IoTOS beim Digital-Gipfel auf dem Podium: Maria Christina Bienek über neue I4.0-Geschäftsmodelle

Wie beeinflusst die künstliche Intelligenz das Leben und Wirtschaften in Deutschland? Dies war die zentrale Frage auf dem diesjährigen Digital-Gipfel der Bundesregierung, der am 3. und 4. Dezember auf dem Messegelände in Nürnberg stattfand. Die „Plattform Industrie 4.0“ des BMWi und BMBF beleuchtete in diesem Kontext vor Ort in ihrem Fachforum das Thema „Wie sehen neue Geschäftsmodelle in der Praxis aus?“. Maria Christina Bienek, Business Development bei IoTOS, sprach auf dem Podium neben Experten von TRUMPF Werkzeugmaschinen und ADAMOS unter anderem darüber, wie neue Geschäftsmodelle in der digitalisierten Industrie zustande kommen.

Der Digital-Gipfel und sein ganzjähriger Prozess bilden die zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Ge­staltung des digitalen Wandels. Er ist in zehn Plattformen organisiert, die wichtige Handlungsfelder im Zuge der Digitalisierung aufgreifen und konkrete Projekte erar­beiten. Hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirt­schaft und Gesellschaft berichteten auf der Veranstaltung in den Podien über He­raus­forderungen, Lösungs­ansätze und Ergebnisse. Den thematischen Schwer­punkt bildete dabei die Künstliche Intelligenz (KI).

Auch IoTOS erhielt als Taktgeber in diesem Bereich eine Stimme: Im Forum der „Plattform Industrie 4.0“ sprach Business Development Managerin Maria Christina Bienek über Geschäftsmodelle in der Industrie 4.0. Dr. Julia Duwe, Head of R&D Production Platforms der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, und Dr. Marco Link, Geschäftsführer der ADAMOS GmbH, definierten gemeinsam mit Maria Christina Bienek, wohin die Entwicklung in Deutschland geht.

Mit Datenschätzen neue Geschäftsmodelle entwickeln

IoTOS ist ein Anbieter von Supply Chain-übergreifenden IIoT-Lösungen und ein Enabler für den Mittelstand, wenn es um die wirtschaftliche Umsetzung von Digitali­sie­rungsprojekten geht. Das Unternehmen berät, konzipiert und entwickelt IIoT-Lösungen, die es vor allem mittelständischen Unternehmen ermöglichen, durch ihre Datenschätze neue Geschäftsmodelle zu kreieren und sich in die entstehenden IoT- bzw. IIoT-Plattformen der Großindustrie einzubringen. Ziel ist dabei, die Wettbe­werbs­fähigkeit der KMUs im I 4.0/IoT-Zeitalter zu stärken. Die Herausforderung ist es, diese Supply Chain-übergreifenden Informationen so aufzubereiten und auszuwerten, dass sie zur Optimierung der bestehenden Wertschöpfungskette sowie zum Aufbau neuer Geschäftsmodelle verwertbar sind.

Auf dem Digital-Gipfel erläuterte Maria Christina Bienek: „Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass es eine Menge an Produktionsdaten gibt, die zu smarten Daten um­gewandelt werden müssen, um diese beispielsweise der Künstlichen Intelligenz zuzuführen. Genau dafür ist IoTOS zuständig, dass eine Supply-Chain-übergreifen­de Wertschöpfung geschaffen werden kann. Das Ziel sind smarte Lösungen für den Mittelstand, die Transparenz über die komplette Wertschöpfungskette erzeugen und digitalisierte Geschäfts­modelle implementieren.“

IIoT-Plattformen brauchen anwendbare Applikationen

IoTOS ist mit seinem Erfahrungsschatz und den Applikationen, die auf die Ver­netzung bzw. Integration über die gesamte Lieferkette hinweg abzielen, ein ge­fragter Partner, z.B. von Anbietern führender IoT- und IIoT-Plattformen. „Der Mittel­stand benötigt branchenspezifische IIoT-Plattformen zur Um­setzung der Industrie 4.0-Anforderungen. Diese Plattformen leben wiederum von anwendbaren Applika­tionen, die der Mittelstand kostengünstig und einfach nutzen kann. Denn die mittel­ständischen Unternehmen sind offen für Veränderungs­prozesse, sofern diese wirt­schaftlich sind“, erklärt Maria Christina Bienek. Sie ergänzt: „Wir sehen große Ver­änderungspotenziale für den deutschen Mittelstand durch die Möglichkeiten der Plattformtechnologien. Es wird Unternehmen geben, die diese Chance gewinn­bringend für sich nutzen können und andere, die dem Wandel nicht folgen werden.“

In Kooperationen arbeitet IoTOS daran, die Informations­flüsse innerhalb der Liefer­kette von den Zulieferern zu den First-Thiers oder OEMs zu gewährleisten. Dabei liegt das Augenmerk darauf, dass der Mittestand die Datenhoheit behält. In Kombi­nation mit dem IoTOS Track & Trace-Service ergeben sich sehr gute Vorausset­zungen für viele neue Geschäftsmodelle auf Basis von Produktionsdaten. Unter solchen Gegebenheiten sieht IoTOS auch eine große Be­reitschaft zur Veränderung bei KMU.

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Snowflake ab sofort auch in Europa auf Microsoft Azure verfügbar – Energieunternehmen Uniper als Kunde

Snowflake ist ab sofort auch in der EMEA-Region auf Microsoft Azure allgemein verfügbar. Dieser Schritt geht einher mit weiter steigender Kundennachfrage, die dem Wunsch großer Unternehmen nach Flexibilität bei der Wahl einer für sie geeigneten Cloud-Plattform entspricht. Snowflake nutzt die Infrastrukturdienste von Azure für Datenspeicherung und Abfrageverarbeitung. Das hat Snowflake Computing, Anbieter eines speziell für die Cloud entwickelten Data Warehouse, heute auf der Konferenz Microsoft Ignite in Berlin bekanntgegeben. Beim deutschen Energieunternehmen Uniper ist die Lösung bereits im Einsatz.

Durch die Bereitstellung von Snowflake auf Azure können europäische Kunden flexibel die von ihnen präferierte Cloud-Strategie nutzen. Dieser Schritt unterstützt Unternehmen, die ihre Daten lokal in der Europäischen Union speichern möchten. Die lokale Verfügbarkeit ermöglicht ihnen den schnellen, latenzarmen Zugriff auf ihre Daten und beschleunigt gleichzeitig ihre weltweiten Dateninitiativen, da sie länderspezifische Anforderungen befriedigt.

Die Lösung integriert sich mit Azure-Diensten wie Data Lake Store und Microsoft Power BI. Die Plattform verwendet zudem zahlreiche neue Funktionalitäten, darunter beschleunigtes Networking und vorläufiges Löschen („Soft-Delete“) für Speicher.

Darüber hinaus hat Snowflake vor Kurzem Data-Collation-Support in der Vorschau eingeführt, um die Festlegung von Regeln für die Sortierung und den Vergleich von Daten zu erleichtern. Mit der neuen Data-Collation-Funktion können Benutzer diese Regeln basierend auf verschiedenen Zeichensätzen für verschiedene Sprachen, mit Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung sowie mit zusätzlichen Optionen festlegen.

Geschäftsanforderungen erfüllen

„Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Daten- und Analyse-Workloads in die Cloud, die Nachfrage nach einem Cloud-basierten Data Warehouse wächst weiter“, kommentiert Dr. Benoit Dageville, Mitgründer und CTO von Snowflake: „Dabei hat jeder Kunde andere Geschäftsanforderungen. Als kundenorientiertes Unternehmen möchten wir die Flexibilität bieten, einen Cloud-Anbieter und eine Region auszuwählen, die den geschäftlichen Anforderungen unserer Kunden entsprechen.“

Corey Sanders, Vice President for Azure Compute bei Microsoft, ergänzt: „Im September hat Snowflake seine Lösung erfolgreich auf Microsoft Azure in den USA verfügbar gemacht. Heute freue ich mich, die Einführung in Europa ankündigen und den Kunden hier das gleiche außergewöhnliche Anwendererlebnis bieten zu können, das Snowflake auf Microsoft Azure ermöglicht. Durch diese Zusammenarbeit profitieren Kunden von der Leistung, der Nebenläufigkeit und der Flexibilität von Snowflake auf Azure.“

Im Einsatz bei deutschem Energieunternehmen Uniper

Uniper, ein internationales Energieunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, nutzt Snowflake als zentralen Data-Lake seiner Data-Analytics-Plattform auf Microsoft Azure. Mit Snowflake kann Uniper Daten aus mehr als 100 Quellen verwalten – darunter „Energy Trading and Risk Management Systems“ (ETRM), SAP, Data Warehouses und IoT-Daten von Kraftwerken. Dadurch kann das Unternehmen besser und schneller auf den Markt reagieren und den Energiehandel verbessern.

Dazu René Greiner, Vice President Data Integration bei Uniper: „Mit der Umwandlung von Uniper in eine datengesteuerte Organisation wächst die Rolle von Daten exponentiell. Es ist für uns ein wesentliches Erfolgskriterium, mit großen Datenmengen effizient und kostengünstig umgehen zu können. Wir freuen uns, Snowflake als Partner auf unserer Plattform zu haben, und ich bin überzeugt, dass unsere Partnerschaft den weiteren Erfolg auf der Data Journey von Uniper sicherstellen wird.“

Uniper

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und rund 12.000 Mitarbeitern. Sein Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Düsseldorf.

Weitere Informationen finden sich unter www.uniper.energy

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eCl@ss and the IOTA Foundation Announce Partnership to Standardize Internet of Things Payments and Data Transmission

IOTA Foundation, a non-profit foundation focused on distributed ledger technology (DLT) and permissionless ecosystem development, today announced a new partnership with eCl@ss to standardize and simplify communication used across connected devices in the Internet of Things (IoT). This strategic alliance is yet another milestone in the IOTA Foundation’s development of Industry 4.0. For more information on the collaboration and to try it with a live transaction, visit: https://eclass.iota.org.

"We look forward to collaborating with IOTA towards the development of new standards of device communication and complex payment processes in the Internet of Things,” said Thorsten Kroke, general manager at eCl@ss. “In conjunction with eCl@ss, the IOTA Tangle offers a clear and standardized description for IoT devices and products, meaning that IOTA and eCl@ss can be used together for any industry transaction."

eCl@ss has established standards for the classification and description of connected devices with a worldwide consortium of leading companies including Lufthansa, Siemens, Staples, PBS Network and Medtronic among many others. The organization’s standardized catalogue allows companies to quickly introduce trusted identification and simplified communication between IoT devices, while simultaneously lowering costs associated with device management. By implementing a universal standard between devices, eCl@ss also enables organizations to develop new methods of machine-to-machine payments.

“After we first learned of IOTA and its Data Marketplace, the idea of a joint implementation between eCl@ss and IOTA was a natural fit,” said Gerhard Treitinger, senior expert product data management system and standardization at BSH Hausgeräte GmbH, a wholly owned subsidiary of the Bosch Group. “Both eCl@ss and IOTA are key players in the development of the industrial IoT and digitized world, as the leading standard in their respective industries. By exploring several use cases, we found that a cooperation between eCl@ss and IOTA would be a win-win situation for both.”

eCl@ss and IOTA will also explore how IOTA’s Data Marketplace can be leveraged in combination with eCl@ss’ IRDI (International Registration Data Identifier) system to purchase product data across various IT systems, businesses and industries. IRDI is based on international ISO standards, and uses globally-unique identifiers for every device to securely share data on its status and attributes.

The integration would allow organizations to collect a host of valuable new information on their products and other connected devices. For example, companies could collect data on the current and average power consumption of their microprocessors, to determine needed software updates and fixes for the next generation of the product. Machines of different vendors could also request attributes of their peers, to directly identify compatible machine partners and their needs, such as current engine power consumption or whether certain modules/capabilities are present.

“We are excited to team up with such a strong and trusted organization,” said Holger Köther, director of partnerships at the IOTA Foundation. “It is an exceptional opportunity to shape how the next generation of devices, across all industry landscapes, can communicate through data and micropayments, truly empowering a machine-to-machine economy for the Internet of Everything.”

About IOTA Foundation

IOTA is a not-for-profit foundation incorporated and registered in Germany. The IOTA Foundation’s mission is to support the development and standardization of new distributed ledger technologies (DLT), including the IOTA Tangle. The IOTA Tangle is an innovative type of DLT specifically designed for the Internet of Things (IoT) environment. It is an open-source protocol facilitating novel Machine-to-Machine (M2M) interactions, including secure data transfer, fee-less real-time micropayments, and the collection and dissemination of sensor-based and other data. www.iota.org

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Nachbericht zur BIM World 2018

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, eröffnete am 27.11.2018 die, nach Veranstalter Navispace AG, bestbesuchte Netzwerkplattform in Sachen BIM in Deutschland Österreich und der Schweiz. Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt und öffnete wie im Vergangenen Jahr im ICM Internationalen Congress Center in München ihre Pforten für ein interessiertes Fachpublikum. Die über 4.000 Besucher der einzigen BIM Fachmesse Deutschlands erwartete eine Kombination aus internationaler Konferenz und der Verleihung des BIM / Smart Construction Award unter den Teilnehmern der europäischen Gründerszene in der sogenannten BIM Town mit weiteren Vorträgen. Die mehr als 150 Aussteller informierten an ihren Ständen über eine breite Produktpalette, die belegt: Die Digitalisierung ist in der Baubranche nicht nur angekommen, sie ist auch längst aktiv in die tägliche Arbeit der Ingenieure, Architekten, Facility Manager, Berater, Hightech Hersteller integriert. Nicht nur der Vortrag von Nicholas Brathwaite von KATERRA auf der Hauptbühne der BIM World über die „Industrialisierung“ und einen Paradigmenwechsel in der Bauindustrie war ein Highlight der Veranstaltung. Die Besucher konnten sich auch durch spannende Keynotes von Dr. Buick (Trimble Buildings), Uwe Wassermann (Autodesk), der Nemetschek Group, Michael Thydell (BIMobject), Lutz Bettels (Bentley Systems), Gregor Müller (BIMsystems) und Jonathan Ascher (Dassault Systemes) informieren.

Thematisch wurden die Bereiche: BIM Capturing; BIM Collaboration; BIM Visualization und BIM Best Practice behandelt. In 60 sogenannten Breakout Sessions und zwölf BIM Town Vorträgen wurde ein umfangreiches Programm für das Fachpublikum angeboten. Der CAFM Ring verantwortete eine Breakout Session zum Thema digitales Immobilienmanagement mit zehn Vorträgen auf der BIM World.

Auch Innovation Bau, vertreten durch Fabian von Stülpnagel, Chefredakteur und Autor dieses Artikels, moderierte eine Session zum Thema Hands On BIM- BIM Anwendungen und Lösungen. Vorgestellt wurde dabei unter anderem innovative Start Ups, wie BuildUp- ein junges Schweizer Unternehmen und Spin-off der ETH Zürich, das die erste German BIM Library lanciert hat und eine „Suchmaschine” für Bauprodukte anbietet.

Zum Artikel auf Innovation Bau.

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Prüfungsstart für die „TOPLIST der Telematik“ des Jahres 2019

Seit nunmehr neun Jahren entwickelte sich die „TOPLIST der Telematik“ zu einer aussagekräftigen Alliance von Anbietern im deutschsprachigen Raum, welche ihre Qualität bei Aufnahme in den Verbund nachgewiesen haben müssen. Für die "TOPLIST der Telematik" qualifizieren sich Unternehmen, die sich erfolgreich einer Prüfung in Technologie, Service, Support und Datensicherheit stellen – durchgeführt von einer kompetenten und unabhängigen Fachjury. In jedem Jahr wird diese Prüfung wiederholt.

Anwender vertrauen dem TOPLIST-Siegel

Es gibt vieles, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sehr gut ist und vielleicht auch noch fünf Jahre später diesen hohen Marktwert halten kann. Hersteller in den Bereichen der Digitalisierung optimieren ihre Lösungen nahezu permanent. Zu schnell verändern sich technologische Möglichkeiten, aber auch unternehmerische Anforderungen. Beinahe wöchentlich werden Telematik-Systeme verbessert, durch Neuentwicklungen abgelöst oder von frischer Konkurrenz im Markt überholt. Kein Wunder also, dass die Mediengruppe Telematik-Markt.de in der etablierten „TOPLIST der Telematik“ diese Umstände berücksichtigt.

Transparenz und Orientierung bietet die "TOPLIST der Telematik"

Viele Unternehmen, die ihre Betriebsabläufe im Hinblick auf die Digitalisierung wettbewerbsfähig aufstellen bzw. auf den neuesten Stand bringen wollen und dies insbesondere mithilfe von innovativen Telematik-Systemen anstreben, begründen ihre Kaufentscheidung oft auf kompetenten Aussagen und Bewertungen von unabhängigen Prüfergebnissen. Unternehmen der „TOPLIST der Telematik“ erbringen den Nachweis, dass sie ihre Systeme auf einem hohen Niveau anbieten. Auch die qualifizierten Mitglieder der „TOPLIST der Telematik“ nutzen einen entscheidenden Vorteil, denn sie heben sich mit ihren Produkten durch eine erfolgreiche Prüfung qualitativ vom Wettbewerb ab. Die Wettbewerbsfähigkeit bildet also auf beiden Seiten einen entscheidenden Vorteil ab, denn oftmals verstellt die stetig wachsende Quantität der Anbieter die Sicht auf die Qualität. Nicht zuletzt auch deshalb gewinnt die „TOPLIST der Telematik“ in jedem Jahr ihres Bestehens neue Mitglieder und erfreut sich einer immer größer werdenden Aufmerksamkeit von Nutzern, Interessenten, aber auch der Hersteller und Anbieter selbst.

Unabhängige und kompetente Fachjury

Sämtliche Anbieter aus dem exklusiven Kreis der „TOPLIST der Telematik“ stellen sich einer jährlichen Prüfung in den Punkten Service, Support, Technologie und Datensicherheit durch eine unabhängige Fachjury. Sie müssen diese bestehen, um weiterhin ein Mitglied dieses Netzwerks sein zu können. So wird sichergestellt, dass sich sowohl Produkte als auch Anbieter mit ihrem Service und Support auf einem sehr hohen Niveau befinden und stetig weiterentwickeln.

Grundsätzlich alphabetisch geordnet, arbeitet im Hintergrund der „TOPLIST der Telematik“ ein Ranking-System, welches die verschiedenen Anbieter mit Punkten für Gewinne und Nominierungen für den Telematik Award sowie Anwendertests belohnt. Diese Punkteordnung steht über der alphabetischen Sortierung und befördert die erfolgreichsten Anbieter an die Spitze der Liste. Prüfungen und Zertifikate werden allerdings nur maximal drei Jahre in das TOPLIST-Ranking einbezogen.

Im Jahr 2018 konnten sich weitere zehn Unternehmen für die „TOPLIST der Telematik“ qualifizieren. Auch diese sind nun berechtigt, das Siegel zu führen, welches sie offiziell als ein Unternehmen der „TOPLIST der Telematik“ ausweist und sie präsentieren sich mit einem umfassenden Profil zum Unternehmen und zu ihren Produkten.

Nachvollziehbar für Verbraucher und Kaufinteressenten
werden geprüfte TOPLIST-Unternehmen dadurch identifiziert, dass

1. der Anbieter das Siegel „TOPLIST der Telematik“ mit der aktuellen Jahreszahl vorweisen kann, in welchem der Anbieter die Prüfung absolviert hat.

2. der Anbieter auf seiner eigenen Website das TOPLIST-Siegel abbildet und dieses verlinkt ist mit dem Profil des Anbieters auf der Website Telematik-Markt.de. So kann sich ein Kaufinteressent sehr schnell vergewissern, ob dieser tatsächlich zur „TOPLIST der Telematik“ zählt. Ist die Verlinkung nicht aktiv oder führt diese nicht zu einem Profil auf Telematik-Markt.de, so kann der Interessent eine erfolgreiche Prüfung anzweifeln und sollte im Zweifel Kontakt mit der Redaktion  von Telematik-Markt.de aufnehmen, um Sicherheit zu gewinnen.

Für die "TOPLIST der Telematik" qualifizierte Unternehmen des Jahres 2019 werden Ende Dezember 2018 bekannt gegeben.

ÜBERSICHT

Orientierung, Transparenz und Angebote im Markt finden Anwender und Interessenten hier:

  • Telematik-Finder.de – Über den kostenlosen Service für Kaufinteressenten, erhalten Nutzer aufgrund des eingegebenen Anforderungsprofils maximal zehn passende Telematik-Lösungen bzw. -Anbieter. Im Anbieterpool dieses Serviceportals sind ausschließlich Lösungen von Unternehmen der TOPLIST der Telematik hinterlegt.
  • Telematics-Scout.com – Internationale, für Nutzer kostenlose B2B-Plattform für Produkte und Systeme im Bereich der Digitalisierung, IoT und insbesondere der Telematik (DE/ENG).
  • Fachzeitung „Telematik-Markt.de“ mit ca. 10.000 Exemplaren.
  • Das hochwertig produzierte Buch „TOPLIST der Telematik“ mit ausführlichen Statistiken, Expertenmeinungen, Produkt- und Firmenpräsentationen. Erscheinungsweise: alle zwei Jahre.
  • Der Branchen-Sender Telematik.TV berichtet über die Branche, mit Telematik-Talk, Interviews, Dokumentationen sowie Praxiserfahrungen und Anwendermeinungen.
  • Verleihung des TELEMATIK AWARDs – Veranstalter: Mediengruppe Telematik-Markt.de | Partner: Verbände, Wissenschaft, Politik | Preise im Wert von insgesamt 25.000€
  • EVENTS – unter dem Namen „Telematics VIP-Lounge“ präsentiert die Mediengruppe Telematik-Markt.de auf relevanten Messeplätzen die TOPLIST der Telematik  – Veranstaltungsblöcke, Programme, Referentenplätze, Präsentationen, Messestände etc. Interessenten treffen hier exklusiv und ausschließlich auf die TOPLIST der Telematik.
  • „TOPLIST der Telematik“ bzw. „System Supporter“ – Aufnahme setzt Prüfung voraus, Vergabe des TOPLIST-Siegels bietet Anwendern und Interessenten Transparenz und Orientierung.

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LEGIC baut Partnernetzwerk in Osteuropa aus

LEGIC festigt ihre Position in Osteuropa gleich mit drei neuen Partnern aus Polen, Tschechien und Russland. Der Transponderhersteller Argo Card sowie die Leserhersteller BioSors und BioSmart gehören seit einiger Zeit zum LEGIC ID Network und stellen sichere und flexible Produkte auf Basis von LEGIC Smartcard- und Leser-ICs her.

Argo Card Sp. Z o.o.
Argo Card  ist der grösste polnische Hersteller von Plastikkarten, Magnetkarten sowie Chip- und Transponderkarten und führender Dienstleistungsanbieter in diesem Bereich. Seit 26 Jahren legt das Unternehmen grossen Wert auf eine lange Lebensdauer und eine hohe Ästhetik seiner Produkte. Die führende Position in Polen ist das Ergebnis von 26 Jahren Erfahrung sowie Einhaltung der höchsten Qualitätsstandards und Datensicherheit.

BioSmart s.r.o.
BioSmart entwickelt Biometrie- und RFID-Lösungen für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung. Egal ob Personenidentifikation mittels Fingerabdrucks oder Handvenen, BioSmart garantiert Qualitätsprodukte. Die Technologie zur Erkennung von Handvenen wurde komplett inhouse hergestellt – vom Produktdesign bis hin zur Produktion. Die Besonderheit an der Lösung von BioSmart ist, dass die Handvenendaten in einem sicheren Areal des LEGIC advant Chips gespeichert werden können. Somit sind die Bedingungen der neuen Datenschutz-Grundverordnung bezüglich Speicherung von persönlichen Biometriedaten erfüllt. Hauptsächlich eingesetzt wird diese Technologie in Fabriken, Warenhäusern, Restaurants und Banken.-Karte bei sich. Für eine verlässliche Sicherheit kommen bewährte kryptografische Sicherheitsmechanismen in redundanten Hardware Security Modules zum Einsatz.

BioSors
BioSors, mit Firmensitz in Moskau, Russland, ist ein Ingenieurunternehmen mit Fokus auf massgeschneiderte biometrische Hochsicherheitslösungen. Ein Fabrikat zum Beispiel ist ein IoT-Produkt, das unerlaubten Zugang zu Safes oder Unternehmensnetzwerken verhindert.

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Avnet Silica to demonstrate its advanced TSN, AI and embedded vision capabilities for industrial automation applications at SPS IPC Drives 2018

Avnet Silica, an Avnet company (Nasdaq: AVT), has announced details of its presence at the 29th edition of SPS IPC Drives, the international exhibition for industrial automation, which is being held in Nuremberg, Germany from 27–29 November 2018. The distributor hosts a demonstration on the Xilinx booth in Hall 5 on Stand 158 to showcase its new TSN (Time Sensitive Networking) evaluation and demonstration platform.

Supported by FPGA-accelerated TSN industrial control, artificial intelligence (AI) and image cognition, the ‘TSNeyes’ platform has been designed by Avnet Silica’s Software and Services team as a research, evaluation and demonstration tool that helps to accelerate the adoption of future embedded vision and Industry 4.0 technologies. Rather than focusing upon one specific target use case, Avnet Silica has developed an abstract application that can be mapped and adapted to a multitude of real-world use cases for Industry 4.0 image cognition and control applications and is an ideal demonstration and evaluation vehicle for these technologies.

The application implements four pairs of “eyes”, located on separate boards, which are controlled via TSN to follow a detected object. The image detection and TSN control is performed on an additional board which represents the PLC. The demo is based on Xilinx Zynq Ultrascale+ MPSoC accelerated FPGA devices, but will be extended to support other technology solutions. The image cognition is performed using FPGA-accelerated OpenCV code running in an outer control loop and can be extended to support stereoscopic imaging for distance detection. The incremental eye tracking control information with a configurable number of intermediate steps is then calculated in an inner control loop and sent out to the four receiver devices using TSN 802.1Qbv scheduled traffic. All five boards are connected via a daisy-chained TSN link. The platform can also support a variety of additional TSN features, such as seamless redundancy, frame pre-emption, cyclic queueing and forwarding or 802.1AS-rev time synchronisation. It is also used to evaluate the impact of various types of switches and alternative PHY technologies, including 1000BASE-T1 single-wire Ethernet.

“This unique concept allows to easily construct complex use cases and TSN configurations which are hard to achieve with real-world (mechanically limited) hardware and allows to measure and analyse TSN accuracy, performance and bounded latencies in corner case situations.” says Michael Roeder, Manager Software and Services at Avnet Silica.

“Avnet Silica’s software competence and in-depth knowledge of TSN as an enabling technology for Industry 4.0 makes them to an ideal partner for our customers to accelerate time to market and drive the next innovation in industrial applications” says Chetan Khona, Head of Industrial IoT Strategy at Xilinx, Inc.

Access to the platform is open for Avnet Silica’s customers. For those customers who prefer building their own evaluation platforms, Avnet Silica’s TSN hardware evaluation kit is available to deliver a lower-cost entry point for OEMs developing applications across factory automation, automotive, robotics, smart energy, and transportation networks. The kit includes: two Avnet UltraZed boards, integrating the Xilinx UltraScale+ MPSoC FPGA; two UltraZed-EG PCIe carrier cards; two Avnet Network FMC boards; and the TSN subsystem for the 100M/1G 3-port bridged-endpoint or standalone-endpoint solution.

Avnet Silica will be offering the kit at a special promotional price until the end of 2018, available via www.ultrazed.org/product/tsn-hw-eval-kit.

All brands and trade names are trademarks or registered trademarks, and are the properties of their respective owners. Avnet disclaims any proprietary interest in marks other than its own.

About Avnet

Avnet is a global technology solutions provider with an extensive ecosystem delivering design, product, marketing and supply chain expertise for customers at every stage of the product lifecycle. We transform ideas into intelligent solutions, reducing the time, cost and complexities of bringing products to market. For nearly a century, Avnet has helped its customers and suppliers around the world realize the transformative possibilities of technology. Learn more about Avnet at www.avnet.com.

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Atlantik Elektronik präsentiert neues globales Multi-band LTE Cat. 4 Modul für M2M und IoT Applikationen

Atlantik Elektronik, Anbieter von zukunftsweisenden Wireless-Lösungen, präsentiert das weltweit erste industrielle LTE Cat 4 Modul EG25-G von Quectel, wodurch die weltweite Vernetzung zusätzlichen Rückenwind erhält.

Das EG25-G ist die globale Variante des Moduls EC25 und bietet weltweiten Empfang. Außerdem unterstützt es neben LTE Cat. 4 auch Fallback auf UMTS und GSM.

Das LTE Mobilfunkmodul der Cat. 4 Kategorie von Quectel, eignet sich aufgrund des industriellen Temperaturbereichs von -40°C bis +85°C für anspruchsvolle industrielle M2M- und IoT‑Anwendungen, bei denen es auf vor allem auf Langlebigkeit und Zuverlässigkeit ankommt, wie industrielle Router, industrielle PDAs und die Videoüberwachung.

Durch die geringere Datenrate LTE Cat. 4 Standards von 150 Mbps im Download und 50 Mbps im Upload eignet sich das EG25-G LTE-Mobilfunkmodul für IoT und M2M Anwendungen wie Logistik und Asset Tracking.

Das innovative EG25-G Modul ist mit seinen Abmessungen von 29,0mm x 32,0mm x 2,4mm in einem robusten LGA Gehäuse untergebracht.

Außerdem ist es Formfaktor kompatibel zur Quectel EC2X Modul-Familie, wodurch ein einfacher Übergang von bestehenden Designs hin zum EG25-G möglich ist.

Das Multi-band Cat. 4 Modul unterstützt zahlreiche FDD- und TDD LTE-Bänder, WCDMA-Bänder sowie Quad-Band GSM. Anwendungen mit dem EG25-G sind deshalb also in einer einzigen Ausführung weltweit in den Netzwerken aller namhaften Anbieter einsetzbar. Darüber hinaus beinhaltet das EG25-G einen optionalen hochempfindlichen GNSS-Empfänger (GPS, GLONASS, BeiDou, QZSS, Galileo), um verlässliche Lokalisierungsdaten für z.B. Tracking-Applikationen bereitstellen zu können.

„Das neue LTE EG25-G Modul der Kategorie 4 1 (Cat. 4) von Quectel wird unseren Kunden die Entwicklung von Geräten ermöglichen, die die LTE‑Technologie unterstützen. Das LTE Modul EG25-G von Quectel ebnet damit den Weg für eine starke Ausweitung des IoT Marktes im industriellen Bereich, hinsichtlich intelligenter, effizienter und kostengünstiger Nutzung“, ergänzt Ottmar Flach.

Eval Kits des LTE Cat. 4 Moduls EG25-G sind bei Atlantik Elektronik in Kürze verfügbar.

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Stellenwert von SaaS-Anwendungen in Digitalstrategien

Neue Trendstudie – Cloud Integration Excellence

Mehr als die Hälfte von deutschen Unternehmen können bis Mitte 2019 eine Digitalstrategie vorweisen. Dabei wird sowohl bei Business-Anwendungen als auch in den Bereichen Industrie 4.0 und IoT zunehmend auf Cloud-Lösungen gesetzt. Neue Anwendungen benötigen jedoch in den meisten Fällen Daten oder Prozesse aus den lokalen Legacy-Systemen. Und in der Tat finden 64 Prozent der befragten Unternehmen, dass eine bessere Integration von Anwendungen die Umsetzung von der Digitalstrategie beschleunigen würde. Dies ist das Ergebnis der Studie “Cloud Integration Excellence” vom IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research AG in Kooperation mit der Deutschen Telekom, der mVISE-Tochtergesellschaft elastic.io und dem Open Integration Hub Projekt.

Abstract

Bei 75,1 Prozent der befragten Unternehmen gibt es bereits eine Digitalisierungsstrategie, auch wenn sie nur ein erster Entwurf sein mag. Dabei wurden solche Technologie-Gruppen wir IoT, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality als die wichtigsten Technologie-Bausteine genannt. Hier setzen deutsche Unternehmen eindeutig zunehmend auf die Cloud.  

Bereits bei 82,5 Prozent der Befragten kommen Industrie 4.0 Anwendungen entweder komplett oder zum Teil aus der Cloud. Mit 81,2 Prozent ist das Gleiche auch bei den Business Anwendungen zu beobachten. Ob aus der Cloud oder On-Premises, eins haben jedoch all diese Technologie-Gruppen gemeinsam: Eine Integration mit den bestehenden Anwendungen kann einen großen Mehrwert schaffen. Und tatsächlich sieht jedes Fünfte der befragten Unternehmen einen Daten- und Prozessaustausch zwischen den neuen und bestehenden Anwendungen und Systemen als zwingend notwendig an. 

Weitere spannende Erkenntnisse aus der Studie hat mVISE für Sie kurz zusammengefasst:

  • Die deutsche Cloud-Angst ist nun vorbei
  • Prozessgeschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit sind das oberste Ziel
  • Fehlende Integrationen mit SaaS-Anwendungen stehen im Wege einer breiteren Cloud-Nutzung
  • Die Integrationsbreite nimmt etwas ab, dafür steigt die Integrationstiefe mit neuen Anwendungen
  • Prozess und Daten Know-How geben Unternehmen nicht aus den Händen

Die neue Studie basiert auf der Befragung von 261 Entscheidern aus den Bereichen IT, Digitalisierung und Business und untersucht den Zusammenhang zwischen dem Erfolg einer Digitalstrategie, der Verwendung von Anwendungen aus der Cloud und der Integration mit Cloud-basierten Integrations-Werkzeugen. Der Autor, Dr. Stefan Ried, Principal Analyst bei Crisp Research sagt dazu: „Die Integration von Daten und Prozessen steht vor einem Umbruch. Integrationsplattformen in der Cloud bringen mehr Wissen über die Anwendungen und vorgefertigte Integrationen mit, als je zuvor."

Weitere Informationen zu der Studie "Cloud Integration Excellence – von Middleware zum Cloud-Ökosystem" können bei der mVISE AG angefragt werden.

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Welche Daten erfasst ein Smart Car? Rechtskonforme Auswertung von Autodaten mit CAR-BITS.de (Infografik)

Sind vernetzte Fahrzeuge fahrende Datenschleudern? Was weiß mein Kfz-Hersteller eigentlich über mich… und wer erhält sonst noch welche Informationen? Moderne Smart Cars erzeugen eine wahre Flut an Daten über Auto und Fahrer – Daten, für die sich die Hersteller, aber auch Versicherungen, Werbetreibende und Regierungseinrichtungen interessieren und die unter anderem zu mehr Sicherheit und Fahrvergnügen beitragen sollen. Dazu gehören auch Daten mit Personenbezug, wie beispielsweise Fahrer- oder Bewegungsprofile – also Informationen darüber, wo der Fahrer sich aufhält und welche Routen er zurücklegt (siehe Infografik). Doch wie lassen sich diese Informationen datenschutzkonform auswerten?

Voraussetzung: Eine geeignete Infrastruktur

Für einen sicheren Datenaustausch und eine rechtskonforme Datenverarbeitung ist zunächst eine sichere Infrastruktur nötig. Herkömmliche Server-Infrastrukturen kommen demnach nicht in Frage: Liegen die Daten dort verschlüsselt vor, können sie nicht verarbeitet und ausgewertet werden; liegen sie hingegen unverschlüsselt vor, besteht die Möglichkeit eines unbefugten Zugriffs, beispielsweise durch den Server-Betreiber oder sein Personal. Oft ist dieser Personenkreis lediglich durch organisatorische Maßnahmen vom Zugriff auf die Daten ausgeschlossen – ein nicht zu vernachlässigendes Risiko bleibt dabei also bestehen.

„Gerade bei personenbezogenen Daten, wie moderne Kraftfahrzeuge sie erheben, braucht es klare Regeln, um Missbrauch und Manipulationen auszuschließen“, sagt Dr. Hubert Jäger, Gründer und CTO der Münchner Cloud-Security-Experten und TÜV-SÜD-Tochter Uniscon GmbH.

„Und es braucht eine technische Lösung, die zuverlässig sicherstellt, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten und die erhobenen Daten rechtskonform gespeichert, übertragen und verarbeitet werden.“

Anonyme Datenverarbeitung mit CAR-BITS.de

Bereits auf dem IoT-Security-Kongress am 14. November hatte die Uniscon GmbH gemeinsam mit Partnern wie der Continental AG, Deloitte, dem Fraunhofer AISEC, der Universität Bonn-Rhein-Sieg und dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt Ergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Datenschutz-Forschungsprojekts CAR-BITS.de vorgestellt. Auf dem Smart Service Summit des BMWi in Berlin am 22. und 23. November verkündeten die Münchner schließlich den erfolgreichen Abschluss des Projekts.

CAR-BITS.de hat die Aufgabe, Daten, die über das Auto ermittelt werden, rechtskonform auszuwerten. Ziel des Pilotvorhabens ist die Verwirklichung einer Dienste-Plattform, die verschiedenen Anwendungsbereichen anonymisierte Daten zur Verfügung stellt, welche aus Systemen von Autos stammen.

„Bisher werden durch Systeme in Smart Cars signifikant mehr Daten erhoben, als benötigt werden“, sagt Jäger. „CAR-BITS.de kann aus den gesammelten Daten wertvolle Informationen gewinnen und verfügbar machen. Diese weisen dann keinerlei Personenbezug mehr auf.“ Damit ist auch bei der Verarbeitung der Daten keine Identifizierung einer Person möglich. Der Cloud-Provider wird zudem zuverlässig vom Zugriff auf personenbezogene Daten ausgeschlossen (siehe Infografik).

Darüber hinaus, so Jäger,  könne der Fahrer über eine Policy-Engine bestimmte Daten explizit für Kfz-Hersteller oder Dienstleister freigeben. „Auf diese Weise ist Big Data im Straßenverkehr rechtskonform nutzbar.“

CAR-BITS.de basiert auf Uniscons hochsicherer Cloud-Plattform Sealed Platform, die ihrerseits auf Uniscons patentierter Sealed Cloud-Technologie aufbaut. Die Server der Sealed Platform sorgen durch einen Satz rein technischer Maßnahmen dafür, dass Daten und Metadaten nicht nur bei der Übertragung zuverlässig geschützt sind, sondern auch bei der Verarbeitung im Rechenzentrum. So ermöglicht die Sealed Platform nicht nur die datenschutzkonforme Auswertung von Autodaten, sondern fungiert auch als Enabler für kritische IoT- und Industrie-4.0-Anwendungen.

Eine hochaufgelöste Version der Infografik können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen zum Projekt CAR-BITS.de und zum IoT-Security-Kongress finden Sie im privacyblog.

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