Schnell und einfach Kurzzeitpflegeplätze finden

Gerade bei älteren Menschen stellt sich im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt häufig die Frage, ob sie direkt im Anschluss in die eigenen Räumlichkeiten zurückkehren können oder ob sie anders versorgt werden müssen. Wird ein umfassender Versorgungsbedarf festgestellt, sucht der Sozialdienst des Krankenhauses in Abstimmung mit Angehörigen und Patienten nach Kurzzeitpflegeplätzen. Da es in der Region Augsburg bisher keinen aktuellen und transparenten Überblick über freie Pflegeplätze gibt, geht mit der Suche ein hoher Organisationsaufwand für die Klinik einher.

Im Rahmen eines vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Projekts wurde nun eine digitale Plattform entwickelt, mithilfe derer Kliniken schnell freie Kurzzeitpflegeplätze finden und Pflegeeinrichtungen ihre Auslastungen optimieren können.

Das Forschungskonsortium bestehend aus der Computer und Software GmbH, dem Fraunhofer IIS und der Wilhelm Löhe Hochschule lädt Kliniken und Pflegeeinrichtungen aus dem Großraum Augsburg nun ein, die Plattform im Zuge eines Probebetriebs zu testen. Eine Teilnahme am Probebetrieb ist für Einrichtungen kostenlos und wird durch die Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Computer und Software GmbH unterstützt.

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Forschung für bessere Qualitätssicherung und Patientenversorgung bei Hüft-TEP

Verbund-Forschungsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der AOK Niedersachsen, der Medizinischen Hochschule Hannover sowie der Hochschule Hannover

Mehr als 200.000 Menschen haben in Deutschland im Jahr 2016 ein künstliches Hüftgelenk erhalten. Derzeit sind mehrere Initiativen in der Qualitätssicherung der Hüftendoprothetik im Einsatz, um den Erfolg einer Behandlung und die Qualität der ausführenden Klinik zu evaluieren. Das Projekt QualiPRO berücksichtig dabei erstmals die Perspektive der Patientinnen und Patienten.

Die Forschenden überprüfen, ob sich sie Qualität einer Klinik besser beurteilen lässt, wenn dabei auch die Bewertung der Behandlungsergebnisse durch die Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden. Im Fachjargon nennt man diese Rückmeldung „Patient Reported Outcomes“ oder PROs. Das Projekt QualiPRO will auch untersuchen, ob Patientinnen und Patienten sowie einweisende Ärztinnen und Ärzte diese PROs als Kriterium akzeptieren. Zudem soll hinterfragt werden, ob sie diese nutzen würden, um für eine Hüftoperation eine bestimmte Klinik auszuwählen. Weiterhin prüfen die Forschenden, ob die PROs ein geeignetes Kriterium für das interne Qualitätsmanagement einer Klinik sind, um Optimierungspotenziale für die Patientenversorgung zu erhalten.

Dazu werden PROs von AOK-versicherten Patientinnen und Patienten in Niedersachsen zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben: vor dem Einsatz des künstlichen Hüftgelenks, vor der Rehabilitation sowie drei und sechs Monate nach der Operation. Dann wird geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen den erhobenen subjektiven PROs und den objektiven klinischen Versorgungsdaten besteht. So kann das Forschungsteam beurteilen, ob die PROs einen Rückschluss auf die Qualität der Kliniken zulassen.
Die Ergebnisse des Projekts können die Qualitätssicherung beim Einsatz künstlicher Hüftgelenke verbessern und so die Versorgung der Patientinnen und Patienten optimieren. Die Nutzung von PROs kann im Erfolgsfall auch auf die Qualitätssicherung bei vergleichbaren Operationen übertragen werden – etwa auf den Einsatz künstlicher Kniegelenke.

Projektziele
Kurzfristig soll die integrierte Machbarkeitsstudie die Erweiterbarkeit der derzeitigen endoprothetischen Qualitätssicherung durch patientenorientierte Qualitätsaspekte (PROs) demonstrieren. Das entwickelte Erhebungsverfahren soll effizient sein und akzeptiert werden.

Auf lange Sicht soll das erweiterte Qualitätsmodell in deutschen Qualitätssicherungsverfahren zur Anwendung kommen. Vier Verfahren können durch die Ergänzung um PROs modifiziert werden:
1. Externe stationäre Qualitätssicherung
2. Qualitätsverträge
3. Qualitätszu- und -abschläge
4. QSR-Verfahren der AOK

QualiPRO wird federführend von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt, unterstützt von der AOK Niedersachsen, dem Annastift (Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover) sowie der Hochschule Hannover.

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Adiccon-Informationstag für das Gesundheitswesen erhält viel Lob von den Teilnehmern

Der 2. Informationstag für das Gesundheitswesen der Adiccon GmbH für IT-Leiter und IT-Sicherheitsbeauftragte aus Krankenhäusern und Klinikgruppen wurde von den Teilnehmern sehr positiv bewertet. Die gelungene, klinik-kompatible Themenkombination aus Informationssicherheit/Einführung eines Information Security Management Systems, Schutzmaßnahmen zur Abwehr von Cyber-Angriffen und interessanter neuer Alternativen zu Personalthemen der Klinik-IT-Abteilungen orientierte sich an den aktuellen Diskussionen des Marktes.

Die Veranstaltung des Beratungspartners für Krankenhäuser beschäftigte sich mit Fragen wie

  • Wie beschreitet ein Krankenhaus erfolgreich den Weg zur Umsetzung eines ISMS?
  • Wie unterstützen TOM bei der Umsetzung der IT-Sicherheit?
  • Wie kann ein Penetrationstest vor externen Angriffen schützen?
  • Gibt es Chancen zur Reduzierung personeller Engpässe in IT-Abteilungen durch den zeitlich begrenzten Einsatz fachkompetenter Know-how-Träger?

Die Teilnehmer konnten zahlreiche konkrete, nutzenorientierte Informationen für ihren Klinikalltag mitnehmen. Besonders positiv wurde der Workshop-Charakter der Veranstaltung bewertet.

Die nächsten Adiccon-Informationstage finden am 6. November (Darmstadt) und am 8. November (Berlin) statt.

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NEXUS auf der DMEA 2019

Die Lösungen der NEXUS AG tragen von der Aufnahme, oft auch schon im Vorfeld, bis zur Entlassung und darüber hinaus zur optimalen Patientenversorgung bei. Dabei steht NEXT GENERATION (NG) für umfassende E-Health-Funktionen und ein innovatives Bedienkonzept. Auf der DMEA, ehemals conhIT, zeigt NEXUS vom 9. bis 11. April 2019, dass das digitale Krankenhaus bereits heute Realität ist. Unter dem Slogan „ONE / NEXUS“ werden das NEXUS / KISNG und spezialisierte Fachlösungen im Zusammenspiel vorgestellt.

Das NEXUS / KISNG ermöglicht schon heute die vollständige Digitalisierung klinischer und administrativer Prozesse in Gesundheitseinrichtungen. Im nächsten Schritt folgen Prozessunterstützungen, die über die Klinik hinausgehen: Telemedizin, IHE-Kommunikation, die mobile Nutzung von KIS-Funktionen auch außerhalb des Krankenhauses, intelligente Geräteanbindungen. Dabei stehen im Rahmen der Produktentwicklung unter anderem Interoperabilität, intersektorale Vernetzung und die stärkere Einbeziehung des Patienten in den Behandlungsprozess im Fokus.

„ONE / NEXUS“ – auch für die einzelnen Fachabteilungen bedeutet das die umfassende Digitalisierung der jeweiligen Prozesse: Papierlos, effizient, anwenderfreundlich.

Im Labor bilden NEXUS / PATHOLOGIENG, NEXUS / ZYTOLOGIENG zusammen mit dem Laborinformationssystem SWISSLAB eine einheitliche Premium-Laborlösung. Das integrierte Auftrags- und Befundkommunikations-System LAURIS ermöglicht die papierlose Kommunikation zwischen Einsender und Labor. Zusätzliche Prozessvorteile ergeben sich durch die automatisierte Ableitung von Labor-SOPs in NEXUS / QM-Labor und die revisionssichere Archivierung der Aufträge in NEXUS / PEGASOSNG.

Dazu kommen weitere, perfekt interagierende Fachlösungen für die moderne Diagnostik: Zum Beispiel ergänzen sich NEXUS / RISNG und CHILI PACSNG zu einer radiologischen Gesamtlösung – zusammen mit den Telemedizin-Komponenten der TKmed und dem Zuweiserportal können Radiologen ihre Prozesse weiter automatisieren und digitalisieren. Die marktführenden Lösungen der E&L für die endoskopische Befundung werden durch integrierte PACS-Funktionen und nahtlose Geräteanbindungen erweitert. In der Frauenklinik ermöglicht die Kombination von NEXUS / GEBURTSHILFENG mit astraia, dem Expertensystem für die Ultraschalldiagnostik, mehr Befundsicherheit und umfangreiche digitale Unterstützung im klinischen Alltag.

Das NEXUS-Portfolio bietet Krankenhäusern, spezialisierten Fachkliniken wie Psychiatrien und Reha-Einrichtungen ein breites Portfolio, um von Stift und Papier auf Bits und Bytes umzusteigen. Intuitiv, prozessorientiert und zukunftsweisend.

Besuchen Sie NEXUS vom 9. bis 11. April 2019 auf der DMEA in Berlin. Sie finden uns in Halle 1.2, Stand A-102. Mehr Informationen und Online-Terminreservierung unter www.dmea.nexus-ag.de.

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Depressionen: Akupunktur überzeugt in Multimodalen Therapien

Bereits im Jahr 2020 könnten Depressionen weltweit die häufigste bis zweithäufigste Volkskrankheit sein. Mit etwa vier Millionen Erkrankten gehört sie in Deutschland schon heute zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden. Nach Meinung und Erfahrung vieler Ärzte und Patienten kann Akupunktur helfen, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Depressionen können sich in unterschiedlichen Formen und Schweregraden zeigen. Lebensumstände, Belastungen, genetische Faktoren, aber auch Jahreszeiten begünstigen – oftmals im Zusammenspiel – eine Erkrankung.

Eine Vielzahl von Depressionssymptomen wird erfolgreich mit Akupunktur behandelt, darunter Nervosität und Schlaflosigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung oder übermächtige Traurigkeit.

Als zielführende und heute etablierte Behandlungsmethode gilt die Kombination von Medikation (z. B. durch Verordnung von Antidepressiva) und Psycho- oder Verhaltenstherapien. Dieser sogenannte multimodale Therapieansatz kann darüber hinaus mit heilungsförderlichen Licht-, Ergo- und Kunsttherapien oder Sport ergänzt werden. Auch die Ohr- und Körperakupunktur zählt zu den verbreiteten Verfahren eines komplementären Behandlungskonzepts. Ihr positiver Einfluss auf die Symptome einer depressiven Erkrankung wurde bereits im Rahmen zahlreicher belastbarer Studien nachgewiesen.

Klinische Praxis bestätigt Wirksamkeit bei depressiven Symptomen

Bei multimodalen Behandlungen, die einen nachweislich langfristigeren Effekt zeigen als Einzeltherapien, überzeugt die fachgerecht durchgeführte Nadelung durch ihre hohe ganzheitliche Wirksamkeit.  „Neben einem positiven Langzeiteinfluss profitieren die Patienten vor allem davon, dass die Akupunktur oft eine Reduktion der Medikamentendosis ermöglicht“, so PD Dr. med. Dominik Irnich, 1. Vorsitzender der 1951 gegründeten Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. ( DÄGfA).

Nicht selten führt die Einnahme von Antidepressiva zu negativen Begleiterscheinungen, darunter Gewichtszunahme, sexuelle Dysfunktionen oder Schlafstörungen. „Diese lassen sich durch Einsatz einer Nadeltherapie deutlich mildern. In Einzelfällen konnte auch beobachtet werden, dass Beschwerden, die als Nebenwirkung mit dem Absetzen von Medikamenten einhergehen können, wie z.B. der sogenannte Entzugskopfschmerz, gut auf Akupunktur ansprechen.“, erklärt Dr. med. Richard Musil, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der LMU München.

Das macht die Akupunktur insbesondere dann zu einem wichtigen Baustein in der Behandlung von Depressionen, wenn eine Medikation aufgrund besonderer patientenseitiger Vorbedingungen nur begrenzt durchgeführt werden kann – etwa bei Vorerkrankungen, Unverträglichkeit oder während einer Schwangerschaft.

Ausblick

Studienlage und Praxiserfahrung sprechen dafür, der Akupunktur einen festen Platz im Gesundheitssystem einzuräumen − die Akzeptanz der Nadeltherapie im Bereich der psychiatrischen Therapie ist bei Ärzten und Therapeuten hoch. Gemeinsam mit anderen Fach- und Berufsverbänden setzt sich die DÄGfA deshalb dafür ein, dass die Behandlungsmethode von Politik, Forschung, Verbänden und Ärztekammern stärker und angemessen berücksichtigt wird.

(Im Downloadbereich finden Sie zusätzliche Informationen zur Studienlage)

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Cyberkriminalität – Krankenhäuser leichte Angriffsziele

Die Digitalisierung erleichtert Menschen aller Branchen die Arbeit – so auch in Krankenhäusern. Auf Klinik-Computern werden alle wichtigen Daten, wie zum Beispiel Patientendaten, Diagnosen und Medikation, gesammelt. Doch auch bei der Behandlung werden Hard- und Software immer wichtiger: So lenken Chirurgen bei Operationen durch OP-Roboter minimalinvasive Eingriffe oder führen in schwierigen Fällen Videogespräche mit Spezialisten. Auch Herzschrittmacher und Insulinpumpen übermitteln per WLAN Informationen direkt an den Computer des behandelnden Arztes. Was auf der einen Seite die Arbeit erleichtert und Menschen unterstützt, kann auf der anderen Seite gravierende Folgen haben. Denn jedes IT-System ist angreifbar.

Obwohl IT-Sicherheitsexperten mit Hochdruck daran arbeiten, den Schutz vor Cyberkriminalität voranzutreiben, gehen Sicherheitsmaßnahmen im hektischen Krankenhausalltag schnell unter. Aktionen, die vielen Menschen wie unwichtige Kleinigkeiten vorkommen, können dem Datenschutz und der Cybersicherheit zum Verhängnis werden. So stellen bereits nicht gesperrte Arbeitsrechner, aufgeschobene Softwareupdates oder die Nutzung von mitgebrachten und ungeprüften USB-Sticks Risiken dar, die besonders in einem Krankenhaus schwerwiegende Folgen haben können.

Hacker könnten etwa mithilfe einer Ransomware, also einem Schadprogramm, das sich meistens per E-Mail verbreitet, die Rechner eines Kliniknetzwerks verschlüsseln und Lösegeld verlangen. Selbst wenn die Erpresser nach der Zahlung die Entschlüsselungscodes liefern – und das tun sie nicht immer –, ist das Entschlüsseln ein zeitaufwändiger Prozess, der in der Zwischenzeit die eingeschränkte Verfügbarkeit wichtiger Daten und Funktionen zur Folge hat. Ganze Notaufnahmen müssten im Extremfall geschlossen und wichtige Operationen verschoben werden.

Zudem könnten bei einem Cyberangriff vertrauliche Daten, wie Gehaltsabrechnungen, Krankheitsprotokolle oder E-Mails, gestohlen und verkauft werden. Patientendaten sind für Versicherungen und die Gesundheitsindustrie von Interesse, da sie zu Analysezwecken genutzt werden können. Generell ist das Veröffentlichen von Krankheitsgeschichten für Prominente sowie Privatpersonen gleichermaßen unangenehm und würde der Vertraulichkeit und Reputation eines Krankenhauses schaden.

Der wohl schlimmste Fall einer Cyberattacke auf medizinische Einrichtungen wäre die Verletzung der Integrität durch Manipulation. Mit einem Zugriff auf interne Server und Systeme hätten Kriminelle die Möglichkeit, Medikationen zu ändern, Herzschrittmacher lahmzulegen oder OP-Roboter zu stören. Somit rücken nicht nur gesundheitliche Schäden, sondern auch (indirekter) Mord in den Bereich des Möglichen.

Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind Kliniken bisher nicht von gezielten Angriffen betroffen gewesen, sondern „nur“ zufälliger Ransomware zum Opfer gefallen, die per Mail in Umlauf gebracht wurde. Infolgedessen wurden Krankenhäuser wegen ihrer herausragenden Bedeutung für das Wohlergehen der Bevölkerung als sogenannte „kritische Infrastrukturen“ eingestuft. Solche Infrastrukturen haben seit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes 2015 die Verpflichtung, angemessene organisatorische und technische Maßnahmen zur Vermeidung von Störungen zu treffen. Ziel ist es, die Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit aller informationstechnischen Systeme, Komponenten und Prozesse zu gewährleisten, die für die Funktionsfähigkeit der von ihnen betriebenen Infrastrukturen maßgeblich sind. Für medizinische Einrichtungen und Unternehmen ist die IT-Sicherheit somit rechtlich bindend. Doch die Zufallstreffer mit Ransomware zeigen deutlich, dass das nicht so einfach zu bewerkstelligen ist. Sicherheitsmaßnahmen müssen daher immer weiter verschärft und ein erhöhtes Bewusstsein für Datenschutz geschaffen werden, damit sensible Daten auch in Zukunft vertraulich bleiben.

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Strahlender Empfang aus Mineralwerkstoff

Die Ausstattung eines Krankenhauses muss höchsten Ansprüchen genügen: Es gilt den Spagat zwischen strengsten hygienischen Maßstäben und einem ansprechenden, angenehmen Ambiente zu meistern.

Die Rosskopf + Partner AG aus dem thüringischen Obermehler fertigte für das Brüderkrankenhaus St. Josef in Paderborn einen Empfangstresen, die Arbeitsplatten sowie Säulen- und Wandverkleidungen aus hygienischem Mineralwerkstoff.

Die organisch-minimalisten Entwürfe der Architekten Naujack Rind Hof GmbH wurden durch den Mineralwerkstoffspezialisten mit dem Material Avonite® realisiert. Dank seiner hervorragenden thermischen Verformbarkeit und der guten Verarbeitungseigenschaften entstand ein edler Blickfang im Eingangsbereich der Klinik.

Dominiert wird der Tresen von der samtig matten Oberfläche in der Farbe Porcelain. Als besonderes Highlight wurde der 12 mm starke Mineralwerkstoff hinterfräst. Durch die dezente Hinterleuchtung erscheint das Logo des Brüderkrankenhauses auf der homogenen Fläche ganz ohne störende Fugen und Ränder. Die Arbeitsflächen des Tresens sind als Kontrast in einem warmen Braunton gehalten. Ein eingelassener, herabgesetzter Schreibtisch mit abgerundeten Ecken bringt charmante Funktionalität für das Personal.

Die besondere Herausforderung des Projekts bestand darin, den Tresen und den Überbau in die bereits vorhandene Einrichtung zu integrieren. Dazu wurden insgesamt 41 Einzelteile von Rosskopf + Partner gefertigt und vor Ort montiert.

Die glatten, porenlosen Oberflächen sowie die nahtlosen Verbindungsstellen gewährleisten optimale Hygiene: Verschmutzungen lassen sich ganz einfach mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel entfernen. Das Material ist zudem fleckenbeständig und farbkonsistent. Kleine Kratzer und Abnutzungserscheinungen können bei Bedarf problemlos abgeschliffen werden.

Projektbeteiligte:

Architekt/Planer
Architekten Naujack Rind Hof GmbH
Bahnhofplatz 7
56068 Koblenz

Auftraggeber
Dröge Einrichtungen e.K.
Inh. Tobias Dröge
Dütlingstalweg 4
34431 Marsberg

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Online-Terminbuchung für die Universitätsmedizin Magdeburg

Patientinnen und Patienten in der Ambulanz der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Magdeburg können ihren Termin ab sofort bequem online vereinbaren. Dieser Online-Service erspart nicht nur viel Zeit in der Warteschleife, sondern entlastet auch die Mitarbeiter der Klinik. Obwohl die digitale Terminlösung erst seit kurzem im Einsatz ist, sind die Auswirkungen bereits spürbar.

Die Universitätsmedizin Magdeburg gehört deutschlandweit zu den ersten Universitätskliniken, die die Websoftware samedi nutzen: Seit Mitte Oktober 2018 wird die SaaS-Lösung zur Terminvergabe in der HNO-Ambulanz eingesetzt. Dabei schafft der intelligente Planungsmechanismus eine klare Struktur und priorisiert Kontingente und Verfügbarkeiten nach individuellen Vorgaben. Im zentralen Kalender werden alle Termine in Echtzeit verwaltet und mit den entsprechenden Ressourcen eingeplant. So wird Überlastung und Doppelbuchungen im hektischen Alltag der HNO-Ambulanz vorgebeugt, denn eine Buchung ist nur möglich, wenn tatsächlich alle für den Termin erforderlichen Räume, Geräte und Mitarbeiter frei sind.

Nah am Patienten

Um die Patientinnen und Patienten immer auf dem Laufenden zu halten, erfolgen entsprechend individueller Voreinstellungen automatische Benachrichtigungen. Die Universitätsmedizin Magdeburg versendet so im Rahmen des Qualitätsmanagements eine Zufriedenheitsumfrage. Die Resonanz ist positiv, bislang hinterließen alle Teilnehmer vollständiges Feedback. „Das zeigt auch das Interesse der Patientinnen und Patienten an digitalen Serviceangeboten“, bestätigt Prof. Dr. med. Christoph Arens, Direktor der Magdeburger HNO-Universitätsklinik. „Die Digitalisierung verändert das Informationsverhalten. Online-Interaktionen wie die Terminvereinbarung oder ein virtueller Rundgang durch die Klinik werden zukünftig gefragt sein“, ist der Mediziner überzeugt.

Weniger Telefonklingeln, mehr Spaß bei der Arbeit

Auch MitarbeiterInnen auf den Stationen können die digitale Terminbuchung in der HNO-Ambulanz mit wenigen Klicks online nutzen – ohne den Telefonhörer in die Hand zu nehmen. „Die Kommunikation ist wesentlich einfacher und nimmt bereits in den ersten Wochen weniger Zeit in Anspruch. Die Arbeit mit samedi ist sehr angenehm und effizient“, resümiert Schwester Melanie Matke, die in der HNO-Ambulanz neben der Betreuung von PatientInnen auch für Organisatorisches zuständig ist. Dazu tragen unter anderem die individuellen Konfigurationsmöglichkeiten bei. So können einzelne Terminarten nur für bestimmte Altersgruppen freigegeben werden. Dies wird zum Beispiel in der HNO-Ambulanz für das Neugeborenen-Hörscreening genutzt. Hier können nur Neugeborene bis zum vierten Lebensmonat angemeldet werden.

Effiziente Zusammenarbeit mit Kollegen

Die HNO-Ambulanz ist der erste Bereich der Magdeburger Universitätsmedizin, der das digitale Terminmanagement nutzt. Ob eine Ausweitung auf weitere Fachbereiche im Ambulanzsektor folgt, wird nach einer umfassenden Evaluierung entschieden. Um das volle Potential zu nutzen, werden derzeit auch die ortsansässigen Arztpraxen an das System angebunden. Diese können dann als Zuweiser für ihre PatientInnen direkt per Klick verbindliche Termine im Universitätsklinikum buchen und so die Behandlungskoordination effizienter und serviceorientierter gestalten. Alle für den Termin relevanten Daten werden dabei entsprechend strengster Datenschutzauflagen vollständig übertragen.

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Ein gutes Blatt für den guten Zweck

Es ist schon eine kleine Tradition geworden: Zu Beginn des neuen Jahres macht sich Dietmar Zapf auf den Weg zum Offenburger Ortenau Klinikum. In seiner Hand hält der Leiter des Global Key Account Managements bei Meiko einen symbolischen Scheck über 1.000 Euro. Dabei handelt es sich um den aufgerundeten Erlös des traditionellen Meiko-Skatturniers, das Zapf seit Jahren im Oktober organisiert. Und stets im Januar folgt der Besuch der Leitung des Spitalvereins Offenburg e. V., denn ihm kommt der Erlös zugute. Die Förderprojekte der vergangenen Jahre sind vielfältig. Von Stups, dem Clown der Kinderklinik, über die Anschaffung einer Software zur Dosierung von Medikamenten für Frühgeborene und Kinder, bis zum neuen Spielplatz der Kinderklinik.

Auch in diesem Jahr war die Freude aufseiten des Spitalvereins groß. Prof. Dr. Jörg Laubenberger nahm die Spende als Vereinsvorsitzender gemeinsam mit Schriftführerin Karina Berger entgegen. Laubenberger – Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Radiologischen Instituts am Ortenau Klinikum – dankte besonders für die langjährige Unterstützung und den persönlichen Einsatz Dietmars Zapfs. Zivilgesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement sind auch aus dem Klinikalltag nicht wegzudenken. Im Fall des Spitalvereins heißt das vor allen Dingen karitativ-mitmenschliches Denken während des Aufenthaltes zu fördern. Das wird auch beim diesjährigen Spendenziel ersichtlich, denn die Zuwendung wird abermals dort zum Tragen kommen, wo soziale Belange ins Blickfeld rücken.

Im Fokus steht ein neuer Wohnbereich, der im Zuge des Ausbaus der Geriatrie in der St. Josefsklinik eingerichtet wird. Hier sollen sich die Patienten auch abseits des Klinikalltags wohl fühlen und während der teils länger andauernden Aufenthalte einen Rückzugsort finden. So kann auch die Selbstständigkeit aufrechterhalten bleiben, während das soziale Miteinander ein wenig Ablenkung und Austausch mit sich bringt. Außerdem entsteht hierdurch ein Rückzugsort, um Zeit mit besuchenden Angehörigen zu verbringen, außerhalb des Krankenzimmers. Die hygienischen Vorschriften einer Klinik machen entsprechendes Mobiliar notwendig, wofür auch die Zuwendung des Skatturniers von Meiko zum Tragen kommen wird.

Da Dietmar Zapf nach nunmehr 50 Jahren beim Hygieneexperten im kommenden März seinen Ruhestand antreten wird, war es sein letztes Skatturnier als aktiver „Meikoianer“. Die Organisation möchte er aber auch in Zukunft fortführen, um die Arbeit des Spitalvereins zu unterstützen.

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