Film ab: Verleihung der Hannover Filmklappe 2018

Sie gehört zu den gefragtesten regionalen Kurzfilmwettbewerben in Niedersachsen: die Hannover Filmklappe. Die zwölfte Auflage erfreute sich in diesem Jahr erneut konstanter Teilnehmerzahlen: 30 Filme wurden eingereicht, rund 170  Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr mit dem Medium Film beschäftigt und ihre Freizeit in die Produktion eines Kurzfilmes investiert. Morgen (20. Oktober) werden im Kino am Raschplatz die Preise an die besten Kreationen junger Filmschaffender aus der Region Hannover und den Landkreisen Celle und Hildesheim verliehen. Michaela Michalowitz, stellvertretende Regionspräsidentin, zeigt sich beeindruckt von der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Kinder und Jugendlichen: „In Zeiten von Smartphones, Tablets und fortschreitender Digitalisierung wird das Thema Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche immer wichtiger. Umso schöner ist es zu sehen, mit wie viel Engagement und Kreativität schon die Jüngsten mit dem Medium Film umgehen und welche Themen die Kinder und Jugendlichen beschäftigen.“

Rund 170 Kinder und Jugendliche haben sich in den vergangenen Monaten in 30 Kurzfilmproduktionen als Drehbuchautor, Cutter oder Kameramann versucht. 13 eingereichte Kurzfilme sind aus privater Initiative heraus entstanden, 17 sind schulische Filmprojekte. Nicht nur für die Kinder und Jugendlichen ist es ein bewegender Moment, den eigenen Film dann als Sieger auch auf großer Leinwand zu sehen. Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Filmklappen-Organisator vom Medienzentrum der Region Hannover, fiebert diesem Moment jedes Mal ebenso entgegen. „Die Präsentation der Siegerfilme schließlich so groß in toller Auflösung und bester Tonqualität im Kino zu sehen, ist für die Nachwuchsfilmemacher die Belohnung  für die monatelange Arbeit an ihren Filmen. Und wenn es uns gelingt, der heranwachsenden Generation die Faszination für das Medium Film zu vermitteln, dann ist das erfolgreiche Nachwuchsarbeit“, sagt Plasger. 

„Zwar waren die Genres Fantasy/Horror (5) und Komödie (3) mit Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen bei den jungen Filmschaffenden beliebt, doch mit insgesamt 14 Filmen bildete das Drama einen Genre-Schwerpunkt in diesem Jahr“, berichtet Uwe Plasger. In den Alterskategorien sind die Klassen 11 bis 13 mit 14 Beiträgen und die Acht- bis Zehntklässler mit sieben Filmen am besten vertreten. In der Sonderkategorie „60 Seconds Clip“ wurden zwei Filme eingereicht, bei den Dokumentarfilmen waren es drei Beiträge. „Es waren wieder so viele tolle Filme unter den Einreichungen, dass die Jury gerne auch noch einige dritte Plätze vergeben hätte, doch das ist nach den für alle regionalen Filmklappen in Niedersachsen einheitlichen Statuten nicht möglich“, erläutert Plasger. „Hier in Hannover können wir das auffangen mit einer lobenden Erwähnung für einen Film und einem Platz für die Filmcrew bei ‚To the Movies!‘, der jungen Filmschule der Region Hannover. Eine solche lobende Erwähnung haben wir diesmal für den Film ‚Wir müssen reden‘ ausgesprochen. In dem Zweiminüter setzen sich Robin Tielker und Jonas Küster aus Burgdorf kritisch mit dem Handykonsum unter Jugendlichen auseinander“, berichtet Plasger begeistert. In der Jungen Filmschule der Region Hannover werden filmbegeisterte Jugendliche in mehreren ganztägigen und kostenlosen Workshops von professionellen Filmschaffenden geschult. „To the Movies 2019“ startet im März, Bewerbungen sind ab Mitte Januar möglich.
Bewertet wurden die Wettbewerbsfilme von einer fachkundigen Jury aus medienpädagogischen Beratern, Experten aus der Filmbranche sowie jungen Filmschaffenden nach der Qualität der Story, der schauspielerischen und kreativen Inszenierung sowie dem Einsatz filmgestalterischer Mittel. Zehn Filme schafften den Sprung aufs Siegerpodest, zudem gab es eine lobende Erwähnung. Als Gewinn erhielten die Erstplatzierten in den jeweiligen Alterskategorien jeweils 200 Euro, die Zweitplatzierten einen Kinobesuch mit Freigetränk für die ganze Filmcrew, die Sonderpreise wurden mit jeweils 100 Euro bedacht. Die ersten Sieger der „Hannover Filmklappe 2018“ nehmen automatisch an der „Niedersachsen Filmklappe“ teil, bei der sie gegen die Erstplatzierten aus den 15 anderen regionalen Filmklappen Niedersachsens antreten.

Die „Hannover Filmklappe“ gibt es seit dem Jahr 2007. Der jährliche Kurzfilmwettbewerb für Kinder und Jugendliche aus der Region Hannover und den Landkreisen Celle und Hildesheim ist inzwischen zu einer festen Größe in der Jugend-Filmszene Hannovers geworden. Kooperationspartner sind die Hochhaus-Lichtspiele, das Kino am Raschplatz, die Kammer-Lichtspiele Celle, die Neue Schauburg in Burgdorf, das Andere Kino in Lehrte sowie das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten folgende Schulen:

Region Hannover: IGS Roderbruch, Ricarda-Huch-Schule, Gymnasium Langenhagen, Gymnasium Burgdorf, Freie Waldorfschule Hannover Maschsee, Gymnasium Mellendorf, IGS Hämelerwald, Dr. Buhmann Schule, Käthe-Kollwitz-Schule, Kurt-Schwitters- Gymnasium, Sophienschule, Multimedia-BBS, BBS ME, Elsa-Brändström Schule, Matthias-Claudius-Gymnasium Gehrden, Albert-Schweitzer-Grundschule, Theodor-Heuss-Grundschule Ronnenberg 

Landkreis Celle: Gymnasium Ernestinum, Oberschule Westercelle, Sprachheilschule Celle, Oberschule Lachendorf, Kaiserin Auguste-Viktoria-Gymnasium 

Landkreis Hildesheim: Gymnasium Sarstedt, Goethe-Gymnasium Hildesheim

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Mit explorhino durch die Herbstferien

explorhino bietet in den Herbstferien wieder ein volles Ferienprogramm an. Es gibt sowohl ein Halloween Spezial im explorhino Science Center als auch die digitale Welt in der Stadtbücherei. Weitere Angebote sind: Programmierung mit „Scratch Junior“, 3D-Druck und Löten einer Regenbogenlampe.

Bis Freitag, 26. Oktober 2018 können sich Kinder im Entdeckerkurs im explorhino Science Center Licht genauer anschauen und einfache „Camera Obscura“ bauen. In den Herbstferien wird es dann schaurig: Ab Samstag, 27. Oktober 2018 stellen die Kinder im Entdeckerkurs „Gruselschleim“ her und bringen Ohren zum Leuchten. Von Donnerstag, 1. November 2018 an wird es süß im explorhino Science Center. Im Entdeckerkurs „Projekt Kakao“ mörsern die Kinder Kakaobohnen und genießen dann den selbstgemachten Kakao.

explorhino in der Stadtbücherei

Wie in den letzten Jahren lädt die Stadtbücherei explorhino auch 2018 zu sich in die Aalener Innenstadt ein. Dieses Jahr bringt explorhino die Logik unserer digitalen Welt an die Experimentiertische. Auch ohne Computer finden die Kinder so einen Einstieg in die „Informationsverarbeitung durch Automatik“, kurz Informatik. Auch können kinderleichte Einstiege ins Programmieren ausprobiert werden. Die Tische von explorhino werden während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek von älteren Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden betreut. Gruppen und Kindergärten sollten sich anmelden.

Spaß mit Scratch

Mit der visuellen Programmiersprache „Scratch Junior“ können die Kinder schon im Grundschulalter spielerisch Programmieren lernen. Dieses Angebot findet am Dienstag, 30. Oktober 2018 von 10 Uhr bis 11:30 Uhr statt und ist für Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren geeignet. Kinder ab 12 Jahren können am Mittwoch, 31. Oktober 2018 von 14 Uhr bis 17 Uhr mit einem CAD-Programm ein kleines 3D-Objekt konstruieren und am 3D-Drucker ausdrucken. Am Freitag, 2. November 2018 dürfen Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren eine kleine Regenbogenlampe löten, die ständig die Farbe wechselt und natürlich darf dieses Werk mit nach Hause genommen werden.

Alle Informationen gibt es unter www.schuelerlabor.explorhino.de.

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Verkehrte Welt in Sprache und Wirklichkeit

Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass Besprechungen jetzt Meeting heißen und wir keinen Kaffee mehr trinken, sondern mit Coffee-to-go an jeder Ecke vermeidbaren Müll erzeugen. Wir besuchen Events statt Veranstaltungen und joggen mit Sneakers zum Fitness-Workout. Einfach in Sportschuhen durch den Wald laufen, ist mega out.

In der Arbeitswelt ist das nicht anders: Wo wir früher einfach konzentriert gearbeitet haben, wenn wir eine Sache termingerecht und in bestmöglicher Qualität fertigstellen wollten, muss heute erst einmal „Deep Work“ gelernt werden. Geht’s noch? Weil anscheinend viele nicht mehr in der Lage sind, ihr Smartphone auszuschalten und länger als ein paar Sekunden bei einer Sache zu bleiben, braucht es unzählige Apps, die zum Beispiel daran erinnern, Pause zu machen oder helfen, die automatischen Benachrichtigungen von diversen Kurznachrichten-Diensten abzuschalten.

Unsinnige Sprachhürden

Bereits am Anfang ihres Leselern-Prozesses werden Kindern im Lesebuch Vornamen zugemutet, bei denen man nur weiß, ob es ein Jungen- oder Mädchenname ist, weil es ein Bild dazu gibt. Außerdem ist die Aussprache unbekannt. Damit sind zwei von drei wichtigen Merkmalen zum Verstehen eines Wortes unklar. Was spricht eigentlich dagegen, die Kinder erst einmal an vertrauten Namen und Begriffen üben zu lassen? So würden sie viel schneller Sicherheit beim Lesen erreichen. Später kann dann Exotisches und Ungewohntes dazu kommen, ohne dass sie die Lust am Lernen verlieren.

Mittlerweile ist in Studien zur Sprachförderung in Kindertagesstätten schon die Rede von Kindern mit „Flüchtlingshintergrund“. Was soll das sein? Entweder sind das Kinder mit Fluchterfahrung oder eben Kinder von Einwanderern. Merken unsere obersten Wortschöpfer nicht mehr, was sie da für einen (nicht nur) sprachlichen Unsinn verzapfen?

In dieselbe Richtung geht auch die Bezeichnung „Zeitumstellung“ für die gesundheitlich bedenkliche Umstellerei der Uhren im Frühjahr und im Herbst. Längst wissen wir, dass das ursprüngliche Ziel – nämlich Energie zu sparen – nicht erreicht wurde.  Wir hätten also längst zur biologischen Zeit zurückkehren können. Ich kann nur hoffen, dass die EU-Kommission die Entscheidung trifft, ganzjährig zur mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zurückzukehren, die im Übrigen keine Winterzeit ist, wie häufig fälschlich zu lesen ist. Aber darf man so viel Sachverstand von einer Bürokraten-Kommission erwarten?

Beitrag zu Einheit oder Spaltung?

Am Mittwoch erlebten wir einen Tag der deutschen Einheit, an dem die Bundeskanzlerin nach Israel fliegt, statt mit den Helden und Ermöglichern der Einheit in Berlin ein Fest zu feiern. Kein Wunder, dass sich gerade die Bürger in den neuen Bundesländern nicht wahrgenommen fühlen und sich das Verhältnis unserer Regierung zu Russland nicht verbessert.

Und anstatt dass alle unser Fest mit uns feiern, luden die Moscheen in Deutschland zum Tag der offenen Tür ein, an unserem Feiertag. Die Idee der offenen Moschee ist sehr gut, wäre meiner Meinung nach aber besser aufgehoben entweder an einem islamischen Feiertag oder an einem eigenen Tag der offenen Gotteshäuser. In letzterem Fall könnte sich jeder, der das möchte, an einem Tag über alle Glaubensrichtungen informieren, die in Deutschland vertreten sind.

Das waren nur einige Beispiele für Ungereimtheiten, die eine offene, unbefangene Kommunikation erschweren und ein echtes Miteinander verhindern. So erleben wir allerorten aufmerksamkeitsheischende Störungen, statt Vielfalt im Einklang. Mein heutiges Plädoyer lautet: Achten Sie in Ihrem Umfeld darauf, dass Sie möglichst die Worte nutzen, die die Wirklichkeit bestmöglich bezeichnen und zwar in der Sprache, die hierzulande die meisten verstehen. 

Die Autorin:

Gabriele Baron, seit 25 Jahren freiberufliche Texterin sowie Trainerin mit dem Schwerpunkt empfängerorientierte Korrespondenz und Kundenorientierung in der Kommunikation. Autorin u.a. des Bestsellers „Praxisbuch Mailings. Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten.“, mi-Verlag sowie „Glückwunsch! Passende Worte zu Jubiläum, Beförderung & Co.“, Verlag C.H. Beck.

Gabriele Baron, Text & Training, Abt-Walther-Straße 4, 94081 Fürstenzell, Telefon (08502) 9174965, info@baron-texttraining.de, www.baron-texttraining.de 

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Menschlich ganz vorn

– Die schon traditionelle Magdeburger Firmenstaffel erfreute sich auch in ihrem 10. Jahr reger Teilnahme, 1.000 Teams mit insgesamt 5.000 Läuferinnen und Läufern aus mehr als 500 Firmen gaben sich im Elbauenpark Magdeburg die sportliche Ehre. Mit dabei war auch das Team des internationalen HR-Dienstleisters SD Worx. Die von Andrea Seipp-Gebhardt angeführte Gruppe war hierbei doppelt motiviert, denn neben dem sportlichen Kampf um eine möglichst gute Platzierung erliefen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SD Worx eine stattliche Spende für den gemeinnützigen Magdeburger Verein „Spielwagen e.V.“ – und dies bereits zum zweiten Mal. Der „Spielwagen“ setzt sich seit 1990 auf vielfältige Weise für die Förderung eines kinder- und jugendgerechten Lebens in Magdeburg ein.

SD Worx ist stolz auf sein hochgradig engagiertes Lauf-Team. Sportlich hat es diesmal leider nicht zu einem Platz auf dem Podest gereicht, doch menschlich haben sich die Leute von SD Worx an diesem Tag einen Spitzenplatz erkämpft. Der Spielwagen e.V. wird den runden Betrag für die Umsetzung der neuen Spielzeit in seiner Veranstaltungsreihe „Sonntagstheater“ verwenden.

 

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Inhaliergeräte der mediparts GmbH bringen Wirkstoff gezielt an den richtigen Ort und sorgen somit für eine schnelle Genesung

Nach dem diesjährigen Jahrhundertsommer macht sich allmählich die kältere Jahreszeit breit. Insbesondere während der Übergangszeit kommt es vielfach zu unangenehmen Erkältungen die sich durch Halsschmerzen, Husten und Schnupfen bemerkbar machen. Richtig angewendet wirkt Inhalieren Erkältungen entgegen und sorgt für eine baldige Genesung. Mit den Inhaliergeräten der mediparts GmbH ist eine noch effektivere Inhalation möglich, durch die der Wirkstoff gezielt an den richtigen Ort transportiert wird und die Leidenszeit somit schnell vorübergeht.

Inhaliergeräte der mediparts GmbH

In der Übergangsphase zur kälteren Jahreszeit kommt es oft zu Erkältungen. Lästige Halsschmerzen, Husten, Schnupfen usw. plagen regelmäßig zahlreiche Menschen in Deutschland. Bei Erkältungen und einigen Atemwegserkrankungen hat sich das Inhalieren als äußerst wirksame Methode herausgestellt. Der Husten kann leichter abgehustet werden und der im Wasserdampf befindliche Wirkstoff gelangt sofort an den Ort des Geschehens.

Als Alternative zur klassischen Inhaliermethode bietet die mediparts GmbH Inhaliergeräte, durch welche die Inhalation wesentlich effektiver abläuft und somit für eine schnellere Genesung sorgt.

Der Privat-Inhalator aus Kunststoff ist bestens für Erwachsene geeignet, die unter einer Erkältung oder gereizten Atemwegen leiden. Dabei wird einfach heißes Wasser mit Kamilleextrakt oder einem anderen Wirkstoff in das Unterteil gegossen und anschließend das Oberteil aufgesetzt. Schon ist das Gerät einsatzbereit.

Auch von der Marke Pari bietet die mediparts GmbH verschiedene, äußerst effektive Inhaliergeräte. Der Inhalator vernebelt die Lösung zu feinsten Tröpfchen, die optimal in die Lunge inhaliert werden und dort ihre Wirkung entfalten können. Auch für Kinder und Babys bietet die mediparts GmbH verschiedene Inhalier-Geräte von Pari, die optimal auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt sind.

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MorphoSys informiert, dass sein Lizenzpartner Janssen eine klinische Phase 3-Studie (PROTOSTAR) mit Guselkumab bei pädiatrischen Patienten mit Schuppenflechte gestartet hat

Die MorphoSys AG (Frankfurt: MOR; Prime Standard Segment, MDAX & TecDAX; NASDAQ: MOR) gab heute bekannt, dass ihr Lizenzpartner Janssen Research & Development, LLC (Janssen) eine Phase 3-Studie gestartet hat, um Guselkumab bei pädiatrischen Patienten mit chronischer Schuppenflechte (Plaque-Psoriasis) zu untersuchen. Laut der Website clinicaltrials.gov soll die Studie mit dem Namen PROTOSTAR etwa 125, an Schuppenflechte erkrankte Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Jahren aufnehmen. Sie wird die Wirksamkeit, Sicherheit und Pharmakokinetik von Guselkumab im Vergleich zu Etanercept und einem Scheinmedikament (Placebo) untersuchen.  

Guselkumab ist ein mit Hilfe von MorphoSys‘ Antikörpertechnologie HuCAL erzeugter, vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der gegen IL-23 gerichtet ist und von Janssen entwickelt wird.  

Dr. Markus Enzelberger, Forschungsvorstand der MorphoSys AG, sagte: "Wir freuen uns sehr, dass unser Lizenzpartner Janssen diese Phase 3-Studie zur Behandlung von Kindern mit chronischer Schuppenflechte begonnen hat. Bei Erfolg hoffen wir, dass diese Studie dazu beitragen wird, dieser Patientengruppe mehr Therapiemöglichkeiten zu bieten."  

Guselkumab (Handelsname Tremfya(R)) ist in den USA, Kanada, der Europäischen Union und mehreren anderen Ländern für die Behandlung von Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) und in Japan für die Behandlung von Psoriasis und psoriatischer Arthritis zugelassen. Darüber hinaus wird Guselkumab derzeit in zwei Phase 3-Studien bei psoriatischer Arthritis und in einem Phase 2/3-Studienprogramm bei Morbus Crohn klinisch erprobt.

Weitere Informationen über die klinischen Studien mit Guselkumab sind auf clinicaltrials.gov verfügbar.  

Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen über die MorphoSys-Unternehmensgruppe, Erwartungen hinsichtlich des Starts der Phase-3 Entwicklung von Tremfya(R) bei pädiatrischen Patienten mit Plaque-Psoriasis sowie der weiteren Entwicklung von Tremfya(R) in Psoriasis, psoriatischer Arthritis und Morbus Crohn. Die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen stellen die Einschätzung von MorphoSys zum Zeitpunkt dieser Mitteilung dar und beinhalten bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage und Liquidität, die Leistung oder Erfolge von MorphoSys oder die Branchenergebnisse wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten historischen oder zukünftigen Ergebnissen, finanziellen Bedingungen und Liquidität, Leistungen oder Erfolgen abweichen. Auch wenn die Ergebnisse, die Leistung, die Finanzlage und die Liquidität von MorphoSys sowie die Entwicklung der Branche, in der das Unternehmen tätig ist, mit solchen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen, können sie keine Vorhersagen über Ergebnisse oder Entwicklungen in zukünftigen Perioden treffen. Zu den Faktoren, die zu Unterschieden führen können, gehören daass die Erwartungen von MorphoSys hinsichtlich des Starts der Phase-3 Entwicklung von Tremfya(R) bei pädiatrischen Patienten mit Plaque-Psoriasis sowie der weiteren Entwicklung von Tremfya(R) in Psoriasis, psoriatischer Arthritis und Morbus Crohn falsch sind, sowie die damit verbundenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Wettbewerbsentwicklungen, klinischen Studien- und Produktentwicklungsaktivitäten und Zulassungsanforderungen, das Vertrauen von MorphoSys in die Zusammenarbeit mit Dritten und andere Risiken, die in den Risikofaktoren in MorphoSys‘ Registration Statement on Form F-1 und anderen Unterlagen bei der US Securities and Exchange Commission angegeben sind. Angesichts dieser Unsicherheiten wird dem Leser empfohlen, sich nicht zu sehr auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich nur auf das Datum der Veröffentlichung dieses Dokuments. MorphoSys lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab, solche zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument zu aktualisieren, um eine Änderung der diesbezüglichen Erwartungen oder eine Änderung der Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen diese Aussagen beruhen oder die die Wahrscheinlichkeit beeinflussen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen dargelegten abweichen, widerzuspiegeln, es sei denn, dies ist durch Gesetz oder Verordnung ausdrücklich vorgeschrieben.

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Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen!

Mittwoch, 19.09.2018 – Berlin // Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – oft diskutiert, aber nach wie vor ein schwieriges Thema, das regelmäßig für schlechtes Gewissen, Diskussionen und auch viel zu oft für sogenanntes „Mom Shaming" sorgt. Nachdem das Berliner Start-Up Löwenzahn Organics diesen Sommer mit großem Erfolg die Initiative #coolmomsdontjudge ins Leben gerufen hat, mit der es sich gegen Mom Shaming und für mehr Toleranz unter Eltern einsetzt, war es gestern Zeit für ein zweites Schwerpunkt-Panel zu diesem wichtigen Thema. Mit sechs inspirierenden Speakern wurden in den Galeries Lafayette wichtige Fragen diskutiert, wie zum Beispiel: Welche Best Practice Beispiele für familienfreundliche Unternehmen gibt es? Was muss sich in Wirtschaft und Politik ändern? Welchen Rat haben berufstätige Mütter für Eltern, die wieder einsteigen wollen? Welche Tipps können Personaler geben, die „beide Seiten der Medaille“ kennen?

Als Speaker waren Louisa Baron, Head of Marketing bei Galeries Lafayette und Mutter eines kleinen Sohnes, Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende beim Verband berufstätiger Mütter e.V., Initiatorin des Equal Pension Day und Mutter eines erwachsenen Sohnes, Moe Dorfner, zweifacher Vater und Gründer der eifas GmbH, einer Steuerberatungsfirma, die ihren Mitarbeitern volle Flexibilität bietet, Kerstin Schumacher, PR & Offline Direction bei Zalon by Zalando und Mutter einer dreiköpfigen „Boyband“, Jens Munsel-Gerber, Vater eines kleinen Sohnes verantwortlich für Kundenmanagement und Kooperation bei berufundfamilie sowie Madeleine Samios, zweifach-Mutter und Unit Director bei Exozet sowie Bloggerin im Team von Mummy Mag dabei. Moderiert wurde das Panel von Löwenzahn Organics Mit-Gründerin und dreifach-Mama, Carmen Lazos-Wilmking.

Unter den Gästen waren Blogger, Gründer, Medienvertreter und interessierte Besucher der Galeries Lafayette. Nach der etwa einstündigen Panel-Diskussion gab es im Anschluss noch einen angeregten Austausch zum Thema – und viele gute Ideen für die Zukunft.

Probleme am Arbeitsplatz: kinderlose Kollegen und Chefs mit Vorurteilen

Die Rückkehr aus der Elternzeit ist oft eine schwierige Zeit, egal zu welchem Zeitpunkt Eltern sich dazu entscheiden, wieder in den Job einzusteigen. Eingewöhnung des Kindes in der Betreuung, sich selber wieder in die Arbeitswelt einfinden, den neuen Familienalltag organisieren und plötzlich deutlich mehr Aufgaben gleichzeitig jonglieren – dabei braucht man eigentlich Unterstützung. In vielen Fällen sieht die Realität aber ganz anders aus: Eltern werden zusätzlich Steine in den eh oft schon holprigen Weg gelegt. Cornelia Spachtholz weiß aus ihrer langjährigen Erfahrung als Vorsitzende des Verbands berufstätiger Mütter e.V.: „Deutschland tut schon viel, aber noch lange nicht genug. Was uns fehlt, ist eine "Kinder- und Familien-Willkommenskultur“, in all den bunten Facetten, in denen Familie heute gelebt wird.“ Madeleine Samios rät Müttern daher: „Überlegt euch am besten schon bevor ihr in Mutterschutz geht, wie ihr euch gut auf den Wiedereinstieg vorbereitet. Wenn es dann soweit ist, bringt eine große Portion Selbstbewusstsein in die Gespräche mit dem Arbeitgeber und präsentiert eure Stärken. Eltern sein ist ein Bonus und kein Manko!“. Aber nicht nur Arbeitgeber, auch Eltern in (gefühlter) Konkurrenz zu kinderlosen Kollegen, ist ein Thema, was Mütter und Väter gleichermaßen beschäftigt. Es muss noch nicht einmal ein fieser Kommentar sein, oft reicht schon ein genervter Blick, wenn man ein Meeting abbrechen oder Aufgaben delegieren muss, wenn die KiTa anruft, weil das Kind krank ist, weiß Cornelia Spachtholz. Das Gefühl, was bleibt: man fällt zur Last, wird nicht Ernst genommen – von weniger verantwortungsvollen Aufgaben und schlechteren Aufstiegschancen ganz zu schweigen. Zum Glück gibt es Anlaufstellen wie zum Beispiel den Verband berufstätiger Mütter e.V., Organisationen wie berufundfamilie, Mut machende Blogs wie Mummy Mag und Unternehmen wie eifas, die mit gutem Beispiel vorangehen. Hier können sich Eltern nicht nur mit Informationen und Inspiration versorgen und sich mit Gleichgesinnten austauschen, sondern finden auch konkrete Hilfestellungen, wenn es um ihre Rechte geht und können sich selber für eine bessere Situation in Deutschland engagieren.

Auch andere Panel-Teilnehmer teilen ihre Tipps, so zum Beispiel Jens Munsel-Gerber: „Offen mit Kollegen sprechen und die eigene Lage erklären, entschärft die Situation oft schon sehr. Jeder hat doch private Verpflichtungen, seien es Kinder oder Eltern, um die sich gekümmert werden will oder auch ausgefallene Hobbys. Außerdem ändern sich Lebensumstände, auch im beruflichen Umfeld gilt daher oft das alte Spiel von Geben und Nehmen!“ Sein Unternehmen ist Dienstleister im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Sie begleiten erfolgreich Unternehmen, Institutionen und Hochschulen bei der Umsetzung einer nachhaltigen familien- und Personalpolitik. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit: Der Einsatz für sogenannte „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Auch Eltern untereinander machen sich gegenseitig das Leben schwer

Wer drei Jahre oder länger Zuhause bleibt, gilt als Glucke, wer nach einem Jahr oder früher zurück in den Job geht, als Rabenmutter. Cornelia Spachtholz bringt es auf den Punkt: „Alleine durch Sprache werden Mütter in Schubladen gesteckt und indirekt oder auch direkt verurteilt.“ Wie man es macht, macht man es falsch. Ein Gefühl, dass auch eine von Löwenzahn Organics beauftrage forsa Studie bestätigt: Der Ton unter und gegenüber Müttern ist sehr rau geworden und gerade Jungmütter fühlen sich dadurch stark verunsichert – oder noch schlimmer, als schlechte Mutter. Außerdem unterstreicht sie: „Wir sind noch weit weg von echter Gleichberechtigung. Männer müssen im Familienalltag stärker integriert, gefordert und geschützt werden, zum Beispiel mit einem Kündigungsschutz auch für werdende Väter!“. Madeleine Samios ergänzt: „Wir Mütter können so viel erreichen, wenn wir zusammenhalten und uns nicht mit blöden Kommentaren das Leben schwer machen!“ Nicht nur heute, sondern auch als Redakteurin im Team von Mummy Mag setzt sie sich gegen Mom Shaming ein und plädiert dafür, sich und auch anderen Eltern mehr Mut zu machen! Louisa Baron bringt einen weiteren Aspekt ein: „Ich glaube, wir müssen zu einem Mehrgenerationsdenken zurückkehren. An dem alten Spruch ‘Es braucht ein ganzes Dorf,um ein Kind zu erziehen’ ist auch in der heutigen Zeit viel dran. Das kann, aber muss nicht, die eigene Familie sein – auch Freunde, Kollegen und Leih-Großeltern Angebote können einbezogen werden.“ Sie unterstreicht: „Man kann und muss nicht alles alleine können!“ und gibt den wertvollen Tipp an alle Eltern, sich Hilfe zu suchen.

Erste Arbeitgeber setzen die Segel für ein familienfreundlicheres Deutschland

Auf die Frage, wie Vereinbarkeit für sie ganz persönlich mit gleich drei Kindern und keinen Eltern in der näheren Umgebung funktioniert, gesteht Kerstin Schumacher: „Vereinbarkeit ist eine Frage, die mein Mann und ich uns fast täglich stellen – mit einer Antwort, die wir immer wieder neu justieren müssen.“ Sie führt aus: „Zum Glück klappt es in der Regel sehr gut für uns, was einerseits viel mit der eigenen Einstellung und Selbstdisziplin, aber auch viel mit den äußeren Faktoren zu tun hat. Dazu gehört eine

gute Betreuungssituation genauso wie ein familienfreundliches Mindset des Arbeitgebers.“ Nach eher turbulenten Jahren auf Agenturseite ist sie vor knapp vier Jahren zu Zalon by Zalando gewechselt und freut sich, nun einen sehr engagierten Arbeitgeber zu haben, der sich gerade in den letzten Jahren vermehrt für elternfreundliche Arbeitsbedingungen einsetzt. Sie zählt einige Beispiele auf, wie zum Beispiele die interne KiTa, Eltern-Kind-Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, Home Office zu machen. Aber für sie fast am wichtigsten: „Ich habe mich bereits als Mutter auf die Stelle beworben und bereits nach kurzer Zeit einen Karriereschritt gehen können, der auf Agenturseite undenkbar gewesen wäre. Ich habe trotz Teilzeit die gleichen Chancen und die gleiche Verantwortung wie Kollegen in Vollzeit.“ Kein Wunder, dass in so einem Umfeld die Elternquote kontinuierlich steigt. Moe Dorfner nickt anerkennend und ergänzt aus seiner langjährigen Erfahrung als Angestellter und jetzt als prämierter Arbeitgeber: „Es ist das A und O, dass man als Arbeitgeber familienfreundliche Arbeitsbedingungen schafft. Eltern wollen etwas schaffen – und sind in der Regel hochmotivierte, effiziente Kollegen. Um einen positiven Wandel in Deutschland zu schaffen, müssen alle mit ran, ja, vor allem die Arbeitgeber – und natürlich auch die Politik – aber auch als Arbeitnehmer sollte man sich im Rahmen seiner Möglichkeiten engagieren. Viele kleine Schritte können zu großen Veränderungen führen. Ich möchte mit meiner Firma einen Beitrag dazu leisten. Bei uns ist der Großteil Eltern, flexible Arbeitszeiten und viel Home Office sind eine Selbstverständlichkeit – und es funktioniert ohne Probleme.“ Jens Munsel-Gerber stimmt zu: „Der Führungsstil ist entscheidend! Führungskräfte müssen Vereinbarkeit und Familienfreundlichkeit vorleben, dann folgt ganz viel automatisch.“

Über eifas

Eifas ist ein Finanzconcierge der sich mit allen finanzrelevanten Themen eines Unternehmens beschäftigt und diese über Ihre Plattform digital abbildet. Das Unternehmen hat mit seinen Servicemodulen die Verbindung zwischen der digitalen Finanzwirtschaft und dem persönlichen Bezug geschaffen. Eifas ist das erste Fintec mit dem die Kunden weiterwachsen können ohne durch einen Systemwechsel Effizienzeinschnitte befürchten zu müssen.

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Weltkindertag am 20. September: Darauf sollten Eltern beim Online-Shopping ihrer Kinder achten

Online-Shops locken nicht nur Erwachsene vor den Computer. Auch Kinder und Jugendliche lassen sich online von den neuesten Angeboten inspirieren, suchen im Netz nach Gadgets oder lenken sich mit Smartphone-Games vom Schulstress ab. Manchmal führt ein solcher Ausflug in die digitale Shopping-Welt jedoch zu weit – immer wieder erhalten Eltern Rechnungen in vierstelliger Höhe, weil ihre Sprösslinge mit der elterlichen Kreditkarte eingekauft und downgeloadet haben. Dr. Carsten Föhlisch, Verbraucherrechtsexperte des europäischen Gütesiegels Trusted Shops, erläutert, worauf Eltern hier achten sollten und auf welche Rechte sie sich im Ernstfall berufen können.

1. Ab welchem Alter und bis zu welchem Betrag darf mein Kind Online-Käufe tätigen?

Dr. Carsten Föhlisch: Grundsätzlich gilt der sogenannte Taschengeldparagraf für alle Kinder über sieben Jahre: Sie dürfen online oder im Laden einkaufen, wenn zum Beispiel die Eltern ihnen Geld zur freien Verfügung überlassen haben. Alle Ausgaben, die die Höhe des Taschengeldes bzw. des frei verfügbaren Betrags übersteigen, müssen die Eltern ihren minderjährigen Kinder jedes Mal vorher oder nachträglich erlauben. Geschieht dies nicht, ist der Kaufvertrag ungültig und der Online-Händler muss das Geld rückerstatten. Eine Generalvollmacht für Käufe, die nicht vom Taschengeldparagrafen abgedeckt werden, wäre unwirksam.

2. Kann ich heruntergeladene Musik oder Computerspiele wieder umtauschen und mir das Geld rückerstatten lassen, wenn mein Kind für mehrere tausend Euro Downloads gekauft hat?

Dr. Carsten Föhlisch: Nein. Vor einigen Jahren hat die EU die entsprechenden Regelungen überarbeitet und veranlasst, dass PC- und Konsolenspiele, Hörbücher, Musik oder Filme, die als Download gekauft wurden, nicht mehr an den Händler zurückgegeben werden können, sobald der Download einmal gestartet wurde.

Wenn das Kind allerdings beispielsweise einen Film auf DVD oder eine Musik-CD im Online-Shop bestellt, gilt weiterhin das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen. In diesem Fall können die Eltern als Verbraucher die bestellte Ware ohne Angaben von Gründen an den Online-Händler zurückzuschicken – es sei denn, bei versiegelter Ware wurde bereits das Siegel geöffnet.

3. Mein Kind hat auf dem Smartphone virtuelle Zusatz-Güter für ein Gratisspiel gekauft. Kann ich diese Erweiterungen deinstallieren und das Geld wieder zurückverlangen?

Dr. Carsten Föhlisch: Das geht leider nicht. Wer einem minderjährigen Kind sein Smartphone oder Tablet überlässt, trägt weiterhin die Verantwortung für alle Käufe, die damit getätigt werden. Für Apple-Nutzer gilt:

Beim Installieren einer App bleibt das notwendige iTunes-Kennwort nach der Eingabe noch 15 Minuten im Hintergrund aktiv. In dieser Zeit kann das Kind also In-App-Käufe tätigen, ohne ein Kennwort eingeben zu müssen. Die Eltern als Geräte-Besitzer sollten deshalb prüfen, ob ihr Gerät über eine Kindersicherungsfunktion verfügt und dann ggf. sicherstellen, dass diese in den „Einstellungen" aktiviert ist. Hat das Kind einmal kostenpflichtige In-App-Käufe getätigt, kann das Geld nicht mehr zurückgefordert werden. Indem die Eltern ihrem Kind das Gerät inklusive Zugang zum App-Store mit gespeicherten Kreditkartendaten überlassen dulden sie, dass dort in ihrem Namen Geschäfte abgeschlossen werden. Um dies zu verhindern, müssen die Eltern technische Vorkehrungen treffen: Zum Beispiel In-App-Käufe blockieren oder die Zugangsdaten nicht auf dem Gerät speichern.

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Unfallschutz für kleine Helden!

Ein Feiertag, der die individuellen Bedürfnisse von Kindern in den Fokus rückt. Der Schutz und das Wohl junger Menschen steht dabei im Mittelpunkt. Eine passende Unfallversicherung ist dafür unverzichtbar.

Schließlich lauern im Alltag zahlreiche Gefahren, die auch finanziell schnell und unerwartet zu einer großen Belastung für die Familie werden können: Egal ob Insektenstiche im Garten, ein Sturz vom Klettergerüst, Vergiftungen durch gefährliche Flüssigkeiten wie Putzmittel oder die Gefahren des Straßenverkehrs auf dem Schulweg.

Wie Sie als Vermittler helfen können?

Stellen Sie Ihren jüngsten Kunden den allsafe bodyguard zur Seite. Dieser bietet eine umfangreiche Absicherung zu besonders günstigen Beiträgen (vor allem für Kinder bis 13 Jahren): So leistet der allsafe bodyguard beispielsweise auch bei Unfällen durch  Eigenbewegungen, Infektionen (z. B. durch Zeckenbisse), allergischen Reaktionen (z. B. durch Wespenstiche) Impfschäden oder Nahrungsmittelvergiftungen. Vom Unfalltagegeld profitieren bei allsafe bodyguard auch Schüler und Studenten.

Überzeugen Sie sich selbst von allsafe bodyguard. Lernen Sie die Stärken unseres Unfalltarifs für Kinder kennen.

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Dr. Christian von Wissel zum Professor für Stadttheorie der Hochschule Bremen und zum wissenschaftlicher Leiter des b.zb ernannt

Zum Beginn des Wintersemesters 2018/19 ist Dr. Christian von Wissel zum Professor an der School of Architecture der Hochschule Bremen (HSB) in der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt ernannt worden. Sein Lehrgebiet ist die „Theorie der Stadt“, die sozial-, kultur- und architekturwissenschaftlich angelegte Stadtforschung. Gleichzeitig wird er wissenschaftlicher Leiter des b.zb Bremer Zentrums für Baukultur.

Zu seinen künftigen Arbeit sagt Dr. von Wissel: „Ich werde mit den Studierenden sowohl einen internationalen, globalen Blick auf urbane Prozesse und Phänomene werfen wie auch die konkreten Kontexte und Rahmenbedingungen der Architektur und des Städtebaus/Stadtplanung in Bremen und der Region betrachten.“ „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben: insbesondere die Verbindung von Hochschullehre und wissenschaftlicher Leitung des b.zb. Ich hoffe, dass es mir diese Verknüpfung ermöglicht, Lehre und Praxis, öffentlichen Diskurs und Forschung, Baukultur und Stadttheorie, zusammenzubringen.“

Dr. von Wissel folgt als wissenschaftlicher Leiter des b.zb Prof. Dr. Eberhard Syring nach, der diesen Posten seit der Gründung 2003 innehatte. Der Vorsitzende des b.zb, Wolfgang Hübschen: „Eberhard Syring war einer der wichtigen Akteure beim Aufbau des b.zb, hat die thematischen Schwerpunkte gesetzt und war für unsere erfolgreichen Formate maßgeblich mitverantwortlich. Wir freuen uns deshalb sehr, dass er uns auch über seinen Ruhestand hinweg für die Forschung rund um das Buch Bremen und seine Bauten 1980 – 2010 erhalten bleibt. Wir wollen gemeinsam mit Christian von Wissel die bestehenden Schwerpunkte weiter stärken. Gleichzeitig freuen wir uns auf neue Inhalte und wissenschaftliche Sichtweisen, die er mitbringt. Eine Ausweitung der Perspektive wird der aktuellen baukulturellen Diskussion in Bremen mit Ihrer Vielzahl an Themen und Projekten gut tun.“

Vor seinem Ruf an die HSB war Dr. von Wissel an der TU Braunschweig und davor an der TU München tätig, jeweils an den dortigen Instituten für Architektur- und Stadttheorie und -geschichte. Zudem hat er als research assistent am Goldsmiths College der Universität London gearbeitet und davor lange in Mexiko Stadt gelebt und zur Mexikanischen Metropole, bzw. zu Urbanisierungsprozessen in Lateinamerika, gearbeitet.

Dr. von Wissel hat Architektur studiert an der TU Dresden, der ETSA Madrid und an der TU Berlin um anschließend am Goldsmiths College, am Centre for Urban and Community Research (CUCR), seine Doktorarbeit zu schreiben. Seine Dissertation beschäftigte sich mit dem peri-urbanen Raum von Mexiko Stadt und dessen Akteuren. Die Arbeit fragte danach, wie Städte aus dem Verständnis der Praktiken ihrer Bewohner_innen zu denken und zu planen seien.

Der gebürtige Hamburger ist 44 Jahre alt, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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