9. Fachtagung Smart Grids und Virtuelle Kraftwerke

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9. Fachtagung Smart Grids und Virtuelle Kraftwerke

Donnerstag, der 21. März 2019 im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern  

Zur 9. Fachtagung Smart Grids und Virtuelle Kraftwerke lädt die Transferstelle Bingen (TSB) in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz und der Zukunftsinitiative Smart Grids Rheinland-Pfalz ganz herzlich in das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern ein. 

Die Tagung bietet dem interessierten Fachpublikum ein attraktives Forum rund um das Thema „Smart Grids und virtuelle Kraftwerke – heute und morgen". Am 21. März 2019 wird bei der Smart Grid Tagung auf den Themenbereich "Wie kann das Ziel – 65 % Erneuerbare Energien bis 2030 – durch Smart Grids unterstützt werden?" eingegangen. Weitere Informationen finden Sie im  Programmflyer oder auf der TSB Webseite (www.tsb-energie.de).

Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion, knüpfen Sie neue Kontakte und pflegen Sie bestehende. Parallel zu den Vorträgen wird eine kleine Fachausstellung mit Infoständen angeboten. Die Teilnehmer erhalten in den Pausen die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch zu informieren.

Vertreter der Presse nehmen kostenlos an der Veranstaltung teil. Um eine schriftliche Anmeldung wird  dennoch gebeten.

 

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Ein verlässlicher Partner: DCON ist nach ISO 27001 zertifiziert

Nie war es für Unternehmen einfacher, Daten zu erheben, zu sammeln und zu speichern, als zu Zeiten des digitalen Wandels. Und zugleich war es noch nie so schwer, sie zu schützen. Spätestens seit Verabschiedung der DSGVO nimmt der Schutz von Daten deshalb eine zentrale Rolle in Unternehmen ein. Für die DCON Software & Service AG hört Informationssicherheit hier jedoch noch nicht auf – das bestätigt jetzt die Zertifizierung seines Informationssicherheitsmanagementsystems nach ISO 27001.  

Der TÜV Süd hat das Beratungs- und Softwareunternehmen DCON intensiv auf das Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO 27001 geprüft und bestätigt: DCON übernimmt mit optimierten, standardisierten Prozessen freiwillig noch mehr Verantwortung für die Informationssicherheit von Kunden, Bewerbern und Mitarbeitern. Das selbstgesetzte Ziel des Unternehmens: Über alle Bereiche hinweg hohe Standards zu etablieren und zu wahren. Unter anderem in Bezug auf die professionelle Risikobetrachtung und die genaue Planung im Projektmanagement durfte sich DCON über eine positive unabhängige Einschätzung freuen.

Schutz vor Datenmissbrauch

Die ISO 27001 ist ein weltweit anerkannter Standard, mit dem Unternehmen die Sicherheit ihrer Informationen und IT-Umgebungen gewährleisten. Es enthält die Anforderungen an ein Managementsystem, mit dem Sicherheitsrisiken optimal beurteilt und behandelt werden, um Daten so u. a. vor unberechtigter interner oder externer Offenlegung zu bewahren. Zudem stellt es sicher, dass nur bestimmte Daten erhoben und ausschließlich von berechtigten Personen im vorgesehenen Sinne verarbeitet werden. Damit schützt die ISO 27001 sowohl Kunden- und Bewerber- als auch jegliche Mitarbeiterdaten im Besitz eines Unternehmens.

Seit dem 25. Mai 2018 verpflichtet die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) Unternehmen in der EU per Gesetz dazu, sorgsamer mit diesen Daten umzugehen, umfassender über deren Verarbeitung zu informieren und Einwilligungen einzuholen. Mit seiner Zertifizierung nach ISO 27001 weist DCON zugleich die strenge Einhaltung dieser Gesetze nach und garantiert einen rundum professionellen, risikoarmen IT-Betrieb.  

Die drei Grundsätze der ISO/IEC 27001

  • Vertraulichkeit – Die Informationen sind vor unberechtigter Offenlegung geschützt.
  • Integrität – Die Informationen sind davor geschützt, u. a. modifiziert, gelöscht oder dupliziert zu werden.
  • Verfügbarkeit – Die Informationen sind für berechtigte Personen zugänglich und nutzbar.


Ständig am Ball bleiben

Bereits 2011 und 2012 ließ sich die DCON Software & Service AG erstmals nach den strengen Richtlinien der ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) und der ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem) zertifizieren. Seitdem wird DCON einmal im Jahr auf die bestehende Einhaltung dieser Managementsysteme geprüft. Denn: Eine einmal erhaltene Zertifizierung muss jährlich erneuert werden. Bei DCON sorgt das bis heute für eine hohe Selbstkontrolle und die ständige Weiterentwicklung der unternehmensweiten Prozesse.

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Livestream-Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Studiengang „Industriepharmazie“ an der Hochschule Kaiserslautern

Am 9. Januar 2019 bietet die Hochschule Kaiserslautern an ihrem Campus Pirmasens ab 18.00 Uhr eine Infoveranstaltung zum berufsbegleitenden Studiengang „Industriepharmazie“ an. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen. Dies ermöglicht eine ortsunabhängige Teilnahme ganz bequem von Zuhause aus.

In der Veranstaltung werden Aufbau, Ablauf und Inhalte des neuen Studienangebotes vorgestellt und die Gelegenheit gegeben, noch offene Fragen zu klären.

Der innovative Studiengang „Industriepharmazie“ richtet sich an Berufstätige, die bereits über eine abgeschlossene Ausbildung in einem pharmanahen Beruf wie beispielsweise Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in,  Laborant/in oder Pharmakant/in verfügen und ihr Studium ohne Ausfallzeiten im Beruf absolvieren möchten. Ihnen ermöglicht er, innerhalb von 9 Semestern den akademischen Abschluss „Bachelor of Science“ zu erlangen.

Das Studium besteht aus Präsenzphasen, zu denen die Studierenden für Laborpraktika, Vorlesungen und Übungen an den Pirmasenser Campus kommen, ergänzt durch E-Learning Module, die im Selbststudium absolviert werden.

Für den Studienstart zum Sommersemester kann man sich noch bis 28. Februar 2019 bewerben.

Details zur Infoveranstaltung und Informationen zum Studiengang gibt es auf der Website der Hochschule Kaiserslautern unter www.hs-kl.de/alp-industriepharmazie.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Groß Tel.: 0631 3724 7097 | peter.gross-alp@hs-kl.de

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Hochschule Kaiserslautern vergibt Lehrpreis

Die Hochschule Kaiserslautern will Hochschullehrende fördern, die spannende Veranstaltungen durchführen, hohes Engagement und gute didaktische Konzepte in ihrer Lehre vereinen und somit zum Studienerfolg beitragen. Deshalb hat sie in diesem Jahr erstmals einen hochschulinternen Lehrpreis ausgeschrieben und vergeben.

Dass die Hochschule neben einem entsprechenden Weiterbildungsangebot für Lehrende, der Förderung von E-Learning oder dem jährlich stattfindenden Tag der Lehre, der dem Austausch und der Weiterbildung dient, nun auch einen Preis für herausragende Leistungen in der Lehre vergibt, ist einer Initiative des Senatsausschusses Qualität und Lehre zu verdanken. Der mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dotierte Preis soll künftig jedes Wintersemester vergeben werden. Ausschlaggebend bei jeder Wahl sind die Stimmen der Studierenden. Stimmberechtigt sind alle Studierenden ab dem 3. Fachsemester in Bachelor- und Masterstudiengängen der Hochschule Kaiserslautern.

Nach einer zweiwöchigen Abstimmung ist die Wahl nun entschieden:

Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Lehrpreises sind:

  • Frau Prof. Dr. rer. nat. Susanne Kuen-Schnäbele, Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften (Campus Kaiserslautern)
  • Herr Prof. Dr.-Ing. Ralph Wiegland, Fachbereich Angewandte Logistik- und Polymerwissenschaften (Campus Pirmasens)
  • Herr Prof. Dipl.-Ing. Martin Reichrath, Fachbereich Bauen und Gestalten (Campus Kaiserslautern)
  • Herr Prof. Dr.-Ing. Kurt Spiegelmacher, Fachbereich Betriebswirtschaft (Campus Zweibrücken)
  • Herr Prof. Dr. Dr. Oliver Müller, Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik (Campus Zweibrücken)

Die Verleihung der Auszeichnung und des Preisgeldes erfolgt auf der Jahresauftaktfeier der Hochschule am 17. Januar 2019. Dort überreichen die Vorsitzenden der Fachschaften die Preise an die jeweiligen Gewinner und die Gewinnerin aus den Fachbereichen.

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Tagung befasst sich mit Rahmenbedingungen für Wissens- und Forschungs-Transfer an Hochschulen

Ob Therapien für Krankheiten oder neue Materialien, die Autos leichter machen. – An Projekten wie diesen wird an Universitäten und Hochschulen geforscht. Wichtig ist es, die Forschungsergebnisse schnell in die Praxis zu bringen und die Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft in die Forschung einfließen zu lassen. Doch welche Voraussetzungen werden dafür benötigt? Das ist Thema beim ersten Transfertag Rheinland-Pfalz – einer Initiative des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministeriums. Er findet am 29. und 30. November an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und der Hochschule Kaiserslautern statt.

Zum Auftakt gibt es eine Podiumsdiskussion an der TUK (Rotunde, Geb. 57, 10 Uhr), bei der Experten aus Forschung, Politik und Wirtschaft über Wege beim Forschungstransfer sprechen. Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung eingeladen.

Der Transfertag soll unter anderem neue Möglichkeiten aufzeigen, mit denen der Transfer aus der Forschung in Wirtschaft und Gesellschaft besser gelingt sowie die individuellen Bedürfnisse der Hochschulen konkretisieren. Dabei geht es auch darum, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Arbeiten in der Region besser sichtbar machen können. Die Teilnehmer werden dazu in verschiedenen Gruppen zusammenarbeiten.

Bei der Podiumsdiskussion zum Auftakt wird auch der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Professor Dr. Konrad Wolf zugegen sein. Mit ihm diskutieren: Dr. Joe Weingarten (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz), Andrea Frank (Stifterverband), Professor Hans-Joachim Schmidt (Präsident der Hochschule Kaiserslautern), Professor Arnd Poetzsch-Heffter (Vizepräsident für Forschung und Technologie der TUK) sowie Frauke Heistermann (Rat für Technologie Rheinland-Pfalz). Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung „Gründungsförderer des Jahres“.

Der Transfertag Rheinland-Pfalz findet das erste Mal statt. Die beteiligten Akteure sollen im Rahmen der Tagung dazu auch Empfehlungen für das Land erarbeiten. Zudem sollen Maßnahmen ermittelt werden, mit denen das Land die Transfer-Aktivitäten in verschiedenen Bereichen fördern kann.

Organisiert wird der Transfertag von der TUK und der Hochschule Kaiserslautern zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK).

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Sportiger: Die Trikot-Vielfalt macht’s

Eine Fußballveranstaltung wie die diesjährige Weltmeisterschaft bedeutet für Christian Rickert Ausnahmezustand. Bestellungen kommen da im Minutentakt. Aber diesmal war alles anders. Das frühe Ausscheiden der deutschen Mannschaft hat ihm eine Umsatzdelle beschert. „Eine Katastrophe war es nicht für mich“, fügt er hinzu. Einen teilweisen Ausgleich fand er mit „Exoten-Trikots“ etwa von Mexiko, Japan, Nigeria oder Panama, die gut liefen und die auf dem deutschen Markt teilweise nur er anbietet. Auch viele brasilianische, kroatische und letztendlich französische „Leibchen“ gingen weg. Schwer im Trend und immer mehr im Kommen sind taillierte Frauen-Trikots.

Der fußballbegeisterte Rickert startete 2006 über Ebay mit dem Online-Sportartikelhandel. „Damals war das noch selten.“ Im Lauf der Zeit konzentrierte er sich immer mehr auf Fußballtrikots – „nur Originalware“, wie er hinzufügt. Neben Hemden der Nationalmannschaften, die im jeweiligen Jahr eines großen Turniers besonders gut verkauft werden, hat er viele nationale und internationale Clubmannschaften im Sortiment, darunter auch Drittligisten wie Kaiserslautern, sagt der leidenschaftliche Bayern-Fan. Unterversorgt ist er aktuell mit Trikots von Juventus Turin, die nach der Verpflichtung von Superstar Cristiano Ronaldo heiß begehrt und beim Lieferanten Adidas ausverkauft sind.

Viel Ware verkauft Rickert über Amazon und natürlich auch über die eigene Webseite. Angesichts der Vielzahl der Buchungen ist Rickerts Sportiger steuerlich eine Herausforderung. „Da bin ich immer hinterhergehinkt“, gibt er zu. Doch das hat sich geändert, seit sich der Aschaffenburger Ecovis-Steuerberater Martin Fries um ihn kümmert. „Das läuft super. Die Einführung des digitalisierten Verfahrens war und ist für mich eine große Umstellung, doch im Endeffekt gewinnen wir dadurch“, sagt er. Unter anderem scannt er seine Belege ein, die dann elektronisch weiterverarbeitet werden, oder das Steuerbüro holt die Daten direkt aus seinem E-Commerce-Warenwirtschaftssystem Plentymarkets.

Fries und Rickert kennen sich seit 20 Jahren. Doch erst seit drei Jahren ist Rickert Mandant des Steuerberaters: „Christian Rickert atmet Fußball“, findet Fries. „Gerade bei Online-Händlern wie Sportiger sind unsere ExtraTools notwendig. Da ist eine Bearbeitung von Hand aufgrund der Massentransaktionen praktisch unmöglich.“

Auf einen Blick

sportiger.de wurde 2006 von Christian Rickert gegründet. Das Unternehmen aus Aschaffenburg mit sechs Mitarbeitern ist Experte in Sachen Sportartikel, Sportbekleidung und -zubehör und verkauft Originalware von Marken wie Nike oder Umbro. Im Fokus stehen Trikots, Fußballschuhe, Fußbälle, Handbälle, Handballschuhe und Vereinsbedarf der Marke Adidas.

Martin Fries, Steuerberater bei Ecovis in Aschaffenburg

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Medica 2018: Schlüsselloch-Operationen mit neuer Software besser planbar

Um den Blinddarm zu entfernen, ist meist nur ein kleiner Eingriff nötig. Aber auch an anderen Stellen setzen Ärzte auf solche Schlüsselloch-Operationen, etwa bei einem Tumor im Gehirn. Solche Eingriffe müssen im Vorfeld aber genau geplant werden. Dabei nutzen Ärzte verschiedene bildgebende Verfahren, um den besten Zugang zu finden. Dies ist alles sehr zeitaufwendig. Eine Software, die Kaiserslauterer Informatiker entwickeln, könnte Ärzten künftig helfen, sich einfacher auf solche Operationen vorzubereiten. Auf der Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf stellen die Forscher ihr Verfahren vom 12. bis 15. November am Forschungsstand (Halle 7a, Stand B06) von Rheinland-Pfalz vor.

Um beispielsweise einen Tumor im Gehirn zu entfernen, setzen viele Chirurgen heute auf Schlüsselloch-Operationen: Ein kleines Loch in der Schädeldecke reicht, damit sie mit einer kleinen Sonde an die betroffene Stelle gelangen. Ausgestattet ist die Sonde mit Operationsbesteck und einer Kamera, die den Medizinern die notwendigen Bilder liefert. „Eine solcher Eingriff muss zuvor gründlich geplant werden“, sagt Dr. Christina Gillmann von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). „Die Chirurgen müssen den idealen Weg, also den Operationskanal, zum betroffenen Ort finden, der möglichst wenig wichtiges Gewebe im Gehirn schädigt.“

Dazu nutzen sie Bilder von Magnetresonanztomografien (MRT), welche vor der Operation aufgenommen werden. Aber auch andere bildgebende Verfahren, wie Computertomografien, kommen für solche Planungen zum Einsatz, je nachdem um welche Erkrankung es sich handelt. Diese Röntgen-Techniken liefern den Ärzten Patienten-Bilder, auf denen sie in Graustufen die zu operierende Körperstelle sehen. „Diese Daten werden im klinischen Alltag oft Schicht für Schicht begutachtet, jedoch ist es mit dieser Technik oft schwer nachzuvollziehen, in welchen Gewebsschichten es einen geeigneten Operationskanal geben könnte“, erläutert die Wissenschaftlerin.

Ein neues Verfahren, an dem Gillmann und ihr Team arbeiten, könnte hier Abhilfe schaffen: Es ermöglicht Medizinern, ihre Operationen intuitiv zu planen. „Das Computerprogramm zeigt die einzelnen Gewebeschichten an, die von einem Operationskanal betroffen sind“, sagt die Informatikerin. „Dabei lassen sich verschiedene Kanäle miteinander vergleichen und Risiken diskutieren.“ Auf diese Weise können Ärzte auch mögliche Komplikationen erkennen, die bei der Operation auftreten könnten. „Das OP-Team könnte somit beispielsweise besprechen, welcher Weg beim einzelnen Patienten der sinnvollste ist“, so Gillmann weiter.

Als Datengrundlage für ihr Verfahren setzen die Informatiker der TUK auf verschiedene medizinische Bilder. Mit ihren eigenen Rechenverfahren werten sie diese Bilddaten neu aus. „Wir können die einzelnen Gewebeschichten visuell voneinander trennen und darstellen, sodass es einfacher ist, zu sehen, an welchen Stellen ein Operationskanal verlaufen soll“, erläutert Gillmann. Ihre Technik gestalten die Forscher so, dass sie für Chirurgen einfach in der Handhabung ist.

Die Software ist noch im Entwicklungsstadium. „Bis sie zum Einsatz kommt, wird es noch ein paar Jahre dauern“, so die Informatikerin weiter. Die Kaiserslauterer Forscher arbeiten hierbei eng mit dem Premier Health Krankenhaus in Dayton im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio zusammen.

Gillmann arbeitet im Lehrgebiet „Computer Graphics and Human Computer Interaction“ bei Professor Dr. Hans Hagen. Die Arbeitsgruppe forscht schon lange daran, Daten aus Bildgebungsverfahren für die Medizin derart aufzubereiten, dass sie im klinischen Alltag einfach und zuverlässig nutzbar sind. So ist es ihnen etwa gelungen, mit ihren Verfahren Tumore in Bildern deutlicher von gesundem Gewebe abzutrennen. Die Informatiker arbeiten in ihren Projekten eng mit verschiedenen Partnern zusammen, unter anderem mit dem Universitätsklinikum Leipzig, aber auch mit amerikanischen Ärzten aus Ohio.

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Die Finalisten des BARC Start-up Awards und BARC Best Practice Awards für BI/Analytics & Data Management stehen fest

BARC präsentiert die Finalisten der BARC-Awards. Das Analystenhaus prämiert seit 2005 Softwareprojekte mit dem BARC Best Practice Award für Business Intelligence und Analytics. Innovative Start-ups im Bereich Analytics und Datenmanagement werden zum dritten Mal ausgezeichnet. Die Finalisten des BARC Best Practice Awards und des Start-up Awards stellen ihre Projekte und Geschäftsideen am 7. und 8. November auf dem BARC BI & Data Management Congress vor.

Im Finale des BARC Start-up Awards für Analytics und Datenmanagement haben in diesem Jahr die Firmen Motion Miners, Openasapp, Scoutbee, Semalytix und Soley die Chance sowohl Jury als auch Publikum mit ihrem Pitch zu überzeugen. „Auffällig war die hohe inhaltliche Bandbreite der Bewerber in diesem Jahr“, so Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer von BARC. „Es gab vor allem viele branchen- und funktionsspezifische Analyse- und Optimierungslösungen, beispielsweise für Logistik, Produktion, Qualitätssicherung, Einkauf oder Vertrieb. Insgesamt musste sich die Jury wieder zwischen vielen spannenden jungen Unternehmen mit guten Ideen entscheiden.“

BARC verleiht den Best Practice Award für das beste Anwenderprojekt in BI/Analytics und Datenmanagement in den Kategorien „Mittelstand“ und „Konzernlösung“. Die Finalisten in der Kategorie „Mittelstand“ sind die Unternehmen Hannover Rück und Scout24 sowie die Stadt Kaiserslautern. Die nach der Vorauswahl überzeugendsten „Konzernlösungen“ haben DB Fernverkehr, Festo und WMF eingereicht. „Es war in diesem Jahr auffällig, wie stark Unternehmen bereits technische Innovationen wie Cloud-Computing, analytische Datenbanken, Big Data Lösungen oder Visualisierungswerkzeuge zur Verbreiterung des Datenanalysespektrums von Self-Service BI bis hin zum Einsatz von Data Science/Advanced Analytics nutzen. Die Zuschauer können sich wieder auf spannende Projektberichte mit zahlreichen Best Practices freuen“, meint Dr. Carsten Bange.

Die Jurys bestehen aus namhaften Business-Intelligence-Experten aus Wissenschaft, Praxis und Medien. Die Präsentation der Finalisten und die Verleihung der Awards finden am 7. und 8. November im Rahmen der BARC Konferenzen auf der Big Data World in der Messe Frankfurt statt. Der Eintritt zum gesamten Konferenzprogramm ist für Fachanwender kostenlos.

Über den Best Practice Award

BARC zeichnet mit dem Best Practice Award Business Intelligence und Analytics jährlich Softwareprojekte aus. Diese zeichnen sich durch ihren wirtschaftlichen Nutzen sowie vorbildliche Methoden und Vorgehensweisen bei der Implementierung aus. Der Preis wird in den Kategorien Mittelstand- und Konzernlösung vergeben. Zu den Bewertungskriterien zählen die eingesetzte Technik, das inhaltliche Konzept, eine erkennbare Anwenderorientierung, die Kosten-Nutzen-Relation sowie geschaffene Innovationen. Aus den Bewerbungen muss deutlich hervorgehen, warum das jeweilige Business-Intelligence-Projekt einen hohen Geschäftsnutzen erzielen konnte. Zudem müssen quantifizierbare und qualitative Ergebnisse vorliegen.

Über den BARC Start-up Award

Mit dem BARC Start-up Award für Analytics und Datenmanagement zeichnet das unabhängige Beratungs- und Analystenhaus BARC Start-ups aus. BARC prämiert Unternehmen, die Daten innovativ aufbereiten, nutzen, eine nutzenstiftende Lösungen entwickeln und hierfür eine Softwarelösung oder softwaregestützte Dienstleistung anbieten. Unternehmen, deren Gründung maximal sechs Jahre zurückliegt, dürfen sich für den BARC Start-up Award bewerben. Zudem muss ihr Hauptsitz in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz liegen. Bei der eingereichten Lösung muss es sich um eine Software oder softwareunterstützende Dienstleistung handeln, die im Umfeld von Business Intelligence, Datenanalyse, Planung und Simulation oder dem Datenmanagement für diese Aufgaben angesiedelt ist. Das vorgestellte Produkt sollte zumindest als funktionsfähiger und demonstrierbarer Prototyp vorliegen.

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Tagung: Die Bedeutung von Elektrofahrrädern für den Straßenverkehr in Stadt und auf dem Land

Elektrofahrräder wie Pedelecs können einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität liefern. Doch gilt das nur für den urbanen Raum? Was ist mit ländlichen Gegenden? Über diese Fragen geht es bei der Tagung „Pedelecs – Elektrisierende Wiederentdeckung des Fahrrads“. Sie findet am Mittwoch, den 14. November, von 8:30 bis 17:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern statt. Organisiert wird sie vom Team um Professor Dr. Wilko Manz vom Institut für Mobilität und Verkehr (Imove) an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Ministerien für Umwelt und Wirtschaft.

Immer mehr Elektrofahrräder sind auf deutschen Straßen unterwegs, darunter auch viele Pedelecs. Diese dürfen ohne Fahrradhelm gefahren werden und erreichen mühelos Geschwindigkeiten von bis zu 25 Kilometern pro Stunde. Für dieses Jahr rechnet der Zweirad-Industrie-Verband mit rund 850.000 verkauften E-Bikes. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 18 Prozent.

Über die Rolle dieser neuen Räder-Generation im Straßenverkehr in der Stadt und auf dem Land geht es bei der Tagung in Kaiserslautern: Mathias Kassel von der Stadt Offenburg zeigt unter anderem auf, wie Kommunen den Radverkehr künftig fördern können. Welche Rolle Falträder im Linienbusverkehr spielen können, erläutert Dr. Jürgen Brunsing von der Bergischen Universität Wuppertal. Zudem geht es um neue Planer für Radrouten sowie darum, die Verkehrsinfrastruktur in Städten und Kommunen an Elektroräder anzupassen.

Darüber hinaus stellt Nicolas Mellinger von Imove das Projekt „Assistenzsysteme für Pedelecs“ vor. Ziel ist es, das Fahren mit den E-Rädern sicherer zu machen. Bei Unfällen mit diesen Rädern sind verstärkt Senioren betroffen. Sie können oft auf plötzlich auftretende Gefahren nicht mehr so schnell reagieren wie jüngere Verkehrsteilnehmer. Das Team um Mellinger arbeitet an einer Technologie, die Radfahrer frühzeitig vor möglichen Gefahren warnen und in kritischen Situationen helfen soll – etwa mithilfe optischer Signale und unterstützenden Funktionen.

Auch Dr. Johannes Roos stellt ein Forschungsvorhaben der TUK vor. Bei „e-Velo“ steht die Rolle von Elektro-Fahrräder im ländlichen Raum in Rheinland-Pfalz im Fokus. Der Ingenieur hat untersucht, welche möglichen Potenziale E-Räder für eine Verlagerung von Verkehrsnachfrage vom Pkw auf das elektrische Zweirad erkennbar sind. Dabei geht es vor allem um kurze Wege, wie etwa einer Fahrt zum Supermarkt, zum nahegelegenen Arbeitsplatz oder dem nächsten Bahnhof. Die vielversprechenden Ergebnisse machen Mut, an dieser Stelle weiter zu forschen. Das Nachfolgeprojekt wird an diesem Tag vorgestellt.

Organisiert wird die Tagung von Imove gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

Die Veranstaltung findet von 8:30 bis 17:00 Uhr im FCK Tagungszentrum des 1. FC Kaiserslautern in der Nordtribüne des Fritz-Walter-Stadion (Fritz-Walter-Straße 1, 67663 Kaiserslautern) statt.

Wer Interesse hat, kann sich bis zum 9. November anmelden: www.bauing.uni-kl.de/imove/tagung/ 

Die Plätze sind begrenzt, die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Programm im Überblick: www.bauing.uni-kl.de/fileadmin/imove/dateien/Tagungen/2018_e-Velo/einladung_tagung.pdf

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3. Forum Elektromobilität 2018 – Kostenlose Teilnahme

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3. Forum Elektromobilität 2018 – Kostenlose Teilnahme

Wie auch im letzen Jahr laden wir zusammen mit der ZAK Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen herzlich ein sich in vier aktuellen Themen der E-Mobilität zu informieren und Elektrofahrtzeuge der neusten Generation Probe zu fahren.

Freitag, 26. Oktober 2018
ZAK Kapiteltal
67657 Kaiserslautern

Veranstalter:
EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz e.V. – EOR
Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern – ZAK

Anmeldung und weitere Infos dazu auf der Webseite der EOR unter www.eor.de

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