Köln wird zum „ErlebnisBauernhof“ der Bildung

Mit mehr als hundert Lehr- und Lernmaterialien präsentiert sich der i.m.a e.V. auf der "didacta" in Köln. Die größte europäische Bildungsmesse ist für den gemeinnützigen Verein eine der wichtigsten Termine in seiner Kommunikationsarbeit für die Land- und Ernährungswirtschaft. Zugleich ist der i.m.a e.V. auch der Organisator der Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen". An ihr beteiligen sich vom 19. bis 23. Februar zwanzig Partner – so viel wie noch nie zuvor. Köln wird damit zum "ErlebnisBauernhof" der Bildung, auf dem etwa 100.000 Lehrkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen und angrenzenden Bundesländern erwartet werden.

Bundesweit vermitteln inzwischen mehr als 70.000 Lehrkräfte, Erzieherinnen in Kindertagesstätten und andere Bildungsexperten mithilfe der i.m.a Materialien Wissen zur Ernährung und Nahrungsmittelproduktion.

Dieses Engagement beruht häufig auf dem individuellen Interesse der Pädagogen. Denn die "Landwirtschaft" als explizitem Unterrichtsthema ist in den Lehrplänen der Bundesländer rückläufig oder nicht immer leicht zu identifizieren.

Diese Defizite bleiben der Bevölkerung nicht verborgen. In einer vom i.m.a e.V. beim Meinungsforschungsinstitut Emnid beauftragten repräsentativen Umfrage haben 59 Prozent der Bürger in Nordrhein-Westfalen bemängelt, dass in den Schulen zu wenig Wissen über die Landwirtschaft vermittelt werde. Und dort, wo die Arbeit der Bauern Thema im Unterricht ist, werde häufig kein realistisches Bild von der Landwirtschaft vermittelt, kritisierten 69 Prozent der Befragten.

Mit den Lehr- und Lernmaterialien, die der i.m.a e.V. den Pädagogen nicht nur auf der "didacta" kostenlos zur Verfügung stellt, will man jene Lehrkräfte unterstützen, die etwas gegen das landwirtschaftliche Wissensdefizit der Schüler unternehmen. Dazu werden auch Angebote in den Bereichen der außerschulischen Bildung und der Verbraucher-Aufklärung vorgestellt, wie z.B. der "Lernort Bauernhof". Hier können Kita-Kinder und Schulklassen praktisch erleben, wie Bauern heute arbeiten. Und für die i.m.a-Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung", die ebenfalls auf der "didacta" vorgestellt wird, öffnen Landwirte ihre Ställe, damit sich auch Schulklassen davon überzeugen können, wie Tierwohl heute realisiert wird.

Die Partner der "didacta"-Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen": Ackerdemia e.V. mit der GemüseAckerdemie, Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e.V., Bundesforum Lernort Bauernhof, Bundesinformationszentrum Landwirtschaft in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Deutscher Angelfischerverband e.V., Deutscher Bauernverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V. mit dem Lernort Natur, Deutscher Raiffeisenverband e.V., i.m.a – information.medien.agrar e.V., die i.m.a-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung", Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen – Kompetenzzentrum HeRo, Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. mit dem Projekt

"FINNE", Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V., Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Lernort Bauernhof Nordrhein-Westfalen mit dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband e.V., Stadt und Land in NRW e.V. sowie dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband e.V., Transparenz schaffen – von der Ladentheke bis zum Erzeuger, Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V., Zentralverband Gartenbau e.V.

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Freizeitspaß für Familien: jetzt anmelden und mitmachen!

Ob Geocaching im Harz oder Fitness im Gailhof: Im Jahresprogramm des Teams Jugend- und Familienbildung der Region Hannover ist für jeden und jede etwas dabei – von Reisen und Aktivitäten in den Schulferien über Freizeiten und Wochenend-Trips bis zu Workshops und Fortbildungen. Für zwei Angebote im März gibt es noch freie Plätze.

Lust auf eine Schnitzeljagd im Harz? Von Freitag, 1. bis Sonntag, 3. März geht es für Eltern mit Kindern im Alter von 8 bis 18 Jahren ins Schulland- und Jugendheim „Haus Berlin“ in Hohegeiß, Am Gretchenkopf 27, 38700 Braunlage. Mit Geocaching und Troovie geht es auf Entdeckungstour. Vielleicht finden die Teilnehmenden sogar einen Schatz? Eine Foto-Rallye bringt die Umgebung näher und am Abend kann sich bei einer Quizrunde über Kahoot wieder aufgewärmt werden. Und wer Lust hat, kann zu Fuß, mit dem Schlitten oder auf Skiern den winterlichen Harz und die Umgebung entdecken. Die Fahrt wird durch den ausgebildeten Eltern-Medien-Trainer Janek Schütte begleitet, der für den Bereich Medienkompetenz im Team Jugend- und Familienbildung verantwortlich ist. Eltern haben so die Möglichkeit, in einen Austausch zum Thema Medienerziehung zu gehen. Die Kosten liegen bei 90 Euro für Erwachsene und 65 Euro für Kinder, Ermäßigungen können beantragt werden. Darin enthalten sind Übernachtung, Verpflegung und Programm.

Quatschen, lachen, spielen und ein bisschen Fitness heißt es von Freitag, 8. bis Sonntag, 10. März im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof, Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark. An diesem Wochenende für Mütter und Töchter steht unter anderem Fitness ohne Geräte auf dem Programm. Mit Freeletics lernen die Teilnehmerinnen effektive Übungen für Fitness und Muskelaufbau. Und ganz nebenbei verbessert das noch das Körpergefühl. Es sind weder Vorkenntnisse noch spezielle Ausrüstung notwendig. Wer kann, sollte sein eigenes Smartphone mitbringen. Die Veranstaltung richtet sich an Mütter und deren Töchter im Alter von 14 bis 17 Jahren. Die Leistung der mehrtägigen Veranstaltung umfasst Unterkunft, Verpflegung und Programm. Die Kosten liegen bei 80 Euro für Erwachsene und 50 Euro für Jugendliche, Ermäßigungen können beantragt werden.

Das komplette Jahresprogramm 2019 ist online unter www.team-jugendarbeit.de abrufbar. Das Team Jugend- und Familienbildung nimmt Anmeldungen online auf der Homepage, per Fax oder über den Postweg entgegen: Region Hannover, Team Jugend- und Familienbildung, Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark, Telefon 0511/616 25600, E-Mail jugendarbeit@region-hannover.de.

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6.000 Euro für soziales Engagement

Wie bereits in den Jahren zuvor, verzichteten die Haller Stadtwerke auf den Versand von Weihnachtsgeschenken und fördern mit insgesamt 6.000 Euro verschiedene wohltätige Organisationen in der Region. Jeweils 2.000 Euro gingen an den Freundeskreis des Heimbacher Hofs, die Jugendabteilung des THW Ortsverband Schwäbisch Hall und den Verein Montessori Initiative Schwäbisch Hall e.V.

Ein Drittel der Weihnachtsspende 2018 der Stadtwerke Schwäbisch Hall kommt dem Wiederaufbau des Heimbacher Hofs zugute. Nach dem Brand der Haller Freizeiteinrichtung im Mai 2018 setzt der Verein seine Energie in die Unterstützung bei der Ausgestaltung eines attraktiven Freizeitangebotes für Kinder und Jugendliche. Frank Lauter, Vorsitzender des Fördervereins Heimbacher Hof, freut sich über die Spende: „Die 2.000 Euro der Stadtwerke werden gemeinsam mit anderen Spenden dazu beitragen, dass der Heimbacher Hof an Attraktivität für Kinder und Jugendliche gewinnt.“

Zudem unterstützen die Haller Stadtwerke die ehrenamtliche Tätigkeit der THW Jugend in Schwäbisch Hall mit weiteren 2.000 Euro. Die Spende fließt in die Beschaffung eines Autos ein, mit dem die Jugendlichen und deren Betreuer zu wichtigen Schulungen und Veranstaltungen fahren können.

Ein weiteres Drittel der Weihnachtsspende 2018 der Stadtwerke Schwäbisch Hall – ebenfalls 2000 Euro – hilft dem Verein Montessori Initiative Schwäbisch Hall e.V. bei der Beschaffung von Spiel- und Lernmaterial.

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GEZE Familientag in der Mitmach-Ausstellung „Räuber Hotzenplotz“

Im Landesmuseum Stuttgart ist die Mitmach-Ausstellung Räuber Hotzenplotz seit Beginn ein voller Erfolg und läuft noch bis zum Sommer. GEZE ist ein Hauptsponsor des interaktiven Museumsprojektes, bei dem Kinder Kultur erleben, dabei vieles lernen und Spaß haben können. Der GEZE Familientag im Museum am ersten Februarsamstag kam bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihren Kindern und Enkeln so gut an, dass wir diesen Ausstellungstipp weitergeben möchten.

Mit dem Kinderbuch-Klassiker „Der Räuber Hotzenplotz“ sind schon etliche Generationen aufgewachsen. Fast jeder kennt den berühmten Bösewicht, dessen Abenteuer seit über 50 Jahren in Kinderzimmern gelesen und vorgelesen oder in Puppentheatern gespielt werden.

Für den sinnvollen Zeitvertrieb

Der Kinderbuchautor Otfried Preußler schrieb die Geschichten rund um den Räuber Hotzenplotz, Kasperl, Seppel, Großmutter, Zwackelmann und Dimpfelmoser zum Zeitvertreib. Und den hat man im „Jungen Schloss“, der Kinderabteilung des Landesmuseums, exzellent in der Mitmach-Ausstellung umgesetzt.

Mitmachen und Entdecken

Die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Räume laden zum Mitmachen und Entdecken ein. Dort können Kinder die fröhlichen Abenteuer des Räuber Hotzenplotz anhand von Inszenierungen und vielen Mitmach-Stationen mit allen Sinnen spielerisch erleben, ganz nach dem Motto „Spielen strengstens erlaubt!“.

GEZE ist ein Hauptsponsor: Kulturerlebnisse für Kinder

„Unser soziales Engagement richtet sich zu einem bedeutenden Teil an Kinder und Jugendliche. Uns liegt es am Herzen, das Erleben von Kultur bei jungen Menschen zu fördern. Es gibt nicht viele Ausstellungen dieser Art und wir finden es umso beeindruckender, wie das Landesmuseum Kinder an die Geschichten und die Themen dazu heranführt. Wie spielerisch vermittelt wird, dass Wissen, Kultur und Museen gar nicht langweilig sein müssen“, so Andrea Alber, Geschäftsführerin Strategie und Marketing, und selbst Mutter von zwei Kindern.

Zeit für die Familie

Der GEZE Familientag ermöglichte allen, die gekommen sind, und ganz besonders den Kindern, ohne Wartezeit in die Räuber Hotzenplotz-Welt einzutauchen. Das begann bei Kaffee und Kuchen und einer Begrüßung durch Andrea Alber. Von Anfang an stand für die Kinder das Mitmachen im Mittelpunkt: Unter professioneller Anleitung konnte man einen Zauberstab oder einen Schild basteln, aus Kartons ein Schloss bauen und noch viel mehr.

Interaktive Erlebnisse im Museum für Kinder

Sie setzten sich mit den Kleinen auf dem Boden, so erklärten die Ausstellungsführer mit sichtbarer Freude, worum es in der Ausstellung geht und wie man sie am meisten genießen kann. Es gab für die jungen Besucher viel zu tun und zu erleben: am Grammofon kurbeln, sich ein Hotzenplotz-Abenteuer am Telefon vorlesen lassen, zeichnen oder Kasperletheater spielen. Auch verkleiden konnte man sich mit Kostümen aus einem großen Fundus.

Pädagogischer Anspruch

Dass sich spielerisches Lernen hinter allem verbirgt, merkt man nicht. Selbst wenn an Großmutters Kaffeemühle gekurbelt wird, geht es letztlich ums Schreiben, Lesen und Rechnen. Zahlen müssen in die richtige Reihenfolge gebracht, Wünsche aufgeschrieben oder lustige Wortkombinationen gebildet werden.

Die Hakennase und der Schlapphut

Optisch lebt der kurzweilige Museums-Parcours von der Zeichenkunst von Franz Josef Tripp. 1960 wurde er mit seinen Illustrationen zu „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ über Nacht bekannt. Kurze Zeit später wurde er mit der Buchgestaltung von „Der Räuber Hotzenplotz“ betraut. Auf ihn gehen also die spitze Hakennase, der struppige Bart, die lustigen Plattfüße oder der Schlapphut zurück, die den kleinen Räuber so einzigartig machen.

Für die GEZE Familie war es ein ereignisreicher Nachmittag mit vielen Gesprächen, bei welchen man sich noch besser kennenlernen konnte.  

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Mehr junge Handwerker am Start

Die Zahl der Jugendlichen, die eine berufliche Ausbildung und die Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk als attraktiven Karriereweg wählen, hat im vergangenen Jahr zugenommen. Das Plus in der Region Stuttgart liegt bei 1,3 Prozent. Damit werden 4.283 Schulabgänger (Vorjahr 4228) in einem der 130 Ausbildungsberufe ausgebildet. Über alle Ausbildungsjahre hinweg sind derzeit 10.574 Azubis im Handwerk beschäftigt.

„Immer mehr Betriebe erkennen aufgrund des Fachkräftebedarfs, dass sie ihre Nachwuchssuche verändern und auf junge Menschen aktiv zugehen müssen“, betont Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. „Unternehmer lassen sich von unserer Ausbildungs- und Personalberatung dabei begleiten, ein Nachwuchsmanagement aufzubauen. Sie spüren immer mehr, dass ihre Qualität als Arbeitgeber gefragt ist und ein entsprechendes Ausbildungsmarketing entwickelt werden muss. Die Handwerksbetriebe bewerben sich nun intensiver und gezielter um die Jugendlichen“, so das Fazit des Kammerchefs. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Handwerk dokumentiere die große Bedeutung der beruflichen Bildung, wenn es darum gehe, den Fachkräftebedarf zu sichern. „So erfreulich die Entwicklung ist, bleibt es dennoch weiter eine Herausforderung, möglichst alle Lehrstellen mit ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Schulabgängern zu besetzen. Keine Lehrstelle darf zu einer Leerstelle werden – das können wir uns nicht erlauben.“ Immerhin blieben 2018 über 500 Ausbildungsplätze alleine in der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer als vakant zurück.

Eine wichtige Rolle übernimmt die duale Ausbildung auch bei der Integration junger Geflüchteter. Handwerksbetriebe bringen sich hier mit besonderem Engagement ein. Die Zahl der Azubis mit Staatsangehörigkeit aus Asylzugangsstaaten wie Afghanistan, Syrien, Iran oder Irak hat sich seit dem vergangenen Jahr fast verdoppelt und liegt nun bei insgesamt 656. Hoefling: „Wichtig ist allerdings der Unterstützungsbedarf auch nach dem Übergang in eine duale Ausbildung.“ Deshalb stelle die Kammer den Betrieben ein breit aufgestelltes Beratungsteam zur Seite.  „Klar ist aber auch: Sprachliche Förderung ist der zentrale Schlüssel, wenn die Integrationspfade erfolgreich weitergeführt werden sollen. Begleitende Deutschkurse an den Berufsschulen gibt es viel zu wenige. Jetzt ist die Politik am Zug, hier rasch Angebote zu schaffen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer.

Nach wie vor rekrutiert sich der Handwerkernachwuchs hauptsächlich aus Schulabgängern mit der Mittleren Reife (2018: 1.831, -1,4 Prozent). Leicht zugenommen hat die Zahl der Abgänger von Hauptschulen. Das Plus liegt bei 3,3 Prozent (1.441). Für die Karriereleiter im Handwerk waren wie im Vorjahr 640 Abiturienten (2017: 643) zu begeistern. Mit noch mehr ansprechenden Angeboten für diese Zielgruppe muss die Attraktivität des Handwerks weiterentwickelt und in die Fläche getragen werden. Kammer-Hauptgeschäftsführer Hoefling baut deshalb auf die sogenannte Höhere Berufsbildung, also der systematisch miteinander verzahnten Aus- und Fortbildung im Handwerk. „Mit unserem sehr praxisnahen Angebot wollen wir deutlich machen, dass ein weiterführender Schulbesuch oder ein Studium nicht immer der Königsweg im Hinblick auf eine erfolgreiche Karriere darstellt.“

Entscheidende Partner bei der Berufsorientierung seien Lehrer, die in der Schule die Bedeutung einer betrieblichen Ausbildung vermitteln. Hoefling: „Noch wichtiger aber sind die Eltern. Deshalb appellieren wir nachdrücklich an alle Mütter und Väter, das Thema Berufswahl und Ausbildung möglichst früh anzusprechen und ihre Kinder zu ermutigen, die Angebote der Berufsorientierung anzunehmen.“ Gemessen an der Zahl der Neuverträge liegt einmal mehr der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers vor dem Friseur, dem Elektroniker und dem Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik auf der Skala der beliebtesten Ausbildungsberufe im Handwerk in der Region ganz vorne. Dann folgen die Schreiner, Maler und Lackierer sowie die Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk.

Zur ausführlichen Ausbildungsbilanz 2018 kommen Sie hier: www.hwk-stuttgart.de/ausbildungsbilanz

Weitere Infos über Ausbildungsprofile im Filmformat: www.azubiTV.de

Zur Lehrstellenbörse der Handwerkskammer: www.hwk-stuttgart.de/lehrstellenboerse

Zum Lehrstellenradar: www.hwk-stuttgart.de/lehrstellenradar

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Open Discussion gibt Antworten auf das Lernen der Zukunft

Künstliche Intelligenz (KI) kann anhand von Daten eine ganz passable BBQ-Soße erschaffen. Doch wie weit ist künstliche Intelligenz bereits im Hinblick auf die Einsatzmöglichkeit bei der Weiterbildungs-Optimierung? Dies war eines von vielen Dialog-Themen zwischen den Teilnehmern der 2. Open Discussion, die von der Fraunhofer Academy am 12. Dezember 2018 in München veranstaltet wurde. Die Konferenz drehte sich darum, wie „Lernen für den Job der Zukunft“ aussehen kann, wie sich die Berufswelt möglicherweise verändern dürfte – und wie sich Unternehmen wie Mitarbeiter darauf vorbereiten können.

So sieht unsere Zukunft im Jahr 2030 aus

In einem Punkt gibt es keine Diskussion: Die meisten Kinder, die heute zur Schule gehen, werden später einen Job ausführen, den die Welt von heute noch nicht kennt. Dementsprechend werden sie auch andere Kenntnisse und Qualifikationen benötigen; genau wie diejenigen, die heute schon im Berufsleben stehen, sich weiterbilden sollten. Deshalb ist es umso wichtiger, neue Methoden der Weiterbildung und der beruflichen Qualifizierung zu finden, die sich parallel zur fortschreitenden Digitalisierung mitentwickeln. Ziel sollte es sein, dass das eigene Wissen so aktuell gehalten wird, dass man bestmöglich für die Jobs der Zukunft vorbereitet ist. Auch wenn wir in zukünftigen Projekten auf verschiedenste Arten von einer KI unterstützt werden, so wird dennoch das Pensum des Lernstoffs wachsen. Vor allem, weil die Zeiträume immer kürzer werden, in denen das erworbene Wissen aktuell bleibt.

Dieser Meinung war auch Dr. Sven Schimpf, Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung. Er betrat nach der Begrüßung durch die Gastgeberin Clara Tu, Leiterin Geschäftsfeld Externe Weiterbildung der Fraunhofer Academy, die Bühne und hielt den ersten der zwei inspirierenden Impuls-Vorträge. Seine Impulse kamen aus der Zukunftsforschung. Er warf die Frage auf, was nötig ist, damit Industrie und Forschung auch weiterhin innovationsfähig bleiben. Außerdem stellte Dr. Schimpf fünf Thesen zum Jahr 2030 auf, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen könnte.

  • These eins: 2030 sind Offenheit, Lernfähigkeit und Kooperation die Leitbilder von Innovation.
  • These zwei: 2030 stehen integrierte Lösungen im Mittelpunkt des Innovationsgeschehens.
  • These drei: 2030 sind Innovationsprozesse durchgängig digitalisiert.
  • These vier: 2030 steht Wissen allen offen – es kommt darauf an, es nutzbringend anzuwenden.
  • These fünf: 2030 verfügt Europa mit Blick auf Datensicherheit und -souveränität über ein Alleinstellungsmerkmal im globalen Wettbewerb.

Im Wesentlichen werden Fähigkeiten und Rahmenbedingungen wie Kooperation, Interdisziplinarität, das Fortschreiten der Digitalisierung, die Verfügbarkeit von Wissen und die Lernfähigkeit darüber entscheiden, ob diese Thesen eintreffen. Am besten gewappnet für den Arbeitsmarkt der Zukunft ist man mit Kreativität, anwenderorientiertem Handeln und einer Bereitschaft für interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Lernen ist Übungssache

Lernen ist keine Frage des Alters, sondern der Übung. Lernfitness ist genauso trainierbar wie ein Muskel und gehört neben Kreativität zu den unabdingbaren Kernkompetenzen der Zukunft. Diese These vertritt der zweite Impulsgebers Dr. Andreas Heindl, stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Plattform Lernende Systeme, mit Sitz an der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V.

Dr. Heindl sprach über das zukunftsorientierte Lernen und stimmte seinem Vorredner zu, dass es wichtig ist, interdisziplinär zu lernen, zu denken und zu handeln. Nur so können auch zukünftig Innovationen vorangebracht und Hürden überwunden werden.  

Da die Zyklen immer kürzer werden, in denen unser Wissen gesichert und brauchbar bleibt, werden Just-in-time-Weiterbildungen immer notwendiger, aber auch effizienter. Aber auch Train-the-Trainer-Maßnahmen und Kompetenzbedarfs-Analysen der Unternehmen sind unerlässlich.

Zusammengefasst funktioniert das Lernen in der Zukunft so:

  • Geteilte Verantwortung zwischen Lernenden und Bildungs-Anbietern
  • Individuelle Freiräume zum Ausprobieren, zum Beispiel Lernlabore
  • Digitale Tools
  • Lernfitness als Grundvoraussetzung

Soft Skills als wichtigste Fähigkeiten

Inspiriert durch die anregenden Impulse hatten die Teilnehmer für eine lebhafte Open Discussion die ideale Ausgangslage. Für die einzelnen Diskussionsrunden verteilten sich die Besucher an eine reichhaltige Auswahl von Thementischen:

  • Biointelligenz – eine neue Perspektive für nachhaltige industrielle Wertschöpfung
  • Impulse für den Job der Zukunft aus Sicht der Innovationsforschung
  • Industrie 4.0 und Digitale Twins
  • KI für das digitale Lernen nutzen?
  • 3 Gründe für die Digitalisierung der Laborausbildung
  • Blockchain for Education – Das Management von Zeugnissen und Zertifikaten in der digitalisierten Welt.
  • Virtual Reality – Tech-Hype in der Ausbildung?
  • Kompetenzen & Digitalisierung: Bedarf für den Data Scientist?
  • E-Mobilität – Chance oder Bedrohung?
  • Reskilling: Effizienter Kompetenzaufbau

Ein Referent je Tisch gab eine kurze Einführung in sein Tisch-Thema und lud die Teilnehmer anschließend dazu ein, Fragen zu stellen, um eine Unterhaltung anzuregen. So entwickelten sich an allen Thementischen lebhafte und produktive Gespräche. Oft entstand der Dialog dadurch, dass die vorgeschlagenen Lösungsansätze stark hinterfragt wurden. Aber dass neue Möglichkeiten geschaffen werden müssen, um sich auf die Digitalisierung bildungstechnisch vorzubereiten, war die mehrheitliche Meinung. Auffällig war, dass an allen Thementischen keine technischen Skills als die notwendigsten Fähigkeiten genannt wurden. Stattdessen sahen die Diskutierenden Soft Skills als das wichtigste Wissensgut der Zukunft an.

Was auf jeden Fall heute schon wichtig ist und in der Zukunft auch noch an Bedeutung gewinnen wird, ist die Fähigkeit zu priorisieren. Man sollte auf einen Blick Unwichtiges oder weniger Relevantes identifizieren und ausblenden können. Etwas, das eine KI bereits kann – im Gegensatz zum Lehren. Denn bis eine KI als Lehrer eingesetzt werden kann, müssen noch viele Herausforderungen bewältigt werden. Zumindest muss sie lernen, Motivation, Inspiration und kritisches Hinterfragen zu vermitteln. Dies kann auch durch intensivstes Machine Learning nicht aus reinen Daten errechnet werden. Dafür braucht es Menschen, mit der richtigen Kompetenz und dem richtigen Gespür.

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Gesellschaftlich engagierte Unternehmen gesucht

Die Bewerbungsphase des diesjährigen saarländischen Unternehmenswettbewerbs "aktiv & engagiert 2019", den die IHK Saarland, die Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr ausgelobt haben, geht in den Endspurt. Gesellschaftlich engagierte Unternehmen können sich noch bis zum 15. Februar bewerben. Es werden Unternehmen gesucht, die im Saarland ansässig sind oder hier eine Zweigstelle betreiben und sich im Saarland bürgerschaftlich engagieren. Die Auszeichnung erfolgt in vier Kategorien: Kleinere Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern, mittlere Unternehmen zwischen 21 und 250 Mitarbeitern und große Unternehmen ab 251 Mitarbeitern. Zudem vergibt die Jury einen Sonderpreis für eine ganzheitliche CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility).

Die Sieger werden am 10. Mai in der IHK von Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen ausgezeichnet. Diesjähriger Festredner wird Alexander Brochier sein. Er engagiert sich seit Jahren mit seiner Stiftung für benachteiligte Kinder und fördert bürgerschaftliches Engagement. Herr Brochier wurde im vergangenen Jahr mit der Auszeichnung „Entrepreneur Of The Year 2018“ von Ernst &Young geehrt.
Weitere Partner sind die Handwerkskammer des Saarlandes, die VSU e.V., der AKW e.V., die Wirtschaftsjunioren Saarland e.V., die Verantwortungspartner Saarland sowie der DGB Rheinland-Pfalz/Saarland.

Informationen und Bewerbungsunterlagen stehen im Internetauftritt der IHK (www.saarland.ihk.de – Kennziffer 1392) sowie auf der Homepage der LAG Pro Ehrenamt (http://www.pro-ehrenamt.de/projekte/ehrenamt-wirtschaft/wettbewerb-aktiv-engagiert/wettbewerb-2019/) zur Verfügung.

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„Datenschutz geht zur Schule“ startet in neue Ära

Die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. bekommt pünktlich zum Safer Internet Day (SID) am Dienstag tatkräftige Unterstützung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Datenschutz-Aufsichtsbehörden von Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachen und Rheinland-Pfalz bieten im Februar an den Schulen ihres jeweiligen Bundeslandes Unterrichtseinheiten für Kinder und Jugendliche zum sicheren Umgang mit persönlichen Daten im Internet an.

„Die Kooperation mit den vier Aufsichtsbehörden hilft uns, viel mehr Heranwachsende beim Thema Datenschutz zu erreichen“, sagte der Sprecher der BvD-Initiative, Rudi Kramer. Denn sicher im Netz zu surfen sei eine Grundvoraussetzung für junge Menschen, selbständig und bewusst eigene Entscheidungen online treffen zu können.

Stefan Brink, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg, koordiniert auf Seiten der Aufsichtsbehörden das Projekt. „Kinder und Jugendliche wachsen mit den digitalen Angeboten auf. Dadurch sind sie aber einem besonderen Risiko ausgesetzt“, sagte er. „Deshalb ist es uns ein Anliegen, insbesondere junge Menschen für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Wir freuen uns, dies in einer bundeslandübergreifenden Kooperation der Aufsichtsbehörden gemeinsam mit dem BvD umzusetzen.“

Brink warb bei den Aufsichtsbehörden für deren Engagement. „Mit den teilnehmenden Behörden sind wir von Niedersachsen bis Bayern prima aufgestellt.“ Allein in seinem Haus meldeten sich mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die ungewöhnlichen Unterrichtseinheiten. „Das zeigt ein hohes Maß an persönlichem Engagement unserer Fachleute für den Datenschutz“, unterstrich er.

Bei ihrem Unterricht greifen die Mitarbeiter der Aufsichtsbehörden auf das BvD-Material von "Datenschutz geht zur Schule" zurück, dessen Weiterentwicklung inhaltlich von der EU- Initiative klicksafe und finanziell von der DATEV-Stiftung Zukunft unterstützt wurde.

Für Lehrkräfte, die selbst Aspekte des Datenschutzes im Unterricht behandeln oder die Einheiten vor- und nachbereiten wollen, liegt seit November 2018 die 3. neu überarbeitete Auflage des Lehrerhandbuchs „Datenschutz geht zur Schule“ vor. Die Materialien können kostenlos unter www.bvdnet.de/datenschutz-geht-zur-schule heruntergeladen werden.

Die EU-Initiative klicksafe organisiert den Safer Internet Day am 5. Februar. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Together for a better internet“ und widmet sich im Schwerpunkt und unter dem Hashtag #lauteralshass gegen Hass im Netz. Seit 2004 findet der Safer Internet Day auf Initiative der Europäischen Kommission jährlich an jedem zweiten Tag der zweiten Woche des zweiten Monats statt.

Alle Veranstaltungen im Rahmen des SID 2019 entnehmen Sie bitte der Aktionstag-Seite unter https://www.bvdnet.de/aktionstag-safer-internet-day-2019/

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Schenkungsteuer: Besser als Bargeld

Wer seine Kinder statt mit Geld oder einer Wohnung mit landwirtschaftlichen Grundstücken bedenkt, kann die Schenkungsteuer komplett sparen. Vorausgesetzt, er gestaltet richtig.

Über drei Billionen Euro werden in den kommenden Jahren auf die nächste Generation übertragen. Das freut nicht nur die Erben, sondern auch den Fiskus. Denn die Freibeträge von 400.000 Euro für eine Schenkung von Eltern an ihre Kinder sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Wer Geld schenkt, hat zwar den Vorteil, dass er steuerlich genau berechnen kann, wann und in welcher Höhe die Freibeträge erreicht sind. Besser dran sind aber beispielsweise Familien, die Betriebe oder Gesellschaften übergeben. Die Verschonungsregelungen sorgen dafür, dass der Fiskus weniger oder gar nichts abbekommt.

Werden jedoch nicht nur Betriebsvermögen übertragen, sind andere Lösungen gefragt. Lange Zeit hieß die Zauberformel „mittelbare Grundstücksschenkung“. Durch die Bewertungsdifferenz zwischen dem Nominalwert des Geldbetrags und dem früher sehr niedrigen Wertansatz für Immobilien ließ sich gut Steuern sparen. Eine mittelbare Grundstücksschenkung liegt dann vor, wenn Geld zum Erwerb eines konkret bestimmten Grundstücks oder für ein konkretes Bauvorhaben geschenkt wird. Der Beschenkte darf nur nicht frei darüber verfügen können, sondern muss sich dem Willen des Schenkers beugen.

Wertdifferenzen nutzen

Auf diesem Weg können auch die Herstellungskosten für Gebäude zugewendet werden, um diese um-, aus- und anzubauen. Da Immobilien jedoch heute mit dem verkehrswertnahen Grundbesitzwert anzusetzen sind, ist die Luft aus dem Modell raus. Aber auch für anderes Vermögen können Wertdifferenzen steuersparend genutzt werden. Nämlich für Ackerland, Wiesen, Wälder, Gebäude und andere Wirtschaftsgüter, die land- und forstwirtschaftlich genutzt werden. „Die auch mittelbar mögliche Schenkung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen führt zu einer oftmals viel günstigeren Bewertung als ein geschenkter Geldbetrag“, sagt Ecovis-Steuerberater Markus Böhm in Bayreuth, „interessant ist es auch, Wirtschaftsgebäude zu schenken, die die Steuerbelastung drücken“ (siehe Beispielrechnung „So entgehen Sie der Schenkungsteuer).

Bedingungen prüfen

Natürlich entstehen beim Kauf eines Grundstücks gegenüber einer reinen Geldschenkung erhebliche Kosten. Und für die günstige Bewertung des landwirtschaftlichen Grundbesitzes gilt die Bedingung, dass der Grund innerhalb von 15 Jahren nicht zu außerlandwirtschaftlichen Zwecken verkauft oder umgenutzt wird.

Sollte die erforderliche Bindung aber im Sinne der Familie sein, ist es eine überlegenswerte Variante, landwirtschaftliches Grundvermögen zu schenken. Ebenso ist es denkbar, Wirtschaftsgebäude durch eine mittelbare Grundstücksschenkung zu übertragen. Hier ist eine noch günstigere Bewertung vorstellbar. Während Grundstücke mit den kapitalisierten Pachtpreisen anzusetzen sind, werden Wirtschaftsgebäude im Besatzkapital erfasst. Durch die pauschale Bewertung des Besatzkapitals spielt es keine Rolle, ob mehr oder weniger Wirtschaftsgebäude vorhanden sind. Wird ein Gebäude geschenkt, erhöht sich damit nicht der schenkungsteuerliche Wert des Betriebs. Und mangels Werterhöhung gibt es keine Bemessungsgrundlage für die Schenkung.

Verschonungsregel greift nur bei unmittelbarer Schenkung

Eine Verschonung von der Erbschaftsteuer wie bei der Hofübergabe fällt für die mittelbare Grundstücksschenkung flach. Die gibt es nur für eine unmittelbare Übertragung. Der Schenkende muss bereits im Besitz der Flächen sein, bevor er diese übergibt.

Für unmittelbare Schenkungen reicht es aus, wenn die übertragenen Grundstücke beim Erwerber bewertungsrechtlich einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft darstellen. Auch ein einzelnes Grundstück kann ein Betrieb sein. Der Schenker muss daher vorher nicht Inhaber eines Betriebs sein oder er kann auch aus einem Betrieb heraus einzelne Grundstücke weiterverschenken. Gebäudeneubauten oder -erweiterungen sind kein Betrieb und daher nicht begünstigt.

Markus Böhm, Steuerberater bei Ecovis in Bayreuth und Hof

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i.m.a – das Bildungszentrum auf dem ErlebnisBauernhof

Am Ende von zehn Messetagen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin steht fest: Der i.m.a Wissenshof ist und bleibt das Bildungszentrum vom ErlebnisBauernhof. Wie bereits in den vergangenen Jahren, so haben sich auch 2019 wieder tausende Verbraucher an den i.m.a Wissensstationen informiert. Schwerpunkt dabei war die außerschulische Bildungsarbeit, an der allein mehr als zweitausend Kinder teilgenommen haben. Im Mittelpunkt stand die Wertschöpfungskette zum Brotgetreide. Hier wurde der Weg vom Korn zum Brot anschaulich vermittelt und Konsumenten mit vielen begleitenden Aktivitäten verdeutlicht, welche Bedeutung die Arbeit der Bauern und Bäuerinnen, der Müller, Bäcker und der Menschen in den weiteren Bereichen in der Lebensmittelherstellung für unsere Gesellschaft hat.

An den Werktagen waren täglich mehrere Schulklassen und Kindergartengruppen am i.m.a Stand zu Gast. Ihnen wurde ein vielseitiges Aktionsprogramm geboten, bei dem sie die sechs Brotgetreide Dinkel, Einkorn, Emmer, Hafer, Roggen und Weizen kennenlernen konnten. Bei Experimenten im Grünen Labor Gatersleben wurde neben vielen Experimentierangeboten das Wachstum des Getreidekorns erläutert. An der Mehlstation konnte Korn gemahlen und die Herstellung verschiedener Mehltypen ausprobiert werden. An der Haferstation wurden Haferflocken gepresst, die sich die Kinder mit Milch und Honig zu einem schmackhaften Müsli anrichten und probieren konnten. Auch die von den kleinen Besuchern im Backbus hergestellten Backwaren konnten noch am i.m.a Stand verzehrt werden. Schließlich haben Brotprüfer die Besucher unermüdlich über die vielen Brotsorten informiert.

„Immer wieder gab es Begegnungen mit Verbrauchern, die falsch oder unzureichend informiert waren“, hat i.m.a Pressesprecher Bernd Schwintowski festgestellt. „Manch ein Besucher erklärte stolz, er würde Dinkelmehl verwenden, weil es kein Gluten nicht enthalte. Da mussten wir viel Aufklärungsarbeit leisten.“

Auch mit der i.m.a Schülerpressekonferenz, an der fast 300 Jungredakteure von Schülerzeitungen aus Berlin und Brandenburg teilgenommen hatten, wurde Basiswissen zum Brotgetreide vermittelt. Diese Veranstaltung wirkt regelmäßig über die Grüne Woche hinaus, wenn in den Schülerzeitungen über die Erkenntnisse aus dem Messebesuch berichtet wird.

Nicht zuletzt dürften auch die von den Agrar-Scouts begleiteten Führungen von zwanzig weiteren Schulklassen mit fast 380 Jungen und Mädchen über den ErlebnisBauernhof zur Wissensvermittlung in den vielen landwirtschaftlichen Themen beigetragen haben.

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