NEXUS auf der DMEA 2019

Die Lösungen der NEXUS AG tragen von der Aufnahme, oft auch schon im Vorfeld, bis zur Entlassung und darüber hinaus zur optimalen Patientenversorgung bei. Dabei steht NEXT GENERATION (NG) für umfassende E-Health-Funktionen und ein innovatives Bedienkonzept. Auf der DMEA, ehemals conhIT, zeigt NEXUS vom 9. bis 11. April 2019, dass das digitale Krankenhaus bereits heute Realität ist. Unter dem Slogan „ONE / NEXUS“ werden das NEXUS / KISNG und spezialisierte Fachlösungen im Zusammenspiel vorgestellt.

Das NEXUS / KISNG ermöglicht schon heute die vollständige Digitalisierung klinischer und administrativer Prozesse in Gesundheitseinrichtungen. Im nächsten Schritt folgen Prozessunterstützungen, die über die Klinik hinausgehen: Telemedizin, IHE-Kommunikation, die mobile Nutzung von KIS-Funktionen auch außerhalb des Krankenhauses, intelligente Geräteanbindungen. Dabei stehen im Rahmen der Produktentwicklung unter anderem Interoperabilität, intersektorale Vernetzung und die stärkere Einbeziehung des Patienten in den Behandlungsprozess im Fokus.

„ONE / NEXUS“ – auch für die einzelnen Fachabteilungen bedeutet das die umfassende Digitalisierung der jeweiligen Prozesse: Papierlos, effizient, anwenderfreundlich.

Im Labor bilden NEXUS / PATHOLOGIENG, NEXUS / ZYTOLOGIENG zusammen mit dem Laborinformationssystem SWISSLAB eine einheitliche Premium-Laborlösung. Das integrierte Auftrags- und Befundkommunikations-System LAURIS ermöglicht die papierlose Kommunikation zwischen Einsender und Labor. Zusätzliche Prozessvorteile ergeben sich durch die automatisierte Ableitung von Labor-SOPs in NEXUS / QM-Labor und die revisionssichere Archivierung der Aufträge in NEXUS / PEGASOSNG.

Dazu kommen weitere, perfekt interagierende Fachlösungen für die moderne Diagnostik: Zum Beispiel ergänzen sich NEXUS / RISNG und CHILI PACSNG zu einer radiologischen Gesamtlösung – zusammen mit den Telemedizin-Komponenten der TKmed und dem Zuweiserportal können Radiologen ihre Prozesse weiter automatisieren und digitalisieren. Die marktführenden Lösungen der E&L für die endoskopische Befundung werden durch integrierte PACS-Funktionen und nahtlose Geräteanbindungen erweitert. In der Frauenklinik ermöglicht die Kombination von NEXUS / GEBURTSHILFENG mit astraia, dem Expertensystem für die Ultraschalldiagnostik, mehr Befundsicherheit und umfangreiche digitale Unterstützung im klinischen Alltag.

Das NEXUS-Portfolio bietet Krankenhäusern, spezialisierten Fachkliniken wie Psychiatrien und Reha-Einrichtungen ein breites Portfolio, um von Stift und Papier auf Bits und Bytes umzusteigen. Intuitiv, prozessorientiert und zukunftsweisend.

Besuchen Sie NEXUS vom 9. bis 11. April 2019 auf der DMEA in Berlin. Sie finden uns in Halle 1.2, Stand A-102. Mehr Informationen und Online-Terminreservierung unter www.dmea.nexus-ag.de.

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Depressionen: Akupunktur überzeugt in Multimodalen Therapien

Bereits im Jahr 2020 könnten Depressionen weltweit die häufigste bis zweithäufigste Volkskrankheit sein. Mit etwa vier Millionen Erkrankten gehört sie in Deutschland schon heute zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden. Nach Meinung und Erfahrung vieler Ärzte und Patienten kann Akupunktur helfen, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Depressionen können sich in unterschiedlichen Formen und Schweregraden zeigen. Lebensumstände, Belastungen, genetische Faktoren, aber auch Jahreszeiten begünstigen – oftmals im Zusammenspiel – eine Erkrankung.

Eine Vielzahl von Depressionssymptomen wird erfolgreich mit Akupunktur behandelt, darunter Nervosität und Schlaflosigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung oder übermächtige Traurigkeit.

Als zielführende und heute etablierte Behandlungsmethode gilt die Kombination von Medikation (z. B. durch Verordnung von Antidepressiva) und Psycho- oder Verhaltenstherapien. Dieser sogenannte multimodale Therapieansatz kann darüber hinaus mit heilungsförderlichen Licht-, Ergo- und Kunsttherapien oder Sport ergänzt werden. Auch die Ohr- und Körperakupunktur zählt zu den verbreiteten Verfahren eines komplementären Behandlungskonzepts. Ihr positiver Einfluss auf die Symptome einer depressiven Erkrankung wurde bereits im Rahmen zahlreicher belastbarer Studien nachgewiesen.

Klinische Praxis bestätigt Wirksamkeit bei depressiven Symptomen

Bei multimodalen Behandlungen, die einen nachweislich langfristigeren Effekt zeigen als Einzeltherapien, überzeugt die fachgerecht durchgeführte Nadelung durch ihre hohe ganzheitliche Wirksamkeit.  „Neben einem positiven Langzeiteinfluss profitieren die Patienten vor allem davon, dass die Akupunktur oft eine Reduktion der Medikamentendosis ermöglicht“, so PD Dr. med. Dominik Irnich, 1. Vorsitzender der 1951 gegründeten Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. ( DÄGfA).

Nicht selten führt die Einnahme von Antidepressiva zu negativen Begleiterscheinungen, darunter Gewichtszunahme, sexuelle Dysfunktionen oder Schlafstörungen. „Diese lassen sich durch Einsatz einer Nadeltherapie deutlich mildern. In Einzelfällen konnte auch beobachtet werden, dass Beschwerden, die als Nebenwirkung mit dem Absetzen von Medikamenten einhergehen können, wie z.B. der sogenannte Entzugskopfschmerz, gut auf Akupunktur ansprechen.“, erklärt Dr. med. Richard Musil, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der LMU München.

Das macht die Akupunktur insbesondere dann zu einem wichtigen Baustein in der Behandlung von Depressionen, wenn eine Medikation aufgrund besonderer patientenseitiger Vorbedingungen nur begrenzt durchgeführt werden kann – etwa bei Vorerkrankungen, Unverträglichkeit oder während einer Schwangerschaft.

Ausblick

Studienlage und Praxiserfahrung sprechen dafür, der Akupunktur einen festen Platz im Gesundheitssystem einzuräumen − die Akzeptanz der Nadeltherapie im Bereich der psychiatrischen Therapie ist bei Ärzten und Therapeuten hoch. Gemeinsam mit anderen Fach- und Berufsverbänden setzt sich die DÄGfA deshalb dafür ein, dass die Behandlungsmethode von Politik, Forschung, Verbänden und Ärztekammern stärker und angemessen berücksichtigt wird.

(Im Downloadbereich finden Sie zusätzliche Informationen zur Studienlage)

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Cyberkriminalität – Krankenhäuser leichte Angriffsziele

Die Digitalisierung erleichtert Menschen aller Branchen die Arbeit – so auch in Krankenhäusern. Auf Klinik-Computern werden alle wichtigen Daten, wie zum Beispiel Patientendaten, Diagnosen und Medikation, gesammelt. Doch auch bei der Behandlung werden Hard- und Software immer wichtiger: So lenken Chirurgen bei Operationen durch OP-Roboter minimalinvasive Eingriffe oder führen in schwierigen Fällen Videogespräche mit Spezialisten. Auch Herzschrittmacher und Insulinpumpen übermitteln per WLAN Informationen direkt an den Computer des behandelnden Arztes. Was auf der einen Seite die Arbeit erleichtert und Menschen unterstützt, kann auf der anderen Seite gravierende Folgen haben. Denn jedes IT-System ist angreifbar.

Obwohl IT-Sicherheitsexperten mit Hochdruck daran arbeiten, den Schutz vor Cyberkriminalität voranzutreiben, gehen Sicherheitsmaßnahmen im hektischen Krankenhausalltag schnell unter. Aktionen, die vielen Menschen wie unwichtige Kleinigkeiten vorkommen, können dem Datenschutz und der Cybersicherheit zum Verhängnis werden. So stellen bereits nicht gesperrte Arbeitsrechner, aufgeschobene Softwareupdates oder die Nutzung von mitgebrachten und ungeprüften USB-Sticks Risiken dar, die besonders in einem Krankenhaus schwerwiegende Folgen haben können.

Hacker könnten etwa mithilfe einer Ransomware, also einem Schadprogramm, das sich meistens per E-Mail verbreitet, die Rechner eines Kliniknetzwerks verschlüsseln und Lösegeld verlangen. Selbst wenn die Erpresser nach der Zahlung die Entschlüsselungscodes liefern – und das tun sie nicht immer –, ist das Entschlüsseln ein zeitaufwändiger Prozess, der in der Zwischenzeit die eingeschränkte Verfügbarkeit wichtiger Daten und Funktionen zur Folge hat. Ganze Notaufnahmen müssten im Extremfall geschlossen und wichtige Operationen verschoben werden.

Zudem könnten bei einem Cyberangriff vertrauliche Daten, wie Gehaltsabrechnungen, Krankheitsprotokolle oder E-Mails, gestohlen und verkauft werden. Patientendaten sind für Versicherungen und die Gesundheitsindustrie von Interesse, da sie zu Analysezwecken genutzt werden können. Generell ist das Veröffentlichen von Krankheitsgeschichten für Prominente sowie Privatpersonen gleichermaßen unangenehm und würde der Vertraulichkeit und Reputation eines Krankenhauses schaden.

Der wohl schlimmste Fall einer Cyberattacke auf medizinische Einrichtungen wäre die Verletzung der Integrität durch Manipulation. Mit einem Zugriff auf interne Server und Systeme hätten Kriminelle die Möglichkeit, Medikationen zu ändern, Herzschrittmacher lahmzulegen oder OP-Roboter zu stören. Somit rücken nicht nur gesundheitliche Schäden, sondern auch (indirekter) Mord in den Bereich des Möglichen.

Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind Kliniken bisher nicht von gezielten Angriffen betroffen gewesen, sondern „nur“ zufälliger Ransomware zum Opfer gefallen, die per Mail in Umlauf gebracht wurde. Infolgedessen wurden Krankenhäuser wegen ihrer herausragenden Bedeutung für das Wohlergehen der Bevölkerung als sogenannte „kritische Infrastrukturen“ eingestuft. Solche Infrastrukturen haben seit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes 2015 die Verpflichtung, angemessene organisatorische und technische Maßnahmen zur Vermeidung von Störungen zu treffen. Ziel ist es, die Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit aller informationstechnischen Systeme, Komponenten und Prozesse zu gewährleisten, die für die Funktionsfähigkeit der von ihnen betriebenen Infrastrukturen maßgeblich sind. Für medizinische Einrichtungen und Unternehmen ist die IT-Sicherheit somit rechtlich bindend. Doch die Zufallstreffer mit Ransomware zeigen deutlich, dass das nicht so einfach zu bewerkstelligen ist. Sicherheitsmaßnahmen müssen daher immer weiter verschärft und ein erhöhtes Bewusstsein für Datenschutz geschaffen werden, damit sensible Daten auch in Zukunft vertraulich bleiben.

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Strahlender Empfang aus Mineralwerkstoff

Die Ausstattung eines Krankenhauses muss höchsten Ansprüchen genügen: Es gilt den Spagat zwischen strengsten hygienischen Maßstäben und einem ansprechenden, angenehmen Ambiente zu meistern.

Die Rosskopf + Partner AG aus dem thüringischen Obermehler fertigte für das Brüderkrankenhaus St. Josef in Paderborn einen Empfangstresen, die Arbeitsplatten sowie Säulen- und Wandverkleidungen aus hygienischem Mineralwerkstoff.

Die organisch-minimalisten Entwürfe der Architekten Naujack Rind Hof GmbH wurden durch den Mineralwerkstoffspezialisten mit dem Material Avonite® realisiert. Dank seiner hervorragenden thermischen Verformbarkeit und der guten Verarbeitungseigenschaften entstand ein edler Blickfang im Eingangsbereich der Klinik.

Dominiert wird der Tresen von der samtig matten Oberfläche in der Farbe Porcelain. Als besonderes Highlight wurde der 12 mm starke Mineralwerkstoff hinterfräst. Durch die dezente Hinterleuchtung erscheint das Logo des Brüderkrankenhauses auf der homogenen Fläche ganz ohne störende Fugen und Ränder. Die Arbeitsflächen des Tresens sind als Kontrast in einem warmen Braunton gehalten. Ein eingelassener, herabgesetzter Schreibtisch mit abgerundeten Ecken bringt charmante Funktionalität für das Personal.

Die besondere Herausforderung des Projekts bestand darin, den Tresen und den Überbau in die bereits vorhandene Einrichtung zu integrieren. Dazu wurden insgesamt 41 Einzelteile von Rosskopf + Partner gefertigt und vor Ort montiert.

Die glatten, porenlosen Oberflächen sowie die nahtlosen Verbindungsstellen gewährleisten optimale Hygiene: Verschmutzungen lassen sich ganz einfach mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel entfernen. Das Material ist zudem fleckenbeständig und farbkonsistent. Kleine Kratzer und Abnutzungserscheinungen können bei Bedarf problemlos abgeschliffen werden.

Projektbeteiligte:

Architekt/Planer
Architekten Naujack Rind Hof GmbH
Bahnhofplatz 7
56068 Koblenz

Auftraggeber
Dröge Einrichtungen e.K.
Inh. Tobias Dröge
Dütlingstalweg 4
34431 Marsberg

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Online-Terminbuchung für die Universitätsmedizin Magdeburg

Patientinnen und Patienten in der Ambulanz der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Magdeburg können ihren Termin ab sofort bequem online vereinbaren. Dieser Online-Service erspart nicht nur viel Zeit in der Warteschleife, sondern entlastet auch die Mitarbeiter der Klinik. Obwohl die digitale Terminlösung erst seit kurzem im Einsatz ist, sind die Auswirkungen bereits spürbar.

Die Universitätsmedizin Magdeburg gehört deutschlandweit zu den ersten Universitätskliniken, die die Websoftware samedi nutzen: Seit Mitte Oktober 2018 wird die SaaS-Lösung zur Terminvergabe in der HNO-Ambulanz eingesetzt. Dabei schafft der intelligente Planungsmechanismus eine klare Struktur und priorisiert Kontingente und Verfügbarkeiten nach individuellen Vorgaben. Im zentralen Kalender werden alle Termine in Echtzeit verwaltet und mit den entsprechenden Ressourcen eingeplant. So wird Überlastung und Doppelbuchungen im hektischen Alltag der HNO-Ambulanz vorgebeugt, denn eine Buchung ist nur möglich, wenn tatsächlich alle für den Termin erforderlichen Räume, Geräte und Mitarbeiter frei sind.

Nah am Patienten

Um die Patientinnen und Patienten immer auf dem Laufenden zu halten, erfolgen entsprechend individueller Voreinstellungen automatische Benachrichtigungen. Die Universitätsmedizin Magdeburg versendet so im Rahmen des Qualitätsmanagements eine Zufriedenheitsumfrage. Die Resonanz ist positiv, bislang hinterließen alle Teilnehmer vollständiges Feedback. „Das zeigt auch das Interesse der Patientinnen und Patienten an digitalen Serviceangeboten“, bestätigt Prof. Dr. med. Christoph Arens, Direktor der Magdeburger HNO-Universitätsklinik. „Die Digitalisierung verändert das Informationsverhalten. Online-Interaktionen wie die Terminvereinbarung oder ein virtueller Rundgang durch die Klinik werden zukünftig gefragt sein“, ist der Mediziner überzeugt.

Weniger Telefonklingeln, mehr Spaß bei der Arbeit

Auch MitarbeiterInnen auf den Stationen können die digitale Terminbuchung in der HNO-Ambulanz mit wenigen Klicks online nutzen – ohne den Telefonhörer in die Hand zu nehmen. „Die Kommunikation ist wesentlich einfacher und nimmt bereits in den ersten Wochen weniger Zeit in Anspruch. Die Arbeit mit samedi ist sehr angenehm und effizient“, resümiert Schwester Melanie Matke, die in der HNO-Ambulanz neben der Betreuung von PatientInnen auch für Organisatorisches zuständig ist. Dazu tragen unter anderem die individuellen Konfigurationsmöglichkeiten bei. So können einzelne Terminarten nur für bestimmte Altersgruppen freigegeben werden. Dies wird zum Beispiel in der HNO-Ambulanz für das Neugeborenen-Hörscreening genutzt. Hier können nur Neugeborene bis zum vierten Lebensmonat angemeldet werden.

Effiziente Zusammenarbeit mit Kollegen

Die HNO-Ambulanz ist der erste Bereich der Magdeburger Universitätsmedizin, der das digitale Terminmanagement nutzt. Ob eine Ausweitung auf weitere Fachbereiche im Ambulanzsektor folgt, wird nach einer umfassenden Evaluierung entschieden. Um das volle Potential zu nutzen, werden derzeit auch die ortsansässigen Arztpraxen an das System angebunden. Diese können dann als Zuweiser für ihre PatientInnen direkt per Klick verbindliche Termine im Universitätsklinikum buchen und so die Behandlungskoordination effizienter und serviceorientierter gestalten. Alle für den Termin relevanten Daten werden dabei entsprechend strengster Datenschutzauflagen vollständig übertragen.

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Ein gutes Blatt für den guten Zweck

Es ist schon eine kleine Tradition geworden: Zu Beginn des neuen Jahres macht sich Dietmar Zapf auf den Weg zum Offenburger Ortenau Klinikum. In seiner Hand hält der Leiter des Global Key Account Managements bei Meiko einen symbolischen Scheck über 1.000 Euro. Dabei handelt es sich um den aufgerundeten Erlös des traditionellen Meiko-Skatturniers, das Zapf seit Jahren im Oktober organisiert. Und stets im Januar folgt der Besuch der Leitung des Spitalvereins Offenburg e. V., denn ihm kommt der Erlös zugute. Die Förderprojekte der vergangenen Jahre sind vielfältig. Von Stups, dem Clown der Kinderklinik, über die Anschaffung einer Software zur Dosierung von Medikamenten für Frühgeborene und Kinder, bis zum neuen Spielplatz der Kinderklinik.

Auch in diesem Jahr war die Freude aufseiten des Spitalvereins groß. Prof. Dr. Jörg Laubenberger nahm die Spende als Vereinsvorsitzender gemeinsam mit Schriftführerin Karina Berger entgegen. Laubenberger – Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Radiologischen Instituts am Ortenau Klinikum – dankte besonders für die langjährige Unterstützung und den persönlichen Einsatz Dietmars Zapfs. Zivilgesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement sind auch aus dem Klinikalltag nicht wegzudenken. Im Fall des Spitalvereins heißt das vor allen Dingen karitativ-mitmenschliches Denken während des Aufenthaltes zu fördern. Das wird auch beim diesjährigen Spendenziel ersichtlich, denn die Zuwendung wird abermals dort zum Tragen kommen, wo soziale Belange ins Blickfeld rücken.

Im Fokus steht ein neuer Wohnbereich, der im Zuge des Ausbaus der Geriatrie in der St. Josefsklinik eingerichtet wird. Hier sollen sich die Patienten auch abseits des Klinikalltags wohl fühlen und während der teils länger andauernden Aufenthalte einen Rückzugsort finden. So kann auch die Selbstständigkeit aufrechterhalten bleiben, während das soziale Miteinander ein wenig Ablenkung und Austausch mit sich bringt. Außerdem entsteht hierdurch ein Rückzugsort, um Zeit mit besuchenden Angehörigen zu verbringen, außerhalb des Krankenzimmers. Die hygienischen Vorschriften einer Klinik machen entsprechendes Mobiliar notwendig, wofür auch die Zuwendung des Skatturniers von Meiko zum Tragen kommen wird.

Da Dietmar Zapf nach nunmehr 50 Jahren beim Hygieneexperten im kommenden März seinen Ruhestand antreten wird, war es sein letztes Skatturnier als aktiver „Meikoianer“. Die Organisation möchte er aber auch in Zukunft fortführen, um die Arbeit des Spitalvereins zu unterstützen.

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Mehr Zeit für Patienten

Bereits das dritte Jahr in Folge haben das Managementforum Starnberg und die Managementberatung UNITY Anfang Dezember zur Fachkonferenz „Das digitale Krankenhaus“ geladen. Über 100 Teilnehmer folgten der Einladung an den Flughafen Nürnberg, darunter vor allem Klinikdirektoren, CIOs, IT-Leiter von Krankenhäusern und Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Medizintechnik – sowie einen der ersten CDOs Deutschlands.

„Unser Ziel ist es, die Digitalisierung in den Krankenhäusern weiter voranzutreiben. Die Konferenz bietet den Akteuren der Branche die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Impulse für die Zukunft mitzunehmen. Dass diese Zukunft digital wird, steht außer Frage. Wer die Herausforderungen der Digitalen Transformation jetzt angeht, wird als Gewinner aus dem Wandel hervorgehen“, erklärt Tomas Pfänder, Vorstand bei UNITY.

„Mit Erfolgsbeispielen aus der Praxis nehmen wir den Teilnehmern die Angst vor dem digitalen Wandel. Richtig eingesetzt bringt die Digitalisierung enorme Vorteile – z.B. mehr Zeit für die Kernaufgaben einer Klinik, nämlich Behandlung und Pflege der Patienten“, erläutert Meik Eusterholz, Geschäftsfeldleiter Healthcare bei UNITY. Gemeinsam mit zwei Vertretern des CHEM (Centre Hospitalier Emile Mayrisch) in Luxemburg hat er das gemeinsame Projekt zum Neubau des Südspidols vorgestellt, bei dem die Digitalisierung eine zentrale Rolle spielt.

Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv. Die nächste Fachkonferenz „Das digitale Krankenhaus“ findet am 11. und 12. Dezember 2019 voraussichtlich in Köln statt.

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Zwei öffentliche Bionik-Seminare im Januar

Im Wintersemester 2018/2019 bietet die Hochschule Bremen wieder öffentliche Bionik-Seminare zu ganz unterschiedlichen Fragestellungen an. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Veranstaltungsort ist die Hochschule Bremen, Standort Hermann-Köhl-Straße 1 (Brunel-Gebäude), 28199 Bremen, 4. Etage im Bionik-Forum. Der Eintritt ist frei. Im Januar 2019 gibt es zwei Termine:

Dienstag, 8. Januar 2019, Prof. Dr.-Ing. Uta Bohnebeck, Hochschule Bremen: „Was Informatiker von der Natur lernen können: Bioinspirierte Algorithmen – Prinzipien und Anwendungen“
Der Vortrag geht der Frage nach, wie der Bionik-Ansatz, d.h. biologische Prinzipien auf die Technik zu übertragen, auch in der Informatik angewendet wird. Dabei gliedert sich der Vortrag in zwei Teile. Der erste Teil startet mit einer Motivation, welche informatischen Herausforderungen verstärkt dazu geführt haben, sich mit bioinspirierten Algorithmen zu beschäftigen. Er gibt dazu eine Übersicht, welche biologischen Vorbilder (beispielsweise Evolution, Schwarmverhalten oder das Immunsystem, um nur einige zu nennen) bereits Pate standen und stellt dazu verschiedene Klassifikationen zur Strukturierung dieses Forschungsfeldes vor. Im zweiten Teil werden dann die verwirklichten Prinzipien sowie Anwendungsfelder einiger typischer Algorithmen diskutiert. Die Anwendungsfelder umfassen dabei ein weites Spektrum wie z.B. Optimierungsalgorithmen für die Routenplanung oder Scheduling-Probleme, Klassifikation in der Bildverarbeitung, Entdeckung von Anomalien in der IT-Sicherheit und weitere im Engineering-Bereich und der Künstlichen Intelligenz.

Dienstag, 15. Januar 2019, Dr. med. Theodor Baars, MA, Kardiologe und Internist, Essen: „Medizinethik – Einführung und praktische Anwendungen“
Ausgehend von ausgewählten Ansätzen zu ethischem Handeln geht dieser Vortrag im Detail auf Fragen in den Spezialgebieten der Bio- und Medizinethik ein, wie sie sich einem praktizierenden Arzt in Klinik und Praxis stellen.

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Interdisziplinäre Versorgung nach Amputationen – Fachtagung Physiotherapie an der Hochschule Bremen

Am 30. November 2018 fand die Fachtagung „Prothetische Versorgung von Patientinnen und Patienet nach Amputationen oder kongenitalen Gliedmaßendefekten“ an der Hochschule Bremen (HSB) statt. Die Veranstaltung wurde von Studierenden der Physiotherapie im Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften der HSB organisiert.

Aktueller Wissensstand sowie technischer Fortschritt leisten einen wertvollen Beitrag, dass Betroffene ein nahezu uneingeschränktes Leben führen können, dennoch bilden Prothesen bis heute ein Nischenthema. Dieser Nische haben sich die Studierenden der Physiotherapie im Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften an der HSB angenommen und die Fachtagung zum Thema ausgerichtet. Studiengangsleiterin Prof. Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt begrüßte zu Veranstaltungsbeginn die rund 100 Teilnehmenden und ihr Interesse an einer interdisziplinären Zusammenarbeit im Sinne einer verbesserten Patientenversorgung.

In seinem anschließenden Vortrag zeigte der studierte Physiotherapeut Christoph Eckermann (Duderstadt) auf, dass die Rehabilitation der durch Traumata und Attentate in Kriegsgebieten bedingten Gliedmaßendefekte zunehmend physiotherapeutische Kompetenz erfordert. Über Stumpf- und Phantomschmerzen referierte der Chefarzt an der Klinik für Schmerzmedizin des Roten Kreuz Krankenhauses, Dr. Joachim Ulma, und verwies auf die Notwendigkeit einer individuumszentrierten Behandlung. Meisterinnen und Meister der Orthopädietechnik und -mechanik berichteten über technische Möglichkeiten in der aktuellen Prothesenversorgung der unteren und oberen Extremitäten und demonstrierten ihre Arbeit an Patientinnen und Patienten. In einem abschließenden Vortrag zum Forschungsstand zeigte HSB-Prof. Dr. Mirco Meiners aktuelle sowie zukünftige technologische Möglichkeiten auf.

Die Themen Prothetik und prothetische Versorgung betreffen einen nicht unerheblichen Teil von Patientinnen und Patienten. In den letzten Jahren wurden jährlich zwischen 60.000 und 80.000 Amputationen verzeichnet, im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt die Zahl der Amputationen pro Einwohner in Deutschland damit am höchsten. Insgesamt ist die Zahl der Amputationen in Deutschland steigend. So ist die Rate der Minoramputationen, das heißt von Fingern, Zehen und Füßen, im letzten Jahrzehnt um mehr als 25 Prozent angestiegen. Dies liegt unter anderem an den Ursachen, zu denen die wachsenden Fallzahlen aufgrund von Diabetes und Durchblutungsstörungen im Zusammenhang mit Übergewicht, Rauchen und mangelnder Bewegung gehören.

Am wichtigsten ist, dass die betroffenen Patientinnen und Patienten unterstützt werden, um schnellstmöglich Selbstbestimmung, gesellschaftliche Teilhabe und damit Lebensqualität zurückzugewinnen. Dabei ist die Unterstützung durch Angehörige genauso wichtig wie professionelle Hilfe. Zur Behandlung von Amputationen gehören insbesondere die Prothetik, die medikamentöse Therapie und die Physiotherapie.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus, vor allem der interdisziplinäre Charakter der Veranstaltung traf auf entsprechende Resonanz.

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