Slots erweitert werden – in einem von beiden bietet sich die Möglichkeit eine mSATA Speicherkarte zu verwenden. Ein Internetzugang kann optional durch Wi-Fi 802.11 b/g/n und WLAN-Antennen für eine drahtlose Verbindung garantiert werden. Außerdem sind in dem Industrie Touch Panel Computer Lautsprecher verbaut.

Der Industrie Touch Panel PC GOT317-502-FR ist ab sofort erhältlich. Bei Produktanfragen steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne unter http://sales@axiomtek.eu zu Verfügung.

Haupteigenschaften
• Flacher 17" SXGA TFT Touch Screen, 350 Nits Helligkeit
• LGA1151 Socket 7. Generation Intel® Core™ i7/i5/i3, Celeron® & Pentium® Prozessoren (Kaby Lake CPU)
• Eingebauter Intel® H110 Chipsatz
• zwei GbE, vier USB 3.0 und zwei COM-Ports (RS-232/422/485)
• 2.5" SATA HDD und mSATA
• WLAN Modul & Antenne (optional)
• IP65 Frontblende
• Unterstützt Wand- und VESA-Montage (VESA-Arm/Tischständer/ optionale Wandhalterung)
• Integrierte Lautsprecher und herausnehmbare Festplatte

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

it’s OWL vernetzt Menschen und Maschinen für Industrie 4.0

Künstliche Intelligenz, Smart Services und Arbeit 4.0: Damit die Fabrik der Zukunft Realität wird, müssen wir Menschen, Maschinen und IT stärker miteinander vernetzen. Konkrete Ansätze und Lösungen entwickelt das Technologie-Netzwerk it‘s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe. 50 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups zeigen Anwendungsbeispiele auf dem OWL-Gemeinschaftsstand (Halle 16 A04) auf der Hannover Messe.

Wie verarbeiten wir die Daten unserer Maschinen, um die Produktivität und Effizienz zu steigern? Wie entwickeln wir neue Services und Geschäftsmodelle? Und wie verbessern wir mit neuen Technologien die Arbeitsbedingungen und entlasten die Beschäftigten? „Für diese Herausforderungen entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei it‘s OWL gemeinsam praxisnahe Lösungen für den Mittelstand. Denn nur so können wir die Nutzenpotenziale von Industrie 4.0 erschließen“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it‘s OWL Clustermanagement GmbH.

Auf dem Weg zu Smart Services

Die mittelständischen Maschinenbauer verzahnen ihre Produkte immer stärker mit Services. So präsentiert die Denios AG aus Bad Oeynhausen – weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für den betrieblichen Umweltschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz – neue Ansätze für das Gefahrstoffmanagement der Zukunft. Dazu gehört ein intelligentes Gefahrstofflager, das durch Sensoren Schadensfälle wie das Auslaufen von Chemikalien oder Feuergefahren bereits im Vorfeld erkennt und behebt. Mit der smarten App ‚Denios Connect‘ können Unternehmen zukünftig auf neue Services zugreifen. Dazu gehören beispielsweise das Dokumentenmanagement, eine intelligente Zustandsüberwachung und eine präventive Wartung. Weitere Funktionen sind die eigenständige Schadensbehebung sowie die Simulation in den Gefahrstofflagern. Dadurch werden nicht nur Arbeitssicherheit und Umweltschutz verbessert, sondern auch Stillstandzeiten und Kosten in erheblichem Umfang eingespart.

„Unsere Kunden wollen ein Gesamtpaket mit Rundumbetreuung 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Um uns erfolgreich am Markt zu behaupten, müssen wir aus der Analyse der Daten neue Angebote entwickeln. Dafür bietet die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen bei it´s OWL eine hervorragende Basis. Erste Lösungen zeigen wir auf der Hannover Messe“, erläutert Helmut Dennig, Vorstandsvorsitzender der Denios AG. Auf dem OWL Gemeinschaftsstand können Besucher unterschiedliche Schadensfälle als Film auf einer Leinwand erleben und die Analyse und die Gegenmaßnahmen auf der App verfolgen.

Auch BOGE Kompressoren kann beispielsweise Performance-Daten der High Speed Turbo-Kompressoren umfassend erheben und analysieren. Auf Basis der gesammelten Daten und durchgeführten Analysen werden Hard- und Software kontinuierlich weiterentwickelt und dem Kunden individuell zum Einbau angeboten. Das Resultat: ein maximal effizienter Betrieb der Druckluftstation über die gesamte Lebensdauer.

Data Analytics – vom Sensor in die Cloud

Intelligente Datenauswertung und maschinelles Lernen ermöglichen eine verteilte Produktionsplanung in Echtzeit, eine zustandsbasierte Prognose und eine Abwehr von Anomalien. Konkrete Ansätze für Data Analytics im Mittelstand zeigen die Weltmarktführer der Automatisierungstechnik Beckhoff, KEB, Lenze, Phoenix Contact, WAGO und Weidmüller. Besucher erhalten einen einzigartigen Überblick über praxisnahe Lösungen für das Erfassen, Transportieren und Analysieren von Daten – vom Sensor bis in die Cloud.

So macht WAGO beispielsweise Maschinenzustände einer virtuellen Apfelsaftfabrik mit den WAGO-Controllern PFC und der WAGO Cloud Data Control sichtbar. Die Cloud Data Control verwaltet und überwacht alle Controller PFC sowie deren Applikationen und Daten. Ein Web-Portal dient dem Anwender als Benutzeroberfläche für den Cloud-Dienst, über den er Zugriff auf Funktionen wie Benutzerverwaltung, Status-Monitoring, Alarmfunktionen und E-Mail-Benachrichtigungen erhält. Weidmüller hilft mit maßgeschneiderten Analytics-Lösungen dabei, Predictive Quality oder Predictive Maintenance zu realisieren. Mit kommunikationsfähigen Signalwandlern, I/O-Systemen, Routern, Switches sowie dem IoT-Controller werden die Daten im Netzwerk verfügbar und gewährleisten dabei IT-Sicherheit.

Optimales Umfeld für neue Geschäftsideen

Aus der Zusammenarbeit im Netzwerk entstehen neue Geschäftsideen. Auf dem OWL-Gemeinschaftsstand präsentieren sieben Startups ihre Konzepte. Das Spektrum reicht vom Einsatz von Drohnen über intelligente Messverfahren und additive Fertigung bis zu cloudbasiertem Einkaufsmanagement und künstlicher Intelligenz.

Gleich zwei Startups bieten Unternehmen individuelle Lösungen für den Einsatz von Drohnen: Die Bielefelder Third Element Aviation GmbH verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Entwicklung und Produktion der unbemannten Fluggeräte. Durch innovative Sensor-Technik und ein Echtzeit-Satellitennavigations-System können sie Flächen schnell und genau untersuchen. Auch bei schwierigen Umweltbedingungen kann die Flugplattform ConVecDro bis zu 45 Minuten fliegen und so z.B. eine Fläche von bis zu 40.000 m² hochpräzise kartieren. Einsatzbereiche sind beispielsweise Industrieinspektionen, Überwachungsaufgaben, aber auch die Landminensuche.

Während bei Third Element Aviation der Schwerpunkt auf der Hardware liegt, konzentriert sich die Viafly GmbH auf die Software. Alleinstellungsmerkmale sind eine kinderleichte Steuerung und die künstliche Intelligenz der Drohnen, die mit Sensoren, Kameras und einer 360° Hinderniserkennung ausgestattet sind. Mit 14 Mitarbeitern an den Standorten Paderborn und im Centrum Industrial IT in Lemgo entwickelt die Viafly intelligente Lösungen für Anwendungen in den Bereichen Katastrophenschutz, Wartung und Sicherheit. Eine autonome Drohne kann beispielsweise Routinekontrollen von Industrieanlagen und elektrischen Leitungen übernehmen. Die Mitarbeiter werden in Echtzeit über alle relevanten Zustände und Ereignisse informiert und können sich jederzeit ein realitätsgetreues Bild der Anlagen machen.

Maßgeschneiderte Assistenzsysteme

Bei allen technischen Verbesserungen bleibt der Mensch im Zentrum der Fabrik. Assistenzsysteme, Verfahren der intuitiven Bedienung und neue Entwicklungsmethoden unterstützen und entlasten die Beschäftigten. Auch für diese Herausforderung bietet it‘s OWL neue Lösungen.

Das Detmolder Startup Assembly Solutions entwickelt individuelle Assistenzsysteme für die Fertigung, Montage und Logistik im Mittelstand. Über eine Projektion werden dem Werker Informationen zu einzelnen Verrichtungen auf die Arbeitsfläche, auf Arbeitsobjekte und auf Greifbehälter übermittelt. Die Systemsteuerung erfolgt über eine multimodale Schnittstelle mit Sprach-, Gesten- oder Tasteneingaben. Für HORA Regelarmaturen hat Assembly Solutions z. B. ein Assistenzsystem für die Montage von kundenindividuellen Stellantrieben in hoher Variantenvielfalt umgesetzt. Durch Koppelung mit dem ERP-System werden die Auftragsinformationen direkt übermittelt und im Sichtfeld des Beschäftigten angezeigt. So lassen sich Anlernzeiten reduzieren und Montagefehler vermeiden. Einen Beitrag zur Prozesssicherung und Qualität leistet ein Assistenzsystem bei BOGE Kompressoren, indem u.a. gesteuerte WLAN-Schraubtechnik zur Drehmomentüberwachung und Schraubfalldokumentation angebunden wurden.

Virtuelle Entwicklung neuer Arbeitsplätze

Das Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM zeigt, wie Augmented Reality für die Entwicklung neuer Produktionsarbeitsplätze eingesetzt werden kann. Das Unternehmen Hella verwendet dafür Module des Arbeitsplatzes aus Pappe, an denen Produk-tionsplaner und Konstrukteure bisher die Montage eines neuen Scheinwerfers real erproben und sukzessive die Abläufe optimieren. Allerdings kann dies erst erfolgen, wenn Prototypen der zu montierenden Bauteile fertig gestellt sind. Mit der neuen Technologie kann der Arbeitsplatz nun vorher und damit bereits deutlich früher konzipiert werden. Den Planern werden über eine Datenbrille die einzelnen Teile eingeblendet, so dass sie den Scheinwerfer virtuell in der realen Produktionsumgebung montieren können. Dadurch wird die Entwicklung des Arbeitsplatzes erheblich effizienter, schneller und kostengünstiger. Davon können sich Besucher der Messe an einem Demonstrator überzeugen.

Der Spitzencluster it‘s OWL

Im Technologie-Netzwerk it‘s OWL entwickeln 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen Lösungen für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. Über ein innovatives Transferkonzept werden neue Technologien für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar gemacht. Ausgezeichnet im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gilt it´s OWL als eine der größten Initiativen für Industrie 4.0 in Deutschland. it‘s OWL leistet einen wichtigen Beitrag für Wertschöpfung und Beschäftigung in OstWestfalenLippe. Seit dem Start des Technologie-Netzwerks in 2012 haben die Unternehmen 8.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Sechs Forschungseinrichtungen und 23 neue Studiengänge sind entstanden. 34 Unternehmen wurden gegründet.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.its-owl.de/hannovermesse

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Studie: Digitales Arbeiten setzt sich durch

.

  • Reifegrad steigt von 3,28 auf 3,83 – damit überwiegt erstmals das digitale Arbeiten
  • Arbeitseffizienz erhöht sich um fast ein Drittel
  • Social-Collaboration-Tools sollen Silo-Strukturen aufbrechen und Innovationen fördern
  • Technologische Trends verändern den digitalen Arbeitsplatz massgeblich

Immer mehr Mitarbeiter nutzen Social-Collaboration (SC)-Tools. Das ergab die 2. Schweizer Social Collaboration Studie 2018 von Campana & Schott und dem Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt. Demnach stieg der Reifegrad Schweizer Firmen auf einer Skala von 1 bis 7 im Vergleich zum Vorjahr von 3,28 auf 3,83. Das bedeutet, es kommen erstmals mehr aktuelle digitale Technologien zum Einsatz, als analoge Lösungsansätze (wie das Befragen persönlicher Kontakte) oder etablierte Technologien (z.B. das Versenden von E-Mails). Bei einem länderspezifischen Vergleich mit Deutschland lässt sich kein wesentlicher Unterschied feststellen. Die Teilnehmer aus der Schweiz weisen im Vergleich zu Deutschland – mit einem Durchschnittswert von 3,98 – einen etwas niedrigeren Reifegrad auf.

Am häufigsten werden digitale Tools für mobiles Arbeiten genutzt, gefolgt vom Austausch von Dokumenten und der Suche nach Informationen und Neuigkeiten. Wer öfter SC-Tools einsetzt, arbeitet um bis zu 30 Prozent effizienter als seine Kollegen.

„Dass der Einsatz von Social-Collaboration-Tools die Arbeitseffizienz erhöht, hat sich bereits in der vergangenen Studie gezeigt“, so Dr. Eric Schott, Mitautor der Studie und Geschäftsführer von Campana & Schott. „Inzwischen dienen SC-Tools vor allem zur Förderung von Innovationen sowie zur Verstärkung der firmenübergreifenden Zusammenarbeit. Um von den Vorteilen zu profitieren, müssen Unternehmen aber weiterhin bestehende Hemmnisse wie unzureichende Usability der Tools oder mangelnden mobilen Zugriff beheben.“

Starke Veränderungen spürbar – aber auch die Erwartungen steigen

Der zunehmende Einsatz von SC-Tools macht sich in Unternehmen schon bemerkbar. So berichtet etwa jeder zweite Mitarbeiter von einer veränderten Unternehmenskultur. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams, Abteilungen und Hierarchieebenen hat sich demnach verbessert, sodass auch Innovationen spürbar leichter realisiert werden konnten. Gleichzeitig erhöhen optimierte Prozesse die Motivation der Mitarbeiter.

Doch noch ist nicht alles Gold was glänzt: Mit der technischen Ausstattung ihres Arbeitsplatzes sind nur knapp 10 Prozent der Befragten vollständig zufrieden. Dies gilt für Konzerne wie auch für Mittelständler gleichermassen. Es fehlt vor allem an einfachen, intuitiv bedienbaren Anwendungen. Auch ein mobiler Zugriff auf Informationen wird häufig vermisst. Zudem wünschen sich die Mitarbeiter eine verbesserte Work-Life-Balance, mehr Spass an der Arbeit und die schnelle Verfolgung neuer Ideen. Gerade diese Anforderungen können moderne SC-Tools erfüllen.

Aktuelle Trends und Technologien halten Einzug

Der digitale Arbeitsplatz wird sich durch aktuelle Trends und zukunftsträchtige Technologien ohnehin stark verändern. So setzen schon jetzt mehr als ein Drittel der Unternehmen auf Technologien aus den Bereichen Big Data/Data Analytics und über ein Fünftel aus dem IoT-Umfeld. Dieser Anteil wird sich in den kommenden Jahren deutlich erhöhen: So erwarten 60 Prozent der Befragten sehr grosse Veränderungen durch Big Data und 48 Prozent durch IoT. Zudem werden Künstliche Intelligenz sowie Augmented und Virtual Reality innerhalb der kommenden fünf Jahre die Arbeitsprozesse beeinflussen.

Social Collaboration ist Management-Sache

„Damit die Einführung von SC-Tools gelingt, ist eine Unterstützung des Managements und eine klare Vermittlung der Vorteile an die Mitarbeiter nötig“, so Boris Ovcak, Director Social Collaboration DACH bei Campana & Schott. „Dies geschieht nicht in allen Unternehmen. So berichten knapp 30 Prozent der Teilnehmer von einer geringen Unterstützung durch das Management und sogar 36 Prozent von einer nicht ausreichenden Kommunikation der Mehrwerte. Um diese zu verdeutlichen, können Unternehmen Use Cases nutzen. Dazu gehören Informationen zu aktuellen Themen und Projekten, das Stellen inhaltlicher Fragen, schnelles Feedback zu neuen Ideen oder das Finden von Experten zu bestimmten Bereichen.“

Bis zu 32 % höherer Reifegrad durch Digitalisierungsprojekte

Digitalisierungsprojekte zahlen sich in Form einer stärkeren Technologienutzung und damit auch einer höheren Arbeitseffizienz aus. Vor allem grosse Unternehmen haben in den letzten Jahren intensiv an digitalen Strategien gearbeitet und diese umgesetzt. Der Mittelstand hinkt dagegen bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten hinterher. Dementsprechend ist der Reifegrad in Unternehmen mit abgeschlossenen Digitalisierungsvorhaben mit 4,5 deutlich höher als der Reifegrad von 3,4 bei Teilnehmern, für die Digitalisierungsprojekte bislang keine Rolle spielten. Zudem zeigen sich deutliche Branchenunterschiede: Während IT-Unternehmen mit 4,9 erwartungsgemäss den höchsten Reifegrad aufweisen, gefolgt von der Chemie- und Pharmaindustrie (4,2), liegen der Fahrzeugbau (3,9) und das Gesundheitswesen (3,7) unter dem Durchschnitt.

Per Klick können Sie hier weitere Materialien herunterladen:

Broschüre und Kurz-Zusammenfassung

Infografiken (als Einzelgrafiken und Wallpaper)

Über die Studie

Als mehrjährige Zeitreihenuntersuchung liefert die Deutsche Social Collaboration Studie einen tool- und herstellerunabhängigen Gesamtüberblick über die Entwicklung digital vernetzter Zusammenarbeit in deutschsprachigen Unternehmen. An der diesjährigen Erhebung beteiligten sich quer durch ein breites Branchenspektrum 1.418 Mitarbeiter grosser und mittelständischer Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz. Neben wissenschaftlichen Aussagen zum Status quo der Social-Collaboration-Adaption in der Wirtschaft bietet die Studie empirisch abgesicherte Erfolgsfaktoren für den praktischen Einsatz in Unternehmen.

Die vierte Erhebungswelle ist für Ende 2018 / Anfang 2019 geplant. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.collaboration-studie.ch

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die eBOX565-312-FL – Embedded-System zur Anwendung in rauer Umgebung

1-CH GbE PoE und austauschbare Festplatte

Energieeffizient, kompakt und flexibel – Die eBOX565-312-FL erfüllt diese Eigenschaften bei Temperaturen von -20°C bis + 55°C und hält Erschütterungen von bis zu 3G stand. Die 1-CH GbE PoE unterstützt IEEE802.3af, wodurch Sie Kabelmengen reduzieren und eine einfache Installation möglich ist. Ebenso verfügt das Embedded-System über eine austauschbare Festplatte.

Kameraverbindung durch einen Gigabit-PoE-Port

Der Gigabit-PoE-Port bietet die Möglichkeit eine Kamera oder andere PoE-Geräte für Machine Vision-Anwendungen, wie AOI (Automated Optical Inspection) oder Überwachungssysteme, anzuschließen. Die eBOX565-312-FL wird von einem Intel® Celeron® Prozessor N3350 (Codename: Apollo Lake) angetrieben und verfügt über einen 204-Pin DDR3L-1867 SO-DIMM-Steckplatz, der einen Arbeitsspeicher von bis zu 8 GB unerstützt.

Zahlreiche Slots und schnelle Leistungsveränderung

Zu den vielen Slots zählen I/O-Schnittstellen samt jeweils zwei HDMI und RS-232/422/485 Slots, sowie vier USB 3.0 Slots. Zusätzlich ist ein Gigabit Ethernet Slot und zwei SMA Type Connector Openings für Antennen vorhanden. Durch den PCI Express Mini Card Slot ist es möglich Wireless-Karten zu nutzen. Der AT / ATX-DIP-Schalter des lüfterlosen Embedded-Systems kann zudem mit nur einem Klick das Einschaltverhalten verändern, was effizientes Arbeiten erleichtert.

Flexible und platzsparende Befestigungsmöglichkeiten

Die platzsparende eBOX565-312-FL bietet ein breites Spektrum an Befestigungsmöglichkeiten, sodass es sich an VESA-Halterungen, Wandhalterungen oder DIN-Rail befestigen lässt. Als Betriebssystem lässt sich Windows® 10 IoT und Linux nutzen. Das Embedded-System unterstützt Axiomteks AXView-Software zur Geräteüberwachung und Remote-Management von industriellen IoT-Anwendungen.

Die vielseitige eBOX565-312-FL ist ab Juni 2018 erhältlich. Bei Produktanfragen steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne unter http://sales@axiomtek.eu zu Verfügung.

Haupteigenschaften
• Intel® Celeron® Prozessor N3350 (Codename: Apollo Lake)
• 204-Pin DDR3L-1867 SO-DIMM, bis zu 8GB
• 1-CH PoE, IEEE802.3af
• 2 HDMI, 2 COM and 4 USB 3.0 Slots
• Anwendung bei Betriebstemperaturen von -20ºC bis +55ºC
• AXView 2.0 Software für IIoT und Geräteüberwachung

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Streamsheets – IoT und Digitale Transformation für Praktiker

  • Microservices für IoT und Industrie 4.0 Prozesse mit Excel-ähnlichen Formeln modellieren und visualisieren
  • Das deutsche IoT-Startup Cedalo AG präsentiert die Streamsheet-Technologie auf der Hannovermesse
  • Zielgruppe sind Fachanwender ohne Programmierer-Ausbildung

Die Cedalo AG präsentiert auf der Hannovermesse eine enduser-gerechte Lösung zum Analysieren, Simulieren und Visualisieren von Sensor- und Maschinendaten sowie zum Steuern von digitalen Prozessen. Die Lösung basiert auf sogenannten Streamsheets, die auf den ersten Blick an Microsoft Excel oder Google Tabellen erinnern. Anders als klassische Tabellenkalkulationen sind Streamsheets jedoch Server-Prozesse, die kontinuierlich laufen und speziell für automatisierte Analysen und Steuerungen auf Basis eventbasierter Messageprotokolle und zyklischer Verarbeitungen konzipiert wurden.

Mit Streamsheets können Fachanwender eventbasierte Microservices im Bereich Industrie 4.0 und Industrial IoT modellieren. Aufgrund der hohen Flexibilität eignet sich die Cedalo-Lösung gleichermaßen zur Analyse und Visualisierung von IoT-basierten Daten wie auch zur Simulation von Datenströmen bzw. eventuell noch nicht vorhandener Aktuatoren oder Sensoren. Streamsheets laufen in der Cloud, „On-Premises“ in Docker-Containern oder sogar auf dem Raspberry Pi.

Eine weitere Stärke von Streamsheets ist die Fähigkeit, unterschiedliche Datenquellen sowie M2M-Protokolle zu verbinden und zu vernetzen. Zusätzlich können regelbasiert Aktionen ausgelöst und Daten automatisiert an Drittsysteme weitergegeben werden, ohne dass dazu eine manuelle Interaktion notwendig ist.

Typische Einsatzbereiche sind die Modellierung automatisierter bzw. autonomer Transformations-, Analyse-, Kommunikations- oder Steuerungsprozesse, die bislang aufwendig durch Experten über spezielle Modellierungstools, Scripting oder klassische Programmierung in Java, Python oder anderen Programmiersprachen implementiert werden mussten. Mit den Cedalo Streamsheets lassen sich Prozesse und Analysen zu weit geringeren Kosten und in viel kürzerer Zeit realisieren. Streamsheets sind deshalb auch sehr gut für Prototyping, Proof-of-Concept und Aus- bzw. Weiterbildung geeignet.

Cedalo Streamsheets agieren als OPC UA Server und bieten gleichzeitig Konnektoren für Apache Kafka, MQTT, REST und AMQP. Über Feld-Gateways können die klassischen Feldbusse, IO-Link und weitere Kommunikationsprotokolle angebunden werden.

Die Cedalo AG ist auf der Hannovermesse mit 2 Ständen vertreten: Halle 17, Stand B68 (Young Tech Enterprises) und auf dem Industrie 4.0 Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg in Halle 6, C18. Die Cedalo AG ist Preisträger im Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

MedTech: How a Modern MES Increases Efficiency

The level of operational efficiency strongly dictates manufacturing profit. How can it not, as it is the ratio between output gained from manufacturing and the input required to produce it. For the Medical Device manufacturing industry, however, the relationship is a complex one, as increasingly sophisticated products and stringent regulations require multiple processes and checks. Moreover, increasing efficiency means nothing without maintaining, or even improving, quality.

Manufacturing Execution Systems (MES) have been gradually adopted over the last decade in the manufacture of medical devices. To meet the ever changing demands of the marketplace, however, MES also needs to change and adapt. The market now demands increasingly intricate and often customized or even personalized solutions. Quality expectations are also higher and compliance with requirements of agencies such as the FDA progressively stringent. And rightly so – the FDA has product quality at the top of its priority list because they must protect the safety of patients.

New technologies and ways of delivering healthcare, including proactive self-monitoring has led Individuals to expect much better medical outcomes at a lower cost. In addition, continued research as well as non-traditional competitors, such as Google and Apple making in-roads into the Medtech space is opening up many opportunities to deliver healthcare in more efficient ways. For example, the ability to produce patient specific devices provides a way to personalize and tailor care needs to the individual. ‘Lab on a chip’ (LOC) technology is another example. This greatly increases automation and throughput for screening – enabling faster analyses at reduced costs.

So what has changed to enable economic production of patient-specific devices at high quality?

The answer lies new Smart Manufacturing methods coupled with the ability to leverage the Internet of Things (IoT) to gather large amounts of data and turn it into valuable, actionable intelligence. A modern MES is the foundation required for manufacturers to fully realize the multiple benefits, flexibility and efficiency throughout the production process and keep pace with the constant change of the modern world.

Modern MES solutions are designed to reduce the need for human interaction with the production process. This frees up valuable resources for other tasks and reduces the risk of human error – adding to both efficiency and quality. They also make use of the masses of real-time data that is now produced from the shop floor. The low cost of sensors and electronics means there is more information coming from the production processes with materials, assemblies and production equipment communicating and passing data into the MES. This real-time data provides the intelligence required for swift decision making and enables operators to react more quickly to production problems. In turn, this means less re-work is required and fewer corrective action plans need to be opened.

Other areas where the MES can help improve efficiency include equipment maintenance. By integrating maintenance management into the MES, it can control activities to maximize equipment availability and minimize impact on production. Using data from plant machines, it can determine what actions are needed and even predict possible risk areas; deploying technicians when and where needed and optimizing the use of their time. Areas such as calibration can be monitored and controlled – ensuring calibration certification is maintained in a timely manner while, again, minimizing impact on production time.

Future-ready MES and Big Data

One of the big changes with a future-ready MES is its ability to make the use of the increasing masses of data available from a shop floor. First and foremost, this removes the need for paper records as all information can be held by the system and be made readily available when and where it is needed. By handling this data in new ways and treating the shop floor as a de-centralized production model, the production environment also becomes an inherently flexible one.

What does this mean? Well, this is where the ability to economically individualize products comes in. Production no longer need be a linear process but more like a dynamic marketplace where products or assemblies can choose their path through the shop floor based on what processing needs they have. This fundamental change in the approach to manufacturing also means that continuous adjustments and improvements can be made to processes – helping to build quality into a product rather than inspect it at the end.

Overall the next generation of MES are helping to redefine MedTech manufacturing. Their flexibility, dynamic nature and ability to handle and analyse masses of shop floor data (Big Data) dramatically increases operational efficiency. The intelligence gleaned from production of current products can also be used to facilitate more rapid introduction of new products. The ability to dynamically change production also means engineers are no longer constrained by the limits of the production line and the path is cleared for even more ingenious innovations to be realized. As all of these boundaries are lifted, who knows what wondrous technologies will be available for medical care in the future!

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

nextLAP presents SmartRack for rapid and flexible digitisation of order-picking processes

nextLAP GmbH, a specialist in IoT-based solutions for the digital management and automation of production and logistics processes, has developed SmartRack, a solution which is used, among other things, for the efficient digitisation of order-picking processes in production and logistics. It leverages IoT devices and is connected to an IP/1 platform – both in-house developments of nextLAP. SmartRack allows factories to optimise their material flows, ergonomics and inventories using real-time data. Electronics supplier Limtronik will demonstrate how it works at stand D26, hall 7 at HANNOVER MESSE 2018.

Thanks to the modular SmartRack system, which is employed, for example, in the automotive sector, all kinds of order-picking processes can be easily digitised and automated, from pick-to-light, pick-to-box, eKanban and multi-pick to forward/reverse order-picking of batches and sequences. To do this, storage racks and areas are equipped accordingly with IoT components and connected to nextLAP’s IP/1 platform. The system includes buttons with a processor and LED screen, a controller and a screen or tablet. Because the system has been designed like an app, its operation and configuration can be tailored precisely to the various areas of application.

All data is collected centrally in the platform, where it is processed in real time. The system can be connected to existing MES and ERP systems. The big data obtained from the digitised process is used to generate improvement measures and alternative action (using algorithms and artificial intelligence). Building on IoT, SmartRack thus combines conventional automation features of order-picking processes with digitisation features involving big data and machine learning.

SmartRack keeps administrative costs low, as it is quick and easy to install, configure and maintain, with no IT expertise or knowledge of automation required. The solution is leased “as a service” on a monthly basis with no fixed term; usage, maintenance and support are included.

Electronics factory expects potential savings of around 30 percent

At Limtronik, where the SmartRack system is already in its launch phase, savings of approximately 30 percent are anticipated on the standard costs for order-picking processes (routes, ergonomics, inventories, process times etc.). SmartRack enables the flagging of defective parts, incorrect components in the box or special retrievals; the control station/group leader to be called; real-time inventory management; replenishment control based on real-time consumption; flexible repositioning and reconfiguring by the technical department; online monitoring of the availability of the SmartRack components, and much more.

Limtronik will demonstrate the SmartRack and all its components at HANNOVER MESSE 2018 at stand D26 in hall 7 (joint stand with SEF Smart Electronic Factory e.V.).

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Studie identifiziert Hebel für erfolgreiche Digital Experience

e-Spirit hat 200 internationale Entscheider aus Marketing und IT zum Status-quo ihres digitalen Ökosystems befragt und die Ergebnisse in einer neuen Studie veröffentlicht. Der Hersteller der FirstSpirit Digital Experience Platform identifizierte in der Studie insbesondere die Faktoren, die Unternehmen mit einer nahtlosen, überall überzeugenden digitalen Interaktion auszeichnet. Denn viele Firmen haben noch mit einer wenig überzeugenden Customer Experience und Problemen im Zusammenspiel von einzelnen Marketing-IT-Lösungen in ihrem Ökosystem zu kämpfen, so eine Erkenntnis der Befragung von Unternehmen aus Europa und den USA.

„Wir wollten herausfinden, mit welchem Erfolg Unternehmen ihr digitales Ökosystem aufbauen, betreiben und erweitern. Bei Tausenden an möglichen Lösungen am Markt liegt die Herkulesaufgabe ja nicht nur in der Auswahl der richtigen Einzellösungen, sondern in deren Integration in ein funktionierendes Ökosystem”, erklärt Michael Gerard, CMO von e-Spirit. „Knapp 20 Prozent der befragten Unternehmen sind mit ihrem digitalen Ökosystem sehr erfolgreich. Die Experience stimmt und sie erzielen einen hohen ROI. Die Investition in DX-Technologie hat sich für sie bezahlt gemacht. Mit unserer Befragung sind wir insbesondere auf diese Experience Leader eingegangen. Wir haben sechs Faktoren identifiziert, in denen sie sich von deutlich weniger erfolgreichen Unternehmen unterscheiden und daraus Empfehlungen abgeleitet.“

Sechs Empfehlungen aus der Studie, mit denen Unternehmen ihre Digital-Experience-Technologie optimal einsetzen und ihren ROI steigern können:

1. Vereinfachen Sie die Orchestrierung und Verbreitung von Inhalten auf globaler Ebene.
61% der Experience Leader können dies problemlos.

2. Schaffen Sie Personalisierung in Echtzeit.
Die Hälfte der Experience Leader (51,3%) kommuniziert bereits personalisiert in Echtzeit. Sie nutzen dafür alle verfügbaren internen und externen Datenquellen sowie das Verhalten der Nutzer.

3. Kommunizieren Sie Omnichannel, insbesondere Mobile und IoT zählen.
60 % der Experience Leader liefern Inhalte ohne weiteren Aufwand an mobile Geräte wie Smartphones und 29 % an IoT Devices.

4. Steigern Sie die Agilität Ihrer Infrastruktur durch eine offene, zukunftsgerichtete Technologie.
73% der Unternehmen sehen eine offene Architektur als besonders wichtig für den Erfolg ihres digitalen Ökosystems.

5. Erleichtern Sie die Arbeit Ihres Teams durch integrierte Digital-Experience-Lösungen.
Beispiel Digital Asset Management (DAM): Knapp die Hälfte der Experience Leader (47%) nutzt eine Digital-Experience-Lösungen, bei der CMS und DAM vollständig integriert sind.

6. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihre Digital-Experience-Technologie bietet.
67% der Experience Leader nutzen die Möglichkeiten ihrer DX Platform heute bereits stark und profitieren davon. Richtig ausgereizt wird sie erst von 7%.

Die vollständige Studie mit den Erkenntnissen der Experience Leader gibt es bei e-Spirit kostenlos unter: https://www.e-spirit.com/us/e-book-state-of-the-dx-ecosystem/index.jsp

„Um eine überzeugende, personalisierte Interaktion mit ihren Kunden an allen Touchpoints und auf allen Geräten zu führen, benötigen Unternehmen eine ausgereifte und flexible Digital Experience Platform. Sie muss neben starkem Content Management auch KI-getriebene Personalisierung und Omnichannel Marketing bieten und flexibel mit anderen Lösungen innerhalb des DX Ökosystems interagieren”, so Michael Gerard.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

DSA engagiert sich im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus

Ab sofort verstärkt die Aachener DSA Daten- und Systemtechnik GmbH als immatrikuliertes Mitglied die Aktivitäten im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus.

Um die Kooperation mit der Forschung zu intensivieren und neue Synergieeffekte zu erschließen, engagiert sich DSA jetzt im Center Connected Industry und wird dort zukünftig in enger Kooperation mit anderen Mitgliedern aus Forschung, Industrie und Verbänden an zukunftsweisenden Themen innerhalb der der logistischen Wertschöpfungskette arbeiten. In der Demonstrationsfabrik und den InnovationLabs im Cluster Smart Logistik können die Forschungsergebnisse unmittelbar unter realen Bedingungen getestet werden.

Mit der Mitgliedschaft im Center Connected Industry möchten die DSA ihrem Anspruch nachkommen, die Fahrzeugindustrie der Zukunft aktiv mitzugestalten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit schafft die besten Voraussetzungen, um innovative Lösungen für die Fahrzeugdiagnose von morgen zu finden, sie schnell prototypisch umzusetzen und mit der Erfahrung und dem Expertenwissen der DSA zu einer digitalen Fabrik beizutragen.

Das Center Connected Industry verspricht sich von der Zusammenarbeit mit der DSA, die mobilen Assets des Testbetts vollständig und detailliert in das gesamte Informationsökosystem einbetten zu können. Am Beispiel der Future Logistics Initiative werden die beteiligten Transportfahrzeuge und -mittel in die Lage versetzt, sowohl Zustände, Umgebungs- und Transportgutparameter, als auch Positionsdaten in Echtzeit an geeignete Systeme zu kommunizieren. Hierdurch kann ein neues Level der Informationstransparenz mobiler Materialflüsse erreicht werden.

Über das Center Connected Industry auf dem RWTH Aachen Campus

Das Center Connected Industry im Cluster Smart Logistik bietet eine Plattform für Industrieunternehmen, Forschung, Software- und Dienstleistungsanbieter, die die prototypische Evaluierung neuer und bestehender IoT-Technologien zur zielgerichteten, technologieunterstützten Informationsbereitstellung zur Zielsetzung hat. Neue Technologien und Möglichkeiten des Internets der Dinge sollen durch frühzeitige Bewertung und Erprobung auf direktem Wege in produktiven Nutzen überführt werden.

Unter dem Leitsatz „Next Level Information Logistics“ bündelt das Center das verfügbare Fachwissen in den zur Realisierung der vernetzten Digitalisierung relevanten Themenfeldern und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Industrieanwendern, Technologie- und Lösungsanbietern sowie relevanten Forschungsstellen der RWTH Aachen.

Weitere Informationen unter: http://connectedindustry.net

Über DSA

DSA ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern und Niederlassungen in China, Italien, Südafrika, Mexiko, Brasilien, Indien und den USA.

Seit über 35 Jahren ist das Unternehmen bekannt als führender Experte in der Entwicklung innovativer und kundenspezifischer Kommunikationslösungen für die Fahrzeugelektronik. Ob in der Fahrzeugentwicklung, der Produktion oder im Aftersales- und Connected-Vehicle-Bereich – die modularen, flexiblen Lösungen von DSA fördern Prozesse über den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen.

Neben dem Experten-Know-how in der Prüf- und Diagnosetechnik verfügt das Unternehmen über langjährige Erfahrung in der Realisierung von maßgeschneiderten Logistik- und Qualitätssicherungssystemen und bietet einen umfassenden Service von der Entwicklung bis hin zu Inbetriebnahme und Support.

Weitere Informationen unter: https://www.dsa.de/de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox