Reddit: Hacker tricksen Zwei-Faktor-Authentifizierung aus

Der Social-News-Aggregator Reddit zählt mit mehr als 330 Millionen Besuchern im Monat laut CNBC zu den fünf weltweit beliebtesten Webseiten im Internet. Seit der Gründung im Jahr 2005 teilen und bewerten immer mehr Nutzer Inhalte auf der Seite und diskutieren über die verschiedensten Themen in sogenannten Subreddits. Bei der Menge an Daten, die dabei aufläuft, ist es kein Wunder, dass Reddit im Laufe der Zeit als lohnendes Ziel in den Fokus von Kriminellen geraten ist. Das Unternehmen selbst ist sich dessen auch durchaus bewusst. Erst kürzlich wurde ein neuer Sicherheitschef eingestellt und aktuell sind weitere Stellen in diesem Bereich ausgeschrieben. Darüber hinaus setzt das Unternehmen für seine Mitarbeiter auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die eigentlich unerwünschte Eindringlinge aussperren soll. Leider hat diese Maßnahme nicht gegriffen und so konnten Mitte Juni Hacker in die Datenbanken von Reddit eindringen und Nutzerdaten aus der Anfangszeit der Webseite erbeuten.

Interessant ist dabei insbesondere die Art und Weise, wie die Kriminellen vorgegangen sind, denn eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gilt eigentlich als relativ sichere Methode, um Hackern das Leben schwer zu machen. Dieser Meinung war man auch bei Reddit, allerdings setzte das Unternehmen auf SMS-Nachrichten bei der Authentifizierung der Mitarbeiter. Um sich Zugang zu den internen Netzwerken zu verschaffen, mussten die Kriminellen also sowohl das Passwort als auch den Code in der SMS des jeweiligen Mitarbeiters eingeben. Nachdem sie auf bislang nicht näher beschriebenen Wegen das Passwort erbeutet hatten, brauchten sie also noch den Code als zweiten Faktor, um sich einzuloggen. Den erhielten sie, indem sie sich eine Kopie der SIM-Karte des Mitarbeiters mit derselben Nummer beschafften. So konnten sie die SMS abfangen. An eine Kopie einer SIM-Karte zu gelangen ist im Übrigen gar nicht so kompliziert. Manchmal reicht schon ein Anruf beim Anbieter, dass die SIM-Karte kaputt sei und man eine neue brauche. Zwar muss man sich dann legitimieren, aber viele Menschen geben die dafür relevanten Informationen wie Geburtstag, Name des Haustiers oder ähnliches ganz öffentlich im Internet preis.

Im Fall von Reddit erbeuteten die Eindringlinge eine komplette Kopie der Datenbank aus den Jahren 2005 bis 2007 inklusive E-Mail-Adressen und Anmeldedaten. Auch einige E-Mails, die zwischen dem 3. und dem 17. Juni 2018 über die Plattform verschickt wurden, sollen den Hackern in die Hände gefallen sein. Die betroffenen Nutzer kontaktiert Reddit in persönlichen Nachrichten oder über die hinterlegten E-Mail-Adressen und empfiehlt, die Passwörter schnellstmöglich zu ändern. Außerdem wurde der Vorfall an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Für die Zukunft zieht Reddit Konsequenzen aus dem Vorfall und wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung vom SMS-basierten auf ein Token-basiertes Verfahren umstellen. Ein solches hat auch der Internetriese Google eingeführt. Hier gab es laut Unternehmensangaben seither keine Sicherheitsvorfälle mit Phishing oder ähnlichen Betrugsmaschen mehr.

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LeasePlan und Allego fördern den Übergang zur emissionsfreien Mobilität mit neuen Ladeservices

LeasePlan, ein weltweit führendes Car-as-a-Service-Unternehmen, und Allego, Anbieter von Ladelösungen, geben heute eine neue Partnerschaft bekannt, um LeasePlan Kunden mit Elektro-Fahrzeugen den Zugang zu persönlichen Ladepunkten zu Hause und am Arbeitsplatz zu ermöglichen und damit den Übergang zur emissionsfreien Mobilität zu beschleunigen. Die Ladeboxen sind für alle Elektrofahrzeuge geeignet, ermöglichen eine Lastverteilung und bieten eine automatische Rückerstattungsmöglichkeit der Stromkosten.

Im Rahmen der Vereinbarung erhalten die Fahrer von LeasePlan außerdem eine Ladekarte mit Zugang zu mehr als 65.000 Ladepunkten in ganz Europa. So können Reichweite erhöht und Hemmnisse abgebaut werden, die emissionsfreie Mobilität zu nutzen.

Die Regelung wird zunächst in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal und Schweden eingeführt. Allego richtet die Ladepunkte zu Hause und im Büro der Fahrerinnen und Fahrer ein und übernimmt die laufende Verwaltung und Wartung. LeasePlan Kunden können für Rechnungen, Übersichten und Analysedienstleistungen auch auf die Cloud-Services von Allego zugreifen.

Tex Gunning, CEO LeasePlan: „Der Umstieg auf Elektroantrieb ist eines der einfachsten Dinge gegen den Klimawandel, die wir alle tun können. Durch unsere Partnerschaft mit Allego können wir unseren Kunden jetzt nicht nur Elektroautos, sondern eine umfassende Lösung anbieten, die den Übergang zur Elektromobilität erleichtert. Das geht mit einem Federstrich.“

Anja van Niersen, CEO Allego: „Wir sind stolz, Partner von LeasePlan zu sein. Mit unserer neuen Partnerschaft ermöglichen wir LeasePlan neben Markenlösungen für seine Kunden außerdem Zugang zu mehr als 65.000 Ladestationen in ganz Europa. Ab sofort benötigen die Fahrerinnen und Fahrer von LeasePlan nur noch eine Karte, um echte grenzüberschreitende Mobilität zu erleben.“

Über Allego

Allego ist ein führender Anbieter von Ladelösungen mit umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität, darunter der Aufbau eines Netzwerks von Multi-Standard-Schnellladegeräten in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Großbritannien und Luxemburg. Allego stellt mehr als 8.500 Ladesteckdosen in städtischen Gebieten und entlang wichtiger Verkehrswege zur Verfügung. Das Unternehmen unterstützt Firmen, Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen über eine cloudbasierte Service-Plattform. Diese Plattform bietet problemlos das gesamte Portfolio an praktischen Services wie Rechnungsstellung, aktive Überwachung, mobile Apps, Website-Portale, Analysetools und Rechenleistung. Unternehmen können ihren Kunden, Mitarbeitern und Besuchern weltweit Lademöglichkeiten unter ihrer eigenen Marke anbieten. www.allego.eu

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ProMinent auf der ACHEMA 2018: DULOMETER® DACb

ProMinent stellt den neuen Multiparameter Controller auf der ACHEMA 2018, 11. bis 15. Juni 2018, in Frankfurt in Halle 8 auf Stand J94 vor.

Sie wünschen sich ein einfaches Mess- und Regelgerät zur Wasseranalyse? Das leicht zu bedienen ist und bei dem Sie zwischen alle gängigen Messgrößen je Kanal frei wählen können? Gibt es: Das neue Mess- und Regelgerät Dulcometer Dialog DACb.
Die Basisversion ist mit zwei Mess- und Regelkanälen ausgestattet und lässt sich auch über 24 V DC Schutzkleinspannung versorgen.

Je Kanal können über einen mV- oder mA-Eingang die entsprechenden Sensoren angeschlossen werden. Hier besteht die Wahl aus bis zu 14 unterschiedlichen Messgrößen. Die beiden Mess- und Regelkanäle des Dulcometer Dialog DACb sind unabhängige 1-Seiten-PID-Regler und optional auf Kundenwunsch als zwei 2-Seiten-PID-Regler konfigurierbar.
Das Mess- und Regelgerät kann mit analogen oder, verbunden via CANopen Sensor/Aktor Bus, mit digitalen Sensoren und Aktoren kommunizieren.Das kompakte Multitalent ist Ethernet-/LAN-fähig und lässt sich optimal in bestehende Netzwerke integrieren. Zur Kommunikation mit der Leitebene stehen Profibus-DP V1, Modbus und OPC zur Verfügung. Mit seinen speziell für die Wasseranalyse ausgelegten Funktionalitäten, z. B. Verarbeitung von Störgrößen und Umschaltung der Regelparameter, schließt es den Regelkreis zwischen Dulcotest-Sensoren und ProMinent®-Dosierpumpen.

Mess-, Kalibrierwerte und Geräteparameter werden auf eine SD-Karte oder Micro USB Stick gespeichert. Die Geräteparameter können auf andere Controller übertragen werden. Die SD-Karte ist, ohne Öffnen des ganzen Gehäuses, leicht zugänglich.

Die Softwarefunktionen des Multiparameter Controllers lassen sich über einen Aktivierungsschlüssel (Activation Key) oder ein Firmware-Update nachträglich erweitern.Aufgrund der Möglichkeit den Regler über 24 V DC Schutzkleinspannung zu versorgen, lässt er sich auch mittels Solaranlage oder im Nassbereich von Wasserwerken betreiben.
Dank der flexiblen Anwendbarkeit sind die Einsatzbereiche sehr breit gefächert: beispielsweise in der Trink- und Abwasserbehandlung, der Industrie- und Prozesswasseraufbereitung sowie der Behandlung von Schwimmbadwasser.

Auf der ACHEMA 2018 wird der Regler Dialog DACb in Kombination mit neuen Leitfähigkeits- und Sauerstoff-Sensoren ausgestellt.

 

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Fußballkarten für Geschäftsfreunde? Das sollten Sie beachten

Wer seine Kunden zur Fußball-Weltmeisterschaft einlädt oder ihnen sogar Karten schenkt, muss die Geschenke versteuern. Wie das geht, erklärt Ecovis-Steuerberaterin Silke Grieger.

Sie verschenken Karten? Beachten Sie die 35 Euro-Grenze!

Beim Thema WM-Karten können sich russische Staatsbürger glücklich schätzen. Denn aufgrund des niedrigeren Einkommensniveaus im Land konnten sie Karten schon ab umgerechnet 19 Euro kaufen. Für ausländische WM-Fans kostete das günstigste Gruppenspiel 87,50 Euro. „Dieser Preis liegt deutlich über der Freigrenze von 35 Euro, innerhalb der Unternehmen ihren Kunden pro Jahr steuerfrei Geschenke machen können“, sagt Steuerberaterin Silke Grieger von Ecovis in Rostock. Als Betriebsausgabe lassen sich nur Geschenke absetzen, die netto nicht mehr als 35 Euro kosten. Beschränkt ist diese Grenze zudem pro Beschenktem und Jahr.

Liegt der Preis wie im Fall der günstigsten WM-Karte über 35 Euro, dann sollten Unternehmer das Geschenk pauschal für ihren Kunden mit 30 Prozent versteuern plus Soli und Kirchensteuer. Silke Grieger rät darüber hinaus, dass Unternehmer ihren Beschenkten mitteilen, dass sie das Geschenk bereits versteuert haben. „Vielleicht in einem Anschreiben, mit dem sie die Fußball-Karte oder einen Gutschein verschicken“, rät Silke Grieger. Wer das nicht tut zwingt letztlich seinen Kunden, sein Geschenk zu versteuern. „Und das schmälert die Freude sicherlich“, so Grieger.

Auch für Business-Seats und VIP-Logen gibt es einiges zu beachten!

Neben den normalen Sitzplätzen gibt es WM-Logenplätze und Business-Seats. Hier kann man mit Geschäftsfreunden nicht nur das Spiel anschauen, sondern bekommt Zusatzleistungen, wie Catering, Getränke oder Zutritt zum VIP-Bereich. Solche Pakete kosten pro Sitzplatz schnell mehrere tausend Euro. Unternehmer die ihre Geschäftsfreunde dazu einladen, müssen steuerlich einiges beachten.

Was genau, dafür hat das Bundesfinanzministerium im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland eine konkrete Anleitung geliefert:

  • Bei VIP-Logen wird der Gesamtpreis aufgeteilt: 40 Prozent sind Werbeaufwand, 30 Prozent Bewirtung und 30 Prozent Geschenk.
  • Handelt es sich hingegen um einen Business-Seat, dann entfallen 50 Prozent des Preises auf das Geschenk und 50 Prozent auf die Bewirtung.

Die 35 Euro-Grenze ist dabei nur für den Teil des Aufwands zu prüfen, der als Geschenk angesehen wird. Die Bewirtungskosten sind dagegen wie üblich zu 70 Prozent Betriebsausgabe. Der Werbeaufwand lässt sich hingegen komplett als Betriebsausgabe abziehen. Wendet der Unternehmer die Pauschalbesteuerung an, so ist davon nur der Geschenkanteil betroffen. „Für Unternehmer ist das eine einfache und unbürokratische Aufteilungsmethode, die sie leicht anwenden und mit der sie gut leben können“, sagt Ecovis-Steuerberaterin Silke Grieger.

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BvD Partner von Stuttgarter Kunstprojekt „Freiheit 2.0“

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. ist Partner des Kunstprojekts „Freiheit 2.0“, das der Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Dr. Stefan Brink, am Samstag in Stuttgart eröffnet. Ziel des bis 24. Juni laufenden stadtweiten Projekts des Künstlers Florian Mehnert ist es, Datenströme und Internet-Spuren von Bürgern und Verbrauchern sichtbar zu machen und sie so für eine stärkeres Bewusstsein zum Thema Datenschutz zu gewinnen.

Im Rahmen eines Symposiums, das das Projekt „Freiheit 2.0“ begleitet, spricht der stellvertretende BvD-Vorstandsvorsitzende Jürgen Hartz am 9. Juni über die Chancen für Unternehmen, datenschutzkonforme Maßnahmen in Betrieben und im Bereich Compliance umzusetzen. „Datenschutz will keine Entwicklungen verhindern, sondern die Beteiligten beraten und bei der datenschutzkonformen Umsetzung unterstützen, damit für Verbraucher und Wirtschaft kein Schaden entsteht“, sagte Hartz.

Das Projekt von Konzeptkünstler Mehnert versteht sich als partizipative, experimentelle Kunstinstalliation, an der Anwohner und Bürger teilhaben können. Neben dem Kolloquium können Interessierte mit einer mobilen App ihre Bewegung anonym aufzeichnen. Die Bewegungsdaten werden als farbige Linie in eine bunte Netzwerk-Karte der Region eingefügt. Im Straßenbild werden einige Linien als bunte Kreidewege sichtbar. Zudem beteiligen sich 27 Geschäfte und Unternehmen an einer Umfirmierung ihrer Läden, um Passanten und Kunden anzuregen, über Privatheit, Öffentlichkeit und Freihet in Zeiten von „Big Data“ nachzudenken.

„Wir verstehen Datenschutz als Kulturaufgabe“, sagte Baden-Württembergs oberster Datenschützer Brink zum Start des Projekts am Freitag in Stuttgart. Kunst sei dabei „ein wunderbares Medium, um Fragen zu stellen, Antworten zu suchen und auch zu finden“. Zusätzlich zu den klassischen Aufgaben der Aufsichtsbehörde will Brink mit regelmäßigen Veranstaltungen und Aktionen aus ungewöhnlichen Perspektiven mit den Bürgern über Datenschutz diskutieren.

„Datenschutz spielt in allen Bereichen unseres Lebens eine Rolle“, unterstrich auch BvD-Vize Hartz. „Als Interessenverband der Datenschutzbeauftragten wollen wir dazu beitragen, dass die Regeln der neuen, europaweiten Datenschutzregeln eingehalten werden können.“

Die Kunstinstallation „Freiheit 2.0 läuft noch bis 24. Juni 2018 in Stuttgart. Sie wird von zahlreichen Veranstaltungen im StadtPalais – Museum für Stuttgart und an anderen Orten der Stadt begleitet. Das Programm kann unter http://www.freiheit2-0.de/programm.html heruntergeladen werden.

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Mobile Assistenten made by SEW-EURODRIVE

Seit vielen Jahren beweist SEW-EURODRIVE seine Erfahrung und Kompetenz in der Lean Sm@rt Factory. Eine Grundlage der vernetzten Produktion sind, neben perfekten Prozessen nach Lean, intelligente, autonome, mobile Systeme von SEW-EURODRIVE.

Maximale Flexibilität, höchste Effizienz und Realisierung von Losgröße 1 bei gleichzeitiger Kostenoptimierung – dies sind die Anforderungen an die Fabrik der Zukunft. Perfekt umgesetzte Lean-Prinzipien und Ansätze nach Industrie 4.0 schaffen die Basis für die modulare und effiziente Produktion auf Kundenwunsch in Losgröße eins. Der Schlüssel zum Erfolg? Die komplett vernetzte Wertschöpfungskette mit einer intelligenten Mensch-Technik-Kooperation, unterstützenden Automatisierung sowie neu erdachten, zukunftsfähigen Materialfluss- und Logistikkonzepten. Durch sich wandelnde Anforderungen müssen Logistikprozesse sich selbst beständig ändern. Ermöglicht wird dies durch modulare, exzellent gestaltete Prozessmodule, welche durch zellulare Transportsysteme in der Transport- und Lagerlogistik vernetzt sind.

Mobile Systeme von SEW-EURODRIVE kombinieren die Vorteile stationärer Fördertechnik in Bezug auf Prozess-, Anlagen- und Personensicherheit bei höchster Flexibilität und Skalierbarkeit. Durch erweiterte Funktionalitäten und Schnittstellen sind diese in der Lage neben reinen Transportaufgaben dem Menschen in Logistik- und Produktionsprozessen zu assistieren, beispielsweise als intelligente Werkbank oder kollaborierender Roboter. Mobile Montageassistenten sind als mobile, intelligente Werkbank flexibel einsetzbar. Durch die Anpassung der Arbeits- / Übergabehöhe wird ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht. Mobile Logistikassistenten navigieren als Schwarm frei im Raum, übernehmen die logistische Andienung und können bei Bedarf mobile autonome Adhoc-Förderstrecken bilden. Bei hybriden Systemen kann durch zwei vollwertige Modi der Einsatz als mobiler Logistik- oder Montageassistenz erfolgen. Der Montagemodus erlaubt das sichere Arbeiten am mobilen Assistenten, der Logistikmodus dient dem Transport zwischen einzelnen Fabrikmodulen mit geschwindigkeitsabhängigen Schutzfeldern. Mobile Handlingassistenten sind durch verschiedene Greifer vielfältig einsetzbar. Im Bereich der Fertigung für die automatisierte Maschinenbe-/-entladung oder im Montage-/Fügeprozess zur Entlastung der Mitarbeiter. Derzeit in Arbeit ist eine selbstfahrende, standardisierte Gütertransportkapsel für den autonomen Transport von Waren in Verpackungseinheiten. Im Sinne der durchgängigen Logistikkette kann so der Transport innerhalb und außerhalb des Werkes erfolgen.

Auch bei der Realisierung der mobilen Systeme kommt der umfangreiche Produkt- und Technologiebaukasten SEW-EURODRIVE zum Tragen. Auf diese Weise lassen sich Transportfahrzeuge und Assistenzsysteme für die jeweilige Kundenapplikation konfigurieren. Um einen reibungslosen Prozessablauf in den Fabriken zu gewährleisten kommen modernste Navigations-, Ortungs- und Kommunikationsverfahren in Verbindung mit den mobilen Assistenzsystemen zum Einsatz wie beispielsweise Lichtkommunikation oder das Laser-SLAM-Verfahren.

  • LichtLAN/LED-basierte optische Datenübertragung: Über stationäre Lichtmodule an Decke oder Boden werden Kommunikationsbereiche aufgespannt. Die Lichtkommunikation erfolgt zwischen Fahrzeugen, welche ebenfalls mit Lichtmodulen ausgestattet sind, und den stationären Einheiten. Über die Lichtmodule erfolgt ebenfalls die Kommunikation im Schwarm unter den Fahrzeugen. Konzipiert sind die Lichtmodule so, dass ebenfalls Fahrzeugzustände und -information durch optische Mittel angezeigt werden können (Fahren, Bremsen, Abbiegen, …).
  • Navigation und Ortung über SLAM (=Simultaneous Localization and Mapping; Simultane Lokalisierung und Kartenerstellung): Ausgestattet mit Sicherheitslaserscannern werden die, vom Fahrzeug ausgesendeten Laserstrahlen an den Objekten der Umgebung reflektiert und so die Entfernung der Objekte zum mobilen Logistikassistenten ermittelt. Anhand der Lasermessdaten erstellt das Navigationssystem des Assistenten eine Karte der Umgebung. Aufgrund der Lasermessdaten und Odometrie (Schätzung von Position und Orientierung anhand des Vortriebsystems) kann sich das Fahrzeug in dieser Karte orten. Ebenso ist die Positionierung relativ zu den anderen Objekten möglich. Auf diese Weise ist eine freie Navigation in der Fabrik ohne weitere Referenzpunkte möglich

Als Automatisierungspartner und Systemlieferant bietet SEW-EURODRIVE darüber hinaus eine breite Basis an Infrastruktursystemen und Softwarelösungen – abgestimmt auf die individuellen Prozesse und Schnittstellen.

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chargeIT mobility zeigt intelligentes Lastmanagement

Entlastung der Stromnetze durch intelligentes Laden. Bei gleichzeitigem und hohem Stromverbrauch von Gebäuden in Verbindung mit Elektroautos ist ein sinnvolles Lastmanagement essentiell. Der intelligente Ladecontroller von chargeIT mobility schafft eine Lösung durch individuelles Lastmanagement.

E-Mobilität ist längst nicht mehr nur Zukunftsvision. E-Mobilität ist im Hier und Jetzt angekommen, das kann mittlerweile niemand mehr von der Hand weisen. Umso wichtiger ist es, dass vorhandene Stromnetze und Netzanschlüsse kosteneffizient für das Laden von E-Fahrzeugen genutzt werden können.

Das Lastmanagement wird überall da wichtig, wo die Anschlussleistung ans Stromnetz begrenzt ist und durch das Zugreifen mehrerer Komponenten, wie Wohnungen, Rampenheizung in Parkhäusern oder auch durch das gleichzeitige Laden mehrere E-Fahrzeuge, die verfügbare Leistung limitiert ist. So kann es ohne intelligentem Lastmanagement schnell zur Überlastung des Netzes und der Sicherungen kommen.

Das Lastmanagement funktioniert mit dem von chargeIT mobility entwickelten Ladecontroller, welcher nicht nur in deren Ladesysteme sondern auch in die anderer Hersteller integriert werden können. So sind die Ladeinfrastruktur-Betreiber nicht an einen Systemhersteller gebunden und können die Lasten zentral, flexibel und intelligent steuern. Der Ladecontroller regelt die Leistung des Ladepunktes bei Ausfall der Kommunikation mit dem IT-Backend auf einen vorkonfigurierten Minimalwert herunter, damit das Stromnetz geschont wird.

Zur intelligenten Steuerung sehr vieler Ladepunkte kann der Mastercontroller in einer Zentrale eingebaut werden. Dieser dient als zweite Sicherheitsstufe, da er die maximale Anschlussleistung überwacht und auf die Ladepunkte verteilt.

Das Lastmanagement von chargeIT mobility macht es möglich, unter Berücksichtigung der am Stromnetz angeschlossenen Komponenten sowie der vorhandenen Anschlussleistung, E-Fahrzeuge netzschonend zu laden. Lastspitzen, bei denen ein erhöhter Stromverbrauch ausgewiesen wird, werden gezielt vermieden und so die E-Fahrzeuge kosteneffizient geladen. Dabei können auch regenerative Energien in das Netz eingespeist und zum Laden verwendet werden. So können Betreiber von Ladeinfrastrukturen beim Auf- und Ausbau Kosten einsparen. Das Lastmanagement ist flexibel. Es können beliebig viele Ladestationen, mit Blick auf die zur Verfügung stehende Anschlussleistung, nachgerüstet werden, Ladestationen und Autorisierungen (z.B. Ladekarten) priorisiert und über das IT-Backend die bereitgestellte Leistung eingestellt und gesteuert werden.

Die Ladesysteme werden mit dem Ladecontroller zur intelligenten Steuerung der Stromlasten versehen, welche mit dem optionalen Mastercontroller kommunizieren. Die Daten werden über eine gesicherte Verbindung an das Rechenzentrum gesandt. Hier kann der Betreiber mittels dem Lademanagementportal auf die Daten zugreifen, die für die Ladepunkte zur Verfügung gestellte Leistung einstellen und anpassen sowie individuelle Ladeprioritäten (z.B. eine bestimmte RFID-Karte) festlegen.

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Eine ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte für das deutsche Schienennetz

Beak Consultants GmbH ist vom 16. – 19. April 2018 Aussteller auf der Transport Research Arena (TRA) 2018, der größten europäischen Konferenz für Forschung und Innovation im Bereich Verkehr, in Wien/Österreich. Im Rahmen der Session 10.2 am 18. April 2018 von 8:30-10:00 Uhr (Raum “Lehar 1+2”) mit dem Titel „Response to Extreme Events & Climate Change” stellt Beak zusammen mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Ergebnisse zur “Compilation of a geo-hazard map for slope instabilities and landslides along the German railway infrastructure” vor. Die von Beak entwickelte advangeo® Prediction Software wurde erfolgreich zur Prognose von Massenschwerebewegungen entlang des deutschen Schienennetzes auf der Grundlage eines deutschlandweit geltenden ingenieurgeologischen Modells verwendet, in das rutschungsrelevante geologisch-morphologische und Flächennutzungsinformationen einbezogen wurden.
Gerne können Sie Herrn Andreas Knobloch am Stand H01a in der Halle A der Messe Wien (Exhibition & Congress Center) kontaktieren.

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Wann Arbeitnehmer für Schäden haften

Auch wenn es sich mancher Arbeitgeber insgeheim anders wünscht: Mitarbeiter können nicht uneingeschränkt für Schäden haften, die sie bei der Arbeit verursachen. Doch die Betriebe müssen nicht für alles aufkommen, was jemand bei der Arbeit kaputt macht. Wovon das genau abhängt, erläutert Ecovis-Arbeitsrechtsexperte Thomas G.-E. Müller.

Im Außenverhältnis haftet ein Unternehmen gegenüber seinen Kunden uneingeschränkt für Schäden, die seine Mitarbeiter verursachen. Das ist zivilrechtlich im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Doch im Innenverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stellt sich natürlich die Frage, wer für einen Schaden aufkommt. Dass Arbeitnehmer für betrieblich verursachte Schäden uneingeschränkt gerade stehen sollen, dem hat das Bundesarbeitsgericht bereits 2014 eine Absage erteilt. Häufig kommt es jedoch zum Streit. „Ob und in welcher Höhe Arbeitnehmer Schäden ersetzen müssen, hängt vom Grad ihres Verschuldens ab“, sagt Arbeitsrechtsexperte Thomas G.-E. Müller von dem auf den Mittelstand spezialisierten Beratungsunternehmen Ecovis. Die Rechtsprechung unterscheidet vier Verschuldensgrade: Vorsätzliche, grob fahrlässige, normal fahrlässige und leicht fahrlässige verursachte Schäden.

Grobe Fahrlässigkeit: Ist sie einem Mitarbeiter nachweisbar oder wollte er seinen Arbeitgeber absichtlich schädigen, was unter Vorsatz läuft, dann muss er für gewöhnlich den von ihm verursachten Schaden vollständig ersetzen. Grob fahrlässig ist beispielsweise, wer am Steuer wegen Übermüdung einschläft, Kellnereinnahmen in einem unverschlossenen Restaurantwagen zurücklässt, in einen Tunnel fährt, ohne die Durchfahrtshöhe zu beachten, während des Fahrens auf eine Karte sieht oder über eine rote Ampel fährt.

Bei normaler Fahrlässigkeit muss der Arbeitnehmer zumindest einen Teil des Schadens ersetzen; in der Regel sind das 50 Prozent. Doch Ecovis-Rechtsanwalt Müller schränkt ein: „Arbeitnehmer haften bei normaler Fahrlässigkeit nicht unbedingt, sofern ihnen die Schadenshöhe nicht zumutbar wäre.“ Die Rechtsprechung berücksichtigt hierbei die konkreten Umstände eines Schadensfalls. Etwa, ob eine Arbeit entsprechend gefahrengeneigt ist wie zum Beispiel die eines Berufskraftfahrers oder eines Sprengmeisters, ob eine ohnehin abgeschlossene betriebliche Versicherung den Schaden übernehmen kann, wieviel ein Arbeitnehmer verdient sowie seine Stellung im Betrieb. Deckt eine Haftpflichtversicherung den Schaden, dann muss der Arbeitgeber diesen Versicherungsschutz in seine Abwägung miteinbeziehen. „Eine freiwillig abgeschlossene Haftpflichtversicherung beeinflusst die Haftungshöhe jedoch nicht“, so Müller.

Bei leichter Fahrlässigkeit muss ein Arbeitnehmer nicht für einen Schaden aufkommen. Dies kann der aus Versehen über die Tastatur des Laptops geschüttete Kaffee sein oder ein Kratzer am Firmenwagen, der beim Einparken entstanden ist.

„Grundsätzlich schützt die Rechtsprechung die Arbeitnehmer vor zu umfangreicher Haftung im Innenverhältnis“, sagt Arbeitsrechtsexperte Müller. Das heißt auch, dass Arbeitgeber diesen Schutz nicht einseitig, etwa mit einem Zusatz im Arbeitsvertrag, ausschließen dürfen.

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dacadoo lanciert die neuste Version des auf Geolokalisierung basierte Schritte Spiels

Das digitale Schweizer Gesundheitsunternehmen dacadoo lanciert heute die neuste Version des Schritte Spiels dacadoo GO, welches als mobile Apps für iPhone und Android-Smartphones erhältlich ist.

dacadoo ist ein innovatives, weltweit tätiges Schweizer Unternehmen, das die digitale Transformation im Gesundheitswesen und in der Versicherungsindustrie vorantreibt. dacadoo verfolgt das Ziel, durch aktive Begleitung und künstliche Intelligenz Gesundheit und Wohlbefinden zu stärken. Die umfassende digitale Plattform zur Gesundheitsprävention motiviert mit spielerischem Ansatz zu einem gesunden Lebensstil und macht Gesundheit individuell messbar. Die mobilen dacadoo Gesundheitslösungen kombinieren Motivationstechniken aus der Verhaltensforschung mit Funktionen aus Onlinespielen und sozialen Netzwerken.

Nebst der ganzheitlichen digitalen Gesundheitsplattform, hat dacadoo im vergangenen Jahr ein auf Geolokalisation basiertes Schritte Spiel auf den Markt gebracht. dacadoo GO ist ein Spiel rund um das Gehen und ist für mobile Apps für iPhone und Android-Smartphones erhältlich. Als Markteinstiegsprodukt wird es Unternehmenspartnern auf der ganzen Welt angeboten und richtet sich zudem direkt an Endnutzer. In der beigefügten Infografik wird erklärt, wie das dacadoo GO Spiel funktioniert.

Heute kündigte dacadoo die Veröffentlichung der neusten Version von dacadoo GO an, welche neue Funktionen und Verbesserungen beinhaltet. Einige Höhepunkte der neusten Version werden hier erklärt:

  • Login mit Facebook und Twitter, um das Verbinden mit Freunden zu ermöglichen: Spieler können sich nun mit ihren existierenden Facebook oder Twitter Kontos bei dacadoo GO anmelden und sich mit ihren Freunden verbinden.
  • Teilen von Inhalten: Spieler können Inhalte über WhatsApp, Facebook, Twitter und weiteren Sharing-Apps mit ihren Freunden teilen. Unter anderem können damit der Avatar, die tägliche Anzahl der Schritte, die Spielstufe, der Geh-Index, Orte und der Zwischenstand im Teamwettbewerb geteilt werden.
  • Verbesserte Karte mit Kompass und Strassennamen: Durch das Hinzufügen eines Kompasses und Strassennamen, wurde die Karte in der Benutzerfreundlichkeit verbessert.
  • Geh-Statistiken: Die Geh-Statistik vergleicht die Schritte von Spielern in der gleichen Stadt, dem gleichen Land oder mit ähnlichem Geh-Index, um damit einen allgemeinen Messwert zur Verfügung zu stellen.
  • Eigenes Branding: Für unsere Kunden, ist dacadoo GO nun vollständig personalisierbar.

Peter Ohnemus, Gründer und CEO von dacadoo, kommentiert: “dacadoo GO richtet sich an jüngere Nutzergruppen wie die Generationen X und Y, kann aber natürlich von Nutzern aller Altersgruppen gespielt werden. Die neuste Version enthält nicht nur Verbesserungen vorhandener Funktionen und der Benutzerfreundlichkeit, sondern führt auch neue Funktionen ein, die dazu beitragen, die Benutzerbindung zu erhöhen!“

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