Medica 2018: Schlüsselloch-Operationen mit neuer Software besser planbar

Um den Blinddarm zu entfernen, ist meist nur ein kleiner Eingriff nötig. Aber auch an anderen Stellen setzen Ärzte auf solche Schlüsselloch-Operationen, etwa bei einem Tumor im Gehirn. Solche Eingriffe müssen im Vorfeld aber genau geplant werden. Dabei nutzen Ärzte verschiedene bildgebende Verfahren, um den besten Zugang zu finden. Dies ist alles sehr zeitaufwendig. Eine Software, die Kaiserslauterer Informatiker entwickeln, könnte Ärzten künftig helfen, sich einfacher auf solche Operationen vorzubereiten. Auf der Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf stellen die Forscher ihr Verfahren vom 12. bis 15. November am Forschungsstand (Halle 7a, Stand B06) von Rheinland-Pfalz vor.

Um beispielsweise einen Tumor im Gehirn zu entfernen, setzen viele Chirurgen heute auf Schlüsselloch-Operationen: Ein kleines Loch in der Schädeldecke reicht, damit sie mit einer kleinen Sonde an die betroffene Stelle gelangen. Ausgestattet ist die Sonde mit Operationsbesteck und einer Kamera, die den Medizinern die notwendigen Bilder liefert. „Eine solcher Eingriff muss zuvor gründlich geplant werden“, sagt Dr. Christina Gillmann von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). „Die Chirurgen müssen den idealen Weg, also den Operationskanal, zum betroffenen Ort finden, der möglichst wenig wichtiges Gewebe im Gehirn schädigt.“

Dazu nutzen sie Bilder von Magnetresonanztomografien (MRT), welche vor der Operation aufgenommen werden. Aber auch andere bildgebende Verfahren, wie Computertomografien, kommen für solche Planungen zum Einsatz, je nachdem um welche Erkrankung es sich handelt. Diese Röntgen-Techniken liefern den Ärzten Patienten-Bilder, auf denen sie in Graustufen die zu operierende Körperstelle sehen. „Diese Daten werden im klinischen Alltag oft Schicht für Schicht begutachtet, jedoch ist es mit dieser Technik oft schwer nachzuvollziehen, in welchen Gewebsschichten es einen geeigneten Operationskanal geben könnte“, erläutert die Wissenschaftlerin.

Ein neues Verfahren, an dem Gillmann und ihr Team arbeiten, könnte hier Abhilfe schaffen: Es ermöglicht Medizinern, ihre Operationen intuitiv zu planen. „Das Computerprogramm zeigt die einzelnen Gewebeschichten an, die von einem Operationskanal betroffen sind“, sagt die Informatikerin. „Dabei lassen sich verschiedene Kanäle miteinander vergleichen und Risiken diskutieren.“ Auf diese Weise können Ärzte auch mögliche Komplikationen erkennen, die bei der Operation auftreten könnten. „Das OP-Team könnte somit beispielsweise besprechen, welcher Weg beim einzelnen Patienten der sinnvollste ist“, so Gillmann weiter.

Als Datengrundlage für ihr Verfahren setzen die Informatiker der TUK auf verschiedene medizinische Bilder. Mit ihren eigenen Rechenverfahren werten sie diese Bilddaten neu aus. „Wir können die einzelnen Gewebeschichten visuell voneinander trennen und darstellen, sodass es einfacher ist, zu sehen, an welchen Stellen ein Operationskanal verlaufen soll“, erläutert Gillmann. Ihre Technik gestalten die Forscher so, dass sie für Chirurgen einfach in der Handhabung ist.

Die Software ist noch im Entwicklungsstadium. „Bis sie zum Einsatz kommt, wird es noch ein paar Jahre dauern“, so die Informatikerin weiter. Die Kaiserslauterer Forscher arbeiten hierbei eng mit dem Premier Health Krankenhaus in Dayton im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio zusammen.

Gillmann arbeitet im Lehrgebiet „Computer Graphics and Human Computer Interaction“ bei Professor Dr. Hans Hagen. Die Arbeitsgruppe forscht schon lange daran, Daten aus Bildgebungsverfahren für die Medizin derart aufzubereiten, dass sie im klinischen Alltag einfach und zuverlässig nutzbar sind. So ist es ihnen etwa gelungen, mit ihren Verfahren Tumore in Bildern deutlicher von gesundem Gewebe abzutrennen. Die Informatiker arbeiten in ihren Projekten eng mit verschiedenen Partnern zusammen, unter anderem mit dem Universitätsklinikum Leipzig, aber auch mit amerikanischen Ärzten aus Ohio.

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Die Finalisten des BARC Start-up Awards und BARC Best Practice Awards für BI/Analytics & Data Management stehen fest

BARC präsentiert die Finalisten der BARC-Awards. Das Analystenhaus prämiert seit 2005 Softwareprojekte mit dem BARC Best Practice Award für Business Intelligence und Analytics. Innovative Start-ups im Bereich Analytics und Datenmanagement werden zum dritten Mal ausgezeichnet. Die Finalisten des BARC Best Practice Awards und des Start-up Awards stellen ihre Projekte und Geschäftsideen am 7. und 8. November auf dem BARC BI & Data Management Congress vor.

Im Finale des BARC Start-up Awards für Analytics und Datenmanagement haben in diesem Jahr die Firmen Motion Miners, Openasapp, Scoutbee, Semalytix und Soley die Chance sowohl Jury als auch Publikum mit ihrem Pitch zu überzeugen. „Auffällig war die hohe inhaltliche Bandbreite der Bewerber in diesem Jahr“, so Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer von BARC. „Es gab vor allem viele branchen- und funktionsspezifische Analyse- und Optimierungslösungen, beispielsweise für Logistik, Produktion, Qualitätssicherung, Einkauf oder Vertrieb. Insgesamt musste sich die Jury wieder zwischen vielen spannenden jungen Unternehmen mit guten Ideen entscheiden.“

BARC verleiht den Best Practice Award für das beste Anwenderprojekt in BI/Analytics und Datenmanagement in den Kategorien „Mittelstand“ und „Konzernlösung“. Die Finalisten in der Kategorie „Mittelstand“ sind die Unternehmen Hannover Rück und Scout24 sowie die Stadt Kaiserslautern. Die nach der Vorauswahl überzeugendsten „Konzernlösungen“ haben DB Fernverkehr, Festo und WMF eingereicht. „Es war in diesem Jahr auffällig, wie stark Unternehmen bereits technische Innovationen wie Cloud-Computing, analytische Datenbanken, Big Data Lösungen oder Visualisierungswerkzeuge zur Verbreiterung des Datenanalysespektrums von Self-Service BI bis hin zum Einsatz von Data Science/Advanced Analytics nutzen. Die Zuschauer können sich wieder auf spannende Projektberichte mit zahlreichen Best Practices freuen“, meint Dr. Carsten Bange.

Die Jurys bestehen aus namhaften Business-Intelligence-Experten aus Wissenschaft, Praxis und Medien. Die Präsentation der Finalisten und die Verleihung der Awards finden am 7. und 8. November im Rahmen der BARC Konferenzen auf der Big Data World in der Messe Frankfurt statt. Der Eintritt zum gesamten Konferenzprogramm ist für Fachanwender kostenlos.

Über den Best Practice Award

BARC zeichnet mit dem Best Practice Award Business Intelligence und Analytics jährlich Softwareprojekte aus. Diese zeichnen sich durch ihren wirtschaftlichen Nutzen sowie vorbildliche Methoden und Vorgehensweisen bei der Implementierung aus. Der Preis wird in den Kategorien Mittelstand- und Konzernlösung vergeben. Zu den Bewertungskriterien zählen die eingesetzte Technik, das inhaltliche Konzept, eine erkennbare Anwenderorientierung, die Kosten-Nutzen-Relation sowie geschaffene Innovationen. Aus den Bewerbungen muss deutlich hervorgehen, warum das jeweilige Business-Intelligence-Projekt einen hohen Geschäftsnutzen erzielen konnte. Zudem müssen quantifizierbare und qualitative Ergebnisse vorliegen.

Über den BARC Start-up Award

Mit dem BARC Start-up Award für Analytics und Datenmanagement zeichnet das unabhängige Beratungs- und Analystenhaus BARC Start-ups aus. BARC prämiert Unternehmen, die Daten innovativ aufbereiten, nutzen, eine nutzenstiftende Lösungen entwickeln und hierfür eine Softwarelösung oder softwaregestützte Dienstleistung anbieten. Unternehmen, deren Gründung maximal sechs Jahre zurückliegt, dürfen sich für den BARC Start-up Award bewerben. Zudem muss ihr Hauptsitz in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz liegen. Bei der eingereichten Lösung muss es sich um eine Software oder softwareunterstützende Dienstleistung handeln, die im Umfeld von Business Intelligence, Datenanalyse, Planung und Simulation oder dem Datenmanagement für diese Aufgaben angesiedelt ist. Das vorgestellte Produkt sollte zumindest als funktionsfähiger und demonstrierbarer Prototyp vorliegen.

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Tagung: Die Bedeutung von Elektrofahrrädern für den Straßenverkehr in Stadt und auf dem Land

Elektrofahrräder wie Pedelecs können einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität liefern. Doch gilt das nur für den urbanen Raum? Was ist mit ländlichen Gegenden? Über diese Fragen geht es bei der Tagung „Pedelecs – Elektrisierende Wiederentdeckung des Fahrrads“. Sie findet am Mittwoch, den 14. November, von 8:30 bis 17:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern statt. Organisiert wird sie vom Team um Professor Dr. Wilko Manz vom Institut für Mobilität und Verkehr (Imove) an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Ministerien für Umwelt und Wirtschaft.

Immer mehr Elektrofahrräder sind auf deutschen Straßen unterwegs, darunter auch viele Pedelecs. Diese dürfen ohne Fahrradhelm gefahren werden und erreichen mühelos Geschwindigkeiten von bis zu 25 Kilometern pro Stunde. Für dieses Jahr rechnet der Zweirad-Industrie-Verband mit rund 850.000 verkauften E-Bikes. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 18 Prozent.

Über die Rolle dieser neuen Räder-Generation im Straßenverkehr in der Stadt und auf dem Land geht es bei der Tagung in Kaiserslautern: Mathias Kassel von der Stadt Offenburg zeigt unter anderem auf, wie Kommunen den Radverkehr künftig fördern können. Welche Rolle Falträder im Linienbusverkehr spielen können, erläutert Dr. Jürgen Brunsing von der Bergischen Universität Wuppertal. Zudem geht es um neue Planer für Radrouten sowie darum, die Verkehrsinfrastruktur in Städten und Kommunen an Elektroräder anzupassen.

Darüber hinaus stellt Nicolas Mellinger von Imove das Projekt „Assistenzsysteme für Pedelecs“ vor. Ziel ist es, das Fahren mit den E-Rädern sicherer zu machen. Bei Unfällen mit diesen Rädern sind verstärkt Senioren betroffen. Sie können oft auf plötzlich auftretende Gefahren nicht mehr so schnell reagieren wie jüngere Verkehrsteilnehmer. Das Team um Mellinger arbeitet an einer Technologie, die Radfahrer frühzeitig vor möglichen Gefahren warnen und in kritischen Situationen helfen soll – etwa mithilfe optischer Signale und unterstützenden Funktionen.

Auch Dr. Johannes Roos stellt ein Forschungsvorhaben der TUK vor. Bei „e-Velo“ steht die Rolle von Elektro-Fahrräder im ländlichen Raum in Rheinland-Pfalz im Fokus. Der Ingenieur hat untersucht, welche möglichen Potenziale E-Räder für eine Verlagerung von Verkehrsnachfrage vom Pkw auf das elektrische Zweirad erkennbar sind. Dabei geht es vor allem um kurze Wege, wie etwa einer Fahrt zum Supermarkt, zum nahegelegenen Arbeitsplatz oder dem nächsten Bahnhof. Die vielversprechenden Ergebnisse machen Mut, an dieser Stelle weiter zu forschen. Das Nachfolgeprojekt wird an diesem Tag vorgestellt.

Organisiert wird die Tagung von Imove gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

Die Veranstaltung findet von 8:30 bis 17:00 Uhr im FCK Tagungszentrum des 1. FC Kaiserslautern in der Nordtribüne des Fritz-Walter-Stadion (Fritz-Walter-Straße 1, 67663 Kaiserslautern) statt.

Wer Interesse hat, kann sich bis zum 9. November anmelden: www.bauing.uni-kl.de/imove/tagung/ 

Die Plätze sind begrenzt, die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Programm im Überblick: www.bauing.uni-kl.de/fileadmin/imove/dateien/Tagungen/2018_e-Velo/einladung_tagung.pdf

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3. Forum Elektromobilität 2018 – Kostenlose Teilnahme

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3. Forum Elektromobilität 2018 – Kostenlose Teilnahme

Wie auch im letzen Jahr laden wir zusammen mit der ZAK Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen herzlich ein sich in vier aktuellen Themen der E-Mobilität zu informieren und Elektrofahrtzeuge der neusten Generation Probe zu fahren.

Freitag, 26. Oktober 2018
ZAK Kapiteltal
67657 Kaiserslautern

Veranstalter:
EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz e.V. – EOR
Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern – ZAK

Anmeldung und weitere Infos dazu auf der Webseite der EOR unter www.eor.de

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IHK-Businessplanwettbewerb der Großregion: Saarland erneut sehr erfolgreich

Die Wettbewerbsrunde 2017/2018 des Businessplanwettbewerbs der IHKs der Großregion Saar-Lor-Lux wurde am 27. September 2017 mit einer feierlichen Preisverleihung in der Handelskammer Luxemburg abgeschlossen. Auch dieses Jahr waren saarländische Gründerteams sehr erfolgreich: drei der zehn geehrten Preisträger hatten im Saarland am 1,2,3,GO-Wettbewerb teilgenommen und wurden dort gecoacht. Ein weiteres Gewinnerteam wurde zwar in Luxemburg zum Wettbewerb gemeldet, die Gründer stammen jedoch aus dem Saarland, der Geschäftssitz des Unternehmens ist in Saarbrücken.

Der Wettbewerb „1,2,3,GO“ wird von den IHKs der Großregion und nyuko e.V., Luxemburg, durchgeführt. Ziel ist die Förderung der Gründungskultur in der Region und die Unterstützung von innovativen Unternehmensgründungen und -diversifizierungen. Beteiligt sind die Regionen Saarland, Luxemburg, Lothringen, Wallonie und Rheinland-Pfalz (Kaiserslautern und Trier). Die Durchführung des Wettbewerbs im Saarland wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, der  Saarländischen Wagnisfinanzierungsgesellschaft (SWG) und der Saarländischen Investitionskreditbank (SIKB).Medienpartner sind SR1 und die Saarbrücker Zeitung.

An dieser 18. Wettbewerbsrunde hatten sich insgesamt mehr als 52 Gründerteams beteiligt. Die saarländischen Preisträger sind:

Digitalich, Saarbrücken, mit dem Projekt Heimrich
Gründer: Marius Kleber und Philippe Weyand

T-Protex, Saarbrücken, mit dem Projekt „Ghostbuster“
Gründerteam: Daniel Gillo, Julian Neu
und Benjamin Kirsch
Sonderpreis der Sponsoren – „Coup de Coeur“

K-Lens, Saarbrücken mit dem Projekt „Die 3. Dimension der Bildaufnahme“
Gründerteam: Matthias Schmitz, Klaus Illgner und Ivo Ihrke

KRS Solutions, Riegelsberg
Gründer: Kevin Reiter

Seit der Erstauflage des Wettbewerbs im Jahr 2000 wurden damit 56 saarländische Businesspläne bei 1,2,3,GO ausgezeichnet – deutlich mehr als im Durchschnitt der beteiligten Regionen. „Dieser Erfolg der saarländischen Gründerteams ist auch und nicht zuletzt deshalb möglich, weil unser Business Angels-Netzwerk mit seinem Know How dazu beiträgt, dass am Ende tragfähige Geschäftskonzepte in den Wettbewerb gehen. Diesem Engagement erfahrener Unternehmer und Manager gilt unser herzlicher Dank“, kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen das hervorragende Abschneiden.

Das Team von K-Lens kann sich einen Tag nach der 1,2,3,GO-Preisverleihung in Luxemburg schon wieder über eine weitere Auszeichnung freuen: Auf der photokina in Köln gewann K-Lens beim „Startup Day Award“ Photoindustrieverbandes PIV den 1. Preis (Preisgeld 2.500 Euro).

Saarländische 1,2,3,GO – Preisträger 2018

Digitalich, Saarbrücken (2. Platz im Wettbewerb, 6.000 Euro Preisgeld)

Projekt Heimrich
Heimrich ist ein digitaler Assistent für den Alltag. Heimrich lernt den Nutzer kennen, weiß was er gerade im Haushalt hat, einkaufen muss oder nochmal brauchen könnte.

Heimrich: https://www.youtube.com/watch?v=9neRMmA4Zfg

T-Protex, Saarbrücken (Platzierung unter den Top 10, „Coup de coeur“ – 2.500 Euro Preisgeld)

Projekt: Ghostbuster
Im Projekt Ghostbuster geht es um die Entwicklung eines im Leitpfosten integrierten Sensorsystems an der Autobahnausfahrt, das Geisterfahrer bereits beim Auffahren auf die Autobahn erkennt. Die dadurch gewonnene Zeit und maximale Ortsgenauigkeit der Warnmeldung soll zum einen Einsatzkräfte schneller mobilisieren, als auch Radiodurchsagen und Warnsignale an alle Verkehrsteilnehmer bereits vor dem Entstehen gefährlicher Situationen ermöglichen.

Ghostbuster: https://youtu.be/Rh6m6d4jhS8

K-Lens, Saarbrücken (Platzierung unter den Top 10, 1.000 Euro Preisgeld)

Projekt: „Die 3. Dimension der Bildaufnahme“
Mithilfe des vom Gründerteam entwickelten Objektivs und seiner Software kann ein Fotograf mit jeder beliebigen Kamera neben Farbinformationen auch Tiefeninformationen aufnehmen. Damit erschließt sich eine Vielfalt neuer Nachbearbeitungsmöglichkeiten, die von der beliebigen Steuerung des Fokus bis hin zu tiefenebenenbezogener Editierung, z.B. zum Freistellen oder Color Grading, reicht.

K|Lens: https://youtu.be/p6CP6XiEDvw

KRS Solutions, Riegelsberg (Platzierung unter den Top 10, 1.000 Euro Preisgeld)

KRS Solutions ist Vorreiter in Sachen virtuelles Training von Maschinenführern für Krane, Bau- und Sondermaschinen. Mit simulationsbasierten Schulungslösungen erfolgt die Ausbildung sicherer, günstiger und erhöht zudem den Lerneffekt.

KRS Solutions: https://youtu.be/XQOs7_3Urxs

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Ferienprojekte für Schülerinnen „Design on“ und „Postkarte aus dem Reinraum“

Die Hochschule Kaiserslautern bietet in der zweiten Woche der Herbstferien zwei Ferienprojekte speziell für Schülerinnen am Campus Zweibrücken an.

Design on richtet sich an Schülerinnen der Klassenstufe 9-13 und findet am 8.-9. Oktober von 10-15 Uhr statt.

In diesem Workshop aus dem Bereich Medieninformatik tauchen die Schülerinnen in die Welt der kreativen Bildgestaltung ein und designen eine eigene Postkarte oder ein Poster.

Eigene Zeichnungen oder Fotos zum Gestalten können mitgebracht werden.

Der zweite Workshop „Eine Postkarte aus dem Reinraum“ für Schülerinnen der Oberstufe bietet vom 10.-11. Oktober von 10-14.30 Uhr Einblicke in die Mikrosystem- und Nanotechnologie, im Reinraum (ein Raum, in dem die Partikelkonzentration über Filteranlagen gering gehalten wird um die darin produzierten Produkte zu schützen) wird eine ganz besondere Postkarte hergestellt mit den gleichen Verfahren mit dem auch Mikrochips gefertigt werden. Über ein CAD (Computer aided design) Programm werden außerdem Postkartenhalter konstruiert und über 3D Druck ausgedruckt. Des Weiteren können die Bio- und Nanolabore und das Elektronenmikroskop erlebt werden.

Die Ferienkurse sind kostenfrei und können einzeln oder in Kombination besucht werden.

Die Plätze sind allerdings begrenzt und es gilt der Eingang der Anmeldungen.

Anmeldung bitte per Mail an isabell.lobert@hs-kl.de

Mehr Info unter:

https://www.hs-kl.de/hochschule/referate/oeffentlichkeitsarbeit-schulkontakte/girls-only/ferienprojekt/

und

https://www.hs-kl.de/hochschule/referate/oeffentlichkeitsarbeit-schulkontakte/girls-only/ferienprojekt-postkarte-aus-dem-reinraum/

Ansprechpartnerin: Dr. Isabell Lobert ++ Mail: isabell.lobert@hs-kl.de ++ Tel. 0631/3724-5529

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Informatikerin der TU Kaiserslautern in Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ berufen

Der Bundestag hat Professorin Dr. Katharina Anna Zweig in die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“ berufen. Die Informatikerin setzt sich an der Technischen Universität Kaiserslautern mit ihrem Team im Algorithm Accountability Lab kritisch mit dem Umgang von Algorithmen auseinander. Die Kommission kommt am 27. September zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Sie hat die Aufgabe, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, um Chancen der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Gesellschaft nutzbar zu machen und Risiken zu begrenzen.

Die Kaiserslauterer Informatik-Professorin untersucht algorithmische Entscheidungssysteme, die wichtige Lebenssituationen von Menschen bewerten. Dabei erforscht sie auch Methoden, mit denen sie sich künftig besser kontrollieren lassen. Über die Berufung freut sich die Forscherin: „Die Sachverständigen decken eine hohe Bandbreite an Expertise ab, viele von den Bundestagsabgeordneten haben auch Erfahrung in der IT; das ist eine gute Grundlage. Es ist wichtig, dass wir den Gestaltungspielraum für KI heute abstecken, um damit auf der einen Seite wirtschaftlich innovativ zu bleiben und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, und auf der anderen Seite soziale und menschliche Entscheidungen zu treffen.“

Im vergangenen Jahr hat Zweig zum Beispiel mit der Initiative AlgorithmWatch und einem Konsortium von Landesmedienanstalten vor der Bundestagswahl überprüft, wem die Suchmaschine Google welche Nachrichten beziehungsweise Ergebnisse anzeigt. Ihre Untersuchung hat gezeigt, dass Google deutlich weniger personalisiert als angenommen: Bei der Suche nach Politkern gab es im Durchschnitt nur ein bis zwei unterschiedliche Links, auch bei den Parteien stimmte der Großteil überein.

Der Kommission gehören 19 Mitglieder des Bundestages sowie 19 Sachverständige an. Weitere Informationen unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/029/1902978.pdf

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Absolvent der TU Kaiserslautern erhält bundesweiten Preis zur Elektromobilität

Maximilian Wilhelm, Absolvent der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), hat mit seiner Diplomarbeit den zweiten Platz beim bundesweiten DRIVE-E-Studienpreis 2018 belegt. Damit zeichnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer‐Gesellschaft herausragende Studien- und Abschlussarbeiten zur E-Mobilität aus. Wilhelm hat an der TUK Maschinenbau mit den Schwerpunkten Fahrzeug- und Energietechnik studiert. In seiner Diplomarbeit hat er sich mit Elektromotoren befasst. Angefertigt hat er die Arbeit beim Automobilhersteller Daimler in Stuttgart.

Im Fokus von Wilhelms Arbeit stand ein bestimmtes Bauteil von Elektromotoren, der sogenannte Stator. Dieser bildet zusammen mit dem beweglichen Rotor die Hauptkomponenten der Motorenart. Damit sich Statoren nicht bewegen, sitzen sie in speziellen Gehäusen und sind so fixiert. Dies ist allerdings mit viel Aufwand als auch mit hohen Energie- und Produktionskosten verbunden. Der Kaiserslauterer Absolvent hat nun einen Stator entwickelt, der einfach angeschraubt werden kann. Im Vergleich zur herkömmlichen Variante wäre der Einbau eines solchen Bauteils künftig wesentlich einfacher.

Seine Arbeit hat Wilhelm bei Daimler in Stuttgart angefertigt. An der TUK wurde er von Professor Dr. Michael Günthner am Lehrstuhl für Antriebe in der Fahrzeugtechnik betreut. Der Absolvent der TUK lebt mittlerweile im englischen Birmingham, wo er für den Automobilkonzern Jaguar und Land Rover weiterhin in der Forschung tätig ist. Auch hier befasst er sich mit Elektroantrieben.

Die Preisverleihung fand am 12. September im Verkehrszentrum München statt. Weitere Informationen zum Preis unter www.drive-e.org/studienpreis.

Ein Porträtfoto von Maximilian Wilhelm gibt es unter https://idw-online.de/…. Das Bild darf im Rahmen der Berichterstattung verwendet werden. Bitte geben Sie die Quelle an.

Über DRIVE-E

DRIVE‐E ist das gemeinsame Nachwuchsprogramm für Elektromobilität des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer‐Gesellschaft. Seit 2010 bietet DRIVE-E mit der jährlich stattfindenden DRIVE-E-Akademie einer ausgewählten Zahl von Studierenden deutscher Hochschulen die Möglichkeit, einen exklusiven Einblick in die Theorie und Praxis der Elektromobilität zu gewinnen. Darüber hinaus zeichnen BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft hervorragende studentische Arbeiten zur Elektromobilität mit dem DRIVE-E-Studienpreis aus. die Hochschule München mit ihrem Institut für Engineering Design of Mechatronic Systems ist DRIVE-E-Hochschulpartner 2018.

Weitere Infos unter www.drive-e.org

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Schutz des geistigen Eigentums: Aktionswoche auf dem Campus der TU Kaiserslautern

Vom 24. bis 28. September findet bundesweit die Aktionswoche „Wertschöpfung mit Ideen- und Innovationsschutz“ statt. Auch das Patent- und Informationszentrum (PIZ) Rheinland-Pfalz (Gebäude 32, Raum 210) an der Technischen Universität Kaiserslautern beteiligt sich daran. Kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Start-ups können sich auf dem Campus rund um die gewerblichen Schutzrechte Patente, Marken und Design beraten lassen. Das Angebot ist kostenlos, eine Terminvereinbarung beim PIZ ist aber erforderlich.

Wie sichert man sich seine Erfindung ab? Was gibt es bei Schutzrechten alles zu beachten? Warum kann die eigene Idee zur Kostenfalle werden? Antworten auf solche Fragen gibt es im Rahmen der Aktionswoche. Das Team des PIZ analysiert bei einem persönlichen Gespräch zunächst alle unternehmensspezifischen Bereiche gewerblicher Schutzrechte der interessierten Unternehmen. Dabei zeigt es auch auf, welche wirtschaftlichen Chancen und Risiken damit verbunden sind und gibt Tipps, wie sich mithilfe von Design-, Marken- und Patentrechten Wettbewerbsvorteile erzielen lassen.

Für eine persönliche Beratung ist ein Termin notwendig. Dieser kann per Telefon oder E-Mail ausgemacht werden: Tel.: 0631 205-2172 oder E-Mail: piz@rti.uni-kl.de

Bei diesem Angebot handelt es sich um keine Rechtsberatung. Das PIZ führt es in Kooperation mit dem Deutschen Patent- und Markenamt durch.  

Weitere Informationen unter https://www.rti.uni-kl.de/piz/ 

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Noch Plätze frei: Fernstudiengang Betriebswirtschaft (B.A.)

Wer sich noch kurzfristig für ein berufsbegleitendes Fernstudium in Betriebswirtschaft entscheidet, kann sich noch bis zum 17. September an der Hochschule Kaiserslautern bewerben. Für das Fernstudium, das die Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) durchführt, stehen noch freie Plätze zur Verfügung.

Karriere im Blick

Das Fernstudium richtet sich an Berufstätige, die sich neben dem Job weiterqualifzieren möchten, um sich auf den nächsten Karriereschritt vorzubereiten. Sie erwerben mit dem Fernstudium fundierte und praxisorientierte BWL-Kenntnisse „von der Pike auf“. Die Fernstudierenden schließen das akademische Studium mit dem international anerkannten Titel Bachelor of Arts ab und haben damit beste Voraussetzungen, um Fach- und Führungsaufgaben – branchenübergreifend – zu übernehmen.

Studium auch ohne Abitur möglich

In Rheinland-Pfalz zählt neben dem klassischen Abitur oder einer Fachhochschulreife auch eine mit gutem Erfolg abgeschlossene Berufsausbildung (Notendurchschnitt von 2,5) und eine anschließende zweijährige Berufspraxis als unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an Fach-/Hochschulen.

Zeitlich flexibel studieren

Das Fernstudium besteht aus zeit- und ortsunabhängigen Selbststudienphasen anhand von Studienbriefen und E-Learning-Einheiten im Wechsel mit Präsenzhasen vor Ort an der Hochschule. Die Präsenzphasen dienen der Vertiefung und Anwendung der im Selbststudium erlernten Inhalte und Klärung fachlicher Problemstellungen. Auch begrüßen die Fernstudieren den persönlichen Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten.

Weitere Informationen unter: www.zfh.de/bachelor/bwl/

Bewerbung unter: https://www.hs-kl.de/studium/studieninteressierte/bewerbungsverfahren/

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