mobilcom-debitel bringt Smartwatch für Kinder in die Shops

Ab sofort bietet mobilcom-debitel die MOVETIME Family Watch MT30 von TCL an. Die kompakte Smartwatch am Handgelenk begleitet die Kinder bei der Erkundung ihrer Umgebung, während Eltern sich keine Sorgen machen müssen, wo sie sich aufhalten. Per GPS-Geofencing können ausschließlich autorisierte Personen die aktuelle Position des Kindes abrufen und erhalten eine Benachrichtigung, sobald das Kind das vordefinierte „sichere“ Gebiet verlässt. Die Smartwatch ist mit einem attraktiven Tarif für 6,99 Euro monatlich oder einmalig für 169,- Euro in allen mobilcom-debitel Shops zu haben.

Für alle Eltern ist die Sicherheit ihrer Kinder das A und O. Die MOVETIME Family Watch MT30 ist ein digitaler Partner, der den Kindern den nötigen Freiraum und Eltern das beruhigende Gefühl gibt zu wissen, wo sich die Kleinen gerade befinden. Über die Uhr können Kinder und Eltern jederzeit miteinander kommunizieren, ob per Anruf oder Nachricht. Mit einer App auf dem Eltern-Smartphone kann die Uhr zudem geortet werden. Hier lassen sich auch sichere Bereiche wie beispielsweise die Schule, der Spielplatz oder die Wohnung der Oma festlegen. Verlässt das Kind diese Zonen, werden die Eltern benachrichtigt. Mit dem SOS-Knopf an der Uhr können die Kinder ihre Eltern zudem um Hilfe rufen und ihren Standort mitteilen, denn dank dem integrierten GPS-Modul sind verschiedene Standortfunktionen und Positionsbestimmungen drinnen und draußen sowie Geofencing in Echtzeit möglich. Mit bis zu zwei Tagen Akkulaufzeit ist die Uhr für die Kleinen außerdem sehr ausdauernd. Auf alle geteilten Informationen haben ausschließlich autorisierte Personen Zugriff. Bei der ersten Einrichtung der Smartwatch mit der zugehörigen App legen die Eltern über ihre Administratorrechte fest, wer mit dem Kind, beziehungsweise der Uhr, kommunizieren darf. Über den farbenfrohen Touchscreen ist die Uhr einfach zu bedienen und für das Spielen in Wind und Wetter ist die Uhr ebenso geeignet, denn sie ist schmutz- und wasserabweisend. Die Smartwatch für Kinder ist bei mobilcom-debitel in Kombination mit einem attraktiven Tarif für monatlich 6,99 Euro zu haben. Der Tarif beinhaltet 100 Freiminuten und 1 GB Datenvolumen für die Kommunikation zwischen Uhr und Eltern-Smartphone. Darüber hinaus wird mit Hilfe dieser Lösung auch der EU-weite Einsatz möglich. Alternativ haben Interessenten auch die Möglichkeit die Uhr für einmalig 169,- Euro zu kaufen, benötigen für den Einsatz dann aber noch eine SIM-Karte nebst Tarif.

Ab sofort ist das Gerät in allen mobilcom-debitel Shops verfügbar. Den richtigen regionalen Ansprechpartner gibt es unter www.md.de/haendlersuche.

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Diversity Preisvergabe am 10. Dezember 2018, 19.30 Uhr, Obere Rathaushalle – Für Vielfalt und die Wahrung der Menschenrechte

Am 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen, Montag, 10. Dezember 2018, wird der Bremer Diversity Preis in der Oberen Rathaushalle zum neunten Mal verliehen. 2018 geht der Preis an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen und an die Einrichtung Rückenwind für Leher Kinder e.V. in Bremerhaven; Diversity Persönlichkeit 2018 ist der Gründer des Bremer sujet Verlags, Madjid Mohit. „Der Bunte Schlüssel – Vielfalt gestalten!“ ist die einzige Auszeichnung zur ganzheitlichen Förderung von Diversity in Deutschland.

Am 70. Jahrestag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2018, wird in Bremen der Diversity Preis „Der Bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten!“ zum 9. Mal von der Hochschule Bremen (HSB) mit dem Mercedes-Benz Werk Bremen und einer elfköpfigen Trägergemeinschaft an Unternehmen, Institutionen sowie Initiativen aus der Nordwestregion verliehen. Die Auszeichnung richtet sich an Firmen, Einrichtungen, Projekte, die durch gezielte Maßnahmen Vielfalt nutzen, für Chancengleichheit sowie Antidiskriminierung eintreten und die positive Wirkung von Diversity nach außen tragen. Die Spannweite der 17 Bewerbungen, die 2018 eingingen, reicht von der Erde bis in den Weltraum: Es bewarben sich Unternehmen, Organisationen sowie Initiativen aus dem Verlagswesen, dem Gesundheitsbereich, aus Kunst, Film, Theater, Soziales, Sport, Maschinenbau, IT, bis hin zu Luft- und Raumfahrt.

Zwei konnten gewinnen: Der „Bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten! 2018“ geht an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bremen und an Rückenwind für Leher Kinder e.V. in Bremerhaven. Als Diversity Persönlichkeit 2018 wird Madjid Mohit, Gründer und Inhaber des sujet Verlags, geehrt.

Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Bremen hat eine umfassende Diversity Management Strategie implementiert, die nachhaltig und konsequent in die Tat umgesetzt wird. Für diesen erfolgreichen ganzheitlichen Ansatz wird das hochspezialisierte Forschungsinstitut für Raumfahrtsysteme mit dem Diversity Preis 2018 ausgezeichnet. Diversity ist im DLR strategisch direkt beim Vorstand angesiedelt und damit Bestandteil der Gesamtstrategie sowie der Personalpolitik. In seinen Leitlinien verpflichtet sich das DLR ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und für Chancengerechtigkeit eintritt. Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben wird unterstützt durch flexible Arbeits(zeit)modelle. Das DLR Bremen hat Kernarbeitszeiten aufgelöst. Nach der Elternzeit gibt es einen strukturierten Wiedereinstieg, Weiterbildungsangebote sind ausgerichtet auf verschiedene Lebensphasen und Zielgruppen. Damit reagiert das DLR vorbildlich auf verschiedene Bedürfnisse und Lebensmodelle der Mitarbeitenden und ist attraktiver Arbeitgeber für Fachkräfte. Im DLR Bremen arbeiten 183 Menschen aus ca. 30 Ländern. Neben der Fachkompetenz kommen auch ihr Sprach- und Kulturwissen zum Einsatz. Internationale Mitarbeitende werden aber auch vom DLR unterstützt, erhalten Einführungen und Deutschkurse. Besonders zukunftsweisend ist, dass sich das DLR verstärkt mit unbewussten Vorurteilen, zum Beispiel mit Gender Bias, auseinandersetzen will. Eine gerechtere Teilhabe von Frauen im wissenschaftlich-technischen Bereich, insbesondere in Führungspositionen, soll durch Zielquoten für Wissenschaftlerinnen erreicht werden. Durch die DLR_School_Labs werden Mädchen schon früh an Technik herangeführt.

Rückenwind für Leher Kinder e.V. hat in einem Stadtteil Bremerhavens, der von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft geprägt ist, eine Leuchtturmfunktion. Das offene Haus zur Freizeitgestaltung nach der Schule steht für ein Zusammensein ohne Ausgrenzung nach dem Motto „In Gemeinschaft glücklich leben lernen“. Die Einrichtung wird mit dem Diversity Preis dafür ausgezeichnet, dass individuelle Potentiale und Kompetenzen im Team gefördert und gezielt eingesetzt werden, dass Kindern spielerisch eine Reflexion über Werte, Toleranz und Respekt vermittelt wird, was zukunftsweisend ist. Das Team bildet Diversity in vielerlei Hinsicht ab: Bei Rückenwind engagieren sich Menschen zwischen 15 und 72, mit verschiedenen kulturellen Wurzeln und Berufsfeldern. Projekte werden im Einklang mit den Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter*innen entwickelt. Gleichzeitig erhalten Mitarbeitende Weiterbildungsangebote, die sie auch in ihrer persönlichen Entwicklung stärken. Besonders gewürdigt wird, dass den Rückenwind Kindern und Jugendlichen durch Musik, Sport, Spiel und Kochen vermittelt wird, mit Unterschiedlichkeiten sowie Gemeinsamkeiten positiv umzugehen. Bei Rückenwind steht das Voneinander Lernen im Vordergrund, im Team wie bei den Kindern. Auch die Kommunikation nach außen, in den gesamten Stadtteil hinein, wird von der Diversity Jury als sehr stark eingeschätzt. Kommentar eines Jurymitglieds: „Lehe ohne Rückenwind kann man sich nicht mehr vorstellen.“ Der Verein wurde auf ehrenamtlicher Basis aufgebaut und gründet bis heute weithin auf Ehrenamt. Wenige hauptamtliche Mitarbeiter*innen werden durch Spendengelder bezahlt.

Der Verleger Madjid Mohit wird als Diversity Persönlichkeit 2018 geehrt, weil er seit über 20 Jahren vor allem politisch verfolgte Autorinnen und Autoren aus dem Iran, aus afrikanischen und arabischen Ländern, in denen Menschenrechte kaum geachtet werden, eine Stimme gibt, sie übersetzt und veröffentlicht, aber auch mehrsprachige Autorinnen und Autoren fördert. Madjid Mohit wird auch dafür ausgezeichnet, dass er durch literarische Veranstaltungen gesellschaftspolitische Themen einem breiteren Publikum nahebringt. Madjid Mohit floh 1990 aus Teheran und gründete 1996 den sujet Verlag. Seit dieser Zeit publiziert er Literatur, die wichtige gesellschaftliche und politische Themen wie zum Beispiel Migration, Werte, kulturelle Identität, Entfremdung, Integration, behandelt. Sujet steht für „Luftwurzelliteratur“, das heißt die Wurzeln von Menschen sind nicht nur an einem Ort verankert, sondern beweglich. Reisen, Migration und Flucht führen zu einer komplexen kulturellen Identität. Durch Diskussionsrunden und Literaturveranstaltungen regt Madjid Mohit den kulturellen Austausch an und bringt das Publikum mit Schriftsteller*innen in Dialog.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine Skulptur der Bremer Künstlerin Gisela Eufe, einen eigenen Diversity Film, eine Urkunde sowie ein Siegel, die beiden Organisationen bekommen zudem ein Preisgeld von 2500 Euro pro Institution. Die Preisverleihung wird von Dörte Maack, Trainerin, Rednerin, Coach, moderiert. Dr. Carsten Sieling Präsident des Senats, Bürgermeister von Bremen und Schirmherr des Diversity Preises, wird zu dem besonderen Anlass des Zusammenfalls von Menschenrechtstag und Preisverleihung, das Grußwort sprechen sowie einen Impuls zum Thema Menschenrechte und Wertschätzung von Vielfalt geben. Die Human Rights wurden am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Der Ursprung von Diversity Management liegt in den Antirassismus- und Frauenrechtsbewegungen der 1960er und 70er Jahre. Diese Verbindung zwischen dem Einsatz für die Förderung von Vielfalt und dem Eintreten für das Wahren der Menschenrechte wird Prof. Dr. Jutta Berninghausen, Vorsitzende des Zentrums für Interkulturelles Management & Diversity, auf der diesjährigen Preisverleihung herausstellen. Musikalisch setzen die Schauspielerin und Sängerin Gabriele Möller-Lukasz, der Musiker Andy Einhorn sowie der Sozialarbeiter und Rapper Kerim Djilali ein Zeichen für Menschenrechte. Künstlerisch machen die Wertefahnen des Kulturladen Huchting auf Menschenrechte aufmerksam.

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Streik bei Amazon: Das sind die Rechte der Verbraucher, wenn das Weihnachtsgeschenk zu spät geliefert wird

ver.di hat auch in diesem Jahr zu Streiks in der Weihnachtszeit bei Amazon aufgerufen. Worauf sich die Online-Shopper vorbereiten sollten bzw. was sie beachten müssen, damit das Weihnachtsgeschenk auch wirklich an Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegt, erläutert Dr. Carsten Föhlisch, Verbraucherexperte von Trusted Shops.

Welche Rechte hat der Verbraucher, wenn der Online-Händler aufgrund eines Streiks seine Lieferfrist für den 24.12. nicht einhalten kann?

Dr. Carsten Föhlisch: Grundsätzlich ist der Unternehmer bei verspäteter Lieferung zum Schadensersatz verpflichtet, wenn ein fester Liefertermin (z.B. „Pünktlich bis Weihnachten garantiert“) vereinbart wurde. Hierfür muss jedoch ein Schaden entstanden sein. Traurige Gesichter der eigenen Kinder, weil diese kein Geschenk erhalten haben, gehören aber nicht zu einem ersatzfähigen Schaden.

Außerdem muss der Händler die Lieferverzögerung zu vertreten haben – das heißt, er muss dafür verantwortlich sein. So kann der Händler bei einem Streik womöglich in Haftung für einen Schaden genommen werden, soweit er schuldhaft nicht die tragbaren Vorsorge- und Abwendungsmaßnahmen getroffen hat. Dazu gehört zum Beispiel auch die Ablehnung der Bestellung bzw. das Unterlassen der Garantie einer pünktlichen Lieferung, wenn er zu dem Zeitpunkt bereits weiß, dass er aufgrund eines Streiks nicht zu dem bestimmten Termin liefern kann. Aber: Nachzuweisen, dass der Händler hier nicht die notwendigen Vorkehrungen getroffen hat, wird sehr schwer bis unmöglich sein.

Darüber hinaus kann der Kunde aber immer den Vertrag widerrufen oder davon zurücktreten, wenn das Lieferdatum fix vereinbart war und die Ware nicht rechtzeitig kommt bzw. dies absehbar ist. Allerdings steht er dann natürlich ohne Geschenk da. Wer seine Geschenke auch unter den Baum legen möchte, sollte daher frühzeitig und nicht erst am 22.12. bestellen.

Müssen Zuschläge für Express-Lieferungen bei Nicht-Einhaltung der kommunizierten Lieferzeiten vom Händler an den Verbraucher zurückgezahlt werden, wenn dieser bestreikt wird und deswegen zu spät liefert?

Dr. Carsten Föhlisch: Auch hier stellt sich die Frage, ob der Unternehmer für die Verzögerung haftet. Im Zweifel wird sich der Unternehmer auf den Standpunkt stellen, dass er bestreikt wurde und dies nicht zu vertreten hat. Wer dann seine Express-Zuschläge zurückfordern will, der müsste klagen. Der Ausgang einer solchen Klage wäre ungewiss, weil die Verantwortung des Unternehmers für den Streik nur schwer nachzuweisen ist. Daher sollten Sie am besten früh genug bestellen, um solchen Problemen aus dem Wege zu gehen. Selbst wenn Sie vor Gericht Recht bekommen sollten, steht der Aufwand für einen solchen Prozess in keinem Verhältnis zum Nutzen.

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Ab in den Schnee mit Schlitten-Tipps von TÜV SÜD

Die ersten Schneeflocken sind schon gefallen. Jetzt kommt wieder die Zeit für Spaß im Schnee. Besonders beliebt bei Groß und Klein: das Schlittenfahren. Was einen guten Schlitten ausmacht und worauf beim Kauf zu achten ist, weiß TÜV SÜD-Produktexperte Thomas-Michael Maier.

Ein Schlitten ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für Kinder. Aber auch so mancher Erwachsene freut sich über einen solchen „fahrbaren Untersatz“. Wenn es sich nicht um einen professionellen Rennrodel handelt, gelten Schlitten als Spielzeug. Sie müssen die Sicherheitsanforderungen der entsprechenden EU-Richtlinien erfüllen und eine CE-Kennzeichnung tragen.

Das richtige Modell

Es gibt Schlitten aus Metall, Kunststoff, Holz sowie aufblasbare Produkte. Die einfachste Variante sind Rodelwannen, Lenkbobs und sogenannte Zipfelbobs aus Kunststoff. Erwachsene kommen mit ihnen aber schnell an ihre Grenzen, weil jede Bodenwelle direkt den Rücken und die Gelenke trifft. Für sie sind aus Komfortgründen klassische Holzschlitten mit zwei Kufen und einem hölzernen Rahmengestell die bessere Wahl. „Noch bequemer sind Modelle, deren Sitzflächen aus einem Textilgeflecht bestehen oder die spezielle Federelemente enthalten“, erklärt TÜV SÜD-Experte Thomas-Michael Maier. Einfach zu manövrieren sind Lenkschlitten mit zusätzlichen Zugseilen, einem Lenkrad und Bremsen für eine optimale Handhabung. Die besonders bei Kindern beliebten ‚Kunststoffschüsseln‘ empfiehlt der TÜV SÜD-Experte nicht: Sie sind so gut wie nicht zu steuern, was vor allem auf steilen oder langen Hängen nicht ungefährlich ist.

Sicherheit beim Kauf und bei der Rodelpartie

Beim Kauf eines neuen Schlittens sollten Verbraucher genau hinsehen: Sind alle Kanten und Ecken gerundet und stehen keine Schrauben, Nägel oder Nieten hervor? Raue Oberflächen, aufgesplittertes Holz oder Quetschstellen sind ein K.O.-Kriterium beim Kauf, weil hier die Verletzungsgefahr relativ groß ist. Eine gute Orientierung bei der Auswahl des Schlittens ist auch das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) oder das Oktagon von TÜV SÜD Product Service. Diese Prüfzeichen zeigen, dass die Modelle von unabhängiger Seite geprüft wurden und einen hohen Qualitätsstandard aufweisen. Die Gebrauchsinformation sollte Informationen über Montage, Wartung und maximale Belastung sowie Hinweise für die sichere Benutzung enthalten.

Käufer und Beschenkte sollten die Gebrauchshinweise lesen und Kindern auch die richtige und sichere Benutzung des Schlittens erklären. „Gerade mit kleinen Kindern sollte man das Bremsen und Lenken zunächst an einem flachen Hügel üben, bevor man sich auf den großen Schlittenberg wagt“, empfiehlt Thomas-Michael Maier. Der Schlittenberg muss auch zum Rodeln geeignet sein. Hindernisse wie Bäume, Stümpfe, Pfosten oder Zäune bergen Risiken. Deshalb sollten vor allem Kinder am besten nur ausgewiesene Rodelhänge benutzen. Auch beim Erklimmen des Schlittenbergs kommt es immer wieder zu Unfällen. Deshalb sollten Eltern ihren Kindern zeigen, wie sie gut geschützt am äußersten Rand des Hanges nach oben gehen. Neben wetterfester, warmer Kleidung ist auch die passende Schutzausrüstung wie Handschuhe, festes Schuhwerk und ein Helm wichtig.

Aufbewahrung und Materialcheck

Ist der Winter dann vorbei und die Schlittensaison beendet, sollte das Gefährt trocken und nur mäßig warm aufbewahrt werden – am besten im Keller oder auf dem Speicher. Nach der Sommerpause sollten ältere Schlitten aber zunächst auf Fehler und Materialermüdung hin überprüft werden. So könnten sich beispielsweise Schrauben gelöst haben oder das Material brüchig geworden sein. „Sind am Kunststoffschlitten schon Haarrisse oder Verfärbungen zu sehen, muss das Gerät entsorgt werden“, warnt TÜV SÜD-Experte Maier. „Das ist ein deutliches Warnzeichen, dass das Material an seiner Belastungsgrenze angelangt ist und in Kürze zu Bruch gehen könnte.“ Rost von den Schlittenkufen entfernt man am besten mit feinem Schleifpapier in Laufrichtung und einer anschließenden Versiegelung mit Spezialwachs.

Weitere TÜV SÜD-Tipps gibt es im Internet unter www.tuev-sued.de/pressemeldungen.

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50 Jahre Calenberger Schule in Pattensen

Am Montag, 2. Dezember 1968, begann in der Sonderschule für lernbehinderte Schülerinnen und Schüler in Pattensen zum ersten Mal der Unterricht. Was mit einer 19-köpfigen Schulklasse als Außenstelle der Sonderschule Springe seinen Anfang nahm, wuchs schnell um weitere Schülerinnen und Schüler und wurde durch die Initiative mehrerer benachbarter Gemeinden zu einem „Zweckverband Sonderschule Pattensen“. Heute besuchen insgesamt 188 Schülerinnen und Schüler die sonderpädagogische Einrichtung mit den Schwerpunkten Sprache und Lernen in Trägerschaft der Region Hannover und der Stadt Pattensen.

In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat die Calenberger Schule Pattensen stets die Formen von Bildung und individueller Förderung zeitgemäß weiterentwickelt. Ihr Motto: „Wir gehen mit der Zeit“. Dabei geht sie vom Verständnis aus, Förderschülerinnen und -schüler nicht abzusondern, sondern in die Gesellschaft zu integrieren. Mit Erfolg: Die Kinder können so früh wie möglich und unabhängig von der Klassenstufe an eine allgemeinbildende Schule wechseln, je nach Förderbedarf aber auch an der Schule bleiben und in Klasse 10 ihren Sekundarabschluss 1 machen.

Die Calenberger Schule Pattensen feiert am

Freitag, 7. Dezember 2018, in der Calenberger Schule, Platz Saint Aubin, 30982 Pattensen,

mit Wegbegleiterinnen und -begleitern, Förderern der Schule, dem Kollegium sowie den Schülerinnen, Schülern und Eltern ihren 50. Geburtstag – mit einem Festakt von 10.30 Uhr bis 12 Uhr und einem großen Schulfest von 15 bis 18 Uhr. Nach Grußworten der stellvertretenden Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann sprechen unter anderem die Schulleiterin Marita Kappeler sowie Vertreterinnen und Vertreter des Schulelternrats und des Fördervereins. Aufführungen der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrerchors runden das Programm ab.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, an der Schuljubiläumsfeier teilzunehmen und darüber zu berichten.

Zur Geschichte der Calenberger Schule Pattensen:

Ihren Anfang nahm die Geschichte der Calenberger Schule Pattensen am 2. Dezember 1968 mit einer Klasse für lernbehinderte Schülerinnen und Schüler. Um eine eigenständige Sonderschule Pattensen zu gründen, riefen mehrere Gemeinden, unter anderem Pattensen, Bennigsen, Schulenburg, Jeinsen, Gestorf, Lüdersen, Arnum und Hemmingen den „Zweckverband Sonderschule Pattensen“ ins Leben.

Die Sonderschule war zunächst im ehemaligen Holzhaus I der Realschule Pattensen auf dem Gelände der Volksschule Pattensen in der Marienstraße untergebracht. Kurz darauf kam eine weitere Baracke dazu. Nach Aussagen ehemaliger Kollegen, nahmen in den Baracken ganz regelmäßig auch Mäuse am Unterricht teil, was von manchen amüsiert, von anderen mit Entsetzen wahrgenommen wurde.

Im Jahr 1973 waren auf dem Gelände der Volksschule in der Marienstraße vier Klassen in dem 1963 erbauten Holzhaus, zwei Klassen in dem 1966 erbauten Holzhaus II, sowie ein Klassen- und ein Handarbeitsraum im Jugendraum der Stadt Pattensen ein Klassenraum sowie Nebenräume im alten Polizeigebäude am Corviniusplatz neben der evangelischen Kirche untergebracht.

Der erste Schulleiter Paul Jablonski sprach von seiner Schule immer als einer „Schule mit Herz“ – ein Motto, das später auch in den Schulflyer übernommen wurde. Durch den Wandel der Bevölkerungsstruktur und nach Schließung des Kinderheimes in Lüdersen nahm die Zahl der lernbehinderten Kinder ab. Der Landkreis Hannover begann einen zweiten sonderpädagogischen Schwerpunkt in Pattensen aufzubauen. Zum Schuljahr 1979/1980 wurde die erste Sprachheilklasse eingerichtet, jedes Jahr kam eine neue Klasse dazu. Nach dem 4. Schuljahr wurden die Schüler in die entsprechenden Schulen ihrer Heimatorte umgeschult oder an die weiterführende Sprachheilschule in Hannover (Albert-Liebmann-Schule) gegeben.

Mit den Jahren wurden mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache als solche mit dem Förderschwerpunkt Lernen in der Calenberger Schule beschult, zum Teil waren die Grundstufenjahrgänge  zwei- bzw. dreizügig. Die Calenberger Schule bekam einen Schulkindergarten, um die zwar schulpflichtigen, aber noch nicht schulreifen Kinder auf die Schule vorzubereiten. Im Jahr 1991 wurde die Schule bis zur Klassenstufe 9 erweitert, um den Schülerinnen und Schüler einen Hauptschulabschluss im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.

Immer wieder herrschte zu Beginn des Schuljahres ein Mangel an Klassenräumen. Durch die Unterstützung des Schulamtes des Landkreises Hannover wurden diese in den benachbarten Gebäuden der Realschule, Hauptschule und Orientierungsstufe gefunden (Gebäude der heutigen KGS Pattensen). Zeitweilig hatte die Calenberger Schule  zehn Klassen in den Räumen der Nachbarschulen untergebracht. Um dem inzwischen ebenfalls sich stetig erhöhenden Raumbedarf der KGS Pattensen Rechnung zu tragen, bekam die Calenberger Schule im Jahr 2005 eine Außenstelle für acht Klassen der Grundstufe im Gebäude einer ehemaligen Orientierungsstufe in der Eichstraße in Laatzen. Gleichzeitig wurde die Calenberger Schule um das 10. Schuljahr erweitert, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, höherwertige Abschlüsse zu erreichen.

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HR: Modernes Performance Management geht über Zielvereinbarungen hinaus

Jedes Unternehmen möchte das Beste aus den Mitarbeitern herausholen. Modernes Performance Management kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, sollte aber nicht bei den Jahresgesprächen Halt machen, sondern ein ständiger Dialog sein.

"High Performer" sind sehr gefragt. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels sind diese aber nicht zu finden. Daher müssen die Unternehmen aktiv werden, die Leistung ihrer bestehenden und neuen Mitarbeiter zu steuern. Mit modernem Performance Management in agilen Unternehmen geht der Trend daher zu qualifizierbaren Zielen mit mehrmals im Jahr abgehaltenen regelmäßigen Feedback-Gesprächen.

Kultur und offene Kommunikation ganz entscheidend

Dabei setzt Performance Management eine gewisse Unternehmenskultur, eine offene Kommunikation und eine gute Führung voraus. Hinzu kommt natürlich, dass die Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten und Leistungen eingesetzt, bewertet und gefordert werden. Last but not least geht es beim Performance- oder Leistungsmanagement darum, die erbrachte Leistung in den Unternehmen nicht nur rückwirkend zu beurteilen, sondern proaktiv zu steuern.

Der Schwerpunkt hat sich dabei im Laufe der Zeit von der Leistungssteuerung einfacher Mitarbeiter zu der von Fach- und Führungskräften verlagert. Letztere sind somit in der Unternehmenshierarchie nicht mehr nur die Beurteiler, sondern auch die Beurteilten. Das Verständnis als System zur Zielvereinbarung mit variabler Vergütung für messbare oder quantifizierbare Ziele ist in den meisten Unternehmen aber gleichgeblieben.

Neues Performance Management ist gefragt

Das ist auch kein Wunder, denn der Begriff Performance Management selbst reicht zurück in die 1940er Jahre. Anders als am Fließband lassen sich Leistungen in vielen Bereichen heute aber gar nicht mehr messen, womit die meist nur einmal jährlich stattfindende und zudem rückwirkende Leistungsbeurteilung oft nur allzu subjektiv ausfällt.

Meist beruhte der Prozess für das Performance Management früher auf „Management by Objectives“ (MbO), wie dies der US-Ökonom Peter F. Drucker 1954 formulierte. Dieses wird mit „Führen durch Zielvereinbarungen“ übersetzt und hatte in der Hochphase der Industrialisierung auch seine Berechtigung. MbO hatte allerdings in erster Linie quantitative Ziele als Kennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) im Blick. Viele etablierte Unternehmen können sich auch heute nur schwer davon trennen. Bei Startups und agilen Unternehmen wie Google, Twitter oder LinkedIn setzt sich dagegen das OKR-Modell (Objectives & Key Results) mehr und mehr durch. OKRs werden als qualitative Ziele beschrieben, die durch Schlüsselergebnisse quantifiziert werden können.

Ständiger Dialog statt nur Jahresgespräche

Im Mitarbeitergespräch, das normalerweise nur einmal oder zweimal jährlich stattfindet, geraten solche Key Results oder Schlüsselergebnisse oft in Vergessenheit und sie können gar nicht mehr richtig beurteilt werden. Der neue OKR-Ansatz, wie der für das moderne Performance Management allgemein, sieht vor, dass nicht nur in Jahres- oder Halbjahresabständen, sondern ständig Feedback- oder Mitarbeitergespräche geführt werden. Es bietet sich zum Beispiel an, solche Rückmeldungs- oder Beurteilungsgespräche nach Abschluss eines Projektes abzuhalten.

Solche Gespräche sollten sich aber nicht wie eine Endlosschleife wiederholen, sondern wohldosiert und dem aktuellen Anlass angemessen sein. Im Gespräch kann der Vorgesetzte mit dem Mitarbeiter erörtern, wie das Projekt ausgefallen ist, was gut lief und was verbesserungswürdig ist. Ein ständiges „Sie haben es schon wieder an Sorgfalt mangeln lassen“, bringt wenig mit Blick darauf, die Mitarbeiter zu mehr Leistung zu motivieren. Stattdessen sollten neben berechtigter Kritik auch persönliche Fortschritte angesprochen werden. Die HR-Abteilung kann die Rolle als Mediator einnehmen, um das Gespräch im Sinne des Leistungsmanagements zu lenken.

Der ständigen Kommunikation müssen auch nicht ständige Gehaltserhöhungen oder Bonuszahlungen folgen, denn für das Engagement der Mitarbeiter ist oft viel wichtiger als Geld, dass sie als „Rädchen im Räderwerk“ überhaupt wahrgenommen werden und eine positive Bestätigung ihrer Arbeit erhalten.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Eine 1998 veröffentlichte Längsschnittstudie zur Leistungsmotivation von Ellen A. Skinner zeigt, dass Kinder, die einen zuverlässigen und berechenbaren Lehrer hatten, sich mehr engagieren und bessere Leistung erbringen. Solche Untersuchungen sind zwar nur bedingt auf die Erwachsenenwelt übertragbar, aber Engagement und Leistung der Mitarbeiter hängen viel davon ab, wie der oder die jeweilige Vorgesetzte mit gutem Beispiel vorangeht und sie mitreißen kann.

Es muss nicht am Vorgesetzten liegen, aber wenn in einem Unternehmensbereich oder einer Fachabteilung eine hohe Fluktuation festzustellen ist, sollten Personaler in Exit- oder Mitarbeitergesprächen versuchen herauszufinden, woran es liegt und gegenzusteuern. Ein cholerischer oder launischer Chef lässt sich nur schwer „umpolen“, aber mit Trainings für Führungskräfte und mit personellen Maßnahmen, die zu ihrer Entlastung beitragen können, lässt sich oft schon viel erreichen.

Eine gute Führungskraft zeichnet aber nicht nur aus, mit gutem Beispiel voranzugehen, sondern auch die Mitarbeiter nach ihren jeweiligen Fähigkeiten und Interessen einzusetzen und zu fördern (Stichwort Weiterbildung). Denn letztere beide Faktoren sind ein wichtiger Bestandteil der Performance. Hinzu kommt der Kontext oder die Sinnhaftigkeit, die sich auch dadurch herstellen lässt, indem der Team-Gedanke oder das Wir-Gefühl gestärkt wird.

Handlungsempfehlungen

Geld ist nicht alles, es geht oft auch um die bloße Wertschätzung, um Mitarbeiter zu motivieren und zu halten. Mit dem üblichen Jahresgespräch ist es da nicht getan. Ein Schulterklopfen hier und da kann Wunder bewirken, sollte aber auch nicht inflationär ausgeteilt werden. „Die Personalabteilungen sollten sich aber dafür einsetzen, dass ein kontinuierlicher Dialog zwischen den Mitarbeiter und den Vorgesetzten stattfindet und Tools bereitstellen, um die Ergebnisse der regelmäßigen Feedback-Gespräche festzuhalten“, so Florian Walzer, Head of sales & marketing bei rexx systems.

Scheint das Verhältnis zwischen einem Vorgesetzten und einem Mitarbeiter allzu zerrüttet, um zu einer objektiven Beurteilung und einer positiven Beeinflussung seiner Leistung zu kommen, empfiehlt sich, jemanden von der HR-Abteilung ins Boot zu holen. Aufgrund der Tatsache, dass die Leistung in vielen Berufsfeldern heute gar nicht mehr oder nur schwer quantifizierbar ist, sollten Unternehmen und Fachabteilungen sich bemühen, die Leistungsbeurteilungen in qualifizierbare Bahnen zu lenken.

Zum Performance Management gehört auch, gewisse Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern und gegebenenfalls einzufordern. Viele international operierende Unternehmen setzen mittlerweile zum Beispiel Englisch als Geschäftssprache voraus und sind auch bereit, in entsprechende Kurse zu investieren. Wenn ein Mitarbeiter den eisernen Willen und die Fähigkeit zeigt, umzusatteln und sich in einen neuen Bereich einzuarbeiten, kann es durchaus leistungsfördernd sein, dem Wunsch nachzugeben.

Ist der direkte Vorgesetzte – aus welchen Gründen auch immer – nicht bereit dazu, kann die Personalabteilung wichtige Weichen stellen. Denn ein unzufriedener Mitarbeiter, der sein Potenzial nicht entfalten kann und dem Unternehmen am Ende frustriert den Rücken kehrt oder nur noch Dienst nach Vorschrift macht, ist vielfach teurer als jede Weiterbildungs- oder Qualifizierungsmaßnahme. Modernes Performance Management muss auch das leisten. Der Personalabteilung kann dabei eine wichtige Rolle zukommen. Voraussetzung ist aber, dass sie ständig in die Prozesse eingebunden ist und nicht nur einmal pro Jahr, wenn die üblichen Jahresendgespräche stattfinden. Das erfordert aber mehr Engagement für die Personalabteilung sowie moderne Tools, die sie von Standardaufgaben entlastet.   

Mit der HR-Software von rexx systems lassen sich alle Vorgänge zum Performance Management dokumentieren und nachhaltig aufbewahren. So kann die HR-Abteilung aktiv Maßnahmen einleiten, um Talente zu fördern und die Fluktuation im Unternehmen so niedrig wie möglich zu halten. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wird das immer wichtiger.

Darüber hinaus wird empfohlen, die variable Vergütung von der Leistungsbeurteilung im Performance-Management-Prozess zu entkoppeln, ansonsten gehen viele Mitarbeiter, die als Low oder Medium Performer eingestuft werden, mit dem Gefühl nach Hause, dass es soundso egal ist, wie sehr sie sich anstrengen. Am Ende gehen sie ja doch leer aus. Abgesehen davon ist die Leistungsbeurteilung eben doch oft sehr subjektiv und die Mitarbeiter, die den Vorgesetzten sympathischer sind, kommen vielleicht auf einen besseren „Schnitt“.

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Finanzierung für Forschungsidee gesucht?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert FuE-Projekte der Medizintechnikbranche. Bei einer Informationsveranstaltung am 3. Dezember 2018 ab 10.30 Uhr in Berlin stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VDI Technologiezentrum GmbH, BMBF-Projektträger Gesundheitswirtschaft, drei aktuelle Förderrichtlinien vor, auf die Unternehmen sich derzeit bewerben können. Sie erläutern die Zuwendungskriterien und geben wertvolle Tipps für die Antragstellung.

Wer auf der Suche nach Finanzierung einer Forschungsidee im Bereich Gesundheitswirtschaft ist, wird möglicherweise bei dieser Informationsveranstaltung bei der VDI Technologiezentrum GmbH, Bertolt-Brecht-Platz 3 in Berlin, fündig. Folgende Förderrichtlinien stehen auf der Agenda:

11 bis 11.45 Uhr: Innovative medizintechnische Lösungen zur Prävention und Versorgung nosokomialer Infektionen

Mit dieser Fördermaßnahme will das BMBF die Entwicklung innovativer medizintechnischer Lösungen für Prävention, Diagnostik und Versorgung nosokomialer Infektionen unterstützen. Die Anwendungen sollen nosokomiale Infektionshäufigkeiten entlang des gesamten Versorgungspfades spürbar reduzieren helfen.
https://medizintechnologie.de/branchenwegweiser/foerdermoeglichkeit/id/80/

12.30 bis 13.05 Uhr: Kleine Patienten, großer Bedarf – Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung II

In der medizinischen Versorgung von Kindern muss häufig auf Medizinprodukte zurückgegriffen werden, die eigentlich für Erwachsene entwickelt worden sind. Doch Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ziel dieser Fördermaßnahme ist deshalb, die Forschung und Entwicklung innovativer altersgerechter medizintechnischer Lösungen für Kinder und Jugendliche zu unterstützen.
https://medizintechnologie.de/branchenwegweiser/foerdermoeglichkeit/id/57/

13.15 bis 13.50 Uhr: Klinische Evidenz belegen – Medizintechnik in die Patientenversorgung überführen

Diese Maßnahme soll Unternehmen den nahtlosen Übergang von Forschung und Entwicklung hin zur klinischen Prüfung neuer medizintechnischer Lösungen ermöglichen. Dafür bietet das BMBF Innovationsbeihilfen zum Aufbau regulatorischer Expertise in den Unternehmen oder zur Beauftragung von Dienstleistungen zur Vorbereitung, Durchführung und Bewertung klinischer Prüfungen an.
https://medizintechnologie.de/branchenwegweiser/foerdermoeglichkeit/id/60/

Im Anschluss an die Präsentationen wird es möglich sein, persönliche Gespräche mit den Vertretern des Projektträgers zu führen. Diese Gespräche sind auf jeweils ca. 10 bis 15 Minuten ausgelegt.

Anmeldung (bitte bis 29.11.2018):
https://www.surveymonkey.de/r/Info_Foerderrichtlinien_2018

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DIHK-Präsident Schweitzer zum bundesweiten Vorlesetag am 16.11.

Zum morgen stattfindenden 15. bundesweiten Vorlesetag erklärt DIHK-Präsident Eric Schweitzer: 

„Der Wirtschaft ist es ein Anliegen, die Lesekompetenz als wichtige Schlüsselqualifikation für die Ausbildung und das gesamte Leben zu fördern. Gut vorbereitet zu sein für den Einstieg ins Berufsleben heißt ganz zentral, gut lesen zu können, den Sinn von Texten zu erfassen und weitgehend fehlerfrei zu schreiben. Immer mehr Auszubildende benötigen hier Unterstützung und Nachhilfe. Viele Ausbildungsbetriebe fördern daher die Lesekompetenzen von Auszubildenden, aber auch von Schülerinnen und Schülern an Schulen. Machen auch Sie bei Aktionen der Stiftung Lesen mit, und schenken Sie Kindern Lesefreude.“

Hintergrund:

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Der DIHK unterstützt die Idee und will mit dem Vorlesetag ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens in der breiten Öffentlichkeit setzen. Ziel ist es, Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen und Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken.

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Jugendliche entdecken Wirtschaft vor Ort

„KURS steht für die lebendige Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen in unserer Region.

Seit der Gründung als Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung mit den Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln sind mehr als 1000 Vereinbarungen unterschrieben worden", lobt Kölns Regierungspräsidentin Gisela Walsken das Engagement aller Akteure. "Das macht uns stolz und spornt uns an weiterzumachen. Wir laden auch weiterhin alle Unternehmen und Schulen zum Mitmachen ein", hob die Regierungspräsidentin bei der heutigen Unterzeichnung des Vertrages zur Fortführung von KURS hervor.

„Für uns ist der kleine Handwerksbetrieb als Lernpartner einer Schule ebenso wichtig wie der Global Player. Auf der anderen Seite möchten wir für den Hauptschüler wie für die Gymnasiastin die gleichen Möglichkeiten schaffen, Wirtschaft vor Ort und in der Nachbarschaft im Unterricht zu erleben. Und damit es mit der lebendigen Nachbarschaft klappt, stellen wir auch in Zukunft personelle Ressourcen bereit. In den Kreisen und Städten stehen Profis als Ansprechpartner und Unterstützer zur Ver­fügung, wenn sich interessierte Schulen und Unternehmen auf den Weg machen, eine KURS-Lernpartnerschaft ins Leben zu rufen“, so Regierungspräsidentin Walsken.

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Köln, warb für das Handwerk als Partner in Lernpartnerschaften. „Wir sehen, dass Jugendliche häufig falsche Vorstellungen von den verschiedenen Gewerken und den Tätigkeiten in den Betrieben haben. Wir stellen auch fest, dass Eltern manchmal auf die Bremse treten, wenn ihre Kinder eine Ausbildung im Handwerk anstreben. Wir finden es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler durch Besuche von Handwerkern im Unterricht oder durch Erkundungen in den Betrieben den rasanten Wandel in der Arbeitswelt in vielen Handwerksberufen entdecken und damit überkommene Vorstellungen revidieren können. Und wenn sie dann noch ihre Eltern informieren, dass eine Ausbildung im Handwerk viele weitere Berufswege, Studien- und Karrieremöglichkeiten offenhält, dann freuen wir uns. Wir finden gut, dass KURS realistische Einblicke in das Handwerk eröffnet“, fasste Dr. Weltrich seine Begeisterung für KURS zusammen.

„Für uns ist zweierlei wichtig; die Jugendlichen sollen durch den Dialog mit den Betrieben vor Ort realistische Einblicke in Beruf und Arbeitswelt erhalten und wir möchten, dass Wirtschaftsthemen am Beispiel der Partnerunternehmen konkret und praxisnah in den Unterricht gelangen“, betonte Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, das Engagement der Kammer für KURS. „Für uns verbindet KURS diese beiden Anforderungen. Damit sei KURS auch das ideale Trägersystem, um im Sinne der Landesinitiative KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) zu wirken. Wesentliche Elemente von KAoA, wie die Durchführung von Berufsfelderkundungen, sind in den KURS-Vereinbarungen festgeschrieben, die in unserem Kammerbezirk unterzeichnet werden“, so Hille. Sein Fazit: „KURS und KAoA ergänzen sich perfekt.“

In den Augen von Heike Krier, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Aachen, liefert KURS einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung. „Die Entwicklung zeigt deutlich, dass es den Unternehmen immer schwerer fallen wird, ausreichend viele geeignete Bewerber für die Ausbildung zu finden. Das gilt vor allem für unsere Betriebe in den Bereichen Tech, Hightech, EDV und Logistik. Wenn sich Unternehmen in der Initiative KURS engagieren, dann ist das für sie die Chance, sich bei den Jugendlichen ins Gespräch zu bringen. Dabei sind wir froh, dass in jüngster Zeit in unserer Region zunehmend auch Gymnasien und Gesamtschulen bei KURS mitmachen, da viele der Betriebe auch an Abiturienten für die Ausbildung oder für das duale Studium interessiert sind.“

„Der durch KURS vermittelte praxisnahe Unterricht begeistert Jugendliche für das Thema Wirtschaft. Lehrerinnen und Lehrer möchten wir darin bestärken und unterstützen, Wirtschaftsthemen in ihren Unterricht einzubeziehen. Maßgeblich für den Erfolg von KURS ist die Arbeit der Koordinatoren. Sie betreuen die Lernpartnerschaften persönlich, überwinden Hindernisse, halten die Qualität hoch. Das ist ein großer Mehrwert des Programms. Schule und Wirtschaft profitieren gleichermaßen. Wir danken den KURS-Koordinatoren herzlich für ihr Engagement“, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Ein konkretes Anliegen hatte Karsten Fuhr, Geschäftsführer vom Dental-Labor Hans Fuhr, als er den Kontakt zum KURS-Büro Köln suchte. Aufgrund sinkender Bewerberzahlen für die jährlich zu vergebenen drei Ausbildungsplätze suchte er den Kontakt zu Kölner Schulen. Unterstützt vom KURS-Büro ging das Unternehmen eine Lernpartnerschaft mit der Gesamtschule Köln-Mülheim ein.

„Das KURS-Projekt ist gut organisiert und die KURS-Koordinatoren standen uns stets mit Rat und Tat zur Seite. Mit überschaubarem Einsatz nutzen wir so die Möglichkeit, unser familiengeführtes Handwerksunternehmen bei der Generation der zukünftigen Ausbildungsplatzanwärter vorzustellen. Dafür ermöglichen wir jährlich eine Betriebsbesichtigung für interessierte Schüler, kommen mit vorbereiteten Aufgaben in den Technikunterricht der Schule und bieten den Schülern nach einem erfolgreichem Eignungstest ein Praktikum zum gegenseitigen Kennenlernen an,“ berichtet Karsten Fuhr.

Als Beleg für den Erfolg hatte er seinen Auszubildenden Adriano Memedov mit in die Bezirksregierung genommen. „Adriano war Schüler der Gesamtschule Mülheim und hat unser Dental-Labor bei verschiedenen KURS Projekten kennengelernt. Wir freuen uns, dass Adriano heute im ersten Lehrjahr bei uns in der Firma ist.“

KURS ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Köln sowie der Handwerkskammer Köln.

KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den elf Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. KURS wird in seiner Gesamtheit gesteuert über das KURS-Zentralbüro mit Sitz in Bonn.

Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften finden Sie im Internet unter www.kurs-koeln.de.

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Hand in Hand in die Zukunft 4.0: Kunstprojekt zur Berufsorientierung

Gemeinsam auf dem Weg in die Arbeitswelt von morgen: 80 Jugendliche haben sich mit Impulsgeberinnen und Impulsgebern aus der Wirtschaft sowie Wegbegleitern aus Schule und Agentur für Arbeit in Kooperation mit der Region Hannover kreativ und intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandergesetzt. Dabei sind reale und virtuelle Kunstwerke entstanden, die am

Dienstag, 13. November 2018, 16 Uhr,
im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover,
Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover,

der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ziel des Projekts ‚Hand in Hand in die Zukunft‘ ist es, Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich mit beruflichen Perspektiven zu beschäftigen – außerhalb der üblichen Rahmenbedingungen in der Schule. „Das Konzept befreit die Jugendlichen zunächst von den klassischen Fragen zur Berufswahl“, so Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. „Sie lernen sich in der Projektarbeit kennen und erfahren von beteiligten Unternehmensvertretern, welche Herausforderungen in der Arbeitswelt von morgen stecken.“

In den Projektmodulen #IchBin, #WirSind, #IchWageNeues und #WirWagenNeues haben Schülerinnen und Schüler aus fünf Förder- und Real- und Gesamtschulen einen individuellen Berufsorientierungsprozess durchlaufen und sich mit ihren persönlichen Themen auseinandergesetzt. Klare Strukturen und Ziele, Zeitvorgaben und Aufgaben helfen dabei, dass die Jugendlichen besser planen, entscheiden, umsetzen und reflektieren lernen. Das Präsentieren der Ideen und Ergebnisse aus den Workshops, verbunden mit dem Feedback der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, fördert die Selbstwahrnehmung und -reflektion, die kommunikativen Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein. Unternehmensvertreter/innen werden in die künstlerische Arbeit mit einbezogen. Sie geben Impulse aus ihren Unternehmen, bringen Fragen aus der Arbeitswelt mit und bearbeiten diese gemeinsam mit den Jugendlichen in einem künstlerischen Prozess.

Fünf Schulen haben in diesem Jahr teilgenommen: die Gutzmannschule in Langenhagen, die Schule Auf der Bult in Hannover, die Calenberger Schule in Pattensen, die Ernst-Reuter-Schule in Pattensen, die Robert-Koch-Realschule in Langenhagen sowie die IGS Südstadt in Hannover. Das Projekt ist für 80 Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klasse ausgelegt. In inklusiven Gruppen durchlaufen alle gemeinsam die Projektwochen.

„Wir ermöglichen Jugendlichen von Unternehmen, ein Feedback zu ihren Talenten und Kompetenzen zu erhalten. Damit stärken wir das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und ermöglichen eine Orientierung in verschiedenen Berufen“, lobt Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover, den Ansatz des Projekts. Besonders bei Workshops, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens eng mit den Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten, werden Barrieren ab- und Kontakte aufgebaut.

Das Projekt „Hand in Hand in die Zukunft“ läuft seit 2014 in Trägerschaft der Einfach Genial gGmbH. Finanziert wird es durch die Agentur für Arbeit Hannover in Kooperation mit der Region Hannover und dem Verein „Mehr Aktion! Für Kinder und Jugend e. V.“.

Der aktuelle Projektdurchlauf ist am 1. Mai gestartet und endete am 30. Juni 2019. Die Projektpartner teilen sich die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von rund 80.000 Euro.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Präsentation „Hand in Hand in die Zukunft“ am Dienstag, 13. November, 16 Uhr, im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover, herzlich willkommen.

Das Programm:

16.00 Uhr      Check in und Empfang im Spaceport Sprengel Museum Hannover
16.30 Uhr      Take off im Auditorium
16.40 Uhr      Begrüßung der Crew und Passagiere

  • Carina Plath, stellvertretende Direktorin, Sprengel Museum Hannover
  • Susanne Langenkamp, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Hannover
  • Reinhard Biederbeck, Leiter des Teams Beschäftigungsförderung, Region Hannover
  • Alexa von Wrangell, Mehr Aktion! Für Kinder und Jugend e. V.
  • Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie der Geschäftsführung von Einfach Genial

17.10 Uhr      Eröffnung des Rundgangs. Die Shuttlecrew sorgt für das leibliche Wohl.

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