IoTOS beim Digital-Gipfel auf dem Podium: Maria Christina Bienek über neue I4.0-Geschäftsmodelle

Wie beeinflusst die künstliche Intelligenz das Leben und Wirtschaften in Deutschland? Dies war die zentrale Frage auf dem diesjährigen Digital-Gipfel der Bundesregierung, der am 3. und 4. Dezember auf dem Messegelände in Nürnberg stattfand. Die „Plattform Industrie 4.0“ des BMWi und BMBF beleuchtete in diesem Kontext vor Ort in ihrem Fachforum das Thema „Wie sehen neue Geschäftsmodelle in der Praxis aus?“. Maria Christina Bienek, Business Development bei IoTOS, sprach auf dem Podium neben Experten von TRUMPF Werkzeugmaschinen und ADAMOS unter anderem darüber, wie neue Geschäftsmodelle in der digitalisierten Industrie zustande kommen.

Der Digital-Gipfel und sein ganzjähriger Prozess bilden die zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Ge­staltung des digitalen Wandels. Er ist in zehn Plattformen organisiert, die wichtige Handlungsfelder im Zuge der Digitalisierung aufgreifen und konkrete Projekte erar­beiten. Hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirt­schaft und Gesellschaft berichteten auf der Veranstaltung in den Podien über He­raus­forderungen, Lösungs­ansätze und Ergebnisse. Den thematischen Schwer­punkt bildete dabei die Künstliche Intelligenz (KI).

Auch IoTOS erhielt als Taktgeber in diesem Bereich eine Stimme: Im Forum der „Plattform Industrie 4.0“ sprach Business Development Managerin Maria Christina Bienek über Geschäftsmodelle in der Industrie 4.0. Dr. Julia Duwe, Head of R&D Production Platforms der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, und Dr. Marco Link, Geschäftsführer der ADAMOS GmbH, definierten gemeinsam mit Maria Christina Bienek, wohin die Entwicklung in Deutschland geht.

Mit Datenschätzen neue Geschäftsmodelle entwickeln

IoTOS ist ein Anbieter von Supply Chain-übergreifenden IIoT-Lösungen und ein Enabler für den Mittelstand, wenn es um die wirtschaftliche Umsetzung von Digitali­sie­rungsprojekten geht. Das Unternehmen berät, konzipiert und entwickelt IIoT-Lösungen, die es vor allem mittelständischen Unternehmen ermöglichen, durch ihre Datenschätze neue Geschäftsmodelle zu kreieren und sich in die entstehenden IoT- bzw. IIoT-Plattformen der Großindustrie einzubringen. Ziel ist dabei, die Wettbe­werbs­fähigkeit der KMUs im I 4.0/IoT-Zeitalter zu stärken. Die Herausforderung ist es, diese Supply Chain-übergreifenden Informationen so aufzubereiten und auszuwerten, dass sie zur Optimierung der bestehenden Wertschöpfungskette sowie zum Aufbau neuer Geschäftsmodelle verwertbar sind.

Auf dem Digital-Gipfel erläuterte Maria Christina Bienek: „Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass es eine Menge an Produktionsdaten gibt, die zu smarten Daten um­gewandelt werden müssen, um diese beispielsweise der Künstlichen Intelligenz zuzuführen. Genau dafür ist IoTOS zuständig, dass eine Supply-Chain-übergreifen­de Wertschöpfung geschaffen werden kann. Das Ziel sind smarte Lösungen für den Mittelstand, die Transparenz über die komplette Wertschöpfungskette erzeugen und digitalisierte Geschäfts­modelle implementieren.“

IIoT-Plattformen brauchen anwendbare Applikationen

IoTOS ist mit seinem Erfahrungsschatz und den Applikationen, die auf die Ver­netzung bzw. Integration über die gesamte Lieferkette hinweg abzielen, ein ge­fragter Partner, z.B. von Anbietern führender IoT- und IIoT-Plattformen. „Der Mittel­stand benötigt branchenspezifische IIoT-Plattformen zur Um­setzung der Industrie 4.0-Anforderungen. Diese Plattformen leben wiederum von anwendbaren Applika­tionen, die der Mittelstand kostengünstig und einfach nutzen kann. Denn die mittel­ständischen Unternehmen sind offen für Veränderungs­prozesse, sofern diese wirt­schaftlich sind“, erklärt Maria Christina Bienek. Sie ergänzt: „Wir sehen große Ver­änderungspotenziale für den deutschen Mittelstand durch die Möglichkeiten der Plattformtechnologien. Es wird Unternehmen geben, die diese Chance gewinn­bringend für sich nutzen können und andere, die dem Wandel nicht folgen werden.“

In Kooperationen arbeitet IoTOS daran, die Informations­flüsse innerhalb der Liefer­kette von den Zulieferern zu den First-Thiers oder OEMs zu gewährleisten. Dabei liegt das Augenmerk darauf, dass der Mittestand die Datenhoheit behält. In Kombi­nation mit dem IoTOS Track & Trace-Service ergeben sich sehr gute Vorausset­zungen für viele neue Geschäftsmodelle auf Basis von Produktionsdaten. Unter solchen Gegebenheiten sieht IoTOS auch eine große Be­reitschaft zur Veränderung bei KMU.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

CRIF als erster Anbieter in 21 europäischen Ländern als AISP registriert

CRIF hat die Übernahme der Credit Data Research Realtime Holding Ltd. durch die hundertprozentige Tochtergesellschaft CRIF Bürgel GmbH bekannt gegeben. Das in London ansässige Unternehmen war eines der ersten in Europa, das von der Financial Conduct Authority als Account Information Service Provider (AISP) anerkannt wurde. Die Akquisition stellt eine wichtige Etappe in der strategischen Geschäftsentwicklung dar, da CRIF nun der erste Akteur im Kreditinformationssektor ist, der in 21 europäischen Ländern als AISP registriert ist. Credit Data Research Realtime Holding Ltd. wurde im Zuge der Übernahme in CRIF Real Time Ltd. umbenannt und Enrico Lodi, General Manager bei CRIF, zum neuen CEO ernannt.

Dank der Übernahme kann CRIF nun Open-Banking-Dienstleistungen anbieten, die den Austausch von Zahlungsdaten im Bereich Privatkundenkredite zwischen Verbrauchern bzw. Unternehmen und Servicebetreibern ermöglichen und so die Transparenz im Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden verbessern. Als in Großbritannien zugelassenes, erstes europäisches Unternehmen mit einem PSD2-Passport, der in Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik und einigen anderen europäischen Ländern gültig ist, kann CRIF nun eine Reihe von Dienstleistungen anbieten, die Verbrauchern und Unternehmen helfen, von der Open-Banking-Initiative zu profitieren.

Ein AISP ist ein Zahlungsinstitut, das gemäß der zweiten Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) mit Zustimmung des Kontoinhabers Zugang zu den Girokonten verschiedener Banken (und anderer Zahlungsdienstleister) erhält. Auf diese Weise kann es die Daten der Kontobewegungen abrufen und so aggregieren, dass dem Kontoinhaber durch Services wie der Beurteilung der Kreditwürdigkeit, einer fundierten Haushaltsrechnung und personalisierten Angeboten ein zusätzlicher Nutzen entsteht. Das Ziel von Open Banking ist ein von Banken und Finanzinstituten stammendes Informationssystem bereitzustellen, um Verbraucher bei der Verbesserung ihrer finanziellen Situation und Kenntnisse zu unterstützen. Auf diese Weise erhalten sie leichteren Zugang zu Krediten, auch wenn sie nur eine begrenzte Kreditwürdigkeit haben. Dies ist ein Kernelement zur Beschleunigung der finanziellen Eingliederung von Kreditnehmern, aber auch ein nützliches Instrument für Banken und Finanzinstitute, um die Kreditwürdigkeit von Einzelpersonen und kleinen Unternehmen zu bewerten. Dank der Weitergabe der Kontoinformationen an Finanzdienstleister erhalten Verbraucher genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte sowie verbesserte Dienstleistungen. Auf der anderen Seite haben Unternehmen und Kreditinstitute Zugang zu Services, die die Effektivität und Effizienz des Kreditprozesses verbessern. International tätige Unternehmen wiederum können auf eine neue Reihe von Lösungen bauen, die es ihnen ermöglichen, ihr eigenes Angebot sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene weiter auszubauen, unterstützt vom internationalen Know-how von CRIF.

Durch die Übernahme von Credit Data Research Realtime Holding Ltd. ist CRIF in der Lage, seine bestehenden Dienstleistungen und Lösungen für Verbraucher, Unternehmen (Versicherungen, Versorgungsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen, E-Commerce Unternehmen usw.) und Finanzinstitute um weitere Open-Banking-Initiativen zu ergänzen.

CRIF entwickelt nun das Geschäft als AISP in 21 europäischen Ländern, einschließlich Italien, über die Konzerngesellschaften und über CRIF Real Time Ltd. im Vereinigten Königreich, Credit Data Research Real Time France in Frankreich und Credit Data Research in Spanien.

„Wir freuen uns bekannt zu geben, dass CRIF nun europäische Finanzinstitute sowie Unternehmen darin unterstützen kann, ihren Kunden neue Arten von Zahlungsdiensten anzubieten und gleichzeitig den Datenschutz und die Datensicherheit zu steigern. Aus Sicht der Bankkunden geht die Entwicklung weg von separaten Dienstleistungen, die unabhängig verwaltet und gesteuert werden, hin zu einem Ökosystem verschiedener Finanzdienstleister, die digital miteinander verknüpft sind. Durch den Erwerb der AISP-Lizenz für 21 europäische Länder wird CRIF in der Lage sein, neue Dienstleistungen anzubieten, die es Unternehmen und Verbrauchern ermöglichen, den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen", sagte Carlo Gherardi, Chairman von CRIF.

„Die Bereitstellung von erstklassigen Open-Banking-Lösungen erfordert hervorragende Qualität in Bezug auf Partnerschaft, Technologie und Innovation. Wir sind sicher, dass wir zusammen mit CRIF in der Lage sein werden, Banken und Finanzdienstleistern sowie ihren Kunden eine echte neuartige Lösung zu bieten", sagte Alessio Balduini, President of Credit Data Research.

Im Rahmen der strategischen Ausrichtung hat CRIF auch die Unternehmen Credit Data Research Ltd. und Credit Data Research Italia (CDR Italia) als Minderheitsaktionär übernommen. CRIF profitiert dabei von den fundierten Erfahrungen der 2013 gegründeten CDR Italia im KMU-Bereich und kann wichtige Synergien mit CRIBIS, der auf Wirtschaftsinformationen über italienische und internationale Unternehmen spezialisierten Gesellschaft der CRIF-Gruppe, erzeugen. Die Finanzanalyse-Tools von CDR Italia unterstützen Unternehmen, die besten Geschäftsentscheidungen zu treffen und bieten Firmen damit einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und finanziellen Stabilität.

Die Erfahrungen von CDR Italia in der Banken-Branche tragen dazu bei, die Transparenz und den Dialog in der Geschäftsbeziehung mit Banken zu fördern und zu verbessern. Durch eine effektive Darstellung der Finanzdaten, unter anderem durch einen innovativen, standardisierten Geschäftsplan in Übereinstimmung mit IFRS9 und den neuesten Anforderungen an KMU, erleichtert CDR Italia den Zugang zu Krediten.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Europäische Straßentransportverbände bitten EU-Kommission um Unterstützung zur Aufrechterhaltung des freien Warenverkehrs durch Österreich

Mit Hinweis auf die Entschließung des Tiroler Landtages vom 3. Oktober 2018, die eine deutliche Reduzierung des Lkw-Transits durch Tirol mittels konkret vorgegebener Maßnahmen fordert, haben die Verbände AISÖ (Österreich), ANITA und LVH Südtirol (Italien), FNTR (Frankreich), ITD (Dänemark), TLN (Niederlande) sowie die IRU (Brüssel) der Europäischen Kommission ein gemeinsames Schreiben an die zuständigen Generaldirektionen "Mobilität und Verkehr (GD MOVE)" und "Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GD GROW)" gesandt.

Zum Hintergrund: In seiner Entschließung fordert der Tiroler Landtag von seiner Landesregierung die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur nachhaltigen Reduktion des Lkw-Transits ("Anti-Transit-Paket"). Das Maßnahmenpaket beinhaltet unter anderem eine Verschärfung des 2016 von Tirol erlassenen Sektoralen Fahrverbots auf der Inntalautobahn. Dies geschieht ohne Rücksicht darauf, dass die Kommission das damalige EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen dieses Fahrverbot nur unter der Bedingung beendet hatte, dass die derzeit schadstoffärmste Fahrzeugklasse Euro VI von dem Sektoralen Fahrverbot dauerhaft ausgenommen bleibt. Aber auch andere vorgesehene Maßnahmen wie z.B. die Schaffung einer Korridormaut von München bis Verona auf Tiroler Niveau, eine Anhebung des Dieselpreises an österreichischen Tankstellen nur für den transitierenden Schwerverkehr sowie die Ausdehnung der Ferienreise- und Nachtfahrverbote sind nach Meinung der Verbände nicht mit EU-Recht vereinbar.

Die Verbände bitten daher die zuständigen Kommissarinnen Bulc und Evans sowie ihre Generaldirektoren bereits im Vorfeld der – noch von der Tiroler Landesregierung bzw. dem österreichischen Verkehrsministerium auszuarbeitenden und mit der Kommission und den Mitgliedsstaaten abzustimmenden – Maßnahmen, die Planungen des Landes Tirol auf ihre EU-Verträglichkeit zu prüfen und den vorgebrachten Bedenken gegen weitere Tiroler Alleingänge zur Behinderung des freien Warenverkehrs in der EU Rechnung zu tragen. Ein Einschreiten der Kommission sehen die Verbände schon deshalb als dringlich an, da die ersten Maßnahmen – insbesondere die schärfsten Anti-Transit-Maßnahmen – bereits im August 2019 in Kraft treten sollen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

NCP erweitert die Produktfamilie für Juniper SRX/vSRX Gateways

NCP, der führende Spezialist für vollautomatisierte Remote Access VPN-Lösungen, ergänzt mit dem NCP Exclusive Entry Client sein Produktportfolio für Juniper Networks® SRX Series Gateways um einen VPN Client für den KMU-Bereich. Die VPN Client Suite für Windows Betriebssysteme (10, 8.x und 7) ist auf kleinere Installationen und Einzelplätze ausgelegt und in Form einer Software Subscription für 1, 2 oder 3 Jahre erhältlich. Durch Funktionen wie Personal Firewall, NCP Path Finder Technologie, biometrische Authentisierung (z.B. via Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) und einen neuen Credential Provider mit Hot Spot-Anmeldung wurden Kundenanforderungen aus der Praxis leistungsstark umgesetzt.

Der NCP Exclusive Entry Client ergänzt die für Juniper SRX/vSRX Gateways entwickelte NCP Produktfamilie und stärkt die weltweite, strategische Technologie-Partnerschaft zwischen Juniper und NCP im Bereich KMU. Im Gegensatz zur zentral administrierbaren NCP Exclusive Remote Access Lösung handelt es sich um einen nicht gemanagten Standalone Client.

„Mit dem neuen Client tragen wir der starken Nachfrage kleiner und mittelständischer Unternehmen Rechnung. Der NCP Exclusive Entry Client hebt sich durch seine Funktionsvielfalt und die trotzdem einfache Handhabung deutlich von anderen VPN Clients ab. So untermauern wir unsere technologische Marktführerschaft im Bereich Secure Communications“, erklärt Patrick Oliver Graf, Geschäftsführer bei NCP.

Der Client wird weltweit über das klassische Channel-Geschäft sowohl online als auch bei NCP Partnern und Resellern erhältlich sein, wodurch NCP nicht nur sein Produktportfolio, sondern auch seinen indirekten Vertriebskanal weiter vergrößert. Der NCP Exclusive Entry Client ist bereits ab einem Jahr für MSRP EUR 29,- / USD 35,- lizensierbar. Für Juniper Bestandskunden, die bisher auf andere VPN Clients gesetzt haben, wird es attraktive Cross-Update Konditionen geben, die über jeweilige NCP Partner erfragt werden können.

Highlights des NCP Exclusive Entry Clients
• VPN Client exklusiv für Juniper SRX/vSRX
• für Windows 10, 8.x und 7
• für Einzelplätze & kleine Installationen (KMU)
• Subscription Lizenz für 1 / 2 / 3 Jahre
• Personal Firewall
• patentierte NCP Path Finder Technologie
• biometrische Authentisierung (z.B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung)

Weitere Informationen
• NCP Exclusive Remote Access Clients https://www.ncp-e.com/…
• Wenn Sie mehr über NCP engineering erfahren möchten, dann besuchen Sie www.ncp-e.com
• Kontaktieren Sie NCP auch über unseren Blog VPN Haus, über Twitter, Linkedin, Facebook, Xing oder YouTube

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

NCP erweitert die Produktfamilie für Juniper SRX/vSRX Gateways

NCP, der führende Spezialist für vollautomatisierte Remote Access VPN-Lösungen, ergänzt mit dem NCP Exclusive Entry Client sein Produktportfolio für Juniper Networks® SRX Series Gateways um einen VPN Client für den KMU-Bereich. Die VPN Client Suite für Windows Betriebssysteme (10, 8.x und 7) ist auf kleinere Installationen und Einzelplätze ausgelegt und in Form einer Software Subscription für 1, 2 oder 3 Jahre erhältlich. Durch Funktionen wie Personal Firewall, NCP Path Finder Technologie, biometrische Authentisierung (z.B. via Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) und einen neuen Credential Provider mit Hot Spot-Anmeldung wurden Kundenanforderungen aus der Praxis leistungsstark umgesetzt.

Der NCP Exclusive Entry Client ergänzt die für Juniper SRX/vSRX Gateways entwickelte NCP Produktfamilie und stärkt die weltweite, strategische Technologie-Partnerschaft zwischen Juniper und NCP im Bereich KMU. Im Gegensatz zur zentral administrierbaren NCP Exclusive Remote Access Lösung handelt es sich um einen nicht gemanagten Standalone Client.

„Mit dem neuen Client tragen wir der starken Nachfrage kleiner und mittelständischer Unternehmen Rechnung. Der NCP Exclusive Entry Client hebt sich durch seine Funktionsvielfalt und die trotzdem einfache Handhabung deutlich von anderen VPN Clients ab. So untermauern wir unsere technologische Marktführerschaft im Bereich Secure Communications“, erklärt Patrick Oliver Graf, Geschäftsführer bei NCP.

Der Client wird weltweit über das klassische Channel-Geschäft sowohl online als auch bei NCP Partnern und Resellern erhältlich sein, wodurch NCP nicht nur sein Produktportfolio, sondern auch seinen indirekten Vertriebskanal weiter vergrößert. Der NCP Exclusive Entry Client ist bereits ab einem Jahr für MSRP EUR 29,- / USD 35,- lizensierbar. Für Juniper Bestandskunden, die bisher auf andere VPN Clients gesetzt haben, wird es attraktive Cross-Update Konditionen geben, die über jeweilige NCP Partner erfragt werden können.

Highlights des NCP Exclusive Entry Clients
• VPN Client exklusiv für Juniper SRX/vSRX
• für Windows 10, 8.x und 7
• für Einzelplätze & kleine Installationen (KMU)
• Subscription Lizenz für 1 / 2 / 3 Jahre
• Personal Firewall
• patentierte NCP Path Finder Technologie
• biometrische Authentisierung (z.B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung)

Weitere Informationen
• NCP Exclusive Remote Access Clients https://www.ncp-e.com/…
• Wenn Sie mehr über NCP engineering erfahren möchten, dann besuchen Sie www.ncp-e.com
• Kontaktieren Sie NCP auch über unseren Blog VPN Haus, über Twitter, Linkedin, Facebook, Xing oder YouTube

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Dienstleistungstagung 2019: Service Systems Innovation

Im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung“ richtet das Metaprojekt DIGIVATION die Dienstleistungstagung 2019 unter dem Titel „Service Systems Innovation – Impulse für Dienstleistungen von morgen“ aus. Die Veranstaltung findet am 8. und 9. April 2019 im Heinz-Nixdorf-Museums Forum in Paderborn statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten Antworten auf die wichtigsten Fragen im Dienstleistungsbereich: Wie verändert die Digitalisierung unsere Dienstleistungen? Welche neuen Möglichkeiten entstehen hierdurch für Wirtschaft und Bevölkerung? Das FIR an der RWTH Aachen gestaltet als Teil des Projekts den Inhaltsstrang „Service Engineering“.

Das interaktive Programm gewährt Wissenschaftlern und Anwendern Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse BMBF-geförderter Projekte aus verschiedenen Bereichen der Dienstleistungsforschung und bietet Raum für die Diskussion mit Experten aus Wirtschaft und Forschung über aktuelle Entwicklungen rund um die Themen:

  • Smart Service Engineering
  • Digitalisierte und virtualisierte Dienstleistungsprozesse
  • Chancen und Herausforderungen der Kundenintegration bei digitalen Dienstleistungen
  • Neue Entwicklungen für Dienstleistungen im Bereich Gesundheit
  • Dienstleistungsinnovationen in KMU und Handwerk

Gemeinsam entwickeln Referenten und Besucher in sogenannten Themenforen neue Ideen und Impulse für die Dienstleistungsforschung von morgen.

Vertreter aus Start-Ups, Großunternehmen und Verbänden gestalten mit ihren Keynotes ein attraktives Programm, das mit interaktiven Formaten, einer Expertenrunde aus Wirtschaft und Forschung sowie einer Ausstellung und Podiumsdiskussion abgerundet wird. Neben der Information über aktuelle Forschungs- und Unternehmensaktivitäten bietet die Veranstaltung eine Plattform zum Netzwerken und zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Ideen.

Info und Anmeldung: https://www.digivation.de/ssi/

Weitere Informationen und Bildmaterial ist aufrufbar: http://2018-14.fir-pressemitteilungen.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Digitalisierung für den Mittelstand – große Wirkung bei geringen Kosten

Digitalisierung. Ein Schlagwort, welches dieser Tage allgegenwärtig ist. Doch so sehr der Mehrwert der Digitalisierung immer wieder gepriesen wird, so wenig implementieren gerade Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) Digitalisierungsprogramme. In einer Befragung des Kundenstammes der OPTANIUM GmbH wurden als Gründe zum einen volle Auftragsbücher und damit einhergehend knappe Personalressourcen angegeben, zum anderen wurden die Kosten als Gegenargument ins Feld geführt. Eine fatale Kombination, ist sich Geschäftsführer und Gründer der OPTANIUM GmbH, Marcel Nebel sicher: „Wer heute nicht in Digitalisierung investiert, verpasst den Anschluss und wird sich in wenigen Jahren nicht mehr am Markt behaupten können“ prophezeit er. Die Durchdringung des modernen Lebens mit digitaler Technik wird oft unterschätzt und wird viele Firmen in naher Zukunft hart treffen, so Nebel.

Diese Sichtweise teilt die WIBank, die Förderbank des Landes Hessen, und hat den Digital-Zuschuss ins Leben gerufen. Dieser richtet sich an hessische Mittelständler, die sich aktiv mit der Digitalisierung ihrer Produktions- und Arbeitsprozesse befassen. Der nicht rückzahlbare Zuschuss kann bis zu 10.000 € betragen, was laut Nebel bis zur Hälfte der Transformationskosten abdecken kann.

In Ergänzung zu dem Programm der WIBank hat daher die OPTANIUM GmbH ein Sonderprogramm für mittelständische Unternehmen mit Sitz in Hessen aufgelegt. Mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Digitalisierungsberatung berät OPTANIUM seine Kunden bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und unterstützt sie bei der Beantragung von Zuschüssen mit einem „Rundum-Sorglos-Paket“. „Wir helfen dem hessischen Mittelstand, seine Wettbewerbsfähigkeit zu halten und auszubauen“, verspricht Nebel. Weitere Informationen zum Programm finden interessierte Unternehmen unter https://bit.ly/2qTfpGf.

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

BITMi zur KI- und Umsetzungsstrategie: Regierung erkennt Stellenwert ohne Konzept zu liefern

  • Bundeskabinett verabschiedet „Strategie Künstliche Intelligenz“ und beschließt Umsetzungsstrategie „Digitalisierung gestalten“
  • Bedeutung von Daten für KI darf nicht unterschätzt werden
  • BITMi begrüßt umfassende Themendarstellung, fordert aber mehr konkrete Maßnahmen

Heute hat das Bundeskabinett die „Strategie Künstliche Intelligenz“ verabschiedet, welche die Regierung in den letzten zwei Tagen gemeinsam mit der digitalen Umsetzungsstrategie im Rahmen ihrer Digitalklausur diskutiert hat. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt, dass sich die Regierung mit diesen beiden Papieren gleich sehr umfangreich dem Thema Digitalisierung widmet.

Vor allem die Bedeutung von Daten wird in der KI-Strategie als das zentrale Thema identifiziert: „Die Bundesregierung hat erkannt, dass für KI große Datenmengen essentiell sind und hier viel geschehen muss, damit auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) einen Zugang zu diesen Datenmengen erhalten, um ihre Algorithmen zu trainieren“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. „Dazu greifen sie auch die Pseudonymisierung und Anonymisierung von Daten auf – ein Vorschlag, den auch der BITMi schon lange unterstützt, um die Nutzung personenbezogener Daten für KI und die Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle erst möglich zu machen.“ Zudem sollen Unternehmen bei der Gründung von Konsortien unterstützt werden, um im globalen Wettbewerb besser zu bestehen. „Die Unterstützung bei der Vernetzung ist ein wichtiger Punkt, der vor allem KMU entgegenkommt. Hier freuen wir uns über die Hilfe der Bundesregierung und sind gespannt auf die weitere Ausgestaltung“, so BITMi Präsident Grün.

Nach Einschätzung des BITMi enthalten beide Papiere wichtige, zentrale Themen, kommen aber zu spät und sind zu unkonkret, um dem von der Regierung selbst ausgegebenen Anspruch zu genügen, Deutschland als führenden KI-Standort zu etablieren und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. „In der KI-Strategie wird die Bedeutung der Forschung gut hervorgehoben. Der Transfer in die Wirtschaft muss aber auch gelingen, damit aus KI Produkte und Wertschöpfung entstehen. Hier ist die Strategie der Bundesregierung nicht konkret genug, es fehlt ein sichtbares Gesamtkonzept“, kritisiert Grün. „KI darf kein Thema des Elfenbeinturms sein, keine Reise ohne Plan. Vor allem dem Mittelstand, der KI als wichtiges Thema erkannt hat, ist oft die Praxistauglichkeit im eigenen Anwendungsbereich nicht klar. Hier müssen dringend Wissen transportiert und Ängste vor dem großen und scheinbar fernen Thema Künstliche Intelligenz genommen werden.“

Der BITMi fordert neben einem Datenrecht zur Erlaubnis der Verwendung nicht personenbezogener Daten für KI, eine konkrete und transdisziplinäre Ausstattung eines europäischen KI-Innovationsclusters, welches deutlich über reine Forschungskooperationen hinausgeht. Dieses Cluster sollte weitere konkrete Säulen für Gründung, Transformation der Wirtschaft und vor allen Dingen für den konkreten Aufbau von Datenpools enthalten.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

DSGVO-Verstoß: 400.000 € Bußgeld für KMU Unternehmen

Lange Zeit war es nach anfänglich großer Sorge der KMU-Unternehmen dann doch sehr ruhig geworden um das Thema Bußgelder im Zusammenhang mit der EU-DSGVO. Kürzlich dann erhitzte ein Gerichtsurteil aus Österreich die Gemüter. Darin ging es um Mieter-Klingelschilder, die aufgrund des Datenschutzes entfernt werden müssten. Zunächst gab es konkrete Handlungsempfehlungen einer größeren Grundbesitzervereinigung, dann das Dementi der obersten Datenschützerin in Deutschland. Andere Datenschutz-Landesvorsteher blieben der Meinung treu, dass namentliche Klingelschilder der Vergangenheit angehören.

Auch Praxen setzten die neuen DSGVO-Richtlinien nur halbherzig um. Noch immer sind Patientenakten bei der Anmeldung teilweise einsehbar. Nur in wenigen Fällen wird auf das namentliche Aufrufen von Patienten verzichtet.

Hohes Bußgeld für portugiesisches Krankenhaus

Nun ist vom EU-Nachbarland Portugal zu hören, dass ein 400.000 € Bußgeld gegen ein KMU-Unternehmen verhängt worden sei, das knapp 300 Ärzte beschäftige. Laut Público habe die Datenschutzbehörde CNPD (Comissão Nacional de Protecção de Dados) dieses Bußgeld gegen das Krankenhaus Barreiro Montijo sowie weitere 100.000€ für andere Vorkommnisse verhängt.

Der Vorwurf: Man habe es mit den Benutzerberechtigungen nicht genau genug genommen. Es seien dreimal mehr Zugänge für Patientendaten eingerichtet gewesen als Ärzte angestellt waren. Eine „kleine Schlamperei“, wie sie in vielen Unternehmen vorkommt, die keine klaren und kontrollierten Prozesses zur Schließung von Benutzerkonten beim Ausscheiden von Mitarbeitern etabliert haben. Zudem hätten Techniker-Zugänge bestanden, die unnötiger Weise ebenfalls auf Patientendaten Zugriff gehabt hätten. Auch dies ist ein typischer Fehler: Administratoren mehr Zugänge zu geben als notwendig oder eben die Techniker einfach machen zu lassen, weil man möchte, dass die IT einfach nur läuft.

Allgemeine praktische Probleme

Zwar kann ein hochrangiger Admin sich selbst auf fast alle Daten Zugang gewähren, doch diese Berechtigungsänderungen werden in der Regel protokolliert. Datenzugriffe für IT Admins sind überdies oft notwendig, denn wie sonst soll dieser beispielsweise eine beschädigte Datei reparieren. Doch dürfen solche Zugänge nicht ohne Konzept und Kontrolle vergeben werden; Wildwuchs ist unbedingt zu vermeiden. Überhöhte Berechtigungen schleichen sich ein, weil und insofern alle Anwender inkl. der Admins häufig genervt davon sind, zahlreiche verschiedene Passwörter nutzen oder mühsam Berechtigungsfreigaben einholen zu müssen, kostet dies schließlich wertvolle Arbeitszeit – so die Empfindung.

Vielen Unternehmensverantwortlichen ist noch nicht bewusst, dass im Industrie 4.0 Zeitalter zwar vieles schneller geht und schnelllebiger geworden ist, doch eben auch größere Risiken bestehen als im Papierzeitalter: Früher war es gar nicht so leicht, einen Aktenordner mitgehen zu lassen, denn das große schwere Ding musste am Pförtner vorbei, Kollegen konnten einen beim Transport auf dem Flur beobachten usw. Die Daten aller Patienten zu entwenden, war so fast unmöglich. Einen USB-Stick in der Manteltasche dahingegen sieht niemand, findet kaum ein Metalldetektor – und dieser winzige Stick kann alle Patientendaten enthalten.

Gestiegene Risiken des Datenmissbrauchs

Die Risiken für Datenmissbrauch sind ergo immens gestiegen. Nicht nur die Arbeit ist im Zeichen der Digitalisierung einfacher geworden, auch illegitime Machenschaften sind es. Daher sollte jedem Unternehmen bewusst werden, dass u.a. Berechtigungskonzepte und Kontrollen unumgänglich sind – und zwar unabhängig von aller Kritik an der DSGVO.

Selbstverständlich entstehen für Konzepte und Kontrollen Kosten. Diese sind jedoch weit geringer als die durch modernes Arbeiten im Sinne der Industrie 4.0 erzielten Einsparungen und Effizienzsteigerungen. Günstiger als 400.000€ Bußgelder ist die Etablierung geeigneter Maßnahmen zumindest für den Mittelstandsunternehmer allemal.

Empfohlene Maßnahmen

Die Erstellung eines simplen Berechtigungskonzepts kann mittels einer Excel-Tabelle erfolgen, die sämtliche Zugänge für die verschiedenen Datenlaufwerke und Anwendungen auflistet. In einem weiteren Tabellenblatt werden die Benutzergruppen, deren Berechtigungsstufe dem jeweiligen Zugang zugeordnet. Das dritte Tabellenblatt führt dann alle Benutzer auf, die den jeweiligen Gruppen zugeordnet sind.

Dieses beispielsweise von der Personalabteilung gepflegte Berechtigungskonzept kann sodann der internen oder externen IT-Abteilung zur Umsetzung oder regelmäßigen Kontrolle übergeben werden. Weiterhin eignen sich Stichproben, ob und welche Benutzerzugänge für ausgeschiedene Zugungsberechtigte ggf. noch bestehen.

Das Mahr EDV Systemhaus hilft gerne bei der Umsetzung von Berechtigungskonzepten und der Implementierung von Kontrollsystemen. Weiterhin steht die Mahr EDV Checkliste zur DSGVO einschließlich zahlreichen Vorlagen zum kostenfreien Abruf bereit.

Die Mahr EDV Checkliste zur DSGVO stellt zwar keine Rechtsberatung dar und erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber eine ziemlich umfangreiche Unterstützung für viele Unternehmen. Das Barreiro Montijo Krankenhaus könnte dieser Checkliste beispielsweise entnehmen, dass für deren Webseite eine Verschlüsselung (https) eine sinnvolle Maßnahme ist, die diese noch nicht umgesetzt haben (www.chbm.min-saude.pt). Die https-Verschlüsselung ist im Hinblick auf die EU-DSGVO zumindest dann zwingend erforderlich, wenn durch Kontaktformulare Daten der Nutzer übertragen werden.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Datenschutzbeauftragten als Kompetenz-Garant erhalten

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. warnt vor der Abschaffung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. „Qualifizierte Datenschutzbeauftragte gewährleisten die rechtssichere Anwendung der komplexen gesetzlichen Pflichten nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und dem neuen Bundesdatenschutzgesetz. Damit schützen sie die Unternehmen vor hohen Bußgeldern und Auseinandersetzungen mit den Aufsichtsbehörden“, sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing am Mittwoch in Berlin. Um vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu entlasten, solle statt dessen Bürokratie abgebaut und Verfahrenswege vereinfacht werden.

Der BvD reagierte damit auf Bestrebungen aus dem Bundeswirtschaftsministerium und auf eine Bundesratsinitiative der Länder Bayern und Baden-Württemberg, die Bestellpflicht von Datenschutzbeauftragten massiv einzuschränken – von Unternehmen mit aktuell 10 datenverarbeitenden Mitarbeitern auf Betriebe mit 50 Mitarbeitern mit datenverarbeitenden Tätigkeiten. „Datenschutz ist ein komplexes Unterfangen, wo gerade KMU ohne entsprechendes Knowhow viele Fehler unterlaufen können. Das kann schnell die Existenz bedrohen. Gleichzeitig stellen die betrieblichen Datenschutzbeauftragten die kostengünstigste Variante für Unternehmen dar, sich hier beraten zu lassen.“, mahnte Spaeing.

Die Aufgaben, ein Unternehmen datenschutzkonform aufzustellen, würde ohne Datenschutzbeauftragten direkt der Geschäftsleitung bzw. dem Vorstand zufallen. Die scheinbare Entlastung für KMU würde diesem Personenkreis dann auf die Füße fallen. „Im Interesse eines praktikablen, sinnvollen und kostenbewussten Datenschutzes ist die Verwässerung der Benennungspflicht genau das falsche Mittel.“

Statt dessen müssten kleine Handwerksbetrieben und Dienstleister sowie gemeinnützige Vereine bürokratisch entlastet werden, etwa bei der Meldepflicht von Datenpannen und bei der Risikobewertung der Datenverarbeitung, bekräftigte Spaeing. Zugleich forderte er eine staatliche Förderung insbesondere von Start-Ups zum Aufbau eines den Gesetzen entsprechenden Datenschutz-Regimes. Der BvD hat dazu in einem Positionspapier eine Reihe von sofort wirksamen Maßnahmen benannt. (https://www.bvdnet.de/wp-content/uploads/2018/09/18_BvD_Position_128-Tage-DS-GVO.pdf)

Datenschutz ist ein elementares Gut, das die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens gegenüber Kunden und Partnern garantiert. Er steht für Vertrauen und Qualität und wird von immer mehr Unternehmen weltweit als Wettbewerbsvorteil erkannt. „KMU und kleine Organisationen von der Bestellpflicht auszunehmen, bedeutet, den Wettbewerbsvorteil deutscher Unternehmen im Datenschutz durch die Aufgabe der bestehenden Benennungspflicht fahrlässig zu riskieren“, sagte Spaeing. „Schließlich seien über 70 % aller Unternehmen kleine und mittelständische Unternehmen. Die Folge wäre dann, dass bei etwa 70% aller Unternehmen in Deutschland die betriebliche Kontrolle entfällt und die Daten von Kunden und Mitarbeitern ohne Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Anforderungen erfolge.“

Weiterführende Informationen unter: https://www.bvdnet.de/themen/dsb/

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox