Moderne Datentechnologien in den Geowissenschaften

Wir laden zum alljährlichen Kolloquium am 20. April 2018 nach Freiberg ins GIZEF ein.
Inhaltlich steht die Veranstaltung im Zeichen der Verknüpfung geowissenschaftlicher Themen mit moderner Datenverarbeitung:

  • Rohstoffhöffigkeitsprognosen – Von der Intuition zur hybriden 3D-Modellierung,
  • Neufassung des geologischen 3D-Modells des Erzgebirges,
  • Neues zur advangeo® Prediction Software: Random Forests für hochauflösende Bodenkarten,
  • advangeo® Prediction Software zur Analyse der Vulnerabilität von Infrastruktur: Prognose von Hangrutschungen entlang des deutsches Schienennetzes,
  • Beak engagiert sich in EU-Forschungsprojekten zur Entwicklung moderner Explorationstechnologien: MAP / LIGHTS / NEXT,
  • Artenschutzrecht und Umweltbaubegleitung – ein „dicker Brocken“ in Genehmigungsverfahren,
  • advangeo® Geodata Database: Das neue web-basierte Informationssystem der Independent Commission for Mines and Minerals des Kosovo,
  • advangeo® Field Cap: Das neue digitale Felddatenerfassungssystem,
  • Neues zu den absoluten Altersdaten der erzgebirgischen Gesteine. (Gastreferent Herr Prof. Dr. Klaus Stanek, TU Bergakademie Freiberg)

    Die Veranstaltung ist kostenfrei und beginnt wie immer um 10:00 Uhr.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Schaeffler zeigt Weltneuheiten – Technologien zur Mobilität für morgen

  • Schaeffler zeigt neue Fahrzeugkonzepte für Urbane Mobilität
  • Über 400 Kunden erleben Technologie-Innovationen hautnah
  • Ganzheitliche Betrachtung für umweltfreundliche Antriebstechnologien

Auf dem 11. Schaeffler-Kolloquium präsentiert der Automobil- und Industrie-Zulieferer vor über 400 Kunden eine Vielzahl von Technologie-Innovationen. Die Bandbreite reicht von Komponenten und Systemlösungen zur Optimierung des verbrennungsmotorischen Antriebsstrangs und Elektrifizierung des Automobilantriebs für Hybridfahrzeuge sowie Elektromobile bis hin zu neuen Fahrzeugkonzepten. Mit dem „Schaeffler Mover“ und einer Cargo-Variante des „Bio-Hybrid“ stellt Schaeffler konkrete Fahrzeugkonzepte zum Thema künftiger urbaner Mobilität vor. Dank des breiten Angebots attraktiver Technologien leistet Schaeffler wertvolle Beiträge zur Gestaltung der Mobilität für morgen.

„Die Herausforderungen der Mobilität für morgen liegen auch in der Vielfältigkeit der unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen“, erklärt Matthias Zink, CEO Automotive OEM von Schaeffler. „Entscheidend für den Erfolg bei der Entwicklung von Lösungen hierfür ist die ganzheitliche Betrachtung des Antriebsstrangs und des Zusammenspiels von E-Maschine, Verbrennungsmotor, Getriebe sowie der dazugehörigen Infrastruktur. Unsere Kunden profitieren von der umfassenden Aufstellung von Schaeffler.“ Dementsprechend breit ist auch das Spektrum an Produkten, die dem Fachpublikum im Rahmen des „Schaeffler-Kolloquium“ und der damit verbundenen Technologieschau präsentiert werden. Darunter befinden sich auch Weltneuheiten, wie beispielsweise dedizierte Hybrid-Getriebe – maßgeschneiderte Getriebe für Hybridfahrzeuge – oder der „Schaeffler Mover“, die weltweit erste Technologieplattform für Robo-Taxis und urbane Transportfahrzeuge. Dank elektrischer Radnabenantriebe, einer 90-Grad-Lenkung und modularer Bauweise ist diese kompakte Plattform flexibel für verschiedene Mobilitätslösungen im urbanen Raum einsetzbar und frei skalierbar.

Technologien für die einzelnen Antriebsstränge – verbrennungsmotorisch sowie für Hybrid-Fahrzeuge und Elektromobile – werden in Fachvorträgen vorgestellt und auch in einer nach Antriebsarten gegliederten Ausstellung präsentiert. Darüber hinaus machen multidimensionale Erlebniswelten zu den Themen Urbane Mobilität, Digitalisierung, Energiekette sowie Simulation die Schaeffler-Aktivitäten auf diesen Gebieten anschaulich. Auch die Forschungsaktivitäten im weltweiten Netz von Schaeffler-Hochschul-Kooperationen (SHARE) werden dargestellt.

Das Kolloquium findet bereits seit 40 Jahren statt. Alle vier Jahre gewährt das Technologie-Unternehmen seinen Kunden umfassende Einblicke in die neuesten Innovationen. Dabei hat sich die Veranstaltung inzwischen zu einem mehrtägigen Kongress entwickelt, bei dem die Fachbesucher mit Hilfe von rund 30 Fachvorträgen sowie einer Vielzahl von Exponaten die Produkte veranschaulicht bekommen. Das High-Tech-Kolloquium in Baden-Baden markiert den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die in der zweiten Hälfte des Jahres in Nordamerika, China und Japan fortgesetzt wird. „Mittlerweile erreichen wir mit der Veranstaltungsreihe alle Experten unserer weltweiten Kunden“, sagt Prof. Peter Pleus, ebenfalls CEO Automotive OEM von Schaeffler. „Das Kolloquium bietet die Gelegenheit für den direkten Austausch von Entwickler zu Entwickler. Das macht es gleichermaßen für unsere Kunden und uns so interessant.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Digitalisierung in der Energiebranche – Schwerpunktthema auf dem 25. MMK

Am 13./14. März 2018 findet das 25. Münchner Management Kolloquium statt. Unter dem diesjährigen Thema „Management im digitalen Zeitalter – Ist der Computer der bessere Manager?“ werden Ihnen über 80 renommierte Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen ihre Lösungskonzepte vorstellen.

Folgende Führungskräfte aus der Energiebranche werden auf die zentralen Herausforderungen und Lösungen im digitalen Zeitalter eingehen:

  • Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stadtwerke München GmbH „Smart City konkret – Digitalisierung städtischer Infrastrukturen“  
  • Christian Lange, Sprecher der Geschäftsführung, Heinrich Gräper Holding GmbH & Co. KG „Die Digitalisierung als Instrument zur Modernisierung eines traditionsreichen Mittelstandsunternehmens“  
  • Peter Herweck, Mitglied des Vorstands, Schneider Electric „Digitalisierung transformiert jede Industrie“  
  • Dr. Roland Busch, CTO und Mitglied des Vorstands, SIEMENS AG „Innovation und Technologie – Chancen in Zeiten von disruptiven Veränderungen“  
  • Dr. Ulrich Spiesshofer, CEO, ABB Ltd. „Unlocking value in the digital age“

Die Fortführung der Umstellung des Energiesystems auf nachhaltige Energieträger und auf eine vernetzte Energieversorgung stellt für die Branche die zentrale Herausforderung in den kommenden Jahren dar. Intelligente Netze fordern ein hohes Maß an schneller Kommunikation auf digitaler Ebene. Folglich sind die Kernthemen des diesjährigen Management Kolloquiums für die Energieversorgung von hoher Bedeutung. Kaum ein Prozess in der Energieversorgung kommt heute noch ohne direkte Verbindung zu den Kommunikationsnetzen aus. Unter dem Begriff Industrie 4.0 verbirgt sich eine durchgehende Vernetzung aller für den Betrieb technischer Anlagen notwendigen Informationen.

Mit ihrer Ausbauoffensive "Erneuerbare Energien" stehen die Stadtwerke München als eines der größten deutschen kommunalen Versorgungsunternehmen vor genau dieser Herausforderung. Darüber hinaus verliert das klassische Geschäftsmodell der Energieversorger an Bedeutung. Zentrale Kompetenzen der Energiewirtschaft werden durch gebäude- oder betriebsbezogene Eigenerzeugung sowie technologische Fortschritte in der Speichertechnologie relativiert. Potenzial liegt in der zunehmenden Elektrifizierung auf allen Ebenen, der Installation regenerativer Energieanlagen und Service-Angeboten auf Grundlage der Datennutzung.

Die umfassende Digitalisierung der Energieversorgung führt außerdem zu einem Dilemma der steigenden Energiebedarfe durch zusätzliche Informationsverarbeitung und Kommunikation. Schneider Electric versucht mit intelligenten Steuerungen diesem Dilemma zu begegnen und den Energieverbrauch zu senken. Das Potential der 4. industriellen Revolution kann einen wesentlichen Beitrag für eine gesteigerte Ressourceneffizienz in der Energieindustrie leisten.

Die Erzeugung erneuerbarer Energie ist abhängig von Jahres- und Tageszeiten sowie der Witterung. Eine verlässliche Stromversorgung muss trotz dieser Schwankungen jederzeit sichergestellt werden. Entsprechend sind für eine erfolgreiche Integration dezentraler Energien starke und intelligente Netze eine zentrale Voraussetzung, um die Lastenverteilung aktiv zu steuern. Intelligente Netzstationen, wie die der Heinrich Gräper Holding GmbH, sollen solche Smart Grids ermöglichen.

Seit den Anfängen der Branche gehört auch bei der Siemens AG die Steigerung der Energieeffizienz zu den grundlegenden Zielsetzungen. Innovative Technologien tragen zu einer besseren Nutzung fossiler und erneuerbarer Energieträger bei. Doch das allein reicht nicht aus, um die anspruchsvollen Ziele der Zukunft zu erreichen. Ein komplexes Energieversorgungssystem muss eine zunehmend dezentralere Erzeugung durch kleinere Kraftwerke, wesentlich fluktuierende Einspeisemengen sowie einen höheren Anteil erneuerbarer Energieträger bewältigen.  Künftig wird die Digitalisierung eines stabilen und nachhaltigen Energiesystems und seiner Komponenten im Betrieb eine entscheidende Rolle spielen.

Auch ABB arbeitet heute an Schlüsseltechnologien zur Nutzung wegweisender Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Als Teil des Gemeinschaftsunternehmens DII hat sich ABB vorgenommen, die Voraussetzungen für die Umsetzung des Desertec-Projekts zu schaffen. Dabei soll bis zum Jahr 2050 15 % des europäischen Energiebedarfs mit klimafreundlichem Solarstrom aus der Sahara gedeckt werden. Das Projekt profitiert hierbei vor allem vom Know-how der ABB Ltd. im Bereich der Stromübertragung.
Zu diskutieren ist, ob der Computer im digitalen Zeitalter der bessere Manger ist und mit welchen Maßnahmen die Unternehmen darauf reagieren werden.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox